Im letzten Kühlerreview betrachteten wir mit den 120-mm-Spezialisten drei echte Kühlgiganten, die neben ihrer Hochwertigkeit durch einen professionellen Auftritt glänzten. Auch im heutigen Artikel soll es wieder etwas wuchtiger zugehen, denn mit dem Thermaltake Beetle und dem Asus Star-Ice fanden sich zwei großvolumige Kühlturbinen bei uns ein. Allerdings scheint die angesprochene Kundschaft der beiden Paradiesvögel eine gänzlich andere zu sein: Blinkende LEDs und viel schmückendes Plastik gepaart mit überforderter Heatpipe-Tower-Technologie sprechen wohl eher den senilen Hobby-Schrauber mit chronischer Tollpatschigkeit als den anspruchsvollen Hardware-Enthusiasten an. Ob man den beiden in Deutschland noch nicht erhältlichen Kühlern dennoch eine Chance geben sollte?
Die leicht zu öffnende Thermaltake-Blisterverpackung enthält:
Die Asus-Blisterverpackung ist nahezu identisch mit dem TT-Pendant:
Vergleicht man beide Beigaben, so stellt sich schon die Frage, ob da nicht voneinander abgeschaut wurde, denn bis auf Details wurden hier fast übereinstimmende Komponenten beigelegt. Thermaltake verzichtet lediglich ganz auf die temperaturabhängige, automatische Lüfterregelung, während Asus eine entsprechenden Fühler mitliefert. Dafür entspricht die bebilderte Anleitung beim Taiwanesen aufgrund eindeutigerer Abbildungen trotz englischer Sprache eher unseren Vorstellungen, als das kleine Schwarz-Weiß-Büchlein des Hardware-Giganten.
| TT Beetle | Asus Star-Ice |
| 80 x 75 x 127 mm Kupferboden, 39 Aluminium-Lamellen Cu-Heatpipes 3 x Ø 6 mm Multi-Color-LED-Kunststoff-Abdeckung (UV-Rot, Schwarz, Silber) 581 Gramm |
86 x 80 x 120 mm Kupferboden, 39 Kupferlamellen Cu-Heatpipes, 3 x Ø 6 mm UV-LED-Kunststoff-Abdeckung (Transparent, Blau) 868 Gramm |
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90x90x25-mm-Lüfter 1600 bis 4300 U/min - 20 bis 44.5 dB(A) |
80x80x25-mm-Lüfter 1500 bis 4500 U/min 1000 U/min @ 20°C ~ 4500 U/min @ 50 °C - |
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Sockel A, Sockel 754 / 939 / 940, Sockel 478 / 775, je ohne Begrenzungen
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