Mit dem Freezer Xtreme liefert Arctic-Cooling eine günstige Alternative zu den etablierten High-End-Towerkühlern des Marktes. Zwar gelingen dem Schweizer im Vergleich keine neuen Spitzenwerte, die gezeigte Leistung ist allerdings für nahezu alle aktuellen Prozessoren mehr als ausreichend dimensioniert. Dabei ist allerdings zu beachten, dass das Kühlerdesign eher auf hohe Luftdurchsätze ausgerichtet ist und bei sehr niedrigen Drehzahlen verhältnismäßig stark verliert. Auch ist die Performance des Serienventilators etwas ernüchternd – zwar geht der verbaute 120-mm-Zentrallüfter leise und mit einem angenehmen Geräuschcharakter ohne dominante Nebengeräusche zu Werke, bei vergleichbaren Drehzahlen ist die Leistungslücke beispielsweise zu unseren Referenzlüftern zum Teil aber enorm. Anspruchsvolle Anwender können hier aber leicht durch den Wechsel des Serienlüfters nachbessern.
Abseits davon hat man sich beim Montagekonzept Mühe gegeben, eine sichere Variante für AMD- und Intel-Anwender zu etablieren. Erfreulich ist hierbei die unterstützte ideale Ausrichtung auf AMD-Plattformen sowie die ermöglichte Installation ohne Motherboardausbau bei Intels Sockel 775. Wünschenswert wäre insgesamt noch die Beachtung neuer Sockel (etwa LGA 1366) und die Ergänzung des Lieferumfangs um eine Spritze Wärmeleitpaste, die für mehrere Anwendungen ausreicht.
Insgesamt stellt der Arctic-Cooling Freezer Xtreme aber eine gute Option im Preisbereich von unter 25 Euro dar und kann beispielsweise bei Caseking erworben werden.