08.10.2007 01:40

Test: ATi Radeon HD 2600 XT GDDR3 RoundUp (7/13)

Roter Zunder in der Mittelklasse
Autor: Wolfgang Andermahr

Spielebenchmarks

Anno 1701

Auch wenn normalerweise First-Person-Shooter mit einer erstaunlichen Grafik glänzen können, so hat es sich das deutsche Entwicklerteam des Strategiespieles Anno 1701 nicht nehmen lassen, den Nachfolger der legendären Spiele Anno 1602 sowie Anno 1503 ebenfalls mit einer Grafikengine auszustatten, die sich vor der gesamten Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Das Auge bekommt praktisch alles geboten, was derzeit mit moderner Hardware möglich ist. Detaillierte Texturen, schön anzusehende Landschaften, nette Shadereffekte, wie Beispielsweise die Darstellung des Wassers inklusive der Brechung der Wellen und noch vieles mehr machen Anno 1701 zu einem wahren Augenschmaus. Aus diesem Grund eignet sich das Strategiespiel, als eines der wenigen seiner Art, für die Teilnahme an einem Grafikkarten-Review, da die GPU viel zu berechnen hat. Auf modernes FP16-HDRR verzichten Anno 1701 allerdings, stattdessen kommt nur ein simpler Bloom-Filter zum Einsatz.

Anno 1701 - G80 Anno 1701 - R600

Anno 1701 – 1280x1024

 1280x1024:
HIS Radeon HD 2600 XT IceQ 512
19,1
ATi Radeon HD 2600 XT 512
18,3
ATi Radeon HD 2600 XT
18,2
 1280x1024 1xAA/16xAF:
HIS Radeon HD 2600 XT IceQ 512
15,4
ATi Radeon HD 2600 XT 512
14,8
ATi Radeon HD 2600 XT
14,7

Company of Heroes

Egal wohin man schaut, Spiele, bei denen das Szenario im Zeitraum des zweiten Weltkrieges angesiedelt ist, gibt es spätestens nach dem Erfolgshit „Call of Duty“ wohl wie Sand am Meer. Während einige dieser Spiele durchaus zu gefallen wissen, sind andere nur ein regelrechter Abklatsch, um auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen. Zu ersterer Gattung gehört zweifellos das Strategiespiel „Company of Heroes“, was sich im Jahre 2006 wohl zu einem kleinen Geheimtipp entwickelt hat. Ein Grund dafür ist eine sehr gute Grafik-Engine, die auch schwerste Geschütze auffährt, damit die Konkurrenztitel das Nachsehen haben. „Operation gelungen!“, ist das einzige, was man bei Company of Heroes diesbezüglich sagen kann. Das Spiel bietet eine Menge fürs Auge und vor allem in den Schlachtszenen passiert es des Öfteren, dass man vergisst, den eigenen Truppen Kommandos zu erteilen, und stattdessen das Spielgeschehen bewundert. Als Benchmark benutzen wir die einbaute Testsequenz.

Company of Heroes D3D9 - G80 Company of Heroes D3D9 - R600

Company of Heroes – 1280x1024

 1280x1024:
HIS Radeon HD 2600 XT IceQ 512
59,9
ATi Radeon HD 2600 XT 512
57,7
ATi Radeon HD 2600 XT
55,0
 1280x1024 4xAA/16xAF:
HIS Radeon HD 2600 XT IceQ 512
37,0
ATi Radeon HD 2600 XT 512
34,9
ATi Radeon HD 2600 XT
33,5

F.E.A.R.

Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des neue Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden mittlerweile für diese Zwecke die Vollversion, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind. Die Details sind, mit Ausnahme der Soft-Shadows, auf das Maximum gesetzt.

F.E.A.R. - G80 F.E.A.R. - R600

F.E.A.R. – 1280x1024

 1280x1024:
HIS Radeon HD 2600 XT IceQ 512
60
ATi Radeon HD 2600 XT 512
54
ATi Radeon HD 2600 XT
51
 1280x1024 4xAA/16xAF:
HIS Radeon HD 2600 XT IceQ 512
27
ATi Radeon HD 2600 XT 512
25
ATi Radeon HD 2600 XT
24