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Test: All-In-Wonder Radeon X1900

von Andreas Frischholz

Einleitung

Am 31. Januar war es so weit: ATi präsentierte [1] die All-In-Wonder X1900 – das vierte Modell aus der X1900-Serie, basierend auf dem erst vor wenigen Wochen vorgestellten R580. Das Modell ist der direkte Nachfolger der All-in-Wonder X1800 XL, der nur eine kurze Marktpräsenz vergönnt war. Allerdings war diese Karte ohnehin als Übergangslösung geplant und wurde nur in geringen Stückzahlen produziert.

AIW X1900 Logo
AIW X1900 Logo

Seit nunmehr zehn Jahren bringt ATi All-In-Wonder-Varianten der aktuellen Chips heraus. Deren Besonderheit ist, dass sie zumeist über die hohe Performance einer aktuellen Videokarte verfügen und zusätzlich mit den Fähigkeiten einer TV-Karte ausgestattet sind. So bietet der aktuelle Abkömmling dieser Reihe mittels eines Hybrid-TV-Tuners den Empfang von anlogen und digitalen Fernsehen sowie die Möglichkeit, Radiosender über den verbauten FM-Tuner lauschen zu können.

All-In-Wonder X1900
All-In-Wonder X1900

Auf den ersten Blick scheint das ein gutes Angebot zu sein: Ein moderner Grafikprozessor, der auch bei aktuellen Spielen nicht ins Schwitzen kommen sollte und die Fähigkeiten einer TV-Karte auf einem Board. Dazu wirbt ATi mit einer leichten Handhabung und empfiehlt die Karten auch für den Gebrauch in den immer beliebter werdenden Home-Theatre-PCs. Doch werden die Karten diesem Anspruch gerecht? Wie bereits einige Modelle in der Vergangenheit eingeschränkt wurden, so ist auch die All-In-Wonder X1900 in der Leistungsfähigkeit beschnitten. Weiterhin konnten die X1900-Modelle zwar im Punkto Performance glänzen, allerdings machten sie auch durch Energiehunger und hohe Temperaturen auf sich aufmerksam, was insbesondere beim Einsatz in den engen Gehäuse der Home-Theatrer-PCs zu Problemen führen könnte.

In diesem Artikel wollen wir testen, wie stark der Leistungseinbruch gegenüber den anderen X1900-Modellen ausfällt, einen Blick auf die Temperatur- und Energiewerte werfen sowie herausfinden, ob die Karte ihrem Anspruch als leicht zu handhabende Multimedialösung gerecht wird. Unter diese Betrachtung fällt auch das Softwarepaket, dessen Bedienkomfort sowie die Kompatibilität zu Microsofts „Windows Media Center Edition“. Zu dem Softwarepaket gehören neben dem „Multimedia Center 9.13“ von ATi noch „Photoshop Elements 4.0“ und „Premiere Elements 2.0“ von Adobe.

Lesezeichen

In diesem Test wollen wir in erster Linie über die Multimedia-Fähigkeiten der All-In-Wonder Radeon X1900 berichten. Wer mehr zum R580 wissen will oder einen Performance-Vergleich zu nVidia sucht, der sollte sich die entsprechenden Artikel zu Gemüte führen, die wir in der Vergangenheit publiziert haben.

Technische Daten

All-In-Wonder
X1900
All-In-Wonder
2006 PCIe
All-In-Wonder
X800 XT
All-In-Wonder
X800 GT/XL
Radeon
X1900 XTX
Logo AIWX1900 Logo X1300-Logo X800-Logo X1900 XTX
Chip R580 RV515 R420 R430
R423/R480
R580
Transistoren ca. 384 Mio. ca. 105 Mio. ca. 160 Mio. ca. 160 Mio. ca. 384 Mio.
Fertigung 90 nm 0,09 µm 0,13 µm 0,11 µm
0,13 µm
90 nm
Chiptakt 500 MHz 450 MHz 500 MHz 400 650
Pixel-Pipelines 16 4 16 8 16
Shader-Einheiten
pro Pipeline (MADD)
3 1 1 1 3
ROPs 16 4 16 8 16
Pixelfüllrate 8000 MPix/s 1800 MPix/s 8000 MPix/s 3200 MPix/s 10400 MPix/s
TMUs je Pixel-Pipeline 1 1 1 1 1
Texelfüllrate 8000 MTex/s 1800 MTex/s 8000 MTex/s 3200 MTex/s 10400 MPix/s
Vertex-Pipelines 8 2 6 6 8
Dreiecksdurchsatz 1000 MV/s 225 MV/s 750 MV/s 600 MV/s 1300 MV/s
Pixelshader PS 3.0 PS 3.0 PS 2.b PS 2.b PS 3.0
Vertexshader VS 3.0 VS 3.0 VS 2.0 VS 2.0 VS 3.0
Speichermenge 256 GDDR3 256 GDDR3 256 GDDR3 128/256 GDDR3 512 GDDR3
Speichertakt 480 MHz 400 MHz 500 MHz 490 MHz 775 MHz
Speicherinterface 256 Bit 128 Bit 256 Bit 128 Bit/256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 30720 MB/s 12800 MB/s 32000 MB/s 15680/31360 MB/s 49600 MB/s
Präzision pro Kanal FP32 FP32 FP24 FP24 FP32
Interface PCIe PCIe AGP PCIe PCIe
CF-Unterstützung - - - -

Weitere All-In-Wonder-Modelle

All-In-Wonder
X1900
All-In-Wonder
2006 PCIe
All-In-Wonder
X800 GT/XL
All-In-Wonder
X800 XT
DVB-T -
Analog
Fernbedienung -
Avivo - -
Dual-Link DVI - - -

Bevor wir uns explizit mit ATis neuester Kreation auseinandersetzen, wollen wir zuerst einen kurzen Blick auf das übrige All-In-Wonder-Portfolio werfen. Als erstes sei die „All-In-Wonder 2006 PCI Express“ genannt, welche ebenfalls auf der aktuellen R5xx-Architektur basiert und schon im Dezember des vergangenen Jahres erschienen ist. Als Grundgerüst dient allerdings nur der Low-End-Chip RV515, der zwar mit zeitgemäßer Technik wie etwa dem Shader Model 3.0 daherkommt, aufgrund von lediglich vier Pixel-Pipelines mit jeweils einem Shader-Prozessor und dem 128 Bit breiten Speicherinterface gegenüber den großen Brüdern deutlich Federn lassen muss, wie schon unser Test zum Launch von ATis aktueller Generation [12] zeigte. Die All-In-Wonder-Variante siedelt sich aus Sicht der Leistungsdaten zwischen der X1300 Pro und der normalen X1300 an, womit zumindest in Spielen keine großen Sprünge zu erwarten sind. Dafür ist die Karte der offiziellen Preisempfehlung nach schon ab 179 Euro zu haben.

Die „AIW“-Varianten der Radeon X800 GT und XL basieren – wie die Bezeichnung vermuten lässt – auf ATis R4xx-Generation und takten beide mit 400 MHz Chip- sowie 490 MHz Speichertakt. Auf der AIW X800 GT sind allerdings nur 128 MByte GDDR3-Speicher verbaut und auch das Speicherinterface wurde gegenüber der Standardversion der Karte auf 128 Bit gekürzt. Preislich liegen beide Modelle zwischen 200 bis 250 Euro. Als einziger aktueller Vertreter auf Basis von AGP bietet ATI die AIW Radeon X800 XT an, die mit den Standardtaktraten von 500 MHz Chip- und Speichertakt daher kommt und über 256 MByte GDDR3-Speicher verfügt, der über ein 256 Bit breites Speicherinterface an den Chip angebunden ist. Allerdings kann dieses Modell nicht mit DVB-T aufwarten. Erhältlich ist die Karte ab rund 260 Euro [13].

Zu guter Letzt sei noch die AIW Radeon X1800 XL genannt, die von ATi zwar nicht mehr produziert wird, aber immer noch auf dem Markt zu haben ist. Dieses Modell arbeitet mit den Taktvorgaben der Standard-X1800-XL und auch die Speichermenge und die Bandbreite blieben unberührt. Die Karte ist für knapp über 330 Euro bei Geizhals [14] gelistet und sogar innerhalb weniger Tage bei einigen Händlern lieferbar.

Impressionen

All-In-Wonder X1900

Entgegen der sonst gewohnten Praxis stammen die All-In-Wonder-Karten direkt von ATi und werden nicht über Board-Partner vertrieben. Das uns zur Verfügung stehende Testmuster stimmt allerdings noch nicht vollständig mit der endgültigen Version überein. So kommt es beispielsweise ohne Aufkleber auf dem Kühlkörper daher und auch die Verpackung ist nicht fertig.

Logo
Logo

Wirft man einen Blick auf die technischen Daten, erkennt das geschulte Auge sofort, dass die Taktraten weit unterhalb der der anderen drei Modellen der X1900-Serie liegen und auch die Speicherbestückung um die Hälfte reduziert wurde. Ein nicht ungewöhnliches Bild, da ATi des Öfteren die All-In-Wonder-Karten mit gesenkten Taktraten und anderweitigen Kürzungen ausgeliefert hat. Der Chip der All-In-Wonder Radeon X1900 läuft mit 500 MHz und liegt somit auf dem Niveau einer X1800 XL, während der Speicher mit 480 MHz taktet und so knapp unterhalb einer X1800 XL sowie deutlich unter einer X1900 XTX bzw. XT liegt, die standardmäßig mit 775 MHz respektive 725 MHz getaktet sind. Zum Einsatz in einem CrossFire-Gespann ist die All-In-Wonder X1900 nicht geeignet, da sie selbst als primäre Karte fungieren muss um die All-In-Wonder-Features nutzen zu können und somit kein Spielraum für eine CrossFire-fähige Master-Karte vorhanden ist.

All-In-Wonder X1900
All-In-Wonder X1900
All-In-Wonder X1900
All-In-Wonder X1900

Durch den verbauten Single-Slot-Lüfter ähnelt die Karte optisch stark der Radeon X1800 XL. Der Kühlkörper besitzt ebenfalls Kupferlamellen und auch die Spannungswandler werden passiv gekühlt. Die Kühllösung an sich erstaunt im positiven Sinne: Unter Windows rotiert der Lüfter im Lautstärke-Bereich der X1800 XL, belastet man das System, dreht er zudem kaum auf und bleibt auf einem verhältnismäßig angenehmen Niveau. Im Gegensatz zur X1800 XL und den restlichen X1900-Karten misst das PCB 26 Zentimeter, womit die anderen Karten der X1800- und X1900-Serie um zwei Zentimeter überragt werden. Das Gewicht liegt bei 526 Gramm.

Anschlüsse
Anschlüsse
Spannungswandler
Spannungswandler

Rückseite
Rückseite
Rückseite
Rückseite

Die insgesamt 256 MByte fassenden GDDR3-Speicherbausteine stammen von Samsung, arbeiten mit einer Zugriffszeit von 1,667 ns und sind für Taktraten von bis zu 600 MHz spezifiziert. In der Theorie erweckt dieser Wert einen guten Eindruck, könnte der Speichertakt doch so um rund 120 MHz zulegen und in Regionen der X1800 XT vordringen. Die Praxis sieht allerdings anders aus: Die Karte quittiert selbst eine minimale Übertaktung mit einem vollständigen Absturz des Systems.

Scart-, D-Sub-, S-Video-Kabelpeitsche
Scart-, D-Sub-, S-Video-Kabelpeitsche
Input-Block
Input-Block
Remote Wonder Plus
Remote Wonder Plus

Neben dem R580-Chip sind auf dem PCB noch der Theater-200-Baustein sowie der Microtune-2121-Tuner zu finden. Monitore können über den Dual-Link-fähigen DVI-I-Anschluss mit Hilfe der Scart-RGB-Kabelpeitsche, welche auch über einen D-Sub-Anschluss verfügt, mit der Karte verbunden werden. Dazu gesellen sich die Ausgänge für Radio- und Fernseh-Empfang sowie ein AV-I/O-Anschluss, über den die Scart-RGB-Kabelpeitsche angeschlossen wird. Zum weiteren Lieferumfang gehören:

Der offizielle Preis für die All-In-Wonder Radeon X1900 liegt laut ATi bei 499,- Euro und sie sollte seit Anfang Februar verfügbar sein. Laut Geizhals [15] wird sie ab rund 426 Euro gelistet, ist allerdings erst ab 489,90 Euro bei einem Shop direkt lieferbar. Ein weitere Alternative wäre der Shop [16] auf der Webseite von ATi.

Multimedia

Erste Schritte

Kommen wir nun zu den Funktionen, die ATis All-In-Wonder-Modelle von den üblichen Modellen des eigenen Portfolio und dem des großen Konkurrenten nVidia unterscheiden: Die Multimedia-Funktionen inklusive dem Hybrid-TV-Tuner, der analogen und digitalen Fernsehempfang bietet.

Das Einrichten der Karte ist schnell geschehen: Nach dem üblichen Einbau der Grafikkarte ins Gehäuse den mitgelieferten Radioempfänger in die dafür vorgesehene Buchse stecken, das TV-Kabel am CATV-Anschluss befestigen und den Empfänger der Funk-Fernbedienung „Remonder Wonder Plus“ mit einem freien USB-Port verbinden. Danach steht die Installation des Treibers und des Multimedia Center 9.13 an, das einem nach dem Start von Windows in Form der Toolbar sofort ins Auge springt. Über die Toolbar können die einzelnen Funktionen von ATis Multimedia-Software angewählt werden. Zu diesen zählen die DVD-, CD-, VCD- und Filewiedergabe, der FM- und TV-Tuner sowie die Software „Library“. An dieser Stelle hält ATi das Versprechen nach einer leichten Handhabung: Die Installation gelingt spielend.

Multimedia Center 9.13
Multimedia Center 9.13

Soft- und Hardware

Das Multimedia Center verfügt über eine Player-Software, welche je nach Funktion in einem angepassten Zustand startet. Sie hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, die Verteilung der Menüpunkte erscheint logisch. Startet man eine DVD oder einen Film, dauert es unserem subjektiven Empfinden nach allerdings etwas lange, bis die Bedienoberfläche verschwindet. Des Weiteren kam es gelegentlich zu Abstürzen, die entweder eine Fehlermeldung von Windows provozierten oder gänzlich zum Neustart des Systems führten.

DVD Player
DVD Player

Eines der mächtigsten Feature des Multimedia Center ist die „Library“. Mit dieser Funktion erhält man eine Übersicht der abgespielten Sendungen, Filme und Musikstücke sowie des Zeitpunktes, an dem man sie abgespielt hat. Ferne können DVDs darüber erstellt werden. Library wird auch vom „Eazylook“-Modus unterstützt.

Diesen Modus entwickelte ATi im Zusammenhang mit der Funk-Fernbedienung „Remote Wonder Plus“. Er erinnert an das Menü einer Film-DVD und lässt ein flottes Wechseln zwischen den einzelnen Funktionen zu. Einzig der FM-Tuner ist nicht darüber aufrufbar. Zu Beginn stört es, dass das Programm jeweils entgegen der Richtung scrollt, welche man auf der Fernbedienung angewählt hat. Allerdings beschränkt sich dieser Fehler auf Eazylook und in normalen Menüs ist das Verhalten nicht reproduzierbar.

Eazylook
Eazylook
Eazylook
Eazylook
Eazylook
Eazylook

Kommen wir nun aber zum wohl wichtigsten Multimediapart: dem TV-Tuner. Beim ersten Start gibt man Region und die gewünschte Empfangsart an, einen Bildschirm weiter geht es auf Sendersuche. Bis zu 125 Sender sind über Kabel und 70 Sender per Antenne empfangbar. War die Sendersuche erfolgreich, ermöglicht die TV-Bar vier verschiedene Modi um die Sendung oder Film zu genießen. Als erstes sei die normale Ansicht im Fenster- oder Vollbildmodus genannt. Die zweite Möglichkeit ist der „Kanalsurf“, bei dem mehrere Sender gleichzeitig in kleinen Fenstern angezeigt werden. So erhält man eine Übersicht über das gerade laufende Programm und kann per Mausklick auf einen der Sender in den Vollbildmodus wechseln. Die dritte Variante ist das TV-Bild auf den Desktophintergrund zu transferieren, wodurch man beim Arbeiten unter Windows das Programm im Hintergrund verfolgen kann. Die letzte Möglichkeit ist das TV-Bild in einem kleinen Fenster im Internet Explorer darzustellen.

Mit Hilfe der „Time Shift“-Funktion hat der Anwender die Möglichkeit, während des TV-Genusses eine kurze Pause einzulegen, ohne Inhalt der Sendung oder des Films zu verpassen. Die verpasste Zeit läuft mit doppelter Geschwindigkeit, bis der Rückstand aufgeholt ist - erfreulicherweise ohne verzerrten Sound.

Anschlüsse & Microtune 2121 Tuner
Anschlüsse & Microtune 2121 Tuner

Ermöglicht wird der TV-Empfang durch den Hybrid-TV-Tuner, welcher DVB-T und PAL/SECAM unterstützt. Der TV-Tuner besteht im Wesentlichen aus zwei Chips: Dem „Microtune 2121“-Tuner und dem Video-/Audio-Prozessor „Theater 200“. Auf letzteren setzt ATi schon seit der All-In-Wonder-Adaption der Radeon-9700-Reihe, ein direkter Nachfolger ist für den April geplant. Für eine gute Bildqualität bei der Wiedergabe von Filmen oder DVDs beherrscht der Chip verschiedene De-Interlacing-Algorithmen.

Selbstverständlich ist auch ATis Avivo mit an Bord, wodurch auch der H.264-Codec hardwareseitig beschleunigt und somit die CPU entlastet wird.

Beim Radio-Empfang verläuft die Installation ähnlich einfach wie beim TV. Die Sendersuche versteckt sich zwar im Optionsmenü des Programms. Hat man sie aber erst einmal ausgemacht, ist die Konfiguration nach wenigen Mausklicks vollbracht und man kann dem Lieblingssender am eigenen Rechner lauschen.

Windows Media Center Edition

ATis Multimedia Center ist nicht die einzige Lösung, um die AIW X1900 samt Multimediafunktionen in Betrieb zu nehmen. So ist es beispielsweise auch möglich, mit dem Programm „Media Portal [17]“ ein Fernsehbild zu empfangen. Aber auch die von Microsoft speziell für Multimediaanwendungen entwickelte „Windows XP Media Center Edition“ unterstützt die Multimediafunktionen der All-In-Wonder-Reihe und soll vor allem Nutzern von Home-Theatre-PCs den Komfort erhöhen, da diese so auf keine zusätzlichen Tools angewiesen sind.

Die Installation fällt leicht: Ist das System gestartet, kann über „Start“ der „Media Center“-Button erreicht werden. Mit Hilfe des Einrichtungsassistenten von Microsofts Media Center ist es nun ohne allzu große Schwierigkeiten möglich, den TV-Tuner zu konfigurieren. Nachdem man Region, Signal und Signaltyp ausgewählt hat, steht dem Fernsehvergnügen nichts mehr im Wege. Auch eine virtuelle Fernsehzeitschrift steht zur Nutzung bereit. Der Fernsehempfang über DVB-T benötigt allerdings die Installation des BDA-Treiber von Microsoft.

Windows XP Medie Center Edition
Windows XP Medie Center Edition
Windows XP Medie Center Edition
Windows XP Medie Center Edition
Windows XP Medie Center Edition
Windows XP Medie Center Edition
Windows XP Medie Center Edition

Remote Wonder Plus

Zum Lieferumfang der Karte gehört auch die „Remote Wonder Plus“, eine Funk-Fernbedienung, mit der sich die Bedienungssoftware „Multimedia Center 9.13“ auch gemütlich von der Couch aus steuern lässt.

Remote Wonder Plus
Remote Wonder Plus

Aufgrund des geringen Gewichts liegt die Fernbedienung gut in der Hand und nach kurzer Eingewöhnungszeit ist man in der Lage, das Gerät ohne allzu große Schwierigkeiten zu bedienen. Alle Funktionen des Multimedia Center sind über separate Tasten erreichbar und auch die Steuerung von komplexeren Menüs – wie etwa dem einer DVD von Spielezeitschriften – ist ohne Probleme möglich. Positiv fällt auf, dass auch unter Windows und in Applikationen die Fernbedienung nutzbar ist. Sechs der 50 Tasten sind frei programmierbar.

Testsystem

Testsystem:

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 entschieden. Damit zollen wir Tribut an die modernen High-End-Beschleuniger, die durch ihre Rechenkraft niedrigere Auflösungen als 1280x1024 CPU-limitiert werden lassen. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen, da dies oft vorkommende Qualitätseinstellungen sind.

Treibereinstellungen:

Synthetische Benchmarks

3DMark06

3DMark06

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
4.636
Sapphire X1900 XT
4.466
HIS X1800 XT
3.683
AIW X1900
3.671
Gigabyte X1800 XL
3.059
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
4.310
Sapphire X1900 XT
4.141
HIS X1800 XT
3.465
AIW X1900
3.122
Gigabyte X1800 XL
2.673
Angaben in Punkten

3DMark05

3DMark05

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XT
9.472
Sapphire X1900 XTX
9.225
AIW X1900
7.458
HIS X1800 XT
7.457
Gigabyte X1800 XL
5.983
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
7.755
Sapphire X1900 XT
7.392
HIS X1800 XT
6.235
AIW X1900
5.686
Gigabyte X1800 XL
4.937
Angaben in Punkten

Aquamark

Aquamark 3

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
74,9
Sapphire X1900 XT
74,4
HIS X1800 XT
72,2
AIW X1900
67,8
Gigabyte X1800 XL
67,4
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
68,7
Sapphire X1900 XT
67,3
HIS X1800 XT
67,1
Gigabyte X1800 XL
59,3
AIW X1900
58,1

Spielebenchmarks

F.E.A.R

F.E.A.R.

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
79,0
Sapphire X1900 XT
76,0
HIS X1800 XT
64,0
AIW X1900
61,0
Gigabyte X1800 XL
54,0
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
62,0
Sapphire X1900 XT
59,0
HIS X1800 XT
51,0
AIW X1900
45,0
Gigabyte X1800 XL
41,0
Angaben in Punkten

Half-Life 2 - Lost Coast

Half-Life 2 - Lost Coast

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
77,0
Sapphire X1900 XT
76,0
AIW X1900
73,9
HIS X1800 XT
73,4
Gigabyte X1800 XL
66,2
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
63,8
Sapphire X1900 XT
62,3
HIS X1800 XT
56,7
AIW X1900
50,0
Gigabyte X1800 XL
45,5

Serious Sam 2

Serious Sam 2

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
51,6
Sapphire X1900 XT
50,8
AIW X1900
48,4
HIS X1800 XT
48,2
Gigabyte X1800 XL
44,8
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
47,4
Sapphire X1900 XT
46,5
HIS X1800 XT
44,1
AIW X1900
42,2
Gigabyte X1800 XL
39,1

The Chronicles of Riddick

The Chronicles of Riddick

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
65,6
Sapphire X1900 XT
62,5
HIS X1800 XT
56,8
AIW X1900
48,1
Gigabyte X1800 XL
44,4
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
44,2
Sapphire X1900 XT
42,0
HIS X1800 XT
38,4
AIW X1900
31,1
Gigabyte X1800 XL
29,3

Age of Empires III

Age of Empire III

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
81,0
Sapphire X1900 XT
77,3
HIS X1800 XT
61,7
AIW X1900
61,6
Gigabyte X1800 XL
48,3
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
68,2
Sapphire X1900 XT
65,1
HIS X1800 XT
53,9
AIW X1900
50,6
Gigabyte X1800 XL
42,6

Quake 4

Quake 4

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
47,5
Sapphire X1900 XT
45,0
HIS X1800 XT
42,6
AIW X1900
33,7
Gigabyte X1800 XL
32,1
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
41,1
Sapphire X1900 XT
39,9
HIS X1800 XT
38,9
AIW X1900
29,5
Gigabyte X1800 XL
28,1

Far Cry

Far Cry

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XT
79,22
Sapphire X1900 XTX
79,07
HIS X1800 XT
78,99
Gigabyte X1800 XL
78,90
AIW X1900
78,34
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
77,87
Sapphire X1900 XT
77,83
HIS X1800 XT
77,42
Gigabyte X1800 XL
70,15
AIW X1900
68,96

Doom 3

Doom 3

 1.280 x 1.024:
Sapphire X1900 XTX
87,8
Sapphire X1900 XT
86,7
AIW X1900
75,5
Gigabyte X1800 XL
74,7
HIS X1800 XT
72,3
 1.280 x 1.024 4xAA/16xAF:
Sapphire X1900 XTX
77,1
Sapphire X1900 XT
74,4
HIS X1800 XT
72,3
AIW X1900
57,9
Gigabyte X1800 XL
57,1

Performancerating

Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen, auch wenn man sich dadurch kein differenziertes Bild machen kann. Um dies zu erreichen, sollte man sich alle Ergebnisse im Einzelnen ansehen.

1.280 x 1.024

Sapphire X1900 XTX
99,7
Sapphire X1900 XT
97,6
HIS X1800 XT
87,2
AIW X1900
83,7
Gigabyte X1800 XL
76,3
Angaben in Prozent

Performancerating Qualität

1.280 x 1.024 4xAA/16xAF

Sapphire X1900 XTX
100,0
Sapphire X1900 XT
96,8
HIS X1800 XT
88,7
AIW X1900
77,3
Gigabyte X1800 XL
72,1
Angaben in Prozent

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.

Lautstärke

 Idle (Windows-Desktop):
AIW X1900
56
Sapphire X1900 XTX
56
Sapphire X1900 XT
56
Gigabyte X1800 XL
57
HIS X1800 XT
58
 Last:
AIW X1900
57
Sapphire X1900 XTX
60
HIS X1800 XT
61
Gigabyte X1800 XL
62
Sapphire X1900 XT
63
Angaben in Dezibel

Einen guten Eindruck hinterließ unser Proband bei den Lautstärkemessungen. Schon im Idle-Modus platziert sich die Karte zusammen mit den weiteren X1900-Modellen an der Spitze des Testfeldes, unter Last konnte sie sich sogar deutlich von diesen absetzen. In unserem Testsystem war lediglich ein leichter Anstieg zu messen und auch der subjektive Eindruck spricht für die Karte: Während der Dual-Slot-Kühler der X1900 XT beispielsweise durch eine unangenehme Tonlage einen dauerhaft daran erinnert, welche Karte momentan im System arbeitet, glänzt der der All-In-Wonder mit einem gleichmäßigen und unauffälligen Laufgeräusch.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle (Windows-Desktop):
Sapphire X1900 XTX
48
Sapphire X1900 XT
50
HIS X1800 XT
52
AIW X1900
53
Gigabyte X1800 XL
59
 Last:
Gigabyte X1800 XL
71
HIS X1800 XT
80
AIW X1900
81
Sapphire X1900 XTX
89
Sapphire X1900 XT
91
 Rückseite:
Gigabyte X1800 XL
51
HIS X1800 XT
59
AIW X1900
62
Sapphire X1900 XT
69
Sapphire X1900 XTX
70
Angaben in °C

Im Gegensatz zu X1900 XTX und XT macht die All-In-Wonder insbesondere unter Belastung eine gute Figur bei den Temperaturwerten, liegt sie mit 81° C doch rund 10° C unterhalb des großen Bruders. An die Werte der X1800-Modelle kommt sie dennoch nicht ganz heran, auch wenn der Unterschied zum Teil nur marginal ausfällt. Somit kann man dem verbauten Single-Slot-Lüfter eine ordentliche Leistung bescheinigen.

Trotzdem sollte man die Temperaturwerte nicht aus den Augen verlieren. Gerade in engen Gehäusen, wie sie insbesonders bei Home-Theatre-PCs vorzufinden sind - und deren Nutzer eine der Zielgruppen von ATi bilden -, besteht die Möglichkeit, dass sie durch Hitzestauungen unter Last in den roten Bereich vorstoßen und so zu einem instabilen System führen können.

Stromverbrauch

Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb, letzterer wird erneut durch Verwendung des 3DMark05 simuliert.

Stromverbrauch

 Idle (Windows-Desktop):
Gigabyte X1800 XL
143
AIW X1900
146
Sapphire X1900 XTX
147
Sapphire X1900 XT
147
HIS X1800 XT
151
 Last:
Gigabyte X1800 XL
233
AIW X1900
256
HIS X1800 XT
292
Sapphire X1900 XTX
324
Sapphire X1900 XT
329
Angaben in Watt (W)

In Anbetracht des Energiehungers der anderen X1900-Modelle kann man bei der All-in-Wonder X1900 in diesem Abschnitt ein durchweg positives Ergebnis vermerken. Lediglich die Radeon X1800 XL positioniert sich unterhalb der All-In-Wonder, die auf dem gleichen Chip aufbauenden X1900 XTX und XT liegen allerdings weit darüber. Zeigt sich im Idle-Modus noch ein einheitliches Bild, sind die Differenzen unter Last enorm. Knapp über 320 Watt zeigte uns das Messgerät bei der X1900 XTX und der XT an, während sich das System mit All-in-Wonder mit 256 Watt begnügte. Somit lag sie auch unterhalb der X1800 XT, die unter Belastung bis auf 292 Watt anstieg.

HDTV-Wiedergabe

Zum Einsatz in dieser Disziplin kam der schon altbekannte Film-Trailer namens „Step into Liquid“, der eine Länge von einer Minute und 56 Sekunden hat und in der Auflösung von 1920x1080 Pixel (1080p) vorliegt. Wer unseren Test auf seinem System nachahmen möchte, kann das Video direkt bei Microsoft herunterladen [24] (Direktlink - 114 MB), benötigt aber zusätzlich jeweils die neuesten Treiber aus dem Hause nVidia [25] und ATi [26], den Media Player in der Version 10 [27] und ein spezielles Hotfix [28], damit der Player die HDTV-Beschleunigung auch unterstützt. Die CPU-Last wurde während des Abspielens von uns mittels ThrottleWatch und einem selbst geschriebenen Skript aufgezeichnet.

WMV HDTV-Wiedergabe

Für diesen Abschnitt haben wir lediglich die Radeon X1800 XT von HIS sowie die Radeon X1900 XTX von Sapphire zum Vergleich herangezogen. Erstere basiert auf dem älteren Chip, bei der zuletzt genannten galt es herauszufinden, ob die zusätzlichen Fähigkeiten der AIW X1900 einen Vorteil bringen.

Fazit: Die X1900 XTX macht zwar eine dezent bessere Figur. Insgesamt kann man aber sagen, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Chips und Karten gering ausfallen.

Fazit

Betrachten wir abschließend die Ergebnisse und die Fähigkeiten der Karte, so kann man ihr durchaus ein positives Fazit bescheinigen. Trotz der massiven Senkung der Taktraten im Vergleich zu den anderen R580-Karten rendert die All-In-Wonder Radeon X1900 auf dem Niveau der X1800-Karten, womit selbst aktuellste Titel in hohen Auflösungen im Qualitätsmodus flüssig dargestellt werden können. Auffällig ist, dass sich die AIW X1900 ohne Qualitätseinstellungen knapp hinter der X1800 XT platziert, während mit vierfachem Anti-Aliasing und sechzehnfacher anisotroper Filterung die X1800 XL fast gleich zieht. Hier macht sich die unterschiedliche Architektur zwischen R580 und R520 bemerkbar.

Die Single-Slot-Kühllösung hinterlässt einen überraschend guten Eindruck. Rechneten wir vor den Testläufen noch mit einer Geräuschkulisse, die der einer X1800 XL entspricht, wurden wir während des Tests eines Besseren belehrt. Unter Windows waren die Unterschiede lediglich messbar, mit Belastung drehte der Kühlkörper der AIW X1900 allerdings kaum auf, was zu einer signifikanten Differenz zu den weiteren High-End-Karten von ATi führt. Ob auch Nutzer von Home-Theatre-PCs mit der Karte glücklich werden können, ist dennoch fragwürdig. Silent-Fetischisten wird die Lautstärke wohl nicht zufrieden stellen. Diese könnten – falls das Interesse an einer All-In-Wonder-Karte besteht – einen Blick auf die anderen Modelle werfen, da diese bei geringerer Lautstärke zum Teil ebenfalls eine ordentliche Performance bieten. Ein weiterer kritischer Punkt an der AIW X1900 sind die Temperaturwerte. Diese fallen für eine Karte auf Basis des R580 zwar gut aus, sind aber dennoch recht hoch, vor allem wenn man die Karte in einem kleinen Gehäuse mit schwacher Luftzirkulation betreiben will. Positiv ist der Stromverbrauch zu bewerten, der deutlich unterhalb dem einer X1900 XT und XTX liegt.

All-In-Wonder X1900
All-In-Wonder X1900

Auch im Bereich der Multimediafähigkeiten hält die Karte in großen Stücken das, was sie verspricht. Die einfache Handhabung, mit der ATi wirbt, ist zutreffend: Der FM- beziehungsweise der TV-Tuner ist nach dem Einrichten der Karte innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Dafür hinterlässt die Bedienungssoftware einen gespaltenen Eindruck. Die Oberfläche ist übersichtlich gestaltet, allerdings wirkt sie teilweise noch nicht ausgereift. Dennoch bietet sie viele Möglichkeiten und auch das Bedienen per Funk-Fernbedienung über Eazylook gestaltet sich als recht intuitiv. Wem das Multimedia Center partout nicht zusagt, der kann auf eine Alternative wie etwa die „Media Center Edition“ von Microsofts Windows XP setzen, mit der es ebenfalls möglich ist, ohne Komplikationen ein TV-Bild auf den Monitor zu zaubern.

Ist der Kauf der AIW X1900 nun empfehlenswert? Wer auf hohe Performance aus ist, nicht allzu großen Wert auf ein sehr leises System legt und auch die Multimediafähigkeiten der Karte nutzen möchte, der sollte sie durchaus in Betracht ziehen. Die offizielle Preisempfehlung seitens ATi liegt bei 499 Euro. Bei Geizhals wird sie allerdings schon für deutlich weniger gelistet, auch wenn sie bislang – mit Ausnahme des Shops von ATi – nur bei einem Händler für rund 10 Euro unterhalb der offiziellen Preisempfehlung lieferbar ist. Plant man allerdings den Einsatz in einem Home-Theatre-PC für das Wohnzimmer oder ist schlicht nicht auf hohe Performance angewiesen, sollte man sehr genau überdenken, ob es nicht auch eine günstigere Lösung sein darf, welche mit geringeren Energieverbrauch daherkommt und somit einfacher zu kühlen und leiser zu betreiben ist.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/ati/2006/januar/all-in-wonder_x1900_kuerze/
  2. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_asus_eax1800xt_top/
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_nvidia_geforce_7800_gtx_512/
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_nvidia_geforce_7800_gtx_sli/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_aopen_aeolus_7800_gt/
  6. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_ati_radeon_x1800_x1600_x1300/
  7. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/bericht_radeon_x1000_geforce_7/
  8. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_asus_extreme_n7800gt_dual/
  9. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_sapphire_radeon_x800_gt_gto_gto/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_nvidia_geforce_6800_gs/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2005/test_ati_crossfire/
  12. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/ati/2006/januar/all-in-wonder_x1900_kuerze/
  13. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a176221.html
  14. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a176223.html
  15. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a185580.html
  16. http://shop.ati.com/product.asp?sku=2832706
  17. http://www.computerbase.de/downloads/software/multimedia/media_portal/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/software/2006/bericht_3dmark06_der_performance-report/
  19. http://www.computerbase.de/artikel/software/2004/3dmark05_der_performance-report
  20. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/3dmark05/
  21. http://www.aquamark3.com/am3-mirrors.htm
  22. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2004/vorschau_ati_radeon_x800_pro_x800_xt/4/#abschnitt_fsaa_und_3dc
  23. http://www.pcgameshardware.de
  24. http://download.microsoft.com/download/e/a/d/eadb9b42-728b-42b0-bfdf-b472fa2a2464/Step_into_Liquid_1080.exe
  25. http://www.computerbase.de/downloads/treiber/grafikkarten/nvidia/inoffizieller_nvidia_forceware/
  26. http://www.computerbase.de/downloads/treiber/grafikkarten/ati/ati_catalyst_komplettpaket/
  27. http://www.computerbase.de/downloads/software/multimedia/windows_media_player/
  28. http://www.support.microsoft.com/?scid=kb%3Bde%3B888656&x=16&y=14
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