Einleitung
In diesem Test vertreten sind ASUS und MSI, dessen Portfolio wir zu diesem Zwecke durchstöberten. Aufgrund des mangelnden Angebots von Mini-PCs für AMDs Athlon64-Generation [1] beschränkten wir den heutigen Test auf Protagonisten mit Chipsätzen für Intels Sockel 478-Prozessoren. Dass auch hier kein Technikstillstand zu verzeichnen ist, sollte aber nach einem Blick auf die Barebones und deren Featureliste klar werden. So ist „Multimedia“ nicht mehr nur ein Schlagwort der bunten Werbung, allein die Fähigkeit der Radiofunktion rückt das Einsatzgebiet näher an das Wohnzimmer oder den Hobbyraum heran.
Die Tür zu eben jenen Gefilden öffnet sich jedoch weiterhin nicht nur aufgrund eines neuen Features. Nur wer in seiner Gesamtheit als Multimediainstrument überzeugen kann, dem soll der Spagat zwischen Rechenmaschine und Wohnzimmer-PC gelungen sein. Und so gehören auch in diesem Bericht umfangreiche Tests zum Prozedere, die nicht nur auf die Spieletauglichkeit ausgerichtet sind. Ebenso beäugt werden sollen das Design sowie die tatsächliche Umsetzung des ausgeschriebenen Fortschritts. Dass hier auch noch nicht alles so funktioniert, wie es soll, sei daher einmal vorweg genommen...
Lesezeichen
Auch an dieser Stelle sei ein Blick auf frühere Berichte angeraten. Denn auch wenn die beiden Vertreter des aktuellen Tests auf die direkte Konkurrenz durch ein Shuttleprodukt verzichten können, haben wir in früheren Tests bereits deren Vorzüge erörtert. Ein Blick lohnt sich, wenngleich der Überblick plattformübergreifend ausfällt.
Vorstellung der Probanden
Zu Beginn unseres Berichtes sei als erstes das äußere Erscheinungsbild der Testobjekte zu untersuchen. Schließlich stellt der erste Eindruck des Äußeren ein nicht zu unterschätzendes Kaufkriterium dar. Interessant ist in diesem Vergleich, dass die beiden Testobjekte wohl unterschiedlicher nicht sein könnten, wie sich im Laufe des Berichtes mehrmals herausstellen wird. So beginnt schon in der Betrachtung der äußeren und inneren Werte die Liste der Unterschiede.
Begonnen werden soll bei der Auswertung mit MSIs Mega 865 Barebone. Der kleine Würfel besticht rein äußerlich durch sein elegantes Erscheinungsbild, das große Display sowie die auffallende äußerliche Anlehnung an ein HiFi-Rack stechen klar hervor.
ASUS' Barebone setzt designtechnisch ganz andere Maßstäbe und erinnert, ungeachtet seiner wahren Ausmaße, eher an einen Tower denn einen platzsparenden Mini-PC. Dass aber auch hier die Platzersparnis auf Multimediatechnik trifft, soll im Test gezeigt werden.
Bevor wir nun zu der Auswertung von Design und den inneren Gegebenheiten, zu dem Alltagstest und der Multimediafähigkeit kommen, sei speziell beim ersten Aspekt noch einmal erwähnt: Die Auswertung des Äußeren kann nie ohne den Einfluss des eigenen Geschmacks vorgenommen werden. Dieser Geschmack, die persönliche Auswertung des äußeren Erscheinungsbildes, ist aber weder Kaufgrund noch Kritik, sofern es sich nicht um eindeutige optische Mängel handelt. Was dem einen missfällt, das sagt dem anderen zu. So bleibt auch in diesem Test den Produktbildern ein nicht zu unterschätzender Wert zuzusprechen, da nur sie wahrlich objektiv sind. Trotz eigener Mühe also, wertende Begriffe bei dem Beschreiben des Designs möglichst nicht zu nutzen, sei der Text des Autors dennoch nur als ein möglicher Leitfaden anzusehen.
Technik und Ausstattung
Um nicht die technischen Daten im Text mühsam zusammensuchen zu müssen und um eine klare Übersicht für die Leser zu bieten, soll der eigentlichen Untersuchung der beiden Barebones eine Tabelle aller Daten, Features sowie der Ausstattung vorangehen. Eine detaillierte Auflistung des Testsystems steht dem Benchmarkparcours voran, weshalb dieser Anfang des Berichtes auch nur den ersten Teil für Zahlendreher ausmacht.
| Features/Lieferumfang | MSI Mega 865 | ASUS T3-R | |
|---|---|---|---|
| Chipsatz | Intel Springdale-G | ATI RS300/IXP200 | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren | Pentium 4 Northwood/Prescott* CPUs über 3,06 GHz |
Pentium 4 Northwood(/Prescott) CPUs max. 3,4 GHz |
|
| *Am Ende des Tests erschien ein neues BIOS-Update [6], das nach Angaben von MSI auch eine Prescottunterstützung enthält. | |||
| Frontside-Bus | |||
| 400 MHz | Ja | Ja | |
| 533 MHz | Ja | Ja | |
| 800 MHz | Ja | Ja | |
| Speichertakt/typ | |||
| 100 MHz/DDR200 | Ja | Ja | |
| 133 MHz/DDR266 | Ja | Ja | |
| 166 MHz/DDR333 | Ja | Ja | |
| 200 MHz/DDR400 | Ja | Ja | |
| Dual Channel Modus | verfügbar | verfügbar | |
| maximaler RAM-Ausbau | 2 GByte (2 Slots) | 2 GByte (2 Slots) | |
| OnBoardgrafik | Intel Extreme Graphics 2 | ATI Radeon 9100 OnBoardgrafik | |
| OnBoardsound | AC97 Soundchip, 5.1 Kanäle | AC97 Soundchip, 5.1 Kanäle | |
| interne Steckplätze | 1x PCI 1x AGP (8x) |
1x PCI 1x AGP (8x) |
|
| W-LAN Fähigkeit | Ja (W-LAN 802.11b - 10Mbit/s) | Ja, in der Deluxe-Version (W-LAN 802.11b - 10 Mbit/s) | |
| verfügbare Anschlüsse | |||
| Vorderseite | Mic-in/Kopfhörer 2x USB 2.0 2x IEEE 1394 (4-pin + 6-pin) Optical SPDIF Eingang |
MIC-in/Kopfhörer 2x USB 2.0 SPDIF Ausgang |
|
| Rückseite | 1x VGA 1x Parallel 1x Seriell 2x PS2 10/100 Mbps LAN 2x USB 2.0 optischer SPDIF Ausgang Speaker-Ausgang/Line-In/MIC-In Modem |
1x VGA 1x Parallel 2x PS2 2x USB 2.0 Game/MIDI Port 10/100Mbps LAN Line-In/Line-Out/Speaker Ausgang |
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| Laufwerkseinschübe | 1x 5,25" (ODD) 2x 3,5" (HDD/Kartenleser)** |
2x 5,25" (ODD) 2x 3,5" (FDD/HDD)*** |
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| ** MSI sieht genug Anschlussmöglichkeiten für eine zweite Festplatte vor, um diese montieren zu können muss allerdings der Kartenleser ausgebaut werden, da sonst die zweite Festplatte nicht genug Platz findet. Die 2 3,5" Laufwerksschächte können also entweder für zwei Festplatten oder für eine HDD und einen Kartenleser genutzt werden! | |||
| *** Das Floppy-Laufwerk befindet sich am oberen Ende des Towers, die Festplatte sitzt quer genau am unteren Ende. Wollte man nun zwei Festplatten, eine anstatt des Diskettenlaufwerkes, einbauen, so bräuchte man ein außerordentlich langes PATA Kabel, dessen Master - und Slave-Anschluss etwa 35cm auseinanderstehen. Aus diesem Grund ist trotz der zwei verfügbaren 3,5" Schächte nur eine Festplatte sowie das FDD nutzbar. | |||
| Ausmaße des Barebones | 202mm (B) x 151mm (H) x 330mm (T) | 190mm (B) x 310mm (H) x 300 mm (T) | |
| Lieferumfang | Barebone Fernbedienung CPU-Kühler Radioantenne Schrauben |
Barebone CPU-Kühler Radioantenne Schrauben |
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| Besonderheiten | HiFi-Modus ohne installierte Hardware lauffähig - lüfterloser Betrieb im HiFi-Modus! | ungewöhnliche Größe - Platzangebot für zwei optische Laufwerke | |
Die äußeren Werte
MSI Mega 865
Kandidat Nummer Eins aus dem Hause MSI hält sich an eher bekannte Größen, die man von einem Barebone gewöhnt ist. Mit den Maßen 202(B)x151(H)x330(T) (in Millimetern) belegt dieser kompakte Quader nur einen kleinen Schreibtischbereich. Nichtsdestotrotz versucht auch der kleinste Vertreter in unserem Test durch große LED-Augen das Testerherz zu erweichen. So findet sich auf der Gehäusefront ein ca. 12 x 4 cm großes Display wieder. Hinter diesen stattlichen Ausmaßen verbergen sich Anzeigen für die Uhrzeit sowie den Radiosender, CD-Spielzeit, Equalizereinstellungen und eine Lautstärken-gerechte Farbuntermalung des gespielten Musikstückes. Auf die einzelnen Funktionen soll aber später noch einmal gesondert eingegangen werden.
Unter dem Display, das sich fast fließend in die verspiegelte Oberfläche der Front einfügt, befinden sich übliche Bedienelemente für eine HiFi-Anlage. Die fünf Knöpfe lassen sich ebenfalls auf der beiliegenden Fernbedienung wieder finden.




Unter diesen in Silber gehaltenen Steuerelementen erdachten MSIs Designer die Positionierung für den Kartenleser. Und so finden sich, in die spiegelnde Oberfläche nahtlos integriert, zwei Einschübe für insgesamt fünf Typen von Speicherkarten. Geschluckt werden von dem Barebone CompactFlash-Speicherkarten, Memory Sticks sowie SD-, SM- und MMC-Speichermedien. Den Abschluss und somit die untere Grenze der Spiegelfläche bildet eine robuste Klappe, hinter der sich zahlreiche Zusatzanschlüsse verbergen. Neben einem Mirkofoneingang sowie Kopfhörerausgang befinden sich noch zwei USB-Anschlüsse, ein SPDIF-Eingang sowie zwei IEEE1394-Ports in der Front.
Geöffnet wird die gut in die Vorderseite integrierte Klappe übrigens über einen separaten Knopf. Dieser befindet sich auf einem ebenfalls dem HiFi-Design angelehnten rötlichen Seitenstreifen, dessen markantestes Merkmal der große Drehknopf in der oberen Hälfte des Barebones ist. Dieser ist für die Regelung der Lautstärke zuständig, befindet sich der Barebone im „HiFi“ Modus. Im normalen PC-Betrieb ist er quasi nutzlos, was aber auch nicht groß ins Gewicht fällt, regelt man doch unter Windows die Lautstärke zumeist über die Ausgabegeräte selbst.
Unter dem Lautstärkeregler befindet sich der Startknopf für den PC-Modus. Dieser ist auch durch den fast unauffälligen Schriftzug „PC“ markiert, der bei Inbetriebnahme mit einer LED hinterlegt wird. Eine kleine Öffnung unter dem Startknopf erlaubt das Zurücksetzen aller Einstellungen, die am Barebone vorgenommen wurden.
Aufmerksamen Beobachtern wird ebenso aufgefallen sein, dass durch die Spiegelfront kein Herankommen an den eigentlichen Öffnungsmechanismus des CD- oder DVD-Laufwerkes möglich ist. Dieses verbietet sich rein logisch her auch von selbst, würde doch jeder Druck auf einen imaginären Knopf spuren auf der spiegelnden Oberfläche hinterlassen. Wohl aus diesem Grunde erdachte MSI, den Öffnungsmechanismus auf der linken Seite über dem großen Lautstärkeregler anzubringen. Dieser Knopf öffnet das Laufwerk zuverlässig, schließt es jedoch nicht, da er nicht, wie vielleicht zu vermuten wäre, durch eine mechanische Konstruktion das Laufwerk öffnet, sondern durch einen Befehl ähnlich wie man ihn unter Windows mit der „Auswerfen“ Funktion erteilen kann. Somit bleibt das Hereinschieben des geöffneten Laufwerks per Hand.




Um nun einmal von der Front als solche Distanz zu nehmen und den Mini-PC als Ganzes zu beschreiben, sei als nächstes der genauere Blick auf den kompletten Quader gewährt. Zu aller Erst wären hier die großflächigen Lüftungsschlitze an den Seiten zu nennen, die sich am Innenleben orientieren. So ist der Luft auf der rechten Seite der direkte Weg zum CPU-Kühler gegeben, der gleichzeitig auch Systemlüfter ist. Auf der linken Seite hingegen wird dem Netzteil Luft gemacht. Auch die Laufwerke werden zu beiden Seiten von einer Vielzahl von Lüftungseinlässen umringt.
Die Rückseite des kompakten Rechenknechts wartet mit einer Vielzahl von Anschlüssen auf, derer wir uns jedoch bei der Behandlung der „inneren Werte“ annehmen wollen.
ASUS T2-R
Der Mini-PC von ASUS strebt augenscheinlich ganz andere Dimensionen an als MSIs bereits betrachteter Barebone. Das Gehäuse ist gut doppelt so hoch wie unser Testkandidat aus dem Hause MSI und erinnert auch so eher an einen Mini-Tower denn ein Barebone. Diesen Eindruck verstärkt die für einen Mini-PC unübliche Anzahl von 5,25"-Einschüben, derer wir zwei vorfinden. Unter den zwei Laufwerkseinschüben findet sich ein Display sowie ein Kartenlesegerät, das durch das Öffnen der Klappe zum Vorschein kommt. Der 6-in-1-Kartenleser liest hierbei neben CompactFlash- und Microdrive-Speicherkarten auch Memory Sticks, Secure Digital- sowie Multimediacards und bietet ebenfalls einen SmartMedia-Slot.




Unter dem Kartenleser und dem Display finden sich auf einer großen Frontpartie neben dem Powerknopf acht Bedienelemente für die Radiofunktion des ASUS-Barebones. Elegant abgerundet wird dieser Teil der Front durch eine Betriebs-LED sowie eine LED für die Festplattenaktivität. Letztere erstrahlt bei Aktivität in einem dezenten Orangeton. Die Betriebs-LED erglimmt in einem relativ dunklen Blauton.
Die Unterseite der Vorderfront bildet auch beim ASUS-Barebone eine Anschlusspalette mit vielen Extraports. So finden sich auch hier Kopfhörerausgang sowie Mikrofoneingang, zwei USB-Anschlüsse sowie ein optischer SPDIF-Ausgang.
Auf der linken Seite des Barebones findet sich auf Höhe der 5,25“-Schächte auch noch ein besonderes Vorkommnis bei heutigen PCs und vor allem bei Barebones: Hinter der unauffälligen Verkleidung erreicht der Nutzer mit einem Druck auf „Push“ ein 3,5“-Diskettenlaufwerk, welches vertikal in den Tower eingebaut wurde.
Da die Front nun zur Genüge behandelt scheint, soll der Barebone als Ganzes wieder Ziel unserer Untersuchungen sein. Als erstes fällt bei näherer Betrachtung die Schlichtheit und doch Eleganz des Gehäuses auf. Die Eleganz steckt aber auch hier im Detail. So fallen dem Betrachter wohl als erstes die sehr runden „Kanten“ an der Oberseite des Barebones auf. Dem folgen auf der linken und rechten Seite Luftlöcher, die in einer quadratischen Form exakt spiegelbildlich in die Seiten geschnitten wurden. Zudem ziert der „ASUS“-Schriftzug die Oberseite der genannten Lüftungsquadrate. Diese sind im übrigen nicht etwa direkt auf die Komponenten im Inneren abgestimmt. Sie dienen zwar ebenfalls der Belüftung, entgegen der Handhabung von MSI könnte man die Löcher hier wohl auch weglassen. So fällt beispielsweise auf der rechten Seite auf, dass hinter den Lufteinlässen das Mainboard auf den inneren Käfig geschraubt wurde, was fast die gesamte Wand zur Blechwüste macht.



Um jedoch zurück auf die äußeren Eindrücke zu kommen, sei an dieser Stelle der Lack löblich hervorgehoben. Das matte Schwarz kombiniert mit der durchdachten silbernen Front macht den ASUS zu einer eleganten Begleitung im Arbeits- und Wohnzimmer. Ob der Sprung neben Fernseher und Musikanlage allerdings gelingt, bleibt im weiteren Test zu klären.
Zu guter Letzt sei auch hier ein Phänomen angesprochen, das bei der Funktionsüberprüfung der Laufwerke auffiel: Der interessierte Betrachter wird erkannt haben, dass ASUS bei den 5,25“-Laufwerkblenden einen Öffnungsknopf integriert hat. Dieser öffnet die Laufwerke in gewohnter Weise durch die Weiterleitung des Drucks auf die Bedienelemente des Laufwerks selbst. Da die ganze Blende jedoch beim Ausfahren heruntergeklappt wird, berührt auch der Frontknopf des ASUS Barebones die Laufwerkselemente nicht mehr, weshalb auch hier das Laufwerk per Hand zurückgeschoben werden muss (bis es von selbst einfährt).
Die inneren Werte
MSI Mega 865
Beim Öffnen des Gehäuses und dem sich anschließenden näheren Betrachten fallen mehrere Dinge sofort ins Auge: So nimmt der bullige Kühlkörper im hinteren Mittelteil des Gehäuses fast die gesamte Breite des Barebones ein. Weiterhin zeigt sich durch die Lage des Kühlkörpers, dass dieser nicht nur zur Kühlung des Prozessors dient sondern das gesamte Gehäuse mit Frischluft versorgt.




Diese Luft bekommt er, wie schon Eingangs erwähnt, durch die entsprechend platzierten Lüftungslöcher in den Seitenwänden. Die Luft wird also durch den einen an der Seite befindlichen Lüfter angesogen, durch die Kupferlamellen geleitet um dann über dem AGP- sowie PCI-Slot wieder zu entweichen, beschleunigt durch den zweiten, am Kühlkörper befestigten Lüfter. Auf dem Weg von der einen Seite zur anderen wird dabei die CPU gekühlt, die Northbridge des Springdale-Boards wird ebenfalls von einem kleinen Aktivkühler vor der Überhitzung bewahrt, der sich kaum sichtbar unter den Laufwerkskäfigen versteckt.
Lässt man nun den Blick von der Kühlkonstruktion ab, so fallen wohl die gut beschrifteten Kabel auf, die sich durch das Gehäuse ziehen. Neben den Anschlüssen für das CD-ROM- oder DVD-Laufwerk finden sich auch entsprechende Kabel für die Festplatte. Sehr löblich ist der bereits vorhandene Stromanschluss für SATA-Festplatten, die an dem nativen SATA-Controller des Springdale-Boards angeschlossen werden können.




Leider stellte sich heraus, dass der Netzteilausgang, an dem die Stromkabel herausgeführt werden, eher ungünstig gewählt ist. Dieser führt die Kabel nämlich direkt über dem AGP-Slot ins Gehäuse, was bei der Montage einer größeren Grafikkarte schon mal zu Platznot führen kann. So mussten die Kabel auch bei unserer verwendeten Geforce FX 5900XT von MSI hinter dem PCB gequetscht werden, damit die Karte gerade im Slot saß. Zudem muss, wenn man eine PATA-Platte in dem Barebone verbauen will, ein Y-Stromkabel verwendet werden, um die zusätzliche Stromversorgung aktueller Grafikkarten zu gewährleisten. Verbaut man hingegen eine SATA-Festplatte, so kann der übrig gebliebene und für die Versorgung der Festplatte gedacht 4-polige Stromanschluss die Grafikkarte speisen.
Interessant ist ebenso der Einbau der Festplatte, da diese auf dem Kopf liegend montiert wird. Dies ergibt sich aus dem voluminösen Kühlkörper, dessen Aluminiumaußenhülle zu hoch wäre, als dass man bei normaler Montage noch die nötigen Anschlüsse der Festplatte erreichen könnte. Aus diesem Grunde muss bei MSI ein entsprechendes Chassis genutzt werden, das der geneigte MSI-Barebonekäufer vom eigentlichen Aluminiumskelett des Gehäuses abschraubt. Wurde die Festplatte dann entsprechend der Anleitung verschraubt, so gibt es in der Tat keine Probleme mehr mit dem Kühlkörper und die Anschlüsse, die nun oben sind, können einfach erreicht werden.



Obacht ist auch beim Einbau eines Laufwerks für Silberlinge geboten, da hier die Platzverhältnisse beschränkt sind. So konnten wir zwar ein dem Tester eigenes DVD-Laufwerk problemlos verbauen, ein drei Jahre alter CDRW-Brenner der Marke CyberDrive ließ sich hingegen nicht an seinen neuen Teststandort gewöhnen, da er schlicht zu lang war. Das Netzteil bot nicht genügend Platz nach hinten, um die Kabel noch anschließen zu können.
Weiterhin ist nichts Nennenswertes beim allgemein als reibungslos zu bezeichnenden Einbau zu verzeichnen gewesen. Hält man sich an die vorgegebenen Werte, die beispielsweise maximal 2 GB Arbeitsspeicher und einen 3,2 GHz schnellen Pentium 4 Northwood-Prozessor (oder Prescott-Prozessor nach BIOS-Update) vorsehen, so dürften keine Probleme auftreten - das nötige Fingerspitzengefühl wie bei jedem Mini-PC vorausgesetzt.
ASUS T2-R
Der Mini-PC von Asus konnte rein äußerlich durch ausgewachsene Dimensionen glänzen, die ein geräumiges Inneres erhoffen lassen. Größer als bei einem normal großen Barebone ist der Innenraum in jedem Fall, doch birgt dies auch wahre Vorteile?
Einer der Vorteile ist in jedem Fall, dass ASUS die Montage von zwei 5,25“-Laufwerken zulässt. Diese werden „towertypisch“ im oberen Bereich neben dem Diskettenlaufwerk befestigt und angeschlossen. Nicht von den ausgewachsenen Towern übernommen wurde die Position des Netzteils. Dieses ist über dem CPU-Kühler angebracht und damit noch unterhalb der Laufwerke. Über dem eingehängten Netzteil saugt ein 120-mm-Lüfter warme Luft aus dem Gehäuse.




Erst beim Ausbauen des Netzteils wird das eigentlich unübliche in einem Barebone offenbart: Denn als CPU-Kühler sitzt ein Quasi-Standardexemplar auf dem Sockel, keine ausgeklügelte Kühllösung also sondern die Fusion aus Normalcomputer und Mini-PC. Kühl gehalten werden die kupfernen Lamellen jedenfalls von einem 80-mm-Thermaltake-Lüfter, der auf der höchsten Drehzahlstufe gehörig krach macht. Bei einer Freigabe für Prozessoren bis Intel Pentium 4-CPUs bis 3,4 GHz auf Prescott-Basis ist diese höchste Stufe auch nicht sonderlich selten anzutreffen, weshalb vielleicht doch eine alternative Kühllösung erstrebenswert gewesen wäre.
Weiterhin fällt auf, dass die Steckkarten in dem Barebone am unteren Ende des Gehäuses einzubauen sind. Das ist an sich nichts Unübliches, trifft man doch auf den meisten Mainboards die PCI-Steckplätze an dieser Stelle an. Hier ist es nur so, dass auch der AGP Slot knapp über dem Boden liegt. Eine Grafikkarte, die nur all zu gern zu hohen Temperaturen neigt, sieht ihren Kühlkörper also einer undurchlässigen Bodenwand gegenüber. Zumindest theoretisch ist hier MSIs Lösung überlegen, da durch den senkrechten Einbau und durch die Positionierung von Lüftungslöchern in den Seitenwänden ein guter Luftstrom denkbar ist.
Weiterhin zu bemängeln ist, dass das Mainboard, das sich auf ATis RS 300-Northbridge stützt und VIAs VT6202 genannte Southbridge nutzt, keinen nativen SATA-Controller beherbergt. Nutzer einer solchen Festplatte müssen den einzigen PCI-Slot also Wohl oder Übel für einen PCI-SATA-Controller hergeben.



Interessant ist die Position der Festplatte, die an der Front verschraubt wird und somit senkrecht im Gehäuse hängt. Ihre Anschlüsse zeigen in Richtung Seitenteil, was sich als unproblematisch erweist, nutzt man die gehäuseeigenen Stromanschlüsse und PATA-Stecker. So sind alle der vierpoligen Stromanschlüsse gewinkelt, was die Montage der Festplatte so dich bei der Seitenwand überhaupt möglich macht. Ein normal langer Anschluss würde über die Breite des Gehäuses hinausragen.
Und genau das ist das Problem bei der Montage einer SATA-Festplatte. Nicht nur, dass kein SATA-Port vorhanden ist, was natürlich auch einen fehlenden Stromanschluss am Netzteil bedingt. Durch die normale Länge des schwarzen SATA-Stromanschlusses ragt dieser über die maximal vertretbare Breite hinaus und landet deutlich im Aus des Gehäuses. Die Verkleidung kann so natürlich nicht geschlossen werden.
Denkbar wäre als Ausweichmöglichkeit, die Festplatte in einen 5,25“-Rahmen zu hängen und anstatt einem der CD-ROM- oder DVD-Laufwerke zu verbauen. Immerhin gibt es für diese Laufwerke ausreichend Platz. Das hätte weiterhin den Vorteil, dass der große 120-mm-Lüfter die Festplatte mit kühlen würde, während er die Luft an ihnen vorbeisaugt.
Multimediafähigkeiten
Da bei der Betrachtung der beiden Protagonisten schon festgestellt wurde, dass ihre Ausstattung über die reine PC-Funktionalität hinaus geht, ist es nur logisch, über diesen Tellerrand hinaus zu schauen und ihre anderen Werte zu untersuchen. Denn MSIs Barebone sieht nicht um sonst aus wie eine HiFi-Anlage und auch ASUS hat nicht versehentlich eine Radioantenne in den Karton des Barebones gelegt.
Die Antenne für den Radioempfang soll hierbei einmal als Ausgangspunkt des Vergleiches der Multimediaeigenschaften sein, denn sie ist die einzige Verbindung, die beiden Barebones gemein ist. Geht man in der Betrachtung nämlich ein Stück weiter, so fallen deutliche Unterschiede in den verschiedenen Funktionen auf. Ein Beispiel hierfür wäre, dass das große Display des MSI Mega 865-Barebones viel besser zum Ablesen von Informationen geeignet ist als das kleine Anzeigefeld des ASUS-Gegenstückes. Des Weiteren vermag der PC-Nutzer die Funktionen des MSI Mini-PCs durch eine Fernbedienung zu steuern, was vor allem im HiFi-Modus sinnvoll ist.


Apropos HiFi-Modus, ein Begriff, der in diesem Vergleich schon mehrmals genannt wurde: Um es einmal genau zu beschreiben, ist der HiFi-Modus der wohl beste Versuch des kleinen MSI-Rackers, in den Wohnzimmerbereich zu gelangen. Denn in diesem Modus, der ebenso wie der PC-Modus durch den Druck auf den entsprechenden, mit "HiFi" markierten Knopf oder per Fernbedienung ausgelöst werden kann, gibt der Barebone CDs wieder, bringt den Hörer in den Genuss des gewählten Radiosenders oder spielt MP3-Datein ab. Der Clou an der Sache: Weder Festplatte noch der Arbeitsspeicher oder die CPU werden für diesen Modus beansprucht! Nicht nur, dass diese Hardware nicht anläuft (was sich beispielsweise in einem andrehenden CPU Lüfter äußern würde), vielmehr muss hierfür das Genannte nicht einmal eingebaut sein. Der Barebone läuft bereits im Auslieferungszustand. Netzteil rein, Radioantenne und Lautsprecher angeschlossen und es kann losgehen.
Dies hat natürlich gleich mehrere Vorteile: Einerseits spart es Strom, was bei heutigen verfügbaren Hardwarekomponenten durchaus als Vorteil angesehen werden kann. Andererseits ist der PC (oder sollte man ihn schon als HiFi-Anlage bezeichnen?) komplett geräuschlos. Störend fällt in der Tat nur ein optisches Laufwerk auf, das, will man denn eine CD hören, nicht so lautlos zur Tat schreiten kann. Auch eine DVD kann in diesem Modus nicht wiedergegeben werden, dennoch steht MSI damit sehr vielen vergleichbaren Barebones in Punkte Multimedia weit voraus.
Nicht nur ein möglicher sondern ein in unserem Test vertretener Vergleichsbarebone ist der ASUS T2-R, der leider nicht mit einem ähnlichen Feature aufwarten kann. Auch hier kann man, ohne das Betriebssystem aufzurufen, CDs wiedergeben oder einen Radiosender wählen und hören, nur werden hierfür installierte Hardwarekomponenten vorausgesetzt. Bei einer Unterstützung von Pentium 4-Prozessoren mit bis zu 3,4 GHz und dem vorhandenen Prescott-Support, den wir natürlich durch das Einbringen eines 3,2GHz schnellen Modells ausnutzten, entsteht eine nicht zu verachtende Geräuschkulisse, die wohl eher nicht wohnzimmertauglich erscheint. Besitzer eines sparsameren Prozessors, dessen Ruf nicht durch eine sehr hohe Verlustleistung geprägt ist, haben an dieser Stelle aber wohl keine Probleme. Der CPU-Lüfter kann auch leiser, was er schon beim Einbau einer Northwood 3,2 GHz-CPU bewies. Alternativ können auch andere CPU-Kühler montiert werden, entsprechende Modelle werden allerdings durch die durch das Netzteil beschränkte Höhe in ihrer Zahl dezimiert.
Die Fernbedienung, die dem MSI Mega 865 beliegt, trägt nicht unerheblich zu dessen guter Mutlimediafähigkeit bei. Zwar muss sich ziemlich genau auf den Empfängerpunkt des Barebones gerichtet werden, dann jedoch erleichtert sie die Bedienung zuverlässig auch auf größere Distanzen. Leider ließ die Reaktionsschnelligkeit bei einigen Funktionen zu wünschen übrig. So verstellte sich die Lautstärke erst nach kurzer Verzögerung. Im PC Betrieb selbst, in dem ja auch Musik gehört werden kann, die auch durch die Fernbedienung gesteuert werden kann, reagierte der Mini-PC sogar sehr verzögernd, weshalb der Tester teilweise unabsichtlich mehrmals den Knopf drückte, um etwas umzustellen. Hierbei kam es nicht selten durch die Verzögerung zu einer Aktivierung und anschließenden Deaktivierung des Befehls. Äußert ungünstig, will man beispielsweise von "lautlos" auf "normale Lautstärke" stellen.
Testsystem
Aufgrund der Tatsache, dass nur einer der beiden Barebones die neuen Prescott Pentium-4-Prozessoren von Intel unterstützt, haben wir uns eine mit 3,2 GHZ getakteten Northwood-CPU für unsere Testzwecke ausgesucht. Zu beachten ist auch, dass die Test-Festplatte ein SATA-Modell ist. Da jedoch kein nativer SATA-Controller in dem ASUS-Barebone zu finden war, nutzten wir den Fasttrak S150 TX2-Plus PCI-RAID-Controller.
- Prozessor
- Intel Pentium 4 Northwood 3,2 GHz
- Motherboard (Timings per SPD)
- MS-6797(MSI Barebone)
- P4R8T (ASUS Barebone)
- Arbeitsspeicher
- 2 x 512 MByte takeMS 3-3-3-8 RAM
- Grafikkarte
- MSI Geforce FX 5900XT 128MB
- Peripherie
- LiteOn DVD-ROM Laufwerk LTD163
- Samsung 80 GB S-ATA HDD (8 MB Cache)
- Treiberversionen
- nVidia ForceWare 56.72
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft Windows Movie Maker 2.0
- Microsoft DirectX 9.0b
Benchmarks
Kommen wir nun zu den Benchmarks und beginnen mit SiSofts Sandra. Der Speicherbenchmark sowie der Multimediatest sollen uns hier als Einstieg dienen.
- Benchmark: SiSoft Sandra 2003 MAX
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [7]
- Download:
ComputerBase.de [8]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
Sisoft Sandra 2003 MAX - Speicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
ASUS´ Barebone der „Terminator“-Reihe schneidet im Bandbreitenvergleich schlechter ab als MSIs Pendant. Durch einen Rückstand von mindestens 1200 MB/s gerät der ASUS-Mini-PC in diesem Vergleich also ins Hintertreffen, die Leistungskrone rückt dabei ebenfalls in die theoretische Ferne, bringt doch ein Rückstand in der Bandbreite zumeist auch deutliche Einbußen bei der Gesamtperformance mit sich.
Sisoft Sandra 2003 MAX - Multimedia
Angaben in Megapixel pro Sekunde (MPix/s)
|
Im Multimedia-Benchmark gibt es der Messtoleranz zuzuschreibende Unterschiede, denen wir praktisch keinerlei Beachtung schenken müssen. Die Differenz ist zu banal.
Media-Encoding
Bei unseren Media-Encoding-Benchmarks wollen wir zuerst die Decodierergebnisse bei Audio-Tests untersuchen.
- Benchmark: Lame 3.93.1
- Offizielle Website:
lame.sourceforge.net [9]
- Download:
Freenet.de [10]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: bitrate 192kbit / joint stereo, optimization; quality, VBR: 320kbit, Quality 0
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Lame 3.93.1
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Der Zeitunterschied, der die beiden Barebones beim Komprimieren der Wave-Datei trennt, ist praktisch nicht vorhanden. Es bleibt also zeitaufwendigeren Benchmarks überlassen, wahre Leistungsunterschiede aufzuweisen.
- Benchmark: Ogg Vorbis
- Offizielle Website:
Vorbis.com [11]
- Download:
Vorbis.com [12] (Oggdrop)
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
- Besondere Einstellungen: nominal Bitrate 320 kbps (Quality 9)
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
Ogg Vorbis
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Auch hier hat der MSI-Barebone die Sekundennase vorn, wenngleich die Zeit, die zum Komprimieren der Datei gebraucht wurde, wieder nicht ausreichend scheint, um wirkliche Performanceunterschiede aufzuzeigen.
- Benchmark: Windows Media Encoder 9
- Offizielle Website:
Microsoft.com [13]
- Download:
Microsoft.com [12]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Auch hier kommt dieselbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
- Besondere Einstellungen: 320kbps VBR
- Auch hier kommt dieselbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75 MB.
Windows Media Encoder 9 - Audio
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Sechs Sekunden Unterschied, dies erlaubt zwar einen deutlichen Längenunterschied bei den Balken festzustellen. Wirklich ein Ergebnis ableiten kann man von diesen Werten jedoch nicht.
Media-Encoding (Fortsetzung)
Der zweite Media-Encoding-Bereich deckt nun auch die Video-Encoding-Benchmarks ab, deren Anfang XMPEG machen soll.
- Benchmark: XMPEG 5.02
- Offizielle Website:
Mp3guest.com [14]
- Download:
Download.de [15]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Als Ergebnis werden 47,35 MB geliefert.
- Besondere Einstellungen: no audio, divx 780 kbps, "home theater", disable logo, disable feedback windows, crop 720x480 auf 720x309, DivX Commandozeile: "-bv1 780 -psy 2 -key 300 -p -b -sc 50 -pq 5 -vbv 6951200,3145728,2359296 -profile 3 -nf"
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Als Ergebnis werden 47,35 MB geliefert.
XMPEG 5.02 Divx 5.1
Angaben in Minuten, Sekunden
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Wenn aus sechs Sekunden sieben werden, dann ist dies nur eine kleine Bestätigung dessen, was langsam vermutet werden darf: Der ASUS-Barebone gerät ins Hintertreffen. So verliert er auch diesen Performancevergleich mit knappem Rückstand.
- Benchmark:TMPGEnc 2.520
- Offizielle Website:
TMPGEnc.net [16]
- Download:
TMPGEnc.net [17]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Aus dem soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
- Besondere Einstellungen: Super Video-CD PAL (MPEG-2 480x576 25fps CBR 2520kbps, Layer-2 44100Hz 224kbps), fullscreen, no resize
- Aus dem soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
TMPGEnc 2.520
Angaben in Minuten, Sekunden
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Bekanntes Bild, bekannte Erklärung: Die Diskrepanz zwischen der erzielten Speicherbandbreite des MSI-Barebones und des ASUS-Barebones sorgt auch in diesem Media-Encoding-Benchmark für einen zweiten Platz des Terminators.
- Benchmark: Windows Media Encoder 9
- Offizielle Website:
Microsoft.com [12]
- Download:
Microsoft.com [12]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat eine Grösse von 120MB.
- Besondere Einstellungen: DVD quality video (VBR), 2000Kbps, PAL 25pfs
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat eine Grösse von 120MB.
Windows Media Encoder 9 - Video
Angaben in Minuten, Sekunden
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Beim Videoencoding zeiht einmal mehr der ASUS-Barebone den Kürzeren, wahrscheinlich führt auch hier die geringere Speicherbandbreite zu einer Zeitdifferenz von 137 Sekunden, einem durchaus deutlichen Ergebnis.
CAD & 3D Rendering
An dieser Stelle soll mit den CAD & 3D Rendering-Benchmarks begonnen werden. Den Anfang macht SpecViewPerf, dessen Benchmarks zumeist klare Ergebnisse liefern.
- Benchmark: Spec ViewPerf 7.1
- Offizielle Website:
Specbench.org [18]
- Download:
Specbench.org [19]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
Spec Viewperf 7.1 3dsmax-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 drv-09
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 dx-08
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 light-06
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 proe-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 ugs-03
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Als erster der durchgeführten Benchmarks, neben der Bandbreitenmessung mit Hilfe von Sisofts Sandra, liefern die Spec ViewPerf-Tests Werte, die eine Analyse sinnvoll erscheinen lassen. So fällt insbesondere im dx-08 Test auf, dass die Leistungsunterschiede sehr für den MSI-Barebone mit unserer Testbestückung sprechen. Der Vorsprung kann in allen der im Programm enthaltenen Benchmarks behauptet werden, wenngleich er im ugs-03 genannten Test so gering ausfällt, dass wir die Differenz der Messtoleranz anrechnen.
CAD & 3D Rendering (Fortsetzung)
- Benchmark: Cinema 4D 8.1
- Offizielle Website:
Maxoncomputer.com [20]
- Download:
Maxoncomputer.com [21]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
- Besondere Einstellungen: caustic animated (320x240 NTSC), cloud sun (640x480 NTSC)
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
Cinema 4D 8.1 - Caustic Animated
Angaben in Minuten, Sekunden
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Cinema 4D 8.1 - Cloud Sun
Angaben in Minuten, Sekunden
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Wieder deutlich zu erkennen ist, dass der MSI Mega 865-Barebone die „Caustic Animated“-Szene schneller rendert als ASUS' Protagonist. Das zweite zum Vergleich herangezogene Frame wird von beiden Mini-PCs gleich schnell gerendert - Differenzen in der Geschwindigkeit fallen einmal mehr der zu geringen Gesamtzeit des Tests zum Opfer.
- Benchmark: Lightwave 7.5c
- Offizielle Website:
NewTek.com [22]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: 1595 $ (Vollversion)
- Was benchen wir?
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
Lightwave 7.5c - Skullhead Newest
Angaben in Minuten, Sekunden
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Lightwave 7.5c - Tracer No Radiosity
Angaben in Minuten, Sekunden
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Der letzte Benchmark in unserer „CAD & 3D Rendering“-Reihe durchbricht die Siegesreihe des MSI-Barebones. Während die Skullhead Newest genannte Szene nahezu gleich schnell gerendert wird (der Unterschied von einer Sekunde fällt der Messtoleranz zum Opfer), weiß der ASUS T2-R im Tracer No Radiosity-Benchmark den Vergleich für sich zu entscheiden. 21 Sekunden stehen nun also den bereits analysierten Ergebnissen der anderen Benchmarks gegenüber. Ist dies nur der Anfang oder ein einmaliges Vorkommen?
Sonstiges
Im Bereich „Sonstiges“ sollen dem bekannten Seti@Home-Benchmark zwei Datenkomprimierungstests bestehen aus WinRAR sowie 7-Zip voranstehen.
- Benchmark: WinRAR 3.20
- Offizielle Website:
Rarlabs.com [23]
- Download:
Rarlabs.com [24]
- Kostenpunkt: kostenlose Trialversion
- Was benchen wir?
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
- Besondere Einstellungen: best compression
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
WinRAR 3.20
Angaben in Minuten, Sekunden
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Bei der Komprimierung von Daten zieht der ASUS-Barebone mal wieder den kürzeren Strohhalm. 84 Sekunden beschreiben ein klares Bild zu Gunsten von MSIs Mega 865.
- Benchmark: 7-Zip 3.09.01
- Offizielle Website:
7-zip.org [25]
- Download:
ComputerBase [26]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
- Besondere Einstellungen: compression ultra
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
7-Zip 3.09.01 Beta
Angaben in Minuten, Sekunden
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Den verlorenen Boden kann, gemäß unseren Erwartungen, der ASUS-Barebone mit seiner vergleichsweise geringen Bandbreite auch im zweiten Datenkomprimierungsbenchmark nicht wett machen.
- Benchmark: Seti@Home 3.03
- Offizielle Website:
setiathome.ssl.berkeley.edu [27]
- Download:
Seti@Home [28], ComputerBase WU1 und WU2 [29]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyper-Threading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyper-Threading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
Seti @ Home 3.03
Angaben in Stunden, Minuten
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Da auch Seti@Home dafür bekannt ist, von einer hohen Speicherbandbreite zu profitieren, verwundert der Vorsprung des MSI-Barebones hier nicht.
Spiele
- Benchmark: 3DMark 2001SE
- Offizielle Website:
Futuremark.com [30]
- Download:
ComputerBase [31]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark2001SE
Angaben in Punkten
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In dem älteren der beiden 3DMarks, dessen Tests größtenteils auf DirectX 7 setzen, liegt MSI klar vorn. Trotz der identischen Grafikkarte kann ASUS aufgrund der schwächeren Speicherbandbreite nicht aufschließen und platziert sich fast 2000 Punkte hinter dem Konkurrenten.
- Benchmark: 3DMark 2003
- Offizielle Website:
Futuremark.com [32]
- Download:
ComputerBase [33]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark03
Angaben in Punkten
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3DMark03 CPUMark
Angaben in Punkten
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Ein ähnliches Bild ergibt sich auch beim 3DMark der neuesten Generation. Auch hier muss sich ASUS geschlagen geben, der Abstand von 400 Punkten macht immerhin einen prozentualen Unterschied von knapp 8 % aus - eine recht klare Differenz.
Spiele (Fortsetzung)
- Benchmark: AquaMark 3
- Offizielle Website:
AquaMark3.com [34]
- Download:
AquaMark3.com [35]
- Kostenpunkt: kostenlos, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Commercial-Version mit allen Features
- Besondere Einstellungen: Default-Run
- Commercial-Version mit allen Features
- Informationen:
- Auf Basis der mittlerweile schon recht bekannten Krass-Engine entwickelten die Programmierer von Massive Developement AquaMark 3. Angereichert mit einigen schönen Effekten soll dies laut den Entwicklern der erste DirectX 9-fähige Reality-Benchmark der Welt sein. Neben einigen Pixel-Shader 2.0-Effekten unterstützt die Krass-Engine in der neuesten Version auch Partikeleffekte und Vieles mehr. Mit dabei sind auch solch innovative Techniken wie Intels HyperThreading. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung wurden komplett im AquaMark 3 eingestellt und mussten somit nicht durch den jeweiligen Treiber erzwungen werden.
Aquamark 3 - TriScore
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Im bekannten Aquamark fällt der Unterschied nur marginal aus. Die Differenz von 0,7 Bildern in einer Sekunde ist gerade groß genug, um sie zu messen, nicht aber groß genug, sie mit bloßem Auge feststellen zu können. Nichtsdestotrotz blieb dieses Ergebnis stets reproduzierbar - MSI lag immer knapp vorn.
- Benchmark: Quake 3 Arena 1.31
- Offizielle Website:
Quake3Arena.com [36]
- Download:
Guru3D.com [37] (Q3Bench)
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
- Besondere Einstellungen: Demo four.dm_76, 1024x768 Max Details, Sound aus, Text compression off
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
Quake 3 Arena - 1024x768 Max
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Der Quake 3 Arena-Benchmark ist bekannt dafür, schon auf kleine Änderungen in der Konfiguration anzuspringen und dies mit mehr oder weniger Bildern pro Sekunde zu vergüten. So zeigt sich auch hier ein deutlicher Unterschied, der wohl wieder aus den gemessenen 1200 MB/s Unterschied in der Speicherbandbreite resultiert.
- Benchmark: Commanche 4
- Offizielle Website:
Novalogic.com [38]
- Download:
Novalogic.com [39]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
- Besondere Einstellungen: texture compression, disable sound, disable vsny, hardware shaders, full screen antialiasing 0
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
Comanche 4 - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Bei Commanche 4 ist abermals ein deutlicher aber nicht erschlagender Unterschied zu Gunsten von MSI festzustellen. Auch hier sind die vier Bilder pro Sekunde mehr, die MSI auf den Bildschirm zaubert, dem perfomanteren Springdale-Chipsatz zuzuschreiben.
Spiele (Fortsetzung)
- Benchmark: GunMetal Benchmark
- Offizielle Website:
Yetistudios.com [40]
- Download:
nVidia.com [41](Demo), Games Domain [42] (Benchmark)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo und Benchmark
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
Gunmetal - 1024x768x32 2xFSAA
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Beim farbenfrohen Gunmetal-Benchmark kann sich wieder MSI behaupten und positioniert sich mit einem durchschnittlichen Vorteil von zwei Bildern in der Sekunde vor dem ASUS-Barebone.
- Benchmark: Serious Sam - The Second Encounter
- Offizielle Website:
Serioussam.com [43]
- Download:
Fileplanet.com [44] (Demo)
- Kostenpunkt: 10,00 Euro (Amazon.de [45])
- Was benchen wir?
- Serious Sam 2 - Version 1.07
- Besondere Einstellungen: 3DCenter.org 32bit HQ++ Settings, Demo Kathedrale
- Serious Sam 2 - Version 1.07
Serious Sam - 1024x768x32 HQ++
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Serious Sam - Tiefmittel
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Deutlicher geht es bei Serious Sam - The Second Encounter zu. Hier weiß sich MSI mit 10 Frames Vorsprung sowohl durchschnittlich als auch im Tiefmittel-Bereich abzusetzen. Zugegeben, kein schmerzender Unterschied in dem Bereich, in dem sich die Ergebnisse ansiedeln. Aber dennoch Balsam für das potentere MSI-Gespann.
- Benchmark: Splinter Cell
- Offizielle Website:
Splintercell.de [46]
- Download:
Splintercell.de [47] (Demo)
- Kostenpunkt: 29,85 € (Amazon.de [48]), Demo nicht zum Benchen geeignet
- Was benchen wir?
- Splinter Cell 1.2
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, no sound, shadow high, shadowresolution high, effectquality very high, shadowmode projector
- Splinter Cell 1.2
Splinter Cell - 2_2_1_Kalinatek
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Auch Sam Fischer fühlt sich bei MSI wohler, was unser Benchmark mit acht Bildern Differenz im Schnitt darzustellen weiß.
Spiele (Fortsetzung)
- Benchmark: Unreal Tournament 2003
- Offizielle Website:
UnrealTournament2003.com [49]
- Download:
Atari.com [50]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Ur-Demo Version 2206.
- Besondere Einstellungen: 1024x768
- Ur-Demo Version 2206.
Unreal Tournament 2003 - Botmatch
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Unreal Tournament 2003 - Flyby
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Auch Unreal Tournament 2003, das - wie der Vorgänger auch - eher auf Veränderungen beim Prozessor sowie dem Speicher anspringt denn bei einer potenteren Grafikkarte, beschert uns klare Benchmarkergebnisse. So sind im Botmatch etwa 16 FPS Unterschied und im FlyBy-Benchmark sogar 27 FPS Differenz festzustellen.
- Benchmark: WarCraft 3
- Offizielle Website:
Blizzard.de [51]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: 17,00 € (Amazon.de [52])
- Was benchen wir?
- In der auf Version 1.06 gepatchten Version von Warcraft III haben wir mit dem externen Tool Fraps 1.9D [53] eine Szene in einem selbsterstellten Demo gemessen. Dazu haben wir einen genau festgelegten Bildausschnitt gewählt und zur Spielzeit 10:20 vorgespult, auf einfache Geschwindigkeit reduziert und FRAPS genau zwei Minuten die Action auf dem Schirm mitloggen lassen. Alle grafischen Details waren dabei auf das Maximum eingestellt und nur auf den Umgebungssound haben wir verzichtet. Das Ergebnis ist in untenstehender Tabelle festgehalten.
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, alle Details auf 'high', sound off
- In der auf Version 1.06 gepatchten Version von Warcraft III haben wir mit dem externen Tool Fraps 1.9D [53] eine Szene in einem selbsterstellten Demo gemessen. Dazu haben wir einen genau festgelegten Bildausschnitt gewählt und zur Spielzeit 10:20 vorgespult, auf einfache Geschwindigkeit reduziert und FRAPS genau zwei Minuten die Action auf dem Schirm mitloggen lassen. Alle grafischen Details waren dabei auf das Maximum eingestellt und nur auf den Umgebungssound haben wir verzichtet. Das Ergebnis ist in untenstehender Tabelle festgehalten.
Warcraft 3 - 1024x768x32 High
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Blizzards Warcraft 3 besticht mehr durch deutliche Unterschiede in der festgestellten Performance denn durch gleichaufliegende Ergebnisse. Und so können wir an dieser Stelle weitere 13,6 FPS auf die Seite von MSI schreiben.
- Benchmark: X-2 - The Threat
- Offizielle Website:
Egosoft.com [54]
- Download:
EgoSoft.com [55]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, automatic quality, bumpmaps, fullscreen
- Default-Benchmark
X-2 The Threat - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Zu den eben hinzugeschriebenen 13,6 Bildern pro Sekunde addiere man weitere 10,6. Diese nämlich ergaben sich als Differenz im Benchmark X2-The Threat, der zugleich auch den letzten unserer Spielebenchmarks darstellen soll.
Onboardgrafik Ergebnisse
Bei unseren OnBoardgrafikergebnissen testeten wir, wie angegeben, nur unter Verwendung der integrierten Grafiklösung. Hierbei traten Intels Extreme Graphics 2 gegen ATis IGP 9100 an. Zu beachten ist auch, dass durch die DirectX 8-Fähigkeit die OnBoardgrafik im ASUS-Barebone zusätzlich zum Geschwindigskeitsplus noch Punkte erhaschen konnte.
3DMark 2003 - OnBoardgrafik
Angaben in Punkten
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3DMark 2001 - OnBoardgrafik
Angaben in Punkten
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Aquamark 3 - OnBoardgrafik
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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UT 2003 - OnBoardgrafik
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Serious Sam - OnBoardgrafik
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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ASUS weiß sich in dieser Disziplin dank der Radeon 9100 IGP deutlich vor MSI zu platzieren, was alle Benchmarks bestätigen. Von der Ausgangsausstattung her gesehen hat ASUS also Vorteile auf seiner Seite.
Fazit
Nachdem nun die Benchmarks als Abrundung für die reine Leistung der Betrachtung der Multimediaeigenschaften nachgestellt wurden, scheint die Auswertung der gesammelten Werte und Erfahrung als letzter Punkt auf unserer Testliste zu stehen. Dies stellt sich wiedereinmal als nicht einfach dar, weshalb wir ein zweigeteiltes Fazit nutzen.
Beginnen werden soll auch an dieser Stelle mit dem MSI Mega 865, einem Barebone, der durchaus als gelungener Wurf angesehen werden kann. Neben seinen überzeugenden Leistungswerten, die, bis auf wenige Ausnahmen, dem Vergleichsbarebone voranstanden, weiß der kleine Würfel, sich im Multimediabereich durchzusetzen. So waren Antenne und Fernbedienung nicht nur Dreingaben, die sich auf einem Werbefoto gut tun. Vielmehr fanden sie auch wirklich Verwendung und eröffneten dem Mini-PC die Wege ins Wohnzimmer. Eine vollwertige Heim-Anlage wird er wohl nur ersetzen, wenn der AC97-OnBoardsoundchip gegen eine potente Soundkarte eingetauscht wird, dennoch überzeigte uns der Barebone auf ganzer Linie.
ASUS' Barebone konnte vor allem durch sein Platzangebot auftrumpfen. Die Montagemöglichkeit zweier 5,25"-Laufwerke ist mehr als unüblich für einen Mini-PC. Weiterhin wirkt das Design edel und die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten verdienen ebenso ihre Erwähnung. Dennoch war unser Exemplar nicht ganz auf der Höhe der Zeit. So ist der Verlust eines nativen SATA-Controllers nur schwer zu verschmerzen, auch der Speicherdurchsatz könnte in Anbetracht eines sonst so potenten Pentium 4-Systems höher ausfallen. Wer darauf allerdings verzichten kann, der erhält ein durchaus gut bestückbares System. Immerhin ist der ASUS-Barebone fähig, einen 3,4 GHz taktenden Prescott-Pentium 4-Prozessor [56] aufzunehmen und verfügt zudem mit der integrierten DirectX 8-Onboardgrafik über gute Voraussetzungen, Spiele flüssig zu bewältigen. Damit kann er seinen Kontrahenten ohne die Bestückung mit einer aktuellen Grafikkarte gehörig im 3D-Sektor einheizen. Eine allgemeine Leistungskrone gibt es dafür aber nicht, diese bleibt ihm in Ermangelung guter Speicherbandbreiten verwehrt.
In der Summe betrachtet geht MSIs Barebone als Sieger aus diesem Vergleich heraus. Letztendlich überzeugten sowohl Geschwindigkeit wie auch Aussehen und die Multimediafähigkeiten. Für den Sockel 478 ist dieser Mini-PC durchaus zu empfehlen. Leider reichten die Leistungen des OnBoardgrafikchips nicht aus, das Paket als komplett gelungen bezeichnen zu können. Ein HardwareHammer bleibt dem Mini-PC aus diesem Grunde verwehrt.

