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Test: Sieben DVD-Brenner bis 18x

von Pierre Wisnia

Einleitung

Wir schreiben das Jahr 2006. Sieben Jahre sind bereits vergangen, seit erste DVD-Brenner, damals noch zu utopischen Preisen jenseits der 5000 DM, in den Handel gelangten. Inzwischen sind die Entwickler und Hersteller von Brenn-Laufwerken an die technischen Grenzen der Scheiben gestoßen und so lassen sich die Medien mit bis zu 16-facher DVD-Geschwindigkeit beschreiben. Einige Hersteller bieten sogar Laufwerke an, die bis zu 18-fache Geschwindigkeit für Single-Layer-DVD-Medien beherrschen. Die wiederbeschreibbaren wie auch die doppellagigen Formate haben bereits achtfache DVD-Geschwindigkeit erreicht.

Unsere letzten DVD-Brenner-Tests fanden vor zwei Jahren [1] statt. Damals war die achtfache Brenngeschwindigkeit die Grenze des Machbaren. Manch ein Hersteller konnte jedoch mit anderen Mitteln, wie etwa DVD-RAM-Fähigkeit, über diesen Umstand hinwegtrösten. Will ein Hersteller heute sein Gerät an den Mann oder die Frau bringen, ist er geradezu gezwungen, solche Extras einzubauen. DVD-RAM-Unterstützung wird so auf die letzten Tage der DVD – erste Laufwerke und Medien der Nachfolge-Formate „Blu-ray“ und „HD-DVD“ kommen derzeit in den Handel oder sind teilweilweise schon für einen stolzen Preis verfügbar – scheinbar doch noch zum Standard, so dass weitere Features ihren Weg in die Geräte finden.

Laufwerksstapel

Während einige Hersteller auf Funktionen wie LightScribe beziehungsweise LabelFlash setzen, mit denen entsprechende Rohlinge nicht nur mit Daten beschrieben, sondern auch mit einem (einfarbigen) Etikett versehen werden können, verbessern andere die Kompatibilität zu diversen Rohlingmarken und die Brennqualität, was der Haltbarkeit der Daten zu Gute kommt. Daneben werden auch eine geringere Betriebslautstärke oder das Brennen von Rohlingen über deren spezifizierter Geschwindigkeit wichtig, wenn es um die Gunst der Käufer geht. Zu guter Letzt erkennen einige Hersteller die Zeichen der Zeit und bieten zusätzlich zum Portfolio an IDE-Laufwerken auch Geräte für die Serial-ATA-Schnittstelle an.

Wir haben uns sieben Laufwerke von fünf namhaften Herstellern ins Haus geholt und nehmen auf den folgenden Seiten alle Funktionen unter die Lupe.

Die Kontrahenten

LG GSA-H10N

LG kündigte den H10N – leicht zu verwechseln mit dem H10A – bereits auf der CeBIT 2006 in Hannover an. Neben moderaten Geschwindigkeitssteigerungen im Vergleich zu seinen Familienmitgliedern trumpft das Laufwerk vor allem mit einer Eigenschaft auf: Es soll kompatible DVD-RAM-Datenträger mit bis zu zwölffacher DVD-Geschwindigkeit beschreiben können. Ursprünglich waren mehrere Versionen des Laufwerks geplant. Neben dem GSA-H10N sollte es auch eine LightScribe-fähige Version namens GSA-H10L geben. Allerdings entschied man sich im allerletzten Moment gegen dessen Markteinführung. Tatsächlich hatten wir den H10L bereits geliefert bekommen, als die Entscheidung zu Ungunsten des Laufwerks fiel. Wer daher auf der Suche nach einem LightScribe-fähigen LG-Brenner ist, muss wohl oder übel zum GSA-H20L greifen. Doch Vorsicht: Obwohl der Name das Laufwerks auf ein besseres Modell als den H10N schließen lässt, unterliegt der H20L beim Vergleich der Brenngeschwindigkeiten. So steht bei DVD-RAM nur eine fünffache Geschwindigkeit zur Verfügung und auch bei Dual-Layer-Rohlingen müssen Abstriche gemacht werden.

LG GSA-H10N

LG GSA-H10N - Front LG GSA-H10N Anschlüsse LG GSA-H10N - Lieferumfang

Der GSA-H10N wird in einer LG-typischen Verpackung geliefert. Der Lieferumfang besteht neben dem eigentlichen Laufwerk aus einem IDE-Kabel, einem analogen Audio-Kabel zum Anschluss des Laufwerks direkt an die Soundkarte sowie einem Set Schrauben zur Befestigung im Computergehäuse. Des Weiteren liegt dem Brenner ein Softwarepaket, bestehend aus CyberLink PowerDVD und PowerProducer sowie Nero InCD und Nero Express, bei. Zu guter Letzt enthält das Paket eine Schnellinstallationsanleitung. Äußerlich bietet der Brenner keine Besonderheiten und auch im Bereich der Anschlüsse sind keine Wunder zu erwarten. Dafür kann der H10N bei den Abmessungen überzeugen: Mit gerade einmal 16,5 cm Tiefe ist der Brenner sehr kompakt und eignet sich somit besonders für den Einsatz in Computern, bei denen Platz Mangelware ist.

Neben der uns vorliegenden Variante in Hellgrau bietet LG auch Versionen mit schwarzer oder silberner Frontblende an, wobei letztere allerdings ausschließlich in der Bulk-Version verfügbar ist. Die hellgraue Retail-Version [2] wechselt derzeit für etwa 42 Euro den Besitzer, die Variante in Schwarz [3] ab etwa 37 Euro. Die Preise für die Bulk-Varianten belaufen sich auf etwas über 28 Euro (beige [4] und schwarz [5]) und knapp 34 Euro (silber) [6].

Nero Info Tool: LG GSA-H10N

LiteOn SHM-165P6S

LiteOn schickte für diesen Vergleich den SHM-165P6S ins Rennen. Hinter dieser kryptischen Bezeichnung verbirgt sich eines der derzeitigen Spitzenmodelle des Unternehmens, welche auch DVD-RAM-Medien beschreiben können. Im Gegensatz zu seinem Bruder, dem SHM-16H6S [7], verzichtet dieser allerdings auf LightScribe-Funktionalität. LiteOn preist beim P6S eine „Smart-X“ getaufte Funktion an, mit welcher die Geschwindigkeit beim Auslesen von Daten sowohl an die Daten-Anfrage-Rate des Rechners als auch an die Qualität des Datenträgers angepasst wird. Zudem soll ein „VAS“-System dafür Sorge tragen, dass Vibrationen und die damit entstehende Geräuschkulisse während des Lese- und Schreibvorgangs auf ein Minimum reduziert werden. Eine weitere Besonderheit im Datenblatt stellt die Unterstützung für den Ultra-DMA-Modus 4 und damit eine theoretische (Burst-) Übertragungsrate von bis zu 66 Megabyte pro Sekunde dar, was sich beim Auslesen von Datenträgern als nützlich erweisen könnte.

LiteOn SHM-165P6S

LiteOn SHM-165P6S - Front LiteOn SHM-165P6S - Anschlüsse LiteOn SHM-165P6S - Lieferumfang

Beim Lieferumfang fallen zuallererst die zusätzlichen Frontblenden auf, die LiteOn in das Paket gepackt hat. Auf diese Weise ist es möglich, das Laufwerk dem eigenen System anzupassen, auch wenn später einmal das PC-Gehäuse farblich gewechselt werden sollte. Des Weiteren liegen dem SHM-165P6S ein Audio-Kabel (analog) und ein Set Befestigungsschrauben bei. Auch dabei sind Anleitungen für das Wechseln der Frontblende und die Installation in den Rechner. Ein IDE-Kabel hat leider nicht den Weg ins Paket gefunden. Softwareseitig sind dem Laufwerk PowerDVD 5 von CyberLink sowie die Nero OEM Suite, bestehend aus Nero Express 6.6, InCD 4 Nero Vision Express 3, Nero BackItUp und dem „MPEG2 SVCD/DVD“-Plug-In, beigelegt. Das Retailpaket ist im Netz zu einem Preis ab 42 Euro [8] erhältlich, während für die gänzlich ohne weiteren Lieferumfang auskommenden Bulk-Versionen mit schwarzer [9] oder beiger [10] Blende etwa 35 Euro zu zahlen sind.

Nero Info Tool: LiteOn SHM-165P6S

NEC ND-4571A

Mit dem ND-4571A hat uns auch von NEC das aktuelle Spitzenmodell interner DVD-Brenner erreicht. Als Nachfolger des ND-4551A besitzt er all dessen Vorzüge und erhöht die Brenngeschwindigkeit bei doppellagigen DVD-R-Scheiben von sechsfacher auf achtfache DVD-Geschwindigkeit. Das bedeutet auch, dass das Laufwerk sowohl die mit der 45er-Serie eingeführte DVD-RAM-Kompatibilität, als auch die Unterstützung für das hauseigene LightScribe-Konkurrenzformat „LabelFlash“ geerbt hat.

NEC ND-4571A

NEC ND-4571A - Front NEC ND-4571A - Anschlüsse NEC ND-4571A - Lieferumfang

Auch wenn das Laufwerk uns nicht im Retail-Karton erreichte, hat NEC den kompletten Lieferumfang beigelegt. Außer einer gedruckten Installationsanleitung beinhaltet das Paket alle üblichen Komponenten. So ist ein IDE-Kabel ebenso vertreten wie ein analoges Audio-Kabel und ein Set Befestigungsschrauben. Auch das Softwarepaket enthält die üblichen Verdächtigen. Hier sind Nero Express 6, Nero Vision Express, Nero Recode, Nero Showtime sowie Nero BackItUp auf der beigelegten CD vorhanden. Dabei unterstützen diese Versionen bereits die LabelFlash-Funktion des Brenners. NEC hat drei Farbversionen des Brenners im Programm. So finden sich in den Preislisten von Geizhals.at Retail-Pakete des ND-4571A in Hellgrau und in Schwarz, wobei die uns vorliegende hellgraue Version etwa 40 Euro kosten soll [11], jedoch ebenso wie die schwarze Version [12] nirgends lieferbar ist. Scheinbar ist eine breite Verfügbarkeit der Retail-Pakete auch nicht geplant, da es nur noch einen einzigen Händler gibt, der in der Geizhals.at-Liste aufgeführt wird. Eine silberne Version ist ebenfalls erhältlich, doch findet sich hier nur eine Bulk-Version in den Online-Shops. Für sie ist ein Preis von rund 33 Euro [13] fällig. Das Bulk-Laufwerk in Hellgrau [14] und die schwarze Variante [15] sind dagegen ab 32 Euro zu haben.

Nero Info Tool: NEC ND-4571A

Plextor PX-750A

Wann immer von optischen Laufwerken gesprochen wird, fällt beinahe zwangsläufig der Name Plextor. Das belgische Unternehmen hat sich besonders durch seine CD-Brenner einen Namen machen können und auch die aktuellen DVD-Laufwerke gehören – nicht nur preislich – zur Crème de la Crème unter den Brennern. So haben auch wir zwei ihrer Laufwerke in unseren Test mit aufgenommen. Bei dem ersten handelt es sich um den PX-750A, welcher Plextors schnellstes Laufwerk mit DVD-RAM-Unterstützung darstellt. Wie bereits das Äußere des Laufwerks vermuten lässt, ist der PX-750A keine Eigenentwicklung von Plextor, sondern ein OEM-Produkt. Genauer gesagt steckt ein TEAC DV-W516E [16] unter der Haube des Plextor-Brenners.

Plextor PX-750A

Plextor PX-750A - Front PX-750A - Schwarze Frontblende Plextor PX-750A - Anschlüsse Plextor PX-750A - Lieferumfang

Der Lieferumfang ist Plextor-typisch umfassend ausgefallen. So befindet sich zusätzlich zum Schraubenset und dem 80-poligen IDE-Flachbandkabel (welches höhere Ultra-DMA-Modi und somit auch Übertragungsraten ermöglicht) auch eine schwarze Frontblende im Karton des Brenners. Auch eine Installationsanleitung sowie eine Anleitung zum Wechseln der Frontblende sind dabei. Besonderes Augenmerk richtet Plextor auf den Software-seitigen Lieferumfang. Auf zwei DVDs liefert Plextor neben den hauseigenen „Plextools Professional“ und „Plextools Professional XL“ viel Software anderer namhafter Hersteller. Der erste Datenträger beinhaltet Suites von Nero, Pinnacle, Sonic und CyberLink. Auf der zweiten DVD sind mit BackUp-Manager und TrueMirror von Genie Software, Media One von InterVideo sowie einem ganzen Paket aus dem Hause Ashapoo weitere nützliche Programme enthalten. Auch wenn einige dieser Programme lediglich 30-Tage-Testversionen sind, kann das Software-Paket als komplett angesehen werden. Das Retail-Paket ist für circa 63 Euro [17] zu haben, während für ein reines Laufwerk bei hellgrauer Frontblende etwa 58 Euro [18], bei schwarzer Front rund 60 Euro [19] zu zahlen sind.

Nero Info Tool: Plextor PX-750A

Plextor PX-760A

Der Plextor PlexWriter PX-760A verzichtet im Gegensatz zum PX-750A auf DVD-RAM-Support. Dafür hat Plextor ihm einige andere Besonderheiten zugedacht: Das Laufwerk war seinerzeit das erste, das in der Lage war, DVD+R-Medien mit bis zu 18-facher Geschwindigkeit zu beschreiben. Auch bei Dual-Layer-Formaten sticht das Gerät aus der Masse hervor und beschreibt doppellagige DVD+R-Medien mit bis zu zehnfacher Geschwindigkeit. Als Mitglied von Plextors Premium-Reihe unterstützt der Brenner dabei sämtliche Sonderfunktionen, die der selbsternannte „King of Quality“ seinen Laufwerken im Laufe der Zeit spendiert hat.

So kann der PX-760A Dank der „AutoStrategy“-Technologie den eingelegten Rohling auf seinen Medien-Code und/oder Qualität prüfen und die optimale Schreibstrategie zum Bespielen des Mediums wählen. Ist ein Medium dem Laufwerk unbekannt, so erstellt es selbständig eine passende Strategie. Mit dem „PlexEraser“ können gebrannte CDs und DVDs unlesbar gemacht werden, während der Datenträger mit „SecureRecording“ mit einem Passwort geschützt werden kann. Soll das Laufwerk in ruhigen Umgebungen eingesetzt werden, kann der Brenner Dank der „SilentMode“-Funktion geräuscharmer arbeiten. Mit „SpeedRead“ soll das Auslesen eines CD-Mediums mit der maximalen Geschwindigkeit des Laufwerks möglich sein, während „GigaRec“ den nutzbaren Speicherplatz einer normalen CD-R auf bis zu 130% steigern können soll. Mit „VariRec“ und „PowerRec“ sind gleich zwei brennqualitätsverbessernde Technologien integriert, während der Anwender Datenträger mit „Q-Check“ auf Brennfehler überprüfen kann.

Plextor PX-760A

Plextor PX-760A - Front Plextor PX-760A - Anschlüsse Plextor PX-760A - Lieferumfang

Interessanterweise basiert das Laufwerk wie der kleinere PX-755A auf dem Sanyo LC897496K Chipsatz, der dem offiziellen Datenblatt zufolge „nur“ 16x bei DVD±R, dafür aber 12x bei DVD±RW, 5x DVD-RAM und 52x bei CD-R und 32x bei CD-RW unterstützt. Somit scheint es keine technische Hürde zu sein, dass Plextor DVD-RAM nicht unterstützt. Und während Plextor die höheren Geschwindigkeiten bei DVD±RW und CD-R/RW nicht voll ausnutzt, wird der Controller bei Single-Layer-Medien schneller angesprochen, als er eigentlich spezifiziert ist.

Der Lieferumfang deckt sich mit dem des PX-750A. Auch hier sind das 80-polige IDE-Kabel, die Befestigungsschrauben und die zusätzliche Frontblende ebenso im Paket enthalten, wie die Anleitungen zur Installation des Laufwerks in den Rechner und für den Wechsel der Frontblende. Auch bei der Software ist derselbe Inhalt – auf zwei DVDs – vertreten. Bei soviel Premium und dem umfassenden Lieferumfang ist auch der Preis nicht verwunderlich: fast 75 Euro [20] (Bulk-Versionen: ab 70 Euro, sowohl für die hellgraue [21] als auch für die schwarze Variante [22]) stellen derzeit die Untergrenze in Deutschland dar. Wie bei den Vorgängermodellen hat Plextor auch eine Serial-ATA-Version, den PX-760SA, im Programm, welche mit fast 95 Euro [23] ein für einen Retail-DVD-Brenner sehr großes Loch in die Brieftasche reißt. Etwa acht Euro sparen kann man, indem man zur Bulk-Version [24] desselben Laufwerks greift (schwarz für 90 Euro [25]).

Nero Info Tool: Plextor PX-760A

Samsung SH-S162L

Auch von Samsung haben wir zwei Laufwerke erhalten. Das erste der beiden ist der SH-S162L. Der „Super Writemaster“ soll sich durch eine Vielzahl besonderer Technologien von der Konkurrenz abheben. Dazu zählt unter anderem die „Double OPC“-Technologie, welche eine optimale Energiesteuerung während des Brennvorgangs garantieren soll. „SAT“ soll die Geschwindigkeit automatisch an die Disc-Qualität anpassen. Zusätzlich bietet Samsung mit der „Magic Speed“-Funktion die Möglichkeit, die DVD-Lesegeschwindigkeit an die PC-Umgebung anzupassen, was gerade geräuschsensibleren Naturen zu Gute kommt. Das wohl wichtigste Argument für den S162L ist jedoch seine LightScribe-Fähigkeit.

Samsung SH-S162L

Samsung SH-S162L - Front Samsung SH-S162L - Anschlüsse Samsung SH-S162L - Lieferumfang

Zusammen mit dem Laufwerk erhält der Käufer den üblichen Lieferumfang bestehend aus IDE- und (analogem) Audio-Kabel sowie einem Set Befestigungsschrauben und einer Installationsanleitung. Das mitgelieferte Softwarepaket beinhaltet ausschließlich Produkte aus dem Hause Nero. Dabei sind: Nero Express 6, InCD 4, Nero Vision Express, Nero BackItUp, Nero Showtime und Nero Recode. Eine Bedienungsanleitung findet sich ebenfalls auf der Software-CD. Der Brenner mir beiger Front ist ab etwa 47 Euro [26] im Handel erhältlich (ohne Zubehör ab 36 Euro [27]). Daneben bietet Samsung auch eine schwarze Variante an. Sie schlägt bei vollem Lieferumfang mit rund 43 Euro [28] zu Buche, ist in dieser Form allerdings bei keinem Händler erhältlich. Ohne Zubehör ist der schwarze SH-S162L aber verfügbar und kostet so etwas über 36 Euro [29]. Auch in Silber lässt sich das Laufwerk finden, jedoch nur als Bulk-Laufwerk und nur bei einem einzigen Händler in Österreich lieferbar. Es ist ab 40 Euro [30] erhältlich.

Nero Info Tool: Samsung SH-S162L

Samsung SH-W163A

Das zweite Samsung-Laufwerk ist der SH-W163A. Er ist der einzige Brenner in unserem Test, der nicht per IDE-Kabel die Verbindung mit dem System aufnimmt, sondern stattdessen auf die Serial-ATA-Schnittstelle setzt. In Zeiten, in denen die Chipsatz-Hersteller immer mehr SATA-Steckplätze und dafür immer weniger IDE-Verbindungen auf den Mainboards integrieren – auf Intels i965-Chipsatz (Broadwater) ist eine solche Schnittstelle nicht einmal mehr vorgesehen [31] – ist dies sicher kein schlechter sondern umso willkommenerer Schachzug. Neben der Art des Anschlusses bietet der SH-W163A die gleichen Funktionen wie der S162L, ist jedoch nicht LightScribe- und DVD-RAM-fähig.

Samsung SH-W163A

Samsung SH-W163A - Front Samsung SH-W163A - Anschlüsse

Das Laufwerk erreichte uns in der Bulk-Variante ohne jegliches Zubehör, doch versicherte uns Samsung, dass in einer geplanten Retail-Verpackung alle benötigten Teile für den sofortigen Einbau vorhanden seien. Wirft man einen Blick auf die Anschlussleiste an der Rückseite des Laufwerks, so fällt der große Platz auf, der durch die Verwendung von Serial ATA entsteht. Auch die digitalen und analogen Audio-Steckplätze fehlen. Wichtig beim Kauf des W163A: Das Laufwerk setzt auch auf einen Serial-ATA-Stromanschluss. Ein normaler 4-Pin-Molex-Stecker ist nicht vorhanden.

Ein Blick auf den Preisvergleich von Geizhals.at zeigt jedoch, dass es keine Retail-Versionen des SH-W163A gibt. Die Bulk-Laufwerke hingegen sind oft gelistet, jedoch selten lieferbar. Die Preise belaufen sich dabei auf rund 38 Euro [32] sowohl für die beige Version wie auch für ein schwarzes Laufwerk [33].

Samsung SH-W163A

Technische Daten

Technische Daten
Modell LG
GSA-H10N
LiteOn
SHM-165P6S
NEC
ND-4571A
Plextor
PX-750A
Plextor
PX-760A
Samsung
SH-S162L
Samsung
SH-W163A
Allgemeine Daten
Schnittstelle E-IDE/ATAPI E-IDE/ATAPI E-IDE/ATAPI E-IDE/ATAPI E-IDE/ATAPI E-IDE/ATAPI Serial ATA
max. Übertragungsrate
(theoretisch)
33,3 MB/s 66,6 MB/s 33,3 MB/s 66,6 MB/s 66,6 MB/s 33,3 MB/s 150 MB/s
Puffergröße 2048 kB 2048 kB 2048 kB 2048 kB 2048 kB 2048 kB 2048 kB
Audio digital/analog √/√ √/√ √/√ √/√ √/√ √/√ x/x
LightScribe/LabelFlash x/x x/x x/√ x/x x/x √/x x/x
Mount Rainier x x x x x x
Tiefe des Laufwerks 170 mm 170 mm 175 mm 170 mm 175 mm 170 mm 185 mm
Gewicht 750 g 725 g 725 g 775g 850 g 725 g 750 g
Schreibgeschwindigkeit
DVD+R 16x 16x 16x 16x 18x 16x 16x
DVD+R DL 10x 8x 8x 6x 10x 8x 8x
DVD+RW 8x 8x 8x 8x 8x 8x 8x
DVD-R 16x 16x 16x 16x 18x 16x 16x
DVD-R DL 6x 4x 8x 4x (*) 8x 4x 4x
DVD-RW 6x 6x 6x 6x 6x 6x 6x
DVD-RAM 12x 5x 5x 5x 5x
CD-R 48x 48x 48x 40x 48x 48x 48x
CD-RW 32x 24x 32x 24x 24x 32x 32x
Lesegeschwindigkeit
DVD-ROM 16x 16x 16x 16x 16x 16x 16x
CD-ROM 48x 48x 48x 48x 48x 48x 48x
mittlere Zugriffszeit
CD-ROM 125 ms 160 ms 140 ms 130 ms 100 ms 110 ms 110 ms
DVD-ROM 145 ms 160 ms 160 ms 140 ms 150 ms 130 ms 130 ms
DVD-RAM 175 ms n/a n/a n/a n/a
* durch Firmware-Upgrade auf 6x beziehungsweise 8x aufrüstbar; 1x DVD-Geschwindigkeit = 1350 kB/s, 1x CD-Geschwindigkeit = 150 kB/s

Testsystem

Benchmarks

Um die Performance der Laufwerke im täglichen Gebrauch zu ermitteln, schicken wir jedes einzelne Modell durch einen mehr oder weniger praxisnahen Testparcours.

Kompatibilität

Den Anfang macht ein allgemeiner Kompatibilitätstest. Dabei wird zunächst jedes Laufwerk mit einer zu Zeitpunkt des Tests aktuellen Firmware ausgestattet. Anschließend muss jeder Brenner eine Reihe an Rohlingen in deren angegebenen Brenngeschwindigkeit – soweit vom Laufwerk unterstützt – vollständig beschreiben. Zu guter Letzt müssen diese Rohlinge auch einwandfrei ausgelesen werden können. Die Palette an Rohlingen reicht dabei von namhaften Herstellern wie Verbatim oder Fujifilm bis hin zu NoName-Medien, die mit einem sehr niedrigen Preis aufwarten können. Manche dieser Billig-Rohlinge stammen dabei vom selben Fließband wie die teureren Markenrohlinge. So besitzen die getesteten „MovieStyle“-Rohlinge von „01ne“ wie auch die Smiley-DVD-R den selben Mediencode wie entsprechende Verbatim-DVD-R-Medien gleicher Geschwindigkeit. Leider sagt das aber nicht viel über die Medienqualität aus und so kann es passieren, dass die Kompatibilität der Laufwerke zu den Silberlingen markenabhängig unterschiedlich ausfällt.

Kann ein Medium nicht erfolgreich gebrannt oder nach dem Brennvorgang nicht vollständig ausgelesen werden, so erfolgt ein zweiter Brennversuch. Kann auch dieser Versuch nicht erfolgreich beendet werden, gilt der Test als gescheitert und das Laufwerk wird zu dem entsprechenden Datenträger als inkompatibel eingetragen. Es ist allerdings möglich, dass die Rohlingsorte bei verminderter Geschwindigkeit dennoch zu dem getesteten Brenner kompatibel ist. Erlaubt ein Laufwerk darüber hinaus auch eine höhere als die auf dem Rohling angegebene Brenngeschwindigkeit, so wird diese in einem zusätzlichen Durchgang getestet. Kann der Datenträger danach einwandfrei vom Laufwerk ausgelesen werden, wird diese Geschwindigkeit in die Tabelle eingetragen. So sollen sich beispielsweise manche Single-Layer-Rohlinge im Falle des Plextor PX-760A über 18-fache Brenngeschwindigkeit freuen dürfen, was in einem solchen Falle nicht unerwähnt bleiben soll.

Diese Medien kommen während dieses Tests zum Einsatz
  • CD-R
    • Maxell (Geschwindigkeit: 48x, Mediencode: n/a)
  • CD-RW
    • Verbatim (Geschwindigkeit: 32x, Mediencode: „n/a“)
  • DVD+R
    • Datawrite, „Titanium“ (Geschwindigkeit: 16x, Mediencode: „PRODISC R04“)
    • Fujifilm (Geschwindigkeit: 16x, Mediencode: „PRODISC R05“)
    • TDK (Geschwindigkeit: 16x, Mediencode: „TDK 003“)
    • Verbatim (Geschwindigkeit: 16x, Mediencode: „MCC 004“)
  • DVD+R DL
    • Ricoh (Geschwindigkeit: 8x, Mediencode: „RICOHJPN D01“)
  • DVD+RW
    • Traxdata (Geschwindigkeit: 8x, Mediencode: „RITEK 008“)
  • DVD-R
    • 01ne, „MovieStyle“ (Geschwindigkeit: 8x, Mediencode: „MCC 02RG20“)
    • Fujifilm (Geschwindigkeit: 16x, Mediencode: „ProdiscF02“)
    • NoName, „Smiley“ (Geschwindigkeit: 16, Mediencode: „MCC 03RG20“)
    • NoName, „White“ (Geschwindigkeit: 8x, Mediencode: „CMC MAG. AE1“)
    • TDK (Geschwindigkeit: 16x, Mediencode: „TTH02“)
    • Verbatim (Geschwindigkeit: 16x, Mediencode: „MCC 03RG20“)
  • DVD-R DL
    • Verbatim (Geschwindigkeit: 4x, Mediencode: „MKM 01RD30“)
  • DVD-RW
    • Verbatim (Geschwindigkeit: 6x, Mediencode: „MKM 01RW6X01“)
Rohlingkompatibilität der Laufwerke
LG
GSA-H10N
LiteOn
SHM-165P6S
NEC
ND-4571A
Plextor
PX-750A
Plextor
PX-760A
Samsung
SH-S162L
Samsung
SH-W163A
Firmware-Version JL11 [34] MS0P [35] 1-02 [36] 1.03 [37] 1.04 [38] TS04 [39] TS01
CD-R
Maxell √, (40x)
CD-RW
Verbatim x, 16x √, (24x) √, (24x)
DVD+R
Datawrite x, 8x
Fujifilm
TDK
Verbatim √, 18x
DVD+R DL
Ricoh x, 2,4x
DVD+RW
Traxdata
DVD-R
MovieStyle √, 12x
Fujifilm x, 8x x, 8x
Smiley
White
TDK
Verbatim
DVD-R DL
Verbatim √, 6x √, 6x √, 6x √, 6x
DVD-RW
Verbatim

Diese Tabelle sagt in einigen Fällen leider nur die halbe Wahrheit. Während die mögliche 6x-Geschwindigkeit für Verbatims eigentlich für 4x spezifizierte „Dual Layer DVD-R“-Medien als eindeutiges Plus für LG, NEC und Plextor gewertet werden kann und muss, kam es bei allen Laufwerken zu anderweitigen Auffälligkeiten. So ist der SHM-165P6S von LiteOn mit den wiederbeschreibbaren „CD-RW Ultra Speed +“-Rohlingen von Verbatim nicht einhundertprozentig kompatibel und bietet einem als einzige Option die 16-fache Brenngeschwindigkeit an. Laut Datenblatt müsste er mit 24x schreiben können und auch langsamere Geschwindigkeiten wären sicher nicht von Nachteil gewesen. Auch weigert der Brenner sich, 16x-Medien langsamer als mit 6x zu brennen. Will man diese, aus welchem Grund auch immer, mit vierfacher Geschwindigkeit verwenden, ist ein anderes Laufwerk nötig.

Letzteres gilt ebenso für Plextors PX-760A. Dieser hat uns darüber hinaus weitere Kopfschmerzen bereitet. So bietet er zwar bei Verbatims DVD+R die groß beworbene 18x-Geschwindigkeit an, jedoch brennt er die DVD ab etwa 38 Prozent Fortschritt mit hörbar niedrigerer Geschwindigkeit. Bei MovieStyle-DVD-R-Medien ist ebenfalls die Maximal-Einstellung vorhanden (8x), gebrannt wird der Rohling dann aber vermutlich mit 4x, da die benötigte Zeit der von 4x-Medien entspricht. Dies ist nicht unbedingt ein Nachteil, da der Brenner die Geschwindigkeit während des Brennvorgangs drosselt, wenn er zu ungenau wird. Auf diese Weise ist selbst ein vemeintlich schnell gebrannter Rohling anschließend noch gut lesbar. Die Frage ist allerdings, warum es überhaupt die schnelleren Einstellungen gibt, wenn sie nicht genutzt werden. Als nicht „Ultra Speed +“-kompatibles Laufwerk weist der PX-760A auch bei den CD-RW-Datenträgern von Verbatim eineBesonderheit auf: Der Rohling lässt sich ausschließlich bei der maximalen Geschwindigkeit des Laufwerks brennen, andere Einstellungen gibt es nicht. Allerdings haben wir es in zehn Versuchen nicht einmal hinbekommen, dass das Laufwerk den Datenträger anschließend selbst ohne CRC-Fehler auslesen konnte. Andere Laufwerke hingegen konnten es problemlos. Die gebrannten CD-RWs anderer Laufwerke konnte der PX-760A aber ebenfalls anstandsfrei lesen.

Der PX-750A konnte die getesteten DVD-RW-Medien nur bei maximaler Geschwindigkeit verarbeiten. Ein ganz anderes Bild war bei Ricohs Double Layer DVD+R zu finden. Nur die Minimaleinstellung war anwählbar, obwohl das Laufwerk für 6x und der Rohling für 8x freigegeben sind. Samsungs Laufwerke hatten diesbezüglich ähnliche Probleme bei Fujifilms DVD-R-Scheiben. Sie durften nur mit 8x gebrannt werden. Der SH-W163A war außerdem mit der 16x-Freigabe der Datawrite-Rohlinge unzufrieden und bot maximal 8x an. LGs Laufwerk kam mit allen Medien sehr gut zurecht, erkannte aber häufig einen Rohling nicht beim ersten Einlegen. Erst nachdem die Lade ein zweites Mal geöffnet und geschlossen wurde, wurde der Datenträger angezeigt. Zu guter Letzt ist auch NECs Laufwerk nicht tadellos. Bei jedem Brennen eines Dual/Double-Layer-Rohlings kam es beim Layerwechsel zum Leerlauf des Datenpuffers, was aber Dank „Buffer Underrun“-Technologie keine größeren Probleme, sondern nur eine leichte Verzögerung im Brennvorgang bedeutete.

Weitere Tests zu verschiedenen Laufwerken und Rohlingen finden interessierte Leser in Frys [40] Sammelthread „DVD-Rohlinge + Brenner“ [41] im Forum. Wer selbst bereits Erfahrungen mit inkompatiblen Rohlingen oder perfekter Harmonie zwischen Brenner und Rohling machen konnte, sei dazu ermutigt, sein Wissen in den Thread einzubringen, so dass andere Leser ebenfalls davon profitieren können.

Brenndauer

Ziel dieser Übung ist es herauszufinden, ob und wie sehr sich die Zeit, in der die Laufwerke die jeweiligen Datenträger beschreiben, unterscheidet. Um die Dauer des Brennvorgangs zu ermitteln, bedienen wir uns des Programms Nero Burning ROM. Die Größe der zu schreibenden Datenpakete richtet sich nach dem Medium:

Da nur die wenigsten Anwender ihre wertvollen Daten konstant bei maximaler Geschwindigkeit auf den Rohling bannen, haben wir neben dem Test mit maximaler Einstellung eine zweite Betrachtung mit langsamerer Geschwindigkeit durchgeführt. So werden einlagige DVD-Rohlinge zusätzlich mit 8x gebrannt, CD-R-Scheiben mit 16x. DVD+RW-Medien werden im zweiten Durchgang mit 6x verarbeitet, während DVD-RW mit 4x bedient werden. Doppellagige DVD+R-Datenträger werden mit 6x geschrieben. Einzig bei Dual Layer DVD-R haben wir auf einen zweiten Durchgang verzichtet und nur die maximale Geschwindigkeit überprüft, da die einzige weitere Möglichkeit ein Brennen mit zweifacher Geschwindigkeit darstellt. Gemessen wird die Zeit vom Beginn des Brennvorgangs durch den Klick auf die „Brennen“-Button bis zur Anzeige, dass der Brennvorgang erfolgreich war. Zum Einsatz kommt je eine Rohling-Marke pro Format, wobei der Durchschnitt aus drei Testläufen ermittelt und angegeben wird.

Diese Rohlinge kommen während des Tests zum Einsatz
  • CD-R
    • Maxell (48x, Mediencode: n/a)
  • CD-RW
    • Verbatim (32x, Mediencode: n/a)
  • DVD+R
    • Verbatim (16x, Mediencode: „MCC 004“)
  • DVD+R DL
    • Ricoh (8x, Mediencode: „RICOHJPN D01“)
  • DVD+RW
    • Traxdata (8x, Mediencode: „RITEK 008“)
  • DVD-R
    • Verbatim (16x, Mediencode: „MCC 03RG20“)
  • DVD-R DL
    • Verbatim (4x, Mediencode: „MKM 01RD30“)
  • DVD-RW
    • Verbatim (6x, Mediencode: „MKM 01RW6X01“)

CD-R/RW

Brenndauer - CD-R, 16x

Plextor PX-760A
5:22
LiteOn SHM-165P6S
5:23
LG GSA-H10N
5:25
Plextor PX-750A
5:31
Samsung SH-S162L
5:38
Samsung SH-W163A
5:41
NEC ND-4571A
5:48
Angaben in Minuten, Sekunden

Brenndauer - CD-R, max.

LiteOn SHM-165P6S
2:43
Plextor PX-760A
2:47
Samsung SH-W163A
2:58
NEC ND-4571A
3:03
LG GSA-H10N
3:06
Samsung SH-S162L
3:14
Plextor PX-750A
3:17
Angaben in Minuten, Sekunden

Beim Umgang mit CD-R-Rohlingen hat sich die letzten Jahren über nicht viel getan. So ist es auch wenig verwunderlich, dass das Testfeld in dieser Disziplin sehr nahe zusammenliegt und zwischen dem schnellsten und dem langsamsten Brenner gerade einmal um die 30 Sekunden liegen, und das sowohl bei maximaler als auch bei gedrosselter Geschwindigkeit.

Brenndauer - CD-RW, 16x

Plextor PX-760A
0:00
Hinweis: nicht möglich
LG GSA-H10N
5:25
Samsung SH-S162L
5:30
NEC ND-4571A
5:31
Samsung SH-W163A
5:33
LiteOn SHM-165P6S
5:45
Plextor PX-750A
8:42
Hinweis: 10x
Angaben in Minuten, Sekunden

Brenndauer - CD-RW, max.

LG GSA-H10N
3:21
Hinweis: 32x
NEC ND-4571A
3:32
Hinweis: 32x
Samsung SH-W163A
3:38
Hinweis: 32x
Samsung SH-S162L
3:45
Hinweis: 32x
Plextor PX-760A
3:53
Hinweis: 24x
Plextor PX-750A
5:29
Hinweis: 24x
LiteOn SHM-165P6S
5:45
Hinweis: 16x
Angaben in Minuten, Sekunden

Ganz anders sieht das Ergebnis bei den wiederbeschreibbaren Medien aus. Während 24x als Maximalgeschwindigkeit durchaus vertretbar sein sollte, enttäuscht der PX-760A durch das Fehlen verschiedener Brenngeschwindigkeiten unterhalb des Maximums. Der PX-750A hat immerhin noch eine 10x-Einstellung, doch auch hier hätten wir gerne mehr Möglichkeiten für einen besseren Vergleich zu den anderen Kandidaten gesehen. LiteOns 16x-Begrenzung ist natürlich ebenso zu beanstanden. Davon abgesehen ist das Ergebnis des 24x-Brennens mit dem PX-760A als sehr schnell einzustufen, immerhin erreicht der Brenner fast dieselbe Zeit wie die 32x-Kandidaten. Der PX-750A hingegen ist mit seinen 24x beinahe so langsam, dass er an die Zeit des nur 16x unterstützenden LiteOn-Laufwerks heranreicht.

DVD+R/RW

Brenndauer - DVD+R, 8x

LG GSA-H10N
7:50
Plextor PX-760A
8:08
LiteOn SHM-165P6S
8:17
NEC ND-4571A
8:18
Samsung SH-S162L
8:18
Plextor PX-750A
8:20
Samsung SH-W163A
8:23
Angaben in Minuten, Sekunden

Brenndauer - DVD+R, max.

LG GSA-H10N
5:36
Plextor PX-760A
5:42
Samsung SH-W163A
5:47
Samsung SH-S162L
6:00
NEC ND-4571A
6:03
LiteOn SHM-165P6S
6:06
Plextor PX-750A
6:31
Angaben in Minuten, Sekunden

Brennt man eine DVD+R, so ist es relativ egal, welches der Testlaufwerke zum Einsatz kommt, da die einzelnen Modelle sehr nah beieinander liegen. Wie schon bei den beschreibbaren CD-Medien beträgt der Unterschied zwischen bestem und schlechtestem Laufwerk gerade mal eine halbe Minute. Dabei sind es in beiden Testszenarien LGs GSA-H10N und der PX-760A von Plextor, die den ersten beziehungsweise zweiten Platz besetzen. Das Interessante dabei: Plextors Laufwerk unterstützt bei den getesteten Rohlingen die angepriesene 18x-Geschwindigkeit, welche beim Test mit der maximalen Geschwindigkeit auch eingesetzt wurde. Dennoch ist LGs Laufwerk einen Deut schneller.

Brenndauer - DVD+RW, 6x

LiteOn SHM-165P6S
9:23
LG GSA-H10N
9:26
Plextor PX-760A
9:27
NEC ND-4571A
9:31
Plextor PX-750A
9:31
Samsung SH-S162L
10:03
Samsung SH-W163A
10:13
Angaben in Minuten, Sekunden

Brenndauer - DVD+RW, max.

LG GSA-H10N
7:30
Plextor PX-760A
7:33
NEC ND-4571A
7:36
Plextor PX-750A
7:37
LiteOn SHM-165P6S
8:28
Samsung SH-S162L
8:41
Samsung SH-W163A
8:47
Angaben in Minuten, Sekunden

Bei den wiederbeschreibbaren DVD+RW Medien teilt sich das Feld in zwei Gruppen auf. die beiden Samsung-Laufwerke genehmigen sich etwas mehr Zeit, um ihr Ziel zu verwirklichen, während der Rest mehr oder weniger schnell durch den Test jagt. Während der LiteOn-Brenner aber bei 6x-Geschwindigkeit das Feld anführt, gesellt er sich bei maximaler Geschwindigkeit, also 8x, zu den Samsung-Geräten und lässt mit fast einer Minute Rückstand LG, Plextor und NEC vorbeiziehen.

DVD-R/RW

Brenndauer - DVD-R, 8x

LG GSA-H10N
7:47
Plextor PX-750A
8:17
Samsung SH-W163A
8:23
NEC ND-4571A
8:25
Plextor PX-760A
8:26
LiteOn SHM-165P6S
8:27
Samsung SH-S162L
8:31
Angaben in Minuten, Sekunden

Brenndauer - DVD-R, max.

LG GSA-H10N
5:26
Samsung SH-W163A
6:04
LiteOn SHM-165P6S
6:05
Plextor PX-750A
6:06
Samsung SH-S162L
6:06
NEC ND-4571A
6:11
Plextor PX-760A
6:20
Angaben in Minuten, Sekunden

Mit 30 Sekunden Vorsprung kann LGs Brenner auch bei DVD-R-Medien die Führung übernehmen. Das folgende Feld ist wieder nur durch kleinere Abstände getrennt. Bei der Maximalen Geschwindigkeit kann LG seinen Vorsprung sogar noch vergrößern und ist nunmehr 38 Sekunden vor der Konkurrenz. Plextors Großer hingegen lässt es etwas ruhiger angehen und beendet seine Arbeit erst 9 Sekunden nach allen anderen.

Brenndauer - DVD-RW, 4x

Plextor PX-750A
0:00
Hinweis: nicht möglich
Samsung SH-W163A
14:38
NEC ND-4571A
14:41
LiteOn SHM-165P6S
14:44
Samsung SH-S162L
14:47
Plextor PX-760A
14:52
LG GSA-H10N
14:57
Angaben in Minuten, Sekunden

Brenndauer - DVD-RW, max.

Plextor PX-760A
8:41
LG GSA-H10N
10:06
NEC ND-4571A
10:29
Samsung SH-W163A
10:50
LiteOn SHM-165P6S
10:55
Samsung SH-S162L
10:58
Plextor PX-750A
15:10
Angaben in Minuten, Sekunden

Auch beim Test der DVD-RW ist das Feld eng umkämpft - nicht einmal 20 Sekunden liegen zwischen dem Samsung SH-W163A als Sieger und dem LG GSA-H10N als langsamsten in dieser Runde. Der Plextor PX-750A disqualifiziert sich im 4x-Test selbst, da er nur sechfache Brenngeschwindigkeit bietet. Doch selbst in dem Test weiß er nicht zu überzeugen und ist über vier Minuten langsamer als die Konkurrenz. Dafür brilliert sein Nachfolger, der PX-760A, und erreicht die Ziellinie fast 1 1/2 Minuten vor dem zweitplatzierten, dem GSA-H10N von LG.

Dual/Double Layer

Brenndauer - DVD+R DL, 4x

Plextor PX-750A
0:00
Hinweis: nicht möglich
Samsung SH-S162L
26:54
Samsung SH-W163A
27:08
LiteOn SHM-165P6S
27:11
NEC ND-4571A
27:15
LG GSA-H10N
27:20
Plextor PX-760A
27:44
Angaben in Minuten, Sekunden

Brenndauer - DVD+R DL, max.

LG GSA-H10N
15:28
Plextor PX-760A
17:13
LiteOn SHM-165P6S
17:32
Samsung SH-S162L
19:08
Samsung SH-W163A
19:35
NEC ND-4571A
19:41
Plextor PX-750A
45:19
Hinweis: 2,4x
Angaben in Minuten, Sekunden

Auch bei den doppellagigen DVD+R-Scheiben muss der PX-750A zurückstecken. Obwohl er wie alle anderen 8x unterstützt, vermag er bei dem getesteten Rohling gerade einmal 2,4x einzusetzen und hat so natürlich keine Chance gegen die anderen Laufwerke, die ihre achtfache Geschwindigkeit voll ausnutzen können. Doch auch hier gibt es zum Teil deutliche Unterschiede. So kann LGs Brenner sein Werk fast zwei Minuten schneller verrichten als der PX-760A und der SHM-165P6S. Letzterer liegt aber immer noch gute anderthalb Minuten vor den Laufwerken von Samsung und NEC.

Brenndauer - DVD-R DL, max.

LG GSA-H10N
19:10
Hinweis: 6x Geschwindigkeit
NEC ND-4571A
20:47
Hinweis: 6x Geschwindigkeit
Plextor PX-750A
21:45
Hinweis: 6x Geschwindigkeit
Plextor PX-760A
23:03
Hinweis: 6x Geschwindigkeit
Samsung SH-S162L
24:11
Samsung SH-W163A
27:04
LiteOn SHM-165P6S
28:02
Angaben in Minuten, Sekunden

Die Dual Layer Medien von Verbatim spalten das Feld wieder in zwei Gruppen. Die eine Gruppe, bestehend aus den Laufwerken von LG, NEC und Plextor, vermag die Rohlinge mit sechsfacher Geschwindigkeit zu verarbeiten, während die anderen Geräte „nur“ bei deren spezifizierter Geschwindigkeit arbeiten. Allerdings greift wohl gerade beim PX-760A die Korrektur der Brenngeschwindigkeit, wodurch das Laufwerk nur eine Minute schneller als der SHM-165P6S von LiteOn ist.

Lesedauer

In diesem Test wollen wir herausfinden, wie lange das Laufwerk zum Auslesen der Daten auf den jeweiligen Medien braucht. Für die Messung wird einfach der gesamte Inhalt des Datenträgers mit dem Windows Explorer auf die Festplatte kopiert und die Zeit festgehalten, die vom Auslösen des Kopiervorgangs bis zum Schließen des Fensters in Anspruch genommen wird. Dabei kommen die im Brenndauer-Test gebrannten Rohlinge zum Einsatz. Doch auch je eine gepresste DVD-ROM und CD-ROM müssen die Laufwerke über sich ergehen lassen. Die Spin-Up-Zeit vor der Datenübertragung versuchen wir während der Tests zu minimieren, indem die Laufwerke durch Öffnen eines Ordners auf dem Datenträger „hochgefahren“ werden, bevor der eigentliche Test beginnt. Der angegebene Wert ist dabei immer der Durchschnitt aus drei fehlerfreien Testläufen.

Mit diesen Datenträgern wird der Test durchgeführt
  • CD-ROM
    • gepresst (Datenmenge: 654 MB)
  • CD-R
    • Maxell (48x, Mediencode: n/a)
  • CD-RW
    • Verbatim (32x, Mediencode: n/a)
  • DVD-ROM
    • gepresst (Datenmenge: 6,30 GB)
  • DVD+R
    • Verbatim (16x, Mediencode: „MCC 004“)
  • DVD+R DL
    • Ricoh (8x, Mediencode: „RICOHJPN D01“)
  • DVD+RW
    • Traxdata (8x, Mediencode: „RITEK 008“)
  • DVD-R
    • Verbatim (16x, Mediencode: „MCC 03RG20“)
  • DVD-R DL
    • Verbatim (4x, Mediencode: „MKM 01RD30“)
  • DVD-RW
    • Verbatim (6x, Mediencode: „MKM 01RW6X01“)

CD-ROM & DVD-ROM

Lesedauer - CD-ROM (gepresst)

LiteOn SHM-165P6S
2:11
NEC ND-4571A
2:17
Samsung SH-W163A
2:31
Plextor PX-760A
2:34
Plextor PX-750A
2:45
LG GSA-H10N
3:22
Samsung SH-S162L
6:24
Angaben in Minuten, Sekunden

Beim Lesen von CD-ROMs können fünf der sieben Laufwerke eine gute Zeit von unter drei Minuten erreichen. Doch während LGs GSA-H10N sich noch in einen durchschnittlichen Bereich retten kann, geht Samsungs LightScribe-Brenner SH-S162L nur sehr langsam zu Werke und braucht damit fast dreimal so lange wie das Laufwerk von LiteOn, welches das Testfeld in dieser Disziplin anführt.

Lesedauer - DVD-ROM (gepresst)

LG GSA-H10N
8:43
Plextor PX-760A
8:58
NEC ND-4571A
9:05
Samsung SH-S162L
12:29
Samsung SH-W163A
12:36
LiteOn SHM-165P6S
12:58
Plextor PX-750A
13:31
Angaben in Minuten, Sekunden

Im DVD-ROM-Lesetest setzt sich das Trio bestehend aus LG GSA-H10N, Plextor PX-760A und NEC ND-4571A deutlich von der Konkurrenz ab. Sie benötigen knappe neun Minuten, um die 6,3 Gigabyte auf die Festplatte zu übertragen. Die anderen Laufwerke sind mit einer Zeit von über 12 Minuten deutlich langsamer.

CD-R/RW

Lesedauer - CD-R

NEC ND-4571A
2:31
LiteOn SHM-165P6S
2:35
Samsung SH-W163A
2:55
Plextor PX-760A
2:57
LG GSA-H10N
3:11
Plextor PX-750A
3:18
Samsung SH-S162L
3:38
Angaben in Minuten, Sekunden

Lesedauer - CD-RW

Samsung SH-W163A
2:50
Plextor PX-760A
2:57
LG GSA-H10N
3:09
NEC ND-4571A
3:12
LiteOn SHM-165P6S
3:23
Plextor PX-750A
3:23
Samsung SH-S162L
3:27
Angaben in Minuten, Sekunden

Bei den beschreibbaren CD-Medien kann sich erstmals NECs Laufwerk in Szene setzen und sich, wenn auch mit sehr geringem Vorsprung zum LiteOn-Laufwerk, den ersten Platz sichern. Samsungs SH-S162L ist wie schon im CD-ROM-Test genügsamer und benötigt etwa eine Minute mehr Zeit zum Auslesen der CD-R. Auch beim Auslesen der CD-RW-Medien benötigt es die meiste Zeit, wobei es hier Gesellschaft vom LiteOn-Laufwerk bekommt.

DVD+R/RW

Lesedauer - DVD+R

LiteOn SHM-165P6S
5:50
Plextor PX-760A
7:35
NEC ND-4571A
7:37
Samsung SH-W163A
8:07
LG GSA-H10N
8:31
Samsung SH-S162L
8:53
Plextor PX-750A
9:16
Angaben in Minuten, Sekunden

Lesedauer - DVD+RW

LiteOn SHM-165P6S
8:40
LG GSA-H10N
10:24
Samsung SH-W163A
11:12
Plextor PX-750A
11:27
Plextor PX-760A
11:42
NEC ND-4571A
11:52
Samsung SH-S162L
12:29
Angaben in Minuten, Sekunden

Die Stärke des LiteOn SHM-165P6S ist offensichtlich das Lesen von einlagigen DVD-Medien. Über eineinhalb Minuten Abstand kann er zum jeweils zweitplatzierten Laufwerk aufbauen. Doch auch das folgende Feld benötigt nicht übermäßig viel Zeit und kann die Arbeit in unter zehn Minuten bei DVD+R und unter 13 Minuten bei DVD+RW abschließen.

DVD-R/RW

Lesedauer - DVD-R

LG GSA-H10N
6:28
LiteOn SHM-165P6S
6:31
Plextor PX-760A
7:36
NEC ND-4571A
7:39
Samsung SH-S162L
7:52
Samsung SH-W163A
8:03
Plextor PX-750A
9:29
Angaben in Minuten, Sekunden

Lesedauer - DVD-RW

LiteOn SHM-165P6S
7:35
Plextor PX-760A
7:37
NEC ND-4571A
9:00
LG GSA-H10N
9:11
Samsung SH-W163A
11:18
Samsung SH-S162L
11:25
Plextor PX-750A
11:38
Angaben in Minuten, Sekunden

Wieder kann sich LiteOns Brenner behaupten und ist der Konkurrenz etwas über eine Minute voraus. Einzig der LG GSA-H10N vermag diese Leistung bei DVD-R-Medien zu toppen und unterbietet die Zeit des LiteOns um drei Sekunden. Etwas enttäuschend ist dagegen die Leistung des PX-750A, der über eine Minute länger zum Auslesen der DVD-R-Scheiben braucht. Ähnlich sieht das Ergebnis bei DVD-RWs aus. Der SHM-165P6S ist abermals der Sieger, diesmal gefolgt von Plextors PX-760A.

Dual/Double Layer

Lesedauer - DVD+R DL

LG GSA-H10N
17:33
Samsung SH-W163A
20:13
LiteOn SHM-165P6S
20:22
Plextor PX-750A
21:11
Samsung SH-S162L
21:56
NEC ND-4571A
26:12
Plextor PX-760A
27:16
Angaben in Minuten, Sekunden

Lesedauer - DVD-R DL

LG GSA-H10N
17:25
Samsung SH-W163A
21:06
LiteOn SHM-165P6S
22:47
NEC ND-4571A
23:24
Samsung SH-S162L
23:38
Plextor PX-750A
24:06
Plextor PX-760A
27:27
Angaben in Minuten, Sekunden

Das Auslesen doppellagiger DVD-Medien ist die Domäne des GSA-H10N. Während er bei „+R“-Scheiben einen Vorsprung von beinahe drei Minuten zur Konkurrenz ausbauen kann, sind es bei „-R“-Datenträger über dreieinhalb Minuten. Nicht überzeugen kann Plextors PX760A in dieser Disziplin. So braucht er bei den Datenträgern vom Typ DVD-R DL über drei Minuten länger als die anderen Testkandidaten, während er bei „DVD+R DL“-Medien über fünf Minuten zurückliegt, wobei NECs Laufwerk beinahe genauso lang liest.

Brennqualität

Von einer ausführlichen Analyse des gebrannten Materials möchten wir wie in den vergangenen DVD-Brenner-Tests absehen. So wäre für eine aussagekräftige Beurteilung der Brennqualität eine Untersuchung im Labor vonnöten. Diese wiederum hat leider einen sehr stolzen Preis, der sich mit dem Nutzen des Tests nicht decken würde.

Eine alternative Methode wären Tests mit Programmen wie „KProbe2“, „Nero CD/DVD-Speed“ oder dem „Q-Check“ aus den „Plextools“, die den Plextor-Brennern beigelegt sind. Allerdings ist eine solche Analyse äußerst umstritten und auch bei uns schwankten die Ergebnisse hier sehr stark, da unterschiedliche Laufwerke unterschiedlich lesen. So kam es in einem probeweisen Durchgang mit vier auslesenden Laufwerken tatsächlich zu vier verschiedenen Ergebnissen. Während der ND-4571A von NEC sehr hohe Fehlerraten anzeigte, die das in den Tests festgelegte Maximum teilweise um mehr als das 400-fache überschritten, fand der LiteOn SHM-165P6S „nur“ das fünffache des Fehler-Maximums.

Interessanterweise war der LiteOn-Brenner das Laufwerk, das den Rohling vorher beschrieben hat. Es scheint als wenn DVD-Brenner ähnlich wie Menschen ihre eigene Handschrift am besten lesen können. Leider unterstützen fünf der sieben Testlaufwerke die Untersuchung mit Nero CD/DVD-Speed nicht vollständig – bei Einsatz der Geräte von LG, Plextor und Samsung blieb die Start-Schaltfläche des Qualitätstests ausgegraut, so dass der Test nicht gestartet werden konnte. Somit scheidet auch die Möglichkeit aus, die Rohlinge mit den Laufwerken zu testen, die sie gebrannt haben.

Lautstärke

Ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines Produkts – speziell im PC-Bereich – stellt heuzutage nicht nur die Leistung des Gerätes dar, sondern auch die Lautstärke, mit der das Gerät zu Werke zieht. In Zeiten, da der PC Einzug in das Wohnzimmer halten will und immer mehr Anwender Wert auf einen möglichst leisen Rechner legen und dafür auch gerne den einen oder anderen Euro extra zahlen, kommen auch die Hersteller optischer Laufwerke nicht um die Verringerung der Betriebslautstärke ihrer Produkte herum. Ausgehend von dieser Prämisse haben wir uns mit einem Voltcraft Schallpegelmessgerät „SL-100“ bewaffnet und den Schallpegel der einzelnen Laufwerke gemessen.

Schallpegelmessgerät SL-100

Bevor wie zu den Ergebnissen kommen, seien noch einige Daten zur Testumgebung genannt. Idealerweise müsste ein solcher Lautstärketest in schallreduzierten Räumlichkeiten durchgeführt werden, so dass keine weitere Geräuschquelle Einfluss auf das Ergebnis nehmen kann. Leider stehen uns solcherlei Räumlichkeiten nicht zur Verfügung. Die Laufwerke werden daher in einer normalen Arbeitsplatzumgebung getestet, jedoch wird versucht, Nebengeräusche wie Straßenlärm auf ein Minimum zu reduzieren, indem der Test nachts durchgeführt wird. Auch das Testsystem selbst wird auf eine minimale Geräuschabgabe optimiert. So werden der CPU- und Grafikkartenlüfter per Adapter von zwölf auf fünf Volt gedrosselt und die Festplatten sind entkoppelt und gedämmt. Gehäuselüfter werden für den Lautstärketest komplett deaktiviert. Auf diese Weise erzeugt das System eine durchschnittliche Gesamtlautstärke von etwa 30 dB(A) im Desktopbetrieb. Um 2.00 Uhr nachts bei subjektiv empfundener Stille, wenn sämtliche Geräuschquellen ausgeschaltet sind, misst das SL-100 zwischen 26 und 27 dB(A). Hilfreich bei der Bewertung der Ergebnisse: Ein Anstieg des Schalldruckpegels um drei Dezibel ist deutlich wahrnehmbar, bei einem Anstieg um etwa zehn Dezibel wird vom Menschen eine Verdopplung der Lautstärke empfunden. Differenzen unter drei Dezibel hingegen sind für die meisten Menschen nur im direkten Vergleich erkennbar.

Für den Test wird das zu prüfende Laufwerk in das Gehäuse eingebaut. Das Schallpegelmessgerät wird mittels Stativ im Abstand von exakt 50 Zentimetern zur Gehäusefront aufgestellt. Mit Hilfe von Nero CD/DVD Speed wird das Laufwerk auf die maximale Geschwindigkeit beschleunigt und der dabei erreichte Schallpegel festgehalten. Da das Laufwerk aber eher selten bei maximaler Geschwindigkeit arbeitet, messen wir zusätzlich die Lautstärke, die das Laufwerk bei der Wiedergabe eines Filmes von DVD erzeugt. Hierzu wird das zweite Kapitel des Films „Riddick: Chroniken eines Kriegers“ – die Verfolgungsjagd auf dem Eisplaneten – abgespielt und über die Dauer von zwei Minuten der durchschnittliche Schallpegel festgehalten.

Wichtig: Die gemessenen Angaben beziehen sich auf das gesamte Testsystem.

Lautstärke - DVD-Video

LiteOn SHM-165P6S
33,2
Samsung SH-S162L
33,4
Samsung SH-W163A
33,5
LG GSA-H10N
37,2
NEC ND-4571A
37,4
Plextor PX-750A
41,2
Plextor PX-760A
44,5
Angaben in Dezibel

Will man sich in aller Ruhe einen DVD-Film am heimischen PC ansehen, so sollte natürlich kein nervendes Rauschen den Filmgenuss trüben und den Benutzer zur Verwendung von Kopfhörern zwingen. Genau dies ist aber bei beiden Plextor-Laufwerken der Fall. Mit unserem Testfilm stieß der PX-760A teilweise sogar in Regionen jenseits von 45 Dezibel vor und macht damit schon beinahe der Maximallautstärke des LG GSA-H10N Konkurrenz - ein schockierendes Ergebnis. Auch der kleinere Bruder überschreitet im DVD-Betrieb die 40-Dezibel-Marke deutlich und disqualifiziert sich somit für den Einsatz in einem Media-Center-PC. Besonderes Lob hingegen haben sich der LiteOn SHM-165P6S und Samsungs SH-S162L in dieser Disziplin verdient. Mit etwas über 33 Dezibel waren sie zwar deutlich vom Grundgeräusch des PCs zu unterscheiden, fallen aber gar nicht mehr ins Gewicht, sobald auch nur ein leiser Ton im Film zu hören ist.

Lautstärke - maximal

LG GSA-H10N
46,1
Samsung SH-W163A
46,7
LiteOn SHM-165P6S
46,9
Samsung SH-S162L
48,1
Plextor PX-760A
48,9
NEC ND-4571A
49,0
Plextor PX-750A
49,0
Angaben in Dezibel

Bei der maximalen Lautstärke sind es ebenfalls die Plextor-Laufwerke, die „den Ton angeben“ – gemeinsam mit NECs ND-4571A. Allerdings ist das Feld hier dicht beieinander, so dass die Unterschiede zwischen den Laufwerken ziemlich verschwimmen. Allgemein könnte man sich aber etwas mehr Laufruhe wünschen. Interessant ist darüber hinaus das Verhalten des LiteOn SHM-165P6S nach dem Auslesen des Datenträgers: Die meisten Laufwerke lassen das eingelegte Medium noch eine oder zwei Minuten in einer gesenkten Geschwindigkeit im Leerlauf rotieren. So ist es auch hier, doch beschleunigt LiteOns Brenner den Datenträger erst für etwa fünf Sekunden, um ihn dann in die langsameren Leerlaufrunden zu schicken.

Anzumerken ist noch, dass Plextor mit den Plextools Professional eine Möglichkeit mitliefert, einen Leisetreter aus dem Radaubruder PX-760A zu machen. So kann der Benutzer in den Drive Settings den SilentMode aktivieren und eine maximale Lese- und Schreibgeschwindigkeit für CDs und DVDs einstellen. Auch auf die Zugriffszeit sowie die Geschwindigkeit des CD-Fachs lässt sich Einfluss nehmen. Ob diese Softwarebremse aber ein ausreichender Ersatz für ein ohnehin ruhigeres Laufwerk darstellt, darf jeder für sich selbst entscheiden.

DVD-RAM

Obwohl sie das erste wiederbeschreibbare DVD-Medium war, fristete die DVD-RAM bis vor einem Jahr mehr oder weniger ein Schattendasein im PC-Bereich. Außer LG gab es kaum einen Hersteller, der DVD-RAM-Funktionalität in seine Laufwerke einbaute. Dies lag nicht zuletzt an den recht hohen Preisen der Datenträger im Vergleich zu DVD+RW- und DVD-RW-Rohlingen (im Folgenden: DVD±RW). Doch da die Medienpreise durch die steigende Marktbedeutung der DVD-RAM bei DVD-Recordern stark gesunken sind und DVD-Brenner sich bei Single-Layer-Datenträgern der Grenze des Machbaren nähern, rückt die DVD-RAM zunehmend ins Rampenlicht. So verwundert es nicht, dass heute kaum noch ein Laufwerk ohne technische Unterstützung für das Format veröffentlicht wird.

Verbatim DVD-RAM DVD-RAM - goldbraune Oberfläche DVD-RAM - Sektoren

Das DVD-RAM-Format wurde im Gegensatz zu DVD±RW, welche auf größtmögliche Kompatibilität zu DVD-Video und DVD-ROM ausgelegt sind, für eine maximale Datensicherheit und Wiederbeschreibbarkeit konzipiert. Das wohl deutlichste Merkmal einer DVD-RAM ist dabei die Sektorierung, welche durch viele Rechtecke auf der Datenschicht deutlich sichtbar ist und unter anderem der höheren Datensicherheit dient. Außerdem kann eine DVD-RAM so in wenigen Sekunden formatiert werden. Zusätzlich besitzen DVD-RAM-Medien im Gegensatz zu DVD+RW und DVD-RW keine organischen Schichten, so dass ein solcher Datenträger eine hohe Lebensdauer von 30 Jahren aufweisen kann. Produktionstechnisch bedingt haben DVD-RAM-Datenträger auch eine andere Farbe als DVD±R und DVD±RW. So ist ihre Oberfläche goldbraun und verfärbt sich, sobald Daten darauf geschrieben werden, in einen dunkleren Farbton.

Als einziges der drei wiederbeschreibbaren DVD-Formate besitzt die DVD-RAM ein Defektmanagement. Ähnlich wie bei einer Festplatte wird eine Speicherstelle auf dem Datenträger als defekt gekennzeichnet, wenn sie nicht (mehr) beschreibbar ist. Der Inhalt dieser Stelle wird dann an einem anderen Platz abgespeichert. Vorgenommen wird das schon während des Brennvorgangs stattfindene Verfahren von der Laufwerkselektronik.

Während eine DVD+RW oder DVD-RW maximal bis zu 1000 Mal neu beschrieben werden kann, und dieser Wert je nach Kombination aus Brennlaufwerk und Medium auch deutlich unterschritten werden kann, ist es bei einer DVD-RAM möglich, bis zu 100.000 mal neue Daten auf das Medium zu schreiben. Dies trifft jedoch nur für DVD-RAM-Scheiben der Klasse 0 zu, die mit maximal fünffacher Geschwindigkeit zu Werke ziehen. Bei Medien der Klasse 1 (Geschwindigkeit höher als fünffach) hat sich der chemische Aufbau geändert und im Zuge dessen ist auch die Wiederbeschreibbarkeit gesunken.

Wichtig für das Erreichen der hohen Wiederbeschreibbarkeit ist jedoch die Verwendung des UDF-Dateisystems (Universal Disk Format), was jedoch abhängig vom Betriebssystem den Einsatz eines UDF-Treibers erfordert, da nicht jedes Betriebssystem UDF voll unterstützt und entsprechend formatierte DVDs zum Beispiel nur lesend oder bis zu einer bestimmten UDF-Version verwenden kann.

Auszug aus dem Wikibooks-Artikel zur DVD-RAM

Betriebsysteme und UDF-Fähigkeiten im Überblick

Legende: [RO] (read-only): UDF kann lediglich gelesen werden [RW] (read/write): UDF kann sowohl gelesen, als auch geschrieben werden (volle UDF-Unterstützung).

EComStation und OS/2:

GNU/Linux:

Windows:

Leider ist die UDF 1.50-Unterstützung in Windows 2000 nicht vollständig implementiert, siehe dazu den letzten Absatz im UDF-Artikel von Diskinternals (englisch). Wie in Mac OS X können daher nur UDF 1.0x-formatierte Medien (oder solche, die von den UDF 1.50-Erweiterungen keinen Gebrauch machen) mit dieser Windows-Version verwendet werden.

Mac OS:

Leider ist die Unterstützung von UDF 1.50 in Mac OS nicht vollständig implementiert, siehe dazu UDF (englisch) in der Wikipedia. Wie in Windows 2000 können daher nur UDF 1.0x-formatierte Medien (oder solche, die von den UDF 1.50-Erweiterungen keinen Gebrauch machen) unter Mac OS X verwendet werden.

keine UDF-Unterstützung in Windows XP native UDF-Unterstützung in Windows Vista

Bis Windows Vista in den Handel gelangt, können UDF-formatierte Datenträger unter Microsofts Betriebssystem also nur gelesen werden. Unter Windows XP und 2003 lässt sich eine DVD-RAM zwar auch mit dem FAT32-Dateisystem formatieren und anschließend wie eine Wechselfestplatte nutzen – Dateien können einfach per Drag & Drop auf das Laufwerk gezogen und somit direkt auf das Medium gebrannt werden –, jedoch ist davon abzuraten, da dies die hohe Datensicherheit und Wiederbeschreibbarkeit der DVD-RAM beeinträchtigt. Tatsächlich sollte nur in Ausnahmefällen ein anderes Dateisystem als UDF auf einer DVD-RAM Verwendung finden. Die Gründe dafür finden sich ebenfalls bei im Artikel auf Wikibooks [42]:

Vorteile von UDF gegenüber anderen Dateisystemen
UDF (ab 1.50) ... Andere Dateisysteme ...
Schreibposition ... beschreibt das Medium an jeder Stelle gleich oft, indem es jeweils an Stellen schreibt, die noch nicht (oder noch nicht so oft) benutzt wurden. ... schreiben dort, wo gerade sonst keine Datei steht, also beispielsweise an einer Stelle, wo gerade eine Datei gelöscht wurde und beschreibt diese Stelle daher mit der neuen Datei ein weiteres Mal.
Inhaltsverzeichnis ... schreibt das Inhaltsverzeichnis des Mediums an unterschiedlichen Stellen und verhindert damit ein ständiges Wiederbeschreiben an der gleichen Stelle. ... schreiben das Inhaltsverzeichnis immer an die selbe Stelle. Das Medium wird daher bei jedem Schreibvorgang unweigerlich an der selben Stelle beschrieben, wieder und wieder. Theoretisch ist es so möglich, durch 100.000-maliges Kopieren einer Datei mit der Größe Null eine DVD-RAM-Disc zu zerstören, obwohl der Rest des Mediums noch nie beschrieben wurde.
Schreibgeschwindigkeit ... ist auf das jeweilige Medium angepasst und schreibt dementsprechend zügig. ... sind beispielsweise auf Festplatten optimiert, wo eine Kopfbewegung sehr flott von Statten geht, was auf einer DVD-RAM jedoch zu Geschwindigkeitseinbußen führen kann, da der Laufwerkskopf ständig hin und her fahren muss.
Journaling ... verwendet kein Journaling. Eine zusätzliche Belastung für das Medium stellen moderne Journaling-Dateisysteme dar, die für Festplatten entwickelt wurden und ein „Tagebuch“ über jeden Vorgang am Dateisystem führen. Für ein DVD-RAM-Medium ist dies eine extreme Belastung, da bei jedem Schreibvorgang auch das Journal geschrieben wird, und diese Stelle am Medium, ebenso wie das Inhaltsverzeichnis, ungleich öfter wieder beschrieben wird als der Rest vom Medium.

Abhilfe schafft die Nutzung einer Packet-Writing-Software wie Nero InCD oder das Nachrüsten eines UDF-Treibers. Während man aber früher zumindest bei LG-Geräten meist einen solchen Treiber mitgeliefert bekam, sucht man diesen heute bei vielen Herstellern vergeblich. Auch bei den DVD-RAM-fähigen Laufwerken in diesem Test legte nicht ein Hersteller einen solchen UDF-Treiber bei. Statt dessen ist meist eine Version von Nero InCD im Lieferumfang enthalten, die zwar ebenfalls ihren Dienst verrichtet, jedoch nur als Notlösung angesehen werden sollte, da man so immer auf die Verwendung des Programms angewiesen ist, statt die Funktion direkt aus dem Betriebssystem heraus nutzen zu können. Hier sollten die Hersteller nachbessern, denn die derzeitige halbherzige Unterstützung des Formats ist sicher nicht im Sinne des Erfinders.

DVDForm beim Formatieren einer DVD-RAM auf UDF 1.5 formatierte DVD-RAM erkannt

Doch zum Glück gibt es das Internet, wo man nach einer kurzen Suche einen Download-Link im Wikibooks-Artikel findet. Dieser führt in den Downloadbereich der CD-Freaks und lässt den Benutzer ein Archiv mit dem Namen „dvdram_xp_5021.exe“ [43] herunterladen. Das angeblich nur für LG-Brenner taugliche Paket enthält das Setup für den Treiber und ließ sich auf unserem Testrechner problemlos installieren, beide DVD-RAM-fähigen Laufwerke wurden einwandfrei erkannt und arbeiteten ohne zu murren mit dem Programm zusammen. Außerdem ist ein Programm namens DVDForm dabei, mit welchem der Datenträger vor der Benutzung formatiert werden muss. Ist die Formatierung abgeschlossen, kann das Medium nach Belieben gefüllt oder geleert werden, sofern die maximale Wiederbeschreibbarkeit noch nicht erreicht wurde.

Geschwindigkeiten bei DVD-RAM

Um die Schreib-Performance der fünf DVD-RAM-fähigen Laufwerke zu überprüfen, werden fünf DVD-RAM Medien (Verbatim, 5x, 4,26 GB Kapazität) mit Hilfe von „DVDForm“ auf UDF 1.50 formatiert. Nun könnten wir eine Theorietest mit Nero CD/DVD-Speed durchführen und würden eventuell bei jedem Laufwerk beinahe durchgehend über den gesamten Datenträger die maximale Geschwindigkeit angezeigt bekommen. Da aber einer der großen Vorteile der DVD-RAM die Nutzung des Mediums ähnlich wie eine Wechselfestplatte ist, wird ohne Brennprogramm und nur mit Hilfe eines DVD-RAM-Treibers und des Windows-Explorers ein 4,26 GB großes Datenpaket (4.575.910.212 Byte) auf den Datenträger kopiert. Um dabei eine Datensicherung zu simulieren, besteht das Paket aus 1.090 MP3-Dateien. Im Vergleich zu einer Sammlung mit wenigen Dateien oder gar nur einer einzigen großen Datei verlängert dieses Vorgehen der Schreib- und Leseprozess zwar, ist allerdings deutlich praxisorientierter.

DVD-RAM komplett beschreiben

LG GSA-H10N
27:07
Plextor PX-750A
28:37
NEC ND-4571A
28:48
Samsung SH-S162L
30:24
LiteOn SHM-165P6S
32:06
Angaben in Minuten, Sekunden

Rein theoretisch müssten die Laufwerke bei voller fünffacher Geschwindigkeit nach 11 Minuten und 16 Sekunden ihre Arbeit abschließen, allerdings handelt es sich auch dabei nur um einen idealen Wert, der Zeiten für Spin-Ups, Fehlerkorrekturen und andere Verzögerungen außer Acht lässt. Allerdings schafft es nicht ein Laufwerk, auch nur ansatzweise in die Nähe dieser Zeit zu kommen, was vermutlich größtenteils mit der automatischen Fehlerkorrektur der DVD-RAM zu tun hat. Doch selbst der Spitzenreiter in dieser Runde, der LG GSA-H10N, zieht nur mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 2,03x zu Werke und erreicht damit nicht einmal die Hälfte der Höchstgeschwindigkeit des Datenträgers. Wenn überhaupt, können die Probanden nur für einen kurzen Moment auf die maximale Geschwindigkeit beschleunigen. Schade.

Im Anschluss an den Schreibtest soll auch ein komplettes Auslesen der Daten nicht fehlen. So wird jedes Medium abermals in das Laufwerk eingelegt, das es beschrieben hat, und auf den Windows-Explorer zurückgegriffen, um die Daten von dem Medium in einen Ordner auf der Festplatte zu kopieren.

DVD-RAM komplett auslesen

Samsung SH-S162L
12:29
Plextor PX-750A
13:00
NEC ND-4571A
13:45
LG GSA-H10N
14:25
LiteOn SHM-165P6S
14:40
Angaben in Minuten, Sekunden

Mit seinen 12 Minuten und 29 Sekunden kommt der Samsung SH-S162L auf eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 4,4x und sichert sich damit einen sehr guten ersten Platz. Den zweiten und dritten Platz belegen die Laufwerke von Plextor und NEC. Ein wenig enttäuschend ist dagegen das Ergebnis des LG GSA-H10N, da dieser, entsprechende Medien vorausgesetzt, sogar 12x Schreib- und Lesegeschwindigkeit erreichen soll, während seine Durchschnittsgeschwindigkeit in unserem Test gerade einmal 3,8x beträgt.

Lightscribe vs. LabelFlash

Zu guter Letzt werfen wir noch einen Blick auf die besonderen Funktionen des NEC ND-4571A und des Samsung SH-S162L, genauer gesagt LightScribe und LabelFlash. Man kennt das: Man hat im Urlaub wieder viel mit dem Digital-Camcorder gefilmt, die Daten am heimischen Rechner bearbeitet und abschließend auf CD beziehungsweise DVD gebannt. Jetzt könnte man eine solche DVD kopieren und verschenken, und seinen Liebsten zeigen, was man alles erlebt hat und wie schön es doch war. Und insgeheim möchte man dabei vielleicht auch ein wenig mit seinem Können angeben.

Labelflash

LightScribe

Doch leider wirkt die handschriftliche Bezeichnung des Datenträgers nicht allzu professionell, besonders, wenn diese nicht gerade zu den schönsten Handschriften zählt. Da kommen Alternativen gerade recht. Heutzutage bieten sich mehrere Möglichkeiten, sich künstlerisch mit der Gestaltung der optischen Medien zu verwirklichen. So kann man sich mit der richtigen Software, einem Drucker und dem richtigen Papier Etiketten drucken, die anschließend nur noch auf die CD oder DVD aufgeklebt werden müssen. Dies hat den Vorteil, dass weitgehend alle Scheiben mit einer schicken Beschriftung versehen werden können, unabhängig davon, ob der Datenträger das Herstellerlogo über die gesamte Fläche trägt. Nachteilig wirken sich allerdings die Extrakosten, in Form von Druckerfarbe und Papieretiketten, aus. Auch kann es passieren, dass das Etikett unsauber bedruckt wurde, weil das Papier eventuell nicht perfekt im Drucker lag, sondern leicht schräg eingelegt wurde. Und zu guter Letzt muss das Etikett auch möglichst perfekt auf den Datenträger geklebt werden, da dieser sonst im Laufwerk ins Schlingern geraten könnte, was sich sicher nicht positiv auf die Datenübertragung auswirkt.

Eine weitere Möglichkeit ist das direkte Bedrucken des Rohlings. Nötig sind hierzu ein Tintenstrahldrucker, der optische Medien bedrucken kann, sowie bedruckbare Datenträger. Inzwischen sind die Preise nahe an die der unbedruckbaren Medien herangerückt, sodass der interessierte Käufer hier keine Unsummen zu erwarten hat. Der Vorteil dieser Methode: Man kann einen Datenträger sauber und hochauflösend mit einem Vierfarb-Bild versehen, ohne sich unnötig in Extrakosten für Etiketten zu stürzen. Die Druckdauer beträgt dabei etwa anderthalb bis zwei Minuten. Allerdings fallen auch hier Kosten für die Tinte(n) des Druckers an, welche aber, abhängig vom Druckermodell, nicht all zu hoch ausfällt. Auch sollte der Druckkopf hin und wieder gereinigt werden, sonst gibt es häßliche Streifen auf dem Motiv. Leider ist das gedruckte Bild, wie übrigens auch Klebe-Etiketten, anfällig gegenüber äußeren Einflüssen wie Wasserspritzern, da es sich ja immer noch um Druckertinte handelt.

Bedruckte CD Bedruckte DVD

Doch was macht man, wenn man keinen CD- beziehungsweise DVD-Drucker besitzt und einem die Möglichkeit der Etikettierung nicht zusagt? Dann greift man auf LightScribe oder LabelFlash zurück. Dabei handelt es sich um das Beschriften des Mediums mit dem Brennlaufwerk. Prinzipiell kommt bei beiden Verfahren dasselbe Prozedere auf den Anwender zu: Nachdem man seine Daten auf den Rohling gebrannt hat, wird dieser umgedreht und wieder in das Laufwerk eingelegt. Anschließend wird ein Programm gestartet, mit dem das zu druckende Bild erstellt und auf den Datenträger gebrannt wird. Allerdings gibt es Unterschiede, was die zu Grunde liegende Technik und Verbreitung der Verfahren angeht.

LightScribe

LightScribe wurde von Hewlett-Packard entwickelt und gemeinsam von HP und LiteOn im Jahr 2005 vorgestellt. Bei dieser Technologie sind die Medien auf der Etikettseite mit einer speziellen, bronzefarbenen Schicht versehen. Weitere Medien in den Farben rot, gelb, orange, grün und blau stellte HP bereits auf der Internationalen Funkausstellung im September 2005 [44] vor. Diese wird – ähnlich einem Thermodruck – durch den Laser verdunkelt. Zur genauen Positionierung des Lasers dient ein Strichcode, welcher im inneren Ring des Rohlings positioniert ist. So ist es auch möglich, einen Rohling mehrfach zu bedrucken. Das Ergebnis der Beschriftung ist ein einfarbiges, mattes Bild. Die Oberfläche der Schicht ist allerdings ungeschützt und somit Umwelteinflüssen mehr oder weniger schutzlos ausgesetzt.

LightScribe

Unterstützt wird dieses Format von einer ganzen Phalanx an Hard- und Software-Herstellern. So findet die Technik Anwendung in Laufwerken von BenQ, Freecom, HP, LaCie, LG, LiteOn, Philips, Samsung und Toshiba. Bei Rohlingen finden sich ebenfalls bereits einige Hersteller, darunter Imation, Memorex, Philips, PrimeOn, TDK und Verbatim. Die Rohlingpreise starten für CD-R-Medien bei runden 43 Cent [45], für DVD+R-Medien bei etwa 69 Cent [46]. Der deutsche Hersteller PrimeOn bietet darüber hinaus auch DVD-R-Medien für LightScribe [47] an. Zurzeit ist PrimeOn außerdem der einzige Hersteller, der bereits verschiedene LightScribe-Farbvarianten im Programm hat - wenn auch nur für CD-Rohlinge [48]. Doppellagige Rohlinge gibt es keine.

LightScribe Hülle & DVD

Auch die softwareseitige Unterstützung des Formats kann sich sehen lassen. Neben dem Klassiker Nero finden sich weitere namhafte Hersteller auf der LightScribe-Homepage [49]. Hierzu zählen unter anderem CyberLink, InterVideo, Roxio und Sonic. Doch bedarf es zum Erstellen eines LightScribe-Etiketts nicht nur eines Label-Editors, sondern auch der „LightScribe-System-Software“, welche ebenfalls auf der LightScribe-Homepage [50] zu finden ist.

LightScribe in verschiedenen Farben

Anwendung

Die Verwendung der LightScribe-Funktion gestaltete sich ein wenig problematisch: Nachdem das kompatible Laufwerk in den Rechner eingebaut wurde und das Betriebssystem dieses erkannt und installiert hat, benötigt man wie bereits erwähnt die „LightScribe System Software“. Diese ist nötig, damit neben der neuesten Hardware auch neue Rohlinge, wie die bereits erwähnten farbigen Medien von HP oder PrimeOn, unterstützt werden. Die aktuelle Version 1.4.113.1 [51] hat eine Größe von 2,74 Megabyte und soll universell für alle Laufwerke und Programme einsetzbar sein. Ein Doppelklick auf die Datei genügt und das Setup richtet sich von selbst und ohne Neustart des Systems ein.

Leider hat es diese Version aber nicht geschafft, Nero und dessen „Cover Designer“, mit dem wir zum Zwecke der Vergleichbarkeit mit LabelFlash arbeiten wollen, die LightScribe-Funktionalität beizubringen. Der „LightScribe Simple Labeler“, welcher direkt von der LightScribe-Website zu beziehen ist [52], erkannte jedoch das Laufwerk und hätte mit der Arbeit beginnen können, ist aber auf ein Minimum an Gestaltungsoptionen begrenzt, so dass dies keine echte Alternative darstellt. Auch mehrere Neuinstallationen der Nero-7-Suite konnten nichts an der Situation ändern. Nach einer Recherche auf der LightScribe-Website fanden wir heraus, dass es scheinbar auch programmspezifische Versionen der Software [53] gibt – auch eine für Nero war dabei, welche im Übrigen auch auf der Nero-Homepage im Bereich Support zu finden ist.

Diese „LS_HSI“-Datei ist ein wenig älter (Versionsnummer 1.4.109.1) und lässt sich nicht über die aktuellere Version installieren, was zum nächsten Problem führt: Die LightScribe System Software besitzt keine Funktion zum Deinstallieren des Pakets und muss sehr umständlich über die Windows Registry und durch Löschen der Dateien entfernt werden – PC-Neulinge hätten vermutlich keine Chance, dies ohne Hilfe zu schaffen. Nach einem anschließendem Neustart konnte die neue, alte LS_HSI installiert werden. Und nachdem auch das Nero-Paket noch einmal vollständig vom Rechner entfernt und neu installiert wurde, fand sich in Neros „StartSmart“ wie auch im Cover Designer das ersehnte LightScribe-Symbol.

LightScribe in Nero StartSmart LightScribe-Editor - Eingabe der Dokumentdaten LightScribe-Editor nach Eingabe der Dokumentdaten

Von nun an ist der Weg einfach. Mit einem Klick auf das erwähnte Symbol im StartSmart findet sich der Anwender direkt im Editiermodus des Cover Designers wieder, wo er Dokumentdaten wie den Titel oder das Jahr eingeben kann. Nachden dies bestätigt wurde, richtet der Cover Designer eigenständig eine Beschriftung ein, so dass ein Druck auf die entsprechende Schaltfläche genügt und der Brennprozess beginnen kann. Leider wird dabei auch die nutzbare Fläche auf dem Datenträger stark eingeschränkt, was diesen Weg eher unvorteilhaft werden lässt. Startet man hingegen selbst den CoverDesigner und wählt den LightScribe-Eintrag im Programm, steht dem Benutzer die gesamte Oberfläche der CD/DVD zur Verfügung und kann nach Belieben gestaltet werden. Für ein umfangreicheres Angebot an Funktionen empfehlen wir das Erstellen einer Vorlage mit einem Bildbearbeitungsprogramm nach Wahl, welche anschließend als Bild in das Cover eingefügt werden kann.

LightScribe im Nero Cover Designer Nero Cover Designer LightScribe Druckeinstellungen Vorschau des LightScribe Ergebnisses

Ist das Label fertig gestaltet, folgt der Klick auf die Schaltfläche „LightScribe-Label drucken“. Das Programm bietet drei Voreinstellungen an, in denen das Label gedruckt werden kann, welche sich in der Brenndauer und im Kontrast des Ergebnisses unterscheiden. Je höher der Kontrast sein soll, desto länger dauert der Brennvorgang. Eine manuelle Einstellung gibt es nicht. Zusätzlich kann man sich eine Vorschau des Ergebnisses anzeigen lassen, die sich allerdings nicht ändert, egal welche Einstellung man gewählt hat. Ist der Druckvorgang gestartet, so gibt ein Fortschrittsbalken und ein Countdown Auskunft darüber, wie lange das Laufwerk noch zum Umsetzen des Labels braucht. Allgemein ist die benötigte Zeit aber ein paar Minuten länger als die Angabe im Druckfenster.

LightScribe - Brenndauer

Samsung SH-S162L - Entwurf
0:21:18
Samsung SH-S162L - Normal
0:26:36
Samsung SH-S162L - Beste
0:34:20
Samsung SH-S162L - Beste (mit ELCU)
0:46:33
Angaben in Stunden, Minuten, Sekunden

Das Ergebnis der Vorgabe „Entwurf“ macht seinem Namen alle Ehre. Wo in der Vorschau noch deutliche Farb- beziehungsweise Graustufenverläufe zu sehen sind (speziell im oberen Teil unseres Testbildes), finden sich auf dem Medium fast nur einfarbige Flächen. Allgemein wirkt das Bild zu blass. Zusätzlich scheint der Laser im inneren der Scheibe stärker zu arbeiten, da dort ein etwas dunklerer Ring zu erkennen ist. Mit über 21 Minuten Brenndauer (der Cover Designer gibt 15 Minuten und 17 Sekunden an, springt jedoch häufiger an diesen Punkt zurück, nachdem er einige Sekunden heruntergezählt hat) haben wir uns hier eine etwas höhere Qualität erhofft. Mit gemessenen 26 Minuten und 36 Sekunden dauert der Brennvorgang der Einstellung „Normal“ nur unwesentlich länger, bietet dafür aber deutlich besser Qualität. Der dunklere Ring in der Mitte des Rohlings ist verschwunden und auch Farbverläufe sind erkennbar. Fast zehn Minuten länger als die „Normal“-Einstellung benötigt die Vorgabe „Beste“ für die Erstellung des Labels. Wer ein ansprechendes Label mit gut erkennbaren Kontrasten erstellen möchte, sollte die 34 Minuten und 20 Sekunden für diesen Modus mitbringen. Auf die Qualität von Farbverläufen hat dies aber keinen hohen Einfluss. Unsere gemessenen Zeiten sollten dabei nur als ungefähre Richtwerte genommen werden, da andere Laufwerke eventuell schneller arbeiten können.

LightScribe - Entwurf LightScribe Normal LightScribe Beste LightScribe Beste + ELCU

Reicht aber die Qualität der „Beste“-Einstellung immer noch nicht aus, so bietet die LightScribe-Website das „Extended Label Contrast Utility“ [54](ELCU) zum Download an. Dieses ist leider nur für Windows-Anwender nutzbar, muss nach allen anderen LightScribe-Komponenten installiert werden und soll den Kontrast der Resultate erhöhen. Allerdings wird dabei auch der Brennvorgang noch einmal verlängert. Wichtig: Nach jedem Update der „LightScribe System Software“ muss auch das passende ELCU heruntergeladen und installiert werden, um die verbesserte Qualität nutzen zu können. Im Ergebnis benötigt die Vorgabe „Beste“ nun 46 Minuten und 33 Sekunden, um das Bild auf das Medium zu bringen, und bietet entsprechend auch mehr Kontrast. Leider kommt das Ergebnis damit aber immer noch nicht an die Bilder heran, die man auf der LightScribe-Website, unter anderem bei den Vorlagen [55], findet, da diese mit den leicht durchscheinenden CD-R-Medien erstellt wurden. Die anderen Voreinstellungen erhalten durch das ELCU die Qualitätseinstellungen der nächstgrößeren Vorgaben. Das bedeutet, dass „Normal“ nun dieselbe Qualität besitzt (und Zeit benötigt) wie „Beste“ ohne ELCU und „Entwurf“ nun dem „Normal“ ohne ELCU entspricht.

LabelFlash

Als direktes Konkurrenzformat zu LightScribe kann man das NEC-eigene LabelFlash bezeichnen. Das Verfahren wurde im Oktober 2005 vorgestellt [56] und ist ein direkter Nachfolger von „DiscT@2“, einem von Yamaha entwickelten Verfahren, mit dem sich CDs auf der Datenseite beschriften ließen. Auch wenn es keine Spezialrohlinge benötigte, wurde DiscT@2 nur in einem einzigen CD-Brenner, dem Yamaha F-1, eingesetzt und konnte sich nicht durchsetzen, da nur der unbenutzte Bereich zur Beschriftung verwendet werden konnte. Bei vollen Datenträgern blieb somit kein Platz für ein eigenes Label. NEC und Fujifilm haben diese Technologie jedoch lizensiert und weiterentwickelt. Es wird nun statt der Datenschicht eine zusätzliche, blau-metallic-farbene Schicht „bedruckt“, welche sich zwischen Datenträgerschicht und Kunststoffschicht befindet. Dadurch ist das gebrannte Bild vor Umwelteinflüssen sicher, allerdings wird LabelFlash so auch inkompatibel zu LightScribe.

Labelflash


Bisher ist NEC aber der einzige Hersteller, der dieses Format in seine Brenner einbaut. Ähnlich sieht es bei den Rohlingen aus: Außer Fujifilm gibt es niemanden, der die LabelFlash-Medien produziert. Auch die Auswahl an Formaten lässt sich an nur einem Finger abzählen, da es nur einlagige DVD-R-Medien gibt. Die Produktion LabelFlash-fähiger CD-R, DVD+R, Dual Layer DVD-R oder Double Layer DVD+R ist bis dato nicht vorgesehen. Entsprechende Rohlinge kosten laut Froogle [57] im günstigsten Fall 6,28 Euro als fünfer Pack, also etwa 1,26 Euro je Datenträger. Einzelne Rohlinge gibt es ab 1,33 Euro.

LabelFlash Hülle & DVD

Und auch bei der Software muss der Kunde Einschränkungen in Kauf nehmen: Das Nero-Paket ist bislang die einzige Software, die mit LabelFlash umzugehen weiß. Dafür verspricht NEC kontrastreichere Ergebnisse als bei LightScribe, da Bilder bei LabelFlash bis zu 256 Farbabstufungen aufweisen können sollen. Auch soll LabelFlash schneller zu Werke schreiten als die Konkurrenz und ein qualitativ ansprechendes Ergebnis in nur sieben Minuten zaubern können.

IFA 2006: LabelFlash in anderen Farben

Für Kunden, denen die blaue Oberfläche der LabelFlash-Datenträger nicht zusagt, hat Fujifilm auf der IFA 2006 eine willkommene Neuerung vorgestellt. So sollen künftig auch Medien mit roter, gelber und grüner Oberfläche erhältlich und LabelFlash auf dem Gebiet der Farbvielfalt mit LightScribe identisch sein.

Anwendung

Mit LabelFlash hatten wir keinerlei Probleme. Nach der Installation des NEC ND-4571A erkannte unser System mit installiertem Nero 7.5.1.1 das Laufwerk zuverlässig und stellte automatisch und ohne unser Zutun die Funktion „LabelFlash (TM)-Label erstellen und drucken“ im Nero StartSmart zur Verfügung. Einmal ausgewählt, öffnet sich ein Fenster zum Gestalten des Labels. Dass dieser Editor aus dem Nero Cover Designer entnommen ist, lässt sich dabei nicht nur an der quasi identischen Benutzeroberfläche festmachen, sondern auch am verwendeten Dateiformat für gespeicherte Projektdaten.

LabelFlash in Nero StartSmart LabelFlash-Editor LabelFlash-Editor mit Vorschau

Entsprechend fällt auch der Funktionsumfang aus, um Text, Listen und Bilder einzufügen, und wie bei LightScribe vermissen ambitionierte Anwender eventuell die eine oder andere Funktion, zum Beispiel Farbverläufe oder Texteffekte. Jenen Anwendern sei auch hier geraten, das zu brennende Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm ihrer Wahl zu erstellen und anschließend über die „Bild einfügen“-Funktion in das Projekt einzubauen.

LabelFlash - Brenndauer

NEC ND-4571A - „Schnelldruck“
0:04:28
NEC ND-4571A - „Normal“
0:11:10
NEC ND-4571A - „Beste Qualität“
0:22:20
NEC ND-4571A - „Benutzerdefiniert“
2:36:28
Angaben in Stunden, Minuten, Sekunden

Nero bietet drei Qualitätsvorgaben für den „Druck“ des fertigen Projektes. Die schnellste und kontrastärmste ist der „Schnelldruck“. Dieser ist bei stark kontrastreichen Bildern zwar gut nutzbar, filigrane Feinabstufungen sind aber nur dann auffindbar, wenn man weiß, wo das entsprechende Element zu finden ist. Dafür schließt der Brenner die Arbeit am Schnelldruck nach nur 4 Minuten und 28 Sekunden ab, was die angegebenen 7 Minuten sogar bei weitem unterbietet. Die zweite Einstellung ist mit dem kaum aussagekräftigen Begriff „Normal“ bezeichnet. Das Brennen des DVD-Covers dauert hier etwa 11 Minuten und 10 Sekunden, also etwas mehr als doppelt so lange wie der Schnelldruck. Dafür sind Konturen und auch feine Linien deutlich besser erkennbar. Die letzte Vorgabe ist die „Beste Qualität“. Das Bild ist abermals kontrastreicher und auch bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr gut erkennbar. Dafür dauert der Brennvorgang auch noch einmal doppelt so lange wie mit der „Normal“-Einstellung und ist erst nach 22 Minuten und 20 Sekunden beendet. Die gemessenen Zeit entsprechen dabei sogar auf die Sekunde genau denen, die der Cover Designer nach Auswahl einer Einstellung voraussagt.

LabelFlash: Schnelldruck LabelFlash: Normal LabelFlash: Beste Qualität LabelFlash: Benutzerdefiniert (maximaler Kontrast)

Will der Nutzer noch stärkeren Kontrast und allerbeste Bildqualität, so muss er selbst Hand anlegen und den Kontrast auf einer Skala von 1 bis 100 sowie die Umdrehungsgeschwindigkeit in drei Stufen einstellen. Bei der vermeintlich höchsten Bildqualität muss man jedoch sehr viel Geduld aufbringen, da ein solcher Brennvorgang satte 156 Minuten und 26 Sekunden auf die Waage bringt. Dies liegt allem voran daran, dass die Brenngeschwindigkeit von 7875 Umdrehungen pro Minute auf 2250 Umdrehungen pro Minute gesenkt wird, was zum einen dem Laser mehr Zeit gibt, sich zu positionieren, und zum anderen den Brennvorgang weniger anfällig gegenüber einem stark ausgelasteten System macht. Das Ergebnis des langen Wartens ist dann aber tatsächlich noch einmal deutlich kontrastreicher als die drei vorgegebenen Einstellungen. Das Bild ist heller und eindeutiger zu erkennen, wenn starke Hell-Dunkel-Kontraste vorhanden sind. Für schwache Farbverläufe allerdings ist diese Einstellung weniger ideal – wenn überhaupt, sind sie nur blass erkennbar. Allgemein wird ein starker Kontrast erst bei leichtem Bewegen des Datenträgers deutlich.

Auswertung

Sobald die Installation bei LightScribe beendet ist und das System alles ordnungsgemäß erkennt, stehen dem Anwender hier deutlich mehr Optionen zur Verfügung, was Laufwerke, Editiersoftware und Rohlinge angeht. Dies spiegelt sich auch im Preis wieder: LightScribe ist günstiger. Wenn man nun jedoch von Standpunkten wie „Ease of use“ (also Einfachheit der Anwendung) und Brenndauer ausgeht, so hat unserer Meinung nach LabelFlash die Nase vorn. Nicht nur ist bei LabelFlash keine Treiberinstallation oder sonstige qualitätsverbessernde Software nötig, auch das Brennen dauert – so man es denn nicht manuell auf die langsamste Umdrehungsgeschwindigkeit stellt – nicht annähernd so lange.

LightScribe und LabelFlash in friedlicher Koexistenz

Beim Ergebnis entscheidet der Geschmack des Betrachters. Fast alle von uns befragten Personen zogen aber die blauen, spiegelnden Ergebnisse von LabelFlash den matten, schimmernden Resultaten von LightScribe vor. Dabei haben beide Verfahren durchaus ihre Daseinsberechtigung. Während LabelFlash mehr für moderne Hochglanz-Cover geeignet ist, bietet sich LightScribe mit seinem bronzefarbenen Erscheinen für hochwertige, wichtige Inhalte an.

Vom Pflegebedarf sind beide Formate identisch. So sind ist die schützende Kunststoffoberfläche bei LabelFlash sehr berührungsempfindlich und dankt den Kontakt mit rauen Oberflächen schnell mit Kratzern. LightScribe hingegen verträgt eine lang andauernde Sonnenbestrahlung nicht und auch Fingerabdrücke finden sich sehr schnell auf den Medien, sind jedoch mit einem feuchten Tuch problemlos entfernbar.

Die folgenden Fotos zeigen die jeweiligen Ergebnisse der niedrigsten, mittleren, hohen und maximalen Qualitätseinstellung im Direktvergleich, so dass jeder einen Eindruck davon gewinnen und sein eigenes Urteil darüber bilden kann.

Vergleich LightScribe "Entwurf"  vs. LabelFlash "Schnelldruck"

Vergleich LightScribe "Normal" vs. LabelFlash "Normal"

Vergleich LightScribe "Beste" vs. LabelFlash - "Beste Qualität"

Vergleich LightScribe vs. LabelFlash - maximale Einstellungen

Fazit

Alles in Allem haben wir insgesamt nur wenig Grund zur Kritik. Nur vereinzelt ist ein Laufwerk durch extrem schlechte Leistungen aufgefallen. Die Brenn- und Lesezeiten gehen größtenteils in Ordnung und die festgestellten Inkompatibilitäten, sofern vorhanden, können durch zukünftige Firmwareupdates behoben werden. Und was nicht so leicht durch eine aktualisierte Firmware behoben werden kann, wird eventuell im Nachfolger umgesetzt, von denen außer Plextor jeder Hersteller inzwischen mindestens einen zu bieten hat. Doch wollen wir noch einmal die Ergebnisse des Tests Revue passieren lassen und die Laufwerke einzeln bewerten.

Sieben Laufwerke

LG GSA-H10N

Wenn ein Laufwerk als Sieger dieses Tests gekürt werden kann, ist es LGs GSA-H10N. Nicht nur, dass es mit jedem Rohling perfekt harmoniert, es gewinnt auch den Großteil der einzelnen Disziplinen und wird nur selten auf hintere Ränge verdrängt. LG ist einer der Vorreiter im Umgang mit DVD-RAM und so verwundert es nicht, dass der H10N das erste angekündigte PC-Laufwerk war, das die Unterstützung für 12x DVD-RAM mitbringen sollte.

LG GSA-H10N

In unserem Test hinterließ dieser Teil allerdings einen durchwachsenen Eindruck. Zwar konnte der H10N von allen getesteten Laufwerken am schnellsten auf die DVD-RAM schreiben, jedoch kam es beim Lesen nicht an die Konkurrenz heran. Dafür kann das Laufwerk durch seine Laufruhe bei hohen Geschwindigkeiten überzeugen und auch einen DVD-Film kann man sich ohne Kopfhörer damit ansehen. Nervig hingegen ist seine Eigenschaft, den eingelegten Datenträger hin und wieder erst beim zweiten Schließen der Lade zu erkennen. Dennoch: Wer Wert auf ein möglichst schnelles Laufwerk legt, kann beim H10N bedenkenlos zugreifen. Inzwischen ist mit dem GSA-H12N auch ein Nachfolgemodell auf dem Markt erschienen, welches die maximale Brenngeschwindigkeit bei Single-Layer-Medien von 16x auf 18x steigert, sonst aber keine Verbesserungen zum H10N bietet.

LiteOn SHM-165P6S

Zweiter Sieger ist der SHM-165P6S von LiteOn. Er ist vor allem für den Einsatz in Media-Center PCs geeignet, da er während der Filmwiedergabe von DVD nahezu lautlos vorgeht. Außerdem lässt sich das Laufwerk mit dem im Retail-Paket mitgelieferten Frontblenden an das Äußere des heimischen Wohnzimmer-PCs anpassen. Doch auch wenn Leistung gefordert ist, ist der 165P6S bereit, diese zu bringen, speziell beim Lesen von Single-Layer-DVDs. Beim Schreiben kann der Brenner bei niedrigen Geschwindigkeiten ebenfalls überzeugen, muss sich bei maximaler Geschwindigkeit aber teilweise der Konkurrenz geschlagen geben.

LiteOn SHM-165P6S

Wer den SHM-165P6S in die engere Auswahl für den nächsten DVD-Brenner gezogen hat, aber nach einem Serial-ATA-Laufwerk sucht, sollte sich den SHM-165S6S einmal genauer ansehen. Es handelt sich dabei, wie der Name schon vermuten lässt, um dasselbe Laufwerk, welches statt eines IDE-Anschlusses eine SATA-Schnittstelle nutzt. Mit dem LH-18A1H beziehungsweise LH-18A1P hat LiteOn bereits einen Nachfolger angekündigt, doch ist dieser bis dato noch nicht verfügbar.

NEC ND-4571A

NECs Spitzenmodell konnte sich nicht ganz so gut in Szene setzen. In den Geschwindigkeitstests findet man ihn meist im Mittelfeld, während er bei der Lautstärke einer der ganz großen ist – leider im negativen Sinne. Dafür kann er mit Unterstützung für das NEC-eigene LabelFlash aufwarten, dessen Inbetriebnahme ein Kinderspiel ist und dessen Ergebnisse für das eine oder andere „Ah“ und „Oh“ gut sind.

NEC ND-4571A

Nicht annähernd so gut bestellt ist es aber um die Verfügbarkeit des Laufwerks als Retailpaket. Lediglich die Bulk-Versionen sind derzeit zu haben. Einen direkten Nachfolger hat NEC bisher nicht angekündigt, doch hat das Unternehmen sich im Bereich optischer Laufwerke mit Sony zusammengetan und im März Sony NEC Optiarc [58] gegründet. Ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit wurde Ende August angekündigt [59]. Das aktuelle Topmodell ist der AD-7173A und entspricht in beinahe allen Einzelheiten dem ND-4571A, einzig die Geschwindigkeiten bei Single-Layer-Medien und DVD-RAM wurden auf 18x beziehungsweise 12x angehoben.

Plextor PX-750A

Ein wenig enttäuscht sind wir von den Ergebnissen des PX-750A, da es das letzte Plextor-Laufwerk mit DVD-RAM-Unterstützung ist. Die beiden Nachfolger verzichten auf dieses Feature und wollen ausschließlich durch höhere Geschwindigkeiten überzeugen. Höhere Geschwindigkeiten hätten auch dem PX-750A gut zu Gesicht gestanden. Allerdings würde die sich negativ auf die Schreibqualität des schon etwas älteren Plextors auswirken.

Plextor PX-750A

Auch der hohe Lärmpegel des Laufwerks weiß ganz und gar nicht zu gefallen – 41 Dezibel beim Abspielen einer DVD sind einfach zuviel. Leider können nicht einmal die vom Hersteller mitgelieferten „Plextools Professional“ etwas an diesem Umstand ändern, da es sich beim PX-750A nicht um eines der hauseigenen Premium-Laufwerke handelt und der SilentMode nur für eben jene zugänglich ist. Somit können wir den um die 60 Euro teuren Plextor PX-750A nicht bedenkenlos empfehlen.

Plextor PX-760A

Plextors jüngstes internes Laufwerk konnte im Test ebenfalls nicht seine Trümpfe ausspielen. Beworben mit 18-facher Brenngeschwindigkeit konnten wir diese Option nur bei einer Rohlingsorte vorfinden. Und nicht einmal diese wurde durchgehend mit 18x gebrannt, um die Brennqualität hoch zu halten. Dies mag man bewerten wie man möchte, doch im Endeffekt erscheint die 18x-Einstellung wenig sinnvoll. Spezielle 18x-Rohlinge gibt es bis heute nicht und ein Erscheinen solcher Medien ist derzeit im besten Falle fraglich. Die 10x-Option für Double Layer DVD+R konnten wir leider mangels unterstütztem Datenträger ebenfalls nicht testen. Was bleibt, sind immer noch gute Brennzeiten, auch wenn meist ein anderes Laufwerk schneller war, und eine viel zu hohe Geräuschabgabe, die aber Dank der Plextools Professional manuell durch Herabsetzen der maximalen Lesegeschwindigkeit gedrosselt werden kann. Die Preislage von über 70 Euro scheint uns allerdings ein wenig zu hoch, auch wenn es sich bei Plextor um eine Edelmarke handelt.

Plextor PX-760A

Samsung SH-S162L

Der LightScribe-fähige SH-S162L ist eines der unauffälligeren Laufwerke, und das im Guten wie im Schlechten. Zwar eignet er sich hervorragend für den Einsatz im Wohnzimmer-PC, allerdings weiß er leistungsmäßig nicht zu überzeugen. Stattdessen findet sich das Laufwerk oft im hinteren Teil des Testfeldes wieder, teils sogar mit gehörig Abstand zur Konkurrenz. Auch preislich kann das Laufwerk nicht mit dem Aufgebot von beispielsweise LG oder LiteOn mithalten. Besser machen soll es aber der direkte Nachfolger, der als SH-S182D (ohne LightScribe) beziehungsweise SH-S182M (mit LightScribe) mit Unterstützung für 18x DVD-R und 12x DVD-RAM aufwarten kann.

Samsung SH-S162L

Samsung SH-W163A

Der W163A schlägt in dieselbe Kerbe wie der SH-S162L. Kein Wunder, handelt es sich doch bis auf den anderen Anschluss und die fehlende LightScribe- und DVD-RAM-Unterstützung fast um dasselbe Laufwerk. Und so ließen sich alle Vor- und Nachteile des SH-S162L problemlos auch auf den SH-W163A übertragen.

Samsung SH-W163A

Als größter Pluspunkt des W163A kann aber die Serial-ATA-Schnittstelle gewertet werden. Diese wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen, weshalb nicht nur Samsung oder Plextor sie für neue Laufwerke verwenden. Inzwischen hat sich ein ganzer Katalog an SATA-Laufwerken angesammelt und unser Forenmitglied sourcefreak [60] hat sich die Mühe gemacht und alle derzeit erhältlichen SATA-Laufwerke in einem FAQ zusammengetragen [61]. Darunter findet sich natürlich auch der SH-W163A sowie dessen offizieller Nachfolger, der SH-S183A.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/laufwerke/2004/test_drei_mal_8x_dvd-brenner_asus_benq_lg/
  2. http://www.geizhals.at/deutschland/a194527.html
  3. http://www.geizhals.at/deutschland/a194526.html
  4. http://www.geizhals.at/deutschland/a194525.html
  5. http://www.geizhals.at/deutschland/a194522.html
  6. http://www.geizhals.at/deutschland/a195821.html
  7. http://www.computerbase.de/news/hardware/laufwerke/optische_speicher/2006/august/lite-on-brenner_lightscribe_dvd-ram/
  8. http://www.geizhals.at/deutschland/a177929.html
  9. http://www.geizhals.at/deutschland/a177938.html
  10. http://www.geizhals.at/deutschland/a177928.html
  11. http://www.geizhals.at/eu/a194225.html
  12. http://www.geizhals.at/eu/a194226.html
  13. http://www.geizhals.at/deutschland/a193390.html
  14. http://www.geizhals.at/deutschland/a193386.html
  15. http://www.geizhals.at/deutschland/a193389.html
  16. http://www.teac.co.jp/dspd/product/optical/dv-w516e.html
  17. http://www.geizhals.at/deutschland/a171955.html
  18. http://www.geizhals.at/deutschland/a171952.html
  19. http://www.geizhals.at/deutschland/a171956.html
  20. http://www.geizhals.at/deutschland/a178364.html
  21. http://www.geizhals.at/deutschland/a178353.html
  22. http://www.geizhals.at/deutschland/a178375.html
  23. http://www.geizhals.at/deutschland/a204200.html
  24. http://www.geizhals.at/deutschland/a204198.html
  25. http://www.geizhals.at/deutschland/a204199.html
  26. http://www.geizhals.at/deutschland/a190403.html
  27. http://www.geizhals.at/deutschland/a190399.html
  28. http://www.geizhals.at/deutschland/a190402.html
  29. http://www.geizhals.at/deutschland/a190404.html
  30. http://www.geizhals.at/eu/a204853.html
  31. http://www.computerbase.de/news/hardware/chipsaetze/intel/2006/juni/intel_965-chipsatz_broadwater/
  32. http://www.geizhals.at/deutschland/a195032.html
  33. http://www.geizhals.at/deutschland/a180448.html
  34. http://lgodd.lge.com/fwdrv/DVD-WRITER/GSAH10N_JL11.exe
  35. http://www.liteonit.com/DOWNLOADS/ODD/SHM-165P6S/firmware/DR16MS0P.zip
  36. http://www.de.nec.de/software/2457_FW_ND-4571A_1-02win.zip
  37. http://www.plextor.be/technicalservices/downloads/firmw_750A.asp?choice=DVD-Recorders
  38. http://www.plextor.be/technicalservices/downloads/firmw_760A.asp?choice=DVD-Recorders
  39. http://www.samsung.com/support/productsupport/download/Model_Select.aspx?type=DVD-Writer&typecode=60&subtype=DVD-Writer+(Half-Height)&cmssubtypecode=6001&model=SH-S162L&filetype=FM&language=
  40. http://www.computerbase.de/forum/member.php?u=2392
  41. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=82977&highlight=DVD-BRenner+Rohlinge
  42. http://de.wikibooks.org/wiki/DVD-RAM
  43. http://upload.cdfreaks.com/rdgrimes/dvdram_xp_5021.exe
  44. http://www.computerbase.de/news/hardware/laufwerke/optische_speicher/2005/september/lightscribe_farbe_2006/
  45. http://www.geizhals.at/deutschland/?cat=cdmed&sort=artikel&bpmax=&asuch=lightscribe&filter=+Angebote+anzeigen+
  46. http://www.alternate.de/html/productDetails.html?artno=CEYZ73
  47. http://www.primeon.de/cms/front_content.php?idcatart=389&lang=1&client=1
  48. http://www.primeon.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=155
  49. http://lightscribe.com/products/index.aspx?id=105
  50. http://lightscribe.com/support/index.aspx?id=307
  51. http://www.lightscribe.com/support/index.aspx?id=305
  52. http://www.lightscribe.com/support/index.aspx?id=662
  53. http://www.lightscribe.com/support/index.aspx?id=308
  54. http://www.lightscribe.com/support/index.aspx?id=306
  55. http://www.lightscribe.com/ideas/labelgallery.aspx?id=219#
  56. http://www.fuji-magnetics.de/index.php?menu1=NEWS&menu2=FUJIFILM+UND+YAMAHA+STELLEN+DIE+LABELFLASH%99+-TECHNOLOGIE+VOR&id=111
  57. http://froogle.google.de/froogle?q=labelflash+-nero+-lightscribe&btnG=Suchen&hl=de&show=dd&scoring=p&lnk=pruser&hl=de&price1=0%2C00&price2=10&btnP=Los+geht%27s%21
  58. http://www.sonynec-optiarc.com/index_en.html
  59. http://www.computerbase.de/news/hardware/laufwerke/optische_speicher/2006/august/sony_18x-dvd-brenner/
  60. http://www.computerbase.de/forum/member.php?u=185989
  61. http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=232714
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