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Test: Zotac GeForce GT 220

von Wolfgang Andermahr

Einleitung

ATi hat in den letzten Wochen ein regelrechtes Feuerwerk abgebrannt. So wurden die Cypress-Karten in Form der Radeon HD 5870 sowie der Radeon HD 5850 der Öffentlichkeit vorgestellt, die beide einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben. In Sachen Performance, Bildqualität, DirectX 11 und noch einiges mehr hat ATi ein sehr gutes Ergebnis abgeliefert. Darüber hinaus stehen den aktuellen Gerüchten zu Folge bereits diese Woche zwei weitere Produkte aus der Radeon-HD-5700-Reihe an.

Bei Nvidia ist dagegen eine große Stille angesagt, zumindest was die Vorstellung neuer Produkte betrifft. Der DirectX-11-Rechenkern wird wohl noch eine längere Zeit auf sich warten lassen. Ganz allein möchte Nvidia den Dauerkonkurrenten aber wohl nicht auf der Spielwiese toben lassen. Denn so stellt der Hersteller am heutigen Tag die GeForce GT 220 für den Retail-Markt vor. Die Grafikkarte ist schon länger kein Unbekannter mehr, da es seit einigen Wochen eine identische OEM-Version gibt. Nichtsdestoweniger ist der 3D-Beschleuniger auch für den Endkunden ganz interessant, da er erstmals Direct3D 10.1 auf einer Nvidia-Karte ermöglicht und zudem im nagelneuen 40-nm-Prozess hergestellt wird.

Zotac GeForce GT 220
Zotac GeForce GT 220

Zotac konnte uns freundlicherweise ein Exemplar der GeForce GT 220 zur Verfügung stellen, das wir im Folgenden untersuchen werden. Die Performance spielt auf den folgenden Seiten dieses Mal allerdings eine geringere Rolle, da die Grafikkarte eher für Low-End-Käufer mit geringen Ansprüchen gedacht ist.

Technische Daten

Radeon
HD 4650
GeForce
GT 220
GeForce
9500 GT
GeForce
9600 GT
Logo ATi Radeon Graphics Nvidia GeForce Nvidia GeForce Nvidia GeForce
Chip RV730 GT216 G96 G94
Transistoren ca. 514 Mio. ca. ? Mio. ca. 314 Mio. ca. 505 Mio.
Fertigung 55 nm 40 nm 55 nm 65 nm
Chiptakt 600 MHz 625 MHz 550 MHz 650 MHz
Shadertakt 600 MHz 1.360 MHz 1.400 MHz 1.625 MHz
Shader-Einheiten
(MADD)
64 (5D) 48 (1D) 32 (1D) 64 (1D)
FLOPs (MADD/ADD) 384 GFLOPs 196 GFLOPs 134 GFLOP/s* 312 GFLOPs*
ROPs 8 8 8 16
Pixelfüllrate 4800 MPix/s 5000 MPix/s 4400 MPix/s 10400 MPix/s
TMUs 32 16 16 32
TAUs 32 16 16 32
Texelfüllrate 19200 MTex/s 10000 MTex/s 8800 MTex/s 20800 MTex/s
Shader-Model SM 4.1 SM 4.1 SM 4 SM 4
Hybrid-CF/-SLI X X X X
effektive Windows
Stromsparfunktion
X X
Speichermenge 512 MB DDDR2 512 MB GDDR3
1.024 MB DDR2
1.024 MB DDR3
512 MB GDDR3 512 MB GDDR3
Speichertakt 500 MHz 1.000 MHz (GDDR3)
900-800 MHz (DDR3)
500 MHz (DDR2)
800 MHz 900 MHz
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 128 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 16000 MB/s 32000 MB/s (GDDR3)
28800-25660 MB/s (DDR3)
16000 MB/s (DDR2)
25600 MB/s 57600 MB/s

Nvidia setzt auf der GeForce GT 220 die GT216-GPU ein, die auf der GT200-Architektur beruht, die damit erstmals abseits des High-End-Segments zum Einsatz kommt. Der Rechenkern wird im 40-nm-Prozess bei TSMC hergestellt, wobei die Anzahl der Transistoren unbekannt ist. Die Grafikkarte steht OEM-Händlern bereits seit einiger Zeit zur Verfügung, wurde für den Desktop-Markt bezüglich der Frequenzen jedoch leicht modifiziert.

Auf dem GT216 werden zwei vollwertige Shader-Cluster eingesetzt, die über jeweils 24 skalare Shadereinheiten verfügen, die pro Takt ein MADD (Multiply-ADD) sowie MUL (Multiplikation) berechnen können. Insgesamt sind also 48 ALUs vorhanden. An jeden Cluster sind darüber hinaus acht Textureinheiten angeschlossen, die pro Takt einen Pixel adressieren und texturieren können. Die GeForce GT 220 kann also auf 16 TMUs zurück greifen. Der GT216 verfügt wie die größeren Brüder über einen effektiven Energiesparmechanismus.

Der GT216 vertraut auf ein 128 Bit breites Speicherinterface, das sich aus zwei 64-Bit-Controllern zusammen setzt. Damit existieren zwei ROP-Partitions, was acht ROPs bedeutet. Die TMU-Domäne taktet Nvidia auf der GeForce GT 220 mit 625 MHz, während die Shadereinheiten mit 1.360 MHz arbeiten. Damit liegen die Frequenzen minimal über dem Niveau der OEM-Version, was aber, wenn überhaupt, nur bei theoretischen Messungen von Bedeutung ist.

Die GeForce GT 220 wird es mit verschiedenen Speicherausstattungen geben, die ebenfalls unterschiedlich takten. So wird es eine DDR2-Karte mit 1.024 MB geben, die mit 500 MHz ihren Dienst verrichtet. Zusätzlich stehen eine 1.024-MB-DDR3-Karte mit 800 MHz bis maximal 900 MHz und eine GDDR3-Version mit 512 MB und einem Takt von 1.000 MHz im Programm. Die Bordpartner können sich aussuchen, welche Variante eingesetzt werden soll.

Zu guter Letzt hat Nvidia die GPU in der Hinsicht überarbeitet, dass die GeForce GT 220 Direct3D 10.1 unterstützt, während die GeForce-GTX-200-Modelle mit Direct3D 10 auskommen müssen. Höchstwahrscheinlich war dieser Schritt notwendig, um zusätzliche OEM-Geschäfte abschließen zu können.

GT216-GPU
GT216-GPU

*Die von uns angegebenen GFLOP-Zahlen der G80/G92-Grafikkarten entsprechen dem theoretisch maximalen Output, wenn alle ALUs auf die gesamte Kapazität der MADD- und MUL-Einheiten zurückgreifen können. Dies ist auf einem G80 allerdings praktisch nie der Fall. Während das MADD komplett für „General Shading“ genutzt werden kann, hat das zweite MUL meistens andere Aufgaben und kümmert sich um die Perspektivenkorrektur oder arbeitet als Attributinterpolator oder Special-Function-Unit (SFU). Mit dem ForceWare 158.19 (sowie dessen Windows-Vista-Ableger) kann das zweite MUL zwar auch für General Shading verwendet werden, anscheinend aber nicht vollständig, da weiterhin die „Sonderfunktionen“ ausgeführt werden müssen. Deswegen liegen die reellen GFLOP-Zahlen unter den theoretisch maximalen.

Impressionen

Zotac GeForce GT 220

Nvidia platziert die GeForce GT 220 im gehobenen Low-End-Segment, Preis und Performance sind somit insbesondere eins: niedrig. Die Zotac GeForce GT 220 ist derzeit zwar noch nicht in einem Preisvergleich gelistet, was aber bereits für drei andere Partnerkarten gilt. Deren Preis liegt bei etwa 65 Euro.

Zotac GeForce GT 220
Zotac GeForce GT 220

Das PCB der Zotac GeForce GT 220 kommt in Blau daher und misst eine Länge von gerade einmal 15,5 cm, weswegen der Einbau in ein Gehäuse durchgehend problemlos sein sollte. Die Platine ist eine Eigenentwicklung und kommt vor allem auf der Rückseite mit diversen Freiräumen daher. Die Leistungsaufnahme des 3D-Beschleunigers liegt nach Angaben des Herstellers maximal bei 58 Watt, weswegen es keinen externen Stromanschluss gibt.

GeForce GT 220 Rückseite
GeForce GT 220 Rückseite
GeForce GT 220 Lüfter
GeForce GT 220 Lüfter
GeForce GT 220 Anschlüsse
GeForce GT 220 Anschlüsse

Zotacs Kühlsystem weicht von Nvidias Referenzdesign ab, ist jedoch ebenso eine Single-Slot-Variante. Diese bearbeitet nur die GPU sowie den Speicher, während der Rest des PCBs inklusive Rückseite ungekühlt bleibt. Auf Kupfer verzichtet der Hersteller völlig, stattdessen wird ausschließlich Aluminium eingesetzt. Darüber hinaus sorgt ein im Durchmesser 45 mm großer Axiallüfter für ausreichend Fischluft, wobei es sicherlich ebenfalls möglich gewesen wäre, die Grafikkarte komplett passiv zu kühlen. Der 3D-Beschleuniger verfügt über eine Lüftersteuerung, die aber nur bedingt zu gefallen weiß – mehr dazu im Abschnitt „Sonstige Messungen“.

GeForce GT 220 von oben
GeForce GT 220 von oben
GeForce GT 220 von hinten
GeForce GT 220 von hinten
GeForce GT 220 Slotblech
GeForce GT 220 Slotblech

Die TMU Domäne der GeForce GT 220 taktet unter Windows auf 405 MHz herunter, während die Shadereinheiten mit 810 MHz angesteuert werden. Der 1.024 MB große DDR3-Speicher, der von Samsung mit einer Zugriffszeit von 1,2 ns hergestellt wird, verrichtet mit 324 MHZ seinen Dienst. Unter Last weicht Zotac bei der eigenen Adaption etwas von den Vorgaben von Nvidia ab. Die TMU-Domäne ist mit 625 MHz getaktet, die Shadereinheiten mit 1.360 MHz und der Speicher mit 790 MHz.

GeForce GT 220 ohne Kühler
GeForce GT 220 ohne Kühler

Auf dem Slotblech der GeForce GT 220 findet der Käufer einen D-SUB-, einen Dual-Link-DVI- sowie einen HDMI-Anschluss vor. Die Ausstattung besteht aus einer Treiber-CD sowie dem 3DMark Vantage in der „Advanced Edition“. Kabel beziehungsweise Adapter legt Zotac dem Karton nicht bei. Das kann man bei dem geringen Kaufpreis aber auch nur bedingt verlangen.

Testsystem

Testsystem:

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 (nur langsame Karten), 1680x1050, 1920x1200 sowie 2560x1600 (letzten beide Auflösungen nur bei entsprechend schnellen Grafikkarten) entschieden. Damit zollen wir den modernen High-End-Beschleuniger Tribut, die durch ihre Rechenkraft niedrigeren Auflösungen CPU-limitiert werden lassen. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem (und falls möglich achtfachem) Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen. TSSAA (Nvidia) oder AAA (ATi) zur Glättung von Alpha-Test-Texturen nutzen wir aufgrund von Kompatibilitätsproblemen nicht in unserem Benchmarkparcours.

Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Qualität der Texturfilterung auf aktuellen ATi- und Nvidia-Grafikkarten in der Standard-Einstellung in etwa vergleichbar sind (mit leichten Vorteilen für die GeForce-Produkte). Bei Nvidia verändern wir somit keinerlei Einstellungen und im ATi-Treiber belassen wir die A.I.-Funktion auf „Standard“.

Treibereinstellungen: Nvidia-Grafikkarten (G9x, GT200)

Treibereinstellungen: ATi-Grafikkarten (RV7x0, RV8x0)

Synthetische Benchmarks

3DMark Vantage

Nachdem der altgediente 3DMark06 schon einige Jahre auf dem Buckel hat und somit nicht nur die Grafik mittlerweile etwas angestaubt wirkt, sondern darüber hinaus das CPU-Limit bei schnellen Grafikkarten immer mehr bemerkbar wird, wurde es höchste Zeit für einen Nachfolger. Der finnische Hersteller Futuremark hat dementsprechend nach einer langen Wartezeit den 3DMark Vantage auf den Markt gebracht, der von vornherein für die Direct3D-10-API programmiert worden ist. Grafisch bieten die zwei Spieletests dementsprechend viel fürs Auge, wobei vor allem der zweite Test Glanzpunkte setzen kann. Mit FP16-HDR, Tiefenunschärfe, Parallax Occlusion Mapping, einer physikalische Simulation auf der GPU, diversen Shadereffekten und noch vielem mehr bringt der 3DMark Vantage die 3D-Hardware problemlos ans Leistungslimit. Wir testen das Programm (falls die Grafikkarten es zulassen) im Performance-, High- und Extreme-Preset. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel. [1]

3DMark Vantage - GT200
3DMark Vantage - GT200
3DMark Vantage - RV790
3DMark Vantage - RV790

3DMark Vantage - 1280x1024

 Performance-Preset:
Nvidia GeForce GTX 295
17.885
ATi Radeon HD 5870
16.322
ATi Radeon HD 4870 X2
15.641
ATi Radeon HD 5850
13.992
Nvidia GeForce GTX 285
12.925
Nvidia GeForce GTX 275
12.146
ATi Radeon HD 4890
11.169
Nvidia GeForce GTX 260
10.355
ATi Radeon HD 4870
10.232
ATi Radeon HD 4850
8.069
ATi Radeon HD 4770
7.918
Nvidia GeForce GTS 250
7.766
Nvidia GeForce 9800 GT
6.455
Nvidia GeForce 9600 GT
5.253
ATi Radeon HD 4670
3.799
Nvidia GeForce GT 220
2.857
Angaben in Punkten

3DMark Vantage - 1680x1050

 High-Preset:
Nvidia GeForce GTX 295
13.371
ATi Radeon HD 5870
11.662
ATi Radeon HD 4870 X2
10.757
ATi Radeon HD 5850
9.595
Nvidia GeForce GTX 285
8.988
Nvidia GeForce GTX 275
8.365
Nvidia GeForce GTX 260
7.004
ATi Radeon HD 4890
6.986
ATi Radeon HD 4870
6.316
Nvidia GeForce GTS 250
4.871
ATi Radeon HD 4850
4.858
ATi Radeon HD 4770
4.735
Nvidia GeForce 9800 GT
3.965
Nvidia GeForce 9600 GT
3.208
ATi Radeon HD 4670
2.156
Nvidia GeForce GT 220
1.703
Angaben in Punkten

Direct3D-9-Benchmarks

Call of Duty 5

Der neueste Spross aus der bekannten „Call of Duty“-Reihe namens World at War ist wieder einmal im zweiten Weltkrieg angesiedelt, und zeigt unter anderem den Kampf der Amerikaner gegen die Asiaten. Dabei schaut man sich viel von dem sehr erfolgreichen und beliebten Vorgänger Call of Duty 4 ab, was zwar nicht ganz so gut geklappt hat, aber immer noch zu einem sehr guten Spiel gereicht hat. Doch nicht nur spielerisch weiß der First-Person-Shooter zu gefallen, auch technisch macht man einen kleinen Schritt nach vorne – und das, obwohl man immer noch dieselbe Grafikengine wie in Call of Duty 2 benutzt. Optisch liegt Call of Duty 5 jedoch auf einem vollkommen anderen Niveau: Schicke Shadereffekte sowie ein intelligenter Parallax-Mapping-Einsatz vertuschen die teils etwas schwachen Texturen. Schon Call of Duty 2 konnte beim Erscheinen mit einer einzigartigen Rauchdarstellung punkten; Call of Duty 5 steht dem zweiten Teil der Serie diesbezüglich in nichts nach und kommt mit einer Rauchpräsentation daher, die zu beeindrucken weiß. Auf Direct3D-10-Unterstützung muss man aber verzichten: Call of Duty 5 setzt noch alleinig auf den Vorgänger Direct3D 9.

Call of Duty 5 - GT200
Call of Duty 5 - GT200
Call of Duty 5 - RV790
Call of Duty 5 - RV790

Call of Duty 5 - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
59,3
ATi Radeon HD 4850
50,9
ATi Radeon HD 4770
49,4
Nvidia GeForce 9800 GT
47,9
Nvidia GeForce 9600 GT
36,1
ATi Radeon HD 4670
34,4
Nvidia GeForce GT 220
19,6
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
44,4
ATi Radeon HD 4850
37,3
Nvidia GeForce 9800 GT
37,0
ATi Radeon HD 4770
36,4
Nvidia GeForce 9600 GT
31,0
ATi Radeon HD 4670
24,4
Nvidia GeForce GT 220
16,1

Call of Duty 5 - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
87,1
ATi Radeon HD 4870 X2
78,1
ATi Radeon HD 5870
76,9
ATi Radeon HD 5850
65,4
Nvidia GeForce GTX 285
64,0
Nvidia GeForce GTX 275
62,4
ATi Radeon HD 4890
59,6
ATi Radeon HD 4870
53,7
Nvidia GeForce GTX 260
53,3
Nvidia GeForce GTS 250
49,7
ATi Radeon HD 4850
43,1
ATi Radeon HD 4770
41,8
Nvidia GeForce 9800 GT
39,2
Nvidia GeForce 9600 GT
30,0
ATi Radeon HD 4670
27,7
Nvidia GeForce GT 220
15,4
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
76,4
ATi Radeon HD 4870 X2
63,4
ATi Radeon HD 5870
57,0
Nvidia GeForce GTX 285
53,5
Nvidia GeForce GTX 275
49,5
ATi Radeon HD 5850
49,1
ATi Radeon HD 4890
43,8
Nvidia GeForce GTX 260
43,7
ATi Radeon HD 4870
39,9
Nvidia GeForce GTS 250
37,1
ATi Radeon HD 4850
31,6
ATi Radeon HD 4770
30,3
Nvidia GeForce 9800 GT
30,0
Nvidia GeForce 9600 GT
25,6
ATi Radeon HD 4670
19,3
Nvidia GeForce GT 220
12,8

Riddick: Assault on Dark Athena

Riddick steht nicht nur für Vin Diesel alias Riddick himself, sondern ebenfalls für viele Schleichpassagen, spaßige Gefechte und einem nicht gerade niedrigen Gewaltgrad. Genau auf jene Elemente setzen die Hersteller auch bei Riddick: Assault on Dark Athena, das qualitativ aber leider nicht ganz an das hohe Niveau des Vorgängers heran kommt. Nichtsdestotrotz ist Riddick: Assault on Dark Athena ein sehr gutes Spiel, das ebenfalls grafisch zu gefallen weiß. Diverse Shadereffekte fallen direkt beim ersten Spielen auf und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Und dank der meistens dunklen Umgebung, die mit netten Schatteneffekten verstärkt wird, ist die Atmosphäre generell sehr dich. Als Testsequenz nutzen wir eine 60 Sekunden lange Spielszene im ersten Level. Wenn man in dem neuen Riddick-Titel Kantenglättung nutzen möchte, schaltet sich automatisch das SSAO-Feature aus. Deswegen sind die FPS-Werte mit vier-fachem Anti-Aliasing höher als ohne AA.

Riddick AODA - GT200
Riddick AODA - GT200
Riddick AODA - RV790
Riddick AODA - RV790

Riddick AODA - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
38,7
ATi Radeon HD 4850
35,8
ATi Radeon HD 4770
31,9
Nvidia GeForce 9800 GT
31,4
Nvidia GeForce 9600 GT
25,2
Nvidia GeForce GT 220
18,8
ATi Radeon HD 4670
18,1
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
45,3
ATi Radeon HD 4850
44,1
Nvidia GeForce 9800 GT
40,4
ATi Radeon HD 4770
38,5
Nvidia GeForce 9600 GT
37,4
ATi Radeon HD 4670
23,7
Nvidia GeForce GT 220
22,5

Riddick AODA - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
76,0
ATi Radeon HD 5870
74,3
ATi Radeon HD 4870 X2
67,2
ATi Radeon HD 5850
62,6
Nvidia GeForce GTX 285
54,7
Nvidia GeForce GTX 275
49,6
Nvidia GeForce GTX 260
42,4
ATi Radeon HD 4890
41,0
ATi Radeon HD 4870
38,6
Nvidia GeForce GTS 250
28,8
ATi Radeon HD 4850
25,8
Nvidia GeForce 9800 GT
23,7
ATi Radeon HD 4770
23,0
Nvidia GeForce 9600 GT
19,1
ATi Radeon HD 4670
13,1
Nvidia GeForce GT 220
11,6
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
88,6
ATi Radeon HD 4870 X2
84,5
ATi Radeon HD 5870
78,1
ATi Radeon HD 5850
66,6
Nvidia GeForce GTX 285
64,4
Nvidia GeForce GTX 275
57,2
ATi Radeon HD 4890
54,4
Nvidia GeForce GTX 260
50,1
ATi Radeon HD 4870
49,9
Nvidia GeForce GTS 250
35,6
ATi Radeon HD 4850
32,0
Nvidia GeForce 9800 GT
29,6
ATi Radeon HD 4770
27,6
Nvidia GeForce 9600 GT
26,9
ATi Radeon HD 4670
17,6
Nvidia GeForce GT 220
14,1

Direct3D-10-Benchmarks

Anno 1404

Anno 1404 ist der neuste Spross aus der Anno-Serie, der eine große Aufgabe vor sich hat: Die drei sehr erfolgreichen Vorgänger zu Toppen. Bezüglich der technischen Seite scheint man dies locker erfüllen zu können, da Anno 1404 wohl ohne Zweifel aktuell das optisch schönste Strategiespiel ist – und das vielleicht bei weitem. So bietet der Titel sogar eine Direct3D-10-Unterstützung an, was bei Strategiespielen Seltenheitswert hat. Das Auge nimmt dies auf jeden Fall gerne zu Kenntnis, da Anno 1404 nicht nur eine wunderschöne Wasserdarstellung bietet, sondern auch darüber hinaus durchweg zu gefallen weiß. Einen wirklichen grafischen Schwachpunkt hat das Spiel nicht.

Anno 1404 - GT200
Anno 1404 - GT200
Anno 1404 - RV790
Anno 1404 - RV790

Anno 1404 - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 4770
52,1
Nvidia GeForce GTS 250
51,1
ATi Radeon HD 4850
50,9
Nvidia GeForce 9800 GT
41,0
Nvidia GeForce 9600 GT
33,8
ATi Radeon HD 4670
27,7
Nvidia GeForce GT 220
19,5
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4850
34,8
Nvidia GeForce GTS 250
34,5
ATi Radeon HD 4770
34,5
Nvidia GeForce 9800 GT
28,3
Nvidia GeForce 9600 GT
23,8
ATi Radeon HD 4670
20,6
Nvidia GeForce GT 220
13,0

Anno 1404 - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
86,4
ATi Radeon HD 4870 X2
81,1
ATi Radeon HD 5870
76,9
Hinweis: Grafikfehler!
ATi Radeon HD 5850
61,9
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 285
57,0
ATi Radeon HD 4890
56,8
Nvidia GeForce GTX 275
53,9
ATi Radeon HD 4870
51,0
Nvidia GeForce GTX 260
46,7
ATi Radeon HD 4770
41,4
ATi Radeon HD 4850
40,8
Nvidia GeForce GTS 250
40,6
Nvidia GeForce 9800 GT
32,8
Nvidia GeForce 9600 GT
25,9
ATi Radeon HD 4670
21,6
Nvidia GeForce GT 220
15,2
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
64,3
ATi Radeon HD 4870 X2
63,8
ATi Radeon HD 5870
60,3
Hinweis: Grafikfehler!
ATi Radeon HD 5850
49,6
Hinweis: Grafikfehler!
Nvidia GeForce GTX 285
39,5
ATi Radeon HD 4890
38,2
Nvidia GeForce GTX 275
37,2
ATi Radeon HD 4870
34,1
Nvidia GeForce GTX 260
32,0
ATi Radeon HD 4850
27,3
ATi Radeon HD 4770
27,0
Nvidia GeForce GTS 250
26,7
Nvidia GeForce 9800 GT
21,7
Nvidia GeForce 9600 GT
18,5
ATi Radeon HD 4670
15,7
Nvidia GeForce GT 220
9,6

Battleforge

Das Strategiespiel Battleforge wurde von EA Phenomic entwickelt und macht einiges anders als vergleichbare Titel. So stellt man vor Spielbeginn die eigenen Einheiten anhand eines „Kartendecks“ selber zusammen, die man dann im Laufe des Spiels „legen“ kann. Nicht nur spielerisch, auch grafisch macht die Battleforge-Engine eine gute Figur. Das Spiel bietet den Support von Direct3D 10(.1), schicke Texturen sowie aufwendige Effekte, sodass die Spielwelt erfrischend modern aussieht. Doch dies hat auch einen spürbaren Performancehunger zu Folge, der die Grafikkarte und den Hauptprozessor stark belastet. Als Benchmark nutzen wir eine integrierte Funktion, damit der Ablauf für alle Testkandidaten immer gleich ist.

Battleforge - GT200
Battleforge - GT200
Battleforge - RV790
Battleforge - RV790

Battleforge - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 4850
31,8
ATi Radeon HD 4770
30,3
Nvidia GeForce GTS 250
26,4
Nvidia GeForce 9800 GT
22,1
Nvidia GeForce 9600 GT
17,5
ATi Radeon HD 4670
17,5
Nvidia GeForce GT 220
11,6
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4770
26,1
ATi Radeon HD 4850
26,1
Nvidia GeForce GTS 250
23,6
Nvidia GeForce 9800 GT
20,2
Nvidia GeForce 9600 GT
15,5
ATi Radeon HD 4670
14,0
Nvidia GeForce GT 220
10,4

Battleforge - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 4870 X2
72,9
ATi Radeon HD 5870
69,8
Nvidia GeForce GTX 295
65,5
ATi Radeon HD 5850
58,3
ATi Radeon HD 4890
42,8
Nvidia GeForce GTX 285
40,0
ATi Radeon HD 4870
38,4
Nvidia GeForce GTX 275
38,2
Nvidia GeForce GTX 260
31,5
ATi Radeon HD 4770
26,6
Nvidia GeForce GTS 250
26,4
ATi Radeon HD 4850
25,8
Nvidia GeForce 9800 GT
17,9
ATi Radeon HD 4670
13,7
Nvidia GeForce 9600 GT
12,5
Nvidia GeForce GT 220
9,3
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
55,2
ATi Radeon HD 5870
52,9
ATi Radeon HD 4870 X2
51,5
ATi Radeon HD 5850
43,7
ATi Radeon HD 4890
35,1
Nvidia GeForce GTX 285
34,3
Nvidia GeForce GTX 275
32,0
ATi Radeon HD 4870
31,6
Nvidia GeForce GTX 260
27,0
Nvidia GeForce GTS 250
21,3
ATi Radeon HD 4850
20,9
ATi Radeon HD 4770
19,1
Nvidia GeForce 9800 GT
15,6
Nvidia GeForce 9600 GT
12,0
ATi Radeon HD 4670
11,5
Nvidia GeForce GT 220
8,3

Crysis Warhead

Nachdem der First-Person-Shooter Crysis mittlerweile bereits ein Jahr auf dem Buckel hat, nichtsdestotrotz jedoch immer noch das bestaussehendste Spiel ist, schicken die in Frankfurt ansässigen Hersteller Crytek nun mit Crysis Warhead ein Addon in die Händlerregale, dass die grafische Qualität gar noch ein wenig weiter nach oben dreht. So sehen die Texturen etwas besser aus, ebenso die Explosionen. Vor allem bei der Darstellung der Gesichter hat man sich viel Mühe gegeben, die jetzt durch noch mehr Falten, Hautpigmenten und diversen weiteren Kleinigkeiten realistischer aussehen als jemals in einem anderen PC-Spiel zuvor. Die Direct3D-10-Unterstützung ist in Crysis Warhead unverändert geblieben, ebenso die restliche Technologie. Diese wurde in dem Addon primär auf eine bessere Performance getrimmt. Wir Testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Crysis Warhead [2]. Einzig die Qualitätseinstellungen weichen von diesem ab, da wir durchweg die Enthusiast-Einstellung verwenden.

Crysis Warhead - GT200
Crysis Warhead - GT200
Crysis Warhead - RV790
Crysis Warhead - RV790

Crysis Warhead - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
25,0
ATi Radeon HD 4850
22,1
ATi Radeon HD 4770
21,4
Nvidia GeForce 9800 GT
20,4
Nvidia GeForce 9600 GT
16,0
ATi Radeon HD 4670
13,0
Nvidia GeForce GT 220
8,5
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
18,1
ATi Radeon HD 4850
16,3
ATi Radeon HD 4770
16,0
Nvidia GeForce 9800 GT
14,1
Nvidia GeForce 9600 GT
11,4
ATi Radeon HD 4670
10,2
Nvidia GeForce GT 220
6,1

Crysis Warhead - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
44,3
ATi Radeon HD 5870
39,1
ATi Radeon HD 4870 X2
38,1
ATi Radeon HD 5850
33,0
Nvidia GeForce GTX 285
28,1
Nvidia GeForce GTX 275
26,6
ATi Radeon HD 4890
25,9
ATi Radeon HD 4870
23,6
Nvidia GeForce GTX 260
22,7
Nvidia GeForce GTS 250
19,6
ATi Radeon HD 4850
17,5
ATi Radeon HD 4770
16,8
Nvidia GeForce 9800 GT
15,6
Nvidia GeForce 9600 GT
12,4
ATi Radeon HD 4670
10,4
Nvidia GeForce GT 220
6,5
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
33,9
ATi Radeon HD 5870
31,1
ATi Radeon HD 4870 X2
30,8
ATi Radeon HD 5850
25,8
Nvidia GeForce GTX 285
22,0
ATi Radeon HD 4890
20,2
Nvidia GeForce GTX 275
20,1
ATi Radeon HD 4870
18,1
Nvidia GeForce GTX 260
17,4
Nvidia GeForce GTS 250
14,0
ATi Radeon HD 4770
12,3
ATi Radeon HD 4850
11,4
Nvidia GeForce 9800 GT
10,0
Nvidia GeForce 9600 GT
8,1
ATi Radeon HD 4670
7,7
Nvidia GeForce GT 220
4,6

World in Conflict: Soviet Assault

Mittlerweile sehen Strategiespiele zwar deutlich besser aus als noch vor einigen Jahren – so recht gelingen will es den Programmen aber nur selten, in die grafische Königsklasse, die meist von First-Person-Shootern besetzt wird, vorzudringen. Den Entwicklern von World in Conflict scheint dies nicht gereicht zu haben und man entwickelte eine Grafikengine, die sich vor keinem anderen Spiel zu verstecken braucht. World in Conflict Soviet Assault unterstützt die Direct3D-10-API und hat keine Schwierigkeiten, Kantenglättung unter der neuen Programmierschnittstelle anzuwenden. Schicke Shadereffekte zieren das Spiel (so wirft die Sonne beispielsweise Lichtstrahlen durch die Wolken, welche die Umgebung darunter beleuchten), ebenso detaillierte Texturen und eine realistische Schattendarstellung. Die Animationen der Spielcharaktere sind gut gelungen, was in Kombination mit einem kinoreifen Schnitt Kinoatmosphäre in den Zwischensequenzen aufkommen lässt. Als Testsequenz benutzen wir nicht die integrierte Benchmarkfunktion, da sich diese mitunter wenig berechenbar verhält. Stattdessen verwenden wir die Introsequenz zur elften Mission, die zur neuen Russen-Kampagne gehört.

World in Conflict - GT200
World in Conflict - GT200
World in Conflict SA - RV790
World in Conflict SA - RV790

World in Conflict: SA - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
83,5
ATi Radeon HD 4770
74,5
ATi Radeon HD 4850
72,8
Nvidia GeForce 9800 GT
68,3
Nvidia GeForce 9600 GT
59,3
ATi Radeon HD 4670
47,7
Nvidia GeForce GT 220
36,2
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 4850
52,9
ATi Radeon HD 4770
51,5
Nvidia GeForce GTS 250
50,7
Nvidia GeForce 9800 GT
42,4
Nvidia GeForce 9600 GT
40,6
ATi Radeon HD 4670
32,9
Nvidia GeForce GT 220
23,4

World in Conflict: SA - 1680x1050

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
135,5
ATi Radeon HD 5870
123,5
ATi Radeon HD 5850
107,9
ATi Radeon HD 4870 X2
101,8
Nvidia GeForce GTX 285
94,2
Nvidia GeForce GTX 275
90,3
Nvidia GeForce GTX 260
76,6
ATi Radeon HD 4890
76,0
ATi Radeon HD 4870
69,8
Nvidia GeForce GTS 250
64,3
ATi Radeon HD 4770
56,1
ATi Radeon HD 4850
55,6
Nvidia GeForce 9800 GT
52,6
Nvidia GeForce 9600 GT
44,5
ATi Radeon HD 4670
33,8
Nvidia GeForce GT 220
27,9
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTX 295
98,7
ATi Radeon HD 4870 X2
85,8
ATi Radeon HD 5870
85,8
ATi Radeon HD 5850
73,2
Nvidia GeForce GTX 285
66,9
Nvidia GeForce GTX 275
60,9
ATi Radeon HD 4890
54,9
Nvidia GeForce GTX 260
52,5
ATi Radeon HD 4870
50,0
ATi Radeon HD 4850
37,6
Nvidia GeForce GTS 250
36,5
ATi Radeon HD 4770
36,4
Nvidia GeForce 9800 GT
30,4
Nvidia GeForce 9600 GT
29,2
ATi Radeon HD 4670
21,8
Nvidia GeForce GT 220
16,3

Performancerating

Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen. Da der synthetische Benchmark in dem Testparcours (sprich der 3DMark Vantage) über keine Spiele-Engine verfügen und somit keine realistische Aussagen über die Geschwindigkeit in 3D-Titeln wiedergeben, haben wir diese Applikationen aus dem Rating herausgenommen.

Performancerating - 1280x1024

Nvidia GeForce GTS 250
249,5
ATi Radeon HD 4850
236,9
ATi Radeon HD 4770
230,1
Nvidia GeForce 9800 GT
203,3
Nvidia GeForce 9600 GT
163,6
ATi Radeon HD 4670
138,3
Nvidia GeForce GT 220
100,0
Angaben in Prozent

Performancerating - 1680x1050

Nvidia GeForce GTX 295
598,5
ATi Radeon HD 5870
558,3
ATi Radeon HD 4870 X2
540,9
ATi Radeon HD 5850
470,0
Nvidia GeForce GTX 285
405,1
Nvidia GeForce GTX 275
383,9
ATi Radeon HD 4890
366,7
ATi Radeon HD 4870
333,7
Nvidia GeForce GTX 260
326,7
Nvidia GeForce GTS 250
273,8
ATi Radeon HD 4850
250,2
ATi Radeon HD 4770
245,5
Nvidia GeForce 9800 GT
215,9
Nvidia GeForce 9600 GT
170,0
ATi Radeon HD 4670
143,3
Nvidia GeForce GT 220
100,0
Angaben in Prozent

Performancerating Qualität

Rating - 1280x1024 4xAA/16xAF

Nvidia GeForce GTS 250
242,8
ATi Radeon HD 4850
237,0
ATi Radeon HD 4770
228,9
Nvidia GeForce 9800 GT
203,0
Nvidia GeForce 9600 GT
174,2
ATi Radeon HD 4670
140,5
Nvidia GeForce GT 220
100,0
Angaben in Prozent

Rating - 1680x1050 4xAA/16xAF

Nvidia GeForce GTX 295
647,1
ATi Radeon HD 4870 X2
591,8
ATi Radeon HD 5870
572,7
ATi Radeon HD 5850
481,0
Nvidia GeForce GTX 285
430,3
Nvidia GeForce GTX 275
394,9
ATi Radeon HD 4890
385,0
ATi Radeon HD 4870
348,2
Nvidia GeForce GTX 260
341,8
Nvidia GeForce GTS 250
266,5
ATi Radeon HD 4850
247,5
ATi Radeon HD 4770
237,9
Nvidia GeForce 9800 GT
210,3
Nvidia GeForce 9600 GT
181,0
ATi Radeon HD 4670
145,8
Nvidia GeForce GT 220
100,0
Angaben in Prozent

CUDA auf der GeForce GT 220

Seit der GeForce-8000-Serie unterstützen sämtliche Nvidia-Grafikkarten CUDA, mit dessen Hilfe es möglich ist, Rechenaufgabe abseits des 3D-Renderings standardisiert auf der GPU berechnen zu lassen. Während das GPU-Computing zu Anfang nur langsam in Erscheinung getreten ist, gibt es mittlerweile deutlich mehr Software, die CUDA und ATi Stream (das Konkurrenzprodukt von AMD) unterstützt.

Den Anfang unserer CUDA-Testreihen stellt das Programm vReveal dar, mit dessen Hilfe es möglich ist, qualitativ schlechte Videos aufzuwerten. Wunder sind damit sicherlich nicht möglich, eine sichtbare Verbesserung jedoch sehr wahrscheinlich. In dem Programm gibt es eine „Live-Vorschau“, mit der der Nutzer sich das Ergebnis ansehen kann, bevor dieses in ein endgültiges Video umgewandelt wird. Beide Vorgänge benötigen eine hohe Rechenleistung und können durch CUDA beschleunigt werden.

CUDA - vReveal

 Live-Vorschau:
Nvidia GeForce GT 220
10
Intel Core 2 QX9770
8
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
 Video Konvertieren:
Nvidia GeForce GT 220
5:25
Intel Core 2 QX9770
10:26
Angaben in Minuten, Sekunden

Bei der Live-Vorschau schafft es die GeForce GT 220 auf zehn Bilder pro Sekunde. Sicherlich keine Glanzleistung, allerdings handelt es sich auch nur um ein Low-End-Produkt. Wenn man vergleicht, dass ein ehemaliger High-End-Prozessor, der Intel Core 2 QX9770 mit 3,2 GHz, nur auf acht FPS kommt, wirkt das Ergebnis um so besser. Beim erstellen des Videos kann mit der GeForce GT 220 dagegen sinnvoll Zeit gespart werden. Fünf Minuten und 25 Sekunden gegen zehn Minuten und 26 Sekunden lautet das Resultat zu Gunsten der Grafikkarte.

Als zweite Software greifen wir auf das noch recht neue MediaShow 5 von CyberLink her. Mit dem Programm ist es möglich, eine Gesichtserkennung von Fotos durchlaufen zu lassen, dessen Ergebnisse dann sortiert werden können. MediaShow 5 kann bei dem Vorgang wie vReveal auf eine CUDA-Grafikkarte zugreifen, die eine teure CPU ersetzen soll. In unserem Testszenario lassen wir 311 Bilder beziehungsweise Gesichter zuordnen.

CUDA - CyberLink MediaShow 5

 Gesichtserkennung:
Nvidia GeForce GT 220
1:21
Intel Core 2 QX9770
1:28
Angaben in Minuten, Sekunden

Um die Arbeit zu erledigen, vergehen auf dem Core 2 QX9770 eine Minute und 28 Sekunden. Trotz des um einiges geringeren Kaufpreises verrichtet die GeForce GT 220 dieselbe Arbeit sieben Sekunden schneller. Wer nun einen Hauptprozessor in ähnlichen Preisregionen wie die einer GeForce GT 220 besitzt, spart mit dem 3D-Beschleuniger erneut viel Zeit.

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird ein Savegame zu Bioshock verwendet und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.

Lautstärke

 Idle – Windows:
ATi Radeon HD 4670
42,0
ATi Radeon HD 4850
43,0
ATi Radeon HD 4870
43,0
ATi Radeon HD 5870
43,0
ATi Radeon HD 4870 X2
43,5
ATi Radeon HD 5850
43,5
Nvidia GeForce 9600 GT
44,0
Nvidia GeForce 9800 GT
44,0
ATi Radeon HD 4770
45,0
Nvidia GeForce GTS 250
46,5
Nvidia GeForce GTX 285
46,5
Nvidia GeForce GTX 260
47,5
ATi Radeon HD 4890
48,0
Nvidia GeForce GTX 275
48,0
Nvidia GeForce GT 220
48,5
Nvidia GeForce GTX 295
52,5
 Last:
ATi Radeon HD 4670
45,5
ATi Radeon HD 4770
48,5
Nvidia GeForce GT 220
50,0
Nvidia GeForce 9600 GT
50,5
Nvidia GeForce 9800 GT
50,5
ATi Radeon HD 4870
51,0
Nvidia GeForce GTX 260
52,0
ATi Radeon HD 5850
54,0
Nvidia GeForce GTX 275
54,0
ATi Radeon HD 5870
55,5
Nvidia GeForce GTS 250
56,5
Nvidia GeForce GTX 285
57,0
ATi Radeon HD 4850
59,0
ATi Radeon HD 4870 X2
62,5
ATi Radeon HD 4890
63,5
Nvidia GeForce GTX 295
64,0
Angaben in Dezibel

Wirklich leise ist die Zotac GeForce GT 220 unter Windows leider nicht. Nein, ganz im Gegenteil. 48,5 Dezibel können wir bei der Grafikkarte messen, womit sie sich am unteren Ende des Testfeldes einreiht. Der 3D-Beschleuniger ist aus einem geschlossenen Gehäuse ohne weiteres von den restlichen Komponenten zu unterschieden und wirkt leider recht penetrant.

Unter Last sieht es dagegen um einiges besser aus. Die Lüftersteuerung lässt den Quirl nur leicht schnell drehen, womit wir 50 Dezibel messen. Was unter Windows zu viel ist, kann in einem Spiel durchaus angenehm sein. Dennoch stellen wir uns die Frage: Wäre leiser nicht möglich gewesen?

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Bioshock abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle – Windows:
Nvidia GeForce GT 220
33
ATi Radeon HD 5870
34
ATi Radeon HD 5850
36
Nvidia GeForce GTS 250
39
Nvidia GeForce GTX 260
43
Nvidia GeForce GTX 285
43
ATi Radeon HD 4670
44
Nvidia GeForce GTX 275
48
Nvidia GeForce 9600 GT
49
ATi Radeon HD 4770
50
Nvidia GeForce GTX 295
51
ATi Radeon HD 4890
52
ATi Radeon HD 4870 X2
59
Nvidia GeForce 9800 GT
60
ATi Radeon HD 4870
69
ATi Radeon HD 4850
71
 Last - GPU:
Nvidia GeForce GT 220
47
ATi Radeon HD 5850
67
ATi Radeon HD 4890
69
Nvidia GeForce 9600 GT
69
ATi Radeon HD 4770
70
Nvidia GeForce GTS 250
71
Nvidia GeForce GTX 260
74
ATi Radeon HD 5870
76
Nvidia GeForce GTX 285
80
ATi Radeon HD 4670
84
ATi Radeon HD 4870
86
Nvidia GeForce GTX 295
86
Nvidia GeForce GTX 275
87
ATi Radeon HD 4870 X2
88
ATi Radeon HD 4850
91
Nvidia GeForce 9800 GT
94
 Last - Chiprückseite:
ATi Radeon HD 5850
41
Nvidia GeForce GT 220
41
Nvidia GeForce 9600 GT
50
ATi Radeon HD 4890
51
Nvidia GeForce GTS 250
51
ATi Radeon HD 5870
56
ATi Radeon HD 4770
64
Nvidia GeForce GTX 260
64
ATi Radeon HD 4670
65
Nvidia GeForce GTX 285
66
ATi Radeon HD 4870
68
Nvidia GeForce 9800 GT
69
Nvidia GeForce GTX 295
69
ATi Radeon HD 4850
76
ATi Radeon HD 4870 X2
76
Nvidia GeForce GTX 275
76
Angaben in °C

Bei den Temperaturen kann die Zotac GeForce GT 220 neue Bestwerte aufstellen. So erhitzt sich der Rechenkern im 2D-Modus auf gerade einmal 33 Grad Celsius, womit die GPU gar noch ein Grad kühler als das Pendant auf der Radeon HD 5870 bleibt. Unter Last können wir mit Abstand das beste Ergebnis notieren, das wir jemals mit dem Testsystem erzielt haben. 47 Grad Celsius lassen noch sehr viel Spielraum nach oben. Auf der Chiprückseite erhitzt sich die Karte auf 41 Grad. Die Frage nach der Notwendigkeit derartiger Lautstärken stellt sich erneut.

Leistungsaufnahme

Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung von Bioshock unter der Auflösung 2560x1600 simuliert.

Leistungsaufnahme

 Idle – Windows:
ATi Radeon HD 4670
123
Nvidia GeForce GT 220
124
ATi Radeon HD 5850
132
ATi Radeon HD 5870
134
Nvidia GeForce GTX 285
143
Nvidia GeForce GTS 250
144
Nvidia GeForce 9600 GT
146
ATi Radeon HD 4770
149
Nvidia GeForce GTX 275
150
Nvidia GeForce GTX 260
151
Nvidia GeForce 9800 GT
154
ATi Radeon HD 4850
162
ATi Radeon HD 4890
179
Nvidia GeForce GTX 295
180
ATi Radeon HD 4870
183
ATi Radeon HD 4870 X2
194
 Last:
Nvidia GeForce GT 220
180
ATi Radeon HD 4670
201
Nvidia GeForce 9600 GT
226
ATi Radeon HD 4770
230
Nvidia GeForce 9800 GT
262
Nvidia GeForce GTS 250
286
ATi Radeon HD 5850
288
ATi Radeon HD 4850
289
ATi Radeon HD 4870
306
Nvidia GeForce GTX 260
310
ATi Radeon HD 4890
316
ATi Radeon HD 5870
331
Nvidia GeForce GTX 285
356
Nvidia GeForce GTX 275
361
Nvidia GeForce GTX 295
429
ATi Radeon HD 4870 X2
463
Angaben in Watt (W)

Laut Nvidia soll die GeForce GT 220 unter Windows gerade einmal sieben Watt aus der Leitung ziehen. Nachtesten können wir diese Aussage leider nicht direkt, jedoch ist auch das Ergebnis im Verbund mit dem gesamten PC überzeugend. Wir messen auf dem Zotac-Exemplar gerade einmal 124 Watt (gemeint ist der gesamte PC), was ein sehr gutes Ergebnis ist. Nur die Radeon HD 4670 ist noch ein Watt sparsamer, was aber im Bereich der Messungenauigkeit liegt.

Unter Last erhöht sich der Energieverbrauch auf geringe 180 Watt. Selbst die sparsame ATi-Karte benötigt 21 Watt mehr Leistung.

Übertaktbarkeit

Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel, dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark06, der besonders grafiklastig ist, laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe von Battleforge, Crysis Warhead und World in Conflict: SA. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.

Übertaktbarkeit

 Battleforge:
GeForce GT 220– Übertaktet (668/1.511/852)
12,8
GeForce GT 220 – Standard (625/1.360/790)
11,6
 Crysis Warhead:
GeForce GT 220– Übertaktet (668/1.511/852)
9,1
GeForce GT 220 – Standard (625/1.360/790)
8,5
 World in Conflict: SA:
GeForce GT 220– Übertaktet (668/1.511/852)
39,8
GeForce GT 220 – Standard (625/1.360/790)
36,2

Die TMU-Domäne unserer GeForce GT 220 lässt sich um 43 MHz auf 668 MHZ übertakten, während die Shadereinheiten ein Plus von 151 MHz mit machen, was in einem Endergebnis von 1.511 MHz resultiert. Der 1.024 MB große DDR3-Speicher arbeitet noch mit 852 MHz (+62 MHz) einwandfrei, bevor erste Bildfehler auftreten. Somit können wir die Performance je nach Anwendung zwischen sieben und zehn Prozent steigern.

VC-1-/H.264-Wiedergabe

Noch vor einigen Jahren standen sämtliche PCs vor der damals komplizierten Aufgabe, ein DVD-Video zu decodieren. Nachdem damals zuerst die CPU alleine ackern musste, und diese des Öfteren damit überfordert war, kam es bei den Grafikchipspezialisten in die Mode, ihre 3D-Beschleuniger mit speziellen Funktionen auszustatten, um dem Prozessor die Hauptarbeit des Dekodierens abzunehmen. Ein netter Nebeneffekt war, dass die Grafikkarten mit speziellen Algorithmen arbeiten konnten, der die Bildqualität ohne einen großen Leistungsaufwand verbessern konnte. DVDs sind mittlerweile schon längst keine Herausforderung mehr. Ein moderner PC steht mittlerweile vor deutlich schwereren Aufgaben: Das Decodieren von im VC-1- oder H.264-Codec befindlichen HD-Videos, die auf einer Blu-ray oder einer HD DVD aufgenommen worden sind (HD-Trailer haben zwar dieselben Codecs sowie eine identische Bildqualität, allerdings sind diese nicht verschlüsselt, weswegen die CPU-Auslastung um einiges geringer ausfällt). Wir haben uns als Film für „I am Legend“ (1080p, 24 Bilder pro Sekunde) entschieden, der im VC-1-Codec auf einer Blu-ray vorliegt. Wir messen sekündlich die CPU-Auslastung ab dem dritten Kapitel des Films und bilden jede fünfte Sekunde in einem Verlaufsdiagramm ab. Als Vertreter der H.264-Fraktion muss der Actionfilm „X-Men 3“ herhalten (1080p, 24 Bilder pro Sekunde). Für die Messungen haben wir die CPU auf 2,4 GHz heruntergetaktet sowie nur einen einzelnen CPU-Kern aktiv gelassen.

Prozessorlast: H.264-Wiedergabe

Prozessorlast: H.264-Wiedergabe

 Maximal:
Nvidia GeForce GT 220
31
 Durchschnitt:
Nvidia GeForce GT 220
18
 Minimal:
Nvidia GeForce GT 220
9
Angaben in Prozent

Laut Nvidia soll sich die GeForce GT 220 sehr gut für die HD-Wiedergabe von einer Blu-ray eignen, was wir mit den eigenen Messungen bestätigen können. Nicht nur dass die Bildqualität auf einem sehr hohen Niveau ist, auch die CPU-Entlastung ist ohne Makel. Da auf dem Rechenkern der Video-Prozessor der dritten Generation eingesetzt wird, kann nicht nur der H.264- sondern ebenso der VC-1-Codec einwandfrei beschleunigt werden. Selbst mit einem langsamen Hauptprozessor ist die Wiedergabe hochauflösender Filme kein Problem.

Prozessorlast: VC-1-Wiedergabe

Prozessorlast: VC-1-Wiedergabe

 Maximal:
Nvidia GeForce GT 220
20
 Durchschnitt:
Nvidia GeForce GT 220
12
 Minimal:
Nvidia GeForce GT 220
5
Angaben in Prozent

Preis-Leistung-Verhältnis

Neben der Leistung, der Bildqualität und den sonstigen Eigenschaften einer modernen Grafikkarte spielt der Preis für die meisten Käufer eine entscheidende Rolle. Denn was nützt einem die schnellste GPU, wenn sie schlicht unbezahlbar ist? Aus diesem Grund haben wir ein Diagramm mit allen 3D-Beschleunigern aus dem Testparcours zusammengestellt und die günstigsten Preise in unserem Preisvergleich [3] herausgesucht. Dabei wird der Preisindex nicht nur nach dem günstigsten Preis erstellen, die Hardware muss auch erhältlich sein. Wir weisen darauf hin, dass sich der Preis der bevorzugten 3D-Karte täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 9.10.2009)

Preistabelle

ATi Radeon HD 4670
55
Nvidia GeForce GT 220
65
Hinweis: Erster Preis
Nvidia GeForce 9600 GT
65
Nvidia GeForce 9800 GT
75
ATi Radeon HD 4770
80
ATi Radeon HD 4850
80
Nvidia GeForce GTS 250
90
ATi Radeon HD 4870
115
Nvidia GeForce GTX 260
130
ATi Radeon HD 4890
145
Nvidia GeForce GTX 275
175
ATi Radeon HD 5850
230
Nvidia GeForce GTX 285
295
ATi Radeon HD 4870 X2
325
ATi Radeon HD 5870
350
Nvidia GeForce GTX 295
370
Angaben in Euro

Obwohl die GeForce GT 220 offiziell noch nicht vorgestellt worden ist, haben einige Online-Händler bereits erste Exemplare ab etwa 65 Euro gelistet. Die Zotac-Karte ist zwar nicht darunter, jedoch erwarten wir für den 3D-Beschleuniger einen ähnlichen Preis. Wir gehen davon aus, dass die Preise bei einer besseren Verfügbarkeit noch etwa zehn Euro niedriger ausfallen werden.


Im Folgenden wird nun das Preis-Leistung-Verhältnis der im Test vertretenen Karten bestimmt. Dabei wird das Performance-Rating durch den Preis dividiert und mit 1000 Multipliziert. Das Ergebnis repräsentiert die Leistung, die man kaufmännisch gerundet für einen Euro erhält. Das Preis-Leistung-Verhältnis wurde für verschiedene Auflösungen und Qualitätseinstellungen ermittelt.

Preis/Leistung 1280x1024

ATi Radeon HD 4850
100,0%
ATi Radeon HD 4770
97,1%
Nvidia GeForce GTS 250
93,6%
Nvidia GeForce 9800 GT
91,6%
Nvidia GeForce 9600 GT
85,0%
ATi Radeon HD 4670
84,8%
Nvidia GeForce GT 220
51,9%
Angaben in Prozent
Weitere Preis-Leistung-Ratings

Preis/Leistung 1280x1024 4xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4850
100,0%
ATi Radeon HD 4770
96,6%
Nvidia GeForce 9800 GT
91,4%
Nvidia GeForce GTS 250
91,1%
Nvidia GeForce 9600 GT
90,5%
ATi Radeon HD 4670
86,1%
Nvidia GeForce GT 220
51,9%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 1680x1050

ATi Radeon HD 4850
100,0%
ATi Radeon HD 4770
98,3%
Nvidia GeForce GTS 250
97,6%
ATi Radeon HD 4870
93,0%
Nvidia GeForce 9800 GT
92,0%
Nvidia GeForce 9600 GT
83,6%
ATi Radeon HD 4670
83,3%
ATi Radeon HD 4890
80,8%
Nvidia GeForce GTX 260
80,5%
Nvidia GeForce GTX 275
70,4%
ATi Radeon HD 5850
65,5%
ATi Radeon HD 4870 X2
53,3%
Nvidia GeForce GTX 295
51,9%
ATi Radeon HD 5870
51,2%
Nvidia GeForce GT 220
49,1%
Nvidia GeForce GTX 285
43,9%
Angaben in Prozent

Preis/Leistung 1680x1050 4xAA/16xAF

ATi Radeon HD 4850
100,0%
ATi Radeon HD 4870
97,7%
ATi Radeon HD 4770
96,2%
Nvidia GeForce GTS 250
95,8%
Nvidia GeForce 9800 GT
90,5%
Nvidia GeForce 9600 GT
90,1%
ATi Radeon HD 4890
85,9%
ATi Radeon HD 4670
85,6%
Nvidia GeForce GTX 260
84,8%
Nvidia GeForce GTX 275
73,0%
ATi Radeon HD 5850
67,7%
ATi Radeon HD 4870 X2
58,9%
Nvidia GeForce GTX 295
56,7%
ATi Radeon HD 5870
52,9%
Nvidia GeForce GT 220
49,8%
Nvidia GeForce GTX 285
47,1%
Angaben in Prozent

Beurteilung

Mit der GeForce GT 220 sorgt Nvidia für Nachschub im Low-End-Segment, das bereits seit geraumer Zeit nicht mehr mit echten Neuerungen aufwarten konnte. Richtig neu ist die GeForce GT 220 allerdings auch nicht, da sie im OEM-Segment (wenn auch mit leicht niedrigeren Taktraten) bereits ihre Premiere gefeiert hat. Eine Premiere kann der 3D-Beschleuniger allerdings im Desktop-Markt feiern: Der GT216 ist die erste GPU von Nvidia, die mit Direct3D 10.1 umgehen kann.

Eine entscheidende Rolle spielt das für die GeForce GT 220 nicht, da die Karte für den Low-End-Markt entwickelt worden und die Geschwindigkeit zu niedrig ist. So messen wir in 1280x1024 ohne Anti-Aliasing sowie der anisotropen Filterung eine Leistung, die um 38 Prozent hinter einer ebenfalls nicht gerade schnellen Radeon HD 4670 zurück liegt. In 1680x1050 steigt die Differenz gar auf 43 Prozent. Auf die Ergebnisse mit den beiden qualitätssteigernden Features wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst eingehen, da die Karte dafür nicht gebaut ist. Die meisten Mainstream-Spiele laufen mit einer GeForce GT 220 dennoch ganz ordentlich.

In der Disziplin der Lautstärke weiß die von uns getestete Zotac GeForce GT 220 leider nur bedingt zu gefallen. Ausgerechnet unter Windows ist der 3D-Beschleuniger recht laut, wobei die Karte genau dort hätte punkten müssen. Loben muss man Nvidia bezüglich der Leistungsaufnahme, die unter Windows, vor allem aber unter Last, sehr gering ausfällt.

Zotac GeForce GT 220
Zotac GeForce GT 220

Nvidia empfiehlt die GeForce GT 220 für den Betrieb unter Windows 7, was mit dem 3D-Beschleuniger kein Problem ist. Dasselbe gilt für die Wiedergabe von HD-Filmen auf einer Blu-ray, die dank des „Video Processor 3“ gut aussehen und nicht minder schlecht beschleunigt werden, sodass ein schneller Hauptprozessor nicht notwendig ist. Zusätzlich kann der Käufer durch einige CUDA-Programme profitieren, die auf der Low-End-Karte oft die Performance einer weitaus teureren CPU aufweisen. Für PhysX ist die GeForce GT 220 dagegen, wenn überhaupt, nur als separate Karte zu gebrauchen.

Fazit

Die 3D-Leistung der GeForce GT 220 ist, wie für eine Low-End-Karte gewohnt, äußerst niedrig, sodass Spieler aktueller Spiele einen großen Bogen um die Karte machen sollten. Wer dagegen nur grafisch wenig anspruchsvolle Kost auf dem Rechner installiert hat, sollte auch mit der GeForce GT 220 keine größeren Schwierigkeiten haben. Die 512-MB-Variante ist etwas schneller als das 1.024-MB-Modell, allzu große Unterschiede wird es aber nicht geben. Darüber hinaus ist der 3D-Beschleuniger für einen HTPC zu empfehlen, der sich um die Film-Wiedergabe inklusive Blu-ray kümmern soll. In dem Fall weiß nicht nur die Videoleistung an sich, sondern genauso die niedrige Leistungsaufnahme zu gefallen. Einzig die Lautstärke kann zumindest auf dem Zotac-Modell zu einem Problem werden.

Das Ganze hat allerdings noch einen Haken: Denn so macht es derzeit den Anschein, als würde die Low-End-Karte zu Beginn für einen Preis von 60 bis 65 Euro über die Ladentheke wandern, was definitiv zu viel ist. Denn für den Preis kann selbst schon eine bessere GeForce 9600 GT oder alternativ eine günstigere Radeon HD 4670 ergattert werden. Bei ATi fehlt dem Käufer zwar die CUDA-Unterstützung, jedoch können viele Kunden darauf wahrscheinlich verzichten. Fällt der Preis dagegen auf etwa 50 Euro oder darunter, macht man mit der GeForce GT 220 in einem HTPC oder einem Rechner mit geringen Ansprüchen nichts verkehrt – so lange die Lautstärke geringer ausfällt oder nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Zotac GeForce GT 220
Positive Eigenschaften
  • Durchgehend geringe Leistungsaufnahme
  • Leise unter Last
  • CUDA
  • Gute HD-Videowiedergabe
Negative Eigenschaften
  • Performance für Spiele zu gering
  • Relativ laut unter Windows

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URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/bericht_3dmark_vantage_der_performance_report/#abschnitt_einleitung
  2. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/test_crysis_warhead/3/#abschnitt_benchmarks
  3. http://www.computerbase.de/preisvergleich
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_13_grafikkarten/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_nvidia_geforce_gtx_295/
  6. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_nvidia_geforce_gtx_285_sli/
  7. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_nvidia_geforce_gts_250/
  8. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_9500_gt_9800_gt/
  9. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_nvidia_geforce_9600_gt_sli/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_ati_radeon_hd_4890_nvidia_geforce_gtx_275/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_ati_radeon_hd_5870/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_ati_radeon_hd_5850_crossfire/
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4870_x2/
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_radeon_hd_4870_cf_geforce_gtx_260_sli/#abschnitt_einleitung
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4850_cf_hd_4870/
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/test_ati_radeon_hd_4670/
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2008/bericht_nvidia_cuda_physx_ueberblick/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/test_3-way-sli_quad-sli_crossfire_x/
  19. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/bericht_anti-aliasing_ati_nvidia/
  20. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2009/bericht_die_qualitaet_filters/
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