Fast ein halbes Jahr ist seit der Vorstellung der nForce-600i-Chipsatz-Familie von nVidia vergangen. Mit ihr will nVidia im Markt der Mainboards für Intel-Prozessoren weiter Fuß fassen und seine Marktstellung ausbauen. Mit der SLI-Technik konnte man in diesem Bereich punkten, aber der Markt besteht nicht nur aus Kunden mit überquellendem Bankkonto auf der Jagd nach der höchsten Bildwiederholrate. Viele suchen ein stabiles, schnelles und günstiges Mainboard, das für das tägliche Arbeiten und Surfen ausreicht und auch bei dem einen oder anderen Spiel nicht gleich aufgibt.
Mit dem nForce 650i Ultra will nVidia genau diese „Mainstream“-Kunden ansprechen. Mainboards für deutlich unter 100 Euro und trotzdem mit moderner Technik ausgestattet. Alle aktuellen Core-2-Duo-Prozessoren werden unterstützt, DDR2-RAM entsprechend den JEDEC-Vorgaben. GigaBit-LAN, RAID 5 und acht USB-2.0-Anschlüsse vervollständigen die Einsteiger-Technik. Um den Wechsel von älteren PCs auf die moderne Basis zu erleichtern, sind auch PCI- und IDE-Anschlüsse zu finden, nur an AGP denkt niemand mehr. Um weitere Kaufanreize zu bieten, wird aus Mainstream-Grafikkarten aus dem Hause nVidia – natürlich vollautomatisch – noch ein plus an Leistung herausgekitzelt. Auch dem Übertakten per Hand steht natürlich nichts im Wege, bleiben doch auch beim 650i Ultra die getrennten Einstellmöglichkeiten für FSB- und RAM-Takt erhalten.
So weit, so gut. Bleibt die Frage, ob die Leistung auch nur Mainstream ist oder ob der nForce 650i Ultra auch in der ersten Bundesliga der Chipsätze mitmischen kann. Wie bereits beim nForce-680i-LT-Chipsatz bietet nVidia wieder sein Layout aus dem „Designed by nVidia“-Programm an. Damit wird den Mainboard-Herstellern die teure Entwicklung der Mainboards deutlich erleichtert. Unser 650i-Ultra-Proband stammt aus dem Hause EVGA und hört auf die kryptische Bezeichnung 122-CK-NF66. Allerdings gilt auch hier wieder die Einschränkung beim Betrachten der Messwerte, da es sich um ein Vorserien-Mainboard mit Evaluations-BIOS handelte.
Sich im Laufe der Zeit angesammelte Artikel, die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir nachfolgend noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.
Für einen schnellen Überblick über die Ausstattungsmerkmale der verschiedenen nForce-600i-Chipsätze dient die folgende Tabelle.
| nForce 680i SLI | nForce 680i LT SLI | nForce 650i SLI | nForce 650i Ultra | |
| Segment | Enthusiast SLI | Hochleistung SLI | Leistung SLI | Mainstream |
| CPU | Sockel 775 Core 2 Extreme (Dual & Quad Core) Core 2 Quad Core 2 Duo Celeron D Pentium 4 Pentium D 9XX Pentium D 8XX | Sockel 775 Core 2 Extreme (Dual & Quad Core) Core 2 Quad Core 2 Duo Celeron D Pentium 4 Pentium D 9XX Pentium D 8XX | Sockel 775 Core 2 Extreme (Dual & Quad Core) Core 2 Quad Core 2 Duo Celeron D Pentium 4 Pentium D 9XX Pentium D 8XX | Sockel 775 Core 2 Extreme (Dual & Quad Core) Core 2 Quad Core 2 Duo Celeron D Pentium 4 Pentium D 9XX Pentium D 8XX |
| SLI | ja, 2x x16 | ja, 2x x16 | ja, 1x x16, 2x x8 | nein |
| Dritter PEG-Slot | √ | X | X | X |
| FSB | 1.333 | 1.333 | 1.066 | 1.066 |
| SLI-Ready Memory EPP | ja, bis 1.200 MHz | ja, bis 800 MHz | X | X |
| FirstPacket | √ | √ | √ | √ |
| DualNet | √ | X | X | X |
| natives GigaBit LAN | ja, 2x | ja, 2x | ja, 1x | ja, 1x |
| LAN Teaming | √ | √ | X | X |
| TCP/IP Beschleunigung | √ | √ | X | X |
| MediaShield | √ | √ | √ | √ |
| SATA/PATA | 6/2 | 6/2 | 4/4 | 4/4 |
| SATA 3GB/s | √ | √ | √ | √ |
| RAID-Modi | 0, 1, 0+1, 5 | 0, 1, 0+1, 5 | 0, 1, 0+1, 5 | 0, 1, 0+1, 5 |
| nTune 5.0 | √ | √ | √ | √ |
| PCIe-Lanes/Kanäle | 46/9 | 46/9 | 18/4 | 18/3 |
| Aufteilung | 16, 16, 8, 1, 1, 1, 1, 1, 1 | 16, 16, 8, 1, 1, 1, 1, 1, 1 | 16, 1, 1 oder 8, 8, 1, 1 | 16, 1, 1 |
| USB 2.0 | 10 | 10 | 8 | 8 |
| PCI-Plätze | 5 | 5 | 5 | 5 |
| Audio | HD Audio (Azalia) | HD Audio (Azalia) | HD Audio (Azalia) | HD Audio (Azalia) |
Natürlich ist der 650i Ultra nicht der günstigste oder „kleinste“ Chipsatz von nVidia, für den Budget-Bereich kommen zur Zeit immer noch der nForce-4-Chipsatz oder die 500i-Familie zum Einsatz. Die Mainboardpreise liegen dabei zwischen zirka 60 und 100 Euro. Da nVidia aber für mit dem 650i Ultra ausgestattete Mainboards einen Preis von 100 US-Dollar empfiehlt, sticht dieser genau in dieses Preissegment. Um solch einen günstigen Preis bieten zu können, nutzt nVidia das Beste aus zwei Welten. Ähnlich wie Asus es bei einigen seiner Einsteiger-SLI-Mainboards vorgemacht hat, verbindet nVidia kurzerhand die moderne C55-SPP für Intel-Prozessoren mit der leicht angestaubten 430-MCP, die ihr Debüt als Southbridge für AMD-Prozessoren feierte.
Die Funktionalität bleibt dadurch genau auf dem Niveau des Mainstream-Bereichs und eine aufwendige Neuentwicklung wurde gespart, was sich somit auch in der Preisstruktur für den Chipsatz niederschlägt. Die 430-MCP haben wir bereits in unserem Artikel nForce 410/430 mit GeForce 6100/6150 [11] ausführlich vorgestellt.
Um dem Kunden trotzdem etwas Besonderes zu bieten, hat sich nVidia dem automatischen Tuning der verwendeten Grafikkarte gewidmet. Mit dieser Funktion wird im Hintergrund automatisch die Leistungsreserve der Grafikkarte überprüft und diese entsprechend übertaktet. nVidia selber spricht von etwa drei bis vier Prozent Geschwindigkeitsgewinn in 3D-Anwendungen. Wer sich jetzt darüber freut, dass seine ATi-Karte auch übertaktet wird, der wird enttäuscht. Das automatische Tuning funktioniert zur Zeit nur mit den beiden Mainstream-Grafikkarten GeForce 7300 GT und 7600 GS aus dem Hause nVidia. Allerdings plant nVidia, sofern das Auto-Tuning vom Markt positiv aufgenommen wird, die Ausweitung auf weitere Grafikkarten-Modelle des hauseigenen Portfolios. Wie sich die Funktion tatsächlich bewährt, zeigen wir an Hand einer GeForce 7600 GS mit 512 MB im späteren Verlauf des Artikels.
Zuerst wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards geben.
| Layout | EVGA 122-CK-NF67 | Asus P5B-E Plus | EVGA 122-CK-NF66 | |
| Features | ||||
| Chipsatz | nVidia nForce 680i LT SLI SPP: C55-SLIX16N-A2 MCP: NF570-SLI-N-A2 | Intel P965 MCH P965 ICH8/R | nVidia nForce 650i Ultra SPP: C55-P-N-A2 MCP: NF430-N-A3 | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren | Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme (Quad-Core) | Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme (Quad-Core) | Pentium 4 Celeron Pentium 4 EE Pentium D Pentium XE Core 2 Duo Core 2 Extreme (Quad-Core) | |
| MB-Revision | A00 (Vorserie) | 1.01G | B00 (Vorserie) | |
Frontside-Bus | ||||
| 533 MHz | √ | √ | √ | |
| 800 MHz | √ | √ | √ | |
| 1066 MHz | √ | √ | √ | |
| 1333 MHz | √ | X | √ | |
Speichertakt/-typ | ||||
| DDR2-400 | √ | √ | √ | |
| DDR2-533 | √ | √ | √ | |
| DDR2-667 | √ | √ | √ | |
| DDR2-711 | √ | √ | √ | |
| DDR2-800 | √ (SLI-Ready) | √ | √ | |
| DDR2-1066 | X | √ | X | |
| DDR2-1200 | X | X | X | |
| Dual-Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | |
| Multi-GPU-Fähigkeit | SLI | Crossfire | X | |
| Onboard-Grafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboard-Sound | Realtek ALC885 8 Kanäle HD-Audio | ADI AD1988A 8 Kanäle HD-Audio | Realtek ALC885 8 Kanäle HD-Audio | |
| Steckplätze | 2x PCIe x16 2x PCIe x1 2x PCI | 1x PCIe x16 1x PCIe x4 1x PCIe x1 2x PCI | 1x PCIe x16 2x PCIe x1 3x PCI | |
| W-LAN | X | √ (optionale Steckkarte) (W-LAN 802.11 a/b/g) | X | |
HDD-Controller | ||||
| ATA 133/100/66 | 2 Geräte | X (2 Geräte über JMicron-Controller) | 2 Geräte | |
| Serial ATA | nForce 680i LT MCP55 SATA 300 6 Geräte (RAID 0,1, 0+1, 5, JBOD) | Intel ICH8/R SATA 300 AHCI 6 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) JMicron 363 SATA 300 AHCI 2 Geräte (RAID 0, 1, JBOD) (1x eSATA) | nVidia 650i Ultra MCP51 SATA 300 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD) | |
Anschlüsse | ||||
| USB 2.0 | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header | |
| IEEE1394-Ports (FireWire) | 1x über Rear-Panel 1x über Mainboard- Header | 1x über Rear- Panel 1x über Mainboard- Header | Nicht vorhanden | |
| LAN-Controller | 1x Marvell 88E1116 Single Gigabit Ethernet | Marvell 88E8056 Single Gigabit Ethernet | 1x Marvell 88E1116 Single Gigabit Ethernet | |
| Weitere Anschlüsse | 2x PS/2 1x Optical S/PDIF | 2x PS/2 1x Seriell 6x Audio 1x Optical S/PDIF 1x Coaxial S/PDIF | 2x PS/2 6x Audio | |
| Format | ATX 30,0 x 24,4 cm | ATX 30,0 x 24,4 cm | ATX 30,0 x 24,4 cm | |
Übersichtlich und durchdacht erscheint das Layout des 122-CK-NF66. Die Southbridge-MCP kommt vollständig ohne Kühlkörper daher, die Northbridge-SPP verfügt über einen schwarzen, recht voluminösen Aluminium-Kühlkörper. Diese Art der Kühlung erzeugt zwar keine Geräusche im Betrieb, allerdings werden sowohl MCP als auch SPP recht heiß. Auch die Sechs-Phasen-Spannungsregelung für den Prozessor bleibt ohne Kühlkörper. Die beiden ATX-Versorgungsstecker liegen am Rand des Mainboards und erlauben eine saubere Kabelführung.
Auffallend ist die recht hohe Position des CPU-Sockels, ausladende Kühler können so schnell an der Oberseite über das Mainboard herausragen und in kleinen Gehäusen Platzprobleme verursachen. Der PATA-Anschluss und seine SATA-Pendants liegen wie gewohnt am rechten Rand des Mainboards. Nur der Floppy-Anschluss ist leider nach ganz unten gewandert. Die Anschlüsse für Power- und Reset-Taster sind glücklicherweise ganz unten rechts in der Ecke des PCBs und damit deutlich besser platziert als beim 680i LT SLI.
Die Grafikkarte kommt selbst bei ausladender Länge nicht durch die RAM-Slots in Bedrängnis. Vermisst haben wir die FireWire-Ausstattung, denn Platz für das IC und die Anschlüsse sind auf dem Mainboard vorhanden. Bis auf die CPU-Spannungsversorgung und einige wenige andere Positionen, die mit Solid-State-Kondensatoren versehen sind, setzt EVGA auf normale Elkos. Zwei SMD-LEDs sind auf dem Board vorhanden, einmal oben rechts, einmal unten links. Die erste gibt Auskunft über anliegende Spannung, die zweite über den Betriebsstatus.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
| 1 | Northbridge | nVidia nForce 650i Ultra SPP | nVidia [12] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 650i Ultra MCP | nVidia [11] |
| 3 | GBit-Netzwerk | Marvell 88E8116 NNC | Kurz-Info [13] |
| 4 | Soundchip | Realtek ALC885 | Realtek [14] |
| 5 | Hardware-Monitor, Super-I/O | Winbond W83627DHG | Winbond [15] |
Das BIOS lag zum Testzeitpunkt nur in einer „Evaluation-Version" vor. Das nVidia-Media-Shield-BIOS trug die Versionsnummer 6.97.
ACPI-Suspend
Das EVGA-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „S1&S3“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Tastatur, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Per „Dynamic Fan Control“ können zwei der möglichen fünf Lüfter gesteuert werden – der CPU-Lüfter sowie der Chassis-Lüfter. Der CPU-Lüfter kann entweder temperaturabhängig prozentual („SmartFan“) geregelt werden oder direkt per Prozentangabe. Der Chassis-Lüfter kann nur direkt per Prozentangabe geregelt werden. Die restlichen drei Anschlüsse können weder geregelt noch überwacht werden. Eine schwache Leistung, auch wenn es sich um ein Mainstream-Mainboard handelt.
Overclocking und Flashen
Sollte der Benutzer es bei den Übertaktungsversuchen einmal übertreiben, so merkt das BIOS dies und bootet automatisch mit den Standardwerten. Das BIOS gibt auch eine Warnmeldung aus und fordert den Benutzer zur Reduzierung der zu hohen Werte auf. Die Gefahr von Schäden an der kostspieligen Hardware wird so deutlich reduziert.
Mit dem nTune Update Center lässt sich das BIOS auch direkt aus Windows heraus flashen. Das alte BIOS kann mit dem Tool bei Bedarf gespeichert werden. Im Gegensatz zu anderen Windows-Flash-Tools muss beim EVGA das ROM-File vorher manuell heruntergeladen werden, das Tool selber greift nicht auf das Internet zu.
Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, kann dies generell immer auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu eine Diskette oder CD mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig.
Nachfolgend noch ein Blick auf nTune (Version 5.05.25.00) auf dem EVGA 122-CK-NF66. Im Bild-Vergleich wird die je nach BIOS unterschiedliche Unterstützung durch das Tool deutlich. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen.
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
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PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
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PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
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PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
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PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
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Sandra 2007 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
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Sandra 2007 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [21] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Busses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Der WorldBench [22] ist eine Sammlung aus einem Dutzend Anwendungen, die per Script automatisch ablaufen. Die dabei benötigte Zeit wird automatisch gemessen und bildet neben den Einzelwertungen dann einen Gesamtwert für das getestete System.
Worldbench - Gesamt
Angaben in Punkten
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Worldbench - ACDSee
Angaben in Sekunden
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WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
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WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
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WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
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WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
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WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
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WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
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WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
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WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
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WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
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WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
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WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
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WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
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Das Messen der im Netzwerk erreichten Geschwindigkeit ist nicht ganz einfach. Wir greifen daher auf ein Tool von Microsoft zurück, das im DDK von Windows 2000 enthalten ist. Es hört auf den Namen NTttcp und hilft bei der Treiberentwicklung. Wir nutzen folgende Einstellungen:
Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹Server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
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Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
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Mit einer externen Festplatte und der Software HD Tach 3.0.1.0 RW messen wir die Schnittstellengeschwindigkeiten. Wir verwenden dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“.
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
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Mit dem RightMark Audio Analyzer messen wir den Onboard-Sound der jeweiligen Probanden. Dazu wird mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System die Qualität des Audioeingangs und -ausgangs gemessen. Als Vergleich sind noch die Werte der X-Fi mit einem Loop-Kabel angegeben.
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB | Noise level dB (A) | Dynamic range dB (A) | THD % | IMD % | Stereo crosstalk dB |
| Asus P5B-E Plus (ADI AD1988A) Wiedergabe | +0,13, -0,07 (Sehr gut) | -87,3 (Gut) | 86,8 (Gut) | 0,0041 (Sehr gut) | 0,059 (Gut) | -80,2 (Sehr gut) |
| Asus P5B-E Plus (ADI AD1988A) Aufnahme | +0,16, -0,08 (Sehr gut) | -72,1 (Durchschnitt) | 72,3 (Durchschnitt) | 0,0097 (Sehr gut) | 0,127 (Durchschnitt) | -71,9 (Gut) |
| Asus P5N32-E SLI (ADI AD1988B) Wiedergabe | +0,12, -0,07 (Sehr gut) | -89,7 (Gut) | 88,6 (Gut) | 0,0055 (Sehr gut) | 0,048 (Gut) | -89,5 (Exzellent) |
| Asus P5N32-E SLI (ADI AD1988B) Aufnahme | +0,13, -0,11 (Sehr gut) | -70,6 (Durchschnitt) | 70,7 (Durchschnitt) | 0,0073 (Sehr gut) | 0,155 (Durchschnitt) | -71,2 (Gut) |
| Asus P5W DH Deluxe (Realtek ALC882M) Wiedergabe | +0,14, -0,19 (Sehr gut) | -85,4 (Gut) | 85,2 (Gut) | 0,0031 (Sehr gut) | 0,025 (Gut) | -80,8 (Sehr gut) |
| Asus P5W DH Deluxe (Realtek ALC882M) Aufnahme | +0,12, -0,27 (Sehr gut) | -78,3 (Durchschnitt) | 77,9 (Durchschnitt) | 0,0083 (Sehr gut) | 0,076 (Gut) | -76,2 (Sehr gut) |
| Asus Striker Extreme (ADI AD1988B) Wiedergabe | +0,11, -0,07 (Sehr gut) | -86,9 (Gut) | 86,4 (Gut) | 0,0036 (Sehr gut) | 0,048 (Gut) | -86,3 (Exzellent) |
| Asus Striker Extreme (ADI AD1988B) Aufnahme | +0,13, -0,15 (Sehr gut) | -71,2 (Durchschnitt) | 71,1 (Durchschnitt) | 0,0059 (Sehr gut) | 0,133 (Durchschnitt) | -69,1 (Gut) |
| Creative SoundBlaster X-Fi Elite Pro [23] | +0,02, -0,08 (Exzellent) | -94,8 (Sehr gut) | 94,7 (Sehr gut) | 0,0009 (Exzellent) | 0,0054 (Exzellent) | -94,7 (Exzellent) |
| EVGA 122-CK-NF66 (Realtek ALC885) Wiedergabe | +0,02, -0,15 (Sehr gut) | -93,2 (Sehr gut) | 93,2 (Sehr gut) | 0,0017 (Exzellent) | 0,066 (Exzellent) | -92,3 (Exzellent) |
| EVGA 122-CK-NF66 (Realtek ALC885) Aufnahme | +0,04, -0,06 (Exzellent) | -69,1 (Durchschnitt) | 69,5 (Durchschnitt) | 0,0073 (Sehr gut) | 0,235 (Durchschnitt) | -70,6 (Gut) |
| EVGA 122-CK-NF67 (Realtek ALC885) Wiedergabe | +0,01, -0,05 (Exzellent) | -87,6 (Gut) | 87,5 (Gut) | 0,0016 (Exzellent) | 0,019 (Sehr gut) | -85,5 (Exzellent) |
| EVGA 122-CK-NF67 (Realtek ALC885) Aufnahme | +0,01, -0,06 (Exzellent) | -75,1 (Durchschnitt) | 74,7 (Durchschnitt) | 0,0033 (Sehr gut) | 0,075 (Gut) | -74,0 (Gut) |
| EVGA 680i SLI (Realtek ALC885) Wiedergabe | +0,02, -0,11 (Exzellent) | -89,2 (Gut) | 88,9 (Gut) | 0,0021 (Exzellent) | 0,011 (Sehr gut) | -86,7 (Exzellent) |
| EVGA 680i SLI (Realtek ALC885) Aufnahme | +0,06, -0,05 (Exzellent) | -77,1 (Durchschnitt) | 77,6 (Durchschnitt) | 0,0030 (Sehr gut) | 0,089 (Gut) | -80,3 (Sehr gut) |
Für die Messung der Geschwindigkeit der Festplatten nutzen wir wieder HD Tach 3.0.1.0 RW. Wir nutzen dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“ im Schreib- und Lese-Modus.
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit zum ausführen des entsprechenden Modus' hin.
RAID 0 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 0 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
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Reichlich seltsam sind die Ergebnisse im RAID 0 bei Verwendung von mehr als zwei HDDs auf dem nForce 680i. Je nachdem welche der fünf freien SATA-Ports belegt werden, zeigt HD Tach völlig unterschiedliche Ergebnisse an. Auch HDTune zeigte bei den Messungen quasi keinen Unterschied beim 680i mit zwei oder drei HDDs im RAID 0. Ob dies nun an den Benchmarks liegt oder am nVidia-Chipsatz müssen wir leider ungeklärt lassen.
RAID 1 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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RAID 1 - Schreiben Durchschnitt
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