Nur ein lautloser Computer ist ein guter Computer. Wer hätte diesen Slogan vor wenigen Jahren noch unterschrieben, als in Zeiten aufkommender Übertaktungsfreuden ohrenbetäubende Delta-Turbinen zum Standardrepertoire der PC-Freaks gehörten. Doch heute weht ein sprichwörtlich laueres Lüftchen in den geliebten Rechenknechten. Bereits beim Kauf der Hardwarekomponenten wird akribisch auf effiziente, stromsparende und dennoch leistungsstarke Hardwarekomponenten geachtet, die später mit geringem Aufwand nahezu lautlos gekühlt im Silent-PC ihren Dienst verrichten können. Ob aktive oder passive, luft- oder wasserbasierende Kühllösungen - kaum ein versierter Anwender arbeitet heute noch bewusst mit einem System, das lauter ist als nötig. Da wird entkoppelt, getrimmt und gedämmt, was das Zeug hält und ehe der Computer eingeschaltet nicht ebenso lautlos ist wie ausgeschaltet, wird keine Ruhe gegeben. Zurecht! Denn Lärm beeinträchtigt nicht nur die Konzentrations- und Arbeitsfähigkeit im enormen Maße, sondern macht auf die Dauer krank.
Glücklicherweise muss der Leidgeplagte längst nicht mehr selbst in mühevoller Bastelarbeit Hand anlegen, denn auch die bekannten Hersteller von Cooling- und Zubehörkomponenten haben die aktuelle Entwicklung hin zum Geräuschminimalismus längst für sich entdeckt und überfluten den Markt seither mit mehr oder weniger sinnvollen Accessoires, die das brummige PC-Ungetüm in ein zahm säuselndes Rechenkätzchen verwandeln sollen. Neben superleisen Prozessor- und Grafikkartenkühlern, Gehäuselüftern und Schalldämmboxen für Festplatten gehören die Dämmmatten-Sets fürs PC-Gehäuse zweifelsfrei zu den Klassikern im Silent-Bereich. Grund genug für uns, sieben aktuelle Geräuschdämmlösungen in einem Praxisvergleich gegeneinander antreten zu lassen und zu klären, was die verschiedenen Konzepte leisten und welche Nachteile die komplette Lärmversiegelung des Computers mit sich bringen.
| Hauptdämmung | Lieferumfang |
Magic Fleece für TT Shark
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BeQuiet SE Dämmset Universal Big, blue
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Sharkoon Noisedamper Big
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MR Computertechnik ichbinleise Maxiset
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Noiseblocker Evolution Red Big Universal-Silentset
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Noiseblocker Evolution EQ-Platinum für Big-Tower
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Noiseblocker Evolution EQ-Easycutz Bigset
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Auf den nächsten Seiten betrachten wir die Sets genauer.
Den Anfang unserer Betrachtungen macht das Magic-Fleece von Noisemagic. Das Set richtet sich speziell an jene Anwender, die ihr Gehäuse ohne großen Aufwand abdämmen wollen, da die Matten vom Hersteller bereits für eine umfangreiche Auswahl an beliebten Gehäusen passgenau vorgeschnitten wurden, woraus der im Vergleich zur Konkurrenz etwas höhere Verkaufspreis resultiert. Natürlich sind aber auch die Fleece-Matten als günstige, universelle Kits zum Selberschneiden verfügbar.
Das eigentliche Dämmmaterial erscheint zur Schallisolierung etwas unkonventionell: Hochdicht verwobene, schwer entflammbare Polyester-Mikrofasern sollen den Lärm auch ohne zusätzliche Schwerschicht schlucken. Dabei bestehen die einzelnen, etwa 10 mm dicken Matten aus zwei dieser Faserschichten, die mittig von einer weißen Stoffeinlage zusammengehalten und bei Bedarf an dieser auseinandergetrennt werden können, um an flachen Gehäuseparts Einsatz zu finden.
Als weitere Besonderheit spricht Noisemagic eine Sorglos-Garantie auf ihre Magic-Fleece Dämmmatten aus. Ist der Käufer innerhalb der ersten acht Wochen mit dem Set unzufrieden, erstattet der Hersteller unbürokratisch den Kaufpreis zurück.
Das Anbringen der Matten gestaltet sich als Kinderspiel. Die einzelnen Vorschnitte sind sauber beschriftet und finden Dank des beiliegenden Instruktionsblattes schnell ihren präzisen Bestimmungsort, können bei Bedarf aber mit einer alten Schere noch einfach zurechtgeschnitten werden - Achtung: Fusselgefahr! Die lösemittelarme Klebefolie der Fleece-Dämmer fixiert die vergleichsweise leichten Matten gut an den Metallwänden des Gehäuses. Da es sich um ein stoffig-weiches Fasermaterial mit hoher Flexibilität handelt, haften die Absorber auch auf unebenem Terrain problemlos. Leider ist aufgrund der vorgeschrieben, bestimmten Beklebung bei den Spezialsets eine individuelle Dämmung spezieller Stellen nur schwer möglich. Dafür werden gewisse Optionen geboten: Beispielsweise liegt für die Wabenstruktur-Seitentüröffnung des Thermaltake Sharks eine nichtklebende Fleece-Matte bei, die auf Wunsch eingesetzt werden kann.
Wenn es um leisemachende Computer-Accessoires geht, darf BeQuiet als Vertreter heimischer Qualitätsprodukte natürlich nicht fehlen. Mit weniger als 25 Euro ist das universelle Dämmkit für Big-Tower nicht nur das günstigste im Vergleich, sondern kann sich, einen ausgesprochen hochwertigen Eindruck vermittelnd, aufgrund der erfrischend hellblau eingefärbten Parts auch optisch von der grau-schwarzen Masse abheben.
Vorbildlich gestaltet sich zunächst die mitgelieferte Anleitung in Heftform, die neben konkreten Hinweisen zum Produkt auch ausführlich allgemeine Anmerkungen zum Umgang mit PC-Dämmung macht. Beim Dämmmaterial selbst wagt BeQuiet keine großen Experimente und vertraut hauptsächlich auf sogenannte Kombimatten, die mit einer 8 mm dicken, faserig, klebrig anmutend weichen Schaumstoffschicht gegen Luft- und mit einer 2,2 mm dicken Bitumpappe gegen Körperschall wirkungsvoll den eindringlichsten PC-Lärm eliminieren sollen. Hinzu kommt die feine Wabenstruktur an der Oberfläche, die einen zusätzlich schallabsorbierenden Effekt auslösen sollte.
Speziell für die Innendämmung der Frontpartie legt der Listan-Abkömmling eine 20 mm mächtige, reine Schaumstoffmatte ohne Schwerschicht bei, von welcher man sich eine effektivere Minimierung des Nachausendringens der Lüftergeräusche verspricht.
Das Bearbeiten des Dämmmaterials mit einem Cuttermesser gestaltet sich bei den Kombimatten etwas aufwändiger, in der Gegenüberstellung zu den Pendants von Noiseblocker aber deutlich einfacher. Nach rückseitigem Anritzen und Durchbrechen der Bitumpappe sind weitere Schnitte nötig, um dem resistenten Schaumstoff beizukommen. Die dicke Schaumstoffmatte für die Frontpartie lässt sich indes am besten mit einer Schere stutzen.
Insgesamt lassen sich die BeQuiet SE-Matten gut bearbeiten und haften mit Hilfe der starken Klebefolie bombenfest am Metall. Aufgrund der allgemein sehr flachen und trotz Bitumschicht noch recht flexiblen Dämmer ist ein bequemes Verlegen auch in verwinkelten Ecken und Kanten des Gehäuses möglich. Allerdings ist das mitgelieferte Material für einen Big-Tower eindeutig zu knapp bemessen. Für unseren Thermaltake Shark mussten wir bereits das gesamte Repertoire aufbrauchen.
Sharkoon tanzt mit seinem Produktpotfolio derzeit auf vielen Hochzeiten und bemüht sich jüngst verstärkt um ein Leise-Macher-Image. Mit dem Noisedamper-Set liefert der Hersteller seinen Beitrag zum Thema schallabsorbierende PC-Innenverkleidung. Dabei handelt es sich zwar grundlegend um ein universelles Kit, die einzelnen Matten wurden allerdings schon entsprechend ihrer späteren Positionen grob vorgeschnitten und beschriftet, sodass der Einbau deutlich unkomplizierter und flotter von der Hand gehen sollte. Preislich liegt das Set für Big-Tower mit knapp 40 Euro im oberen Segment.
Die Sharkoon Noisedamper gehören zu den leichtesten Schalldämmern im Vergleich. Grund dafür ist der Verzicht auf jegliche Schwerschichten zur Absorbierung von Vibrationen und Körperschall bei reiner Auslegung auf etwa 22 mm dicke Schaumstoff-Matten, die sich aufgrund des fehlenden Rückhaltes im Lieferkarton bereits spürbar wellten. Die funktionellen Nachteile durch die Einseitigkeit der Materialwahl möchte der Hersteller durch die typische Eierschalenoberfläche bestehend aus Bergen und Tälern, die als Sinnbild für gute Schallisolierung gilt, wettmachen. Ob dies allerdings bei der mannigfaltigen akustischen Charakteristik eines Computers das richtige Konzept ist?
Zumindest sind die vorgeschnittenen Schaumstoffmatten mit dem beiliegenden Cutter sehr leicht und schnell zu zer- und aufgrund der Flexibilität sehr bequem zu verlegen. Durch die geringe Eigenmasse des Materials fällt außerdem die etwas schwächere Klebeschicht sprichwörtlich nicht ganz so sehr ins Gewicht. Positiv anzumerken ist neben der Vorbeschriftung der Matten eine extrem üppig bemessene Stückzahl an Dämmstoff, sodass das Gehäuse bei Bedarf noch wesentlich intensiver abgedämmt werden könnte, als es unsere Referenz vorsah.
Genau wie die Pendants von BeQuiet und Noisemagic sind auch die Dämmkits der Schwäbischen Silent-Spezialisten von MR Computertechnik sowohl als universelle Ausführungen für Big- oder Miditower als auch als exakt zurechtgeschnittene Varianten für eine feine Auswahl beliebter Gehäuse zu erstehen. Leider gehört das Thermaltake Shark nicht in diese, sodass wir uns für den Test das universelle Maxiset haben zukommen lassen, welches sich mit knapp 35 Euro im preislichen Mittelfeld bewegt. Erfreulich: MR Computertechnik bietet auch einzelne Matten an, sodass bei Verschnitt oder Zusatzbedarf unkompliziert nachgekauft werden kann.
Im Set befinden sich zwei unterschiedliche Arten an Schalldämmplatten. Der Großteil basiert dabei auf den bekannten Kombimatten bestehend aus einer Lage Bitumenpappe und einer Schicht PUR-Weichschaum mit spezieller Wabenstruktur. Wo immer es der Platz im Gehäuse zulässt, sollten laut beiliegender, kurzer Montageanleitung diese 12 mm dicken Matten mit einem Flächengewicht von 4,2 kg/m² angebracht werden. Ist dies aufgrund der Höhe nicht möglich, kann auf die drei mitgelieferten, nur 2 mm starken Bitumenpappen mit einem Gewicht von 1,75 kg/m² zurückgegriffen werden.
Die Abmessungen der schmalen Dämmmatten erwiesen sich als nahezu optimal zum Anpassen an die Gehäuseinnenform. Die beiden großen Kombiplatten für die Seitentüren sind dagegen eindeutig zu klein geraten, um gängige Big-Tower-Wände adäquat auszukleiden. Insgesamt zeigte sich, dass dem Kit bei gleichzeitigem Verzicht auf eine Bitumenpappe durchaus eine Kombimatte mehr hätte gut gestanden, da das Hauptdämmmaterial doch recht flott aufgebraucht wird. So konnten wir beispielsweise den Gehäusedeckel lediglich mit der Bitumenmatte abdämmen.
Ähnlich wie die BeQuiet-Absorber sind auch die Weichschaum-Dämmer von ichbinleise gut mit einem Cuttermesser, das nicht zum Lieferumfang gehört, zurecht zu schneiden. Die reinen Bitumpappen erweisen sich dagegen als recht störrisch und sind nur mit Mühe und sehr scharfem Gerät sauber zu durchtrennen. Hinzu kommt, dass sie wesentlich unflexibler sind als die Kombimatten und daher trotz guten Klebeigenschaften einen vergleichsweise ebenen Untergrund bedürfen. Aufgrund der beiden verschiedendicken Mattenarten lies sich mit dem MR-Set die kompletteste Gehäusedämmung realisieren.
Für den letzten üppigen Farbtupfer im Vergleich sorgt Noiseblocker mit dem feuerroten Universaldämmkit aus der Evolution-Flat-Serie. Getreu dem Firmennamen hat sich die deutsche Schmiede seit Jahr und Tag für den leisen PC eingesetzt und mit den eigens entwickelten Silent-Produkten, beispielsweise dem mittlerweile legendären Cool-Scraper Prozessorkühler, immer wieder deutliche Akzente am Markt setzen können. Nun zieht der Hersteller mit gleich drei Schallabsorbierern in den Kampf, wobei die Evolution-Red mit leicht über 30 Euro noch zu den günstigeren Noiseblocker-Dämmern gehören.
Charakteristisch für die qualitativ hervorragenden Noiseblocker-Matten ist die vorhandene Materialschichtung, wobei jede Lage mit ihren spezifischen Eigenschaften zum optimalen Schallschluck-Erlebnis beitragen soll. Als Schwerschicht dient zunächst die bekannte Bitumenpappe auf gesundheitsunbedenklicher Erdölbasis, allerdings mit nur einem Millimeter Dicke. Daran schließt sich eine etwa elf Millimeter starke, weiche Lage Noiseblocker-Spezial Akustikschaumstoff zur Dämpfung von Luftschall an. Den Abschluss bildet ein relativ oberflächenglattes Akustikfleece mit leicht kariertem Relief, das hauptsächlich zur Filterung von sehr hohen Frequenzen dienen soll. Insgesamt weisen die roten, TÜV-zertifizierten Evolutionäre, begründet durch die dünne Bitumenschicht, eine vergleichsweise geringe Masse pro Dämmfläche auf.
Das saubere Bearbeiten der Matten erweist sich in der Praxis als recht schwierig, da mit dem mitgelieferten Cutter-Messer zunächst die harte Bitumenpappe angeritzt und durchbrochen, und mit weiteren Schnitten bis zur schnittresistenten Fleece-Oberhaut vorgedrungen werden muss. Aufgrund des geringen Rückhalts erweisen sich die Matten zwar als relativ flexibel, legen aber ein vergleichsweise elastisches Biegverhalten an den Tag.
Etwas unpassend finden wir die Tatsache, dass Noiseblocker dem Lieferumfang keinerlei Themendokumentation beilegt. Wesentlich erquickender ist es da definitiv, dass das spendierte Dämmmaterial mehr als ausreichend für unseren Fullsize-Tower war und dass der Vorschnitt der fünf großen Matten in Breite wie Länge nahezu ideal auf die etablierten Innenmaße für die beliebten Chieftec-Derivate respektive -Nachkömmlinge anderer Marken abgestimmt ist, um effizientes, schnittverlustarmes Gehäusedämmen zu unterstützen.
Das Aushängeschild von Noiseblocker sind zweifelsfrei die Platinum-Dämmer der Evolution-EQ-Serie. Mehr Dämmleistung ist laut Angaben des Herstellers nicht möglich. Deshalb sind wir natürlich sehr gespannt, was das schwerste, aber mit knapp 50 Euro auch teuerste Dämmset im Vergleich zu leisten im Stande sein wird.
Die etwa 20 mm dicken, piekfein anmutenden Kombimatten des Sets sind vierlagig aufgebaut und sollen so die im PC entstehenden Geräuscheinflüsse optimal abdämmen. Die oberste Schicht besteht aus einer metallisierten Microfleeceauflage, die speziell zur Abschirmung eines breiten Spektrums an Hochfrequenzen entwickelt wurde. Darunter liegt eine dicke Schicht Akustikschaumstoff zur wirkungsvollen Dämmung und Dämpfung von auftretendem Luftschall. Die unterste Schicht bildet die beliebte Schwerschichtfolie zur effektiven Resonanzverringerung. Zwischen diesen beiden Lagen liegt eine Aluminium-Thermostabilisatorfolie, die die Wirkung der Schwerschicht auch bei Temperaturen über 20 Grad Celsius kaum einbrechen lassen soll.
Die Verabreitung der Platinum-Blocker gestaltet sich ausgesprochen schwierig, da sich die Kombination aus Schwerpappe und Aluminiumfolie nur sehr schlecht durchtrennen lässt. Hinzu gesellt sich die schnittfeste, oberste Metallfleece-Schicht, die ebenfalls einen sauberen Schnitt verlangt. Somit kann es durchaus vorkommen, dass beim häufigeren Scheiden und Ritzen der zentrale Schaumstoff etwas ausfranst.
Die fünf im Lieferumfang befindlichen Matten waren zur vollständigen Beklebung unseres Gehäuses gut ausreichend. Die für die Laufwerkblenden vorgeschnittenen 5,25"-Dämmer mussten nicht zum Einsatz kommen, stattdessen haben wir auf eine komplette Matte gesetzt. Auch die Fronttür konnten wir rückseitig abdämmen, wenngleich es mit der Höhe der Matten schon recht knapp um die Schließfähigkeit der Tür bestellt war.
Das letzte Set unseres Vergleiches kommt ebenfalls aus dem Hause Noiseblocker und wartet mit einer ausgesprochenen Besonderheit auf. Der Hersteller hat ob der schwierig zu bearbeitenden Dämmmatten etwas experimentiert und auf der Basis der eben vorgestellten Platinum-Blocker vorgestanztes Absorptionsmaterial im Angebot, das bei gleicher Geräuschreduzierung und universeller Gehäusewahl erheblich zeit- und aufwandssparender verlegt werden können soll. Dabei liegen die sogenannten Easycutz mit gut 40 Euro preislich unter den Referenzmatten der Silent-Schmiede.
Technisch zeigt sich eine mit der Platinum-Ausführung identische Vierschichtung der Dämmplatten und somit eine angestrebte multifunktionale, akustische Dämm- und Dämpfwirkung von Köpfer- und Luftschall, die speziell auf die durch die PC-Komponenten verursachten Frequenzbereiche und vorherrschenden Temperaturen abgestimmt wurde. Um auch an schwer zugänglichen, engen Gehäuseparts schallreduzierend wirken zu können, ergänzt Noiseblocker den Lieferumfang um eine 3 mm dicke Bitumen-Schwerpappe mit Aluminiumkaschierung, die sich typischerweise nur sehr schwer bearbeiten lässt.
Abreißen, einkleben ... leise! So lautet das Motto der Easycutz. Und tatsächlich lassen sich die etwa 20 Millimeter starken Matten problemlos und einfach an der Wabenperforation durchtrennen, teilweise aber auch etwas zu einfach, sodass die gewünschten Formen manchmal im Stück nicht zu realisieren sind. Auch muss man sich damit zufrieden geben, dass das Abziehen der rückseitigen Schutzfolie ebenfalls nur stückchenweise vor sich geht, da diese freilich mit vorgestanzt wurden, während durch die variable Aufteilung der einzelnen Sechseckflächen erfreulicherweise kaum Verschnitt entsteht und nahezu das gesamte Material zum Einsatz kommen kann.
Als etwas problematisch erachten wir die Tatsache, dass aufgrund der großzügigen Waben nicht die gesamte dämmbare Innenseite passgenau beklebt werden kann, will man nicht zusätzlich noch zurecht schneiden. Die ungedämmten Zwischenräume sind bei der Verwendung der Easycutz also vergleichsweise groß. Noiseblocker gibt hingegen an, dass die Dämmwirkung nicht wesentlich beeinflusst wird - wir werden es sehen.
Es ist aktuell wahrlich eine Gratwanderung, leistungsstarke Hardwarekonfigurationen bei sehr niedrigem PC-Betriebsgeräusch zu realisieren, denn leistungsstark bedeutet nahezu zwangsläufig verlustleistungsstark. Richtig kriminell wird das Unterfangen, wenn die Rechenkraft des Prozessors nicht einer aktuellen Athlon 64-, sondern einer Pentium 4 Prescott-Basis entspringt oder gar als Doppelkern-Variante für ordentlich heiße Luft sorgt. Wenn dann noch eine oder gar zwei High-End-Grafikkarten für prallen Pixel-Zauber sorgen, schnellen Gehäuseinnen- und Komponentetemperaturen meist in schwindelerregende Höhen, denen mit herkömmlichen Luftkühlern leise nur noch schwer beizukommen ist - erst recht, wenn die wenigen Be- und Entlüftungsmöglichkeiten auch noch mit Schalldämmmaterial versiegelt werden.
Unsere PC-Zusammenstellung ist daher sicherlich eher suboptimal für einen superleisen PC, der mit geringem Kühlwand noch deutliches Temperaturpotential aufweisen soll. Vielmehr handelt es sich um ein System mit nicht gerade niedriger Heizkraft, etwa 240 Watt bei 3D-Belastung, das sinnbildlich für eine nachträglich auf ohrenfreundlich getrimmte Konfiguration stehen könnte, der mit Hilfe von gutem Dämmmaterial der letzte Schliff in Richtung angenehm niedriges Betriebsgeräusch verliehen werden soll.
Folgende Ausstattung steht dabei zur Debatte:
Als Gehäuse kommt mit dem Thermaltake Shark ein Aluminium-Pendant zum Einsatz, das neben der offenen Wabenstruktur der rechten Seitentür aufgrund seines geringen Eigengewichts von knapp sieben Kilogramm nur eine mäßige Vibrations- und Schalldämmeigenschaft aufweist. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass die hier erzielten Ergebnisse mit einem schweren Stahlgehäuse nicht so signifikant ausfallen.
Da uns das Magic-Fleece ein optimal auf unser Testgehäuse, das Thermaltake Shark, zugeschnittenes Mattenset bat und per Anleitung die möglichst zu beklebenden Stellen diktierte, richteten wir uns mit allen Vergleichskandidaten soweit wie möglich an diese Mattenpositionierung. So war beispielsweise nicht bei allen Sets die zusätzliche Innenbeklebung der Fronttür möglich - mitunter waren die Matten einfach zu dick (Sharkoon Noisedamper) oder es war nicht genügend Dämmmaterial vorhanden (BeQuiet SE, NB Evo Easycutz). Sofern es uns zudem vom Materialbestand möglich war, haben wir die Laufwerkabdeckungen nicht einzeln, sondern im großen Stück rückseitig beklebt.
Nichts desto trotz haben wir uns für eine vergleichsweise moderate Abdichtung des PC-Inneren entschieden und bescherten somit der sensiblen Hardware, speziell im Bereich der Festplatten, genügend Atemluft. Auch der hintere 120-mm-Ventilator wurde nicht abgeklebt, sondern sorgt für die sichere Entlüftung des Gehäuses und den Abtransport der Wärme vom passiven Prozessorkühlelement. Wir erwarten daher keine dramatische Erhöhung der Komponententemperaturen im Betrieb, erhoffen uns insgesamt aber dennoch eine deutliche Verbesserung der Akustik.
Um trotz vieler Tage Testzeit eine gewisse Vergleichbarkeit der zu erzielenden Testwerte zu offerieren, haben wir uns für den Testzeitraum einen Tagesablaufplan erstellt. Mit diesem sollten die Tolleranzen speziell bei den sensiblen Schallpegelmessungen so gering wie möglich gehalten werden.
Zum Thema Schallpegelmessung: Unsere vergleichenden Messungen erfolgen mit einem Voltcraft 320-Schallpegelmessgerät in 0,5 Meter Abstand und Höhe zum Gehäuse. Dabei erfasst das Messgerät Lärmemissionen ab 30 dB(A), wobei sich die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfunden Stille unter Nicht-Laborbedingungen bei etwa 30,2 dB(A) einpendelte. Zur Orientierung können - je nach subjektiven Empfinden - Werte bis 38 dB(A) als „leise" bzw. „angenehm" angenommen werden. Bis 45 dB(A) würden wir nach unserer Prozedur als „mittellaut" betiteln, während Resultate über 45 dB(A) als „laut bis extrem" eingestuft werden können.
Zum Thema Temperaturtests: Um Erfahrungen zum Temperaturverhalten der essentiellen Komponenten mit und ohne Gehäusedämmung zu erhalten, sieht unsere Testprozedur zunächst einen zweistündigen 3D Mark 2003-Loop bei vollen Lüfterdrehzahlen (Gehäuse: 1200 U/min, Grafikkarte: 2600 U/min) vor. Während dieser Zeit erwärmen sich die PC-Innerein bis zu einem dokumentierten Maximalwert. Im Anschluss wird eine 15-minütige Leerlaufphase zur Ermittlung der Idle-Temperaturen durchgeführt. Diese Prozedur wiederholen wir bei gedrosselten Lüfterdrehzahlen im 5-Volt-Betrieb (Gehäuse: 650 U/min, Grafikkarte: 1300 U/min), wobei wir hierbei den Lastzeitraum aufgrund der bereits vorgewärmten Komponenten auf eine Stunde verkürzten.
Bei den Temperaturvergleichen offenbarten sich lediglich marginale Unterschiede zwischen den einzelnen Vergleichskandidaten, weshalb wir auf eine explizite Nennung der im Toleranzbereich weitgehend übereinstimmenden Ergebnisse an dieser Stelle verzichten wollen und uns auf eine grobe Einordnung beschränken.
| Temperaturen [ Last (Idle) °C ] | CPU | NB-Chip | HDD | GPU | GPU- Umgebung |
12-Volt-Belüftung | |||||
| Ohne Dämmung | 54 (40) | 30 (27) | 40 (39) | 63 (46) | 40 (32) |
| Dämmung (min.) | 56 (40) | 30 (27) | 40 (39) | 69 (50) | 43 (33) |
| Dämmung (max.) | 58 (41) | 32 (27) | 42 (40) | 69 (50) | 44 (35) |
5-Volt-Belüftung | |||||
| Ohne Dämmung | 71 (50) | 34 (29) | 43 (42) | 69 (50) | 46 (36) |
| Dämmung (min.) | 73 (54) | 34 (30) | 43 (42) | 76 (55) | 53 (40) |
| Dämmung (max.) | 75 (54) | 34 (31) | 44 (43) | 77 (56) | 54 (42) |
Verallgemeinernd bedeutet dies: Die Auswirkungen auf die Hardwaretemperaturen sind trotz der verschiedenen Dämm-Konzepte bei weitgehend gleichartiger Mattenanbringung nahezu identisch. Es kommt also nur nebensächlich darauf an, mit welchem Material gedämmt wird. Viel entscheidender ist die Frage, wie viel Luft den Komponenten zum Überleben noch gelassen wird bzw. wie stark man im Hinblick auf eine möglichst komplette Schalldämmung das PC-Innere mit den Absorberplatten versiegelt. Im Zweifelsfalle sollten immer etwas mehr Be- und Entlüftungsoptionen, auch auf natürlicher Zirkulation basierend, belassen werden.
In unserem Fall halten sich die Temperaturzunahmen in vertretbaren Rahmen, wobei die Grafikchiptemperatur als signifikantester Indikator für die leichte Verschlechterung des Temperaturaustauschs mit der Umgebung, wohl hauptsächlich begründet durch die abgedichtete, große Wabenöffnung der Thermaltake-Shark-Seitentür, fungiert. Wir erwarten daher, dass sich die Differenzen beim Einsatz von Gehäusen mit serienmäßig geschlossenen Seitenwänden noch stärker relativieren.
| Dämmkit | Gewicht Gesamt-PC | Subjektive Dämmleistung |
| Ohne Dämmung | 10,1 kg | schlecht |
| Magic-Fleece | 13,2 kg | gut - befriedigend |
| BeQuiet SE | 14,2 kg | gut |
| Sharkoon Noisedamper | 12,4 kg | mäßig |
| MR Maxiset | 14,3 kg | sehr gut |
| NB Evolution Red | 12,5 kg | befriedigend |
| NB Evolution Platinum | 16,0 kg | sehr gut |
| NB Evolution Easycutz | 15,4 kg | gut - befriedigend |
Häufig heißt es, Dämmleistung wird zum größten Teil mit Masse gewonnen und zumindest der subjektive Eindruck unterstreicht diese Pauschalisierung. Speziell das Thermaltake Shark als Vertreter leichter Aluminium-Chassis zeigt sich als sehr anfällig gegenüber nervigen Vibrations- und Körperschallgeräuschen. Die eingeklebtem Dämmungen bewirken hier allesamt eine deutliche Minimierung.
12-Volt-Lüfterbetrieb
Angaben in Dezibel
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5-Volt-Lüfterbetrieb
Angaben in Dezibel
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Zunächst grob zusammenfassend kann man erfreut sagen, dass alle Sets ihren Zweck der Lärmminimierung im Vergleich zum ungedämmten Gehäuse erfüllen. Je nach spezifischer Auslegung, Material und Anbringung zeigen sich zwischen den Kontrahenten allerdings mehr oder weniger markante Unterschiede.
Das Magic-Fleece wartet mit der besten Frontdämmung aller Kits auf, denn hier hat der Hersteller in unserem Fall gleich drei Lagen Dämmmaterial vorgesehen: An der Tür, an den Einschub-Blenden und hinter den Einschubblenden ohne Verklebung. Dämmt man mit dem Fleece allerdings nur einfach, wie beispielsweise an den Seitentüren, driftet das Flausche-Material ins hintere Mittelfeld ab.
Die BeQuiet SE unterstreichen ihre erste, äußerst positive Erscheinung auch im Dämmverhalten. Überall, wo die Kombimatten des Sets angebracht sind, dringt nur noch sehr wenig Lärm nach außen. Dafür werden deutliche Schwächen in der Frontabschirmung sichtbar, da hier die sehr dicke, aber auch sehr leichte reine Schaumstoffmatte zum Einsatz kommt.
Die Sharkoon Noisedamper erwiesen sich im Praxistest als schwächste Dämmer. Die Absorptionsleistung fällt in allen Bereichen teils deutlich und enttäuschend hinter die Mitbewerber zurück.
Das MR-Computertechnik Maxiset hat dagegen deutlich mehr Bums, bzw. schließt mehr Bums im Inneren des PC-Gehäuses ein. Die Kombination aus Bitumenpappe und Kombiplatten kann in jeder Hinsicht überzeugen, denn in der Summe bietet das schwäbische Absorber-Kit die zweitbeste Dämmleistung.
Von den Noiseblocker Evolution Red waren wir derweil etwas enttäuscht, denn trotz mehrschichtiger Mattenarchitektur huschten die Schallwellen nur so durch die leichten Matten. Was den Dämmcharakter angeht, halten die „Reds" somit nur wenig Pro-Argumente in ihren Reihen. Insgesamt bleibt ihnen nur der vorletzte Platz bei den Dämmcharts.
Die Noiseblocker Evolution EQ-Platinum präsentierten sich derweil als wahrhafte Schluckspechte. Sie kleiden den Computer nicht nur mit dem schwersten Material aus, sondern dämmen vorzüglich in allen Messpositionen. Ein klarer Champion für uns: Die vierschichtigen Platinum-Blocker.
Den Noiseblocker Evolution Easycutz gebührt trotz identischer Dämmtechnik nicht ganz so viel Ruhm, wie den Referenzmatten des Hauses. So muss der Silent-Freund im Ergebnis der unkompletten Wabendämmung speziell im Seitenbereich deutlichen Tribut zollen. Somit bleibt für die Easycutz insgesamt nur ein Rang im Mittelfeld der Vergleichsriege.
Eines taten alle angetretenen Dämmsets fantastisch, bombenfest kleben. Und so war es verständlicherweise nicht immer die größte Wonne, die tags zuvor mühevoll eingepassten Matten nach beendeter Arbeit wieder aus dem Gehäuse zu entfernen und damit für weitere Einsätze unbrauchbar zu machen. Man sollte sich also vor dem Kauf gut entscheiden, welchem Vertreter man seine sensiblen Ohren anvertraut, denn einmal eingeklebt sollte nicht mehr viel am Dämm-Setup verändert werden. Damit also nicht zum falschen Absorber gegriffen wird, wollen wir die Vorzüge und Nachteile der vorgestellten Schalldämmer noch einmal prägnant zusammentragen:
Magic-Fleece: Die bereits vorgeschnittenen Matten erleichtern den Einbau enorm, lassen allerdings wenig Spielraum zur individuellen Positionierung. Das flauschige Material lässt sich gut verarbeiten, die Anbringungshinweise auf dem Montageblatt sind brauchbar und die Gewichtszunahme des PCs vertretbar. Bei der Dämmleistung erweist sich die Materialwahl nicht als Maßstab, kann aber trotzdem gefallen, denn die Minderung des Betriebsgeräusches ist je nach Gehäusemöglichkeiten gut bis befriedigend. Alles in Allem können wir das Magic-Fleece gerade für weniger versierte Bastler trotz des saftigen Preises von knapp 45 Euro empfehlen, sofern eine Ausführung für das eigene Gehäuse vorhanden ist.
BeQuiet SE: Universell, aber doch etwas eingeschränkt in den Dämmmöglichkeiten, so könnten die BeQuiet-Vertreter für Big-Tower aufgrund der geringen Dämmmaterial-Beigabe beschrieben werden. Die Qualität des Gebotenen stimmt, der optische Wert der himmelblauen Absorber ist hoch und die Dokumentation gewohnt referenzträchtig. Bei der Dämmleistung gratulieren wir zur verdienten Bronze-Platzierung, sodass bei einem sensationellen Preis von leicht über 20 Euro beherzt zugegriffen werden darf. Sprich: Mit den BeQuiets, unserem Preis-Hammer, macht man Nichts falsch!
Sharkoon Noisedamper: Wenig richtig macht der Freund des leisen PCs dagegen mit dem Set von Sharkoon. Die Matten lassen sich zwar sehr einfach zurechtschneiden und aufgrund der bereits vorbeschrifteten Positionierung schnell verlegen, sind flexibel und in reichlicher Anzahl und Größe vorhanden, dämmen die PC-Geräusche aber nicht ansatzweise so gut wie die ausgezeichnete Konkurrenz. Bei einem Preis von knapp 40 Euro kann man hier getrost vom Kauf abraten.
MR Maxiset: Das Dämmmattenset von ichbinleise erwies sich im Test als echter Allrounder, lieferte sich kaum Schwächen und wird folgerichtig mit unserer Leistungs-Hammer-Auszeichnung belohnt. Das harmonische Zusammenspiel aus gut gefertigten Kombimatten und flachen Bitumenpappen ist schlicht hervorragend und liefert die kompletteste Gehäusedämmung bei bester Absobtionsqualität. Für eine Big-Tower-Ausführung des Sets hätten wir uns zwar eine Kombiplatte mehr gewünscht, da alle Dämmer im Webshop auch einzeln zu vertretbaren Konditionen verfügbar sind, fällt diese Tatsache nur minderschwer ins Gewicht. Bei einem fairen Setpreis von knapp 35 Euro kann also beherzt zugegriffen werden.
Noiseblocker Evolution Red: Unsere Empfehlung verpasst haben unterdessen die knallroten Noiseblocker-Matten, die bis auf den gelungenen optischen Auftritt kaum Kaufargumente auf ihre Seite haben transportieren können. Das in ausreichender Menge vorhandene, geschichtete Kombimaterial ist insgesamt zwar von hervorragender Güte, im Vergleich zur massigen Konkurrenz aber zu leicht um überzeugende Dämmleistung aufzubauen und zu schwer zu verarbeiten. Der Kaufpreis von etwas über 30 Euro ist zwar nicht übermäßig hoch, das Geld ist unserer Meinung aber bei den effektiveren Mitbewerbern besser angelegt.
Noiseblocker Evolution EQ-Platinum: Dass es Noiseblocker wesentlich besser kann, zeigen die Platinum-Vertreter der Evolution-Dämmserie. Zwar lassen sich die Kombimatten nur mit sehr großem Aufwand sauber zurechtschneiden und auch ein kleiner, themendokumentierender Beipackzettel hätte den professionellen Charakter des Sets unterstreichen können, im Effekt zählt aber die Schalldämmleistung, die von den modern, metallisch-grau glänzenden Platinums in exzellenter Form geboten wird, sodass wir mit bestem Gewissen unter Vergabe unseres Leistungs-Hammers eine deutliche Kaufempfehlung aussprechen. Einziger Wehrmutstropfen: Knapp 50 Euro für das hier gezeigte Set sind wahrlich kein Pappenstiel.
Noiseblocker Evolution Easycutz: Den Easycutz bleibt unterdessen nur ein Schattendasein. Zwar ist die Idee von leicht und ohne Schnittwerkzeug anzupassenden, vorgestanzten Dämmmatten erstklassig und auch an der Umsetzung kann nur wenig gemäkelt werden, doch die daraus resultierende, lückenhafte Gehäusedämmung kann das hohe Potential der Platinum-Absorber nur noch bedingt umsetzen. Somit bleibt trotz problemloser Verarbeitung und zusätzlicher Schwerfolie für unzugänglichere Gehäuseparts in der Summe nur ein Platz im Mittelfeld, der den recht hohen Preis von über 40 Euro aus unserer Sicht nicht rechtfertigen kann. Wer es leise haben will, muss also wohl oder übel das Cuttermesser schwingen oder auf teurere, speziell für das eigene Gehäuse vorgeschnittene Mattensets zurückgreifen.