Vorwort
Nachdem wir bereits einige Laufwerke von verschiedenen Herstellen getestet haben, fanden nun auch zwei Vertreter aus dem Hause Plextor den Weg zu uns. Das ist zum Einen das aktuelle Top-Produkt der PX-W4824TA, der neben dem Yamaha CRW-F1 mit 24X und dem Asus CRW-4816A mit 16X mit stolzen 24X Wiederbeschreiben kann. Als zweiter Brenner stand uns der PX-W4012TA in einer schwarzen Version zur Verfügung. Beide finden ihren Platz natürlich am IDE-Port des Rechenapparates.
Lieferumfang & Handbuch


Beide Geräte können zum Anfang schon einmal durch eine sehr schön designte Verpackung in den Farben Blau und Orange überzeugen, wobei es an Informationen auch nicht mangelt. Neben der eigentlichen Hardware gibt es, wie üblich, ein IDE- und ein Soundkabel und zur richtigen Befestigung im Gehäuse ein Viererpack Schrauben. Als Software zum Beschreiben wurde, was für eine Überraschung, die wohl weltweit bekannte Brennsoftware Nero-Burning Rom in der Version 5.5.9.8 beigelegt, samt Nero Media Player und der Software InCD für die „Mount Rainier“ Schreibmethode. Als Medien zum sofortigen Loslegen sind jeweils ein 650MB CD-RW und sage und schreibe fünf CD-Rs beigelegt, wobei die Rohlinge natürlich mit den vollen Geschwindigkeiten der beiden Laufwerke nutzbar sind, sodass man also sofort, ohne weiteren Aufwand 4150MB Daten von Festplatte auf CD verlagern kann! Das bietet kein anderer Hersteller.


Weiterhin ist bei beiden Geräten natürlich eine kurze, aber präzise Installationsanleitung beigelegt, das den Benutzer in 16 Sprachen auf jeweils einer A5-Seite bei der Installation der Hardware unterstützt, sodass es zu keinen Komplikationen kommt.


Ein wirkliches „Hand“buch gibt es nicht bzw. nur in Form eines Onlinehandbuches, also einer Acrobat Reader Datei auf der mitgelieferten CD. Hier nutzt Plextor dann aber auch die Möglichkeiten, die eine CD bzw. ein Computer bietet, denn es ist zum Einen in 16 Sprachen abrufbar und liefert zum Anderen unter Verwendung von Quicklinks und farblichen Mitteln auf 29 Seiten Informationen zu den verwendeten Technologien und bietet Hilfe bei der Behebung möglicher Fehler. Das hat man bei der Konkurrenz auch schon einmal Anders gesehen.
Technik
Aus technischer Hinsicht recht überraschend ist, dass der PX-4012TA CD-Rs mit dem inzwischen kaum noch verwendeten Zone Constant Linear Velocity (Z-CLV) beschreibt. Hier wird die Brenngeschwindigkeit schrittweise bis zur vollen Geschwindigkeit erhöht, wobei der Brenner mit 20-facher Geschwindigkeit beginnt zu arbeiten und ab der 58. Minute einer CD die volle 40-fache Geschwindigkeit erreicht, was im Durchschnitt eine Geschwindigkeit von 30X ergibt.


Der neuere PX-4824TA nutzt dagegen, wie erwartet, das inzwischen als Standard zu bezeichnende Constant Angular Velovity (CAV) Schreibverfahren und beginnt dabei mit 21-22-facher Geschwindigkeit, erreicht schon bei der 48. Minute einer CD die Höchstgeschwindigkeit des Vorgängers und am Ende einer CD vielleicht kurz einmal die beworbenen 48X, sodass eine 700MB CD im Durchschnitt mit 36-37 facher Geschwindigkeit beschrieben wird.


Natürlich bietet Plextor bei seinen Vertretern auch einen Schutz vor Buffer-Underruns. Sollte also der bei beiden Laufwerken 4MB große Datenspeicher einmal aufgrund einer Unterbrechung oder Verzögerung des Datenflusses leer laufen, sorgt der „Puffer-Unterlauf-Schutz (Buffer Underrun Proof)“ dafür, dass der Brennvorgang angehalten und nach wieder gefülltem Puffer an der selben Stelle fortgesetzt wird.


Damit es beim Schreiben mit solch hohen Geschwindigkeiten nicht zu Datenfehlern aufgrund von Überstrapazierung des Datenträgers kommt, überprüft die von Plextor PoweRec getaufte Technologie beim Einlegen einer CD dessen Beschaffenheit und wählt automatisch die optimale Höchstgeschwindigkeit. Falls einem die dadurch möglicher Weise niedrigere Geschwindigkeit zu langsam ist, lässt sich diese Funktion mit Hilfe der mitgelieferten Software PlexTools deaktivieren.


Ebenfalls unterstützt der PX-4824TA das inzwischen ebenfalls standardisierte Mount Rainier Schreibverfahren, mit dem man einen CD-RW Rohling wie ein gewöhnliches Wechselmedium (z.B. Festplatte) nutzen kann, womit ein einfaches „drag and drop“ im Explorer reicht, um die Daten auf die CD zu schreiben.


Der PX-4812TA dagegen beherrscht dieses Schreibverfahren dagegen nicht, obwohl zwei der drei von uns vor ein paar Monaten getesteten 40X Brenner unterstützten und der Yamaha CRW-3200E dies schon seit vielen Monaten mehr tut.


Das einzige, was die Konkurrenz nicht zu bieten hat, ist die VariRec Technologie. Hiermit kann der Anwender einige Einstellungen auswählen, „um die Klangqualität an die eigenen Vorlieben anzupassen“, wobei diese Funktion nur mit 4-facher Brenngeschwindigkeit nutzbar ist. Was sich allerdings dahinter verbirgt bleibt wohl vorerst ein Geheimnis von Plextor, denn im Handbuch findet sich darüber nichts Weiteres und als Einstellungsmöglichkeiten bietet sich hier nur die Modi -2,-1,0,+1 und +2 mit dem Hinweis, dass manche CD-Player nur mit dem Modus '0' arbeiten. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass dies ein vergleichbares Audio-Schreibverfahren ist, wie es Yamaha mit dem Audio-Master-Qualitiy-Recording beim CRW-F1 und CRW-3200E zu bieten hat.
Testsystem
Um die Leistung der beiden Laufwerke zu untersuchen, nutzten wir mit Windows XP das aktuelle Betriebssystem von Microsoft. Das System wurde mit den wichtigsten Treibern versorgt, sodass sich die Laufwerke unter gewöhnlichen Voraussetzungen beweisen konnten.
- Prozessor
- Motherboard
- Arbeitsspeicher
- 2x 256MB PC2100 Infineon DDR RAM CL2
- Brenner
- NEC DVD RW ND-1300A
- Sony DVD RW DRU-500A
- Grafikkarte
- Peripherie
- IBM IC35L040
- Sonstiges
- Logitech Wingman Gaming Mouse(USB) [4]
- Logitech Deluxe Keyboard (PS2)
- Software
- Windows XP
- nVidia Detonator 29.42
- DirectX 8.1
Benchmarks
Zur Ermittlung der Leistung nutzten wir, wie immer, die mitgelieferte Brennsoftware Ahead Nero Burning, zum Einen zur Bestimmung der theoretischen Leistungsdaten und zum Anderen für Messungen im realen Einsatz. Beim Datenschreibtest kam zur bestmöglichen Vergleichbarkeit mit den bereits getesteten Brennern der selbe Mix aus MP3-, Zip- und Exe-Dateien sowie Videos zum Einsatz, welcher in seinem Speicherumfang ebenfalls in den Größen 699MB, 494MB und 300MB variiert wurde. Für das Schreiben einer Audio-CD wurden wie immer Audio Titel mit einer Gesamtgröße von 646 MB bzw. 64:27 Minuten verwendet. Hierzu konnten wir erfreulicher Weise die mitgelieferten Rohlinge nutzen, was ein mögliches Kompatibilitätsproblem mit derzeit verfügbaren Rohlingen natürlich sofort aus dem Weg räumte und uns den Test sehr erleichterte. Weiterhin wurde überprüft, wie weit der jeweilige Brenner eine CD überbrennen kann. Um die Fähigkeiten der Laufwerke in Zusammenhang mit Kopierschutzmechanismen zu testen, standen uns erneut Aquanox und Warcraft3 und neu im Programm Mafia und UT2003, sowie eine Key2Audio CD zur Verfügung.
Schreiben Daten
Wie die CD-Speed Simulation ergibt, wird die beworbene 48-fache Schreibgeschwindigkeit nicht ganz erreicht, sodass sich der PX-4824TA bei den von uns getesteten 48X Brennern in Sachen Endschreibgeschwindigkeit mit einem doch recht deutlichen Abstand zum Asus 48/16/48 Laufwerk ganz hinten einordnet. Der PX-4012TA erreicht dagegen seine 40X, was ihn, wenn auch nur mit zu vernachlässbaren Abstand, auf den vierten Platz in dieser Kategorie bringt. Bei der Startgeschwindigkeit belegen die Schützlinge von Plextor ebenfalls Platz drei und fünf - diesmal hat sich der LG GCE-8400B zwischen die beiden geschoben. Insgesamt ist der PX-4824TA von den theoretischen Werten her recht dicht hinter den Vertretern von Asus und Traxdata, wenn man bedenkt, dass bei der Start- und Endgeschwindigkeit doch ein relativ großer Abstand besteht. Der PX-4012TA ordnet sich hinter den 40X Laufwerken der Konkurrenz ein.
Schreiben - CD Speed Simulation
Angaben in Punkten
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Beim Beschreiben einer vollen CD brauchte der PX-4824TA fast so lange wie der PX-4012TA und dieser liegt im Vergleich zu den 40X Brennern anderer Hersteller hier auf dem drittletzten Platz, sodass der 48X Brenner von Plextor hinter den 40X Brennern von Asus und Waitec und dem neuen 44X Brenner von Yamaha liegt, was eigentlich nicht sein sollte. Der Grund hierfür liegt sicherlich darin, dass ganze 40 Sekunden zum Schreiben des Lead-outs benötigt wurden, jedoch kann es wohl kaum ein CD Konflikt sein, da die mitgelieferten Rohlinge von Plextor verwendet wurden.
Schreibgeschwindigkeit Daten-CD (700MB)
Angaben in Minuten, Sekunden
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Nutzt man einen Rohling nicht ganz komplett, liegt der PX-4824TA mit der benötigten Zeit wieder auf dem dritten Platz, wenngleich die Konkurrenz von Asus und Traxdata hier doch deutlich schneller ist, was auf die niedrigere Startgeschwindigkeit zurückzuführen ist. Das selbe Bild zeigt sich beim 40X Vertreter. Dieser brauchte hier genau so lange, wie der "alte" 32X Brenner von Asus und ist damit ebenfalls deutlich langsamer, als die 40X Brenner der Mitbewerber.
Schreibgeschwindigkeit Daten-CD (494MB)
Angaben in Minuten, Sekunden
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Das Gleiche zeigt sich bei einer geringen Datenauslastung. Hier ordnet sich der 48X Brenner von Plextor bei den 40X Brennern und der 40X Brenner von Plextor ist gar fast so langsam, wie der externe Brenner von Iomega.
Schreibgeschwindigkeit Daten-CD (300MB)
Angaben in Minuten, Sekunden
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Schreiben Audio & RW
Ähnlich (schlecht) sieht es beim Schreiben von Audio-CDs aus. Hier kann der PX-4824TA grade noch den dritten Platz retten, ist allerdings deutlich langsamer als die 48X Konkurrenz und auf dem Niveau des 40X Vertreters von Traxdata. Der PX-4012TA ist auch hier deutlich langsamer als die bereits von uns getesteten 40X und 32X Laufwerke und nur unwesentlich schneller als der externe Iomega Brenner.
Schreibgeschwindigkeit Audio-CD (650MB)
Angaben in Minuten, Sekunden
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Beim Arbeiten mit CD-RWs sieht es dagegen ganz Anders aus. Hier ist der PX-4824TA schneller als der Yamaha CRW-F1, sodass Plextor das derzeit wohl am schnellsten CD-RWs beschreibende Laufwerk auf dem Markt hat. Der PX-4012TA liegt in seiner Klasse eigentlich ganz normal im Rahmen ohne Ausreißer nach Oben oder Unten.
Schreiben/Löschen CD-RW (700MB)
Angaben in Minuten, Sekunden
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Lesen
Beim Lesen von CD greifen beide Laufwerke, wie auch die anderen Hersteller, auf die CAV-Methode zurück, wobei es zwischen dem PX-4824TA und dem kleinen Bruder PX-4012TA hinsichtlich der Lesegeschwindigkeit - egal ob Daten oder Audio CD - standardmäßig keine keine großen Unterschiede gibt. Sie ordnen sich sowohl bei Start-, -End und Durchschnittsgeschwindigkeit eher im unteren Drittel ein, wobei beim PX-4824TA zu beachten ist, dass dieser trotz der möglichen 48-fachen Lesegeschwindigkeit softwareseitig auf das 40X-Fache eingestellt ist, denn das Lesen mit 48-facher Geschwindigkeit verkürzt laut Plextor die Lebensdauer des Gerätes und führt zudem zu einer erhöhten Geräuschentwicklung. Weiterhin könne es bei diesen hohen Geschwindigkeit (9.600 Umdrehungen pro Minute bei 48X-facher Geschwindigkeit) dazu kommen, das qualitativ schlechte oder zerkratzte CDs im Laufwerk explodieren. Man kann das Laufwerk aber trotzdem mit der 48-fachen Geschwindigkeit Lesen lassen, indem man mittels PlexTools (im Lieferumfang dabei) die Funktion SpeadRead aktiviert.
Daten CD Lesen
Angaben in Punkten
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Audio CD Lesen
Angaben in Punkten
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Zugriffszeit
Bei den Zugriffszeiten liegen zwischen dem PX-4824TA und dem PX-4012TA gerade zu Welten. Der neuere Plextor Vertreter kann bei Daten und Audio CDs mit einer Ausnahme die gesamte Konkurrenz mehr als deutlich deklassieren und spielt hier in einer eigenen Klasse, ist sozusagen der Michael Schumacher in Sachen Zugriffszeiten. Der PX-4012TA rangiert dagegen mal mit kleinem und mal mit großem Abstand in dieser Kategorie auf den letzten drei Plätzen.
Zugriffszeit auf Daten CD
Angaben in Millisekunden
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Zugriffszeit auf Audio CD
Angaben in Millisekunden
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Erkennungszeit
Bei den Erkennungszeiten muss zwischen Daten und Audio CDs differenziert werden. Während Plextor beim erkennen von Daten CDs der Drittschnellste Hersteller ist, ist dies beim Erkennen von Audio CDs eher das Gegenteil.
Erkennungszeit bei Daten- und Audio CD
Angaben in Sekunden
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Überbrennen
In Sachen Überbrennen ergibt sich bei uns ein großes Fragezeichen, denn die Speed Simulation ergibt, dass beide Laufwerke gerade einmal bis 80:45 überbrennen, also eine gewöhnliche 80 Minuten CD nur ganz leicht übertreffen, obwohl der spezielle Überbrenn Rohling für 99 Minuten bzw. 870MB ausgelegt ist. Auch beim realen Test mit der aktuellen Firmware bricht der Vorgang sehr früh ab und der teure Spezialrohling ist futsch, sodass ein möglicher Konflikt mit der Software ausgeschlossen werden kann und man insgesamt sagen muss, dass Plextor hier in der Kreisklasse spielt.
Update: Da wir bereits von mehreren Usern die Bestätigung bekommen haben, dass die Laufwerke entgegen unseres Tests Überbrennen bis zu 95 Minuten problemlos beherrschen (velleicht sogar mehr?), muss es sich bei uns um einen Konflikt mit den genutzten 99 Minuten Rohlingen von Intenso handeln!
CD Überbrennen bis
Angaben in Minuten, Sekunden
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Kopierschutz
Besonders im Raubkopiererland Nummer Eins spielt die Kompatibilität mit Kopierschutzmechanismen, die es dem Besitzer erschweren eine legale Sicherheitskopie zu erstellen, für einige sicherlich eine übergeordnete Rolle bei der Wahl des zu kaufenden Objekts. Gerade deshalb war und ist Plextor wohl als guter Hersteller in aller Munde und man muss sagen völlig zurecht! Aber lest selbst.
Key2Audio
Key2Audio ist einer der beliebtesten Kopierschutzmechanismen bei Audio-CDs. Hierbei wird das Auslesen der CD bereits im PC-Laufwerk verhindert, so dass das Grabben der Titel gar nicht erst möglich ist. Dies ist natürlich besonders ärgerlich, wenn die Musik zum Beispiel auf einen tragbaren MP3-Player spielen will oder man zwar einen PC aber keinen CD-Player besitzt und deshalb die erworbene Musik-CD nicht einmal abspielen kann. Auf der Rückseite der CD-Hülle befindet sich jedoch ein Hinweis, dass sich die CD am PC nicht abspielen lässt, sodass man das entsprechende Produkt auch im Laden stehen lassen kann, wenn man zu Hause nur den Computer zum Musikhören benutzt und kein Key2Audio-kompatibles Laufwerk bestizt. Auf der Unterseite findet man in der Regel auch noch die Inschrift "Sony DADC".


| Modell | Key2Audio kompatibel |
|---|---|
| Asus CRW-4816A | Nein |
| Traxdata CDRW 481248 tx | Nein |
| Asus CRW-4012A | Nein |
| LG GCE-8400B | Nein |
| Traxdata CDRW 401248 tx | Ja |
| Waitec Storm 40x | Ja |
| Yamaha CRW-F1 | Ja |
| PX-W4012TA | Ja |
| PX-W4824TA | Ja |
Der Kopierschutz greift bei beiden Laufwerken von Plextor nicht und man erworbene CD und Audio-Tracks problemlos Lesen und auf die Festplatte überspielen.
Safedisc 2.0
Bei Spiele-CDs ist sehr häufig der Kopierschutz SafeDisc 2.0 anzutreffen, der durch ausgeklügelte Tricks für viele Laufwerke nicht zu knacken ist. Als Test-CD nutzten wir das Spiel Aquanox. Es galt die CD auszulesen und anschließend aus dem angelegten Image eine 1:1 Kopie zu erstellen. Wird die erstellte Kopie als ein Original erkannt, so gibt es bei der Installation keinerlei Schwierigkeiten und das Spiel ist ohne einen Crack lauffähig, wird sie es nicht, kann man das Spiel eventuell gar nicht installieren.
| Modell | SafeDisc 2.0 lesen | SafeDisc 2.0 schreiben |
|---|---|---|
| Asus CRW-4816A | Nein | Ja |
| Traxdata CDRW 481248 tx | Ja | Nein |
| LG GCE-8400B | Ja | Ja |
| Traxdata CDRW 401248 tx | Nein | Ja |
| Waitec Storm 40x | Nein | Nein |
| Yamaha CRW-F1 | Ja | Ja |
| PX-W4012TA | Ja | Ja |
| PX-W4824TA | Ja | Ja |
Auch mit diesem Schutz haben beide Laufwerke keinerlei Probleme, sodass Plextor mit seinen Vertretern neben dem 40X Brenner von LG und dem Yamaha CRW-F1 die einzigen Laufwerke im Angebot hat, die diesen Brennschutz sowohl Lesen, als auch Schreiben können. Mit beiden Laufwerken kann man also problemlos eine mit SafeDisc 2.0 geschützte CD so kopieren, dass sie also Original anerkannt wird.
Safedisc 2.7
Die selbe Prozedur haben wir mit dem neuen Spiel "Mafia", was mit dem neuen Safedisc 2.7 ausgestattet und derzeit wahrscheinlich von nur wenigen bzw. gar keinen Laufwerken zu knacken ist, ausprobiert. Das Ergebnis war quasi erwartungsgemäß, dass die beiden Laufwerke keine vollwertige Kopie erstellen konnten.
| Modell | SafeDisc 2.7 lesen | SafeDisc 2.7 schreiben |
|---|---|---|
| PX-W4012TA | Nein | Nein |
| PX-W4824TA | Nein | Nein |
SecuROM New 1.0
Auch sehr beliebt ist der Kopierschutz SecuROM in der Version 1. Als Stellvertreter hierfür galt es erneut eine vollwertige Kopie des Spiels Warcraft3 aus dem Hause Blizzard zu erstellen.
| Modell | SecuROM New 1.0 lesen | SecuROM New 1.0 schreiben |
|---|---|---|
| Asus CRW-4816A | Ja | Nein |
| Traxdata CDRW 481248 tx | Ja | Ja |
| Yamaha CRW-F1 | Unbekannt | Nein |
| PX-W4012TA | Ja | Ja |
| PX-W4824TA | Ja | Ja |
Auch diesen Schutz meistern die Schützling von Plextor, sodass das Erstellen einer Sicherheitskopie auch bei diesem Kopierschutz kein Problem ist. Damit sind die Vertreter von Plextor die einzigen Laufwerke, die alle drei Kopierschutzmechanismen knacken können und vielleicht auch neueren Raffinessen der Hersteller den gar aus machen könnten.
SecuROM New 2.0
Für die Zukunft haben sich die Hersteller aber schonwieder etwas neues ausgedacht, was jetzt beim neuen UT2003 zum Einsatz kommt.
Hierzu der Entwickler der Daemon-Tools
ZitatDie neueste Version des Kopierschutzes Securom KANN NICHT wie z.B. ähnlich funktionierende Kopierschütze, auf gewöhnlichen CD-R Medien kopiert werden. Vergesst die 1:1 Kopie im üblichen Sinne. Der Masterrohling weißt unbeständige physikalische Parameter entlang der spiralförmigen Spur auf, welche die Datensektoren beinhalten. Der Securom Loader verifiziert diese Parameter und kontrolliert ob sie sich entlang der Spur verändern, das ist aber bei einer 1:1 Kopie nicht der Fall. Man kann somit keine gewöhnliche CD-R/RW Medien für eine Kopie verwenden, weil die eben konsistente Charakteristiken aufweisen die über die gesamte Disc verteilt sind, deren Paramter nicht mit dem Masterrohling übereinstimmen.
Es wäre das Gleiche als wenn man versucht einen 100 Dollarschein auf normales Papier zu kopieren - man braucht halt spezielles Papier. Damit ist die Zeit in denen 1:1 Backups möglich waren vorbei. Man müsste entweder Cracks oder Emulationen verwenden. Vielleicht gibt es in der Zukunft Medien die es erlauben, dass man ihre Charakteristik in Echtzeit verändern kann.
Erwartungsgemäß waren beide Laufwerke auch nicht in der Lage eine selbstständig lauffähige Kopie von UT2003 zu erstellen.
| Modell | SecuROM New 2.0 lesen | SecuROM New 2.0 schreiben |
|---|---|---|
| PX-W4012TA | Nein | Nein |
| PX-W4824TA | Nein | Nein |
Fazit
Während des Test gab es mit Plextors Schützlingen ein ständiges Auf und Ab. So sind fünf mitgelieferte Rohlinge die absolute Ausnahme und sorgen sofort nach dem Einbauen für vollen Brennspaß, der zeitliche Vergleich zur Konkurrenz beim Schreiben von Daten und Musik fällt jedoch ein wenig ernüchternd aus - ist aber sicherlich nicht entscheidend für eine Kaufentscheidung. In Sachen Wiederbeschreiben ist der PX-4824TA mit seinen 24X natürlich ein Hochgenuss - der PX-4012TA mit 12X derzeitiger Standard. Auch bei den Zugriffszeiten ist der 48X Vertreter von Plextor absolute Spitzenklasse, der ältere 40X Brenner kann auf diesem Gebiet nicht gerade überzeugen. Das relativ zügige Erkennen von Daten-CDs nach dem Einlegen spricht ebenfalls für Plextor. Dagegen sind die benötigen Zeiten bei Audio-CDs und die Überbrennkapazitäten mit einem Blick auf die Konkurrenz eher drittklassig. Zu einem wahren Höhenflug setzen die beiden Laufwerke an, wenn es darum geht von geschützten CDs eine Sicherheitskopie zu erstellen.
In Anbetracht des Preises von 150 Euro beim PX-4824TA muss man allerdings sagen, dass es zum Beispiel mit dem Yamaha CRW-F1 für den gleichen Preis, abgesehen von der Kompatibilität mit Kopierschutzmechanismen und den Zugriffszeiten, mehr fürs Geld gibt (Advanced Audio Master Quality Writing, DisT@c2, bis zur 99. Minute Überbrennen). Auch zum PX-4012TA, der im Vergleich zum PX-4824TA teilweise deutliche Schwächen aufweist, gibt es, wenn man auch hier von der Kompatibilität mit Kopierschutzmechanismen absieht, sehr gute Alternativen zu einem deutlich günstigeren Preis als 130 Euro.
- Lieferumfang
- Brenngeschwindigkeit
- Lesegeschwindigkeit
- sehr gutes CD-ROM Laufwerk
- sehr niedrige Zugriffszeiten
- 24 Wiederbeschreiben
- Key2Audio kompatibel
- SecuRom v1 Lesen und Schreiben
- Safedisc 2.0 Lesen und Schreiben
- hohe Erkennungszeit bei Audio CDs
- Lieferumfang
- Brenngeschwindigkeit
- Lesegeschwindigkeit
- gutes CD-ROM Laufwerk
- Key2Audio kompatibel
- SecuRom v1 Lesen und Schreiben
- Safedisc 2.0 Lesen und Schreiben
- etwas hohe Zugriffszeiten
- hohe Erkennungszeit bei Audio CDs
