Einleitung
Eigentlich sollte sich das A7V333 schon vor ein paar Tagen mit seiner Konkurrenz von EPoX und MSI herum schlagen, doch leider schaffte es das Test-Sample nicht mehr ganz in den Test. Grund genug, das Board nun in einem ausführlichen Review etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei haben wir sowohl auf die Performance als auch die Ausstattung und erstmals auch auf den Onboard-Sound ein besonderen Blick geworfen. Schlussendlich sollte auch der CPU-Schutzmenchanismus Asus C.O.P (CPU Overheat Protection) zeigen, was in ihm steckt. An dieser Stelle vielen Dank an Asus [1], die uns die "Premium-Version" des A7V333 zur Verfügung gestellt haben.
Speicherproblematik
In unserem KT333-Review [2] bereiteten uns die Testprobanden in Punkto Speicherwahl einigen Ärger. Und so galt es auch diese Mal zuerst den optimalen Speicher und die schnellsten noch stabilen Timings für den Benchmarkparcours zu finden. Neben den schon beim letzten Mal zum Einsatz gekommenen Modulen von OCZ [3], Crucial [4] und Corsair [5] konnten wir in diesem Review des Weiteren auf Riegel von Nanya [6], Kingston [7] und Samsung [8] zurück greifen.
Nachdem wir mit der vorinstallierten Bios-Revision 1004 auf starke Stabilitätsprobleme gestoßen waren, wirkte das Update auf die Version 1007 wahre Wunder. Das Board erkannte die Speicher ohne Probleme und lief mit der Einstellung "by SPD", also den vom Speicher vorgegebenen Timings, sauber durch. Allerdings haben wir es nicht bei diesen Einstellungen belassen und versucht, aus jedem Modul bei einem Default-Takt von 166 MHz das Maximum heraus zu holen. Folgende Tabelle gibt Auskunft über die Kompabtibilität der Platine mit gängigen DDR-RAM Modulen und die auf dem A7V333 maximal möglichen Timings.
| CAS Latency | RAS to CAS | RAS to Pre. | Active Pre. | Command Rate | |
|---|---|---|---|---|---|
| Corsair XMS3000 | 2.0 | 2 | 2 | 5 | 1T |
| Samsung DDR400 | 2.0 | 3 | 2 | 5 | 1T |
| Kingston DDR333 | 2.0 | 2 | 3 | 5 | 1T |
| Nanya DDR333 | 2.0 | 2 | 2 | 5 | 1T |
Sowohl der Speicher von Corsair als auch die Nanya Module ließen sich mit den schnellsten Timings von 2-2-2-5-1 betreiben. Bei Samsung und Kingston mußten leichte Abstriche gemacht werden.
Eine negative Eigenschaft fiel uns bei unserem Test doch noch auf. Wurden die RAM-Slots 1 und 2 mit Speicher bestückt, wollte das Board auch bei ansonsten langsamsten Timings nicht mit einer Command-Rate von 1T starten. Wurden Slot 1 und 3 bestückt, lief diese Einstellung perfekt.
Für die Benchmarks haben wir uns letztendlich für den Speicher von Corsair entschieden.
Lieferumfang
Der Lieferumfang entspricht dem üblich hohen Standard, den man von Asus gewohnt ist.
- Asus A7V333
- 2x ATA66/100 Kabel
- 1x Floppy Kabel
- USB 2.0 / Game-Port Blende
- FireWire Blende
- Treiber CD (Treiber, Asus PC Probe, Asus Update)
- Manual, Quick Step Guide, Reference Card






Auch die Dokumentation ist wie immer gelungen, entscheidet sie sich im Endeffekt doch kaum von der anderer Asus-Boards. Das englischsprachige Manual umfasst praktisch jeden Aspekt, der einem im Alltag mit der Platine begegnen kann. Zusammen mit dem "Quick Step Guide" und der "Referenz Karte" sowie einem Aufkleber für das PC-Gehäuse sollten keine Fragen mehr offen bleiben.
Ausstattung
Im Prinzip ähnelt das A7V333 seinem indirekten Vorgänger, dem A7V266-E. Lediglich der nun nicht mehr auf der Platine verlötete CNR-Slot sticht sofort ins Auge. Dieser weicht zwar keinem zusätzliche PCI-Slot, schafft jedoch Platz für eine ganze Fülle an OnBoard-Komponenten. Nicht weiter tragisch, da für diesen Erweiterungsslot praktisch keine Hardware für den Endverbraucher zu bekommen ist. Ansonsten bietet das A7V333 die von Asus gewohnten Slotkombinationen. Fünf PCI-Slots und ein AGP Pro-Slot stehen bereit. Positiv ist ebenfalls der ausreichend dimensionierte Freiraum zwischen AGP-Slot und RAM-Bänken zu sehen, der einen Speicherwechsel auch bei eingesetzter Grafikkarte ermöglicht.
Auch die Positionierung der EIDE- und RAID-Ports darf als gelungen bezeichnet werden, ebenso der dicht daneben liegende Power-Connector. Unnötiger Kabelsalat kann so nachhaltig vermieden werden und der CPU-Lüfter wird in seiner Funktion nicht gestört. Etwas gewöhnungsbedürftig dürfte hingegen der Floppy-Port sein, denn dieser befindet sich relativ weit unten auf der Platine wieder.
Gleich drei Chips warten neben den PCI-Slots auf ihren Einsatz. Neben dem Sound-Codec 'CMI 8738' von C-Media befindet sich dort der USB 2.0 Chip 'VT6202' von VIA, ein Pendant zum wohl bekannteren NEC-Chip, und der FireWire-Controller.


Per mitgelieferter Slotblende werden sowohl zwei USB 2.0 als auch zwei FireWire-Schnittstellen, der Game-Port und der S/PDIF nach außen geführt.
Da Asus die Anordnung der Board-Anschlüsse recht eigen gewählt hat, wird eine angepasst ATX-Blende mitgeliefert. Neben zwei PS2-Ports finden sich sowohl 2 USB 1.1- als auch zwei USB 2.0-Ports, zwei Serielle- und eine Parallele-Schnittstelle sowie die Sound Ein- und Ausgänge fest auf dem Board verlötet.
Bezüglich der Thematik Kühlung hat Asus nun auch auf VIA-Boards die Wahl zugunsten eines passiven Kühlkörpers getroffen. So thront wie auf aktuellen nForce [9] und Pentium 4 Platinen ein massiver Alu-Kühler auf der Northbridge. Die AMD-Keep-Out Area hat Asus leider nicht ganz eingehalten, da sowohl ein Kondensator, als auch der in dieser Hinsicht zu hoch geraten Kühlkörper in diesen Bereich herein reicht. Allerdings wird nur der äußerste Bereich verletzt, so dass es eigentich kaum zu Problemen kommen sollte. Sowohl der Global Win WBK 38 als auch der Volcano 7 passten in unserem Test problemlos auf das Board.


Bios&Overclocking
Das Bios läßt sich in seinem Funktionsumfang kaum noch übertreffen. Q-Fan, Asus C.O.P., Asus Post Report (Stimme gibt über den PC-Speaker Statusmeldung aus), Power Managment - kaum ein Wunsch wird offen gelassen. So dürfen sich auch die Menüs zur Prozessor- und Speichermodifikation als äußert üppig bezeichnen. Der FSB kann von 100 auf 227MHz angehoben, die VCore bis 1,85V gesetzt werden. Das FSB/Speicher Verhältnis kann zwischen 1:1, 3:4 und 4:5 (letzerer bis 145 MHz verfügbar) gewählt werden. Auch der Speicher darf bis an seine Leistungsgrenzen hin betrieben werden. CAS Latency, RAS to CAS Delay, RAS Precharge Time und Active Precharge Delay dürfen ebenso wie Bank Interleave und die Command Rate frei gesetzt werden.
Unseren Athlon XP 1700+ konnten wir problemlos bis auf einem Takt von 1595MHz (XP1900+) bei einer VCore von 1,85 stabil laufen lassen. Der FSB lag bei 145MHz, der Crucial RAM lief mit 181 bzw 362MHz (DDR) selbst bei diesem Takt noch mit den Settings 2-2-2-5-1.
Maximal waren 149MHz bei langsamen RAM-Timings möglich. Ob jedoch letztendlich bei 1636MHz (XP2000+ = 1666MHz) die CPU oder die PCI-Geräte (38MHz) schlapp gemacht haben, war nicht festzustellen. Nichtsdestotrotz ein beachtliches Ergebnis.
Per Jumper läßt sich zusätzlich die RAM-Voltage anheben. Diese Funktion ist jedoch im Handbuch undokumentiert und auch das Bios gibt keine Auskunft über die anliegende Spannung. Wir werden diesem Umstand jedoch bei Asus nochmal genauer auf den Grund gehen. Raid sowie USB 2.0 lassen sich übrigens ebenfalls per Jumper deaktivieren.
Natürlich haben wir auch diese Mal wieder einen Blick auf den von Asus in der Vergangenheit oft heimlich hoch gesetzten Front Side Bus geworfen. Dieser taktet jedoch ordnungsgemäß mit 133,30MHz. Allerdings bietet das Board unter dem Bios Setting "System Performance" die Wahl zwischen "Optimal" und "Turbo", wobei die Turbo-Einstellung kurze Hand den FSB um 2MHz erhöht.


Asus C.O.P. und Q-Fan
Als C.O.P. (CPU Overheat Protection) bezeichnet Asus einen 'in Hardware' realisierten Schutzmechanismus, der zumindest theoretisch in der Lage ist, CPUs der Serie Athon XP vor dem Hitzetod zu bewahren. Hierzu wird die interne Temperatur-Diode des Athlon XPs ausgelesen und das gesamte System beim Überschreiten einer vordefinierten Temperatur abgeschaltet.
Um das Board auf die korrekte Funktion des Features zu testen, wurde kurzer Hand der Lüfter unter CPU-Vollast abgeschaltet. Nach ca. 30sek verabschiedete sich das System (bei ca. 73°C CPU-Temp in der Einstellung "Auto". Einstellbar im Bios von 70-100°C in 5°C-Schritten) ordnungsgemäß in den Tiefschlaf und erwachte kurz darauf ohne Probleme zu neuem Leben. Wie unsere Kollegen von Au-Ja.org [10] übrigens heraus gefunden haben, funktioniert dieser Schutz nur in einem Szenario nicht. Startet man einen Athlon XP ohne montierten Kühlkörper, wird die CPU schon in den Millisekunden vor dem Bios-Prompt glühend heiß, so dass der DIE verbrennt, noch bevor C.O.P. einschreiten kann. Der Start des Rechners mit ausgefallenem Lüfter sollte jedoch ebenso problemlos verlaufen, wie der Ausfall des Ventilator/Kühlkörpers bei laufendem Betrieb, da die erste Abwärme der CPU ohne Mühe vom Kühlkörper aufgenommen werden kann, bis Asus C.O.P. aktiv ist.
Asus C.O.P. erweist sich somit auch in der Praxis als wahrer Hardware-Retter und stellt momentan die wohl einzige Lösung zum Schutz einer Athlon XP CPU dar. Sicherlich einer der großen Pluspunkte des A7V333.
Neben diesem Feature hat Asus ein weiteres, nützliches Tool auf dem A7V333 realisiert, das Intel-Besitzer schon länger kennen: Asus Q-Fan. Diese Bios-Funktion passt die Lüfterdrehzahl automatisch der aktuellen CPU-Temperatur an und kann so lärmreduzierend wirken. Allerdings dürfte dieses Feature auf hochgezüchteten Athlon-Systemen eher selten wenn gar nicht zum Zuge kommen.
Benchmarks
Im Großen und Ganzen sind auch weiterhin die selben Benchmarks in unserem Parcours anzutreffen. Nur dem Thema OnBoard-Audio wollen wir uns von nun an ebenfalls etwas genauer widmen. So gibt der Audio Winbench 99 Aufschluss über die CPU-Belastung des Sound-Chips und der 'RightMark Audio Analyzer' erstellt ein recht aufschlussreiches Bild über die Klangqualität des verwendeten Codecs.
- Speicherperformance
- SiSoft Sandra 2002
- Office
- WinACE 2.03
- SuperPI
- Audio
- Audio Winbench 99
- RightMark Audio Analyzer
- OpenGL
- Quake3Arena (Q3bench)
- Vulpine GL Mark
- DirectX 7.0
- 3DMark 2000 1.1
- CPUMark
- DirectX 8.0
- 3DMark 2001
Testsystem
Als Testsystem kam erneut unverändert unser XP1700+ im Gespann mit der GeForce 2 Ultra von Inno3D und einem ganzen Sammelsurium von Speichermodulen zum Zuge.
- Prozessor
- AMD Athlon XP 1700+
- Motherboard
- Asus A7V333 (Revision 1.01; Bios 1007)
- Asus A7N266-C (Revision 1.03; Bios 1001.B)
- MSI KT3 Ultra ARU (Revision 1.0; Bios 5.3)
- EPoX 8K3A+ (Revision 1.03; Bios 28.3.2002)
- EPoX 8KHA+ (Revision 2.0; Bios 2.11.2001)
- Arbeitsspeicher
- 2x 256MB PC2700 Samsung DDR RAM CL2.5
- 2x 256MB PC2700 Crucial DDR RAM CL2.5
- 2x 256MB PC2700 Corsair DDR RAM CL2
- 2x 256MB PC2700 Kingston DDR RAM CL2.5
- Grafikkarte
- Peripherie
- Western Digital Caviar AC310100B
- Teac 532E
- Sonstiges
- Logitech Mouse Man Wheel Optical (USB)
- Microsoft Natural Keyboard Pro (PS2)
- Software
- Windows 2000 Professional ServicePack 2
- nVidia Detonator 23.11
- Via 4in1 Version 4.38
- DirectX 8.1
SiSoft Sandra 2002
SiSoft Sandra 2002
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
Der erste Benchmark und sofort ein erstaunter Blick auf die zuerst kompett widersprüchlichen Ergebnisse. Liegt das A7V333 in der Wertung "Int Bufferd" praktisch mit der Konkurrenz gleich auf, kann es in der Wertung "Float Buffered" klar davon ziehen. Asus scheint hier, obwohl der Corsair RAM exakt mit den selben Timings wie vormals auf dem EPoX 8K3A+ lief, das Board geringfügig besser optimiert zu haben.
WinACE
WinACE 2.11
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Nach einer eher theoretischen Leistungpräsentation in Sandra 2002 sollte WinACE die ersten Praxis-Resultate zu Tage fördern. Hier sah vor ein paar Tagen bereits der KT333 auf EPoX und MSI gut aus, und das A7V333 kann diese Ergebnis nochmals toppen. Zwar mit zwei Sekunden recht knapp doch auch nach zwei Messungen konstant schiebt sich die Platine an die erste Stelle.
SuperPI
Super PI
Angaben in Sekunden
|
Klassenunterschiede fördert auch SuperPI, eine Software zu Berechnung einer beliebigen Anzahl von PI-Nachkommastellen, nicht zu Tage. Zu ähnlich sind sich heutezutage Bios und Board-Layout der Konkurrenz. So liegen in diesem Benchmark die Boards dicht an dich. Das A7V333 liegt eine Sekunde vor dem 8K3A+ in Front, während MSI gut eine Sekunde hinterher hinkt.
Audio Winbench 99
Das erste Mal in unserem Testparcours befindet sich der Audio Winbench 99 von ZDNet. Zwar mag die Kennziffer '99' auf einen veralteten Benchmark hindeuten. Doch auch heute noch verrichtet das Programm seinen Dienst. Der Audio Winbench mißt bei verschiedensten Soundqualitäten die Belastung des Hauptprozessor. Das Resultat ist somit ein Garant für die Qualität des OnBoard-Codecs. Diese verrichten ihre Arbeit oftmals eher schlecht als recht und sind gerade auf langsameren PCs eine Zumutung für jeden Prozessor. Während Asus auf den C-Media Chip CMI8738 setzt, werkelt auf dem MSI KT3 Ultra der Realtek ALC650 mit 6-Kanal Audio.
Audio Winbench 99
Angaben in Prozent
|
Unterschiedlicher können die Ergebnisse kaum sein. Während der OnBoard-Sound des A7V333 satte 5,3% CPU-Last verursacht, begnügt sich das Realtek-Pendant mit 1,3%. Der C-Media Chip wird somit auch hier seinem recht schlechten Ruf gerecht. Denn in den letzten Wochen mehrten sich die Klagen ob seiner hohen Prozessor-Last.
Audio Analyzer
Auch der 'RightMark Audio Analyzer' feiert dieses Mal seine Premiere. Das Programm testet Sound-Chips auf ihre Qualität. Der Line-Out und Line-In der Soundkarte wird hierfür per Loop-Through-Kabel verbunden, sodass der 'Audio Analyzer' das ausgesendete und wieder augenommene Signal direkt mit einem Referenzwert vergleichen kann.
| Asus | MSI | |
|---|---|---|
| Freq. response | - | + |
| Noise level | + | o |
| Dynamic range | + | o |
| THD | - | -- |
| IMD+noise | -- | - |
| Stereo crosstalk | ++ | + |
| Overall | o | o |


Lag der C-Media-Chip, was die Performance betraf, weit hinter dem Realtek-Pendant des KT3 Ultra, so kann er in Punkto Klangqualität wieder aufschliessen. Insgesamt ergibt sich zwar bei beiden Modellen das Resultat "Average" (Durchschnittlich), die Chips haben jedoch beide ihre komplett unterschiedlichen Vor- und Nachteile.
Quake3Arena
Quake3Arena
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Quake3Arena sprach eigentlich in jedem unserer Reviews eine deutliche Sprache, ist die Engine doch speicherlastig wie kaum ein zweites Programm. Besonders kurze Latenzzeiten zahlen sich hier aus. Und so schiebt sich hier das A7V333, obwohl es in Sandra zwei Seiten vorher noch komplett anders aus sah, an die Spitze. Allerdings sind auch hier die Unterschiede eher marginal.
GLMark
Vulpine GLMark v1.1
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Vulpine stellt neben Quake3Arena auch weiterhin einen überschaubaren Benchmark dar. Allerdings haben wir uns nun endlich von der grafikkarten-lastigen Auflösung 1024x768 getrennt, da in diesem Durchlauf die Ergebnisse durch die Limitierung der GeForce2 Ultra praktisch identisch waren. Der weniger Anspruchsvolle Testdurchlauf zeigt hingegen oftmals gravierende Unterschiede auf. So läßt sich zwar auch dieses mal das 8KHA+ mit seinem Traumwert den ersten Platz nicht nehmen, das A7V333 liegt jedoch mit 0,2 FPS dicht dahinter und kann seinen Chipsatz-Kollegen gut ein FPS abnehmen.
3DMark 2000
MadOnion.com 3DMark 2000 v1.1
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Auch der etwas betagte 3DMark 2000 weist erneut eine Platine als klaren Sieger aus, das A7V333.
CPUMark
CPUMark
Angaben in Punkten
|
Gerade in dieser Disziplin hatten sowohl das EPoX 8K3A+ als auch das MSI KT3 Ultra extrem schlecht abgeschnitten. Umso erstaunter waren wir, als das A7V333 plötzlich als Spitzenreiter die Hürde nahm. Teilen muss es sich diese Position jedoch mit dem auch hier wieder exzellent abschneidenden 8KHA+ (KT266A).
3DMark 2001
MadOnion.com 3DMark 2001
Angaben in Punkten
|
Der 3DMark scheint eine der Paradedisziplinen des KT333 zu sein. Nicht nur die beiden Konkurrenz-Boards konnten sich hier bereits gut in Szene setzen, auch das A7V333 scheint sich mehr als wohl zu fühlen und übernimmt erneut und diesmal klar die Führung.
Fazit
Ohne übertreiben zu wollen, legen wir uns fest. Das A7V333 ist das beste AMD-Board aus dem Hause Asus, welches wir seit Beginn unserer Mainboard-Reviews in den Händen hielten. Die Geschwindigkeit liegt in unseren Benchmarks praktisch konstant vor der der Konkurrenz, die Stabilität war mit den verschiedensten Speicher-Modulen ausgezeichnet. Zu diesen performancebezogenen Werten gesellt sich eine exzellente (wenn auch teilweise optionale) Ausstattung. USB 2.0, FireWire, Raid und 6 Channel Audio sorgen für Anschlussfreude und den richtigen Sound im Alltagsbetrieb. Auch wenn der C-Media-Chip recht hardwarelastig ist, gehört sein Klang doch eher zu den besseren Modellen am Markt. Besitzer pfeilschneller Athlon CPUs werden über diese Manko ohnehin hinweg sehen können oder sowieso über eine Soundkarte verfügen. Weiterer Anlaß zur Freude dürfte Asus C.O.P. sein, das nun endlich einen wirksamen Schutz gegen den Hitzetod einer Athlon XP-CPU bietet. Das Feature funktioniert (bis auf den Start ohne Kühlkörper) einwandfrei und dürfte so manchem Prozessor das Leben retten. Auch das Bios bietet mit seinen unzähligen Übertaktungsoptionen und Features wie Q-Fan (über dessen Nutzen man zwar auf einem AMD-System streiten kann) keinen Anlass zur Kritik. Sagen wir fast keinen, denn einen fixen AGP/PCI Teiler hätte man der Platine doch noch spendieren können und der undokumentierte VDimm-Jumper bedarf ebenfalls noch einer Erklärung. Lieferumfang und Dokumentation lassen hingegen erneut keinen Grund für Kritik und Programme wie Asus Probe (Tool wie Motherboard Monitor) oder Asus Update, mit dem ein Bios-Download samt -Update unter Windows per Mausklick möglich ist, erleichtern die Arbeit mit der Platine ungemein. Doch all' dies hat, wie man es von Asus gewohnt ist, auch seinen Preis. Dieser erscheint im Falle des A7V333 jedoch gerechtfertigt. Nichtsdestotrotz gilt auch hier erneut das Fazit [12], das wir schon in unserem letzten Review über VIAs KT333 und PC2700 getroffen haben - Wer derzeit ein System mit DDR RAM besitzt, sollte sich ob des marginalen Performancezuwachses eine Anschaffung gründlich überlegen.
Bewertung
- Asus C.O.P
- Performance
- Stabilität
- Lieferumfang
- Ausstattung (USB 2.0/Raid/FireWire)
- Bios
- Overclocking
- Dokumentation
- C-Media 8738 sehr CPU-lastig
- kein AGP/PCI-Fix


