Test: Sapphire Radeon HD 2600 XT X2 (24/28)

Sapphire setzt auf doppelte Kraft
Autor: Wolfgang Andermahr

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark06 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle:
ATi Radeon 2600 XT X2 (3)
38
Nvidia GeForce 7900 GTX
40
ATi Radeon X1950 Pro
41
ATi Radeon HD 2400 XT
42
Nvidia GeForce 7900 GS
47
Nvidia GeForce 8600 GTS
48
Nvidia GeForce 7600 GT
49
Nvidia GeForce 8600 GT
49
Nvidia GeForce 7950 GT
53
Nvidia GeForce 8800 GTS 320
56
Nvidia GeForce 8800 GTS
56
Nvidia GeForce 8500 GT
57
ATi Radeon X1950 XTX
59
Nvidia GeForce 8800 GTX
59
Nvidia GeForce 8800 Ultra
64
ATi Radeon HD 2600 XT (4)
67
ATi Radeon HD 2900 XT
71
Nvidia GeForce 7950 GX2
75
 Last – Chip:
ATi Radeon 2600 XT X2 (3)
55
ATi Radeon HD 2400 XT
63
Nvidia GeForce 7900 GTX
63
Nvidia GeForce 7900 GS
66
ATi Radeon HD 2600 XT (4)
67
ATi Radeon X1950 Pro
69
Nvidia GeForce 8500 GT
69
Nvidia GeForce 8600 GTS
69
Nvidia GeForce 7600 GT
70
Nvidia GeForce 8800 GTS 320
71
Nvidia GeForce 8800 GTS
72
Nvidia GeForce 8600 GT
73
Nvidia GeForce 8800 GTX
80
Nvidia GeForce 8800 Ultra
80
ATi Radeon HD 2900 XT
81
ATi Radeon X1950 XTX
84
Nvidia GeForce 7950 GT
90
Nvidia GeForce 7950 GX2
91
 Last – Rückseite:
Nvidia GeForce 8500 GT
41
ATi Radeon HD 2400 XT
45
ATi Radeon 2600 XT X2 (3)
47
ATi Radeon X1950 Pro
51
Nvidia GeForce 8800 GTS 320
51
Nvidia GeForce 7600 GT
52
Nvidia GeForce 8600 GTS
52
ATi Radeon HD 2600 XT (4)
54
Nvidia GeForce 8600 GT
54
Nvidia GeForce 7900 GTX
55
Nvidia GeForce 7900 GS
56
Nvidia GeForce 8800 GTS
58
ATi Radeon X1950 XTX
67
Nvidia GeForce 8800 GTX
67
ATi Radeon HD 2900 XT
68
Nvidia GeForce 8800 Ultra
68
Nvidia GeForce 7950 GT
72
Nvidia GeForce 7950 GX2
74
Angaben in °C

Wie man an der GeForce 7950 GX2 sehen kann, war es in der Vergangenheit oftmals schwer, eine Dual-GPU-Karte auf niedrigen Temperaturen zu halten. Die RV630-GPU von ATi, die im modernen 65-nm-Prozess gefertigt wird, bleibt allerdings dermaßen kühl, dass es trotz der nicht gerade großen Kühlkörper kein Problem für die Sapphire Radeon HD 2600 XT X2 darstellt, einen Temperaturrekord nach dem nächsten aufzustellen. Unter Windows wird die Grafikkarte 38 Grad Celsius warm und belegt somit den ersten Platz in unserem Testparcours, obwohl nicht nur ein, sondern gleich zwei Rechenkerne auf dem 3D-Beschleuniger ihren Dienst verrichten. Der Vorsprung zum Zweitplatzierten, der Nvidia GeForce 7900 GTX, beträgt zwei Grad Celsius.

Unter Last ist das Ergebnis der Sapphire-Karte gar noch besser. Nur 55 Grad Celsius können wir mit dem Auslesetool messen – ein Bestwert, der erst einmal geknackt werden muss und alle anderen Grafikkarten in die Schranken weißt. Die ATi Radeon HD 2400 XT belegt in dieser Disziplin mit 63 Grad Celsius den zweiten Platz. Einzig bei den Messungen auf der Chiprückseite muss sich die Sapphire Radeon HD 2600 XT X2 geschlagen geben, erzielt mit 47 Grad Celsius aber immer noch einen sehr guten dritten Platz.

Warum Sapphire die beiden störenden Lüfter trotz der hervorragenden Temperaturwerte nicht langsamer drehen lässt, können wir uns nicht erklären. An der GPU-Temperatur liegt es auf jeden Fall nicht und auch auf anderen Bauteilen konnten wir keine kritischen Werte messen.

Vorherige Seite: Lautstärke Nächste Seite: Leistungsaufnahme