Test: Sony Ericsson Xperia X10 (3/9)

Ein holpriges Debüt
Autor: Benjamin Beckmann

Design und Verarbeitung

Wie üblich für Geräte, welche den Markennamen „Sony“ tragen, wurde vom Hersteller viel Zeit in das Design investiert. Das Xperia X10 wirkt schick, folgt dem Trend der klaren Linien und Kanten, zeigt allerdings auch dezente Kurven.

Zu hochwertigem Aussehen gehört unserer Meinung nach allerdings auch entsprechendes Material. Zwar verziert der Hersteller die Tasten mit einem edlen Chrom-Effekt und lässt den Rahmen in mattem Silber schimmern, doch die Basis nahezu aller verbauten Gehäuseteile ist leider Kunststoff.

Besonders schick ist unseres Erachtens allerdings die Rückseite. Die ist – zumindest beim gezeigten „Sensuous Black“-Modell – Mattschwarz und leicht gummiert. Diese Beschichtung und die zu den Kanten leicht abgerundete Form lassen das schwarze Xperia X10 gut in der Hand liegen – das Highlight hinsichtlich des Designs.

Das weiße „Luster White“-Modell hat auf der Rückseite eine Hochglanz-Oberfläche und ist daher etwas rutschig, unterscheidet sich abgesehen von der Farbe aber nicht weiter von dem uns vorliegenden schwarzen Exemplar.

Xperia X10 von der rechten Seite
Xperia X10 von der rechten Seite

Xperia X10 schräg von der rechten Seite
Xperia X10 schräg von der rechten Seite
Xperia X10 schräg von oben
Xperia X10 schräg von oben
Xperia X10 Rückseite schräg
Xperia X10 Rückseite schräg

Großes hat Sony Ericsson auch bei der Verarbeitung geleistet. So sehr die Kunststoff-Optik auch schmerzen mag: Jedes Teil ist fast nahtlos mit seinem Nachbarn verbunden. Die Abdeckung der Rückseite lässt sich entsprechend nur mit etwas Kraftaufwand entfernen, ebenso wie der Akku.

An der Oberseite wurde der USB-Anschluss, welcher auch mit zusätzlichem Adapter für das Laden des Akkus am Stromnetz genutzt werden muss, mit einem kleinen Deckel versehen. Das erfordert manchmal ein wenig Fummelei, schützt aber vor Schmutz und Feuchtigkeit.

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