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Test: Zweimal nForce 680i von Asus

von Ralph Burmester

Einleitung

Vor kurzem hatten wir bereits einen ersten Blick auf den neuen nVidia-nForce-680i-SLI-Chipsatz geworfen [1]. Seinerzeit noch auf einem Vorserien-Mainboard aus dem Hause EVGA verlötet, können wir in diesem Artikel zwei Serien-Mainboards von Asus unter die Lupe nehmen. Es handelt sich um das lange erwartete Enthusiasten-Mainboard Striker Extreme und sein Mainstream-Geschwister, das P5N32-E SLI.

Bereits vor der offiziellen Einführung der 600i-Chipsätze hatte nVidia kräftig die Werbetrommel gerührt. Es gab erste Benchmarks, die dem Chipsatz ein sehr hohes Übertaktungspotenzial zuschrieben. Augenscheinlich hat nVidia weiterhin hauptsächlich die Enthusiasten als potentielle Kunden im Blickfeld, um sich nach dem AMD-Markt auch im Bereich der Intel-Systeme einen guten Ruf zu erwerben. Einerseits schließen viele Benutzer aus der Leistung von High-End-Chipsätzen oder -Systemen auch gerne auf die Leistung aller anderen Produkte eines Herstellers (dass dies keineswegs der Realität entsprechen muss, zeigen nicht nur unsere Artikel teilweise deutlich). Andererseits ist davon auszugehen, dass Intel nVidia bisher kein anderes Marktsegment zugesteht.

Asus Striker Extreme

Um die Leistung der 680i-Mainboards besser einschätzen zu können, haben wir auch ein Mainboard mit Intels i975X-Chipsatz durch unseren Benchmark-Parcours gejagt. Als Mainboard kam das Asus P5W DH Deluxe zum Einsatz, das wir vor einiger Zeit bereits ausführlich besprochen [2] haben. Im angesprochenen Artikel kam ursprünglich eine andere CPU zum Einsatz, so dass auf Grundlage der alten Daten kein direkter Vergleich möglich gewesen wäre. Daher haben wir uns zu einem „Nachtest“ entschlossen. Wir werden nicht weiter auf das Mainboard eingehen und nur die aktuellen Messwerte in den Diagrammen aufführen.

Und noch eine kleine Änderung steht ins Haus. Da sich der eSATA-Standard langsam aber sicher durchsetzt und immer mehr Mainboards mit solch einer Schnittstelle versehen sind, werden wir auch diese in unseren Reviews betrachten. Dazu wird neben der vorhandenen externen Iomega-Festplatte ein externes Gehäuse von MacPower zum Einsatz kommen. Genauer gesagt handelt es sich dabei um das Pleiades Super S-Combo [3], das über USB, FW 400+800 und eSATA angeschlossen werden kann. Wir werden in diesem Review noch die Messwerte von beiden externen Laufwerken dokumentieren, in Zukunft werden nur noch die Werte des Pleiades Verwendung finden.

Doch genug der Vorrede. Was der nForce 680i SLI auf zwei Serien-Mainboards zu leisten im Stande ist, ob sich das versprochene Übertaktungspotenzial bewahrheitet und wie der Stromverbrauch aussieht, sind nur einige der Punkte, die im nun folgenden Artikel geklärt werden.

Lesezeichen

Sich im Laufe der Zeit angesammelte Artikel, die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir nachfolgend noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.

Die Probanden

Zuerst wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards geben. Für den Ausstattungsvergleich kommt wie im letzten Test das bereits besprochene Asus P5B-E Plus mit Intels P965-Chipsatz zum Einsatz.

Ausstattung der Probanden
LayoutAsus P5N32-E SLIAsus P5B-E PlusAsus Striker Extreme
Features
Asus P5N32-E SLI
Asus P5B-E Plus
Asus Striker Extreme
ChipsatznVidia nForce 680i SLIIntel P965nVidia nForce 680i SLI
Ausbaufähigkeit
für Prozessoren
Pentium 4
Celeron
Pentium 4 EE
Pentium D
Pentium XE
Core 2 Duo
Core 2 Extreme
(Quad-Core)
Pentium 4
Celeron
Pentium 4 EE
Pentium D
Pentium XE
Core 2 Duo
Core 2 Extreme
(Quad-Core)
Pentium 4
Celeron
Pentium 4 EE
Pentium D
Pentium XE
Core 2 Duo
Core 2 Extreme
(Quad-Core)
MB-Revision1.00G1.01G1.00G
Frontside-Bus
533 MHz
800 MHz
1066 MHz
1333 MHzX
Speichertakt/-typ
DDR2-400
DDR2-533
DDR2-667
DDR2-711
DDR2-800
DDR2-1066 X
DDR2-1200 √ (SLI-Ready)X√ (SLI-Ready)
Dual Channel Modusverfügbarverfügbarverfügbar
Maximaler RAM-Ausbau8 GByte (4 Slots)8 GByte (4 Slots)8 GByte (4 Slots)
Multi-GPU-FähigkeitSLIXSLI
OnboardgrafikNicht vorhandenNicht vorhandenNicht vorhanden
OnboardsoundADI AD1988B
8 Kanäle
HD-Audio
ADI AD1988A
8 Kanäle
HD-Audio
ADI AD1988B
8 Kanäle
HD-Audio
Steckplätze2x PCIe x16
1x PCIe x16(x8)
1x PCIe x1
2x PCI
1x PCIe x16
1x PCIe x4
1x PCIe x1
2x PCI
2x PCIe x16
1x PCIe x16(x8)
1x PCIe x1
2x PCI
W-LAN FähigkeitX√ (optionale Steckkarte)
(W-LAN 802.11 a/b/g)
X
HDD-Controller
ATA 133/100/662 GeräteX
(2 Geräte über
JMicron-Controller)
2 Geräte
Serial ATAnForce 680i
SATA 300
6 Geräte
(RAID 0,1, 0+1, 5, JBOD)
Intel ICH8/R
SATA 300
AHCI
6 Geräte
(RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD)

JMicron 363
SATA 300
AHCI
2 Geräte
(RAID 0, 1, JBOD)
(1x eSATA)
nVidia 680i
SATA 300
6 Geräte
(RAID 0, 1, 0+1, 5, JBOD)

Silicon Image 3132
SATA 300
2 Geräte
(RAID 0, 1, JBOD)
2x eSATA
Anschlüsse
USB 2.04x über Rear-
Panel

6x über Mainboard-
Header
4x über Rear-
Panel

4x über Mainboard-
Header
4x über Rear-
Panel

6x über Mainboard-
Header
IEEE 1394 Ports1x über Rear-Panel

1x über Mainboard-
Header
1x über Rear-
Panel

1x über Mainboard-
Header
1x über Rear-
Panel

1x über Mainboard-
Header
LAN-Controller2x Marvell 88E1116

Dual Gigabit Ethernet
Marvell 88E8056

Single Gigabit Ethernet
2x Marvell 88E1116

Dual Gigabit Ethernet
Weitere Anschlüsse2x PS/2
1x Optical S/PDIF
1x Coaxial S/PDIF
2x PS/2
1x Seriell
6x Audio
1x Optical S/PDIF
1x Coaxial S/PDIF
2x PS/2
1x Optical S/PDIF
1x Coaxial S/PDIF
FormatATX
30,0 x 24,4 cm
ATX
30,0 x 24,4 cm
ATX
30,0 x 24,4 cm

Asus Striker Extreme

Mit dem Asus Striker Extreme aus der „Republic of Gamers“-Reihe (R.O.G.) wendet sich Asus an alle Gamer und DIY-Enthusiasten (Do Iit Yourself). Der Karton verfügt über ein Sichtfenstern und eine komplett durchsichtige Verpackung des Mainboards. Das Zubehör findet sich größtenteils in einem extra Karton. Der Lieferumfang ist sehr umfangreich und lässt kaum Wünsche offen. Mit dem Q-Connector hat Asus endlich eine Lösung gegen das lästige Fummeln beim Aufstecken von Power-, Reset-Taster und der Kontroll-LEDs gefunden. Mit Hilfe eines Adapters kann man erst in Ruhe alle nötigen Kabel aufstecken, bevor sie auf das Mainboard gesteckt werden. Gleiches gilt für die meist losen Kabel von USB- und FireWire-Frontanschlüssen der Gehäuse.

Asus Striker Extreme Lieferumfang

Layout

Die aufwendige Passivkühlung mit vier Heatpipes und drei Wärmetauschern fällt beim Asus Striker Extreme als erstes ins Auge. Der sich hinter der ATX-Blende befindende Wärmetauscher kann beim Einsatz von passiven CPU-Kühlern mit einem Aufstecklüfter versehen werden. Die Steckverbindungen für Strom, Laufwerke und Frontanschlüsse sind allesamt am Rand des Mainboards platziert. Eine Besonderheit sind die SATA-Anschlüsse. Diese sind nicht nebeneinander, sondern paarweise übereinander angeordnet. Um alle sechs Anschlüsse unterzubringen, sind drei der blauen Blöcke verbaut.

Wie schon beim Crosshair, dem AM2-Bruder aus der R.O.G.-Serie, finden sich am unteren Mainboard-Rand blau beleuchtete Taster für Power-On, Reset und CMOS-Clear. Gerade Bastler (und Mainboard-Redakteure) wissen dies zu schätzen. Für Lüfter stehen acht Anschlüsse zur Verfügung, welche mit jeweils bis zu 24 Watt belastet werden dürfen. In der Summe dürfen die angeschlossenen Lüfter aber nicht mehr als 84 Watt Strom verbrauchen.

Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme

Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme

Ein echter Blickfang ist das kleine LCD („LCD Poster“) in der sanft beleuchteten ATX-Blende, welches Fehlermeldungen während des Bootens in Schriftform anzeigt – wenn auch meistens für den Benutzer unsichtbar an der Rückseite des Towers. Nach dem Booten wird anschließend entweder die Uhrzeit oder ein im BIOS festlegbarer Text angezeigt. Ebenfalls in der ATX-Blende befindet sich der Schalter für die LED-Beleuchtung des Boards und der Anschlüsse.

Oberhalb vom ATX-Stromanschluss wurde ein beleuchteter Clear-CMOS-Taster angebracht. Neben fast allen Schnittstellen sind blaue LEDs verbaut, die nach dem Drücken des Beleuchtungs-Schalters das Aufstecken von Kabeln auch im Dunkeln ermöglichen. Wer mag, kann die Beleuchtung auch dauerhaft per BIOS, wo sich auch die Beleuchtung des LCD Poster regulieren lässt, aktivieren.

Zwischen den beiden PCIe-x16-Slots sind ganze drei Slots Platz - das sollte auch für ausufernde Kühllösungen Platz genug sein. Bei Vollbestückung mit drei Grafikkarten fallen je nach verwendeter Grafikkarte beide PCI-Slots weg. Mit schmalen Fingern lassen sich die RAM-Riegel tauschen, wenn eine lange Grafikkarte im oberen PEG-Slot steckt. Der kleine Slot oberhalb des primären PEG-Slot dient der Aufnahme der SupremeFX-Soundkarte. Bei den verbauten Elkos handelt es sich durchweg um die Solid-Versionen, die eine deutlich längere Haltbarkeit und Belastbarkeit aufweisen.

Asus Striker Extreme Komponenten

Komponenten Asus Striker Extreme
Nr.FunktionBezeichnungInfo
1NorthbridgenVidia nForce 680i SPPnVidia [10]
2SouthbridgenVidia nForce 680i MCPnVidia [9]
3GBit-NetzwerkMarvell 88E8116 NNCKurz-Info [11]
4SoundchipADI 1988BAnalog Devices [12]
5FireWire 400VIA VT6308PVIA [13]
6Hardware-Monitor, Super-I/OITE IT8716F-SITE [14]

Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme ATX-Blende Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme

Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme Asus Striker Extreme

BIOS

Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 0505 vor. Das nVidia-Media-Shield-BIOS trug die Versionsnummer 6.73, das des SiI 3132 die 7.3.13.

Asus Striker Extreme CPU-Z CPU Asus Striker Extreme CPU-Z RAM

Bildstrecke „Asus Striker Extreme BIOS“ (28 Bilder)
Asus Striker Extreme BIOS

ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „S1&S3“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.

Lüftersteuerung
Asus setzt wie gewohnt auf seine Q-Fan Lüftersteuerung. Damit können fünf der acht Lüfter gesteuert werden - Der CPU-Lüfter sowie der Chassis-Lüfter und die optionalen Lüfter eins bis drei. Der Q-Fan-Modus ist leider nicht beeinflussbar und regelt die Drehzahl nach internen Temperaturvorgaben im BIOS. Alternativ können die Drehzahlen aller Lüfter mit dem „Duty-Cycle“ zwischen 60 und 100 Prozent fest eingestellt werden. Immerhin erlaubt Asus auf diesem Weg die Regelung aller Lüfter, besser wären flexiblere Einstellmöglichkeiten (Q-Fan) für sämtliche Anschlüsse.

Crashfree BIOS
Sollten Übertaktungs-Versuche einmal fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Netzstecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.

Auch missglücktes Flashen des BIOS' lässt sich wieder reparieren, indem beim Booten entweder eine CD, eine Diskette oder ein mit einem passenden BIOS versehener USB-Stick eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf die entsprechende Quelle zu und flasht dann das dort gespeicherte BIOS zurück in das System.

Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, kann dies generell immer auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu eine Diskette, CD oder ein USB-Stick mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter Tools aufgerufen werden.

Software

Was bei Grafikkarten seit Jahren gang und gäbe ist wird von Asus auch beim Striker Extreme durchexerziert: der Packung liegt die Vollversion von Ghost Recon - Advanced Warfighter bei. Ob solche Art von Beilagen demnächst auch bei anderen Mainboards von Asus oder anderen Herstellern Einzug hält, bleibt abzuwarten.

Die beiliegende Software-DVD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist inzwischen per „InstAll Wizard“sowohl bei den Treibern als auch bei den Tools möglich.

Per „Make Disk“ können Treiber-Disketten für die Windows-Installation sowohl für 32-Bit-, als auch für 64-Bit-Systeme angefertigt werden. Wird die CD beim Booten des Rechners eingelegt können ohne Betriebssystem direkt von der CD aus dem Boot-Menü heraus die Treiber-Disketten für die Windows-Installation erstellt werden.

Neben dem bekannten Asus Update stehen auch wieder der AI Booster, AI NOS und PC Probe II zur Verfügung. Zusätzlich zu den Treibern für Windows und Linux sind auch Beta-Treiber für Vista auf der CD vorhanden. Damit bietet Asus eine sehr gute Software-Ausstattung.

Nachfolgend noch ein Blick auf nTune auf dem Asus Striker Extreme. Im Bild-Vergleich wird die unterschiedliche Unterstützung durch das Tool, je nach BIOS, deutlich. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.

Asus Striker Extreme nTune

Asus P5N32-E SLI

Wie von Asus gewohnt hat auch das P5N32-E SLI einen recht guten Lieferumfang. Dazu gehören natürlich ausreichend Kabel und Slotblenden. Vermisst haben wir den Aufstecklüfter für die Wärmetauscher, dieser scheint den Deluxe-Versionen der Mainboards vorbehalten zu sein. Für Bastler liegt der Q-Connector bei.

Asus P5N32-E SLI Lieferumfang

Layout

Auch beim P5N32-E SLI fallen die zwei Heatpipes und die großen Wärmetauscher auf. Die ATX-Blende weist große Lücken auf, fehlen neben den klassischen seriellen-, parallelen- doch auch die eSATA-Schnittstellen. Die Spannungsversorgung des Prozessors ist acht-phasig ausgelegt. Asus verwendet beim P5N32-E ebenfalls hauptsächlich solid-Elkos, in unkritischen Bereichen finden sich auch herkömmliche Kondensatoren. Dass es sich bei unseren Probanden um zweieiige Zwillinge handelt, zeigt nicht zuletzt auch das PCB, auf dem unter anderem noch die Aufdrucke für die Taster am unteren Mainboardrand zu sehen sind.

Asus P5N32-E SLI Komponenten

Komponenten Asus P5N32-E SLI
Nr.FunktionBezeichnungInfo
1NorthbridgenVidia nForce 680i SPPnVidia [9]
2SouthbridgenVidia nForce 680i MCPnVidia [9]
3GBit-NetzwerkMarvell 88E8116 NNCKurz-Info [10]
4SoundchipADI 1988BAnalog Devices [11]
5FireWire 400VIA VT6308PVIA [12]
6Hardware-Monitor, Super-I/OITE IT8716F-SITE [13]

Asus P5N32-E SLI Asus P5N32-E SLI ATX-Blende Asus P5N32-E SLI Asus P5N32-E SLI

Asus P5N32-E SLI Asus P5N32-E SLI Asus P5N32-E SLI Asus P5N32-E SLI

BIOS

Das BIOS lag zum Testzeitpunkt in der Version 0405 vor. Das nVidia-Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 6.73.

Asus P5N32-E SLI CPU-Z CPU Asus P5N32-E SLI CPU-Z RAM

Bildstrecke „Asus P5N32-E SLI BIOS“ (28 Bilder)
Asus P5N32-E SLI BIOS

ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „Auto“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.

Lüftersteuerung
Asus setzt wie gewohnt auf seine Q-Fan Lüftersteuerung. Damit können vier von acht Lüftern gesteuert werden.

Crashfree BIOS
Sollten Übertaktungs-Versuche einmal fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Netzstecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.

Auch missglücktes Flashen des BIOS' lässt sich wieder reparieren, indem beim Booten entweder eine CD, eine Diskette oder ein mit einem passenden BIOS versehener USB-Stick eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf die Quelle zu und flasht dann das dort gespeicherte BIOS zurück ins System.

Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, kann dies generell immer auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu eine Diskette, CD oder ein USB-Stick mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter Tools aufgerufen werden.

Software

Auch für die Software des P5N32-E SLI gilt im Endeffekt dasselbe wie für die des Striker Extreme. Die beiliegende Software-CD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist inzwischen per „InstAll Wizard“sowohl bei den Treibern als auch bei den Tools möglich.

Per „Make Disk“ können Treiber-Disketten für die Windows-Installation sowohl für 32-Bit-, als auch für 64-Bit-Systeme angefertigt werden. Wird die CD beim Booten des Rechners eingelegt können ohne Betriebssystem direkt von der CD aus dem Boot-Menü heraus die Treiber-Disketten für die Windows-Installation erstellt werden.

Neben dem bekannten Asus Update stehen auch wieder der AI Booster, AI NOS und PC Probe II zur Verfügung. Zusätzlich zu den Treibern für Windows und Linux sind auch Beta-Treiber für Vista auf der CD vorhanden. Damit bietet Asus eine sehr gute Software-Ausstattung.

Hier noch ein Blick auf nTune auf dem Asus P5N32-E SLI. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.

Asus P5N32-E SLI nTune

Testsystem

Benchmarks

Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen.

Synthetische Benchmarks

PCMark05

PCMark05 - Gesamt

Asus Striker Extreme
6.215
Asus P5W DH Deluxe
6.208
Asus P5N32-E SLI
6.167
Asus P5B-E Plus
6.164
EVGA 680i SLI
6.046
Angaben in Punkten

PCMark05 - Festplatte

Asus P5W DH Deluxe
6.546
Asus Striker Extreme
6.473
Asus P5B-E Plus
6.461
EVGA 680i SLI
6.423
Asus P5N32-E SLI
6.417
Angaben in Punkten

PCMark05 - Grafikkarte

EVGA 680i SLI
8.748
Asus P5B-E Plus
8.346
Asus Striker Extreme
8.333
Asus P5W DH Deluxe
8.277
Asus P5N32-E SLI
8.267
Angaben in Punkten

PCMark05 - Prozessor

Asus Striker Extreme
4.799
Asus P5B-E Plus
4.796
Asus P5N32-E SLI
4.796
EVGA 680i SLI
4.792
Asus P5W DH Deluxe
4.792
Angaben in Punkten

PCMark05 - Speicher

EVGA 680i SLI
4.649
Asus Striker Extreme
4.627
Asus P5N32-E SLI
4.626
Asus P5W DH Deluxe
4.569
Asus P5B-E Plus
4.490
Angaben in Punkten

Sandra 2007

Sandra 2007 - Multimedia

  •  Integer
  •  Float
EVGA 680i SLI
102.790
55.406
Asus P5N32-E SLI
102.878
55.454
Asus Striker Extreme
102.893
55.459
Asus P5W DH Deluxe
103.042
55.547
Asus P5B-E Plus
103.081
55.561
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)

Sandra 2007 - Memory

  •  Int ALU
  •  Float FPU
Asus P5B-E Plus
5.387
5.390
Asus P5W DH Deluxe
5.541
5.551
Asus Striker Extreme
5.649
5.653
Asus P5N32-E SLI
5.652
5.655
EVGA 680i SLI
5.669
5.672
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

PCI Express-Leistung

Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [18] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.

PCI Express Rückkanal Bandbreite

Asus P5B-E Plus
1.331
EVGA 680i SLI
1.280
Asus P5W DH Deluxe
1.205
Asus P5N32-E SLI
1.161
Asus Striker Extreme
1.152
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

System-Benchmarks

Worldbench

Der Worldbench [19] ist eine Sammlung aus einem dutzend Anwendungen, die per Script automatisch ablaufen. Die dabei benötigte Zeit wird automatisch gemessen und bildet neben den Einzelwertungen dann einen Gesamtwert für das gestetete System.

Worldbench - Gesamt

EVGA 680i SLI
123
Asus P5W DH Deluxe
123
Asus P5B-E Plus
122
Asus Striker Extreme
121
Asus P5N32-E SLI
121
Angaben in Punkten

ACDSee PowerPack 5.0

Worldbench - ACDSee

EVGA 680i SLI
488
Asus Striker Extreme
489
Asus P5N32-E SLI
490
Asus P5B-E Plus
499
Asus P5W DH Deluxe
499
Angaben in Sekunden

Adobe Photoshop 7.0.1

WorldBench - Adobe Photoshop

Asus P5B-E Plus
293
Asus P5W DH Deluxe
294
EVGA 680i SLI
295
Asus Striker Extreme
296
Asus P5N32-E SLI
296
Angaben in Sekunden

Adobe Premiere 6.5

WorldBench - Adobe Premiere

Asus P5W DH Deluxe
356
Asus P5B-E Plus
358
EVGA 680i SLI
366
Asus Striker Extreme
366
Asus P5N32-E SLI
369
Angaben in Sekunden

Nero Express 6.0.0.3

WorldBench - Nero Express

EVGA 680i SLI
218
Asus P5B-E Plus
218
Asus P5W DH Deluxe
219
Asus P5N32-E SLI
220
Asus Striker Extreme
221
Angaben in Sekunden

Discreet 3ds max 5.1

WorldBench - 3ds max (DirectX)

Asus P5B-E Plus
251
Asus P5N32-E SLI
253
Asus P5W DH Deluxe
256
EVGA 680i SLI
257
Asus Striker Extreme
258
Angaben in Sekunden

WorldBench - 3ds max (OpenGL)

Asus P5B-E Plus
271
Asus P5W DH Deluxe
274
EVGA 680i SLI
279
Asus Striker Extreme
281
Asus P5N32-E SLI
282
Angaben in Sekunden

MS Office XP SP2

WorldBench - MS Office

Asus Striker Extreme
510
Asus P5B-E Plus
512
Asus P5N32-E SLI
518
Asus P5W DH Deluxe
521
EVGA 680i SLI
522
Angaben in Sekunden

MS Media Encoder 9.0

WorldBench - MS Media Encoder

Asus P5W DH Deluxe
268
Asus P5B-E Plus
269
EVGA 680i SLI
271
Asus P5N32-E SLI
274
Asus Striker Extreme
275
Angaben in Sekunden

Mozilla 1.4

WorldBench - Mozilla

EVGA 680i SLI
328
Asus P5W DH Deluxe
329
Asus Striker Extreme
359
Asus P5B-E Plus
370
Asus P5N32-E SLI
378
Angaben in Sekunden

Multitasking

WorldBench - Multitasking

Asus P5W DH Deluxe
397
EVGA 680i SLI
401
Asus P5N32-E SLI
404
Asus Striker Extreme
425
Asus P5B-E Plus
429
Angaben in Sekunden

Musicmatch Jukebox 7.10

WorldBench - MusicMatch Jukebox

Asus P5N32-E SLI
494
Asus P5B-E Plus
495
Asus P5W DH Deluxe
495
Asus Striker Extreme
496
EVGA 680i SLI
497
Angaben in Sekunden

VideoWave Movie Creator 1.5

WorldBench - Roxio Movie Creator

Asus P5B-E Plus
247
EVGA 680i SLI
249
Asus Striker Extreme
249
Asus P5W DH Deluxe
249
Asus P5N32-E SLI
250
Angaben in Sekunden

WinZip 8.1

WorldBench - WinZip

Asus P5W DH Deluxe
265
EVGA 680i SLI
266
Asus P5B-E Plus
266
Asus Striker Extreme
266
Asus P5N32-E SLI
266
Angaben in Sekunden

Schnittstellen

Netzwerk

Das Messen der im Netzwerk erreichten Geschwindigkeit ist nicht ganz einfach. Wir greifen daher auf ein Tool von Microsoft zurück, das im DDK von Windows 2000 enthalten ist. Es hört auf den Namen NTttcp und hilft bei der Treiberentwicklung. Wir nutzen folgende Einstellungen:

Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹Server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000

Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.

Netzwerk - Daten-Durchsatz

  •  LAN 1
  •  LAN 1 (TCP/IP Beschl.)
  •  LAN 2
  •  LAN 2 (TCP/IP Beschl.)
Asus P5N32-E SLI
930
937
936
941
Asus P5W DH Deluxe
936
936
Asus Striker Extreme
939
938
941
943
Asus P5B-E Plus
940
EVGA 680i SLI
941
942
939
941
Angaben in Megabit pro Sekunde

Netzwerk - CPU-Last

  •  LAN 1
  •  LAN 1 (TCP/IP Beschl.)
  •  LAN 2
  •  LAN 2 (TCP/IP Beschl.)
Asus P5W DH Deluxe
17,69
15,49
Asus P5B-E Plus
19,34
EVGA 680i SLI
20,74
12,05
23,04
16,92
Asus P5N32-E SLI
22,76
17,50
21,86
15,46
Asus Striker Extreme
23,25
17,29
20,54
12,04
Angaben in Prozent

USB

Wie in der Einleitung angekündigt werden wir in Zukunft als externes HDD-Laufwerk ein Pleiades-Super-S-Combo-Gehäuse einsetzen, das neben USB, FireWire 400 + 800 auch per eSATA angesprochen werden kann. Zum Vergleich werden wir in diesem Review im Diagramm noch die Werte der externen Iomega-Festplatte angeben. Die gemessenen Werte des Pleiades-Gehäuse werden nur in Textform angegeben. In kommenden Reviews werden wir nur noch mit dem Pleiades-Gehäuse Messungen der Schnittstellen durchführen. Da uns das EVGA 680i SLI nicht mehr zur Verfügung stand, müssen wir dessen Messwerte schuldig bleiben.

Mit einer externen Festplatte und der Software HD Tach 3.0.1.0 RW messen wir die Schnittstellengeschwindigkeiten. Wir verwenden dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“.

USB Schnittstelle - Durchschnitt

EVGA 680i SLI
30,8
Asus P5B-E Plus
30,8
Hinweis: Pleiades: 34,6
Asus Striker Extreme
30,8
Hinweis: Pleiades: 34,9
Asus P5N32-E SLI
30,8
Hinweis: Pleiades: 34,7
Asus P5W DH Deluxe
27,6
Hinweis: Pleiades: 34,6
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

USB Schnittstelle - Burst

Asus P5B-E Plus
31,2
Hinweis: Pleiades: 35,1
Asus P5N32-E SLI
31,0
Hinweis: Pleiades: 37,4
EVGA 680i SLI
30,9
Asus Striker Extreme
30,9
Hinweis: Pleiades: 37,5
Asus P5W DH Deluxe
27,7
Hinweis: Pleiades: 35,1
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

USB Schnittstelle - CPU-Last

EVGA 680i SLI
6
Asus Striker Extreme
6
Hinweis: Pleiades: 9
Asus P5B-E Plus
4
Hinweis: Pleiades: 6
Asus P5W DH Deluxe
4
Hinweis: Pleiades: 9
Asus P5N32-E SLI
3
Hinweis: Pleiades: 9
Angaben in Prozent

FireWire

FireWire Schnittstelle - Durchschnitt

EVGA 680i SLI
40,6
Asus P5B-E Plus
40,5
Hinweis: Pleiades: 41,6
Asus P5W DH Deluxe
40,4
Hinweis: Pleiades: 41,6
Asus Striker Extreme
39,1
Hinweis: Pleiades: 39,9
Asus P5N32-E SLI
39,1
Hinweis: Pleiades: 39,8
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

FireWire Schnittstelle - Burst

EVGA 680i SLI
43,0
Asus P5B-E Plus
42,9
Hinweis: Pleiades: 43
Asus P5W DH Deluxe
42,9
Hinweis: Pleiades: 43
Asus P5N32-E SLI
41,5
Hinweis: Pleiades: 41,3
Asus Striker Extreme
41,1
Hinweis: Pleiades: 41,2
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

FireWire Schnittstelle - CPU-Last

Asus P5N32-E SLI
2
Hinweis: Pleiades: 1
EVGA 680i SLI
1
Asus P5B-E Plus
1
Hinweis: Pleiades: 1
Asus Striker Extreme
1
Hinweis: Pleiades: 1
Asus P5W DH Deluxe
1
Hinweis: Pleiades: 1
Angaben in Prozent

eSATA

Um einen Vergleich zum direkten Anschluss der verwendeten WD Raptor zu bieten, folgen hier in Textform die Messwerte beim Anschluss an die ICH8/R des Asus P5B-E Plus. Durchschnitt: 65,1 MB/s, Burst: 123,7 MB/s, CPU-Last: 1 Prozent.

Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf eine nicht vorhandene eSATA-Schnittstelle hin.

eSATA Schnittstelle - Durchschnitt

Asus P5B-E Plus
65,1
Asus Striker Extreme
65,1
Asus P5W DH Deluxe
65,1
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

eSATA Schnittstelle - Burst

Asus P5W DH Deluxe
148,5
Asus Striker Extreme
122,0
Asus P5B-E Plus
117,4
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

eSATA Schnittstelle - CPU-Last

Asus P5W DH Deluxe
4
Asus P5B-E Plus
2
Asus Striker Extreme
1
Angaben in Prozent

Sound

Mit dem RightMark Audio Analyzer messen wir den OnBoard-Sound der jeweiligen Probanden. Dazu wird mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen. Als Vergleich sind noch die Werte der X-Fi mit einem Loop-Kabel angegeben.

MainboardFrequency response
(40 Hz bis 15 kHz), dB
Noise level
dB (A)
Dynamic range
dB (A)
THD
%
IMD
%
Stereo crosstalk
dB
Asus P5B-E Plus
(ADI AD1988A)
Wiedergabe
+0,13, -0,07
(Sehr gut)
-87,3
(Gut)
86,8
(Gut)
0,0041
(Sehr gut)
0,059
(Gut)
-80,2
(Sehr gut)
Asus P5B-E Plus
(ADI AD1988A)
Aufnahme
+0,16, -0,08
(Sehr gut)
-72,1
(Durchschnitt)
72,3
(Durchschnitt)
0,0097
(Sehr gut)
0,127
(Durchschnitt)
-71,9
(Gut)
Asus P5N32-E SLI
(ADI AD1988B)
Wiedergabe
+0,12, -0,07
(Sehr gut)
-89,7
(Gut)
88,6
(Gut)
0,0055
(Sehr gut)
0,048
(Gut)
-89,5
(Exzellent)
Asus P5N32-E SLI
(ADI AD1988B)
Aufnahme
+0,13, -0,11
(Sehr gut)
-70,6
(Durchschnitt)
70,7
(Durchschnitt)
0,0073
(Sehr gut)
0,155
(Durchschnitt)
-71,2
(Gut)
Asus P5W DH Deluxe
(Realtek ALC882M)
Wiedergabe
+0,14, -0,19
(Sehr gut)
-85,4
(Gut)
85,2
(Gut)
0,0031
(Sehr gut)
0,025
(Gut)
-80,8
(Sehr gut)
Asus P5W DH Deluxe
(Realtek ALC882M)
Aufnahme
+0,12, -0,27
(Sehr gut)
-78,3
(Durchschnitt)
77,9
(Durchschnitt)
0,0083
(Sehr gut)
0,076
(Gut)
-76,2
(Sehr gut)
Asus Striker Extreme
(ADI AD1988B)
Wiedergabe
+0,11, -0,07
(Sehr gut)
-86,9
(Gut)
86,4
(Gut)
0,0036
(Sehr gut)
0,048
(Gut)
-86,3
(Exzellent)
Asus Striker Extreme
(ADI AD1988B)
Aufnahme
+0,13, -0,15
(Sehr gut)
-71,2
(Durchschnitt)
71,1
(Durchschnitt)
0,0059
(Sehr gut)
0,133
(Durchschnitt)
-69,1
(Gut)
EVGA 680i SLI
(Realtek ALC885)
Wiedergabe
+0,01, -0,05
(Exzellent)
-87,6
(Gut)
87,5
(Gut)
0,0016
(Exzellent)
0,019
(Sehr gut)
-85,5
(Exzellent)
EVGA 680i SLI
(Realtek ALC885)
Aufnahme
+0,06, -0,05
(Exzellent)
-77,1
(Durchschnitt)
77,6
(Durchschnitt)
0,0030
(Sehr gut)
0,089
(Gut)
-80,3
(Sehr gut)
Creative SoundBlaster
X-Fi Elite Pro
[20]
+0,02, -0,08
(Exzellent)
-94,8
(Sehr gut)
94,7
(Sehr gut)
0,0009
(Exzellent)
0,0054
(Exzellent)
-94,7
(Exzellent)

Leider hatte die FX-Supreme-Soundkarte des Striker Extreme offenbar einen Hardwarefehler. So kam es beim Aufnahme-Test ständig zum sogenannten „Interchannel Leakage“, also dem Übersprechen von einem Kanal auf den anderen. Einhergehend waren sehr schlechte Messwerte. Da uns noch das Asus Crosshair mit der identischen Soundkarte zur Verfügung stand, nutzten wir diese und haben damit die oben aufgeführten Messwerte erreicht. Diese liegen in etwa auf dem Niveau der Messungen mit dem Asus Crosshair [21].

Controller

Für die Messung der Geschwindigkeit der Festplatten nutzen wir wieder HD Tach 3.0.1.0 RW. Wir nutzen dabei die Einstellung „Long bench (32 MB Zones)“ im Schreib- und Lese-Modus.

Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.

RAID 0

RAID 0 - Lesen Durchschnitt

 Chipsatz:
Asus P5B-E Plus
97,6
Hinweis: 129,5 mit 3 HDDs
Asus P5W DH Deluxe
97,1
Hinweis: 124,7 mit 3 HDDs
EVGA 680i SLI
92,7
Hinweis: 87 mit 3 HDDs
Asus Striker Extreme
91,9
Hinweis: 84,4 mit 3 HDDs
Asus P5N32-E SLI
91,7
Hinweis: 84,3 mit 3 HDDs
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

RAID 0 - Schreiben Durchschnitt

 Chipsatz:
Asus P5B-E Plus
97,6
Hinweis: 135,9 mit 3 HDDs
Asus P5W DH Deluxe
97,1
Hinweis: 136,7 mit 3 HDDs
EVGA 680i SLI
91,9
Hinweis: 129,3 mit 3 HDDs
Asus Striker Extreme
91,7
Hinweis: 128 mit 3 HDDs
Asus P5N32-E SLI
91,6
Hinweis: 126,4 mit 3 HDDs
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

RAID 0 - Burst

 Chipsatz:
Asus P5B-E Plus
295,2
Hinweis: 346,3 mit 3 HDDs
Asus P5W DH Deluxe
291,7
Hinweis: 225 mit 3 HDDs
EVGA 680i SLI
261,7
Hinweis: 257,4 mit 3 HDDs
Asus Striker Extreme
261,5
Hinweis: 250,6 mit 3 HDDs
Asus P5N32-E SLI
254,1
Hinweis: 235,5 mit 3 HDDs
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

RAID 0 - CPU-Last

 Chipsatz:
Asus Striker Extreme
8
Hinweis: 5 mit 3 HDDs
EVGA 680i SLI
5
Hinweis: 7 mit 3 HDDs
Asus P5B-E Plus
5
Hinweis: 11 mit 3 HDDs
Asus P5W DH Deluxe
5
Hinweis: 8 mit 3 HDDs
Asus P5N32-E SLI
4
Hinweis: 7 mit 3 HDDs
Angaben in Prozent

Reichlich seltsam sind die Ergebnisse im RAID 0 bei Verwendung von mehr als zwei HDDs auf dem nForce 680i. Je nachdem welche der fünf freien SATA-Ports belegt werden, zeigt HD-Tach völlig unterschiedliche Ergebnisse an. Auch HDTune zeigte bei den Messungen quasi keinen Unterschied beim 680i mit zwei oder drei HDDs im RAID 0. Ob dies nun an den Benchmarks liegt oder am nVidia-Chipsatz müssen wir leider ungeklärt lassen.

RAID 1

RAID 1 - Lesen Durchschnitt

 Chipsatz:
Asus P5B-E Plus
48,8
Asus P5W DH Deluxe
48,8
Asus P5N32-E SLI
48,1
Asus Striker Extreme
47,7
EVGA 680i SLI
39,3
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

RAID 1 - Schreiben Durchschnitt