Einleitung
Als ATi am 5. Oktober 2005 [1] den R520-Chip und somit auch die neue High-End-Karte Radeon X1800 XT [2] der Öffentlichkeit präsentierte, war bereits abzusehen, dass es noch eine ganze Weile dauern würde, bis entsprechende Karten flächendeckend im Handel verfügbar sind. Doch dann übten sich einige Hersteller plötzlich gar in vornehmer Zurückhaltung und kündigten erst gar keine X1800 XT an. Der Grund? Bedingt durch die monatelange Verzögerung des R520-Chips stand dessen Nachfolger, der R580, bereits vor den Toren. Und der Chip versprach eine bessere Leistung bei höherer und somit wirtschaftlicherer Ausbeute. Unser RoundUp zur X1800-Serie [3] fiel mit nur zwei X1800 XT dann auch erstaunlich mager aus. Doch mehr Hersteller waren in Anbetracht der baldigen Vorstellung des Nachfolgers nicht gewillt, ein Testexemplar ins Rennen zu schicken.
Am 24. Januar 2006 [4] war es dann so weit und ATi stellte den R580 in Form der Radeon-X1900-Serie vor. Und dieses Mal waren alle Hersteller mit von der Partie und stellten fleißig Karten vor. Wir möchten in diesem RoundUp einen Blick auf Radeon-X1900-XTX-Karten von Asus, Club 3D, HIS, Mad-Moxx, PowerColor und Sapphire sowie eine Radeon-X1900-XT-Karte von Sapphire werfen und somit einen umfassenden Marktüberblick über ATis aktuelle Spitzenserie geben.
Lesezeichen
Bei diesem Test handelt es sich ausschließlich um einen Vergleich der Karten verschiedener Grafikkarten-Hersteller (Board Partner). Technische Details zu den Chips und wie diese Karten sich gegenüber den Konkurrenzprodukten von nVidia schlagen, kann den nachfolgenden Artikeln entnommen werden, die wir in der Vergangenheit publiziert haben.
- ATi Radeon X1900 XTX und X1900 CF-Edition [3]
- 2x X1800 XT & 3x X1800 XL [2]
- Asus EAX1800XT TOP [5]
- Radeon X1000 vs. GeForce 7 [6]
- ATi Radeon X1800, X1600 und X1300 [7]
Die Karten
| Modell | Powercolor Radeon X1900 XTX | Mad-Moxx Radeon X1900 XTX |
|---|---|---|
| Bild | ||
| Chip | ATi R580 | ATi R580 |
| Architektur | 16 Pixel-, 8 Vertex-Pipelines | 16 Pixel-, 8 Vertex-Pipelines |
| Chiptakt | 650 MHz | 650 MHz |
| Speicher | 512 MB GDDR3 | 512 MB GDDR3 |
| Speichertakt (max.) | 775 MHz | 775 MHz |
| Speicherhersteller | Samsung GDDR3, 1,1 ns | Samsung GDDR3, 1,1 ns |
| Speicheranbindung | 256 Bit | 256 Bit |
| PCB | ATi-Referenzdesign | ATi-Referenzdesign |
| Anschlüsse |
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| ViVo | ja | ja |
| Kühler | Referenzdesign, Dual-Slot | Zalman VF700-Cu |
| Speicherkühlung | ja | ja |
| Lieferumfang |
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| Modell | HIS Radeon X1900 XTX | Club3D Radeon X1900 XTX |
|---|---|---|
| Bild | ||
| Chip | ATi R580 | ATi R580 |
| Architektur | 16 Pixel-, 8 Vertex-Pipelines | 16 Pixel-, 8 Vertex-Pipelines |
| Chiptakt | 650 MHz | 650 MHz |
| Speicher | 512 MB GDDR3 | 512 MB GDDR3 |
| Speichertakt (max.) | 775 MHz | 775 MHz |
| Speicherhersteller | Samsung GDDR3, 1,1 ns | Samsung GDDR3, 1,1 ns |
| Speicheranbindung | 256 Bit | 256 Bit |
| PCB | ATi-Referenzdesign | ATi-Referenzdesign |
| Anschlüsse |
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| ViVo | ja | ja |
| Kühler | Referenzdesign, Dual-Slot | Referenzdesign, Dual-Slot |
| Speicherkühlung | ja | ja |
| Lieferumfang |
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| Modell | Sapphire Radeon X1900 XTX | Asus Radeon X1900 XTX |
|---|---|---|
| Bild | ||
| Chip | ATi R580 | ATi R580 |
| Architektur | 16 Pixel-, 8 Vertex-Pipelines | 16 Pixel-, 8 Vertex-Pipelines |
| Chiptakt | 650 MHz | 650 MHz |
| Speicher | 512 MB GDDR3 | 512 MB GDDR3 |
| Speichertakt (max.) | 775 MHz | 775 MHz |
| Speicherhersteller | Samsung GDDR3, 1,1 ns | Samsung GDDR3, 1,1 ns |
| Speicheranbindung | 256 Bit | 256 Bit |
| PCB | ATi-Referenzdesign | ATi-Referenzdesign |
| Anschlüsse |
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| ViVo | ja | ja |
| Kühler | Referenzdesign, Dual-Slot | Referenzdesign, Dual-Slot |
| Speicherkühlung | ja | ja |
| Lieferumfang |
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| Modell | Sapphire Radeon X1900 XT |
|---|---|
| Bild | |
| Chip | ATi R580 |
| Architektur | 16 Pixel-, 8 Vertex-Pipelines |
| Chiptakt | 625 MHz |
| Speicher | 512 MB GDDR3 |
| Speichertakt (max.) | 725 MHz |
| Speicherhersteller | Samsung GDDR3, 1,429 ns |
| Speicheranbindung | 256 Bit |
| PCB | ATi-Referenzdesign |
| Anschlüsse |
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| ViVo | ja |
| Kühler | Referenzdesign, Dual-Slot |
| Speicherkühlung | ja |
| Lieferumfang |
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Impressionen
Asus X1900 XTX
Hält man den Karton der Asus Radeon X1900 XTX erstmals in den Händen, so ist man allein durch seine enorme Größe beeindruckt: Mehr als das Doppelte der meisten anderen Hersteller misst die Verpackung, in der die Karte sicher zu den Käufern gelangen soll. Aber auch der Inhalt kann sich sehen lassen, bietet Asus doch die umfangreichste Ausstattung in unserem Testfeld. Zu dieser zählen neben den obligatorisch beigelegten Kabeln und Adaptern die Treiber-CD, Power Direct3D von CyberLink sowie die Spiele Shadowgrounds und King Kong. Zu guter Letzt sei das CD-Etui genannt, in dem die CDs und DVDs sicher verwahrt werden können.
Etwas nüchterner gestaltet sich die Karte an sich. Sie basiert auf ATis Referenzdesign und bietet daher keine Besonderheiten. So liegen die Taktraten bei 650 MHz Chip- und 775 MHz Speichertakt. Dessen Größe beläuft sich vorgabengemäß auf 512 MByte und er arbeitet mit einer Zugriffszeit von 1,1 ns. Zur Verbindung mit externen Geräten stehen zwei DVI-Anschlüsse bereit, welche Dual-Link beherrschen, sowie ein HDTV-fähiger TV-Ausgang mit ViVo-Funktionalität.



Erhältlich ist die Karte laut der Preisvergleichseite Geizhals ab 453 Euro [8].
HIS X1900 XTX
An zweiter Stelle werfen wir einen Blick auf die X1900-XTX-Adaption von HIS. Das Design der Karte entspricht der von Asus und somit dem Referenzdesign. Erneut liegt der Chiptakt bei 650 MHz und der Speichertakt bei 775 MHz. Die 512 MByte GDDR3-Speicher stammen von Samsung und sind mit einer Zugriffszeit von 1,1 ns ausgestattet.
Wie das Kühlsystem entsprechen auch die Anschlüsse den Vorgaben. Neben den in der Übersicht aufgelisteten Kabeln und Adaptern umfasst der Lieferumfang PowerDVD 6, PowerDirector, Power Producer, Power 2Go 4 sowie das Action-Rollenspiel Dungeon Siege und eine DVD mit Demo- und Trial-Versionen verschiedener Programme und Spiele.



Zu haben ist das Modell ab 485 Euro [9].
Club 3D X1900 XTX
Auch Club 3D ließ uns für diesen Vergleich eine X1900 XTX zukommen. Die Karte, versehen mit der kryptischen Bezeichnung „CGAX-XT 192“, hält sich an das Referenzdesign von ATi – selbst der Aufkleber des Kühlkörpers zeigt ATis Maskottchen Ruby. So liegt der Chiptakt bei 650 MHz und der 512 MByte große GDDR3-Speicher mit Zugriffszeiten von 1,1 ns taktet mit 775 MHz.
Zum Anschluss externer Geräte stehen zwei Dual-Link-fähige DVI-Anschlüsse sowie ein ViVo-fähiger HDTV-TV-Anschluss bereit. Ordentlich, aber nicht sonderlich aktuell fällt die Ausstattung aus: Club 3D legt neben der Karte sowie den Kabeln und Adaptern die Applikationen PowerDVD 5, PowerDirector, Power Producer, Medi@Show sowie das passable, aber mittlerweile etwas veraltete Rennspiel „Colin McRae Rally 2005“ bei.



Erhältlich ist die Karte bei einem Händler, der auch Exemplare auf Lager hat, ab rund 485 Euro [10].
Powercolor X1900 XTX
Dieses Mal können wir auch eine Radeon X1900 XTX von PowerColor in unserem Testfeld begrüßen. Der erste Blick auf und in die Verpackung hinterlässt jedoch eine dezente Enttäuschung, insbesondere wenn man die üppig ausgestattete Karte von Asus zum Vergleich heranzieht. So findet man neben den Kabeln, Adaptern sowie einer Treiber-CD keine zusätzliche Ausstattung.
Die Karte an sich – welche ebenfalls auf dem Referenzdesign von ATi basiert – hinterlässt den gewohnt guten Eindruck. Der Kühlkörper, der mit dem Maskottchen Ruby geziert ist, arbeitet hörbar und unter Last – wie für das Modell üblich – in einer unangenehmen Tonlage. Die 512 MByte GDDR3-Speicher arbeiten mit einer Zugriffszeit von 1,1 ns. Zum Anschluss an externe Geräte stehen zwei DVI-I-Anschlüsse sowie ein ViVo-fähiger TV-Ausgang bereit.



Erhältlich ist das Modell ab ca. 471 Euro [11].
Sapphire X1900 XTX
Als einziger Hersteller ist Sapphire mit einer X1900 XTX und einer XT in unserem Testfeld vertreten. Sapphire setzt bei seinen Modellen ebenfalls auf die ATi-Standard-Vorgaben. Somit taktet der Chip der X1900 XTX mit 650 MHz und die 512 MByte GDDR3-Speicher mit 775 MHz. Der Speicher arbeitet mit einer Zugriffszeit von 1,1 ns.
Die Kühllösung, verziert mit der für Sapphire üblichen Figur, arbeitet ordnungsgemäß, die Anschlüsse entsprechen ebenso dem Standard. Der Lieferumfang umfasst das für Sapphire typische Beiwerk „Sapphire Select“: Der Käufer haben so die Möglichkeit, die Titel „Brothers in Arms: Road to Hill 30“, „Prince of Persia: Warrior Within“, „Richard Burns Rally“ und „Tony Hawk's Underground 2“ anzuspielen und darf sich schlussendlich für zwei entscheiden.



Lieferbar ist die Karte ab rund 475 Euro [12].
Sapphire X1900 XT
Als einzigen Ableger der X1900 XT dürfen wir das entsprechende Derivat von Sapphire bei uns im Testfeld begrüßen. Ebenso wie Sapphires X1900 XTX basiert die Karte auf dem Referenzdesign von ATi und arbeitet erwartungsgemäß mit Taktraten von 625 MHz für den Chip sowie 725 MHz für den Speicher.
Die verbaute Kühllösung entspricht ebenfalls der Vorgabe von ATi und ist somit identisch mit der der XTX-Karten. Unter Last ist das Exemplar auf dieser Karte aber hörbar lauter und die Tonlage erscheint unangenehmer. Der verbaute Speicher stammt ebenso wie bei der X1900 XTX von Samsung und kommt mit Zugriffszeiten von 1,1 ns daher.



Keine Ungewöhnlichkeiten bei den Anschlüssen: Zwei Dual-Link-fähige DVI-I-Anschlüsse sowie ein HDTV-TV-Ausgang mit ViVo-Funktionalität. Die Ausstattung gleicht der X1900 XTX von Sapphire. Laut Geizhals ist die Karte für ca. 425 Euro [13] zu haben.
Mad-Moxx X1900 XTX
Das Schmankerl in diesem Artikel stammt von Mad-Moxx. Das PCB dieser X1900-XTX-Lösung basiert zwar auch auf dem Referenz-Design von ATi, allerdings stammt die Kühllösung in Form des VF700-Cu, den wir schon vor geraumer Zeit in einem Artikel auf Herz und Nieren getestet haben [14], von Zalman.
Der Kühler, der insbesondere durch seine in Schalenform verbauten Kupferlamellen optisch auffällt, ist lediglich auf dem Chip platziert. Zur Kühlung der Speicherbausteine setzt Mad-Moxx auf separate Passiv-Kühlkörper. Dennoch kann man dieser Kühllösung eine Überlegenheit gegenüber dem Standard-Kühldesign attestieren, da er objektiv sowie auch subjektiv einen besseren Eindruck hinterlässt. Die Karte ist kaum hinauszuhören aus dem sonstigen Geräuschpegel, den das System erzeugt, weswegen sie insbesondere für Nutzer geeignet ist, die keine vollständig passive Kühlung bevorzugen, aber dennoch auf ein möglichst leises System erpicht sind.


Ansonsten kommt die Karte mit der üblichen Ausstattung daher: Der Chiptakt liegt bei 650 MHz, der Speichertakt bei 775 MHz. Die 512 MB GDDR3-Speicher stammen von Samsung und arbeiten mit 1,1 ns. Zum Lieferumfang zählen PowerDVD 6, PowerDirector 4 DE sowie der Dienst „Sapphire Select“, bei dem vier Spiele ausprobiert werden können und schlussendlich zwei als Vollversion freischaltbar sind. Das Angebot umfasst die Spiele, die wir bereits bei der X1900 XTX von Sapphire angeführt haben. Käuflich zu erwerben ist die Karte auf der Webseite des Herstellers für knapp 530 Euro [15]. Den Umbau der Karte unter Beibehaltung der vollen Garantie muss der Käufer gegenüber der Sapphire-Standard-Karte somit mit rund 55 Euro vergüten.


Anmerkung: Im Auslieferungszustand hatten wir mit Bildfehlern zu kämpfen und auch verschiedene Treiberversionen verursachten bei verschiedenen Spielen Probleme. Allerdings konnten wir diese durch ein ab- und erneuten anmontieren des Kühlkörpers beheben.
Testsystem
Testsystem:
- Prozessor
- AMD Athlon 64 3800+ (Newcastle-Kern, 2400 MHz, SSE2, 512 kB Level-2-Cache)
- Motherboard
- MSI K8N Diamond (nVidia nForce 4 SLI, Sockel 939)
- Arbeitsspeicher
- 2x 512 MB Corsair CMX512-3200LL (2-3-2-6)
- Grafikkarten
- HIS Radeon X1900 XTX (650/775 MHz)
- PowerColor Radeon X1900 XTX (650/775 MHz)
- Sapphire Radeon X1900 XTX (650/775 MHz)
- Sapphire Radeon X1900 XT (625/725 MHz)
- Asus Radeon X1900 XTX (650/775 MHz)
- Club 3D X1900 XTX (650/775 MHz)
- Mad-Moxx X1900 XTX (650/775 MHz)
- Peripherie
- Liteon LTN483 48x CD-Laufwerk
- Maxtor 7B250S0, 250 GByte, 7200 Umdrehungen pro Minute
- Treiberversionen
- Die Treiber der Grafikkarten stammen von der jeweiligen Treiber-CD des Herstellers. Der Grund für diese Maßnahme ist, dass der Catalyst 6.2 - welcher der erste Treiber von ATi ist, der die X1900-Serie unterstützt - erschienen ist, als die ersten Sampels unser Testlabor bereits wieder verlassen hatten.
- nVidia nForce 4 6.70 AMD-Edition
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP2
- Microsoft DirectX 9.0c
Benchmarks
Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:
- Synthetische Benchmarks:
- 3DMark 01 SE Version 330
- Aquamark 3
- Spielebenchmarks:
- Fear Multiplayer Demo
- Half-Life 2 – Lost Coast
- Serious Sam 2
- Age of Empires 3 Demo
- Far Cry Version 1.3
- Doom 3
- The Chronicles of Riddick
Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 entschieden. Damit zollen wir Tribut an die modernen High-End-Beschleuniger, die durch ihre Rechenkraft niedrigere Auflösungen als 1280x1024 CPU-limitiert werden lassen. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen, da dies oft vorkommende Qualitätseinstellungen sind.
Treibereinstellungen:
- Catalyst A.I.: Standard
- Mipmap Detail Level: High Quality
- Wait for vertical refresh: Always off
- Adaptive Anit-Aliasing: Off
- High Quality AF: Off
- Truform: Always Off
Synthetische Benchmarks
3DMark06
- Die allseits bekannte Benchmarkserie von Futuremark ist mittlerweile in der Version 2006 erschienen und hört dementsprechend auf die Bezeichnung „3DMark06“. Von den sechs Testszenen messen vier Sequenzen die Performance der Grafikkarte und zeigen eine Grafikpracht, die ihres gleichen sucht. Um jene zu erreichen setzen die Finnen auf modernste 3D-Technologie, weswegen nicht nur massiv das Shader-Model 3.0 verwendet wird, auch extrem aufwendige Texturen, spektakuläre Partikeleffekte, komplexe Schattenberechnungen und als weiteres Highlight „High Dynamic Range Rendering“ – kurz HDRR – werden eingesetzt. Dabei setzt Futuremark auf FP16-HDR, das die derzeit Best mögliche Bildqualität liefert, aber auch aufwendig zu berechnen ist. Somit können Grafikkarten ohne FP16-Blending-Einheiten, unter anderem die X8x0-Serie von ATi, zwei Testszenen nicht ausführen, weswegen die Punktzahl dieser GPUs generell niedrig ausfällt. Darüber hinaus können nur Grafikkarten, die MSAA auf ein FP16-Rendertarget ausführen können, die HDRR-Sequenzen mit Anti-Aliasing berechnen. Grafikkarten ohne diese Fähigkeit erzeugen bei Einsatz von Kantenglättung keine Punktzahl und werden deswegen nicht berücksichtigt. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel. [16]
3DMark06
Angaben in Punkten
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Aquamark
- Kommen wir nun zu dem letzten synthetischen Benchmark in unserem Testparcours. Das von Massive Development entwickelte Programm nutzt eine erweiterte Version der Grafikengine aus dem U-Boot-Spiel AquaNox 2 - Revelation. Die Engine hört auf den Namen Krass und unterstützt mittlerweile auch Pixelshader 2.0-Effekte. Darüberhinaus kommen noch Pixelshader der älteren Version 1.1 sowie 1.4, weiterhin auch die Vertexshader 1.1, zum Einsatz. Angereichert mit einigen schönen Effekten wie zum Beispiel einem verbesserten Partikelsystem soll dies laut den Entwicklern der erste DirectX 9-fähige Reality-Benchmark der Welt sein.
- Download: AquaMark3.com [17]
Aquamark 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spielebenchmarks
F.E.A.R
- Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des neue Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden für diese Zwecke die Multiplayer-Demo, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind.
F.E.A.R.
Angaben in Punkten
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Serious Sam 2
- „Ballern bis der Zeigefinger glüht!“ lautet wohl zweifellos die Divise in dem First-Person-Shooter „Serious Sam“, der vor einigen Jahren nicht nur einen großen Erfolg feierte, sondern auch mehr als nur beliebt bei den Spielern klassicher 3D-Shooter geworden ist. Der Nachfolger, der auf die simple Bezeichnung „Serious Sam 2“ hört, verspricht ebenfalls ein ähnlich erfolgreiches Vergnügen zu werden und kombiniert den Ballerspaß mit einer hübschen Optik, die vor allem durch eine große Anzahl an Vertex-Shader-Operationen, scharfen Texturen, bunten Effekten und einer schier unendlichen Gegnermasse geschaffen wird. Die selbst aufgenommene Timedemo zeigt dabei eine normale Spielszene mit großen Gegner-Scharen und massig Explosionen sowie Gefechtsfeuer.
Serious Sam 2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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The Chronicles of Riddick
- „The Chronicles of Riddick“ lehnt sich an den Kinofilm „Riddick: Chroniken eines Kriegers“ an und basiert auf der OpenGL-API. Dabei gehört Riddick zu einer der größten Überraschungen des Jahres und bietet dementsprechend auch eine sehr fordernde und vor allem spektakuläre Grafik. Dabei kommen nicht nur die modernen Shadereinheiten aktueller Grafikkarten zum Zuge, auch durch hochauflösende Texturen sowie feinste Bump Mapping-Effekte geraten heutige GPUs ins Schwitzen. Die verwendete Timedemo Panoptical 1 zeigt einen reellen Spielausschnitt aus Riddick, welcher mehrere Schusswechsel, Explosionen sowie Rauch beinhaltet, und zeigt somit eine für das Spiel realistische Performancedarstellung.
The Chronicles of Riddick
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Age of Empires III
- Wohl kaum ein Strategiespiel wie „Age of Empires“ und dessen Nachfolger haben aufgrund deren Erfolge Geschichte unter den PC-Spielern geschrieben. Nun erscheint der dritte Teil der Serie, welcher mit einer für Strategietitel atemberaubenden Grafik erscheint, die dazu modernste Techniken wie das Shader-Model 3.0 und gar High-Dynamik-Range-Rendering unterstützt. Wir lassen für den Testparcours eine Zwischensequenz aus der Demo durchlaufen, die einige anspruchsvolle Szenen enthält. Jedoch haben wir die Shader-Details auf „High“ heruntergesetzt, da die Stufe „Very High“ nur auf SM3-kompatiblen Grafikkarten verfügbar ist und SM2-Karten einige grafische Details somit nicht darstellen können, was die Ergebnisse verfälschen würde. Leider kann Age of Empires 3 in den Qualitätseinstellungen nur mit dem anisotropen Filter getestet werden, da das Anti-Aliasing auf ATi-Karten gravierende Fehler bereitete und das Spiel abstürzen ließ.
Age of Empire III
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Quake 4
- Die bekannte Quake-Reihe von id Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die des öfteren die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwenigen Charaktertexturen und vielen Schattenspiele einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Anzumerken wäre ein Bug, der sich in die Timedemo-Funktion von Quake 4 eingeschlichen hat, welcher in Doom 3 noch nicht vorhanden war. So werden keine Charakterschatten dargestellt, ebenso fehlen ein Groß der Waffeneffekte. Dementsprechend liegt das Level der Bilder pro Sekunde im richtigen Spielmodus ein Stück unter unseren Ergebnissen.
Quake 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Performancerating
Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen, auch wenn man sich dadurch kein differenziertes Bild machen kann. Um dies zu erreichen, sollte man sich alle Ergebnisse im Einzelnen ansehen.
1.280 x 1.024
Angaben in Prozent
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Performancerating Qualität
1.280 x 1.024 4xAA/16xAF
Angaben in Prozent
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Nun, das Bild ist altbekannt. In Zeiten der zugekauften Karten, die von einer Hand voll Fabrikanten nach ATis Vorgaben gefertigt werden, sind Geschwindigkeitsunterschiede zwischen verschiedenen Herstellern oft mit der Lupe zu suchen. Ausnahmen in Form von übertakteten Karten, wie es sie bei nVidia-Modellen von einigen Herstellern gibt, sind bei ATi eine noch größere Seltenheit. Unterschiede, wenn wie wir sie denn in unserem Test beobachtet haben, sind somit einzig und allein dem Zufall anzukreiden.
Sonstiges
Lautstärke
Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.
Lautstärke
Angaben in Dezibel
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Im Bereich der Lautstärke wird die Mad-Moxx-Karte mit der Zalman-Kühllösung den Ansprüchen gerecht. Im Idle-Modus konnten wir zwar keine allzu großen Differenzen ausmachen, dafür zeigt sie unter Last, was der verbaute Zalman VF700-CU zu leisten vermag und kann sich vom restlichen Testfeld absetzen.
Das konventionelle Kühlsystem arbeitet – mit Ausnahme auf der X1900 XT – erwartungsgemäß auf demselben Niveau. Die Karten sind deutlich hörbar und unter Last unangenehm. Im Gegensatz dazu steht die erwähnte X1900 XT, die objektiv sowie auch subjektiv den schwächsten Eindruck hinterließ. Der Lüfter rotiert lauter und erzeugt dazu einen unangenehmen Tonfall, der sich vom Rest des Systems abgrenzt. Unverständlich, da dasselbe Modell wie auf der X1900 XTX verbaut wurde und dieser eigentlich aufgrund der niedrigeren Taktung der X1900 XT weniger leisten müsste.
Temperatur
Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.
Temperatur
Angaben in °C
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Auch in dieser Disziplin weiß die Zalman-Kühllösung zu überzeugen. Insbesondere beim Vergleich unter Last zeigt sie mit einem Wert von 73° Celsius ein hervorragendes Resultat. Das restliche Testfeld arbeitet im Bereich um die 90° Celsius. Aus dem Auge verlieren sollte man die Temperaturen hier also nicht.
Im Idle-Modus liegt die X1900 XT am Ende des Testfeldes, allerdings mit keinem allzu großen Abstand zu den X1900-XTX-Lösungen. Betrachtet man die Werte, die wir auf der Rückseite der Karte ermittelten, befinden sich alle Karte – mit Ausnahme der Mad-Moxx-Karte – auf einem ähnlichen Niveau. Diese liegt wieder deutlich vor dem restlichen Testfeld, was die Fähigkeiten der Zalman-Kühllösung unterstreichen.
Fasst man die Werte zusammen, befindet sich – wie bereits im Lautstärkeabschnitt – die X1900 XT am Ende des Feldes. Die Mad-Moxx-Variante kann dagegen in diesen Bereichen ihre Stärken voll ausschöpfen und empfiehlt sich auch für weniger gut belüftete Gehäuse.
Stromverbrauch
Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb, letzterer wird erneut durch Verwendung des 3DMark05 simuliert.
Stromverbrauch
Angaben in Watt (W)
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Bei den Stromverbrauchsmessungen sticht im Idle-Modus keine Karte aus dem Testfeld heraus. Sei es die X1900 XT von Sapphire, die X1900 XTX von Mad-Moxx oder die sonstigen X1900 XTX von den weiteren Herstellern: Alle arbeiteten in einem Bereich zwischen 144 Watt und 147 Watt.
Etwas differenzierter fallen die Ergebnisse unter Belastung aus. Interessant ist, dass die X1900 XT, welche nominell am Ende des Feldes liegen sollte, die höchsten Wert mit 328 Watt erzielte. Dahinter reiht sich die X1900 XTX von Mad-Moxx mit der speziellen Kühllösung von Zalman ein, mit etwas Abstand folgen die weiteren X1900-XTX-Modelle.
Übertaktbarkeit
Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel, dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakteten – in unserem Fall mit Hilfe der neuesten Version des RivaTuners. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark05, der besonders grafiklastig ist, laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe von Doom 3, Fear sowie Riddick. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.
Overclocking
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Überraschung bei den Übertaktungsergebnissen: Mit der X1900 XT, die den niedrigsten Chiptakt vorweist, erzielen wir mit knapp 700 MHz das beste Ergebnis. Bei den X1900-XTX-Karten weist das Modell von PowerColor mit 682 MHz den besten Wert auf. Enttäuschung bei der Karte von Mad-Moxx: Mit 655 MHz fällt der Übertaktungsspielraum minimal aus. Dabei haben wir uns insbesondere von dieser Karte mehr versprochen, zeigt sie doch in der Disziplin „Temperatur“ wesentlich bessere Resultate, welche einen höheren Spielraum vermuten ließen.
Beim Speicher überzeugt die X1900 XTX von Asus, die insgesamt den besten Eindruck in unserem Testfeld hinterlässt. 873 MHz ermöglicht die Karte, was ein Taktplus von fast 100 MHz bedeutet. Den zweiten Platz im Speichertakt-Ranking sichert sich wie bereits beim Chiptakt die Karte von PowerColor mit 846 MHz. Die Mad-Moxx-Lösung kommt auf immerhin 828 MHz und erreicht somit einen durchschnittlichen Wert, liegt aber dennoch aufgrund der schwachen VPU-Ergebnisse am Ende unseres Übertaktungsvergleichs. Die X1900 XT von Sapphire kann zwar um 50 MHz zulegen, aber in dem Maße auftrumpfen, wie sie es beim Chiptakt getan hat, ist ihr nicht vergönnt. Sie erreicht 783 MHz.
Der Performancezuwachs bei den von uns getesteten Spielen fällt allerdings recht marginal aus. Half-Life 2 – Lost Coast legt lediglich um ein bis zwei FPS zu. Einzig bei Quake 4 kann eine deutliche Steigerung verzeichnet werden. So verbessert beispielsweise die X1900 XTX von Asus ihr Ergebnis um fast neun Prozent.
Fazit
Kommen wir nun zu einem abschließenden Urteil: Die X1900-XTX-Karten können sich mit Blick auf die Performance allesamt vor der X1900 XT platzieren, rechnen aber ansonsten auf demselben Niveau. Wenig verwunderlich, da alle das Standard-PCB von ATi verwenden. Lediglich bei den Kühllösungen begibt sich Mad-Moxx auf Pfade abseits des Referenz-Design, was mit den besten Ergebnissen in den Bereichen Lautstärke und Temperatur belohnt wird. Die anderen X1900-XTX-Modelle halten sich in diesen Disziplinen eher bedeckt, arbeiten aber noch im erträglichen Bereich. Nur die X1900 XT von Sapphire fällt im negativen Sinne auf, obwohl sie auf dieselbe Kühllösung setzt. Der Lüfter rotiert wahrnehmbar lauter und in einer unangenehmeren Tonlage.
Dafür bietet sie exzellente Ergebnisse in Puncto Performance, da sie meistens nur knapp hinter den Top-Modellen liegt. Preislich ist sie mit 425 Euro deutlich unterhalb der X1900-XTX-Karten positioniert, weswegen lediglich das Modell von Asus oder Mad-Moxx als Alternative zu nennen wäre. Erstere kann aufgrund der hervorragenden Ausstattung überzeugen, letztere durch die Kühllösung von Zalman. Gegen die Mad-Moxx-Karte spricht allerdings der Preis, da sie mit rund 530 Euro als einzige Karte die 500-Euro-Marke überschreitet. Das ist aber anscheinend der Mehrpreis, den Käufer für alternative Kühllösungen bezahlen müssen. Entsprechende Modelle anderer Hersteller – etwa die IceQ3-Serie von HIS oder die Toxic-Reihe von Sapphire – liegen sogar noch etwas über den 530 Euro der Mad-Moxx-Karte.
Nicht außer Acht lassen sollte man bei einer Kaufentscheidung allerdings die Produkte des Konkurrenten nVidia. Denn der Stromhunger der ATi-Karten ist nicht gerade knapp, und bis auf das Modell von Mad-Moxx weiß keine Karte im Feld durch geringe Lautstärke zu glänzen. Auch im Bereich Temperaturen kratzen die Karten an der 90°-Celsius-Marke – in schlecht belüfteten Gehäusen kann es so leicht zu einem Hitzekollaps kommen.















