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Test: Dells XPS-700er-Serie

von Martin Eckardt

Einleitung

Wer heutzutage den Wunsch nach einem neuen Rechner hegt, hat einige Optionen zur Auswahl, dieses Verlangen zu befriedigen. Die individuellste und bei den versierten Anwendern beliebteste Lösung ist dabei sicher das „Selberbauen“ des Wunsch-PCs. Doch nicht jeder besitzt das technische Know-How, das handwerkliche Geschick, oder möchte schlicht und ergreifend die Zeit und die Nerven für dieses Unterfangen aufbringen. Dann gilt es, entweder eines der vielen Fertig-Angebote der Elektronikfachhändler oder Discounter wahrzunehmen, oder auf maßgeschneiderte Varianten vom Spezialisten zurückzugreifen. Eine der populärsten Adressen, gerade wenn es um komplett konfigurierte PCs mit der gewissen persönlichen Note geht, ist zweifelsfrei der 1984 gegründete PC-Direktvertrieb Dell, der neben Hewlett-Packard zu den weltweit größten Herstellern von Personal Computern gehört.

Wir möchten im heutigen Bericht den Dell XPS 700 als Vertreter der auf Leistung getrimmten Dimensions-700er-Serie des Herstellers vorstellen und seine Besonderheiten herauskristallisieren. Zwar hat uns mittlerweile der Zahn der Zeit in Form des Nachfolgers XPS 710 eingeholt. Da in unserem Artikel das Hauptaugenmerk aber nicht auf der durch die verbauten Komponenten relativ vorhersagbaren Leistungseigenschaften sondern den einheitlichen Merkmalen der Serie liegt, wollen wir unseren Lesern den Bericht nicht vorenthalten. Im Blickpunkt sollen dabei speziell die Ergonomie-charakterisierenden Eckpunkte der XPS-Serie stehen, die unter Umständen als Kaufargument für Produkte aus dem Hause Dell dienen können. Als Schlagworte seien hier BTX-Formfaktor, Lautstärke und Kühlung, Zubehör sowie Gesamtkonfiguration vorausgestellt.

Lieferumfang

Dell XPS 700 Lieferumfang
Dell XPS 700 Lieferumfang

Kennzeichnend für den Direktvertrieb ist, dass der Erwerb eines Dell-PCs für den Endkunden lediglich über die telefonische Bestellung oder über den Internet-Shop [1] möglich ist. Im Gegenzug erhält der Kunde über dieses System die Möglichkeit, seinen Wunsch-PC basierend auf gewissen Grundkonzepten in einem gegebenen Rahmen an die persönlichen Bedürfnisse anpassen zu lassen.

Der spezifische Lieferumfang eines Dell XPS-Systems ist natürlich ebenfalls frei wählbar. Von Monitor, WLan-Router, Funkmaus und -Tastatur bis hin zum angepassten Softwarepaket bestehend aus OEM-Versionen beliebter Sicherheits-, Office- oder Bildbearbeitungsanwendungen kann so fast alles mit geordert werden, was das leistungshungrige PC-Liebhaberherz begehrt. Als Betriebssystem kommt standardmäßig Microsoft Windows XP in der Media Center Edition 2005 zum Einsatz, welches gegen einen geringen Aufpreis auch gegen die Professional-Variante ersetzt werden kann. Selbstverständlich werden alle gewählten Optionen von Dell vorinstalliert, sodass beim Erhalt des PCs so gut wie keine weitere Arbeit von Nöten ist. Hervorzuheben ist darüber hinaus die äußerst gute, komplette Dokumentation zum gesamten Systems, die auch unerfahrenen Anwendern den Einstieg in die Materie erleichtert.

PC-Konfiguration

Um einen kurzen Überblick zu geben, seien im Folgenden die Komponenten des uns von Dell zur Verfügung gestellten XPS 700 exemplarisch aufgelistet. Je nach Wunschkonfiguration variiert die Bestückung und die preisliche Gestaltung natürlich.

Dell XPS 700
BTX-Konfiguration
Prozessor Intel Core 2 Duo E6700 (2 x 2,66 GHz)
Motherboard Dell, nVidia nForce 590 SLI (C19/MCP55), BTX
Grafikkarte nVidia GeForce 7950 GX2 1GB, Dual-GPU
Soundkarte Creative Sound Blaster X-Fi Xtreme Music PCI
Arbeitsspeicher 2 x 1024 MB Nanya DDR2 677, Dual-Channel
Netzteil Dell 750 Watt, 92-mm, temperaturgeregelt
DVD-Laufwerk Philips DROM6316, 16x, schwarz
DVD-Brenner Samsung SH-W163A, 16x, SATA (TS-H553A), schwarz
Cardreader Front, 12 fach, schwarz
Festplatten 2 x 250 GB Raid 0, SATA II, (1x Samsung SP2504C, 1x WD 2500JS)
Gehäuse Dell XPS 700, BTX
Lüfter Delta AFC1212DE, 120 mm, 800 ~ 4000 U/min
Nidec TA300DC, 80 mm, 2600 U/min
Maus/Tastatur Logitech Komfort Set, kabellos
Fernbedienung Origen AE MCE Remote
Software u.A. Windows XP Media Center 2005, MC Affee AntiVirus,
Corel Paint Shop Pro X, MS Works 7, Roxio Burning Software
Gesamtgewicht ~ 26 Kg
Komplettpreis ab 1699 Euro [2]

Beim Öffnen des Gehäusedeckels springt dem geneigten Anwender die jahrelange Dell-Erfahrung förmlich ins Gesicht. Die Anordnung der einzelnen Komponenten, die saubere Verkabelung, die Erreichbarkeit - hier wurde mit äußerster Professionalität und Sorgfalt gearbeitet. Beispielhaft sind die zum Schutz abgedeckten, ungenutzten 4-Pin-Stromleiter des Netzteils oder die mit Strom und SATA vorverkabelten HDD-Einschübe für Nachrüstlaufwerke zu nennen.

Der positive Gesamteindruck wird auch von der softwareseitigen Konfiguration gestützt. So tummeln sich auf den rund 500 GB nicht nur das vorinstallierte Betriebssystem, sondern auch die komplette mitbestellte Softwaresuite sowie die zum Auslieferungszeitpunkt aktuellsten Gerätetreiber, sodass der Kunde gleich nach Erhalt des PCs loslegen kann und sich nicht noch mit nervigen Installationsprozessen herumzuschlagen hat. Der komplette Softwareumfang liegt zusätzlich auch in Form so genannter OEM-Versionen auf CD vor, deren Verwendung nur mit dem Dell-Gerät gestattet ist.

Komponenten kurz vorgestellt

Dell verbaut die hochkarätige Hardware des XPS 700 in einem äußerst robust und brachial wirkenden Fullsize-Gehäuse (etwa 57 x 22 x 62 cm), gefertigt aus bis zu 3 mm dicken Alumiumplatten und einem Gesamtgewicht von etwa 25 Kilogramm. Damit gehört das Dell-Gerät wohl zu den unmobilsten Desktop-PCs, die man am OEM-Markt erwerben kann. Nichts desto trotz hinterlässt das progressiv gestaltete BTX-Gehäuse nicht immer den glücklichsten Eindruck: So sind beispielsweise die Bedienelemente (Power-Button, Laufwerkblenden und Auswürfe) der komplett in Kunststoff gehaltenen Frontpartie extrem schwerfällig und billig anmutend. Hinzu kommt, dass die für die Funktion des Belüftungskonzeptes notwendige Gitterstruktur der Vorder- und Rückseite des Gehäuses nur unbefriedigenden Lärmdämmcharakter ausweisen wird - der Schall kann nahezu ungehindert aus dem Gehäuse austreten. Dafür erleichtern frontal angebrachte Standardanschlüsse (u.a. USB, FireWire, Line-Out) und ein multifunktionaler Speicherkartenleser das alltägliche Arbeiten mit dem XPS 700. Zur optischen Aufwertung kann zusätzlich eine LED-Beleuchtung der Gehäusefront im BIOS aktiviert bzw. deaktiviert werden, wobei sieben verschiedene Farben von weiß bis violett zur Auswahl stehen.

Massives Aluminium-Gehäuse
Massives Aluminium-Gehäuse
Extravagante Gehäuseform
Extravagante Gehäuseform
Luftdurchlässig gestaltete Vorder- und Rückseite
Luftdurchlässig gestaltete Vorder- und Rückseite

Im Innenraum sind die Platzverhältnisse entsprechend üppig, wenngleich die wuchtige BTX-Hauptkühleinheit einen Großteil des Gehäusevolumens füllt. Insgesamt stehen dem Anwender vier externe 5,25"-, vier interne 3,5"-Laufwerkeinschübe (jeweils zwei sind bereits durch die vorhandene Hardware besetzt) und zwei externe 3,5"-Schächte zur Verfügung. Die Festplatten werden mittels Kunststoffschienen leicht enkoppelt und geben so nur einen Teil ihrer produzierten Schwingungen an das Gehäuse weiter - alle Systeme für Laufwerke und Steckkarten sind im übrigen schraubenlos und damit recht unkompliziert zu verwenden. Ansonsten finden wir in Inneren eine BTX-typische Komponentenaufteilung vor.

Blick aufs Dell-Mainboard
Blick aufs Dell-Mainboard

Mainboards sind im Bezug auf OEM-Komplettsysteme meist eine heikle, im Vorfeld schwer zu bestimmende Angelegenheit, da sich die Hersteller mit entsprechend charakterisierenden Angaben meist vornehm zurückhalten. Auch im Falle des XPS 700 finden wir eine speziell für Dell produzierte Hauptplatine, die auf dem nVidia nForce 590 SLI in der Intel-Edition, der am Retailmarkt nur eine Rolle als Zaungast inne hatte und recht schnell vom 680i SLI abgelöst wurde, basiert.

Als Anschluss- und Erweiterungsmöglichkeiten hält die verbaute Platine zunächst drei herkömmliche PCI-, einen PCI-x1-, einen PCI-x8- und zwei PCI-x16-Steckplätze sowie sechs S-ATA- und einen IDE-Anschluss bereit. Dazu gesellen sich unter anderem zehn USB 2.0-, zwei Firewire- und eine Netzwerkschnittstelle, während die vier Speicherbänke maximal mit 4 GByte DDR2 arbeiten können und 7.1-Sound ebenfalls on Board vertreten ist.

Schmales BIOS: Systeminformationen
Schmales BIOS: Systeminformationen
Sieben LED-Farben für die Frontbeleuchtung auswählbar
Sieben LED-Farben für die Frontbeleuchtung auswählbar
Sinnvolles Übertakten nicht möglich
Sinnvolles Übertakten nicht möglich

Das BIOS ist äußerst übersichtlich gestaltet und stellt auch den Einsteiger vor keine unlösbaren Hürden, zumal alle Einstellungen im Dell-Handbuch detailliert beschrieben sind. Im Gegenzug dazu finden erfahrene Anwender leider kaum Einstell- und Optimierungsmöglichkeiten vor, wie sie im Endkundenbereich Gang und Gäbe sind. Sinnvolles Übertakten oder anderweitiges Systemtuning ist im Prinzip nicht möglich - schade, denn das Potential der Hardware ist doch recht groß.

2 GByte Nanya-Speicher und Intel Core-2-Dup E6700
2 GByte Nanya-Speicher und Intel Core-2-Dup E6700
Grafik- und Soundpower von nVidia und Creative
Grafik- und Soundpower von nVidia und Creative

Als Prozessor setzt Dell, wie in diesen Tagen für einen Gamer-PC kaum anders zu erwarten, auf Intels Core 2 Duo E6700 [3] mit 2,66 GHz Doppelkerntaktfrequenz und 4 MByte Cache. Die Erfolgs-CPU des Halbleiterriesens stellt eine würdige und überaus leistungsstarke, dabei aber vergleichsweise stromsparende Basis für den XPS 700 dar. Beim Systemspeicher vertraut Dell unterdessen auf zwei 1-GByte-Module des Herstellers Nanya (Nanya NT1GT64U8HA1BY-3C, 1GB 2Rx8, PC2-5300U-555-12-E1), die mit 667 MHz DDR2-Taktfrequenz agieren und standardmäßig mit langsameren 5-5-5-13-(2T)-Timings betrieben werden.

Maßgeblich für die bewegten Bilder verantwortlich zeichnet sich mit der GeForce 7950 GX2 die zum Zeitpunkt der Vorstellung des XPS 700 aktuellste nVidia-Grafikkarte, die seine Leistung aus zwei per SLIverbundenen G71-Chips schöpft, die auf zwei separaten PCBs ihrer Tätigkeit nachgehen. ComputerBase testete die seit Juni erhältliche Karte in einem ausführlichen Bericht [4], auf den wir hiermit verweisen wollen. Auch derzeit ist die GX2 noch die schnellste Grafikkarte, die Dell in seine PCs verpflanzt. GeForce-8800er-Konfigurationen sind noch nicht erhältlich.

Auch Soundliebhaber kommen mit einem XPS-System nicht zu kurz. Anstatt auf den - für den Otto-Normal-Anwender - durchaus brauchbaren OnBoard-Sound zu setzen, stattet Dell sein Aushängeschild mit Creatives Sound Blaster X-Fi Xtreme Music aus und trifft damit genau ins Herz jedes Audio-Enthusiasten. Jegliche klangliche Wiedergabe am PC wird mit der X-Fi deutlich aufgewertet, sodass im Zweifelsfall ein gänzlich neues Spiel- und Hörerlebnis entsteht – 24-Bit-Crystalizer sei Dank. Für interessierte Leser sei auch hier wieder auf unseren umfangreichen Testbericht [5] der Soundkarten made by Creative verwiesen.

750 Watt Netzteil und entkoppelte HDD-Aufhängung
750 Watt Netzteil und entkoppelte HDD-Aufhängung
Zweifelhafte Logik: Samsung und Western Digital als Raid-0-Combo
Zweifelhafte Logik: Samsung und Western Digital als Raid-0-Combo

Die erste große Verwunderung begegnete uns beim Betracht der verbauten Festplatten. Zwei 250-GB-Modelle im schnellen Raid-0-Verbund – so weit, so gut. Doch finden wir in unserem Exemplar des XPS 700 sowohl eine Samsung (SP2504C) als auch eine Western Digital (WD 2500JS) Festplatte vor. Zwar sind beide in ihren technischen Eckpunkten mit 7200 U/min und 8 MByte Cache weitgehend übereinstimmend. Doch ist man bei Raid-0-Kombinationen im Allgemeinen immer bestrebt, zwei möglichst identische Laufwerke zu verwenden, da aufgrund der Synchronität jeweils das langsamere Gerät das Arbeitstempo bestimmt. Abseits davon hat Dell die zusammengelegten 500 GByte in zwei Partitionen aufgeteilt, wobei die Hauptpartition mit effektiv 450 GByte und die Backup-Partition mit 10 GByte vorkonfiguriert wurden.

Wechselmedien: DVD-Brenner, -Laufwerk und Multicardreader
Wechselmedien: DVD-Brenner, -Laufwerk und Multicardreader
Optionale Peripherie: Logitech Maus und Tastatur sowie Fernbedienung
Optionale Peripherie: Logitech Maus und Tastatur sowie Fernbedienung

Als DVD-Brenner kommt im Dell XPS 700 ein umgelabelter Samsung SH-W163A [6] zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen per S-ATA angebundenen Brenner mit 16-facher Geschwindigkeit, der bis auf DVD-RAM alle aktuellen Medien handhaben kann. Leider verfügt der Brenner nicht über die beliebte Light-Scribe-Funktion. Ebenfalls mit S-ATA-Anschluss ausgestattet ist das verbaute DVD-Laufwerk, das Philips DROM6316, das ebenfalls mit 16-facher Geschwindigkeit zum Lesen aller aktuellen Medien geeignet ist.

Abrundend zu dieser Hardwareausstattung ergänzt Dell den Lieferumfang auf Wunsch um gewisse Peripherie. So kann der Kunde beispielsweise eine schnurlose Tastatur/Maus-Combo von Logitech oder eine Infrarot-Fernbedienung zur einfachen Steuerung der Media-Center-Funktionen mit ordern.

Komponentenkühlung

Dells XPS 700 basiert auf dem BTX-Formfaktor, der ursprünglich von Intel entwickelt wurde, um die im Zeitalter der Pentium-4-GHz-Schlacht vorhandenen Kühlungsprobleme leistungsfähiger Desktop-PCs zu lösen. Im Speziellen sind Gehäuse, Mainboard und CPU-Kühler von der Umstrukturierung der PC-Hardware betroffen. Sehr zum Missfallen des Halbleitergiganten konnte sich der BTX-Formfaktor angesichts seines nun schon dreijährigen Schattendaseins im Retailmarkt aber nie auch nur ansatzweise gegen das etablierte ATX durchsetzen. Zu gering sind die praktischen Vorteile und zu hoch die Entwicklungs- und Anschaffungskosten für Hersteller und Endkunden. Nichts desto trotz halten einige OEM-Hersteller von Komplett-Systemen weiterhin am Intel-Standard fest - so auch Dell.

Lüfterpositionen und -Blasrichtung im BTX-System
Lüfterpositionen und -Blasrichtung im BTX-System

BTX sieht vor, die Komponenten in gewissen thermischen Zonen anzuordnen und die gesamte Innenraumkühlung über einen gezielten Luftstrom abzuleiten. Im Dell XPS 700 übernehmen vier Ventilatoren diese Luftstrombildung von der Front zum Heck des PCs. Zwei weitere kleine Lüfter sitzen auf der Grafikkarte und sorgen hier für die nötige Frische. Da das Gehäuse vorne wie hinten äußerst luftdurchlässig konstruiert wurde, benötigt man zur Realisierung des Belüftungskonzeptes keine klassischen Gehäuselüfter mehr, die direkt an den Wänden des PCs angebracht sind.

Die imposantesten Zeitgenossen eines BTX-Systems sind zweifelsfrei die großformatigen Prozessorkühler. Während bei ATX am Mainboard befestigt werden und dort in ihrem Gewicht stark limitiert sind, erfolgt die Fixierung der BTX-Hauptkühleinheit direkt verschraubt mit dem Gehäuse, sodass Gewichte von über einem Kilogramm für diese Kolosse nicht selten sind. Dabei sollte man sich allerdings nicht zu leicht täuschen lassen, denn hinter der voluminösen Kunststoffabdeckung, die zur Luftführung und Arretierung dient, steckt wie im Falle des XPS 700 zumeist ein überraschend kleiner Hybrid-Kühlerkern. Dieser wird in unserem Fall von einem 8-mm-Heatpipe-Tripel und einer 120-mm-Delta-Turbine mit einem Umdrehungsspektrum vom 800 bis 4000 U/min unterstützt. Ein weiterer Lüfter dieses Kalibers sitzt unmittelbar unter dem CPU-Kühlmodul und sorgt für frische Luft im Bereich der PCI-Steckkarten.

Voluminöses BTX-Kühlmodul zur CPU-Kühlung und Chipsatzbelüftung
Voluminöses BTX-Kühlmodul zur CPU-Kühlung und Chipsatzbelüftung
Hybrid-Kühlkörper mit Delta-Belüftung
Hybrid-Kühlkörper mit Delta-Belüftung
Kühlmodul auseinander genommen
Kühlmodul auseinander genommen

Im oberen Gehäusedrittel kümmern sich zwei kleinere Ventilatoren um die nötige Zirkulation. Ein 80-mm-Modell (Nidec TA300DC, max. 2.600 U/min) klemmt dabei zwischen den Festplatteneinschüben und sichert die Langlebigkeit der essentiellen Magnetspeicher. Im Netzteil werkelt unterdessen ein 92-mm-Modell, welches untypischerweise an der ins Gehäuseinnere zeigenden Seite angebracht ist.

Alle Lüfter im System werden temperaturabhängig angesprochen und laufen größtenteils im niederen bzw. mittleren Drehbereich ihres Spektrums. Dabei erfolgt die Regulierung des Gehäuse-, des CPU- und des HDD-Lüfters über die Pulsweitenmodulierung (PWM) des Mainboards, die kleinen Ventilatoren der Standardkühleinheit auf der Grafikkarte werden entsprechend der thermischen Beanspruchung der GPUs gesteuert und der Rotor im Netzteil agiert analog, sodass sich insgesamt ein sehr an die Bedürfnisse angepasstes Belüftungssystem ergibt.

Passiv gekühlte Einzelkomponenten existieren im Dell-PC nur auf dem Mainboard. Hier thronen großformatige Aluminiumblöcke auf den Chipsätzen der Platine, die, wie es im BTX-Format vorgesehen ist, schön im Luftstrom des CPU-Lüfters platziert sind.

Temperaturmessungen

Zunächst geben wir anhand der mit einem Infrarotthermometer gemessenen Oberflächentemperaturen einen Überblick der Temperaturverhältnisse im Inneren des Dell XPS 700 nach fünfstündigem 3DMark05-Dauerlastbetrieb. Die Maximalwerte der entsprechenden Zonen wurden von uns in folgender Grafik dokumentiert. Die Raumtemperatur betrug im Verlauf der Tests konstant 20 °C.

Oberflächentemperaturen nach Dauerlast im Dell XPS 700
Oberflächentemperaturen nach Dauerlast im Dell XPS 700

Hot-Spots treten demnach im Besonderen im Bereich der Grafikchips sowie der passiv gekühlten Mainboardchipsätze auf. Etwas kühler geht es rund um das Netzteil und die Festplatten zu, während das CPU-Kühler-Umfeld überraschend niedrig temperiert bleibt - die Aluminiumlamellen werden nicht einmal handwarm. Inwieweit diese thermische Verteilung nun von der einer entsprechenden ATX-Konfiguration abweicht respektive Vorteile erbringt, ist fraglich.

Ergänzend zu diesen Messungen möchten wir die Ergebnisse entsprechender Software-Tools aufführen. Leider harmonieren aktuell nur wenige der beliebten Systemüberwachungs-Tools (etwa Speed-Fan) mit dem nForce-590-SLI-BTX-Mainboard des Dell XPS 700. Wir haben schließlich zur Überprüfung der Prozessor- und Grafikchiptemperaturen die Tools „Core Temp“ in der Version 0.94 sowie den „Rivatuner“ v2.0 RC 16.2 verwendet. Neben dem 3DMark05 setzten wir zur parallelen CPU-Auslastung auf den Workload-Test des Intel TAT-Tools („Thermal Analysis Tool“).

Temperaturmessungen

Leerlauf - Hauptprozessor
31
Volllast - Hauptprozessor
56
Leerlauf - Grafikchip
58
Volllast - Grafikchip
80
Angaben in °C

Die Werte harmonieren prinzipiell mit den gemessenen Oberflächentemperaturen, nur die intern ausgelesenen Prozessortemperaturen stellen sich im erwarteten Rahmen höher dar, als dies die externe Thermometer-Messung am Kühlkörper offenbarte. Da es sich bei CPU und GPU um Dual-Core-Lösungen handelt, die beide über zwei Temperatursensoren verfügen, geben wir nur den jeweils heißeren Wert an. Die Temperatur des zweiten Kerns liegt jeweils etwa 2 bis 3 Kelvin darunter.

Lautstärkeempfinden

Das Thema Systemlautstärke ist ein äußerst heikles, insbesondere da es von vielen Komplett-PC-Herstellern zuweilen recht stiefmütterlich behandelt wird. Lässt man sich im Elektronikfachgeschäft seinen Wunsch-Kandidaten vorführen, blendet häufig der erste Eindruck in den weiträumigen und belebten Verkaufshallen. Zu Hause im stillen Kämmerlein entpuppt sich der im Geschäft noch scheinbar kaum hörbar säuselnde Rechenknecht dann als nervenaufreibender Krachmacher - doch dann ist die Kaufentscheidung schon gefallen. Noch größer ist die Unsicherheit bei einem per Internet- bzw. Telefonbestellung georderten Computer. Hier muss sich der Kunde einhundertprozentig auf die Angaben des Herstellers verlassen können, damit er kein böses Erwachen bei der ersten Inbetriebnahme des PCs erfährt.

Dell macht hinsichtlich der Lautstärke der zum Verkauf angebotenen Systeme leider keinerlei konkrete Angaben, lässt den Interessenten an einen leisen Fertig-PC somit im Regen stehen und stellt damit ein denkbar schlechtes Vorbild als führender Hersteller im OEM-Segment dar. Gerade da die Akustik des PCs zum immer entscheidenderen Kaufkriterium avanciert, ist ein Verzicht auf entsprechende, wahrheitsgemäße Angaben im Grunde nicht tragbar. Hier sollte also in jeden Fall nachgebessert werden.

Beim XPS 700 sorgen sechs Lüfter und zwei Festplatten für lärmverursachende Vibrationen und Luftverwirbelungen. Während die beiden Festplatten im Alltagsbetrieb bis auf feine Kratzgeräusche beim Zugriff ob ihrer leicht gedämpften Aufhängung und ihres niedrigen Grundgeräuschpegels kaum auffallen, prägen die Lüfter das Klangbild des Power-Rechners. Markant ist dabei das divergente Geräuschspektrum der Ventilatoren verschiedener Bauart und Regulierung.

Vor allem die Delta-Turbinen beweisen im Leerlaufbetrieb, dass sie nicht unbedingt für einen Flüstereinsatz konzipiert wurden. Zwar halten sie sich von den Drehzahlen vornehm zurück, doch starke Klacker- und Brummgeräusche der wiederwillig gedrosselten High-Speed-Lüfter dringen, kaum vom Gehäuse gebremst, an des Anwenders Ohr. Dahingegen sind die Lüfter auf Grafikkarte, zwischen den Festplatten und im Netzteil nur leicht bzw. gar nicht herauszuhören. Diese Situation ändert sich schlagartig, sobald gewisse auslastende 3D-Applikationen in Spiel kommen, denn dann drehen die beiden kleinen 40-mm-Quirle der 7950 GX2 recht rasch auf und lassen den Anwender eine nette Klangsymbiose aus brummigen Turbinen- und mittel- bis hochfrequenten Minipropellersound erleben - alles aber noch im weitgehend erträglichen Rahmen. Lastet man den XPS 700 eine Weile aus, passen sich auch die größeren Lüfter an die gesteigerten Bedürfnisse an, sodass sich schlussendlich ein recht homogenes, wenn auch für das sensible Ohr deutlich zu lautes, klangliches Gesamtbild im mittleren Frequenzbereich ergibt, das darüber hinaus auch noch von einem leichten, aber allgegenwärtigen Pfeifton der Netzteilelektronik untermalt wird.

Lautstärkemessungen

Neben diesen subjektiven Empfindungen darf selbstverständlich auch die messtechnische Unterlegung der Geräuscheindrücke nicht fehlen. Dazu bedienen wir uns wie gewohnt dem Voltcraft 320 Schallpegelmessgerät, welches den anliegenden Schalldruck in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel nach den bekannten A-Bewertungskurven ausgibt. Da die Messungen unter Nicht-Laborbedingungen in einem normalen Arbeitsraum stattfinden - dessen Grundlautstärke sich bei subjektiv empfundener Stille bei 30,4 dB(A) einpendelte - können die erzielten Ergebnisse lediglich als ungefährer Anhaltspunkt dienen. Schalldrücke über der Toleranzgrenze von 30,4 dB(A) sind grundlegend als wahrnehmbar zu bezeichnen. Je nach persönlichem Empfinden kann man bis 35 dB(A) von (sehr) leise, bis 40 db(A) von mittellaut und darüber von unangenehm bis extrem laut sprechen.

Die Messungen erfolgen in einer arbeitstypischen Entfernung von einem halben Meter vom PC in einem Meter Höhe. Das Messgerät ist dabei auf einem Stativ befestigt.

Lautstärkemessungen

Grundpegel
30,4
Leerlauf (Front)
38,2
Leerlauf (linke Seite)
40,8
Leerlauf (rechte Seite)
38,3
Leerlauf (Heck)
40,6
Leerlauf (rechte Seite - geöffnet)
41,6
Volllast (Front)
44,8
Volllast (linke Seite)
44,0
Volllast (rechte Seite)
41,3
Volllast (Heck)
45,1
Volllast (rechte Seite - geöffnet)
46,1
DVD-Laufwerk (CD-Zugriff, Front)
49,6
DVD-Brenner (CD-Zugriff, Front)
47,3
DVD-Brenner (CD-Brennen, Front)
41,5
PC-Start (Front)
72,5
Angaben in Dezibel

So gesehen kann man den Dell XPS 700 als überwiegend mittellautes PC-System der Hochleistungsklasse betiteln, das bei starker Belastung recht schnell in etwas unangenehmere Lärmregionen vordringt, seine maximale Lautstärke glücklicherweise aber nur unmittelbar nach dem Einschalten für wenige Sekunden preisgibt, wenn kurzzeitig alle Lüfter auf voller Drehzahl laufen. Komplett entspanntes Arbeiten ist also, zumindest für sensiblere Anwender, nur bedingt möglich. Dauer-Gamer, die sich von diesem Umstand im Allgemeinen etwas weniger beeindrucken lassen, werden ihr von der X-Fi befeuertes Soundsystem einfach etwas lauter aufdrehen.

Stromverbrauch

Um der Frage nach der Wirtschaftlich- und Umweltverträglichkeit der Dell-Konstruktion beizukommen, soll eine Messung zur Leistungsaufnahme des Gesamtrechners nicht fehlen. Dazu schalten wir ein Voltcraft Energie Check 3000 zwischen Steckdose und Kaltgerätenetzkabel des PCs und lesen die entsprechenden Werte in den angegebenen Situationen aus. Die Last-Werte wurden während eines 3DMark05-Durchlaufs entnommen, bei welchem sowohl CPU als auch Grafik sehr hoch beansprucht werden, während die optischen Laufwerke sicher nicht ihr Maximum an Leistung in diesem Modus zapfen.

Stromverbrauch Gesamtsystem

PC ausgeschaltet
2,1
Standby
2,9
Windows Desktop
165,0
Bootvorgang
200,0
3DMark05 Maximum
256,0
Angaben in Watt (W)

Entsprechend der Leistungsstärke der verbauten Komponenten präsentiert sich der Stromhunger des Dell XPS 700 auf gehobenerem Niveau (einige Vergleichskonfigurationen [7]). Aufgrund der recht sparsamen Core-2-Duo-Technologie und des im Gegenzug zur „echten" SLI-Konfiguration moderaten Verbrauchs der GeForce 7950 GX2 werden aber die vor wenigen Monaten für High-End-Systeme beinahe schon obligatorischen 300 Watt im Lastbetrieb nicht geknackt. Ein qualitativer Quervergleich zu ähnlich leistungsstarken Konfigurationen signalisiert zudem und auch im Hinblick auf die vorherrschende Abwärmeentwicklung, dass der XPS über ein erfreulich ökonomisch arbeitendes, wenn auch als etwas überdimensioniert erscheinendes Netzteil mit hohem Wirkungsgrad verfügen muss.

Systemperformance

Nachdem wir uns die wichtigsten Ergnomie-Eckpunkte des Dell XPS 700 zu Gemüte geführt haben, soll unser letzter Blick etwas auf die Leistungsdaten des Power-PCs fallen. Dabei beschränken wir uns auf eine kleine Zusammenstellung an Benchmarks, da die Performance des Komplettrechners entsprechend der verbauten Komponenten ausfällt und uns zur Einordnung entsprechende Referenzen fehlen. Wer sich darüber hinaus für gegenüberstellende Tests der einzelnen Komponenten interessiert, wird in unseren reichhaltigen Testartikeln in den einzelnen Kategorien [8] sicher fündig.

Benchmarktest Modus Ergebnisse
Futuremark PCMark05 Sytem Score
CPU Score
Memory Score
Graphic Score
HDD Score
6906
6783
5482
7099
6450
HD Tach 3.0.1.0 Burst Speed 284,1 MB/s
CineBench 03 Multi CPU - 31,0 sec.
3DMark05 (1.2.0) Standard 13902 3DMarks
3DMark06 (1.0.2) Standard 8135 3DMarks
Half-Life 2 „Lost Coast“ 1.280x1.024 (4xAA, 8xAF)
1.600x1.200 (8xAA, 16xAF)
avg. 146,2 FPS
avg. 70,1 FPS
Quake 4 1.2 1.280x1.024 (4xAA, 8xAF)
1.600x1.200 (8xAA, 16xAF)
avg. 123,4 FPS
avg. 50,8 FPS

Demnach sollte man mit der Leistungsfähigkeit eines Dell XPS 700 nicht nur aktuell für alle Aufgaben gerüstet sein, sondern auch ein Gerät erworben haben, mit welchem man zukünftigen Anwendungen gelassen entgegen blicken kann.

Fazit

Dell bietet mit der XPS-700er-Serie* ein potentes Komplett-System basierend auf den aktuellsten Hardwarekomponenten des Marktes. Dabei erhält der Käufer einen überaus leistungsstarken, aber dennoch vergleichsweise ökonomisch agierenden Rechenknecht, der allen auch noch so beanspruchenden Anforderungen dieser Tage gewachsen ist, sich aufgrund der individuell wählbaren Bestückung stark an den eigenen Bedürfnissen orientiert und schlussendlich als piekfein vorkonfiguriertes Rundum-Sorglos-Paket in den heimischen vier Wänden abgeliefert wird. Darüber hinaus genießt man den Service und die jahrelangen Erfahrungen des Marktführers und hat im Zweifelsfall einen kompetenten Ansprechpartner in allen Belangen.

Dell XPS: Viel Leistung, aber kleine Schwächen im Detail
Dell XPS: Viel Leistung, aber kleine Schwächen im Detail

Auf der anderen Seite bleiben je nach persönlichem Blickwinkel aber auch einige, zum Teil schwerwiegende Kritikpunkte. Hierbei sei zunächst die BTX-Basis des XPS genannt. Betrachtet man den Computer als abgeschlossene Einheit, ergibt sich dabei zunächst kein Angriffspunkt, denn die Vorzüge von BTX wurden konsequent umgesetzt. Doch soll das Dell-System später auch als Grundstein für eventuelle Aufrüst-Aktionen dienen, könnte es schnell zu Problemen kommen, sofern sich die Stellung von BTX und damit das Angebot und die Verfügbarkeit am Endkundenmarkt zukünftig nicht verbessert, wovon aufgrund der aktuellen Entwicklungen nicht auszugehen ist. Betroffen von diesem Umstand ist in erster Linie das Mainboard bzw. das Gehäuse und die Kühlhardware, sollte ein Umbau ins ATX-Format von Nöten sein.

Des Weiteren sind wir mit der Lautstärke des Systems einerseits und der Tatsache, dass Dell auf den Produktseiten nirgends entsprechende Angaben macht andererseits, nicht zufrieden. Je nach Sensibilitätsgrad und Stellenwert lässt sich über den ersten Punkt bei einem fertig konfigurierten Gamer-PC dieser Leistungsklasse sicher hinweg sehen - obwohl BTX ja auch in puncto Lautstärke gewisse Vorteile bringen sollte. Fehlende Angaben zu einem mitunter so entscheidenden Kaufkriterium sind trotz ansonsten vorbildlicher Dokumentation unserer Meinung nach nicht zu verschmerzen, zumal eine vorherige Inspektion des PCs aufgrund des Dell-Vertriebssystems für den Kunden nicht möglich ist.

Auch könnten die nahezu gänzlich fehlenden Übertaktungsfunktionen im BIOS, das extrem hohe Gewicht des Computers und die mitunter etwas geringer anmutende Gehäusequalität für Unmut sorgen. Zudem ist etwas fraglich, warum Dell unser Testobjekt mit zwei verschiedenen 250 GB Festplatten ausgestattet hat bzw. ob dieses gerade im Hinblick auf Raid-Verbände unübliche Vorgehen auch bei den Kunden-PCs praktiziert wird.

Insgesamt ist das Flaggschiff der Dell-Desktop-Linie sicher kein PC für jedermann. Gerade aus preislicher Sicht sind im Ernstfall Offerten anderer Hersteller respektive in Eigenregie verwirklichte Zusammenstellungen die eventuell bessere Wahl. Nichts desto trotz stellt der Dell XPS 700 ein interessantes und potentes Komplett-System auf OEM-Basis dar, auf das man bei entsprechendem Interesse ein Auge werfen könnte.

* Mittlerweile ist mit dem XPS 710 [9] der Nachfolge des hier vorgestellten Systems erschienen, der in den Grundzügen aber die gleichen Eigenschaften wie der XPS 700 aufweist.

URL-Liste:

  1. http://www.dell.de
  2. http://www.dell.de
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2006/test_intel_core_2_duo_e6700_e6600/
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2006/test_nvidia_geforce_7950_gx2/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/multimedia/2006/test_creative_sound_blaster_x-fi/
  6. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/laufwerke/2006/test_sieben_dvd-brenner_18x/8/
  7. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2006/test_nvidia_geforce_8800_gts_sli/37/#abschnitt_stromverbrauch
  8. http://www.computerbase.de/artikel/
  9. http://www1.euro.dell.com/content/products/features.aspx/desktops_best?c=de&cs=dedhs1&l=de&s=dhs
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