06.09.2006 15:00

Test: XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme (21/24)

Ein abgespeckter G71 auf dem Weg zum Erfolg
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark06 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.

Lautstärke

 Idle (Windows):
nVidia GeForce 7600 GS
47,5
Hinweis: Passivkühlung
ATi Radeon X1950 XTX
47,5
nVidia GeForce 7800 GTX 512
48,0
ATi Radeon X1600 XT
48,0
nVidia GeForce 7950 GX2
48,0
nVidia GeForce 7900 GTX
48,5
ATi Radeon X1800 GTO
48,5
ATi Radeon X1300 Pro
49,0
ATi Radeon X1800 XL
49,0
nVidia GeForce 7800 GTX
49,5
XFX GeForce 7900 GS 480M
49,5
ATi Radeon X1900 GT
50,0
ATi Radeon X1900 XTX
50,5
nVidia GeForce 7600 GT
51,5
nVidia GeForce 7800 GT
51,5
ATi Radeon X1800 XT
52,0
nVidia GeForce 7900 GT
60,0
 Last:
nVidia GeForce 7600 GS
49,0
Hinweis: Passivkühlung
nVidia GeForce 7900 GTX
50,0
ATi Radeon X1800 GTO
50,0
ATi Radeon X1950 XTX
50,0
nVidia GeForce 7800 GTX
51,5
nVidia GeForce 7800 GTX 512
51,5
ATi Radeon X1300 Pro
55,0
ATi Radeon X1900 GT
55,0
nVidia GeForce 7800 GT
56,0
ATi Radeon X1600 XT
56,0
ATi Radeon X1800 XT
56,0
nVidia GeForce 7950 GX2
56,0
XFX GeForce 7900 GS 480M
57,5
ATi Radeon X1900 XTX
58,0
nVidia GeForce 7900 GT
60,0
ATi Radeon X1800 XL
60,0
nVidia GeForce 7600 GT
61,0
Angaben in Dezibel

Da das Kühlsystem der XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme bereits auf dem Referenzdesign einer GeForce 7900 GT zum Einsatz kommt und dort anfangs nur ohne Lüftersteuerung – was mittlerweile aber ausgebessert worden ist – funktionierte, hatten wir zu Beginn starke Bedenken, was das Pendant auf der XFX-Karte betrifft. Hier können wie jedoch sofort (eingeschränkt) Entwarnung geben, denn die Lüftersteuerung funktioniert nun, wenn auch nicht optimal.

Unter Windows pendelt sich die Lautstärkemessung bei etwa 49,5 Dezibel ein, was unseren Höreindruck bestätigt. Man kann die Karte zwar minimal aus dem geschlossenen Gehäuse heraushören, störend ist dies aber noch lange nicht. Ein ruhiges Arbeiten ist mit der GeForce 7900 GS durchaus möglich, auch wenn es zweifellos ruhigere Alternativen gibt. Sobald die Grafikkarte erkennt, dass im 3D-Modus gearbeitet werden muss, schaltet die Lüftersteuerung gleich ein paar Gänge nach oben. Mit 57,5 Dezibel ist das XFX-Modell schon sehr laut, glücklicherweise allerdings nicht dermaßen extrem wie eine GeForce 7900 GT mit dem alten Platinenlayout. Nichtsdestotrotz kann man nur hoffen, dass XFX diesbezüglich noch reagiert und die Drehzahlen nach unten korrigiert. Denn temperaturmäßig gibt es keine Probleme.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark06 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle - Chip:
nVidia GeForce 7800 GT
40
nVidia GeForce 7900 GTX
41
nVidia GeForce 7800 GTX 512
43
nVidia GeForce 7900 GT
45
XFX GeForce 7900 GS 480M
45
nVidia GeForce 7800 GTX
46
ATi Radeon X1600 XT
47
ATi Radeon X1800 GTO
49
ATi Radeon X1900 XTX
49
ATi Radeon X1800 XL
53
nVidia GeForce 7600 GT
54
nVidia GeForce 7600 GS
56
Hinweis: Passivkühlung
ATi Radeon X1900 GT
57
nVidia GeForce 7950 GX2
59
ATi Radeon X1950 XTX
60
Hinweis: Mit CCC gemessen!
ATi Radeon X1800 XT
63
ATi Radeon X1300 Pro
68
 Last - Chip:
nVidia GeForce 7800 GT
59
nVidia GeForce 7900 GTX
65
XFX GeForce 7900 GS 480M
66
nVidia GeForce 7900 GT
67
ATi Radeon X1800 GTO
68
ATi Radeon X1800 XL
71
ATi Radeon X1600 XT
72
nVidia GeForce 7800 GTX 512
75
nVidia GeForce 7800 GTX
80
nVidia GeForce 7600 GT
81
ATi Radeon X1950 XTX
83
Hinweis: Mit CCC gemessen!
nVidia GeForce 7600 GS
86
Hinweis: Passivkühlung
ATi Radeon X1900 GT
86
ATi Radeon X1800 XT
87
nVidia GeForce 7950 GX2
88
ATi Radeon X1900 XTX
91
ATi Radeon X1300 Pro
98
 Last - Chiprückseite:
ATi Radeon X1800 GTO
56
ATi Radeon X1800 XL
56
ATi Radeon X1600 XT
57
nVidia GeForce 7600 GT
58
nVidia GeForce 7900 GT
58
nVidia GeForce 7800 GT
60
XFX GeForce 7900 GS 480M
64
nVidia GeForce 7900 GTX
66
nVidia GeForce 7800 GTX 512
71
ATi Radeon X1950 XTX
71
nVidia GeForce 7600 GS
72
Hinweis: Passivkühlung
nVidia GeForce 7800 GTX
73
ATi Radeon X1800 XT
73
ATi Radeon X1300 Pro
75
ATi Radeon X1900 GT
76
ATi Radeon X1900 XTX
81
nVidia GeForce 7950 GX2
82
Angaben in °C

Bei den Temperaturmessungen schneidet die XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme sehr gut ab. Ein Resultat, das der größere Bruder GeForce 7900 GT allerdings schon vorgemacht hat. Unter Windows wird die Grafikkarte 45 Grad Celsius warm und erreicht damit exakt dieselben Temperaturwerte wie die GeForce 7900 GT. Unter Last ergibt sich ein identisches Bild. Es gibt nur einen Grad Celsius Unterschied zwischen den Karten bei einer unbedenkliche Temperaturentwicklung bis hinauf auf 66 Grad Cesius. Auf der Chiprückseite leistet sich das XFX-Modell einen kleinen Ausreißer, der aber absolut harmlos ist. Mit 64 Grad wird die XFX GeForce 7900 GS sechs Grad wärmer als die GeForce 7900 GT.

Wie man an den Messungen gut erkennen kann, bringen die deaktivierten Chipteile keinerlei Vorteile bei den Temperaturen. Hierbei muss man jedoch berücksichtigen, dass die XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme etwas höher getaktet ist.

Stromverbrauch

Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung des 3DMark06 unter der Auflösung 1600x1200 sowie 4-fachem Anti-Aliasing und 16-fachem anisotropen Filter simuliert.

Stromverbrauch

 Idle (Windows-Desktop):
nVidia GeForce 7600 GS
149
nVidia GeForce 7600 GT
153
nVidia GeForce 7800 GT
155
ATi Radeon X1300 Pro
156
nVidia GeForce 7900 GT
157
ATi Radeon X1600 XT
157
ATi Radeon X1900 GT
158
ATi Radeon X1800 GTO
160
XFX GeForce 7900 GS 480M
162
nVidia GeForce 7800 GTX
164
ATi Radeon X1900 XTX
166
ATi Radeon X1800 XL
166
ATi Radeon X1950 XTX
168
nVidia GeForce 7800 GTX 512
171
nVidia GeForce 7900 GTX
174
ATi Radeon X1800 XT
178
nVidia GeForce 7950 GX2
191
 Last:
nVidia GeForce 7600 GS
184
ATi Radeon X1300 Pro
191
nVidia GeForce 7600 GT
197
nVidia GeForce 7900 GT
202
ATi Radeon X1600 XT
204
XFX GeForce 7900 GS 480M
209
ATi Radeon X1800 GTO
211
nVidia GeForce 7800 GT
219
ATi Radeon X1800 XL
223
ATi Radeon X1900 GT
246
nVidia GeForce 7900 GTX
251
nVidia GeForce 7800 GTX
252
ATi Radeon X1800 XT
264
nVidia GeForce 7800 GTX 512
272
ATi Radeon X1950 XTX
277
ATi Radeon X1900 XTX
281
nVidia GeForce 7950 GX2
281
Angaben in Watt (W)

Mit 162 Watt zieht das System mit XFX GeForce 7900 GS 480M Extreme fünf Watt mehr aus der Steckdose als mit einer herkömmlichen GeForce 7900 GT, was man zweifellos mit den höheren Taktraten und auch mit der gegebenen Messungenauigkeit unseres Messgerätes erklären kann. Nichtsdestotrotz fällt der Stromverbrauch insgesamt recht niedrig aus. Unter Last wiederholt sich das Ergebnis. Das XFX-System nimmt 209 Watt an Leistung auf, mit GeForce 7900 GT sind es hingegen 202 Watt. Bedeutende Unterschiede sind somit nicht vorhanden.