Wie bereits erwähnt, haben wir uns im Rahmen unseres Test für gleich zwei Testplattformen entschieden. Zum einen kam das EPoX 8K3A+ mit einem inoffiziellen Bios vom 29.8.2002 zum Einsatz, welches den vollen Leistungsgewinn durch den FSB333 zu entfesseln weiß. Zum anderen zogen wir das Asus A7V333 (Bios 1014) für den Vergleich heran, um die CPUs auch unter 'gebremsten Bedingungen' gegen die Konkurrenz antreten zu lassen. Denn die Frage dürfte sicherlich sein, ob alle Hersteller ihre alten Platinen derart auf Fordermann bringen, wie es EPoX mit dem 8K3A+ getan hat.
Die Konkurrenz aus dem Hause Intel wurde auf dem Asus P4T533 mit RAID und USB2.0 sowie 32Bit Rambus-Support getestet. Als Speicher dienten uns 512MB PC4200 Rambus von Samsung. Zusätzlich dazu wurden der Pentium 2,53 GHz sowie 2,66 und 2,8 GHz auf dem sehr schnellen i845G Board, dem 4G4A+ von EPoX, getestet. Als Speicher diente hier ebenfalls der Corsair XMS3000C2. Da das 4G4A+ bereits inoffiziell über DDR333 Support verfügt, wurden so den Prozessoren von Intel und AMD die gleiche Speicherbandbreite zur Verfügung gestellt.
Die onboard Komponenten unser verschiedenen Testplattformen wie RAID, Audio oder USB2.0 wurden deaktiviert. Bei einigen Tests wurden einige Komponenten, falls für den Test notwendig, aktiviert. Da unser A7V333 mit aktiviertem onboard Firewire ohne erkennbaren Grund ein bisschen schneller war also ohne, haben wir uns hier ausnahmsweise dazu entschieden, diese Funktion zu aktivieren.
Als Betriebssystem kam wie bei uns üblich Windows XP Professional in der englischen Original-Version zum Einsatz, welche auf den jeweiligen Plattformen nach der Installation aktiviert wurde. Wie bereits beim Pentium 4 2,8 GHz Review haben wir auch dieses Mal zur Asus V8460 mit GeForce4 Ti4600 gegriffen, um zu verhindern, dass die Grafikkarte zum bremsenden Element in unserem Testsystem wird.
Um etwaigen Fragen vorzubeugen, hier eine komplette Auflistung unseres Testsystems:
Auch bei diesem Test haben wir keine Mühen gescheut, um die Leistung der neuen Prozessoren von möglichst vielen Seiten zu beleuchten. Wir haben uns jedoch dazu entschlossen, SPEC Viewperf 7.0 aus dem Vergleich zu nehmen, da mit Cinema 4D XL R7 und Lightwave 7.5 bereits zwei reale Anwendungen aus den 3D Render-Bereich vertreten waren. Neu hinzugekommen ist die Demo des Shooters Unreal Tournament 2003.
Nachfolgend eine kleine Übersicht:
Wer die Benchmarks bei sich zu Hause selbst einmal nachvollziehen möchte, der findet einen Großteil der oben aufgelisteten Testprogramme bei uns in der Downloadsektion