Kurz vor dem Jahresende zeigt Intel noch einmal, was mit der neuen, in 45 Nanometer gefertigten Penryn-Generation schon heute bzw. in naher Zukunft in Serie möglich ist. Zu diesem Zweck schickt der Chipriese einen 3,2 GHz schnellen Prozessor ins Rennen, der erstmals von Haus aus auf einen Frontside-Bus von effektiv 1.600 MHz (4 x 400 MHz) setzt. Im Zusammenspiel mit schnellem DDR3-Speicher, der mit den Spezifikationen von DDR3-1600 in ausreichender Menge bereits ein kleines Vermögen kostet, sollen die aktuellen Geschwindigkeitsrekorde gebrochen werden. Auf dem Papier sicher ein leichtes Spiel.
Auf den kommenden Seiten werden wir uns genau mit diesem Prozessor, bezeichnet als Intel Core 2 Extreme QX9770, befassen und ihn natürlich gegen das erste Modell der Penryn-Generation, den von uns bereits getesteten QX9650, antreten lassen. Darüber hinaus erlauben uns diese beiden Prozessoren mit „Yorkfield“-Kern – dank freiem Multiplikator – die Simulation des wohl von der Masse am sehnlichsten erwarteten Prozessors: Des Core 2 Quad Q9450 mit FSB1.333, 2,66 GHz und 12 MB L2-Cache. Die CPU wird der zukünftige Einstiegsprozessor in die neue Vier-Kern-Welt von Intel sein. Vor allem der Preis von angesetzten 316 US-Dollar dürfte der ausschlaggebende Punkt für seine Gunst bei den Kunden sein. Ob er den bisherigen Platzhirsch auf diesem Gebiet, den Core 2 Quad Q6600, auch in der Geschwindigkeit beerben kann, werden wird ebenfalls auf den folgenden Seiten klären.
Da wir bereits alle Grundlagen über die neue Penryn-Architektur [1] in unserem ersten Artikel zum Intel Core 2 Extreme QX9650 ausführlich erläutert haben, verzichten wir an dieser Stelle auf eine Wiederholung. Stattdessen gehen wir nach dem Überblick nur kurz auf den Chipsatz-Support ein und lassen dann auf den folgenden 20 Seiten Zahlen für den zukünftigen High-End-Prozessor, den kleineren Ableger und seine diversen Mitstreiter sprechen.
Einen guten, ersten Überblick über die neuen Eigenschaften des Intel Core 2 Extreme QX9770 liefert das kleine Tool CPU-Z [2]. So wird der Prozessor mit dem neuen „Yorkfield“-Kern und einer Thermal Design Power von 136 Watt wie der QX9650 im Stepping „C0“ (Stepping 6) ausgeliefert werden, wenn er im 1. Quartal 2008 auf den Markt kommt und der kürzlich bekannt gewordene FSB-Bug [3] nicht zu einem neuen Stepping führt. Der L2-Cache besitzt eine Größe von 2x6 MB. Die Spannung unseres 3,2 GHz schnellen Prozessors rangiert mit offiziellen 1,2875 Volt etwas unter der der bisherigen Core-2-Duo/Extreme-Modellen mit 3,0 GHz – aber über der des QX9650 (1,21 Volt). Zu den unterstützten Befehlssätzen gehören selbstverständlich die neuen Streaming SIMD Extensions (SSE) in der Version 4.1.
Der erste gravierende Unterschied zu aktuellen Modellen besteht in der Ansteuerung des Prozessors mit einem Systemtakt von 400 MHz, was einen Quad-Pumped-Frontside-Bus von erstmals 1.600 MHz bedeutet. Wie bei den anderen Extreme-Editions von Intel ist hingegen auch beim neuen QX9770 der Multiplikator nach oben und unten hin offen. Standardmäßig steht er jedoch auf acht und erzeugt somit im Werkszustand die 3,2-GHz-Taktfrequenz. Mit Hilfe der freien Multiplikatorwahl werden wir, wie bereits erwähnt, mit den beiden uns zur Verfügung stehenden Yorkfield-Prozessoren den Q9450 simulieren. Dafür muss beim QX9650 der Multiplikator lediglich auf acht verringert werden, um die 2,66 GHz des Q9450 zu erzeugen. Der neue QX9770 dient uns in erster Linie als „Kontrollprozessor“.
In der Übersicht stellen wir den neuen Core 2 Extreme QX9770 seinen Vorgängern gegenüber. Außerdem wurden die im Januar erscheinenden Quad-Core-Modelle Q9550 und Q9450 mit aufgenommen.
| Merkmale | Core 2 Extreme (Quad-Core) |
Core 2 Quad, Core 2 Extreme (Quad-Core) |
Core 2 Duo, Core 2 Extreme (Dual-Core) |
Core 2 Duo (Dual-Core) |
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| Logo |
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| Codename | Yorkfield (2x Wolfdale) |
Kentsfield (2x Conroe) |
Conroe | Allendale | |
| Taktrate oder Modellnummer (Takt in GHz) |
QX9770 (3,20)0 QX9650 (3,00) Q9550 (2,83) Q9450 (2,66) |
Q6600 (2,40) QX6700 (2,66) QX6800 (2,93) QX6850 (3,00)1 |
E6300 (1,86)3 E6320 (1,86) E6400 (2,13)3 E6420 (2,13) E6540 (2,33) E6550 (2,33)1, 4 E6600 (2,4) E6700 (2,66) E6750 (2,66)1, 4 X6800 (2,93) E6850 (3,00)1, 4 |
E4300 (1,80)2, 5 E4400 (2,00)2, 5 E4500 (2,20)2, 5 E4600 (2,40)2, 5 E6300 (1,86) E6400 (2,13) |
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| Fertigung | 45 nm | 65 nm | 65 nm | 65 nm | |
| Sockel | Sockel 775 | Sockel 775 | Sockel 775 | Sockel 775 | |
| Kerne | 4 (MCP) | 4 (MCP) | 2 | 2 | |
| Multithreading | X | X | X | X | |
| Frontside-Bus | 1333 MHz QDR 1600 MHz QDR6 |
1066 MHz QDR 1333 MHz QDR6 |
1066 MHz QDR 1333 MHz QDR6 |
800 MHz QDR6 1066 MHz QDR |
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| Frontside-Bus-Last | 2 | 2 | 1 | 1 | |
| Peripherieinterface | Extern | Extern | Extern | Extern | |
| Speichercontroller | Extern | Extern | Extern | Extern | |
| Transistoren | 2x410 Mio. | 2x291 Mio. | 291 Mio. | 167 Mio. | |
| Chipgröße | 2x107 mm² | 2x143 mm² | 143 mm² | 111 mm² | |
| L1-Execution-Cache | 2x2x32 kB | 2x2x32 kB | 2x32 kB | 2x32 kB | |
| L1-Daten-Cache | 2x2x32 kB | 2x2x32 kB | 2x32 kB | 2x32 kB | |
| L2-Cache | 2x6144 kB | 2x4096 kB | 1x2048 kB0 1x4096 kB |
1x2048 kB | |
| L2-Anbindung | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | |
| L2-Modus | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 inclusive | L1 inclusive | |
| Cache insgesamt | 2x6144 kB | 2x4096 kB | 2048 kB6 4096 kB |
2048 kB | |
| Energiesparfunktion | C1E, Enhanced SpeedStep (EIST) |
C1E, Enhanced SpeedStep (EIST) |
C1E, Enhanced SpeedStep (EIST) |
C1E, Enhanced SpeedStep (EIST) |
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| Date Execution Prevention (NX-Bit) |
√ | √ | √ | √ | |
| 64-Bit-Technologie | √ (EM64T) | √ (EM64T) | √ (EM64T) | √ (EM64T) | |
| Virtualisierungs- Technologie |
√ (Vanderpool) | √ (Vanderpool) | √ (Vanderpool) | √ (Vanderpool)6 | |
| CPU-Architektur | 14-stufige Pipeline (Core) |
14-stufige Pipeline (Core) |
14-stufige Pipeline (Core) |
14-stufige Pipeline (Core) |
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| Befehlssätze | MMX SSE SSE2 SSE3 SSSE3 SSE4.1 VT |
MMX SSE SSE2 SSE3 SSSE3 VT |
MMX SSE SSE2 SSE3 SSSE3 VT TXT |
MMX SSE SSE2 SSE3 SSSE3 VT |
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| 0 Besitzt einen 1600 MHz schnellen Frontside-Bus 1 Besitzt einen 1333 MHz schnellen Frontside-Bus 2 Besitzt einen 800 MHz schnellen Frontside-Bus 3 Besitzt 2 MB L2 Cache (Im Silizium sind 4 MB vorhanden, 2 MB sind deaktiviert) 4 Unterstützt Trusted Execution Technology (TXT, ehemals La Grande) 5 Unterstützt keine Virtualisierungstechnologie (VT, ehemals Vanderpool) 6 Nur bei ausgesuchten Modellen | |||||
Ein Frontside-Bus von effektiv 1600 MHz und eine TDP von 136 Watt? Problemlos auf aktuellen Platinen möglich? Leider nein, und so steht dem QX9770 in puncto Chipsatzunterstützung die erste große Hürde ins Haus. Offiziell läuft der Core 2 Extreme QX9770 nur auf Intels kommendem „X48“-Chipsatz. Doch bis heute geistern die Features des X48 nur als verschwommenes Bild in frühen Revisionen umher. Einige Folien von Intel, die wir ergattern konnten, geben allerdings die wesentlichen Details preis.
Von technischer Seite besteht die Notwendigkeit für ein neues Mainboard übrigens gar nicht im höheren Frontside-Bus, sondern der Tatsache, dass Mainboards mit den bisherigen Chipsätzen P35 und X38 offiziell nur für eine Prozessor-TDP von 130 Watt ausgelegt sind. Da der Core 2 Extreme QX9770 aber der erste Prozessor mit einer TDP von 136 Watt ist, bekommt erst der X48 das offizielle Gütesiegel von Intel. Nichtsdestotrotz hat selbst Intel für unseren Test des Prozessors empfohlen, ein X38-Mainboard einzusetzen und dieses zu „übertakten“. Dies geschieht jedoch auf eigene Gefahr, der Garantieanspruch geht verloren. FSB1600 auf X38 funktioniert also, wird von Intel aus Gründen der Sicherheit aber keinen Segen bekommen.
Ausnahmen wie Asus und Gigabyte, die ihre X38-Premium-Platinen bereits für DDR3-1600 und FSB1600 (und somit für die neue CPU und deren TDP) freigegeben haben, bestätigen zum Glück wieder einmal die Regel. In beiden Fällen bekommt der zahlende Kunde die volle Garantieleistung, wenn er sein Mainboard mit FSB1600 mit passendem Speicher einsetzt.
Wie die dritte der abgebildeten Folien darlegt, soll der Performancegewinn einer X48-Platine mit dem dazu passenden Core 2 Extreme QX9770 maximal sieben Prozent gegenüber dem QX9650 bei passender Speicherbestückung betragen. Davon ausgenommen sind natürlich Speicherbenchmarks, da diese sehr von dem erhöhten Frontside-Bus profitieren. Gegenüber dem alten Schlachtross X6800 auf Basis des „Kentsfield“ soll der Performancegewinn sogar bis zu 30 Prozent betragen.
Abschließend haben wir noch einmal die Tabelle der neuen Intel-Chipsätze zusammengetragen und die Prozessoren aufgelistet, deren Unterstützung voll zugesichert, oder offiziell verneint wurde. Wie bereits mehrmals erwähnt, liegt die endgültige Spezifikation der Mainboards mit den entsprechenden Chipsätzen allein bei den Boardpartnern, weshalb die Liste vielmehr als „offizielles Intel-Regelwerk“ zu verstehen ist.
| Intel | X48 | P45 | G45 | Q4x | X38 | P35 | G35 | Q35 | G33 | Q33 | P31 | G31 |
| Codename | Eaglelake-Familie | Bearlake-Familie | ||||||||||
CPU-Unterstützung | ||||||||||||
| C2E QX9770 | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| C2E QX9650 | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| C2Q Q9550 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | ? | ? |
| C2Q Q9450 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | ? | ? |
| C2Q Q9300 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | ? | ? |
| C2D E8500 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| C2D E8400 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| C2D E8200 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
FSB-Unterstützung | ||||||||||||
| FSB 1600 | Ja | ? | ? | ? | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| FSB 1333 | Ja | ? | ? | ? | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein |
| FSB 1066 | Ja | ? | ? | ? | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| FSB 800 | Ja | ? | ? | ? | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
RAM-Unterstützung | ||||||||||||
| DDR3-1600 | Ja | ? | ? | ? | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| DDR3-1333 | Ja | ? | ? | ? | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| DDR3-1066 | Ja | ? | ? | ? | Ja | Ja | Nein | Nein | Ja | Nein | Nein | Nein |
| DDR3-800 | Ja | ? | ? | ? | Ja | Ja | Nein | Nein | Ja | Nein | Nein | Nein |
| DDR2-800 | Nein | ? | ? | ? | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
| DDR2-667 | Nein | ? | ? | ? | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja |
Features | ||||||||||||
| Grafik | - | - | ? | ? | - | - | GMA X3500 | GMA 3100 | GMA 3100 | GMA 3100 | - | GMA 3100 |
| PCIe 2.0 | Ja | ? | ? | ? | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| PCIe 1.1 | Ja | ? | ? | ? | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein |
| *? = noch nicht entschieden | ||||||||||||
Um einen möglichst fairen und realitätsnahen Vergleich zwischen den Kontrahenten zu ermöglichen, werden sämtliche Tests in einem geschlossenen Midi-Tower mit werksseitiger Lüfterbestückung (ein Lüfter rückseitig saugend, einer beim Festplattenkäfig in Front blasend) durchgeführt, um so auch auf thermische Probleme bei den Boliden aufmerksam zu werden. Zum Einsatz kommt ein „Coolermaster Stacker RC-832 SE“, der uns von Caseking [4] zur Verfügung gestellt wurde. Das Gehäuse erlaubt den Einsatz von bis zu neun 120-mm-Lüftern, von denen die beiden verwendeten Lüfter zum Lieferumfang gehören.
Der neue Core 2 Extreme QX9770 verlangt erstmals nach dem Einsatz von DDR3-1600. Als Vergleichsprozessor kommt neben dem Core 2 Extreme QX9650 auf Basis des Yorkfield-Kerns dessen Vorgänger, der QX6850 mit Kentsfield-Kern im G0-Stepping, zum Einsatz. Beide Prozessoren setzen auf einen effektiv 1333 MHz schnellen Frontside-Bus, weshalb DDR3-1333 als Arbeitsspeicher die Aufgaben der Prozessoren optimal unterstützt. Für den Vergleich zum Einstiegsbereich in den Markt der vier Kerne werden ein Q6600 mit 2,40 GHz im G0-Stepping und ein Q6700 mit 2,66 GHz im älteren B3-Stepping eingesetzt. In beiden Fällen wird analog zum FSB1066 DDR3-1066 genutzt. Beide Prozessoren sollen sich gegen den kommenden Core 2 Quad Q9450 mit 2,66 GHz zur Wehr setzen, der zwar die gleiche Taktfrequenz wie der Q6700 besitzt, jedoch auf einen FSB von effektiv 1333 MHz zurückgreifen kann.
Als am höchsten getakteter, „alter“ Dual-Core-Ableger mit freiem Multiplikator von Intel kommt das alte Schlachtross X6800 mit DDR3-1066-Speicher zum Einsatz. Und da gerade die Prozessoren der E6x50-Serie sich großer Beliebtheit erfreuen, haben wir auch diese in Form des Core 2 Duo E6850 und des E6750 in die Übersicht mit aufgenommen. Beide Modelle haben seit ihrem Start im Sommer 2007 den FSB1333 salonfähig gemacht. Für den weiteren Vergleich nach unten runden wir den Test mit den betagteren Prozessoren Core 2 Duo E6600 und E6420 ab.
Alle getätigten Benchmarks wurden unter Windows Vista in einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten durchgeführt. Vor allem bei Spielen kann es jedoch zu leichten Abweichungen in den Auflösungen und Grafikeinstellungen kommen. Wie genau diese aussehen, wird an Ort und Stelle im Text erwähnt.
Viele der von uns ausgewählten Programme sind frei verfügbar, so dass man die Tests am heimischen PC nachvollziehen kann. Anbei die genauen Versionsnummern bzw. Programmvarianten, die wir für den Test ausgewählt haben.
Egal ob es um Mainboard, Speicher, Festplatte, Peripherie, Steckkarten, Prozessor, Netzwerk, Schnittstellen BIOS, Windows oder DirectX geht, SiSoft Sandra hat umfangreiche Antworten parat. Für einen Großteil der Hardware im PC gibt es zudem Benchmark-Tests, mit denen sich der PC auf seine Performance im Vergleich zu einigen Referenz-Rechnern testen lässt. All diese Werte sind jedoch fast ausschließlich rein theoretischer Natur und haben wenig Bezug zur Praxis, jedoch lassen sich Prozessoren in ihren theoretischen Möglichkeiten gut vergleichen.
Download: SiSoft Sandra [5]
Sandra XIIc CPU-Arithmetik Drystone
Angaben in MIPS
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Sandra XIIc CPU-Arithmetik Whetstone
Angaben in MFLOPS
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Sandra XIIc CPU-Multimedia Fließkomma
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
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Sandra XIIc CPU-Multimedia Integer
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
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Sandra XIIc Speicher Fließkomma
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Sandra XIIc Speicher Integer
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Super Pi ist eine recht simple und vor allem kleine Software, mit der PI auf mehrere Millionen Stellen nach dem Komma berechnet wird. Die dafür benötigte Zeit wird gemessen und kann für Leistungsvergleiche von Prozessoren verwendet werden. Wir testen mit einer modifizierten Version 1.5 XS den Standard-Test „1M“, welches auch in unserem Forum von vielen Lesern praktiziert wird [6].
Download: Super Pi [7]
Super PI 1M
Angaben in Sekunden
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In einem weiteren Test der Bandbreite muss sich der Arbeitsspeicher, das dazugehörige Mainboard und der Prozessor dem Tool Sciencemark 2.0 stellen. Dieses ermittelt nicht nur die Bandbreite, sondern auch die Latenz des Arbeitsspeichers. Weiterhin kann der Cache des Prozessors einer Überprüfung unterzogen werden.
Sciencemark 2.0 - Speicherbandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Sciencemark 2.0 - Speicherlatenz
Angaben in Taktzyklen
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Das Bild der Speicherbegutachtung runden wir mit dem Programm Everest in Version 4.20 ab. Dieses Tool verfügt über einige integrierte Benchmark-Funktionen und Tools, die den Rechner komplett auslasten und auf Fehler überprüfen. Wir haben Everest neben der Temperaturmessung genutzt, um den Speicherbenchmark in zwei Bildern als Vergleich vom QX9650 zum neuen Prozessor QX9770 darzulegen. Dabei fällt insbesondere der gestiegene „Write“-Wert auf – hier punktet der gestiegene Frontside-Bus.
Download: Everest [8]
Die PCMark-Suite bietet dem Benutzer seit dem Juni 2005 eine ausführliche Übersicht über die Leistungsfähigkeit der im PC verbauten Komponenten wie Prozessor, Speicher, Grafikkarte und Festplatte. Dazu werden verschiedene Einzeltest durchgeführt, deren Einzelergebnisse zum Schluss als Gesamtwert aufgerechnet werden. Einige Tests sind dabei immer noch hochaktuell, gerade wenn es um syncrone Arbeiten geht. Deshalb findet sich auch in unserem neuen Benchmarkparcour der vermeintlich angestaubte PCMark05 wieder.
Download: PCMark05 [9]
PCMark05 Gesamt
Angaben in Punkten
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PCMark05 Prozessortest
Angaben in Punkten
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PCMark05 Speichertest
Angaben in Punkten
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PCMark05 Grafikkartentest
Angaben in Punkten
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Etwas über zwei Jahre nach der Vorstellung des PCMark05, dem Futuremark-Benchmark zur Beurteilung der Leistung eines Rechners in verschiedensten Anwendungsszenarien, stellt der finnische Hersteller den PCMark07, „PCMark Vantage“ genannt, vor. Einmal mehr sollen Privatanwender und Firmen anhand eines kompakten Programmes in der Lage sein, die Leistung eines Rechners auf Grundlage einer breiten Basis an Tests möglichst objektiv bewerten zu können. Alle Details zu dem neuen Benchmark stellt unser Artikel zu PCMark Vantage [10] bereit. Die größte Hürde in den Systemanforderungen des PCMark Vantage ist das Betriebssystem, denn die Benchmarkversion des Jahres 2007 verrichtet nur noch auf Windows Vista ihren Dienst – einen Grund mehr, unser neues Testsystem mit Windows Vista einer gründlichen Prüfung zu unterziehen.
Download: PCMark Vantage [11]
PCMark Vantage – PCMark Suite
Angaben in Punkten
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PCMark Vantage – Memories Suite
Angaben in Punkten
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PCMark Vantage – Gaming Suite
Angaben in Punkten
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Die Datenkompressionssoftware 7-Zip hat in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen. Hierzu trug nicht nur die im Vergleich zu anderen Packern bessere Kompressionsrate bei ZIP und GZIP oder dem hauseigenen Format 7z bei. Im Vergleich zur Konkurrenz ist die Software kostenlos und werbefrei und steht darüber hinaus in einer 64-Bit-Version zur Verfügung. Wir testen mit der seit bereits Mai 2006 aktuellen finalen Version 4.42. Es wird der Ordner von Anno 1701 in höchster Qualitätsstufe komprimiert.
Download: 7-Zip [12]
7-Zip 4.42
Angaben in Minuten, Sekunden
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Obwohl 7-Zip kostenlos und in Sachen Kompressionsrate vielen Konkurrenten überlegen ist, kommt die Software in Sachen Verbreitung bei Weitem nicht an WinRAR heran, das in Form von RAR seit DOS und Windows 3.1 verfügbar ist. Mittlerweile ist WinRAR zwar in der Lage neben rar auch andere Formate wie beispielsweise 7z zu entpacken, zum Komprimieren stehen allerdings nur rar und zip zur Verfügung. Seit WinRAR 3.60 [13] bietet nun auch der beliebte Packer Multi-Core-Support. Anzumerken ist dem Programm, dass mit jeder neuen Version und schnelleren Prozessoren alles ein klein wenig schneller und besser komprimiert wird, so dass der Vorsprung von 7-Zip deutlich geringer geworden ist. Das Programm muss (wie 7-Zip) den Programmordner von Anno 1701 bei maximalen Qualitätseinstellungen in das Format .rar komprimieren.
Download: WinRAR [14]
WinRAR 3.71
Angaben in Minuten, Sekunden
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Das populäre, aus Deutschland stammende Maxon Cinema4D ist in unserem Benchmarkparcours in Form von Cinebench 2003 und deren Nachfolger Cinebench R10 vertreten. Die Software nutzt zum Raytracing bis zu 16 Prozessoren und profitiert damit von allen derzeit am Markt erhältlichen Desktop-Prozessoren von AMD oder Intel. In unserem Test präsentieren wir sowohl die altbekannte Variante von Cinebench 2003, als auch die Mitte 2007 veröffentlichte Version Cinebench R10. Wie üblich zeigen die Diagramme einerseits den Test mit nur einem Prozessorkern, zum anderen auch den Multi-Core-Test.
Download: Cinebench [15]
Maxon Cinebench 2003
Angaben in Punkten
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Maxon Cinebench R10
Angaben in Punkten
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NewTek Lightwave 3D [16] kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und wurde unter anderem für Spezialeffekte bei Kinofilmen wie Jurassic Park, Titanic, X-Men, Spiderman oder Star Wars: Angriff der Klonkrieger eingesetzt. Auch bei TV-Serien wie Stargate SG-1 wird auf die Fähigkeiten der Raytracing-Software zurückgegriffen. Die offizielle Liste an Filmen [17] ist eindrucksvoller und vor allem länger. Auch bei Computerspielen [18] wie Quake 4 oder Serious Sam 2 führte kein Weg an Lightwave vorbei.
Newtek Lightwave 8.5
Angaben in Minuten, Sekunden
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Auch wenn sich mit der Blu-ray Disc (BD) und High Density-DVD (HD-DVD) bereits die Nachfolger der DVD für den Startschuss rüsten, wird die marktbeherrschende Stellung der DVD auf absehbare Zeit nicht gebrochen werden. Dafür wird nicht zuletzt die breite Basis an installierten DVD-Playern und -Recodern sowie der zum Start hohe Preis der Neulinge sorgen.
Die DVD ist und bleibt damit vorerst das Medium der ersten Wahl, insbesondere wenn es um die Veröffentlichung neuer Filme geht. Ebenso bedeutend ist damit die Duplizierung (nicht kopiergeschützter) Medien zur Datensicherung. Da Filme üblicherweise auf einer DVD-9 (zweilagig) mit einer Kapazität von 8,5 GB ausgeliefert werden, müssen diese neu codiert werden, damit sie auf einer handelsüblichen DVD-5 mit 4,7 GB Fassungsvermögen passen. Damit dies gelingt, wird die Qualität des als MPEG2 vorliegenden Videos entsprechend reduziert. Software zum Verkleinern einer DVD-Video profitiert im Allgemeinen von mehreren Prozessorkernen.
In unserem Test wird mit Hilfe von Nero Recode der Hauptfilm einer DVD neu berechnet. Als Tonspuren werden dabei Deutsch 5.1 und Englisch 5.1 unverändert übernommen. Das Ergebnis ist eine regulär im DVD-Player spielbare Version mit Menü. Die konkreten Programmparameter setzt Nero automatisch. Für Nero Recode haben wir uns entschieden, da die Anwendung von Prozessoren mit mehr als einem Kern profitiert und Teil der weit verbreiteten und aktuellen „Nero 8“-Suite ist.
Nero Recode DVD-9 zu DVD-5
Angaben in Minuten, Sekunden
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Seit DivX 6.1 (Codename Helium) [19] unterstützt der für Videos sehr beliebte MPEG-4/ASP-Codec auch Dual-Core-Prozessoren und erreicht je nach Konfiguration eine Steigerung der Encoding-Rate um mehr als 150 Prozent. Die Leistungsunterschiede sind dabei umso stärker ausgeprägt, je höher die gewählte Qualitätsstufe ist. Bei früheren Prozessortests wurde DV- und MPEG2-Videomaterial mit unterschiedlichen Qualitätseinstellungen nach DivX 6.1 encodiert. Tendenziell waren auch hier die Ergebnisse gleich. Die bei DV gewählten, niedrigen Qualitätseinstellungen für Audio- und Video-Encoding ließen Single-Core-Prozessoren ein wenig besser abschneiden. Aufgrund des größeren Praxisbezugs werden fortan nur noch die Ergebnisse des MPEG2-Encodings veröffentlicht.
Zum neuerlichen Einsatz kommt DivX 6.7, der experimentelle Unterstützung für die SSE4-Befehlssätze beinhaltet. Intel hat gerade durch diese Instruktionen im Zusammenspiel mit DivX einen großen Performanceschub für Anwender versprochen, der in Ansätzen bereits erkennbar ist. An der Stelle hängt jedoch viel von der Art der Betrachtung ab. Intel hat in einem kleinen Guide die „optimalen“ Einstellungen für ein möglichst gutes Ergebnis geliefert, jedoch haben diese, dank Einstellungen wie „no sound“ wenig Bezug zur Realität. Deshalb verwenden wir unser angestammtes Video und behalten die bisherigen Einstellungen bei. Mit dem neuen Prozessor testen wir deshalb einmal in der herkömmlichen SSE2-Optimierung, wie sie derzeit jede CPU unterstützt, als auch in der neuen aber noch experimentellen SSE4-Variante. Um das Abschlussrating nicht zu verfälschen wird jeweils das schnellste Ergebnis eines Prozessors in das Diagramm aufgenommen, bie den SSE4-CPUs als Hinweis jedoch auch das SSE2-Ergbnis dargelgt.
TMPGenc Xpress 4: MPEG2 zu DivX 6.7
Angaben in Minuten, Sekunden
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Das Zielformat für alle Hobbyfilmer ist (zumindest vorerst) nach wie vor die DVD und damit ein Film im MPEG2-Standard. Das Videomaterial selbst liegt dabei üblicherweise als Digital Video (DV) vor. Für den Test haben wir auf TMPGEnc 4.0 XPress 4.3.1.222 vertraut und ein 20 Minuten langes und unbearbeitetes Video mit einer Größe von knapp vier Gigabyte in ein 1,3 Gigabyte MPEG2-File umgewandelt.
TMPGenc Xpress 4: DV zu MPEG2
Angaben in Minuten, Sekunden
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Soll es einmal schnell gehen, greift der eine oder andere vielleicht doch auf den mit Windows XP (x64) ausgelieferten bzw. separat als Update verfügbaren Windows Movie Maker in der Version 2.0 zurück. Aufgrund der wahrscheinlich gar nicht so geringen User-Basis wurde dieser Benchmark in den Parcours aufgenommen. Das zuvor bereits mehrfach genutzte DV-Material wird mit der 1,7 Mbps Bitrate nach WMV konvertiert.
TMPGenc Xpress 4: DV zu WMV AVC
Angaben in Minuten, Sekunden
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Das 1985 entwickelte Audiokompressionverfahren MP3 ist das heute vorherrschende Format für Musik. Es wird von einer breiten Palette an Endgeräten unterstützt und bietet in der letzten Weiterentwicklung sogar Support für 5.1 Mehrkanal-Audio [20]. Das Spektrum an Encodern für MP3 ist mannigfaltig. Für unseren Test haben wir uns zwei Vertreter herausgegriffen.
Besonders populär ist die kostenlose Software Lame [21], die von verschiedenen Programmen eingesetzt wird. Wir testen mit Beta 2 von Lame 3.97. Hierbei handelt es sich um eine 32-Bit-Applikation, die Performance auf Niveau der letzten finalen Version 3.96.1 liefert und keinen Gebrauch von mehreren Prozessorkernen macht. Somit profitieren Dual-Core-Prozessoren nur dann, wenn mehrere Dateien parallel umgewandelt werden. Neben dieser Version existiert eine Machbarkeitsstudie [22] (Dokumentation [23]), die zeigt, dass Lame in begrenztem Maße für Multi-Prozessor-Systeme optimiert werden kann. Von dieser experimentellen Alpha-Version stehen Versionen mit Intel- und Microsoft-Compiler für Windows x32 und x64 zur Verfügung. Aufgrund der Performance testen wir die Version mit Intel Compiler.
Lame: WAV zu MP3
Angaben in Minuten, Sekunden
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Mit iTunes wiederholen wir das Prozedere. Es wird die gleiche Musikdatei einmal in das Format .mp3 umgewandelt, danach in AAC. In den Einstellungen wurden dabei darauf geachtet, dass auch die Qualitätseinstellungen von 192 kbit/s beibehalten wurden.
iTunes 7: WAV zu MP3
Angaben in Minuten, Sekunden
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iTunes 7: WAV zu AAC
Angaben in Minuten, Sekunden
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Ogg
Angaben in Minuten, Sekunden
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Einer der ältesten Benchmarks ist 3DMark03. Dennoch erfreut er sich, gerade bei Leuten, die diesen Test vor Jahren schon einmal mit einer nicht so guten Grafikkarte gemacht haben, großer Beliebtheit. Auch bei Overclockern wird der Test immer noch dargeboten, was zu skurrilen Werten im hohen 5-stelligen Bereich führen kann. Wir haben diesen Benchmark der Vollständigkeit halber mit aufgenommen.
Download: 3DMark03 [24]
Futuremark 3DMark03
Angaben in Punkten
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Futuremark 3DMark03 (CPU)
Angaben in Punkten
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Der 3DMark05 liegt technisch nach wie vor auf sehr hohem Niveau. So kommen große Texturen mit der Auflösung 2048x2048, gemischt mit der Benutzung des Shader-Model 3.0, 2.x oder 2.0, zum Einsatz. Das letztes Jahr erschienene Programm setzt auf komplexe Lichteffekte, dynamische Schatten, aufwendige Bump-Mapping-Effekte und benötigt vor allem eine hohe Geometrieleistung. Im Ergebnis spiegelt sich allerdings nur die Geschwindigkeit der Grafikkarte wieder, da diese selbst bei aktueller Hardware immer den Flaschenhals darstellt. Der wohl größte Nachteil beim 3DMark05 sind die weitläufigen Treiberoptimierungen aller aktuellen Grafikkartenhersteller. Diese gehen soweit, dass sich die Endergebnisse je nach Treiber im zweistelligen Prozentbereich verändern, somit können qualitätsmindernde Optimierungen nicht ausgeschlossen werden. Zudem basiert der synthetische Benchmark auf keinerlei Spiele-Engine, weshalb er keine reale Situation darstellt. Zu unserem Glück spiegelt eine Prozessoränderung ein deutlich verändertes Ergebnis nach sich, so dass wir diesen Benchmark weiterhin präsentieren werden. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel [25].
Download: 3DMark05 [26]
Futuremark 3DMark05
Angaben in Punkten
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Futuremark 3DMark05 (CPU)
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Die allseits bekannte Benchmarkserie von Futuremark hört in der aktuellsten Version auf die Bezeichnung „3DMark06“ Von den sechs Testszenen messen vier Sequenzen die Performance der Grafikkarte und zeigen eine Grafikpracht, die ihres gleichen sucht. Um jene zu erreichen setzen die Finnen auf moderne 3D-Technologie, weswegen nicht nur massiv das Shader-Model 3.0 verwendet wird, auch extrem aufwendige Texturen, spektakuläre Partikeleffekte, komplexe Schattenberechnungen und als weiteres Highlight „High Dynamic Range Rendering“ – kurz HDRR – werden eingesetzt. Dabei setzt Futuremark auf FP16-HDR, das die derzeit best mögliche Bildqualität liefert, aber auch aufwendig zu berechnen ist. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel. [27]
Download: 3DMark06 [28]
Futuremark 3DMark06
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Futuremark 3DMark06 (CPU)
Angaben in Punkten
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Die Programmierer des Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden die Multiplayer-Demo, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt.
Fear (Average)
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Die bekannte Quake-Reihe von ID-Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die des öfteren die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwendigen Charaktertexturen und vielen Schattenspiele einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Es wird die letzte aktuelle Variante des Spiels mit dem Patch 1.42 eingesetzt.
Quake 4 1.42
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Auch wenn normalerweise First-Person-Shooter mit einer erstaunlichen Grafik glänzen können, so hat es sich das deutsche Entwicklerteam des Strategiespieles Anno 1701 nicht nehmen lassen, den Nachfolger der legendären Spiele Anno 1602 sowie Anno 1503 ebenfalls mit einer Grafikengine auszustatten, die sich vor der gesamten Konkurrenz nicht zu verstecken braucht. Das Auge bekommt praktisch alles geboten, was derzeit mit moderner Hardware möglich ist. Detaillierte Texturen, schön anzusehende Landschaften, nette Shadereffekte, wie Beispielsweise die Darstellung des Wassers inklusive der Brechung der Wellen und noch vieles mehr machen Anno 1701 zu einem wahren Augenschmaus. Aus diesem Grund eignet sich das Strategiespiel, als eines der wenigen seiner Art, für die Teilnahme an einem Review, da neben der GPU auch die CPU viel zu berechnen hat.
Anno 1701
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Egal wohin man schaut, Spiele, bei denen das Szenario im Zeitraum des zweiten Weltkrieges angesiedelt ist, gibt es spätestens nach dem Erfolgshit „Call of Duty“ wohl wie Sand am Meer. Während einige dieser Spiele durchaus zu gefallen wissen, sind andere nur ein regelrechter Abklatsch, um auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen. Zu ersterer Gattung gehört zweifellos das Strategiespiel „Company of Heroes“, was sich im Jahre 2006 wohl zu einem kleinen Geheimtipp entwickelt hat. Ein Grund dafür ist eine sehr gute Grafik-Engine, die auch schwerste Geschütze auffährt, damit die Konkurrenztitel das Nachsehen haben. „Operation gelungen!“, ist das einzige, was man bei Company of Heroes diesbezüglich sagen kann. Das Spiel bietet eine Menge fürs Auge und vor allem in den Schlachtszenen passiert es des Öfteren, dass man vergisst, den eigenen Truppen Kommandos zu erteilen, und stattdessen das Spielgeschehen bewundert.
Im ersten Test setzen wir auf die minimale Grafik in einer Auflösung von 800x 600 Bildpunkten. Diese Einstellung ist traditionell die beste Möglichkeit um Prozessoren ohne größeren Einfluss der Grafikkarte zu testen. In dieser Auflösung lassen sich noch Unterschiede ermitteln, welches in DirectX-10-Spielen, wie im folgenden Benchmark, quasi nicht mehr möglich ist, da dort nur die Grafikkarte bestimmt.
Company of Heroes
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Auf den Patch 1.70 von Company of Heroes haben sicherlich viele Spieler gewartet, denn so bringt die aktuelle Version des Strategietitels nicht nur einige weitere Fehlerbeseitigungen mit sich, sondern führt auch die Unterstützung von Direct3D 10 ein. Die neue API kann man bei einer entsprechenden Grafikkarte im Spielmenü auswählen und schon erscheinen alle Levels in neuem Glanz. Darüber hinaus kann man die Terraindetails nun eine Stufe höher auf „Ultra“ schrauben, was einige Bodendetails hinzufügt und die Texturen sichtbar verbessert. Die Direct3D-10-Version bietet dem Spieler eine pixelgenaue Beleuchtung, Percentage Closer Filtering für die Soft Shadows auf allen D3D10-Beschleunigern, schönere Partikeleffekte sowie Alpha to Coverage für alle Bäume und Sträucher, die somit auch von herkömmlichen MSAA erfasst und bearbeitet werden. Als Benchmarksequenz verwenden wir wie in der Direct3D-9-Version von Company of Heroes den integrierten Benchmark.
Company of Heroes (DirectX 10)
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Mittlerweile sehen Strategiespiele zwar deutlich besser aus als noch vor einigen Jahren, so recht gelingen will es den Programmen aber nur selten, in die Königsklasse, die meist von First-Person-Shootern besetzt wird, vorzudringen. Den Entwicklern von World in Conflict scheint dies nicht gereicht zu haben und man entwickelte eine Grafikengine, die sich vor keinem anderen Spiel zu verstecken braucht. World in Conflict unterstützt die Direct3D-10-API und hat keine Schwierigkeiten, Kantenglättung unter der neuen Programmierschnittstelle anzuwenden. Schicke Shadereffekte zieren das Spiel (so wirft die Sonne beispielsweise Lichtstrahlen durch die Wolken, die die Umgebung beleuchten), ebenso detaillierte Texturen und eine realistische Schattendarstellung. Die Animationen der Spielcharaktere sind gut gelungen, was in Kombination mit einer kinoreifen Schnittreihenfolge Filmatmosphäre in den Zwischensequenzen aufkommen lässt. Als Testsequenz benutzen wir wie in unseren Grafikkarten-Tests nicht die integrierte Benchmarkfunktion, da diese sich in einigen Situationen etwas seltsam verhält. Stattdessen verwenden wir die Introsequenz zur ersten Mission der Kampagne.
World in Conflict (DirectX 10)
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Natürlich darf auch in diesem Test „Crysis“ nicht fehlen. Intels neues Flaggschiff, gepaart mit einer der schnellsten Grafikkarten von AMD. Das Spiel stuft das komplette System als „High“ in die Kategorie „3“ ein – entsprechend sehen die Einstellungen im Spiel aus. Dies ist aber noch noch lange nicht das optimale Setup, dass für die CryEngine 2 benötigt wird. Die für unser System optimalen Settings beherbergen in diesem Fall nur die Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten.
Den Benchmark kann jeder am heimischen PC selber nachvollziehen. Damit diese korrekt unter Windows Vista ausgeführt wird, muss der Crysis.exe das Attribut „Als Administrator ausführen“ gegeben werden. Anschließend funktionieren die unter „C:\Program Files\Electronic Arts\Crytek\Crysis SP Demo\Bin32“ versteckten Benchmark-Batch-Runs Benchmark_CPU.bat und Benchmark_GPU.bat. Bei den Benchmarks werden jeweils die zuletzt im Spiel gewählten Settings genutzt. Darauf muss geachtet werden. Unter „C:\Program Files\Electronic Arts\Crytek\Crysis SP Demo\Game\Config“ kann mit Hilfe von benchmark_cpu.cfg und benchmark_gpu.cfg eingestellt werden, wie häufig die Benchmarks wiederholt werden sollen. Wir zeigen jeweils die Ergebnisse aus Testläufen in der uns empfohlenen Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkten, als auch bei identischen Einstellungen in 1280 x 1024 Pixeln. Um die Prozessorleistung möglichst ohne großen Einfluss der Grafikkarte zu ermitteln, testen wir zudem in der Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten in den niedrigsten Details.
Download: Crysis Singleplayer-Demo [29]
Crysis
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Zum Abschluss fassen wir die Ergebnisse in unserem Performancerating zusammen. Unterteilt haben wir dabei in vier Gruppen, wie es bereits in den Benchmarks ersichtlich war. Den Anfang machen dabei die theoretischen Tests, zu denen sich auch die Ergebnisse von allen Varianten des PCMark und 3DMark gesellen. Die weiteren Diagramme dürften sich folglich selbst erklären.
Das Gesamtrating setzt sich letzten Endes zu gleichen Teilen aus den einzelnen Ratings Synthetisch, Spiele, Multimedia und Anwendungen zusammen.
Gesamtrating
Angaben in Prozent
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Performancerating Synthetisch
Angaben in Prozent
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Performancerating Anwendungen
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Performancerating Multimedia
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Performancerating Spiele
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Da wir bereits beim Test des Intel Core 2 Extreme QX9650 [30] äußerst beeindruckt von dem gesenkten Stromverbrauch waren, mussten die neuen Probanden große Schuhe ausfüllen. Aufgrund seiner leicht höheren TDP (136 gegenüber 130 Watt) und der gestiegenen Taktrate dürfte es der QX9770 allerdings nicht leicht haben, an die Werte des QX9650 heran zu kommen.
Noch einmal betonen möchten wir an dieser Stelle, dass die TDP-Angabe des Herstellers nichts mit der Leistungsaufnahme im Alltag zu tun hat. Anhand der TDP kann ein OEM-Hersteller vielmehr sicher stellen, dass er ein System baut, das die maximal abgegebene Wärmeleistung des Prozessors über das Kühlsystem abführen kann.
Wie üblich messen wir bei unserem System die Leistungsaufnahme des gesamten PCs. Dazu messen wir mit dem „Voltcraft Energy Check 3000“ den Stromverbrauch im BIOS, bei keiner Anwendung (Leerlauf) in Windows und unter Volllast. Um den Rechner unter Volllast auch wirklich komplett auszulasten, bedarf es eines Programms, das sowohl alle Prozessorkerne anspricht, als auch die Grafikkarte vollends fordert. In unserem Fall wird der Quad-Core-Prozessor mit vier Instanzen von Prime 95 voll gefordert, während parallel dazu die beiden Grafiktests „Firefly Forest“ & „Canyon Flight“ aus dem 3DMark06 im Loop laufen.
Leistungsaufnahme Komplett
Angaben in Watt (W)
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Zu Überprüfung haben wir den Test unter Windows Vista noch einmal ohne Belastung der Grafikkarte mit Prime 95 durchgeführt. Dafür wurde nach dem Windowsstart lediglich dieses Tool gestartet und mit dem Leistungsmesser nach einigen Minuten die Aufnahmefunktion betätigt.
Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
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Dass der Stromverbauch des neuen QX9770 über dem des bisherigen Yorkfield-Modells liegt, ist klar, da die Default-Spannung des Prozessors mit 1,28750 Volt im Vergleich zum QX9650 höher ausfällt. Dieses Bild spiegelt sich, zusammen mit der Takterhöhung und ohne die stromsparenden Maßnahmen, vor allem im BIOS und unter Volllast wieder. Im Mittel braucht der neue 45-nm-Prozessor mit 3,2 GHz knapp 40 Watt mehr als der erste Ableger der Penryn-Generation, liegt aber immer noch hinter dem Core 2 Extreme QX6850 mit 3,0 GHz, der auf 65 nm setzt. Weitere Erkenntnisse in dieser Kategorie: Der X6800 mit 2,93 GHz (bei 1,3250 Volt) ist mit durchschnittlich 241 Watt ohne Belastung der Grafikkarte kein Kostverächter. Und das G0-Stepping zeigt sich bei den Dual-Core-Prozessoren – wie erwartet – als weniger leistungshungrig; die älteren Vier-Kerner liegen in Sachen Leistungsaufnahme alle deutlich in Front.
Anmerkung: Der Leistungsbedarf des Q9450 stellt lediglich einen vorläufigen Wert dar, da die CPU mit einem schnelleren Prozessor simuliert wurde.
Für die Temperaturmessung wurden das geschlossene System eine Stunde im 3DMark06-Loop aufgeheizt und die Temperaturwerte dann bei der Kombination aus Prime95 und 3DMark06 ermittelt. Die Zimmertemperatur lag bei rund 21 Grad, die ausgelesene Temperatur vom Mainboard bei Volllast bei maximal 46 Grad.
Maximale Temperatur
Angaben in °C
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Der neue Vier-Kern-Prozessor von Intel beeindruckt mit Temperaturen, die denen eines Core 2 Quad Q6600 gleichen. Mit seinen 3,2 GHz ist der QX9770 immer noch um einiges leichter zu kühlen als die leistungsfähigsten Quad-Core-CPUs der Vorgängergeneration. Der QX6850 mit 3,0 GHz liegt satte 20 Grad Celsius über dem neuen Modell, was angesichts der hohen Leistungsaufnahme bereits zu erwarten war. Auch hier sei noch einmal angemerkt, dass die Ergebnisse für den neuen Core 2 Quad Q9450 vorläufiger Natur sind, da die endgültige Spannung, mit der der Prozessor ausgeliefert werden wird, noch nicht feststeht. Ein Platzierung unterhalb des Core 2 Extreme QX9650, wie auch in unserem Testverfahren ermittelt, dürfte aber mehr als logisch erscheinen.
Ein probates Mittel, das natürliche Bedürfnis vieler Kunden nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Wie schlagen sich die CPUs in dieser Disziplin? Als Stabilitätsprobe kamen erneut Prime95 und 3DMark06 zum Einsatz.
Für den Test haben wir den Multiplikator auf 10 angehoben und den Frontside-Bus auf 1.660 MHz (415 MHz) erhöht. Damit übertaktet sich natürlich auch der Speicher, der mit 1.660 MHz aber nur knapp über seinen Spezifikationen läuft. Das Mainboard von Gigabyte machte diese Dinge anstandslos mit. Für ein Schuss mehr an Stabilität sorgt eine Spannungserhöhung des Prozessors auf 1,45 Volt, mit dem folglich alle Tests einwandfrei verlaufen sind. Bei Spannungserhöhungen über diesen gewissen Punkt sollte man jedoch vorsichtig sein, da die CPU schnell extrem leistungshungrig und somit heiß wird und in extremen Situationen „throttlen“ kann, was die ursprüngliche Takterhöhung wertlos macht.
Übertakten Speicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Übertakten
Angaben in Punkten
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Übertakten Spiele
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Wie erwartet zeigt sich, dass die CPU bei modernen Spielen keine allzu große Rolle mehr spielt. Crysis zum Beispiel profitiert von dem simulierten 4,15-GHz-Quad-Core mit FSB1660 überhaupt nicht – die Grafikkarte limitiert vollständig. Deutlich anders sieht das Bild aus, wenn man die Grafikkarte (fast) eliminiert, wie im Test von „Company of Heroes“ mit den geringsten Details in der Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten getan. Untermauert wird das Bild, das sich in Company of Heroes gezeigt hat, in den theoretischen Tests und auch bei Cinebench R10.
Der Core Extreme QX9770 wird erst im ersten Quartal offiziell im Handel erscheinen – für stolze 1399 US-Dollar (UVP bei einer Abnahme von 1000 Stück). Die weiteren Yorkfield-Ableger (mit Ausnahme des QX9650, der bereits seit dem 11. November verfügbar ist) sollen ebenfalls im Laufe des ersten Quartals in den Handel gelangen. Bis dahin müssen sich vor allem potentielle Käufer des Core 2 Quad Q9450 noch gedulden.
Zum offiziellem Start der neuen Quad-Core-Familie auch in den Mainstream-Markt wird sich allerdings höchstwahrscheinlich dann auch noch die Frage stellen, was der Core 2 Quad Q9300 mit halbiertem L2-Cache und einer nochmals verringerten Taktfrequenz auf 2,5 GHz zu leisten vermag. Dass dieser Prozessor schneller sein wird als der bisherige Q6600, steht trotz seines Taktvorteils von 100 MHz noch nicht eindeutig fest, jedoch wird er den angestammten Preis des Q6600 übernehmen. Ob die 100 MHz Vorteil in Zusammenspiel mit der neuen 45-nm-Fertigung die fehlenden 2M L2-Cache kompensieren können, werden wir in einem späteren Test klären.
Etwaige Gerüchte um Verschiebungen der Yorkfield-Prozessoren [2] hat Intel indes vehement widersprochen. Demzufolge werden weder bereits weltweit ausgelieferten Yorkfield-Prozessoren zurückgeworfen, noch wird etwas am Fahrplan geändert, in dem laut offizieller Roadmap immer vom ersten Quartal die Rede war.
Auch der Markt für zwei Prozessorkerne wird in der zweiten Januarhälfte mit neuen Produkten versorgt. Der Ausbau des L2-Caches in Zusammenspiel mit den Neuerungen der Penryn-Generation dürfte auch in diesem Marktbereich für den einen oder anderen gewonnenen Prozentpunkt gegenüber der aktuellen Generation sorgen. Auch dürfte die Preisgestaltung mit der Einführung des E8300 mit 2,83 GHz, der auf der Roadmap noch unterschlagen wird, nicht die endgültige Version widerspiegeln. Hier dürfte es mitunter noch zu einigen Verschiebungen kommen. Im wahrscheinlichsten Fall nimmt der E8300 den Preis des E8400 ein (und der den des 8500), während der E8600 wohl dann auf 316 US-Dollar springt.
| Modell | Takt | FSB | L2-Cache | Sockel | aktuell | Q1/08 | |
Desktop Intel Core 2 Extreme QX9xxx/QX6xxx | |||||||
| C2E QX9775 | 3,20 GHz | 1600 MHz | 12 MB | LGA771 (DP) | - | $1.499 | |
| C2E QX9770 | 3,20 GHz | 1600 MHz | 12 MB | LGA775 | - | $1.399 | |
| C2E QX9650 | 3,00 GHz | 1333 MHz | 12 MB | LGA775 | $999 | - | |
| C2E QX6850 | 3,00 GHz | 1333 MHz | 8 MB | LGA775 | $999 | - | |
| C2E QX6800 | 2,93 GHz | 1066 MHz | 8 MB | LGA775 | $999 | - | |
Desktop Intel Core 2 Quad Q9xxx/Q6x00 | |||||||
| C2Q Q9550 | 2,83 GHz | 1333 MHz | 12 MB | LGA775 | - | $530 | |
| C2Q Q9450 | 2,66 GHz | 1333 MHz | 12 MB | LGA775 | - | $316 | |
| C2Q Q9300 | 2,50 GHz | 1333 MHz | 6 MB | LGA775 | - | $266 | |
| C2Q Q6700 | 2,66 GHz | 1066 MHz | 8 MB | LGA775 | $530 | - | |
| C2Q Q6600 | 2,40 GHz | 1066 MHz | 8 MB | LGA775 | $266 | - | |
Desktop Intel Core 2 Duo E8xxx/E6xxx | |||||||
| C2D E8500 | 3,16 GHz | 1333 MHz | 6 MB | LGA775 | - | $266 | |
| C2D E8400 | 3,00 GHz | 1333 MHz | 6 MB | LGA775 | - | $183 | |
| C2D E8300 | 2,83 GHz | 1333 MHz | 6 MB | LGA775 | - | (?) | |
| C2D E8200 | 2,66 GHz | 1333 MHz | 6 MB | LGA775 | - | $163 | |
| C2D E8190 | 2,66 GHz | 1333 MHz | 6 MB | LGA775 | - | $163 (?) | |
| C2D E6850 | 3,00 GHz | 1333 MHz | 4 MB | LGA775 | $266 | - | |
| C2D E6750 | 2,66 GHz | 1333 MHz | 4 MB | LGA775 | $183 | - | |
| C2D E6550 | 2,33 GHz | 1333 MHz | 4 MB | LGA775 | $163 | - | |
| C2D E6540 | 2,33 GHz | 1333 MHz | 4 MB | LGA775 | $163 | - | |
| C2D E6700 | 2,66 GHz | 1066 MHz | 4 MB | LGA775 | $316 | - | |
| C2D E6600 | 2,40 GHz | 1066 MHz | 4 MB | LGA775 | $224 | - | |
| C2D E6420 | 2,13 GHz | 1066 MHz | 4 MB | LGA775 | $183 | - | |
| C2D E6400 | 2,13 GHz | 1066 MHz | 2 MB | LGA775 | $183 | - | |
| C2D E6320 | 1,86 GHz | 1066 MHz | 4 MB | LGA775 | $163 | - | |
| C2D E6300 | 1,86 GHz | 1066 MHz | 2 MB | LGA775 | $163 | - | |
Mobile Intel Core 2 Extreme X9x00/X7x00 | |||||||
| C2E X9000 | 2,80 GHz | 800 MHz | 6 MB | Sockel P | - | $851 | |
| C2E X7900 | 2,80 GHz | 800 MHz | 4 MB | Sockel P | $851 | - | |
Mobile Intel Core 2 Duo T9x00/T8x00/T7xxx | |||||||
| C2D T9500 | 2,60 GHz | 800 MHz | 6 MB | Sockel P | - | $530 | |
| C2D T9300 | 2,50 GHz | 800 MHz | 6 MB | Sockel P | - | $316 | |
| C2D T8300 | 2,40 GHz | 800 MHz | 3 MB | Sockel P | - | $241 | |
| C2D T8100 | 2,10 GHz | 800 MHz | 3 MB | Sockel P | - | $209 | |
| C2D T7800 | 2,60 GHz | 800 MHz | 4 MB | Sockel P | $530 | - | |
| C2D T7700 | 2,40 GHz | 800 MHz | 4 MB | Sockel P | $316 | - | |
| C2D T7500 | 2,20 GHz | 800 MHz | 4 MB | Sockel P | $241 | - | |
| C2D T7250 | 2,00 GHz | 800 MHz | 2 MB | Sockel P | $209 | - | |
Die aktuellen Preise im Einzelhandel liegen in Deutschland natürlich meist unter den Empfehlungen von Intel. Besonders die Verfügbarkeit spielt dabei eine große Rolle. Aus diesem Grund haben wir ein Diagramm mit allen Prozessoren aus dem Testparcours zusammengestellt und die günstigsten Preise bei Geizhals für Boxed-Prozessoren heraus gesucht (die Hardware muss zu diesem Preis auch sofort erhältlich sein). Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass sich der Preis der Prozessoren täglich ändern kann, weswegen eine dauerhafte Korrektheit nicht garantiert werden kann. (Stand der Preise: 13.12.2007)
Preisliste
Angaben in Euro (aufsteigend)
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Die Preisangaben für die beiden neuen Prozessoren sind natürlich rein spekulativer Natur, da es von Intel bisher keine offiziellen Euro-Preise gibt. Sollte der Core 2 Quad Q9450 im Preis fallen, wandert er im folgenden Diagramm nach oben, in Richtung des Platzes, den der Core 2 Quad Q6600 derzeit inne hat. Für das Preis-Leistung-Verhältnis wird das Gesamtrating durch den Preis dividiert und mit 1000 Multipliziert. Das Ergebnis repräsentiert die Leistung, die man, kaufmännisch gerundet, aktuell für einen Euro erhält.
Preis/Leistung
Angaben in Prozent
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Verdammt schnell und nicht gerade preiswert. Ein wenig rote Farbe auf den Heatspreader und man könnte meinen, es würde wirklich ein Ferrari unter der Haube stecken. Die Power und den Preis hat CPU allemal. Und mehr: Als Resultat des Preises wird der Intel Core 2 Extreme QX9770 auch die Extravaganz des Sportwagens übernehmen. Denn nur ein betuchter Kreis an Kunden wird sich einmal mit dem Prozessor schmücken können (respektive wollen).
Intel zeigt mit dem neuen Prozessor, wozu die Penryn-Architektur in der Lage ist. Der Leistungsbedarf des im 1. Quartal erscheinenden Core 2 Extreme QX9770 liegt immer noch unter dem des alten 65-nm-Flaggschiff, die Leistung durchweg darüber. Vor allem in den theoretischen Tests kann der Prozessor punkten, was zum einen an dem gesteigerten Frontside-Bus von 400 MHz, zum anderen an den zusätzlichen 200 MHz, die Intel dem QX9770 mit auf den Weg gibt, liegt. Das Zusammenspiel von Takterhöhungen und dem dazu passenden, schnellen Speicher sorgt vor allem im Multimedia-Bereich für spürbare Leistungssteigerungen, aber auch herkömmliche Anwendungen unter Windows profitieren davon. Traditionell rückt das gesamte Testfeld in Spielen (trotz unserer Tests in geringer Auflösung) enger zusammen – wo Dual-Core-Prozessoren kaum von Vorteil sind, bewirken auch vier Kerne keine Wunder. Im Durchschnitt über alle Anwendungen steigert sich die Performance mit dem neuen Prozessor gegenüber seinem Vorgänger um rund fünf Prozent. Gegenüber dem letzten verbliebenen „Extreme“-Modell in der Dual-Core-Reihe, dem X6800, ist der Vorsprung mit dem neuen QX9770 auf gut 25 Prozent angewachsen.
Erfreulich ist die von uns simulierte, voraussichtliche Performance des kommenden Core 2 Quad Q9450. Der „echte“ Yorkfield mit 2,66 GHz und 12 MB L2-Cache weiß sich gegen den Vorgänger QX6700 souverän zur Wehr zu setzen – kein Wunder, kämpfte dieser auch noch mit einem Frontside-Bus von 266 MHz. Der Abstand zu Intels derzeitigem Einstieg in die Welt der vier Kerne, dem Core 2 Quad Q6600, ist erstaunlich groß, was erneut zum Teil auf den erhöhten FSB und den zusätzlichen 266 MHz Taktfrequenz zurückzuführen ist. Den Rest an zusätzlicher Leistung trägt die neue Fertigung nebst Optimierungen bei. So platziert sich der simulierte Core 2 Quad Q9450 keine drei Prozent hinter dem QX6850, dem Flaggschiff der noch aktuellen 65-nm-Generation. Für nicht einmal ein Drittel des Preises (316 zu 999 US-Dollar) dürfte dieser Rückstand wohl zu verschmerzen sein. Die schwer einzuschätzende Komponente Q9300, ein Quad-Core-Prozessor mit 2,5 GHz aber nur 6 MB L2-Cache, könnte im Einsteigerbereich dank 50 US-Dollar Preisvorteil aber noch ein deutliches Wort mitreden. Inwiefern sich der fehlende Cache und der nochmals geringere Takt auf die Performance niederschlägt, werden wir in einem kommenden Test ermitteln. Bis im Januar die neuen Prozessoren auf dem Markt erscheinen, heißt es vorläufig aber so oder so: Warten!