Einleitung
Der USB-Anschluss bekommt wieder etwas zu tun: Nachdem unser letzter USB-Stick-Test [1] inzwischen wieder zwei Monate her ist, haben wir uns erneut umgesehen und die aktuellen Flash-Speicher von fünf bekannten Herstellern eingeladen. Zu den heutigen Kandidaten zählen USB-Speicher von A-Data, Corsair, Connect 3D, Super Talent und Satron/PowerRAM. Allen Sticks gemein sollen hohe Lese-und Schreibgeschwindigkeiten sein. Doch halten die kleinen Massenspeicher, was der Packungsaufdruck verspricht? Dies gilt es im heutigen Test herauszufinden.
Die Kandidaten
Corsair FlashVoyager GT
Corsair hat unseren letzten Test nur knapp verpasst. Dafür darf der für seinen High-End-Speicher bekannte Hersteller dieses Mal den Auftakt zum neuen Testreigen geben. Zu diesem Zweck entsandte man den zur CeBIT angekündigten Nachfolger der beliebten FlashVoyager-Serie [2], den FlashVoyager GT. Corsair verspricht mit einer Lesegeschwindigkeit von bis zu 34 MB/s und einer Schreibgeschwindigkeit von 28 MB/s höchste Leistungen. Wir werden sehen, inwiefern sich diese klangvollen Zahlen bestätigen lassen.




Der FlashVoyager GT erreichte uns mit einem durchaus als komplett zu bezeichnenden Lieferumfang. So lag dem Stick neben einem mit dem Unternehmens- und Produktlogo verzierten Lanyard auch ein USB-Verlängerungskabel bei. Dieses besitzt eine Länge von etwa 55 cm. Digital bekam der FlashVoyager GT die Freeware TrueCrypt in der Version 4.2 mitgeliefert, damit der Anwender seine wertvollen Daten auf dem Stick passwortgeschützt verschlüsseln kann. Der Stick selbst besitzt eine wasserdichte Gummihülle. Diese macht den Flashspeicher auch so resistent gegen Stöße, Schläge und Stürze, dass man – laut Hersteller – den FlashVoyager GT noch betreiben konnte, nachdem ein SUV darüber gefahren ist. Leider birgt diese sichere Gummihülle auch einen Nachteil. Der Stick kann durch seine Breite nicht in nahe beieinander liegenden USB-Ports betrieben werden, wenn im Nachbarport bereits ein USB-Gerät steckt. Das Design des griffigen Gummis ist zudem zwar FlashVoyager-typisch, muss jedoch nicht zwangsläufig jedem gefallen.
Der Stick hat seit seiner Markteinführung bereits ein wenig im Preis nachgelassen. Wurde die hier getestete, größte Version mit acht Gigabyte noch vor wenigen Wochen mit 108 Euro gehandelt, so fallen derzeit nur noch etwa 94 Euro [3] an. Darüber hinaus hat Corsair noch zwei kleinere Versionen im Angebot. Während der FlashVoyager GT mit einer Kapazität von 2 Gigabyte bereits für um die 26 Euro [4] zu haben ist, wechselt die Variante mit 4 Gigabyte für weniger als 47 Euro [5] den Besitzer. Unabhängig von der Größe versieht Corsair jeden FlashVoyager GT mit einer Garantiezeit von zehn Jahren.
Connect 3D Pocket Drive
Als einer der größten Partner Samsungs im Flash-Speicher-Bereich hat auch Connect 3D sich zu einem Test bereit erklärt und uns gleich drei Sticks der „Pocket Drive“-Reihe zukommen lassen. Mit bis zu 19 MB/s beim Lesen und bis zu 17 MB/s beim Schreiben gehört die Reihe zwar nicht mehr zur Elite in Sachen Übertragungsgeschwindigkeit, doch sollte es sich auch so noch ausreichend schnell arbeiten lassen.




Im Lieferumfang des mattschwarzen Pocket Drives findet der Kunde ein ebenso schwarzes USB-Verlängerungskabel, welches seinem Namen mit einer Länge von über 90 Zentimetern durchaus gerecht wird. Auch digital findet sich auf dem als „MightyDrive“ erkannten Speicher eine Dreingabe: Mithilfe einer Software namens UDP lässt sich eine passwortgeschützte Partition einrichten. Wie dies zu bewerkstelligen ist und wie der spätere Zugriff auf die Partition erfolgt, erklärt eine englischsprachige PDF-Datei. Das Design der Pocket Drives lässt sich am besten mit dem Wort „gefällig“ bezeichnen. Das Gehäuse besteht aus mattschwarzem Kunststoff und ist am Ende gegenüber dem USB-Anschluss abgerundet. Zudem wird es an der Rundung durch eine metallene Hervorhebung aufgelockert. In dieser Hervorhebung befinden sich die grüne LED zur Statusanzeige sowie die Angabe der Speicherkapazität des USB-Sticks. Auch die Öse zum Befestigen an ein Lanyard oder Schlüsselbund besteht aus Metall und ragt an einer Seite der Rundung aus dem Gehäuse hervor.
Connect 3Ds Pocket Drives sind nach Angaben des Herstellers in Kapazitäten zwischen 256 MB und 4 GB im Handel erhältlich. Die ebenfalls bei Geizhals.at gelistete Version mit 128 MB [6] dürfte demnach nicht der aktuellen Serie angehören. Die Preise für die aktuellen Modelle belaufen sich auf etwa 10 Euro für 256 MB [7] und 6 Euro für 512 MB [8] (nicht mehr verfügbar). Die von uns getesteten Modelle gehen für circa 11 Euro (1 GB) [9], 16 Euro (2 GB) [10] und 29 Euro (4 GB) [11] über den virtuellen Ladentisch.
Satron PowerRAM 3.0
Überaus testbegeistert zeigte sich auch der österreichische Hersteller Satron, dessen USB-Sticks aus der PowerRAM-Reihe sich großer Beliebtheit erfreuen. Für unseren Test erhielten wir drei Modelle der aktuellen „PowerRAM 3.0“-Reihe, welche Geschwindigkeiten von bis zu 30 MB/s lesend und bis zu 22 MB/s schreibend erreichen soll.




Die Blisterverpackung des PowerRAM 3.0 beinhaltet neben dem „UltraHighSpeed“-Speicherstift keinerlei Zugaben. Verlängerungskabel, Lanyards oder eine kurze Bedienungsanleitung sucht der Käufer vergebens. Dasselbe trifft auch auf ab Werk gespeicherte Software auf dem Stick zu. Es findet sich jedoch ein Hinweis auf der Packung, dass Programme zum Passwortschutz, Laufwerksaufteilung oder zum Packen der auf dem Stick zu speichernden Dateien als kostenlose Downloads auf der Herstellerseite zu finden sind. Der PowerRAM 3.0 selbst besitzt ein einfaches, schnörkelloses Design. Die dunkle Kunststoffhülle ist leicht transparent, so dass man das Innere des Sticks sehen kann, wenn man ihn gegen das Licht hält. Auch die rote Aktivitäts-LED, welche sich an der Seite unter der Öffnung zum Befestigen des USB-Sticks an ein Schlüsselbund oder ein Lanyard befindet, verbirgt sich unter der glatten Oberfläche.
Satrons PowerRAM 3.0 ist in sechs verschiedenen Kapazitäten erhältlich. Während die Modelle mit 256 MB (nicht gelistet), 512 MB (circa 18 Euro [12]) und 1 GB (etwa 16 Euro [13]) jedoch mit maximalen Geschwindigkeiten von 26 MB/s beim Lesen und 17 MB/s beim Schreiben angegeben sind, sollen die Sticks mit 2 GB (circa 27 Euro [14]), 4 GB (etwa 41 Euro [15]) und 8 GB (rund 100 Euro [16]) auf die volle Geschwindigkeit zurückgreifen können. Allen gemein ist eine fünf Jahre währende Herstellergarantie.
Satron SafeStick 3.0
Zusätzlich zum PowerRAM 3.0 erhielten wir von Satron auch zwei Modelle der SafeStick-3.0-Serie. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um einen PowerRAM-3.0-USB-Stick in einem robusten Gummigehäuse. Damit ist der Speicherstift ähnlich wie der FlashVoyager (GT) von Corsair und Patriots Xporter XT stoßfest, staub- und wasserdicht – letzteres natürlich nur, wenn die Kappe aufgesetzt ist.




Ähnlich wie beim PowerRAM 3.0 erhält der Kunde auch hier kaum Zubehör zum Speicherstick. Lediglich ein ab Werk an den Stick angebrachtes Kettchen mit einem Capholder unterscheidet die Grundausrüstung des SafeSticks von der des PowerRAMs. Der Capholder dient, wie der Name schon sagt, als Aufbewahrungsort für die Kappe des USB-Sticks, wenn dieser verwendet wird, so dass die Kappe nicht verloren werden kann. Wie nicht anders zu erwarten war, ist auch der Softwareumfang nicht anders als beim PowerRAM. Wer Sicherheits- und Partitionierungsprogramme braucht, muss sie sich von der Website des Herstellers herunterladen. Gänzlich anders ist das Design des SafeSticks. In auffälligem Rot oder Blau präsentiert sich der Flash-Speicher und wird dabei auf Vorder- und Rückseite von schwarz-gelben Logos verziert. Mangels transparenter Hülle musste auch die LED ihren Platz an der Oberfläche finden und blinkt nun in hellem Blau, wenn auf den Stick geschrieben oder vom Speicher gelesen wird.
Die „SafeStick 3.0“-Serie umfasst drei Modelle mit einem, zwei oder vier Gigabyte Speicherkapazität. Während man ab 18 Euro [17] Besitzer der kleinsten Variante werden kann, müssen für die beiden größeren Exemplare 28 Euro [18] beziehungsweise 49 Euro [19] veranschlagt werden.
SuperTalent RBST USB Flash Drive
Aus dem Hause SuperTalent erreichte uns das „Hi-Speed USB 2.0 Flash Drive“ mit ReadyBoost-Unterstützung und beworbener 200-x-Geschwindigkeit. Derzeit ist es noch etwas schwierig, offizielle Informationen auf der Hersteller-Website zu finden, da dort außer der DG-Serie und den OEM-USB-Speichern kaum etwas vermerkt ist. Über einen Hinweis-Link zum Thema ReadyBoost erreicht man jedoch die „RBST USB Drive“-Serie [20], zu welcher auch das uns vorliegende Modell zählt.




Der einen Gigabyte aufnehmende Stick kommt beim Kunden ohne jeglichen Lieferumfang an. Weder physisch noch digital bekommt man eine Beilage zum Speichermedium. Dafür jedoch kann der USB-Stick mit einem stilvollen und kompakten Äußeren punkten. Dieses besteht hauptsächlich aus schwarz lackiertem Metall und wird lediglich an den Enden von Plastikabdeckungen ergänzt. Auch die Kappe für den USB-Anschluss besteht aus Plastik. Gegenüber dem Anschluss ragt eine Öse aus halbtransparentem Kunststoff hervor, durch welche im Betrieb das Licht einer roten LED scheint. Bei der Datenübertragung blinkt die LED.
Die Ermittlung eines Preises in Deutschland gestaltet sich in Ermangelung vieler Anbieter als schwierig. Wir konnten bei einer kurzen Suche im Netz nur wenige deutsche Anbieter ausmachen, die die Sticks aus der RBST-Serie führen. So findet sich beim Online-Händler ProfiTrade [21] sowohl die hier getestete Version mit einem Gigabyte, welche derzeit für über 23 Euro gehandelt wird, als auch eine Version mit zwei Gigabyte, für die etwa 30 Euro anfallen sollen. Im Online-Shop von Bora-Computer [22] wiederum sind Versionen mit 4 GB und 8 GB Kapazität zu finden. Das 4-GB-Modell wird dort für rund 50 Euro verkauft, während die 8-GB-Variante für 80 Euro zu haben ist. Bei allen Varianten sind 15 Jahre Gewährleistung im Kaufpreis inbegriffen.
A-Data PD7
Aus der Schmiede des taiwanischen Herstellers A-Data stammt der PD7, welcher in Sache Geschwindigkeit das Spitzenmodell der „my flash“-Serie A-Datas darstellt. Das wahlweise blaue oder silberne Flash-Laufwerk ist laut Angaben des Herstellers „Enhanced for Windows ReadyBoost“ und soll Daten mit bis zu 30 MB/s lesen und mit bis zu 20 MB/s schreiben können.




Im schicken „gebürstetes Metall“-Look präsentiert sich uns der PD7, ist doch das eigentlich transparente Kunststoffgehäuse des USB-Sticks zu weiten Teilen von einer Metallschicht umgeben. Lediglich ein schmaler Streifen an den Seiten des Sticks ist nicht davon bedeckt. Auch die obligatorische Öse am Ende des USB-Sticks besteht aus dem dunklen, transparenten Kunststoff. Versteckt unter der Öse befindet sich die grüne Aktivitäts-LED. Als Lieferumfang legt A-Data zusätzlich zum Stick nur ein USB-Verlängerungskabel von etwa 55 Zentimetern Länge bei. Softwareseitig bietet A-Data dem Kunden Programme zum Partitionieren des USB-Speichers und zum Versehen der Daten mit einem Passwort. Jedoch muss diese Software, wie übrigens auch ein Handbuch zum Nutzen des Sticks und der Funktionen, erst von der Website des Herstellers heruntergeladen werden – der Stick beinhaltet keinerlei Daten.
Der RoHS-kompatible PD7 erhält vom Hersteller eine lebenslange Garantie und ist in Kapazitäten zwischen einem und sechzehn GB erhältlich. So zahlt der Kunde für die von uns getestete Variante mit einem Gigabyte etwa 15 Euro [23], während das Modell mit zwei Gigabyte bereits ab 23 Euro [24] den Besitzer wechselt. Vier Gigabyte kosten den Kunden etwa 44 Euro [25], während ein acht Gigabyte großer Speicherstick für 80 Euro [26] über den Ladentisch geht. Für das größte Modell mit 16 GB Speicherplatz fallen stolze 210 Euro [27] an.
Technische Daten
| PD7 | FlashVoyager GT | PowerRAM 3.0 | SafeStick 3.0 | PocketDrive | RBST USB Flash Drive |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| allgemeine Angaben | ||||||
| Hersteller | A-Data [28] | Corsair [29] | Satron [30] | Satron [29] | Connect 3D [31] | SuperTalent [19] |
| Kapazitäten | 1 GB – 16 GB | 2 GB – 8 GB | 256 MB – 8 GB | 1 GB – 4 GB | 512 MB – 4 GB | 1 GB, 2 GB |
| Abmessungen in mm (l*b*t) | 66,0*19,0*10,0 | 76,0*24,0*15,0 | 69,0*17,0*9,0 | 69,0*19,0*11,0 | 71,0*18,0*7,0 | 68,0*16,0*7,0 |
| Gehäusematerial | Metall | Gummi | Plastik | Gummi | Plastik | Plastik, Metall |
| Schreibschutz | x | x | x | x | x | x |
| Preise | Aktuelle Preise [32] | Aktuelle Preise [33] | Aktuelle Preise [34] | Aktuelle Preise [35] | Aktuelle Preise [36] | nicht gelistet |
| maximale Geschwindigkeit laut Hersteller | ||||||
| Lesen | 30 | 34 | 26 (bis 1 GB) 30 (ab 2 GB) |
30 | 19 | 30 |
| Schreiben | 20 | 28 | 17 (bis 1GB) 22 (ab 2 GB) |
22 | 17 | - |
| ReadyBoost kompatibel | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓* | ✓ |
| * Hinweis: Durch die schwankende Leistung werden die 1-GB- und 4-GB-Versionen nicht immer als kompatibel erkannt. | ||||||
Testsystem und -Bedingungen
Testsystem:
- Prozessor
- Intel Pentium 4 3,0 GHz (Northwood-Kern, 130 nm, SSE2, 512 kB Level-2-Cache)
- Motherboard
- MSI Neo FIS2R („Intel 875P“-Chipsatz, Sockel 478)
- Arbeitsspeicher
- Corsair TwinX1024-3200C2Pro (2x 512 MB, 2-3-2-5, DDR400)
- Grafikkarte
- ATi Radeon X800 XT (500/500)
- Peripherie
- JLMS XJ-HD166S – DVD-Laufwerk
- NEC ND4550A – DVD-Brenner
- 2x Hitachi 7k250 (80GB, SATA, 8MB Cache, 7200 RpM) als RAID0
- Soundkarte
- Creative Sound Blaster X-Fi Platinum
- USB-Sticks
- A-Data PD7
- Corsair FlashVoyager GT
- Connect 3D Pocket Drive
- Satron PowerRAM 3.0
- Satron SafeStick 3.0
- SuperTalent RBST USB Flash Drive
- Treiberversionen
- ATi Catalyst 7.2
- Software
- Microsoft Windows Vista Ultimate
- Microsoft DirectX 10
Bedingungen:
In diesem Test gilt es, die Leistungen der Flash-Laufwerke zu erkunden. Nachdem das Laufwerk vom Betriebssystem korrekt erkannt wurde, wird zunächst der Laufwerksbuchstabe entfernt und die darauf befindliche Partition gelöscht. Dies sorgt nicht nur für Chancengleichheit auf allen USB-Sticks, sondern ist gleichzeitig auch nötig, damit Schreibtests auf den Geräten durchgeführt werden können.
Anschließend bemühen wir die beliebten Benchmark-Programme HD-Tach 3.0.4.0 von Simpli Software [37] und Sandra XI von SiSoftware [38]. Während wir mit HD-Tach ausschließlich die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sowie die Zugriffszeiten beim sequentiellen Lesen feststellen wollen, wird mittels SiSoft Sandra sowohl die sequentielle Lese- und Schreibperformance, als auch die Leistung bei zufälligen Zugriffen ermittelt.
Benchmarks
HD-Tach 3.01
HD-Tach 3.01 - Burst-Lesegeschwindigkeit
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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HD-Tach 3.01 - Durchschn. Lesegeschwindigkeit
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Mit Corsairs FlashVoyager GT, SuperTalents RBST USB Flash Drive und A-Datas PD7 können sich gleich drei USB-Speicher aus dem heutigen Test zum bisherigen Spitzenreiter, dem JumpDrive Lightning von Lexar, gesellen und garantieren Leistung auf höchstem Niveau. Doch fast alle USB-Sticks können mit durchschnittlichen Geschwindigkeiten über 25 MB/s aufwarten und sollten damit eine zufriedenstellende Performance besitzen. Enttäuschend ist die Leistung von Connect 3Ds Pocket Drives mit einem und vier Gigabyte, deren Übertragungsgeschwindigkeit weniger als halb so hoch ist wie die der Konkurrenz.
SiSoft Sandra – Datenträgertest
SiSoft Sandra XI - Laufwerksindex Lesen
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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SiSoft Sandra XI - Durchschnitt Lesen
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Der Lesetest mit SiSoft Sandra XI bestätigt die Ergebnisse, die wir mit HD-Tach erzielten. Auch hier sind die Kandidaten von A-Data, Corsair und SuperTalent an der Spitze – gefolgt von Satrons PowerRAM mit 4 GB und dem SafeStick mit 2 GB. Leider bestätigen sich auch die unterdurchschnittlichen Ergebnisse von Connect 3Ds Pocket Drives mit 1 GB und 4 GB.
SiSoft Sandra XI - Laufwerksindex Schreiben
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Im letzten Test konnte uns Patriots Xporter XT mit seiner Schreibgeschwindigkeit von bis zu 22 MB/s überzeugen. Mit Corsairs FlashVoyager GT und Satrons 4-GB-PowerRAM 3.0 haben wir in diesem Test gleich zwei Flash-Speicher, die Patriots USB-Stick in der Schreibleistung noch überflügeln. Die 2-GB-Modelle von Connect 3Ds Pocket Drive und Satrons PowerRAM liegen mit dem ehemaligen Spitzenreiter gleichauf, während der PowerRAM mit 8 GB Kapazität und die beiden SafeSticks aus dem Hause Satron mit maximal 21 MB/s knapp dahinter liegen. Der Kandidat aus dem Hause SuperTalent konnte in unserem Test immerhin 17 MB/s, A-Datas PD7 16 MB/s erreichen. Weit abgeschlagen auf den letzten beiden Plätzen finden wir Connect 3Ds PocketDrives mit einem und vier Gigabyte.
SiSoft Sandra XI - Durchschnitt Schreiben
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Das Diagramm der durchschnittlichen Leistung der Testkandidaten spiegelt in etwa dieselbe Reihenfolge wieder wie das der maximalen Übertragungsgeschwindigkeit. Es zeigt sich aber, dass die 2-GB-Version von Connect 3Ds Pocket Drive eine wesentlich „stabilere“ Datenübertragung aufweist als die meisten Konkurrenten. Die geringe Leistung der beiden anderen Connect-3D-Sticks wird erneut bestätigt.
SiSoft Sandra XI - Zugriffszeit Schreiben
Angaben in Millisekunden
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Auch die Zugriffszeiten beim Schreiben auf den Flash-Speicher zeigen ein ähnliches Bild wie die vorangegangenen Tests. die Masse der USB-Sticks erreicht eine Zugriffszeit von 50 Millisekunden oder weniger, der 8 GB große PowerRAM und der 2 GB umfassende SafeStick verfehlen diese Marke nur sehr knapp. Abermals negativ fallen die Pocket Drives mit einem und vier Gigabyte Kapazität auf. Während die 1-GB-Version die ohnehin schon hohe Zugriffszeit des Verbatim Store'n'Go schon mehr als verdoppelt, legt die Version mit 4 GB noch einmal fast 100 Millisekunden drauf. Mit anderen Worten: Bei je drei aufeinanderfolgenden Schreibzugriffen darf der Anwender eine Sekunde Wartezeit in Kauf nehmen.
SiSoft Sandra – Wechseldatenträger
SiSoft Sandra XI - 64 MB lesen
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 512 Byte lesen
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 32 KB lesen
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 256 KB lesen
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 2 MB lesen
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 64 MB schreiben
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 512 Byte schreiben
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 32 KB schreiben
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 256 KB schreiben
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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SiSoft Sandra XI - 2 MB schreiben
Angaben in Kilobyte pro Sekunde (kB/s)
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Windows Geschwindigkeitstest
Seit der Einführung von Windows Vista im Januar 2007 gehört zu einem Flash-Speicher-Test auch die Überprüfung der ReadyBoost-Unterstützung. Leider wird bei diesem Test nur der Stick an den PC angeschlossen und überprüft, ob Windows dem Nutzer mit dieser Hardware die ReadyBoost-Funktion [39] zur Verfügung stellen kann. Angaben zur Geschwindigkeit und zur Eignung des Sticks für ReadyBoost macht Windows dabei nicht. Wer aber genauer wissen möchte, wie kompatibel sein Flash-Speicher mit den ReadyBoost-Vorgaben ist, für den hält Windows eine andere Testmöglichkeit parat. So ist es möglich, über einen Befehl in der Eingabeaufforderung die genaue Geschwindigkeit des Speichers zu messen. Voraussetzung für diese Messung sind allerdings Administrator-Rechte auf dem System.
Zum Ausführen des Tests für zufällige Lesezugriffe ruft man die Eingabeaufforderung (Start > Alle Programme > Zubehör > Eingabeaufforderung) auf und gibt folgende Befehlskette ein:
winsat disk -read -ran -ransize <<Blockgröße in Byte>> -drive <<Laufwerksbuchstabe>>
Die Blockgröße, auf die sich die ReadyBoost-Vorgaben beziehen, ist 4 KB, also 4096 Byte. Bei der Angabe des Laufwerks ist es wichtig, dass nur der Buchstabe ohne Doppelpunkt eingegeben wird. Für einen Lesetest auf Laufwerk E lautet dieser Befehl also „winsat disk -read -ran -ransize 4096 -drive e“. Genau so lässt sich auch der Schreibtest durchführen, nur dass statt „read“ der Befehl „write“ eingesetzt wird. Der Befehl lautet entsprechend:
winsat disk -write -ran -ransize <<Blockgröße in Byte>> -drive <<Laufwerksbuchstabe>>
Für ReadyBoost gibt Microsoft 512-KB-Blöcke vor, also 524288 Byte. Der vollständige Befehl für ein zu testendes Laufwerk E wäre also „winsat disk -write -ran -ransize 524288 -drive e“. Der Schreibtest kann, anders als der Lesetest, mehrere Minuten in Anspruch nehmen.
Nun wollen wir sehen, wie gut unsere Testexemplare mit den ReadyBoost-Vorgaben harmonieren. Dazu wird bei jedem der Laufwerke sowohl der Lese- als auch der Schreibtest mindestens fünf Mal durchgeführt. Der Wert des folgenden Diagramms ist der Mittelwert der Ergebnisse.
Vista - Lesegeschwindigkeit, 4 KB Blöcke
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Der Test förderte kaum Überraschungen zu Tage. Fast alle Kandidaten können sich ohne Probleme als ReadyBoost-tauglich bezeichnen. Einzig das Connect 3D Pocket Drive mit vier Gigabyte Kapazität kann nicht immer die nötige Leistung aufbringen. Denn auch wenn die durchschnittliche Geschwindigkeit mit 2,52 MB/s noch knapp über den Mindestvoraussetzungen liegt, so liegt die Performance hin und wieder ein gutes Stück unter der 2,5 MB/s-Vorgabe. Infolge dessen kann es passieren, dass der Stick ab und zu nicht verwendet werden kann. Für eine "Enhanced for Windows ReadyBoost"-Klassifizierung reicht es bei sieben der elf heute getesteten Sticks, mit den Speichern von SuperTalent und A-Data an der Spitze – sogar noch vor dem Spitzenreiter des letzten Tests, dem Lexar JumpDrive Lightning.
Vista - Schreibgeschwindigkeit, 512 KB Blöcke
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Ähnlich sind die Ergebnisse auch beim Schreibtest. Mit nur knapp über 2 MB/s liegen die 1-GB- und 4-GB-Pocket-Drives von Connect 3D zwar noch über der Mindestvorgabe für ReadyBoost-Kompatibilität, sind allerdings weit entfernt von einer möglichen "Enhanced"-Bewertung. Alle anderen Sticks des heutigen Tests sind Dank Geschwindigkeiten jenseits der 8 MB/s bestens die für die "Enhanced"-Bewertung gerüstet. Insbesondere Corsairs FlashVoyager GT sticht mit seinen über 17 MB/s mehr als deutlich aus der Masse an Sticks hervor.
Fazit
Wieder einmal stehen wir am Ende eines Artikels und wieder einmal gilt es nun, ein abschließendes Urteil für die Testteilnehmer zu finden. Beginnen wir mit dem A-Data PD7, welcher mit seinem Äußeren durchaus gefallen findet und auch in der Leseleistung überzeugen kann. Die Schreibleistung ist mit maximal 16 MB/s zwar ebenfalls nicht niedrig, erreicht aber leider nicht die vom Hersteller angegebenen 20 MB/s. Im ReadyBoost-Lesetest zeigt der Stick zudem eine höhere Leistung als der Lexar JumpDrive Lightning, unser bisheriger Spitzenkandidat.
Um eine Haaresbreite besser im ReadyBoost-Lesetest ist nur das SuperTalent RBST USB Flash Drive, welches eine ebenso hohe sequentielle Lesegeschwindigkeit wie der silberne Stick A-Datas besitzt und dazu mit einer hervorragenden Zugriffszeit bei Schreibvorgängen aufwarten kann. Der Hardwarehammer bleibt dem Stick somit nur aufgrund seiner Schreibgeschwindigkeit verwehrt, welche zwar mit maximal 17 MB/s nicht gerade gering ist, aber auch nicht zum Schnellsten auf dem Markt gehört. Etwas störend könnte darüber hinaus die im Betrieb konstant leuchtende LED des schwarzen Metallsticks sein, obgleich sie Dank ihres weiß-transparenten „Verstecks“ bereits in ihrer Intensität gedämpft wird und daher nicht so übertrieben hell leuchtet wie beim OCZ Rally² im letzten Vergleichstest.
Corsairs FlashVoyager GT wird vom Hersteller mit nahezu allem versorgt, was der USB-Stick-Käufer braucht: Ein USB-Verlängerungskabel, ein Lanyard, ein stoßfestes, staub- und wasserdichtes Gehäuse, eine mitgelieferte Software für den Passwortschutz des Flash-Speichers sowie hohe Übertragungsraten. Die von uns erreichten Werte von fast 31 MB/s beim Lesen und bis zu 24 MB/s beim Schreiben möchten wir mit der Vergabe des Hardware-Hammers belohnen. Dass wir die versprochenen Geschwindigkeiten von sehr hohen 34 MB/s lesend und 28 MB/s schreibend nicht erreichen können, begründet der Hersteller damit, dass diese Werte beim Einsatz eines nForce-4-basierenden Testsystems und einem anderen Benchmark erzielt wurden.
Die fünf vom österreichischen Hersteller Satron stammenden Sticks der PowerRAM-3.0- und SafeStick-3.0-Linien gaben sich keine Blöße und lieferten weitgehend die vom Hersteller angepriesene Leistung, was speziell bei den Schreibgeschwindigkeiten positiv auffällt. Somit ist das größte Problem der beiden Serien, dass ein Großteil der Konkurrenz ebenfalls mit diesen Geschwindigkeiten aufwarten kann und dabei gleich viel oder weniger kostet – teils sogar bei besserem Lieferumfang. Zudem gibt Satron den kleineren Speichern der PowerRAM-3.0-Reihe auch geringere Leistungen mit auf den Weg – zumindest, wenn die Angaben auf der Verpackung den tatsächlichen Leistungen ebenso entsprechen wie bei unseren Testkandidaten.
Last but not least kommen wir zu den schwarzen Sticks von Connect 3D. Aus der Schmiede Samsungs stammend, wiesen die drei Pocket Drives eine so unterschiedliche Leistung auf, dass wir gewillt sind, diese Leistungsdifferenzen auf verschiedene Fertigungszeiträume zu schieben. Denn während die Version mit einer Kapazität von zwei Gigabyte mit bis zu 26 MB/s beim Lesen vom Datenträger und 22 MB/s beim Schreiben in den Speicher deutlich über den Vorgaben Connect 3Ds liegt, können die anderen beiden Exemplare die vorgegebenen 19 MB/s beziehungsweise 17 MB/s nicht annähernd erreichen und leisten nicht einmal die Hälfte dessen, was die 2 GB-Version erreicht. Das Problem dabei ist, dass diese unterschiedliche Leistung von außen nicht ersichtlich ist – bis auf die Angabe der Kapazität gleichen sich die drei Sticks wie ein Ei dem anderen.
Angesichts des geringen Preises und der Beilagen in Form eines USB-Verlängerungskabels und einer Sicherungssoftware verleihen wir der 2-GB-Version dennoch unseren Preishammer, raten interessierten Käufern jedoch – soweit dies möglich ist – zur Überprüfung der Leistung vor dem Kauf.










