Mit dem P35-Chipsatz, der unter dem Codenamen „Bearlake“ bereits länger bekannt ist, hat Intel den Technologiezug erneut ein Stück beschleunigt und mit DDR3-Speicher einen neuen Zwischenhalt erreicht. Von hohen Taktraten und mehr Datendurchsatz erhofft sich Intel ein deutliches Plus an Arbeitsgeschwindigkeit bei den eigenen Chipsätzen. Auch vor drei Jahren war Intel der Vorreiter beim Einstieg in die DDR2-Technologie. Damals konnte sich DDR2 nach einigen Anlaufschwierigkeiten letztendlich doch relativ schnell auch von der Leistung von Vorgänger-Standard absetzen [1]. Wie sich die Verhältnisse beim heutigen Technologiewechsel ändern, werden wir im kleinen Umfang beleuchten.
Das hier und heute getestete Asus-P5K3-Deluxe-Mainboard ist der zweieiige Zwilling des Asus P5K Deluxe [2], das wir erst kürzlich getestet haben. Kleine Unterschiede bei der Ausführung der Heatpipe-Kühlung und beim Lieferumfang sind quasi der ganze Unterschied neben der RAM-Unterstützung. Zu beachten sind dieses Mal in Orange und Schwarz eingefärbten RAM-Slots, die ausschließlich mit DDR3-Modulen bestückt werden können. Das P5K Deluxe versteht sich dagegen nur mit DDR2-Modulen. Vermutlich wird Asus aber noch ein DDR2/DDR3-Dual-Mainboard auf den Markt [3] bringen, das mit beiden Speicher-Standards zurecht kommt.
Ausgestattet ist das P5K3 Deluxe, das uns in der WiFi-Edition vorlag, mit dem P35 als Northbridge und der ICH9R als Southbridge, der aktuellen Performance-Paarung aus dem Hause Intel. Auf den folgenden Seiten wollen wir einen ausführlichen Blick auf das Mainboard werfen und einen Vergleich zwischen DDR2 und DDR3 wagen.
Artikel, die sich im Laufe der Zeit auf ComputerBase angesammelt haben und die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir nachfolgend noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.
Mit DDR3 soll alles besser werden: Weniger Energieverbrauch durch weniger Betriebsspannung, höhere Leistung, mehr Bandbreite – es liest sich fast zu schön. Um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen, haben sich die Ingenieure viel Gedanken um die nötige Technik gemacht. Wir wollen an dieser Stelle nur kurz auf den neuen DDR3-Standard eingehen, genauere Informationen wird es in einem gesonderten Artikel geben.
Was hat sich rein äußerlich getan? Fast nichts, sagt der erste Blick, und selbst der zweite offenbart nur eine mechanische Änderung. So wurde, um Verwechslungen bei der Mainboard-Bestückung zu verhindern, die Kerbe in der Kontaktreihe weiter nach außen versetzt.
Viel mehr als außen hat sich unter der Motorhaube, sprich dem Heatspreader, getan. Statt bisher vier Bits werden nun pro Takt ganze acht Bits intern auf dem Speichermodul übertragen. Allerdings steigen bei halbierter Speicherfrequenz und gleich bleibender Bandbreite die Latenzen. Bei DDR3-800 liegt die CAS bei sechs, mit steigendem Takt werden bei DDR3-1600 Latenzen von 9 erwartet. Dies gilt allerdings wohl nur für die ersten Module, denn bereits jetzt erscheinen die ersten DDR3-Riegel mit niedrigeren Werten – zumeist allerdings auf Kosten der ursprünglich gesenkten Betriebsspannung.
Die Versorgungsspannung für die Speichermodule (VDimm) wurde mit dem DDR3-Standard auf 1,5 Volt gesenkt. DDR2 war hier noch auf 1,8 Volt angewiesen, benötigte also 20 Prozent mehr als bei die neuen Riegeln. Wie wirkt sich die gesenkte Versorgungsspannung bei gleichzeitig gestiegener Speicherbandbreite auf den Energiebedarf aus? Wir haben dazu sowohl das P5K Deluxe als auch das P5K3 Deluxe mit je einem und zwei Speicherriegeln zu Rate gezogen. Jeder Speicherriegel besaß eine Kapazität von einem Gigabyte, die Taktung lag bei DDR2-800 und DDR3-800.
Strombedarf DDR2-DDR3
Angaben in Watt (W)
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Berechnet man die Differenz in der Leistungsaufnahme des Rechners zwischen ein und zwei Modulen auf jeder Plattform, so ergibt sich der Stromverbrauch für ein DDR2- bzw. DDR3-Modul. Das Ergebnis überrascht, denn während DDR2 pro Riegel 2,1 Watt Leistung verschlingt, genehmigt sich DDR3 pro Riegel gar 3,1 Watt. Trotz niedrigerer Versorgungsspannung liegt der Bedarf pro Riegel beim neuen DDR3-RAM somit um gut 50 Prozent höher als bei DDR2 und keineswegs darunter. Erklären lassen sich unsere Messungen nur dadurch, dass die Riegel bei niedrigerer Spannung deutlich mehr Strom benötigen, was unterm Strich zu einer gestiegenen Leistungsaufnahme ( Leistung (P) = Spannung (U) * Stromstärke (I) ) führt.
Zuerst wollen wir einen tabellarischen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards sowie zweier Gegenspieler geben.
| Layout | Asus P5K3 Deluxe | Asus P5B-E Plus | MSI P6N SLI Platinum | |
| Features | ||||
| Chipsatz | Intel P35 MCH P35 ICH9/R | Intel P965 MCH P965 ICH8/R | nVidia nForce 650i SLI SPP: C55-SLI-N-A2 MCP: NF430-N-A3 | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren | Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme (Quad-Core) | Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme (Quad-Core) | Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme (Quad-Core) | |
| MB-Revision | 1.01G | 1.01G | 1.0 | |
Frontside-Bus | ||||
| 533 MHz | √ | √ | √ | |
| 800 MHz | √ | √ | √ | |
| 1066 MHz | √ | √ | √ | |
| 1333 MHz | √ | X | √ | |
Speichertyp/-takt | ||||
| DDR2-400 | X | √ | √ | |
| DDR2-533 | X | √ | √ | |
| DDR2-667 | X | √ | √ | |
| DDR2-711 | X | √ | √ | |
| DDR2-800 | X | √ | √ | |
| DDR2-1066 | X | X | X | |
| DDR2-1200 | X | X | X | |
| DDR3-800 | √ | X | X | |
| DDR3-1066 | √ | X | X | |
| DDR3-1333 | √ (Asus Super MST) | X | X | |
| Dual-Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | |
| Multi-GPU-Fähigkeit | Crossfire | Crossfire | SLI | |
| Onboard-Grafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboard-Sound | ADI AD1988B 8 Kanäle HD-Audio | ADI AD1988A 8 Kanäle HD-Audio | Realtek ALC888 8 Kanäle HD-Audio | |
| Steckplätze | 1x PCIe x16 1x PCIe x16(x4) 2x PCIe x1 3x PCI | 1x PCIe x16 1x PCIe x4 1x PCIe x1 2x PCI | 2x PCIe x16 (1x x16 oder 2x x8) 1x PCIe x1 3x PCI | |
| W-LAN | √ (WiFi-Edition) (W-LAN 802.11 b/g) | √ (optionale Steckkarte) (W-LAN 802.11 a/b/g) | X | |
HDD-Controller | ||||
| ATA 133/100/66 | X (2 Geräte über JMicron-Controller) | X (2 Geräte über JMicron-Controller) | 4 Geräte | |
| Serial ATA | Intel ICH9/R SATA 300 AHCI 6 Geräte (RAID 0,1, 0+1, 5, JBOD) JMicron 363 SATA 300 AHCI 2 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) (2x eSATA) | Intel ICH8/R SATA 300 AHCI 6 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) JMicron 363 SATA 300 AHCI 2 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) (1x eSATA) | nVidia 650i SLI MCP51 SATA 300 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) JMicron 3531 SATA 300 1 Gerät (1x eSATA) | |
Anschlüsse | ||||
| USB 2.0 | 6x über Rear- Panel 6x über Mainboard- Header | 4x über Rear- Panel 6x über Mainboard- Header | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header | |
| IEEE1394-Ports (FireWire) | 1x über Rear-Panel 1x über Mainboard- Header | 1x über Rear- Panel 1x über Mainboard- Header | 1x über Rear- Panel 1x über Mainboard- Header | |
| LAN-Controller | 1x Marvell 88E8056 1x Realtek RTL8110SC Dual Gigabit Ethernet | Marvell 88E8056 Single Gigabit Ethernet | 1x Realtek RTL8211B Single Gigabit Ethernet | |
| Weitere Anschlüsse | 1x PS/2 6x Audio 1x Optical S/PDIF 1x Coaxial S/PDIF | 2x PS/2 1x Seriell 6x Audio 1x Optical S/PDIF 1x Coaxial S/PDIF | 2x PS/2 1x Parallel 5x Audio 1x Optical S/PDIF 1x Coaxial S/PDIF | |
| Format | ATX 30,0 x 24,4 cm | ATX 30,0 x 24,4 cm | ATX 30,0 x 24,4 cm | |
Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass sich Asus nicht an die Spezifikationen des P35 hält. Mit der Asus „Super Memspeed Technologie“ (Super MST) wird DDR2-RAM nativ mit bis zu 1.066 MHz unterstützt. Das passt gut zur kürzlichen Vorstellung von Aeneon und seinen DDR2-1066-Modulen [15], die JEDEC-konform nur mit 1,8 Volt betrieben werden müssen. Damit steht schnelleren, nicht übertakteten Systemen nichts mehr im Wege. Gleiches gilt beim Asus P5K3 Deluxe für die DDR3-Unterstützung. Hier werden Taktraten von bis zu 1.333 MHz von Asus per Super-MST angeboten. Intel wird DDR3-1333 erst mit dem X38-Chipsatz unterstützen, der im dritten Quartal erscheinen soll.
Auf den ersten Blick sieht das Layout des Asus P5K3 Deluxe absolut identisch zu dem des Asus P5K Deluxe [16] aus. Lediglich der Farbunterschied bei den Speicherbänken fällt beim direkten Vergleich ins Auge. Ein zweiter Blick entlarvt die zusätzliche Heatpipe und den abweichenden Wärmetauscher auf der oberen Stromversorgung des Prozessors. Direkt auf dem Mainboard lässt sich lediglich am unteren Rand ein Unterschied zwischen den Platinen erkennen.
So weist das P5K3 Deluxe an dieser Stelle einen im Handbuch nicht erwähnten Jumper mit der Bezeichnung "ME" auf. Dieser Jumper deutet auf die „Intel Management Engine“ hin – eigentlich ein Feature der Business-Mainboards in Zusammenhang mit der Intel Active Management Technology. Damit können Systemadministratoren per Fernwartung auch bei ausgeschaltetem PC Daten über das Gerät abrufen oder zum Beispiel Treiber oder Viren-Signaturen ohne Zutun des Users auffrischen.
Neben der bekannten Cool-Stack-2-Technik verfügt natürlich auch das Asus P5K3 Deluxe über die neue AI-Slot-Schutztechnologie. Damit wird vor falsch eingesteckten oder heraus gerutschten Steckkarten gewarnt. Diese Schutzfunktion funktioniert an allen PCI- und PCIe-Steckplätzen. Dabei zeigt eine hell leuchtende, rote LED am linken Ende oberhalb des jeweiligen Slots Fehler bei der Bestückung an. Der PC muss hierzu nicht eingeschaltet werden. Sofern das Netzteil mit Spannung versorgt wird, arbeitet AI Slot. Bei den RAM-Slots greift die Technik leider nicht.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
| 1 | Northbridge | Intel P35 | Intel |
| 2 | Southbridge | Intel ICH9R | Intel |
| 3 | (e)SATA/PATA-Controller | JMicron JMB363 | JMicron [17] |
| 4 | GBit-Netzwerk PHY | Marvell 88E8056 PCIe | Marvell [18] |
| 5 | GBit-Netzwerk | Realtek RTL8110SC | Realtek [19] |
| 6 | Soundchip | ADI AD1988B | Analog Devices [20] |
| 7 | FireWire 400 | Agere (LSI) FW3227-100 | LSI [21] |
| 8 | Hardware-Monitor, Super-I/O | Winbond W83627DHG | Winbond [22] |
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 0410 vor. Das BIOS des Intel Matrix Storage Manager trug die Versionsnummer 7.5.0.1017, das des JMicron JB363 die Version 1.06.69.
ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen, zusätzlich steht die Option „Auto“ zur Verfügung. Aus dem S1-Modus lässt sich der Computer per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man eine native PS/2-Tastatur oder den Ein/Aus-Schalter. Mit einer USB- oder PS/2-Maus war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Asus setzt wie gewohnt auf seine Q-Fan-Lüftersteuerung. Damit können fünf der sechs Lüfter gesteuert werden: Der CPU-Lüfter sowie die Chassis-Lüfter eins bis vier. Der Q-Fan-Modus ist leider nicht beeinflussbar und regelt die Drehzahl nach internen Temperaturvorgaben im BIOS (Optimal, Silent, Performance Mode). Die Chassis-Lüfter können gemeinsam in 10er-Schritten zwischen 60 und 90 Prozent geregelt werden. Darüber hinaus gibt es eine Auto-Einstellung. Als Zieltemperatur muss man eine Gehäuse-Temperatur zwischen 28 und 46 °C vorgeben, die nicht überschritten werden darf. Eine Überwachung der Drehzahl ist nur beim CPU-Lüfter und den Chassis-Lüftern eins bis drei möglich. Immerhin erlaubt Asus auf diesem Weg die Regelung von fünf Lüftern. Noch besser wären flexiblere Einstell- und Kontrollmöglichkeiten (Q-Fan) für sämtliche Anschlüsse.
Overclocking und BIOS-Aktualisierung
Sollten Übertaktungsversuche einmal fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es, den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Netzstecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.
Auch missglückte BIOS-Aktualisierungen lassen sich beheben, indem beim Booten entweder eine CD oder ein mit einem passenden BIOS versehener USB-Stick eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf die entsprechende Quelle zu und spielt das dort gespeicherte BIOS zurück in das System. Eine Rettung per Diskette ist beim P5K3 nicht mehr möglich, da das BIOS eine Größe von zwei Megabyte besitzt.
Wer sein BIOS nicht unter Windows aktualisieren möchte, der kann dies generell immer per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Benötigt wird dazu eine CD oder ein USB-Stick mit der aktualisierten BIOS-Version, die eingespielt werden soll. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter „Tools“ aufgerufen werden.
Die beiliegende Software-DVD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist inzwischen per „InstAll Wizard“ sowohl bei den Treibern als auch bei den Tools möglich.
Per „Make Disk“ können Treiber-Disketten für die Windows-Installation sowohl für 32-Bit- als auch für 64-Bit-Systeme angefertigt werden. Wird die DVD beim Booten des Rechners eingelegt, können sie gar ohne Betriebssystem direkt von der DVD aus dem Boot-Menü heraus erstellt werden.
Neben dem bekannten Asus Update stehen auch wieder der AI Booster, AI NOS, AI Gear und PC Probe II zur Verfügung. Zusätzlich zu den Treibern für Windows XP sind auch Treiber für Windows Vista und Linux auf der DVD vorhanden. Damit bietet Asus eine sehr gute und aktuelle Softwareausstattung.
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen.
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
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PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
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PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
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PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
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PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
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Sandra XI – Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
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Sandra XI – Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Sciencemark 2.0 - Speicherlatenz
Angaben in Taktzyklen
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Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [28] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Busses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Bei SYSmark 2007 Preview handelt es sich um eine Benchmark-Suite, die aus diversen Einzelanwendungen besteht. Insgesamt 14 Programme werden in vier verschiedenen Kategorien zur Leistungsbewertung heran gezogen.
E-Learning (EL)
Video Creation (VC)
Office Productivity (PR)
3D Modeling (3D)
SYSmark 2007 – Gesamt
Angaben in Punkten
|
SYSmark 2007 – EL
Angaben in Punkten
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SYSmark 2007 – VC
Angaben in Punkten
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SYSmark 2007 – PR
Angaben in Punkten
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SYSmark 2007 – 3D
Angaben in Punkten
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Das Messen der im Netzwerk erreichten Geschwindigkeit ist nicht ganz einfach. Wir greifen daher auf ein Tool von Microsoft zurück, das im DDK von Windows 2000 enthalten ist. Es hört auf den Namen NTttcp und hilft bei der Treiberentwicklung. Wir nutzen folgende Einstellungen:
Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹Server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
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Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
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Mit einer externen Festplatte und der Software HD Tach 3.0.1.0 RW messen wir die Schnittstellengeschwindigkeiten. Wir verwenden dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“.
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
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FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
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Um einen Vergleich zum direkten Anschluss der verwendeten WD Raptor zu bieten, folgen hier in Textform die Messwerte beim Anschluss an die ICH8/R des Asus P5B-E Plus. Durchschnitt: 65,1 MB/s, Burst: 123,7 MB/s, CPU-Last: 1 Prozent.
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf eine nicht vorhandene eSATA-Schnittstelle hin.
eSATA Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
eSATA Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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eSATA Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
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Mit dem RightMark Audio Analyzer messen wir den OnBoard-Sound der jeweiligen Probanden. Dazu wird mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen. Als Vergleich sind noch die Werte der X-Fi mit einem Loop-Kabel angegeben.
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB | Noise level dB (A) | Dynamic range dB (A) | THD % | IMD % | Stereo crosstalk dB |
| Asus P5B-E Plus (ADI AD1988A) Wiedergabe | +0,07, -0,06 (Exzellent) | -88,3 (Gut) | 87,7 (Gut) | 0,0037 (Sehr gut) | 0,046 (Gut) | -73 (Gut) |
| Asus P5B-E Plus (ADI AD1988A) Aufnahme | +0,15, -0,13 (Sehr gut) | -78,3 (Durchschnitt) | 78,3 (Durchschnitt) | 0,013 (Gut) | 0,061 (Durchschnitt) | -76,3 (Sehr gut) |
| Asus P5K Deluxe (ADI AD1988B) Wiedergabe | +0,08, -0,06 (Exzellent) | -90,3 (Sehr gut) | 89,4 (Gut) | 0,0058 (Sehr gut) | 0,049 (Gut) | -90,7 (Exzellent) |
| Asus P5K Deluxe (ADI AD1988B) Aufnahme | +0,12, -0,09 (Sehr gut) | -70,8 (Durchschnitt) | 70,3 (Durchschnitt) | 0,0074 (Sehr gut) | 0,180 (Durchschnitt) | -68,8 (Gut) |
| Asus P5K3 Deluxe (ADI AD1988B) Wiedergabe | +0,04, -0,07 (Exzellent) | -94,2 (Sehr gut) | 92,1 (Sehr gut) | 0,0047 (Sehr gut) | 0,048 (Gut) | -94,4 (Exzellent) |
| Asus P5K3 Deluxe (ADI AD1988B) Aufnahme | +0,10, -0,09 (Sehr gut) | -78,8 (Durchschnitt) | 78,5 (Durchschnitt) | 0,011 (Gut) | 0,083 (Gut) | -80,4 (Sehr gut) |
| Creative SoundBlaster X-Fi Elite Pro [29] | +0,02, -0,08 (Exzellent) | -94,8 (Sehr gut) | 94,7 (Sehr gut) | 0,0009 (Exzellent) | 0,0054 (Exzellent) | -94,7 (Exzellent) |
Für die Messung der Geschwindigkeit der Festplatten nutzen wir wieder HD Tach 3.0.1.0 RW. Wir nutzen dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“ im Schreib- und Lese-Modus.
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.
RAID 0 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 0 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
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RAID 1 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 1 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
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Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die Ihresgleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden mittlerweile für diese Zwecke die Vollversion, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine sich frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind.
Fear
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Half-Life 2 ist wohl zweifellos aufgrund seines legendären Vorgängers eines der meist erwarteten Spiele aller Zeiten gewesen. Den Erwartungen wurde das Spiel oftmals gerecht und begeistert nicht nur in spielerischer Hinsicht, sondern auch durch seine Grafik, die unter anderem durch massiven „Shader Model 2.0“-Einsatz ermöglicht wird. Einige Monate nach der Erscheinung brachte Valve die kostenlose Technologiedemo „Lost Coast“ auf den Markt, die als Besonderheit High-Dynamic-Range-Rendering unterstützt und somit nicht nur einen deutlich höheren Lichtumfang sowie Lichtdynamik bietet, sondern auch die Hardware bis auf das Äußerste fordert.
Half-Life 2 - Lost Coast
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Bereits der Vorgänger „Morrowind“ hat bei vielen Spielefans eine richtige Begeisterung hervorgerufen und bei dem Nachfolger „Oblivion“ scheint dies nicht anders zu sein. Zu kaum einem Spiel findet man derzeit mehr Diskussionen im Internet. Aber nicht nur spielerisch, auch grafisch kann Oblivion überzeugen und fährt, um dieses Ziel zu erreichen, schwere Geschütze auf. Noch niemals zuvor wurde HDRR mit dynamischem Tone-Mapping derartig realistisch eingesetzt. Darüber hinaus kann das Spiel mit schönen Schatteneffekten sowie stellenweise hoch auflösenden Texturen und Partikeleffekte glänzen. Dementsprechend ist Oblivion geradezu prädestiniert für einen guten Benchmarkparcours. Die verwendete Szene zeigt nicht nur eine aufwendige Beleuchtung, auch mehrere Sträucher und Bäume sind zu sehen, die vor allem die GPU extrem stark belasten.
Oblivion
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Die bekannte Quake-Reihe von ID-Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die häufig die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwändigen Charaktertexturen und vielen Schattenspielen einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Nach dem Patchen des Spiels auf die Version 1.2 ist auch der Bug verschwunden, dass weder die Spielerschatten noch die Waffeneffekte dargestellt werden. Somit entsprechen die ermittelten Ergebnisse nun dem „wahren“ Spielverlauf.
Quake 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Wie gehabt messen wir die Leistungsaufnahme der Mainboards. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Orthos und 3DMark06. Auch die Leistungsaufnahme im BIOS wird ermittelt. Wir geben die gesamte Leistungsaufnahme des Systems an (ohne Monitor!).
Leistungsaufnahme
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