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20. Mai 2006

Test: RoundUp: ATi Radeon X1900 XT(X) (13/15)

Sieben X1900-Karten im Test
Autor: Andreas Frischholz

Sonstiges

Lautstärke

Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach dreißig Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.

Lautstärke

 Idle (Windows-Desktop):
Sapphire X1900 XTX
56
Sapphire X1900 XT
56
Mad-Moxx X1900 XTX
56
Club3D X1900 XTX
57
HIS X1900 XTX
57
PowerColor X1900 XTX
57
Asus X1900 XTX
57
 last:
Mad-Moxx X1900 XTX
57
Sapphire X1900 XTX
60
Club3D X1900 XTX
61
HIS X1900 XTX
61
PowerColor X1900 XTX
61
Asus X1900 XTX
61
Sapphire X1900 XT
63
Angaben in Dezibel

Im Bereich der Lautstärke wird die Mad-Moxx-Karte mit der Zalman-Kühllösung den Ansprüchen gerecht. Im Idle-Modus konnten wir zwar keine allzu großen Differenzen ausmachen, dafür zeigt sie unter Last, was der verbaute Zalman VF700-CU zu leisten vermag und kann sich vom restlichen Testfeld absetzen.

Das konventionelle Kühlsystem arbeitet – mit Ausnahme auf der X1900 XT – erwartungsgemäß auf demselben Niveau. Die Karten sind deutlich hörbar und unter Last unangenehm. Im Gegensatz dazu steht die erwähnte X1900 XT, die objektiv sowie auch subjektiv den schwächsten Eindruck hinterließ. Der Lüfter rotiert lauter und erzeugt dazu einen unangenehmen Tonfall, der sich vom Rest des Systems abgrenzt. Unverständlich, da dasselbe Modell wie auf der X1900 XTX verbaut wurde und dieser eigentlich aufgrund der niedrigeren Taktung der X1900 XT weniger leisten müsste.

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten 3DMark05 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle (Windows Desktop):
HIS X1900 XTX
42
Mad-Moxx X1900 XTX
43
Club3D X1900 XTX
44
Asus X1900 XTX
45
Sapphire X1900 XTX
46
PowerColor X1900 XTX
46
Sapphire X1900 XT
50
 Last:
Mad-Moxx X1900 XTX
73
Asus X1900 XTX
89
Sapphire X1900 XTX
89
PowerColor X1900 XTX
89
Club3D X1900 XTX
89
HIS X1900 XTX
89
Sapphire X1900 XT
91
 Rückseite:
Mad-Moxx X1900 XTX
49
Asus X1900 XTX
68
PowerColor X1900 XTX
68
Sapphire X1900 XT
69
Sapphire X1900 XTX
70
Club3D X1900 XTX
70
HIS X1900 XTX
70
Angaben in °C

Auch in dieser Disziplin weiß die Zalman-Kühllösung zu überzeugen. Insbesondere beim Vergleich unter Last zeigt sie mit einem Wert von 73° Celsius ein hervorragendes Resultat. Das restliche Testfeld arbeitet im Bereich um die 90° Celsius. Aus dem Auge verlieren sollte man die Temperaturen hier also nicht.

Im Idle-Modus liegt die X1900 XT am Ende des Testfeldes, allerdings mit keinem allzu großen Abstand zu den X1900-XTX-Lösungen. Betrachtet man die Werte, die wir auf der Rückseite der Karte ermittelten, befinden sich alle Karte – mit Ausnahme der Mad-Moxx-Karte – auf einem ähnlichen Niveau. Diese liegt wieder deutlich vor dem restlichen Testfeld, was die Fähigkeiten der Zalman-Kühllösung unterstreichen.

Fasst man die Werte zusammen, befindet sich – wie bereits im Lautstärkeabschnitt – die X1900 XT am Ende des Feldes. Die Mad-Moxx-Variante kann dagegen in diesen Bereichen ihre Stärken voll ausschöpfen und empfiehlt sich auch für weniger gut belüftete Gehäuse.