ComputerBase

Test: Samsung Galaxy S I9000

von Benjamin Beckmann

Einleitung

Im vergangenen Frühjahr erklomm der Smartphone-Hersteller HTC den höchsten Gipfel inmitten der Smartphone-Landschaft und konnte uns von der Qualität des Modells Desire [1] überzeugen. Kaum war der Frühling vorbei, griff auch Apple erneut an und rüstete das iPhone 4 mit beeindruckendem Display aus. Etwa zur gleichen Zeit betrat aber auch Samsung erneut die Bühne und lieferte Ende Juni die ersten Exemplare des mit Spannung erwarteten Galaxy S aus.

Inzwischen sind einige Wochen verstrichen, an den drei genannten Modellen führt nach wie vor kein Weg vorbei, wenn es ein High-End-Smartphone mit großem Touchscreen sein soll.

Samsung Galaxy S vor dem Karton
Samsung Galaxy S vor dem Karton

Wir haben bisher schon vieles über das Samsung Galaxy S I9000 gehört: Manche ulken, es sei ein „Plastikbomber“; außerdem hält sich hartnäckig der Vorwurf, es sei nicht nur iPhone-4-Konkurrenz, sondern im Design auch nahezu ein Plagiat. Weitere Kunden beschweren sich über angebliche Verzögerungen in der Bedienung.

Auf der anderen Seite sehen wir Berichte von Kunden, die vom Display überwältigt, der Akkulaufzeit angenehm überrascht und der guten Verarbeitung begeistert sind.

Im ComputerBase-Test vergessen wir alle Vorurteile und Vorschusslorbeeren und konzentrieren uns stattdessen auf die Fakten. In diesem Artikel stellen wir klar, wo die Stärken und Schwächen des Galaxy S I9000 liegen.

Cyberport.de [2]

Das Testexemplar wurde uns freundlicherweise vom Online-Händler Cyberport [3] zur Verfügung gestellt. Dafür möchten wir uns hiermit herzlich bedanken.

Lieferumfang

Äußerst elegant verpackt erreicht das Galaxy S den Kunden. In einer völlig schwarzen Box kommt nach dem Öffnen das schwarz-silberne Gerät zum Vorschein. Darunter befindet sich das weitere Zubehör.

Das Galaxy S ist in einer Schale aus Pappe eingebettet. Auf dem Display des Geräts befindet sich zunächst noch eine Schutzfolie, die allerdings mit verschiedenen Logos bedruckt und somit nur für den Transport zum Kunden geeignet ist.

Samsung Galaxy S: Lieferumfang
Samsung Galaxy S: Lieferumfang

Mitgeliefert wird außerdem das übliche Smartphone-Zubehör: Ein Stereo-Headset mit In-Ear-Kopfhörern, ein USB-Kabel zum Koppeln des Galaxy S mit dem eigenen PC oder Mac, ein Netzteil-Kabel sowie einige Hefte, die in deutscher und englischer Sprache vorliegen und für den Smartphone-Einstieg oder bei der Garantieabwicklung hilfreich sein können. Separat eingepackt liegt außerdem der Lithium-Polymer-Akku im Karton.

Der Lieferumfang des Galaxy S i9000 im Überblick:

Eigenschaften

Das in der Diagonale 4 Zoll große Display des Samsung Galaxy S I9000 bietet eine Bedienfläche von rund 44 cm². Es basiert auf der herstellereigenen Super-AMOLED-Technologie und dient dank kapazitiver Funktionsweise auch der Eingabe per Finger. Mit 800 × 480 und somit insgesamt 384.000 dargestellten Pixeln bietet es eine Auflösung von 233 Pixeln je Zoll.

Innen verbindet das Galaxy S eine Gemeinsamkeit mit dem iPhone 4 [4] von Apple. Die Chipsätze sind nahezu identisch, weichen lediglich in der Bezeichnung voneinander ab. Samsungs „Hummingbird“ besitzt ebenso einen CPU-Takt von bis zu 1.000 MHz wie der „A4“ von Apple. Als Basis dient beiden ARM-Technologie in Form des Cortex A8. Ein PowerVR SGX 540 dient dem I9000 als Grafikchip – eine gegenüber dem SGX 535 des iPhone 4 etwas leistungsfähigere Variante.

512 MB RAM stehen als Arbeitsspeicher zur Verfügung. Zum Speichern von Apps dient ein 2 GB großer ROM-Bereich. Insgesamt kann der Benutzer 8 GB internen Flash-Speicher nutzen. Dieser lässt sich mithilfe des microSD-Steckplatzes um weitere 32 GB erweitern.

Samsung Galaxy S in drei Teilen
Samsung Galaxy S in drei Teilen

Alles Weitere über die Eigenschaften des Samsung Galaxy S I9000 ist der folgenden Tabelle oder der Website von Samsung [5] zu entnehmen. Viele Details werden in den nächsten Abschnitten dieses Tests noch ausführlicher thematisiert.

Samsung Galaxy S I9000
Weitere Namen: (B)GT-I9000
Typ: Touch-Phone
Bildschirm: Samsung Super-AMOLED mit 4" Diagonale
(Flächeninhalt: 8,6 cm × 5,15 cm = 44,29 cm²),
800 × 480 Pixel (5:3), 233 ppi
Prozessoren: Qualcomm S5PC111 (ARMv7l-kompatibel, „Hummingbird“, 100 bis 1.000 MHz, PowerVR SGX 540)
Arbeitsspeicher: 512 MB RAM
Speichermöglichkeiten: 2 GB ROM, 8 GB Flash-Speicher intern,
erweiterbar durch microSD (bis zu 32 GB)
Eingabe: kapazitiver Touchscreen mit Multi-Touch-Unterstützung, Mikrofon
Sensoren: Yamaha MS-3C (als elektronischer Kompass), Bosch SMB380 (Drei-Achsen-Beschleunigungssensor), Sharp gp2a (Näherungssensor), Sharp gp2a (Lichtsensor)
Betriebssystem: Android 2.1-update1 („Eclair“) mit Samsung Touchwiz
Kommunikation: WLAN 802.11b/g/n, Bluetooth 3.0 mit A2DP, DLNA-Zertifizierung,
A-GPS, Quadband GSM/GPRS/EDGE, Triband UMTS/HSDPA/HSUPA,
UKW-Radio-Empfänger
Multimedia: Unterstützung für Video: MP4, H.263, H.264, DivX, WMV;
Audio: MP3, eAAC+, WMA, WAV, AC3
Lautsprecher: Vorderseite zur Telefonie, Rückseite für Klingeltöne, Medienwiedergabe und Sonstiges
Kamera: 2.592 × 1.944 Pixel (zirka 5 Megapixel), Autofokus, Touch-Fokus (beide nur im Foto-Modus), Geo-Tagging, Video (1.280 × 720 Pixel, zirka 30 fps)
Anschlüsse &
Steckplätze
:
3,5 mm Klinke (Audio und Video), 5-poliger Micro-USB-Anschluss, Slot für SIM-Karte, microSD-Slot
Akku: Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 1.500 mAh
Abmessungen: 122 mm × 64 mm × 9,9 mm
Masse: 119 g
SAR: 0,24 W/kg

Design und Verarbeitung

„Oh, ein iPhone 3GS! – nein, doch nicht“. Die Ähnlichkeit des Samsung Galaxy S I9000 mit dem iPhone von 2009 ist kaum zu übersehen. Ohne den Samsung-Schriftzug über dem Display und mit entsprechend Apple-typischer Home-Taste wäre es kaum vom Apple-Smartphone der letzten Generation zu unterscheiden. Kaum – denn die Unterschiede liegen auf der Rückseite und im Detail.

Doch der Reihe nach: Ein Vergleich mit Konkurrenten in dieser Preis- und Güteklasse böte sich natürlich an. Viele Möglichkeiten, ein ebenso schlankes wie elegantes Smartphone auch möglichst schlicht zu gestalten, gibt es nicht. Insofern ist Samsung kein Vorwurf in Sachen Design zu machen – und sich von der äußeren Gestalt der Geräte anderer Hersteller inspirieren zu lassen, ist schließlich auch eine Art Kompliment.

Samsung Galaxy S von schräg links, Display deaktiviert
Samsung Galaxy S von schräg links, Display deaktiviert

Samsung hat diesmal viel Wert auf Symmetrie gelegt. Horizontal wie vertikal unterscheiden sich die beiden Hälften nur in der Beschriftung und dem Vorhandensein von Tasten. Auf der Rückseite besitzt das Gehäuse am unteren Ende aber eine emporragende Wölbung.

Dort – auf dem rückseitigen Deckel – befinden sich auch die Öffnungen für die Kamera-Optik und den Lautsprecher. Neben dem unten platzierten Herstellerschriftzug wird weiter oben auch mit dem Google-Logo geworben. Zu den Kanten ist die Rückseite harmonisch abgerundet, sodass die Form des Galaxy S für Hände gut greifbar ist. Leider wurde auf eine Gummierung zur Verbesserung der Haptik zugunsten der mit winzigen Punkten verzierten Hochglanz-Optik verzichtet.

Rückseite des Samsung Galaxy S, flach
Rückseite des Samsung Galaxy S, flach

Samsung Galaxy S: Kamera und Lautsprecherr (Ausschnitt, schräg)
Samsung Galaxy S: Kamera und Lautsprecherr (Ausschnitt, schräg)
Samsung Galaxy S: Kamera und Lautsprecher (Ausschnitt, frontal)
Samsung Galaxy S: Kamera und Lautsprecher (Ausschnitt, frontal)

Rückseite des Samsung Galaxy S, flacher
Rückseite des Samsung Galaxy S, flacher
Samsung Galaxy S von oben, flach
Samsung Galaxy S von oben, flach

Die Vorderseite besticht durch den Rahmen im Silber-Look. Passend hierzu ist auch der Samsung-Schriftzug über dem Display in reflektierendem Silber gestaltet. Unter dem Bildschirm befinden sich zwei kapazitive Tasten, die in der Mitte durch eine echte Drucktaste ergänzt werden.

Vorherrschend ist dennoch das immerhin 44,29 Quadratzentimeter große Display (4,0" in der Diagonale). Es nimmt nämlich rund 70 Prozent der vorderseitigen Oberfläche (zirka 62 cm²) ein. Im Gegensatz zu anderen Bildflächen ist es auch im ausgeschalteten Zustand nahezu schwarz und nur schlecht vom schwarzen Kunststoff zu unterscheiden.

An der unteren Kante befindet sich eine äußerst kleine Öffnung für das Mikrofon sowie eine Aussparung zum Entfernen der Rückseitenverkleidung. Die obere Kante bietet der 3,5-mm-Klinkenbuchse sowie dem durch eine zur Seite schiebbare Abdeckung geschützte Micro-USB-Eingang Platz.

Samsung Galaxy S von rechts, flach
Samsung Galaxy S von rechts, flach

Samsung Galaxy S Funktionstasten (Ausschnitt von links)
Samsung Galaxy S Funktionstasten (Ausschnitt von links)
Samsung Galaxy S von oben, flach
Samsung Galaxy S von oben, flach

Obere Hälfte des Samsung Galaxy S von rechts (Ausschnitt)
Obere Hälfte des Samsung Galaxy S von rechts (Ausschnitt)
Obere Hälfte des Samsung Galaxy S von rechts, flach
Obere Hälfte des Samsung Galaxy S von rechts, flach

Ob das Galaxy S I9000 gefällt, ist eine Frage des Geschmacks. Kommentare, die das Gerät als „Plastikbomber“ bezeichnen, findet man im Internet mittlerweile zuhauf. Auch die oberflächliche Ähnlichkeit mit dem iPhone 3GS wird oft als Anlass zur Kritik genommen. Wir empfinden das Galaxy S als schick und modern, andererseits ist es aber auch ziemlich unspektakulär.

Samsung Galaxy S von links, flach
Samsung Galaxy S von links, flach
Samsung Galaxy S Funktionstasten (Ausschnitt von rechts)
Samsung Galaxy S Funktionstasten (Ausschnitt von rechts)

Samsung Galaxy S von oben (Ausschnitt)
Samsung Galaxy S von oben (Ausschnitt)
Obere Hälfte des Samsung Galaxy S von rechts (Ausschnitt, nah)
Obere Hälfte des Samsung Galaxy S von rechts (Ausschnitt, nah)

Für ein Smartphone dieser Preisklasse hat Samsung beim verwendeten Material ziemlich gespart. Von hochwertigem Metall keine Spur, Kunststoff in Hülle und Fülle. Auffällig ist auch das für ein Gerät dieser Größe besonders geringe Gewicht von nur 119 Gramm. Dies bringt gewisse Vorteile mit sich – ein paar Gramm mehr hätten die gefühlte Wertigkeit des Galaxy S aber schon deutlich erhöht.

Über die Verarbeitung lässt sich aber kaum Negatives sagen. Alle Gehäuseelemente passen nahtlos zusammen, der Deckel auf der Rückseite lässt sich schon mit wenig Mühe entfernen und erzeugt auch dann keine Geräusche, wenn man fest zudrückt. Befürchtungen um unzureichende Stabilität des Gehäuses aufgrund des verwendeten Materials sind daher nur Vorurteile. Am inneren Rand des silbernen Rahmens fängt sich bedauerlicherweise recht viel Staub, sodass dieser gelegentlich mit einem Tuch entfernt werden sollte. Dasselbe trifft auf die Ränder der Home-Taste zu.

Die Verkleidung der Rückseite lässt sich ohne großen Aufwand entfernen. Die SIM-Karte lässt sich anschließend zwar bei eingebautem Akku einsetzen, aber aufgrund der Konstruktion nicht im gleichen Zustand entfernen – die microSD-Speicherkarte hingegen schon.

Display

Samsung wirbt aggressiv mit dem im Galaxy S verbauten Super-AMOLED-Display. Doch statt blind auf das Marketing des Herstellers zu vertrauen, werfen wir einen sehr genauen Blick auf den so umjubelten Bildschirm, der die Konkurrenz angeblich in den Schatten stellen soll.

Für diesen Blick vertrauen wir diesmal nicht nur unseren Augen. Zur Ermittlung der Detailwiedergabe, Schärfe und des Kontrastes wurden verschiedene Aufnahmen mithilfe einer Canon EOS-1Ds Mark II erzeugt. Und weil auf unser Sehorgan auch bei der Unterscheidung von Helligkeit und Farbe nicht immer Verlass ist, stand uns für die Beurteilung von Helligkeit und Farbtemperatur ein Kolorimeter auf Basis des X-Rite DTP94 zur Seite.

Zum Vergleich bieten wir diesmal das Apple iPhone 4 [3], das Google Nexus One sowie das HTC Desire [6] auf.

Während die von HTC hergestellten Modelle Desire und Google Nexus One auf ein AMOLED-Display setzen, hat sich Samsung für eigene Geräte das sogenannte Super-AMOLED vorbehalten. Laut Samsung erreicht dies eine 20 Prozent höhere Helligkeit, 80 Prozent geringere Reflexion des Sonnenlichts und eine um 20 Prozent verringerten Stromverbrauch. Der Apple-Konkurrent iPhone 4 setzt hingegen auf ein LCD-Display mit S-IPS-Panel.

Alle AMOLED-Vertreter stellen 800 × 480 Pixel dar – bei Auflösungen von 252 ppi (HTC Desire, Google Nexus One) oder 233 ppi (Galaxy S). Das iPhone 4 zeigt 960 × 640 Pixel bei 326 ppi. Das Super-AMOLED des Galaxy S setzt im Vergleich zu den AMOLED-Displays der beiden HTC-Geräte nicht auf die gleiche „PenTile-Matrix“, welche auf größere blaue Subpixel setzt, um diese bei geringerer Helligkeit nicht so schnell altern zu lassen.

Helligkeit

Widmen wir uns zunächst der minimalen und maximalen Leuchtdichte der Geräte. Viele bezeichnen diese auch als Helligkeit. Dazu haben wir im Betriebssystem der Smartphone die jeweils niedrigste und höchste Stufe ausgewählt und während der Darstellung eines weißen Bildschirms die Leuchtdichte mit dem Kolorimeter ermittelt.

Helligkeit (weiß)

 Maximale Leuchtdichte:
iPhone 4
486,00
Samsung Galaxy S I9000
311,00
Google Nexus One
217,00
HTC Desire
202,00
 Minimale Leuchtdichte:
iPhone 4
2,90
HTC Desire
7,00
Google Nexus One
24,00
Samsung Galaxy S I9000
84,00

Mit über 300 cd/m² kann man dem Galaxy S I9000 eine sehr gute maximale Helligkeit attestieren. Schade ist allerdings, dass die minimal einstellbare Leuchtdichte ebenfalls sehr hoch ist. Eine wesentlich größere Bandbreite bietet hier das iPhone 4. Mit der kleinsten minimalen und der mit Abstand höchsten maximalen Leuchtdichte weist es die Konkurrenz klar in die Schranken. Die beiden HTC-Geräte Desire und Nexus One können mit ihren AMOLED-Displays in der Kategorie Helligkeit nur bei wenig Umgebungslicht überzeugen.

Weißpunkt und Farbstich

Unsere Diagramme zeigen den Weißpunkt der verschiedenen Displays auf. Dazu haben wir mit den Testgeräten ein vollkommen weißes Bild erzeugt und mit dem Kolorimeter zunächst die passende Leuchtdichte ermittelt. Als Maßstab haben wir Werte von 140 sowie 200 cd/m² festgelegt, da bei 140 Candela je Quadratmeter in den eigenen vier Wänden gut vom Display abgelesen werden kann und 200 das Minimum für den Außenbereich darstellen sollten.

Ein gelber Kreis mit schwarzem Rand zeigt den Weißpunkt des jeweiligen Geräts. Zur Orientierung befindet sich im Hintergrund ein Bild zur Darstellung der Farbanteile. Je näher der Punkt dem Zentrum des Diagramms ist, desto besser. Dies würde gleiche Anteile der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau bedeuten. Damit die Betrachtung des Displays nicht den Rahmen dieses Artikels sprengt, belassen wir es bei dieser sehr vereinfachten Erklärung.

Weißpunkt bei zirka 140 cd/m² (Galaxy S I9000, Desire, Nexus One, iPhone 4)
Samsung Galaxy S I9000 bei ca. 136 cd/m² (9880K)
Samsung Galaxy S I9000 bei ca. 136 cd/m² (9880K)
HTC Desire bei ca. 140 cd/m² (7369K)
HTC Desire bei ca. 140 cd/m² (7369K)

Google Nexus One bei ca. 140 cd/m² (8070K)
Google Nexus One bei ca. 140 cd/m² (8070K)
iPhone 4 bei ca. 140 cd/m² (6951K)
iPhone 4 bei ca. 140 cd/m² (6951K)

Bei 140 cd/m² fällt bereits der deutliche Cyanstich des Samsung Galaxy S I9000 auf. Die Farbtemperatur liegt bei 9880 K und wird somit im Vergleich zu Tageslicht (D65) als sehr kalt empfunden. Während das HTC Desire und das Google Nexus One ebenfalls einen zu kalten Weißpunkt darstellen, aber eher einen Magentastich vorweisen, stellt das iPhone 4 das Weiß nahezu so dar, wie es das menschliche Auge bei mittlerem Tageslicht gewohnt ist.

Weißpunkt bei zirka 200 cd/m² (Galaxy S I9000, Desire, Nexus One, iPhone 4)
Samsung Galaxy S I9000 bei ca. 200 cd/m² (9750K)
Samsung Galaxy S I9000 bei ca. 200 cd/m² (9750K)
HTC Desire bei ca. 200 cd/m² (7750K)
HTC Desire bei ca. 200 cd/m² (7750K)

Google Nexus One bei ca. 200 cd/m² (8480K)
Google Nexus One bei ca. 200 cd/m² (8480K)
iPhone 4 bei ca. 200 cd/m² (7017K)
iPhone 4 bei ca. 200 cd/m² (7017K)

Ein ähnliches Bild bietet auch die Weißdarstellung bei 200 cd/m². Erneut ist das iPhone 4 hier am nächsten an der erwünschten Norm. Das Galaxy S I9000 zeigt hingegen einen minimal stärkeren Cyanstich als zuvor. Die Farbtemperatur des HTC Desire und Google Nexus One wird etwas kälter, letzteres verliert seinen leichten Magentastich.

Höhere Blauanteile im Display des Galaxy S könnten von Samsung absichtlich mit dem Hintergedanken erzeugt worden sein, dass die blauen OLEDs deutlich schneller altern als grüne oder rote. Nach monatelanger Nutzung sollte sich dieser Effekt abmildern und die Farbbalance ausgeglichener sein. Ähnlich, aber durch die PenTile-Matrix möglicherweise anders ausgeprägt, ist es bei dem HTC Desire und dem Google Nexus One.

Kontrast, Schärfe und Details

Zur Ermittlung dieser Eigenschaften ließen wir alle Geräte das gleiche Testbild darstellen und nutzten die Canon EOS-1D Mark II zur objektiven Beurteilung von Schärfe und Details. Folgende Bildausschnitte sind dabei entstanden:

Display-Ausschnitt des Galaxy S I9000
Display-Ausschnitt des Galaxy S I9000

Unschwer zu erkennen: Auch hier hat das iPhone 4 die Nase vorn. Zwar gehört das Display Galaxy S I9000 zu den besten – in den Kategorien Schärfe und Detaildarstellung muss es aber dem auf S-IPS-Technologie basierenden LCD-Display des iPhone 4 den Vortritt lassen. Im Vergleich zu den Bildschirmen günstigerer Smartphones schnitten auch das Google Nexus One und HTC Desire gut ab, offenbarten aber Schwächen in Sachen Schärfe. Ein HTC Desire war zum Fototermin nicht verfügbar, die Darstellung sollte sich von der des Nexus One nicht unterscheiden.

Simuliertes Sonnenlicht (HTC Desire, Samsung Galaxy S I9000)
Simuliertes Sonnenlicht (HTC Desire, Samsung Galaxy S I9000)

Im Sonnenlicht ist das Display des I9000 besser ablesbar als die „herkömmliche“ AMOLED-Konkurrenz. Diesen Umstand hat es der hohen maximalen Leuchtdichte zu verdanken, die im Freien gut zur Geltung kommt. Bei starker und direkter Sonneneinstrahlung hilft aber auch das nicht.

Aufgefallen ist im Test auch die unnatürlich hohe Sättigung der OLED-Vertreter. Davon kann sich auch das Samsung Galaxy S I9000 mit dem Super-AMOLED nicht freisprechen. Dies hat zwar den für das Marketing wirksamen Effekt offenbar brillanterer Farben. Diese subjektive Wahrnehmung täuscht aber über die unechte Darstellung der Farben hinweg. Da Farben nicht mehr so leicht voneinander unterscheidbar sind, gehen auch Bilddetails verloren. Mit dem im letzten Abschnitt beschriebenen Alterungsprozess sollte sich aber auch diese Eigenart nach einiger Zeit deutlich bessern.

Samsung Galaxy S: Displayvergleich
Samsung Galaxy S: Displayvergleich

Unschlagbar sind das Google Nexus One, HTC Desire und vor allem das Samsung Galaxy S I9000 im Kontrast. Zwar konnte das iPhone 4 bei 0,55 cd/m² ein sehr dunkles Schwarz trotz höchster Helligkeitsstufe anzeigen, mit der Dunkelheit (0 cd/m²) der AMOLED-Displays – unabhängig von der Einstellung – konnte es aber nicht mithalten. Dies liegt in der Natur der Technik, denn AMOLED-Pixel werden zur Darstellung von Schwarz schlichtweg nicht beleuchtet – auch nicht durch ein Backlight, wie es beim iPhone 4 und anderen LCD-Smartphones der Fall ist. Zwar bieten alle AMOLED-basierenden Displays damit einen in der Theorie unendlichen Kontrast, praktisch schlägt das Galaxy S I9000 seine Konkurrenz aber durch die größere maximale Leuchtdichte.

In der Praxis sorgt dies für visuellen Genuss bei Videokonsum mit dem Galaxy S I9000. Wer viel Wert auf eine möglichst detailgetreue und farbechte Darstellung von Fotos legt, ist hingegen mit dem iPhone 4 besser dran. Wir stellen aber fest, dass sich niemand für das Display seines Smartphones schämen muss, wenn er oder sie in Besitz eines der getesteten Modelle ist. Wer sich zwischen diesen Bildschirmen entscheiden muss, hat vor allem eins: ein Luxusproblem.

Kamera

Nächste Station im Test: Berlin Hauptbahnhof. Zum Vergleich der Qualität von Fotoaufnahmen wurde bei Sonnenschein gegen 10 Uhr am Vormittag ein Testfoto aufgenommen. Dies können wir nun mit sehr ähnlichen Fotos der Konkurrenzmodelle vergleichen. Unterschiede in der Textur auf dem Glas liegen im Fehlen oder Vorhandensein von Wolken am Morgenhimmel.

Galaxy S I9000, iPhone 4, Nexus One (v.l.n.r.)
Samsung Galaxy S: Ausschnitt (Berlin Hauptbahnhof)
Samsung Galaxy S: Ausschnitt (Berlin Hauptbahnhof)
Apple iPhone 4: Ausschnitt (Berlin Hauptbahnhof)
Apple iPhone 4: Ausschnitt (Berlin Hauptbahnhof)
Google Nexus One: Ausschnitt (Berlin Hauptbahnhof)
Google Nexus One: Ausschnitt (Berlin Hauptbahnhof)

Von den drei Smartphones schneidet das Galaxy S I9000 am besten ab. Farbe, Kantenschärfe und Details sind besser als bei den Aufnahmen von iPhone 4 (Grünstich) und Nexus One.

Fotos mit dem Galaxy S I9000 werden in einer Größe von 5 Megapixeln (2.592 × 1.944 Pixel) aufgenommen und gespeichert. Als Speicherort stehen der recht üppige interne Speicher (8 GB) oder die eventuell vorhandene microSD-Karte zur Verfügung.

Zu den Komfortfunktionen der Kamerasoftware gehören ein Autofokus, verschiedene Modi (Panorama, Action, Lächelsensorik, Cartoon etc.). Im Fotomodus ist es auch möglich, den Fokus per Fingertipp auf die gewünschte Stelle zu setzen. Während der Videoaufnahme steht dieses Feature leider nicht zur Verfügung.

Galaxy-S-Kamera: Berliner Fernsehturm
Galaxy-S-Kamera: Berliner Fernsehturm

Galaxy-S-Kamera: Berliner Hauptbahnhof
Galaxy-S-Kamera: Berliner Hauptbahnhof
Galaxy-S-Kamera: Bahnhof Alexanderplatz
Galaxy-S-Kamera: Bahnhof Alexanderplatz

Auch beim Blitz tappen I9000-Besitzer im Dunkeln – einen solchen hat sich Samsung bei dieser Version des Galaxy S gespart. Eine Tragödie ist das nicht – in großen Räumen oder gar im Freien leuchtet auch ein LED-Blitz vergebens. So bleibt dennoch ein guter Eindruck der Optik im Samsung Galaxy S I9000. Bei wenig Licht sind die Aufnahmen zwar im besten Fall schlecht, im schlimmsten Fall schwarz. Dafür kann man bei Ausflügen am helllichten Tag durchaus auf eine zusätzliche Kompaktkamera verzichten.

Das folgende Video soll als Beispiel für die gute Qualität der vom Galaxy S I9000 aufgezeichneten Szenen dienen. Leider stehen während der Aufnahme weder Auto- noch Touch-Fokus zur Verfügung. Überzeugend ist aber die für Smartphone-Verhältnisse gute Videoqualität der HD-Aufnahmen – gute Lichtverhältnisse vorausgesetzt. YouTube speichert Videos im 720p-Format mit einer Bitrate von nur 2 Mbit/s. Das Original lag im 3GPP-Format vor und bot rund 12 Mbit/s (Mono-Audio mit 64 kbit/s).

Video „Samsung Galaxy S I9000: Beispielvideo“

Leistung und Akkulaufzeit

Wer auch unterwegs gern leistungsstarke Hardware dabei haben möchte, ist mit dem I9000 sehr gut beraten. Die Galaxy-S-Serie, die vor allem in den USA mit unterschiedlichen Modellen vertreten ist, führt zum aktuellen Zeitpunkt in jedem Benchmark vor dem iPhone 4. Dies ist dem im Vergleich zum iPhone 4 besseren Grafik-Chip zu verdanken. Um eine flüssige Darstellung von Spielen müssen sich potenzielle Kunden keine Sorgen machen.

softweg Benchmark

 CPU:
Google Nexus One (Android 2.2)
1.891,69
Samsung Galaxy S I9000 (2.2 / JPC)
1.763,23
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JM1)
783,94
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JF3)
697,09
HTC Desire (Android 2.1)
683,43
 Speicher:
Samsung Galaxy S I9000 (2.2 / JPC)
640,2
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JM1)
636,13
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JF3)
610,03
HTC Desire (Android 2.1)
332,58
Google Nexus One (Android 2.2)
315,96
 Dateisystem:
Google Nexus One (Android 2.2)
67,99
HTC Desire (Android 2.1)
62,39
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JM1)
50,26
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JF3)
39,48
Angaben in Punkten

In der App „Benchmark“ vom Entwickler softweg schlägt sich das Galaxy S I9000 äußerst gut. Dass unser Google Nexus One mit Android 2.2 die Nase vorn hat, liegt an der in „Froyo“ deutlich erhöhten Leistung bei Berechnungen mit Gleitkommazahlen. Sobald das I9000 ein Update zur Android-Version 2.2 erhält, wird es das Nexus One wahrscheinlich deutlich hinter sich lassen. Inoffizielle Firmware-Versionen können und möchten wir im Test nicht anwenden, da dies für den Kunden einem Garantieverlust gleichkommen könnte.

Ein solches Firmware-Update könnte auch die Probleme mit dem Dateisystem beheben, die sich auch auf das Benchmark-Ergebnis in der entsprechenden Kategorie niederschlagen. Schuld daran ist die Platzierung eines Cache-Ordners im internen Speicher. Dieser ist vergleichsweise träge und sorgt in vielen Fällen sogar für Verzögerungen bei der Eingabe von mehreren Sekunden. Oft schafft nur die Deaktivierung und anschließende Aktivierung des Displays Abhilfe. Schade, dass Samsung es nach über sechs Wochen Verfügbarkeit des Geräts nicht geschafft hat, dieses Problem zu beheben. Es äußert sich allerdings je nach Gerät und Anzahl der laufenden Hintergrundprozesse unterschiedlich stark. Auf einem früheren Testgerät war es kaum zu ertragen, das aktuelle Modell von Cyberport hat solche Probleme hingegen (noch) nicht. An einigen Stellen ist der langsame Cache aber durch lange Ladezeiten spürbar.

Diverse Benchmarks

 Quadrant Standard:
Google Nexus One (Android 2.2)
1.263
Samsung Galaxy S I9000 (2.2 / JPC)
980
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JM1)
898
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JF3)
803
HTC Desire (Android 2.1)
555
Angaben in Punkten
 Linpack for Android:
Google Nexus One (Android 2.2)
31,2
Samsung Galaxy S I9000 (2.2 / JPC)
14,1
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JM1)
8,16
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JF3)
7,3
HTC Desire (Android 2.1)
6,8
Angaben in MFLOPS
 Neocore:
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JM1)
55,7
Samsung Galaxy S I9000 (2.2 / JPC)
55,7
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JF3)
54,4
Google Nexus One (Android 2.2)
27,7
HTC Desire (Android 2.1)
26,1
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Auch in den anderen Benchmarks zeigt das Samsung Galaxy S, was im Gerät steckt. Die Benchmark-Software „Neocore“ stammt vom Hersteller Qualcomm, der Konkurrenzprodukte („Snapdragon“) herstellt. Das Ergebnis ist daher mit Vorsicht zu genießen; es ist wahrscheinlich, dass hier verschiedene Optimierungen mit unbekannten Auswirkungen vorgenommen wurden.

Plattformübergreifende Benchmarks haben dennoch gezeigt, dass derzeit kein Smartphone am Galaxy S vorbeikommt. Die Grafikleistung des I9000 und seiner Brüder setzt Maßstäbe. Wir konnten im Android Market kein Spiel finden, das unserem Testgerät auch nur ansatzweise Probleme bereitet hätte.

Akkulaufzeit (intensive Nutzung)

 Browser-Dauertest im WLAN:
HTC Desire Z (Android 2.2)
7:25
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JF3)
5:28
Sony Ericsson Xperia X10 mini (Android 1.6)
4:47
Google Nexus One (Android 2.2)
4:35
HTC Desire (Android 2.1)
4:29
 YouTube-Wiedergabe (Home):
Samsung Galaxy S I9000 (2.1 / JF3)
6:27
Google Nexus One (Android 2.2)
5:21
HTC Desire (Android 2.1)
5:10
HTC Desire Z (Android 2.2)
5:07
Angaben in Stunden, Minuten

Nur das iPhone 4 konnte in der Liga der Top-Smartphones unser Galaxy S I9000 bei der Akkulaufzeit überbieten. Das Apple-Gerät ist nicht im Diagramm verzeichnet, weil unsere Testmethode leicht verändert wurde. Während das iPhone 4 seine Kondition noch bei maximaler Display-Helligkeit unter Beweis stellen musste, haben wir diesmal eine einheitliche Leuchtdichte von 140 cd/m² verwendet. Im iPhone-4-Test vor rund sechs Wochen erreichte dies bei 480 cd/m² in etwa denselben Wert wie das Galaxy S I9000 in diesem Test und sollte daher bei 140 cd/m² noch deutlich länger durchhalten.

Bei moderater Nutzung kann man das Galaxy S in den meisten Fällen etwa zwei Tage nutzen, ehe es über Nacht an der Steckdose landet. Dieser Rhythmus hat sich im Laufe des Tests etabliert. Obwohl es gemessen an Handy-Maßstäben sehr kurz scheint, liegt das Galaxy S I9000 damit im Spitzenfeld unter den Smartphones.

Grundfunktionen und Eingabe

Vieltelefonierer werden mit dem Galaxy S I9000 nicht zu 100 Prozent glücklich. Neben dem sperrigen Format fehlen dem Samsung-Modell nämlich auch echte Tasten zum Abheben und Auflegen von Telefonaten. Dies ist bei Touch-Phones mittlerweile zwar üblich, aber trotzdem ärgerlich, wenn man oft und gerne zum Hörer greift. Immerhin besteht die Möglichkeit, Kontakte über das Ziffernfeld zu finden. Umlaute werden hierbei aber nicht unterstützt.

Zur Sprachqualität während des Telefonierens können wir keine objektiven Testergebnisse vorlegen. Nach unserem subjektiven Empfinden ist sie durchschnittlich – eben so, wie man es von einem Handy oder Smartphone gewohnt ist. Das gilt auch für das Mikrofon und die Übertragung zum Gesprächspartner.

Samsung Galaxy S: Schnellwahl per Ziffernblock
Samsung Galaxy S: Schnellwahl per Ziffernblock
Samsung Galaxy S: Kontaktliste (ComputerBase-Filter)
Samsung Galaxy S: Kontaktliste (ComputerBase-Filter)
Samsung Galaxy S während des Telefonats
Samsung Galaxy S während des Telefonats

SMS, E-Mails und andere Texte sind dagegen schnell getippt. Samsung hat dem I9000 nämlich die Tastatur-Software Swype vorinstalliert. Sie kann aktiviert werden, indem ein Textfeld mit dem Finger lange berührt und anschließend als Eingabemethode ausgewählt wird. Mit Swype wird allerdings nicht getippt, sondern gewischt. Um etwa „ComputerBase“ zu tippen, führt man den Finger nacheinander vom C über die restlichen Buchstaben zum E. Um einen soeben berührten Buchstaben groß erscheinen zu lassen, kann der Finger kurz über den oberen Rand der Tastatur hinaus geführt werden. Die Geschwindigkeit der Texteingabe erhöht sich nach etwas Übung enorm. Zu Beginn müssen zwar häufig manuell Einträge in das Benutzerwörterbuch hinzugefügt werden, nach einiger Zeit sollte Swype aber die am häufigsten verwendeten Begriffe kennen.

Samsung Galaxy S: Swype
Samsung Galaxy S: Swype

Samsung Galaxy S: Samsung-Tastatur
Samsung Galaxy S: Samsung-Tastatur

Alternativ steht die „Samsung-Tastatur“ zur Verfügung, die auf dem Display ähnlich wie die Standard-Android-Tastatur dargestellt wird. Zur Eingabe von Symbolen und Zahlen sind hier allerdings mehrere Berührungen nötig.

Dank des kapazitiven Touchscreens ist kein Druck nötig, um ein Bedienelement auf dem Bildschirm auszuwählen. Handschuhe oder einfache Stifte sind dafür allerdings Tabu. Im Test vermissten wir aber einen Trackball oder wenigstens Pfeiltasten, um den Cursor in Texten präziser navigieren zu können.

Software

Vor ungefähr drei Jahren rief Google die Open Handset Alliance aus, in der das Unternehmen gemeinsam mit vielen anderen Wettbewerbern die Entwicklung seines Smartphone-Betriebssystems Android voranbringen wollte. Mittlerweile ist es auch auf Tablets und Netbooks zu finden. Entwickelt wird es weiterhin primär für Smartphones mit Touchscreen.

Samsung war noch nicht bereit, das Galaxy S I9000 mit Android 2.2 („Froyo“) auszuliefern. Stattdessen ist die vorletzte Version (2.1-update1) installiert. Der Grund dafür ist die Benutzeroberfläche Touchwiz, welche Samsung seinen Smartphones seit einigen Monaten spendiert. Diese ist allerdings überaus gut gelungen und kann sich – von den schöneren Widgets der Konkurrenz mal abgesehen – problemlos mit HTC Sense messen. Für die Anpassung an eine neue Android-Version benötigen die Hersteller erfahrungsgemäß einige Wochen oder Monate. Samsung hat ein „Froyo“-Update für den September 2010 angekündigt.

Touchwiz

Diese Oberfläche spendiert der sonst eher tristen Android-Gestalt ein wenig Abwechslung. Schwarz dominiert, die Schriften und Schaltflächen sind meist in Weiß oder hellem Blau gefärbt.

Angepasst wurden die Kontaktliste, der Ziffernblock zur Schnellwahl, Dienstprogramme wie die Uhr (Wecker, Stoppuhr, Countdown), die Apps zur Musik- Videowiedergabe sowie einige weitere Anwendungen. Das App-Menü erinnert zudem an den Home-Screen von iOS (iPhone, iPod Touch und iPad). Statt – wie in Android üblich – vertikal durch die Symbole zu scrollen, kann man sie seitenweise durchblättern. Dadurch verkürzt sich die Suche nach dem gewünschten Programm enorm.

Samsung Galaxy S: App-Menü 1
Samsung Galaxy S: App-Menü 1
Samsung Galaxy S: App-Menü 2
Samsung Galaxy S: App-Menü 2

Samsung Galaxy S: Home-Screen 1
Samsung Galaxy S: Home-Screen 1
Samsung Galaxy S: Home-Screen 2
Samsung Galaxy S: Home-Screen 2

Neben den „Samsung Apps“, die einen weiteren Mini-Marktplatz neben dem Android Market darstellen und eine kleine Auswahl an Apps und Spielen bieten, hat der Hersteller auch eine App zur Verwaltung von Dateien mitgeliefert. Daran fehlt es den meisten anderen Android-Smartphones – ihre Besitzer mussten dazu auf den Android Market zurückgreifen.

Samsung Galaxy S: Gesperrt
Samsung Galaxy S: Gesperrt
Samsung Galaxy S: Gesperrt mit Muster
Samsung Galaxy S: Gesperrt mit Muster
Samsung Galaxy S: Meistgenutzte Apps
Samsung Galaxy S: Meistgenutzte Apps

Bereits vom Wave S8500 bekannt ist die Art und Weise zum Entsperren des Bildschirms. Eine transparente Ebene muss dazu ein Stück in irgendeine Richtung verschoben werden. Außerdem bietet Android die Möglichkeit, ein Muster zu wählen, das zur Reaktivierung korrekt gezeichnet werden muss.

Apps, Office und Synchronisierung

Android bietet mittlerweile eine Auswahl von über 100.000 Apps. Um sie zu durchstöbern oder nach bestimmten Anwendungen zu suchen, öffnet man den Android Market. Dieser ist recht komfortabel, stößt aber ob der Vielzahl an Apps beim Bedienkomfort allmählich an seine Grenzen.

Samsung Galaxy S: Android Market
Samsung Galaxy S: Android Market

Eine große Auswahl an Spielen ist inzwischen ebenfalls verfügbar – viele von ihnen allerdings kostenpflichtig. Schade ist, dass bisher nur per Kreditkarte gezahlt werden kann. Dies könnte sich aber bald ändern [7].

Samsung Galaxy S: Skies of Glory (kostenpflichtig)
Samsung Galaxy S: Skies of Glory (kostenpflichtig)

Auch Google könnte damit werben, dass es „für alles eine App“ gibt. Positiv bewerten wir auch den modularen Aufbau von Android. Damit ist es sogar möglich, die Software für die Home-Screens zu ersetzen. Dasselbe gilt für SMS, E-Mail und Co.

ThinkFree Calc
ThinkFree Calc
ThinkFree Show
ThinkFree Show

ThinkFree Show
ThinkFree Show
ThinkFree Write
ThinkFree Write

Die mitgelieferte Office-Suite „ThinkFree Office“ muss einmalig über das Internet aktiviert werden und kann anschließend Excel-Tabellen, PowerPoint-Präsentationen und Word-Texte in den Formaten XLS, PPT sowie DOCX erstellen und bearbeiten – in einem Funktionsumfang, der für einfache Aufgaben ausreicht. Darüber hinaus können mit ThinkFree Office auch PDF-Dokumente gelesen werden.

Neben der in Android enthaltenen Synchronisierung mit dem Google-Account (Kalender, Kontakte, E-Mails, Picasa-Fotos) oder Microsoft Exchange stellt Samsung mit der Software „Kies“ auch eine Lösung für die Verbindung mit dem PC bereit. Die recht träge Anwendung ähnelt dem Konzept von iTunes (Transferieren von Musik, Videos, Bildern etc.), präsentiert sich aber mit einem eigenen Desktop und vielen Samsung-typischen Symbolen. Zu allem Überfluss kann man in der Software auch brennen, Fotos bearbeiten, Notizen aufzeichnen und vieles Weitere.

Samsung Kies
Samsung Kies

Wichtig ist die Kies-Software dennoch: Firmware-Updates werden ausschließlich über diese Plattform angeboten. Zwar gibt es von Drittentwicklern diverse Tools, um vor allem inoffizielle Firmware-Images aufzuspielen, doch der offizielle Weg führt nicht an „Kies“ vorbei.

Mit dem Galaxy S unterwegs

Nicht jede Hosentasche bietet genug Platz für das Galaxy S I9000. In einer hautengen Jeans könnte es knapp werden. Wir haben uns den Wunsch einiger Leser im Forum zu Herzen genommen und zum Größenvergleich einen populären und vergleichbar großen Gegenstand gewählt.

Samsung Galaxy S vs. Taschentücher
Samsung Galaxy S vs. Taschentücher

Mag die Grundfläche des I9000 noch so groß sein – die flache Bauform wird in diesem Preissegment nur vom noch deutlich teureren iPhone 4 unterboten. Mit knapp unter einem Zentimeter ist es so schlank, wie es sich die meisten Kunden wünschen.

WLAN-Tethering

Die Möglichkeit zur Freigabe der UMTS- oder GPRS-Internetverbindung bietet Android schon eine ganze Weile – bis zur Version 2.1 allerdings nur per USB-Kabel. In Android 2.2 („Froyo“) hat Google dieses Feature auch per WLAN realisiert. Samsung bietet mit dem Galaxy S I9000 auch unter Android 2.1 die Möglichkeit, einen eigenen Access Point zu betreiben und die Internetverbindung auf anderen Geräten mit zu nutzen.

Samsung Galaxy S: WiFi-Tethering
Samsung Galaxy S: WiFi-Tethering
Samsung Galaxy S: WiFi-Tethering
Samsung Galaxy S: WiFi-Tethering
Samsung Galaxy S: WiFi-Tethering (Windows)
Samsung Galaxy S: WiFi-Tethering (Windows)

In ihrer Reichweite ist die Verbindung allerdings begrenzt. Nach einigen Metern wird die Verbindung bereits deutlich schlechter. Für die Nutzung eines üppigen Datentarifs mit dem Laptop – beispielsweise im Zug oder in WLAN-abstinenten Hörsälen der Universität – ist dieses Feature aber wie gemacht. Hier hat Samsung alles richtig gemacht.

Fahrradtour (GPS-Test)

Wenig Erfreuliches gibt es aber über den GPS-Test zu berichten. Gleich vorweg: Die beschriebenen Probleme mögen in der Zukunft mit einem Update behoben werden. Derzeit stehen aber nur inoffizielle Beta-Versionen solcher Firmware-Updates zur Verfügung.

Die obligatorische Fahrradtour fiel leider etwas kürzer aus. Zwar legte unsere Gruppe rund 33 Kilometer zurück [8] (Log vom HTC Desire), das Galaxy S machte allerdings bereits nach rund sechs Kilometern [9] – von mir unbemerkt – schlapp. Kurz vor dem Ziel habe ich dies bemerkt, da sich das I9000 offenbar von allein neu gestartet hatte und nun zur Eingabe der PIN aufforderte.

Samsung Galaxy S: Streckenabweichung per GPS
Samsung Galaxy S: Streckenabweichung per GPS

Solche Dinge mögen gelegentlich mal passieren. Nicht zu tolerieren ist allerdings die Abweichung der Strecke, die wir laut Galaxy S gefahren sein sollen und der Route, die wir tatsächlich gewählt hatten (Linie in Orange). Vor allem der kleine Ausritt am Ernst-Reuter-Platz (großer Kreisverkehr etwa in der Mitte) ist nicht zu erklären. Auch mit anderer Software und an anderen Orten kam es zu plötzlichen, gravierenden Abweichungen (über 20 Meter) von der Strecke. Das Testgerät befand sich auf meinem Rücken in einer Tasche des Fahrradtrikots.

Wer gerne Strecken per GPS aufzeichnet, sollte sich daher bei der Konkurrenz umsehen – oder auf das von Samsung via Twitter [10] für den September angekündigte Update warten. Das HTC Desire war hier bisher ebenso verlässlich wie das Google Nexus One, iPhone 4 und weitere. Zur Navigation eignet sich das Samsung Galaxy S aber dennoch, da die Fehlertoleranz hier meist deutlich höher ist und die Abweichungen nur von kurzer Dauer sind.

Fazit

Vollkommen überzeugen konnte uns das Samsung Galaxy S I9000 (noch) nicht. Einem Hersteller wie Samsung dürfen Patzer wie die Verzögerungen in der Bedienung durch Fehler und Unachtsamkeit der Entwickler nicht passieren. Erst recht nicht, wenn es sich um das Flaggschiff des eigenen Smartphone-Portfolios handelt. Samsung wird diese Fehler aber voraussichtlich im September beheben. Inoffizielle Updates lösen bereits viele der bisher bekannt gewordenen Probleme. Außerdem äußern sich die Schwierigkeiten unterschiedlich und konnten nicht ohne Weiteres reproduziert werden.

Perfekte Produkte findet man derzeit in keinem Regal – sogar Apple büßte seinen Ruf als „unfehlbar“ kürzlich mit dem iPhone 4 ein. Und so ist auch das Samsung Galaxy S nicht bis ins Detail vollendet, aber die Chancen stehen gut, dass es sich diesem Status im nächsten Monat weiter annähert.

Samsung Galaxy S von schräg links, Display aktiviert
Samsung Galaxy S von schräg links, Display aktiviert
Samsung Galaxy S I9000
Positive Eigenschaften
  • Super-AMOLED-Display, das seinen Namen verdient
  • Rechenleistung mit riesigem Potenzial
  • gutes Verhältnis von Preis und Leistung
  • schlanke Bauform
  • über 100.000 Apps im Android Market, die meisten kostenlos
Negative Eigenschaften
  • kleine Fehler in der Software verlangsamen das Galaxy S
  • Update (Android 2.2 und Fehlerbeseitigung) erst im September
  • GPS-Tracking weicht an manchen Stellen deutlich ab
  • Material wirkt recht billig, Samsung kann es besser (Wave S8500)


Mit einem hervorragenden Display, das lediglich unter starker Sonneneinstrahlung seine Schwächen offenbart und einer Rechenleistung, die ihresgleichen sucht, macht das Samsung Galaxy S dies wieder vergessen. Dank des Touchwiz-Konzepts lassen sich alle Aufgaben schnell und einfach erledigen – und im Zweifel gibt es immer eine App. Zum Preis von weit unter 500 Euro macht man mit dem Kauf des Galaxy S I9000 garantiert nichts falsch.

Preise und Verfügbarkeit

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Samsung Galaxy S I9000 seit Juli in schwarzem Design verfügbar. Der Preis sank kurze Zeit später bereits von 500 auf 460 Euro. Inzwischen ist es ab 423 Euro zuzüglich Versand [11] im Preisvergleich gelistet und bei vielen Händlern lieferbar.

Fragen und Hinweise unserer Leser

Dank der Hilfe von Cyberport [12] steht uns das Testgerät noch einige Tage zur Verfügung.

Obwohl im Test die wichtigsten Punkte angesprochen worden sind, legen manche Kunden besonderen Wert auf bestimmte Eigenschaften. Deshalb möchten wir an dieser Stelle wichtige Fragen zum Samsung Galaxy S I9000, die unsere Leser in den Kommentaren zu diesem Artikel [13] oder per E-Mail an den Autor (siehe oben) geäußert haben oder noch äußern werden, beantworten.

Wir erbitten Verständnis dafür, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können und die Bearbeitung eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann. Ausgewählte Fragen und die passenden Antworten werden auf dieser Seite ergänzt.

Multimedia-Wiedergabe

Unser Leser „realredfox [14]“ wies uns darauf hin, dass das Galaxy S ohne zusätzliche Apps 720p-Videos im MKV-Format unter Verwendung des H.264-Codecs abspielen kann.

Nach einem kurzen Test können wir dies bestätigen. Solche Videos werden außerdem flüssig wiedergegeben. Bei leichten Abweichungen vom Audio- oder Video-Codec kann es allerdings dazu kommen, dass nur Ton oder Bild abgespielt wird.

GPS-Genauigkeit

Wie bereits im Abschnitt „Fahrradtour (GPS-Test)“ beschrieben, hat das Samsung Galaxy S ein Problem mit der Bestimmung seiner exakten Koordinaten. In den Kommentaren zu diesem Artikel wurden dazu bereits viele Fragen und Hinweise geäußert – unter anderem, dass sich dies durch aktuellere Firmware-Versionen (Beta-Status, nicht offiziell veröffentlicht) beheben ließe. Unser Leser „Schmarall [15]“ wünschte sich außerdem einen GPS-Vergleich mit einem anderen aktuellen Smartphone.

Für diesen Vergleich nutzten wir als Vergleich zum Samsung Galaxy S I9000 (Android 2.1-update1) ein Google Nexus One (2.2). Mithilfe der Software „GPS Test“ aus dem Android-Market ließen wir die ermittelte Position sowie die Anzahl der verfügbaren und auch fixierten Satelliten ausgeben. Nach 15 Sekunden konnte sich das Samsung Galaxy S bereits mit einem der 3 gefundenen Satelliten austauschen. Das Google Nexus One fing erst nach 25 Sekunden an, die Koordinaten zu ermitteln. Dem Galaxy S I9000 standen aber auch nach über 30 Sekunden nur sechs Satelliten zur Verfügung, derer vier es zur Bestimmung seiner Position nutzen konnte. Das Google Nexus One hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Satelliten fixiert, zehn standen dem Gerät insgesamt zur Verfügung. Die ermittelte Position (Koordinaten) des Google Nexus One blieb während des gesamten Tests von etwa 2 Minuten Dauer gleich – so wie es beim Verbleib auf der Stelle auch sein sollte. Längen- und Breitengrad des Galaxy S I9000 schwankten allerdings in sehr kurzen Intervallen um einige Millibogensekunden (mehrere Meter) um den eigentlichen Standort herum. Diese Unruhe in der Positionsbestimmung deckt sich auch mit den Erfahrungen aus dem Praxistest.

Erneuter Test mit Android 2.2

Einige Leser baten uns, das Galaxy S I9000 der Fairness halber nach der Freigabe eines Updates auf die Android-Version 2.2 („Froyo“) erneut zu testen.

Sobald wir die Gelegenheit haben, das Galaxy S I9000 mit einer offiziellen Samsung-Firmware unter Android 2.2 zu testen, werden wir dies tun. Dabei werden wir uns aber auf die Verbesserung der Performance (Benchmarks), das GPS-Problem sowie eventuelle Besonderheiten beschränken.

Firmware-Update JM1

Seit dem 19. August wird über „Kies“ ein Firmware-Update zur Version JM1 angeboten. Dies basiert zwar weiterhin auf Android 2.1, bringt aber einige Neuerungen mit sich. Eine offizielle Liste der Veränderungen lässt zwar noch auf sich warten, im Test stellte sich aber heraus, dass zumindest das Fixieren der GPS-Satelliten schneller von Statten geht. Auch die Rechenleistung kann von der neuen Software profitieren. Samsung hat offenbar hier und da optimiert, denn die Benchmark-Ergebnisse sind durchweg besser (siehe Abschnitt Leistung und Akkulaufzeit [16]).

Home-Screen mit Task-Manager-Widget in Firmware JM1
Home-Screen mit Task-Manager-Widget in Firmware JM1
JM1-Update in Samsung Kies
JM1-Update in Samsung Kies
Neue n-tv-App in Firmware JM1
Neue n-tv-App in Firmware JM1

Nach dem Update ist das Galaxy S I9000 vollständig zurückgesetzt. Wichtige Daten sollten also vorher nach Möglichkeit über die jeweilige App oder spezielle Backup-Software gesichert werden. Fotos, Musik, Videos und andere Inhalte, die sich auf der Speicherkarte befinden, sind davon allerdings nicht betroffen. Gelöscht wird offenbar nur der ROM-Bereich, in dem Apps und Einstellungen gespeichert werden.

Task-Manager in Firmware JM1
Task-Manager in Firmware JM1
Task-Manager in Firmware JM1

Task-Manager in Firmware JM1
Task-Manager in Firmware JM1

Neben den bereits angesprochenen Verbesserungen bringt das Update auch einen Task-Manager und eine neue App namens „n-tv mobil“ mit. Zum Task-Manager von Samsung ist auch direkt nach dem Start ein Widget auf dem ersten Home-Screen zu sehen. Dies zeigt die Anzahl der derzeit im Hintergrund offenen Apps an. Während man nun per Zurück-Taste aus der Hauptansicht eines Programms dieses beenden kann, sorgt die mittige Home-Taste dafür, dass die Anwendung im Hintergrund offen bleibt.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/handys/2010/test_htc_desire/
  2. http://www.cyberport.de/samsung-galaxy-i9000
  3. http://www.cyberport.de/
  4. http://www.computerbase.de/artikel/handys/2010/test_apple_iphone_4/
  5. http://www.samsung.de/de/Privatkunden/Mobil/Mobiltelefone/MultimediaInfotainment/samsunggalaxysi9000/GT-I9000HKDDBT/detail.aspx?atab=specifications
  6. http://www.computerbase.de/artikel/handys/2010/test_htc_desire/
  7. http://www.computerbase.de/news/consumer_electronics/kommunikation/smartphones/2010/august/zahlung_android_market_paypal/
  8. http://sportypal.com/Workouts/Details/545633
  9. http://sportypal.com/Workouts/Details/545747
  10. http://twitter.com/Samsungtweets/status/21098533915
  11. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a535151.html
  12. http://www.cyberport.de/produktwelt/foto-handy-navi.html?EVENT=cms&DOCID=20544
  13. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=767493
  14. http://www.computerbase.de/forum/member.php?u=160527
  15. http://www.computerbase.de/forum/member.php?u=371024
  16. http://www.computerbase.de/artikel/handys/2010/test_samsung_galaxy_s_i9000/8/
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