Test: Asus EN7600GS TOP Silent mit 512 MB (6/26)

Schneller, leiser, größer, anders
Autor: Wolfgang Andermahr

VRAM-Geschwindigkeit

Als Qualitätseinstellungen verwenden wir 1600x1200 in Verbindung mit vierfachem Anti-Aliasing sowie 16-facher anisotropen Filterung – die Ergebnisse ohne Kantenglättung werden wir nicht abbilden, da die Grafikkarten in diesen Settings keinerlei Differenzen zeigten. Anmerken müssen wir noch, dass die simulierten Karten eventuell minimal von der Performance einer „wahren“ 512-MB- beziehungsweise 256-MB-Version abweichen, da diese durchaus mit anderen Speichertimings ausgestattet sein können.

VRAM-Geschwindigkeit Part 1

 3DMark05:
7900 GT @ 512 MB
4.112,0
7900 GT @ 256 MB
3.944,0
7600 GS @ 512 MB
1.643,0
7600 GS @ 256 MB
1.598,0
 Doom 3:
7900 GT @ 512 MB
55,4
7900 GT @ 256 MB
53,9
7600 GS @ 512 MB
19,6
7600 GS @ 256 MB
19,5
 Battlefield 2:
7900 GT @ 512 MB
50,0
7900 GT @ 256 MB
45,0
7600 GS @ 512 MB
20,0
7600 GS @ 256 MB
18,0
 HL2: Lost Coast:
7900 GT @ 512 MB
33,4
7900 GT @ 256 MB
30,9
7600 GS @ 256 MB
12,8
7600 GS @ 512 MB
12,8
 F.E.A.R.:
7900 GT @ 256 MB
30,0
7900 GT @ 512 MB
30,0
7600 GS @ 256 MB
11,0
7600 GS @ 512 MB
11,0
 Call of Duty 2:
7900 GT @ 512 MB
18,0
7900 GT @ 256 MB
16,4
7600 GS @ 512 MB
8,0
7600 GS @ 256 MB
7,8

Betrachtet man die Asus EN7600GS TOP Silent mit einer Taktraten von 400 MHz Chip- sowie Speicherfrequenz, muss man schon mit der Lupe nach einem Unterschied zwischen der 256-MB- und der 512-MB-Karte suchen. Einzig Battlefield 2 läuft um zwei Bilder pro Sekunde schneller, was die theoretischen Messungen bereits andeuteten. Bei der GeForce 7900 GT zeigen sich dagegen größere Differenzen, weil der Flaschenhals aufgrund der höheren Rohleistung nun in anderen Komponenten zu suchen ist. Die größten Sprünge machen Battlefield 2, HL2: Lost Coast sowie Call of Duty 2, die durchaus um das ein oder andere Frame per Second schneller laufen – riesige Unterschiede sind aber nicht vorhanden.

VRAM-Geschwindigkeit Part 2

 Oblivion:
7900 GT @ 512 MB
3,5
7900 GT @ 256 MB
3,3
7600 GS @ 512 MB
1,5
7600 GS @ 256 MB
1,3
 Quake 4:
7900 GT @ 512 MB
41,3
7900 GT @ 256 MB
39,4
7600 GS @ 256 MB
15,7
7600 GS @ 512 MB
15,3
 Riddick:
7900 GT @ 512 MB
34,0
7900 GT @ 256 MB
32,7
7600 GS @ 512 MB
12,5
7600 GS @ 256 MB
12,4
 Serious Sam 2:
7900 GT @ 512 MB
9,5
7900 GT @ 256 MB
7,3
7600 GS @ 512 MB
3,2
7600 GS @ 256 MB
3,1
 SpellForce 2:
7900 GT @ 512 MB
8,1
7900 GT @ 256 MB
8,0
7600 GS @ 256 MB
2,8
7600 GS @ 512 MB
2,8
 Splinter Cell 3:
7900 GT @ 512 MB
42,9
7900 GT @ 256 MB
42,4
7600 GS @ 512 MB
16,5
7600 GS @ 256 MB
16,4
 TR: Legend:
7900 GT @ 512 MB
31,9
7900 GT @ 256 MB
30,7
7600 GS @ 512 MB
13,3
7600 GS @ 256 MB
12,1

Im zweiten Part der Performancemessungen bleiben die Grundaussagen bei der GeForce 7600 GS dieselben. Nur Oblivion und Tomb Raider: Legend können von dem 512-MB-VRAM profitieren und dies auch nur gering. Das ist ebenfalls mit der fehlenden Rohleistung zu erklären, da so der Speicher nie den limitierende Faktor darstellt. Größere Sprünge macht erneut die GeForce 7900 GT, vor allem Serious Sam 2 kann diesmal stark von dem doppelt so großen Texturspeicher profitieren. Zudem zeigen Quake 4 und Riddick einen kleinen Performancezuwachs, wobei dieser aber nur gering ist.

Rating VRAM-Geschwindigkeit

7900 GT @ 512 MB
100,0
7900 GT @ 256 MB
94,1
7600 GS @ 512 MB
38,4
7600 GS @ 256 MB
37,2
Angaben in Prozent

Die GeForce 7600 GS kann von einem 512 MB großen VRAM in unserem Testparcours nur einen Prozent Gewinn erzielen. Warum Asus bei der EN7600GS TOP Silent auf den größeren Speicher setzt, ist uns unklar – wahrscheinlich spielt in diesem Fall das Marketing eine wichtige Rolle. Bei der von Haus aus schnelleren GeForce 7900 GT sieht das Ergebnis etwas anders aus. Durchschnittlich ist die 512-MB-Version immerhin sechs Prozent schneller, vor allem Serious Sam 2 läuft mit dem doppelt so großen Texturspeicher um einiges flotter. Allzu deutlich fallen die Unterschiede aber nicht aus, wobei sich dies in der Zukunft und in höheren Qualitätseinstellungen jedoch ändern wird.

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