ComputerBase

Test: ATi Radeon X1950 Pro

von Wolfgang Andermahr

Einleitung

In den letzten Wochen zog nVidia mit der GeForce 8800 GTX [1] und der GeForce 8800 GTS [2] zu Recht die Aufmerksamkeit der meisten Leser, aber auch unsere eigene, auf sich. Aber auch der Konkurrent ATi, neuerdings eingegliedert in die Prozessorschmiede AMD, blieb nicht tatenlos und präsentierte schon vor einiger Zeit sowohl die Radeon X1950 Pro als auch die Radeon X1650 XT, die den nVidia-Modellen das Leben schwer machen sollen. Um die Radeon X1950 Pro dreht sich unser heutiger Artikel. Die Karte platziert sich preislich auf dem Niveau der GeForce 7900 GS [3] und kämpft somit in der für viele Käufer wohl attraktivsten Preis-Liga.

GeCube Radeon X1950 Pro

Zwei Besonderheiten kommen bei diesem 3D-Beschleuniger zur Geltung: Erstens kommt als GPU der neue RV570-Kern zum Einsatz, der es ATi ermöglicht, für flotte Mid-Range-Grafikkarten nicht mehr auf den teuren High-End-Chip R580 zurückgreifen zu müssen. Der RV570 ist von Haus aus technisch abgespeckt, was nicht nur ATi, sondern auch dem Kunden günstiger kommt. Darüber hinaus wird er in 80 nm breiten Strukturen, die erstmals bei einer Upper-Mid-Range-Karte verwendet werden, gefertigt. Das zweite besondere Merkmal ist, dass ATi mit dem Verkauf der GPU nicht mehr die gleichzeitige Lieferung und des Kühlsystems miteinbezieht. Es ist den Boardpartnern möglich, dieses getrennt zu erwerben. Aus diesem Grund verlassen sich nur wenige Hersteller auf das Referenzdesign von ATi; soviel unterschiedliche Grafikkarten eines Typs waren schon lange nicht mehr auf dem Markt.

PowerColor Radeon X1950 Pro Extreme

Zwei im Zeitalter der Einheitsgrafikkarten interessante Derivate werden von GeCube und PowerColor angeboten. Während das GeCube-Modell auf eine eigens entwickelte Single-Slot-Kühlkonstruktion sowie einen niedrigen Preis setzt, vertraut PowerColor auf einen bekannten Kühler von Arctic Cooling und übertaktet die GPU der Grafikkarte – gleichzeitig steigt logischerweise auch der Preis. Herstellerübergreifend sieht das Referenzdesign von ATi zwölf Pixel-Pipelines sowie 36 Pixel-Shader-Einheiten, acht Vertex-Shader und einen 256 MB großen VRAM vor. Damit soll eine preisgünstige Karte mit einer angemessenen Leistung in direkte Konkurrenz zur GeForce 7900 GS treten.

Freundlicherweise konnte uns GeCube ein Modell der Radeon X1950 Pro zur Verfügung stellen, während PowerColor uns mit einer Radeon X1950 Pro Extreme aushalf. So viel schon einmal vorweg: Eine CrossFire-Konfiguration konnten wir mit den beiden Karten nicht aufbauen, da sich der entsprechende Modus nicht hat aktivieren lassen.

Lesezeichen

Technische Daten

Radeon
X1900 GT
Radeon
X1950 Pro
Radeon
X1900 XT 256
GeForce
7900 GS
Logo
Radeon X1900 GT
Radeon X1950 Pro
Radeon X1900 Series
GeForce 7900 GS
ChipR580RV570R580G71
Transistorenca. 384 Mio.ca. 330 Mio.ca. 384 Mio.ca. 278 Mio.
Fertigung90 nm80 nm90 nm90 nm
Chiptakt575 MHz575MHz625 MHz450 MHz
Shadertakt575 MHz575MHz625 MHz450 MHz
Pixel-Pipelines12121620
Shader-Einheiten
(MADD)
36 (4D)36 (4D)48 (4D)40 (4D)
FLOPs (MADD/ADD)248 GFLOPs248 GFLOPs360 GFLOPs144 GFLOPs
ROPs12121616
Pixelfüllrate6900 MPix/s6900 MPix/s10000 MPix/s7200 MPix/s
TMUs12121620
TAUs12121620
Texelfüllrate6900MTex/s6900 MTex/s10000 MTex/s9000 MTex/s
Vertex-Shader8887
Unified-Shader
in Hardware
XXXX
PixelshaderPS 3.0PS 3.0PS 3.0PS 3.0
VertexshaderVS 3.0VS 3.0VS 3.0VS 3.0
GeometryshaderXXXX
Speichermenge256 GDDR3256 GDDR3256 GDDR3256 GDDR3
Speichertakt600 MHz690 MHz725 MHz660 MHz
Speicherinterface256 Bit256 Bit256 Bit256 Bit
Speicherbandbreite38400 MB/s44160 MB/s46400 MB/s42240 MB/s

Auf der ATi Radeon X1950 Pro kommt erstmals die neue RV570-GPU zum Einsatz, die in 80-nm-Technologie bei TSMC gefertigt wird und 330 Millionen Transistoren umfasst. Technisch gesehen ist der RV570 – von der kleineren Fertigung einmal abgesehen – in Grundzügen identisch zum teureren R580. Allerdings hat ATi ein Pixel-Quad weniger verbaut. Somit stehen dem RV570 insgesamt zwölf Pixel-Pipelines mit je drei MADD- und ADD-fähigen ALUs zur Verfügung. Auf dem Chip werden zwölf ROPs sowie zwölf TMUs eingesetzt, womit das für ATi typische 3:1-Verhältnis zwischen Arithmetik- und Texturoperationen beibehalten wird.

Neben den 36 Pixelshadern sind volle acht Vertexshader vorhanden. Warum ATi diese nicht ebenfalls gekürzt hat, bleibt uns allerdings unklar. Bekanntlich limitieren die Vertex-Shader selbst auf einer Radeon X1950 XTX nur in den seltensten Fällen, und somit ist dies auf der Radeon X1950 Pro noch seltener der Fall. Dabei ist es durchaus denkbar, dass die R5x0-Architektur, was die Vertexshader betrifft, weniger flexibel ist als zuerst gedacht.

Die Taktrate der GPU beträgt 575 MHz. Verschiedene Taktdomänen, wie es auf dem G71- oder dem neuen G80-Chip von nVidia der Fall ist, gibt es nicht. ATi setzt bei der Radeon X1950 Pro auf ein leistungsstarkes 256-Bit-Speicherinterface, dessen 256 MB großer GDDR3-VRAM mit einer Frequenz von 690 MHz an die GPU angebunden ist. Vergleicht man die ATi-Grafikkarten der letzten Zeit untereinander, fällt auf, dass die Radeon X1950 Pro beinahe identisch zur Radeon X1900 GT ist. Der einzige Unterschied betrifft die Taktfrequenz des Speichers, der auf der Radeon X1950 Pro 90 MHz höher liegt. Im Vergleich zur preislichen Konkurrenz, der GeForce 7900 GS, kann je nach Disziplin Mal die eine und Mal die andere Grafikkarte in Führung gehen.

Während die Radeon X1950 Pro mit 248 GFLOPs pro Sekunde im Gegensatz zu 144 GFLOPs auf der GeForce 7900 GS die deutlich höhere (theoretische) Arithmetikleistung inne hat, kontert die GeForce-Karte in der wichtigen Disziplin Texelfüllrate mit 9000 MTex/s zu 6900 MTex/s. In der Speicherbandbreite kann die Radeon X1950 Pro einen knappen Sieg für sich verbuchen. Wie sich diese theoretischen Leistungsdaten in der Praxis schlagen, werden die folgenden Seiten zeigen.

RV570-GPU

Komplett neu auf der Radeon X1950 Pro ist die Implementierung der Dual-GPU-Technik „CrossFire“. Während es bei dem Top-Modell Radeon X1950 XTX beispielsweise noch bis vor einigen Wochen (siehe „Software-CrossFire“ [25]) notwendig war, eine so genannte „Master-Karte“ zu kaufen und diese mit einem Kabel mit der herkömmlichen Grafikkarte zu verbinden, entfällt diese umständliche Einschränkung bei der Radeon X1950 Pro. Es ist für CrossFire völlig ausreichend, zwei normale Exemplare zu erwerben. Als Ersatz für das externe „Loop-Through-Kabel“ halten zwei an den Karten verbaute „Brückenkontakte“, die sehr an nVidias SLI-Technologie erinnern, her.

Die zwei Kontakte bilden zwei parallele 12-Bit-Kanäle, über die die Grafikkarten untereinander kommunizieren können. Die Kanäle sind „Full Duplex“, das heißt es kann gleichzeitig gesendet und empfangen werden. Wie hoch die genaue Bandbreite über die Verbindung ist, bleibt leider unklar. Man spekuliert derzeit, dass über die nVidia-Variante mehr Daten übertragen werden können. ATi selber gibt an, dass für CrossFire theoretisch eine einzige Bridge ausreichend ist, der Treiber die Multi-GPU-Technologie aber erst bei zwei Brücken initialisiert. Somit soll es für ATi später einfacher sein, weitere Grafikkarten – beispielsweise für die Physik-Beschleunigung – einzubinden. Die Compositing-Engine, die bis jetzt aufwendig auf dem PCB verbaut werden musste, ist beim RV570 in die GPU integriert worden.

Radeon X1950 Pro CrossFire

Impressionen

GeCube Radeon X1950 Pro

Während nVidia derzeit im High-End-Markt die Karten neu mischt, hat ATi in den vergangenen Monaten einigen Staub im Mid-Range-Segment aufgewirbelt. Die ATi Radeon X1950 Pro ist eines der dafür verantwortlichen Produkt, das vor allem preisbewusste Käufer ansprechen soll, die eine ordentliche Leistung für nicht all zu viel Geld haben möchten. Der Hersteller GeCube reiht sich mit seinem Derivat der Radeon X1950 Pro in diese Liga ein und bietet die Grafikkarte für günstige 165 Euro an. Ein Blick in die Preissuchmaschine Geizhals verrät, dass die GeCube-Karte in ausreichenden Mengen verfügbar ist.

GeCube Radeon X1950 Pro

Nach dem Auspacken aus dem Karton fällt sofort auf, dass GeCube an dem von ATi vorgegebenen Referenzdesign offensichtlich keine richtige Freude finden konnte. So ist nicht nur der große Single-Slot-Kühler eine komplette Eigenentwicklung, auch das PCB entspricht nicht dem, was ATi für die Radeon X1950 Pro vorsieht. Die Länge ist mit 23 cm (womit die GeCube Radeon X1950 Pro problemlos in jedes Gehäuse hineinpasst) zwar identisch zu den anderen Versionen. Ansonsten gibt es aber wenige Gemeinsamkeiten. Funktional machen sie aber keine Unterschied, weshalb wir auf dieses Thema nicht weiter eingehen werden.

GeCube X1950 Pro Rueckseite GeCube X1950 Pro Rueckseite ohne Kuehler GeCube X1950 Pro Kuehlsystem

Das massive Single-Slot-Kühlsystem ist schwerer, als man auf den ersten Blick glauben mag. Grund dafür ist, dass als Material ausschließlich Kupfer verwendet worden ist, was im Gegensatz zu Aluminium zwar teurer und schwerer ist, dafür aber die Wärme besser ableitet. Der Kühler bedeckt einen Großteil der Grafikkarte, einzig die Spannungswandler werden nur durch die Umwalzung der Luft kühl gehalten. Selbst die Rückseite ist teilweise von einer kleinen Kupferplatte bedeckt. Der Kühler beinhaltet einen 70 mm großen Axiallüfter, der die Luft aus dem Gehäuse aufnimmt und über die GPU durch mehrere Kupferlamellen leitet, bevor die umgesetzte Luft die Spannungswandler erreicht.

GeCube X1950 Pro Luefter GeCube X1950 Pro Slotblech GeCube X1950 Pro Spannungswandler

Das Kühlsystem macht einen sehr guten Eindruck und erweckt die Hoffnung auf neue Temperaturrekorde. So viel vorweg: Diese erreicht die GeCube Radeon X1950 Pro durchaus. Allerdings haben die Ingenieure anscheinend vergessen, eine Lüftersteuerung zu implementieren. Somit rotiert der Lüfter in allen Lebenslagen mit der maximalen Drehzahl, was alles andere als angenehm ist. Mehr dazu im Kapitel „Lautstärke“.

GeCube X1950 Pro Luefter Rueckseite CrossFire-Anschluesse PowerColor X1950 Pro GPU mit VRAM

GeCube belässt es bei den Taktraten der Radeon X1950 Pro bei den Standardvorgaben von ATi. Der Chip arbeitet mit 575 MHz, während die Frequenz des 256 MB großen Speichers, der von Samsung mit einer Zugriffszeit von 1,4 ns gefertigt wird, 690 MHz beträgt. Auf dem Slotblech findet der Käufer die üblichen zwei Dual-Link-fähigen DVI-Anschlüsse sowie einen HDTV-Ausgang vor. Die DVI-Ausgänge sind HDCP-kompatibel, da auf der Radeon X1950 Pro standardmäßig ein HDCP-Key-ROM implementiert wird. Zukünftige HD-Videos können auf der Grafikkarte also in der vollen Auflösung wiedergegeben werden.

Die Kabelausstattung der GeCube Radeon X1950 Pro ist gut. Der Hersteller legt dem Kunden einen Strom- sowie einen DVI-auf-D-SUB- und einen S-Video-auf-YUV-Adapter bei. Darüber hinaus ist eine S-Video-auf-S-Video/Composite-Kabelpeitsche vorhanden. Eine CrossFire-Bridge fehlt ebenso wenig im Lieferumfang. Mau ausgefallen ist dagegen das Softwarepaket, das quasi nicht existent ist. GeCube stattet die Radeon X1950 Pro einzig mit „PowerDVD“ von CyberLink aus. Auch wenn klar ist, dass für 165 Euro keine Wunder zu erwarten sind, wäre eine etwas bessere Softwareausstattung trotzdem wünschenswert.

GeCube X1950 Pro ohne Kuehler

PowerColor X1950 Pro Extreme

Bei der Radeon X1950 Pro sind erstaunlich viele Hersteller experimentierfreudig. So auch PowerColor, die auf der eigenen Radeon X1950 Pro Extreme nicht nur einen anderen Kühler montieren, sondern zusätzlich die GPU leicht übertakten. Nichtsdestotrotz fällt der Preis mit 170 Euro angemessen niedrig aus. Die Grafikkarte ist in mehreren Online-Shops als lieferbar gekennzeichnet.

PowerColor Radeon X1950 Pro Extreme

PowerColor setzt bei der Radeon X1950 Pro Extreme auf das Standard-PCB von ATi, das sehr aufgeräumt ist und viele „kahle“ Stellen zeigt. Mit 23 cm passt die Grafikkarte problemlos in jedes gängige Gehäuse hinein. Der verwendete Dual-Slot-Kühler wird nicht im eigenen Haus gefertigt, er stammt vom Kühlungsspezialisten Arctic Cooling. Die Grafikkarte fällt für die Größe angenehm leicht aus, da Arctic Cooling zum großen Teil auf Aluminium setzt. Einzig über der GPU ist ein eingelassener Kupferblock vorhanden.

PowerColor X1950 Pro Kuehler PowerColor X1950 Pro Luefter PowerColor X1950 Pro Rueckseite

Ein groß ausgefallener Lüfter hält die Grafikkarte dabei nicht nur auf niedrigen Temperaturen, er verrichtet seine Aufgaben in allen Lebenslagen auch sehr leise. Als einzigen Nachteil könnte man dem Kühlsystem ankreiden, dass die warme Luft in das Gehäuse zurückgeblasen wird.

PowerColor X1950 Pro Slotblech PowerColor X1950 Pro Spannungswandler PowerColor X1950 Pro Kuehler Rueckseite

Ansonsten ist die Ausstattung der PowerColor Radeon X1950 Pro Extreme identisch zu der auf der GeCube-Karte. Zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge mit HDCP, ein HDTV-Ausgang sowie einen 256 MB großen VRAM von Samsung mit einer Zugriffszeit von 1,4 ns, der mit 690 MHz taktet. Allerdings hat PowerColor in der Extreme-Version den GPU-Takt leicht angehoben. Anstatt mit 575 MHz arbeitet die Radeon X1950 Pro Extreme mit 595 MHz und erledigt die anstehenden Aufgaben somit etwas zügiger als das Referenzdesign.

PowerColor X1950 Pro Spannungswandler ohne Kuehler PowerColor X1950 Pro VRAM PowerColor (oben) und GeCube (unten)

PowerColor lässt sich bei der Kabelausstattung nicht lumpen und stattet die Radeon X1950 Pro Extreme mit einer ausreichenden Menge an Verbindungsmöglichkeiten aus. Neben dem obligatorischen Stromadapter findet der Käufer in dem Karton einen DVI-zu-D-Sub- sowie einen S-Video-auf-YUV- und einen S-Video-auf-2xS-Video/2xComposite-Adapter vor. Ein normales S-Video- und Composite-Kabel fehlen ebenfalls nicht – lobenswert! Weniger Lobenswert ist jedoch die Softwareausstattung, die ein ähnliches Trauerspiel wie beim GeCube-Exemplar zeigt. Immerhin ist neben der Softwaresammlung „DVD Solution“ von CyberLink eine Treiber-CD vorhanden.

PowerColor X1950 Pro ohne Kuehler

Testsystem

Testsystem:

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

Alle Benchmarks werden mit maximalen Details ausgeführt, damit die Grafikkarte möglichst hoch belastet wird. Als Einstellungen haben wir uns dabei für 1280x1024 und 1600x1200 entschieden. Damit zollen wir den modernen High-End-Beschleuniger Tribut, die durch ihre Rechenkraft niedrigere Auflösungen als 1280x1024 CPU-limitiert werden lassen. Neben den reinen Auflösungen lassen wir den Benchmarkparcours auch mit 4-fachem Anti-Aliasing sowie 16-fachen anisotropen Filter durchlaufen, wobei wir auf ATi-Grafikkarten zusätzlich das sogenannte Adaptive Anti-Aliasing (AAA) und auf nVidia-GPUs das Transparency Super-Sampling-Anti-Aliasing (TSSAA) hinzuschalten, damit flimmernde Alpha-Test-Texturen geglättet werden – moderne 3D-Beschleuniger bieten eine ausreichende Leistung, um die bessere Kantenglättung flüssig darzustellen. Grafikkarten ohne entsprechende Features – wie beispielsweise ATis Radeon-X8x0-Serie oder nVidias GeForce-6x00-Reihe – erbringen eine bessere Leistung bei einer gleichzeitig schlechtere Bildqualität, die nicht das Niveau der modernen 3D-Karten erreicht.

Achtung: Moderne SLI- und CrossFire-Systeme bieten dem Kunden eine dermaßen gewaltige Rechenleistung, dass selbst der schnellste Prozessor damit hoffnungslos überfordert ist und demzufolge beinahe alle Spiele CPU-limitiert sind, was bei immer schneller werdenden 3D-Beschleunigern ein großes Problem darstellt. Aus diesem Grund haben wir unsere Testmethoden für Multi-GPU-Systeme geändert, um derartigen Problemen so gut wie möglich vorzubeugen. Testläufe ohne Anti-Aliasing sowie dem anisotropen Filter fallen komplett aus dem Rahmenprogramm, da diese Qualitätseinstellung für zwei Grafikkarten keine Herausforderung mehr ist. Somit werden die Tests ausschließlich mit 4xAA sowie 16xAF in 1280x1024, 1600x1200 und 2560x1600 durchgeführt.

Nach sorgfältiger Überlegung und mehrfacher Analyse selbst aufgenommener Spielesequenzen sind wir zu dem Schluss gekommen, im ForceWare-Treiber für nVidia-Karten die Qualitätseinstellungen auf High Quality anzuheben, da man nur mit diesem Setting das Texturflimmern effektiv bekämpfen kann – dies trifft aber nur auf die G7x-Generation zu, die G8x-GPUs werden mit den Standardeinstellungen des Treibers getestet, weil die Bildqualität stark zugenommen hat. Zudem ist dieser Modus vergleichbar mit der Einstellung „Catalyst A.I. Standard“ auf den ATi-Pendants, wodurch bei der Bildqualität größtenteils ein Gleichstand erreicht wird.

Treibereinstellungen: nVidia-Grafikkarten (G7x)

Treibereinstellungen: nVidia-Grafikkarten (G8x)

Treibereinstellungen: ATi-Grafikkarten

Theoretische Benchmarks

Fillrate Tester

Fillrate Tester 1600x1200 Fillrate Tester 1600x1200 4xAA/16xAF


VillageMark

VillageMark v1.20

 1600x1200:
nVidia GeForce 7950 GX2
405
nVidia GeForce 7900 GTX
368
ATi Radeon X1950 XTX
359
ATi Radeon X1900 XTX
354
ATi Radeon X1800 XT
344
ATi Radeon X1900 XT
339
nVidia GeForce 7950 GT
328
ATi Radeon X1900 XT 256
326
nVidia GeForce 7900 GT
279
nVidia GeForce 7800 GTX
264
ATi Radeon X1800 XL
260
nVidia GeForce 7900 GS
242
ATi Radeon X1950 Pro
240
ATi Radeon X1900 GT
236
nVidia GeForce 7800 GT
215
ATi Radeon X1800 GTO
207
nVidia GeForce 7600 GT
182
 1600x1200 4xAA/16xAF:
nVidia GeForce 7950 GX2
261
ATi Radeon X1950 XTX
215
nVidia GeForce 7900 GTX
209
ATi Radeon X1900 XTX
208
ATi Radeon X1800 XT
202
ATi Radeon X1900 XT
199
ATi Radeon X1900 XT 256
189
nVidia GeForce 7950 GT
184
nVidia GeForce 7900 GT
157
nVidia GeForce 7800 GTX
150
ATi Radeon X1800 XL
148
ATi Radeon X1950 Pro
141
nVidia GeForce 7900 GS
139
ATi Radeon X1900 GT
137
nVidia GeForce 7800 GT
122
ATi Radeon X1800 GTO
121
nVidia GeForce 7600 GT
100
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Fablemark

FableMark v1.0

 1600x1200:
nVidia GeForce 7950 GX2
193,5
nVidia GeForce 7900 GTX
134,6
ATi Radeon X1950 XTX
127,1
nVidia GeForce 7950 GT
114,9
ATi Radeon X1900 XTX
114,2
ATi Radeon X1800 XT
112,4
ATi Radeon X1900 XT
108,0
ATi Radeon X1900 XT 256
97,9
nVidia GeForce 7900 GT
95,3
nVidia GeForce 7800 GTX
93,9
nVidia GeForce 7900 GS
93,0
nVidia GeForce 7800 GT
85,3
nVidia GeForce 7600 GT
82,3
ATi Radeon X1950 Pro
82,2
ATi Radeon X1800 XL
76,1
ATi Radeon X1900 GT
75,4
ATi Radeon X1800 GTO
67,2
 1600x1200 4xAA/16xAF:
nVidia GeForce 7950 GX2
85,0
ATi Radeon X1950 XTX
69,7
ATi Radeon X1900 XTX
65,6
ATi Radeon X1800 XT
64,6
ATi Radeon X1900 XT
62,4
nVidia GeForce 7900 GTX
59,4
ATi Radeon X1900 XT 256
59,3
nVidia GeForce 7950 GT
52,2
ATi Radeon X1800 XL
46,0
ATi Radeon X1950 Pro
45,9
nVidia GeForce 7900 GT
44,8
nVidia GeForce 7900 GS
44,7
ATi Radeon X1900 GT
43,8
nVidia GeForce 7800 GTX
42,9
nVidia GeForce 7800 GT
38,3
ATi Radeon X1800 GTO
38,2
nVidia GeForce 7600 GT
26,7
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

ShaderMark

ShaderMark 2.1

D3DRighmark Beta 4

„D3DRightmark Beta 4“-Benchmarks

Synthetische Benchmarks

3DMark05

3DMark05 - G71 3DMark05 - G80 3DMark05 - R580

3DMark05 - 1280x1024

 1280x1024:
nVidia GeForce 7950 GX2
12.392
ATi Radeon X1950 XTX
10.998
ATi Radeon X1900 XTX
10.734
ATi Radeon X1900 XT
10.344
ATi Radeon X1900 XT 256
9.694
nVidia GeForce 7900 GTX
9.457
PowerColor X1950 Pro Extreme
8.871
GeCube Radeon X1950 Pro
8.657
ATi Radeon X1900 GT
8.328
nVidia GeForce 7950 GT
8.193
ATi Radeon X1800 XT
8.090
nVidia GeForce 7900 GT
6.837
nVidia GeForce 7800 GTX
6.763
ATi Radeon X1800 XL
6.276
nVidia GeForce 7900 GS
6.230
nVidia GeForce 7800 GT
5.976
ATi Radeon X1800 GTO
5.663
nVidia GeForce 7600 GT
5.009
 1280x1024 4xAA/16xAF:
nVidia GeForce 7950 GX2
9.278
ATi Radeon X1950 XTX
7.486
ATi Radeon X1900 XTX
7.138
ATi Radeon X1900 XT
6.804
nVidia GeForce 7900 GTX
6.499
ATi Radeon X1900 XT 256
6.302
ATi Radeon X1800 XT
5.845
nVidia GeForce 7950 GT
5.640
PowerColor X1950 Pro Extreme
5.616
GeCube Radeon X1950 Pro
5.506
ATi Radeon X1900 GT
5.234
nVidia GeForce 7900 GT
4.740
nVidia GeForce 7800 GTX
4.588
ATi Radeon X1800 XL
4.323
nVidia GeForce 7900 GS
4.309
ATi Radeon X1800 GTO
4.026
nVidia GeForce 7800 GT
3.967
nVidia GeForce 7600 GT
3.282
Angaben in Punkten

3DMark05 - 1600x1200

 1600x1200:
nVidia GeForce 7950 GX2
11.330
ATi Radeon X1950 XTX
9.872
ATi Radeon X1900 XTX
9.554
ATi Radeon X1900 XT
9.159
ATi Radeon X1900 XT 256
8.521
nVidia GeForce 7900 GTX
8.079
PowerColor X1950 Pro Extreme
7.666
GeCube Radeon X1950 Pro
7.480
ATi Radeon X1900 GT
7.206
nVidia GeForce 7950 GT
7.091
ATi Radeon X1800 XT
6.838
nVidia GeForce 7900 GT
5.960
nVidia GeForce 7800 GTX
5.912
ATi Radeon X1800 XL
5.328
nVidia GeForce 7900 GS
5.302
nVidia GeForce 7800 GT
5.017
ATi Radeon X1800 GTO
4.686
nVidia GeForce 7600 GT
4.201
 1600x1200 4xAA/16xAF:
nVidia GeForce 7950 GX2
7.835
ATi Radeon X1950 XTX
6.474
ATi Radeon X1900 XTX
6.114
ATi Radeon X1900 XT
5.839
nVidia GeForce 7900 GTX
5.458
ATi Radeon X1900 XT 256
5.391
ATi Radeon X1800 XT
4.896
PowerColor X1950 Pro Extreme
4.789
nVidia GeForce 7950 GT
4.720
GeCube Radeon X1950 Pro
4.685
ATi Radeon X1900 GT
4.426
nVidia GeForce 7900 GT
3.944
nVidia GeForce 7800 GTX
3.801
ATi Radeon X1800 XL
3.630
nVidia GeForce 7900 GS
3.621
ATi Radeon X1800 GTO
3.303
nVidia GeForce 7800 GT
3.242
nVidia GeForce 7600 GT
2.593
Angaben in Punkten

3DMark06

3DMark06 - G71 3DMark06 - G80 3DMark06 - R580

3DMark06 - 1280x1024

 1280x1024:
nVidia GeForce 7950 GX2
7.859
ATi Radeon X1950 XTX
6.191
nVidia GeForce 7900 GTX
6.005
ATi Radeon X1900 XTX
5.964
ATi Radeon X1900 XT
5.740
ATi Radeon X1900 XT 256
5.341
nVidia GeForce 7950 GT
5.235
PowerColor X1950 Pro Extreme
4.847
GeCube Radeon X1950 Pro
4.757
ATi Radeon X1800 XT
4.732
ATi Radeon X1900 GT
4.594
nVidia GeForce 7900 GT
4.508
nVidia GeForce 7800 GTX
4.454
nVidia GeForce 7900 GS
4.176
nVidia GeForce 7800 GT
3.883
ATi Radeon X1800 XL
3.724
nVidia GeForce 7600 GT
3.283
ATi Radeon X1800 GTO
3.280
 1280x1024 4xAA/16xAF:
ATi Radeon X1950 XTX
4.073
ATi Radeon X1900 XTX
3.881
ATi Radeon X1900 XT
3.615
ATi Radeon X1900 XT 256
3.348
ATi Radeon X1800 XT
3.225
PowerColor X1950 Pro Extreme
3.018
GeCube Radeon X1950 Pro
2.916
ATi Radeon X1900 GT
2.393
ATi Radeon X1800 XL
1.989
ATi Radeon X1800 GTO
1.749
Angaben in Punkten

3DMark06 - 1600x1200

 1600x1200:
nVidia GeForce 7950 GX2
6.831
ATi Radeon X1950 XTX
5.418
ATi Radeon X1900 XTX
5.213
nVidia GeForce 7900 GTX
5.143
ATi Radeon X1900 XT
5.001
ATi Radeon X1900 XT 256
4.680
nVidia GeForce 7950 GT
4.450
PowerColor X1950 Pro Extreme
4.180
GeCube Radeon X1950 Pro
4.103
ATi Radeon X1800 XT
3.984
ATi Radeon X1900 GT
3.952
nVidia GeForce 7900 GT
3.825
nVidia GeForce 7800 GTX
3.755
nVidia GeForce 7900 GS
3.505
nVidia GeForce 7800 GT
3.234
ATi Radeon X1800 XL
3.115
nVidia GeForce 7600 GT
2.696
ATi Radeon X1800 GTO
2.682
 1600x1200 4xAA/16xAF:
ATi Radeon X1950 XTX
3.453
ATi Radeon X1900 XTX
3.270
ATi Radeon X1900 XT
3.129
ATi Radeon X1900 XT 256
2.717
ATi Radeon X1800 XT
2.351
PowerColor X1950 Pro Extreme
2.214
GeCube Radeon X1950 Pro
2.155
ATi Radeon X1900 GT
1.619
ATi Radeon X1800 XL
1.325
ATi Radeon X1800 GTO
1.198
Angaben in Punkten

Spielebenchmarks

Battlefield 2

Battliefield 2 - G71 Battlefield 2 - G80 Battlefield 2 - R580

Battlefield 2 - 1280x1024

 1280x1024:
ATi Radeon X1900 XT
124
ATi Radeon X1900 XTX
124
ATi Radeon X1950 XTX