Test: Asus EN7600GS TOP Silent mit 512 MB (23/26)

Schneller, leiser, größer, anders
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark06 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.

Lautstärke

 Idle (Windows):
nVidia GeForce 7600 GS
47,5
Hinweis: Passivkühlung
Asus EN7600GS TOP Silent
47,5
Hinweis: Passivkühlung
nVidia GeForce 7800 GTX 512
48,0
ATi Radeon X1600 XT
48,0
nVidia GeForce 7950 GX2
48,0
nVidia GeForce 7900 GTX
48,5
ATi Radeon X1800 GTO
48,5
ATi Radeon X1300 Pro
49,0
ATi Radeon X1800 XL
49,0
nVidia GeForce 7800 GTX
49,5
ATi Radeon X1900 GT
50,0
ATi Radeon X1900 XTX
50,5
nVidia GeForce 7600 GT
51,5
nVidia GeForce 7800 GT
51,5
ATi Radeon X1800 XT
52,0
nVidia GeForce 7900 GT
60,0
 Last:
nVidia GeForce 7600 GS
49,0
Hinweis: Passivkühlung
Asus EN7600GS TOP Silent
49,0
Hinweis: Passivkühlung
nVidia GeForce 7900 GTX
50,0
ATi Radeon X1800 GTO
50,0
nVidia GeForce 7800 GTX
51,5
nVidia GeForce 7800 GTX 512
51,5
ATi Radeon X1300 Pro
55,0
ATi Radeon X1900 GT
55,0
nVidia GeForce 7800 GT
56,0
ATi Radeon X1600 XT
56,0
ATi Radeon X1800 XT
56,0
nVidia GeForce 7950 GX2
56,0
ATi Radeon X1900 XTX
58,0
nVidia GeForce 7900 GT
60,0
ATi Radeon X1800 XL
60,0
nVidia GeForce 7600 GT
61,0
Angaben in Dezibel

Bezüglich der Lautstärke kann die Asus EN7600GS TOP Silent aufgrund der passiven Kühlung logischerweise trumpfen, da auf der Grafikkarte somit kein Lüfter eingesetzt wird. Ein ruhiges Arbeiten ist problemlos möglich und auch unter Last bleibt der PC flüsterleise, falls die restlichen Komponenten dies zulassen. Im Vergleich zum Referenzdesign einer nVidia GeForce 7600 GT weiß das Asus-Produkt zu gefallen, da der störende Geräuschpegel während einer Lastphase entfällt. Die Karte zieht mit einer herkömmlichen GeForce 7600 GS gleichauf, da beide auf Lüfter verzichten.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark06 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle - Chip:
nVidia GeForce 7800 GT
40
nVidia GeForce 7900 GTX
41
nVidia GeForce 7800 GTX 512
43
nVidia GeForce 7900 GT
45
nVidia GeForce 7800 GTX
46
ATi Radeon X1600 XT
47
ATi Radeon X1800 GTO
49
ATi Radeon X1900 XTX
49
ATi Radeon X1800 XL
53
nVidia GeForce 7600 GT
54
nVidia GeForce 7600 GS
56
Hinweis: Passivkühlung
Asus EN7600GS TOP Silent
56
Hinweis: Ohne Schwenkarm: 64
ATi Radeon X1900 GT
57
nVidia GeForce 7950 GX2
59
ATi Radeon X1800 XT
63
ATi Radeon X1300 Pro
68
 Last - Chip:
nVidia GeForce 7800 GT
59
nVidia GeForce 7900 GTX
65
nVidia GeForce 7900 GT
67
ATi Radeon X1800 GTO
68
ATi Radeon X1800 XL
71
ATi Radeon X1600 XT
72
nVidia GeForce 7800 GTX 512
75
nVidia GeForce 7800 GTX
80
nVidia GeForce 7600 GT
81
nVidia GeForce 7600 GS
86
Hinweis: Passivkühlung
ATi Radeon X1900 GT
86
ATi Radeon X1800 XT
87
Asus EN7600GS TOP Silent
87
Hinweis: Ohne Schwenkarm: 105
nVidia GeForce 7950 GX2
88
ATi Radeon X1900 XTX
91
ATi Radeon X1300 Pro
98
 Last - Chiprückseite:
ATi Radeon X1800 GTO
56
ATi Radeon X1800 XL
56
ATi Radeon X1600 XT
57
nVidia GeForce 7600 GT
58
nVidia GeForce 7900 GT
58
nVidia GeForce 7800 GT
60
nVidia GeForce 7900 GTX
66
nVidia GeForce 7800 GTX 512
71
nVidia GeForce 7600 GS
72
Hinweis: Passivkühlung
nVidia GeForce 7800 GTX
73
ATi Radeon X1800 XT
73
Asus EN7600GS TOP Silent
73
Hinweis: Ohne Schwenkarm: 85
ATi Radeon X1300 Pro
75
ATi Radeon X1900 GT
76
ATi Radeon X1900 XTX
81
nVidia GeForce 7950 GX2
82
Angaben in °C

Wenn man sich den kleinen Schwenkarm der EN7600GS TOP Silent anschaut, kommt einem wohl kaum in den Sinn, dass die zusätzliche Kühlplatte eine große Wirkung haben wird, möge der Luftzug des CPU-Lüfters noch so groß sein – falsch gedacht! Der Schwenkarm zeigt vor allem unter Last eine Leistung, die man durchaus als hervorragend bezeichnen kann. Bereits unter Windows bleibt die Asus-Grafikkarte mit 56 Grad Celsius immerhin acht Grad kühler als ohne die Extra-Kühlfläche. Die Karte muss sich auch hinter einer GeForce 7600 GS, obwohl diese niedrigere Taktraten hat, nicht verstecken. Die Leistungen liegen gleichauf. Gar die aktiv gekühlte GeForce 7600 GT kann sich nicht merklich von den passiv gekühlten Grafikkarten absetzen.

Unter Last zeigt der Schwenkarm seine volle Wirkung und lässt die EN7600GS TOP Silent um satte 18 Grad kühler werden als ohne das Feature. Mit 87 Grad bleibt der 3D-Beschleuniger zwar nicht gerade kühl, die gefährliche 100-Grad-Grenze ist aber noch weit entfernt. Im Vergleich zur GeForce 7600 GS zeigt die Asus-Karte erneut ihre Stärken und bleibt im Windschatten der langsameren 3D-Karte. In dieser Disziplin kann sich die GeForce 7600 GT etwas absetzen, was jedoch mit einer ziemlichen Lautstärke erkämpft wird.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Messungen auf der Chiprückseite. Der Schwenkarm erbringt mit 73 Grad einen Temperaturvorteil von guten 12 Grad Celsius, weswegen sich die Asus EN7600GS TOP Silent nur knapp mit einem Grad Rückstand der GeForce 7600 GS geschlagen geben muss. Die GeForce 7600 GT zieht den beiden passiv gekühlten Grafikkarten diesmal aber deutlich davon.

Stromverbrauch

Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung des 3DMark06 unter der Auflösung 1600x1200 sowie 4-fachem Anti-Aliasing und 16-fachem anisotropen Filter simuliert.

Stromverbrauch

 Idle (Windows-Desktop):
nVidia GeForce 7600 GS
149
nVidia GeForce 7600 GT
153
nVidia GeForce 7800 GT
155
Asus EN7600GS TOP Silent
156
ATi Radeon X1300 Pro
156
nVidia GeForce 7900 GT
157
ATi Radeon X1600 XT
157
ATi Radeon X1900 GT
158
ATi Radeon X1800 GTO
160
nVidia GeForce 7800 GTX
164
ATi Radeon X1900 XTX
166
ATi Radeon X1800 XL
166
nVidia GeForce 7800 GTX 512
171
nVidia GeForce 7900 GTX
174
ATi Radeon X1800 XT
178
nVidia GeForce 7950 GX2
191
 Last:
nVidia GeForce 7600 GS
184
ATi Radeon X1300 Pro
191
Asus EN7600GS TOP Silent
195
nVidia GeForce 7600 GT
197
nVidia GeForce 7900 GT
202
ATi Radeon X1600 XT
204
ATi Radeon X1800 GTO
211
nVidia GeForce 7800 GT
219
ATi Radeon X1800 XL
223
ATi Radeon X1900 GT
246
nVidia GeForce 7900 GTX
251
nVidia GeForce 7800 GTX
252
ATi Radeon X1800 XT
264
nVidia GeForce 7800 GTX 512
272
ATi Radeon X1900 XTX
281
nVidia GeForce 7950 GX2
281
Angaben in Watt (W)

Unter Windows zieht die EN7600GS TOP Silent minimal mehr Strom aus der Steckdose als die GeForce 7600 GS sowie die GeForce 7600 GT, was vermutlich mit dem doppelt so großen Speicher zu erklären ist. Nichtsdestotrotz ist der 3D-Beschleuniger dank des stromsparenden G73-Chips sehr genügsam, weswegen man die Asus-Karte durchaus für „Stromsparer“ empfehlen kann. Unter Last kann sich die EN7600GS TOP Silent mit einem Stromverbrauch von 195 Watt erneut eine Spitzenposition erkämpfen, wobei in dieser Disziplin jedoch ein ziemlicher Rückstand zur GeForce 7600 GS herrscht. Der Testkandidat benötigt minimal weniger Leistung als das Referenzdesign der GeForce 7600 GT.

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