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Test: ATi Radeon HD 5870

von Wolfgang Andermahr

Einleitung

Viel hat sich in den letzten Monaten nicht getan auf dem Grafikkartenmarkt, denn die Präsentation der GT200-GPU durch Nvidia beziehungsweise des RV770 durch ATi ist mittlerweile bereits mehr als ein Jahr her. Seitdem wurden zwar zahlreiche neue Modelle mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten eingeführt, echte Überraschungen gab es jedoch keine.

Mit dem RV870-Chip, der intern unter dem Namen „Cypress“ läuft, macht ATi nun den ersten Schritt auf dem Weg in eine neue Generation: Die ATi Radeon HD 5870 ist die erste DirectX-11-Grafikkarte der Welt. Mit dieser Grafikkarte sowie den in den nächsten Wochen und Monaten folgenden Modellen möchte ATi der Konkurrenz richtig einheizen und ihr das Leben schwer machen. Der Anfang scheint geglückt, schließlich arbeitet Nvidia noch voraussichtlich bis zum Endes des Jahres an der eigenen Zukunft, dem GT300.

ATi Radeon HD 5870

Damit der Angriff von Erfolg gekrönt ist, fahren die Kanadier schwere Geschütze auf: So macht nicht nur die Performance einen ordentlichen Sprung nach vorne, auch wurde an der Bildqualität geschraubt. Darüber hinaus unterstützen die 3D-Beschleuniger die „Eyefinity“-Technologie, mit deren Hilfe bis zu 24 Monitore gleichzeitig angesteuert werden können.

AMD hat uns freundlicherweise ein Exemplar der Radeon HD 5870 zur Verfügung gestellt. Wie die Karten für ATi stehen, mit der Radeon HD 5870 sowie dessen darauf basierenden Ablegern Nvidia zu schlagen, klären wir auf den folgenden Seiten.

Technische Daten

Bevor wir uns mit der RV870-GPU und ihrer Architektur im Detail beschäftigen, möchten wir mit den obligatorischen Spezifikationen des neuen Chips starten.

Radeon
HD 4870
Radeon
HD 4890
Radeon
HD 5850
Radeon
HD 5870
GeForce
GTX 285
Logo ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein Nvidia GeForce
Chip RV770 RV790 RV870/Cypress RV870/Cypress GT200b
Transistoren ca. 956 Mio. ca. 959 Mio. ca. 2,15 Mrd. ca. 2,15 Mrd. ca. 1,4 Mrd.
Fertigung 55 nm 55 nm 40 nm 40 nm 55 nm
Chiptakt 750 MHz 850 MHz 725 MHz 850 MHz 648 MHz
Shadertakt 750 MHz 850 MHz 725 MHz 850 MHz 1.476 MHz
Shader-Einheiten
(MADD)
160 (5D) 160 (5D) 288 (5D) 320 (5D) 240 (1D)
FLOPs (MADD/ADD) 1.200 GFLOP/s 1.360 GFLOP/s 2.090 GFLOP/s 2.720 GFLOPs 1.063 GFLOPs
ROPs 16 16 32 32 32
Pixelfüllrate 12000 MPix/s 13600 MPix/s 23200 MPix/s 27200 MPix/s 20736 MPix/s
TMUs 40 40 72 80 80
TAUs 40 40 72 80 80
Texelfüllrate 30000 MTex/s 34000 Mtex/s 52200 MTex/s 68000 MTex/s 51840 MTex/s
Shader-Model SM 4.1 SM 4.1 SM 5 SM 5 SM 4
Hybrid-CF/-SLI X X X X X
effektive Windows
Stromsparfunktion
√ (bedingt) √ (bedingt)
Speichermenge 1.024 MB GDDR5 1.024 MB GDDR5 1.024 MB GDDR5 1.024 MB GDDR5 1.024 MB GDDR3
Speichertakt 1.800 MHz 1.950 MHz 2.000 MHz 2.400 MHz 1.242 MHz
Speicherinterface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 512 Bit
Speicherbandbreite 115200 MB/s 124800 MB/s 128000 MB/s 153600 MB/s 158976 MB/s

RV870-GPU

Technik im Detail Part 1

Mit der RV870-Architektur, die intern unter dem Namen „Cypress“ läuft, hat ATi nach einer über ein Jahr andauernden Wartepause wieder größere Änderungen an der Architektur vorgenommen. Das Rad hat der Chipspezialist mit der GPU allerdings nicht neu erfunden, denn der RV870 basiert zu einem Großteil auf dem RV770 und bietet primär nur eine höhere Anzahl Einheiten.

Als Fertigungsprozess muss die neue 40-nm-Technologie von TSMC herhalten, die laut ATi gut funktioniert soll. Die Anzahl der Schaltungen ist auf dem RV870, der sowohl auf der Radeon HD 5850 als auch auf der Radeon HD 5870 eingesetzt wird, massiv gestiegen: satte 2,15 Milliarden Transistoren sind es geworden, was mehr als eine Verdoppelung zum Vorgänger, der aus 956 Millionen Transistoren aufgebaut ist, darstellt.

ATi RV870 Architektur

Die Größe des Dies ist ebenfalls angestiegen. Der RV870 ist trotz des 40-nm-Prozesses 334 mm² groß, der RV770 dagegen misst nur 263 mm². Die über zwei Milliarden Transistoren setzen sich primär aus 320 5D-Shadereinheiten, 80 Textureinheiten sowie 32 ROPs zusammen, womit ATi mehr oder weniger jede wichtige Schaltung in dem Rechenkern verdoppelt hat. Nicht vergessen darf man die Unterstützung der neuen DirectX-11-API, die die Kanadier sicherlich nicht kostenlos implementieren konnten. Der Unified Video Decoder wurde dagegen unverändert in der zweiten Generation belassen. Schauen wir uns den RV870 noch etwas genauer im Detail an.

Stream-Processing-Units (SPU):
Mit die wichtigsten Änderungen sind in den Shadereinheiten vorzufinden, die nun mit der DirectX-11-API umgehen können. Der RV870 verfügt über 320 5D-Shadereinheiten, die rein von der Architektur mehr oder weniger identisch zu denen des Vorgängers sind. Anstatt zehn SIMD-Einheiten gibt es nun schlicht und ergreifend 20, die weiterhin aus 16 gleichen Shaderkernen bestehen, die wiederum fünf ALUs fassen.

Alle fünf ALUs können jeweils ein MADD (Multiply-ADD) ausführen, wobei eine der ALUs genauso als „Special Function Unit“ agieren kann, um Spezialberechnungen wie zum Beispiel Sinus oder Cosinus auszuführen. Diese ALU ist in dem Fall dann nicht als normale ALU zu verwenden. Die einzelnen ALUs können als skalare Einheiten angesehen werden, während die Architektur als Ganzes, im Gegensatz zu der von Nvidia, nicht skalar aufgebaut ist, sondern weiterhin als Vektor-Einheit mit fünf einzelnen Komponenten (RGBA, Rot Grün, Blau, dem Alphawert und noch einem einzelnen Skalar) zu sehen ist.

Zwar kann jeder Shaderkern die 5D-Einheiten in 1D+1D+1D+1D+1D aufteilen, womit es sich prinzipiell um Vektoreinheiten handelt, die wie Scalar-Units agieren, dafür müssen die Berechnungen aber komplett unabhängig voneinander sein. Sind diese dagegen abhängig, können längst nicht immer alle ALUs ausgelastet werden und ein Leerlauf entsteht. Darüber hinaus gibt es in einem Shaderkern eine Branch-Execution-Einheit, die Sprungbefehle wie „if“ oder „when“ ohne Blockierung der ALUs durchführen kann. Ein Shaderkern im RV870 setzt sich nicht nur aus den bis jetzt genannten Einheiten zusammen. Es kommt noch ein „General Purpose Register“, also ein kleiner Zwischenspeicher, hinzu, der beim GPU-Computing hilfreich ist.

ATi RV870 Architektur

ATi hat die IPC (Instructions per Clock) beim RV870 angeblich verbessern können. Die theoretische Rechenleistung der Radeon HD 5870 beträgt satte 2,72 TFLOPs bei normaler Single-Precision. Die Double-Precision-Leistung (64 Bit, nach IEEE754-2008) liegt bei 544 GFLOPs. Die 64-Bit-Genauigkeit wird weiterhin durch das Zusammenschalten der vier gewöhnlichen ALUs pro Shaderkern erledigt, was die DP-Leistung fünftelt. Dedizierte Einheiten gibt es nicht.

Auch für ATi nimmt die Bedeutung des GPU-Computings zu, weshalb auch der „Local Data Share“ in der Kapazität verdoppelt wurde. Dieser ist nun nicht mehr 16 KB sondern 32 KB groß und findet seinen Platz an jeder SIMD-Einheit. In diesem Speicher werden Ergebnisse gespeichert, auf die dann später ohne neue Berechnungen wieder zugegriffen werden können. Jede SIMD-Einheit hat einen 8 KB großen L1-Cache. Zudem gesellt sich noch ein 64 KB „Global Data Share“ hinzu, in dem Rechenergebnisse gespeichert werden, auf die daraufhin jede SIMD zugreifen kann. Zu guter Letzt existieren im RV870 vier 128 KB große L2-Caches.

Mit Daten versorgt werden die 320 5D-Shadereinheiten (wie von ATi gewohnt) durch den so genannten „Ultra-Threaded Dispatch Processor“, dessen Hauptaufgabe darin besteht, keine „Blasen“ (also nicht genutzte Rechenkapazitäten) in den 5D-Shadereinheiten entstehen zu lassen. Dieser wiederum wird durch Daten von der „Gaphics Engine“ versorgt, die aus gleich zwei Hierarchial-Z-Einheiten (Tiefentests für Sichtbarkeitsprüfungen) sowie zwei Rasterizern besteht. Von beiden gab es vorher jeweils nur eine Einheit, womit ATi Engpässe in der Datenversorgung der Shadereinheiten umgehen möchte. Die Graphics Engine beinhaltet zudem den Tessellator und die dazu gehörigen Hull- sowie Domain-Shader.

Textureinheiten:
Ebenso verdoppelt im RV870 haben sich die Textureinheiten, von denen es nun 80 gibt. Dies ist nur logisch, da ATi die Anordnung der Texture Mapping Units, kurz TMUs, gleich gelassen hat. Somit gibt es pro SIMD einen Textur-Cluster, der sich aus vier TMUs zusammen setzt. An die Textureinheiten ist der L1-Cache angeschlossen. Die TMUs können pro Takt 80 Pixel bilinear sowohl filtern als auch texturieren, womit es 68 Milliarden bilinear gefilterte Texel pro Sekunde gibt.

ATi RV870 Architektur

Die Fähigkeiten der TMUs musste ATi allerdings modifizieren, um die Spezifikationen von DirectX 11 zu erreichen. In Folge dessen können die TMUs nun eine maximale Texturauflösung von 16k x 16k darstellen (vorher 8k) und es gibt einen neuen Kompressionsmodus. Dieser hört auf den Namen „Block Compression Modes“ (BC6/7) und gilt für die 32-Bit- sowie 64-Bit-HDR-Darstellung. Zusätzlich wurde die anisotrope Filterung in den Textureinheiten verbessert.

Raster Operation Processor (ROP):
Die Shader- und die Textureinheiten sind also verdoppelt worden, für die Raster Operation Processors (ROPs) gilt dasselbe. Auf dem RV870 sind 32 solcher ROPs verbaut, die leicht gegenüber dem Vorgänger modifiziert worden sind. Anstatt eines ROP-Clusters pro Speichercontroller sind auf dem RV870 zwei ROP-Cluster vorhanden, die von einem 128 KB L2-Cache umgeben sind. Pro ROP gibt es weiterhin vier Z/Stencil-Einheiten, insgesamt also deren 128.

An den normalen MSAA-Fähigkeiten hat ATi pro ROP keine Änderungen vorgenommen, womit 4xMSAA weiterhin innerhalb eines Taktzyklus' berechnet werden kann (insgesamt also 32 Pixel), 8xMSAA aber weiterhin zwei Takte benötigt. Es ist dabei gleichgültig, ob ein Pixel mit einer 32-Bit- oder einer 64-Bit-Genauigkeit bearbeitet werden soll. Darüber hinaus hat ATi angeblich die Performance des Custom-Filter-AA (CFAA) in die Höhe schrauben können.

Technik im Detail Part 2

Speicherinterface:
Über das Speicherinterface des RV870 gab es diverse Gerüchte bis hin zu einem 384-Bit-Interface, die sich schlussendlich aber als falsch heraus gestellt haben. Stattdessen arbeitet die Radeon-HD-5800-Serie weiterhin mit einem gewöhnlichen 256-Bit-Interface, das sich aus vier 64-Bit-Controllern zusammen setzt. Pro Speichercontroller werden auf der 1.024-MB-Karte zwei 32-Bit-Speicherchips installiert.

Der RV870 setzt wie der RV770 auf eine klassische (aber effektive) Crossbar, die bei ATi mittels eines so genannten „Hubs“ realisiert wird. An diesen Hub sind jeweils vier 64-Bit-Controller angeschlossen. Darüber hinaus verwaltet der Hub den PCIe-Anschluss, den Unified Video Decoder (UVD 2), die Display-Verbindungen sowie den CrossFireX-Compositor.

Auffällig ist die Abstinenz des „CrossFire X Interconnect“, der erst beim RV770 eingeführt worden ist. Dieser sollte für zusätzliche Bandbreite zwischen den einzelnen GPUs sorgen, wurde offensichtlich im Treiber aber niemals aktiviert und ist mittlerweile für überflüssig empfunden worden.

ATi RV870 Architektur

ATi gibt als Verbesserung beim Speichercontroller im RV870 eine „Optimized Memory Controller Area“ an, ohne allzu ins Detail zu gehen. Der Chip kann spezielle Fehlerprüfungen (CRC-Checks) bei hohen Taktraten durchführen, um einen fehlerfreien Datenverkehr zu ermöglichen. Es wurde der Controller angepasst, sodass dieser nun besser mit hoch getaktetem GDDR5-Speicher umgehen kann. Zudem spricht ATi davon, dass sowohl die Taktraten als auch die Spannungen des Speichers ohne Wartezeiten verändert werden können, was vor allem im Energiesparmodus wichtig sein soll.

Energiesparmechanismus:
Der Energiesparmodus war vor allem auf den GDDR5-Modellen der Radeon-HD-4000-Serie problematisch, da dieser unter Windows nicht so richtig zu funktionieren schien. Das möchte ATi auf dem RV870 behoben haben und gibt für die Radeon HD 5850 und die die Radeon HD 5870 eine Leistungsaufnahme von gerade einmal 27 Watt im 2D-Modus an. Die Radeon HD 4870 soll dagegen noch 90 Watt aus der Leitung ziehen, die Radeon HD 4890 offiziell 60 Watt.

Erreicht will ATi diese Meilensteine dadurch haben, dass der GDDR5-Speicher sowie dessen Controller nun niedrigere Taktraten sowie Spannungen zulassen. Es gibt einen „Low Power Strobe Mode“, der das „Recovery“-Signal für den Speicher abschaltet und so die Leistungsaufnahme weiter senkt. ATi hat auch die Temperatur-Erkennung der Spannungswandler verbessert, um so ein Überhitzen zu verhindern. Auch spricht ATi von einem „Ultra Low Power State“, kurz ULPS, für Multi-GPU-Karten. Was genau dieser macht, bleibt vorerst unklar, jedoch ist es denkbar, dass damit ein Rechenkern komplett abgeschaltet werden kann.

DirectX 11:
Eine der größten Neuerung auf der RV870-GPU ist die Unterstützung der DirectX-11-API. Wir werden nur auf die wichtigsten Eckpunkte eingehen, da eine ausführliche Erklärung den Umfang dieses Artikels sprengen würde. Grob gesagt kommt DirectX 11 mit fünf wichtigen Neuerungen daher: Tessellation, Direct Compute 11, Multi-Threading, Shader-Model 5.0 sowie einer neuen Textur-Kompression.

ATi RV870 Architektur

Der Tessellator ist für ATi ein alter Bekannter, da er, wenn auch in einer anderen Form, bereits bei der Radeon-HD-2000-Serie (sowie der Xbox-360-GPU) verbaut wurde. Mit dem Feature ist es möglich, aus einem Polygon ohne großen Rechenaufwand ein vielfaches an Polygone zu erstellen, sodass die Optik aufgewertet werden kann. Der Tessellator besteht aus der (mehr oder wenigen Fixed-Function-) Einheit sowie dem Hull- und Domain-Shader. Der Hull-Shader bereitet die Daten für den Tessellator vor, sodass dieser die Geometrie bearbeiten kann, während der Domain-Shader sich um den weiteren Rechenvorgang nach der Tessellation kümmert.

Direct Compute ist für das GPU-Computing zuständig, also das Berechnen von Daten abseits der 3D-Grafik, und ist als Konkurrenz zu OpenCL gedacht. Direct Compute setzt sich aus drei verschiedenen Modi zusammen: Direct Compute 10 (DirectX 10), Direct Compute 10.1 (DirectX 10.1) und Direct Compute 11 für die neueste Generation. Je höher die Version, desto mehr Features kann der Entwickler nutzen.

Die Neuerung Multi-Threading ist genauso abwärtskompatibel, wobei sogar DirectX-9-Karten (allerdings in geringerem Umfang) davon profitieren können. Multi-Threading in DirectX 11 nimmt in Betracht, dass moderne CPUs über mehr als einen Kern verfügen. So kann eine DirectX-11-Applikation in mehrere Threads aufgeteilt werden (die Applikation, die DirectX Runtime sowie der Treiber), was die Performance erhöhen kann.

Das Shader-Model 5.0 (SM 5.0) stellt eine Verbesserung zum SM 4.0 beziehungsweise SM 4.1 dar. So kann SM 5.0 mit den neue Shadertypen wie Compute-, Hull- und Domain-Shader umgehen. Das SM 5.0 ist objektorientiert programmierbar und kommt mit einigen neuen Instruktionen daher. Die verbesserte Texturkompression in DirectX 11 sorgt für eine 6:1-Komprimierung bei 16-Bit-HDR-Texturen und verbessert die Artefakt-Bildung bei einer 8-Bit-Komprimierung.

ATi RV870 Architektur

Eyefinity:
Sämtliche Radeon-HD-5000-Karten werden mit einer „Eyefinity“ genannten Technologie ausgestattet. Eyefinity ist nichts anderes als die native Unterstützung dafür, mehr als zwei Monitore ansteuern zu können. So können die Radeon HD 5850 sowie Radeon HD 5870 zum Beispiel gleichzeitig drei Monitore ansteuern. Darüber wird es auch eine besondere Eyefinity-Version der Radeon HD 5870 geben, die gleich sechs Monitore (2560x1600 Pixel sind nur mit drei Monitoren möglich) ansprechen kann. Dazu sind auf der Karte gleich sechs Mini-DisplayPort-Anschlüsse verbaut.

Setzt man diesen 3D-Beschleuniger in Multi-GPU-Systemen ein, ist sogar die Nutzung von bis zu 24 Monitoren möglich. Eyefinity ist nicht nur ein reines Software-Feature, da ATi in der Eyefinity-Karte dafür gleich sechs TMDS-Transmitter verbaut. Alle sechs können einzig bei der Ansteuerung per Display-Port genutzt werden. Wer allerdings mehr als zwei Monitore nutzen möchte, muss zwangsweise auf den DisplayPort zurück greifen. Per DVI, HDMI oder D-SUB sind maximal zwei Displays möglich.

Eyefinity ermöglicht diverse Aufstellszenarien der Monitore, da deren Ansteuerung frei im Catalyst Control Panel konfiguriert werden kann. Die Technologie ist nicht nur für Spiele sondern ebenso für Filme oder den normalen Windows-Desktop gedacht. Windows Vista oder Windows 7 ist dafür Voraussetzung. Damit Eyefinity ordnungsgemäß funktionieren kann, weiß nur der Grafikkartentreiber von der richtigen Anzahl der Monitore, während Windows nur ein einziges Gerät erkennt.

Dementsprechend können fast alle Spiele „Out the Box“ riesig hohe Auflösungen wie zum Beispiel 5760x2160 darstellen, ohne dass eine Anpassung notwendig ist. Das soll nur bei wenigen Titeln nötig sein und für den Entwickler zudem schnell von Statten gehen. Wer nicht gewillt ist, entsprechend viele einzelne Monitore zu kaufen, soll demnächst von Samsung in Zusammenarbeit mit AMD Abhilfe bekommen. So soll es einen „Eyefinity-Monitor“ mit sechs 23-Zoll-Displays, einer Auflösung von jeweils 1920x1080 sowie einem extra dünnen Rand demnächst zu kaufen geben.

Bildqualität

Moderne Grafikkarten sollen nicht nur schnell sein, sie sollen auch ein exzellentes Bild liefern. Eine Möglichkeit, um dies zu erreichen, auch wenn der gelieferte Grafik-Content des Spieles nicht allzu gut ausfällt, ist die Aktivierung von Anti-Aliasing, welches die Polygonkanten glättet, und das Hinzuschalten des anisotropen Filters, der die Texturen auch in weiter Ferne noch scharf erscheinen lässt. Da ATi und Nvidia versuchen, in diesen Features den Konkurrenten zu übertreffen, erlebt man bei manch' neuer Chipgeneration eine positive Überraschung (wobei eine negative allerdings auch nicht ausgeschlossen werden kann). Aus diesem Grund gehört zu einem Grafikkarten-Review einer neuen Chipserie nicht nur das Testen der Geschwindigkeit, es sollte ebenfalls ein Blick auf die gelieferte Bildqualität geworfen werden.

Dabei werden wir beide Bildverbesserungsmechanismen nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie begutachten. So untersuchen wir die Qualität des anisotropen Filters mit dem oft benutzten Tool „AF-Tester“ sowie dem 3DMark05 (die entsprechenden Tools im 3DMark06 funktionieren mit aktuellen ATi- und Nvidia-Treibern leider nicht) und mit einer Spielszene aus Half-Life 2, Oblivion (Texturfilterung) sowie Oblivion und F.E.A.R. (Kantenglättung), wobei auch selbst erstellte Videos zur Kontrolle herangezogen werden. Auf den Ego-Shooter greifen wir auch bei den Untersuchungen des Anti-Aliasings zurück. Zudem werden wir die Sample-Positionen in dem Tool „FSAA-Viewer“ vergleichen.

AA kontrolliert

Beim reinen Multi-Sampling-Anti-Aliasing, das nur für die Geometriekantenglättung zuständig ist, hat sich auf dem RV870 nichts getan. Wie der FSAA-Viewer korrekt verrät, sind sämtliche Modi inklusive dem adaptiven MSAA für Alpha-Test-Texturen und dem Custom Filter AA (CFAA) identisch geblieben. Neu hinzu gekommen ist – Achtung, festgehalten! – ein Schalter, der richtiges Super-Sampling-Anti-Aliasing über das gesamte Bild applizieren kann. SSAA ist mehr oder weniger das „klassische“ Anti-Aliasing, das nicht nur Teilbereiche, sondern das gesamte Bild glättet. Damit kann ein störendes Textur- oder das in letzter Zeit immer häufiger auftretende Shader-Flimmern bekämpft werden, das mit MSAA oder CFAA nicht bearbeitet wird.

Jedoch bringt SSAA einige Nachteile wie einen enormen Performanceverlust mit sich, weswegen der Modus oft nur in älteren Spielen sinnvoll ist. Darüber hinaus kommt SSAA gerne mit modernen Post-Processing-Effekten in die Quere, die das Bild unscharf machen. Die letzte Limitierung betrifft die APIs, da der SSAA-Schalter in DirectX-10- und wohl auch in DirectX-11-Spielen keine Wirkung zeigt, da in dem Fall immer das Spiel den AA-Modi anfordern muss.

RV770

ATi RV770 FSAA-Viewer - 2xAA ATi RV770 FSAA-Viewer - 4xAA ATi RV770 FSAA-Viewer - 8xAA

RV870

ATi RV870 FSAA-Viewer - 2xAA ATi RV870 FSAA-Viewer - 4xAA ATi RV870 FSAA-Viewer - 8xAA ATi RV870 FSAA-Viewer - 4xAAA
2xSSAA ATi RV870 FSAA-Viewer - 4xSSAA ATi RV870 FSAA-Viewer - 8xSSAA

GT200

Nvidia GT200 FSAA-Viewer - 2xAA Nvidia GT200 FSAA-Viewer - 4xAA Nvidia GT200 FSAA-Viewer - 8xQAA Nvidia GT200 FSAA-Viewer - 4xTSSAA

Eine gute Nachricht ist dagegen die Kombinationsmöglichkeit mit den CFAA-Einstellungen. ATi bietet auf dem RV870 das SSAA mit zwei, vier oder gleich acht Samples an. Dabei handelt es sich sogar um Sparse Grid SSAA (SGSSAA), was optisch den inoffiziellen SSAA-Modi von Nvidia überlegen ist. Der einzige Nachteil gegenüber der Nvidia-Implementierung ist, dass die ATi-Version nicht automatisch das LOD verschiebt. So gibt es auf einer Nvidia-Karte bei 4xSSAA eine bessere anisotrope Filterung, die bei eingestelltem 16xAF einer Optik von 64xAF entspricht – ohne eine Flimmerneigung des Bildes. Auf dem RV870 ist das nur möglich, wenn man das LOD manuell ins Negative verschiebt.

Doch schauen wir uns die Kantenglättung nun einmal in einem Spiel an. Der erste Testkandidat ist F.E.A.R., der direkt die gleich gebliebene Qualität des gewöhnlichen MSAA auf den ATi-Probanden zeigt. Die Radeon HD 5870 erzeugt ein absolut identisches Bild wie die Vorgänger-Generation, was sich durch alle CFAA-Modi zieht. Interessanter ist der Vergleich zum SSAA, wobei F.E.A.R. ein klassischer Problemfall für Super Sampling ist. Denn das Spiel scheint mit gewissen Post-Processing-Effekten zu arbeiten, wodurch das Bild leicht unscharf wird. Die Glättung der Geometrie ist aufgrund derselben Anzahl und Verteilung identisch mit MSAA, allerdings wirkt das Bild in Bewegung um einiges ruhiger, da die Texturen weniger zum Flimmern neigen. Wie weiter oben erwähnt, ist SSAA in F.E.A.R. leider unbrauchbar.

RV770

ATi RV770 F.E.A.R. – 1xAA ATi RV770 F.E.A.R. – 4xAA ATi RV770 F.E.A.R. – 8xAA ATi RV770 F.E.A.R. – 4xAAA
ATi RV770 F.E.A.R. -  12xEDAA ATi RV770 F.E.A.R. – 16xWTAA ATi RV770 F.E.A.R. – 24xEDAA

RV870

ATi RV870 F.E.A.R. - 1xAA ATi RV870 F.E.A.R. - 4xAA ATi RV870 F.E.A.R. - 8xAA ATi RV870 F.E.A.R. - 4xAAA
ATi RV870 F.E.A.R. - 12xEDAA ATi RV870 F.E.A.R. - 16xWTAA ATi RV870 F.E.A.R. - 24xEDAA
ATi RV870 F.E.A.R. - 2xSSAA ATi RV870 F.E.A.R. - 4xSSAA ATi RV870 F.E.A.R. - 8xSSAA

GT200

Nvidia GT200 F.E.A.R. – 1xAA Nvidia GT200 F.E.A.R. – 4xAA Nvidia GT200 F.E.A.R. – 8xQAA Nvidia GT200 F.E.A.R. – 4xTMSAA
Nvidia GT200 F.E.A.R. – 4xTSSAA Nvidia GT200 F.E.A.R. – 8xCSAA Nvidia GT200 F.E.A.R. – 16xCSAA Nvidia GT200 F.E.A.R. – 16xQAA
Nvidia GT200 F.E.A.R. – 2xSSAA Nvidia GT200 F.E.A.R. – 4xSSAA Nvidia GT200 F.E.A.R. – 8xSSAA

Mit den bereits bekannten AA-Einstellungen gibt es in Oblivion genauso wenig neues zu vermelden. Anders dagegen beim SSAA, das in Oblivion relativ gut funktioniert, obwohl auch dort eine leichte Unschärfe auftritt. Das Endergebnis ist nichtsdestoweniger besser. Die Geometrie-Kantenglättung ist erneut gleich gut zu den gewöhnlichen MSAA-Einstellungen, aber es werden selbst die Alpha-Test-Texturen besser als mit dem eigentlich dafür gedachten AAA geglättet. Zusätzlich wirken die Texturen in Bewegung ruhiger, was selbst auf dem Standbild zu erkennen ist. So sind mit SSAA zum Beispiel die Kanten auf dem Boden verschwunden, dasselbe gilt für das Gemäuer der Kirche. Nichtsdestoweniger muss jeder für sich in Oblivion abwägen, ob die Vorteile der SSAA-Glättung die leichte Unschärfe aufwiegen kann.

Die Schlussbetrachtung für den RV870 fällt in der Disziplin Kantenglättung positiv für ATi aus. An den bis jetzt bereits bekannten Modi hat ATi nichts verändert, womit das optische Ergebnis bis hinauf zu 8xAA (MSAA) identisch mit den der Nvidia-Karten ist. Die Samples sind leicht verschieden positioniert, weswegen mal die eine, mal die andere Karte das bessere Bild erzeugt. Schlussendlich gibt es aber keinen Sieger.

RV770

ATi RV770 Oblivion – 1xAA ATi RV770 Oblivion – 4xAA ATi RV770 Oblivion – 8xAA ATi RV770 Oblivion – 4xAAA
ATi RV770 Oblivion – 12xEDAA ATi RV770 Oblivion – 16xWTAA ATi RV770 Oblivion – 24xEDAA

RV870

ATi RV870 Oblivion – 1xAA ATi RV870 Oblivion – 4xAA ATi RV870 Oblivion – 8xAA ATi RV870 Oblivion – 4xAAA
ATi RV870 Oblivion – 12xEDAA ATi RV870 Oblivion – 16xWTAA ATi RV870 Oblivion – 24xEDAA
ATi RV870 Oblivion – 2xSSAA ATi RV870 Oblivion – 4xSSAA ATi RV870 Oblivion – 8xSSAA

GT200

Nvidia GT200 Oblivion – 1xAA Nvidia GT200 Oblivion – 4xAA Nvidia GT200 Oblivion – 8xQAA Nvidia GT200 Oblivion – 4xTMSAA
Nvidia GT200 Oblivion – 4xTSSAA Nvidia GT200 Oblivion – 8xCSAA Nvidia GT200 Oblivion – 16xCSAA Nvidia GT200 Oblivion – 16xQAA
Nvidia GT200 Oblivion – 2xSSAA Nvidia GT200 Oblivion – 4xSSAA Nvidia GT200 Oblivion – 8xSSAA

Die beste Geometrie-Kantenglättung liefert dagegen ATi. Vor allem das 24-fache Edge-Detect-AA bietet ein sehr sauberes Ergebnis, an das 16xQA nicht heran kommt. Das CSAA von Nvidia ist zwar (teils deutlich) schneller als die Einstellungen von ATi, kann qualitativ aber nicht mithalten. Zudem haben die Kanadier nun den Bonus Super-Sampling-AA. Dasselbe Feature bietet zwar auch Nvidia an, jedoch nur bei Nutzung von inoffiziellen Tools. Und selbst dann hat Nvidia das Nachsehen, da die SGSSAA-Implementierung von ATi der von Nvidia überlegen ist. Die Nvidia-GPUs haben zwar den Vorteil einer größeren Modi-Auswahl sowie eine durch SSAA bessere anisotrope Filterung, was die Nachteile insgesamt gesehen aber nicht wieder aufwiegen kann.

AF kontrolliert

Beim Anti-Aliasing hat ATi also einen Schritt nach vorne gewagt und auch die anisotrope Filterung ist besser geworden. Bereits der berühmte AF-Tester verdeutlicht, dass ATi Modifizierungen an der hochwertigen Texturfilterung vorgenommen hat. So gibt es beim RV870 keinen „brilinearen“ Filter mehr – zumindest nicht so lange das Spiel diesen nicht explizit anfordert. Stattdessen erhält der Kunde durchgängig eine bessere trilineare Filterung (die keine Bugwellen erzeugt), unabhängig davon, ob Catalyst A.I. auf Off oder auf Default steht.

Zudem ist die AF-Implementierung auf dem RV870 nun vollständig winkelunabhängig, während der RV770 in manchen Winkeln noch einige Schwächen zeigte. Dies soll ATi durch eine bessere LOD-Berechnung geschafft haben. Zwischen Catalyst A.I. Off und Standard gibt es im AF-Tester keinen Unterschied mehr. Die beiden Verbesserungen sind zwar in der Praxis schön anzusehen und bescheinigen dem RV870 sogar eine bessere Filterung als Nvidias GT200-GPU. Es ist aber fraglich, ob die Qualität sichtbar in Spielen ansteigt. Denn dort war bis jetzt ein störendes Texturflimmern aufgrund der Einsparung von Textur-Samples immer das größte Problem. Und genau das kann der AF-Tester nicht aufzeigen.

RV770

ATi RV770 AF-Tester – 1xAF ATi RV770 AF-Tester – 1xHQAF ATi RV770 AF-Tester – 4xAF
ATi RV770 AF-Tester – 4xHQAF ATi RV770 AF-Tester – 16xAF ATi RV770 AF-Tester – 16xHQAF

RV870

ATi RV870 AF-Tester - 1xAF ATi RV870 AF-Tester - 1xHQAF ATi RV870 AF-Tester - 4xAF
4xHQAF ATi RV870 AF-Tester - 16xAF ATi RV870 AF-Tester - 16x HQAF

GT200

Nvidia GT200 AF-Tester – 1xAF Nvidia GT200 AF-Tester – 1xHQAF Nvidia GT200 AF-Tester – 4xAF
Nvidia GT200 AF-Tester – 4xHQAF Nvidia GT200 AF-Tester – 16xAF Nvidia GT200 AF-Tester – 16xHQAF

Als erster Testkandidat muss Half-Life 2 herhalten, das auf Screenshots größere Unterschiede bei Catalyst A.I. Standard zwischen dem RV870 und dem RV770 zeigt. Jedoch fällt es auf Screenshots generell schwer, die Qualität eines Texturfilters zu bewerten, wobei wir dennoch erahnen können, dass das Texturflimmern auf der neuen Radeon-HD-5000-Serie etwas geringer geworden ist. Dasselbe gilt für die Einstellung A.I. Off, unter der das RV870-Bild ruhiger aussieht.

Zwischen den beiden Qualitätseinstellungen gibt es auf der neuen GPU übrigens keinerlei Differenzen mehr zu sehen, was bei dem Vorgänger noch der Fall war. Spannender ist die Untersuchung anhand von Videos. Und dort gibt es ebenfalls Gutes für den RV870 zu berichten. Im Vergleich zur Radeon-HD-4000-Serie ist der AF-Algorithmus nicht mehr so empfindlich in Sachen Texturflackern, das sich nun etwas zurück hält und nicht mehr ganz so stark ausgeprägt ist.

RV770

ATi RV770 3DMark05 -  1xAF ATi RV770 3DMark05 -  1xHQAF ATi RV770 3DMark05 -  4xAF
ATi RV770 3DMark05 -  4xHQAF ATi RV770 3DMark05 -  16xAF ATi RV770 3DMark05 -  16xHQAF

RV870

ATi RV870 3DMark05 - 1xAF ATi RV870 3DMark05 - 1xHQAF ATi RV870 3DMark05 - 4xAF
ATi RV870 3DMark05 - 4xHQAF ATi RV870 3DMark05 - 16xAF ATi RV870 3DMark05 – 16xHQAF

GT200

Nvidia GT200 3DMark06 -  1xAF Nvidia GT200 3DMark06 -  1xHQAF Nvidia GT200 3DMark06 -  4xAF
Nvidia GT200 3DMark06 – 4xHQAF Nvidia GT200 3DMark06 -  16xAF Nvidia GT200 3DMark06 -  16xHQAF

In der Standard-Einstellung des Treibers liegt die AF-Qualität bei ATi bezüglich des Flimmerns auf ein und demselben Niveau einer modernen Nvidia-GPU in den Default-Einstellungen. Bei Catalyst A.I. Off ist immer noch ein Flimmern vorhanden, das nun etwas weniger ausgeprägt ist. Die RV770-GPU filtert selbst bei der bestmöglichen Qualität schlechter in Half-Life 2 als der RV870. Gegen die High-Quality-Einstellung auf dem GT200 hat die ATi-GPU aber weiterhin keine Chance.

In Oblivion zeigen sich erneut schon auf den Standbildern Vorteile für den RV870, obwohl diese weniger ausgeprägt zu sein scheinen. Das gilt sowohl für Catalyst A.I. Off als auch für Standard. Beim RV870-Vergleich untereinander fallen keine Differenzen auf. Die Videos sprechen dagegen erneut eine eindeutige Sprache: Denn diesen zu Folge hat die Standard-Qualität des anisotropen Filters in dem Spiel einen recht großen Schritt nach vorne gemacht. Die Texturen flimmern um einiges weniger und fallen kaum noch negativ auf.

RV770

ATi RV770 Half-Life 2 – 1xAF ATi RV770 Half-Life 2 – 1xHQAF ATi RV770 Half-Life 2 – 4xAF
ATi RV770 Half-Life 2 – 4xHQAF ATi RV770 Half-Life 2 – 16xAF ATi RV770 Half-Life 2 – 16xHQAF

RV870

ATi RV870 Half-Life 2 - 1xAF ATi RV870 Half-Life 2 - 1xHQAF ATi RV870 Half-Life 2 - 4xAF
ATi RV870 Half-Life 2 - 4xHQAF ATi RV870 Half-Life 2 - 16xAF ATi RV870 Half-Life 2 - 16xHQAF

GT200

Nvidia GT200 Half-Life 2 – 1xAF Nvidia GT200 Half-Life 2 – 1xHQAF Nvidia GT200 Half-Life 2 – 4xAF
Nvidia GT200 Half-Life 2 – 4xHQAF Nvidia GT200 Half-Life 2 – 16xAF Nvidia GT200 Half-Life 2 – 16xHQAF

A.I. Off sieht in Oblivion aber nur noch bei genauem Hinsehen besser aus als Catalyst A.I. Standard. Die Filterqualität auf dem RV770 ist durchgängig schlechter als auf dem neuen Chip. Damit schafft es ATi, sich in der Standard-Einstellung auf ein Niveau mit Nvidia zu hieven. Doch kann Nvidia auch hier erneut noch High Quality hinzu schalten und ist der ATi-GPU dann immer noch überlegen.

ATi hat auf dem RV870 beziehungsweise der Radeon-HD-5000-Serie die Qualität des anisotropen Filters nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis angehoben. Catalyst A. I. Standard flimmert nun sichtbar weniger als auf dem Vorgänger, was in Bewegungen der Grafikqualität zu gute kommt. Catalyst A.I. Off ist minimal besser als Treiber-Default, allerdings sind die Differenzen kaum wahrzunehmen.

RV770

ATi RV770 Oblivion – 1xAF ATi RV770 Oblivion – 1xHQAF ATi RV770 Oblivion – 4xAF
ATi RV770 Oblivion – 4xHQAF ATi RV770 Oblivion – 16xAF ATi RV770 Oblivion – 16xHQAF

RV870

ATi RV870 Oblivion – 1xAF ATi RV870 Oblivion – 1xHQAF ATi RV870 Oblivion – 4xAF
ATi RV870 Oblivion – 4xHQAF ATi RV870 Oblivion – 16xAF ATi RV870 Oblivion – 16xGQAF

GT200

Nvidia GT200 Oblivion – 1xAF Nvidia GT200 Oblivion – 1xHQAF Nvidia GT200 Oblivion – 4xAF
Nvidia GT200 Oblivion – 4xHQAF Nvidia GT200 Oblivion – 16xAF Nvidia GT200 Oblivion – 16xHQAF

Damit hat es ATi – endlich – geschafft, mit der Standard-Einstellung von Nvidia gleich zu ziehen – was das Texturflimmern betrifft. Zudem existiert auf der Radeon HD 5800 kein brilinearer Filter mehr (per Treiber), weswegen es, anders als bei der Konkurrenz, keine Bugwellen gibt. Jedoch haben Nvidia-Kunden die Möglichkeit, auf „High Quality“ zu schalten – und dagegen hat ATi immer noch kein probates Gegenmittel. Einzig mit SSAA zieht ATi vorbei, was aber aufgrund des Geschwindigkeitsverlusts keine Lösung sein kann.

Skalierungstests

Die beste anisotrope Filterung und das beste Anti-Aliasing nutzen nichts, wenn die Performance bei hohen Einstellungen zu stark einbricht. Aus diesem Grund haben wir uns drei Spiele in der Auflösung 1920x1200 angeschaut und versuchen herauszufinden, welche Einstellung wieviel Leistung kostet.

Aufl. – Battleforge

 Radeon HD 4890 (RV770):
1024x768
100,0%
1280x1024
79,2%
1680x1050
64,8%
1920x1200
55,2%
2048x1536
44,8%
2560x1600
35,9%
 Radeon HD 5870 (RV870):
1024x768
100,0%
1280x1024
84,0%
1680x1050
70,8%
1920x1200
62,7%
2048x1536
53,0%
2560x1600
44,6%
 GeForce GTX 285 (GT200):
1024x768
100,0%
1280x1024
80,8%
1680x1050
66,0%
1920x1200
56,5%
2048x1536
46,6%
2560x1600
37,8%
Angaben in Prozent

Aufl. – Crysis Warhead

 Radeon HD 4890 (RV770):
800x600
100,0%
1024x768
80,9%
1280x1024
60,3%
1680x1050
47,8%
1920x1200
40,3%
2048x1536
32,9%
2560x1600
25,5%
 Radeon HD 5870 (RV870):
800x600
100,0%
1024x768
89,9%
1280x1024
72,3%
1680x1050
59,2%
1920x1200
50,1%
2048x1536
40,7%
2560x1600
32,4%
 GeForce GTX 285 (GT200):
800x600
100,0%
1024x768
92,6%
1280x1024
77,1%
1680x1050
61,8%
1920x1200
51,5%
2048x1536
42,4%
2560x1600
33,4%
Angaben in Prozent

Aufl. – Stalker Clear Sky

 Radeon HD 4890 (RV770):
800x600
100,0%
1024x768
79,1%
1280x1024
56,8%
1680x1050
47,0%
1920x1200
39,8%
2048x1536
31,8%
2560x1600
25,9%
 Radeon HD 5870 (RV870):
800x600
100,0%
1024x768
85,9%
1280x1024
69,8%
1680x1050
55,9%
1920x1200
50,7%
2048x1536
41,6%
2560x1600
33,9%
 GeForce GTX 285 (GT200):
800x600
100,0%
1024x768
76,0%
1280x1024
59,6%
1680x1050
48,4%
1920x1200
40,6%
2048x1536
32,7%
2560x1600
26,2%
Angaben in Prozent

Die Radeon HD 5870 von ATi hat mehr Roh-Leistung als die Radeon HD 4890 sowie GeForce GTX 285, weswegen der 3D-Beschleuniger bei steigender Auflösung weniger einbricht als die Konkurrenten. Wenn man zum Beispiel in Battleforge von 1024x768 auf 1920x1200, behält man auf der Radeon HD 4890 noch 55,2 Prozent der ursprünglichen Leistung, bei der Radeon HD 5870 sind es dagegen bessere 62,7 Prozent. Die GeForce GTX 285 liegt bei 56,5 Prozent.

AA-Skalierung 1920x1200 – COD 5

 Radeon HD 4890 (RV770):
1xAA
100,0%
2xAA
83,1%
4xAA
80,2%
8xAA
66,9%
4xAAA/TMSAA
59,1%
12xEDAA
51,4%
16xWTAA
41,1%
24xEDAA
35,0%
 Radeon HD 5870 (RV870):
1xAA
100,0%
2xAA
88,2%
4xAA
84,4%
8xAA
77,2%
4xAAA/TMSAA
68,9%
2xSSAA
63,3%
12xEDAA
56,5%
16xWTAA
46,6%
24xEDAA
42,0%
4xSSAA
38,7%
8xSSAA
18,2%
 GeForce GTX 285 (GT200):
1xAA
100,0%
2xAA
95,5%
4xAA
86,1%
4xAAA/TMSAA
85,0%
8xCSAA
81,0%
16xCSAA
77,4%
2xSSAA
69,8%
8xAA
66,9%
16xQCSAA
60,4%
4xSSAA
47,6%
4xTSSAA
47,2%
8xSSAA
7,4%
Angaben in Prozent

AA-Skalierung 19x12 – F.E.A.R.

 Radeon HD 4890 (RV770):
1xAA
100%
2xAA
81%
4xAA
63%
4xAAA/TMSAA
63%
12xEDAA
54%
8xAA
44%
24xEDAA
36%
16xWTAA
33%
 Radeon HD 5870 (RV870):
1xAA
100%
2xAA
85%
4xAA
68%
4xAAA/TMSAA
68%
2xSSAA
67%
12xEDAA
56%
8xAA
46%
4xSSAA
43%
24xEDAA
39%
16xWTAA
36%
8xSSAA
22%
 GeForce GTX 285 (GT200):
1xAA
100%
2xAA
72%
4xAA
58%
4xAAA/TMSAA
58%
4xTSSAA
57%
2xSSAA
55%
8xCSAA
50%
16xCSAA
49%
8xAA
35%
4xSSAA
32%
16xQCSAA
30%
8xSSAA
6%
Angaben in Prozent

AA-SKalierung 19x12 – Oblivion

 Radeon HD 4890 (RV770):
1xAA
100,0%
2xAA
94,9%
4xAA
88,6%
4xAAA/TMSAA
79,9%
12xEDAA
79,3%
16xWTAA
77,4%
8xAA
75,6%
24xEDAA
66,5%
 Radeon HD 5870 (RV870):
1xAA
100,0%
2xAA
97,5%
4xAA
97,4%
4xAAA/TMSAA
83,6%
12xEDAA
82,2%
8xAA
76,6%
16xWTAA
59,6%
2xSSAA
57,0%
24xEDAA
56,6%
4xSSAA
29,8%
8xSSAA
12,6%
 GeForce GTX 285 (GT200):
1xAA
100,0%
2xAA
88,6%
4xAA
84,1%
8xCSAA
81,3%
4xAAA/TMSAA
79,1%
4xTSSAA
69,1%
16xCSAA
65,0%
2xSSAA
61,3%
8xAA
59,3%
16xQCSAA
54,1%
4xSSAA
38,6%
8xSSAA
7,5%
Angaben in Prozent

Auch beim Anti-Aliasing bricht die Radeon HD 5870 generell etwas weniger ein als die Kollegen, wobei dies jedoch auch von Spiel zu Spiel unterschiedlich sein kann. Wenn man in F.E.A.R. 4xAA hinzu schaltet, hat man auf der Radeon HD 4890 nur noch 63 Prozent der vorherigen Leistung. Bei der Radeon HD 5870 sind es dagegen 58 Prozent. Eine generelle Verbesserung bei der Skalierung der CFAA-Modi können wir jedoch nicht feststellen.

AF-Skalierung 1680x1050 – Crysis

 Radeon HD 4890 (RV770):
1xAF
100,0%
1xHQAF
100,0%
2xAF
99,2%
2xHQAF
99,2%
4xAF
95,5%
4xHQAF
95,5%
8xAF
92,1%
8xHQAF
91,7%
16xAF
91,0%
16xHQAF
89,8%
 Radeon HD 5870 (RV870):
1xAF
100,0%
1xHQAF
99,7%
2xAF
99,7%
4xAF
98,7%
2xHQAF
98,5%
4xHQAF
97,4%
8xAF
95,4%
8xHQAF
94,6%
16xAF
93,1%
16xHQAF
91,6%
 GeForce GTX 285 (GT200):
1xAF
100,0%
1xHQAF
99,3%
2xAF
95,4%
2xHQAF
95,4%
4xAF
95,1%
4xHQAF
95,1%
8xAF
94,7%
8xHQAF
94,7%
16xAF
94,0%
16xHQAF
93,6%
Angaben in Prozent

AF-Skalierung 1680x1050 – Stalker

 Radeon HD 4890 (RV770):
1xAF
100,0%
1xHQAF
100,0%
2xAF
91,0%
2xHQAF
90,6%
4xAF
80,6%
4xHQAF
80,2%
8xAF
77,4%
8xHQAF
76,7%
16xAF
75,0%
16xHQAF
74,7%
 Radeon HD 5870 (RV870):
1xAF
100,0%
1xHQAF
99,6%
2xAF
95,7%
2xHQAF
95,2%
4xAF
90,7%
4xHQAF
90,3%
8xAF
86,2%
8xHQAF
86,0%
16xAF
81,6%
16xHQAF
80,3%
 GeForce GTX 285 (GT200):
1xAF
100,0%
1xHQAF
99,7%
2xAF
91,0%
2xHQAF
90,7%
4xAF
88,3%
4xHQAF
88,0%
8xAF
85,9%
8xHQAF
85,6%
16xAF
82,9%
16xHQAF
82,6%
Angaben in Prozent

AF-Skalierung 19x12 – WiC: SA

 Radeon HD 4890 (RV770):
1xAF
100,0%
1xHQAF
98,8%
2xAF
96,6%
2xHQAF
91,9%
4xAF
90,1%
8xAF
88,5%
16xAF
87,9%
4xHQAF
83,4%
8xHQAF
80,0%
16xHQAF
77,6%
 Radeon HD 5870 (RV870):
1xAF
100,0%
1xHQAF
100,0%
2xAF
96,0%
2xHQAF
95,4%
4xAF
90,1%
4xHQAF
87,9%
8xAF
84,5%
8xHQAF
84,1%
16xAF
82,5%
16xHQAF
82,3%
 GeForce GTX 285 (GT200):
1xAF
100,0%
1xHQAF
99,9%
2xAF
95,7%
2xHQAF
95,5%
4xAF
92,4%
4xHQAF
92,2%
8xAF
90,7%
8xHQAF
89,9%
16xAF
89,2%
16xHQAF
89,1%
Angaben in Prozent

Beim anisotropen Filter kann man dagegen kein generelles Fazit ziehen, da es zu sehr auf die Applikation vorkommt. Denn so verliert die Radeon HD 5870 in Crysis Warhead sowie World in Conflict prozentual etwa gleich viel an Performance wie die Radeon HD 4890 wenn man die höherwertige Texturfilterung verwenden, in Stalker Clear Sky skaliert die Radeon HD 5870 dagegen deutlich besser. Der eigentliche Gewinner in dieser Disziplin ist übrigens etwas überraschend die GeForce GTX 285.

Impressionen

ATI Radeon HD 5870

Zum Start der DirectX-11-Generation schickt ATi die Radeon HD 5870 sowie die Radeon HD 5850 ins Rennen, womit zuerst das Performance-Segment bedient wird. Die Radeon HD 5870 wird die schnellste Single-GPU-Grafikkarte werden und soll ab dem heutigen Tag bei einigen Online-Shops lieferbar sein. Laut ATi soll der 3D-Beschleuniger etwa 350 Euro kosten.

ATi Radeon HD 5870

Das PCB der Radeon HD 5870 ist in Schwarz gehalten und die gesamte Karte ohne Slotblende misst eine Länge von 28 cm, womit die erste Radeon-HD-5000-Karte einen ATi-internen Rekord aufstellt. Bisher waren die meisten High-End-Grafikkarten 27 cm lang, die Radeon HD 4890 gar nur 24 cm. Das PCB an sich kommt dabei auf eine Länge von „nur“ 26,5 cm, allerdings steht der Kühler etwas über der Platine hinaus.

HD 4890 gegen HD 5870 HD 5870 gegen GTX 285 Radeon HD 5870 Auspuff

Das Dual-Slot-Kühlsystem auf der Radeon HD 5870 macht einen mächtigen Eindruck. Es belegt nicht nur die gesamte Vorderseite des 3D-Beschleunigers sondern auch die Rückseite ist mit einer gesonderten Platte bedeckt. Die Bauteile des 3D-Beschleunigers bekommt der Käufer nur zu Gesicht, wenn der Kühler entfernt wird. Für einen einwandfreien Betrieb muss die Grafikkarte mit zwei Sechs-Pin-Stromstecker verbunden sein. Die maximale Leistungsaufnahme liegt laut ATi bei 188 Watt (HD 4870: 160 Watt).

Radeon HD 5870 Anschlüsse Radeon HD 5870 Anschluss Radeon HD 5870 CF-Anschlüsse

Auf der RV870-GPU, die im Gegensatz zu den Vorgängern um 45 Grad versetzt auf der Platine installiert ist, ist ein eingelassener Kühlblock aus Kupfer montiert. Dieser ist in einer Kühlplatte aus günstigerem Aluminium montiert, die wiederum diverse Kühllamellen trägt, um die Wärme schneller ableiten zu können. Auch Heatpipes werden eingesetzt, um den Wärmetransfer effektiver gestalten zu können.

Radeon HD 5870 von oben Radeon HD 5870 Stromanschlüsse Radeon HD 5870 Slotblech

Der Radiallüfter auf der Radeon HD 5870 misst einen Durchmesser von 70 mm und ist am Ende des Kühlsystems angebracht. Er ist zumindest optisch identisch mit den Derivaten auf der Radeon HD 4870 sowie Radeon HD 4890. Der Lüfter ist mit einer Lüftersteuerung ausgestattet, die vor allem unter Windows zu gefallen weiß, während der Geräuschpegel unter Last hörbar ansteigt – mehr dazu im Abschnitt Lautstärke.

Radeon HD 5870 Schriftzug Radeon HD 5870 Radeon Radeon HD 5870 GPU-Rückseite

Anders als bei vielen anderen Grafikkarten saugt der Lüfter der Radeon HD 5870 die Luft von zwei verschiedenen Stellen an. Direkt über den Lüfter und zusätzlich über zwei Öffnungen, die am Ende des Kühlsystems platziert sind. Die warme Luft wird daraufhin über das gesamte PCB gepustet und findet schließlich den Weg aus dem Gehäuse hinaus.

Radeon HD 5870 Rückseite Radeon HD 5870 Lüfter Radeon HD 5870 Druck

Unter Windows takten sich die 320 5D-Shadereinheiten der Radeon HD 5870 auf 157 MHz herunter. Der 1.024 MB große GDDR5-Speicher, der von Samsung hergestellt wird, arbeitet dann mit 600 MHz. Angeblich soll der 3D-Beschleuniger unter Windows nur 27 Watt aus der Leitung ziehen. Die Radeon HD 4870 benötigt in diesem Szenario die bekannt inakzeptablen noch 90 Watt.

Radeon HD 5870 Kühlerrückseite Radeon HD 5870 Kühlplatte Radeon HD 5870 Rückseite ohne Kühlplatte

Wie von ATi-Karten gewohnt, kommt die Radeon HD 5870 mit zwei CrossFire-Anschlüssen daher. Auf dem Slotblech findet der Käufer löblicherweise nicht die üblichen Anschlussmöglichkeiten vor. Stattdessen gibt es zwei Dual-Link-DVI-, einen HDMI- sowie einen DisplayPort-Stecker.

Radeon HD 5870 GPU und Speicher Radeon HD 5870 Spannungswandler Radeon HD 5870 ohne Kühler

Testsystem

Testsystem:

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 (nur langsame Karten), 1680x1050, 1920x1200 sowie 2560x1600 (letzten beide Auflösungen nur bei entsprechend schnellen Grafikkarten) entschieden. Damit zollen wir den modernen High-End-Beschleuniger Tribut, die durch ihre Rechenkraft niedrigeren Auflösungen CPU-limitiert werden lassen. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem (und falls möglich achtfachem) Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen. TSSAA (Nvidia) oder AAA (ATi) zur Glättung von Alpha-Test-Texturen nutzen wir aufgrund von Kompatibilitätsproblemen nicht in unserem Benchmarkparcours.

Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Qualität der Texturfilterung auf aktuellen ATi- und Nvidia-Grafikkarten in der Standard-Einstellung in etwa vergleichbar sind (mit leichten Vorteilen für die GeForce-Produkte). Bei Nvidia verändern wir somit keinerlei Einstellungen und im ATi-Treiber belassen wir die A.I.-Funktion auf „Standard“.

Treibereinstellungen: Nvidia-Grafikkarten (G9x, GT200)

Treibereinstellungen: ATi-Grafikkarten (RV7x0, RV8x0)

Synthetische Benchmarks

3DMark Vantage

Nachdem der altgediente 3DMark06 schon einige Jahre auf dem Buckel hat und somit nicht nur die Grafik mittlerweile etwas angestaubt wirkt, sondern darüber hinaus das CPU-Limit bei schnellen Grafikkarten immer mehr bemerkbar wird, wurde es höchste Zeit für einen Nachfolger. Der finnische Hersteller Futuremark hat dementsprechend nach einer langen Wartezeit den 3DMark Vantage auf den Markt gebracht, der von vornherein für die Direct3D-10-API programmiert worden ist. Grafisch bieten die zwei Spieletests dementsprechend viel fürs Auge, wobei vor allem der zweite Test Glanzpunkte setzen kann. Mit FP16-HDR, Tiefenunschärfe, Parallax Occlusion Mapping, einer physikalische Simulation auf der GPU, diversen Shadereffekten und noch vielem mehr bringt der 3DMark Vantage die 3D-Hardware problemlos ans Leistungslimit. Wir testen das Programm (falls die Grafikkarten es zulassen) im Performance-, High- und Extreme-Preset. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel [1].

3DMark Vantage - GT200 3DMark Vantage - RV790

3DMark Vantage - 1280x1024

 Performance-Preset:
Nvidia GeForce GTX 295
17.885
ATi Radeon HD 5870
16.322
ATi Radeon HD 4870 X2
15.641
Nvidia GeForce GTX 285
12.925
Nvidia GeForce GTX 275
12.146
ATi Radeon HD 4890
11.169
Nvidia GeForce GTX 260
10.355
ATi Radeon HD 4870
10.232
ATi Radeon HD 4850
8.069
ATi Radeon HD 4770
7.918
Nvidia GeForce GTS 250
7.766
Nvidia GeForce 9800 GT
6.455
Nvidia GeForce 9600 GT
5.253
ATi Radeon HD 4670
3.799
Angaben in Punkten

3DMark Vantage - 1680x1050

 High-Preset:
Nvidia GeForce GTX 295
13.371
ATi Radeon HD 5870
11.662
ATi Radeon HD 4870 X2
10.757
Nvidia GeForce GTX 285
8.988
Nvidia GeForce GTX 275
8.365
Nvidia GeForce GTX 260
7.004
ATi Radeon HD 4890
6.986
ATi Radeon HD 4870
6.316
Nvidia GeForce GTS 250
4.871
ATi Radeon HD 4850
4.858
ATi Radeon HD 4770
4.735
Nvidia GeForce 9800 GT
3.965
Nvidia GeForce 9600 GT
3.208
ATi Radeon HD 4670
2.156
Angaben in Punkten

3DMark Vantage - 1920x1200

 Extreme-Preset:
Nvidia GeForce GTX 295
9.223
ATi Radeon HD 5870
8.273
ATi Radeon HD 4870 X2
7.559
Nvidia GeForce GTX 285
6.038
Nvidia GeForce GTX 275
5.617
ATi Radeon HD 4890
4.763
Nvidia GeForce GTX 260
4.585
ATi Radeon HD 4870
4.225
ATi Radeon HD 4850
3.182
ATi Radeon HD 4770
3.111
Nvidia GeForce GTS 250
3.020
Nvidia GeForce 9800 GT
2.523
Nvidia GeForce 9600 GT
1.935
ATi Radeon HD 4670
1.314
Angaben in Punkten

Direct3D-9-Benchmarks

Call of Duty 5

Der neueste Spross aus der bekannten „Call of Duty“-Reihe namens World at War ist wieder einmal im zweiten Weltkrieg angesiedelt, und zeigt unter anderem den Kampf der Amerikaner gegen die Asiaten. Dabei schaut man sich viel von dem sehr erfolgreichen und beliebten Vorgänger Call of Duty 4 ab, was zwar nicht ganz so gut geklappt hat, aber immer noch zu einem sehr guten Spiel gereicht hat. Doch nicht nur spielerisch weiß der First-Person-Shooter zu gefallen, auch technisch macht man einen kleinen Schritt nach vorne – und das, obwohl man immer noch dieselbe Grafikengine wie in Call of Duty 2 benutzt. Optisch liegt Call of Duty 5 jedoch auf einem vollkommen anderen Niveau: Schicke Shadereffekte sowie ein intelligenter Parallax-Mapping-Einsatz vertuschen die teils etwas schwachen Texturen. Schon Call of Duty 2 konnte beim Erscheinen mit einer einzigartigen Rauchdarstellung punkten; Call of Duty 5 steht dem zweiten Teil der Serie diesbezüglich in nichts nach und kommt mit einer Rauchpräsentation daher, die zu beeindrucken weiß. Auf Direct3D-10-Unterstützung muss man aber verzichten: Call of Duty 5 setzt noch alleinig auf den Vorgänger Direct3D 9.

Call of Duty 5 - GT200 Call of Duty 5 - RV790

Call of Duty 5 - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
87,1
ATi Radeon HD 4870 X2
78,1
ATi Radeon HD 5870
76,9
Nvidia GeForce GTX 285
64,0
Nvidia GeForce GTX 275
62,4
ATi Radeon HD 4890
59,6
ATi Radeon HD 4870
53,7
Nvidia GeForce GTX 260
53,3
Nvidia GeForce GTS 250
49,7
ATi Radeon HD 4850
43,1
ATi Radeon HD 4770
41,8
Nvidia GeForce 9800 GT
39,2
Nvidia GeForce 9600 GT
30,0
ATi Radeon HD 4670
27,7
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
76,4
ATi Radeon HD 4870 X2
63,4
ATi Radeon HD 5870
57,0
Nvidia GeForce GTX 285
53,5
Nvidia GeForce GTX 275
49,5
ATi Radeon HD 4890
43,8
Nvidia GeForce GTX 260
43,7
ATi Radeon HD 4870
39,9
Nvidia GeForce GTS 250
37,1
ATi Radeon HD 4850
31,6
ATi Radeon HD 4770
30,3
Nvidia GeForce 9800 GT
30,0
Nvidia GeForce 9600 GT
25,6
ATi Radeon HD 4670
19,3
 8xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
63,7
ATi Radeon HD 4870 X2
54,6
ATi Radeon HD 5870
53,2
Nvidia GeForce GTX 285
43,2
Nvidia GeForce GTX 275
39,7
ATi Radeon HD 4890
38,1
Nvidia GeForce GTX 260
35,5
ATi Radeon HD 4870
34,5
Nvidia GeForce GTS 250
28,8
ATi Radeon HD 4850
27,0
ATi Radeon HD 4770
25,9
Nvidia GeForce 9800 GT
24,2

Call of Duty 5 - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
80,6
ATi Radeon HD 4870 X2
74,2
ATi Radeon HD 5870
67,1
Nvidia GeForce GTX 285
55,9
Nvidia GeForce GTX 275
52,5
ATi Radeon HD 4890
52,2
ATi Radeon HD 4870
47,4
Nvidia GeForce GTX 260
45,3
Nvidia GeForce GTS 250
41,8
ATi Radeon HD 4850
37,5
ATi Radeon HD 4770
36,0
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
66,4
ATi Radeon HD 4870 X2
58,8
ATi Radeon HD 5870
50,5
Nvidia GeForce GTX 285
46,4
Nvidia GeForce GTX 275
41,7
ATi Radeon HD 4890
38,8
Nvidia GeForce GTX 260
37,8
ATi Radeon HD 4870
35,1
Nvidia GeForce GTS 250
30,7
ATi Radeon HD 4850
27,7
ATi Radeon HD 4770
26,7
 8xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
59,9
ATi Radeon HD 4870 X2
49,1
ATi Radeon HD 5870
45,7
Nvidia GeForce GTX 285
39,9
Nvidia GeForce GTX 275
36,6
ATi Radeon HD 4890
33,5
Nvidia GeForce GTX 260
32,6
ATi Radeon HD 4870
30,6
Nvidia GeForce GTS 250
25,7
ATi Radeon HD 4850
23,2
ATi Radeon HD 4770
22,0

Call of Duty 5 - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
55,5
ATi Radeon HD 4870 X2
54,5
ATi Radeon HD 5870
47,0
Nvidia GeForce GTX 285
38,7
Nvidia GeForce GTX 275
36,4
ATi Radeon HD 4890
35,4
ATi Radeon HD 4870
31,7
Nvidia GeForce GTX 260
30,9
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
49,7
ATi Radeon HD 4870 X2
39,6
ATi Radeon HD 5870
35,1
Nvidia GeForce GTX 285
33,6
Nvidia GeForce GTX 275
31,5
Nvidia GeForce GTX 260
27,3
ATi Radeon HD 4890
26,4
ATi Radeon HD 4870
23,4
 8xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
41,8
ATi Radeon HD 4870 X2
34,1
ATi Radeon HD 5870
32,6
Nvidia GeForce GTX 285
28,0
Nvidia GeForce GTX 275
25,5
ATi Radeon HD 4890
22,3
Nvidia GeForce GTX 260
22,1
ATi Radeon HD 4870
19,5

Dawn of War 2

Dawn of War 2 stammt von dem Machern von Company of Heroes und weist ebenfalls eine hohe spielerische Qualität auf. Auch wenn das Universum zwischen den beiden Programmen ein vollständig anderes ist, sind viele gute Spielmechaniken dieselben. Und nicht nur das eigentliche Erlebnis, sondern ebenfalls die Grafikengine kann sich sehen lassen, die jedoch anders als bei Company of Heroes beim Direct3D-9-Standard stecken geblieben ist. Nichtsdestotrotz sieht Dawn of War 2 dank einiger schicken Texturen, aufwendigen Shadereffekten und noch so einigem mehr schick aus und muss sich vor dem großen Bruder aus dem eigenen Hause nicht verstecken. Als Benchmark nutzen wir die ersten 60 Sekunden der Introsequenz des ersten Levels.

Dawn of War 2 - GT200 Dawn of War 2 - RV790

Dawn of War 2 - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
150,1
ATi Radeon HD 5870
146,8
Nvidia GeForce GTX 295
145,8
Nvidia GeForce GTX 285
109,3
Nvidia GeForce GTX 275
103,3
ATi Radeon HD 4890
100,5
ATi Radeon HD 4870
90,1
Nvidia GeForce GTX 260
87,2
ATi Radeon HD 4850
72,2
ATi Radeon HD 4770
68,9
Nvidia GeForce GTS 250
65,5
Nvidia GeForce 9800 GT
51,2
Nvidia GeForce 9600 GT
38,0
ATi Radeon HD 4670
34,0
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
149,9
Nvidia GeForce GTX 295
145,1
ATi Radeon HD 5870
134,9
Nvidia GeForce GTX 285
91,9
ATi Radeon HD 4890
90,6
Nvidia GeForce GTX 275
87,3
ATi Radeon HD 4870
85,6
Nvidia GeForce GTX 260
72,6
ATi Radeon HD 4850
68,8
ATi Radeon HD 4770
60,4
Nvidia GeForce GTS 250
52,3
Nvidia GeForce 9800 GT
40,7
Nvidia GeForce 9600 GT
32,3
ATi Radeon HD 4670
31,9

Dawn of War 2 - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 5870
141,1
Nvidia GeForce GTX 295
140,8
ATi Radeon HD 4870 X2
135,7
Nvidia GeForce GTX 285
95,4
Nvidia GeForce GTX 275
90,9
ATi Radeon HD 4890
85,9
ATi Radeon HD 4870
79,1
Nvidia GeForce GTX 260
75,0
ATi Radeon HD 4850
59,9
ATi Radeon HD 4770
58,9
Nvidia GeForce GTS 250
56,0
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
133,0
Nvidia GeForce GTX 295
124,2
ATi Radeon HD 5870
116,5
Nvidia GeForce GTX 285
79,6
ATi Radeon HD 4890
76,3
ATi Radeon HD 4870
73,9
Nvidia GeForce GTX 275
72,7
Nvidia GeForce GTX 260
62,6
ATi Radeon HD 4850
56,8
ATi Radeon HD 4770
52,0
Nvidia GeForce GTS 250
44,7

Dawn of War 2 - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
109,9
ATi Radeon HD 5870
96,8
ATi Radeon HD 4870 X2
95,2
Nvidia GeForce GTX 285
66,8
Nvidia GeForce GTX 275
64,3
ATi Radeon HD 4890
57,1
Nvidia GeForce GTX 260
53,6
ATi Radeon HD 4870
50,6
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
91,2
Nvidia GeForce GTX 295
88,1
ATi Radeon HD 5870
78,7
Nvidia GeForce GTX 285
55,3
ATi Radeon HD 4890
52,0
Nvidia GeForce GTX 275
50,4
ATi Radeon HD 4870
48,8
Nvidia GeForce GTX 260
42,8

Riddick: Assault on Dark Athena

Riddick steht nicht nur für Vin Diesel alias Riddick himself, sondern ebenfalls für viele Schleichpassagen, spaßige Gefechte und einem nicht gerade niedrigen Gewaltgrad. Genau auf jene Elemente setzen die Hersteller auch bei Riddick: Assault on Dark Athena, das qualitativ aber leider nicht ganz an das hohe Niveau des Vorgängers heran kommt. Nichtsdestotrotz ist Riddick: Assault on Dark Athena ein sehr gutes Spiel, das ebenfalls grafisch zu gefallen weiß. Diverse Shadereffekte fallen direkt beim ersten Spielen auf und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Und dank der meistens dunklen Umgebung, die mit netten Schatteneffekten verstärkt wird, ist die Atmosphäre generell sehr dich. Als Testsequenz nutzen wir eine 60 Sekunden lange Spielszene im ersten Level. Wenn man in dem neuen Riddick-Titel Kantenglättung nutzen möchte, schaltet sich automatisch das SSAO-Feature aus. Deswegen sind die FPS-Werte mit vier-fachem Anti-Aliasing höher als ohne AA.

Riddick AODA - GT200 Riddick AODA - RV790

Riddick AODA - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
76,0
ATi Radeon HD 5870
74,3
ATi Radeon HD 4870 X2
67,2
Nvidia GeForce GTX 285
54,7
Nvidia GeForce GTX 275
49,6
Nvidia GeForce GTX 260
42,4
ATi Radeon HD 4890
41,0
ATi Radeon HD 4870
38,6
Nvidia GeForce GTS 250
28,8
ATi Radeon HD 4850
25,8
Nvidia GeForce 9800 GT
23,7
ATi Radeon HD 4770
23,0
Nvidia GeForce 9600 GT
19,1
ATi Radeon HD 4670
13,1
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
88,6
ATi Radeon HD 4870 X2
84,5
ATi Radeon HD 5870
78,1
Nvidia GeForce GTX 285
64,4
Nvidia GeForce GTX 275
57,2
ATi Radeon HD 4890
54,4
Nvidia GeForce GTX 260
50,1
ATi Radeon HD 4870
49,9
Nvidia GeForce GTS 250
35,6
ATi Radeon HD 4850
32,0
Nvidia GeForce 9800 GT
29,6
ATi Radeon HD 4770
27,6
Nvidia GeForce 9600 GT
26,9
ATi Radeon HD 4670
17,6
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
75,7
ATi Radeon HD 5870
70,0
Nvidia GeForce GTX 295
68,7
ATi Radeon HD 4890
49,1
Nvidia GeForce GTX 285
48,6
ATi Radeon HD 4870
44,8
Nvidia GeForce GTX 275
42,7
Nvidia GeForce GTX 260
37,5
ATi Radeon HD 4850
30,1
Nvidia GeForce GTS 250
25,2
ATi Radeon HD 4770
24,6
Nvidia GeForce 9800 GT
19,8

Riddick AODA - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
65,5
ATi Radeon HD 5870
58,9
ATi Radeon HD 4870 X2
52,9
Nvidia GeForce GTX 285
43,5
Nvidia GeForce GTX 275
39,2
Nvidia GeForce GTX 260
33,5
ATi Radeon HD 4890
31,5
ATi Radeon HD 4870
30,1
Nvidia GeForce GTS 250
21,9
ATi Radeon HD 4850
18,6
ATi Radeon HD 4770
16,4
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
74,2
ATi Radeon HD 4870 X2
69,2
ATi Radeon HD 5870
63,7
Nvidia GeForce GTX 285
52,8
Nvidia GeForce GTX 275
46,8
ATi Radeon HD 4890
43,4
Nvidia GeForce GTX 260
40,9
ATi Radeon HD 4870
39,7
Nvidia GeForce GTS 250
26,4
ATi Radeon HD 4850
25,8
ATi Radeon HD 4770
23,6
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
62,6
ATi Radeon HD 5870
57,4
Nvidia GeForce GTX 295
56,5
ATi Radeon HD 4890
39,4
Nvidia GeForce GTX 285
38,8
ATi Radeon HD 4870
35,8
Nvidia GeForce GTX 275
34,0
Nvidia GeForce GTX 260
30,0
ATi Radeon HD 4850
19,9
Nvidia GeForce GTS 250
19,8
ATi Radeon HD 4770
18,9

Riddick AODA - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
38,6
ATi Radeon HD 5870
33,5
ATi Radeon HD 4870 X2
29,4
Nvidia GeForce GTX 285
25,3
Nvidia GeForce GTX 275
22,8
Nvidia GeForce GTX 260
19,3
ATi Radeon HD 4890
17,2
ATi Radeon HD 4870
16,6
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
45,7
ATi Radeon HD 4870 X2
42,7
ATi Radeon HD 5870
39,4
Nvidia GeForce GTX 285
31,4
Nvidia GeForce GTX 275
27,5
ATi Radeon HD 4890
25,8
Nvidia GeForce GTX 260
24,0
ATi Radeon HD 4870
23,5
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
37,4
ATi Radeon HD 5870
28,5
Nvidia GeForce GTX 295
24,3
ATi Radeon HD 4890
23,7
ATi Radeon HD 4870
21,5
Nvidia GeForce GTX 285
16,8
Nvidia GeForce GTX 275
14,3
Nvidia GeForce GTX 260
12,7

Direct3D-10-Benchmarks

Anno 1404

Anno 1404 ist der neuste Spross aus der Anno-Serie, der eine große Aufgabe vor sich hat: Die drei sehr erfolgreichen Vorgänger zu Toppen. Bezüglich der technischen Seite scheint man dies locker erfüllen zu können, da Anno 1404 wohl ohne Zweifel aktuell das optisch schönste Strategiespiel ist – und das vielleicht bei weitem. So bietet der Titel sogar eine Direct3D-10-Unterstützung an, was bei Strategiespielen Seltenheitswert hat. Das Auge nimmt dies auf jeden Fall gerne zu Kenntnis, da Anno 1404 nicht nur eine wunderschöne Wasserdarstellung bietet, sondern auch darüber hinaus durchweg zu gefallen weiß. Einen wirklichen grafischen Schwachpunkt hat das Spiel nicht.

Anno 1404 - GT200 Anno 1404 - RV790

Anno 1404 - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
86,4
ATi Radeon HD 4870 X2
81,1
ATi Radeon HD 5870
76,9
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 285
57,0
ATi Radeon HD 4890
56,8
Nvidia GeForce GTX 275
53,9
ATi Radeon HD 4870
51,0
Nvidia GeForce GTX 260
46,7
ATi Radeon HD 4770
41,4
ATi Radeon HD 4850
40,8
Nvidia GeForce GTS 250
40,6
Nvidia GeForce 9800 GT
32,8
Nvidia GeForce 9600 GT
25,9
ATi Radeon HD 4670
21,6
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
64,3
ATi Radeon HD 4870 X2
63,8
ATi Radeon HD 5870
60,3
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 285
39,5
ATi Radeon HD 4890
38,2
Nvidia GeForce GTX 275
37,2
ATi Radeon HD 4870
34,1
Nvidia GeForce GTX 260
32,0
ATi Radeon HD 4850
27,3
ATi Radeon HD 4770
27,0
Nvidia GeForce GTS 250
26,7
Nvidia GeForce 9800 GT
21,7
Nvidia GeForce 9600 GT
18,5
ATi Radeon HD 4670
15,7
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
58,5
ATi Radeon HD 5870
55,4
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 295
47,5
ATi Radeon HD 4890
35,9
ATi Radeon HD 4870
32,4
Nvidia GeForce GTX 285
31,1
Nvidia GeForce GTX 275
27,3
Nvidia GeForce GTX 260
24,3
ATi Radeon HD 4770
23,2
ATi Radeon HD 4850
22,7
Nvidia GeForce GTS 250
20,3
Nvidia GeForce 9800 GT
14,7

Anno 1404 - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
81,6
Nvidia GeForce GTX 295
80,7
ATi Radeon HD 5870
68,6
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 285
50,4
ATi Radeon HD 4890
49,0
Nvidia GeForce GTX 275
47,5
ATi Radeon HD 4870
44,2
Nvidia GeForce GTX 260
40,9
ATi Radeon HD 4770
35,3
ATi Radeon HD 4850
35,2
Nvidia GeForce GTS 250
34,5
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
57,8
Nvidia GeForce GTX 295
53,7
ATi Radeon HD 5870
53,2
Hinweis: Grafikfehler!
ATi Radeon HD 4890
33,7
Nvidia GeForce GTX 285
33,3
Nvidia GeForce GTX 275
31,3
ATi Radeon HD 4870
30,9
Nvidia GeForce GTX 260
26,7
ATi Radeon HD 4850
24,4
ATi Radeon HD 4770
22,4
Nvidia GeForce GTS 250
21,3
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
54,3
ATi Radeon HD 5870
49,6
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 295
39,6
ATi Radeon HD 4890
32,8
ATi Radeon HD 4870
29,5
Nvidia GeForce GTX 285
25,9
Nvidia GeForce GTX 275
23,1
Nvidia GeForce GTX 260
20,2
ATi Radeon HD 4770
18,6
ATi Radeon HD 4850
18,6
Nvidia GeForce GTS 250
15,7

Anno 1404 - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
59,1
ATi Radeon HD 4870 X2
58,0
ATi Radeon HD 5870
53,5
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 285
35,9
Nvidia GeForce GTX 275
34,2
ATi Radeon HD 4890
33,7
ATi Radeon HD 4870
30,5
Nvidia GeForce GTX 260
29,2
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5870
39,5
Hinweis: Grafikfehler!
ATi Radeon HD 4870 X2
39,0
Nvidia GeForce GTX 295
37,2
ATi Radeon HD 4890
23,4
Nvidia GeForce GTX 285
22,8
Nvidia GeForce GTX 275
21,4
ATi Radeon HD 4870
20,9
Nvidia GeForce GTX 260
18,2
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5870
27,0
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 295
26,3
ATi Radeon HD 4870 X2
25,8
ATi Radeon HD 4890
21,7
ATi Radeon HD 4870
18,9
Nvidia GeForce GTX 285
16,8
Nvidia GeForce GTX 275
14,2
Nvidia GeForce GTX 260
13,3

Battleforge

Das Strategiespiel Battleforge wurde von EA Phenomic entwickelt und macht einiges anders als vergleichbare Titel. So stellt man vor Spielbeginn die eigenen Einheiten anhand eines „Kartendecks“ selber zusammen, die man dann im Laufe des Spiels „legen“ kann. Nicht nur spielerisch, auch grafisch macht die Battleforge-Engine eine gute Figur. Das Spiel bietet den Support von Direct3D 10(.1), schicke Texturen sowie aufwendige Effekte, sodass die Spielwelt erfrischend modern aussieht. Doch dies hat auch einen spürbaren Performancehunger zu Folge, der die Grafikkarte und den Hauptprozessor stark belastet. Als Benchmark nutzen wir eine integrierte Funktion, damit der Ablauf für alle Testkandidaten immer gleich ist.

Battleforge - GT200 Battleforge - RV790

Battleforge - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
72,9
ATi Radeon HD 5870
69,8
Nvidia GeForce GTX 295
65,5
ATi Radeon HD 4890
42,8
Nvidia GeForce GTX 285
40,0
ATi Radeon HD 4870
38,4
Nvidia GeForce GTX 275
38,2
Nvidia GeForce GTX 260
31,5
ATi Radeon HD 4770
26,6
Nvidia GeForce GTS 250
26,4
ATi Radeon HD 4850
25,8
Nvidia GeForce 9800 GT
17,9
ATi Radeon HD 4670
13,7
Nvidia GeForce 9600 GT
12,5
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
55,2
ATi Radeon HD 5870
52,9
ATi Radeon HD 4870 X2
51,5
ATi Radeon HD 4890
35,1
Nvidia GeForce GTX 285
34,3
Nvidia GeForce GTX 275
32,0
ATi Radeon HD 4870
31,6
Nvidia GeForce GTX 260
27,0
Nvidia GeForce GTS 250
21,3
ATi Radeon HD 4850
20,9
ATi Radeon HD 4770
19,1
Nvidia GeForce 9800 GT
15,6
Nvidia GeForce 9600 GT
12,0
ATi Radeon HD 4670
11,5
 8xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
46,9
ATi Radeon HD 5870
45,3
ATi Radeon HD 4870 X2
43,9
ATi Radeon HD 4890
31,1
Nvidia GeForce GTX 285
29,7
ATi Radeon HD 4870
28,3
Nvidia GeForce GTX 275
27,0
Nvidia GeForce GTX 260
23,0
Nvidia GeForce GTS 250
18,0
ATi Radeon HD 4850
17,6
ATi Radeon HD 4770
16,5
Nvidia GeForce 9800 GT
12,6

Battleforge - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
63,2
ATi Radeon HD 5870
61,8
Nvidia GeForce GTX 295
55,5
ATi Radeon HD 4890
36,7
Nvidia GeForce GTX 285
34,2
ATi Radeon HD 4870
33,0
Nvidia GeForce GTX 275
32,6
Nvidia GeForce GTX 260
26,7
ATi Radeon HD 4850
23,1
ATi Radeon HD 4770
22,9
Nvidia GeForce GTS 250
22,2
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
47,3
ATi Radeon HD 4870 X2
45,7
ATi Radeon HD 5870
45,2
ATi Radeon HD 4890
31,9
Nvidia GeForce GTX 285
29,3
ATi Radeon HD 4870
28,7
Nvidia GeForce GTX 275
27,2
Nvidia GeForce GTX 260
22,9
ATi Radeon HD 4850
18,3
Nvidia GeForce GTS 250
17,8
ATi Radeon HD 4770
17,3
 8xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
39,1
ATi Radeon HD 4870 X2
39,0
ATi Radeon HD 5870
38,8
ATi Radeon HD 4890
28,4
Nvidia GeForce GTX 285
24,9
ATi Radeon HD 4870
24,9
Nvidia GeForce GTX 275
22,7
Nvidia GeForce GTX 260
19,3
ATi Radeon HD 4850
15,3
Nvidia GeForce GTS 250
14,8
ATi Radeon HD 4770
14,3

Battleforge - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 5870
44,0
ATi Radeon HD 4870 X2
41,2
Nvidia GeForce GTX 295
37,4
ATi Radeon HD 4890
24,2
Nvidia GeForce GTX 285
22,8
Nvidia GeForce GTX 275
21,7
ATi Radeon HD 4870
21,7
Nvidia GeForce GTX 260
17,8
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5870
30,6
ATi Radeon HD 4870 X2
30,4
ATi Radeon HD 4890
21,0
Nvidia GeForce GTX 285
19,8
Nvidia GeForce GTX 295
19,5
ATi Radeon HD 4870
19,0
Nvidia GeForce GTX 275
18,2
Nvidia GeForce GTX 260
15,3
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
25,6
ATi Radeon HD 5870
25,5
Nvidia GeForce GTX 285
17,0
ATi Radeon HD 4890
17,0
ATi Radeon HD 4870
16,1
Nvidia GeForce GTX 275
15,2
Nvidia GeForce GTX 295
14,2
Nvidia GeForce GTX 260
13,0

Bioshock

„Bioshock“, mehr oder weniger der inoffizielle Nachfolger von „System Shock 2“, hatte es bei seinem Erscheinen wahrlich nicht leicht. Die Erwartungen waren dermaßen hoch, dass es nahezu unmöglich schien, diese allesamt zu erfüllen. Im Vorfeld sprach man davon bereits als „bestes Spiel aller Zeiten“. Mittlerweile ist BioShock erschienen – ob es tatsächlich das beste Spiel aller Zeiten ist, kann man wohl noch ewig diskutieren. Eines ist aber eindeutig: Technisch ist Bioshock nicht nur sehr weit vorne, sondern wohl derzeit allen anderen Titeln voraus. Grund dafür ist die Unreal Engine 3, die die Entwickler modifiziert haben, um diese auf die eigenen Ansprüche anzupassen. Herausgekommen ist ein Direct3D-10-Renderer, der mit bisher noch nie dagewesenen Wassereffekten punkten kann. So interagiert das Wasser physikalisch korrekt mit dem Spieler, wenn dieser beispielsweise durch einen überfluteten Raum läuft. Darüber hinaus bietet Bioshock viele weitere optische Schmankerl: Schicke Partikeleffekte, spektakuläre Feuerdarstellung, realistische Schatten, schöne Oberflächen, Physikinteraktionen mit den Gegnern sowie der Umwelt und noch vieles mehr machen Bioshock grafisch zu einem Leckerbissen. Mit der Direct3D-10-API funktioniert bisher kein Anti-Aliasing, wie zuvor bereits mehrfach erwähnt wurde. Aktuelle Nvidia-Treiber ermöglichen in dem Spiel aufgrund eines „Treiber-Hacks“, dennoch die Kantenglättung im D3D-10-Modus zu aktivieren.

Bioshock - GT200 Bioshock - RV790

Bioshock - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
138,0
Nvidia GeForce GTX 295
132,3
ATi Radeon HD 5870
129,2
Nvidia GeForce GTX 285
122,7
Nvidia GeForce GTX 275
113,7
Nvidia GeForce GTX 260
96,1
ATi Radeon HD 4890
84,7
ATi Radeon HD 4870
77,1
Nvidia GeForce GTS 250
73,3
Nvidia GeForce 9800 GT
60,2
ATi Radeon HD 4850
60,2
ATi Radeon HD 4770
54,7
Nvidia GeForce 9600 GT
48,3
ATi Radeon HD 4670
32,0
 1xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
131,1
Nvidia GeForce GTX 295
129,1
ATi Radeon HD 5870
124,3
Nvidia GeForce GTX 285
118,7
Nvidia GeForce GTX 275
110,4
Nvidia GeForce GTX 260
93,0
ATi Radeon HD 4890
79,5
ATi Radeon HD 4870
72,7
Nvidia GeForce GTS 250
71,4
Nvidia GeForce 9800 GT
59,3
ATi Radeon HD 4850
56,4
ATi Radeon HD 4770
51,8
Nvidia GeForce 9600 GT
47,2
ATi Radeon HD 4670
30,9

Bioshock - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
132,3
ATi Radeon HD 4870 X2
116,8
ATi Radeon HD 5870
106,5
Nvidia GeForce GTX 285
98,8
Nvidia GeForce GTX 275
91,2
Nvidia GeForce GTX 260
75,7
ATi Radeon HD 4890
67,8
ATi Radeon HD 4870
62,0
Nvidia GeForce GTS 250
56,6
ATi Radeon HD 4850
47,7
ATi Radeon HD 4770
42,9
 1xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
129,1
ATi Radeon HD 4870 X2
107,7
ATi Radeon HD 5870
101,7
Nvidia GeForce GTX 285
95,4
Nvidia GeForce GTX 275
88,6
Nvidia GeForce GTX 260
73,6
ATi Radeon HD 4890
65,1
ATi Radeon HD 4870
58,9
Nvidia GeForce GTS 250
56,0
ATi Radeon HD 4850
46,1
ATi Radeon HD 4770
41,5

Bioshock - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
78,1
ATi Radeon HD 4870 X2
67,3
ATi Radeon HD 5870
65,7
Nvidia GeForce GTX 285
58,0
Nvidia GeForce GTX 275
54,5
Nvidia GeForce GTX 260
45,3
ATi Radeon HD 4890
40,3
ATi Radeon HD 4870
36,5
 1xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
77,4
ATi Radeon HD 4870 X2
65,1
ATi Radeon HD 5870
64,3
Nvidia GeForce GTX 285
57,1
Nvidia GeForce GTX 275
53,3
Nvidia GeForce GTX 260
44,1
ATi Radeon HD 4890
38,8
ATi Radeon HD 4870
34,9

Cryostasis

In Cryostasis ist es vor allem eins: kalt! Selbst im eventuell geplanten Winterurlaub wird es regelrecht warm erscheinen, nachdem man vorher einige Stunden in dem Spiel aus Russland verbracht hat. Doch Cryostasis ist nicht nur kalt, sondern zudem auch durchaus gut, weswegen sich der Titel als eine Art Geheimkandidat entpuppt hat, der durchaus zu gefallen weiß. Denn vor allem die Atmosphäre schlägt die meisten im Handel erhältlichen PC-Spiele. Zudem ist Cryostasis dank der eigens entwickelten Direct3D-10-Engine schick anzusehen, gleichzeitig aber auch ein richtiger Hardwarefresser. Das Spiel bietet zu guter Letzt eine Unterstützung für GPU-PhysX an, die wir für sämtliche Testkandidaten aktiviert haben. Als Testsequenz nutzen wir ein kühles, selbsterstelltes Savegame aus dem dritten Abschnitt. Der PhysX-Einsatz in der Szene ist moderat.

Cryostasis - GT200 Cryostasis - RV790

Cryostasis - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
55,5
Nvidia GeForce GTX 285
40,1
Nvidia GeForce GTX 275
36,5
ATi Radeon HD 5870
34,5
ATi Radeon HD 4870 X2
33,0
Nvidia GeForce GTX 260
31,3
ATi Radeon HD 4890
28,0
ATi Radeon HD 4870
25,5
Nvidia GeForce GTS 250
23,1
Nvidia GeForce 9800 GT
20,1
Nvidia GeForce 9600 GT
16,4
ATi Radeon HD 4850
16,2
ATi Radeon HD 4770
14,3
ATi Radeon HD 4670
8,4
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
53,0
Nvidia GeForce GTX 285
39,2
Nvidia GeForce GTX 275
35,0
ATi Radeon HD 5870
34,3
ATi Radeon HD 4870 X2
32,8
Nvidia GeForce GTX 260
30,3
ATi Radeon HD 4890
26,6
ATi Radeon HD 4870
24,4
Nvidia GeForce GTS 250
22,2
Nvidia GeForce 9800 GT
19,3
Nvidia GeForce 9600 GT
15,8
ATi Radeon HD 4850
15,5
ATi Radeon HD 4770
13,8
ATi Radeon HD 4670
8,1

Cryostasis - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
46,5
Nvidia GeForce GTX 285
32,4
Nvidia GeForce GTX 275
30,1
ATi Radeon HD 4870 X2
29,8
ATi Radeon HD 5870
29,7
Nvidia GeForce GTX 260
26,1
ATi Radeon HD 4890
22,2
ATi Radeon HD 4870
20,4
Nvidia GeForce GTS 250
18,2
ATi Radeon HD 4850
12,9
ATi Radeon HD 4770
11,1
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
44,8
Nvidia GeForce GTX 285
31,4
ATi Radeon HD 4870 X2
29,5
Nvidia GeForce GTX 275
29,3
ATi Radeon HD 5870
28,8
Nvidia GeForce GTX 260
25,0
ATi Radeon HD 4890
21,4
ATi Radeon HD 4870
19,6
Nvidia GeForce GTS 250
17,4
ATi Radeon HD 4850
12,7
ATi Radeon HD 4770
10,8

Cryostasis - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
28,0
ATi Radeon HD 4870 X2
20,8
Nvidia GeForce GTX 285
20,7
Nvidia GeForce GTX 275
18,8
ATi Radeon HD 5870
18,2
Nvidia GeForce GTX 260
15,8
ATi Radeon HD 4890
13,0
ATi Radeon HD 4870
11,9
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
27,3
ATi Radeon HD 4870 X2
20,3
Nvidia GeForce GTX 285
19,9
Nvidia GeForce GTX 275
18,1
ATi Radeon HD 5870
17,7
Nvidia GeForce GTX 260
15,4
ATi Radeon HD 4890
12,6
ATi Radeon HD 4870
11,5

Crysis Warhead

Nachdem der First-Person-Shooter Crysis mittlerweile bereits ein Jahr auf dem Buckel hat, nichtsdestotrotz jedoch immer noch das bestaussehendste Spiel ist, schicken die in Frankfurt ansässigen Hersteller Crytek nun mit Crysis Warhead ein Addon in die Händlerregale, dass die grafische Qualität gar noch ein wenig weiter nach oben dreht. So sehen die Texturen etwas besser aus, ebenso die Explosionen. Vor allem bei der Darstellung der Gesichter hat man sich viel Mühe gegeben, die jetzt durch noch mehr Falten, Hautpigmenten und diversen weiteren Kleinigkeiten realistischer aussehen als jemals in einem anderen PC-Spiel zuvor. Die Direct3D-10-Unterstützung ist in Crysis Warhead unverändert geblieben, ebenso die restliche Technologie. Diese wurde in dem Addon primär auf eine bessere Performance getrimmt. Wir Testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Crysis Warhead [2]. Einzig die Qualitätseinstellungen weichen von diesem ab, da wir durchweg die Enthusiast-Einstellung verwenden.

Crysis Warhead - GT200 Crysis Warhead - RV790

Crysis Warhead - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
44,3
ATi Radeon HD 5870
39,1
ATi Radeon HD 4870 X2
38,1
Nvidia GeForce GTX 285
28,1
Nvidia GeForce GTX 275
26,6
ATi Radeon HD 4890
25,9
ATi Radeon HD 4870
23,6
Nvidia GeForce GTX 260
22,7
Nvidia GeForce GTS 250
19,6
ATi Radeon HD 4850
17,5
ATi Radeon HD 4770
16,8
Nvidia GeForce 9800 GT
15,6
Nvidia GeForce 9600 GT
12,4
ATi Radeon HD 4670
10,4
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
33,9
ATi Radeon HD 5870
31,1
ATi Radeon HD 4870 X2
30,8
Nvidia GeForce GTX 285
22,0
ATi Radeon HD 4890
20,2
Nvidia GeForce GTX 275
20,1
ATi Radeon HD 4870
18,1
Nvidia GeForce GTX 260
17,4
Nvidia GeForce GTS 250
14,0
ATi Radeon HD 4770
12,3
ATi Radeon HD 4850
11,4
Nvidia GeForce 9800 GT
10,0
Nvidia GeForce 9600 GT
8,1
ATi Radeon HD 4670
7,7
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5870
27,7
ATi Radeon HD 4870 X2
27,1
Nvidia GeForce GTX 295
22,2
ATi Radeon HD 4890
18,2
Nvidia GeForce GTX 285
17,7
ATi Radeon HD 4870
16,4
Nvidia GeForce GTX 275
16,0
Nvidia GeForce GTX 260
14,0
Nvidia GeForce GTS 250
10,8
ATi Radeon HD 4770
8,1
ATi Radeon HD 4850
7,8
Nvidia GeForce 9800 GT
3,7

Crysis Warhead - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
37,4
ATi Radeon HD 4870 X2
33,6
ATi Radeon HD 5870
33,1
Nvidia GeForce GTX 285
23,8
ATi Radeon HD 4890
22,4
Nvidia GeForce GTX 275
22,0
ATi Radeon HD 4870
20,0
Nvidia GeForce GTX 260
19,0
Nvidia GeForce GTS 250
16,0
ATi Radeon HD 4850
14,6
ATi Radeon HD 4770
14,3
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
27,8
Nvidia GeForce GTX 295
26,7
ATi Radeon HD 5870
26,7
ATi Radeon HD 4890
18,4
Nvidia GeForce GTX 285
18,2
Nvidia GeForce GTX 275
16,4
ATi Radeon HD 4870
16,4
Nvidia GeForce GTX 260
14,2
Nvidia GeForce GTS 250
11,3
ATi Radeon HD 4850
10,4
ATi Radeon HD 4770
9,2
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
23,9
ATi Radeon HD 5870
21,8
ATi Radeon HD 4890
15,1
Nvidia GeForce GTX 285
14,1
ATi Radeon HD 4870
14,1
Nvidia GeForce GTX 295
12,1
Nvidia GeForce GTX 275
11,3
Nvidia GeForce GTX 260
9,8
Nvidia GeForce GTS 250
7,8
ATi Radeon HD 4850
6,8
ATi Radeon HD 4770
5,6

Crysis Warhead - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
24,1
ATi Radeon HD 4870 X2
22,3
ATi Radeon HD 5870
21,4
Nvidia GeForce GTX 285
15,4
Nvidia GeForce GTX 275
14,3
ATi Radeon HD 4890
13,8
ATi Radeon HD 4870
12,6
Nvidia GeForce GTX 260
12,1
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
17,3
ATi Radeon HD 5870
14,8
ATi Radeon HD 4890
11,3
ATi Radeon HD 4870
10,0
Nvidia GeForce GTX 285
9,2
Nvidia GeForce GTX 275
8,0
Nvidia GeForce GTX 260
7,1
Nvidia GeForce GTX 295
6,0
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
11,3
ATi Radeon HD 5870
7,9
ATi Radeon HD 4890
7,5
ATi Radeon HD 4870
6,6
Nvidia GeForce GTX 285
1,8
Nvidia GeForce GTX 260
0,5
Nvidia GeForce GTX 275
0,5
Nvidia GeForce GTX 295
0,0
Hinweis: Absturz

H.A.W.X.

Ab in die Lüfte! Der Publisher UbiSoft bietet mit H.A.W.X. einen „Flugsimulator“ der anderen Art an. Denn das Spiel will zu keiner Zeit ein echtes Flugzeug inklusive Umgebung und Gegner simulieren, sondern möchte stattdessen dem Kunden eine einfache vor allem spaßige Action bieten, sodass keine Langeweile aufkommt. Daher ist H.A.W.X. mehr ein „Arcade-Flugzeugspiel“ als eine Simulation. Bei der Grafik-Engine fährt man starke Geschütze auf. Diese unterstützt Direct3D 10 inklusive der Direct3D-10.1-Erweiterung und bietet neben einer guten Weitsicht vor allem detaillierte Bodenaufnahmen. Die Wolkendarstellung ist ein weiteres Highlight der Engine, ebenso die detaillierten Flugzeuge, die man aber nur selten (oder nie) aus der Nähe bewundern kann. Als Testsequenz nutzen wir aus Gründen der Vergleichbarkeit die integrierte Testfunktion, die einen Flyby- und einen Gefecht-Abschnitt zeigt.

H.A.W.X. - GT200 H.A.W.X. - RV790

H.A.W.X. - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
124
ATi Radeon HD 4870 X2
116
ATi Radeon HD 5870
100
Nvidia GeForce GTX 285
97
Nvidia GeForce GTX 275
90
ATi Radeon HD 4890
79
Nvidia GeForce GTX 260
76
ATi Radeon HD 4870
73
ATi Radeon HD 4850
56
Nvidia GeForce GTS 250
55
ATi Radeon HD 4770
53
Nvidia GeForce 9800 GT
44
Nvidia GeForce 9600 GT
33
ATi Radeon HD 4670
33
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
99
Nvidia GeForce GTX 285
69
Nvidia GeForce GTX 275
62
ATi Radeon HD 4870 X2
60
ATi Radeon HD 5870
54
Nvidia GeForce GTX 260
53
Nvidia GeForce GTS 250
37
ATi Radeon HD 4890
35
ATi Radeon HD 4870
31
Nvidia GeForce 9800 GT
30
Nvidia GeForce 9600 GT
25
ATi Radeon HD 4850
25
ATi Radeon HD 4770
24
ATi Radeon HD 4670
17
 8xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
68
ATi Radeon HD 4870 X2
55
ATi Radeon HD 5870
51
Nvidia GeForce GTX 285
46
Nvidia GeForce GTX 275
40
Nvidia GeForce GTX 260
34
ATi Radeon HD 4890
34
ATi Radeon HD 4870
30
Nvidia GeForce GTS 250
23
ATi Radeon HD 4850
23
ATi Radeon HD 4770
22
Nvidia GeForce 9800 GT
18

H.A.W.X. - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
116
ATi Radeon HD 4870 X2
107
ATi Radeon HD 5870
91
Nvidia GeForce GTX 285
85
Nvidia GeForce GTX 275
80
ATi Radeon HD 4890
72
Nvidia GeForce GTX 260
67
ATi Radeon HD 4870
65
ATi Radeon HD 4850
49
Nvidia GeForce GTS 250
48
ATi Radeon HD 4770
47
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
88
Nvidia GeForce GTX 285
58
ATi Radeon HD 4870 X2
57
Nvidia GeForce GTX 275
53
ATi Radeon HD 5870
50
Nvidia GeForce GTX 260
47
ATi Radeon HD 4890
34
Nvidia GeForce GTS 250
31
ATi Radeon HD 4870
30
ATi Radeon HD 4850
24
ATi Radeon HD 4770
23
 8xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
57
ATi Radeon HD 4870 X2
53
ATi Radeon HD 5870
46
Nvidia GeForce GTX 285
38
Nvidia GeForce GTX 275
32
ATi Radeon HD 4890
32
Nvidia GeForce GTX 260
28
ATi Radeon HD 4870
28
Nvidia GeForce GTS 250
19
ATi Radeon HD 4770
16
ATi Radeon HD 4850
15

H.A.W.X. - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
93
ATi Radeon HD 4870 X2
85
ATi Radeon HD 5870
71
Nvidia GeForce GTX 285
61
Nvidia GeForce GTX 275
56
ATi Radeon HD 4890
51
Nvidia GeForce GTX 260
48
ATi Radeon HD 4870
46
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
52
ATi Radeon HD 4870 X2
44
ATi Radeon HD 5870
40
Nvidia GeForce GTX 285
35
Nvidia GeForce GTX 275
32
Nvidia GeForce GTX 260
27
ATi Radeon HD 4890
27
ATi Radeon HD 4870
23
 8xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
34
ATi Radeon HD 5870
32
ATi Radeon HD 4890
24
ATi Radeon HD 4870
22
Nvidia GeForce GTX 285
14
Nvidia GeForce GTX 295
10
Nvidia GeForce GTX 275
8
Nvidia GeForce GTX 260
7

Stalker Clear Sky

Und wieder geht es in das verstrahlte Gebiet rund um den Atomreaktor in Tschernobyl. Doch diesmal kann man etwas pünktlicher auf die Jagd nach Mutanten gehen, da sich die Entwicklung des Spiels nicht um Jahre verzögert hat. Das Addon zu Stalker hört auf den Namen Stalker Clear Sky, dessen Technik trotz des immer noch hübschen Vorgängers weiter aufgebohrt worden ist, weswegen das Spiel neben Crysis optisch am schönsten anzusehen ist. Die Engine unterstützt nun die Direct3D-10-API und kommt zudem mit diversen verbesserten Effekten daher. Die Sonnenunter- sowie Sonnenaufgänge waren wohl nie zuvor so schön auf einem Bildschirm anzusehen. Die ganze Beleuchtung macht einen großen Schritt nach vorne, ebenso die Schattendarstellung. Zudem kann man dank der Direct3D-10-Unterstützung nun normales Multi-Sampling-Anti-Aliasing verwenden, was aufgrund des „Deferred Shading“-Algorithmus vorher nicht möglich war. Wir Testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Stalker Clear Sky [3].

Stalker Clear Sky  - GT200 Stalker Clear Sky - RV790

Stalker Clear Sky - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
48,8
ATi Radeon HD 5870
46,3
ATi Radeon HD 4870 X2
43,3
Nvidia GeForce GTX 285
32,5
Nvidia GeForce GTX 275
31,1
ATi Radeon HD 4890
27,4
Nvidia GeForce GTX 260
25,9
ATi Radeon HD 4870
24,7
Nvidia GeForce GTS 250
23,0
ATi Radeon HD 4850
19,8
ATi Radeon HD 4770
19,6
Nvidia GeForce 9800 GT
16,4
Nvidia GeForce 9600 GT
12,0
ATi Radeon HD 4670
11,0
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5870
29,1
Nvidia GeForce GTX 295
28,4
ATi Radeon HD 4870 X2
24,9
Nvidia GeForce GTX 285
20,2
Nvidia GeForce GTX 275
18,5
Nvidia GeForce GTX 260
16,4
ATi Radeon HD 4890
16,1
ATi Radeon HD 4870
14,4
Nvidia GeForce GTS 250
12,8
ATi Radeon HD 4850
9,9
ATi Radeon HD 4770
9,8
ATi Radeon HD 4670
5,8
Nvidia GeForce 9600 GT
5,6
Nvidia GeForce 9800 GT
5,6

Stalker Clear Sky - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 5870
42,0
Nvidia GeForce GTX 295
40,9
ATi Radeon HD 4870 X2
40,0
Nvidia GeForce GTX 285
27,5
Nvidia GeForce GTX 275
26,2
ATi Radeon HD 4890
25,0
ATi Radeon HD 4870
21,9
Nvidia GeForce GTX 260
21,8
Nvidia GeForce GTS 250
18,6
ATi Radeon HD 4770
17,3
ATi Radeon HD 4850
16,7
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5870
25,2
ATi Radeon HD 4870 X2
24,0
Nvidia GeForce GTX 295
22,3
Nvidia GeForce GTX 285
16,6
ATi Radeon HD 4890
15,9
ATi Radeon HD 4870
14,2
Nvidia GeForce GTX 275
13,9
Nvidia GeForce GTX 260
12,0
Nvidia GeForce GTS 250
9,7
ATi Radeon HD 4850
7,9
ATi Radeon HD 4770
6,7

Stalker Clear Sky - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 5870
28,1
Nvidia GeForce GTX 295
26,7
ATi Radeon HD 4870 X2
23,6
Nvidia GeForce GTX 285
17,9
Nvidia GeForce GTX 275
16,6
ATi Radeon HD 4890
15,1
ATi Radeon HD 4870
14,5
Nvidia GeForce GTX 260
13,6
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
15,0
ATi Radeon HD 5870
14,1
ATi Radeon HD 4890
8,3
ATi Radeon HD 4870
6,9
Nvidia GeForce GTX 285
5,4
Nvidia GeForce GTX 295
4,0
Nvidia GeForce GTX 260
2,9
Nvidia GeForce GTX 275
2,9

World in Conflict: Soviet Assault

Mittlerweile sehen Strategiespiele zwar deutlich besser aus als noch vor einigen Jahren – so recht gelingen will es den Programmen aber nur selten, in die grafische Königsklasse, die meist von First-Person-Shootern besetzt wird, vorzudringen. Den Entwicklern von World in Conflict scheint dies nicht gereicht zu haben und man entwickelte eine Grafikengine, die sich vor keinem anderen Spiel zu verstecken braucht. World in Conflict Soviet Assault unterstützt die Direct3D-10-API und hat keine Schwierigkeiten, Kantenglättung unter der neuen Programmierschnittstelle anzuwenden. Schicke Shadereffekte zieren das Spiel (so wirft die Sonne beispielsweise Lichtstrahlen durch die Wolken, welche die Umgebung darunter beleuchten), ebenso detaillierte Texturen und eine realistische Schattendarstellung. Die Animationen der Spielcharaktere sind gut gelungen, was in Kombination mit einem kinoreifen Schnitt Kinoatmosphäre in den Zwischensequenzen aufkommen lässt. Als Testsequenz benutzen wir nicht die integrierte Benchmarkfunktion, da sich diese mitunter wenig berechenbar verhält. Stattdessen verwenden wir die Introsequenz zur elften Mission, die zur neuen Russen-Kampagne gehört.

World in Conflict - GT200 World in Conflict SA - RV790

World in Conflict: SA - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
135,5
ATi Radeon HD 5870
123,5
ATi Radeon HD 4870 X2
101,8
Nvidia GeForce GTX 285
94,2
Nvidia GeForce GTX 275
90,3
Nvidia GeForce GTX 260
76,6
ATi Radeon HD 4890
76,0
ATi Radeon HD 4870
69,8
Nvidia GeForce GTS 250
64,3
ATi Radeon HD 4770
56,1
ATi Radeon HD 4850
55,6
Nvidia GeForce 9800 GT
52,6
Nvidia GeForce 9600 GT
44,5
ATi Radeon HD 4670
33,8
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
98,7
ATi Radeon HD 4870 X2
85,8
ATi Radeon HD 5870
85,8
Nvidia GeForce GTX 285
66,9
Nvidia GeForce GTX 275
60,9
ATi Radeon HD 4890
54,9
Nvidia GeForce GTX 260
52,5
ATi Radeon HD 4870
50,0
ATi Radeon HD 4850
37,6
Nvidia GeForce GTS 250
36,5
ATi Radeon HD 4770
36,4
Nvidia GeForce 9800 GT
30,4
Nvidia GeForce 9600 GT
29,2
ATi Radeon HD 4670
21,8

World in Conflict: SA - 1920x1200

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
120,7
ATi Radeon HD 5870
106,5
ATi Radeon HD 4870 X2
89,6
Nvidia GeForce GTX 285
83,3
Nvidia GeForce GTX 275
78,3
ATi Radeon HD 4890
67,3
Nvidia GeForce GTX 260
66,9
ATi Radeon HD 4870
60,5
Nvidia GeForce GTS 250
55,2
ATi Radeon HD 4770
47,7
ATi Radeon HD 4850
45,6
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
85,6
ATi Radeon HD 4870 X2
78,8
ATi Radeon HD 5870
72,6
Nvidia GeForce GTX 285
57,8
Nvidia GeForce GTX 275
51,6
ATi Radeon HD 4890
51,1
ATi Radeon HD 4870
44,9
Nvidia GeForce GTX 260
44,5
ATi Radeon HD 4850
34,1
ATi Radeon HD 4770
32,2
Nvidia GeForce GTS 250
29,6

World in Conflict: SA - 2560x1600

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
92,6
ATi Radeon HD 5870
73,9
ATi Radeon HD 4870 X2
69,6
Nvidia GeForce GTX 285
60,2
Nvidia GeForce GTX 275
56,4
Nvidia GeForce GTX 260
47,5
ATi Radeon HD 4890
44,6
ATi Radeon HD 4870
40,5
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
57,2
ATi Radeon HD 4870 X2
53,4
ATi Radeon HD 5870
48,2
Nvidia GeForce GTX 285
38,0
Nvidia GeForce GTX 275
33,4
ATi Radeon HD 4890
32,4
Nvidia GeForce GTX 260
29,9
ATi Radeon HD 4870
29,5

Frameverläufe

Auch wenn die Angaben von Durchschnitts-FPS-Werten unserer Meinung nach immer noch die sinnvollste Darstellung eines Benchmarks ist, solange man nur eine simple Zahl haben möchte, ist diese Methode alles andere als ideal. So kann es durchaus vorkommen, dass zum Beispiel die zweite Hälfte einer Testsequenz deutlich schlechter ausfällt als die erste, was bei reinen Durchschnitts-FPS-Ergebnissen aber nicht zu erkennen ist.

Aus diesem Grund haben wir von den Spielen Battleforge, Call of Duty 5, Crysis Warhead, Riddick: Assault on Dark Athena sowie Stalker Clear Sky so genannte Frameverläufe angefertigt, die beste Methode, einen zeitlich begrenzten Benchmark für den Leser abzubilden. Bei einem Frameverlauf versuchen wir eine immer gleichbleibende, 60 sekunden lange Sequenz (bei Battleforge nur 25 Sekunden) in einem Spiel nachzustellen und messen die FPS-Werte jeder einzelnen Sekunde. Mit diesen Informationen füttern wir daraufhin den Frameverlauf, an dem man sehr exakt erkennen kann, wie gut eine Grafikkarte das Spiel über einen längeren Zeitraum beschleunigen kann.

Battleforge – 2560x1600 4xAA/16xAF Call of Duty 5 – 2560x1600 4xAA/16xAF Crysis Warhead – 1920x1200 4xAA/16xAF Riddick AODA – 2560x1600 4xAA/16xAF Stalker Clear Sky – 1920x1200 4xAA/16xAF

Performancerating

Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen. Da der synthetische Benchmark in dem Testparcours (sprich der 3DMark Vantage) über keine Spiele-Engine verfügen und somit keine realistische Aussagen über die Geschwindigkeit in 3D-Titeln wiedergeben, haben wir diese Applikationen aus dem Rating herausgenommen. Da in 2560x1600 mit acht-fachem Anti-Aliasing beinahe ausschließlich nur unspielbare FPS-Raten erreicht werden und dazu viele Grafikkarten in einigen Spielen gerne abstürzen, haben wir uns dazu entschlossen, das Rating in einem Klapptext zu verstecken. Wir bitten, diese Ergebnisse nur mit äußerster Vorsicht zu beachten.

Performancerating - 1680x1050

Nvidia GeForce GTX 295
98,4
ATi Radeon HD 5870
89,0
ATi Radeon HD 4870 X2
88,6
Nvidia GeForce GTX 285
70,7
Nvidia GeForce GTX 275
66,5
ATi Radeon HD 4890
60,0
Nvidia GeForce GTX 260
56,4
ATi Radeon HD 4870
54,6
Nvidia GeForce GTS 250
45,4
ATi Radeon HD 4850
41,2
ATi Radeon HD 4770
39,7
Nvidia GeForce 9800 GT
36,0
Nvidia GeForce 9600 GT
28,1
ATi Radeon HD 4670
22,9
Angaben in Prozent

Performancerating - 1920x1200

Nvidia GeForce GTX 295
98,5
ATi Radeon HD 4870 X2
88,4
ATi Radeon HD 5870
86,8
Nvidia GeForce GTX 285
66,8
Nvidia GeForce GTX 275
62,5
ATi Radeon HD 4890
57,1
Nvidia GeForce GTX 260
52,9
ATi Radeon HD 4870
51,8
Nvidia GeForce GTS 250
41,7
ATi Radeon HD 4850
38,2
ATi Radeon HD 4770
37,0
Angaben in Prozent

Performancerating - 2560x1600

Nvidia GeForce GTX 295
98,2
ATi Radeon HD 4870 X2
86,9
ATi Radeon HD 5870
85,8
Nvidia GeForce GTX 285
65,0
Nvidia GeForce GTX 275
60,6
ATi Radeon HD 4890
53,1
Nvidia GeForce GTX 260
50,9
ATi Radeon HD 4870
48,5
Angaben in Prozent

Performancerating Qualität

Rating - 1680x1050 4xAA/16xAF

Nvidia GeForce GTX 295
99,4
ATi Radeon HD 4870 X2
87,0
ATi Radeon HD 5870
85,0
Nvidia GeForce GTX 285
69,4
Nvidia GeForce GTX 275
63,7
ATi Radeon HD 4890
56,3
Nvidia GeForce GTX 260
54,9
ATi Radeon HD 4870
51,1
Nvidia GeForce GTS 250
41,8
ATi Radeon HD 4850
37,0
ATi Radeon HD 4770
34,9
Nvidia GeForce 9800 GT
32,1
Nvidia GeForce 9600 GT
27,2
ATi Radeon HD 4670
21,1
Angaben in Prozent

Rating - 1680x1050 8xAA/16xA

ATi Radeon HD 4870 X2
93,0
Nvidia GeForce GTX 295
92,0
ATi Radeon HD 5870
90,4
Nvidia GeForce GTX 285
63,3
ATi Radeon HD 4890
61,3
Nvidia GeForce GTX 275
56,6
ATi Radeon HD 4870
55,4
Nvidia GeForce GTX 260
49,4
Nvidia GeForce GTS 250
37,4
ATi Radeon HD 4850
36,7
ATi Radeon HD 4770
34,9
Nvidia GeForce 9800 GT
26,0
Angaben in Prozent

Rating - 1920x1200 4xAA/16xAF

Nvidia GeForce GTX 295
97,3
ATi Radeon HD 4870 X2
89,1
ATi Radeon HD 5870
83,4
Nvidia GeForce GTX 285
66,3
Nvidia GeForce GTX 275
60,1
ATi Radeon HD 4890
56,9
Nvidia GeForce GTX 260
51,9
ATi Radeon HD 4870
51,6
Nvidia GeForce GTS 250
38,3
ATi Radeon HD 4850
36,4
ATi Radeon HD 4770
33,3
Angaben in Prozent

Rating - 1920x1200 8xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870 X2
95,8
ATi Radeon HD 5870
88,4
Nvidia GeForce GTX 295
85,6
ATi Radeon HD 4890
61,9
Nvidia GeForce GTX 285
60,9
ATi Radeon HD 4870
55,7
Nvidia GeForce GTX 275
53,2
Nvidia GeForce GTX 260
46,5
Nvidia GeForce GTS 250
34,5
ATi Radeon HD 4850
33,1
ATi Radeon HD 4770
31,5
Angaben in Prozent

Rating - 2560x1600 4xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870 X2
91,6
ATi Radeon HD 5870
84,7
Nvidia GeForce GTX 295
83,3
Nvidia GeForce GTX 285
62,6
ATi Radeon HD 4890
56,4
Nvidia GeForce GTX 275
55,7
ATi Radeon HD 4870
50,3
Nvidia GeForce GTX 260
48,0
Angaben in Prozent
Rating 2560x1600 8xAA/16xAF

Rating - 2560x1600 8xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870 X2
96,2
ATi Radeon HD 5870
86,3
ATi Radeon HD 4890
66,7
ATi Radeon HD 4870
60,0
Nvidia GeForce GTX 295
57,9
Nvidia GeForce GTX 285
49,6
Nvidia GeForce GTX 275
39,9
Nvidia GeForce GTX 260
35,3
Angaben in Prozent

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird ein Savegame zu Bioshock verwendet und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.

Lautstärke

 Idle – Windows:
ATi Radeon HD 4670
42,0
ATi Radeon HD 4850
43,0
ATi Radeon HD 4870
43,0
ATi Radeon HD 5870
43,0
ATi Radeon HD 4870 X2
43,5
Nvidia GeForce 9600 GT
44,0
Nvidia GeForce 9800 GT
44,0
ATi Radeon HD 4770
45,0
Nvidia GeForce GTS 250
46,5
Nvidia GeForce GTX 285
46,5
Nvidia GeForce GTX 260
47,5
ATi Radeon HD 4890
48,0
Nvidia GeForce GTX 275
48,0
Nvidia GeForce GTX 295
52,5
 Last:
ATi Radeon HD 4670
45,5
ATi Radeon HD 4770
48,5
Nvidia GeForce 9600 GT
50,5
Nvidia GeForce 9800 GT
50,5
ATi Radeon HD 4870
51,0
Nvidia GeForce GTX 260
52,0
Nvidia GeForce GTX 275
54,0
ATi Radeon HD 5870
55,5
Nvidia GeForce GTS 250
56,5
Nvidia GeForce GTX 285
57,0
ATi Radeon HD 4850
59,0
ATi Radeon HD 4870 X2
62,5
ATi Radeon HD 4890
63,5
Nvidia GeForce GTX 295
64,0
Angaben in Dezibel

Unter Windows hinterlässt das Kühlsystem der Radeon HD 5870 eine sehr gute Figur. Mehr als 43 Dezibel können wir nicht messen. Im Vergleich dazu agieren sowohl die Radeon HD 4890 als auch die GeForce GTX 285 um einiges lauter.

Unter Last dreht der Lüfter der neuen ATi-Karte leider hörbar auf und erzielt ein Ergebnis von 55,5 Dezibel. Damit platziert sich die Radeon HD 5870 genau im Mittelfeld des Testfeldes. Radeon HD 4890 sowie GeForce GTX 285 sind allerdings erneut lauter.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Bioshock abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle – Windows:
ATi Radeon HD 5870
34
Nvidia GeForce GTS 250
39
Nvidia GeForce GTX 260
43
Nvidia GeForce GTX 285
43
ATi Radeon HD 4670
44
Nvidia GeForce GTX 275
48
Nvidia GeForce 9600 GT
49
ATi Radeon HD 4770
50
Nvidia GeForce GTX 295
51
ATi Radeon HD 4890
52
ATi Radeon HD 4870 X2
59
Nvidia GeForce 9800 GT
60
ATi Radeon HD 4870
69
ATi Radeon HD 4850
71
 Last - GPU:
ATi Radeon HD 4890
69
Nvidia GeForce 9600 GT
69
ATi Radeon HD 4770
70
Nvidia GeForce GTS 250
71
Nvidia GeForce GTX 260
74
ATi Radeon HD 5870
76
Nvidia GeForce GTX 285
80
ATi Radeon HD 4670
84
ATi Radeon HD 4870
86
Nvidia GeForce GTX 295
86
Nvidia GeForce GTX 275
87
ATi Radeon HD 4870 X2
88
ATi Radeon HD 4850
91
Nvidia GeForce 9800 GT
94
 Last - Chiprückseite:
Nvidia GeForce 9600 GT
50
ATi Radeon HD 4890
51
Nvidia GeForce GTS 250
51
ATi Radeon HD 5870
56
ATi Radeon HD 4770
64
Nvidia GeForce GTX 260
64
ATi Radeon HD 4670
65
Nvidia GeForce GTX 285
66
ATi Radeon HD 4870
68
Nvidia GeForce 9800 GT
69
Nvidia GeForce GTX 295
69
ATi Radeon HD 4850
76
ATi Radeon HD 4870 X2
76
Nvidia GeForce GTX 275
76
Angaben in °C

Dank der neuen Stromsparmechanismen wird die RV870-GPU auf der Radeon HD 5870 nicht wärmer als 34 Grad Celsius, was ein neuer Bestwert in dieser Disziplin bedeutet. Den zweiten Platz belegt die deutlich langsamere GeForce GTS 250, die sich auf 39 Grad „erhitzt“. Unter Last funktionieren die Stromsparmechanismen dann nicht mehr, der Rechenkern wird mit 76 Grad Celsius aber dennoch nicht heiß. Auf der Chiprückseite messen wir maximal 56 Grad Celsius. An warmen Sommertagen sollte es also aufgrund der Reserven zu keinerlei Schwierigkeiten mit der Grafikkarte kommen.

Leistungsaufnahme

Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung von Bioshock unter der Auflösung 2560x1600 simuliert.

Leistungsaufnahme

 Idle – Windows:
ATi Radeon HD 4670
123
ATi Radeon HD 5870
134
Nvidia GeForce GTX 285
143
Nvidia GeForce GTS 250
144
Nvidia GeForce 9600 GT
146
ATi Radeon HD 4770
149
Nvidia GeForce GTX 275
150
Nvidia GeForce GTX 260
151
Nvidia GeForce 9800 GT
154
ATi Radeon HD 4850
162
ATi Radeon HD 4890
179
Nvidia GeForce GTX 295
180
ATi Radeon HD 4870
183
ATi Radeon HD 4870 X2
194
 Last:
ATi Radeon HD 4670
201
Nvidia GeForce 9600 GT
226
ATi Radeon HD 4770
230
Nvidia GeForce 9800 GT
262
Nvidia GeForce GTS 250
286
ATi Radeon HD 4850
289
ATi Radeon HD 4870
306
Nvidia GeForce GTX 260
310
ATi Radeon HD 4890
316
ATi Radeon HD 5870
331
Nvidia GeForce GTX 285
356
Nvidia GeForce GTX 275
361
Nvidia GeForce GTX 295
429
ATi Radeon HD 4870 X2
463
Angaben in Watt (W)

Funktionieren die Stromsparmechanismen auf der Radeon HD 5870 oder nicht? Die Temperaturen lassen es vermuten und wir können auch mit Blick auf die Leistungsaufnahme Entwarnung geben. So zieht die Radeon HD 5870 unter Windows gerade einmal 134 Watt aus der Leitung (gemeint ist der gesamte PC), womit ATi sich den zweiten platz hinter der Radeon HD 4670 erkämpft. Die Radeon HD 4890 ist mit 179 Watt um einiges hungriger.

Unter Last erreicht die Grafikkarte 331 Watt, was zwar kein gutes Ergebnis, aufgrund der Leistungswerte aber vorzeigbar relativ eine Verbesserung darstellt. Frei nach dem Porsche-911-Turbo-Slogan „Effizienz braucht Leistung“. Absolut ist die Leistungsaufnahme der Karte gegenüber dem Vorgänger dennoch erneut gestiegen.

Übertaktbarkeit

Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel, dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark06, der besonders grafiklastig ist, laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe von Battleforge, Crysis Warhead und World in Conflict: SA. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.

Übertaktbarkeit

 Battleforge:
Radeon HD 5870– Übertaktet (900/2.600)
46,8
Radeon HD 5870 – Standard (850/2.400)
45,2
 Crysis Warhead:
Radeon HD 5870– Übertaktet (900/2.600)
27,8
Radeon HD 5870 – Standard (850/2.400)
26,7
 World in Conflict: SA:
Radeon HD 5870– Übertaktet (900/2.600)
75,9
Radeon HD 5870 – Standard (850/2.400)
72,6

Die Übertaktbarkeit der Radeon HD 5870 lässt sich derzeit leider nicht richtig bewerten, da die aktuellen Tools die Grafikkarte noch nicht unterstützen. Deswegen waren wir auf das im Treiber integrierte Catalyst Control Center angewiesen, was bei einer GPU-Frequenz von 900 MHz und einem Speichertakt von 2.600 MHz jedoch den Hahn zu dreht. Diese Taktraten macht der 3D-Beschleuniger noch ohne Probleme mit. Je nach Anwendung liegt die Geschwindigkeitssteigerung zwischen vier und fünf Prozent.

Preis-Leistung-Verhältnis

Neben der Leistung, der Bildqualität und den sonstigen Eigenschaften einer modernen Grafikkarte spielt der Preis für die meisten Käufer eine entscheidende Rolle. Denn was nützt einem die schnellste GPU, wenn sie schlicht unbezahlbar ist? Aus diesem Grund haben wir ein Diagramm mit allen 3D-Beschleunigern aus dem Testparcours zusammengestellt und die günstigsten Preise in unserem Preisvergleich [4] herausgesucht. Dabei wird der Preisindex nicht nur nach dem günstigsten Preis erstellen, die Hardware muss auch erhältlich sein. Wir weisen darauf hin, dass sich der Preis der bevorzugten 3D-Karte täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 22.9.2009)

Preistabelle

ATi Radeon HD 4670
53
Nvidia GeForce 9600 GT
59
Nvidia GeForce 9800 GT
77
ATi Radeon HD 4770
80
ATi Radeon HD 4850
80
ATi Radeon HD 4870
102
Nvidia GeForce GTS 250
104
Nvidia GeForce GTX 260
125
ATi Radeon HD 4890
148
Nvidia GeForce GTX 275
172
Nvidia GeForce GTX 285
260
ATi Radeon HD 4870 X2
280
ATi Radeon HD 5870
350
Hinweis: UVP ATi
Nvidia GeForce GTX 295
372
Angaben in Euro

Laut ATi wird die Radeon HD 5870 zu einem Preis von etwa 350 Euro an den Start gehen, wobei es durchaus sein kann, dass der tatsächliche Marktpreis leicht von unseren Angaben abweichen wird. Zudem werden die Kosten für den 3D-Beschleuniger vor allem in den Anfangstagen wahrscheinlich stark variieren. Die ersten Karten sollen bereits heute, dem Tag der Vorstellung, im Handel erhältlich sein. Wie groß die Stückzahl sein wird, wissen wir aber nicht. Die Radeon HD 5850 soll dagegen noch einige Tage auf sich warten lassen. Der voraussichtliche Preis liegt bei 229 Euro.


Im Folgenden wird nun das Preis-Leistung-Verhältnis der im Test vertretenen Karten bestimmt. Dabei wird das Performance-Rating durch den Preis dividiert und mit 1000 Multipliziert. Das Ergebnis repräsentiert die Leistung, die man kaufmännisch gerundet für einen Euro erhält. Das Preis-Leistung-Verhältnis wurde für verschiedene Auflösungen und Qualitätseinstellungen ermittelt.

Preis/Leistung 1920x1200 4xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870
100,0%
ATi Radeon HD 4850
89,9%
ATi Radeon HD 4770
82,2%
Nvidia GeForce GTX 260
82,0%
ATi Radeon HD 4890
76,0%
Nvidia GeForce GTS 250
72,6%
Nvidia GeForce GTX 275
69,0%
ATi Radeon HD 4870 X2
62,7%
Nvidia GeForce GTX 295
51,7%
Nvidia GeForce GTX 285
50,5%
ATi Radeon HD 5870
47,1%
Angaben in Prozent
Weitere Preis-Leistung-Ratings

Preis/Leistung 1680x1050

ATi Radeon HD 4870
100,0%
ATi Radeon HD 4850
96,2%
ATi Radeon HD 4770
92,7%
Nvidia GeForce 9600 GT
88,9%
Nvidia GeForce 9800 GT
87,5%
Nvidia GeForce GTX 260
84,4%
Nvidia GeForce GTS 250
81,6%
ATi Radeon HD 4670
80,6%
ATi Radeon HD 4890
75,7%
Nvidia GeForce GTX 275
72,2%
ATi Radeon HD 4870 X2
59,0%
Nvidia GeForce GTX 285
50,7%
Nvidia GeForce GTX 295
49,3%
ATi Radeon HD 5870
47,6%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 1680x1050 4xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870
100,0%
ATi Radeon HD 4850
92,5%
Nvidia GeForce 9600 GT
92,1%
Nvidia GeForce GTX 260
87,6%
ATi Radeon HD 4770
87,3%
Nvidia GeForce 9800 GT
83,5%
Nvidia GeForce GTS 250
80,1%
ATi Radeon HD 4670
79,8%
ATi Radeon HD 4890
76,0%
Nvidia GeForce GTX 275
74,2%
ATi Radeon HD 4870 X2
62,2%
Nvidia GeForce GTX 285
53,2%
Nvidia GeForce GTX 295
53,2%
ATi Radeon HD 5870
48,7%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 1680x1050 8xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870
100,0%
ATi Radeon HD 4850
84,4%
ATi Radeon HD 4770
80,4%
ATi Radeon HD 4890
76,2%
Nvidia GeForce GTX 260
72,7%
Nvidia GeForce GTS 250
66,2%
Nvidia GeForce 9800 GT
62,0%
ATi Radeon HD 4870 X2
61,1%
Nvidia GeForce GTX 275
60,4%
ATi Radeon HD 5870
47,6%
Nvidia GeForce GTX 295
45,6%
Nvidia GeForce GTX 285
44,9%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 1920x1200

ATi Radeon HD 4870
100,0%
ATi Radeon HD 4850
93,9%
ATi Radeon HD 4770
91,0%
Nvidia GeForce GTX 260
83,5%
Nvidia GeForce GTS 250
78,9%
ATi Radeon HD 4890
76,0%
Nvidia GeForce GTX 275
71,6%
ATi Radeon HD 4870 X2
62,1%
Nvidia GeForce GTX 295
52,2%
Nvidia GeForce GTX 285
50,7%
ATi Radeon HD 5870
48,8%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 1920x1200 8xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870
100,0%
ATi Radeon HD 4890
76,5%
ATi Radeon HD 4850
75,9%
ATi Radeon HD 4770
72,1%
Nvidia GeForce GTX 260
68,2%
ATi Radeon HD 4870 X2
62,7%
Nvidia GeForce GTS 250
60,7%
Nvidia GeForce GTX 275
56,8%
ATi Radeon HD 5870
46,3%
Nvidia GeForce GTX 285
43,0%
Nvidia GeForce GTX 295
42,1%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 2560x1600

ATi Radeon HD 4870
100,0%
Nvidia GeForce GTX 260
85,6%
ATi Radeon HD 4890
75,5%
Nvidia GeForce GTX 275
74,1%
ATi Radeon HD 4870 X2
65,4%
Nvidia GeForce GTX 295
55,5%
Nvidia GeForce GTX 285
52,6%
ATi Radeon HD 5870
51,6%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 2560x1600 4xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870
100,0%
Nvidia GeForce GTX 260
77,8%
ATi Radeon HD 4890
77,1%
ATi Radeon HD 4870 X2
66,2%
Nvidia GeForce GTX 275
65,6%
ATi Radeon HD 5870
48,9%
Nvidia GeForce GTX 285
48,7%
Nvidia GeForce GTX 295
45,3%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 2560x1600 8xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4870
100,0%
ATi Radeon HD 4890
76,6%
ATi Radeon HD 4870 X2
58,3%
Nvidia GeForce GTX 260
48,1%
ATi Radeon HD 5870
41,8%
Nvidia GeForce GTX 275
39,4%
Nvidia GeForce GTX 285
32,4%
Nvidia GeForce GTX 295
26,4%
Angaben in Prozent

Beurteilung

In der Performance macht die Radeon HD 5870 schon in 1680x1050 einen ordentlichen Schritt nach vorne, obwohl diese Einstellungen die GPU noch nicht ans Limit bringen. Ohne Anti-Aliasing sowie der anisotropen Filterung kann sich der neue ATi-Beschleuniger im Durchschnitt um 48 Prozent von der Radeon HD 4890 absetzen, während sich die GeForce GTX 285 um 26 Prozent geschlagen geben muss. In 1920x1200 vergrößert sich die Differenz zur Radeon HD 4890 auf 52 Prozent, die zur GeForce GTX 285 auf 30 Prozent.

In 2560x1600 löst sich dann selbst in weniger anfordernden Spielen die CPU-Limitierung auf und die Radeon HD 5870 kann sich mit einem Vorsprung von 62 Prozent deutlich von der Vorgängergeneration absetzen. Und selbst die GeForce GTX 285 sieht mit einem 32 prozentigen Rückstand nur noch die Rücklichter der RV870-Karte. Die Dual-GPU-Karte Radeon HD 4870 X2 rendert durchgängig auf ein und demselben Niveau wie die Radeon HD 5870, während die GeForce GTX 295 um etwa zehn bis 15 Prozent schneller ist. Das ist aber zu vernachlässigen, da Grafikkarten mit zwei GPUs mit anderweitigen Problemen zu kämpfen haben, die eine Single-GPU-Karte nicht aufweist.

Mit den beiden qualitätssteigernden Features rendert die Radeon HD 5870 in 1680x1050 um 51 Prozent schneller als die Radeon HD 4890 und um 22 Prozent flotter als die GeForce GTX 285. In 1920x1200 verschieben sich die Differenzen auf 47 Prozent beziehungsweise auf 26 Prozent. In 2560x1600 gibt es wieder größere Änderungen. Die Radeon HD 5870 hat die GeForce GTX 285 in diesem Fall mit einer Mehrleistung von 35 Prozent wieder besser im Griff. Die Radeon HD 4890 liegt um 50 Prozent zurück.

Schaltet man acht-fache Kantenglättung hinzu, ist die Radeon HD 5870 in 1680x1050 um 47 Prozent schneller als die Radeon HD 4890 und um 43 Prozent als die GeForce GTX 285. In 1920x1200 liegt die Radeon HD 4890 um 43 Prozent zurück, der Vorsprung zur GeForce GTX 285 wächst auf 45 Prozent an. In 2560x1600 ist die Radeon HD 5870 die erste Single-GPU-Karte, mit der einige Spiele flüssig laufen. Diese rendert dann um 29 Prozent schneller als die Radeon HD 4890, die GeForce GTX 285 muss sich um satte 74 Prozent geschlagen geben.

ATi Radeon HD 5870

Ein Lob gebührt ATi für die Verbesserungen der Bildqualität auf der Radeon HD 5870 beziehungsweise der RV870-Architektur. Die mittlerweile bekannten Anti-Aliasing-Modi sind unangetastet geblieben, es aber hochwertiges (wenn auch Performance fressendes) Super-Sampling-Anti-Aliasing (SGSSAA), das sogar offiziell im Treiber bis hinauf zu 8xSSAA auf Wunsch inklusive CFAA nutzbar ist. Leider ist SSAA nicht gerade schnell und in einigen Spielen gibt es Schwierigkeiten mit vorhandenen Post-Processing-Effekten. Dafür lösen sich ab 4xSSAA aber alle Probleme mit Shader- oder Texturflimmern in Luft auf. Ein besseres Bild ist mit offiziellen Modi derzeit auf keiner Grafikkarte möglich. Selbst die inoffiziellen SSAA-Modi auf einer GeForce-Karte sind qualitativ schlechter, da Nvidia auf OGSSAA setzt, was die Kanten nicht so gut bearbeitet. Dafür zeigt sich dort automatisch ein besserer anisotroper Filter, was bei ATi nicht der Fall ist. Trotz der sehr hohen Geschwindigkeit der Radeon HD 5870 ist SSAA aber längst nicht immer nutzbar. 2xSSAA ist oft flüssig, die Geometrieglättung aber kaum noch ausreichend.

Neben dem Anti-Aliasing macht auch der anisotrope Filter einen Schritt nach vorne. Dass er komplett winkelunabhängig ist, spielt dabei eigentlich keine Rolle, da die Optik diesbezüglich keine sichtbaren Vorteile gegenüber der Vorgängergeneration zeigt. Die Texturen auf einer Radeon HD 5870 flimmern aber sichtbar weniger als auf einer Radeon-HD-4000-Karte, was zu einem angenehmeren Spielgeschehen führt. Das Texturflimmern liegt bei Catalyst A.I. Standard somit auf demselben Niveau wie Nvidias-Standard-Einstellungen und zudem hat ATi nicht mit störenden Bugwellen aufgrund eines brilinearen Filters (der RV870 filtert immer trilinear) zu kämpfen. Catalyst A.I. Off flimmert noch etwas weniger, wobei die Unterschiede aber mit der Lupe zu suchen sind. An die High-Quality-Einstellung einer Nvidia-GPU kommt die Radeon HD 5870 leider immer noch nicht heran. Ein erster Schritt Richtung Gleichstand ist also getan, der Weg aber noch nicht komplett beschritten.

Das Kühlsystem der Radeon HD 5870 erledigt unter Windows eine gute Arbeit und ist von den restlichen Komponenten nicht zu unterscheiden. Ein ruhiges Arbeiten ist somit ohne Weiteres möglich. Unter Last dreht der Lüfter dagegen hörbar auf, richtig störend ist das Geräusch aber noch nicht. Damit hat ATi nicht den leisesten Kühler im eigenen Portfolio, für eine High-End-Karte verrichtet er aber eine ordentliche Arbeit, zudem die Temperaturen durchweg im grünen Bereich liegen. Dennoch: Noch leiser wäre schön.

Noch ein Lob fährt ATi für die Energiesparmechanismen ein, die auf der Radeon HD 5870 endlich vernünftig funktionieren, nachdem sie für die Vorgängerserie über Monate versprochen und am Ende nie funktionstüchtig geboten wurden. Die Leistungsaufnahme unseres Testrechners ist im 2D-Modus sehr gering, einzig eine Radeon HD 4670 ist noch sparsamer. Unter Last liegt die Leistungsaufnahme dann etwas über den Werten einer Radeon HD 4890, aber immer noch unter denen einer GeForce GTX 285. Die Karte zieht mehr Leistung als der Vorgänger, ist aber effizienter.

Radeon HD 5870 Radeon

Die DirectX-11-Unterstützung der Radeon HD 5870 sollt ebenso nicht in Vergessenheit geraten. Diese ist zwar primär noch Theorie, jedoch wird man bereits in diesem Jahr mehr als nur ein DirectX-11-Spiel auf der Radeon-HD-5800-Serie genießen können. In wie weit sich Eyefinity mit der Unterstützung von maximal sechs Monitoren pro Grafikkarte (drei bei unserem Testexemplar) schlägt, wird erst die Zeit zeigen. Sicherlich spricht Eyefinity nur einen Nischenmarkt an.

Fazit

Die Radeon HD 5870 von ATi hat uns im Laufe dieses Tests insgesamt sehr gut gefallen, da ATi gut an den Kritikpunkten der vorherigen Generation gearbeitet hat. Die Performance erreicht zwar keine neuen Dimensionen, genügt aber eindeutig, der Karte das Prädikat „schnellsten Single-GPU-Grafikkarte auf dem Markt“ zu verleihen. Die Geschwindigkeit liegt in etwa auf dem Niveau einer Radeon HD 4870 X2, ohne jedoch die üblichen Multi-GPU-Nachteile mit sich zu bringen.

Sowohl in Sachen Leistung als auch bei der Bildqualität und den Features macht die Karte im Vergleich zur Vorgängergeneration einen gesunden Schritt nach vorne. Mit der DirectX-11-Unterstützung ist der Käufer darüber hinaus für die Zukunft gerüstet und die Leistungsaufnahme unter Windows kann sich ebenso (endlich!) sehen lassen.

Natürlich ist die Radeon HD 5870 nicht „die perfekte Grafikkarte“. So benötigt die neue Generation absolut unter Last erneut mehr elektrische Leistung als der Vorgänger, auch wenn die Effizienz gestiegen ist. Auch die anisotrope Filterung oder die immer noch hohe Lautstärke unter Last gehören zu den Aspekten, die in Zukunft noch eine Verbesserung erfahren können. Dennoch: Eine bessere High-End-Grafikkarte als die ATi Radeon HD 5870 gibt es derzeit im Handel nicht – unabhängig davon, wie viele GPUs eingesetzt werden.

Für etwa 350 Euro wird der 3D-Beschleuniger (ab heute) über die Ladentheke wandern, was ein angemessener Preis für die gezeigte Leistung ist. Schlussendlich fehlt allerdings noch der richtige Gegenpart in Form der G(T)300-GPU von Nvidia. Wenn dieser Chip erscheint, werden die Karte neu gemischt. Bis dahin hat ATi mit der Radeon HD 5870 und der Radeon HD 5850 (von der es bei uns demnächst eine kleine Performance-Preview geben wird, Verfügbarkeit erst in einigen Wochen für 229 Euro) aber klar die Nase vorn.

ATi Radeon HD 5870
Positive Eigenschaften
  • Derzeit schnellste Single-GPU-Karte
  • Fast durchgängig AA/AF möglich
  • Verbesserte anisotrope Filterung
  • Super-Sampling-AA
  • DirectX 11
  • Niedrige Leistungsaufnahme unter Windows
  • Leise unter Windows
Negative Eigenschaften
  • Relativ laut unter Last
  • Recht hohe Leistungsaufnahme unter Last
  • Anisotrope Filterung könnte noch besser sein

Verwandte Artikel

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/bericht_3dmark_vantage_der_performance_report/#abschnitt_einleitung
  2. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/test_crysis_warhead/3/#abschnitt_benchmarks
  3. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/test_stalker_clear_sky/3/#abschnitt_benchmarks
  4. http://www.computerbase.de/preisvergleich
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_13_grafikkarten/
  6. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_nvidia_geforce_gtx_295/
  7. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_nvidia_geforce_gtx_285_sli/
  8. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_nvidia_geforce_gts_250/
  9. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_9500_gt_9800_gt/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_9600_gt_sli/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_ati_radeon_hd_4890_nvidia_geforce_gtx_275/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4870_x2/
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_radeon_hd_4870_cf_geforce_gtx_260_sli/#abschnitt_einleitung
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4850_cf_hd_4870/
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4670/
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/bericht_nvidia_cuda_physx_ueberblick/
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_3-way-sli_quad-sli_crossfire_x/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/bericht_anti-aliasing_ati_nvidia/
  19. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/bericht_die_qualitaet_filters/
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