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14. Juni 2004

Test: X800 Pro, XT PE und GeForce 6800 GT, Ultra (18/20)

Die neueste Chipgeneration im Test
Autoren: Carsten Spille und Christoph Becker

Alice

  • Ein eher selten genutzter Test im Benchmarkparcours ist eigentlich ein alter Hut. American McGee's Alice, wie das Spiel mit vollem Namen heißt, basiert sowohl auf der Quake3-Engine als auch auf einer leicht psychedelischen Version von Alice im Wunderland. Sowohl Polygonzahl als auch Texturdetails wurden gegenüber der Quake3-Urversion erheblich gesteigert, so dass die graphischen Ansprüche für Alice schon ein ganzes Stückchen über dem Original liegen. Getestet wurde das in einem Außenlevel ablaufende und damit aufgrund der Q3-Engine für besondere Schwierigkeiten sorgende Curiosity-Timedemo mit den maximalen Details, die im Spiel vorgesehen sind. Zusätzlich wurde noch per Konsole der trilineare Filter, für den es im Spiel selber keinen Schalter gibt, mit dem Befehl r_texturemode GL_LINEAR_MIPMAP_LINEAR und einem folgenden vid_restart aktiviert.
    Durch den Einsatz von zusätzlichen Detail-Texturen im Nahbereich ergibt sich eine optisch gelungene und aufgrund des eher ungewöhnlichen Settings ungewöhnliche Spieleerfahrung in diesem Third-Person Action-Adventure.

  • Weitere Informationen: ElectronicArts.com

  • Download: ElectronicArts.com (Demo)

Alice Curiosity 1024 default

GeForce 6800 GT
152,8
GeForce 6800 Ultra
151,6
GeForce FX 5950 Ultra
151,4
Radeon 9800 XT
143,0
GeForce FX 5800 Ultra
142,1
Radeon X800 Pro
141,5
Radeon X800 XT "PE"
141,5
Radeon 9700 Pro
136,4
GeForce 4 Ti 4800
96,9
Radeon 9600 XT
93,0
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Mit gut 150 Bildern pro Sekunde dürften sowohl FX 5950 als auch die beiden 6800er-Karten kaum noch steigerungsfähig in dieser Einstellung sein. Die beiden X800-Karten laborieren auf einem Niveau mit der FX 5800 Ultra am offenbar mehr Systemleistung beanspruchenden OpenGL-Treiber von ATi.

Alice Curiosity 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
151,9
GeForce 6800 GT
150,9
Radeon X800 XT "PE"
141,4
Radeon X800 Pro
139,4
Radeon 9800 XT
123,3
GeForce FX 5950 Ultra
116,0
Radeon 9700 Pro
101,8
GeForce FX 5800 Ultra
97,2
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
148,5
GeForce 6800 GT
143,7
Radeon X800 XT "PE"
138,9
Radeon X800 Pro
123,4
Radeon 9800 XT
101,9
GeForce FX 5950 Ultra
87,4
Radeon 9700 Pro
83,1
GeForce FX 5800 Ultra
71,3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Aktivierte Kantenglättung im Verbund mit aufwendigerer Texturfilterung rückt die Verhältnisse im Sinne der neuen Generation wieder ein wenig gerade. An der Rangfolge innerhalb unseres Viererquartetts ändert sich nichts.

Alice Curiosity 1280 default

GeForce 6800 GT
151,2
GeForce 6800 Ultra
150,2
Radeon X800 XT "PE"
140,7
Radeon X800 Pro
132,5
GeForce FX 5950 Ultra
116,8
Radeon 9800 XT
115,1
GeForce FX 5800 Ultra
98,1
Radeon 9700 Pro
94,6
GeForce 4 Ti 4800
59,8
Radeon 9600 XT
59,3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

1280x1024 scheint selbst für die X800 Pro schon ein wenig Mehrbelastung zu bedeuten. Die 6800er-GeForce Karten und die X800 XT „PE“ bleiben von der höheren Pixelzahl unbeeindruckt.

Alice Curiosity 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
145,1
GeForce 6800 GT
138,3
Radeon X800 XT "PE"
132,2
Radeon X800 Pro
106,5
Radeon 9800 XT
84,6
GeForce FX 5950 Ultra
77,5
Radeon 9700 Pro
69,2
GeForce FX 5800 Ultra
63,9
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
119,6
GeForce 6800 GT
107,0
Radeon X800 XT "PE"
105,5
Radeon X800 Pro
82,5
Radeon 9800 XT
68,4
GeForce FX 5950 Ultra
59,1
Radeon 9700 Pro
56,0
GeForce FX 5800 Ultra
46,9
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Selbst mit maximaler Multisampling-Qualität innerhalb unserer Testsettings und maximaler Texturfilterung kann sich die 6800 GT einen hauchdünnen Vorsprung vor der Radeon-Konkurrenz bewahren.

Alice Curiosity 1600 default

GeForce 6800 Ultra
145,1
GeForce 6800 GT
139,2
Radeon X800 XT "PE"
128,0
Radeon X800 Pro
101,9
Radeon 9800 XT
82,9
GeForce FX 5950 Ultra
82,2
GeForce FX 5800 Ultra
68,7
Radeon 9700 Pro
67,6
GeForce 4 Ti 4800
41,1
Radeon 9600 XT
36,2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Auch hier das bekannte Bild: Reine Füllrate unter OpenGL liegt den 6800er-GeForces am besten. Danach folgt die X800 XT „PE“ und mit Respektsabstand die X800 Pro.

Alice Curiosity 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
119,8
GeForce 6800 GT
106,3
Radeon X800 XT "PE"
101,0
Radeon X800 Pro
76,7
Radeon 9800 XT
61,3
GeForce FX 5950 Ultra
55,9
Radeon 9700 Pro
50,3
GeForce FX 5800 Ultra
46,0
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
85,5
GeForce 6800 GT
78,7
Radeon X800 XT "PE"
76,6
Radeon X800 Pro
60,4
Radeon 9800 XT
47,8
GeForce FX 5950 Ultra
42,9
Radeon 9700 Pro
39,2
GeForce FX 5800 Ultra
27,4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Eines der wenigen Spiele, die offenbar weiterhin Domäne der nVidia-Karten bleiben. Ob es nun eine geringere Größe des benötigten Texturplatzes im Vergleich zu Call of Duty oder schlicht der Umstand, dass kaum noch jemand „Amercian McGee's Alice“ kennt und bencht, ist, bis auf weiteres ist hier trotz durchweg problemlos spielbarer Frameraten kein Blumentopf für die X800-Serie zu gewinnen.

In Kooperation mit Lycos Europe Network