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9. Oktober 2003

Test: ASUS V9560 VideoSuite (3/14)

DirectX 9 und CineFX für die Massen
Autor: Christoph Becker

Technische Daten

Die technischen Daten haben wir wie immer der Übersicht halber in einer kleinen Tabelle zusammengefasst.

GFFX 5600GFFX 5600uGFFX 5200GFFX 5200uGF4 Ti4200-8X R 9500
ChipnV31nV31nV34nV34nV28R300
Herstellung in:0,13µ0,13µ0,15µ0,15µ0,15µ0,15µ
Transistoren75M75M47M47M63M~107M
Chiptakt325MHz350MHz250MHz325MHz250MHz275MHz
Renderpipelines444444
Pixelfüllrate1300MP/s1400MP/s1000MP/s1300MP/s1000MP/s1100MP/s
TMUs je Pipeline111121
Texelfüllrate1300MT/s1400MT/s1000MT/s1300MT/s1000MT/s1100MT/s
realer Speichertakt275MHz350MHz200MHz325MHz263MHz270MHz
Speicheranbindung128Bit DDR128Bit DDR128Bit DDR128Bit DDR128Bit DDR128Bit DDR
Speicherbandbreite8800MB/s11200MB/s6400MB/s10400MB/s8416MB/s8640MB/s
Single-Pass
Texturoperationen
16(D3D)
4(OGL)
16(D3D)
4(OGL)
16(D3D)
4(OGL)
16(D3D)
4(OGL)
4(D3D)
4(OGL)
16(D3D)
8(OGL)
Vertex-Durchsatz81,25MV/s87,5MV/s62,5MV/s81,25MV/s~113MV/s275MV/s
Shader-HardwarePS2.0+, VS2.0+PS2.0+, VS2.0+PS2.0+, VS2.0+PS2.0+, VS2.0+PS1.3, VS1.1PS2.0, VS2.0

Zunächst noch eine kleine Anmerkung: Die Werte für die Ti4200-8X beziehen sich, insbesondere was Speichertakt und Bandbreite angeht, auf unser Testexemplar von ProCardex. Andere Ti4200-Karten können davon abweichen.

Die Architektur der GeForce FX in den kleineren Varianten, also der FX 5200 (Ultra) und FX 5600 (Ultra), ist ein wenig ungewöhnlich, aber nicht unbekannt. nVidia selbst hüllt sich dahingehend in vornehmes Schweigen, aber es scheint so, als würde die 4 Pipelines x 1 TMU Auslegung nur bei Single-Texturing oder reinen Füllratenmessungen ohne Texturen zum Tragen kommen. Sobald jedoch Multitexturing ins Spiel kommt, werden, wie schon beim Urahn GeForce256, jeweils zwei Pipelines kombiniert, so dass sich der Chip wie eine 2x2-Architektur verhält.

Prinzipiell ist das keine große Sache, aber die volle Leistungsfähigkeit wird in diesem Modus nur bei Spielen oder Benchmarks erreicht, die eine gerade Anzahl von Texturen verwenden. Bei 3,5,7.. usw. Texturlagen wird jeweils eine der beiden virtuellen TMUs brachliegen und so die maximale Leistung um bis zu 25% schmälern.

Die reinen technischen Daten sehen die FX 5600 Ultra nur in der Pixelfüllrate, die aufgrund des höchsten Kerntaktes im Testfeld erreicht wird, vorn, während die Ti4200-8X in der Texelfüllrate knapp punkten kann.

Ebenfalls verwunderte uns die, von den reinen Leistungsdaten her gesehen, erstaunliche Nähe zwischen FX 5200 Ultra und FX 5600. Ob man sich hier nicht ungewollte Konkurrenz in den eigenen Reihen geschaffen hat, bleibt abzuwarten. Preislich unterscheiden sich diese beiden Varianten jedenfalls nicht sonderlich. Erstaunlich ist die relativ geringe Vertexleistung der gesamten GeForce FX-Reihe. nVidia war in dieser Beziehung bislang doch eher für klotzen statt kleckern bekannt. Nun jedoch sinkt die TnL-Leistung auf etwa zwei Drittel der Ti4200 und das bei einem knapp ein Drittel höheren Takt.

Wir werden sehen, ob und wie sich das auf die Leistung auswirken wird.

In Kooperation mit Lycos Europe Network