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Test: ATi Radeon HD 5570

von Wolfgang Andermahr

Einleitung

AMD scheint derzeit ein wahres Feuerwerk an Grafikkarten auf die Kunden los lassen zu wollen, denn die Anzahl der Neuerscheinungen seit dem Launch der Radeon-HD-5000-Serie ist mehr als nur beachtlich. So hat der Hersteller erst im Laufe der vergangenen Woche die Radeon HD 5450 vorgestellt, die den Einstieg in die neue Grafikkartenserie darstellt. Und mit der Radeon HD 5670 hat ATi einen weiteren einen 3D-Beschleuniger für Spieler im Unter-100-Euro-Segment im Portfolio.

Überraschenderweise fehlte bisher jedoch eine kleinere Radeon HD 5650, was der Hersteller nun nachholen wird. Allerdings hört die Karte auf die Bezeichnung Radeon HD 5570, wobei die Ähnlichkeiten zum größeren Bruder Radeon HD 5670 unverkennbar sind.

ATi Radeon HD 5570
ATi Radeon HD 5570

Technische Daten

Radeon
HD 4670
Radeon
HD 5450
Radeon
HD 5570
Radeon
HD 5670
GeForce
GT 240
Logo ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein ATi Radeon Graphics klein Nvidia GeForce
Chip RV730 RV810/Cedar RV830/Redwood RV830/Redwood GT215
Transistoren 514 Mio. ca. 292 Mio. ca. 627 Mio. ca. 627 Mio. ca. 727 Mio.
Fertigung 55 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Chiptakt 750 MHz 650 MHz 650 MHz 775 MHz 550 MHz
Shadertakt 750 MHz 650 MHz 650 MHz 775 MHz 1.360 MHz
Shader-Einheiten
(MADD)
64 (5D) 16 (5D) 80 (5D) 80 (5D) 96 (1D)
FLOPs (MADD/ADD) 480 GFLOP/s 104 GFLOP/s 520 GFLOPs 620 GFLOPs 392 GFLOPs
ROPs 8 4 8 8 8
Pixelfüllrate 6000 MPix/s 2600 MPix/s 5200 MPix/s 6200 MPix/s 4400 MPix/s
TMUs 32 8 20 20 32
TAUs 32 8 20 20 32
Texelfüllrate 24000 MTex/s 5200 MTex/s 13000 MTex/s 15500 MTex/s 17600 MTex/s
Shader-Model SM 4.1 SM 5 SM 5 SM 5 SM 4.1
Hybrid-CF/-SLI X X X X X
effektive Windows
Stromsparfunktion
Speichermenge 512 MB GDDR3 512 MB DDR2/3
1.024 MB DDR2/3
1.024 MB DDR3 512 MB GDDR5 512 MB GDDR5
1.024 MB DDR3
Speichertakt 1.000 MHz 800 MHz 900 MHz 2.000 MHz 1.700 MHz
1.000 MHz
Speicherinterface 128 Bit 64 Bit 128 Bit 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 32000 MB/s 12800 MB/s 28800 MB/s 64000 MB/s 54400 MB/s
32000 MB/s

Die Radeon HD 5570 setzt wie der größere Bruder Radeon HD 5670 auf die RV830-GPU, die AMD in der Öffentlichkeit gerne Redwood nennt. Der Rechenkern wird im modernen 40-nm-Verfahren bei TSMC gefertigt und umfasst 627 Millionen Transistoren. Eine gute Nachricht für die potenziellen Käufer vorweg: Anders als vielleicht vermutet werden kann, belässt der Chipspezialist den Grafikkern in der Vollausstattung – deaktivierte Einheiten gibt es nicht.

Damit setzt sich der RV830 auf der Radeon HD 5570 aus fünf SIMD-Einheiten zusammen, wobei jede SIMD-Einheit aus 16 5D-Shadereinheiten besteht und somit insgesamt 80 dieser Einheiten existieren. ATi spricht von 400 Stream Processing Units, da es insgesamt 400 ALUs gibt, die jeweils ein MADD (Multiply-ADD) in einem Takt berechnen können. Darüber hinaus ist an jede SIMD-Einheit ein Texturcluster angeschlossen, der sich aus jeweils vier Textureinheiten zusammen setzt. 20 vollwertige Einheiten, die pro Takt einen Pixel adressieren sowie texturieren können, sind auf dem RV830 installiert.

Die Radeon HD 5570 kommt mit zwei ROP-Clustern daher, die sich aus jeweils vier Raster Operation Units (ROPs) zusammen setzen. Damit sind deren acht vorhanden. An jede ROP-Partition ist jeweils ein 64 Bit breiter Speichercontroller angeschlossen, womit das Speicherinterface auf dem 3D-Beschleuniger 128 Bit groß ist.

Beim Speicher selbst hat AMD hingegen einen großen Einschnitt bei der Radeon HD 5570 gegenüber der Radeon HD 5670 vorgenommen. Denn während letztere mit dem modernen und deutlich flotteren GDDR5-Speicher ausgestattet ist, wird auf dem neuen Produkt nur noch langsamerer DDR3-Speicher verbaut. Dieser ist 1.024 MB groß, wobei wir stark davon ausgehen, dass die Bordpartner genauso günstigere 512-MB-Modelle anbieten werden.

Die RV830-GPU taktet auf der Radeon HD 5570 mit 650 MHz und ist somit 125 MHz langsamer als auf der Radeon-HD-5600-Karte. Die Frequenz des Speichers ist gar um 1.100 MHz niedriger, denn dieser wird nur noch mit 900 MHz angesteuert. Das ist der größte Unterschied zwischen den beiden Grafikkarten.

Bezüglich der Features sind die Produkte absolut identisch: DirectX 11 ist ebenso wie Eyefinity (für maximal drei Monitore) mit an Bord. Unter Windows soll der 3D-Beschleuniger geringe 9,69 Watt aus der Steckdose ziehen, unter Last sollen es maximal 42,7 Watt sein.

RV830-GPU
RV830-GPU

Impressionen

ATi Radeon HD 5570

Der genaue Preis der Karte beläuft sich offiziell auf 79 US-Dollar beziehungsweise voraussichtlich 60 Euro (Marktpreis) für eine 1.024-MB-Version mit DDR3-Speicher. Erste Exemplare der Grafikkarte sollten im Laufe des heutigen Tages erhältlich werden.

ATi Radeon HD 5570
ATi Radeon HD 5570

Das schwarz gefärbte PCB der Radeon HD 5570 weist eine Länge von gerade einmal 17 cm auf und sollte problemlos in alle gängigen Gehäuse eingebaut werden können. Die Platine wird in einer Low-Profile-Version gebaut, sodass die Grafikkarte auch in sehr engen Rechnern eingesetzt werden kann. Da die maximale Leistungsaufnahme mit den 43 Watt weit unter den kritischen 75 Watt liegt, ist eine externe Stromversorgung unnötig.

Radeon HD 5570 Rückseite
Radeon HD 5570 Rückseite
Radeon HD 5570 Kühler
Radeon HD 5570 Kühler
Radeon HD 5570 Slotblech
Radeon HD 5570 Slotblech

Das Kühlsystem ist als eine Single-Slot-Version gehalten und wirkt auf dem Referenzdesign der Radeon HD 5570 recht mickrig. Ein im Durchmesser 45 mm großer Axiallüfter sorgt auf dem Konstrukt für die nötige Frischluft. Diese wird aus dem Gehäuse angesagt und anschließend auf die Kühlplatte geblasen, die sich so abkühlen kann. Wir müssen aber anmerken, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass auch nur ein einziger Hersteller auf das Referenzdesign zurückgreifen wird. Stattdessen erwarten wir eine Vielzahl an eigenen Konstruktionen – auch passive.

Radeon HD 5570 Anschlüsse
Radeon HD 5570 Anschlüsse
Radeon HD 5570 D-SUB
Radeon HD 5570 D-SUB
Radeon HD 5570 von oben
Radeon HD 5570 von oben

Unter Windows taktet sich die GPU der Radeon HD 5570 auf 157 MHz herunter, um so Strom sparen zu können. Der 1.024 MB große DDR3-Speicher, der von Samsung mit einer Zugriffszeit von 1,1 ns hergestellt wird, arbeitet dann noch mit 400 MHz. Auf dem Slotblech der ATi Radeon HD 5570 findet der Käufer einen DVI-, einen HDMI- und einen D-SUB-Ausgang vor. Eyefinity, sprich die Nutzung von drei Monitoren gleichzeitig, ist somit nicht möglich. Dazu müsste es mindestens einen DisplayPort-Stecker geben. Wir gehen aber davon aus, dass einige Varianten mit dem modernen Anschluss daher kommen werden.

Radeon HD 5570 ohne Kühler
Radeon HD 5570 ohne Kühler

Testsystem

Testsystem:

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 entschieden. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem (und falls möglich achtfachem) Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen. TSSAA (Nvidia) oder AAA (ATi) zur Glättung von Alpha-Test-Texturen nutzen wir aufgrund von Kompatibilitätsproblemen nicht in unserem Benchmarkparcours.

Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Qualität der Texturfilterung auf aktuellen ATi- und Nvidia-Grafikkarten in der Standard-Einstellung in etwa vergleichbar sind. Bei Nvidia verändern wir somit keinerlei Einstellungen und im ATi-Treiber belassen wir die A.I.-Funktion auf „Standard“.

Treibereinstellungen: Nvidia-Grafikkarten (G9x, GT200)

Treibereinstellungen: ATi-Grafikkarten (RV7x0, RV8x0)

Synthetische Benchmarks

3DMark Vantage

Nachdem der altgediente 3DMark06 schon einige Jahre auf dem Buckel hat und somit nicht nur die Grafik mittlerweile etwas angestaubt wirkt, sondern darüber hinaus das CPU-Limit bei schnellen Grafikkarten immer bemerkbarer wird, wurde es höchste Zeit für einen Nachfolger. Der finnische Hersteller Futuremark hat dementsprechend nach einer langen Wartezeit den 3DMark Vantage auf den Markt gebracht, der von vornherein für die Direct3D-10-API programmiert worden ist. Grafisch bieten die zwei Spieletests dementsprechend viel fürs Auge, wobei vor allem der zweite Test Glanzpunkte setzen kann. Mit FP16-HDR, Tiefenunschärfe, Parallax Occlusion Mapping, einer physikalische Simulation auf der GPU, diversen Shadereffekten und noch vielem mehr bringt der 3DMark Vantage die 3D-Hardware problemlos ans Leistungslimit. Wir testen das Programm (falls die Grafikkarten es zulassen) im Performance-, High- und Extreme-Preset. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel. [1]

3DMark Vantage – RV8x0
3DMark Vantage – RV8x0
3DMark Vantage – GT200
3DMark Vantage – GT200

3DMark Vantage - 1280x1024

 Performance-Preset:
ATi Radeon HD 4770
8.337
Nvidia GeForce GTS 250
8.105
ATi Radeon HD 5750
7.175
Nvidia GeForce 9800 GT
6.662
ATi Radeon HD 5670
6.363
Nvidia GeForce GT 240
5.515
ATi Radeon HD 4670
4.516
ATi Radeon HD 5570
4.000
Nvidia GeForce GT 220
1.854
Nvidia GeForce 9500 GT
1.582
ATi Radeon HD 5450
1.292
ATi Radeon HD 4550
1.151
Angaben in Punkten

Direct3D-9-Benchmarks

Batman: Arkham Asylum (PhysX)

Die Fledermaus ist wieder da und tritt diesmal nicht nur auf den Konsolen, sondern genauso auf dem PC an. Batman: Arkham Asylum ist der Name des Spiels, wobei es sich um ein klassisches Actionspiel von der Schulterperspektive aus handelt. Und im Gegensatz zu vielen anderen Spielen auf Basis eines Filmes, haben die Entwickler mit dem Titel eine gute Arbeit geleistet. Dasselbe gilt für die Technik, da als Basis die Unreal Engine 3 zum Einsatz kommt, die durchaus zu gefallen weiß. Batman: Arkham Asylum unterstützt als einer der wenigen Spiele GPU-PhysX, was optional aktiviert werden kann. In dem Fall wirkt die Interaktion mit der Physik in den Levels deutlich vielschichtiger, was von einer aktuellen Nvidia-GPU berechnet werden kann. Sämtliche ATi-Karten müssen das zusätzliche Rendering dagegen der CPU überlassen, weswegen die Radeon-Beschleuniger keine Chance in dem Spiel haben. Batman: Arkham Asylum ist der Vertreter von GPU-PhysX in unserem Testparcours, was wir dementsprechend auf der Einstellung „Normal“ angeschaltet haben. Als Testsequenz nutzen wir den integrierten Benchmark. Da GPU-PhysX kein offener Standard ist und wohl auch in Zukunft nicht in vielen hochwertigen Spielen eingesetzt wird, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Test nicht in das Gesamtrating mit einfließen zu lassen.

Batman – GT200
Batman – GT200
Batman – GT200

Batman: Arkham Asylum - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
61
Nvidia GeForce 9800 GT
50
Nvidia GeForce GT 240
43
ATi Radeon HD 4770
20
ATi Radeon HD 5670
20
ATi Radeon HD 5750
20
ATi Radeon HD 5570
20
ATi Radeon HD 4670
20
Nvidia GeForce GT 220
18
Nvidia GeForce 9500 GT
15
ATi Radeon HD 4550
13
ATi Radeon HD 5450
13
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
50
Nvidia GeForce 9800 GT
42
Nvidia GeForce GT 240
34
ATi Radeon HD 4770
21
ATi Radeon HD 5750
21
ATi Radeon HD 5670
20
ATi Radeon HD 5570
19
ATi Radeon HD 4670
19
Nvidia GeForce GT 220
13
ATi Radeon HD 5450
13
ATi Radeon HD 4550
12
Nvidia GeForce 9500 GT
11

Call of Duty 5

Das Spiel Call of Duty: World at War ist wieder einmal im zweiten Weltkrieg angesiedelt, und zeigt unter anderem den Kampf der Amerikaner gegen die Asiaten. Dabei schaut man sich viel von dem sehr erfolgreichen und beliebten Vorgänger Call of Duty 4 ab. Doch nicht nur spielerisch weiß der First-Person-Shooter zu gefallen, auch technisch macht man einen kleinen Schritt nach vorne – und das, obwohl man immer noch dieselbe Grafikengine wie in Call of Duty 2 benutzt. Optisch liegt Call of Duty 5 jedoch auf einem vollkommen anderen Niveau: Schicke Shadereffekte sowie ein intelligenter Parallax-Mapping-Einsatz vertuschen die teils etwas schwachen Texturen. Nichtsdestotrotz wirkt die Grafik mittlerweile etwas angestaubt, zumal das Spiel mittlerweile nicht mehr zu den neusten Vertretern seiner Art gehört.

Call of Duty 5 – RV8x0
Call of Duty 5 – RV8x0
Call of Duty 5 – GT200
Call of Duty 5 – GT200

Call of Duty 5 - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
62,9
ATi Radeon HD 5750
57,9
ATi Radeon HD 4770
57,1
Nvidia GeForce 9800 GT
50,9
ATi Radeon HD 5670
43,4
ATi Radeon HD 4670
36,2
Nvidia GeForce GT 240
35,4
ATi Radeon HD 5570
32,4
Nvidia GeForce GT 220
16,7
Nvidia GeForce 9500 GT
14,2
ATi Radeon HD 4550
12,3
ATi Radeon HD 5450
11,4
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
45,2
ATi Radeon HD 5750
42,4
ATi Radeon HD 4770
39,9
Nvidia GeForce 9800 GT
38,0
ATi Radeon HD 5670
31,3
Nvidia GeForce GT 240
26,9
ATi Radeon HD 4670
25,3
ATi Radeon HD 5570
21,5
Nvidia GeForce GT 220
11,7
Nvidia GeForce 9500 GT
10,5
ATi Radeon HD 4550
9,7
ATi Radeon HD 5450
9,5

Riddick: Assault on Dark Athena

Riddick steht nicht nur für Vin Diesel alias Riddick himself, sondern ebenfalls für viele Schleichpassagen, spaßige Gefechte und einem nicht gerade niedrigen Gewaltgrad. Genau auf jene Elemente setzen die Hersteller auch bei Riddick: Assault on Dark Athena, das qualitativ aber leider nicht ganz an das hohe Niveau des Vorgängers heran kommt. Nichtsdestotrotz ist Riddick: Assault on Dark Athena ein sehr gutes Spiel, das ebenfalls grafisch zu gefallen weiß. Diverse Shadereffekte fallen direkt beim ersten Spielen auf und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Und dank der meist dunklen Umgebung, die mit netten Schatteneffekten verstärkt wird, ist die Atmosphäre generell sehr dicht. Als Testsequenz nutzen wir eine 60 Sekunden lange Spielszene im ersten Level. Wenn man in dem neuen Riddick-Titel Kantenglättung nutzen möchte, schaltet sich automatisch das SSAO-Feature aus. Deswegen sind die FPS-Werte mit vier-fachem Anti-Aliasing höher als ohne AA.

Riddick – RV8x0
Riddick – RV8x0
Riddick – GT200
Riddick – GT200

Riddick AODA - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 5750
61,5
ATi Radeon HD 4770
44,5
ATi Radeon HD 5670
44,5
Nvidia GeForce GTS 250
43,3
Nvidia GeForce 9800 GT
35,1
Nvidia GeForce GT 240
31,6
ATi Radeon HD 5570
30,6
ATi Radeon HD 4670
24,8
Nvidia GeForce GT 220
9,5
ATi Radeon HD 5450
9,5
Nvidia GeForce 9500 GT
9,4
ATi Radeon HD 4550
7,4
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5750
59,2
Nvidia GeForce GTS 250
53,1
ATi Radeon HD 5670
45,8
ATi Radeon HD 4770
45,6
Nvidia GeForce 9800 GT
43,6
Nvidia GeForce GT 240
31,5
ATi Radeon HD 5570
28,3
ATi Radeon HD 4670
28,1
Nvidia GeForce 9500 GT
12,8
Nvidia GeForce GT 220
11,4
ATi Radeon HD 5450
11,4
ATi Radeon HD 4550
10,3

Risen

Nachdem die Entwickler rund um Piranha Bytes mit dem Spiel Gothic 3 technisch eine große Katastrophe abgeliefert haben, wollte man unter dem Namen Risen alles besser machen: Und das ist dem Programmiererteam wohl auch gelungen, da es nicht nur spielerisch Fortschritte gegeben hat, sondern vor allem technisch weiter ging. Denn im Gegensatz zum Vorgänger ist Risen um Welten ausgereifter. Doch nicht nur fertig ist das Spiel geworden, hübsch anzusehen ist das Adventurespiel ebenfalls. Zwar setzt die Grafikengine keine neuen Bestmarken, kann aber durchaus als gelungen angesehen werden. Mit hübschen Effekten, einer schicken Landschaft und teilweise viel Liebe zum Detail bietet Risen viel fürs Auge. Einzig auf Anti-Aliasing muss wie auch schon in Gothic 3 leider verzichtet werden. Als Spielsequenz nutzen wir einen 60 Sekunden Langen weg durch einen dichten Wald.

Risen – RV8x0
Risen – RV8x0
Risen – GT200
Risen – GT200

Risen - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
45,2
ATi Radeon HD 5750
41,3
ATi Radeon HD 4770
40,9
Nvidia GeForce 9800 GT
37,2
ATi Radeon HD 5670
32,7
Nvidia GeForce GT 240
28,9
ATi Radeon HD 4670
27,3
ATi Radeon HD 5570
25,3
Nvidia GeForce 9500 GT
12,6
ATi Radeon HD 4550
10,9
Nvidia GeForce GT 220
9,2
ATi Radeon HD 5450
9,2
 1xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
44,5
ATi Radeon HD 5750
37,3
ATi Radeon HD 4770
37,1
Nvidia GeForce 9800 GT
36,9
ATi Radeon HD 5670
28,3
Nvidia GeForce GT 240
28,3
ATi Radeon HD 4670
26,6
ATi Radeon HD 5570
22,6
Nvidia GeForce 9500 GT
12,3
ATi Radeon HD 4550
10,9
Nvidia GeForce GT 220
8,6
ATi Radeon HD 5450
8,6

Direct3D-10/11-Benchmarks

Anno 1404

Anno 1404 ist der neuste Spross aus der Anno-Serie, der eine große Aufgabe vor sich hat: Die drei sehr erfolgreichen Vorgänger zu toppen. Rein technisch scheint man dies locker erfüllen zu können, da Anno 1404 wohl ohne Zweifel aktuell das optisch schönste Strategiespiel ist – und das vielleicht bei weitem. So bietet der Titel sogar eine Direct3D-10-Unterstützung an, was bei Strategiespielen noch Seltenheitswert hat. Das Auge nimmt dies auf jeden Fall gerne zu Kenntnis, da Anno 1404 nicht nur eine wunderschöne Wasserdarstellung bietet, sondern auch darüber hinaus durchweg zu gefallen weiß. Einen wirklichen grafischen Schwachpunkt hat das Spiel nicht.

Anno 1404 – RV8x0
Anno 1404 – RV8x0
Anno 1404 – GT200
Anno 1404 – GT200

Anno 1404 - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
50,8
ATi Radeon HD 4770
48,5
ATi Radeon HD 5750
44,5
Nvidia GeForce 9800 GT
41,3
ATi Radeon HD 5670
35,0
Nvidia GeForce GT 240
32,6
ATi Radeon HD 5570
27,2
ATi Radeon HD 4670
25,4
Nvidia GeForce GT 220
15,9
Nvidia GeForce 9500 GT
13,0
ATi Radeon HD 4550
10,1
ATi Radeon HD 5450
9,6
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
34,3
ATi Radeon HD 4770
33,8
ATi Radeon HD 5750
32,9
Nvidia GeForce 9800 GT
28,1
ATi Radeon HD 5670
23,5
Nvidia GeForce GT 240
22,9
ATi Radeon HD 4670
19,8
ATi Radeon HD 5570
17,5
Nvidia GeForce GT 220
10,3
Nvidia GeForce 9500 GT
8,8
ATi Radeon HD 5450
7,0
ATi Radeon HD 4550
6,7

Battleforge

Das Strategiespiel Battleforge wurde von EA Phenomic entwickelt und macht einiges anders als vergleichbare Titel. So stellt man vor Spielbeginn die eigenen Einheiten anhand eines „Kartendecks“ selber zusammen, die man dann im Laufe des Spiels „legen“ kann. Nicht nur spielerisch, auch grafisch macht die Battleforge-Engine eine gute Figur. Das Spiel bietet den Support von DirectX 11 (was wir inklusive der Einstellung SSAO Very High nutzen), schicke Texturen sowie aufwendige Effekte, sodass die Spielwelt erfrischend modern aussieht. Doch dies hat auch einen spürbaren Performancehunger zur Folge, der die Grafikkarte und den Hauptprozessor stark belastet. Als Benchmark nutzen wir eine integrierte Funktion, damit der Ablauf für alle Testkandidaten immer gleich ist.

Battleforge – RV8x0
Battleforge – RV8x0
Battleforge – GT200
Battleforge – GT200

Battleforge - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 5750
36,7
Nvidia GeForce GTS 250
34,4
ATi Radeon HD 4770
29,5
Nvidia GeForce 9800 GT
25,9
ATi Radeon HD 5670
25,0
ATi Radeon HD 5570
19,6
Nvidia GeForce GT 240
18,9
ATi Radeon HD 4670
18,2
Nvidia GeForce GT 220
9,2
Nvidia GeForce 9500 GT
7,5
ATi Radeon HD 5450
5,9
ATi Radeon HD 4550
5,4
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5750
26,9
ATi Radeon HD 4770
22,0
Nvidia GeForce GTS 250
19,6
ATi Radeon HD 5670
18,3
Nvidia GeForce 9800 GT
15,8
ATi Radeon HD 4670
13,3
ATi Radeon HD 5570
13,1
Nvidia GeForce GT 240
11,2
Nvidia GeForce GT 220
5,5
Nvidia GeForce 9500 GT
5,1
ATi Radeon HD 5450
4,5
ATi Radeon HD 4550
4,2

Colin McRae: Dirt 2 (DX9/DX11)

Und es wird dreckig. Aber so richtig! Auch wenn das Rennspiel Colin McRae: Dirt 2 etwas von den eigentlichen Intentionen der Vorgänger abweicht und längst nicht mehr „nur“ ein Rallye-Spiel ist, so haben die Entwickler rund um Codemasters mit dem neustens Spross wohl eine sehr gute Arbeit geleistet. Vor allem technisch weiß die in Dirt 2 eingesetzt Grafik-Engine zu gefallen, die mit diversen Effekten versucht das Auge des Spielers zu erfreuen, was Dirt 2 auch gelingt. Für die PC-Version wurde die Optik weiter überarbeitet, da der Titel nun etwas mit DirectX 11 anfangen kann. So setzen die Entwickler auf High Definition Ambient Occlusion, um die Beleuchtung zu verbessern. Weiterhin wird das Shader-Model 5.0 sowie Tessellation eingesetzt, wodurch die Fahnen, die Zuschauer und die Wasser-Effekte besser umgesetzt werden können. Damit mausert sich Colin McRae: Dirt 2 nicht nur zum schönsten Rennspiel, sondern vielleicht auch zum schönsten Spiel überhaupt. Wir nutzen zum Testen den integrierten Benchmark (mit Malaysia als Strecke), wobei wir die Verbesserungen durch Tessellation ausgeschaltet haben. Für die generelle Vergleichbarkeit zwingen wir dem Spiel DirectX 9 auf, wobei wir jedoch für den Vergleich moderner Grafikkarten einen zusätzlichen Durchlauf mit angeschalteten DirectX-11-Features durchführen.

Dirt 2 – RV8x0
Dirt 2 – RV8x0
Dirt 2 – GT200
Dirt 2 – GT200

Colin McRae: Dirt 2 - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
64,7
ATi Radeon HD 5750
63,6
ATi Radeon HD 4770
58,7
Nvidia GeForce 9800 GT
49,9
ATi Radeon HD 5670
46,8
ATi Radeon HD 4670
37,5
Nvidia GeForce GT 240
37,4
ATi Radeon HD 5570
36,3
Nvidia GeForce 9500 GT
15,2
ATi Radeon HD 4550
14,2
Nvidia GeForce GT 220
13,6
ATi Radeon HD 5450
13,6
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
52,3
ATi Radeon HD 4770
49,7
ATi Radeon HD 5750
46,7
Nvidia GeForce 9800 GT
41,3
ATi Radeon HD 5670
34,2
Nvidia GeForce GT 240
29,8
ATi Radeon HD 4670
27,0
ATi Radeon HD 5570
24,8
ATi Radeon HD 4550
13,0
Nvidia GeForce 9500 GT
13,0
Nvidia GeForce GT 220
12,9
ATi Radeon HD 5450
12,9
DirectX-11-Benchmark

Colin McRae: Dirt 2 (DX11) - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 5750
39,9
ATi Radeon HD 5670
29,0
ATi Radeon HD 5570
21,6
ATi Radeon HD 5450
13,0
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5750
31,6
ATi Radeon HD 5670
22,9
ATi Radeon HD 5570
16,8
ATi Radeon HD 5450
12,5

Crysis Warhead

Nachdem der First-Person-Shooter Crysis mittlerweile bereits einige Zeit auf dem Buckel hat, schickten die in Frankfurt ansässigen Hersteller Crytek mit Crysis Warhead ein Addon in die Händlerregale, das die grafische Qualität ein wenig weiter nach oben dreht. So sehen die Texturen etwas besser aus, ebenso die Explosionen. Vor allem bei der Darstellung der Gesichter hat man sich viel Mühe gegeben, die jetzt durch noch mehr Falten, Hautpigmente und diversen weitere Kleinigkeiten realistischer aussehen als jemals in einem anderen PC-Spiel zuvor. Die Direct3D-10-Unterstützung ist in Crysis Warhead unverändert geblieben, ebenso die restliche Technologie. Diese wurde in dem Addon primär auf eine bessere Performance getrimmt. Wir testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Crysis Warhead [2]. Einzig die Qualitätseinstellungen weichen von diesem ab, da wir durchweg die Enthusiast-Einstellung verwenden.

Crysis Warhead – RV8x0
Crysis Warhead – RV8x0
Crysis Warhead – GT200
Crysis Warhead – GT200

Crysis Warhead - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
24,1
ATi Radeon HD 5750
23,2
ATi Radeon HD 4770
22,3
Nvidia GeForce 9800 GT
19,5
ATi Radeon HD 5670
16,9
Nvidia GeForce GT 240
14,4
ATi Radeon HD 4670
13,7
ATi Radeon HD 5570
12,6
Nvidia GeForce 9500 GT
5,7
ATi Radeon HD 4550
4,7
Nvidia GeForce GT 220
4,7
ATi Radeon HD 5450
4,7
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5750
18,1
Nvidia GeForce GTS 250
17,3
ATi Radeon HD 4770
15,9
Nvidia GeForce 9800 GT
12,9
ATi Radeon HD 5670
10,7
ATi Radeon HD 4670
10,4
ATi Radeon HD 5570
9,3
Nvidia GeForce GT 240
8,6
Nvidia GeForce GT 220
3,7
ATi Radeon HD 5450
3,7
ATi Radeon HD 4550
3,6
Nvidia GeForce 9500 GT
3,6

Red Faction: Guerilla

Wer schonmal unbedingt etwas mit einem großen Vorschlaghammer kaputt machen wollte, wird an Red Faction: Guerilla wohl seine wahre Freude haben. Denn in dem First-Person-Shooter geht es wohl primär um das kaputt machen, seine es nun Wände, Treppen oder gleich ganze Gebäude. Um dies auch optisch sinnvoll umsetzen zu können, haben die Entwickler eine leistungsstarke Grafik-Engine geschaffen, die auch abseits der Zerstörung einen guten Eindruck hinterlässt. So weiß vor allem die Beleuchtung zu gefallen, während die Umgebung manchmal doch ein wenig Trist wirkt. Nichtsdestotrotz weißt die Optik von Red Faction: Guerilla keine größeren Schwachstellen auf.

Red Faction Guerilla – RV8x0
Red Faction Guerilla – RV8x0
Red Faction Guerilla – GT200
Red Faction Guerilla – GT200

Red Faction: Guerilla - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
35,5
ATi Radeon HD 4770
32,7
ATi Radeon HD 5750
30,0
Nvidia GeForce 9800 GT
29,1
Nvidia GeForce GT 240
24,4
ATi Radeon HD 5670
20,3
ATi Radeon HD 5570
15,9
ATi Radeon HD 4670
13,1
Nvidia GeForce 9500 GT
8,6
ATi Radeon HD 4550
5,6
Nvidia GeForce GT 220
5,3
ATi Radeon HD 5450
5,3
 4xAA/16xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
30,3
ATi Radeon HD 4770
27,5
ATi Radeon HD 5750
25,0
Nvidia GeForce 9800 GT
24,4
Nvidia GeForce GT 240
20,7
ATi Radeon HD 5670
16,4
ATi Radeon HD 5570
12,8
ATi Radeon HD 4670
12,1
Nvidia GeForce 9500 GT
6,6
ATi Radeon HD 4550
5,0
Nvidia GeForce GT 220
4,5
ATi Radeon HD 5450
4,5

Stalker – Call of Pripyat

Atomreaktor, die Dritte. Stalker – Call of Pripyat entführt den Spieler zum dritten Mal zum Atomreaktor in Tschernobyl, wobei das zweite Add-On den Weg des Hauptprogramms einschlägt und somit die Erkundung des Gebietes im Hauptaugenmerk steht. Davon abgesehen kommt der neuste Stalker-Teil mit einer überarbeiteten Grafik-Engine daher, die nun DirectX-11-Unterstützt, wodurch das Spiel eine bessere Performance beziehungsweise eine höhere Bildqualität erhält. Für den Benchmarkparcours nutzen wir die DirectX-11-API, schalten die Tessellation aber ab, um einen nahezu vergleichbaren Rechenweg zu erhalten. Nichtsdestotrotz weist die DirectX-11-Version immer noch eine leicht bessere Optik auf. Als Testsequenz nutzen wir einen 25 Sekunden langen Weg durch ein Stalker-Quartier.

Stalker Call of Pripyat – RV8x0
Stalker Call of Pripyat – RV8x0
Stalker Call of Pripyat– GT200
Stalker Call of Pripyat– GT200

Stalker – Call of Pripyat - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
ATi Radeon HD 5750
49,4
Nvidia GeForce GTS 250
40,7
Nvidia GeForce 9800 GT
30,9
ATi Radeon HD 5670
29,6
ATi Radeon HD 4770
28,0
ATi Radeon HD 5570
26,4
Nvidia GeForce GT 240
25,1
ATi Radeon HD 4670
16,7
Nvidia GeForce 9500 GT
7,6
Nvidia GeForce GT 220
6,5
ATi Radeon HD 5450
6,5
ATi Radeon HD 4550
5,9
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5750
26,9
Nvidia GeForce GTS 250
21,4
ATi Radeon HD 5670
18,1
ATi Radeon HD 4770
17,9
Nvidia GeForce 9800 GT
17,3
ATi Radeon HD 5570
12,3
ATi Radeon HD 4670
11,0
Nvidia GeForce GT 240
10,6
Nvidia GeForce GT 220
4,1
ATi Radeon HD 5450
4,1
ATi Radeon HD 4550
4,0
Nvidia GeForce 9500 GT
3,9

World in Conflict: Soviet Assault

Mittlerweile sehen Strategiespiele zwar deutlich besser aus als noch vor einigen Jahren – so recht gelingen will es den Programmen aber nur selten, in die grafische Königsklasse, die meist von First-Person-Shootern gestellt wird, vorzudringen. Die Entwickler von World in Conflict scheinen sich damit nicht haben abfinden wollen und entwickelten eine Grafikengine, die sich vor keinem anderen Spiel zu verstecken braucht. World in Conflict Soviet Assault unterstützt die Direct3D-10-API und hat keine Schwierigkeiten, Kantenglättung unter der neuen Programmierschnittstelle anzuwenden. Schicke Shadereffekte zieren das Spiel (so wirft die Sonne beispielsweise Lichtstrahlen durch die Wolken, welche die Umgebung darunter beleuchten), ebenso detaillierte Texturen und eine realistische Schattendarstellung. Die Animationen der Spielcharaktere sind gut gelungen, was in Kombination mit einem kinoreifen Schnitt Kinoatmosphäre in den Zwischensequenzen aufkommen lässt. Als Testsequenz benutzen wir nicht die integrierte Benchmarkfunktion, da sich diese mitunter wenig berechenbar verhält. Stattdessen verwenden wir die Introsequenz zur elften Mission, die zur neuen Russen-Kampagne gehört.

World in Conflict: SA – RV8x0
World in Conflict: SA – RV8x0
World in Conflict – GT200
World in Conflict – GT200

World in Conflict: SA - 1280x1024

 1xAA/1xAF:
Nvidia GeForce GTS 250
82,4
ATi Radeon HD 4770
79,4
ATi Radeon HD 5750
77,8
Nvidia GeForce 9800 GT
67,4
ATi Radeon HD 5670
64,4
Nvidia GeForce GT 240
60,6
ATi Radeon HD 4670
50,3
ATi Radeon HD 5570
47,6
Nvidia GeForce 9500 GT
21,8
ATi Radeon HD 4550
17,9
Nvidia GeForce GT 220
14,9
ATi Radeon HD 5450
14,9
 4xAA/16xAF:
ATi Radeon HD 5750
53,3
ATi Radeon HD 4770
51,2
Nvidia GeForce GTS 250
50,9
Nvidia GeForce 9800 GT
41,9
ATi Radeon HD 5670
39,7
Nvidia GeForce GT 240
37,6
ATi Radeon HD 4670
35,0
ATi Radeon HD 5570
27,7
Nvidia GeForce 9500 GT
10,1
ATi Radeon HD 4550
9,8
Nvidia GeForce GT 220
8,8
ATi Radeon HD 5450
8,8

Performancerating

Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen. Da der synthetische Benchmark in dem Testparcours (sprich der 3DMark Vantage) über keine Spiele-Engine verfügt und somit keine realistische Aussagen über die Geschwindigkeit in 3D-Titeln wiedergibt, haben wir diese Applikation aus dem Rating herausgenommen. Dasselbe gilt für das GPU-PhysX-Spiel Batman: Arkham Asylum.

Performancerating - 1280x1024

Nvidia GeForce GTS 250
179,2
ATi Radeon HD 5750
179,1
ATi Radeon HD 4770
162,4
Nvidia GeForce 9800 GT
143,8
ATi Radeon HD 5670
130,4
Nvidia GeForce GT 240
114,3
ATi Radeon HD 5570
100,0
ATi Radeon HD 4670
94,5
Nvidia GeForce 9500 GT
42,6
Nvidia GeForce GT 220
39,0
ATi Radeon HD 4550
33,7
ATi Radeon HD 5450
32,7
Angaben in Prozent

Performancerating Qualität

Rating - 1280x1024 4xAA/16xAF

ATi Radeon HD 5750
195,8
Nvidia GeForce GTS 250
190,6
ATi Radeon HD 4770
176,2
Nvidia GeForce 9800 GT
154,6
ATi Radeon HD 5670
137,6
Nvidia GeForce GT 240
116,8
ATi Radeon HD 4670
108,5
ATi Radeon HD 5570
100,0
Nvidia GeForce 9500 GT
44,0
Nvidia GeForce GT 220
41,6
ATi Radeon HD 4550
38,5
ATi Radeon HD 5450
37,5
Angaben in Prozent

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird ein Savegame zu Bioshock verwendet und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.

Lautstärke

 Idle – Windows:
ATi Radeon HD 4550
40,0
Nvidia GeForce 9500 GT
40,0
Nvidia GeForce GT 220
40,0
ATi Radeon HD 5450
40,0
ATi Radeon HD 4670
40,5
Nvidia GeForce 9800 GT
41,0
ATi Radeon HD 4770
42,5
ATi Radeon HD 5670
45,0
ATi Radeon HD 5750
46,0
ATi Radeon HD 5570
46,5
Nvidia GeForce GT 240
48,5
Nvidia GeForce GTS 250
56,0
 Last:
ATi Radeon HD 4550
40,5
Nvidia GeForce 9500 GT
40,5
Nvidia GeForce GT 220
40,5
ATi Radeon HD 5450
40,5
ATi Radeon HD 4670
43,5
Nvidia GeForce 9800 GT
46,0
ATi Radeon HD 4770
47,5
ATi Radeon HD 5670
50,5
ATi Radeon HD 5750
50,5
ATi Radeon HD 5570
51,5
Nvidia GeForce GT 240
55,5
Nvidia GeForce GTS 250
56,0
Angaben in Dezibel

Beim Referenzdesign der Radeon HD 5570 scheint sich ATi nicht die größte Mühe bezüglich der Lautstärke gemacht zu haben. Denn der nur 45 mm große Lüfter macht bereits unter Windows mir 46,5 Dezibel auf sich aufmerksam, was ein ruhiges Arbeiten unmöglich macht. Aus einem geschlossenen Gehäuse ist es kein Problem, die Grafikkarte von den restlichen Komponenten unterscheiden zu können. Die ältere Radeon HD 4670 macht dagegen vor, wie es sein sollte. Hier werden Drittanbieter mit Sicherheit bessere Lösungen bieten.

Ähnliches gilt während der Lastphase, in der die Grafikkarte einen Lärmpegel von 51,5 Dezibel erzeugt. Dies ist im Vergleich zwar nicht mehr ganz so kritisch, aber ein 3D-Beschleuniger dieser Leistungsklasse kann ohne einen allzu großen Aufwand lautlos betrieben werden.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Bioshock abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle – Windows:
Nvidia GeForce GT 240
36
ATi Radeon HD 5570
36
Nvidia GeForce GTS 250
37
ATi Radeon HD 5750
39
ATi Radeon HD 5670
41
ATi Radeon HD 4550
41
ATi Radeon HD 4670
43
ATi Radeon HD 5450
48
Nvidia GeForce 9500 GT
49
ATi Radeon HD 4770
52
Nvidia GeForce GT 220
53
Nvidia GeForce 9800 GT
58
 Last - GPU:
ATi Radeon HD 4550
62
Nvidia GeForce GT 240
63
ATi Radeon HD 5750
67
ATi Radeon HD 5570
67
Nvidia GeForce GTS 250
68
ATi Radeon HD 4770
69
Nvidia GeForce 9500 GT
71
ATi Radeon HD 5450
71
Nvidia GeForce GT 220
73
ATi Radeon HD 5670
78
ATi Radeon HD 4670
84
Nvidia GeForce 9800 GT
92
 Last - Chiprückseite:
ATi Radeon HD 4550
45
ATi Radeon HD 5750
50
ATi Radeon HD 5570
50
Nvidia GeForce GT 240
51
ATi Radeon HD 5670
52
Nvidia GeForce GTS 250
53
ATi Radeon HD 5450
53
ATi Radeon HD 4770
54
Nvidia GeForce 9500 GT
55
Nvidia GeForce GT 220
56
ATi Radeon HD 4670
57
Nvidia GeForce 9800 GT
65
Angaben in °C

Die Temperaturen der Radeon HD 5570 liegen durch die Bank im grünen Bereich. So messen wir unter Windows höchstens 36 Grad Celsius, was ein sehr guter Wert ist. Doch auch unter Last erhitzt sich die kleine RV830-GPU nicht mehr als auf 67 Grad Celsius. Die Chiprückseite erwärmt sich auf etwa 50 Grad Celsius.

Leistungsaufnahme

Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung von Crysis Warhead unter der Auflösung 1920x1200 simuliert.

Leistungsaufnahme

 Idle – Windows:
ATi Radeon HD 4550
151
ATi Radeon HD 5450
151
ATi Radeon HD 5570
153
ATi Radeon HD 4670
153
Nvidia GeForce GT 240
157
Nvidia GeForce 9500 GT
157
ATi Radeon HD 5670
160
Nvidia GeForce GT 220
161
ATi Radeon HD 5750
162
Nvidia GeForce GTS 250
174
ATi Radeon HD 4770
177
Nvidia GeForce 9800 GT
182
 Last:
ATi Radeon HD 4550
184
ATi Radeon HD 5450
186
Nvidia GeForce 9500 GT
195
ATi Radeon HD 5570
200
Nvidia GeForce GT 220
207
ATi Radeon HD 4670
218
ATi Radeon HD 5670
223
Nvidia GeForce GT 240
226
ATi Radeon HD 5750
235
ATi Radeon HD 4770
240
Nvidia GeForce 9800 GT
268
Nvidia GeForce GTS 250
295
Angaben in Watt (W)

Wie von der Radeon-HD-5000-Serie gewohnt, funktioniert der Energiesparmechanismus, der die Grafikkarte mit den gemessenen 153 Watt (gemeint ist der gesamte PC) sparsam erscheinen lässt, auf der Radeon HD 5570 sehr gut. Richtig punkten kann der 3D-Beschleuniger aber unter Last, da es dort zu einem ordentlichen Ergebnis von 200 Watt kommt. Die in etwa gleich schnelle Radeon HD 4670 benötigt 218 Watt.

Blu-ray/Multi-Monitor-Verbrauch

Mittlerweile werden immer mehr Computer als HTPCs in Wohnzimmern genutzt, die ab und zu unter anderem ein Blu-ray-Video über sich ergehen lassen müssen. Da die Grafikkarte maßgeblich an der Wiedergabe beteiligt ist, messen wir von nun an auch die Leistungsaufnahme während des Abspielens eines H.264- (Star Trek) sowie VC-1-Filmes (The Dark Knight). Darüber hinaus wächst die Anzahl derjenigen, die mehr als nur einen Monitor an den 3D-Beschleuniger anschließen wollen. In diesem Fall steigt meistens die Leistungsaufnahme, da die GPUs aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr richtig in den Idle-Modus schalten können. Aus diesem Grund schauen wir uns zusätzlich den Energiebedarf während des Betriebs von zwei Displays an.

Leistungsaufnahme - Blu-ray-Wiedergabe

 H.264-Codec:
ATi Radeon HD 4550
163
ATi Radeon HD 5570
163
ATi Radeon HD 5450
164
Nvidia GeForce 9500 GT
165
ATi Radeon HD 4670
171
ATi Radeon HD 5670
178
ATi Radeon HD 5750
179
Nvidia GeForce GT 220
181
Nvidia GeForce GT 240
185
ATi Radeon HD 4770
190
Nvidia GeForce 9800 GT
193
Nvidia GeForce GTS 250
197
 VC-1-Codec:
ATi Radeon HD 4550
162
ATi Radeon HD 5450
163
ATi Radeon HD 5570
163
ATi Radeon HD 4670
170
Nvidia GeForce 9500 GT
171
ATi Radeon HD 5670
177
ATi Radeon HD 5750
178
Nvidia GeForce GT 220
181
Nvidia GeForce GT 240
185
ATi Radeon HD 4770
189
Nvidia GeForce 9800 GT
195
Nvidia GeForce GTS 250
200
Angaben in Watt (W)

Bei der Blu-ray-Wiedergabe weiß die Radeon HD 5570, unabhängig vom Codec, zu überzeugen. Mit jeweils 163 Watt liegt die Grafikkarte interessanterweise gar vor der Radeon HD 5450. Wir gehen hier allerdings davon aus, dass entweder die Messungenauigkeit zugeschlagen hat, oder unser Exemplar der Radeon HD 5450 bezüglich der Leistungsaufnahme nicht gerade das Beste gewesen ist. Beim Betrieb mit zwei Monitoren ist das Ergebnis ebenfalls gut.

Leistungsaufnahme - Zwei Monitore

ATi Radeon HD 4550
155
ATi Radeon HD 5450
155
ATi Radeon HD 5570
156
Nvidia GeForce 9500 GT
159
ATi Radeon HD 4670
160
Nvidia GeForce GT 220
168
ATi Radeon HD 5670
171
Nvidia GeForce GT 240
171
ATi Radeon HD 5750
176
Nvidia GeForce 9800 GT
184
Nvidia GeForce GTS 250
188
ATi Radeon HD 4770
190
Angaben in Watt (W)

Übertaktbarkeit

Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark06, der besonders grafiklastig ist, laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe von Battleforge, Crysis Warhead und Stalker – Call of Pripyat. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.

Übertaktbarkeit

 Battleforge:
ATi HD 5570 – Übertaktet (725/1.100)
22,5
ATi HD 5570 – Standard (650/900)
19,6
 Crysis Warhead:
ATi HD 5570 – Übertaktet (725/1.100)
14,3
ATi HD 5570 – Standard (650/900)
12,6
 Stalker Call of Pripyat:
ATi HD 5570 – Übertaktet (725/1.100)
30,8
ATi HD 5570 – Standard (650/900)
26,4

Die RV830-GPU auf der Radeon DH 5570 lässt sich durchschnittlich übertakten: Immerhin 75 MHz mehr und somit ein Endergebnis von 725 MHz sind möglich, bevor erste Grafikfehler auftauchen. Der 1.024 MB große DDR3-Speicher ist um einiges übertaktungsfreundlicher. Er macht gute 1.100 MHz, eine Frequenzsteigerung von runden 200 MHz, problemlos mit. Somit konnten wir die Leistung je nach Anwendung um 13 Prozent bis 17 Prozent steigern.

Preis-Leistung-Verhältnis

Neben der Leistung, der Bildqualität und den sonstigen Eigenschaften einer modernen Grafikkarte spielt der Preis für die meisten Käufer eine entscheidende Rolle. Denn was nützt einem die schnellste GPU, wenn sie schlicht unbezahlbar ist? Aus diesem Grund haben wir ein Diagramm mit allen 3D-Beschleunigern aus dem Testparcours zusammengestellt und die günstigsten Preise in unserem Preisvergleich [3] herausgesucht. Dabei wird der Preisindex nicht nur nach dem günstigsten Preis erstellen, die Hardware muss auch erhältlich sein. Wir weisen darauf hin, dass sich der Preis der bevorzugten 3D-Karte täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 8.2.2010)

Preistabelle 1280

ATi Radeon HD 4550
35
Nvidia GeForce 9500 GT
40
ATi Radeon HD 5450
40
Nvidia GeForce GT 220
45
ATi Radeon HD 4670
55
ATi Radeon HD 5570
60
Hinweis: Voraussichtlicher Preis
ATi Radeon HD 5670
70
Nvidia GeForce 9800 GT
70
Nvidia GeForce GT 240
70
ATi Radeon HD 4770
80
Nvidia GeForce GTS 250
100
ATi Radeon HD 5750
115
Angaben in Euro

Preis/Leistung 1280x1024

Nvidia GeForce 9800 GT
100,0%
ATi Radeon HD 4770
98,8%
ATi Radeon HD 5670
90,8%
Nvidia GeForce GTS 250
87,3%
ATi Radeon HD 4670
83,8%
ATi Radeon HD 5570
81,3%
Nvidia GeForce GT 240
79,6%
ATi Radeon HD 5750
75,8%
Nvidia GeForce 9500 GT
51,9%
ATi Radeon HD 4550
46,9%
Nvidia GeForce GT 220
42,1%
ATi Radeon HD 5450
39,9%
Angaben in Prozent
Weitere Preis-Leistung-Ratings

Preis/Leistung 1280x1024 4xAA/16xAF

Nvidia GeForce 9800 GT
100,0%
ATi Radeon HD 4770
99,7%
ATi Radeon HD 4670
89,4%
ATi Radeon HD 5670
88,9%
Nvidia GeForce GTS 250
86,3%
ATi Radeon HD 5750
77,0%
Nvidia GeForce GT 240
75,4%
ATi Radeon HD 5570
75,4%
ATi Radeon HD 4550
49,6%
Nvidia GeForce 9500 GT
49,6%
ATi Radeon HD 5450
42,3%
Nvidia GeForce GT 220
41,8%
Angaben in Prozent

Fazit

Mit der Radeon HD 5570 geht AMD einen weiteren Schritt zur Komplettierung der Radeon-HD-5000-Serie. Die heute vorgestellte Karte findet in der Nische zwischen Radeon HD 5450 und Radeon HD 5670 ihren Platz.

Bezüglich der Leistung macht die Radeon HD 5570 einen gewaltigen Schritt gegenüber der Radeon HD 4550. Dabei muss aber angemerkt werden, dass der Name wohl die einzige Verwandtschaft der beiden Karten ist: Sowohl die Leistung als auch der Preis sind stark unterschiedlich. Ein besserer Vergleich ist dagegen die „alte“ Radeon HD 4670, die in etwa dieselbe Leistung aufweist. Unter 1280x1024 konkurrieren die beiden Karten miteinander.

So schafft es die Radeon HD 5570 ohne Anti-Aliasing sowie der anisotropen Filterung sich um sechs Prozent vor die Radeon HD 4670 zu setzen. Die „neue“ Radeon HD 5670 ist dagegen um 30 Prozent flotter als die Radeon HD 5570. Dasselbe gilt für die GeForce GT 240 von Nvidia mit GDDR5-Speicher, die um 14 Prozent mehr Geschwindigkeit aufbietet. Mit den beiden qualitätssteigernden Features dreht die Radeon HD 4670 dagegen den Spieß um und rendert um acht Prozent flotter als die neue DirectX-11-Karte – dies ist vermutlich in der höheren Texturleistung begründet. Jedoch sind beide Modelle für diese Qualitätseinstellung zu langsam, weswegen das Verhalten interessant ist, aber keine Rolle spielt.

Die Lautstärke der Radeon HD 5570 fällt uns dagegen schwer zu beurteilen, da das Referenzdesign erfahrungsgemäß in dieser Preisklasse von keinem Bordpartner übernommen wird. Und wenn, dann empfehlen wir auf jeden Fall, sich nach einem Exemplar mit einem anderen Kühler umzusehen. Warum AMD zur Vorstellung auf einen derart ineffizienten Kühler setzt, ist uns schleierhaft. Schließlich beißt sich der Ersteindruck in den Köpfen der Kunden in der Regel fest.

ATi Radeon HD 5570
ATi Radeon HD 5570

Durchgängig Lob einstreichen kann die Radeon HD 5570 dagegen bei der Leistungsaufnahme. Unter Windows, beim Abspielen einer Blu-ray, beim Zwei-Monitor-Betrieb oder beim Spielen: Die Leistungsaufnahme ist auf der ATi-Karte sehr gering. Eine ansonsten ebenbürtige Radeon HD 4670 hat in dieser Disziplin klar das Nachsehen.

Für den voraussichtlichen Marktpreis von etwa 60 Euro ist die Radeon HD 5570 damit ein gutes Angebot. ATi hat es geschafft, die Karte in den brauchbaren Qualitätseinstellungen leicht gegenüber der Radeon HD 4670 zu verbessern. Natürlich sollten Vielspieler und Grafik-Enthusiasten zu einem deutlich schnelleren Paket greifen, für Gelegenheitsspieler reicht die Performance bei etwas verringerten Details aber meistens aus.

Hervorgehoben werden muss die durchaus beeindruckende Leistungsaufnahme der Radeon HD 5570, die öfters auf und manchmal nur knapp über dem Niveau einer Radeon HD 5450 liegt. Für Stromsparer bietet sich der 3D-Beschleuniger entsprechend an. Aufgepasst werden muss dagegen beim Kühlsystem, denn zumindest das Referenzdesign ist diesbezüglich nicht gerade gelungen.

Nicht vergessen werden sollten aber die Karten um die 70 Euro, die damit nur zehn Euro teurer sind, zum Teil aber spürbar mehr Leistung aufweisen. Diesbezüglich bietet sich die GeForce GT 240 von Nvidia an. Oder, noch besser, die Radeon HD 5670 von ATi. Vor allem letztere bietet gute 30 Prozent Mehrleistung, zieht dafür aber etwas mehr Strom aus der Steckdose.

ATi Radeon HD 5570
Positive Eigenschaften
  • Öfters schnell genug für 1280x1024 1xAA/1xAF
  • Durchweg sehr niedrige Leistungsaufnahme
  • DirectX 11
  • Sehr gut für Blu-ray-Wiedergabe geeignet
Negative Eigenschaften
  • 3D-Leistung oft zu niedrig
  • Für zukünftige Spiele zu langsam
  • Lüfter im Referenzdesign durchgängig zu laut

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