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19. Juni 2004

Test: Intels Zukunfts-Plattform (7/33)

Sockel 775, PCI Express und DDR2
Autor: Thomas Hübner

Testergebnisse

Speicherperformance bei DDR2-533 und DDR2-400

Um die Speicherperformance zu ermitteln und Unterschiede in der Geschwindigkeit zwischen DDR2-Speicher und den älteren DDR-RAM-Riegeln festzustellen, bedienen wir uns auch in diesem Artikel aus einem weit gefächerten Fundus von Benchmarks. Die verschiedenen Testprogramme sollen eine, auf umfangreichen Ergebnissen basierende Schlussfolgerung ermöglichen.

DDR2-533 Module von Corsair und Micron

Zu beachten ist jedoch, dass ein von uns mit DDR2-Speicher bestücktes, Intel D925CXV genanntes Mainboard der neuesten Generation gegen das bereits ausgereifte Asus P4C800-E Deluxe antritt. Das Testsystem besteht weiterhin aus Corsair DDR2-4200 sowie Corsair TWINX1024-3200LL-Speicherriegeln. Als Grafikkarte kam nVidias neueste GeForce-Generation in Form der GeForce 6800 GT PCI Express zum Zuge, die sich auf den Detonator der Versionsnummer 61.45 stützte.

PCMark04

i925X - DDR2-533 3-3-3-12 Dual
5.387
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Dual
5.371
i875P - DDR400 2-3-2-6 Dual
5.302
i925X - DDR2-533 5-5-5-12 Dual
5.229
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Dual
5.202
i925X - DDR2-400 4-4-4-9 Dual
5.077
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Single
4.667
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Single
3.904
Angaben in Punkten

Als Auswertung des PCMarks der Version 2004 ist zu sagen, dass ein klarer, wenn auch nicht überragender Vorsprung, zu Gunsten des DDR2-Gespanns zu verzeichnen ist - zumindest unter der Verwendung von geringen Speicherlatenzen. So zeigt sich ein - nicht der Messtoleranz zuzusprechender - Unterschied zwischen dem Betrieb des Testsystems mit DDR2-533 Speicher im Vergleich der Latenzen 3-3-3-12 und 5-5-5-12. Nicht punkten kann in diesem Benchmark das Gespann aus Intel Alderwood-Mainboard und DDR2-Speicher, betreibt man letzteres im Single-Channel-Modus oder nutzt man zu Vergleichszwecken DDR2-400-Module. Es scheint sich auch hier zu bestätigen, dass die DDR2-Technik ihre Vorteile erst mit höheren Taktraten ausspielen kann.

3DMark03

 Gesamtergebnis:
i925X - DDR2-533 3-3-3-12 Dual
10.911
i875P - DDR400 2-3-2-6 Dual
10.892
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Dual
10.886
i925X - DDR2-533 5-5-5-12 Dual
10.848
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Dual
10.845
i925X - DDR2-400 4-4-4-9 Dual
10.825
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Single
10.797
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Single
10.660
 Prozessor-Score:
i925X - DDR2-533 3-3-3-12 Dual
937
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Dual
930
i875P - DDR400 2-3-2-6 Dual
918
i925X - DDR2-533 5-5-5-12 Dual
910
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Dual
909
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Single
888
i925X - DDR2-400 4-4-4-9 Dual
887
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Single
833
Angaben in Punkten

Auch im 3DMark03 aus dem Hause Futuremark besticht das Testfeld nicht durch besondere Unterschiede in den ermittelten Werten. Weiterhin positioniert sich das Testsystem bestehend aus Intels D925CXV Mainboard und DDR2-533 Speicher an der knapp errungenen Spitze, im Gesamtscore liegt das Asus dicht auf. Ein Vergleich der ermittelten Prozessorpunktzahlen zeigt zwar das mit den Latenzen 4-4-4-12 betriebene Testgespann vor dem Asus-Vertreter mit DDR1-Speicher, der banale Unterschied kann aber der üblichen Messabweichung zugesprochen werden. Deutlicher treten Unterschiede zu Tage, vergleicht man die Ergebnisse des ausgereiften Canterwood-Vertreters mit den ermittelten Werten des Alderwood-Mainboards im Single-Channel-Betrieb oder unter Verwendung von DDR2-400-Speicher. Auch höhere Latenzzeiten scheinen der Gesamtgeschwindigkeit in einem Maße abträglich zu sein, das messbar ist.

3DMark2001SE

i925X - DDR2-533 3-3-3-12 Dual
20.703
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Dual
20.609
i875P - DDR400 2-3-2-6 Dual
20.321
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Dual
20.272
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Single
20.100
i925X - DDR2-533 5-5-5-12 Dual
19.997
i925X - DDR2-400 4-4-4-9 Dual
19.928
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Single
19.478
Angaben in Punkten

Unreal Tournament 2003

 Flyby:
i925X - DDR2-533 3-3-3-12 Dual
255,2
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Dual
252,1
i875P - DDR400 2-3-2-6 Dual
250,8
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Dual
248,6
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Single
246,8
i925X - DDR2-400 4-4-4-9 Dual
243,0
i925X - DDR2-533 5-5-5-12 Dual
243,0
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Single
237,2
 Botmatch:
i925X - DDR2-533 3-3-3-12 Dual
89,9
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Dual
88,7
i875P - DDR400 2-3-2-6 Dual
88,5
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Dual
87,7
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Single
87,2
i925X - DDR2-400 4-4-4-9 Dual
86,0
i925X - DDR2-533 5-5-5-12 Dual
86,0
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Single
84,5
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Comanche 4

i925X - DDR2-533 3-3-3-12 Dual
62,1
i875P - DDR400 2-3-2-6 Dual
61,9
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Dual
61,8
i925X - DDR2-533 5-5-5-12 Dual
61,2
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Dual
61,1
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Single
60,7
i925X - DDR2-400 4-4-4-9 Dual
60,4
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Single
58,9
Angaben in Punkten

Sowohl im 3DMark der Version 2001 als auch im UT2003 Benchmark und Comanche 4 lässt sich feststellen, dass die zuvor ausgewerteten Ergebnisse in ihrer Beschreibung auch auf diese drei Testprogramme übertragen werden können. Die Spitze hält auch hier wieder das i925X-DDR2-Gespann, das sich mal mehr, mal weniger deutlich von dem aktuellen Vertreter aus dem Hause Asus samt Bestückung absetzen kann. Wieder fallen Kombinationen bestehend aus Alderwood-Mainboard und DDR2-400-Speicher sowie DDR2-533-Speicher mit langen Latenzen auf die hinteren Ränge.

Sandra 2003 Max

i875P - DDR400 2-3-2-6 Dual
4.946
i925X - DDR2-533 3-3-3-12 Dual
4.945
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Dual
4.932
i925X - DDR2-533 5-5-5-12 Dual
4.850
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Dual
4.654
i925X - DDR2-400 4-4-4-9 Dual
4.630
i925X - DDR2-533 4-4-4-12 Single
3.855
i925X - DDR2-400 3-3-3-9 Single
2.919
Angaben in Punkten

Zu guter Letzt ergibt sich ein neues Bild im Sandra 2003 Max-Benchmark. Hier positioniert sich Asus´P4C800-E Deluxe an erster Stelle, wenn auch mit einem Vorsprung, der als solcher eigentlich gar nicht betitelt werden kann. Die im "Memory Bandwidth"-Benchmark ermittelten Punkte bestätigen jedoch im Ganzen die zuvor gewonnenen Eindrücke: Die Latenzzeiten bewirken eine deutlich messbare, wenngleich vielleicht nicht wirklich fühlbare Steigerung der Gesamtperformance. Sowohl DDR2-400-Module als auch deren DDR2-533-Pendants können sich am ehesten mit niedrigen Latenzen gegen das Asus-Gespann mit DDR1-Speicher behaupten. Weiterhin deutlich ist der Unterschied zwischen DDR2-533 und DDR2-400. So kann sich das mit DDR2-533-Modulen bestückte i925X-Mainboard deutlich von den Werten des selben Systems mit DDR2-400-Speicher absetzen. Dieser Unterschied tritt am deutlichsten im Single-Channel-Betrieb zu Tage, in dem Sandra den Vergleichsmodulen mit verschiedener Taktung eine Differenz von gut 900 Punkten bescheinigt.