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Test: Club3D Radeon X1800 XT CrossFire-Edition

von Wolfgang Andermahr

Einleitung

Der Knall war groß, als nVidia die SLI-Technologie zum gleichzeitigen Rendern zweier GeForce-Grafikkarten einführte [1]. Noch beeindruckender war kurze Zeit später die tatsächliche Verfügbarkeit dieses Gespanns. Anders als sonst wollte in diesem Markt jedoch kein richtiger Konkurrenzkampf ausbrechen. ATi wurde anscheinend von diesem Schritt der Kalifornier überrascht und musste die damaligen X850-Karten erst modifizieren, damit diese in einer Zweierkonfiguration funktionierten. ATi nannte diese Technik „CrossFire“ [2]: Sie sollte nicht nur schnell und kompatibel zu allen Spielen sein, sondern auch ein Feature namens „SuperAA“ bieten, das die zweite Grafikkarte nicht zum Erhöhen der Performance, sondern zum Verbessern der Anti-Aliasing-Qualität verwendet. Zusätzlich ist es möglich, die erworbene X850- oder X800-Karte weiter zu verwenden. Man muss sich nur eine neue „Master-Karte“ kaufen, die die Kommunikation zwischen den Karten übernimmt, welche von der sogenannte „Compositing-Engine“ gesteuert wird.

Nach der viel versprechenden Ankündigung blieb es allerdings lange Zeit still. ATi hatte wohl mehr Schwierigkeiten mit der CrossFire-Technik, als man zugeben wollte. Monate später erschien dann die Lösung für X850-Karten [3], die aber noch mit einigen Problemen zu kämpfen hatte – hier musste ATi Tribut dafür zollen, dass die X8x0-Karten im Gegensatz zu der GeForce 6800- und 6600-Generation nicht von vornherein auf die Nutzung einer zweiten Grafikkarte ausgelegt wurden. So konnte als Auflösung maximal 1600x1200 ausgewählt werden, was zwar für eine normale Einzelkarte ausreicht, für ein Doppelgespann aber zu wenig ist, da die Leistungsreserven nicht ausgenutzt werden können. Grund dafür sind die Single-Link-DVI-Anschlüsse auf den herkömmlichen X800-/X850-Derivaten, die eine höhere Auflösung als 1600x1200 aufgrund einer zu geringen Bandbreite nicht ermöglichen.

Club3D Radeon X1800 XT CrossFire-Edition

Nach der Auslieferung einiger Samples an die Presse wurde es erneut ruhig, erste Karten haben im Handel noch etwas auf sich warten lassen. Währenddessen überzeugten sowohl GeForce 7800 GT als auch GeForce 7800 GTX der Konkurrenz: Sie waren nicht nur deutlich schneller als die ATi-Grafikkarten, sondern boten zusätzlich eine modernere Technik und waren vor allem direkt lieferbar – ein SLI-Gespann aus den Karten konnte problemlos aufgebaut werden. Bei der Präsentation der Radeon X1800, X1600 und X1300 [4] kündigte ATi daraufhin die baldige Verfügbarkeit der CrossFire-Edition der X1800 XT, dem neuen Top-Model, an. Zwei Monate später macht ATi das Versprechen wahr und die ersten Herstellerkarten für den Handel sind erhältlich.

Club3D ist einer der ersten Produzenten, die die Master-Karten ausliefern, welche nach ATis Referenzangaben gebaut sind. So wird das bereits bekannte Kühlsystem der X1800 XT verwendet. Auch bei den Taktraten hat man sich an die Empfehlungen der Kanadier gehalten. Freundlicherweise konnte uns Club3D ein entsprechendes Sample zukommen lassen, das wir im folgenden Artikel gespannt untersuchen werden. Reicht die Performance, um eine GeForce 7800 GTX 512 im SLI-Modus anzugreifen? Zeigen die beiden X1800-XT-Karten ähnliche Temperaturprobleme wie das derzeit schnellste Gespann von nVidia? Wie stabil arbeitet die verbesserte Compositing-Engine und funktioniert das SuperAA besser als nVidias SLI-AA-Technik? All diese Fragen werden in den folgenden Abschnitten geklärt.

Lesezeichen

Technische Daten

GeForce
7800 GT
GeForce
7800 GTX
GeForce
7800 GTX 512
Radeon
X1800 XL
Radeon
X1800 XT (CF)
Logo
GeForce-7800-Series
Radeon-X1800-Series
ChipG70G70G70R520R520
Transistorenca. 303 Mio.ca. 303 Mio.ca. 303 Mio.ca. 321 Mio.ca. 321 Mio.
Fertigung0,11 µm0,11 µm0,11 µm0,09 µm0,09 µm
Chiptakt400 MHz430 MHz550 MHz500625 MHz
Pixel-Pipelines2024241616
ROPs1616161616
Pixelfüllrate6400 MPix/s6880 MPix/s8800 MPix/s8000 MPix/s10000 MPix/s
TMUs je Pixel-Pipeline11111
Texelfüllrate8000 MTex/s10320 MTex/s13200 MTex/s8000 MTex/s10000 MTex/s
Vertex-Pipelines78888
Dreiecksdurchsatz700 MV/s860 MV/s1100 MV/s1000 MV/s1250 MV/s
PixelshaderPS 3.0PS 3.0PS 3.0PS 3.0PS 3.0
VertexshaderVS 3.0VS 3.0VS 3.0VS 3.0VS 3.0
Speichermenge256 GDDR3
256 GDDR3512 GDDR3256 GDDR3512 GDDR3
Speichertakt500 MHz600 MHz850 MHz500 MHz750 MHz
(720 MHz)
Speicherinterface256 Bit256 Bit256 Bit256 Bit256 Bit
Speicherbandbreite32000 MB/S38400 MB/s54400 MB/s32000 MB/s48000 MB/s
(46080 MB/s)
Präzision pro KanalFP32/FP16FP32/FP16FP32/FP16FP32FP32
InterfacePCIePCIePCIePCIePCIe
SLI/CF-UnterstützungJaJaJaJaJa

Club3D hält sich bei der hauseigenen Radeon X1800 XT CrossFire-Edition zu einhundert Prozent an die Vorgaben von ATi. Der R520-Chip, welcher über 16 Pixel-Pipelines mit je einer TMU und einer ROP verfügt, taktet mit 621 MHz, was gerundet den identischen Wert einer herkömmlichen Radeon X1800 XT entspricht, der mit 625 MHz angegeben ist. Interessanterweise takten die CrossFire-Karten den Speicher mit 720 MHz etwas niedriger als eine X1800 XT, die noch mit 750 MHz zu Werke geht. Warum ATi den Takt gesenkt hat, bleibt jedoch unklar. Immerhin wird so die Slave-Karte bei einigen Operationsmodi wie beispielsweise SuperAA ausgebremst.

Der Chip der Club3D Radeon X1800 XT CrossFire-Edition wird wie üblich im 90-nm-Prozess bei TSMC gefertigt und arbeitet mit acht Vertex-Shadern, die in Kombination mit dem Chiptakt eine extrem hohe Geometrieleistung erbringen. Das Speicherinterface ist 256 Bit breit und mit der für den R520 typischen Ringbus-Architektur an den 512 MB großen VRAM angebunden.

Impressionen

Club3D Radeon X1800XT CrossFire-Edition

Die Club3D Radeon X1800 XT CrossFire-Edition wird, wie bereits erwähnt, nach dem Referenzdesign gefertigt. Der Preis liegt nach Angaben von Club3D bei etwa 600 Euro, was sich nach einem kurzen Blick bei Geizhals [14] auch bestätigt. Das günstigste Angebot liegt bei zirka 580 Euro und damit ein gutes Stück über einer herkömmlichen Radeon X1800 XT, die zur Zeit für etwa 490 Euro über die Ladentheke wandert. Die Grafikkarte taktet den Chip mit 621 MHz und den Speicher mit 720 MHz, womit man leicht unter den Referenztaktraten einer Radeon X1800 XT liegt – diese Taktraten werden allerdings von ATi für die CrossFire-Karte empfohlen. Im 2D-Modus taktet sich die Club3D-Karte auf 594 beziehungsweise 693 MHz herunter, um zusätzlich Strom sparen zu können. Der 512 MB große VRAM wird erneut von Samsung mit einer Zugriffszeit von 1,26 ns produziert.

Club3D Radeon X1800 XT CF-Edition

Bei der CrossFire-Edition setzt Club3D erneut auf den großen Dual-Slot-Kühler, der bereits bei der Präsentation des neuen R5x0-Chips [3] überzeugen konnte. So wird bei dem Kühlsystem die GPU von einer ausreichend dimensionierten Kupferplatte gekühlt, die mit zahlreichen Lamellen versehen ist. Deswegen weißt der Kühler ein recht hohes Gewicht auf. Der 6,5 cm große Radiallüfter saugt dabei die Luft aus dem inneren des Gehäuses an, leitet diese zur aktiven Kühlung über den Grafikchip und bläst die erwärmte Luft durch die Lüftungsschlitze wieder aus dem Tower hinaus. Gespannt waren wir auf die Temperaturmessungen der zwei „X1800 XT“-Karten, da das Sapphire-Mainboard im Testrechner dem Lüfter der oberen Karte ebenso wenig Platz ließ wie das Gigabyte-Motherboard den zwei GeForce-7800-GTX-512-Karten [15], da zwischen den beiden PCIe-x16-Slots nur ein weiterer PCIe-Anschluss verbaut ist. Bei den nVidia-Beschleunigern führte dies zu einer Überhitzung der Karten und somit zu einem Absturz. Die ATi-Adaptionen zeigten sich von diesem Zustand jedoch recht unbeeindruckt und stürzten selbst unter mehrstündiger Last nicht ab.

Bei einem CrossFire-Verbund aus Radeon-X800- oder X850-Karten [2] wurde die maximale Bildschirmauflösung auf 1600x1200 limitiert, weswegen viele Käufer ihren Bildschirm nicht optimal nutzen konnten – damals und teilweise auch noch heute sind bei den Karten höhere Auflösungen problemlos spielbar. Grund für diese Einschränkung war die Verwendung eines Single-Link-DVI-Anschlusses auf den bereits verkauften X8x0-Karten, die aufgrund der fehlenden Bandbreite keine Auflösungen oberhalb 1600x1200 darstellen können. Darüber hinaus hatte ATi auf den CrossFire-Karten ebenso nur Single-Link-Anschlüsse verbaut, da bessere Dual-Link-Stecker logischerweise teurer und nutzlos gewesen wären. Gleichzeitig hatten die Kanadier auf der Compositing-Engine, die das Bild der Slave-Karte mit dem Frame der Master-Karte verrechnet und zusammensetzt, nur Bauteile verwendet, die ebenfalls keine höheren Auflösungen als 1600x1200 bei 60 Hz zuließen.

Club3D X1800 XT CF Verpackung Rückseite Club3D Radeon X1800 XT CF-Edition Club3D X1800 XT CF Spannungswandler

Um diese Limitierung aufzuheben, stattet ATi die X1800- und X1600-Karten von vornherein mit mindestens einem Dual-Link-DVI-Anschluss aus, welcher Signale bis einschließlich 2048x1536 bei 60 Hz verarbeiten kann. Die eigentliche Compositing-Engine ist identisch geblieben: So wird weiterhin der „Xilinx XC3S400“ zum Verrechnen der Bilder benutzt. Hinzugekommen sind zwei „Silicon Image Sil178CTG64“-Chips, die für die Ausgabe zwischen Compositing-Engine und DVI-Ausgang zuständig sind. Darüber hinaus stellen zwei „Sil163BCTG100s“-Bausteine den TMDS-Receiver dar, der die ankommenden Daten der Slave-Karte empfängt sowie dekodiert und zur Compositing-Engine weiterschickt.

Lüfter Club3D X1800 XT CF Slotblech Club3D Radeon X1800 XT CF-Edition Kühlerrückseite

Bei nVidias SLI-Technologie kommunizieren die beiden Grafikkarten direkt über eine kleine Steckverbindung miteinander, SLI-Bridge genannt. ATi geht einen anderen Weg und setzt auf ein externes Kabel, das in einen DVI-Anschluss der Slave-Karte gesteckt und wiederum an die Master-Karte angeschlossen wird. Von diesem Stecker führt ein weiteres Kabel fort, welches einen normalen DVI-Anschluss trägt, an dem der Monitor Anschluss findet. Auffällig ist dabei der eigentliche CrossFire-Anschluss, der im Gegensatz zur Version des X8x0-Gespanns verbessert wurde. Jener trägt nun deutlich mehr Pins, um mit der gesteigerten Bandbreite zurecht zu kommen. Zusätzlich ist es durch das Kabel möglich, die ViVo-Funktionalitäten, sprich den TV-Ausgang der Slave-Karte, weiter zu verwenden. Dies funktioniert jedoch nur im 2D-Modus. Um beispielsweise Spiele über den TV-Ausgang wiederzugeben, muss CrossFire deaktiviert werden.

Kühler abmontiert R520-Chip Compositing-Engine

Bekannterweise bietet CrossFire die Möglichkeit, eine deutlich langsamere Grafikkarte als die CF-Edition, zum Beispiel eine Radeon X1800 XL, als Slave-Karte einzusetzen. Dies bereitete unter der Auflösung 1600x1200 aber noch einige Probleme: So waren starke Bildfehler an der Tagesordnung. Unter 1280x1024 lief die Club3D Radeon X1800 XT CrossFire-Edition mit der ATi Radeon X1800 XL dagegen fehlerfrei. Warum die höhere Auflösung nicht ordnungsgemäß funktioniert, bleibt unklar. Eventuell liegt der Fehler an den stark unterschiedlichen Taktraten der beiden Probanden.

CrossFire-Anschluss CrossFire-Anschluss am Slotblech CrossFire-Kabel

Neben dem CrossFire-Kabel liegt der Grafikkarte ein DVI-zu-D-Sub-Adapter sowie ein Stromadapter für Molex-Anschlüsse bei. Als Softwarebeigaben findet der Käufer in der Verpackung eine Treiber-CD sowie die Software „PowerDVD 5“, „PowerDirector, „PowerProducer“ und „Media@Show“ vor. Als Dreingabe liefert Club3D noch das Spiel „Colin Mcrae Rally 2005“ sowie „WWF Panda Junior in Africa“ mit.

Software-Paket

Testsystem

Testsystem:

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 und 1600x1200 entschieden. Damit zollen wir Tribut an die modernen High-End-Beschleuniger, die durch ihre Rechenkraft niedrigere Auflösungen als 1280x1024 CPU-limitiert werden lassen. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen, da dies oft vorkommende Qualitätseinstellungen sind.

Achtung: Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, im ForceWare-Treiber für nVidia-Karten die Qualitätseinstellungen auf High Quality anzuheben, da man nur mit diesem Setting das Texturflimmern effektiv bekämpfen kann. Zudem ist dieser Modus vergleichbar mit der Einstellung „Catalyst A.I. Standard“ auf den ATi-Pendants, wodurch bei der Bildqualität größtenteils ein Gleichstand erreicht wird.

Treibereinstellungen: nVidia-Grafikkarten

Treibereinstellungen: ATi-Grafikkarten

SuperAA

Was bei nVidia auf den Namen „SLI-AA“ hört, das hat ATi in der CrossFire-Technologie „SuperAA“ getauft: Die Nutzung der zweiten Grafikkarte zur Verbesserung des Anti-Aliasings. Dabei berechnet die zweite Grafikkarte dasselbe Sample-Muster wie die erste, allerdings mit einer versetzten Anordnung. Wenn beispielsweise die erste und die zweite Grafikkarte mit zwei versetzten Geometriesamples rendern, entsteht der Eindruck, als würde es insgesamt vier Samples geben, was einem vier-fachem Anti-Aliasing entsprechen würde. Das Bild der Slave-Karte wird in der Compositing-Engine mit dem Bild der Master-Karte zusammengerechnet, was die verbesserte Kantenglättung ergibt. Theoretisch sollte so auch die Performance identisch zu einer Einzelkartenlösung bleiben. In dem Beispiel würden die beiden Radeon-Grafikkarten dementsprechend so viele Bilder pro Sekunde liefern, wie es eine einzelne Karte mit 2xAA könnte und trotzdem würde das Bild identisch zu dem 4xAA-Modus aussehen. SuperAA funktioniert ebenso mit einer langsameren Karte, sprich der Radeon X1800 XL, jedoch wird die Performance grundsätzlich auf dem Niveau des langsameren Beschleunigers liegen, da dieser länger zur Fertigstellung des einzelnen Bildes braucht und gleichzeitig kein Load Balancing (wie beispielsweise im „Split Frame Rendering“-Modus, in dem der zu bearbeitende Abschnitt des Frames dynamisch aufgeteilt wird) möglich ist.

FSAA-Tester - 4xAA FSAA-Tester - 6xAAA FSAA-Tester - 10xAA FSAA-Tester - 14xAA

SuperAA bietet insgesamt vier neue AA-Modi an: 8xAA, 10xAA, 12xAA und 14xAA. Im 8xAA-Modus rendert jede Grafikkarte das Bild mit vier Geometriesamples, welche in der Compositing-Engine später verrechnet werden. Somit entsteht ein 8xAA, wobei die Performance nicht unter dem herkömmlichen 4x Anti-Aliasing bei einer Einzelkarte rutschen sollte – und das passiert auch nicht! Im 12xAA-Modus arbeiten beide Grafikkarte mit je sechs Geometriesamples, was wiederum ein 12-faches AA ergibt. 10xAA und 14xAA tragen ihre Namen dagegen zu Unrecht. Das zehn-fache Anti-Aliasing ist nichts anderes als der 8xAA-Modus – gar mit den identischen Geometriesample-Positionen. Allerdings wird auf beiden Grafikkarten zusätzlich das Textursample leicht versetzt berechnet, was ein zusätzliches Rotated-Grid-Super-Sampling-Anti-Aliasing erzeugt! Somit werden nicht nur die normalen Geometriekanten geglättet, sondern ebenfalls alle Texturen, ebenso die flimmernden Alpha-Test-Texturen. Da man gewöhnlicherweise die Textursamples im Namen des AA-Modus nicht mit angibt, wäre die Bezeichnung „8xSSAA“ korrekt. Positiv hervorzumerken ist, dass das zehn-fache AA nicht langsamer arbeitet als 8xAA, weswegen man 10xAA gewöhnlich vorziehen sollte.

Der Modus „14xAA“ verwendet die Geometriesample-Positionen des 12-fachen Anti-Aliasings, nur werden erneut die Textursamples zusätzlich verschoben, weswegen 14xAA die Bildqualität von 12xAA inklusive 2xOGSSAA liefert. Aus unerklärlichen Gründen wollte das Tool „FSAA-Viewer“ nicht die SuperAA-Modi 8xAA sowie 12xAA darstellen und zeigte nur die Samplepositionen einer Grafikkarte an. Diese sind allerdings identisch mit den Ergebnissen des 10xAA und 14xAA (ausgenommen des zweiten Textursamples), was in den kleineren Einstellungen nicht vorhanden ist. Zusätzlich zum SuperAA wird im Qualitätsvergleich noch der herkömmliche 4xAA- (4x Rotated-Grid-MSAA) sowie der 6xAAA-Modus (6x Sparse-Grid-MSAA inklusive Adaptive-Anti-Aliasing) herhalten, um die Unterschiede besser erkennen zu können.

Bildqualität

Um die Bildqualität der Anti-Aliasing-Modi zu überprüfen, haben wir uns fünf aktuelle 3D-Anwendungen herausgesucht. Verglichen wird in der Auflösung 1024x768 inklusive 16-fachen anisotropen Filter sowie der entsprechenden Anti-Aliasing-Einstellung.

Far Cry - 4xAA Far Cry - 6xAAA Far Cry - 8xAA Far Cry - 10xAA
Far Cry - 12xAA Far Cry - 14xAA

In dem Dschungel-Shooter „Far Cry“ kann sich vor allem der 6xAA-Modi in Kombination mit Adaptive-Anti-Aliasing herausheben. So bietet dieser zwar nur eine gering bessere Glättung der Geometriekanten, jedoch ist die Glättung der Alpha-Test-Texturen dank den sechs Textursamples hervorragend. Weder die Büsche, noch die Pflanzen flackern in Bewegung, was eine richtige Wohltat für das Auge ist. 8xAA hat es dagegen sehr schwer gegen das 6xAAA, da die Alpha-Test-Texturen gar nicht mehr geglättet werden und die Geometriekanten auch nicht durchgehend besser; mal liegt der eine Modi, mal der andere vorne.

10xAA glättet wieder leicht die Sträucher und Bäume, an die Qualität des 6xAAA-Modi kommt die SuperAA-Einstellung aber nicht ansatzweise heran. Interessanterweise sind die Geometriekanten minimal effektiver bearbeitet als bei 8xAA, was eventuell an den unterschiedlichen Winkeln liegen kann. Das zwölf-fache AA glättet die Geometriekanten auf ähnlich hohem Niveau wie das sechs-fache AA, bei den Sträuchern muss die nominell bessere Einstellung aber wieder federn lassen. Der höchste Modus kommt insgesamt relativ nahe an 6xAAA heran, dennoch würden wir letzteres wegen der sehr guten Glättung der Alpha-Test-Texturen in Far Cry vorziehen, obwohl die Geometriekanten nicht ganz so perfekt bearbeitet werden.

3DMark05 - 4xAA 3DMark05 - 6xAAA 3DMark05 - 8xAA 3DMark05 - 10xAA
3DMark05 - 12xAA 3DMark05 - 14xAA

Merkwürdigerweise zeigt der 4xAA-Modus im 3DMark05 eine minimal bessere Glättung als das sechs-fache AA, der Unterschied ist allerdings zu vernachlässigen und nur bei genauem Hinsehen zu erkennen. Da die Szene keine Alpha-Test-Texturen verwendet, bringt das Adaptive-AA in diesem Bild keine Verbesserung. Auch der Mehrgewinn durch das Aktivieren von 8xAA ist nur sehr marginal gegenüber dem einfachen und schnelleren vier-fachem AA. Unter der Stufe 10xAA macht sich vor allem der Super-Sampling-Anteil bemerkbar, das Bild wird aber ungewöhnlich unscharf und verwaschen, was bei den SSAA-Modi von nVidia nur in deutlich geringerem Maße zu sehen ist – das gleich gilt für das 14-fache AA. Je nach Winkel kann die Einstellung 12xAA überzeugen, die Samplepositionen sind anscheinend aber so ungünstig für das Bild angeordnet, dass in einigen Winkeln das vier-fache AA die bessere Glättung erzeugt. Somit macht das 4xAA im 3DMark05 den besten Eindruck.

Fear - 4xAA Fear - 6xAAA Fear - 8xAA Fear - 10xAA
Fear - 12xAA Fear - 14xAA

In dem modernen First-Person-Shooter „Fear“ zeigt das sechs-fache Anti-Aliasing leichte Vorteile gegen den niedrigsten im Vergleich vertretenen Modus. Das Adaptive-AA ist in diesem Bild nutzlos. Ein zwielichtiges Ergebnis erzeugt erneut das 8xAA, das je nach Winkel besser aussieht als die etwas kleinere Stufe, in den meisten Bildstellen allerdings die schlechtere Qualität zeigt. Überzeugen kann das 10xAA, das dank des SSAA-Anteils zusätzlich die Bedienflächen im vorderen Teil des Bildes glättet. Die Geometriekanten werden auf ähnlich hohem Niveau wie bei 6xAA bearbeitet. 12xAA erzeugt ebenfalls ein gut aussehendes Ergebnis, auch wenn es je nach Winkel wieder einige Schwächen gibt.

Das fehlende Super-Sampling-AA macht negativ auf sich aufmerksam. Noch einmal Punkten kann der höchste Modus, der die Bedienflächen bearbeitet und noch eine leicht bessere Kantenglättung als die Einstellung 10xAA bietet. Diesen Modus empfehlen wir für Fear, falls die Geschwindigkeit in den ausgesuchten Qualitätseinstellungen ausreichend ist.

Half-Life 2 - 4xAA Half-Life 2 - 6xAAA Half-Life 2 - 8xAA Half-Life 2 - 10xAA
Half-Life 2 - 12xAA Half-Life 2 - 14xAA

Bevor wir die Kantenglättung in Half-Life 2 kommentieren, möchten wir zuerst anmerken, dass sich mit dem Catalyst 5.13 in Verbindung mit dem Single-Player-Hit aus dem Hause Valve merkwürdige Qualitätsfehler in der Darstellung der Brücke eingeschlichen haben. Die Fehler treten aber nur bei dem CrossFire-Gespann auf, eine einzelne Radeon X1800 XT stellt die Szene fehlerfrei dar.

Half-Life 2 profitiert vom Adaptive Anti-Aliasing, so dass der Zaun deutlich weniger flimmert. Negativ ist jedoch die Optik des Krans, welcher mit AAA immer noch nicht korrekt angezeigt wird. Auch die Geometriekanten profitieren von dem höheren Modus. Der 8xAA-Modus sieht sichtbar schlechter aus als die nominell kleinere Einstellung. Nicht nur, dass der Zaun nun wieder extrem stark flimmert, auch die Geometriekanten sind eher erkennbar. Besser sieht das zehn-fache AA aus. Zu gefallen weiß wieder der höchste SuperAA-Modus, auch wenn dieser nicht ganz an die Qualität des 6xAAA heranreicht. Nichtsdestotrotz empfehlen wir letzteren, da dieser keinerlei Probleme beim Rendern des Krans aufweist.

Serious Sam 2 - 4xAA Serious Sam 2 - 6xAAA Serious Sam 2 - 8xAA Serious Sam 2 - 10xAA
Serious Sam 2 - 12xAA Serious Sam 2 - 14xAA

Aufgrund des häufigen Einsatzes von Alpha-Test-Texturen in Serious Sam 2 sticht erneut der 6xAAA-Modus aus der Masse heraus, der nicht nur die Geometriekanten auf sehr hohem Niveau glättet, sondern sich auch durch flimmerfreie Bäume und Sträucher profilieren kann. Das acht-fache Anti-Aliasing kämpft erneut mit einigen Winkeln, ebenso der 12x-Modus, der zwar stellenweise besser die Kanten glättet als 6xAA, bei dem aber längst nicht die gesamte Geometrie von höherer Qualität ist. Jene Modi disqualifizieren sich qualitätsmäßig von Haus aus, da keine AT-Texturen geglättet werden, was in Serious Sam 2 stark die Grafik verschlechtert. Die beste Qualität liefert erneut die höchste Einstellung, die dank des SSAA-Anteils auch die Texturen in der Glaskuppel glättet, welche in Bewegung nicht mehr so stark flimmert. Die Sträucher kommen zwar nicht ganz an die Qualität des 6xAAA heran, die Geometriekanten werden aber noch einen Tick feiner aufgelöst.

Falls die Performance ausreichend, empfehlen wir entweder das sechs-fache Anti-Aliasing inklusive Adaptive-AA in der Qualitätseinstellung oder alternativ 14xAA, was je nach Spiel eine minimal bessere oder schlechtere Optik bietet – hier ist Ausprobieren angesagt. Die restlichen SuperAA-Modi wissen nur selten zu gefallen und liefern in einigen Spielen gar eine schlechtere Kantenglättung als das herkömmliche 4xAA, obwohl jene deutlich stärker an Geschwindigkeit zehren.

Performance Part 1

Für die Performancemessungen verwenden wir die Auflösung 1280x1024 in Kombination mit 16-fachem anisotropen Filter sowie dem zugehörigen Anti-Aliasing-Modus.

AA in 3DMark2001 SE

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
25.895
Club3D X1800 XL CF
24.607
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
25.098
Club3D X1800 XL CF
23.715
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
23.698
Club3D X1800 XL CF
20.287
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
23.443
Club3D X1800 XL CF
20.258
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
22.206
Club3D X1800 XL CF
18.559
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
22.251
Club3D X1800 XL CF
18.562
Angaben in Punkten

AA im 3DMark05

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
10.379
Club3D X1800 XL CF
8.855
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
8.231
Club3D X1800 XL CF
6.614
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
5.770
Club3D X1800 XL CF
4.510
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
5.831
Club3D X1800 XL CF
4.527
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
5.593
Club3D X1800 XL CF
4.297
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
5.587
Club3D X1800 XL CF
4.306
Angaben in Punkten

AA in Aquamark 3

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
84,0
Club3D X1800 XL CF
80,6
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
82,9
Club3D X1800 XL CF
78,4
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
69,6
Club3D X1800 XL CF
61,8
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
70,2
Club3D X1800 XL CF
62,0
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
67,8
Club3D X1800 XL CF
58,9
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
68,0
Club3D X1800 XL CF
59,1
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

AA in Doom 3

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
113,1
Club3D X1800 XL CF
99,6
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
100,4
Club3D X1800 XL CF
81,6
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
79,9
Club3D X1800 XL CF
61,6
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
80,0
Club3D X1800 XL CF
61,7
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
62,9
Club3D X1800 XL CF
46,2
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
62,9
Club3D X1800 XL CF
46,2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

AA in Earth 2160

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
39,9
Club3D X1800 XL CF
38,7
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
39,5
Club3D X1800 XL CF
38,3
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
37,0
Club3D X1800 XL CF
33,0
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
37,3
Club3D X1800 XL CF
33,2
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
36,6
Club3D X1800 XL CF
32,4
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
36,7
Club3D X1800 XL CF
32,3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Performance Part 2

AA in Far Cry

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
77,0
Club3D X1800 XL CF
75,9
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
58,9
Club3D X1800 XL CF
47,3
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
75,2
Club3D X1800 XL CF
66,2
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
75,2
Club3D X1800 XL CF
66,8
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
73,9
Club3D X1800 XL CF
62,4
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
73,7
Club3D X1800 XL CF
62,3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

AA in Fear

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
57
Club3D X1800 XL CF
53
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
48
Club3D X1800 XL CF
37
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
47
Club3D X1800 XL CF
37
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
47
Club3D X1800 XL CF
37
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
39
Club3D X1800 XL CF
26
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
40
Club3D X1800 XL CF
26
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

AA in Riddick

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
89,3
Club3D X1800 XL CF
71,4
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
76,7
Club3D X1800 XL CF
59,9
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
53,8
Club3D X1800 XL CF
42,4
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
53,9
Club3D X1800 XL CF
42,4
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
45,3
Club3D X1800 XL CF
34,5
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
45,3
Club3D X1800 XL CF
34,6
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

AA in Serious Sam 2

 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
50,8
Club3D X1800 XL CF
49,5
 6xAAA:
Club3D X1800 XT CF
35,7
Club3D X1800 XL CF
32,4
 8xAA:
Club3D X1800 XT CF
49,7
Club3D X1800 XL CF
43,3
 10xAA:
Club3D X1800 XT CF
49,6
Club3D X1800 XL CF
43,5
 12xAA:
Club3D X1800 XT CF
49,1
Club3D X1800 XL CF
41,4
 14xAA:
Club3D X1800 XT CF
48,9
Club3D X1800 XL CF
41,5
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Performancerating 4xAA

Club3D X1800 XT CF
100,0
Club3D X1800 XL CF
92,3
Angaben in Prozent

Performancerating 6xAAA

Club3D X1800 XT CF
100,0
Club3D X1800 XL CF
86,0
Angaben in Prozent

Performancerating 8xAA

Club3D X1800 XT CF
100,0
Club3D X1800 XL CF
83,5
Angaben in Prozent

Performancerating 10xAA

Club3D X1800 XT CF
100,0
Club3D X1800 XL CF
83,6
Angaben in Prozent

Performancerating 12xAA

Club3D X1800 XT CF
100,0
Club3D X1800 XL CF
79,5
Angaben in Prozent

Performancerating 14xAA

Club3D X1800 XT CF
100,0
Club3D X1800 XL CF
80,0
Angaben in Prozent

Bei einer Radeon X1800 XT im CrossFire-Gespann empfehlen wir grundsätzlich 6xAAA oder 14xAA, da jene Modi beinahe durchgehend in den ausgesuchten Qualitätseinstellungen flüssig spielbar sind. Dabei zeigt das 6xAAA – mit Ausnahme in Far Cry – eine höhere Performance als das nominell bessere Anti-Aliasing. Bei einer Radeon X1800 XL sieht die Situation dagegen etwas anders aus, da mit dieser Karte im maximalen AA-Modus in einigen Spielen die Geschwindigkeit so stark einbricht, dass ein flüssiger Spielverlauf nicht immer garantiert ist. In diesem Fall ist die 6xAAA-Einstellung eine mehr als nur brauchbare Alternative, da jene in den meisten Spielen schnell genug von den ATi-Derivaten abgearbeitet werden kann.

Theoretische Benchmarks

Fillrate Tester

MDolencs Fillrate Tester 1600x1200 MDolencs Fillrate Tester 1600x1200 4xAA


VillageMark

VillageMark v1.20

 1600x1200:
nVidia GeForce 7800 GTX SLI
551
nVidia GeForce 7800 GTX 512 SLI
503
nVidia GeForce 7800 GT SLI
439
Club3D X1800 XT CF
431
Club3D X1800 XL CF
381
nVidia GeForce 7800 GTX 512
350
ATi Radeon X1800 XT
345
nVidia GeForce 7800 GTX
300
ATi Radeon X1800 XL
261
nVidia GeForce 7800 GT
238
ATi Radeon X850 XT-PE
228
ATi Radeon X850 XT
214
nVidia GeForce 6800 Ultra
204
ATi Radeon X800 XL
179
ATi Radeon X850 Pro
176
nVidia GeForce 6800 GT
169
nVidia GeForce 6800 GS
150
ATi Radeon X800 GTO
145
ATi Radeon X800
129
nVidia GeForce 6600 GT
119
ATi Radeon X800 GT
118
nVidia GeForce 6800
116
ATi Radeon X700 Pro
91
ATi Radeon X1600 XT
85
ATi Radeon X1300 Pro
71
 1600x1200 4xAA:
nVidia GeForce 7800 GTX 512 SLI
423
nVidia GeForce 7800 GTX SLI
407
Club3D X1800 XT CF
354
nVidia GeForce 7800 GT SLI
348
Club3D X1800 XL CF
305
nVidia GeForce 7800 GTX 512
283
ATi Radeon X1800 XT
239
nVidia GeForce 7800 GTX
221
nVidia GeForce 7800 GT
188
ATi Radeon X1800 XL
177
nVidia GeForce 6800 Ultra
176
ATi Radeon X850 XT-PE
163
ATi Radeon X850 XT
151
nVidia GeForce 6800 GT
150
nVidia GeForce 6800 GS
133
ATi Radeon X800 XL
128
ATi Radeon X850 Pro
122
ATi Radeon X800 GTO
102
nVidia GeForce 6800
96
ATi Radeon X800
91
ATi Radeon X800 GT
85
ATi Radeon X700 Pro
65
ATi Radeon X1600 XT
64
nVidia GeForce 6600 GT
56
ATi Radeon X1300 Pro
42
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Fablemark

FableMark v1.0

 1600x1200:
nVidia GeForce 7800 GTX 512 SLI
224,2
Club3D X1800 XT CF
203,2
nVidia GeForce 7800 GTX SLI
175,4
nVidia GeForce 7800 GT SLI
159,7
Club3D X1800 XL CF
149,3
nVidia GeForce 7800 GTX 512
120,5
ATi Radeon X1800 XT
112,6
nVidia GeForce 7800 GTX
93,9
nVidia GeForce 7800 GT
85,3
nVidia GeForce 6800 Ultra
83,7
ATi Radeon X1800 XL
76,1
ATi Radeon X850 XT-PE
72,2
nVidia GeForce 6800 GT
69,6
ATi Radeon X850 XT
67,8
nVidia GeForce 6800 GS
67,5
ATi Radeon X850 Pro
61,4
ATi Radeon X800 XL
57,4
ATi Radeon X800 GTO
51,5
nVidia GeForce 6800
50,8
ATi Radeon X800
43,6
ATi Radeon X800 GT
35,7
nVidia GeForce 6600 GT
32,8
ATi Radeon X1600 XT
32,2
ATi Radeon X700 Pro
26,1
ATi Radeon X1300 Pro
17,4
 1600x1200 4xAA:
Club3D X1800 XT CF
126,0
nVidia GeForce 7800 GTX 512 SLI
109,0
Club3D X1800 XL CF
95,2
nVidia GeForce 7800 GTX SLI
80,5
nVidia GeForce 7800 GT SLI
71,9
ATi Radeon X1800 XT
65,1
nVidia GeForce 7800 GTX 512
58,2
ATi Radeon X1800 XL
48,2
nVidia GeForce 7800 GTX
43,4
ATi Radeon X850 XT-PE
43,1
ATi Radeon X850 XT
40,4
nVidia GeForce 6800 Ultra
39,9
nVidia GeForce 7800 GT
38,8
nVidia GeForce 6800 GT
35,0
ATi Radeon X800 XL
33,9
ATi Radeon X850 Pro
28,1
nVidia GeForce 6800 GS
26,0
ATi Radeon X800 GTO
24,2
ATi Radeon X800
23,5
ATi Radeon X1600 XT
22,1
nVidia GeForce 6800
18,3
ATi Radeon X800 GT
17,4
nVidia GeForce 6600 GT
14,3
ATi Radeon X700 Pro
12,8
ATi Radeon X1300 Pro
6,1
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Templemark

TempleMark v1.06

 1024x768:
nVidia GeForce 7800 GTX
375,5
nVidia GeForce 7800 GT
375,2
nVidia GeForce 6800 Ultra
373,8
nVidia GeForce 7800 GTX 512
372,8
nVidia GeForce 6800 GT
366,7
nVidia GeForce 6800 GS
364,9
ATi Radeon X800 XL
315,1
ATi Radeon X850 XT-PE
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