In den letzten sechs Monaten hat sich erneut viel auf dem Grafikkartenmarkt getan. Wir haben zehn aktuelle DirectX-11-Grafikkarten von ATi und Nvidia durch unseren neuen Benchmarkparcours gejagt und geben Kaufempfehlungen in fünf Preissegmenten.
12 Grafikkarten
Zudem haben wir uns einmal mehr dazu entschlossen, unseren Testparcours zu erneuern. So konzentrieren wir uns ab sofort deutlich mehr auf DirectX-11-Spiele, weswegen von dieser Sorte nun fünf Titel vertreten sind – zudem nutzen wir, wenn möglich, Tessellation. Dieser Wechsel bringt allerdings mit sich, dass die „alte“ Grafikkartengeneration leider nur noch wenig Beachtung findet, da wir andernfalls nur einen kompromissbehafteten Parcours hätten nutzen können – und das wollten wir aus Qualitätsgründen nicht. Abgesehen davon: Auch DirectX-9-Titel sind weiterhin mit von der Partie.
Ein neues Rating, das die drei aktuellen APIs (DirectX 9, 10 und 11) einzeln berücksichtigt, ist ebenfalls hinzu gekommen, und wir sehen uns in einem gesonderten Abschnitt die Geschwindigkeit der aktuellen Grafikkarten unter Nutzung der Super-Sampling-Kantenglättung, die mittlerweile offiziell bei ATi und Nvidia Einzug erhalten hat, an.
Doch zurück zum eigentlichen Test, dessen Kandidaten wie folgt aussehen:
Über Meinungen und konstruktive Kritik in den Kommentaren, um diesen neuen Testparcours in Zukunft weiter verbessern zu können, würden wir uns sehr freuen.
Testsystem
Testsystem:
Prozessor
Intel Core i7 965 Extreme Edition (übertaktet per Multiplikator auf 3,87 GHz, Quad-Core)
CPU-Kühler
Noctua NH-U12P
Motherboard
Asus Rampage 2 Extreme (Intel X58, BIOS-Version: 1639)
Coolermaster M850 Real Power Pro Modular (850 Watt)
Peripherie
Pioneer BDC-202BK SATA Blu-ray-Laufwerk
Western Digital Caviar Black mit 1.000 GB und 32 MB Cache
Gehäuse
Corsair Obsidian 800D
Treiberversionen
ATi Catalyst 10.6
Nvidia GeForce 257.21
Software
Microsoft Windows 7 x64
Microsoft DirectX 9.0c
Microsoft DirectX 10
Microsoft DirectX 11
Benchmarks
Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:
Synthetische Benchmarks:
3DMark Vantage
Spielebenchmarks:
Anno 1404, Vollversion, Version 1.2
Batman: Arkham Asylum, Vollversion, Version 1.1
Battlefield: Bad Company 2, Vollversion, Version 529842
Battleforge, Vollversion, Version x (wird zwangsweise aktualisiert)
Call of Duty: Modern Warfare 2, Vollversion
Colin McRae: Dirt 2, Vollversion, Version 1.1
Crysis Warhead, Vollversion, Version 1.1
Mass Effect 2, Vollversion, Version 1.02
Metro 2033, Vollversion
Risen, Vollversion, Version 1.1
Splinter Cell: Conviction, Vollversion, Version 1.03
Stalker – Call of Pripyat, Vollversion, Version 1.602
Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 (nur langsame Karten), 1680x1050, 1920x1200 sowie 2560x1600 (letzte Auflösung nur bei entsprechend schnellen Grafikkarten) entschieden. Damit zollen wir den modernen High-End-Beschleunigern Tribut, die durch ihre Rechenkraft niedrigeren Auflösungen CPU-limitiert werden lassen. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem (und falls möglich achtfachem) Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen. TSSAA (Nvidia) oder AAA (ATi) zur Glättung von Alpha-Test-Texturen nutzen wir aufgrund von Kompatibilitätsproblemen nicht in unserem Benchmarkparcours.
Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Qualität der Texturfilterung auf aktuellen ATi- und Nvidia-Grafikkarten in der Standard-Einstellung in etwa vergleichbar sind. Bei Nvidia verändern wir somit keinerlei Einstellungen und im ATi-Treiber belassen wir die A.I.-Funktion auf „Standard“.
Nachdem der altgediente 3DMark06 schon einige Jahre auf dem Buckel hat und somit nicht nur die Grafik mittlerweile etwas angestaubt wirkt, sondern darüber hinaus das CPU-Limit bei schnellen Grafikkarten immer bemerkbarer wird, wurde es höchste Zeit für einen Nachfolger. Der finnische Hersteller Futuremark hat dementsprechend nach einer langen Wartezeit den 3DMark Vantage auf den Markt gebracht, der von vornherein für die Direct3D-10-API programmiert worden ist. Grafisch bieten die zwei Spieletests dementsprechend viel fürs Auge, wobei vor allem der zweite Test Glanzpunkte setzen kann. Mit FP16-HDR, Tiefenunschärfe, Parallax Occlusion Mapping, einer physikalische Simulation auf der GPU, diversen Shadereffekten und noch vielem mehr bringt der 3DMark Vantage die 3D-Hardware problemlos ans Leistungslimit. Wir testen das Programm (falls die Grafikkarten es zulassen) im Performance-, High- und Extreme-Preset. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel. [1]
ATi RV870 - 3DMark Vantage Nvidia GF100 - 3DMark Vantage
3DMark Vantage - 1280x1024
Performance-Preset:
ATi Radeon HD 5970
25.456
Nvidia GeForce GTX 480
19.609
ATi Radeon HD 5870
19.430
ATi Radeon HD 5850
16.565
Nvidia GeForce GTX 470
16.329
ATi Radeon HD 5830
14.732
Nvidia GeForce GTX 465
13.354
ATi Radeon HD 5770
11.426
ATi Radeon HD 4870
11.336
Nvidia GeForce GTX 260
11.286
ATi Radeon HD 5750
9.368
ATi Radeon HD 5670
6.482
Angaben in Punkten
3DMark Vantage - 1920x1200
Extreme-Preset:
ATi Radeon HD 5970
13.695
Nvidia GeForce GTX 480
9.740
ATi Radeon HD 5870
9.075
Nvidia GeForce GTX 470
7.753
ATi Radeon HD 5850
7.323
ATi Radeon HD 5830
6.114
Nvidia GeForce GTX 465
6.004
ATi Radeon HD 5770
4.650
Nvidia GeForce GTX 260
4.635
ATi Radeon HD 4870
4.437
ATi Radeon HD 5750
3.755
ATi Radeon HD 5670
2.370
Angaben in Punkten
DirectX-9-Benchmarks
Batman: Arkham Asylum (PhysX)
Die Fledermaus ist wieder da und tritt diesmal nicht nur auf den Konsolen, sondern genauso auf dem PC an. Batman: Arkham Asylum ist der Name des Spiels, wobei es sich um ein klassisches Actionspiel von der Schulterperspektive aus handelt. Und im Gegensatz zu vielen anderen Spielen auf Basis eines Filmes, haben die Entwickler mit dem Titel eine gute Arbeit geleistet. Dasselbe gilt für die Technik, da als Basis die Unreal Engine 3 zum Einsatz kommt, die durchaus zu gefallen weiß. Batman: Arkham Asylum unterstützt als einer der wenigen Spiele GPU-PhysX, was optional aktiviert werden kann. In dem Fall wirkt die Interaktion mit der Physik in den Levels deutlich vielschichtiger, was von einer aktuellen Nvidia-GPU berechnet werden kann. Sämtliche ATi-Karten müssen das zusätzliche Rendering dagegen der CPU überlassen, weswegen die Radeon-Beschleuniger keine Chance in dem Spiel haben. Batman: Arkham Asylum ist der Vertreter von GPU-PhysX in unserem Testparcours, was wir dementsprechend auf der Einstellung „Hoch“ angeschaltet haben. Als Testsequenz nutzen wir den integrierten Benchmark. Da GPU-PhysX kein offener Standard ist und wohl auch in Zukunft nicht in vielen hochwertigen Spielen eingesetzt wird, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Test nicht in das Gesamtrating mit einfließen zu lassen.
ATi RV870 - Batman Arkham Asylum Nvidia GF100 - Batman Arkham Asylum
Und täglich grüßt ein neuer Call-of-Duty-Teil – fast zumindest. Mit Modern Warfare 2 begibt sich die Action-Reihe nach einem Abstecher in die Vergangenheit wieder in die Zukunft und erledigt das Handwerk wie gewohnt sehr gut. Doch nicht nur spielerisch weiß der First-Person-Shooter zu gefallen, auch technisch macht man einen kleinen Schritt nach vorne – und das, obwohl man immer noch dieselbe Grafikengine wie in Call of Duty 2 benutzt. Optisch liegt Call of Duty MW2 jedoch auf einem vollkommen anderen Niveau: Schicke Shadereffekte sowie ein intelligenter Parallax-Mapping-Einsatz vertuschen die teils etwas schwachen Texturen. Nichtsdestotrotz wirkt die Grafik mittlerweile etwas angestaubt.
ATi RV870 - Call of Duty MW2 Nvidia GF100 - Call of Duty MW2
Mit Mass Effect 2 hat nun auch wieder ein Rollenspiel den Weg in unseren Testparcours gefunden, das spielerisch auf einem hohen Niveau liegt und zudem mit eine sehr guten Story daher kommt. Technisch wird erneut die Unreal Engine 3 verwendet, wobei diese gegenüber dem ersten Teil leicht aktualisiert worden ist. Eine DirectX-10-Unterstützung fehlt aber weiterhin. Grafisch reißt das Spiel zwar keine Bäume aus, weiß aber dennoch zu überzeugen. Da die von Bioware gewählte Implementierung kein natives Anti-Aliasing unterstützt, müssen wir die Kantenglättung sowohl auf ATi- als auch auf Nvidia-Produkten mittels des Treibermenüs aufzwingen, was aber in beiden Fällen problemlos funktioniert.
ATi RV870 - Mass Effect 2 Nvidia GF100 - Mass Effect 2
Nachdem die Entwickler rund um Piranha Bytes mit dem Spiel Gothic 3 technisch eine große Katastrophe abgeliefert haben, wollte man unter dem Namen Risen alles besser machen: Und das ist dem Programmiererteam wohl auch gelungen, da es nicht nur spielerisch Fortschritte gegeben hat, sondern vor allem technisch weiter ging. Denn im Gegensatz zum Vorgänger ist Risen um Welten ausgereifter. Doch nicht nur fertig ist das Spiel geworden, hübsch anzusehen ist das Adventurespiel ebenfalls. Zwar setzt die Grafikengine keine neuen Bestmarken, kann aber durchaus als gelungen angesehen werden. Mit hübschen Effekten, einer schicken Landschaft und teilweise viel Liebe zum Detail bietet Risen viel fürs Auge. Einzig auf Anti-Aliasing muss wie auch schon in Gothic 3 leider verzichtet werden. Als Spielsequenz nutzen wir einen 60 Sekunden Langen weg durch einen dichten Wald.
Sam Fisher ist wieder unterwegs, obwohl der Hauptprotagonist der „Splinter Cell“-Serie mittlerweile nicht nur einen neuen Arbeitgeber hat, sondern auch optisch so langsam in die Jahre kommt. Das gilt aber glücklicherweise nur für den Hauptprotagonist, denn das Spiel sieht dank der Unreal Engine 2 (die in der eigens vom Entwickler Ubisoft weiterentwickelten Lead-Variante aber nicht mehr viel mit dem Original gemeinsam hat) grafisch zwar nicht hervorragend, aber dennoch sehr souverän aus. Schicke Lichteffekte sowie der Einsatz von Ambient Occlusion gehören mit zu den Highlights der Engine. Als API kommt der DirectX-9-Standard zum Einsatz. Die Testsequenz ist eine Intro-Szene aus dem Beginn des Spiels.
Anno 1404 ist der neuste Spross aus der Anno-Serie, der eine große Aufgabe vor sich hat: Die drei sehr erfolgreichen Vorgänger zu toppen. Rein technisch scheint man dies locker erfüllen zu können, da Anno 1404 wohl ohne Zweifel aktuell das optisch schönste Strategiespiel ist – und das vielleicht bei weitem. So bietet der Titel sogar eine Direct3D-10-Unterstützung an, was bei Strategiespielen noch Seltenheitswert hat. Das Auge nimmt dies auf jeden Fall gerne zu Kenntnis, da Anno 1404 nicht nur eine wunderschöne Wasserdarstellung bietet, sondern auch darüber hinaus durchweg zu gefallen weiß. Einen wirklichen grafischen Schwachpunkt hat das Spiel nicht.
Obwohl das Spiel Crysis Warhead von dem in Frankfurt ansässigen Hersteller Crytek mittlerweile schon mehr als nur ein Jahr auf dem Buckel hat, gibt es wohl immer noch kaum ein Spiel, das technisch so weit fortgeschritten ist. Gegenüber dem Originaltitel wurden in dem Add-On die Texturen verbessert, ebenso die Explosionen. Vor allem bei der Darstellung der Gesichter hat man sich viel Mühe gegeben, die jetzt durch noch mehr Falten, Hautpigmente und diversen weitere Kleinigkeiten realistischer aussehen als jemals in einem anderen PC-Spiel zuvor. Die Direct3D-10-Unterstützung ist in Crysis Warhead unverändert geblieben, ebenso die restliche Technologie. Diese wurde in dem Addon primär auf eine bessere Performance getrimmt. Wir testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Crysis Warhead [2]. Einzig die Qualitätseinstellungen weichen von diesem ab, da wir durchweg die Enthusiast-Einstellung verwenden.
ATi RV870 - Crysis Warhead Nvidia GF100 - Crysis Warhead
Battlefield hat mehr oder weniger das Multiplayer-Genre neu erfunden und so einen regelrechten „Boom“ ausgelöst, was das Punktesammeln mit menschlichen Gegnern im Internet angeht. Und da wundert es nur wenig, dass mit Battlefield: Bad Company 2 ein neues Spiel erschienen ist, was sich bereits wieder großer Beliebtheit erfreut. Technisch geht das Entwicklerstudio DICE mit der hauseigenen Frostbite-1.5-Engine einen fortgeschrittenen Weg, da diese die neue DirectX-11-API unterstützt. Dadurch wird die Optik etwas aufgewertet, da unter anderem die Schatten nun schöner aussehen. Tessellation kommt dagegen nicht zum Einsatz. Als Testsequenz nutzen wir den Anfang der dritten Mission, die in einem Dschungel-Abschnitt spielt und dementsprechend Wasser, viele Bäume, aber genauso Gebäude aufweist.
ATi RV870 - Battlefield Bad Company 2 Nvidia GF100 - Battlefield Bad Company 2
Das Strategiespiel Battleforge wurde von EA Phenomic entwickelt und macht einiges anders als vergleichbare Titel. So stellt man vor Spielbeginn die eigenen Einheiten anhand eines „Kartendecks“ selber zusammen, die man dann im Laufe des Spiels „legen“ kann. Nicht nur spielerisch, auch grafisch macht die Battleforge-Engine eine gute Figur. Das Spiel bietet den Support von DirectX 11 (was wir inklusive der Einstellung SSAO Very High nutzen), schicke Texturen sowie aufwendige Effekte, sodass die Spielwelt erfrischend modern aussieht. Doch dies hat auch einen spürbaren Performancehunger zur Folge, der die Grafikkarte und den Hauptprozessor stark belastet. Als Benchmark nutzen wir eine integrierte Funktion, damit der Ablauf für alle Testkandidaten immer gleich ist.
ATi RV870 - Battleforge Nvidia GF100 - Battleforge
Und es wird dreckig. Aber so richtig! Auch wenn das Rennspiel Colin McRae: Dirt 2 etwas von den eigentlichen Intentionen der Vorgänger abweicht und längst nicht mehr „nur“ ein Rallye-Spiel ist, so haben die Entwickler rund um Codemasters mit dem neustens Spross wohl eine sehr gute Arbeit geleistet. Vor allem technisch weiß die in Dirt 2 eingesetzt Grafik-Engine zu gefallen, die mit diversen Effekten versucht das Auge des Spielers zu erfreuen, was Dirt 2 auch gelingt. Für die PC-Version wurde die Optik weiter überarbeitet, da der Titel nun etwas mit DirectX 11 anfangen kann. So setzen die Entwickler auf High Definition Ambient Occlusion, um die Beleuchtung zu verbessern. Weiterhin wird das Shader-Model 5.0 sowie Tessellation eingesetzt, wodurch die Fahnen, die Zuschauer und die Wasser-Effekte besser umgesetzt werden können. Damit mausert sich Colin McRae: Dirt 2 nicht nur zum schönsten Rennspiel, sondern vielleicht auch zum schönsten Spiel überhaupt. Wir nutzen zum Testen den integrierten Benchmark mit Malaysia als Strecke. DirectX 11 inklusive Tessellation sind für die Tests aktiviert.
Metro 2033 führt den Spieler – wie überraschend – in die russische Metro im Jahre 2033, da dort der einzige Ort ist, an dem Menschen noch überleben können. Denn wie in der Romanvorlage hat es in dem Spiel von 4A-Games einen nuklearen Krieg geben, der das bis dato bekannte Leben vollkommen auslöscht. Metro 2033 kommt mit einer eigens entwickelten Engine daher, die wahrscheinlich die aktuell technisch beste auf dem Markt ist. Somit darf die DirectX-11-API inklusive Tessellation natürlich nicht fehlen. Dasselbe gilt für hochaufgelöste Texturen sowie Shadow-Maps, Parallax-Occlusion-Mapping, Screen-Space Ambient Occlusion, Sub-Surface Scattering und noch vieles mehr. Als Testsequenz nutzen wir eine 60 Sekunden lange Fahrt durch die Metro, einer der anspruchsvollsten Stellen im Spiel. Tessellation haben wir dabei aktiviert, während wir das „Depth of Field“ aufgrund einer zu hohen Hardwareanforderung aber abgeschaltet haben.
Atomreaktor, die Dritte. Stalker – Call of Pripyat entführt den Spieler zum dritten Mal zum Atomreaktor in Tschernobyl, wobei das zweite Add-On den Weg des Hauptprogramms einschlägt und somit die Erkundung des Gebietes im Hauptaugenmerk steht. Davon abgesehen kommt der neuste Stalker-Teil mit einer überarbeiteten Grafik-Engine daher, die nun DirectX-11-Unterstützt, wodurch das Spiel eine bessere Performance beziehungsweise eine höhere Bildqualität erhält. Für den Benchmarkparcour nutzen wir die DirectX-11-API inklusive Tessellation. Als Testsequenz nutzen wir einen 25 Sekunden langen Weg durch ein Stalker-Quartier.
ATi RV870 - Stalker Call of Pripyat Nvidia GF100 - Stalker Call of Pripyat
Auch wenn die Angaben von Durchschnitts-FPS-Werten immernoch die sinnvollste Darstellung eines Benchmarks ist, solange man nur eine simple Zahl haben möchte, ist diese Methode alles andere als ideal. So kann es durchaus vorkommen, dass zum Beispiel die zweite Hälfte einer Testsequenz deutlich schlechter ausfällt als die erste, was an reinen Durchschnittswerten aber nicht zu erkennen ist.
Aus diesem Grund haben wir von den Spielen Battlefield: Bad Company 2, Battleforge, Call of Duty: Modern Warfare 2, Crysis Warhead, Mass Effect 2, Metro 2033, Risen sowie Stalker – Call of Pripyat so genannte Frameverläufe angefertigt – die unserer Meinung nach beste Methode, einen zeitlich begrenzten Benchmark für den Leser abzubilden. Bei einem Frameverlauf versuchen wir eine immer gleichbleibende, 60 Sekunden lange Sequenz (bei manchen Titeln nur 25 Sekunden) in einem Spiel nachzustellen und messen die FPS-Werte jeder einzelnen Sekunde. Mit diesen Informationen füttern wir daraufhin den Frameverlauf, an dem man sehr exakt erkennen kann, wie gut eine Grafikkarte das Spiel über einen längeren Zeitraum darstellen kann.
Benchmarks mit SSAA
Mit der aktuellen GPU-Generation hat es sowohl bei ATi als auch bei Nvidia einen Schritt nach vorne in Sachen Bildqualität gegeben. Denn endlich ermöglichen beide Hersteller offiziell die Nutzung von Super-Sampling-Anti-Aliasing, das im Gegensatz zur herkömmlichen Kantenglättung das ganze Bild bearbeitet. Die Nachteile liegen dagegen bei einem enormen Hardwarehunger sowie bei einer Inkompatibilität in einigen Spielen. ATi ermöglicht SSAA offiziell im Control Panel, dafür aber nur in DirectX-9-Titeln. Bei Nvidia ist dagegen SSAA unter allen APIs inklusive DirectX 11 möglich, dafür muss aber auf ein (Nvidia eigenes) externes Tool zurückgegriffen werden. Dieses hat im Gegensatz zur ATi-Implementierung den Vorteil, die SSAA-Samples unabhängig von den MSAA-Samples einstellen zu können.
Darüber hinaus wird auf ATi-Karten das LOD bei Nutzung von SSAA verschoben, um so eine bessere anisotrope Filterung zu erzielen. Die Nvidia-Hardware belässt das LOD (zumindest noch) auf Standard. Aus gründen der Vergleichbarkeit beschränken wir uns bei den Tests auf DirectX-9-Spiele sowie auf die Auflösungen 1680x1050 und 1920x1200. In den Titeln Batman: Arkham Asylum (in dem Fall ohne PhysX), Call of Duty: Modern Warfare 2, Mass Effect 2 sowie Splinter Cell: Conviction schalten wir dementsprechend 4xSSAA hinzu.
Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen. Da der synthetische Benchmark in dem Testparcours (sprich der 3DMark Vantage) über keine Spiele-Engine verfügt und somit keine realistische Aussagen über die Geschwindigkeit in 3D-Titeln wiedergibt, haben wir diese Applikation aus dem Rating herausgenommen. Dasselbe gilt für das GPU-PhysX-Spiel Batman: Arkham Asylum. Da in 2560x1600 mit acht-fachem Anti-Aliasing beinahe ausschließlich nur unspielbare FPS-Raten erreicht werden, haben wir uns dazu entschlossen, das Rating in einem Klapptext zu verstecken. Wir bitten, diese Ergebnisse nur mit äußerster Vorsicht zu beachten.
Da verschiedene Architekturen von verschiedenen APIs unterschiedlich profitieren, haben wir uns darüber hinaus dazu entschlossen, zusätzlich für jedes DirectX-Level ein eigenes Rating zu erstellen, wobei in diese alle Werte einer Auflösung, sprich ohne Kantenglättung, mit 4xAA sowie mit 8xAA, einfließen. So wollen wir die „Diagramm-Wut“ etwas im Zaum halten.
Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird ein Savegame zu Crysis Warhead verwendet und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.
Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Crysis Warhead abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.
Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung von Crysis Warhead unter der Auflösung 1920x1200 simuliert.
Mittlerweile werden immer mehr Computer als HTPCs in Wohnzimmern genutzt, die ab und zu unter anderem ein Blu-ray-Video über sich ergehen lassen müssen. Da die Grafikkarte maßgeblich an der Wiedergabe beteiligt ist, messen wir von nun auch die Leistungsaufnahme während des Abspielens eines H.264- (Star Trek) sowie VC-1-Filmes (The Dark Knight). Darüber hinaus wächst ebenso die Anzahl derjenigen, die mehr als nur einen Monitor an den 3D-Beschleuniger anschließen wollen. Und in dem Fall steigt meistens Leistungsaufnahme, da die GPUs aus unterschiedlichen Gründen in dem Fall nicht mehr richtig in den Idle-Modus schalten können. Dementsprechend schauen wir uns zusätzlich den Energiebedarf während des Betriebs von zwei Displays an.
Neben der Leistung, der Bildqualität und den sonstigen Eigenschaften einer modernen Grafikkarte spielt der Preis für die meisten Käufer eine entscheidende Rolle. Denn was nützt einem die schnellste GPU, wenn sie schlicht unbezahlbar ist? Aus diesem Grund haben wir ein Diagramm mit allen 3D-Beschleunigern aus dem Testparcours zusammengestellt und die günstigsten Preise in unserem Preisvergleich [3] herausgesucht. Dabei wird der Preisindex nicht nur nach dem günstigsten Preis erstellen, die Hardware muss auch erhältlich sein. Wir weisen darauf hin, dass sich der Preis der bevorzugten 3D-Karte täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 7.7.2010)
Im Folgenden wird nun das Preis-Leistung-Verhältnis der im Test vertretenen Karten bestimmt. Dabei wird das Performance-Rating durch den Preis dividiert und mit 1000 Multipliziert. Das Ergebnis repräsentiert die Leistung, die man kaufmännisch gerundet für einen Euro erhält. Das Preis-Leistung-Verhältnis wurde für verschiedene Auflösungen und Qualitätseinstellungen ermittelt.
Obwohl die Hardware in unserem Grafikkartentestsystem identisch geblieben ist, hat es doch zahlreiche Modifikationen am Testparcours gegeben. Und obwohl man hätte davon ausgehen können, dass sich das Gefüge zwischen ATi und Nvidia mit diesem Wechsel in die eine oder andere Richtung verschiebt, zeigen unsere Resultate: Dem ist nicht der Fall. Exemplarisch wollen wir dies an den beiden Karten Radeon HD 5850 und GeForce GTX 470 festmachen.
So kann sich die GeForce GTX 470 unter 1920x1200 ohne Kantenglättung sowie die anisotrope Filterung einen Vorsprung von sechs Prozent erkämpfen, während die Differenz beim alten Parcours bei minimal höheren sieben Prozent liegt. Werden nun die beiden qualitätssteigernden Features hinzu geschaltet, steigt der Vorsprung auf elf Prozent zu Gunsten der Nvidia-Karte. Mit dem alten Parcours kann sich die GeForce-Karte dagegen mit zehn Prozent leicht schlechter absetzen, wobei diese Unterschiede in der Praxis wohl kaum zu spüren sind. Bei achtfacher Kantenglättung fällt der Vorsprung der GeForce GTX 470 auf vier Prozent zurück. Das alte Testsystem spricht in dem Fall noch von einer um neun Prozent besseren Leistung.
Es ist also ein andauerndes Auf und Ab zwischen dem alten und dem neuen Testparcours, wobei es einzig bei der achtfachen Kantenglättung einen kleinen Vorteil gegenüber dem alten System für die Radeon HD 5850 gibt. Bei vierfacher Kantenglättung oder gar ohne das Feature bleiben die Differenzen gleich.
Der Blick in das nach APIs sortierte Ranking verrät, dass es die GeForce GTX 470, wie vermutet, unter DirectX 9 nicht gerade leicht hat. Denn dort liegt die GeForce GTX 470 gerade einmal zwei Prozent vor der Radeon HD 5850. Unter der DirectX-10-API sieht es nicht besser aus. Bei drei Prozent kann man wohl kaum von einem Vorsprung reden. Anders dagegen in den DirectX-11-Spielen, in denen die Nvidia-Karte ihre Stärken hat. Vor allem durch die deutlich höhere Tessellation-Leistung kann die GeForce GTX 470 dort punkten und sich um gute 13 Prozent von der Radeon HD 5850 absetzen.
12 Grafikkarten
Beim Super-Sampling-Anti-Aliasing kommt es dagegen auf das Spiel an. Batman Arkham Asylum (ohne PhysX) läuft auf einer GeForce GTX 470 bei aktiviertem 4xSSAA klar schneller als auf der Radeon HD 5850. In Call of Duty: Modern Warfare 2 liegt die GeForce GTX 470 noch knapp vorne, während in Splinter Cell: Conviction absoluter Gleichstand herrscht. In Mass Effect 2 kann die Radeon HD 5850 dann einen ersten Sieg für sich verbuchen.
So lässt sich ohne weiteres sagen, dass keine Karte überall besser ist. Stattdessen hat jede ihre Vor- sowie Nachteile. Doch welche 3D-Beschleuniger empfehlen wir nun. Generell gilt: Solange mit dem eigenen Rechner gespielt werden soll, können wir mittlerweile nur noch zu einer DirectX-11-Lösung raten. Einzig im Low-End-Segment sind DirectX-10-Karten unserer Meinung nach noch eine lohnenswerte Alternative. Natürlich bringen flotte DirectX-10-Karten wie die GeForce GTX 260 oder Radeon HD 4870 in den meisten Spielen noch eine hohe Leistung, die fehlende DirectX-11-Schnittstelle wird aber immer mehr zum Nachteil. Zumal die Preise für die alte Generation immer mehr ansteigen. Wie unsere Empfehlungen unter den DirectX-11-Karten ausfallen, klärt unser Fazit.
Fazit
Bevor wir in unsere Empfehlungen einsteigen, möchten wir betonen, dass es sich bei den nachfolgenden Betrachtungen um Momentaufnahmen handelt. Preis- und Treiberentwicklungen sowie neue Konkurrenten am Markt können das Urteil jederzeit in die eine oder andere Richtung verschieben.
Im Preissegment „bis 80 Euro“ raten wir derzeit zu einer Radeon HD 5670 mit einem 512 MB großen Speicher. Die Karte hat zwar nur selten genügend Leistung für maximale Details, bietet aber genug Rechenkraft, wenn die Detailstufe reduziert wird. Darüber hinaus sprechen eine niedrige Leistungsaufnahme und eine geringe Lautstärke (bei einem entsprechenden Partnermodell) für die kleine ATi-Karte.
ComputerBase-Empfehlung bis 80 Euro
ATi Radeon HD 5670
Positive Eigenschaften
Meistens schnell genug für 1280x1024 1xAA/1xAF
Durchweg sehr niedrige Leistungsaufnahme
Eyefinity für Office-Betrieb
Negative Eigenschaften
Für qualitätssteigernde Features zu langsam
Für zukünftige Spiele zu langsam
Nur 512 MB (1.024-MB-Version erhältlich)
Falls mit mehr grafischem Anspruch gespielt werden soll, raten wir zu einem Produkt im „unter 150 Euro Segment“ zu greifen. Dort sticht die Radeon HD 5770 mit einem 1.024 MB großen Speicher für 140 Euro mit ihrem derzeit sehr guten Preis-Leistung-Verhältnis hervor. Die Karte ist für fast alle moderne Titel schnell genug, bietet einen ausreichend großen Speicher, eine niedrige Lautstärke sowie eine niedrige Leistungsaufnahme. Wenn auf Kantenglättung ab und zu verzichtet werden kann, macht man mit der Radeon HD 5770 nichts verkehrt – vielleicht die attraktivste Version im aktuellen ATi-Portfolio.
ComputerBase-Empfehlung bis 150 Euro
ATi Radeon HD 5770 1GB
Positive Eigenschaften
Schnell genug für 1680x1050
Öfters AA/AF möglich
Sehr niedrige Leistungsaufnahme
Große Anschlussvielfalt
Negative Eigenschaften
Relativ hohe Lautstärke unter Windows
Im Preisgefüge von 150 bis unter 200 Euro sieht es dagegen aktuell Mau aus – sowohl bei ATi als auch bei Nvidia. Die Radeon HD 5830 ist dort zwar vertreten, doch weiß die Karte nur bedingt zu überzeugen. Die Leistung ohne Kantenglättung ist gut, mit diesem Feature sinkt sie aber spürbar. Nichts Ganzes und nichts Halbes also, zumal die Leistungsaufnahme für das Gebotene zu hoch ist.
Ähnliches gilt für die 250-Euro-Grenze, in der mit der GeForce GTX 465 die erste Nvidia-Karte vertreten ist. Diese bietet eine ansehnliche Performance und ein gutes Featureset, bessere Grafikkarten sind aber nicht viel teurer. Auch von diesem Segment raten wir im Endeffekt also ab und kommen damit sogleich in das für anspruchsvolle Spieler aus unserer Sicht interessanteste Preissegment: 250 bis 300 Euro. Dort tummeln sich mit der GeForce GTX 470 für 295 Euro und der Radeon HD 5850 für 270 Euro gleich zwei interessante Grafikkarten – mit ihren Vor- und leider auch Nachteilen.
ComputerBase-Empfehlung bis 300 Euro
ATi Radeon HD 5850
Positive Eigenschaften
Schnell genug für 1920x1200
Meistens AA/AF möglich
Niedrige Leistungsaufnahme unter Windows
Leise unter Windows
Eyefinity
Negative Eigenschaften
Relativ laut unter Last
Nvidia GeForce GTX 470
Positive Eigenschaften
Schnell genug für 1920x1200
Meistens AA/AF möglich
Sehr schnelles DirectX 11
SSAA in allen APIs möglich
CUDA/PhysX
Leise unter Windows
Negative Eigenschaften
Zu hohe Leistungsaufnahme unter Last
Sehr laut unter Last
Die Radeon HD 5850 hat dabei den großen Vorteil einer recht niedrigen Leistungsaufnahme, einer angemessene (wenn auch nicht gerade geringen) Lautstärke sowie die Möglichkeit zu Eyefinity. Die GeForce GTX 470 ist dagegen vor allem in DirectX-11-Titeln klar schneller und bietet mit CUDA sowie PhysX ihrerseits interessante Features. Zusätzlich ist beim Nvidia-Modell in allen APIs, selbst unter DirectX 11, Super-Sampling-Kantenglättung möglich, sodass die Bildqualität ein gutes Stück steigen kann. Als große Nachteile müssen hingegen die Vorteile der ATi-Karte aufgeführt werden: Stromverbrauch und Lautstärke.
Für den, der bis zu 340 Euro ausgeben will und kann, steht die Radeon HD 5870 von ATi zur Diskussion, die eine hohe Leistung mit einer angemessenen Lautstärke vereint. Für einen High-End-Spieler stellt das Produkt eine lohnenswerte Investition dar, zudem es zahlreiche Partnerkarten mit einem besseren Kühlsystem gibt. Auch interessant scheint die 2-GB-Versionen, die uns AMD aber leider nicht zur Verfügung stellen konnte. Ob sich der enorm hohe Aufpreis lohnt, können wir hier und heute somit leider nicht bezeugen.
ComputerBase-Empfehlung bis 350 Euro
ATi Radeon HD 5870
Positive Eigenschaften
Schnell genug für 1920x1200 und teilweise mehr
Fast durchgängig AA/AF möglich
Niedrige Leistungsaufnahme unter Windows
Leise unter Windows
Eyefinity
Negative Eigenschaften
Relativ laut unter Last
Recht hohe Leistungsaufnahme unter Last
Zumal es für 425 Euro dann „auch schon“ die schnellste, derzeit im Handel erhältliche Single-GPU-Karte gibt: Die GeForce GTX 480. Für einen Enthusiasten bietet die Karte auf jeden Fall genau das, was er sich in erster Linie wünscht: Eine sehr hohe Leistung und zahlreiche Features wie SSAA unter allen APIs. In dieser Hinsicht ist das Produkt derzeit klar das mit Abstand beste, doch die Kehrseite der Medaille ist ebenso beachtlich: Stromverbrauch und Lautstärke sind definitiv zu hoch und verhageln am Ende den Gesamteindruck, so dass wir eher zu den kleineren, „vernünftigeren“ Karten raten.
ComputerBase-Empfehlung bis 450 Euro
Nvidia GeForce GTX 480
Positive Eigenschaften
Schnell genug für 1920x1200 und teilweise mehr
Durchgängig AA/AF möglich
Sehr schnelles DirectX 11
SSAA in allen APIs möglich
CUDA/PhysX
Mit 1,5 GB großer Speicher
Leise unter Windows
Negative Eigenschaften
Zu hohe Leistungsaufnahme
Extrem laut unter Last
Kategorisch abraten müssen wir in jedem Fall von der Dual-GPU-Karte Radeon HD 5970 für 550 Euro. Theoretisch ist sie zwar die mit Abstand schnellste Grafikkarte, störende Mikroruckler aufgrund der CrossFire-Technologie machen diesen Vorteil in der Praxis aber leider zu Nichte. Von Leistungsaufnahme und Lautstärke ganz zu schweigen.