Die Mobilität am Arbeitsplatz nimmt zu und es kommt immer häufiger vor, dass kritische Daten sicher von A nach B bewegt werden müssen. In der Regel kommt hierbei die CD-R oder eine etwas langsamere, aber dafür wiederbeschreibbare CD-RW zum Einsatz. Der große Vorteil einer CD liegt klar auf der Hand: Die Medien sind klein und handlich. Weiterhin verfügt jeder neu ausgelieferte Computer über ein CD-ROM Laufwerk, womit die Daten quasi überall eingelesen und damit genutzt werden können. Das Verändern der Daten ist jedoch nur dort möglich, wo auch ein CD-Recorder zur Verfügung steht, was jedoch noch nicht bei jedem Rechner der Fall ist. Außerdem ist das Speichervermögen der CD mit üblicherweise 650 oder 700 MB bei heutigen Datenmengen deutlich eingeschränkt. Die DVD-R speichert zwar wesentlich, doch sowohl die Medien als auch die DVD-Recorder sind in ihrer Anschaffung noch extrem teuer und schwer erhältlich.
Doch welche Alternativen gibt es, wenn es darum geht, große Datenmengen schnell und sicher zu transportieren, ohne dabei auf besondere Hardware, wie beispielsweise einem DVD-Laufwerk, angewiesen zu sein? Eine normale IDE-Festplatte kann diesen Anforderungen sicherlich gerecht werden, verfügt doch jeder PC über zwei Onboard IDE-Controller, die häufig nur auf den Anschluss weiterer Geräte warten. Allerdings wäre speziell hier der Datentransport nicht unbedingt prickelnd, da ein ständiger Festplatten Ein- und Ausbau auf Dauer einfach lästig wird. Alternativ wäre hier ein Festplattenwechselrahmen denkbar, doch ist hier die Kompatibilität der verfügbaren Modelle nicht gerade fortgeschritten. Zudem verfügt nicht jeder Rechenknecht über eine derartige Erweiterung.
Eine externe Lösung muss her! Mit dem Universel Serial Bus ist schnell ein Standard gefunden, der auf jeden nach 1997 verkauften Computer vorhanden ist und damit überall zur Verfügung steht, hier allerdings noch in der Version 1.1, die mit 12MBit/s (1,5MByte/s) nicht gerade massig Daten übertragen kann. Seit geraumer Zeit steht dieser Standard in der Version 2.0 zur Verfügung, der Abwärtskompatibel zum Vorgänger ist und mit 480MBit/s (60MB/s) genügend Daten übertragen kann. Die Mehrzahl der heutzutage verkauften Mainboards unterstützt diesen Standard bereits, nur die Endgeräte ließen zeitweilig auf sich warten. Mit der Iomega HDD 20 GB für den USB 2.0 hat sich nun ein wirklich interessantes Produkt seinen Weg zu gebahnt, das sich ideal zum Datentransport und zur Sicherung derselben eignen soll. Mit einem fairen Preis, Speicherkapazitäten von bis zu 120 GB und der Abwärtskompatibilität zum älteren USB 1.1 Standard erfüllt die kleine, externe Festplatte alle Voraussetzungen für den Datenaustausch der besonderen Art. Inwieweit das gute Stück Hardware die gesetzten Erwartungen erfüllen kann, werden wir im Laufe dieses Artikels beleuchten.
Die von uns unter die Lupe genommene Iomega HDD 20GB USB 2.0 kommt mit allem zum Betrieb nötigen Zubehör daher.
Neben der externen Festplatte findet sich in der eher schlichten Hülle ein mit 1 Meter recht kurzes USB Kabel, ein Netzteil mit für Europa und Großbritannien geeigneten Steckern, eine CD, die drei Programme (Iomega QuickSync 3, Iomega Backup, MusicMatch JukeBox) und ein Onlinehandbuch in acht Sprachen (Chinesisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch) enthält, sowie eine 'Quick Install' Anleitung, die in fünf einfachen Schritten die Inbetriebnahme der externen Festplatte in 17 Sprachen erklärt.
Allerdings kann man auf diese Anleitung getrost verzichten, denn viel kann man beim Zusammenstecken der Kabel nicht verkehrt machen. Einzig und allein einen USB 2.0 Controller vermisst man im Lieferumfang. Dieser würde jedoch den Preis des Pakets unnötig in die Höhe treiben, zumal, wie bereits angesprochen, viele aktuelle Mainboards über onboard USB 2.0 verfügen.
Alternativ bietet Iomega die neuen, externen Festplatten auch mit Firewire-Anschluss an, der allerdings mit zusätzlich 15 Euro bezahlt werden möchte, jedoch ist man hier in der Kompatibilität stark eingeschränkt, da nun wirklich nicht jeder über einen Firewire-Anschluss verfügt.
Weiterhin stehen verschiedene Größen der externen Festplatten zu Auswahl. Während die 20 (bei uns im Test) und 40 GB Variante in einem schlanken, kleinen Gehäuse daher kommt, fallen die ebenfalls verfügbaren 80 und 120 GB Versionen deutlich klobiger aus, da in ihr keine 2,5 Zoll Notebook-Festplatte sondern eine 3,5 Zoll Desktop-Festplatte zum Einsatz kommt. Die Geräte sind zu folgenden Preisen erhältlich:
| Bezeichnung | Preis |
| Iomega HDD 20GB USB 2.0 Portable Hard Drive | 249 Euro |
| Iomega HDD 40GB USB 2.0 Portable Hard Drive | 399 Euro |
| Iomega HDD 40GB Firewire Portable Hard Drive | 415 Euro |
| Iomega HDD 80GB USB 2.0 External Hard Drive | 339 Euro |
| Iomega HDD 120GB USB 2.0 External Hard Drive | 465 Euro |
| Iomega HDD 120GB Firewire External Hard Drive | 485 Euro |
Ein USB 2.0 Controller wird für einen Betrieb zwar nicht Vorausgesetzt, ist jedoch notwendig, um die Leistung des externen Laufwerks voll zur Geltung zu bringen. Bildet ein PC die Betriebsgrundlage, so ist ein USB 1.1 Controller sowie Windows 98 (nur USB 1.1 möglich), Windows 98SE, Windows Me, Windows 2000 Professional oder Windows XP Voraussetzung für eine erfolgreiche Inbetriebnahme.
Linux wird leider ausdrücklich nicht unterstützt. Beim Apple Macintosh sollte es mindestens ein G4, G3 oder iMac mit MacOS 8.6 oder höher sowie mindestens MacOS USB v1.3.3 sein, was natürlich sämtliche Versionen von MacOS X einschließt. Bei unseren Tests haben wir uns jedoch auf Windows XP Professional beschränkt. Da das Laufwerk voll plug-and-play-fähig ist, wird es nach dem Einstecken ohne Probleme als zusätzliche Festplatte erkannt und im Arbeitsplatz angezeigt. Ein Neustart des Systems ist nicht nötig - einfacher geht es kaum. Ebenso ist es möglich, den Massenspeicher mitten im Betrieb vom Bus zu trennen. Allerdings ist es ratsam, Windows vorher mitzuteilen, dass man mit dem Gedanken spielt, die Festplatte im nächsten Augenblick dem System zu entreißen. Bei standardmäßig deaktiviertem Windows-Schreibcache für externe Laufwerke ist nicht einmal dies nötig. Mit dem Für und Wider des Schreibcache werden wir uns im nächsten Abschnitt des Reviews noch näher befassen.
Obwohl bei einer Festplatte eine Software nicht zwingend notwendig ist, liefert Iomega die Portable HDD mit einer Synchronisationssoftware (QuickSync 3) und einer Backupsoftware (Iomega Backup) aus. Der Name QuickSync ist hierbei etwas verwirrend, da es sich im Groben und Ganzen mehr um eine simple Backupsoftware handelt, die im Hindergrund läuft und fortwährend den Sicherungsordner auf dem letzten Stand hält. Die Dateien werden jedoch nicht komprimiert.
In diesem Punkt unterscheidet sich die Software zu Iomega Backup, bei dem eine komprimierte Image Datei erstellt werden kann. Für die normale Nutzung der Festplatte ist die Software jedoch nicht unbedingt notwendig und wer sie nur zum schnellen Datentransport verwendet, wird mit der Software ohnehin selten arbeiten.
Wie bereits erwähnt, verrichtet in dem schicken, schlanken und gerade einmal 120g schweren Gehäuse eine 2,5 Zoll Notebookfestplatte ihren Dienst. Bei der uns vorliegen 20 GB Variante fiel die Wahl auf eine IBM Travelstar IC25N020 deren Ladenpreis bei ca. 125 Euro liegt. Für das Gehäuse, die Kabel und die Docking-Station berechnet Iomega also satte 124 Euro extra.
Mit ihren Abmessungen von 1,5x9,0x18,5cm (HxBxT) dürfte die Festplatte, die auch sonst einen guten und rutschfesten Eindruck macht, auf jedem Bürotisch seinen Platz finden.
Bei der verwendeten IBM Travelstar handelt es sich um eine 20 GB Festplatte, die mit einer Geschwindigkeit von 4200 Umdrehungen kaum hörbar, leise arbeitet. Die 20 GB werden auf einer einzigen Festplattenscheibe (Plattern) untergebracht und auf einen 2 MB großen Festplattencache zwischengespeichert. Dieser ist allerdings deaktiviert und lässt sich somit nicht nutzen. Auf Rückfrage mit Iomega teilte man uns mit, dass diese Funktion aus Sicherheitsgründen deaktiviert wurde. Der Hersteller wolle die damit zwar höhere Leistung der Festplatte nicht mit einer schlechten Datensicherheit bezahlen. Sollte die Festplatte während eines Schreibvorganges aus der Docking-Station entfernt werden, so wären alle im Cache befindlichen Daten verloren. Ist der Cache deaktiviert, fällt diese Gefahrenquelle weg. Ein Versuch den Cache mit Festplatten-Tools von IBM zu aktivieren, schlug leider fehl, da diese größtenteils DOS-basierenden Programme nicht direkt auf die USB-Hardware zugreifen können. Iomega selbst wird, wie man uns mitteilte, kein entsprechendes Tool veröffentlichen, um die Arbeitsmodi (Geräuschpegel, Festplattencachenutzung) der Festplatte in der Firmware zu modifizieren. Beide Einstellungen sind ab Werk auf den langsamsten, leisesten und sichersten Werten gesetzt.
Die Zugriffszeit der Festplatte gibt IBM mit 12ms an. Dieser Wert gilt natürlich nur dann, wenn das Laufwerk am IDE Bus (ATA/100 wird unterstützt) angeschlossen wird. Da bei Iomega jedoch knifflige Technik zum Einsatz kommt, um vom eigentlich parallelen Festplatten Signal auf ein serielles USB-Signal zu gelangen, dürften die Zugriffszeiten etwas höher ausfallen. Dazu jedoch später mehr im Verlauf des Artikels.
Die Travelstar hat laut IBM beim Anlaufen eine Leistungsaufnahme von 4,7 Watt. Im Schreib-Lesebetrieb begnügt sie sich mit ca. 2,3 Watt. Bei einer Betriebsspannung von 5 Volt bedarf sie im Betrieb eine Stromstärke von ca. 490mA, die eigentlich direkt vom USB-Anschluss aufgebracht werden könnte (maximal könnten 550mA entnommen werden). Lediglich beim Start gäbe es mit 940mA massive Versorgungsprobleme. Dies war sicherlich auch der Hauptgrund, weshalb sich Iomega für eine externe Spannungsversorgung entschieden hat.
Die empfohlene monatliche Betriebsdauer (power-on hours) liegt bei 333 Stunden, also ca. 11 Stunden täglich. In unserem Test lief Iomega“ externe Festplatte jedoch deutlich länger (wenn auch nicht ständig belastet) als die vorgeschlagenen 11 Stunden. Von der Iomega Docking-Station wird die Festplatte übrigens nicht selbstständig in einen Ruhezustand versetzt, so dass bei längerer Computer-Nutzung die maximal pro Monat empfohlene Betriebsdauer durchaus überschritten wird.
Da es sich um eine reguläre Festplatte handelt, ist es übrigens ebenfall möglich, das Laufwerk in mehrere Partitionen aufzuteilen. Allerdings empfiehlt Iomega das Portionieren der Festplatte nicht, obwohl es bei uns ohne Probleme möglich gewesen ist.
Hierbei stellt sich jedoch die Frage, in wie weit das Teilen einer kleinen 20 GB Platte noch sinnvoll ist.
Für den Test der externen USB 2.0 Festplatte haben wir uns für ein sehr schnelles Intel Pentium 4 System mit 2,53 GHz entschieden. Als Mainboard diente das von uns bereits getestete Asus P4T533-C mit Intel i850E Chipsatz und ICH2 Southbridge. Das Board verfügt glücklicherweise bereits über OnBoard USB 2.0, der durch einen zusätzlichen Controller von NEC realisiert wird. In der neuen Intel Southbridge, dem ICH4, ist dagegen kein zusätzlicher Controller mehr nötig, da USB 2.0 inzwischen im Chip integriert wurde. Zum Vergleich haben wir insgesamt drei IBM Festplatten herangezogen, die drei Festplatten-Generationen repräsentieren sollen. Die älteste im Bunde ist die IBM DJNA-370910 mit einer Kapazität von 9,1 GB, die vor gut drei Jahren noch zu den Top-Modellen gehörte. Auch der direkte Nachfolger der DJNA, die DTLA-307030 mit 30 GB Fassungsvermögen, sowie deren ein Jahr später erschienene Weiterentwicklung, die IC35L040 mit Platz für 40 GB Daten, wurden zur Referenzzwecken mit in den Test aufgenommen. Iomegas USB 2.0 Festplatte haben wir zudem in zwei Betriebsmodi (mit und ohne aktivierten Windows-Schreibcache) getestet. Um etwaigen Fragen vorzubeugen, im Folgenden die komplette Systemauflistung.
Zur Bestimmung der Festplattenperformance haben wir uns auf insgesamt drei verschiedene Programme gestützt, die hauptsächliche theoretische Leistungsdaten zu den Massenspeichern liefern. Hierbei diente uns HDTach zur Ermittlung der Lese- und Schreibperformance auf dem unpartitionierten Laufwerk. Zum messen der Zugriffszeiten, die beim normalen Arbeiten eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen, diente uns der tecBench Disk Benchmark, da hier auch Zugriffe auf die ersten 500 MB der Testobjekte durchgeführt werden. Um uns dennoch etwas von den theoretischen Messergebnissen zu entfernen, kam zusätzlich noch der Business Winbench 99 1.2 zum Einsatz.
Sind die Daten und das Betriebssystem einmal auf der Festplatte, so ist sie im Regelfall hauptsächlich mit Leseprozessen beschäftigt. Damit ist die Lesegeschwindigkeit ein elementares Element bei der Bewertung der Festplattengeschwindigkeit. Um mehr Vergleichswerte zu liefern, haben wir die modernen IBM Festplatten (DTLA, IC35) sowohl im High-Performance, als auch im Low-Noise Modus getestet. Der Modus lässt sich mit einem speziellen Tool von der IBM Webseite direkt in die Firmware der Festplatte schreiben. Da die externe Iomega-Festplatte grundsätzlich im Low-Noise Modus arbeitet und man hier als User leider nicht dran rütteln kann (siehe Abschnitt Hardware/Technik), ergeben sich so recht schöne Vergleichswerte.
Lesen - Durchschnitt
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Lesen - Maximum
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Die durchschnittlichen und maximalen Lesegeschwindigkeiten können, wie man an den Ergebnissen klar erkennen kann, mit denselben Worten kommentiert werden. Ist der Windows-Schreibschache deaktiviert (Standardeinstellung), siedelt sich die Leistung der Festplatte klar hinter der recht alten IBM DJNA ein. Bei aktivierten Windows-Cache kann sie dagegen an der DJNA vorbeiziehen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, welche Leistungssprünge IBM mit jeder neuen Festplattengeneration erreichen konnte. Das USB 1.1 Thumbdrive ist hier übrigens deutlich abgeschlagen.
Lesen - Minimum
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Bei der minimalen Lesegeschwindigkeit kann Iomegas Festplatte klar überzeugen. Dies deutet darauf hin, dass sie ihre Daten zwar nicht unbedingt schneller (siehe durchschnittliche Lesegeschwindigkeit) aber dafür mit konstanterer Leistung an den Mann bringen kann.
Lesen aus Cache
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Der Cache-Lesetest ist bei der Iomega-Festplatte eigentlich nicht besonders sinnvoll, da der interne Festplattecache, wie bereits mehrfach erwähnt, Softwaremäßig deaktiviert wurde. Die anderen Festplatten können dagegen voll mit ihren Cache auftrumpfen und werden nur noch durch die Übertragungsgeschwindigkeit des Busses (ATA66, ATA100) ausgebremst.
Die nach dem Lesen wohl wichtigste Aufgabe einer Festplatte ist das Schreiben von Daten. Das USB 1.1 Thumbdrive haben wir in diesem Zusammenhang in den Diagrammen dargestellt, auch wenn seine Schreibgeschwindigkeit mit 150kb/s in keinster Weise mit richtigen Festplatten mithalten kann.
Schreiben - Durchschnitt
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Schreiben - Maximum
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Schreiben - Minimum
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Allgemein kann gesagt werden, dass die Schreibleistung der Festplatte nur geringfügig unter dem leisen Betriebsmodus leidet, so dass man für ein leises System diese Funktion durchaus aktivieren sollte. Iomegas Festplatte muss sich bei allen Schreibtests am Ende des Testfeldes einreihen. Der Leistungsrückstand zur DJNA ist jedoch nicht besonders gravierend. Die Performance des externen Laufwerks ist nichtsdestotrotz beachtlich.
Auch der Zugriffszeit (die Zeit, die zwischen einer Datenanfrage und dem eigentlichen Senden der Daten vergeht) kommt einer großen Bedeutung zu. Unser USB 1.1 Thumbdrive mit 32 MB ist in diesem Test wieder mit von der Partie.
Zugriffszeiten
Angaben in Millisekunden
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Da der USB-Speicherstick keine Festplatte als solches ist, liegen seine Zugriffszeiten deutlich vor den anderen. Die Iomega kann den Versprechungen von IBM (Hardware/Technik) nur bei Zugriffen auf die ersten 500 MB gerecht werden. Besonders auffällig in diesem Zusammenhang ist der Einfluss des Festplattenbetriebsmodus. Denn der Leise-Betrieb wird lediglich durch das langsame hin und her Bewegen des Lesekopfes erzeugt, wodurch die Zugriffszeit verständlicherweise merklich leidet. Bei der durchschnittlichen Zugriffszeit müssen sich hier sogar IBMs High-End-Platte im Low-Noise-Betrieb geschlagen können.
Die Prozessorbelastung ist bei aktuellen Mainboards eigentlich zu vernachlässigen, da im DMA-Betrieb direkte Zugriffe ohne Zuhilfenahme des Prozessors möglich sind. Da dies jedoch beim USB nicht der Fall ist, ist dieser Test durchaus interessant.
CPU Belastung
Angaben in Prozent
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Wie zu erwarten war, belastet die USB 2.0 Festplatte den Prozessor wesentlich stärker, als es normale Desktop-Festplatten tun. Allerdings kann man hier keiner Partei einen Vorwurf machen, da es einfach nicht möglich ist, bei derart hohen Transferraten über den USB, den Prozessor unbeteiligt zu lassen. Alle anderen Vergleichsplatten lieferten hier übrigens kaum messbare Ergebnisse um ein Prozent.
Um uns dann dennoch von den größtenteils theoretischen Ergebnisse zu trennen, haben wir Winbench 99 1.2 in Testparcours aufgenommen. Hier wird die Festplatten mit im Windowsalltag üblichen Lesezugriffen belastet. Die Ergebnisse weichen deshalb deutlich von dem theoretisch Möglichen ab.
Winbench 99 - Business
Angaben in Punkten
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Winbench 99 - Highend
Angaben in Punkten
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In beiden Tests kann sich die Iomega HDD 20 GB recht gut behaupten und ist beim Highend-Test sogar in der Lage, die DJNA zu überholen. Ohne die Ergebnisse noch groß Auswerten zu wollen, kann man sagen, dass die externe Festplatte durchaus mit älteren Desktop-Festplatten mithalten kann. Für eine externe USB 2.0 Festplatte eine beachtliche Leistung. Doch was bringt sie letztendlich in der Praxis?
Bereits in der Theorie hat sich eine äußerst einfache Nutzung der Festplatte abgezeichnet, die im täglichen Einsatz auch voll zur Geltung kam. Mit dem Einstecken des USB-Kabels war alles getan. Windows (XP) war ohne Probleme in der Lage, die Festplatte als solche zu erkennen und die nötigen Treiber im System zu installieren. Die Treiber bringt die Festplatte jedoch selbst mit, so dass das Einlegen etwaiger Treiber-CDs nicht notwendig ist. Somit steht einem spontanen Datenaustausch Nichts im Wege. Im praktischen Einsatz hat sich das Laufwerk immer dann als hilfreich erweisen, wenn schnell große Datenmengen zwischen räumlich getrennten Computern ausgetauscht werden mussten. So hat man beispielsweise als heimischer ISDN-Nutzer bei größeren Downloads mit sehr langen Ladezeiten zu rechnen. Wäre es nicht einfach praktisch, wenn die Standleitung in der Firma über Nacht oder während der Arbeit diverse Downloads tätigt und man diese Daten ohne größere Verzögerungen auf die Festplatte kopieren kann? Das Kopieren geht jedoch nur dann zügig von statten, wenn das externe Gerät am USB 2.0 angeschlossen wird. Hier ist es sogar in der Lage, älteren Desktop-Festplatten Paroli zu bieten. Ist Iomegas Festplatte dazu verdammt, die Daten nach dem alten USB 1.1 Standard über den Bus zu schicken, bricht die Leistung dagegen spürbar ein, so dass das Kopieren mit größeren Wartezeiten verbunden ist.
Als alternative Backup-Lösung haben wir das externe USB-Laufwerk übrigens in den wenigstens Fällen verwendet. Dafür ist das Laufwerk einfach zu schnell, als das es für solch „niedrigen“ Arbeiten missbraucht werden müsste.
Im Allgemeinen hat uns die Iomegas 20 GB Portable Disk Drive positiv überrascht. Auch wenn die Leistung nicht mit aktuellen High-End Desktop-Festplatten konkurrieren kann, hat sich das Gerät dennoch als leistungsfähig, robust und besonders laufruhig in unseren Tests behaupten können. Doch diese Leistung am USB-Bus hat auch ihren Preis. Im Vergleich zur handelsüblichen Notebook-Festplatten ist das kleine Iomega-Laufwerk doppelt so teuer, eine 40GB Desktop-Festplatte ist trotz doppeltem Speichervolumen bereits für 80€, als ein gutes Drittel zu haben. Praktischer als der von uns vor kurzem getestete USB 2.0 Recorder von Iomega ist die 'portable hdd' jedoch in jedem Fall. Wer häufig unterwegs ist und von vielen Stellen große Datenmengen bezieht oder diese Abliefern muss, wird seine wahre Freude mit der USB Fesptlatte von Iomega haben und kann ohne Bedenken zugreifen, zumindest dann, wenn sie am schnellen USB 2.0 Bus angeschlossen wird. Allerdings muss hier noch einige Zeit ins Land gehen, bis jeder neu ausgelieferte Computer mit dem 480 Mbit/s schnellen Schnittstellen-Standard ausgestattet sein wird.
Näheres zu Iomega“s externen Laufwerken findet sich auf der Iomega-Website [1]. Für Fragen zu unserem Artikel ist wie immer unser Forum [2] zuständig.
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