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14. Juli 2008

Kurztest: Zotac GeForce GTX 260 AMP! (4/5)

Mehr Takt = Mehr Leistung = Mehr Besser?
Autor: Wolfgang Andermahr

Sonstige Messungen

Lautstärke

 Windows:
ATi Radeon HD 4870
43,5
Nvidia GeForce GTX 260
46,5
Zotac GeForce GTX 260 AMP!
46,5
Nvidia GeForce GTX 280
48,5
 Last:
ATi Radeon HD 4870
51,0
Nvidia GeForce GTX 260
55,0
Zotac GeForce GTX 260 AMP!
55,0
Nvidia GeForce GTX 280
57,5
Angaben in Dezibel

Bei der Lautstärke gibt es keinerlei Unterschiede zwischen der Zotac GeForce GTX 260 AMP! und einer normalen GeForce GTX 260. Somit erreicht der 3D-Beschleuniger unter Windows einen Messwert von 46,5 Dezibel, womit man den Lüfter bei genauem Hinhören aus einem geschlossenen Gehäuse von den restlichen Komponenten unterscheiden kann. Für die meisten potenziellen Käufern wird dies aber noch nicht störend sein.

Unter Last dreht das Kühlsystem dann auf und wird mit 55 Dezibel deutlich lauter. Die Grafikkarte fällt während des Spielens auf, wobei der Geräuschpegel für die meisten gerade noch erträglich sein sollte. Ein gutes Ergebnis schafft eine GeForce GTX 260 dennoch nicht und für einige Kunden wird das Kühlsystem zu laut sein. Der Kühler auf einer Radeon HD 4870 liefert diesbezüglich eine bessere Arbeit ab.

Temperatur

 Windows:
Nvidia GeForce GTX 260
43
Zotac GeForce GTX 260 AMP!
44
Nvidia GeForce GTX 280
45
ATi Radeon HD 4870
77
 Last – GPU:
Zotac GeForce GTX 260 AMP!
77
Nvidia GeForce GTX 260
78
Nvidia GeForce GTX 280
80
ATi Radeon HD 4870
84
 Last – Chiprückseite:
Nvidia GeForce GTX 260
59
Nvidia GeForce GTX 280
64
Zotac GeForce GTX 260 AMP!
65
ATi Radeon HD 4870
70
Angaben in °C

Unter Windows wird die Zotac GeForce GTX 260 AMP! nicht wärmer als 44 Grad Celsius und reiht sich somit knapp hinter das Ergebnis des Referenzdesigns ein – ein guter Wert. Unter Last steigt die Temperatur des 3D-Beschleunigers auf 77 Grad Celsius an, was interessanterweise gar ein Grad Celsius unter dem Ergebnis einer normalen GeForce GTX 260 liegt. Eine mögliche Erklärung ist, dass die Wärmeleitpaste auf dem Zotac-Exemplar schlichtweg etwas besser verteilt worden ist. Auf der Chiprückseite liegen die GeForce-GTX-260-Probanden mit 64 Grad beziehungsweise 59 Grad Celsius nur etwas auseinander.

Leistungsaufnahme

 Windows:
Nvidia GeForce GTX 260
154
Zotac GeForce GTX 260 AMP!
155
Nvidia GeForce GTX 280
158
ATi Radeon HD 4870
197
 Last:
Nvidia GeForce GTX 260
320
ATi Radeon HD 4870
333
Zotac GeForce GTX 260 AMP!
333
Nvidia GeForce GTX 280
360
Angaben in Watt (W)

Die höheren Taktraten lassen zwangsweise auch die Leistungsaufnahme der Zotac GeForce GTX 260 AMP! steigen. Da sich die Grafikkarte unter Windows jedoch auf das Niveau jeder anderen GeForce GTX 260 herunter taktet, macht sich dies im 2D-Modus noch nicht bemerkbar. Mit 155 Watt zieht die Grafikkarte nur ein Watt mehr aus die Leistung als unser Ableger der GeForce GTX 260 von Point of View, das sich an die Vorgaben von Nvidia hält. Anders sieht es dagegen unter Last aus, wo die AMP-Edition von Zotac 13 Watt mehr als die POV-Karte benötigt. Mit den gemessenen 333 Watt begnügt sich die Zotac GeForce GTX 260 AMP! mit derselben Leistung wie eine Radeon HD 4870.

Übertakten

 Call of Duty 4:
Zotac GTX 260 AMP! – Übertaktet (729/1.512/1.100)
62,5
Zotac GTX 260 AMP! – Standard (648/1.404/1.053)
57,2
 Stalker:
Zotac GTX 260 AMP! – Übertaktet (729/1.512/1.100)
49,6
Zotac GTX 260 AMP! – Standard (648/1.404/1.053)
44,9
 Unreal Tournament 3:
Zotac GTX 260 AMP! – Übertaktet (729/1.512/1.100)
133,0
Zotac GTX 260 AMP! – Standard (648/1.404/1.053)
123,9
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Obwohl die Zotac GeForce GTX 260 AMP! bereits von Haus aus mit höheren Taktraten daher kommt, ist bei unserem Exemplar das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die TMU-Domäne konnten wir um weitere 81 MHz auf 729 MHz steigern, während die Shadereinheiten auch noch mit 1.512 MHz (+108 MHz) ohne Schwierigkeiten ihren Dienst verrichteten. Die Frequenz des Speichers ließ sich um weitere 47 MHz auf 1.100 MHz erhöhen. Damit rendert der 3D-Beschleuniger im Durchschnitt nochmals um etwa neun Prozent schneller.

In Kooperation mit Lycos Europe Network