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22. März 2006

Test: Asus Extreme N6600GT Silencer (21/23)

Darf's etwas mehr und leiser sein?
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Der gemessene Wert repräsentiert die Laustärke des Netzteils, CPU-Lüfters und der Grafikkarte.

Lautstärke

 Idle (Windows):
Asus Extreme N6600GT Silencer
48,5
Hinweis: Passivkühlung
nVidia GeForce 7800 GS
49,0
nVidia GeForce 7300 GS
49,5
ATi Radeon X1800 XL
50,0
ATi Radeon X800 GTO
50,0
nVidia GeForce 7800 GT
53,0
ATi Radeon X850 XT
53,0
nVidia GeForce 6600 GT
53,0
ATi Radeon X800 XL
54,0
ATi Radeon X850 Pro
54,0
ATi Radeon X800 GT
54,0
ATi Radeon X800
56,0
nVidia GeForce 6800
57,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
59,0
ATi Radeon X1600 XT
64,0
ATi Radeon X1300 Pro
67,0
 Last:
Asus Extreme N6600GT Silencer
48,5
Hinweis: Passivkühlung
nVidia GeForce 7300 GS
49,5
ATi Radeon X800 GTO
53,0
ATi Radeon X850 XT
54,0
nVidia GeForce 6600 GT
54,0
nVidia GeForce 7800 GS
54,0
nVidia GeForce 7800 GT
56,0
ATi Radeon X850 Pro
57,0
nVidia GeForce 6800
58,0
ATi Radeon X800 GT
58,0
nVidia GeForce 6800 Ultra
59,0
ATi Radeon X800
59,0
ATi Radeon X1800 XL
60,0
ATi Radeon X800 XL
63,0
ATi Radeon X1600 XT
64,0
ATi Radeon X1300 Pro
67,0
Angaben in Dezibel

Da die Asus Extreme N6600GT Silencer ohne jegliche Aktivkühlung auskommt, erzeugt die Grafikkarte logischerweise keinerlei störende Geräusche. Dementsprechend dominiert die GeForce-6600-GT-GPU das gesamte Testfeld, da die anderen Probanden alle mit einem mehr oder weniger störenden Lüftersystem ausgestattet sind. Sowohl die aktiv gekühlte GeForce 6600 GT als auch die Radeon X800 GT bleiben in beiden Disziplinen lauter als die N6600GT Silencer, wobei diese sich vor allem in einer 3D-Anwendung deutlich von der X800 GT aus dem Hause Sapphire absetzen kann.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle - Chip:
ATi Radeon X1300 Pro
0
Hinweis: Nicht möglich!
ATi Radeon X850 Pro
40
ATi Radeon X850 XT
42
nVidia GeForce 7800 GT
42
ATi Radeon X800 GT
42
nVidia GeForce 7800 GS
42
ATi Radeon X800
44
ATi Radeon X800 GTO
45
nVidia GeForce 6600 GT
47
ATi Radeon X800 XL
48
nVidia GeForce 6800
48
ATi Radeon X1600 XT
49
ATi Radeon X1800 XL
55
nVidia GeForce 6800 Ultra
57
nVidia GeForce 7300 GS
58
Asus Extreme N6600GT Silencer
58
 Last - Chip:
ATi Radeon X1300 Pro
0
Hinweis: Nicht möglich!
nVidia GeForce 7800 GS
65
nVidia GeForce 7800 GT
66
ATi Radeon X850 Pro
69
ATi Radeon X800 GT
69
ATi Radeon X1800 XL
70
ATi Radeon X800
71
nVidia GeForce 6800
72
ATi Radeon X1600 XT
74
ATi Radeon X800 GTO
76
nVidia GeForce 7300 GS
79
nVidia GeForce 6800 Ultra
80
ATi Radeon X850 XT
81
nVidia GeForce 6600 GT
85
ATi Radeon X800 XL
87
Asus Extreme N6600GT Silencer
100
 Last - Chiprückseite:
nVidia GeForce 7300 GS
44
nVidia GeForce 7800 GS
46
nVidia GeForce 6800
52
nVidia GeForce 7800 GT
54
ATi Radeon X1300 Pro
54
ATi Radeon X1600 XT
60
ATi Radeon X850 Pro
64
ATi Radeon X1800 XL
64
ATi Radeon X800 GT
64
ATi Radeon X800
66
nVidia GeForce 6800 Ultra
66
nVidia GeForce 6600 GT
68
ATi Radeon X850 XT
70
ATi Radeon X800 XL
71
ATi Radeon X800 GTO
75
Asus Extreme N6600GT Silencer
92
Angaben in °C

Während passiv gekühlte Grafikkarten bei den Lautstärkemessungen generell überzeugen, sieht es bei den Temperaturwerten dagegen traditionell deutlich schlechter aus. Und die Asus Extreme N6600GT Silencer stellt keine Ausnahme dar. Unter dem Windows-Desktop erreicht die GPU eine Temperatur von bis zu 58 Grad Celsius, was zwar ein immer noch unkritischer Wert ist, aber dennoch elf Grad über den Messergebnissen der aktiv gekühlten GeForce 6600 GT, die aus dem Hause Asus stammt, liegt. Die direkte Konkurrenz in Form der Radeon X800 GT behält einen eindeutig kühleren Kopf und die Radeon X1600 XT erreicht ebenfalls nicht annähernd das Hitzeniveau der Asus-Karte.

Unter Last war es dann mal wieder soweit: Mit der Extreme N6600GT Silencer knackten wir erneut die magische 100-Grad-Grenze, wenn auch dieses Mal nur haarscharf. Somit empfehlen wir, die passiv gekühlte Grafikkarte in einem gut belüfteten Gehäuse unterzubringen, da es ansonsten zu Überhitzungen und Abstürzen kommen könnte. Während der gesamten Testlaufzeit konnten wir – in einem komplett unbelüfteten Gehäuse – aber keinerlei Abstürze verzeichnen. Die aktiv gekühlten GPUs im Testfeld legen logischerweise eine ganz andere Performance an den Tag, wobei die herkömmliche GeForce 6600 GT mit einem Messwert von 85 Grad Celsius gar nicht allzuweit entfernt von der Extreme-Grafikkarte liegt. Die Radeon X800 GT spielt jedoch in einer ganz anderen Liga und bleibt etwa 30 Grad unter dem Wert der N6600GT Silencer.

Bei den Messungen auf der Chiprückseite erreichten wir erneut sehr hohe Temperaturen. Der Maximalwert lag bei 92 Grad Celsius, womit die Asus-Grafikkarte eine um zirka 25 Grad höhere Temperatur als das aktiv gekühlte Modell erzielt. Die Radeon X800 GT bleibt gar noch weitere vier Grad Celsius kühler.