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Test: Enzotech Ultra-X

von Martin Eckardt

Einleitung

Nach wie vor zählt der Prozessorkühlermarkt zu den heiß umkämpften Schauplätzen im Bereich Desktop-Computer. Obwohl sich an der grundlegenden Technik der Kühler in den letzten Jahren nur wenig geändert hat (während alternative Ideen bisher kaum Anklang fanden definieren immer noch Heatpipes den Stand der Technik), schaffen es die spezialisierten Hersteller immer wieder, durch verbesserte Designs und Fertigungsverfahren die Leistung der Boliden sukzessive anzuheben. Dabei gilt das so genannte Towerformat, bei dem der Lamellenkörper senkrecht auf dem Mainboard steht und der Lüfter parallel zur Hauptplatine blasend angebracht wird, als derzeit leistungsfähigste Bauform für einen Luftkühler. Kühler im herkömmlichen „Non-Towerformat“ (bei dem der Lüfter auf das Motherboard blasend am Kühlkörper angebracht ist) haben trotz anderweitiger Vorteile aktuell das Nachsehen.

Dass man mit dem Non-Towerformat jedoch noch lange nicht auf das Abstellgleis gehört, möchte der Hersteller Enzotech unter Beweis stellen und schickt sich mit dem Ultra-X an, die Riege an hochkarätigen Towerkühlern ordentlich aufzumischen. Die Zauberformel des schnörkellos daherkommenden Neulings besteht dabei aus einem starken 120-mm-Lüfter, feinster Material- und Verarbeitungsgüte und einem bärenstarken 8-mm-Heatpipe-Viergestirn. Und in der Tat: Von den daraus resultierenden Kühleigenschaften können die meisten High-End-Towerkühler nur träumen!

Lieferumfang

Lieferumfang inklusive Arctic-Silver 5 Wärmeleitpaste

Den ersten erfreulichen Moment beschert uns der Ultra-X bereits beim Zusammensammeln der Lieferbeigaben. Denn abseits des gewöhnlichen Beiwerkes in Form von Montagematerialien, einer knappen Installationsanleitung (in englischer Sprache) und der vorinstallierten Kühlercombo inklusive Lüftergitter legt Enzotech mit dem Slotblenden-Drehpotentiometer zur Regulierung der Lüfterdrehzahl sowie der hochwertigen Arctic-Silver-5-Wärmeleitpaste zumindest zwei nicht ganz alltägliche, aber durchaus (da überaus sinnvolle) herzlich willkommene Zugaben bei.

Technische Daten

Kühler im Detail

Auf den ersten Blick liefert uns der kalifornische Hersteller Enzotech mit dem Ultra-X keine neuen Design-Offenbarungen. Der Kühler wirkt, angelehnt an die erfolgreichen Non-Tower der letzten Monate, konsequent, unverspielt und geradlinig. Die eng gestaffelte Lamellenschar aus hochwertigem Aluminium ist dabei eher auf höhere Lüfterdrehzahlen angepasst.

Enzotech Ultra-X Kühler mit Lüftergitter Herkömmliches Design ohne große Überraschungen Hochwertiges Kupfer, speziell bearbeitet als Wärmeaufnahme

Die wahren Besonderheiten bringt der Ultra-X auf den zweiten Blick in goldbraun glänzender Form in den heimischen PC. Zunächst ist die massive, zylindrische Bodenplatte aus hochverdichtetem Kupfer zu nennen. Enzotech wendet hierfür ein spezielles Schmiedeverfahren („Forging“) an, um das Metall bei hohen Temperaturen zu verarbeiten und somit maximale Härte und Leiteigenschaften zu generieren.

Parallel setzt der Kalifornier auf vier imposante, erstklassige 8-mm-Heatpipes. Dieses Kapillarformat war zuletzt beim Thermalright IFX-14 [3] und beim Xigmatek HDT-S1283 [4] überaus erfolgreich und löst langsam aber sicher die 6-mm-Versionen im High-End-Bereich ab.

ADDA-Serienlüfter sehr leistungsstark, aber leider auch recht laut 8-mm-Heatpipe-Quartett als Erfolgsgarantie Vergleich mit Scythe Andi Samurai: Der Ultra-X ist deutlich flacher und weniger verspielt

Schwachpunkte neuer, aufstrebender Hersteller konnten wir in der Vergangenheit des Öfteren bei den Serienlüfterbestückungen ausmachen. Hier wurde häufig gespart oder gegen den Trend schlichtweg ein zu lautstarkes Modell zum Einsatz gebracht. Und siehe da, auch der Ultra-X bleibt von einer kritisierbaren Lüfterbestückung nicht verschont. Das verschraubt montierte, durch ein Lüftergitter gesicherte 120-mm-Modell der Firma ADDA arbeitet im Bereich von 1200 bis 2500 U/min und kann von mittellaut bis aufdringlich beschrieben werden. Der Ventilator fördert im Vergleich zur Konkurrenz dabei zwar sehr viel Luft, hat aber in jedem Betriebsmodi mit einem leichten Lagerrasseln zu kämpfen – für den Einsatz in einem leisen PC ist er nicht geeignet.

Montagebesonderheiten

Montagezubehör zur verschraubenden Montierung für Intel und per Klammer für AMD

Bei der Montage legt Enzotech das Hauptaugenmerk auf die Sicherheit des knapp 800 Gramm schweren Boliden. Deshalb verzichtet man auch auf die Verwendung der Push-Pin-Methode für den Intel Sockel 775, sondern setzt stattdessen auf eine verschraubende, den Ausbau des Mainboards bedingende Variante. Dabei wird die kreuzförmige Rückplatte von unten durch die Hauptplatine gesteckt und fixiert den aufgesetzten Kühler von oben mit Hilfe der Daumenschrauben. AMD-Anwender können den Ultra-X auch ohne Ausbau der Hauptplatine mit der beiliegenden 6-Punkt-Klammer montieren.

Daumenschrauben ermöglichen werkzeuglosen Einbau Mainboardausbau bei Intel notwendig Variable und sichere Montage auf den gängigen Plattformen

Aufgrund des recht flachen Aufbaus des Kühlers sollte es nur selten zu Kompatibilitätsproblemen aufgrund des eingesetzten Gehäuses kommen.

Testsystem

Nach über einem Jahr weitgehend unverändert gestalteter Kühlertests ist es an der Zeit, gewisse Anpassungen an der Herangehensweise und der Greifbarkeit der Tests vorzunehmen. Im Fokus steht dabei zunächst das gänzlich neu gestaltete Testsystem, das die überaus zuverlässige, hitzköpfige Pentium-XE-840-Plattform ablöst. Heiz- und Herzstück der neuen, aktuellen Plattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ebenfalls ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quadcore-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.

Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [5] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [6] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschten wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [7] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:

Großräumiges Testgehäuse mit vielen Lüftungsmöglichkeiten: Coolermaster Stacker 830 Hitzköpfige Infrastruktur: QX6700 Quadcore und Radeon X1900XTX
Scythe S-Flex SFF21D – unsere 120-mm-Lüfterreferenz mit 800 U/min Testnetzteil: Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt

Auch beim Testverfahren gibt es einige Veränderungen mit Blick auf die performante Vierkern-Rechenkunst. So gönnen wir dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quadcore-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [8] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.

Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.

Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.

Voltcraft Schallpegelmessgerät 320 Lüftergeräusche zum Reinhören: Samsons Q1U macht es möglich

Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.

Als neuen Service bieten wir außerdem ab sofort MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.

Performancevergleich

Um die Performance des Ultra-X einordnen zu können, testen wir ihn – zusätzlich zur Serienkonfiguration mit ADDA-Lüfter – mit unseren in Leistung und Lautstärke verschiedenen drei 120-mm-Lüftern. Dabei verzichten wir auf die Montage des Lüftergitters, um unnötige Luftverwirbelungen zu vermeiden. Wir testen den Ultra-X demzufolge mit folgenden Lüftern:

Scythe S-FlexPapst F2GLLSharkoon PowerADDA Serie
120-mm-Referenzlüfter mit niedriger Drehzahl: Scythe S-Flex SFF21D mit ~ 750 U/min
120-mm-Referenzlüfter mit mittlerer Drehzahl: Papst F2GLL mit ~ 1140 U/min
120-mm-Referenzlüfter mit hoher Drehzahl: Sharkoon Power mit ~ 2100 U/min
ADDA-Serienlüfter sehr leistungsstark, aber leider auch recht laut
750 U/min (12 Volt)1150 U/min (12 Volt)2100 U/min (12 Volt)1250 bis 2500 U/min
unhörbarminimal wahrnehmbaraufdringlich lautmittel- bis sehr laut
mp3-Hörprobemp3-Hörprobemp3-Hörprobemp3-Hörprobe
Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [9]
Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [8]
Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [8]
Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [8]

Die Leistung des Ultra-X ist für einen Non-Towerkühler ausgesprochen gut, wie der Quervergleich zum Andy Samurai von Scythe zeigt. Hier kann Enzotechs Spross vor allem bei niedrigeren Drehzahlen punkten und rückt auch gestandenen Towerkühler-Größen wie dem Scythe Mugen oder dem Thermalright Ultra-120 eXtreme bedrohlich nahe auf die Pelle.

Zudem unterstreichen die Testergebnisse, dass der serienmäßig verbaute Lüfter bei gleicher Drehzahl deutlich mehr Luft zu fördern im Stande ist als unsere Referenzen. Dieses Leistungsplus geht allerdings mit einer deutlich intensiveren Geräuschkulisse einher, die diesen Vorteil wieder relativiert.

Super-Silent-Konfiguration [< 31 dB(A)]

Kühlercombo
[Lüfter]
Drehzahl
[U/min]
Last-Temp.
Kerne* [°C]
Schalldruck
[dB(A)]
Thermalright IFX-14
[2 x 120-mm-Scythe S-Flex SFF21D]
2x 75065,530,6
Thermalright IFX-14
[120-mm-Scythe S-Flex SFF21D]
75069,030,4
Thermalright Ultra-120 eXtr.
[120-mm-Scythe S-Flex SFF21D]
75072,2530,4
Xigmatek HDT-S1283
[120-mm-Scythe S-Flex SFF21D]
75072,530,4
Scythe Mugen Kühlkörper
[120-mm-Scythe S-Flex SFF21D]
75073,530,4
Enzotech Ultra-X
[120-mm-Scythe S-Flex SFF21D]
75074,2530,4
Thermalright Ultra-120
[120-mm-Scythe S-Flex SFF21D]
75075,7530,4
Scythe Andy Samurai
[120-mm-Scythe S-Flex SFF21D]
75080,030,4
Scythe Katana 2
[100-mm Serienlüfter]
83090,530,4

Leise bis mittellaute Konfiguration [< 40 dB(A)]

Kühlercombo
[Lüfter]
Drehzahl
[U/min]
Last-Temp.
Kerne* [°C]
Schalldruck
[dB(A)]
Thermalright IFX-14
[120-mm-Papst F2GLL]
115065,531,7
Enzotech Ultra-X
[120-mm-ADDA-Serie]
110066,535,5
Thermalright Ultra-120 eXtr.
[120-mm-Papst F2GLL]
115067,031,6
Xigmatek HDT-S1283
[120-mm-Papst F2GLL]
115067,2531,2
Scythe Mugen Kühlkörper
[120-mm-Papst F2GLL]
115068,531,4
Zalman CNPS 9700 LED
[110-mm-Serienlüfter]
125069,2533,3
Enzotech Ultra-X
[120-mm-Papst F2GLL]
115069,531,6
Thermalright Ultra-120
[120-mm-Papst F2GLL]
115070,7531,6
Scythe Andy Samurai
[120-mm-Papst F2GLL]
115071,7531,7
Zalman CNPS 9500 LED
[92-mm-Serienlüfter]
140075,7532,9
Scythe Katana 2
[100-mm Serienlüfter]
155078,534,6

Powerkonfiguration [> 40 dB(A)]

Kühlercombo
[Lüfter]
Drehzahl
[U/min]
Last-Temp.
Kerne* [°C]
Schalldruck
[dB(A)]
Thermalright IFX-14
[120-mm-Sharkoon Power]
210062,2549,4
Zalman CNPS 9700 LED
[110-mm-Serienlüfter]
225062,2549,9
Thermalright Ultra-120 eXtr.
[120-mm-Sharkoon Power]
210062,549,2
Enzotech Ultra-X
[120-mm-ADDA-Serie]
220062,7552,3
Xigmatek HDT-S1283
[120-mm-Sharkoon Power]
210063,048,8
Scythe Mugen Kühlkörper
[120-mm-Sharkoon Power]
210063,7549,0
Enzotech Ultra-X
[120-mm-Sharkoon Power]
210066,549,1
Scythe Andy Samurai
[120-mm-Sharkoon Power]
210066,2549,1
Thermalright Ultra-120
[120-mm-Sharkoon Power]
210066,2549,2
Zalman CNPS 9500 LED
[92-mm-Serienlüfter]
225069,547,1

* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.

Fazit

Mit dem Ultra-X gelingt dem kalifornischen Hersteller Enzotech ein ausgezeichneter Einstieg ins High-End-Luftkühlgeschäft. Der hybride Spross ist zwar trotz des imposanten 8-mm-Heatpipe-Quartetts äußerlich keine echte Offenbarung, weiß aber auf nahezu allen anderen Gebieten zu gefallen und gehört damit, die führende Position unter den Non-Towerkühlern inne habend, unterm Strich zu den derzeit besten Prozessorkühlern am Markt.

Die Verarbeitungsqualität des aufwendig gefertigten Boliden steht der ausgezeichneten Performance in nichts nach. Die Montage ist zwar mit einem Mainboardausbau verbunden, gefällt angesichts der Größe und des hohen Gesamtgewichtes aber ob ihrer Sicherheit und ihrer hohen Kompatibilität. Besonders erwähnenswert sind überdies die Lieferbeigaben in Form der Lüfterregelung und der hochwertigen Wärmeleitpaste Arctic-Silver 5.

Einstieg nach Maß: Enzotechs Ultra-X übernimmt Spitzenposition im Non-Towerberich

Einzig beim Serienlüfter kann man, je nach persönlicher Präferenz, Kritik ansetzen. Das verbaute ADDA-Modell ist zwar enorm förderstark, geht auf der anderen Seite aber auch recht geräuschvoll zu Werke und ist selbst im 5-Volt-Betrieb noch zu laut für einen wirklich leisen Computer. Allerdings ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen – vermutlich wird der derzeitig eingesetzte Lüfter noch durch ein anderes Modell ersetzt.

In der Summe mausert sich der Ultra-X zum absoluten Geheimtipp, wenn es um eine leistungsäquivalente Alternative zur starken Zunft der Towerkühler geht. Lediglich der recht hoch angesetzte Verkaufspreis von derzeit über 60 Euro, erhältlich beispielsweise bei Caseking [10], schmälert den ausgesprochen positiven Eindruck des Neulings. Dennoch erhält der Kühler ob seiner Leistung im Vergleich zur Tower-Konkurrenz und im Hinblick auf sinkende Verkaufspreise bei anstehender Massenfertigung unsere Empfehlung (die ab sofort im neuen Glanz erstrahlt).

Empfehlung (11/07)

URL-Liste:

  1. http://www.enzotechnology.com/
  2. http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=25_972&products_id=7241
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_thermalright_ifx-14/
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_xigmatek_hdt-s1283/
  5. http://www.be-quiet.net/
  6. http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=30_164&products_id=4823
  7. http://www.caseking.de
  8. http://www.withopf.com/tools/cputempwatch/
  9. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/cpu-kuehler_hoerproben/
  10. http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=25_972&products_id=7241&osCsid=d1209a62849c81e20f6cbd649161d036
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