Gerade in der zur Zeit herrschenden warmen Jahreszeit geraten neben den Menschen vor den PCs auch letztere ins Schwitzen. Plötzlich kommt es zu Systemabstürzen, denn auf Grund der hohen Temperaturen arbeiten die Komponenten im Gehäuseinneren nicht mehr korrekt. Abhilfe schaffen Gehäuselüfter, die es jedoch in sehr vielen Ausführungen und Varianten gibt. Zum Glück ist bei den meisten gängigen Gehäusen der Einbau solcher Lüfter mittlerweile vorgesehen, Blecharbeiten sind meist unnötig. Wir haben uns mit 32 Lüftern in den Größen 80x80mm, 92x92mm und 120x120mm befasst und diese ausführlich getestet. Zur Verfügung gestellt wurden uns die Lüfter von Frozen Sillicon [1], Listan [2], Low-Noise [3] und Noiseblocker [4]. Kommen wir zunächst zur Vorstellung der Kontrahenten und Auflistung ihrer Werksangaben.
Wir listen die Lüfter alphabetisch auf, führen Lieferumfang, Besonderheiten und die Angaben der Hersteller auf, wie z.B. Drehzahl und Stromaufnahme. Bilder gibt es natürlich auch.
Von Akasa lagen zwei 80x80x25mm Lüfter vor, einmal der Akasa Blue Nebula blau und der Akasa Blue Nebula 4-color. Wie die Namen schon verraten, handelt es sich um beleuchtete Lüfter, einmal nur mit blauen LEDs, einmal mit vier verschieden farbigen LEDs, letzterer ist per Potentiometer regelbar. Dabei kann die Drehzahl zwischen etwa 3.400 und 1.750U/min (gemessen) eingestellt werden, dabei bleibt die Helligkeit der LEDs unverändert, im Gegensatz zur Spannungsregulierung über ein externes Potentiometer. Während beim Blue Nebula blau die LEDs quasi im Motor montiert sind, befinden sie sich beim Blue Nebula 4-color im Rahmen des Lüfters. Die Lüfter selbst sind komplett durchsichtig, auch der Blick auf den Motor ist so möglich. Zum Lieferumfang gehören vier Schrauben und ein Adapterkabel von 4-pin Molex auf 3-pin Molex, so das die Lüfter auch direkt am Netzteil betrieben werden können. Ein Auslesen der Drehzahl ist dann allerdings nicht mehr möglich. Hier die technischen Daten:
| Akasa Blue Nebula blau | Akasa Blue Nebula 4-color | |
| Masse | 80x80x25mm | 80x80x25mm |
| Drehzahl | 2.500U/min | 2.000 bis 3.500U/min |
| Spannung | 12Volt | 12Volt |
| Leistung | 1,3Watt | 1,8 bis 4,2Watt |
| Strom | 0,11A | 0,15 bis 0,35A |
| Luftfluss | 32,4CFM | 25,6 bis 46,11CFM |
| Lautheit | 27,85 dB(A) | 20,05 bis 37,15dB(A) |
Während der Blue Nebula blau Lüfter mit Gleitlagern ausgestattet ist, verfügt der 4-farb LED Lüfter über doppelte Kugellager.
Arctic Cooling ist hauptsächlich durch ihre CPU-Kühler bekannt geworden, stellt aber auch Gehäuselüfter her. Der vorliegende Lüfter verfügt über eine integrierte Temperaturregelung, die automatisch die Drehzahl entsprechend der Lufttemperatur anpasst. Außer dem Lüfter selbst ist kein Zubehör enthalten.
| Arctic Fan TC-1 | |
| Masse | 80x80x25mm |
| Drehzahl | 1.400 bis 3.000U/min |
| Spannung | 12V |
| Leistung | bis 1,92W |
| Strom | bis 0,16A |
| Luftfluss | 14,3 bis 30,3CFM |
| Lautheit | 13 bis 26dB(A) |
Als Lagerung gibt Arctic Cooling "Hydro Suspension Bearing" an, also quasi ein Flüssigkeitslager ähnlich dem bei modernen Festplatten.
Mit dem Crystal Clear haben wir den ersten 120x120mm Lüfter im Testfeld vorliegen. Wie die Akasa Lüfter besteht auch der Crystal Clear komplett aus durchsichtigem Kunststoff und ist mit vier blauen LEDs im Rahmen versehen. Neben vier Schrauben liegt zur Stromversorgung auch ein Adapter bei, der den Anschluß direkt am Netzteil erlaubt, allerdings wird das Tachosignal auch hier nicht einzeln zum Auslesen heraus geführt.
Der blaue Crystal LED ist 80x80x25mm groß, verfügt über nur zwei LEDs, allerdings sind diese direkt im Motorgehäuse installiert und blinken abwechselnd. Zum Lieferumfang des blau durchsichtigen Lüfters gehören ein Lüftergitter, Schrauben und ein Adapterkabel von 4 auf 3-pin.
Der letzte Crystal ist ein orange durchscheinender 80x80x25mm Lüfter, der UV-aktiv ist. Bei Bestrahlung mit UV-Licht beginnt er orange zu leuchten. Neben vier Schrauben liegt für den Stromanschluß ein direkt angeschlossenes 4-pin Molex Kabel bei, allerdings ist das Tachosignal extra herausgeführt und kann per 3-pin Stecker auf dem Mainboard angeschlossen werden.
| Crystal Clear blau | Crystal LED blau | Crystal UV orange | |
| Masse | 120x120x25mm | 80x80x25mm | 80x80x25mm |
| Drehzahl | 2.200U/min | 2.000U/min | 2.500U/min |
| Spannung | 12V | 12V | 12V |
| Leistung | 4,56W | k.A. | k.A. |
| Strom | 0,38A | k.A. | k.A. |
| Luftfluss | 86,97CFM | 25,64CFM | 26,97CFM |
| Lautheit | 39dB(A) | 22,05dB(A) | 27,39dB(A) |
Der Crystal Clear verfügt über eine zweifache Kugellagerung, ebenso wie der Crystal LED blau, der Crystal UV orange benutzt Gleitlager.
Von Enermax liegen zwei Lüfter vor, eine 80x80mm und eine 120x120mm Version. Die Lüfter haben einen dunkelblauen Rahmen und durchsichtige Lüfterflügel. Neben einem goldfarbenen Lüftergitter verfügen beide Modelle über ein Potentiometer, mit dem die Drehzahl stufenlos geregelt werden kann. Dieses erlaubt eine Drehzahlregulierung zwischen etwa 1.800 und 3.250U/min (gemessen) beim 80mm Modell und etwa 1.500 und 2.100U/min (gemessen) beim 120mm Modell. Neben dem 3-pin Molexstecker liegt auch noch ein Adapterkabel für den Anschluß direkt ans das Netzteil bei.
| Enermax 80mm | Enermax 120mm | |
| Masse | 80x80x25mm | 120x120x25mm |
| Drehzahl | 1.800 bis 3.400U/min | 1.800 bis 2.300U/min |
| Spannung | 12Volt | 12Volt |
| Leistung | 1,2 bis 2,76Watt | 1,44 bis 2,4Watt |
| Strom | 0,1 bis 0,23A | 0,12 bis 0,2A |
| Luftfluss | 26,87 bis 39,8CFM | 63,05 bis 94,92CFM |
| Lautheit | 26,5 bis 38dB(A) | 24,6 bis 30,1dB(A) |
Beide Versionen verfügen über ein doppeltes Kugellager.
Unter der Bezeichnung Cooltium haben wir drei Lüfter vorliegen, zwei 80mm und ein 120mm Modell. Die Lüfter sind in Standard-schwarz gehalten und kommen mit einen Adapterkabel zum direkten Anschluß an das Netzteil und Schrauben zur Befestigung daher. Weiteres Zubehör ist nicht vorhanden.
| Cooltium silent | Cooltium power | Cooltium 120mm | |
| Masse | 80x80x25mm | 80x80x25mm | 120x120x25mm |
| Drehzahl | 2.500U/min | 2.500U/min | 3.000U/min |
| Spannung | 12V | 12V | 12V |
| Leistung | 1,6W | 2,64W | 3W |
| Strom | 0,13A | 0,22A | 0,25A |
| Luftfluss | 31CFM | 47CFM | 64CFM |
| Lautheit | 27dB(A) | 32dB(A) | 46dB(A) |
Alle drei Lüfter sind mit doppelten Kugellagern ausgestattet.
Die Modding-Spezialisten von Noiseblocker haben uns fünf Lüfter ihrer UltraSilentFan (USF) Serie zugesandt, davon sind vier Stück 80x80mm groß und einer 92x92mm. Die Modelle S2, S3 und S4 werden mit einem Potentiometer mit Drehknopf ausgeliefert, das wahlweise die Drehzahl regulieren kann. Neben Schrauben liegt auch ein Adapterkabel bei, das den Anschluß direkt an das Netzteil erlaubt. Das Modell T1 wird automatisch über einen Temperaturfühler geregelt, der direkt neben dem Motor angebracht ist. Zur Montage liegen vier Schrauben bei. Das fünfte Modell ist der Typ SE2 mit 92x92mm, der allerdings ohne Verpackung und Zubehör bei uns eintraf. Bis auf den T1, der in standard schwarz gehüllt ist, sind alle Lüfter mit durchsichtigem Rahmen und blauen durchscheinenden Lüfterblättern versehen.
| USF S2 | USF S3 | USF S4 | USF T1 | USF SE2 | |
| Masse | 80x80x25mm | 80x80x25mm | 80x80x25mm | 80x80x25mm | 92x92x25mm |
| Drehzahl | 1.000 bis 2.000U/min | 1.300 bis 2.600U/min | 1.600 bis 3.200U/min | 1.400 bis 2.600U/min | 1.850U/min |
| Spannung | 12V | 12V | 12V | 12V | 12V |
| Leistung | 1,2W | 1,92W | 2,76W | 1,32W | 0,84W |
| Strom | 0,1A | 0,16A | 0,23A | 0,11A | 0,07A |
| Luftfluss | 13,5 bis 29,45CFM | 17,67 bis 38,29CFM | 20,62 bis 44,18CFM | 15,31 bis 38,29CFM | 37,7CFM |
| Lautheit | 11 bis 19dB(A) | 14 bis 26dB(A) | 17 bis 32dB(A) | 12 bis 26dB(A) | 22dB(A) |
Alle Noiseblocker Lüfter sind mit doppelten Kugellagern ausgestattet und werden mit über 100.000 Stunden Lebensdauer beworben.
Die Lüfter von Papst haben bereits seit vielen Jahren einen sehr guten Ruf, vier Modelle fanden sich bei uns ein, zwei 80er und zwei 120er Geräte. Alle kommen in Standard-schwarz daher, Zubehör und Verpackung fehlen jedoch völlig.
| 8412 N/2GL | 8412 N/2GML | 4412 F/2GL | 4412 F/2GML | |
| Masse | 80x80x25mm | 80x80x25mm | 120x120x25mm | 120x120x25mm |
| Drehzahl | 1.500U/min | 2.050U/min | 1.600U/min | 1.950U/min |
| Spannung | 12V | 12V | 12V | 12V |
| Leistung | 0,6W | 0,9W | 1,25W | 2,0W |
| Strom | 0,05A | 0,075A | 0,1A | 0,16A |
| Luftfluss | 19,44CFM | 26,51CFM | 55,37CFM | 67,15CFM |
| Lautheit | 12dB(A) | 19dB(A) | 26dB(A) | 32dB(A) |
Papst setzt bei diesen Lüftermodellen auf Gleitlager, für den 4412 F/2GML werden 75.000 Stunden, für die anderen Modelle sogar 80.000 Stunden Lebensdauer versprochen.
Auch von Powmax haben wir zwei Lüfter vorliegen, ein 80mm und ein 120mm Modell. Das 80er Modell kann wahlweise über einen 3-pin oder 4-pin Molexstecker angeschlossen werden, allerdings liefert der Lüfter kein Tachosignal, eine Überprüfung der Drehzahl ist so nicht möglich. Beim kleineren Lüfter befinden sich im Karton noch die Schrauben für die Montage, das 120mm Modell kommt ohne jedes Zubehör und kann nur per 4-pin Molexstecker angeschlossen werden.
| FM802512M | FM122512L | |
| Masse | 80x80x25mm | 120x120x25mm |
| Drehzahl | k.A. | k.A. |
| Spannung | 12Volt | 12Volt |
| Leistung | 1,68Watt | 1,8Watt |
| Strom | 0,14A | 0,15A |
| Luftfluss | k.A. | k.A. |
| Lautheit | k.A. | k.A. |
Die wenigen vorliegenden technischen Daten des Herstellers geben leider auch keine Auskunft über die Art der Lagerung des Motors der Lüfter.
Drei Modelle mit jeweils 80x80x25mm von Thermaltake kamen zu uns. Das einfachste Modell ist der Everflow TT-8025A-2B, wobei das 2B für die doppelte Kugellagerung steht. Neben Schrauben zur Befestigung findet sich noch ein Adapterkabel in der Verpackung, um den Lüfter direkt an das Netzteil anzuschliessen.
Zweiter ist der Smart Case Fan A1214, der über eine integrierte Temperaturregelung verfügt. Im Lieferumfang findet sich ein Lüftergitter und Schrauben zur Montage. Das Stromkabel mit 3-pin Molexstecker beherbergt nur die Stromversorgung. Das Tachosignal ist über einen zusätzlichen 3-pin Stecker geführt, ein Adapterkabel auf 4-pin Molex liegt nicht bei.
Der dritte Lüfter ist eines der Top-Modelle von Thermaltake, der Smart Case Fan II Cool Mod. Er kann als normaler Lüfter betrieben, mit einer automatischen Temperaturregelung erweitert oder per Potentiometer stufenlos geregelt werden. Ein Temperaturfühler und ein Potentiometer gehören wie Schrauben und ein 4-pin Adapterkabel zum Lieferumfang. Aber der Smart Case Fan II kann noch mehr: er ist mit zwei blauen und zwei roten LEDs ausgestattet, die auch als Power- und HDD-LED dienen können. Kabel zum Anschluss an das Mainboard liegen mit einer bebilderten Anleitung bei. Die LEDs stecken dabei im durchsichtigen Lüftergitter, das den komplett orangen Lüfter abdeckt.
| TT-8025A | Smart Case Fan | Smart Case Fan II | |
| Masse | 80x80x25mm | 80x80x25mm | 80x80x25mm |
| Drehzahl | 2.900U/min | 2.900 bis 5.000U/min | 1.300 bis 4.800U/min |
| Spannung | 12V | 12V | 12V |
| Leistung | 2,16W | 2,16 bis 5,4W | 2,4 bis 8,4W |
| Strom | 0,18A | 0,18 bis 0,45A | 0,2 bis 0,7A |
| Luftfluss | 37CFM | 46 bis 53CFM | 20,55 bis 75,7CFM |
| Lautheit | 30dB(A) | 27 bis 39dB(A) | 17 bis 48dB(A) |
Alle drei Modelle besitzen doppelte Kugellager und haben eine angegebene Lebensdauer von 50.000 Stunden.
In unserer Auflistung an vorletzter Stelle kommen die Lüfter von Titan. Dazu gehören zwei Modelle mit Kunststoffrahmen und zwei mit Aluminiumrahmen. Fangen wir mit ersterem an: Der 8025M12B kommt im Pappkarton und ist komplett in schwarz gehalten. Zum Lieferumfang gehören lediglich vier Schrauben zur Befestigung, weiteres Zubehör liegt nicht bei. Gleiches gilt für den 12025M12B, den 120mm großen Bruder.
Die beiden Alu-Modelle A8025 und A12025 kommen in einer Blisterpackung, neben dem Rahmen sind die Rotorblätter, die allerdings aus Kunststoff bestehen, silberfarben lackiert. Aber auch diesen beiden Modellen liegen nur je vier Schrauben zur Befestigung bei.
| 8025M12B | A8025 | 12025M12B | A12025 | |
| Masse | 80x80x25mm | 80x80x25mm | 120x120x25mm | 120x120x25mm |
| Drehzahl | 2.500U/min | 2.500U/min | 2.000U/min | 2.000U/min |
| Spannung | 12V | 12V | 12V | 12V |
| Leistung | 1,56W | 1,56W | 4,08W | 3,36W |
| Strom | 0,13A | 0,13A | 0,34A | 0,28A |
| Luftfluss | 32,4CFM | 32,4CFM | 79,14CFM | 79,14CFM |
| Lautheit | 25dB(A) | 25dB(A) | 30dB(A) | 30dB(A) |
Während die Modelle mit KS-Rahmen über doppelte Kugellager verfügen und mit 50.000 Stunden Lebensdauer angegeben sind, begnügen sich die Alu-Rahmen Modelle mit einfacher Kugellagerung und daher auch nur 40.000 Stunden Lebensdauer.
Zu guter Letzt haben wir noch drei Lüfter von YS-Tech vorliegen. Ein Silent, ein Standard und ein temperaturgeregeltes Modell, die alle im schwarzen Standard-Look daher kommen. Zubehör oder Verpackung gibt es bei keinem der Modelle, das thermisch geregelte Modell kann nur direkt an das Netzteil angeschlossen werden und liefert kein Tachosignal. Die beiden anderen Lüfter haben einen normalen 3-pin Molexstecker.
| Silent | Standard | Temperatur geregelt | |
| Masse | 80x80x25mm | 80x80x25mm | 80x80x25mm |
| Drehzahl | 1.850U/min | 2.500U/min | 1.600 bis 2.600U/min |
| Spannung | 12V | 12V | 12V |
| Leistung | 0,84W | 1,92W | bis 1,32W |
| Strom | 0,07A | 0,16A | bis 0,11A |
| Luftfluss | 27,2CFM | 37CFM | 22,38 bis 37,7CFM |
| Lautheit | 20dB(A) | 30dB(A) | 19 bis 32dB(A) |
Alle drei Modelle verfügen über doppelte Kugellagerung und haben eine angegebene Lebensdauer von 80.000 Stunden.
Schnell noch einen Lüfter eingebaut und schon ist alles schön kühl im Gehäuseinneren. Wenn es so einfach wäre, gäbe es wohl kaum so viele Threads in unserem Forum [5], die sich mit Fragen zum Thema Lüftung beschäftigen. So hat unter anderem AMD eine Anleitung zur korrekten Luftführung durch das Gehäuse verfasst. Der Tenor dieser Anleitung besagt, dass vorne unten am PC Gehäuse kühle Außenluft in das Gehäuse zu führen ist, während die erwärmte Luft aus dem Inneren des Gehäuses hinten im oberen Teil wieder heraus geführt werden soll.
Dabei sollte entweder die Anzahl und der Typ der Lüfter gleich sein, da es sonst schnell zum Überdruck und damit zum Hitzestau im Gehäuse kommen kann. Wer vorne zwei Lüfter einbaut, sollte auch auf der Rückseite zwei gleiche Lüfter einbauen. Wird zuviel Luft in das Gehäuse gedrückt, aber zu wenig heraus geführt, staut sich die Luft, ein Luftfluss ist damit kaum gegeben.
Anders herum ist ein gewisser Unterdruck nicht so schlimm, da die Außenluft dann durch alle Gehäuseöffnungen herein gesogen wird. Dies passiert, wenn nur an der Rückseite Lüfter platziert werden, welche die warme Luft aus dem Gehäuse saugen.
Die bewegte Luftmenge ist unter anderem sowohl vom Durchmesser, als auch von der Drehzahl der Lüfter abhängig. So bewegen die 120mm Lüfter über 80CFM (Kubikfuß pro Minute), das entspricht rund 136 Kubikmeter pro Stunde. Ein Kubikmeter entspricht 1.000 Litern, also werden 136.000 Liter Luft durch den Lüfter bewegt. Ein Zimmer mit 20 m² Fläche und einer Höhe von 2,50m hat nur ein Volumen von rund 50 Kubikmetern, die gesamte Luft wird also innerhalb einer Stunde über 2,5 mal durch den Lüfter befördert.
Solche Luftbewegungen fördern natürlich auch jede Menge Staub- und Schmutzpartikel mit sich, die sich mit Vorliebe auf den Komponenten im Innern des PC absetzen. Grund genug, sich auch um das Filtern der Luft zu kümmern. Neben der "Hausfrauen-Lösung", einen ausgemusterten Nylonstrumpf vor den Lüfter zu spannen, bieten viele Online-Händler Filterkassetten an, die meist einfach vor den Lüfter geclipt werden. Bastler nutzen einfache Filtermatten und befestigen diese zwischen Lüfter und Öffnung, so bleibt der Luftfluß garantiert, denn der Nylonstrumpf kann sich schnell mit Staub zusetzen.
Noch ein Wort zum Anschluß von Lüftern direkt am Mainboard. Die Mainboard Hersteller garantieren eine maximale Stromaufnahme pro Anschluß von drei Watt, das entspricht bei 12 Volt Nennspannung einem Strom von 0,25 Ampere. Gerade die 120mm Lüfter wie z.B. das Crystal Modell liegen schnell über diesen 0,25 Ampere und es kann zur Beschädigung des Mainboards führen, da die dünnen und schmalen Leiterbahnen durch den zu hohen Stromfluß quasi "verdampfen". Mit Glück wird nur der Anschluß für den Lüfter unbrauchbar, häufig wird jedoch das Mainboard irreparabel beschädigt.
Lautheit
Nachdem wir inzwischen in den Besitz eines Schallpegelmeßgerätes gelangt sind, können wir auch die Lautheit der Lüfter überprüfen. Wegen des eingeschränkten Meßbereichs (ab 30dB(A) aufwärts) können wir keine Messungen nach DIN durchführen, da uns auch kein schalltoter oder schallarmer Raum zur Verfügung steht. Bevor also im heimischen Keller solch ein Raum eingebaut wird, haben wir den einfachen Weg gewählt und den Abstand zwischen Lüfter und Meßgerät verkürzt, der laut DIN sonst 100cm beträgt. Nach einigen Probemessungen haben wir uns auf einen Abstand von 40cm geeinigt, dieser ist noch groß genug, so das störende Windgeräusche durch die Luftbewegung keinen Einfluss haben. Zusätzlich wurde ein Windschutz vor das Messmikrofon gesetzt.
Da einige der Lüfter spätestens beim Betrieb mit 5V nicht mehr vom Meßgerät gemessen werden können, erhalten sie im Diagramm statt eines Wertes den Hinweis "unmessbar". Das bedeutet natürlich nicht, dass das vom Lüfter produzierte Geräusch unhörbar ist, aber da alleine das normale Atmen im selben Abstand schon fast 30dB(A) ausmacht, sollten diese "unmessbaren" Lüfter im Betrieb kaum als störend empfunden werden. Das Rauschen eines Baumes im Wind erzeugt im Vergleich rund 50dB(A). Kurz zum Thema Sone: da der Mensch unterschiedliche Frequenzen als unterschiedlich störend empfindet, wurde die Einheit Sone ins Leben gerufen. Sie berücksichtigt den Frequenzlauf eines Geräusches. Weitere Informationen dazu kann man hier [6] erhalten.
Saugen und blasen
Da die Lüfter im saugenden oder blasenden Betrieb zusätzlich unterschiedliche Lautstärken erzeugen, haben wir Messungen von beiden Seiten durchgeführt. Natürlich werden viele Lüfter gerade in der kühleren Jahreszeit nicht ständig mit ihrer Nennspannung von 12 Volt betrieben, sondern per Potentiometer, Adapter oder Lüftersteuerung in ihrer Drehzahl reduziert. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, haben wir auch Messungen bei fünf und sieben Volt durchgeführt. Dabei werden aber nur, soweit möglich, die Drehzahl, der Strombedarf und die Lautheit gemessen. Einzelne Lüfter verfügen nur über ein 4-pin Molexstecker, daher ist eine Spannungsänderung nicht so einfach möglich. In diesem Fall erscheinen im Diagramm nur die Werte für 12 Volt Spannung, bei den anderen Spannungen wird ein Hinweis ausgegeben. Die Lüfter sind während des Messvorgangs nicht in ein Gehäuse eingebaut, da sonst durch Lüftergitter und den Netzteil- und Grafikkartenlüfter die Lautstärke schnell verfälscht werden kann.
Volumenstrom und Drehzahl
Für die Messung des Volumenstroms, sprich der m³/h die durch den Lüfter bewegt werden, haben wir ein Anemometer benutzt, mit dem Luftbewegungen ab 0,2m/s gemessen werden können. Aus der Geschwindigkeit der ausströmenden Luft und dem Durchmesser des Lüfters läßt sich der erzeugte Volumenstrom per einfacher Formel berechnen.
Die Drehzahl der Lüfter wurde, falls der Lüfter ein Tachosignal zur Verfügung stellt, über den Lüfteranschluß des Mainboards [7] ausgelesen. Dazu wurde unter Windows XP das Tool Motherboard Monitor [8] verwendet und die abgelesenen Daten in die Tabelle übernommen. Allerdings liegen die niedrigsten auslesbaren Werte bei etwa 1.300U/min, dreht der Lüfter langsamer, liefert das Mainboard keine korrekten Werte mehr, in der Tabelle erscheint der Hinweis "unmessbar".
Die Sensoren der temperaturgeregelten Lüfter wurden mit Hilfe einer 40 Watt Glühbirne aufgeheizt, um die maximale Drehzahl zu erreichen. Um die minimale Drehzahl zu erreichen wurden sie hingegen per Eiswürfel abgekühlt und gemessen. Bei der Lautheit und der Stromaufnahme werden daher nur bei 12V und 5V Daten angezeigt. Eine Messung bei reduzierter Spannung macht einem temperaturgeregelten Lüfter ansonsten keinen Sinn. Daher fehlt bei der Spalte 7V auch ein Wert, stattdessen erscheint dort der Hinweis "Temp. geregelt".
Akasa
Gerade der 4-colour Akasa nervt bei 12V durch seine hohe Lautstärke von über 46dB(A), natürlich ist der Volumenstrom entsprechend hoch und übertrifft die Herstellerangabe, wie quasi bei allen Lüftern. Durch die vier LEDs wird ein schöner Effekt erzielt, der für Besitzer eines PCs mit Seitenfenster sicher interessant ist. Erst bei 7V wird der Lüfter erträglich und bewegt selbst bei 5V noch genügend Luft, was dank integriertem Potentiometer einfach zu bewerkstelligen ist. Für einen rund 10 Euro teuren Lüfter bietet er aber zu wenig.
Sein nur blau leuchtender Kollege ist insgesamt erheblich ruhiger und bei 12V einer der leisesten Lüfter im Testfeld. Wer leise leuchtende Lüfter mag, der ist mit dem Akasa blue Nebula blau für knapp 6 Euro gut beraten.
Arctic Cooling
Der temperaturgesteuerte TC1 überzeugt durch leisen Lauf bei niedrigen Temperaturen, wobei er dann relativ wenig Luft umsetzt. Wird es heiß, geht auch er zur Sache, mit 40dB(A) arbeitet er zwar hörbar aber nicht störend. Das Kabel am Temperatursensor ist lang genug, den Fühler je nach Einsatzort und Betriebsart des Lüfters (saugend oder blasend) auf der gewünschten Seite zu platzieren. Vor allem spart man sich die manuelle Regelung der Drehzahl, das erledigt der für unter fünf Euro erhältliche Lüfter von alleine.
Crystal
Der Crystal clear blue Lüfter sollte nicht direkt am Mainboard angeschlossen werden, da er mit 394mA den Anschluß stark belastet. Allerdings liefert er auch den größten Volumenstrom im Testfeld, über 200m³/h bei allerdings sehr lauten 50dB(A) können sich sehen lassen. Der Lüfter ist erst bei 5V tatsächlich leise und bietet mit seinen vier blauen LEDs noch etwas für das Auge. Nur der Preis von rund 25 Euro mag viele abschrecken.
Auf Platz 10 bei der Lautheit liegt der Crystal LED blau, nur 36,5dB(A) bei noch ausreichendem Volumenstrom werden von zwei blinkenden blauen LEDs begleitet, die das Modder-Herz höher schlagen lassen. Ansonsten ein unauffälliger Lüfter, der für knapp 10 Euro immerhin ein Lüftergitter mitbringt.
Wer über einen UV-beleuchteten Innenraum des PC-Gehäuses verfügt, für den mag der leuchtend orange Crystal UV-aktive Orange Lüfter interessant werden. Etwas leiser als sein blau blinkender Kollege, aber trotzdem leistungsstärker. Ohne Lüftergitter, aber auch nur rund 7 Euro teuer, allerdings nur mit 4-pin Molex Stecker versehen.
Enermax
Gut ausgestattet sind beide Modelle, aber sicher nicht leise zu nennen. Bei niedriger Voltzahl erst erträglich, liegt der Volumenstrom durchweg auf hohem Niveau. Mit Lüftergitter und eingebauten Potentiometer werden für den großen 120mm Lüfter 15 Euro, für den kleinen Bruder mit 80mm knapp 7 Euro fällig. Wer für die heiße Jahreszeit Reserven benötigt und wen die Lautstärke nicht zu sehr stört, ist mit den Enermax auf der sicheren Seite.
Global WIN
Cooltium nennt sich die Lüfterserie des Kühlerspezialisten. Selbst das Silent Modell liefert einen satten Volumenstrom, ist allerdings mit 39dB(A) nicht wirklich leise. Niedrigere Voltzahlen liefern hier gute Ergebnisse, selbst bei fünf Volt stimmt die Luftbewegung und das Betriebsgeräusch ist quasi nicht mehr vorhanden. Beide 80er Modelle liegen bei knapp 10 Euro, für das 120mm Modell werden knapp 19 Euro fällig, alle drei sind durchaus empfehlenswert, vor allem das 80mm Silent Modell.
Noiseblocker
Kommen wir zu einem der großen Silent-Spezialisten in Deutschland. Insgesamt fünf Modelle konnten wir testen, am Besten hat uns der NB USF S2 gefallen. Geringe Laustärke bei trotzdem guter Leistung, so sollen Lüfter sein. Bei leisen 36dB(A) werden fast 67m³/h bewegt, völlig ausreichend für PC-Gehäuse. Die stärkeren Modelle S3 und S4 sind schon wieder im hörbaren Bereich, wer nicht empfindlich ist und mehr Leistung will, kann hier zuschlagen. Das 92mm Modell SE2 ist ebenfalls uneingeschränkt empfehlenswert. Der T1 konnte uns nicht wirklich überzeugen, der Sensor sitzt direkt neben dem Motorgehäuse und reagiert sehr früh auf Temperaturerhöhungen, bereits bei 28°C arbeitet der Lüfter im hörbaren Bereich. Insgesamt hat uns der Arctic Cooling TC1 besser gefallen. Für die Sx Modelle werden 15,90 Euro fällig, ein Potentiometer liegt bei. Der T1 und SE2 kommen ohne Zubehör und kosten 18,40 Euro und 13,80 Euro.
Papst
Der Name ist Programm, von vielen als die Lüfter schlechthin bezeichnet. Bei 12V liefern die beiden 80er Modelle einen ausreichenden Volumenstrom, das Arbeitsgeräusch ist quasi nicht vorhanden, sie belegen mit die vordersten Plätze bei den Messergebnissen der Lautheit. Die 120mm Lüfter liefern weit über 100m³/h Volumenstrom, können aber erst bei 7V ihren ruhigen und leisen Lauf ausspielen, denn dann sind sie quasi lautlos. Die kleineren Modelle N/2GL und N/2GML gehen für knapp 12 Euro über den Ladentisch, für die ebenfalls Zubehörlosen 120mm Modelle werden etwa 23 Euro berechnet.
Powmax
Positiv überrascht haben die beiden Powmax Lüfter: das 80mm Modell liefert zwar bei 12V den schwächsten Volumenstrom, allerdings ist dieser immer noch ausreichend, während der Lüfter selber schon sehr leise ist. Ähnlich das 120mm Modell, immer noch über 100m³/h, aber gerade mal 33dB(A), das ist eine sehr gute Leistung. Daher haben wir hier eindeutig unsere Preisempfehlung gefunden, das kleine Modell wird mit nicht einmal drei Euro berechnet, der große Bruder begnügt sich mit etwa sieben Euro. Beide Lüfter liefern kein Tachosignal oder Zubehör mit, eignen sich trotzdem gut als Gehäuselüfter.
Thermaltake
Gleich erst einmal die Warnung, die beiden Smart Case Fan Modelle (SCF) nicht direkt an das Motherboard anzuschließen. Mit 456mA und 514mA sind Schäden vorprogrammiert, immerhin entspricht das über 5 Watt Leistung, die dort in einen Volumenstrom verwandelt werden. Selbiger wird unter leider infernalischem Lärm erzeugt, bis zu 56dB(A) entstehen hier, vergleichbar mit normalem Fahrzeuglärm an einer Straße. Gedrosselt auf 5V wird der SCF II erträglich, steht auf der anderen Seite weit vorne bei der Leistung von allen 80mm Modellen. Die Zusatzausstattung des SCF II kann sich sehen lassen, der modulare Aufbau ist eine sehr gute Idee. Für die Ausstattung und die Einsatzmöglickeiten ein dickes Plus, für den entstehenden Lärm und den Leistungshunger ein ebenso dickes Minus.
Der "einfache" SCF ist ständig temperaturgesteuert und noch nervöser als der Noiseblocker T1. Bereits bei morgendlichen 24°C beginnt die Drehzahl deutlich zu steigen, eisgekühlt ist der Lüfter zwar leise, aber ab etwa 45°C mit über 3.000U/min nur noch sehr laut. Hier hat Thermaltake die Temperaturkurve eindeutig zu niedrig angesetzt, von der Leistung ganz zu schweigen, die bei der hohen Drehzahl benötigt wird.
Dritter im Bunde war der "normale" Gehäuselüfter, im Vergleich zu seinen Brüdern mit nur 42dB(A) aber noch fast als leise zu bezeichnen. Leistungsfähig ist er allemal, bereits beim Betrieb mit 7 Volt ist er uneingeschränkt empfehlenswert. Für den 8025A werden etwa acht Euro fällig, der mit Lüftergitter ausgestattete SCF liegt bei rund 10 Euro. Das Spitzenmodell SCF II kommt auf knapp 14 Euro, verfügt über LEDs, Lüftersteuerung wahlweise per Potentiometer oder Temperaturfühler und ein Plexi-Lüftergitter.
Titan
Je zwei Geschwister waren zu Gast, leitungsmäßig liegen sie jeweils gleichauf, und zumindest die beiden 120mm Modelle bei der Stromaufnahme an der Schmerzgrenze. Leise ist keiner der Lüfter, erst bei 7 Volt fallen die 80mm Modelle in den fast unhörbaren Bereich, die großen Brüder sind jetzt ebenfalls schon als leise zu bezeichnen. Der Volumenstrom reicht trotzdem allemal. Durch den Alurahmen sollen die A-Modelle die Temperatur besser ableiten, diese Aussage haben wir nicht überprüft. Die Aluminium-Modelle werden mit rund 11 Euro für das 80mm Modell bzw. 16 Euro für das 120mm Modell gehandelt. Die Kunststoff-Ausführung liegt etwa bei neun Euro bzw. 14 Euro.
YS-Tech
Die letzten drei Lüfter kommen von YS-Tech, darunter ein temperaturgeregeltes Modell. Das Silent-Modell macht seinem Namen Ehre, die beiden anderen sind hörbar, stören aber nicht merklich. Trotz seiner leisen Art liefert er einen durchaus befriedigenden Luftstrom, der zur Gehäusekühlung völlig ausreicht. Das Ansprechverhalten der Temperatursteuerung ist genau wie die Anbringung des Sensors fast gleich mit der des Noiseblocker T1.
Der Standard-Lüfter ist bei 12 Volt hörbar, bei 7 Volt kann er als sehr leise bezeichnet werden, ohne das die Leistung zu sehr leidet. Preislich liegen Silent und Standard gleich, rund 10 Euro werden fällig. Das temperaturgesteurte Modell liegt bei rund 13 Euro.
Einen Sieger zu nennen ist in diesem Testfeld nicht möglich. Dazu sind auch die Ansprüche der einzelnen Benutzer viel zu unterschiedlich, der eine legt Wert auf die Leistung, der andere auf den Lieferumfang, der dritte möchte seine Lüfter gar nicht erst hören.
Wer also einen hohen Volumenstrom benötigt, dem seien bei den 80mm Modellen die beiden Thermaltake Lüfter Smart Case Fan und Smart Case Fan II zu empfehlen, bei den 120mm Modellen liegen der Global WIN Cooltium 120mm und der Crystal Clear blue ganz vorne.
Bei der Ausstattungs steht ebenfalls der Thermaltake Smart Case Fan II ganz vorne, das modulare System ist bisher einmalig. Gefolgt wird er von den Enermax-Modellen, die mit Lüftergitter und Potentiometer ausgestattet sind.
Quasi lautlos und doch mit ausreichend Leistung, hier bietet der Noiseblocker UltraSilentFan S2 den besten Kompromiss. Noch leiser, dafür aber schwächer, können es nur die Papst Lüfter in der 80mm Version.
Jeder Leser sollte sich an Hand der reichlichen Ergebnisse selber seinen Wunsch-Lüfter heraus suchen können, den "eierlegende Wollmilchsau" Lüfter hatten wir nicht im Testfeld. Für weitere Fragen und Anregungen zu den Lüfter und vor allem auch für Feedback zum Artikel steht natürlich unser Forum [4] gerne zur Verfügung.
Da die langen Auflistungen der Meßergebnisse die Lesbarkeit zu sehr einschränken würden, haben wir die Diagramme an das Ende des Artikels verschoben, genau wie bei den Testberichten über Mainboards. Zur einfacheren Unterscheidung der Größen der Lüfter haben die 80mm Lüfter die Farbe blau, 92mm Modelle sind grün und die großen 120mm Lüfter sind in rot dargestellt.
Die Drehzahl alleine sagt noch nicht viel über die Leistung eines Lüfters aus, eher über die zu erwartende Lautheit. Denn die Leistung hängt auch von der Anzahl, der Größe und dem Anstellwinkel der Rotorblätter ab. In dieser Tabelle werden die gemessenen Drehzahlen bei 12, 7 und 5 Volt dargestellt.
Drehzahl
Angaben in Umdrehungen pro Minute (UPM)
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In dieser Tabelle sind die gemessenen dB(A) Werte im 40cm Abstand zu sehen. Einige Lüfter sind deutlich unterschiedlich laut, ja nachdem ob die Luft vom Meßgerät weg oder hin bewegt wird.
Lautheit saugend
Angaben in Dezibel
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In dieser Tabelle sind die gemessenen dB(A) Werte im 40cm Abstand zu sehen. Einige Lüfter sind deutlich unterschiedlich laut, ja nachdem ob die Luft vom Meßgerät weg oder hin bewegt wird.
Lautheit blasend
Angaben in Dezibel
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Wie bereits erwähnt sind Mainboards allgemein in der Lage, 250mA am Lüfteranschluß zur Verfügung zu stellen, mehr sollte man den recht dünnen Leitungen nicht zumuten. In der Tabelle kann man die Stromaufnahme der Lüfter je nach anliegender Spannung ablesen.
Stromaufnahme
Angaben in Milliampere
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Da die Hersteller in der Regel nur den Volumenstrom bei 12V Nennspannung angeben, haben wir uns die Mühe gemacht, mit einem Anemometer nachzumessen. Die Messergebnisse bei Nennspannung können durch Rundungen und Serien-Abweichungen in der Fertigung sowie durch Spannungschwankungen von der Herstellerangabe abweichen. Die Tabelle zeigt die Ergebnisse bei den unterschiedlichen Spannungen.
Um aus der internationalen Herstellerangabe CFM (Kubikfuß pro Minute) die in Deutschland gängigen Kubikmeter pro Stunde (m³/h) zu erhalten, multipliziert man den CFM-Wert mit dem Faktor 1,698. Umgekehrt muß man die m³/h mit 0,589 multiplizieren um CFM zu erhalten.
Volumenstrom
Angaben in Volumenstrom (m³/h)
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