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25. März 2008

Test: ATi CrossFire X vs. Nvidia Quad-SLI (22/24)

Der ultimative Schlagabtausch
Autor: Wolfgang Andermahr

Temperatur

Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperaturmessungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach dreißig Minuten Unreal Tournament 3 abgelesen. Zudem messen wir mit Hilfe eines Infrarot-Thermometers die Chiptemperatur auf der Rückseite der Grafikkarte.

Temperatur

 Idle – GPU:
ATi Radeon HD 3870
45
Nvidia GeForce 8800 GTS 512
49
ATi Radeon HD 3870 X2
55
ATi HD 3870 X2 + HD 3870
59
Nvidia GeForce 9800 GX2
60
Nvidia GeForce 9800 GX2 SLI
68
ATi Radeon HD 3870 X2 CF
70
 Last – GPU:
Nvidia GeForce 8800 GTS 512
81
ATi Radeon HD 3870 X2
82
ATi HD 3870 X2 + HD 3870
82
ATi Radeon HD 3870
84
Nvidia GeForce 9800 GX2
84
Nvidia GeForce 9800 GX2 SLI
85
ATi Radeon HD 3870 X2 CF
89
 Last – Chiprückseite:
ATi Radeon HD 3870 X2
57
ATi Radeon HD 3870
57
Nvidia GeForce 8800 GTS 512
58
Nvidia GeForce 9800 GX2
63
Nvidia GeForce 9800 GX2 SLI
64
ATi HD 3870 X2 + HD 3870
71
ATi Radeon HD 3870 X2 CF
74
Angaben in °C

Unter Windows agieren die beiden „Radeon HD 3870 X2“-Karten mit 70 Grad Celsius an der Spitze des Testfeldes, nur zwei Grad dahinter folgen die beiden GeForce-9800-GX2-Probanden. Unter Last ändert sich an den Spitzenpositionen nichts. Die ATi-Karten bleiben mit 89 Grad ganz vorne, die Nvidia-Modelle belegen mit 85 Grad Celsius den zweiten Platz.

Auf der Chiprückseite gibt es – welch' Überraschung – keine großen Veränderungen. Einzig das Duo Radeon HD 3870 X2 mit einer Radeon HD 3870 mogelt sich zwischen die beiden Quad-Systeme. Auf eine gute Gehäusekühlung sollte man bei CrossFire X und Quad-SLI also nicht verzichten. Die hoch drehenden Lüfter sorgen dann dafür, dass die Temperatur in keine kritischen Bereiche vorstößt.