Razer-Mäuse genießen einen sehr zwiespältigen Ruf. Für die einen sind die Schlangennager Sinnbild für hochwertiges, ausgefeiltes Gaming-Equipment, für die anderen zumindest ergonomisch eine Katastrophe. Doch wie divergent die Meinungen über Optik, Qualität und Handling der Razer-Sprösslinge auch sein mögen, aus technischer Sicht wissen die Kalifornischen Mäuseentwickler ihre Anhänger immer wieder zu entzücken und sind mit ihren Produkten nicht selten Voreiter für den gesamten Markt.
Gerade in der jüngeren Vergangenheit scheinen die Razer-Mannen nicht müde zu werden, die Fangemeinde mit neuen Spiele-Mäusen zu erfreuen respektive alte Mausgenerationen neu aufleben zu lassen. Dabei soll die Lachesis, benannt nach der nachtaktiven Buschmeister-Schlange, in den Gebieten Geschwindigkeit, Präzision und Technik die durch die Copperhead und die Deathadder ausgefräste Erfolgsspur noch erweitern. Mit Hilfe der neuen Ergonomie und des wahnwitzigen 4000-DPI-Sensors wird dabei auch der sensibelste Speed-Junkie an die Grenzen seiner motorischen wie neuronalen Belastbarkeit getrieben.
Apropos Erfolg: Äußerst erfolgreich hält sich auch die Razer Diamondback, die Klapperschlange, die in der Ur-Version 2004 das Licht der Welt erblickte und bis heute weitläufig verfügbar ist. Im Zuge dieser enormen Langlebigkeit und Beliebtheit sah sich Razer nun angehalten, der doch etwas betagten Diamondback eine Frischzellenkur zu gestatten und sie, optisch der Copperhead angenährt, mit Razers aktueller 3G-Infrarotsensor-Technik zu versorgen.
Wir haben uns im Rahmen einer Kurztestbeurteilung beide Nager, sowohl die Lachesis als auch die Diamondback 3G, kurz bevor es mit der CeBit wohl in eine neue Mausrunde [1] geht, ins Haus geholt und ihnen in gewohnter Manier auf den Zahn gefühlt.
An der Ergonomie der Diamondback-Serie scheiden sich die Geister. Das symmetrische, beidhändig verwendbare, nach hinten tropfenförmig zusammenlaufende Design des Nagers verzichtet weitgehend auf handangepasste Formen, sondern kommt untailliert, ohne bequeme Fingerablagen daher und zwingt der Führungshand eine relativ gestreckte Liegepostion auf. Der flach verlaufende, kurze sowie schlanke Mauskörper füllt, nur an wenigen Punkten berührend, unter der entspannt gewölbten Hand ein vergleichsweise geringes Volumen aus und eignet sich daher vornehmlich für kleinere bis mittelgroße Hände. Für ungeübte Anwender kann die ungewohnte Handauflage bei längerer, intensiver Nutzung unter Umständen sogar etwas ermüdend wirken.
Hinsichtlich der Materialwahl und Oberflächenbeschaffenheit bleibt Razer seinem Konzept treu. Die im Rückenbereich mit dem unbeleuchteten Razer-Emblem verzierte Oberschale wird von einem matten, leicht angeraut-gummierten Kunststoff mit schmeichelndem Effekt und passabler Griffigkeit dominiert, während die Unterschale aus sehr glattem Kunststoff gefertigt ist, auf dem sich bisweilen durch die aufliegenden Finger ein etwas schmierig-klebriger Film entwickelt. Zwischen diesen beiden Parts liegt ein transparent-milchiger Gummistreifen, der – je nach Version blau, grün oder rot – LED-hintergrundbeleuchtet wird. Die Bedienung der Maus erfolgt, bedingt durch die Formgebung, vorzugsweise durch das Handling von Zeige- und Mittelfinger. Zum schnellen Aufnehmen und Absetzen bietet der Mauskörper aber ebenfalls ausreichend Angriffsfläche und Halt.
Zum fröhlichen Klicken lädt die Klapperschlange mit ihren zwei Haupttasten, ihrem LED-lichtdurchdrungenen Mausrad mit Mitteltastenfunktion und ihren zwei Seitenwippen ein. Die Haupttasten zur Auflage von Zeige- und Mittelfinger sind von der übrigen Oberschale separiert, unterstützen die optimale Fingerposition durch ihre leichte Konkavwölbung und neigen je nach Modell und Fertigungstoleranz unter Umständen minimal zum Klappern. Sie bieten über ihre gesamte Fläche einen gleichmäßigen, wohldefinierten Druckpunkt mit etwas grellem Klickgeräusch. Das 2-Wege-Mausrad der Diamondback-Serie gehört eindeutig zu den besseren Razer-Mausrädern und wurde glücklicherweise auch bei der 3G nicht verändert. Die Griffigkeit des unstrukturierten, weichgummierten Rades sowie sein Drehwiderstand am Raster und sein eigentlicher Druckpunkt sind nahezu optimal gewählt. Zusätzlich verfügt die Diamondback links wie rechts über je zwei Zusatztasten, welche typischerweise als Kippschalter realisiert wurden, die mit dem Daumen auf der einen Seite recht gut, mit dem Ringfinger auf der anderen Seite nur erschwert zu erreichen sind. Für unseren Geschmack könnten die Wippen noch etwas weiter nach vorn rutschen. Ihre Handhabung ist ähnlich zweier normaler Tasten mit gutem Anschlagverhalten und hellem Bediengeräusch, wird aber durch die geringe Schaltergröße nicht unbedingt vereinfacht. Effektiv kann man den Razer-Nager also als Fünftastenmaus nutzen.
Die technische Seite der Diamondback 3G wurde im Zuge der Neuauflage etwas aufpoliert. So liegt der Abtastung zwar nach wie vor ein im infraroten Wellenlängenbereich arbeitender Sensor zu Grunde, seine maximale Performance wurde allerdings von 1600 DPI der Ur-Diamondback auf nunmehr 1800 DPI Dank „Razer Precision 3G“ angehoben. Damit bietet die Diamondback 3G eine solide Basis, um sehr hohe Bewegungsgeschwindigkeiten und Beschleunigungen tadellos zu digitalisieren.
In Sachen Handling zeigt sich die kleine, leichte Klapperschlange als sehr bewegungsfreudig und agil. Leichtfüßig gleitet sie mit ihren Teflon-Untersetzern über jedwede Form von Mauspad und hinterlässt einen ausgesprochen präzisen Führeindruck. Dabei weist sie die besten Navigiereigenschaften auf Stoff-Mauspads und Holzoberflächen auf, während sie auf noch schnelleren, rauen Oberflächen kaum noch zu bändigen ist.
Anders als beispielsweise Logitech mit ihrer einheitlichen Setpoint-Software bietet Razer zu jedem Produkt eine eigenständige Treiberentwicklung an. Damit hält man die Dateigröße in einem sehr verträglichen Rahmen (der Download des Diamondback-3G-Treibers ist 6,3 MByte groß), die Festplatteninstallation nimmt knapp 12 MByte in Anspruch. So bietet die Software, die sich im Kern nur optisch von jener der Ur-Diamondback unterscheidet, allerdings auch kaum mehr als die Standardeinstellungen. Ablegbare Profile, die sich über einfachen Tastendruck aufrufen lassen, sucht man bei der ursprünglich belassenen Diamondback 3G vergebens.
Die Sensibilitätseinstellungen und Geschwindigkeitseinstellungen lassen sich im Treibermenü sehr fein justieren und bei Bedarf auch per Maustaste und Radkombination („On-the-Fly-Sensivity“) ohne Treibermenüaufruf verändern, wobei die Skala von 1 bis 10 mit der aktuellen Einstellung in 0,5er-Schritten eingeblendet wird. Im Treiber kann man die X- und Y-Achse unabhängig voneinander betrachten. Geschwidigkeitseinstellungen mit entsprechenden Testfeldern sind natürlich auch für das Mausrad sowie den Doppelklick vorhanden. Die Abtastrate lässt sich leider nicht schrittweise variieren, sondern ist auf 800 DPI oder 1800 DPI beschränkt. Alle Tasten der Maus können selbstverständlich frei belegt werden. Die Beleuchtung der Maus ist nicht deaktivierbar.
Mit der Lachesis schlägt Razer neue Ergonomiewege ein. Ein beidhändig verwendbares Design beibehaltend, streckt man die Handauflage noch weiter, wird im Bauchbereich deutlich voluminöser und höher als beispielsweise die Diamondback, fällt aber im Frontbereich wieder muldenartig ab und legt der Führungshand somit eine flache, sogar nach vorne leicht abfallende Anstellung nahe. Dabei setzt Razer auf eine ausgeprägte Taille und eine äußerst üppige Oberweite – die Lachesis ist im Bereich der beiden Haupttasten breit genug, um diese mit je zwei Fingern bedienen zu können. Ob ihrer Abmessungen und ihrer unorthodoxen Formgebung eignet sich der Nager daher eher für größere Hände mit ergonomischer Experimentierfreudig- und Anpassbarkeit.
Qualitativ macht auch die etwas schwerere, robuste Lachesis eine gute Figur. Ihre aus einem Stück gefertigte Oberschale besteht aus dem gleichen mattschwarzen, gummierten Kunststoff, der schon ihre Vorgänger zum erfolgreichen Handschmeichler gemacht hat. Die Unterschale präsentiert sich im Kontrast wiederum aalglatt und schmierig und weist an der Mittelposition beidseitig eine eckige Einkerbung auf, in der sich vornehmlich Daumen respektive der kleine Finger ausruhen dürfen. Der Übergang zwischen Ober- und Unterteil der Maus erscheint, da eine umlaufende Gummierung wie etwa bei der Diamondback 3G oder der Copperhead fehlt, recht spitz und kantig. Auch die Lachesis verfügt über das großformatige Razer-Logo auf der Rückenwölbung, das sich auf Wunsch einer pulsierenden LED-Hintergrundbeleuchtung erfreut.
Die Lachesis verfügt über insgesamt acht belegbare Tasten plus Mausrad. Die beiden Haupttasten weisen dabei einen kraftvollen Druckpunkt mit etwas hohl-dumpfen Bediengeräusch und gute Fingerführbarkeit aufgrund ihrer ausgeprägten Konkavmuldung auf. Beim Mausrad setzt Razer leider auf ein anderes Modell als bei der Diamondback 3G. Das verwendete, ebenfalls beleuchtete Kunststoffrad mit geriffelter Oberflächenstruktur präsentiert sich als recht träges und schwergängiges Scrollutensil mit ratterndem Bewegungsgeräusch. Der Druckpunkt als dritte Taste ist dagegen ordentlich gewählt. Als Seitentasten stellt die Lachesis rechts wie links zwei großflächige, matt-raue Bedienelemente zur Verfügung, die reliefartig etwas aus der Unterschale herausstehen, sich somit gut erfühlen lassen und von denen zumindest das Daumenseitenpaar ideal erreichbar ist. Ihr Druckwiderstand wurde, von einem helldumpfen Klickton unterlegt, recht hoch gewählt, sodass einem ungewollten Auslösen sicher vorgebeugt wird. Im Bereich hinter dem Mausrad platziert Razer zwei weitere Funktionstasten, die serienmäßig für die DPI-Umschaltung konfiguriert sind. Einige Anwender berichten, dass zumindest die obere der beiden Tasten bei ihrer Lachesis etwas locker sitzt – in unserem Fall stimmt die Festigkeit und Druckeigenschaft der beiden Buttons allerdings.
An der Mausunterseite findet sich ein weiterer kleiner Knopf, mit dem sich die intern gespeicherten Belegungsprofile durchschalten lassen. Denn genau wie die Copperhead oder die Death Adder verfügt auch die Lachesis über einen mauseigenen 32-KByte-Speicher, genannt Razer Synapse, auf dem sich bis zu fünf Konfigurationsmuster PC-unabhängig ablegen lassen können.
Mit dem verbauten Sensor toppt Razer alle Mauskontrahenten des Marktes und setzt die Spitzenmarke in Sachen Abtastrate auf 4000 DPI. Anders als bei der Diamondback oder bei der Death Adder setzen die Schlangenbendiger dabei wieder auf die Lasertechnologie. Hochsensiblen Anwendern wird damit ein pfeilschnelles Werkzeug in die Hand gegeben, das seinesgleichen sucht. Dabei arbeitet die Abtastung allerdings bei sehr hohen Geschwindigkeiten sowohl auf unseren Evergleide Titan Stoffmauspad als auch auf dem nackten Tischholz nicht mehr fehlerfrei: Anders als beispielsweise bei der Diamondback 3G mit ihrem Infrarotsensor treten bei der Lachesis Unstetigkeiten in der Übertragung auf. Mit anderen Worten, der Mauszeiger springt. Dieses Phänomen tritt allerdings erst bei Geschwindigkeiten auf, die im normalen Alltags- und Spielebetrieb kaum realistisch sind.
Positiv fällt der im Vergleich zu anderen Mäusen etwas geringere Lift-off-Abstand auf. Das bedeutet, dass der Sensor seine Datenaufnahme unterbricht, sobald man die Maus nur wenig anhebt. Dies ist im Besonderen für so genannte Low-Sense-Spieler, die mit sehr langsamen Mauseinstellungen arbeiten, entscheidend, da sie ihren Nager zur Bewegung permanent umsetzen müssen.
Hinsichtlich ihrer Agilität steht die schwerere und größere Lachesis der flinken Diamondback 3G kaum nach. Besonders in Sachen Gleitfähigkeit spielen die Razerentwicklungen bisweilen noch in einer anderen Liga und hängen Dank ihrer Teflonbefußung die Konkurrenz von Logitech und Co. spürbar ab. Ob auf Stoff, Hartplastik, Glas oder Holz – die Lachesis schießt reibungsarm und leise über die Untergründe.
Wie bei Razer üblich, kann man neben dem Treiber auch Firmware-Updates für die Maus installieren. Beide lagen für die Lachesis zum Testzeitpunkt aber in der Version 1.00 vor, sodass zum Urzustand des Nagers keine Veränderungen vorgenommen wurden. Der Treiber der Lachesis ist gepackt 7,5 MByte groß und verschlingt 15 MByte Festplattenspeicherplatz. Dabei kommt die Oberfläche der Software in der gewohnt verspielten Grün-Schwarz-Aufmachung mit überarbeitbarer Übersichtlichkeit daher.
Dafür stehen dem Anwender mehr Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, als sie der Treiber der Diamondback 3G bietet. Zunächst lässt aber auch die Lachesis-Software das Feintuning der Sensibilitätseinstellungen in X- und Y-Richtung zu. Ferner lassen sich alle Tasten inklusive der DPI-Schalter mit beliebigen Funktionen oder Makros belegen. Darüber hinaus bietet natürlich auch die Lachesis die On-The-Fly-Sinsivity-Funktion.
Die LED-Beleuchtung für Mausrad und Razer-Rückenlogo kann getrennt voneinander deaktiviert werden. Weiterhin lassen sich, und das ist eine Neuerung der Lachesis, im Spektrum von 125 bis 4000 DPI fünf DPI-Positionen in 125er-Schritten frei festlegen, die mit Hilfe der als DPI-Umschalter definierten Tasten durchgeschaltet werden können. Damit wird eine sehr feine, auf die eigenen Ansprüche abgestimmte Feineinstellung der Abtastrate ermöglicht. Leider wird die aktuelle Einstellung aber nicht am Bildschirm eingeblendet.
Den letzten wichtigen Punkt im Treiber stellt die bereits genannte Profilbelegung dar. Die Lachesis kann fünf unabhängige Einstellungsprofile auf dem internen Speicher abgelegen, die an jedem beliebigen PC abgerufen werden können.
Analog zu den Betrachtungen in unserem letzten großen Mausvergleich [5] wollen wir auch die Razer-Sprösslinge im bewerteten Testfeld einordnen. Die Vergabe der Punkte orientiert sich dabei immer an den aufgeführten Referenzen, kann nach den eigenen Präferenzen aber stärker respektive weniger stark gewichtet werden.
Demnach platzieren sich unsere beiden Protagonisten auch in der Punktevergabe sehr weit vorne im Vergleichsfeld. Der Diamondback 3G kommt vor allem die angepasste Materialwahl beim Mauschassis zugute, während durch die vorzüglich arbeitende neue Abtastung kaum spürbare Vorteile zur Ur-Diamondback erzielt werden können. Die Lachesis als High-End-Pendant lässt ihre Punkte vor allem im ergonomischen Bereich und aufgrund des schwachen Scrollrades liegen. Ansonsten gibt es am ultraschnellen Nager nicht viel auszusetzen.
Razer liefert mit der Diamondback 3G und der Lachesis zwei Hochleistungsnager ab, die sich als typische Razer-Machwerke outen. Ausgestattet mit einem beidhändigen Design atmen die oft vernachlässigten Linkshänder auf und nehmen gierig entgegen, was bei den ergonomieverwöhnten Rechtshändern bisweilen zum enttäuschten Stöhnen führt. Sei es drum, sowohl die Diamondback 3G als auch die Lachesis sind Spielerwerkzeuge erster Güte, ausgestattet mit bei Bedarf fast unkontrollierbar schnell oder absolut präzise arbeitender Technik, hoher Qualität sowie selten gesehener Agilität. Einzig die Razer-Treiber könnten, der Übersichtlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit zu Gute kommend, etwas aufgeräumter und strukturierter sein.
Die Diamondback 3G entpuppt sich insgesamt als würdiger Nachfolger der Erfolgsklapperschlange. Qualitativ aufgewertet stellt sie das Bindeglied zwischen absoluter High-Tech-Waffe und gehobener Mittelklasse dar, verzichtet auf technische Superlative und übermäßige Konfigurationsmöglichkeiten. In puncto Geschwindigkeit und Beweglichkeit macht ihr so schnell keiner etwas vor und auch die nominell geringere Sensorleistung ist kaum spürbar. Mit einem Anschaffungspreis von unter 40 Euro [6] ist die 3G auf jeden Fall eine Überlegung wert.
Die Lachesis bietet dagegen das komplette Programm eines Razer-Flaggschiffes inklusive aller technischer Highlights, Einstellmöglichkeiten und internem Speicher. Die von ihr bereitgestellte, wahnwitzige Arbeitsgeschwindigkeit ist im Alltag wohl kaum sinnvoll nutzbar. Nichtsdestotrotz kann sie als würdiger Nachfolger der Copperhead und der Death Adder gesehen werden, wenngleich wir uns ein besseres Mausrad gewünscht hätten. Den Mehrpreis von knapp 20 Euro [7] zur Diamondback 3G sollten Razer-Freunde entsprechend ihrer Präferenzen abwägen.