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Test: Intel Core 2 Extreme QX9770 & Q9450

von Volker Rißka

Vorwort

Kurz vor dem Jahresende zeigt Intel noch einmal, was mit der neuen, in 45 Nanometer gefertigten Penryn-Generation schon heute bzw. in naher Zukunft in Serie möglich ist. Zu diesem Zweck schickt der Chipriese einen 3,2 GHz schnellen Prozessor ins Rennen, der erstmals von Haus aus auf einen Frontside-Bus von effektiv 1.600 MHz (4 x 400 MHz) setzt. Im Zusammenspiel mit schnellem DDR3-Speicher, der mit den Spezifikationen von DDR3-1600 in ausreichender Menge bereits ein kleines Vermögen kostet, sollen die aktuellen Geschwindigkeitsrekorde gebrochen werden. Auf dem Papier sicher ein leichtes Spiel.

Intel Core 2 Extreme QX9770

Auf den kommenden Seiten werden wir uns genau mit diesem Prozessor, bezeichnet als Intel Core 2 Extreme QX9770, befassen und ihn natürlich gegen das erste Modell der Penryn-Generation, den von uns bereits getesteten QX9650, antreten lassen. Darüber hinaus erlauben uns diese beiden Prozessoren mit „Yorkfield“-Kern – dank freiem Multiplikator – die Simulation des wohl von der Masse am sehnlichsten erwarteten Prozessors: Des Core 2 Quad Q9450 mit FSB1.333, 2,66 GHz und 12 MB L2-Cache. Die CPU wird der zukünftige Einstiegsprozessor in die neue Vier-Kern-Welt von Intel sein. Vor allem der Preis von angesetzten 316 US-Dollar dürfte der ausschlaggebende Punkt für seine Gunst bei den Kunden sein. Ob er den bisherigen Platzhirsch auf diesem Gebiet, den Core 2 Quad Q6600, auch in der Geschwindigkeit beerben kann, werden wird ebenfalls auf den folgenden Seiten klären.

Da wir bereits alle Grundlagen über die neue Penryn-Architektur [1] in unserem ersten Artikel zum Intel Core 2 Extreme QX9650 ausführlich erläutert haben, verzichten wir an dieser Stelle auf eine Wiederholung. Stattdessen gehen wir nach dem Überblick nur kurz auf den Chipsatz-Support ein und lassen dann auf den folgenden 20 Seiten Zahlen für den zukünftigen High-End-Prozessor, den kleineren Ableger und seine diversen Mitstreiter sprechen.

Überblick

Einen guten, ersten Überblick über die neuen Eigenschaften des Intel Core 2 Extreme QX9770 liefert das kleine Tool CPU-Z [2]. So wird der Prozessor mit dem neuen „Yorkfield“-Kern und einer Thermal Design Power von 136 Watt wie der QX9650 im Stepping „C0“ (Stepping 6) ausgeliefert werden, wenn er im 1. Quartal 2008 auf den Markt kommt und der kürzlich bekannt gewordene FSB-Bug [3] nicht zu einem neuen Stepping führt. Der L2-Cache besitzt eine Größe von 2x6 MB. Die Spannung unseres 3,2 GHz schnellen Prozessors rangiert mit offiziellen 1,2875 Volt etwas unter der der bisherigen Core-2-Duo/Extreme-Modellen mit 3,0 GHz – aber über der des QX9650 (1,21 Volt). Zu den unterstützten Befehlssätzen gehören selbstverständlich die neuen Streaming SIMD Extensions (SSE) in der Version 4.1.

Intel Core 2 Extreme QX9770

Der erste gravierende Unterschied zu aktuellen Modellen besteht in der Ansteuerung des Prozessors mit einem Systemtakt von 400 MHz, was einen Quad-Pumped-Frontside-Bus von erstmals 1.600 MHz bedeutet. Wie bei den anderen Extreme-Editions von Intel ist hingegen auch beim neuen QX9770 der Multiplikator nach oben und unten hin offen. Standardmäßig steht er jedoch auf acht und erzeugt somit im Werkszustand die 3,2-GHz-Taktfrequenz. Mit Hilfe der freien Multiplikatorwahl werden wir, wie bereits erwähnt, mit den beiden uns zur Verfügung stehenden Yorkfield-Prozessoren den Q9450 simulieren. Dafür muss beim QX9650 der Multiplikator lediglich auf acht verringert werden, um die 2,66 GHz des Q9450 zu erzeugen. Der neue QX9770 dient uns in erster Linie als „Kontrollprozessor“.

Intel Core 2 Extreme QX9770 Intel Core 2 Extreme QX9770

In der Übersicht stellen wir den neuen Core 2 Extreme QX9770 seinen Vorgängern gegenüber. Außerdem wurden die im Januar erscheinenden Quad-Core-Modelle Q9550 und Q9450 mit aufgenommen.

Die Prozessoren im Überblick
Merkmale Core 2
Extreme
(Quad-Core)
Core 2 Quad,
Core 2
Extreme
(Quad-Core)
Core 2 Duo,
Core 2
Extreme
(Dual-Core)
Core 2 Duo
(Dual-Core)
Logo
Core 2 Extreme
Core 2 Extreme
Core 2 Duo
Core 2 Duo
Codename Yorkfield
(2x Wolfdale)
Kentsfield
(2x Conroe)
Conroe Allendale
Taktrate oder
Modellnummer
(Takt in GHz)
QX9770 (3,20)0
QX9650 (3,00)
Q9550 (2,83)
Q9450 (2,66)
Q6600 (2,40)
QX6700 (2,66)
QX6800 (2,93)
QX6850 (3,00)1
E6300 (1,86)3
E6320 (1,86)
E6400 (2,13)3
E6420 (2,13)
E6540 (2,33)
E6550 (2,33)1, 4
E6600 (2,4)
E6700 (2,66)
E6750 (2,66)1, 4
X6800 (2,93)
E6850 (3,00)1, 4
E4300 (1,80)2, 5
E4400 (2,00)2, 5
E4500 (2,20)2, 5
E4600 (2,40)2, 5
E6300 (1,86)
E6400 (2,13)
Fertigung 45 nm 65 nm 65 nm 65 nm
Sockel Sockel 775 Sockel 775 Sockel 775 Sockel 775
Kerne 4 (MCP) 4 (MCP) 2 2
Multithreading X X X X
Frontside-Bus 1333 MHz QDR
1600 MHz QDR6
1066 MHz QDR
1333 MHz QDR6
1066 MHz QDR
1333 MHz QDR6
800 MHz QDR6
1066 MHz QDR
Frontside-Bus-Last 2 2 1 1
Peripherieinterface Extern Extern Extern Extern
Speichercontroller Extern Extern Extern Extern
Transistoren 2x410 Mio. 2x291 Mio. 291 Mio. 167 Mio.
Chipgröße 2x107 mm² 2x143 mm² 143 mm² 111 mm²
L1-Execution-Cache 2x2x32 kB 2x2x32 kB 2x32 kB 2x32 kB
L1-Daten-Cache 2x2x32 kB 2x2x32 kB 2x32 kB 2x32 kB
L2-Cache 2x6144 kB 2x4096 kB 1x2048 kB0
1x4096 kB
1x2048 kB
L2-Anbindung 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit
L2-Modus L1 inclusive L1 inclusive L1 inclusive L1 inclusive
Cache insgesamt 2x6144 kB 2x4096 kB 2048 kB6
4096 kB
2048 kB
Energiesparfunktion C1E, Enhanced
SpeedStep (EIST)
C1E, Enhanced
SpeedStep (EIST)
C1E, Enhanced
SpeedStep (EIST)
C1E, Enhanced
SpeedStep (EIST)
Date Execution
Prevention (NX-Bit)
64-Bit-Technologie √ (EM64T) √ (EM64T) √ (EM64T) √ (EM64T)
Virtualisierungs-
Technologie
√ (Vanderpool) √ (Vanderpool) √ (Vanderpool) √ (Vanderpool)6
CPU-Architektur 14-stufige
Pipeline (Core)
14-stufige
Pipeline (Core)
14-stufige
Pipeline (Core)
14-stufige
Pipeline (Core)
Befehlssätze MMX
SSE
SSE2
SSE3
SSSE3
SSE4.1
VT
MMX
SSE
SSE2
SSE3
SSSE3
VT
MMX
SSE
SSE2
SSE3
SSSE3
VT
TXT
MMX
SSE
SSE2
SSE3
SSSE3
VT
0 Besitzt einen 1600 MHz schnellen Frontside-Bus
1 Besitzt einen 1333 MHz schnellen Frontside-Bus
2 Besitzt einen 800 MHz schnellen Frontside-Bus
3 Besitzt 2 MB L2 Cache (Im Silizium sind 4 MB vorhanden, 2 MB sind deaktiviert)
4 Unterstützt Trusted Execution Technology (TXT, ehemals La Grande)
5 Unterstützt keine Virtualisierungstechnologie (VT, ehemals Vanderpool)
6 Nur bei ausgesuchten Modellen

Der X48-Chipsatz

Ein Frontside-Bus von effektiv 1600 MHz und eine TDP von 136 Watt? Problemlos auf aktuellen Platinen möglich? Leider nein, und so steht dem QX9770 in puncto Chipsatzunterstützung die erste große Hürde ins Haus. Offiziell läuft der Core 2 Extreme QX9770 nur auf Intels kommendem „X48“-Chipsatz. Doch bis heute geistern die Features des X48 nur als verschwommenes Bild in frühen Revisionen umher. Einige Folien von Intel, die wir ergattern konnten, geben allerdings die wesentlichen Details preis.

Bildstrecke „Intel X48“ (3 Bilder)
X48

Von technischer Seite besteht die Notwendigkeit für ein neues Mainboard übrigens gar nicht im höheren Frontside-Bus, sondern der Tatsache, dass Mainboards mit den bisherigen Chipsätzen P35 und X38 offiziell nur für eine Prozessor-TDP von 130 Watt ausgelegt sind. Da der Core 2 Extreme QX9770 aber der erste Prozessor mit einer TDP von 136 Watt ist, bekommt erst der X48 das offizielle Gütesiegel von Intel. Nichtsdestotrotz hat selbst Intel für unseren Test des Prozessors empfohlen, ein X38-Mainboard einzusetzen und dieses zu „übertakten“. Dies geschieht jedoch auf eigene Gefahr, der Garantieanspruch geht verloren. FSB1600 auf X38 funktioniert also, wird von Intel aus Gründen der Sicherheit aber keinen Segen bekommen.

Ausnahmen wie Asus und Gigabyte, die ihre X38-Premium-Platinen bereits für DDR3-1600 und FSB1600 (und somit für die neue CPU und deren TDP) freigegeben haben, bestätigen zum Glück wieder einmal die Regel. In beiden Fällen bekommt der zahlende Kunde die volle Garantieleistung, wenn er sein Mainboard mit FSB1600 mit passendem Speicher einsetzt.

Wie die dritte der abgebildeten Folien darlegt, soll der Performancegewinn einer X48-Platine mit dem dazu passenden Core 2 Extreme QX9770 maximal sieben Prozent gegenüber dem QX9650 bei passender Speicherbestückung betragen. Davon ausgenommen sind natürlich Speicherbenchmarks, da diese sehr von dem erhöhten Frontside-Bus profitieren. Gegenüber dem alten Schlachtross X6800 auf Basis des „Kentsfield“ soll der Performancegewinn sogar bis zu 30 Prozent betragen.

Abschließend haben wir noch einmal die Tabelle der neuen Intel-Chipsätze zusammengetragen und die Prozessoren aufgelistet, deren Unterstützung voll zugesichert, oder offiziell verneint wurde. Wie bereits mehrmals erwähnt, liegt die endgültige Spezifikation der Mainboards mit den entsprechenden Chipsätzen allein bei den Boardpartnern, weshalb die Liste vielmehr als „offizielles Intel-Regelwerk“ zu verstehen ist.

IntelX48P45G45Q4xX38P35G35Q35G33Q33P31G31
Codename
Eaglelake-Familie
Bearlake-Familie
CPU-Unterstützung
C2E QX9770JaNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein NeinNeinNeinNein
C2E QX9650JaJaJaNeinJaJaNeinNeinNeinNeinNeinNein
C2Q Q9550JaJaJaJaJaJaJaJaJaJa??
C2Q Q9450JaJaJaJaJaJaJaJaJaJa??
C2Q Q9300JaJaJaJaJaJaJaJaJaJa??
C2D E8500JaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJa
C2D E8400JaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJa
C2D E8200JaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJaJa
FSB-Unterstützung
FSB 1600Ja???NeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
FSB 1333Ja???JaJaJaJaJaJaNeinNein
FSB 1066Ja???JaJaJaJaJaJaJaJa
FSB 800Ja???JaJaJaJaJaJaJaJa
RAM-Unterstützung
DDR3-1600Ja???NeinNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
DDR3-1333Ja???JaNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
DDR3-1066Ja???JaJaNeinNeinJaNeinNeinNein
DDR3-800Ja???JaJaNeinNeinJaNeinNeinNein
DDR2-800Nein???JaJaJaJaJaJaJaJa
DDR2-667Nein???JaJaJaJaJaJaJaJa
Features
Grafik--??--GMA X3500GMA 3100GMA 3100GMA 3100-GMA 3100
PCIe 2.0Ja???JaNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
PCIe 1.1Ja???JaNeinNeinNeinNeinNeinNeinNein
*? = noch nicht entschieden

Testsystem

Um einen möglichst fairen und realitätsnahen Vergleich zwischen den Kontrahenten zu ermöglichen, werden sämtliche Tests in einem geschlossenen Midi-Tower mit werksseitiger Lüfterbestückung (ein Lüfter rückseitig saugend, einer beim Festplattenkäfig in Front blasend) durchgeführt, um so auch auf thermische Probleme bei den Boliden aufmerksam zu werden. Zum Einsatz kommt ein „Coolermaster Stacker RC-832 SE“, der uns von Caseking [4] zur Verfügung gestellt wurde. Das Gehäuse erlaubt den Einsatz von bis zu neun 120-mm-Lüftern, von denen die beiden verwendeten Lüfter zum Lieferumfang gehören.

Coolermaster Stacker RC-832 SE
Gigabyte GA-X38T-DQ6 OCZ Platinum DDR3-1600 ATi Radeon HD 2900 XT

Der neue Core 2 Extreme QX9770 verlangt erstmals nach dem Einsatz von DDR3-1600. Als Vergleichsprozessor kommt neben dem Core 2 Extreme QX9650 auf Basis des Yorkfield-Kerns dessen Vorgänger, der QX6850 mit Kentsfield-Kern im G0-Stepping, zum Einsatz. Beide Prozessoren setzen auf einen effektiv 1333 MHz schnellen Frontside-Bus, weshalb DDR3-1333 als Arbeitsspeicher die Aufgaben der Prozessoren optimal unterstützt. Für den Vergleich zum Einstiegsbereich in den Markt der vier Kerne werden ein Q6600 mit 2,40 GHz im G0-Stepping und ein Q6700 mit 2,66 GHz im älteren B3-Stepping eingesetzt. In beiden Fällen wird analog zum FSB1066 DDR3-1066 genutzt. Beide Prozessoren sollen sich gegen den kommenden Core 2 Quad Q9450 mit 2,66 GHz zur Wehr setzen, der zwar die gleiche Taktfrequenz wie der Q6700 besitzt, jedoch auf einen FSB von effektiv 1333 MHz zurückgreifen kann.

Als am höchsten getakteter, „alter“ Dual-Core-Ableger mit freiem Multiplikator von Intel kommt das alte Schlachtross X6800 mit DDR3-1066-Speicher zum Einsatz. Und da gerade die Prozessoren der E6x50-Serie sich großer Beliebtheit erfreuen, haben wir auch diese in Form des Core 2 Duo E6850 und des E6750 in die Übersicht mit aufgenommen. Beide Modelle haben seit ihrem Start im Sommer 2007 den FSB1333 salonfähig gemacht. Für den weiteren Vergleich nach unten runden wir den Test mit den betagteren Prozessoren Core 2 Duo E6600 und E6420 ab.

Benchmarks

Alle getätigten Benchmarks wurden unter Windows Vista in einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten durchgeführt. Vor allem bei Spielen kann es jedoch zu leichten Abweichungen in den Auflösungen und Grafikeinstellungen kommen. Wie genau diese aussehen, wird an Ort und Stelle im Text erwähnt.

Viele der von uns ausgewählten Programme sind frei verfügbar, so dass man die Tests am heimischen PC nachvollziehen kann. Anbei die genauen Versionsnummern bzw. Programmvarianten, die wir für den Test ausgewählt haben.

Synthetische Tests

SiSoft Sandra XIIc

Egal ob es um Mainboard, Speicher, Festplatte, Peripherie, Steckkarten, Prozessor, Netzwerk, Schnittstellen BIOS, Windows oder DirectX geht, SiSoft Sandra hat umfangreiche Antworten parat. Für einen Großteil der Hardware im PC gibt es zudem Benchmark-Tests, mit denen sich der PC auf seine Performance im Vergleich zu einigen Referenz-Rechnern testen lässt. All diese Werte sind jedoch fast ausschließlich rein theoretischer Natur und haben wenig Bezug zur Praxis, jedoch lassen sich Prozessoren in ihren theoretischen Möglichkeiten gut vergleichen.

Download: SiSoft Sandra [5]

Sandra XIIc CPU-Arithmetik Drystone

Core 2 Extreme QX9770
59.368
Core 2 Extreme QX9650
55.349
Core 2 Extreme QX6850
55.260
Core 2 Quad Q6700
49.189
Core 2 Quad Q9450
48.980
Core 2 Quad Q6600
44.103
Core 2 Duo E6850
27.675
Core 2 Extreme X6800
27.013
Core 2 Duo E6750
24.599
Core 2 Duo E6600
22.099
Core 2 Duo E6420
19.081
Angaben in MIPS

Sandra XIIc CPU-Arithmetik Whetstone

Core 2 Extreme QX9770
47.238
Core 2 Extreme QX9650
44.295
Core 2 Extreme QX6850
38.701
Core 2 Quad Q9450
37.721
Core 2 Quad Q6700
34.418
Core 2 Quad Q6600
30.848
Core 2 Duo E6850
19.372
Core 2 Extreme X6800
18.851
Core 2 Duo E6750
17.194
Core 2 Duo E6600
15.434
Core 2 Duo E6420
13.743
Angaben in MFLOPS

Sandra XIIc CPU-Multimedia Fließkomma

Core 2 Extreme QX9770
193.791
Core 2 Extreme QX9650
181.148
Core 2 Extreme QX6850
180.226
Core 2 Quad Q9450
160.943
Core 2 Quad Q6700
160.438
Core 2 Quad Q6600
143.816
Core 2 Duo E6850
90.479
Core 2 Extreme X6800
88.293
Core 2 Duo E6750
80.423
Core 2 Duo E6600
72.236
Core 2 Duo E6420
64.190
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)

Sandra XIIc CPU-Multimedia Integer

Core 2 Extreme QX9770
417.513
Core 2 Extreme QX9650
390.236
Core 2 Quad Q9450
346.784
Core 2 Extreme QX6850
331.891
Core 2 Quad Q6700
295.374
Core 2 Quad Q6600
264.713
Core 2 Duo E6850
166.591
Core 2 Extreme X6800
162.536
Core 2 Duo E6750
148.053
Core 2 Duo E6600
132.922
Core 2 Duo E6420
118.132
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)

Sandra XIIc Speicher Fließkomma

Core 2 Extreme QX9770
8.052
Core 2 Extreme QX9650
7.353
Core 2 Quad Q9450
7.348
Core 2 Duo E6850
6.936
Core 2 Extreme QX6850
6.889
Core 2 Duo E6750
6.790
Core 2 Quad Q6700
5.671
Core 2 Extreme X6800
5.665
Core 2 Quad Q6600
5.599
Core 2 Duo E6600
5.510
Core 2 Duo E6420
5.458
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Sandra XIIc Speicher Integer

Core 2 Extreme QX9770
8.070
Core 2 Extreme QX9650
7.344
Core 2 Quad Q9450
7.330
Core 2 Duo E6850
6.903
Core 2 Extreme QX6850
6.882
Core 2 Duo E6750
6.854
Core 2 Quad Q6700
5.688
Core 2 Extreme X6800
5.662
Core 2 Quad Q6600
5.591
Core 2 Duo E6600
5.531
Core 2 Duo E6420
5.438
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Super PI

Super Pi ist eine recht simple und vor allem kleine Software, mit der PI auf mehrere Millionen Stellen nach dem Komma berechnet wird. Die dafür benötigte Zeit wird gemessen und kann für Leistungsvergleiche von Prozessoren verwendet werden. Wir testen mit einer modifizierten Version 1.5 XS den Standard-Test „1M“, welches auch in unserem Forum von vielen Lesern praktiziert wird [6].

Download: Super Pi [7]

Super PI 1M

Core 2 Extreme QX9770
14,611
Core 2 Extreme QX9650
15,523
Core 2 Duo E6850
17,038
Core 2 Extreme QX6850
17,160
Core 2 Quad Q9450
17,504
Core 2 Extreme X6800
17,753
Core 2 Duo E6750
19,154
Core 2 Quad Q6700
19,360
Core 2 Quad Q6600
21,388
Core 2 Duo E6600
21,534
Core 2 Duo E6420
24,305
Angaben in Sekunden

Sciencemark

In einem weiteren Test der Bandbreite muss sich der Arbeitsspeicher, das dazugehörige Mainboard und der Prozessor dem Tool Sciencemark 2.0 stellen. Dieses ermittelt nicht nur die Bandbreite, sondern auch die Latenz des Arbeitsspeichers. Weiterhin kann der Cache des Prozessors einer Überprüfung unterzogen werden.

Sciencemark 2.0 - Speicherbandbreite

Core 2 Extreme QX9770
7.769
Core 2 Extreme QX9650
7.012
Core 2 Quad Q9450
6.953
Core 2 Duo E6750
6.621
Core 2 Duo E6850
6.527
Core 2 Extreme QX6850
6.427
Core 2 Extreme X6800
5.229
Core 2 Quad Q6700
5.229
Core 2 Duo E6600
5.216
Core 2 Duo E6420
5.164
Core 2 Quad Q6600
5.157
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Sciencemark 2.0 - Speicherlatenz

Core 2 Duo E6420
105
Core 2 Quad Q9450
107
Core 2 Duo E6750
108
Core 2 Quad Q6600
109
Core 2 Duo E6600
112
Core 2 Duo E6850
114
Core 2 Extreme QX6850
119
Core 2 Quad Q6700
120
Core 2 Extreme QX9650
125
Core 2 Extreme X6800
127
Core 2 Extreme QX9770
134
Angaben in Taktzyklen

Everest

Das Bild der Speicherbegutachtung runden wir mit dem Programm Everest in Version 4.20 ab. Dieses Tool verfügt über einige integrierte Benchmark-Funktionen und Tools, die den Rechner komplett auslasten und auf Fehler überprüfen. Wir haben Everest neben der Temperaturmessung genutzt, um den Speicherbenchmark in zwei Bildern als Vergleich vom QX9650 zum neuen Prozessor QX9770 darzulegen. Dabei fällt insbesondere der gestiegene „Write“-Wert auf – hier punktet der gestiegene Frontside-Bus.

Download: Everest [8]

Intel Core 2 Extreme QX9770
Mouseover zeigt die Unterschiede zwischen QX9650 und QX9770

PCMark05

Die PCMark-Suite bietet dem Benutzer seit dem Juni 2005 eine ausführliche Übersicht über die Leistungsfähigkeit der im PC verbauten Komponenten wie Prozessor, Speicher, Grafikkarte und Festplatte. Dazu werden verschiedene Einzeltest durchgeführt, deren Einzelergebnisse zum Schluss als Gesamtwert aufgerechnet werden. Einige Tests sind dabei immer noch hochaktuell, gerade wenn es um syncrone Arbeiten geht. Deshalb findet sich auch in unserem neuen Benchmarkparcour der vermeintlich angestaubte PCMark05 wieder.

Download: PCMark05 [9]

PCMark05 Gesamt

Core 2 Extreme QX9770
10.603
Core 2 Extreme QX9650
10.091
Core 2 Extreme QX6850
9.955
Core 2 Quad Q9450
9.411
Core 2 Quad Q6700
9.204
Core 2 Duo E6850
8.969
Core 2 Quad Q6600
8.681
Core 2 Extreme X6800
8.597
Core 2 Duo E6750
8.191
Core 2 Duo E6600
7.596
Core 2 Duo E6420
7.085
Angaben in Punkten

PCMark05 Prozessortest

Core 2 Extreme QX9770
10.319
Core 2 Extreme QX9650
9.642
Core 2 Extreme QX6850
9.610
Core 2 Quad Q6700
8.750
Core 2 Quad Q9450
8.577
Core 2 Quad Q6600
7.690
Core 2 Duo E6850
7.650
Core 2 Extreme X6800
7.432
Core 2 Duo E6750
6.799
Core 2 Duo E6600
5.846
Core 2 Duo E6420
5.426
Angaben in Punkten

PCMark05 Speichertest

Core 2 Extreme QX9770
7.242
Core 2 Extreme QX9650
6.759
Core 2 Duo E6850
6.591
Core 2 Extreme QX6850
6.520
Core 2 Quad Q9450
6.335
Core 2 Duo E6750
6.145
Core 2 Extreme X6800
5.900
Core 2 Quad Q6700
5.660
Core 2 Quad Q6600
5.328
Core 2 Duo E6600
5.302
Core 2 Duo E6420
4.954
Angaben in Punkten

PCMark05 Grafikkartentest

Core 2 Extreme QX9770
16.370
Core 2 Extreme QX9650
15.809
Core 2 Extreme QX6850
15.761
Core 2 Duo E6850
15.674
Core 2 Quad Q9450
15.468
Core 2 Extreme X6800
15.250
Core 2 Duo E6750
15.232
Core 2 Quad Q6700
15.105
Core 2 Quad Q6600
14.590
Core 2 Duo E6600
14.562
Core 2 Duo E6420
14.047
Angaben in Punkten

PCMark Vantage

Etwas über zwei Jahre nach der Vorstellung des PCMark05, dem Futuremark-Benchmark zur Beurteilung der Leistung eines Rechners in verschiedensten Anwendungsszenarien, stellt der finnische Hersteller den PCMark07, „PCMark Vantage“ genannt, vor. Einmal mehr sollen Privatanwender und Firmen anhand eines kompakten Programmes in der Lage sein, die Leistung eines Rechners auf Grundlage einer breiten Basis an Tests möglichst objektiv bewerten zu können. Alle Details zu dem neuen Benchmark stellt unser Artikel zu PCMark Vantage [10] bereit. Die größte Hürde in den Systemanforderungen des PCMark Vantage ist das Betriebssystem, denn die Benchmarkversion des Jahres 2007 verrichtet nur noch auf Windows Vista ihren Dienst – einen Grund mehr, unser neues Testsystem mit Windows Vista einer gründlichen Prüfung zu unterziehen.

Download: PCMark Vantage [11]

PCMark Vantage – PCMark Suite

Core 2 Extreme QX9770
5.950
Core 2 Extreme QX9650
5.876
Core 2 Extreme QX6850
5.765
Core 2 Quad Q9450
5.304
Core 2 Quad Q6700
5.279
Core 2 Quad Q6600
4.796
Core 2 Duo E6850
4.600
Core 2 Extreme X6800
4.451
Core 2 Duo E6750
3.947
Core 2 Duo E6600
3.885
Core 2 Duo E6420
3.779
Angaben in Punkten

PCMark Vantage – Memories Suite

Core 2 Extreme QX9770
4.724
Core 2 Extreme QX9650
4.318
Core 2 Extreme QX6850
4.184
Core 2 Quad Q9450
4.125
Core 2 Quad Q6700
4.054
Core 2 Quad Q6600
3.780
Core 2 Duo E6850
3.686
Core 2 Extreme X6800
3.628
Core 2 Duo E6750
3.468
Core 2 Duo E6600
3.315
Core 2 Duo E6420
3.156
Angaben in Punkten

PCMark Vantage – Gaming Suite

Core 2 Extreme QX9770
5.697
Core 2 Extreme QX9650
5.508
Core 2 Quad Q9450
5.403
Core 2 Extreme QX6850
5.364
Core 2 Quad Q6700
4.949
Core 2 Quad Q6600
4.871
Core 2 Duo E6850
4.442
Core 2 Extreme X6800
4.203
Core 2 Duo E6750
4.173
Core 2 Duo E6600
3.840
Core 2 Duo E6420
3.633
Angaben in Punkten

System & Rendering

7-Zip

Die Datenkompressionssoftware 7-Zip hat in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen. Hierzu trug nicht nur die im Vergleich zu anderen Packern bessere Kompressionsrate bei ZIP und GZIP oder dem hauseigenen Format 7z bei. Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Software kostenlos und werbefrei und steht darüber hinaus in einer 64-Bit-Version zur Verfügung. Wir testen mit der seit bereits Mai 2006 aktuellen finalen Version 4.42. Es wird der Ordner von Anno 1701 in höchster Qualitätsstufe komprimiert.

Download: 7-Zip [12]

7-Zip 4.42

Core 2 Extreme QX9770
3:52
Core 2 Extreme QX9650
3:53
Core 2 Quad Q9450
4:04
Core 2 Extreme QX6850
4:08
Core 2 Duo E6850
4:13
Core 2 Duo E6750
4:24
Core 2 Extreme X6800
4:45
Core 2 Quad Q6700
4:45
Core 2 Quad Q6600
4:54
Core 2 Duo E6600
5:02
Core 2 Duo E6420
5:15
Angaben in Minuten, Sekunden

WinRAR

Obwohl 7-Zip kostenlos und in Sachen Kompressionsrate vielen Konkurrenten überlegen ist, kommt die Software in Sachen Verbreitung bei Weitem nicht an WinRAR heran, das in Form von RAR seit DOS und Windows 3.1 verfügbar ist. Mittlerweile ist WinRAR zwar in der Lage neben rar auch andere Formate wie beispielsweise 7z zu entpacken, zum Komprimieren stehen allerdings nur rar und zip zur Verfügung. Seit WinRAR 3.60 [13] bietet nun auch der beliebte Packer Multi-Core-Support. Anzumerken ist dem Programm, dass mit jeder neuen Version und schnelleren Prozessoren alles ein klein wenig schneller und besser komprimiert wird, so dass der Vorsprung von 7-Zip deutlich geringer geworden ist. Das Programm muss (wie 7-Zip) den Programmordner von Anno 1701 bei maximalen Qualitätseinstellungen in das Format .rar komprimieren.

Download: WinRAR [14]

WinRAR 3.71

 RAR:
Core 2 Extreme QX9770
4:03
Core 2 Extreme QX9650
4:09
Core 2 Extreme QX6850
4:26
Core 2 Quad Q9450
4:39
Core 2 Quad Q6700
5:08
Core 2 Quad Q6600
5:23
Core 2 Duo E6850
6:29
Core 2 Duo E6750
6:53
Core 2 Extreme X6800
7:13
Core 2 Duo E6600
7:54
Core 2 Duo E6420
8:17
Angaben in Minuten, Sekunden

Cinema4D

Das populäre, aus Deutschland stammende Maxon Cinema4D ist in unserem Benchmarkparcours in Form von Cinebench 2003 und deren Nachfolger Cinebench R10 vertreten. Die Software nutzt zum Raytracing bis zu 16 Prozessoren und profitiert damit von allen derzeit am Markt erhältlichen Desktop-Prozessoren von AMD oder Intel. In unserem Test präsentieren wir sowohl die altbekannte Variante von Cinebench 2003, als auch die Mitte 2007 veröffentlichte Version Cinebench R10. Wie üblich zeigen die Diagramme einerseits den Test mit nur einem Prozessorkern, zum anderen auch den Multi-Core-Test.

Download: Cinebench [15]

Maxon Cinebench 2003

 Rendering (1 CPU):
Core 2 Extreme QX9770
594
Core 2 Extreme QX9650
562
Core 2 Extreme QX6850
524
Core 2 Duo E6850
522
Core 2 Extreme X6800
508
Core 2 Quad Q9450
502
Core 2 Quad Q6700
465
Core 2 Duo E6750
464
Core 2 Quad Q6600
418
Core 2 Duo E6600
415
Core 2 Duo E6420
371
 Rendering (x CPU):
Core 2 Extreme QX9770
1.945
Core 2 Extreme QX9650
1.846
Core 2 Extreme QX6850
1.687
Core 2 Quad Q9450
1.623
Core 2 Quad Q6700
1.509
Core 2 Quad Q6600
1.341
Core 2 Duo E6850
968
Core 2 Extreme X6800
940
Core 2 Duo E6750
863
Core 2 Duo E6600
773
Core 2 Duo E6420
678
Angaben in Punkten

Maxon Cinebench R10

 Rendering (1 CPU):
Core 2 Extreme QX9770
3.528
Core 2 Extreme QX9650
3.305
Core 2 Duo E6850
3.078
Core 2 Extreme QX6850
3.077
Core 2 Extreme X6800
2.998
Core 2 Quad Q9450
2.941
Core 2 Duo E6750
2.745
Core 2 Quad Q6700
2.739
Core 2 Duo E6600
2.458
Core 2 Quad Q6600
2.452
Core 2 Duo E6420
2.188
 Rendering (x CPU):
Core 2 Extreme QX9770
12.570
Core 2 Extreme QX9650
11.820
Core 2 Extreme QX6850
10.942
Core 2 Quad Q9450
10.513
Core 2 Quad Q6700
9.652
Core 2 Quad Q6600
8.716
Core 2 Duo E6850
5.846
Core 2 Extreme X6800
5.700
Core 2 Duo E6750
5.234
Core 2 Duo E6600
4.698
Core 2 Duo E6420
4.175
Angaben in Punkten

Lightwave

NewTek Lightwave 3D [16] kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und wurde unter anderem für Spezialeffekte bei Kinofilmen wie Jurassic Park, Titanic, X-Men, Spiderman oder Star Wars: Angriff der Klonkrieger eingesetzt. Auch bei TV-Serien wie Stargate SG-1 wird auf die Fähigkeiten der Raytracing-Software zurückgegriffen. Die offizielle Liste an Filmen [17] ist eindrucksvoller und vor allem länger. Auch bei Computerspielen [18] wie Quake 4 oder Serious Sam 2 führte kein Weg an Lightwave vorbei.

Newtek Lightwave 8.5

 2 Threads:
Core 2 Extreme QX9770
0:55
Core 2 Extreme QX9650
1:00
Core 2 Extreme QX6850
1:03
Core 2 Duo E6850
1:04
Core 2 Extreme X6800
1:06
Core 2 Quad Q9450
1:06
Core 2 Duo E6750
1:11
Core 2 Quad Q6700
1:11
Core 2 Quad Q6600
1:19
Core 2 Duo E6600
1:20
Core 2 Duo E6420
1:30
 4 Threads:
Core 2 Extreme QX9770
0:34
Core 2 Extreme QX9650
0:35
Core 2 Extreme QX6850
0:37
Core 2 Quad Q9450
0:39
Core 2 Quad Q6700
0:42
Core 2 Quad Q6600
0:46
Core 2 Duo E6850
0:49
Core 2 Extreme X6800
0:50
Core 2 Duo E6750
0:55
Core 2 Duo E6600
1:01
Core 2 Duo E6420
1:08
 8 Threads:
Core 2 Extreme QX9770
0:27
Core 2 Extreme QX9650
0:29
Core 2 Extreme QX6850
0:30
Core 2 Quad Q9450
0:32
Core 2 Quad Q6700
0:33
Core 2 Quad Q6600
0:37
Core 2 Duo E6850
0:44
Core 2 Extreme X6800
0:46
Core 2 Duo E6750
0:50
Core 2 Duo E6600
0:56
Core 2 Duo E6420
1:03
Angaben in Minuten, Sekunden

Videoencoding

Nero Recode

Auch wenn sich mit der Blu-ray Disc (BD) und High Density-DVD (HD-DVD) bereits die Nachfolger der DVD für den Startschuss rüsten, wird die marktbeherrschende Stellung der DVD auf absehbare Zeit nicht gebrochen werden. Dafür wird nicht zuletzt die breite Basis an installierten DVD-Playern und -Recodern sowie der zum Start hohe Preis der Neulinge sorgen.

Die DVD ist und bleibt damit vorerst das Medium der ersten Wahl, insbesondere wenn es um die Veröffentlichung neuer Filme geht. Ebenso bedeutend ist damit die Duplizierung (nicht kopiergeschützter) Medien zur Datensicherung. Da Filme üblicherweise auf einer DVD-9 (zweilagig) mit einer Kapazität von 8,5 GB ausgeliefert werden, müssen diese neu codiert werden, damit sie auf einer handelsüblichen DVD-5 mit 4,7 GB Fassungsvermögen passen. Damit dies gelingt, wird die Qualität des als MPEG2 vorliegenden Videos entsprechend reduziert. Software zum Verkleinern einer DVD-Video profitiert im Allgemeinen von mehreren Prozessorkernen.

In unserem Test wird mit Hilfe von Nero Recode der Hauptfilm einer DVD neu berechnet. Als Tonspuren werden dabei Deutsch 5.1 und Englisch 5.1 unverändert übernommen. Das Ergebnis ist eine regulär im DVD-Player spielbare Version mit Menü. Die konkreten Programmparameter setzt Nero automatisch. Für Nero Recode haben wir uns entschieden, da die Anwendung von Prozessoren mit mehr als einem Kern profitiert und Teil der weit verbreiteten und aktuellen „Nero 8“-Suite ist.

Nero Recode DVD-9 zu DVD-5

Core 2 Extreme QX9770
3:19
Core 2 Extreme QX9650
3:29
Core 2 Extreme QX6850
3:35
Core 2 Quad Q9450
3:37
Core 2 Quad Q6700
3:37
Core 2 Quad Q6600
3:51
Core 2 Duo E6850
4:27
Core 2 Extreme X6800
4:38
Core 2 Duo E6750
4:47
Core 2 Duo E6600
5:18
Core 2 Duo E6420
5:48
Angaben in Minuten, Sekunden

DivX 6.7

Seit DivX 6.1 (Codename Helium) [19] unterstützt der für Videos sehr beliebte MPEG-4/ASP-Codec auch Dual-Core-Prozessoren und erreicht je nach Konfiguration eine Steigerung der Encoding-Rate um mehr als 150 Prozent. Die Leistungsunterschiede sind dabei umso stärker ausgeprägt, je höher die gewählte Qualitätsstufe ist. Bei früheren Prozessortests wurde DV- und MPEG2-Videomaterial mit unterschiedlichen Qualitätseinstellungen nach DivX 6.1 encodiert. Tendenziell waren auch hier die Ergebnisse gleich. Die bei DV gewählten, niedrigen Qualitätseinstellungen für Audio- und Video-Encoding ließen Single-Core-Prozessoren ein wenig besser abschneiden. Aufgrund des größeren Praxisbezugs werden fortan nur noch die Ergebnisse des MPEG2-Encodings veröffentlicht.

Zum neuerlichen Einsatz kommt DivX 6.7, der experimentelle Unterstützung für die SSE4-Befehlssätze beinhaltet. Intel hat gerade durch diese Instruktionen im Zusammenspiel mit DivX einen großen Performanceschub für Anwender versprochen, der in Ansätzen bereits erkennbar ist. An der Stelle hängt jedoch viel von der Art der Betrachtung ab. Intel hat in einem kleinen Guide die „optimalen“ Einstellungen für ein möglichst gutes Ergebnis geliefert, jedoch haben diese, dank Einstellungen wie „no sound“ wenig Bezug zur Realität. Deshalb verwenden wir unser angestammtes Video und behalten die bisherigen Einstellungen bei. Mit dem neuen Prozessor testen wir deshalb einmal in der herkömmlichen SSE2-Optimierung, wie sie derzeit jede CPU unterstützt, als auch in der neuen aber noch experimentellen SSE4-Variante. Um das Abschlussrating nicht zu verfälschen wird jeweils das schnellste Ergebnis eines Prozessors in das Diagramm aufgenommen, bie den SSE4-CPUs als Hinweis jedoch auch das SSE2-Ergbnis dargelgt.

TMPGenc Xpress 4: MPEG2 zu DivX 6.7

 schnellste Möglichkeit:
Core 2 Extreme QX9770
4:44
Hinweis: mit SSE2 5:34 min
Core 2 Extreme QX9650
5:07
Hinweis: mit SSE2 6:01 min
Core 2 Quad Q9450
5:37
Hinweis: mit SSE2 6:38 min
Core 2 Extreme QX6850
6:33
Core 2 Quad Q6700
7:11
Core 2 Quad Q6600
7:56
Core 2 Duo E6850
9:41
Core 2 Extreme X6800
10:03
Core 2 Duo E6750
10:49
Core 2 Duo E6600
12:11
Core 2 Duo E6420
13:42
Angaben in Minuten, Sekunden

MPEG 2

Das Zielformat für alle Hobbyfilmer ist (zumindest vorerst) nach wie vor die DVD und damit ein Film im MPEG2-Standard. Das Videomaterial selbst liegt dabei üblicherweise als Digital Video (DV) vor. Für den Test haben wir auf TMPGEnc 4.0 XPress 4.3.1.222 vertraut und ein 20 Minuten langes und unbearbeitetes Video mit einer Größe von knapp vier Gigabyte in ein 1,3 Gigabyte MPEG2-File umgewandelt.

TMPGenc Xpress 4: DV zu MPEG2

Core 2 Extreme QX9770
5:22
Core 2 Extreme QX9650
5:46
Core 2 Extreme QX6850
6:13
Core 2 Quad Q9450
6:13
Core 2 Quad Q6700
7:00
Core 2 Quad Q6600
7:32
Core 2 Duo E6850
9:11
Core 2 Extreme X6800
9:48
Core 2 Duo E6750
10:13
Core 2 Duo E6600
11:24
Core 2 Duo E6420
12:40
Angaben in Minuten, Sekunden

WMV

Soll es einmal schnell gehen, greift der eine oder andere vielleicht doch auf den mit Windows XP (x64) ausgelieferten bzw. separat als Update verfügbaren Windows Movie Maker in der Version 2.0 zurück. Aufgrund der wahrscheinlich gar nicht so geringen User-Basis wurde dieser Benchmark in den Parcours aufgenommen. Das zuvor bereits mehrfach genutzte DV-Material wird mit der 1,7 Mbps Bitrate nach WMV konvertiert.

TMPGenc Xpress 4: DV zu WMV AVC

Core 2 Extreme QX9770
4:46
Core 2 Extreme QX9650
5:04
Core 2 Quad Q9450
5:24
Core 2 Extreme QX6850
5:30
Core 2 Quad Q6700
6:25
Core 2 Quad Q6600
6:48
Core 2 Duo E6850
8:42
Core 2 Extreme X6800
9:26
Core 2 Duo E6750
9:37
Core 2 Duo E6600
10:51
Core 2 Duo E6420
11:59
Angaben in Minuten, Sekunden

Audioencoding

MP3

Das 1985 entwickelte Audiokompressionverfahren MP3 ist das heute vorherrschende Format für Musik. Es wird von einer breiten Palette an Endgeräten unterstützt und bietet in der letzten Weiterentwicklung sogar Support für 5.1 Mehrkanal-Audio [20]. Das Spektrum an Encodern für MP3 ist mannigfaltig. Für unseren Test haben wir uns zwei Vertreter herausgegriffen.

Besonders populär ist die kostenlose Software Lame [21], die von verschiedenen Programmen eingesetzt wird. Wir testen mit Beta 2 von Lame 3.97. Hierbei handelt es sich um eine 32-Bit-Applikation, die Performance auf Niveau der letzten finalen Version 3.96.1 liefert und keinen Gebrauch von mehreren Prozessorkernen macht. Somit profitieren Dual-Core-Prozessoren nur dann, wenn mehrere Dateien parallel umgewandelt werden. Neben dieser Version existiert eine Machbarkeitsstudie [22] (Dokumentation [23]), die zeigt, dass Lame in begrenztem Maße für Multi-Prozessor-Systeme optimiert werden kann. Von dieser experimentellen Alpha-Version stehen Versionen mit Intel- und Microsoft-Compiler für Windows x32 und x64 zur Verfügung. Aufgrund der Performance testen wir die Version mit Intel Compiler.

Lame: WAV zu MP3

 3.97b:
Core 2 Extreme QX9770
2:58
Core 2 Extreme QX9650
3:10
Core 2 Extreme QX6850
3:13
Core 2 Duo E6850
3:14
Core 2 Extreme X6800
3:19
Core 2 Quad Q9450
3:36
Core 2 Duo E6750
3:38
Core 2 Quad Q6700
3:41
Core 2 Duo E6600
4:03
Core 2 Quad Q6600
4:03
Core 2 Duo E6420
4:33
 3.97a Alpha 2 ohne MT (Intel x32):
Core 2 Extreme QX9770
1:54
Core 2 Extreme QX9650
2:02
Core 2 Duo E6850
2:13
Core 2 Extreme QX6850
2:13
Core 2 Extreme X6800
2:16
Core 2 Quad Q9450
2:19
Core 2 Duo E6750
2:29
Core 2 Quad Q6700
2:29
Core 2 Duo E6600
2:46
Core 2 Quad Q6600
2:46
Core 2 Duo E6420
3:07
 3.97a Alpha 2 mit MT (Intel x32):
Core 2 Extreme QX9770
1:06
Core 2 Extreme QX9650
1:11
Core 2 Duo E6850
1:19
Core 2 Extreme QX6850
1:19
Core 2 Quad Q9450
1:20
Core 2 Extreme X6800
1:21
Core 2 Quad Q6700
1:28
Core 2 Duo E6750
1:29
Core 2 Quad Q6600
1:38
Core 2 Duo E6600
1:39
Core 2 Duo E6420
1:51
Angaben in Minuten, Sekunden

Mit iTunes wiederholen wir das Prozedere. Es wird die gleiche Musikdatei einmal in das Format .mp3 umgewandelt, danach in AAC. In den Einstellungen wurden dabei darauf geachtet, dass auch die Qualitätseinstellungen von 192 kbit/s beibehalten wurden.

iTunes 7: WAV zu MP3

Core 2 Extreme QX9770
0:58
Core 2 Duo E6850
1:05
Core 2 Extreme QX9650
1:05
Core 2 Extreme QX6850
1:05
Core 2 Extreme X6800
1:09
Core 2 Duo E6750
1:13
Core 2 Quad Q9450
1:14
Core 2 Quad Q6700
1:17
Core 2 Quad Q6600
1:21
Core 2 Duo E6600
1:24
Core 2 Duo E6420
1:32
Angaben in Minuten, Sekunden

AAC

iTunes 7: WAV zu AAC

Core 2 Extreme QX9770
1:31
Core 2 Extreme QX9650
1:40
Core 2 Duo E6850
1:54
Core 2 Extreme QX6850
1:55
Core 2 Quad Q9450
1:55
Core 2 Extreme X6800
1:58
Core 2 Duo E6750
2:07
Core 2 Quad Q6700
2:09
Core 2 Quad Q6600
2:24
Core 2 Duo E6600
2:25
Core 2 Duo E6420
2:43
Angaben in Minuten, Sekunden

OGG

Ogg

 P4 optimiert:
Core 2 Extreme QX9770
1:43
Core 2 Extreme QX9650
1:49
Core 2 Duo E6850
1:51
Core 2 Extreme QX6850
1:51
Core 2 Extreme X6800
1:55
Core 2 Quad Q9450
2:04
Core 2 Duo E6750
2:05
Core 2 Quad Q6700
2:06
Core 2 Duo E6600
2:19
Core 2 Quad Q6600
2:20
Core 2 Duo E6420
2:38
Angaben in Minuten, Sekunden

Spiele

3DMark03

Einer der ältesten Benchmarks ist 3DMark03. Dennoch erfreut er sich, gerade bei Leuten, die diesen Test vor Jahren schon einmal mit einer nicht so guten Grafikkarte gemacht haben, großer Beliebtheit. Auch bei Overclockern wird der Test immer noch dargeboten, was zu skurrilen Werten im hohen 5-stelligen Bereich führen kann. Wir haben diesen Benchmark der Vollständigkeit halber mit aufgenommen.

Download: 3DMark03 [24]

Futuremark 3DMark03

Core 2 Extreme QX9770
37.706
Hinweis: 814,3 306,2 243,1 232,1
Core 2 Extreme QX9650
37.051
Hinweis: 765,0 303,4 242,0 228,6
Core 2 Extreme QX6850
36.969
Hinweis: 751,6 303,8 242,3 228,2
Core 2 Duo E6850
36.883
Hinweis: 746,8 303,2 241,7 228,3
Core 2 Extreme X6800
36.618
Hinweis: 738,4 300,6 240,7 226,6
Core 2 Quad Q9450
36.507
Hinweis: 702,4 303,8 240,7 227,6
Core 2 Duo E6750
36.489
Hinweis: 705,0 302,4 240,9 227,5
Core 2 Quad Q6700
36.136
Hinweis: 685,9 300,2 240,4 225,6
Core 2 Duo E6600
35.710
Hinweis: 644,0 298,1 239,4 224,9
Core 2 Quad Q6600
35.606
Hinweis: 639,4 297,5 238,4 225,0
Core 2 Duo E6420
35.128
Hinweis: 594,0 296,3 236,3 224,8
Angaben in Punkten

Futuremark 3DMark03 (CPU)

Core 2 Extreme QX9770
2.138
Hinweis: 218,7 41,2
Core 2 Duo E6850
1.974
Hinweis: 204,4 37,6
Core 2 Extreme QX9650
1.937
Hinweis: 196,4 37,6
Core 2 Extreme X6800
1.882
Hinweis: 196,7 35,6
Core 2 Extreme QX6850
1.855
Hinweis: 189,7 35,8
Core 2 Duo E6750
1.787
Hinweis: 185,3 34,0
Core 2 Quad Q9450
1.776
Hinweis: 179,1 34,6
Core 2 Duo E6600
1.588
Hinweis: 164,8 30,2
Core 2 Quad Q6700
1.573
Hinweis: 162,4 30,0
Core 2 Quad Q6600
1.481
Hinweis: 150,0 28,8
Core 2 Duo E6420
1.426
Hinweis: 147,6 27,8
Angaben in Punkten

3DMark05

Der 3DMark05 liegt technisch nach wie vor auf sehr hohem Niveau. So kommen große Texturen mit der Auflösung 2048x2048, gemischt mit der Benutzung des Shader-Model 3.0, 2.x oder 2.0, zum Einsatz. Das letztes Jahr erschienene Programm setzt auf komplexe Lichteffekte, dynamische Schatten, aufwendige Bump-Mapping-Effekte und benötigt vor allem eine hohe Geometrieleistung. Im Ergebnis spiegelt sich allerdings nur die Geschwindigkeit der Grafikkarte wieder, da diese selbst bei aktueller Hardware immer den Flaschenhals darstellt. Der wohl größte Nachteil beim 3DMark05 sind die weitläufigen Treiberoptimierungen aller aktuellen Grafikkartenhersteller. Diese gehen soweit, dass sich die Endergebnisse je nach Treiber im zweistelligen Prozentbereich verändern, somit können qualitätsmindernde Optimierungen nicht ausgeschlossen werden. Zudem basiert der synthetische Benchmark auf keinerlei Spiele-Engine, weshalb er keine reale Situation darstellt. Zu unserem Glück spiegelt eine Prozessoränderung ein deutlich verändertes Ergebnis nach sich, so dass wir diesen Benchmark weiterhin präsentieren werden. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel [25].

Download: 3DMark05 [26]

Futuremark 3DMark05

Core 2 Extreme QX9770
20.081
Hinweis: 73,7 59,4 118,4
Core 2 Extreme QX9650
18.679
Hinweis: 71,3 49,8 117,4
Core 2 Duo E6850
18.618
Hinweis: 68,5 51,9 116,1
Core 2 Extreme QX6850
18.390
Hinweis: 69,1 49,7 115,8
Core 2 Extreme X6800
18.108
Hinweis: 65,2 50,8 114,8
Core 2 Quad Q9450
17.627
Hinweis: 64,2 48,5 112,6
Core 2 Duo E6750
17.238
Hinweis: 61,7 47,3 112,3
Core 2 Quad Q6700
16.595
Hinweis: 61,0 43,3 110,9
Core 2 Quad Q6600
15.946
Hinweis: 56,3 43,5 105,8
Core 2 Duo E6600
15.562
Hinweis: 54,4 41,7 106,4
Core 2 Duo E6420
14.188
Hinweis: 49,5 37,6 98,2
Angaben in Punkten

Futuremark 3DMark05 (CPU)

Core 2 Extreme QX9770
17.698
Hinweis: 11,9 11,7
Core 2 Extreme QX9650
16.832
Hinweis: 11,5 11,0
Core 2 Extreme QX6850
16.252
Hinweis: 11,2 10,5
Core 2 Quad Q9450
15.235
Hinweis: 10,4 9,9
Core 2 Duo E6850
13.927
Hinweis: 9,2 9,4
Core 2 Quad Q6700
13.918
Hinweis: 9,6 9,0
Core 2 Extreme X6800
13.469
Hinweis: 8,7 9,3
Core 2 Quad Q6600
13.203
Hinweis: 8,9 8,7
Core 2 Duo E6750
12.824
Hinweis: 8,3 8,9
Core 2 Duo E6600
11.513
Hinweis: 7,4 8,0
Core 2 Duo E6420
10.360
Hinweis: 6,6 7,2
Angaben in Punkten

3DMark06

Die allseits bekannte Benchmarkserie von Futuremark hört in der aktuellsten Version auf die Bezeichnung „3DMark06“ Von den sechs Testszenen messen vier Sequenzen die Performance der Grafikkarte und zeigen eine Grafikpracht, die ihres gleichen sucht. Um jene zu erreichen setzen die Finnen auf moderne 3D-Technologie, weswegen nicht nur massiv das Shader-Model 3.0 verwendet wird, auch extrem aufwendige Texturen, spektakuläre Partikeleffekte, komplexe Schattenberechnungen und als weiteres Highlight „High Dynamic Range Rendering“ – kurz HDRR – werden eingesetzt. Dabei setzt Futuremark auf FP16-HDR, das die derzeit best mögliche Bildqualität liefert, aber auch aufwendig zu berechnen ist. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel. [27]

Download: 3DMark06 [28]

Futuremark 3DMark06

Core 2 Extreme QX9770
12.218
Hinweis: 36,093 41,305 46,512 56,554
Core 2 Extreme QX9650
12.011
Hinweis: 36,018 39,816 46,382 56,589
Core 2 Extreme QX6850
11.878
Hinweis: 35,708 39,530 46,119 56,537
Core 2 Quad Q9450
11.706
Hinweis: 35,659 39,442 46,197 56,094
Core 2 Quad Q6700
11.512
Hinweis: 35,755 37,486 46,061 56,087
Core 2 Quad Q6600
11.038
Hinweis: 35,265 37,098 45,954 51,869
Core 2 Duo E6850
10.766
Hinweis: 35,679 40,423 46,263 56,680
Core 2 Extreme X6800
10.633
Hinweis: 35,627 39,856 46,160 56,481
Core 2 Duo E6750
10.336
Hinweis: 35,563 38,643 46,239 55,904
Core 2 Duo E6600
9.801
Hinweis: 35,309 36,494 46,053 53,041
Core 2 Duo E6420
9.161
Hinweis: 34,162 34,301 45,887 48,529
Angaben in Punkten

Futuremark 3DMark06 (CPU)

Core 2 Extreme QX9770
4.840
Hinweis: 1,598 2,346
Core 2 Extreme QX9650
4.564
Hinweis: 1,502 2,220
Core 2 Extreme QX6850
4.379
Hinweis: 1,432 2,142
Core 2 Quad Q9450
4.072
Hinweis: 1,341 1,979
Core 2 Quad Q6700
3.922
Hinweis: 1,297 1,897
Core 2 Quad Q6600
3.541
Hinweis: 1,165 1,722
Core 2 Duo E6850
2.622
Hinweis: 0,823 1,336
Core 2 Extreme X6800
2.536
Hinweis: 0,789 1,290
Core 2 Duo E6750
2.342
Hinweis: 0,739 1,188
Core 2 Duo E6600
2.079
Hinweis: 0,663 1,061
Core 2 Duo E6420
1.867
Hinweis: 0,585 0,954
Angaben in Punkten

Fear

Die Programmierer des Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden die Multiplayer-Demo, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt.

Fear (Average)

Core 2 Extreme QX9770
170
Core 2 Extreme QX9650
166
Core 2 Duo E6850
164
Core 2 Extreme QX6850
163
Core 2 Duo E6750
162
Core 2 Extreme X6800
161
Core 2 Quad Q9450
161
Core 2 Quad Q6700
160
Core 2 Duo E6600
151
Core 2 Quad Q6600
151
Core 2 Duo E6420
146
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Quake 4

Die bekannte Quake-Reihe von ID-Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die des öfteren die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwendigen Charaktertexturen und vielen Schattenspiele einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Es wird die letzte aktuelle Variante des Spiels mit dem Patch 1.42 eingesetzt.

Quake 4 1.42

Core 2 Extreme QX9770
152,4
Core 2 Extreme QX9650
150,5
Core 2 Extreme QX6850
147,4
Core 2 Quad Q9450
145,5
Core 2 Duo E6850
143,1
Core 2 Duo E6750
134,4
Core 2 Extreme X6800
131,3
Core 2 Quad Q6700
128,9
Core 2 Quad Q6600
121,3
Core 2 Duo E6600
117,8
Core 2 Duo E6420
110,6
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Anno 1701

Auch wenn normalerweise First-Person-Shooter mit einer erstaunlichen Grafik glänzen können, so hat es sich das deutsche Entwicklerteam des Strategiespieles Anno 1701 nicht nehmen lassen, den Nachfolger der legendären Spiele Anno 1602 sowie Anno 1503 ebenfalls mit einer Grafikengine auszustatten, die sich vor der gesamten Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Das Auge bekommt praktisch alles geboten, was derzeit mit moderner Hardware möglich ist. Detaillierte Texturen, schön anzusehende Landschaften, nette Shadereffekte, wie Beispielsweise die Darstellung des Wassers inklusive der Brechung der Wellen und noch vieles mehr machen Anno 1701 zu einem wahren Augenschmaus. Aus diesem Grund eignet sich das Strategiespiel, als eines der wenigen seiner Art, für die Teilnahme an einem Review, da neben der GPU auch die CPU viel zu berechnen hat.

Anno 1701

Core 2 Extreme QX9770
55,95
Core 2 Duo E6850
55,82
Core 2 Extreme X6800
55,75
Core 2 Extreme QX9650
55,45
Core 2 Quad Q9450
55,33
Core 2 Duo E6750
55,23
Core 2 Extreme QX6850
55,19
Core 2 Duo E6600
55,15
Core 2 Quad Q6700
55,15
Core 2 Quad Q6600
55,05
Core 2 Duo E6420
54,75
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Company of Heroes

Egal wohin man schaut, Spiele, bei denen das Szenario im Zeitraum des zweiten Weltkrieges angesiedelt ist, gibt es spätestens nach dem Erfolgshit „Call of Duty“ wohl wie Sand am Meer. Während einige dieser Spiele durchaus zu gefallen wissen, sind andere nur ein regelrechter Abklatsch, um auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen. Zu ersterer Gattung gehört zweifellos das Strategiespiel „Company of Heroes“, was sich im Jahre 2006 wohl zu einem kleinen Geheimtipp entwickelt hat. Ein Grund dafür ist eine sehr gute Grafik-Engine, die auch schwerste Geschütze auffährt, damit die Konkurrenztitel das Nachsehen haben. „Operation gelungen!“, ist das einzige, was man bei Company of Heroes diesbezüglich sagen kann. Das Spiel bietet eine Menge fürs Auge und vor allem in den Schlachtszenen passiert es des Öfteren, dass man vergisst, den eigenen Truppen Kommandos zu erteilen, und stattdessen das Spielgeschehen bewundert.

Im ersten Test setzen wir auf die minimale Grafik in einer Auflösung von 800x 600 Bildpunkten. Diese Einstellung ist traditionell die beste Möglichkeit um Prozessoren ohne größeren Einfluss der Grafikkarte zu testen. In dieser Auflösung lassen sich noch Unterschiede ermitteln, welches in DirectX-10-Spielen, wie im folgenden Benchmark, quasi nicht mehr möglich ist, da dort nur die Grafikkarte bestimmt.

Company of Heroes

 800x600, low Details:
Core 2 Extreme QX9770
584,8
Core 2 Extreme QX9650
526,6
Core 2 Quad Q9450
474,2
Core 2 Extreme QX6850
468,3
Core 2 Duo E6850
459,7
Core 2 Duo E6750
415,8
Core 2 Extreme X6800
413,3
Core 2 Quad Q6700
393,7
Core 2 Duo E6600
364,2
Core 2 Quad Q6600
361,6
Core 2 Duo E6420
328,2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Auf den Patch 1.70 von Company of Heroes haben sicherlich viele Spieler gewartet, denn so bringt die aktuelle Version des Strategietitels nicht nur einige weitere Fehlerbeseitigungen mit sich, sondern führt auch die Unterstützung von Direct3D 10 ein. Die neue API kann man bei einer entsprechenden Grafikkarte im Spielmenü auswählen und schon erscheinen alle Levels in neuem Glanz. Darüber hinaus kann man die Terraindetails nun eine Stufe höher auf „Ultra“ schrauben, was einige Bodendetails hinzufügt und die Texturen sichtbar verbessert. Die Direct3D-10-Version bietet dem Spieler eine pixelgenaue Beleuchtung, Percentage Closer Filtering für die Soft Shadows auf allen D3D10-Beschleunigern, schönere Partikeleffekte sowie Alpha to Coverage für alle Bäume und Sträucher, die somit auch von herkömmlichen MSAA erfasst und bearbeitet werden. Als Benchmarksequenz verwenden wir wie in der Direct3D-9-Version von Company of Heroes den integrierten Benchmark.

Company of Heroes (DirectX 10)

Core 2 Extreme QX9770
45,4
Core 2 Duo E6850
44,9
Core 2 Extreme QX9650
44,9
Core 2 Extreme X6800
44,7
Core 2 Quad Q9450
44,5
Core 2 Duo E6600
44,4
Core 2 Duo E6750
44,3
Core 2 Quad Q6700
44,0
Core 2 Extreme QX6850
43,7
Core 2 Quad Q6600
43,7
Core 2 Duo E6420
41,4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

World in Conflict

Mittlerweile sehen Strategiespiele zwar deutlich besser aus als noch vor einigen Jahren, so recht gelingen will es den Programmen aber nur selten, in die Königsklasse, die meist von First-Person-Shootern besetzt wird, vorzudringen. Den Entwicklern von World in Conflict scheint dies nicht gereicht zu haben und man entwickelte eine Grafikengine, die sich vor keinem anderen Spiel zu verstecken braucht. World in Conflict unterstützt die Direct3D-10-API und hat keine Schwierigkeiten, Kantenglättung unter der neuen Programmierschnittstelle anzuwenden. Schicke Shadereffekte zieren das Spiel (so wirft die Sonne beispielsweise Lichtstrahlen durch die Wolken, die die Umgebung beleuchten), ebenso detaillierte Texturen und eine realistische Schattendarstellung. Die Animationen der Spielcharaktere sind gut gelungen, was in Kombination mit einer kinoreifen Schnittreihenfolge Filmatmosphäre in den Zwischensequenzen aufkommen lässt. Als Testsequenz benutzen wir wie in unseren Grafikkarten-Tests nicht die integrierte Benchmarkfunktion, da diese sich in einigen Situationen etwas seltsam verhält. Stattdessen verwenden wir die Introsequenz zur ersten Mission der Kampagne.

World in Conflict (DirectX 10)

Core 2 Extreme QX9770
53,7
Core 2 Duo E6850
53,4
Core 2 Duo E6750
52,6
Core 2 Extreme X6800
51,8
Core 2 Extreme QX9650
51,6
Core 2 Extreme QX6850
51,4
Core 2 Quad Q9450
50,7
Core 2 Quad Q6700
50,4
Core 2 Duo E6600
50,0
Core 2 Quad Q6600
49,5
Core 2 Duo E6420
49,2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Crysis

Natürlich darf auch in diesem Test „Crysis“ nicht fehlen. Intels neues Flaggschiff, gepaart mit einer der schnellsten Grafikkarten von AMD. Das Spiel stuft das komplette System als „High“ in die Kategorie „3“ ein – entsprechend sehen die Einstellungen im Spiel aus. Dies ist aber noch noch lange nicht das optimale Setup, dass für die CryEngine 2 benötigt wird. Die für unser System optimalen Settings beherbergen in diesem Fall nur die Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten.

Den Benchmark kann jeder am heimischen PC selber nachvollziehen. Damit diese korrekt unter Windows Vista ausgeführt wird, muss der Crysis.exe das Attribut „Als Administrator ausführen“ gegeben werden. Anschließend funktionieren die unter „C:\Program Files\Electronic Arts\Crytek\Crysis SP Demo\Bin32“ versteckten Benchmark-Batch-Runs Benchmark_CPU.bat und Benchmark_GPU.bat. Bei den Benchmarks werden jeweils die zuletzt im Spiel gewählten Settings genutzt. Darauf muss geachtet werden. Unter „C:\Program Files\Electronic Arts\Crytek\Crysis SP Demo\Game\Config“ kann mit Hilfe von benchmark_cpu.cfg und benchmark_gpu.cfg eingestellt werden, wie häufig die Benchmarks wiederholt werden sollen. Wir zeigen jeweils die Ergebnisse aus Testläufen in der uns empfohlenen Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten, als auch bei identischen Einstellungen in 1280 x 1024 Pixeln. Um die Prozessorleistung möglichst ohne großen Einfluss der Grafikkarte zu ermitteln, testen wir zudem in der Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten in den niedrigsten Details.

Download: Crysis Singleplayer-Demo [29]

Crysis

 CPU-Test, 800x600, low Details:
Core 2 Extreme QX9770
126,17
Core 2 Extreme QX9650
121,37
Core 2 Duo E6850
117,12
Core 2 Extreme QX6850
114,89
Core 2 Quad Q9450
112,00
Core 2 Duo E6750
108,78
Core 2 Extreme X6800
108,23
Core 2 Quad Q6700
101,89
Core 2 Quad Q6600
96,55
Core 2 Duo E6600
95,11
Core 2 Duo E6420
90,36
 CPU-Test, 1280x1024, high Details:
Core 2 Extreme QX9770
24,68
Core 2 Duo E6750
24,54
Core 2 Extreme QX9650
24,54
Core 2 Quad Q9450
24,39
Core 2 Duo E6850
24,33
Core 2 Quad Q6700
24,30
Core 2 Extreme QX6850
24,20
Core 2 Extreme X6800
24,13
Core 2 Quad Q6600
24,11
Core 2 Duo E6600
24,10
Core 2 Duo E6420
24,10
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Performancerating

Zum Abschluss fassen wir die Ergebnisse in unserem Performancerating zusammen. Unterteilt haben wir dabei in vier Gruppen, wie es bereits in den Benchmarks ersichtlich war. Den Anfang machen dabei die theoretischen Tests, zu denen sich auch die Ergebnisse von allen Varianten des PCMark und 3DMark gesellen. Die weiteren Diagramme dürften sich folglich selbst erklären.

Das Gesamtrating setzt sich letzten Endes zu gleichen Teilen aus den einzelnen Ratings Synthetisch, Spiele, Multimedia und Anwendungen zusammen.

Gesamtrating

Core 2 Extreme QX9770
105,6
Core 2 Extreme QX9650
100,0
Core 2 Extreme QX6850
94,6
Core 2 Quad Q9450
91,9
Core 2 Quad Q6700
85,5
Core 2 Duo E6850
81,6
Core 2 Quad Q6600
79,5
Core 2 Extreme X6800
78,1
Core 2 Duo E6750
75,1
Core 2 Duo E6600
68,1
Core 2 Duo E6420
62,9
Angaben in Prozent

Performancerating Synthetisch

Core 2 Extreme QX9770
105,7
Core 2 Extreme QX9650
100,0
Core 2 Extreme QX6850
96,0
Core 2 Quad Q9450
91,1
Core 2 Quad Q6700
86,9
Core 2 Quad Q6600
80,3
Core 2 Duo E6850
75,5
Core 2 Extreme X6800
73,3
Core 2 Duo E6750
68,8
Core 2 Duo E6600
63,0
Core 2 Duo E6420
58,0
Angaben in Prozent

Performancerating Anwendungen

Core 2 Extreme QX9770
105,1
Core 2 Extreme QX9650
100,0
Core 2 Extreme QX6850
93,7
Core 2 Quad Q9450
90,1
Core 2 Quad Q6700
82,8
Core 2 Quad Q6600
75,6
Core 2 Duo E6850
75,1
Core 2 Extreme X6800
71,6
Core 2 Duo E6750
67,9
Core 2 Duo E6600
60,4
Core 2 Duo E6420
54,8
Angaben in Prozent

Performancerating Multimedia

Core 2 Extreme QX9770
107,7
Core 2 Extreme QX9650
100,0
Core 2 Extreme QX6850
91,9
Core 2 Quad Q9450
90,7
Core 2 Quad Q6700
82,3
Core 2 Duo E6850
78,4
Core 2 Quad Q6600
75,8
Core 2 Extreme X6800
74,9
Core 2 Duo E6750
70,4
Core 2 Duo E6600
62,6
Core 2 Duo E6420
56,2
Angaben in Prozent

Performancerating Spiele

Core 2 Extreme QX9770
103,8
Core 2 Extreme QX9650
100,0
Core 2 Duo E6850
97,1
Core 2 Extreme QX6850
96,6
Core 2 Quad Q9450
95,8
Core 2 Duo E6750
93,0
Core 2 Extreme X6800
92,3
Core 2 Quad Q6700
89,9
Core 2 Quad Q6600
86,1
Core 2 Duo E6600
85,7
Core 2 Duo E6420
82,3
Angaben in Prozent

Sonstiges

Leistungsaufnahme

Da wir bereits beim Test des Intel Core 2 Extreme QX9650 [30] äußerst beeindruckt von dem gesenkten Stromverbrauch waren, mussten die neuen Probanden große Schuhe ausfüllen. Aufgrund seiner leicht höheren TDP (136 gegenüber 130 Watt) und der gestiegenen Taktrate dürfte es der QX9770 allerdings nicht leicht haben, an die Werte des QX9650 heran zu kommen.

Noch einmal betonen möchten wir an dieser Stelle, dass die TDP-Angabe des Herstellers nichts mit der Leistungsaufnahme im Alltag zu tun hat. Anhand der TDP kann ein OEM-Hersteller vielmehr sicher stellen, dass er ein System baut, das die maximal abgegebene Wärmeleistung des Prozessors über das Kühlsystem abführen kann.

Wie üblich messen wir bei unserem System die Leistungsaufnahme des gesamten PCs. Dazu messen wir mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“ den Stromverbrauch im BIOS, bei keiner Anwendung (Leerlauf) in Windows und unter Volllast. Um den Rechner unter Volllast auch wirklich komplett auszulasten, bedarf es eines Programms, das sowohl alle Prozessorkerne anspricht, als auch die Grafikkarte vollends fordert. In unserem Fall wird der Quad-Core-Prozessor mit vier Instanzen von Prime 95 voll gefordert, während parallel dazu die beiden Grafiktests „Firefly Forest“ & „Canyon Flight“ aus dem 3DMark06 im Loop laufen.

Leistungsaufnahme Komplett

 BIOS:
Core 2 Quad Q9450
182,4
Core 2 Extreme QX9650
184,3
Core 2 Duo E6750
186,5
Core 2 Duo E6420
197,1
Core 2 Duo E6850
200,6
Core 2 Duo E6600
201,5
Core 2 Extreme X6800
207,3
Core 2 Extreme QX6850
213,1
Core 2 Quad Q6600
215,4
Core 2 Quad Q6700
220,6
Core 2 Extreme QX9770
226,4
 Windows (Idle):
Core 2 Duo E6750
165,4
Core 2 Duo E6420
169,4
Core 2 Duo E6850
169,7
Core 2 Quad Q9450
169,8
Core 2 Extreme QX9650
171,1
Core 2 Duo E6600
178,5
Core 2 Extreme X6800
182,3
Core 2 Extreme QX9770
193,2
Core 2 Quad Q6600
194,0
Core 2 Quad Q6700
196,3
Core 2 Extreme QX6850
197,3
 Windows (Vollast):
Core 2 Duo E6420
332
Core 2 Duo E6600
357
Core 2 Duo E6750
360
Core 2 Duo E6850
381
Core 2 Extreme X6800
383
Core 2 Quad Q9450
401
Core 2 Extreme QX9650
402
Core 2 Quad Q6600
437
Core 2 Extreme QX9770
444
Core 2 Quad Q6700
464
Core 2 Extreme QX6850
487
Angaben in Watt (W)

Zu Überprüfung haben wir den Test unter Windows Vista noch einmal ohne Belastung der Grafikkarte mit Prime 95 durchgeführt. Dafür wurde nach dem Windowsstart lediglich dieses Tool gestartet und mit dem Leistungsmesser nach einigen Minuten die Aufnahmefunktion betätigt.

Leistungsaufnahme

 nur CPU-Last mit Prime 95:
Core 2 Duo E6420
208
Hinweis: Peak: 212
Core 2 Duo E6750
216
Hinweis: Peak: 220
Core 2 Duo E6600
229
Hinweis: Peak: 236
Core 2 Duo E6850
230
Hinweis: Peak: 235
Core 2 Extreme X6800
241
Hinweis: Peak: 245
Core 2 Quad Q9450
256
Hinweis: Peak: 264
Core 2 Extreme QX9650
261
Hinweis: Peak: 272
Core 2 Extreme QX9770
297
Hinweis: Peak: 302
Core 2 Quad Q6600
310
Hinweis: Peak: 316
Core 2 Quad Q6700
321
Hinweis: Peak: 327
Core 2 Extreme QX6850
329
Hinweis: Peak: 339
Angaben in Watt (W)

Dass der Stromverbauch des neuen QX9770 über dem des bisherigen Yorkfield-Modells liegt, ist klar, da die Default-Spannung des Prozessors mit 1,28750 Volt im Vergleich zum QX9650 höher ausfällt. Dieses Bild spiegelt sich, zusammen mit der Takterhöhung und ohne die stromsparenden Maßnahmen, vor allem im BIOS und unter Volllast wieder. Im Mittel braucht der neue 45-nm-Prozessor mit 3,2 GHz knapp 40 Watt mehr als der erste Ableger der Penryn-Generation, liegt aber immer noch hinter dem Core 2 Extreme QX6850 mit 3,0 GHz, der auf 65 nm setzt. Weitere Erkenntnisse in dieser Kategorie: Der X6800 mit 2,93 GHz (bei 1,3250 Volt) ist mit durchschnittlich 241 Watt ohne Belastung der Grafikkarte kein Kostverächter. Und das G0-Stepping zeigt sich bei den Dual-Core-Prozessoren – wie erwartet – als weniger leistungshungrig; die älteren Vier-Kerner liegen in Sachen Leistungsaufnahme alle deutlich in Front.

Anmerkung: Der Leistungsbedarf des Q9450 stellt lediglich einen vorläufigen Wert dar, da die CPU mit einem schnelleren Prozessor simuliert wurde.

Temperatur

Für die Temperaturmessung wurden das geschlossene System eine Stunde im 3DMark06-Loop aufgeheizt und die Temperaturwerte dann bei der Kombination aus Prime95 und 3DMark06 ermittelt. Die Zimmertemperatur lag bei rund 21 Grad, die ausgelesene Temperatur vom Mainboard bei Volllast bei maximal 46 Grad.

Maximale Temperatur

 Prozessor (gesamt):
Core 2 Duo E6420
48
Core 2 Duo E6750
51
Core 2 Duo E6850
52
Core 2 Duo E6600
53
Core 2 Quad Q9450
53
Core 2 Extreme X6800
56
Core 2 Extreme QX9650
56
Core 2 Quad Q6600
67
Core 2 Extreme QX9770
68
Core 2 Quad Q6700
87
Core 2 Extreme QX6850
88
 Prozessor (1 Kern max.):
Core 2 Duo E6420
54
Core 2 Duo E6750
59
Core 2 Duo E6850
62
Core 2 Duo E6600
64
Core 2 Quad Q9450
65
Core 2 Extreme X6800
67
Core 2 Extreme QX9650
68
Core 2 Quad Q6600
74
Core 2 Extreme QX9770
77
Core 2 Quad Q6700
94
Core 2 Extreme QX6850
95
Angaben in °C

Der neue Vier-Kern-Prozessor von Intel beeindruckt mit Temperaturen, die denen eines Core 2 Quad Q6600 gleichen. Mit seinen 3,2 GHz ist der QX9770 immer noch um einiges leichter zu kühlen als die leistungsfähigsten Quad-Core-CPUs der Vorgängergeneration. Der QX6850 mit 3,0 GHz liegt satte 20 Grad Celsius über dem neuen Modell, was angesichts der hohen Leistungsaufnahme bereits zu erwarten war. Auch hier sei noch einmal angemerkt, dass die Ergebnisse für den neuen Core 2 Quad Q9450 vorläufiger Natur sind, da die endgültige Spannung, mit der der Prozessor ausgeliefert werden wird, noch nicht feststeht. Ein Platzierung unterhalb des Core 2 Extreme QX9650, wie auch in unserem Testverfahren ermittelt, dürfte aber mehr als logisch erscheinen.

Übertaktbarkeit

Ein probates Mittel, das natürliche Bedürfnis vieler Kunden nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Wie schlagen sich die CPUs in dieser Disziplin? Als Stabilitätsprobe kamen erneut Prime95 und 3DMark06 zum Einsatz.

Intel Core 2 Extreme QX9770 @ 4,15 GHz

Für den Test haben wir den Multiplikator auf 10 angehoben und den Frontside-Bus auf 1.660 MHz (415 MHz) erhöht. Damit übertaktet sich natürlich auch der Speicher, der mit 1.660 MHz aber nur knapp über seinen Spezifikationen läuft. Das Mainboard von Gigabyte machte diese Dinge anstandslos mit. Für ein Schuss mehr an Stabilität sorgt eine Spannungserhöhung des Prozessors auf 1,45 Volt, mit dem folglich alle Tests einwandfrei verlaufen sind. Bei Spannungserhöhungen über diesen gewissen Punkt sollte man jedoch vorsichtig sein, da die CPU schnell extrem leistungshungrig und somit heiß wird und in extremen Situationen „throttlen“ kann, was die ursprüngliche Takterhöhung wertlos macht.

Übertakten Speicher

 SiSoft Sandra Speicherdurchsatz:
Core 2 Extreme QX9770 @ 4,15 GHz
8.433
Core 2 Extreme QX9770 Standard
8.052
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Übertakten

 SuperPi (in Sekunden):
Core 2 Extreme QX9770 Standard
14,611
Core 2 Extreme QX9770 @ 4,15 GHz
11,294
 Cinebench R10 1-CPU:
Core 2 Extreme QX9770 @ 4,15 GHz
4.559
Core 2 Extreme QX9770 Standard
3.528
 Cinebench R10 x-CPU:
Core 2 Extreme QX9770 @ 4,15 GHz
16.224
Core 2 Extreme QX9770 Standard
12.570
Angaben in Punkten

Übertakten Spiele

 Crysis:
Core 2 Extreme QX9770 @ 4,15 GHz
33,82
Core 2 Extreme QX9770 Standard
33,40
 Company of Heroes:
Core 2 Extreme QX9770 @ 4,15 GHz
697,90
Core 2 Extreme QX9770 Standard
584,80
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)

Wie erwartet zeigt sich, dass die CPU bei modernen Spielen keine allzu große Rolle mehr spielt. Crysis zum Beispiel profitiert von dem simulierten 4,15-GHz-Quad-Core mit FSB1660 überhaupt nicht – die Grafikkarte limitiert vollständig. Deutlich anders sieht das Bild aus, wenn man die Grafikkarte (fast) eliminiert, wie im Test von „Company of Heroes“ mit den geringsten Details in der Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten getan. Untermauert wird das Bild, das sich in Company of Heroes gezeigt hat, in den theoretischen Tests und auch bei Cinebench R10.

Preis

Preisgestaltung

Der Core Extreme QX9770 wird erst im ersten Quartal offiziell im Handel erscheinen – für stolze 1399 US-Dollar (UVP bei einer Abnahme von 1000 Stück). Die weiteren Yorkfield-Ableger (mit Ausnahme des QX9650, der bereits seit dem 11. November verfügbar ist) sollen ebenfalls im Laufe des ersten Quartals in den Handel gelangen. Bis dahin müssen sich vor allem potentielle Käufer des Core 2 Quad Q9450 noch gedulden.

Zum offiziellem Start der neuen Quad-Core-Familie auch in den Mainstream-Markt wird sich allerdings höchstwahrscheinlich dann auch noch die Frage stellen, was der Core 2 Quad Q9300 mit halbiertem L2-Cache und einer nochmals verringerten Taktfrequenz auf 2,5 GHz zu leisten vermag. Dass dieser Prozessor schneller sein wird als der bisherige Q6600, steht trotz seines Taktvorteils von 100 MHz noch nicht eindeutig fest, jedoch wird er den angestammten Preis des Q6600 übernehmen. Ob die 100 MHz Vorteil in Zusammenspiel mit der neuen 45-nm-Fertigung die fehlenden 2M L2-Cache kompensieren können, werden wir in einem späteren Test klären.

Etwaige Gerüchte um Verschiebungen der Yorkfield-Prozessoren [2] hat Intel indes vehement widersprochen. Demzufolge werden weder bereits weltweit ausgelieferten Yorkfield-Prozessoren zurückgeworfen, noch wird etwas am Fahrplan geändert, in dem laut offizieller Roadmap immer vom ersten Quartal die Rede war.

Intel-Roadmap für das erste Quartal 2008

Auch der Markt für zwei Prozessorkerne wird in der zweiten Januarhälfte mit neuen Produkten versorgt. Der Ausbau des L2-Caches in Zusammenspiel mit den Neuerungen der Penryn-Generation dürfte auch in diesem Marktbereich für den einen oder anderen gewonnenen Prozentpunkt gegenüber der aktuellen Generation sorgen. Auch dürfte die Preisgestaltung mit der Einführung des E8300 mit 2,83 GHz, der auf der Roadmap noch unterschlagen wird, nicht die endgültige Version widerspiegeln. Hier dürfte es mitunter noch zu einigen Verschiebungen kommen. Im wahrscheinlichsten Fall nimmt der E8300 den Preis des E8400 ein (und der den des 8500), während der E8600 wohl dann auf 316 US-Dollar springt.

Preise Intel Prozessoren
ModellTaktFSBL2-CacheSockelaktuellQ1/08
Desktop Intel Core 2 Extreme QX9xxx/QX6xxx
C2E QX97753,20 GHz1600 MHz12 MBLGA771 (DP)-$1.499
C2E QX97703,20 GHz1600 MHz12 MBLGA775-$1.399
C2E QX96503,00 GHz1333 MHz12 MBLGA775$999-
C2E QX68503,00 GHz1333 MHz8 MBLGA775$999-
C2E QX68002,93 GHz1066 MHz8 MBLGA775$999-
Desktop Intel Core 2 Quad Q9xxx/Q6x00
C2Q Q95502,83 GHz1333 MHz12 MBLGA775-$530
C2Q Q94502,66 GHz1333 MHz12 MBLGA775-$316
C2Q Q93002,50 GHz1333 MHz6 MBLGA775-$266
C2Q Q67002,66 GHz1066 MHz8 MBLGA775$530-
C2Q Q66002,40 GHz1066 MHz8 MBLGA775$266-
Desktop Intel Core 2 Duo E8xxx/E6xxx
C2D E85003,16 GHz1333 MHz6 MBLGA775-$266
C2D E84003,00 GHz1333 MHz6 MBLGA775-$183
C2D E83002,83 GHz1333 MHz6 MBLGA775-(?)
C2D E82002,66 GHz1333 MHz6 MBLGA775-$163
C2D E81902,66 GHz1333 MHz6 MBLGA775-$163 (?)
C2D E68503,00 GHz1333 MHz4 MBLGA775$266-
C2D E67502,66 GHz1333 MHz4 MBLGA775$183-
C2D E65502,33 GHz1333 MHz4 MBLGA775$163-
C2D E65402,33 GHz1333 MHz4 MBLGA775$163-
C2D E67002,66 GHz1066 MHz4 MBLGA775$316-
C2D E66002,40 GHz1066 MHz4 MBLGA775$224-
C2D E64202,13 GHz1066 MHz4 MBLGA775$183-
C2D E64002,13 GHz1066 MHz2 MBLGA775$183-
C2D E63201,86 GHz1066 MHz4 MBLGA775$163-
C2D E63001,86 GHz1066 MHz2 MBLGA775$163-
Mobile Intel Core 2 Extreme X9x00/X7x00
C2E X90002,80 GHz800 MHz6 MBSockel P-$851
C2E X79002,80 GHz800 MHz4 MBSockel P$851-
Mobile Intel Core 2 Duo T9x00/T8x00/T7xxx
C2D T95002,60 GHz800 MHz6 MBSockel P-$530
C2D T93002,50 GHz800 MHz6 MBSockel P-$316
C2D T83002,40 GHz800 MHz3 MBSockel P-$241
C2D T81002,10 GHz800 MHz3 MBSockel P-$209
C2D T78002,60 GHz800 MHz4 MBSockel P$530-
C2D T77002,40 GHz800 MHz4 MBSockel P$316-
C2D T75002,20 GHz800 MHz4 MBSockel P$241-
C2D T72502,00 GHz800 MHz2 MBSockel P$209-

Preis-Leistung-Verhältnis

Die aktuellen Preise im Einzelhandel liegen in Deutschland natürlich meist unter den Empfehlungen von Intel. Besonders die Verfügbarkeit spielt dabei eine große Rolle. Aus diesem Grund haben wir ein Diagramm mit allen Prozessoren aus dem Testparcours zusammengestellt und die günstigsten Preise bei Geizhals für Boxed-Prozessoren heraus gesucht (die Hardware muss zu diesem Preis auch sofort erhältlich sein). Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass sich der Preis der Prozessoren täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 13.12.2007)

Preisliste

Core 2 Duo E6750
150
Core 2 Duo E6420
155
Core 2 Duo E6600
185
Core 2 Duo E6850
210
Core 2 Quad Q6600
210
Core 2 Quad Q9450
270
Hinweis: geschätzt
Core 2 Quad Q6700
435
Core 2 Extreme X6800
790
Core 2 Extreme QX6850
805
Core 2 Extreme QX9650
860
Hinweis: nicht verfügbar
Core 2 Extreme QX9770
1.200
Hinweis: geschätzt
Angaben in Euro (aufsteigend)

Die Preisangaben für die beiden neuen Prozessoren sind natürlich rein spekulativer Natur, da es von Intel bisher keine offiziellen Euro-Preise gibt. Sollte der Core 2 Quad Q9450 im Preis fallen, wandert er im folgenden Diagramm nach oben, in Richtung des Platzes, den der Core 2 Quad Q6600 derzeit inne hat. Für das Preis-Leistung-Verhältnis wird das Gesamtrating durch den Preis dividiert und mit 1000 Multipliziert. Das Ergebnis repräsentiert die Leistung, die man, kaufmännisch gerundet, aktuell für einen Euro erhält.

Preis/Leistung

Core 2 Duo E6750
100,0%
Core 2 Duo E6420
81,2%
Core 2 Duo E6850
77,5%
Core 2 Quad Q6600
75,5%
Core 2 Duo E6600
73,4%
Core 2 Quad Q9450
67,9%
Core 2 Quad Q6700
39,2%
Core 2 Extreme QX6850
23,3%
Core 2 Extreme QX9650
23,2%
Core 2 Extreme X6800
19,7%
Core 2 Extreme QX9770
17,6%
Angaben in Prozent

Fazit

Verdammt schnell und nicht gerade preiswert. Ein wenig rote Farbe auf den Heatspreader und man könnte meinen, es würde wirklich ein Ferrari unter der Haube stecken. Die Power und den Preis hat CPU allemal. Und mehr: Als Resultat des Preises wird der Intel Core 2 Extreme QX9770 auch die Extravaganz des Sportwagens übernehmen. Denn nur ein betuchter Kreis an Kunden wird sich einmal mit dem Prozessor schmücken können (respektive wollen).

Intel Core 2 Extreme QX9770

Intel zeigt mit dem neuen Prozessor, wozu die Penryn-Architektur in der Lage ist. Der Leistungsbedarf des im 1. Quartal erscheinenden Core 2 Extreme QX9770 liegt immer noch unter dem des alten 65-nm-Flaggschiff, die Leistung durchweg darüber. Vor allem in den theoretischen Tests kann der Prozessor punkten, was zum einen an dem gesteigerten Frontside-Bus von 400 MHz, zum anderen an den zusätzlichen 200 MHz, die Intel dem QX9770 mit auf den Weg gibt, liegt. Das Zusammenspiel von Takterhöhungen und dem dazu passenden, schnellen Speicher sorgt vor allem im Multimedia-Bereich für spürbare Leistungssteigerungen, aber auch herkömmliche Anwendungen unter Windows profitieren davon. Traditionell rückt das gesamte Testfeld in Spielen (trotz unserer Tests in geringer Auflösung) enger zusammen – wo Dual-Core-Prozessoren kaum von Vorteil sind, bewirken auch vier Kerne keine Wunder. Im Durchschnitt über alle Anwendungen steigert sich die Performance mit dem neuen Prozessor gegenüber seinem Vorgänger um rund fünf Prozent. Gegenüber dem letzten verbliebenen „Extreme“-Modell in der Dual-Core-Reihe, dem X6800, ist der Vorsprung mit dem neuen QX9770 auf gut 25 Prozent angewachsen.

Erfreulich ist die von uns simulierte, voraussichtliche Performance des kommenden Core 2 Quad Q9450. Der „echte“ Yorkfield mit 2,66 GHz und 12 MB L2-Cache weiß sich gegen den Vorgänger QX6700 souverän zur Wehr zu setzen – kein Wunder, kämpfte dieser auch noch mit einem Frontside-Bus von 266 MHz. Der Abstand zu Intels derzeitigem Einstieg in die Welt der vier Kerne, dem Core 2 Quad Q6600, ist erstaunlich groß, was erneut zum Teil auf den erhöhten FSB und den zusätzlichen 266 MHz Taktfrequenz zurückzuführen ist. Den Rest an zusätzlicher Leistung trägt die neue Fertigung nebst Optimierungen bei. So platziert sich der simulierte Core 2 Quad Q9450 keine drei Prozent hinter dem QX6850, dem Flaggschiff der noch aktuellen 65-nm-Generation. Für nicht einmal ein Drittel des Preises (316 zu 999 US-Dollar) dürfte dieser Rückstand wohl zu verschmerzen sein. Die schwer einzuschätzende Komponente Q9300, ein Quad-Core-Prozessor mit 2,5 GHz aber nur 6 MB L2-Cache, könnte im Einsteigerbereich dank 50 US-Dollar Preisvorteil aber noch ein deutliches Wort mitreden. Inwiefern sich der fehlende Cache und der nochmals geringere Takt auf die Performance niederschlägt, werden wir in einem kommenden Test ermitteln. Bis im Januar die neuen Prozessoren auf dem Markt erscheinen, heißt es vorläufig aber so oder so: Warten!

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2007/test_intel_core_2_extreme_qx9650/
  2. http://www.computerbase.de/downloads/software/systemueberwachung/cpu-z/
  3. http://www.computerbase.de/news/hardware/prozessoren/intel/2007/dezember/intel_problemen_fsb_yorkfield/
  4. http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=25_972&products_id=6217&ref=35
  5. http://www.computerbase.de/downloads/software/systemueberwachung/sisoftware_sandra_lite/
  6. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=1110938#post1110938
  7. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/super_pi/
  8. http://www.computerbase.de/downloads/software/systemueberwachung/everest/
  9. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/futuremark_pcmark05/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/software/2007/bericht_futuremark_pcmark_vantage/
  11. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/pcmark_vantage/
  12. http://www.computerbase.de/downloads/software/packprogramme/7-zip/
  13. http://www.computerbase.de/news/software/packprogramme/2006/maerz/winrar_360_dual-core-support/
  14. http://www.computerbase.de/downloads/software/packprogramme/winrar/
  15. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/cinebench/
  16. http://www.newtek.com/lightwave/
  17. http://www.newtek.com/lightwave/film.php
  18. http://www.newtek.com/lightwave/games.php
  19. http://www.computerbase.de/news/hardware/multimedia/2005/juni/neues_divx_dual_core-cpus/
  20. http://www.computerbase.de/news/software/multimedia/2004/dezember/mp3_51_surround/
  21. http://lame.sourceforge.net/
  22. http://softlab.technion.ac.il/project/LAME/bin/
  23. http://softlab.technion.ac.il/project/LAME/doc/
  24. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/futuremark_3dmark03/
  25. http://www.computerbase.de/artikel/software/2004/3dmark05_der_performance-report
  26. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/3dmark05/
  27. http://www.computerbase.de/artikel/software/2006/bericht_3dmark06_der_performance-report/
  28. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/futuremark_3dmark06/
  29. http://www.computerbase.de/downloads/software/spiele/crysis_singleplayer-demo/
  30. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2007/test_intel_core_2_extreme_qx9650/23/#abschnitt_stromverbrauch
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