ComputerBase

Vorschau: ATis Radeon X700-Serie

von Christoph Becker, Parwez Farsan

Einleitung

Die aktuellen High-End-Karten von ATi und nVidia mit ihren R420- und NV40-Chips sind mittlerweile in mehr oder weniger großen Stückzahlen im Handel erhältlich und wurden in etlichen Tests von vorne bis hinten durchleuchtet. nVidias auf dem NV43 basierende Mainstream-Grafikkarten, bestehend aus GeForce 6600 und GeForce 6600 GT [1], wurde offiziell vorgestellt und bereits ersten Tests unterzogen. Zu ATis Mittelklasse-Karten auf Basis des RV410 gab es hingegen nur mehr oder weniger stimmige Gerüchte und derer gleich haufenweise. Heute ist es nun so weit und ATi stellt die neuen Karten offiziell der Öffentlichkeit vor. In Anlehnung an nVidias „Designed to play Doom 3“-Slogans kontert ATi nun passend mit „Built for more than just Doom 3“. Um es vorweg zu nehmen: der RV410 wird sich mit einem 128 Bit breiten Speicher-Interface begnügen, der Leistung im Vergleich zur Konkurrenz tut dies aber in keinster Weise einen Abbruch, wie man anhand der Tests sehen kann.

ATi Radeon X700-Serie

Im Rahmen der so genannten Tests erlebten wir im Vorfeld übrigens einen weiteren Höhepunkt in Sachen Verschwiegenheit und Kartenverfügbarkeit. Anstatt einer ausgewählten Hand voll Redaktionen entsprechende Testsamples auf dem Postweg zukommen zu lassen, lud man einen exklusiven Kreis am gestrigen Montag nach München ein und stellte der überschaubaren Runde von vier Mann ein entsprechendes Testsystem samt X700 XT zur Verfügung. Um trotz der begrenzten Zeit eine aussagekräftige Anzahl an Benchmarks zusammen tragen zu können, konnten wir uns bereits im Vorfeld mit den Kollegen der wohl bekannten x-Bit Labs [2] kurzschließen und so die Ergebnisse aus zwei Benchmark-Meetings zusammen tragen. Auch die Vergleichswerte entstammen der Daten-Sammlung der x-Bit Labs, da deren System dem von ATi bereitgestellten am ehesten entsprochen hat. Für die Kooperation möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken!

Technische Details

Der von ATi verwendete RV410 ist ein in Pipeline-Anzahl, Speicher-Bestückung und Speicher-Interface beschnittener Abkömmling des in ATis High-End-Karten verwendeten R420/R423. Sämtliche Karten auf Basis des RV410 werden, wie auch die Karten der Konkurrenz, über nativen PCI Express-Support und ein 128 Bit breites Speicher-Interface verfügen. Der von ATi erstmals für die X300 verwendete 0,11-µm-Prozess von TSMC ermöglicht höhere Taktraten und senkt die Produktionskosten der Chips. Beim Dreiecksdurchsatz erreicht selbst die Radeon X700 dank voller sechs Vertex-Pipelines und hohem Takt das Niveau einer GeForce 6800 Ultra, die XT-Variante kann sogar mit der hauseigenen X800 PRO gleichziehen.

X700 Präsentation X700 Präsentation X700 Präsentation

In diesem Vergleich kann die Konkurrenz von nVidia mit nur drei Vertex-Pipelines nicht mithalten, die GeForce 6600 GT erreicht gerade einmal knapp mehr als die Hälfte der Leistung einer Radeon X700 XT. In der Speicher-Bestückung und der wichtigen Anzahl der Render-Pipelines geben sich die Konkurrenten nichts: Alle Karten verfügen über acht Pipelines und - abgesehen von der GeForce 6600 und der Radeon X700 - kommt aktueller GDDR3-Speicher zum Einsatz.

Für den mit 256 MB im Vergleich zur XT-Variante doppelt so großen Speicher der PRO-Variante muss allerdings ordentlich in die Tasche gegriffen werden: Beide Karten haben einen empfohlenen Verkaufspreis von 199 US-Dollar, wohingegen die X700 mit 149 US-Dollar zu Buche schlägt und somit auf einer Ebene mit der 6600 liegt. Als Ausgleich für den niedrigeren Core- und Speichertakt kann der Speicher aber keinesfalls angesehen werden. Wer Leistung will, der sollte zur Radeon X700 XT greifen.

X700 Präsentation X700 Präsentation X700 Präsentation

Radeon
X700
Radeon
X700 PRO
Radeon
X700 XT
GeForce
6600
GeForce
6600 GT
ChipRV410RV410RV410NV43NV43
Transistoren---ca. 146 Mio.ca. 146 Mio.
Fertigung0,11 µm0,11 µm0,11 µm0,11 µm0,11 µm
Taktung (MHz)400420475300500
Renderpipes88888
Pixelfüllrate3200 MPix/s3360 MPix/s3800 MPix/s2400 MPix/s4000 MPix/s
TMUs je Pipe11111
Texelfüllrate3200 MTex/s3360 MTex/s3800 MTex/s2400 MTex/s4000 MTex/s
VertexeinheitDX9 VS 2.0+DX9 VS 2.0+DX9 VS 2.0+DX9 VS 3.0DX9 VS 3.0
Vertexpipes66633
InterfacePEG x 16PEG x 16PEG x 16PEG x 16PEG x 16
SLI-Modus*neinneinneinneinja
Texturen pro Pass8 (16)8 (16)8 (16)8 (16)8 (16)
PixelshaderPS 2.0+PS 2.0+PS 2.0+PS 3.0PS 3.0
Speicher (MB)128 DDR256 GDDR3128 GDDR3128 DDR128 GDDR3
Anbindung128 Bit128 Bit128 Bit128 Bit128 Bit
Speichertakt (MHz)350430525250**500
Bandbreite (MB/s)112001376016800800016000
RAMDAC2x400 MHz2x400 MHz2x400 MHz2x400 MHz2x400 MHz
Präz. pro Kanal24Bit (FP24)24Bit (FP24)24Bit (FP24)32Bit (FP32)32Bit (FP32)
US-Preis (ohne MwSt.)$149$199 (256 MB)$199$149$199
* Der SLI-Modus setzt ein PCI-Express-Interface voraus
** Der Speichertakt der GeForce 6600 ist von den Herstellern frei wählbar.

Die Karte

ATi Radeon X700 XT

Wie schon bei nVidias neuen Mainstream-Karten der 6600-Serie stand uns auch bei ATis X700-Serie nur das Spitzenmodell für einen Test zur Verfügung, dieses Mal sogar nur eines der brandneuen Testsamples in den Räumlichkeiten des Herstellers. Wie man auf den Bildern sieht, wird dank der vom PCI Express-Slot gelieferten 75 Watt auch bei ATI kein separates Stromkabel mehr benötigt - bei einer Mainstream-Karte wäre eine größere Leistungsaufnahme momentan allerdings auch etwas verwunderlich. Allerdings hat man auch bei ATi die entsprechenden Lötstellen auf dem Board-Layout vorgesehen.

ATi Radeon X700 XT ATi Radeon X700 XT ATi Radeon X700 XT

Der Kühler aus massivem Aluminium fällt verhältnismäßig klein aus, im Gegensatz zu nVidias GeForce 6600 GT werden hier jedoch auch die mit 525 MHz getakteten GDDR3-Speicher-Chips aktiv gekühlt - zumindest hat es den Anschein. Hier kommen übrigens 128 MB Speicher mit einer minimalen Zugriffszeit von 1,6 ns zum Einsatz. Wirklich notwendig ist dies allerdings nicht, wird der Speicher doch auch unter Volllast nicht sonderlich heiß. Außerdem ist die X700-Serie laut Entwickler ATi bereits für eine passive Kühlung in BTX-Gehäusen vorbereitet.

Nun bleibt natürlich abzuwarten, was die einzelnen Hersteller aus ATis Design-Vorschlag machen. Hier werden wir wohl schon in Kürze diverse andere Modelle sehen, die im Allgemeinen etwas spektakulärer „rüberkommen“; schließlich spielt mittlerweile auch das Auge beim Kauf einer Grafikkarte mit.

Leider können wir so auch keine weiteren Angaben zur Radeon X700 oder zum Pro-Modell machen. Diese beiden Grafikkarten konnte oder wollte man uns auch nicht bei der bereits angesprochenen Präsentation zeigen. Kaum verwunderlich, da es ja in erster Linie darum geht, nVidias GeForce 6600 GT zu schlagen und dazu sind X700 und X700 Pro ob ihrer Natur nicht geeignet. Bilder einer X700 Pro haben wir nachfolgend online gestellt. Bis auf ein paar Bauteile ist das Layout von XT- und Pro-Version identisch. Auch hier kommt Speicher vom Typ GDDR3 zum Einsatz, allerdings mit 2 ns minimaler Zugriffszeit.

X700 PRO X700 PRO

Testsystem

Die ersten angeblichen Tests einer X700 Pro waren vor gut zwei Wochen [3] durchgesickert. Damals wurde die neue Karte von ATi von der GeForce 6600 GT gut in Schach gehalten. Da man aber keine Aussage zu Treibern oder einem Testsystem fand, wurde die Informationen - zu Recht - angezweifelt.

Wir hatten in München die Gelegenheit, ein paar - sogar ein paar mehr - Benchmarks mit dem Sample der X700 XT durchzuführen. Das Testsystem setzte sich aus den folgenden Komponenten zusammen. Zu beachten ist hierbei, dass die eingetragenen Werte alle neu aufgenommen wurden und nicht mit denen vorangegangener Tests verglichen werden können.

Benchmarks

Dass dieser Artikel nur eine Vorschau ist, liegt in erster Linie daran, dass ATi uns leider kein Sample zur Verfügung stellen konnte. Der Grund dafür? Ganz einfach: Die X700 XT-Karten, die man uns bei einer Präsentation in München zeigte, wurden erst vor wenigen Tagen gefertigt und sind erst in einer geringen Zahl als so genanntes Engineering-Sample erhältlich. Die allgemeine Umschreibung eines solchen Phänomens lautet „Paper-Launch“. Von Massenfertigung kann noch keine Rede sein.

Um euch trotzdem eine Reihe erster Benchmarks präsentieren zu können, schlossen wir uns mit den Kollegen der x-Bit Labs [4] zusammen, um mehr Benchmarks fahren zu können. So stammte ein Teil der hier verzeichneten Werte aus der Feder von Anton Shilov (x-Bit Labs), ein anderer Teil von Christoph Becker (ComputerBase). Da dieser Artikel nur ein Preview ist, werden wir euch natürlich ein - wie gewohnt - ausführliches Review liefern, sobald wir eine X700-Karte in unserem Testlabor haben.

Folgende Benchmarks wurden von uns und den Kollegen der x-Bit Labs verwendet:

Syntetische Benchmarks

AquaMark 3

Weiter geht es mit AquaMark 3, welcher von den Entwicklern weitestgehend als Alternative zum 3DMark03 entworfen worden ist. Und so liegt auch diesem Benchmark eine Spieleengine zugrunde, die unter anderem auch in AquaNox 2 - Revelation Verwendung fand. Allerdings wurde diese für den AquaMark 3 nochmals auf den neuesten Stand gebracht und unterstützt nun sogar einige DirectX-9-Effekte. Alle Einstellungen zum Anti-Aliasing und zur anisotropen Filterung wurden im Programm vorgenommen und nicht durch den Treiber erzwungen.

Aquamark 3

 1024x768:
nVidia GeForce 6800
62,3
ATi Radeon X700 XT
57,7
nVidia GeForce 6600 GT
55,6
nVidia GeForce 6600
37,5
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
57,3
ATi Radeon X700 XT
48,8
nVidia GeForce 6600 GT
47,8
nVidia GeForce 6600
29,0
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
51,3
nVidia GeForce 6600 GT
39,3
ATi Radeon X700 XT
39,3
nVidia GeForce 6600
22,5
 1024x768 4xAA/16xAF:
nVidia GeForce 6800
48,9
ATi Radeon X700 XT
46,1
nVidia GeForce 6600 GT
41,4
nVidia GeForce 6600
27,1
 1280x1024 4xAA/16xAF:
nVidia GeForce 6800
39,0
ATi Radeon X700 XT
35,6
nVidia GeForce 6600 GT
30,3
nVidia GeForce 6600
19,1
 1600x1200 4xAA/16xAF:
nVidia GeForce 6800
30,9
ATi Radeon X700 XT
27,1
nVidia GeForce 6600 GT
21,9
nVidia GeForce 6600
10,1
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

3DMark03

Hart umstritten, aber dennoch interessiert sich das Gros unser Leser immer noch primär für 3DMark03 aus dem Hause Futuremark. Dies veranlasste uns dazu, das Benchmarkprogramm doch noch in den Parcours zu integrieren, denn der Leser ist schließlich König. Alle Einstellungen zu Anti-Aliasing und anisotroper Filterung wurden im Programm vorgenommen und nicht über den Treiber erzwungen.

3DMark03

 1024x768:
nVidia GeForce 6800
8.829
ATi Radeon X700 XT
8.200
nVidia GeForce 6600 GT
7.831
nVidia GeForce 6600
4.589
Angaben in Punkten

3DMark03 Einzeltests

Nachdem wir nun einen Blick auf die Gesamtwerte der einzelnen Grafikkarten geworfen haben, folgt nun noch die genauere Betrachtung der einzelnen Gametests. Dieser verlangen jeweils Unterschiedliches von den Pixelbeschleunigern ab, so dass hier eventuelle Schwöchen schnell sichtbar werden.

3DMark03 Game 1

 1024x768:
nVidia GeForce 6800
257,4
nVidia GeForce 6600 GT
221,4
ATi Radeon X700 XT
214,2
nVidia GeForce 6600
147,6
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
212,7
nVidia GeForce 6600 GT
168,7
ATi Radeon X700 XT
158,8
nVidia GeForce 6600
106,1
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
171,6
nVidia GeForce 6600 GT
128,7
ATi Radeon X700 XT
120,0
nVidia GeForce 6600
78,7
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
164,5
nVidia GeForce 6600 GT
139,4
ATi Radeon X700 XT
130,7
nVidia GeForce 6600
86,5
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
123,5
nVidia GeForce 6600 GT
99,0
ATi Radeon X700 XT
96,5
nVidia GeForce 6600
57,1
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
80,4
ATi Radeon X700 XT
73,2
nVidia GeForce 6600 GT
58,1
nVidia GeForce 6600
32,3
Angaben in Punkten

3DMark03 Game 2

 1024x768:
nVidia GeForce 6800
67,5
nVidia GeForce 6600 GT
57,4
ATi Radeon X700 XT
54,8
nVidia GeForce 6600
32,3
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
49,0
nVidia GeForce 6600 GT
40,9
ATi Radeon X700 XT
38,4
nVidia GeForce 6600
23,1
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
37,7
nVidia GeForce 6600 GT
29,9
ATi Radeon X700 XT
26,1
nVidia GeForce 6600
16,6
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
34,4
nVidia GeForce 6600 GT
25,7
ATi Radeon X700 XT
20,7
nVidia GeForce 6600
14,1
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
24,1
nVidia GeForce 6600 GT
17,3
ATi Radeon X700 XT
14,8
nVidia GeForce 6600
9,4
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
17,8
nVidia GeForce 6600 GT
12,4
ATi Radeon X700 XT
9,8
nVidia GeForce 6600
6,8
Angaben in Punkten

3DMark03 Einzeltests (Fortsetzung)

3DMark03 Game 3

 1024x768:
nVidia GeForce 6800
56,8
nVidia GeForce 6600 GT
49,9
ATi Radeon X700 XT
46,3
nVidia GeForce 6600
28,6
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
41,6
nVidia GeForce 6600 GT
35,6
ATi Radeon X700 XT
34,7
nVidia GeForce 6600
20,0
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
32,1
nVidia GeForce 6600 GT
26,3
ATi Radeon X700 XT
24,5
nVidia GeForce 6600
14,5
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
28,4
nVidia GeForce 6600 GT
22,3
ATi Radeon X700 XT
19,3
nVidia GeForce 6600
12,1
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
20,1
nVidia GeForce 6600 GT
15,0
ATi Radeon X700 XT
14,0
nVidia GeForce 6600
8,1
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
15,0
nVidia GeForce 6600 GT
11,1
ATi Radeon X700 XT
9,9
nVidia GeForce 6600
5,9
Angaben in Punkten

3DMark03 Game 4

 1024x768:
ATi Radeon X700 XT
55,5
nVidia GeForce 6800
46,1
nVidia GeForce 6600 GT
45,0
nVidia GeForce 6600
25,1
 1280x1024:
ATi Radeon X700 XT
43,4
nVidia GeForce 6800
36,9
nVidia GeForce 6600 GT
36,0
nVidia GeForce 6600
19,8
 1600x1200:
ATi Radeon X700 XT
33,4
nVidia GeForce 6800
30,2
nVidia GeForce 6600 GT
29,1
nVidia GeForce 6600
15,8
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
33,7
ATi Radeon X700 XT
32,3
nVidia GeForce 6600 GT
32,3
nVidia GeForce 6600
17,5
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
22,6
nVidia GeForce 6600 GT
22,2
ATi Radeon X700 XT
21,4
nVidia GeForce 6600
13,1
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
17,1
ATi Radeon X700 XT
16,6
nVidia GeForce 6600 GT
16,2
nVidia GeForce 6600
9,8
Angaben in Punkten

Spielebenchmarks

Far Cry

Über das Spiel Far Cry muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Dank einer sehr flexiblen und fortschrittlichen Engine konnten die Entwickler durch den mittlerweile zurückgezogenen Patch zur Version 1.2 [5] einige Neuerungen im Spiel integrieren. So beherrscht Far Cry ab sofort das Shader-Model 3.0 [4] der GeForce-6800-Serie nVidias sowie das auf ATis Karten abgestimmte Shader-Model 2.0b [6]. Während ersteres nVidia-Karten zur einer weitaus effizienteren Verarbeitung der komplexen Shader durch das so genannte „Branching“ verhilft, nutzt ATi das Shader-Model 2.0b dazu, eine effizientere Berechnung der Lichtquellen zu erreichen. Zusätzlich beherrschen ATis R420-Karten das „Geometry Instancing“, welches eigentlich Teil des SM 3.0 ist und zu einer besseren Berechnung von Geometriedaten führt. Allerdings unterstützt die von uns verwendete Build-Version noch nicht richtig das SM 2.0b für die X700 XT. Diese tritt also ohne diesen Bonus an.

Um die Vorzüge der Cry-Engine zu nutzen, aktivierten wir auf allen nVidia-Karten der GeForce-6800-Serie das Shader-Model 3.0 sowie auf allen ATi X800/X600-Karten das SM 2.0b. Die Qualitätseinstellungen im Spiel stellten wir auf das jeweilige Maximum und nahmen auch sämtliche Einstellungen bezüglich Anti-Aliasing und anisotroper Filterung im Spiel vor. Die von uns verwendete Demo wurde im Licht- und Shader-intensiven Research-Level aufgenommen.

Far Cry

 1024x768:
nVidia GeForce 6600 GT
74,5
nVidia GeForce 6800
70,3
ATi Radeon X700 XT
57,5
nVidia GeForce 6600
53,6
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
59,3
nVidia GeForce 6600 GT
57,8
ATi Radeon X700 XT
38,9
nVidia GeForce 6600
37,8
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
47,9
nVidia GeForce 6600 GT
42,1
ATi Radeon X700 XT
26,7
nVidia GeForce 6600
25,2
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
53,3
ATi Radeon X700 XT
45,9
nVidia GeForce 6600 GT
42,8
nVidia GeForce 6600
29,7
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
39,1
ATi Radeon X700 XT
32,3
nVidia GeForce 6600 GT
29,2
nVidia GeForce 6600
20,0
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
29,3
nVidia GeForce 6600 GT
19,7
ATi Radeon X700 XT
15,0
nVidia GeForce 6600
12,5
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Unreal Tournament 2004

Weiter geht es mit Unreal Tournament 2004, einem recht aktuellen Multiplayer-Shooter. Dieser basiert weitestgehend auf der Engine, mit der auch schon der Vorgänger programmiert worden war. Allerdings wurde diese um Effekte bereichert, so dass jetzt auch einige Partikeleffekte darstellbar sind. Um die von uns getesteten Grafikkarten zu belasten, wählten wir eine Botmatch-Demo aus der Map „Torlan“ und auf der Map "Metallurgy". Anti-Aliasing und anisotrope Filterung mussten über die Treiber erzwungen werden, da Unreal Tournament 2004 leider keine dementsprechende Funktion bietet.

Unreal Tournament 2004 "Torlan"

 1024x768:
nVidia GeForce 6800
86,6
ATi Radeon X700 XT
77,8
nVidia GeForce 6600 GT
72,0
nVidia GeForce 6600
71,6
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
86,5
ATi Radeon X700 XT
77,0
nVidia GeForce 6600 GT
72,4
nVidia GeForce 6600
67,2
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
85,9
ATi Radeon X700 XT
73,5
nVidia GeForce 6600 GT
72,3
nVidia GeForce 6600
52,4
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
85,1
ATi Radeon X700 XT
77,0
nVidia GeForce 6600 GT
71,2
nVidia GeForce 6600
55,6
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
ATi Radeon X700 XT
70,9
nVidia GeForce 6600 GT
64,0
nVidia GeForce 6800
51,8
nVidia GeForce 6600
37,1
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
ATi Radeon X700 XT
55,4
nVidia GeForce 6600 GT
43,9
nVidia GeForce 6800
35,5
nVidia GeForce 6600
23,3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Doom 3

Doom 3 ist erst seit dem 12. August 2004 auf dem deutschen Markt erhältlich, gilt aber schon jetzt als ein Meilenstein in der Geschichte der PC-Spiele. Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegenen OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch mehr als überzeugen. Zusätzlich sorgen imposante Licht- und Schatteneffekte für die nötige Gruselstimmung. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert. Zum Einsatz kam die von uns aufgenommene Demo in der Map „Hellhole“ und die im Spiel integrierte Timedemo-Funktion. Weitere Details zu Doom 3 gibt es in einem unser ausführlichen Artikel [7].

Doom 3 - Hellhole

 1024x768:
nVidia GeForce 6800
74,6
nVidia GeForce 6600 GT
66,1
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
52,0
nVidia GeForce 6600
43,0
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
58,4
nVidia GeForce 6600 GT
52,1
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
35,1
nVidia GeForce 6600
31,6
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
42,9
nVidia GeForce 6600 GT
40,0
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
24,0
nVidia GeForce 6600
21,5
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
53,2
nVidia GeForce 6600 GT
32,2
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
28,0
nVidia GeForce 6600
19,2
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
36,8
nVidia GeForce 6600 GT
24,3
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
18,5
nVidia GeForce 6600
14,3
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6600 GT
18,3
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
12,7
nVidia GeForce 6600
10,2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Prince of Persia: Sands of Time

Prince of Persia: Sands of Time ist Abenteuer-Spiel in bester Tradition dieser Spielereihe, die schon vor zehn Jahren Geschichte schrieb. Nur mit einem Säbel bewaffnet macht sich der Protagonist auf, bösen Sandzombies und anderen Schurken den Garaus zu machen. Unterstützt wird dieses Abenteur aus 1001 Nacht durch eine sehr gute Grafikengine, die einige nette Effekte beherrscht. Da dieses Spiel Probleme mit Anti-Aliasing besitzt, verzichteten wir vollends auf diese Messungen.

Prince of Persia: Sands of Time

 1024x768:
nVidia GeForce 6800
133,3
ATi Radeon X700 XT
110,7
nVidia GeForce 6600 GT
110,1
nVidia GeForce 6600
63,3
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
102,3
nVidia GeForce 6600 GT
81,2
ATi Radeon X700 XT
79,6
nVidia GeForce 6600
46,0
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
75,4
nVidia GeForce 6600 GT
57,8
ATi Radeon X700 XT
51,9
nVidia GeForce 6600
32,0
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Tomb Raider: Angel of Darkness

Wenn der gemeine PC-Spieler an Tomb Raider denkt, kommt er wohl unweigerlich auf lustlose Rätsel, vollbusige Actionheldinnen und Clipping-Fehler. Dass „Tomb Raider - Angel of Darkness“ dennoch auf einer recht passablen Grafikengine basiert, vergessen viele dabei aber nur allzu oft. Diese zeichnet sich durch ihre große Variabilität aus, die wir uns hier zu Nutze machen wollen. Zudem unterstützt das Spiel bereits einige Effekte, die Pixel- und Vertex-Shader 2.0 voraussetzen. Zusammen mit dem Gebrauch von Bump Mapping und hochauflösenden Texturen wird das Spiel zwar nicht zum puren Augenschmaus wie z.B. FarCry, kann sich aber trotzdem sehen lassen. Zum Messen benutzten wir eine selbst aufgenommene Demo aus den Katakomben der Stadt Prag. Wir stellten die Texturqualität auf 32 Bit, aktivierten alle PS-2.0-Effekte und sollten somit auch moderne Grafikkarten in Bedrängnis bringen.

Tomb Raider: Angel of Darkness

 1024x768:
nVidia GeForce 6600 GT
106,9
ATi Radeon X700 XT
91,1
nVidia GeForce 6800
89,7
nVidia GeForce 6600
63,8
 1280x1024:
nVidia GeForce 6600 GT
72,5
ATi Radeon X700 XT
68,2
nVidia GeForce 6800
58,4
nVidia GeForce 6600
41,7
 1600x1200:
ATi Radeon X700 XT
53,3
nVidia GeForce 6600 GT
51,4
nVidia GeForce 6800
43,1
nVidia GeForce 6600
29,7
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
ATi Radeon X700 XT
70,1
nVidia GeForce 6800
66,7
nVidia GeForce 6600 GT
54,4
nVidia GeForce 6600
48,0
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
ATi Radeon X700 XT
46,6
nVidia GeForce 6800
44,8
nVidia GeForce 6600 GT
35,2
nVidia GeForce 6600
26,4
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
ATi Radeon X700 XT
33,5
nVidia GeForce 6800
29,9
nVidia GeForce 6600 GT
27,8
nVidia GeForce 6600
18,1
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Halo: Combat Evolved

Der PC-Ableger von Halo wurde auf Veranlassung von Bungie in den Studios von Gearbox Software entwickelt und kann gegenüber der Xbox-Version mit einigen Extras punkten. Neben einem erweiterten Multiplayer-Modus, beherrscht das Spiel nun Auflösungen jenseits der 1280x1024. Leider ist die Grafik nicht mehr ganz auf dem Stand eines Half-Life 2, kann aber dennoch durch den Einsatz von Shadern (z.B. für die Wasseranimationen) so manch Spieler entzücken. Da dieses Spiel Probleme mit Anti-Aliasing hat, verzichteten wir auf eine solche Messung gänzlich.

Halo - Combat Evolved

 1024x768:
nVidia GeForce 6600 GT
70,3
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
69,0
nVidia GeForce 6800
68,2
ATi Radeon X700 XT
62,4
nVidia GeForce 6600
44,7
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
54,3
nVidia GeForce 6600 GT
53,9
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
46,2
ATi Radeon X700 XT
38,6
nVidia GeForce 6600
32,1
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
40,9
nVidia GeForce 6600 GT
39,9
ATi Radeon X700 XT (A.I.)
33,0
ATi Radeon X700 XT
32,0
nVidia GeForce 6600
23,6
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Painkiller

Bei Painkiller handelt es sich um einen reinrassigen Ego-Shooter. Dieser ist noch recht neu und beherrscht dank gut programmierter Engine einige sehr nett anzusehende Grafikeffekte. Da dieses Spiel zu nVidias „The way it's meant to be played“-Kampagne gehört, wird es mit einem zukünftigen Patch das Shader-Model 3 der GeForce 6800-Serie unterstützen. Prinzipiell wäre so auch eine Unterstützung von ATi SM 2.0b möglich. Hier muss die Zukunft zeigen, was das Spiel letztendlich in den Features haben wird.

Painkiller

 1024x768:
ATi Radeon X700 XT
290,5
nVidia GeForce 6800
289,1
nVidia GeForce 6600 GT
271,5
nVidia GeForce 6600
189,8
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800
229,3
nVidia GeForce 6600 GT
217,8
ATi Radeon X700 XT
198,0
nVidia GeForce 6600
136,2
 1600x1200:
nVidia GeForce 6800
165,3
nVidia GeForce 6600 GT
155,0
ATi Radeon X700 XT
135,6
nVidia GeForce 6600
92,6
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Call of Duty

Call of Duty gehört zur Vielzahl der Spiele, die auf Basis der Quake-3-Engine erstellt worden sind. Dieser Shooter basiert auf der Thematik des Zweiten Weltkrieges und führt den Spieler abwechselnd in der Rolle eines US-amerikanischen und eines sowjetischen Soldaten in den Kampf gegen die Wehrmacht. Die Spieldetails stellten wir auf's Maximum und testeten mit einer von uns aufgenommenen Demo. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung mussten durch den Treiber erzwungen werden.

Call of Duty

 1024x768:
nVidia GeForce 6600 GT
246,9
nVidia GeForce 6800
242,4
ATi Radeon X700 XT
212,7
nVidia GeForce 6600
152,1
 1280x1024:
nVidia GeForce 6600 GT
196,3
nVidia GeForce 6800
191,4
ATi Radeon X700 XT
170,0
nVidia GeForce 6600
107,7
 1600x1200:
nVidia GeForce 6600 GT
153,7
nVidia GeForce 6800
146,2
ATi Radeon X700 XT
134,1
nVidia GeForce 6600
78,7
 1024x768, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
124,5
ATi Radeon X700 XT
106,0
nVidia GeForce 6600 GT
96,3
nVidia GeForce 6600
54,5
 1280x1024, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
nVidia GeForce 6800
85,5
ATi Radeon X700 XT
83,6
nVidia GeForce 6600 GT
63,2
nVidia GeForce 6600
33,1
 1600x1200, FSAA 4x + Aniso 8x/16x:
ATi Radeon X700 XT
61,8
nVidia GeForce 6800
58,5
nVidia GeForce 6600 GT
44,4
nVidia GeForce 6600
22,2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Catalyst A.I.

A.I. - Artificial Intelligence, so bezeichnet ATi ein neues Feature seines Catalyst-Treibers. Es kann bestimmte Anwendungen erkennen und analysiert in 3D-Anwendungen - ausgenommen synthetischen Benchmarks - jede einzelne Textur während des Ladevorgangs, um sie dann optimal und mit bestmöglicher Performance darzustellen. Die Bildqualität soll dabei der ohne den Einsatz von A.I. mindestens ebenbürtig sein. Der Kunde kann hier zwischen dem Standard-Algorithmus und einem Advanced-Mode wählen, der die Performance nochmals steigern soll. Wie genau die Nachteile des Advanced-Mode aussehen, ist uns bisher leider nicht bekannt.

Über den Namen der exe-Datei können außerdem für ausgesuchte Spiele - momentan sind dies Doom 3, Unreal Tournament 2003 und 2004, die Half-Life 2-Engine, Splinter Cell, TOCA - Race Driver, Prince of Persia und Crazy Taxi 3 - spezifische Optimierungen und Tweaks geladen werden, die für mehr Performance und Stabilität sorgen sollen. Besonderes Augenmerk sollte man auf Doom 3 legen, denn hier macht man es nun nVidia gleich und nutzt eine Art Shader-Replacement, um eine bessere Performance erzielen zu können. Bei Splinter Cell, Race Driver, Prince of Persia und Crazy Taxi 3 handelt es sich aber um keine Optimierung. Hier verhindert Catalyst A.I. lediglich die Benutzung von Anti-Aliasing, wenn der User dies im Control Center aktiviert hat.

Catalyst A.I.

Wer von alldem nichts hält, hat diesmal gute Karten. Im Gegensatz zu anderen Optimierungen stellt ATi es dem User frei das komplette Feature zu deaktivieren, so dass weder die Texturen analysiert noch Anwendungs-spezifische Einstellungen geladen werden. Dank dieser Option kann man also nun endlich auch auf ATi-Karten volles - wenn es die Applikation verlangt - trilineares Filterung nutzen.

Catalyst A.I. wird erstmal mit dem Catalyst 4.10-Treiber der breiten Öffentlichkeit zugänglich sein.

Fazit

X700 XT Da dieser Artikel erst ein ausführlicheres Preview ist, wollen wir mit dem endgültigen Fazit zu dieser Grafikkarte noch vorsichtig sein. Dies liegt in erster Linie wohl daran, dass das uns zur Verfügung gestellte System keineswegs ausgereift war und noch einiger Verbesserungen bedarf. So waren die von uns in Augenschein genommenen Karten - wie bereits erwähnt - erst vor wenigen Tagen produziert worden. Die sprichwörtliche Jungfräulichkeit „sah“ man dann auch spätestens, als man das Geräusch des verhältnismäßig kleinen Lüfters vernahm. Dieser lärmte unüberhörbar. Ein Umstand, der laut ATi beim Serienmodell allerdings noch verbessert werden soll.

Auch die Treiber machten einen eher unausgereiften Eindruck. Beispiele gefällig? Man nehme die Ergebnisse in Far Cry in 1280x1024 und in 1600x1200 Pixeln. Hier besteht also noch ein recht großes Potential, so dass mit kommenden Treibern durchaus noch Performancesprünge zu erwarten sind.

Ein endgültiges Fazit gibt es von uns also erst, wenn wir eine solche Grafikkarte in unserem System testen konnten. Bis dahin können wir nur sagen, dass ATis Radeon X700 XT der GeForce 6600 GT wohl nahezu ebenbürtig ist. In manchen Fällen ist sie langsamer als diese, in manchen Fällen hingegen wieder etwas schneller.

Ein großes Dankeschön geht auch an dieser Stelle nochmals an Anton Shilov von den xBit Labs, der uns bei diesem Artikel tatkräftig unterstützt hat.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2004/test_nvidia_geforce_6600-serie/
  2. http://www.xbitlabs.com/
  3. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/2004/september/benchmarks_geforce_6600_gt_x700_pro/
  4. http://www.xbitlabs.com
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/far_cry_version_12/
  6. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/2004/juli/far_cry_version_12_sm_20b/
  7. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/grafikkartenperformance_doom_3/
Copyright © 1999–2008 ComputerBase Medien GbR