Einleitung
AMD scheint derzeit ein wahres Feuerwerk an Grafikkarten auf die Kunden los lassen zu wollen, denn die Anzahl der Neuerscheinungen seit dem Launch der Radeon-HD-5000-Serie ist mehr als nur beachtlich. So hat der Hersteller erst im Laufe der vergangenen Woche die Radeon HD 5450 vorgestellt, die den Einstieg in die neue Grafikkartenserie darstellt. Und mit der Radeon HD 5670 hat ATi einen weiteren einen 3D-Beschleuniger für Spieler im Unter-100-Euro-Segment im Portfolio.
Überraschenderweise fehlte bisher jedoch eine kleinere Radeon HD 5650, was der Hersteller nun nachholen wird. Allerdings hört die Karte auf die Bezeichnung Radeon HD 5570, wobei die Ähnlichkeiten zum größeren Bruder Radeon HD 5670 unverkennbar sind.
Technische Daten
| Radeon HD 4670 |
Radeon HD 5450 |
Radeon HD 5570 |
Radeon HD 5670 |
GeForce GT 240 |
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|---|---|---|---|---|---|
| Logo | |||||
| Chip | RV730 | RV810/Cedar | RV830/Redwood | RV830/Redwood | GT215 |
| Transistoren | 514 Mio. | ca. 292 Mio. | ca. 627 Mio. | ca. 627 Mio. | ca. 727 Mio. |
| Fertigung | 55 nm | 40 nm | 40 nm | 40 nm | 40 nm |
| Chiptakt | 750 MHz | 650 MHz | 650 MHz | 775 MHz | 550 MHz |
| Shadertakt | 750 MHz | 650 MHz | 650 MHz | 775 MHz | 1.360 MHz |
| Shader-Einheiten (MADD) |
64 (5D) | 16 (5D) | 80 (5D) | 80 (5D) | 96 (1D) |
| FLOPs (MADD/ADD) | 480 GFLOP/s | 104 GFLOP/s | 520 GFLOPs | 620 GFLOPs | 392 GFLOPs |
| ROPs | 8 | 4 | 8 | 8 | 8 |
| Pixelfüllrate | 6000 MPix/s | 2600 MPix/s | 5200 MPix/s | 6200 MPix/s | 4400 MPix/s |
| TMUs | 32 | 8 | 20 | 20 | 32 |
| TAUs | 32 | 8 | 20 | 20 | 32 |
| Texelfüllrate | 24000 MTex/s | 5200 MTex/s | 13000 MTex/s | 15500 MTex/s | 17600 MTex/s |
| Shader-Model | SM 4.1 | SM 5 | SM 5 | SM 5 | SM 4.1 |
| Hybrid-CF/-SLI | X | X | X | X | X |
| effektive Windows Stromsparfunktion |
✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
| Speichermenge | 512 MB GDDR3 | 512 MB DDR2/3 1.024 MB DDR2/3 |
1.024 MB DDR3 | 512 MB GDDR5 | 512 MB GDDR5 1.024 MB DDR3 |
| Speichertakt | 1.000 MHz | 800 MHz | 900 MHz | 2.000 MHz | 1.700 MHz 1.000 MHz |
| Speicherinterface | 128 Bit | 64 Bit | 128 Bit | 128 Bit | 128 Bit |
| Speicherbandbreite | 32000 MB/s | 12800 MB/s | 28800 MB/s | 64000 MB/s | 54400 MB/s 32000 MB/s |
Die Radeon HD 5570 setzt wie der größere Bruder Radeon HD 5670 auf die RV830-GPU, die AMD in der Öffentlichkeit gerne Redwood nennt. Der Rechenkern wird im modernen 40-nm-Verfahren bei TSMC gefertigt und umfasst 627 Millionen Transistoren. Eine gute Nachricht für die potenziellen Käufer vorweg: Anders als vielleicht vermutet werden kann, belässt der Chipspezialist den Grafikkern in der Vollausstattung – deaktivierte Einheiten gibt es nicht.
Damit setzt sich der RV830 auf der Radeon HD 5570 aus fünf SIMD-Einheiten zusammen, wobei jede SIMD-Einheit aus 16 5D-Shadereinheiten besteht und somit insgesamt 80 dieser Einheiten existieren. ATi spricht von 400 Stream Processing Units, da es insgesamt 400 ALUs gibt, die jeweils ein MADD (Multiply-ADD) in einem Takt berechnen können. Darüber hinaus ist an jede SIMD-Einheit ein Texturcluster angeschlossen, der sich aus jeweils vier Textureinheiten zusammen setzt. 20 vollwertige Einheiten, die pro Takt einen Pixel adressieren sowie texturieren können, sind auf dem RV830 installiert.
Die Radeon HD 5570 kommt mit zwei ROP-Clustern daher, die sich aus jeweils vier Raster Operation Units (ROPs) zusammen setzen. Damit sind deren acht vorhanden. An jede ROP-Partition ist jeweils ein 64 Bit breiter Speichercontroller angeschlossen, womit das Speicherinterface auf dem 3D-Beschleuniger 128 Bit groß ist.
Beim Speicher selbst hat AMD hingegen einen großen Einschnitt bei der Radeon HD 5570 gegenüber der Radeon HD 5670 vorgenommen. Denn während letztere mit dem modernen und deutlich flotteren GDDR5-Speicher ausgestattet ist, wird auf dem neuen Produkt nur noch langsamerer DDR3-Speicher verbaut. Dieser ist 1.024 MB groß, wobei wir stark davon ausgehen, dass die Bordpartner genauso günstigere 512-MB-Modelle anbieten werden.
Die RV830-GPU taktet auf der Radeon HD 5570 mit 650 MHz und ist somit 125 MHz langsamer als auf der Radeon-HD-5600-Karte. Die Frequenz des Speichers ist gar um 1.100 MHz niedriger, denn dieser wird nur noch mit 900 MHz angesteuert. Das ist der größte Unterschied zwischen den beiden Grafikkarten.
Bezüglich der Features sind die Produkte absolut identisch: DirectX 11 ist ebenso wie Eyefinity (für maximal drei Monitore) mit an Bord. Unter Windows soll der 3D-Beschleuniger geringe 9,69 Watt aus der Steckdose ziehen, unter Last sollen es maximal 42,7 Watt sein.
Impressionen
ATi Radeon HD 5570
Der genaue Preis der Karte beläuft sich offiziell auf 79 US-Dollar beziehungsweise voraussichtlich 60 Euro (Marktpreis) für eine 1.024-MB-Version mit DDR3-Speicher. Erste Exemplare der Grafikkarte sollten im Laufe des heutigen Tages erhältlich werden.
Das schwarz gefärbte PCB der Radeon HD 5570 weist eine Länge von gerade einmal 17 cm auf und sollte problemlos in alle gängigen Gehäuse eingebaut werden können. Die Platine wird in einer Low-Profile-Version gebaut, sodass die Grafikkarte auch in sehr engen Rechnern eingesetzt werden kann. Da die maximale Leistungsaufnahme mit den 43 Watt weit unter den kritischen 75 Watt liegt, ist eine externe Stromversorgung unnötig.



Das Kühlsystem ist als eine Single-Slot-Version gehalten und wirkt auf dem Referenzdesign der Radeon HD 5570 recht mickrig. Ein im Durchmesser 45 mm großer Axiallüfter sorgt auf dem Konstrukt für die nötige Frischluft. Diese wird aus dem Gehäuse angesagt und anschließend auf die Kühlplatte geblasen, die sich so abkühlen kann. Wir müssen aber anmerken, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass auch nur ein einziger Hersteller auf das Referenzdesign zurückgreifen wird. Stattdessen erwarten wir eine Vielzahl an eigenen Konstruktionen – auch passive.



Unter Windows taktet sich die GPU der Radeon HD 5570 auf 157 MHz herunter, um so Strom sparen zu können. Der 1.024 MB große DDR3-Speicher, der von Samsung mit einer Zugriffszeit von 1,1 ns hergestellt wird, arbeitet dann noch mit 400 MHz. Auf dem Slotblech der ATi Radeon HD 5570 findet der Käufer einen DVI-, einen HDMI- und einen D-SUB-Ausgang vor. Eyefinity, sprich die Nutzung von drei Monitoren gleichzeitig, ist somit nicht möglich. Dazu müsste es mindestens einen DisplayPort-Stecker geben. Wir gehen aber davon aus, dass einige Varianten mit dem modernen Anschluss daher kommen werden.
Testsystem
Testsystem:
- Prozessor
- Intel Core i7 965 Extreme Edition (übertaktet per Multiplikator auf 3,87 GHz, Quad-Core)
- CPU-Kühler
- Noctua NH-U12P
- Motherboard
- Asus Rampage 2 Extreme (Intel X58, BIOS-Version: 1639)
- Arbeitsspeicher
- 3x 2.048 MB Corsair DDR3-1600 (8-8-8-24)
- Grafikkarten
- ATi Radeon HD 5750 (700/2.300), 1.024 MB
- ATi Radeon HD 5670 (775/2.000), 512 MB
- ATi Radeon HD 5570 (650/900), 1.024 MB
- ATi Radeon HD 5450 (650/800), 512 MB
- ATi Radeon HD 4770 (750/1.600), 512 MB
- ATi Radeon HD 4670 (750/1.000), 512 MB
- ATi Radeon HD 4550 (600/800), 512 MB
- Nvidia GeForce GTS 250 (738/1.836/1.100), 1.024 MB
- Nvidia GeForce GT 240 (550/1.340/1.700), 512 MB
- Nvidia GeForce GT 220 (625/1.360/400), 1.024 MB
- Nvidia GeForce 9800 GT (600/1.512/900), 512 MB
- Nvidia GeForce 9500 GT (550/1.400/400), 512 MB
- Netzteil
- Coolermaster M850 Real Power Pro Modular (850 Watt)
- Peripherie
- Pioneer BDC-202BK SATA Blu-ray-Laufwerk
- Western Digital Caviar Black mit 1.000 GB und 32 MB Cache
- Gehäuse
- Corsair Obsidian 800D
- Treiberversionen
- ATi Catalyst 8.69 RC3 (HD 5670, HD 5570, HD 5450)
- ATi Catalyst 9.11 (Dirt-2-Hotfix)
- Nvidia GeForce 195.62
- Software
- Microsoft Windows 7 x64
- Microsoft DirectX 9.0c
- Microsoft Direct3D 10
- Microsoft Direct3D 11
Benchmarks
Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:
- Synthetische Benchmarks:
- 3DMark Vantage 1.01
- Spielebenchmarks:
- Anno 1404, Vollversion, Version 1.1
- Batman: Arkham Asylum, Vollversion, Version 1.1
- Battleforge, Vollversion, Version x (wird zwangsweise aktualisiert)
- Call of Duty 5, Vollversion, Version 1.7
- Colin McRae: Dirt 2, Vollversion, Version 1.0
- Crysis Warhead, Vollversion, Version 1.1
- Red Faction: Guerilla, Vollversion, Version 1.1
- Riddick: Assault on Dark Athena, Vollversion, Version 1.01
- Risen, Vollversion, Version 1.1
- Stalker – Call of Pripyat, Vollversion, Version 1.1
- World in Conflict: Soviet Assault, Vollversion, Version 1.0
Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 entschieden. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem (und falls möglich achtfachem) Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen. TSSAA (Nvidia) oder AAA (ATi) zur Glättung von Alpha-Test-Texturen nutzen wir aufgrund von Kompatibilitätsproblemen nicht in unserem Benchmarkparcours.
Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Qualität der Texturfilterung auf aktuellen ATi- und Nvidia-Grafikkarten in der Standard-Einstellung in etwa vergleichbar sind. Bei Nvidia verändern wir somit keinerlei Einstellungen und im ATi-Treiber belassen wir die A.I.-Funktion auf „Standard“.
Treibereinstellungen: Nvidia-Grafikkarten (G9x, GT200)
- Texturfilterung: Qualität
- Vertikale Synchronisierung: Aus
- MipMaps erzwingen: keine
- Trilineare Optimierung: Ein
- Anisotrope Muster-Optimierung: Aus
- Negativer LOD-Bias: Clamp
- Gamma-angepasstes AA: Ein
- AA-Modus: 1xAA, 4xAA, 8xQAA
- Transparenz AA: Aus
Treibereinstellungen: ATi-Grafikkarten (RV7x0, RV8x0)
- Catalyst A.I.: Standard
- Mipmap Detail Level: High Quality
- Wait for vertical refresh: Always off
- AA-Modus: 1xAA, 4xAA, 8xAA
- Adaptive Anti-Aliasing: Off (nur RV7x0)
- Anti-Aliasing-Mode: Multi-Sampling (nur RV8x0)
Synthetische Benchmarks
3DMark Vantage
Nachdem der altgediente 3DMark06 schon einige Jahre auf dem Buckel hat und somit nicht nur die Grafik mittlerweile etwas angestaubt wirkt, sondern darüber hinaus das CPU-Limit bei schnellen Grafikkarten immer bemerkbarer wird, wurde es höchste Zeit für einen Nachfolger. Der finnische Hersteller Futuremark hat dementsprechend nach einer langen Wartezeit den 3DMark Vantage auf den Markt gebracht, der von vornherein für die Direct3D-10-API programmiert worden ist. Grafisch bieten die zwei Spieletests dementsprechend viel fürs Auge, wobei vor allem der zweite Test Glanzpunkte setzen kann. Mit FP16-HDR, Tiefenunschärfe, Parallax Occlusion Mapping, einer physikalische Simulation auf der GPU, diversen Shadereffekten und noch vielem mehr bringt der 3DMark Vantage die 3D-Hardware problemlos ans Leistungslimit. Wir testen das Programm (falls die Grafikkarten es zulassen) im Performance-, High- und Extreme-Preset. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel. [1]


3DMark Vantage - 1280x1024
Angaben in Punkten
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Direct3D-9-Benchmarks
Batman: Arkham Asylum (PhysX)
Die Fledermaus ist wieder da und tritt diesmal nicht nur auf den Konsolen, sondern genauso auf dem PC an. Batman: Arkham Asylum ist der Name des Spiels, wobei es sich um ein klassisches Actionspiel von der Schulterperspektive aus handelt. Und im Gegensatz zu vielen anderen Spielen auf Basis eines Filmes, haben die Entwickler mit dem Titel eine gute Arbeit geleistet. Dasselbe gilt für die Technik, da als Basis die Unreal Engine 3 zum Einsatz kommt, die durchaus zu gefallen weiß. Batman: Arkham Asylum unterstützt als einer der wenigen Spiele GPU-PhysX, was optional aktiviert werden kann. In dem Fall wirkt die Interaktion mit der Physik in den Levels deutlich vielschichtiger, was von einer aktuellen Nvidia-GPU berechnet werden kann. Sämtliche ATi-Karten müssen das zusätzliche Rendering dagegen der CPU überlassen, weswegen die Radeon-Beschleuniger keine Chance in dem Spiel haben. Batman: Arkham Asylum ist der Vertreter von GPU-PhysX in unserem Testparcours, was wir dementsprechend auf der Einstellung „Normal“ angeschaltet haben. Als Testsequenz nutzen wir den integrierten Benchmark. Da GPU-PhysX kein offener Standard ist und wohl auch in Zukunft nicht in vielen hochwertigen Spielen eingesetzt wird, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Test nicht in das Gesamtrating mit einfließen zu lassen.


Batman: Arkham Asylum - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Call of Duty 5
Das Spiel Call of Duty: World at War ist wieder einmal im zweiten Weltkrieg angesiedelt, und zeigt unter anderem den Kampf der Amerikaner gegen die Asiaten. Dabei schaut man sich viel von dem sehr erfolgreichen und beliebten Vorgänger Call of Duty 4 ab. Doch nicht nur spielerisch weiß der First-Person-Shooter zu gefallen, auch technisch macht man einen kleinen Schritt nach vorne – und das, obwohl man immer noch dieselbe Grafikengine wie in Call of Duty 2 benutzt. Optisch liegt Call of Duty 5 jedoch auf einem vollkommen anderen Niveau: Schicke Shadereffekte sowie ein intelligenter Parallax-Mapping-Einsatz vertuschen die teils etwas schwachen Texturen. Nichtsdestotrotz wirkt die Grafik mittlerweile etwas angestaubt, zumal das Spiel mittlerweile nicht mehr zu den neusten Vertretern seiner Art gehört.


Call of Duty 5 - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Riddick: Assault on Dark Athena
Riddick steht nicht nur für Vin Diesel alias Riddick himself, sondern ebenfalls für viele Schleichpassagen, spaßige Gefechte und einem nicht gerade niedrigen Gewaltgrad. Genau auf jene Elemente setzen die Hersteller auch bei Riddick: Assault on Dark Athena, das qualitativ aber leider nicht ganz an das hohe Niveau des Vorgängers heran kommt. Nichtsdestotrotz ist Riddick: Assault on Dark Athena ein sehr gutes Spiel, das ebenfalls grafisch zu gefallen weiß. Diverse Shadereffekte fallen direkt beim ersten Spielen auf und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Und dank der meist dunklen Umgebung, die mit netten Schatteneffekten verstärkt wird, ist die Atmosphäre generell sehr dicht. Als Testsequenz nutzen wir eine 60 Sekunden lange Spielszene im ersten Level. Wenn man in dem neuen Riddick-Titel Kantenglättung nutzen möchte, schaltet sich automatisch das SSAO-Feature aus. Deswegen sind die FPS-Werte mit vier-fachem Anti-Aliasing höher als ohne AA.


Riddick AODA - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Risen
Nachdem die Entwickler rund um Piranha Bytes mit dem Spiel Gothic 3 technisch eine große Katastrophe abgeliefert haben, wollte man unter dem Namen Risen alles besser machen: Und das ist dem Programmiererteam wohl auch gelungen, da es nicht nur spielerisch Fortschritte gegeben hat, sondern vor allem technisch weiter ging. Denn im Gegensatz zum Vorgänger ist Risen um Welten ausgereifter. Doch nicht nur fertig ist das Spiel geworden, hübsch anzusehen ist das Adventurespiel ebenfalls. Zwar setzt die Grafikengine keine neuen Bestmarken, kann aber durchaus als gelungen angesehen werden. Mit hübschen Effekten, einer schicken Landschaft und teilweise viel Liebe zum Detail bietet Risen viel fürs Auge. Einzig auf Anti-Aliasing muss wie auch schon in Gothic 3 leider verzichtet werden. Als Spielsequenz nutzen wir einen 60 Sekunden Langen weg durch einen dichten Wald.


Risen - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Direct3D-10/11-Benchmarks
Anno 1404
Anno 1404 ist der neuste Spross aus der Anno-Serie, der eine große Aufgabe vor sich hat: Die drei sehr erfolgreichen Vorgänger zu toppen. Rein technisch scheint man dies locker erfüllen zu können, da Anno 1404 wohl ohne Zweifel aktuell das optisch schönste Strategiespiel ist – und das vielleicht bei weitem. So bietet der Titel sogar eine Direct3D-10-Unterstützung an, was bei Strategiespielen noch Seltenheitswert hat. Das Auge nimmt dies auf jeden Fall gerne zu Kenntnis, da Anno 1404 nicht nur eine wunderschöne Wasserdarstellung bietet, sondern auch darüber hinaus durchweg zu gefallen weiß. Einen wirklichen grafischen Schwachpunkt hat das Spiel nicht.


Anno 1404 - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Battleforge
Das Strategiespiel Battleforge wurde von EA Phenomic entwickelt und macht einiges anders als vergleichbare Titel. So stellt man vor Spielbeginn die eigenen Einheiten anhand eines „Kartendecks“ selber zusammen, die man dann im Laufe des Spiels „legen“ kann. Nicht nur spielerisch, auch grafisch macht die Battleforge-Engine eine gute Figur. Das Spiel bietet den Support von DirectX 11 (was wir inklusive der Einstellung SSAO Very High nutzen), schicke Texturen sowie aufwendige Effekte, sodass die Spielwelt erfrischend modern aussieht. Doch dies hat auch einen spürbaren Performancehunger zur Folge, der die Grafikkarte und den Hauptprozessor stark belastet. Als Benchmark nutzen wir eine integrierte Funktion, damit der Ablauf für alle Testkandidaten immer gleich ist.


Battleforge - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Colin McRae: Dirt 2 (DX9/DX11)
Und es wird dreckig. Aber so richtig! Auch wenn das Rennspiel Colin McRae: Dirt 2 etwas von den eigentlichen Intentionen der Vorgänger abweicht und längst nicht mehr „nur“ ein Rallye-Spiel ist, so haben die Entwickler rund um Codemasters mit dem neustens Spross wohl eine sehr gute Arbeit geleistet. Vor allem technisch weiß die in Dirt 2 eingesetzt Grafik-Engine zu gefallen, die mit diversen Effekten versucht das Auge des Spielers zu erfreuen, was Dirt 2 auch gelingt. Für die PC-Version wurde die Optik weiter überarbeitet, da der Titel nun etwas mit DirectX 11 anfangen kann. So setzen die Entwickler auf High Definition Ambient Occlusion, um die Beleuchtung zu verbessern. Weiterhin wird das Shader-Model 5.0 sowie Tessellation eingesetzt, wodurch die Fahnen, die Zuschauer und die Wasser-Effekte besser umgesetzt werden können. Damit mausert sich Colin McRae: Dirt 2 nicht nur zum schönsten Rennspiel, sondern vielleicht auch zum schönsten Spiel überhaupt. Wir nutzen zum Testen den integrierten Benchmark (mit Malaysia als Strecke), wobei wir die Verbesserungen durch Tessellation ausgeschaltet haben. Für die generelle Vergleichbarkeit zwingen wir dem Spiel DirectX 9 auf, wobei wir jedoch für den Vergleich moderner Grafikkarten einen zusätzlichen Durchlauf mit angeschalteten DirectX-11-Features durchführen.


Colin McRae: Dirt 2 - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Colin McRae: Dirt 2 (DX11) - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Crysis Warhead
Nachdem der First-Person-Shooter Crysis mittlerweile bereits einige Zeit auf dem Buckel hat, schickten die in Frankfurt ansässigen Hersteller Crytek mit Crysis Warhead ein Addon in die Händlerregale, das die grafische Qualität ein wenig weiter nach oben dreht. So sehen die Texturen etwas besser aus, ebenso die Explosionen. Vor allem bei der Darstellung der Gesichter hat man sich viel Mühe gegeben, die jetzt durch noch mehr Falten, Hautpigmente und diversen weitere Kleinigkeiten realistischer aussehen als jemals in einem anderen PC-Spiel zuvor. Die Direct3D-10-Unterstützung ist in Crysis Warhead unverändert geblieben, ebenso die restliche Technologie. Diese wurde in dem Addon primär auf eine bessere Performance getrimmt. Wir testen das Spiel mittels einer 60 Sekunden langen Szene, die wir jedes mal exakt nachstellen. Genauere Details zur Testmethode findet man in unserem Spielbericht zu Crysis Warhead [2]. Einzig die Qualitätseinstellungen weichen von diesem ab, da wir durchweg die Enthusiast-Einstellung verwenden.


Crysis Warhead - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Red Faction: Guerilla
Wer schonmal unbedingt etwas mit einem großen Vorschlaghammer kaputt machen wollte, wird an Red Faction: Guerilla wohl seine wahre Freude haben. Denn in dem First-Person-Shooter geht es wohl primär um das kaputt machen, seine es nun Wände, Treppen oder gleich ganze Gebäude. Um dies auch optisch sinnvoll umsetzen zu können, haben die Entwickler eine leistungsstarke Grafik-Engine geschaffen, die auch abseits der Zerstörung einen guten Eindruck hinterlässt. So weiß vor allem die Beleuchtung zu gefallen, während die Umgebung manchmal doch ein wenig Trist wirkt. Nichtsdestotrotz weißt die Optik von Red Faction: Guerilla keine größeren Schwachstellen auf.


Red Faction: Guerilla - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Stalker – Call of Pripyat
Atomreaktor, die Dritte. Stalker – Call of Pripyat entführt den Spieler zum dritten Mal zum Atomreaktor in Tschernobyl, wobei das zweite Add-On den Weg des Hauptprogramms einschlägt und somit die Erkundung des Gebietes im Hauptaugenmerk steht. Davon abgesehen kommt der neuste Stalker-Teil mit einer überarbeiteten Grafik-Engine daher, die nun DirectX-11-Unterstützt, wodurch das Spiel eine bessere Performance beziehungsweise eine höhere Bildqualität erhält. Für den Benchmarkparcours nutzen wir die DirectX-11-API, schalten die Tessellation aber ab, um einen nahezu vergleichbaren Rechenweg zu erhalten. Nichtsdestotrotz weist die DirectX-11-Version immer noch eine leicht bessere Optik auf. Als Testsequenz nutzen wir einen 25 Sekunden langen Weg durch ein Stalker-Quartier.


Stalker – Call of Pripyat - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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World in Conflict: Soviet Assault
Mittlerweile sehen Strategiespiele zwar deutlich besser aus als noch vor einigen Jahren – so recht gelingen will es den Programmen aber nur selten, in die grafische Königsklasse, die meist von First-Person-Shootern gestellt wird, vorzudringen. Die Entwickler von World in Conflict scheinen sich damit nicht haben abfinden wollen und entwickelten eine Grafikengine, die sich vor keinem anderen Spiel zu verstecken braucht. World in Conflict Soviet Assault unterstützt die Direct3D-10-API und hat keine Schwierigkeiten, Kantenglättung unter der neuen Programmierschnittstelle anzuwenden. Schicke Shadereffekte zieren das Spiel (so wirft die Sonne beispielsweise Lichtstrahlen durch die Wolken, welche die Umgebung darunter beleuchten), ebenso detaillierte Texturen und eine realistische Schattendarstellung. Die Animationen der Spielcharaktere sind gut gelungen, was in Kombination mit einem kinoreifen Schnitt Kinoatmosphäre in den Zwischensequenzen aufkommen lässt. Als Testsequenz benutzen wir nicht die integrierte Benchmarkfunktion, da sich diese mitunter wenig berechenbar verhält. Stattdessen verwenden wir die Introsequenz zur elften Mission, die zur neuen Russen-Kampagne gehört.


World in Conflict: SA - 1280x1024
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Performancerating
Kommen wir nun abschließend zum Performancerating. Dadurch soll es erleichtert werden, alle Ergebnisse auf einen Blick zusammengefasst zu bekommen. Da der synthetische Benchmark in dem Testparcours (sprich der 3DMark Vantage) über keine Spiele-Engine verfügt und somit keine realistische Aussagen über die Geschwindigkeit in 3D-Titeln wiedergibt, haben wir diese Applikation aus dem Rating herausgenommen. Dasselbe gilt für das GPU-PhysX-Spiel Batman: Arkham Asylum.
Performancerating - 1280x1024
Angaben in Prozent
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Performancerating Qualität
Rating - 1280x1024 4xAA/16xAF
Angaben in Prozent
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Sonstiges
Lautstärke
Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird ein Savegame zu Bioshock verwendet und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Die Messung erfolgt für das gesamte Testsystem.
Lautstärke
Angaben in Dezibel
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Beim Referenzdesign der Radeon HD 5570 scheint sich ATi nicht die größte Mühe bezüglich der Lautstärke gemacht zu haben. Denn der nur 45 mm große Lüfter macht bereits unter Windows mir 46,5 Dezibel auf sich aufmerksam, was ein ruhiges Arbeiten unmöglich macht. Aus einem geschlossenen Gehäuse ist es kein Problem, die Grafikkarte von den restlichen Komponenten unterscheiden zu können. Die ältere Radeon HD 4670 macht dagegen vor, wie es sein sollte. Hier werden Drittanbieter mit Sicherheit bessere Lösungen bieten.
Ähnliches gilt während der Lastphase, in der die Grafikkarte einen Lärmpegel von 51,5 Dezibel erzeugt. Dies ist im Vergleich zwar nicht mehr ganz so kritisch, aber ein 3D-Beschleuniger dieser Leistungsklasse kann ohne einen allzu großen Aufwand lautlos betrieben werden.
Temperatur
Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Bioshock abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.
Temperatur
Angaben in °C
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Die Temperaturen der Radeon HD 5570 liegen durch die Bank im grünen Bereich. So messen wir unter Windows höchstens 36 Grad Celsius, was ein sehr guter Wert ist. Doch auch unter Last erhitzt sich die kleine RV830-GPU nicht mehr als auf 67 Grad Celsius. Die Chiprückseite erwärmt sich auf etwa 50 Grad Celsius.
Leistungsaufnahme
Für die Messungen der Leistungsaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Leistungsaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb. Letzterer wird durch Verwendung von Crysis Warhead unter der Auflösung 1920x1200 simuliert.
Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
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Wie von der Radeon-HD-5000-Serie gewohnt, funktioniert der Energiesparmechanismus, der die Grafikkarte mit den gemessenen 153 Watt (gemeint ist der gesamte PC) sparsam erscheinen lässt, auf der Radeon HD 5570 sehr gut. Richtig punkten kann der 3D-Beschleuniger aber unter Last, da es dort zu einem ordentlichen Ergebnis von 200 Watt kommt. Die in etwa gleich schnelle Radeon HD 4670 benötigt 218 Watt.
Blu-ray/Multi-Monitor-Verbrauch
Mittlerweile werden immer mehr Computer als HTPCs in Wohnzimmern genutzt, die ab und zu unter anderem ein Blu-ray-Video über sich ergehen lassen müssen. Da die Grafikkarte maßgeblich an der Wiedergabe beteiligt ist, messen wir von nun an auch die Leistungsaufnahme während des Abspielens eines H.264- (Star Trek) sowie VC-1-Filmes (The Dark Knight). Darüber hinaus wächst die Anzahl derjenigen, die mehr als nur einen Monitor an den 3D-Beschleuniger anschließen wollen. In diesem Fall steigt meistens die Leistungsaufnahme, da die GPUs aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr richtig in den Idle-Modus schalten können. Aus diesem Grund schauen wir uns zusätzlich den Energiebedarf während des Betriebs von zwei Displays an.
Leistungsaufnahme - Blu-ray-Wiedergabe
Angaben in Watt (W)
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Bei der Blu-ray-Wiedergabe weiß die Radeon HD 5570, unabhängig vom Codec, zu überzeugen. Mit jeweils 163 Watt liegt die Grafikkarte interessanterweise gar vor der Radeon HD 5450. Wir gehen hier allerdings davon aus, dass entweder die Messungenauigkeit zugeschlagen hat, oder unser Exemplar der Radeon HD 5450 bezüglich der Leistungsaufnahme nicht gerade das Beste gewesen ist. Beim Betrieb mit zwei Monitoren ist das Ergebnis ebenfalls gut.
Leistungsaufnahme - Zwei Monitore
Angaben in Watt (W)
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Übertaktbarkeit
Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark06, der besonders grafiklastig ist, laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe von Battleforge, Crysis Warhead und Stalker – Call of Pripyat. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.
Übertaktbarkeit
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Die RV830-GPU auf der Radeon DH 5570 lässt sich durchschnittlich übertakten: Immerhin 75 MHz mehr und somit ein Endergebnis von 725 MHz sind möglich, bevor erste Grafikfehler auftauchen. Der 1.024 MB große DDR3-Speicher ist um einiges übertaktungsfreundlicher. Er macht gute 1.100 MHz, eine Frequenzsteigerung von runden 200 MHz, problemlos mit. Somit konnten wir die Leistung je nach Anwendung um 13 Prozent bis 17 Prozent steigern.
Preis-Leistung-Verhältnis
Neben der Leistung, der Bildqualität und den sonstigen Eigenschaften einer modernen Grafikkarte spielt der Preis für die meisten Käufer eine entscheidende Rolle. Denn was nützt einem die schnellste GPU, wenn sie schlicht unbezahlbar ist? Aus diesem Grund haben wir ein Diagramm mit allen 3D-Beschleunigern aus dem Testparcours zusammengestellt und die günstigsten Preise in unserem Preisvergleich [3] herausgesucht. Dabei wird der Preisindex nicht nur nach dem günstigsten Preis erstellen, die Hardware muss auch erhältlich sein. Wir weisen darauf hin, dass sich der Preis der bevorzugten 3D-Karte täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 8.2.2010)
Preistabelle 1280
Angaben in Euro
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Preis/Leistung 1280x1024
Angaben in Prozent
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Preis/Leistung 1280x1024 4xAA/16xAF
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Fazit
Mit der Radeon HD 5570 geht AMD einen weiteren Schritt zur Komplettierung der Radeon-HD-5000-Serie. Die heute vorgestellte Karte findet in der Nische zwischen Radeon HD 5450 und Radeon HD 5670 ihren Platz.
Bezüglich der Leistung macht die Radeon HD 5570 einen gewaltigen Schritt gegenüber der Radeon HD 4550. Dabei muss aber angemerkt werden, dass der Name wohl die einzige Verwandtschaft der beiden Karten ist: Sowohl die Leistung als auch der Preis sind stark unterschiedlich. Ein besserer Vergleich ist dagegen die „alte“ Radeon HD 4670, die in etwa dieselbe Leistung aufweist. Unter 1280x1024 konkurrieren die beiden Karten miteinander.
So schafft es die Radeon HD 5570 ohne Anti-Aliasing sowie der anisotropen Filterung sich um sechs Prozent vor die Radeon HD 4670 zu setzen. Die „neue“ Radeon HD 5670 ist dagegen um 30 Prozent flotter als die Radeon HD 5570. Dasselbe gilt für die GeForce GT 240 von Nvidia mit GDDR5-Speicher, die um 14 Prozent mehr Geschwindigkeit aufbietet. Mit den beiden qualitätssteigernden Features dreht die Radeon HD 4670 dagegen den Spieß um und rendert um acht Prozent flotter als die neue DirectX-11-Karte – dies ist vermutlich in der höheren Texturleistung begründet. Jedoch sind beide Modelle für diese Qualitätseinstellung zu langsam, weswegen das Verhalten interessant ist, aber keine Rolle spielt.
Die Lautstärke der Radeon HD 5570 fällt uns dagegen schwer zu beurteilen, da das Referenzdesign erfahrungsgemäß in dieser Preisklasse von keinem Bordpartner übernommen wird. Und wenn, dann empfehlen wir auf jeden Fall, sich nach einem Exemplar mit einem anderen Kühler umzusehen. Warum AMD zur Vorstellung auf einen derart ineffizienten Kühler setzt, ist uns schleierhaft. Schließlich beißt sich der Ersteindruck in den Köpfen der Kunden in der Regel fest.
Durchgängig Lob einstreichen kann die Radeon HD 5570 dagegen bei der Leistungsaufnahme. Unter Windows, beim Abspielen einer Blu-ray, beim Zwei-Monitor-Betrieb oder beim Spielen: Die Leistungsaufnahme ist auf der ATi-Karte sehr gering. Eine ansonsten ebenbürtige Radeon HD 4670 hat in dieser Disziplin klar das Nachsehen.
Für den voraussichtlichen Marktpreis von etwa 60 Euro ist die Radeon HD 5570 damit ein gutes Angebot. ATi hat es geschafft, die Karte in den brauchbaren Qualitätseinstellungen leicht gegenüber der Radeon HD 4670 zu verbessern. Natürlich sollten Vielspieler und Grafik-Enthusiasten zu einem deutlich schnelleren Paket greifen, für Gelegenheitsspieler reicht die Performance bei etwas verringerten Details aber meistens aus.
Hervorgehoben werden muss die durchaus beeindruckende Leistungsaufnahme der Radeon HD 5570, die öfters auf und manchmal nur knapp über dem Niveau einer Radeon HD 5450 liegt. Für Stromsparer bietet sich der 3D-Beschleuniger entsprechend an. Aufgepasst werden muss dagegen beim Kühlsystem, denn zumindest das Referenzdesign ist diesbezüglich nicht gerade gelungen.
Nicht vergessen werden sollten aber die Karten um die 70 Euro, die damit nur zehn Euro teurer sind, zum Teil aber spürbar mehr Leistung aufweisen. Diesbezüglich bietet sich die GeForce GT 240 von Nvidia an. Oder, noch besser, die Radeon HD 5670 von ATi. Vor allem letztere bietet gute 30 Prozent Mehrleistung, zieht dafür aber etwas mehr Strom aus der Steckdose.
- Öfters schnell genug für 1280x1024 1xAA/1xAF
- Durchweg sehr niedrige Leistungsaufnahme
- DirectX 11
- Sehr gut für Blu-ray-Wiedergabe geeignet
- 3D-Leistung oft zu niedrig
- Für zukünftige Spiele zu langsam
- Lüfter im Referenzdesign durchgängig zu laut
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