06.10.2008 20:02

Kurztest: GeCube Radeon HD 4850 1GB OC (4/5)

An allen Ecken anders
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstige Messungen

Lautstärke

 Windows:
ATi Radeon HD 4870
43,5
ATi Radeon HD 4850
43,5
Nvidia GeForce 9800 GTX+
43,5
Asus Radeon HD 4850 TOP
44,5
Sapphire HD 4850 Toxic
52,0
GeCube Radeon HD 4850 OC
55,0
 Last:
Asus Radeon HD 4850 TOP
48,0
ATi Radeon HD 4850
49,0
ATi Radeon HD 4870
51,0
Nvidia GeForce 9800 GTX+
51,0
Sapphire HD 4850 Toxic
52,0
GeCube Radeon HD 4850 OC
55,0
Angaben in Dezibel

GeCube verzichtet auf der Radeon HD 4850 OC unverständlicherweise auf eine Lüftersteuerung, was bei einer Grafikkarte vom Kaliber einer Radeon HD 4850 nur Nachteile mit sich bringen kann. Und so ist es auch in diesem Fall, in dem der 3D-Beschleuniger bereits unter Last durchweg hörbar mit 55 Dezibel vor sich hin arbeitet. Es ist kein Problem, die Radeon HD 4850 OC aus einem geschlossenen Gehäuse von den restlichen Komponenten zu unterscheiden. Die GeCube-Karte ist unter Windows zu laut. Unter Last bleibt es bei den 55 Dezibel, was unter Umständen nicht mehr ganz so negativ auffällt. Dennoch hört man den 3D-Beschleuniger problemlos auch noch beim Spielen.

Temperatur

 Windows:
GeCube Radeon HD 4850 OC
36
Sapphire HD 4850 Toxic
38
Asus Radeon HD 4850 TOP
41
Nvidia GeForce 9800 GTX+
55
ATi Radeon HD 4850
76
ATi Radeon HD 4870
77
 Last – GPU:
GeCube Radeon HD 4850 OC
57
Nvidia GeForce 9800 GTX+
69
Asus Radeon HD 4850 TOP
69
Sapphire HD 4850 Toxic
71
ATi Radeon HD 4870
84
ATi Radeon HD 4850
86
 Last – Chiprückseite:
Nvidia GeForce 9800 GTX+
44
GeCube Radeon HD 4850 OC
49
Sapphire HD 4850 Toxic
54
Asus Radeon HD 4850 TOP
64
ATi Radeon HD 4870
70
ATi Radeon HD 4850
73
Angaben in °C

Da der Lüfter auf der GeCube Radeon HD 4850 OC durchweg mit einer hohen Drehzahl arbeitet, bleiben die Temperaturen der Grafikkarte deutlich unter den Messwerten des Referenzdesigns. Unter Windows heizt sich die GPU auf gerade einmal 36 Grad Celsius auf, was satte 40 Grad tiefer als bei einer herkömmlichen Radeon HD 4850 liegt. Auch unter Last wird die Radeon HD 4850 OC nicht gerade warm. Mehr als 57 Grad Celsius zeigt der Riva Tuner zu keiner Zeit an. Die Chiprückseite bleibt mit 49 Grad ebenfalls angenehm kühl.

Leistungsaufnahme

 Windows:
GeCube Radeon HD 4850 OC
156
ATi Radeon HD 4850
157
Sapphire HD 4850 Toxic
160
Asus Radeon HD 4850 TOP
162
Nvidia GeForce 9800 GTX+
166
ATi Radeon HD 4870
197
 Last:
ATi Radeon HD 4850
290
GeCube Radeon HD 4850 OC
292
Nvidia GeForce 9800 GTX+
298
Asus Radeon HD 4850 TOP
301
Sapphire HD 4850 Toxic
303
ATi Radeon HD 4870
333
Angaben in Watt (W)

Trotz der minimal höheren GPU-Taktrate sowie des 1.024 MB großen GDDR3-Speichers zieht die GeCube Radeon HD 4850 OC nicht mehr Leistung aus der Steckdose als das Referenzdesign. Unter Windows zeigt das Messgerät maximal 156 Watt an (Gesamtverbrauch!). Unter Last ist die GeCube-Karte mit 292 Watt nur zwei Watt hungriger als das Referenzdesign.

Übertakten

 Call of Duty 4:
GeCube 4850 OC – Übertaktet (750/1.080)
54,5
GeCube 4850 OC – Standard (650/993)
52,2
 Stalker:
GeCube 4850 OC – Übertaktet (750/1.080)
39,8
GeCube 4850 OC – Standard (650/993)
37,9
 Unreal Tournament 3:
GeCube 4850 OC – Übertaktet (750/1.080)
76,1
GeCube 4850 OC – Standard (650/993)
70,5

Das Übertaktungspotenzial der RV770-GPU scheint auf unserem Exemplar der GeCube Radeon HD 4850 OC recht hoch zu sein. So können wir die Frequenz um 100 MHz erhöhen, sodass der Rechenkern anstatt mit 650 MHz mit 750 MHz betrieben wird. Auch der GDDR3-Speicher lässt sich noch weiter in die Höhe schrauben. Ein Plus von 87 MHz und somit einem Gesamttakt von 1.080 MHz sind ohne Grafikfehler zu erreichen. Die Performance steigt dadurch – je nach Anwendung – um bis zu acht Prozent.

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