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Test: Athlon 64 FX-60 vs. Pentium XE 955

von Thomas Hübner

Vorwort

AMD hat sich viel Zeit gelassen um das eigene Prozessorportfolio noch oben hin auszubauen. Ende Mai kam der bis dato schnellste Dual-Core-Prozessor, der Athlon 64 X2 4800+ mit 2,4 GHz, auf den Markt, im Juni 2005 folgte das obligatorische Speed-Upgrade der Athlon-64-FX-Serie auf 2,8 GHz und AMDs Welt war wieder in Ordnung. Doch für den Käufer hatte sich etwas geändert.

Mit Einführung der Dual-Core-Prozessoren zeigte sich, dass man für diese bei AMD so tief wie nie zuvor in die Tasche greifen musste. Intels Dual-Core-Prozessoren für den Massenmarkt, die Pentium-D-CPUs (abseits von „Extreme Edition“ und „Extreme Price“), waren für einen Bruchteil dessen zu haben, was bei AMD auf den Tisch gelegt werden musste.

Das ist auch heute noch so. Für AMDs preiswertesten Athlon 64 X2, den 3800+, müssen im günstigsten Fall oft mehr als 310 Euro auf den Tisch gelegt werden, wohingegen Intels (deutlich langsamerer) Pentium D 820 schon für 230 Euro zum Dual-Core-Vergnügen – Video-Encoding auf dem einen, Zocken auf dem anderen Prozessorkern – einlädt. Während die Front im unteren Preissegment klar zu verlaufen scheint, wurde der Kampf an vorderster Front mit dem heutigen Tag neu entfacht.

Athlon 64 FX-60

In der rechten Ecke, mit einem Kampfgewicht von 233,2 Millionen Transistoren und einer Größe von 199 mm² in 90 nm feinen Strukturen, der Weltmeister! Der unglaubliche AMD Athlon 64 FX-60! Er hat die Sommerpause genutzt um sich ein zweites Herz anzutrainieren und die Schlagrate von 2,4 GHz auf 2,6 GHz zu steigern. Die Strategie des Kaliforniers: Die Kombination aus starker Linken und durchschlagendem rechten Haken soll bei 2,6 GHz schon vorzeitig zum Sieg führen. Noch früher, als es beim 2,8 GHz starken, einseitigen Dampfhammer vor über einem halben Jahr der Fall war. Man fühlt sich bestens gerüstet für den heute Abend stattfindenden Rückkampf.

Pentium XE 840 (links) und XE 955 (rechts)

Doch auch die Herausforderer in der linken Ecke fühlen sich bestens gewappnet. Intel hat den Pentium Extreme Edition 840 aus dem Kader gestrichen und greift nun mit der Modellnummer „955“ an. Schlanker ist er geworden. Mit fortschrittlicher 65-nm-Fertigungstechnologie wurden die Beweglichkeit gesteigert und Leckströme nach eigenen Angaben gesenkt. Trotz der von 230 Mio. auf 376 Mio. Transistoren deutlich aufgebauten Muskelmasse konnte man mit 280 mm² Die-Fläche und Sockel 775 die Klasse problemlos halten. Die Schlagzahl wurde bei beiden Fäusten auf 3,46 GHz gesteigert.

Es verspricht also ein interessanter Kampf zu werden und wir sagen sogleich, Ring frei für Runde eins: „Technische Daten und Features“!

Lesezeichen

Aufgrund der Komplexität des Themas „Prozessoren“ ist es uns leider nicht möglich auf sämtliche Feinheiten wiederholt einzugehen. An dieser Stelle soll dabei auf interessante themenverwandte Veröffentlichungen hingewiesen werden.

Technische Daten und Features

Obwohl die Leistung der Prozessoren im Vordergrund steht, gilt es sich mit den Boliden aus dem Hause AMD und Intel vertraut zu machen. Wir haben uns dazu entschieden, die wichtigsten Informationen in einer tabellarischen Übersicht zu präsentieren.

Die Prozessoren im Überblick
Merkmale Pentium D 9xx,
Pentium
Extreme
Edition 955
Pentium D 8xx,
Pentium
Extreme
Edition 840
Pentium 4 6xx,
Pentium 4
Extreme
Edition 3,73
Athlon 64 X2
Athlon 64 FX-60
Athlon 64
Athlon 64 FX
Codename Presler Smithfield Prescott 2M Manchester (1 MB)
Toledo (2 MB)
Venice (512 kB)
San Diego (1 MB)
Logo
Intel Pentium D
Intel Pentium D
Intel Pentium 4 mit Hyper-Threading
AMD Athlon 64 X2
AMD Athlon 64
Taktrate oder
Modellnummer
(Takt in GHz)
920 (2,8)
930 (3,0)
940 (3,2)
950 (3,4)
EE955 (3,46)
820 (2,8)
830 (3,0)
840 (3,2)
EE840 (3,2)
630 (3,0)
640 (3,2)
650 (3,4)
660 (3,6)
670 (3,8)
EE 3733 MHz
3800+ (2,0)
4200+ (2,2)
4400+ (2,2)
4600+ (2,4)
4800+ (2,4)
FX-60 (2,6)
3000+ (1,8)
3200+ (2,0)
3500+ (2,2)
3700+ (2,2)
3800+ (2,4)
4000+ (2,4)
FX-55 (2,6)
FX-57 (2,8)
Fertigung 65 nm 90 nm 90 nm 90 nm 90 nm
Sockel Sockel 775 Sockel 775 Sockel 775 Sockel 939 Sockel 939
Dual-Core X X
Multithreading √ (Nur EE) √ (Nur EE) X X
Frontside-Bus 800 MHz QDR
1066 MHz QDR
800 MHz QDR 800 MHz QDR
1066 MHz QDR
entfällt entfällt
Frontside-Bus-Last 2 2 1 entfällt entfällt
Transistoren 376 Mio. 230 Mio. 169 Mio. 154 Mio.
233 Mio.
68,5 Mio.
114 Mio.
Chipgröße 162 mm² 206 mm² 135 mm² 147 mm²
199 mm²
83,5 mm²
115 mm²
L1-Execution-Cache 2x12.000 µ-Ops 2x12.000 µ-Ops 12.000 µ-Ops 2x64 kB 64 kB
L1-Daten-Cache 2x16 kB 2x16 kB 16 kB 2x64 kB 64 kB
L2-Cache 2x2048 kB 2x1024 kB 2048kB 2x512 kB
2x1024kB
512kB
1024kB
L2-Anbindung 256 Bit 256 Bit 256 Bit 128 Bit 128 Bit
L2-Modus L1 inclusive L1 inclusive L1 inclusive L1 exclusive L1 exclusive
Cache insgesamt 4096 kB 2048 kB 1024 kB 1280 kB
2304 kB
640 kB
1152 kB

Athlon 64 FX-60

Der Blick auf die Tabelle macht eins ganz deutlich: der neue Athlon 64 FX-60 ist nichts anderes als ein höher getakteter Athlon 64 X2 mit Toledo-Kern. Entgegen der ursprünglichen Planung hat AMD also zwei 2,6 GHz schnellen Prozessorkernen den Vortritt gelassen und auf einen 3,0 GHz schnellen Einzelkern-Boliden verzichtet. Das hat Sinn, denn das Angebot an „Threaded“-Anwendungen, die in der Lange sind, mehr als einen Prozessor zu belasten, wächst stetig. Mit nur einem Kern ist im fortschreitenden Jahr 2006 mit all seinen Neuerungen im Multimedia-Bereich kein Blumentopf mehr zu gewinnen, wie wir im Verlauf des Artikels noch sehen werden.

Athlon 64 FX-60
Athlon 64 X2 4800

Wie alle Prozessoren der Athlon 64 FX-Serie ist auch der FX-60 mit einem freien Multiplikator ausgerüstet. Werksseitig mag zwar 13 als Multiplikator eingestellt sein, aufgrund der 90-nm-Fertigungstechnologie und des bekannt moderaten Stromverbrauchs steht einem Takt von 2,8 (14x200) jedoch nichts im Wege. Anders als beim normalen Athlon 64 oder Athlon 64 X2 muss hier zum Übertakten nicht am Referenz-Takt gedreht werden.

Bei Intels neuem Pentium Extreme Edition 955 und der dazugehörigen Pentium-D-900-Mainstreamfamilie hat sich dagegen etwas mehr getan. Die unter dem Codenamen „Presler“ entwickelten Prozessoren sind die ersten, die in fortschrittlicher 65-nm-Fertigungstechnologie hergestellt wurden. Einmal mehr unterstreicht Intel damit seine Führungsrolle im Halbleiterbereich. AMD wird den Strukturwechsel erst in einem halben Jahr vollziehen. Entsprechende 65-nm-Produkte werden aus AMDs Halberleiterwerk Fab 36 in Dresden kommen. Intel dagegen kann mit D1D, Fab 12 und Fab 24 [7] (Umstellung Q1. 2006) auf drei 65-nm-300-mm-Fabs in Oregon, Arizona und Irland zurückgreifen, die die Massenproduktion bereits aufgenommen haben.

Auf eine wiederholte, ausführliche Abhandlung über Intels 65-nm-Fertigungsprozess P1264 möchten wir an dieser Stelle verzichten und verweisen auf einen älteren Artikel zum Thema [5]. Zusammenfassend sei gesagt, dass Intel mit P1264 die störenden Leckströme der 90-nm-Fertigung (P1262) reduziert und damit den im Vergleich zur Konkurrenz deutlich höheren Stromverbrauch reduziert haben will. Für Ultra-Low-Power-Produkte wie Prozessoren für Mobiltelefone oder PDAs in der Unter-1-Watt-Klasse ist mit P1265 ein weiterer 65-nm-Prozess in der Entwicklung [8].

Pentium XE 955

Wie sein Vorgänger setzt auch der „Presler“ auf die vom Pentium 4 bekannte Netburst-Architektur mit all' ihren Vor- und Nachteilen. Allerdings ist er der Letzte seiner Art. Auf dem Entwicklerforum im August letzten Jahres hat Intel bereits seine neue, noch namenlose Prozessorarchitektur vorgestellt [9], die in der zweiten Jahreshälfte den Markennamen „Pentium“ ausradieren und als „Core Solo“ und „Core Duo“ auch im Desktop-Segment Einzug halten wird. Die ersten Vorboten sind ab sofort in Notebooks auf Basis der neuen Centrino-Plattform „Napa“ zu finden, der wir einen getrennten Artikel gewidmet haben [1]. Dort wird auch auf den Desktop-Vertreter „Conroe“ eingegangen.

Pentium XE 955
Pentium XE 840 (links) und XE 955 (rechts)

Zu den Neuerungen des „Presler“ gehört ein auf insgesamt 4 MB verdoppelter L2-Cache, der die Transistoranzahl auf gigantische 384 Mio. anschwellen lässt. Außerdem wurden – zumindest für die Extreme Edition – der Frontside-Bus auf 1066 MHz beschleunigt und der Takt auf 3,46 GHz erhöht. Der Vorgänger musste sich mit 3,2 GHz und FSB800 begnügen. Ansonsten hat Intel die Dual-Core-Idee hinter dem „Smithfield“-Kern weiter ausgebaut: Bestand der Smithfield aus nichts anderem als zwei Pentium 4 (Prescott)-Kernen auf einem monolithischen Silizium-Chip, kommen beim Presler von vornherein zwei physisch getrennte 65-nm-Chips zum Einsatz. Die einzelnen Chips hören auf den Codenamen „Cedar Mill“ und kommen solo beim überarbeiteten Pentium 4 6x1 zum Einsatz. Intel ist damit in der Lage, die Ausbeute an Dual-Core-Prozessoren zu steigern.

Eine weitere Neuerung der Presler-Familie offenbart die nachfolgende Feature-Tabelle.

Ausgesuchte Funktionen der Prozessoren im Überblick
Merkmale Pentium D 9xx,
Pentium
Extreme
Edition 955
Pentium D 8xx,
Pentium
Extreme
Edition 840
Pentium 4 6xx,
Pentium 4
Extreme
Edition 3,73
Athlon 64 X2
Athlon 64 FX-60
Athlon 64
Athlon 64 FX
Logo
Intel Pentium D
Intel Pentium D
Intel Pentium 4 mit Hyper-Threading
AMD Athlon 64 X2
AMD Athlon 64
Energiesparfunktion Noch defekt C1E, Enhanced
SpeedStep
(Nicht EE)
C1E, Enhanced
SpeedStep
(Nicht EE)
Cool'n'Quiet Cool'n'Quiet
Date Execution
Prevention (NX-Bit)
64-Bit-Technologie √ (EM64T) √ (EM64T) √ (EM64T) √ (AMD64) √ (AMD64)
Virtualisierungs-
Technologie
√ (Vanderpool) X √ (Vanderpool)
Nur P4 672, 662
X X
CPU-Architektur 31-stufige
Pipeline
31-stufige
Pipeline
31-stufige
Pipeline
17-stufige (FPU)
12-stufige (ALU)
Pipeline
17-stufige (FPU)
12-stufige (ALU)
Pipeline
Befehlssätze MMX
SSE
SSE2
SSE3
MMX
SSE
SSE2
SSE3
MMX
SSE
SSE2
SSE3
MMX
3DNow!
3DNow!+
SSE
SSE2
SSE3
MMX
3DNow!
3DNow!+
SSE
SSE2
SSE3


Abgesehen von den im aktuellen B1-Stepping leider noch defekten Stromsparfunktionen Enhanced SpeedStep (EIST) und C1E [10] (Errata AA30), die erst mit der im nächsten Quartal erscheinenden neuen Revision oder einem Bios-Update tadellos funktionieren werden, bietet Intel mit den neuen Pentiums nun hardwareseitig unterstützte Systemvirtualisierung, wie sie von VMware, Xen oder Microsofts Virtual PC bislang vollständig in Software emuliert wurde. Intels Ansatz hört auf den Codenamen Vanderpool [11] und trägt die Marketingbezeichnung Intel Virtualisierungstechnologie [12]. AMD arbeitet unter dem Codenamen Pacifica an einer ähnlichen, jedoch nicht kompatiblen Technik. Sie wird in die zukünftige Prozessorgeneration mit neuem Sockel und DDR2-Speichersupport Einzug halten.

Prozessorplattformen

Die Zeiten, in denen ein Prozessor einzig und allein aufgrund seiner Leistung gekauft wurde, sind vorbei. Heute zählt neben der Performance oder dem Stromverbrauch auch das Gesamtpaket, das man nach der Grundsatzentscheidung „AMD oder Intel“ erhält. Gerade Intel hat sich hier viel Mühe gegeben, den Plattform-Gedanken zu stärken und die omnipräsenten Markennamen wie Centrino Mobiltechnologie oder – ganz neu – Viiv [13] zu stärken. Für uns als Tester bedeutet das in erster Linie eins: noch viel mehr Codenamen.

Centrino – bzw. jetzt neu Centrino Duo – ist zum Jahreswechsel in der dritten Generation an den Start gegangen. Innerhalb der neuesten Plattform gilt es vier Codenamen zu behalten: „Napa“, die Bezeichnung für die Plattform, „Yonah“ für den Prozessor, „Calistoga“ für den Chipsatz und „Golan“ für das verbesserte WLAN-Modul. Und der Gigabit-Ethernet-Controller von Napa hatte ebenso einen Codenamen wie es „Azalia“ gab, heute besser bekannt als HD Audio. Soviel zur Napa-Plattform, die in einem anderen Artikel näher betrachtet wird [1].

Intels Desktop-Plattformen des Jahres 2006 tragen die Codenamen „Anchor Creek“ und „Lyndon“ und werden im zweiten Quartal von „Bridge Creek“ und „Averill“ abgelöst. Die Codenamen Lyndon und Averill, die für die aktuelle und zukünftige Unternehmensplattform (SIPP, Stable Image Platform Program) mit integrierter Grafik (i945G) und Active Management stehen, kann man getrost wieder vergessen. Für uns interessant bleiben somit Anchor Creek und Bridge Creek.

Anchor Creek ist die aktuell im Handel erhältliche Plattform basierend auf der i945-Familie einschließlich des i955-Chipsatzes und kann damit als Grundlage für Produkte mit Viiv-Logo [14] gesehen werden. Anchor Creek unterstützt bereits die neu vorgestellten Pentium-D-Prozessoren mit dem in 65 nm gefertigten „Presler“-Kern, kann jedoch mit der neuen Extreme Edition 955 nichts anfangen, wie folgende Tabelle zeigt:

Chipsatzunterstützung für Intel-Prozessoren im Überblick
ProzessorATiIntelnVidiaSiSULiVIA
Logo
ATi
Intel
nVidia
SiS
ULi
VIA
Pentium XE 955 ? 975X ? ? ? ?
Pentium D 9xx ? i945-Familie
i955X
i975X
? ? ? ?
Pentium XE 840 ?i955X
i975X
nForce 4 SLI
nForce 4 SLI x16
? ? ?
Pentium D 8xx RS400
RD400
i945-Familie
i955X
i975X
nForce 4 SLI
nForce 4 SLI x16
(Ohne 820)
SiS656FX
SiS649FX
SiS656
SiS649
? ?
Pentium 4
Extreme
Edition
RS400
RD400
i925X/XE
i945-Familie
i955X
i975X
nForce 4 SLI
nForce 4 SLI x16
SiS656FX
SiS649FX
? PT880 Ultra
PT894
PT894 Pro
Pentium 4 6xx/5xx RS400
RD400
i915-Familie
i925X/XE
i945-Familie
i955X
i975X
nForce 4 SLI
nForce 4 SLI x16
SiS656FX
SiS649FX
SiS656
SiS649
M1685 PT880
PT880 Ultra
PT894
PT894 Pro
RS400 = Radeon Xpress 200
RD400 = Radeon Xpress 200 CrossFire

Auch wenn es technisch nicht wirklich zu begründen ist, wird der in diesem Artikel vorgestellte Pentium Extreme Edition XE 955 ausschließlich auf dem eigens dafür aus der Taufe gehobenen i975X-Express-Chipsatz laufen. Die Unterschiede im Vergleich zum Vorgänger, dem i955X, beschränken sich auf die Möglichkeit, den x16-PCI-Express-Steckplatz in zwei x8-Lanes aufzuteilen, wie es für den Einsatz von zwei Grafikkarten von Vorteil ist. Intels Chipsätze (beginnend mit dem i955X) haben als erste Nicht-ATi-Chipsätze die Freigabe für CrossFire erhalten. Das Ganze funktioniert auch schon recht gut, wie wir jüngst demonstrieren konnten [15]. Auch nVidias SLI wäre rein technisch problemlos machbar. Allerdings sperrt sich der ForceWare-Treiber der Kalifornier bei allen Nicht-nForce-4-Chipsätzen sehr effektiv dagegen.

Intel i975X Blockdiagramm

Ansonsten sieht es um die offizielle Unterstützung der neuen Intel-Prozessoren noch sehr mager aus. Theoretisch sollte nVidias nForce 4 mit „Presler“ umgehen können, allerdings fehlt uns hierzu die offizielle Bestätigung.

Übrigens: Keiner der in der obigen Tabelle aufgelisteten Chipsätze wird dem aktuellen Stand der Dinge nach die in der zweiten Jahreshälfte 2006 erscheinenden Prozessoren (Codename Conroe) mit Intels neuer Prozessorarchitektur [8] unterstützen. Erst die Bridge-Creek-Plattform mit dem Broadwater-Chipsatz [16] wird dies zur Jahresmitte ändern. Eine überarbeitete Version des i975X-Chipsatzes mit Conroe-Support wird ebenfalls erscheinen und dann unter der Bridge-Creek-Flagge über die Weltmeere segeln.

Im Lager von AMD ist es um das Angebot besser bestellt, wenngleich hier Prozessoren und Chipsatz nicht aus einer Hand kommen. Damit soll die Qualität der Prozessoren gewohnt hoch sein und beim Unterbau für eine größere Auswahl gesorgt werden, wie folgende Übersicht eindrucksvoll bestätigt:

Chipsatzunterstützung für AMD-Prozessoren im Überblick
ProzessorATinVidiaSiSULiVIA
Logo
ATi
nVidia
SiS
ULi
VIA
Athlon 64 X2
Athlon 64 FX60
RS480
RD480
nForce 4-Familie
nForce 400
SiS756
SiS761GL
SiS761GX
M1695
M1697
K8T890*
K8M890
K8T900
Athlon 64
Athlon 64 FX
RS480
RD480
nForce 4-Familie
nForce 400
SiS755FX
SiS756
SiS761GL
SiS761GX
M1695
M1697
K8T800 Pro
K8T890
K8M890
K8T900
* Nur überarbeite Version des Chipsatzes
RS480 = Radeon Xpress 200
RD480 = Radeon Xpress 200 CrossFire

Mit einer Ausnahme (nämlich den Produkten von VIA) sind alle im Handel erhältlichen Sockel-939-Mainboards bereits zur Vorstellung vor einem halben Jahr für die Dual-Core-Generation gerüstet gewesen. Hier hat AMD wirklich gute Arbeit geleistet. Ein simples Bios-Update genügte und einem Wechsel von Athlon 64 auf Athlon 64 X2 stand nichts im Wege.

Das ist auch beim neuen Athlon 64 FX-60 nicht anders. Bei unserer Testplatine, einem Asus A8N-SLI Premium, ist die CPU mit Bios-Version 1009 bereits lauffähig und wird mit Version 1010 Beta 1 auch korrekt als FX-60 erkannt. Stabilitätsprobleme waren nicht festzustellen.

Stromverbrauch

Performance ist nicht alles, wie Halbleiterriese Intel mit der Vorstellung des in 90 nm gefertigten Pentium 4 [17] „eindrucksvoll“ unter Beweis stellte. Der Prozessor machte gar solche Probleme, dass zwar ein 3,4 GHz schnelles Modell vorgestellt wurde, zum Testen jedoch nur die etwas sparsamere 3,2-GHz-Variante zur Verfügung stand. Vorbei waren die Zeiten eines schnellen und „stromsparenden“ Desktop-Prozessors aus dem Hause Intel.

Zum Einstieg in die Thematik „Stromverbrauch“sollen uns die offiziellen Angaben der Hersteller dienen. Dabei ist zu beachten, dass Intel und AMD diese Zahlen auf unterschiedlichem Wege ermitteln. AMD gibt den maximalen Verbrauch an. Intel dagegen nennt Zahlen der „Thermal Design Power“, also die Leistung, die eine Kühllösung in gewöhnlichen Anwendungsszenarien zu bändigen hat. Der tatsächliche Maximalverbrauch kann höher liegen.

Thermal Design Power (Herstellerangabe)

Core Duo T1300, Yonah SC
27
Core Duo T2600, Yonah DC
31
Athlon 64 X2 4400+, Toledo
89
Athlon 64 X2 4200+, Manchester
89
Athlon 64 FX-57, San Diego
104
Athlon 64 FX-60, Toledo
110
Athlon 64 X2 4800+, Toledo
110
Athlon 64 X2 4600+, Manchester
110
Pentium 4 EE 3,73 GHz, Prescott 2M
115
Pentium 4 670, Prescott 2M
115
Pentium XE 840, Smithfield
130
Pentium XE 955, Presler
130
Angaben in Watt (W)

Trotz der verfeinerten Strukturen bleibt die Thermal Design Power des Pentium XE 955 mit 130 Watt unverändert auf Niveau des Pentium XE 840. Dabei wurde das Spannungsfenster der Modelle von 1,25 V - 1,388 V auf 1,200 V - 1,3375 V herabgesenkt. Die Spannung ist von besonderer Bedeutung, da sie quadratisch in den Verbrauch (P = f*C*U²) eingeht. Auch bei AMD gibt es keine Überraschungen. Mit 110 Watt hält man die Klasse der schnellsten Athlon 64 X2. Allerdings wurde auch hier an der Betriebsspannung gedreht. Sie wurde von 1,35 V - 1,40 V (X2 4800+) auf 1,30 V - 1,35 V (FX-60) herabgesenkt.

So viel zu den theoretischen Werten des jeweiligen Herstellers. Nun folgen unsere Messungen mit einem handelsüblichen Voltcraft-Energy-Check-3000-Messgerät. Bei keinem der Prozessoren wurden besondere Einstellungen vorgenommen. Das Windows-XP-Powermanagement wurde auf das Profil „Desktop“ eingestellt. AMDs Cool'n'Quiet war damit nicht aktiv, da hierfür das Profil „Minimaler Energieverbrauch“ geladen werden müsste. Tests mit aktiviertem Cool'n'Quiet haben jedoch gezeigt, dass hierdurch der Stromverbrauch im Idle-Zustand um weitere 10 Watt gesenkt werden kann.

Intels Stromsparfunktion C1E (nicht jedoch Enhanced Speedstep, EIST) war aktiv, da sie Betriebssystemtransparent arbeitet, indem der Prozessortakt automatisch auf bis zu 2,8 GHz abgesenkt wird. Dies trifft in unserem Fall aber nur auf den Pentium 4 670 zu. Die Extreme Edition 840 bietet kein C1E oder EIST und beim neuen XE 955 ist dieses Feature aufgrund eines Defekts vorerst deaktiviert.

Stromverbrauch: Windows Desktop (Idle)

Athlon 64 X2 4600+, Manchester
106
Athlon 64 X2 4800+, Toledo
107
Athlon 64 FX-57, San Diego
113
Athlon 64 FX-60, Toledo
115
Pentium 4 670, Prescott 2M
140
Pentium XE 840, Smithfield
155
Pentium XE 955, Presler
170
Angaben in Watt (W)

Stromverbrauch: Volllast (PCMark05)

Athlon 64 FX-57, San Diego
154
Athlon 64 X2 4600+, Manchester
166
Athlon 64 X2 4800+, Toledo
169
Athlon 64 FX-60, Toledo
181
Pentium 4 670, Prescott 2M
266
Pentium XE 955, Presler
275
Pentium XE 840, Smithfield
312
Angaben in Watt (W)

Vorab sei gesagt, dass vor allem die Messungen im Windows Desktop mit gehörigen Schwankungen (stellenweise +/- 10 Watt) verbunden waren und wir uns für einen typischen Wert entschieden haben. Unter Volllast wurde dagegen die Peak-Leistung gewertet. Gemessen wurde der Verbrauch des gesamten Systems.

Kurz und knapp: AMD schneidet gewohnt gut ab und kann mit aktivem Cool'n'Quiet noch stärker zum Stromsparen beitragen. Intels neuer Pentium XE 955 kann nicht wirklich überzeugen. Der Verbrauch ohne Belastung ist aufgrund des erwähnten Defekts zu hoch. Unter Volllast ist eine erste Entwicklung hin zum Positiven zu erkennen, aber AMD scheint weit enteilt. Dieses Bild wird sich wohl erst mit der neuen Prozessorarchitektur ändern.

Auch die Temperaturen waren bei Intel alles andere als erfreulich. Mit Boxed-Lüfter mussten wir uns im Bios mit erschreckenden 70 °C plagen, während der Athlon 64 FX-60 mit ca. 40 °C überzeugte.

Overclocking

Wir haben es in diesem Test mit den Spitzenvertretern beider Prozessorschmieden zu tun. Mit dem hohen Preis erkauft man sich einen ganz besonderen Bonus: die freie Wahl des Multiplikators. Beim Intel Pentium XE 955 darf zwischen 12 und 60 frei gewählt werden. Beim FX-60 geht die Liste bis 25 (einschließlich halber Multiplikatoren). Unsere Erwartungen waren entsprechend groß.

Pentium XE 955 auf 4,53 GHz
Pentium XE 955 auf 4,266 GHz (throttelt)

Intels neues Silizum erweist sich als sehr taktfreudig. Mit Luftkühlung konnten wir die 4,533 GHz problemlos erreichen. Allerdings war der Hitzkopf unter Last beinahe die ganze Zeit am „throtteln“, legte also interne Taktpausen ein, um nicht den Hitzetod zu sterben. Mit ausreichender Kühlung (z.B. Wasser) ist hier viel Potential vorhanden. Mit handelsüblicher Luftkühlung mussten wir uns trotz mehrmaliger Versuche mit stabilen 3,73 GHz (ohne Temperaturprobleme) zufrieden geben. Die Betriebsspannung (1,3500 V, da Engeneering Sample) musste während des Tests nicht angehoben werden.

Athlon 64 FX-60 auf 3,0 GHz

Bei AMD hatten wir da schon größere Probleme. Wirklich stabil wollte der FX-60 mit 3,0 GHz nicht laufen. Mehr als einen Screenshot von Windows können wir daher trotz der auf 1,4625 Volt gesteigerten Betriebsspannung nicht präsentieren. Die 2,8 GHz waren dagegen mit Standardspannung problemlos möglich, so dass der Takt des einzelligen Athlon 64 FX-57 erreicht wurde. Mit aufwendiger Kühlung ist auch hier mehr drin.

Overclocking: Last (PCMark05)

 Gesamt:
Athlon 64 FX-60 2,8 GHz
6.322
Pentium XE 955 mit 3,73 GHz
6.104
Athlon 64 FX-60 2,6 GHz
6.041
Pentium XE 955 mit 3,46 GHz
5.746
 Prozessor:
Pentium XE 955 mit 3,73 GHz
6.046
Pentium XE 955 mit 3,46 GHz
5.890
Athlon 64 FX-60 2,8 GHz
5.704
Athlon 64 FX-60 2,6 GHz
5.338
 Arbeitsspeicher:
Pentium XE 955 mit 3,73 GHz
4.804
Athlon 64 FX-60 2,8 GHz
4.599
Pentium XE 955 mit 3,46 GHz
4.491
Athlon 64 FX-60 2,6 GHz
4.453
 Grafik:
Athlon 64 FX-60 2,8 GHz
6.238
Athlon 64 FX-60 2,6 GHz
6.188
Pentium XE 955 mit 3,73 GHz
5.725
Pentium XE 955 mit 3,46 GHz
5.647
Angaben in Punkten

Overclocking: Stromverbrauch

 Windows Desktop (Idle):
Athlon 64 FX-60 2,6 GHz
115
Athlon 64 FX-60 2,8 GHz
116
Pentium XE 955 mit 3,46 GHz
170
Pentium XE 955 mit 3,73 GHz
186
 Volllast (PCMark05):
Athlon 64 FX-60 2,6 GHz
181
Athlon 64 FX-60 2,8 GHz
190
Pentium XE 955 mit 3,46 GHz
275
Pentium XE 955 mit 3,73 GHz
325
Angaben in Watt (W)

Die Ergebnisse sprechen für sich. Aufgrund vergleichsweise geringen Takterhöhungen war jedoch auch nicht mit großen Sprüngen zu rechnen.

Testsysteme

Um einen möglichst fairen Vergleich zwischen den Kontrahenten zu ermöglichen, wurden sämtliche Tests in einem geschlossenen Midi-Tower mit vollständiger Lüfterbestückung (zwei rückseitig saugend, einer beim Festplattenkäfig seitlich blasend) durchgeführt, um so auch auf thermisch Probleme bei den Boliden aufmerksam zu werden.

Da bis auf Intels neue Mobil-Prozessoren „Core Duo“ und „Core Solo“ alle Neuvorstellung von nun an mit 64-Bit-Support ausgestattet sein werden, haben wir uns dazu entschlossen, sämtliche Messungen auf Microsofts Windows XP Professional x64 durchzuführen, um auch hier Vor- und Nachteile der Implementierung aufdecken zu können. Alles in Allem hielten sich die Probleme in Grenzen. Nur Aquamark 3 verweigerte die Zusammenarbeit gänzlich und der PCMark05 störte sich an der 64-Bit-Version des Windows Media Encoder 9. Hier darf ausschließlich die 32-Bit-Version installiert werden. Weitere Einzelheiten folgen im Abschnitt „Benchmarks“.

Benchmarks

Sämtliche Benchmarks wurden in einer Auflösung von 1280x1024 bei 75 Hz durchgeführt. Bei allen Spielen wurde außerdem 2xFSAA und 8xAF im Treiber aktiviert.

PCMark05

Futuremark PCMark05

Athlon 64 FX-60
6.041
Pentium XE 955
5.746
Athlon 64 X2 4800+
5.644
Athlon 64 X2 4600+
5.596
Pentium XE 840
5.436
Pentium 4 670
4.750
Athlon 64 FX-57
4.669
Angaben in Punkten

Futuremark PCMark05 Prozessor

Pentium XE 955
5.890
Pentium XE 840
5.490
Athlon 64 FX-60
5.338
Athlon 64 X2 4800+
4.928
Athlon 64 X2 4600+
4.926
Pentium 4 670
4.641
Athlon 64 FX-57
4.064
Angaben in Punkten

Futuremark PCMark05 Speicher

Athlon 64 FX-57
4.658
Pentium XE 955
4.491
Athlon 64 FX-60
4.453
Pentium 4 670
4.388
Athlon 64 X2 4800+
4.236
Pentium XE 840
4.065
Athlon 64 X2 4600+
3.877
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Der Athlon 64 X2 4600+ mit E4-Stepping wollte diesen Test nicht mit schneller 1T-Command-Rate bestehen. Aus diesem Grund wurde ausschließlich für den Speichertest von PCMark05 auf 2T umgeschaltet.

Futuremark PCMark05 Grafik

Athlon 64 FX-57
6.219
Athlon 64 FX-60
6.188
Athlon 64 X2 4800+
6.111
Athlon 64 X2 4600+
6.044
Pentium XE 955
5.647
Pentium 4 670
5.636
Pentium XE 840
5.447
Angaben in Punkten

System

Sysmark 2004 SE

Bei SYSmark 2004 SE handelt es sich um eine Benchmark-Suite, die aus diversen Einzelanwendungen besteht, die zu zwei Obergruppen zusammengefasst wurden:

Internet Content Creation (ICC)

Office Productivity (OP)

Das Ergebnis des Internet Content Creation und Office Productivity beruht wiederum aus den unter drei verschiedenen Prämissen zusammengefassten Einzeltests:

Internet Content Creation (ICC)

Office Productivity (OP)


Das SYSmark2004-Gesamtergebnis ist jeweils der gerundete Durchschnitt der Einzelergebnisse. Als Basis-System dient ein 2,0-GHz-Intel-Pentium-4 mit Intel-i845-Chipsatz, 512 MB DDR266-Speicher (CL 2.5), Creative Labs SoundBlaster Audigy PCI, ATi-Radeon-9700-Pro-Grafikkarte mit 64 MB und einer 80-GB-IBM-Festplatte. Dieses System erreicht eine Wertung von 100 Punkten. Erreicht ein Computer 200 Punkte im SYSmark2004, so ist dieser doppelt so schnell wie das Basis-System.

Bapco Sysmark 2004 SE - Gesamt

Athlon 64 FX-60
256
Athlon 64 X2 4800+
242
Pentium XE 955
241
Athlon 64 X2 4600+
238
Pentium XE 840
220
Pentium 4 670
214
Athlon 64 FX-57
208
Angaben in Punkten

Bapco Sysmark 2004 SE - ICC

Athlon 64 FX-60
344
Athlon 64 X2 4800+
321
Athlon 64 X2 4600+
316
Pentium XE 955
307
Pentium XE 840
281
Pentium 4 670
243
Athlon 64 FX-57
224
Angaben in Punkten

Bapco Sysmark 2004 SE - 3DC

Athlon 64 FX-60
322
Athlon 64 X2 4800+
299
Athlon 64 X2 4600+
292
Pentium XE 955
286
Pentium XE 840
258
Pentium 4 670
234
Athlon 64 FX-57
191
Angaben in Punkten

Bapco Sysmark 2004 SE - 2DC

Athlon 64 FX-60
384
Athlon 64 X2 4800+
363
Athlon 64 X2 4600+
360
Pentium XE 955
354
Pentium XE 840
327
Pentium 4 670
291
Athlon 64 FX-57
284
Angaben in Punkten

Bapco Sysmark 2004 SE - WP

Athlon 64 FX-60
328
Athlon 64 X2 4800+
305
Athlon 64 X2 4600+
299
Pentium XE 955
285
Pentium XE 840
263
Pentium 4 670
211
Athlon 64 FX-57
206
Angaben in Punkten

Bapco Sysmark 2004 SE - OP

Athlon 64 FX-57
194
Athlon 64 FX-60
190
Pentium XE 955
189
Pentium 4 670
189
Athlon 64 X2 4800+
183
Athlon 64 X2 4600+
179
Pentium XE 840
172
Angaben in Punkten

Bapco Sysmark 2004 SE - C

Athlon 64 FX-57
176
Athlon 64 FX-60
175
Athlon 64 X2 4800+
173
Athlon 64 X2 4600+
169
Pentium XE 955
168
Pentium 4 670
166
Pentium XE 840
159
Angaben in Punkten

Bapco Sysmark 2004 SE - DC

Athlon 64 FX-60
241
Athlon 64 FX-57
236
Athlon 64 X2 4800+
228
Athlon 64 X2 4600+
217
Pentium 4 670
211
Pentium XE 955
208
Pentium XE 840
183
Angaben in Punkten

Bapco Sysmark 2004 SE - DA

Pentium XE 955
194
Pentium 4 670
192
Pentium XE 840
176
Athlon 64 FX-57
175
Athlon 64 FX-60
162
Athlon 64 X2 4800+
156
Athlon 64 X2 4600+
154
Angaben in Punkten

Photoshop

Photoshop CS2

Pentium XE 955
195,688
Athlon 64 FX-60
207,127
Pentium XE 840
214,872
Athlon 64 X2 4800+
219,548
Athlon 64 X2 4600+
227,032
Pentium 4 670
244,439
Athlon 64 FX-57
260,891
Angaben in Sekunden

7-Zip

7-Zip (32-Bit)

Athlon 64 FX-57
02:52
Athlon 64 FX-60
02:58
Athlon 64 X2 4800+
03:08
Athlon 64 X2 4600+
03:19
Pentium XE 955
03:34
Pentium 4 670
03:42
Pentium XE 840
03:53
Angaben in Minuten, Sekunden

7-Zip (64-Bit)

Athlon 64 FX-57
02:32
Athlon 64 FX-60
02:33
Athlon 64 X2 4800+
02:43
Athlon 64 X2 4600+
02:52
Pentium XE 955
03:13
Pentium 4 670
03:30
Pentium XE 840
03:40
Angaben in Minuten, Sekunden

Winrar

WinRAR 3.51

 RAR:
Athlon 64 FX-57
01:27
Athlon 64 FX-60
01:34
Pentium 4 670
01:40
Pentium XE 955
01:41
Athlon 64 X2 4800+
01:42
Athlon 64 X2 4600+
01:46
Pentium XE 840
01:58
 ZIP:
Athlon 64 FX-57
00:36
Athlon 64 FX-60
00:39
Pentium XE 955
00:44
Athlon 64 X2 4800+
00:44
Pentium 4 670
00:44
Athlon 64 X2 4600+
00:46
Pentium XE 840
00:50
Angaben in Minuten, Sekunden

Rendering

Cinema4D

Maxon Cinebench 2003 (32-Bit)

 Rendering (1 CPU):
Athlon 64 FX-57
396
Athlon 64 FX-60
368
Athlon 64 X2 4800+
343
Athlon 64 X2 4600+
342
Pentium 4 670
316
Pentium XE 955
299
Pentium XE 840
278
 Rendering (x CPU):
Athlon 64 FX-60
692
Athlon 64 X2 4800+
641
Athlon 64 X2 4600+
640
Pentium XE 955
635
Pentium XE 840
582
Athlon 64 FX-57
396
Pentium 4 670
375
 C4D Shading:
Athlon 64 FX-57
474
Athlon 64 FX-60
440
Pentium 4 670
413
Athlon 64 X2 4800+
409
Athlon 64 X2 4600+
404
Pentium XE 955
383
Pentium XE 840
364
 OpenGL SW-L:
Athlon 64 FX-57
2.239
Athlon 64 FX-60
2.065
Athlon 64 X2 4800+
1.918
Athlon 64 X2 4600+
1.901
Pentium 4 670
1.706
Pentium XE 955
1.581
Pentium XE 840
1.499
 OpenGL HW-L:
Athlon 64 FX-57
4.494
Athlon 64 FX-60
4.250
Athlon 64 X2 4800+
4.099
Pentium 4 670
4.058
Athlon 64 X2 4600+
4.031
Pentium XE 955
3.774
Pentium XE 840
3.566
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Maxon Cinebench 2003 (64-Bit)

 Rendering (1 CPU):
Athlon 64 FX-57
518
Athlon 64 FX-60
480
Athlon 64 X2 4800+
445
Athlon 64 X2 4600+
445
Pentium 4 670
387
Pentium XE 955
374
Pentium XE 840
344
 Rendering (x CPU):
Athlon 64 FX-60
897
Athlon 64 X2 4600+
834
Athlon 64 X2 4800+
829
Pentium XE 955
737
Pentium XE 840
702
Athlon 64 FX-57
518
Pentium 4 670
448
 C4D Shading:
Athlon 64 FX-57
493
Athlon 64 FX-60
458
Pentium 4 670
448
Pentium XE 955
428
Athlon 64 X2 4800+
425
Athlon 64 X2 4600+
421
Pentium XE 840
395
 OpenGL SW-L:
Athlon 64 FX-57
2.057
Athlon 64 FX-60
1.900
Athlon 64 X2 4800+
1.766
Athlon 64 X2 4600+
1.752
Pentium 4 670
1.735
Pentium XE 955
1.625
Pentium XE 840
1.535
 OpenGL HW-L:
Athlon 64 FX-57
4.191
Athlon 64 FX-60
3.855
Athlon 64 X2 4800+
3.629
Athlon 64 X2 4600+
3.576
Pentium XE 955
3.412
Pentium 4 670
3.342
Pentium XE 840
3.267
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Lightwave

Newtek Lightwave 8.5 (32-Bit)

 2 Threads:
Pentium XE 955
02:06
Pentium 4 670
02:11
Pentium XE 840
02:16
Athlon 64 FX-60
02:35
Athlon 64 X2 4800+
02:46
Athlon 64 X2 4600+
02:47
Athlon 64 FX-57
02:48
 4 Threads:
Pentium XE 955
01:28
Pentium XE 840
01:35
Athlon 64 FX-60
01:53
Athlon 64 X2 4800+
02:03
Pentium 4 670
02:05
Athlon 64 X2 4600+
02:05