Vorwort
Wieder einmal haben sich fünf Mainboards für Intels Sockel478 bei uns eingefunden und durften sich unserem kritischen Blick aussetzen. Mit von der Partie waren das Gigabyte GA-8PE667 Ultra2 mit i845PE, EPoX EP-4GEAEI mit i845GE, Intels D845PEBT2 mit i845PE, sowie Intels D845GEBV2 mit i845GE und D850EMV2 mit i850E. Sie alle durften sich durch unseren Benchmarkparcours schlagen und das GA-8PE667, EP-4GEAEI und D845PEBT2 möchten wir in diesem Roundup ausführlich vorstellen. Das EP-4GEAEI mit i845GE durfte dabei sowohl seine Stärken mit einer GeForce4 Ti4600 als auch die eventuellen Schwächen der onboard Grafik unter Beweis stellen.
Die Chipsätze
| Features | Intel 850E | i845E | i845PE | i845G | i845GE | E7205 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Northbridge Features | |||||||
| Northbridge | KC82850E | KC82845E | KC82845PE | KC82845G | KC82845GE | E7205 | |
| Hyper-Threading | Ja | Ja | Ja | Nein (ab B-Step) |
Ja | Ja | |
| Integrierte Grafik | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja | Nein | |
| Speichertakt | |||||||
| 100 MHz | Ja (400) | Ja | Nein | Ja | Nein | Ja | |
| 133 MHz | Ja (533) | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| 166 MHz | Nein | Nein | Ja | Ja (inoffiziell) | Ja | Nein | |
| 200 MHz | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| Asynchroner Speichertakt | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| Speicher-Slots (max) | 4 | 3 | 3 | 2 | 2 | 4 | |
| Speichersupport | |||||||
| DDR-SDRAM | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja (Dual) | |
| (Dual)-Rambus | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| AGP Support | |||||||
| 4x | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| 8x | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja | |
| Southbridge Features | |||||||
| Southbridge | 82801BA | 82801DB | 82801DB | 82801DB | 82801DB | 82801DB | |
| Festplattencontroller | |||||||
| ATA 100 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| ATA 133 | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| Anzahl PCI-Slots (max) | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | |
| USB-Ports (max) | 4 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | |
| USB 2.0 | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| Firewire | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| Sonstiges | |||||||
| I/O-Link | Hub Interface (266MB/s) | ||||||
| Features | VIA P4X333 | VIA P4X400 | SiS 645DX | SiS 648 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Northbridge Features | |||||
| Northbridge | VT8754 | VT8754 | 645DX | 648 | |
| Hyper-Threading | Keine Angaben |
Keine Angaben |
Nein (ab B-Step) |
Nein (ab B-Step) |
|
| Integrierte Grafik | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| Speichertakt | |||||
| 100 MHz | Ja (400) | Ja | Ja | Ja | |
| 133 MHz | Ja (533) | Ja | Ja | Ja | |
| 166 MHz | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| 200 MHz | Nein | Ja (inoffiziell) | Nein | Ja (inoffiziell) | |
| Asynchroner Speichertakt | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| Speicher-Slots (max) | 3 | 3 | 3 | 3 | |
| Speichersupport | |||||
| DDR-SDRAM | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| (Dual)-Rambus | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| AGP Support | |||||
| 4x | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| 8x | Nein | Ja | Nein | Ja | |
| Southbridge Features | |||||
| Southbridge | VT8235 | VT8235 | SiS 961B | SiS 963 | |
| Festplattencontroller | |||||
| ATA 100 | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| ATA 133 | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| Anzahl PCI-Slots (max) | 5 | 5 | 6 | 6 | |
| USB-Ports (max) | 6 | 6 | 6 | 6 | |
| USB 2.0 | Ja | Ja | Nein | Ja | |
| Firewire | Nein | Nein | Nein | Ja | |
| Sonstiges | |||||
| I/O-Link | V-Link (533MB/s) |
V-Link (533MB/s) |
MuTIOL (533MB/s) |
MuTIOL (1GB/s) |
|
An der Chipsatzfront gibt es dieses Mal nichts neues zu berichten, so dass sich an der alt bekannten Auflistung nichts verändert hat. Der i845GE verfügt im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem i845G, nun über offizielle DDR333 Unterstützung und die integrierte Grafik wird mit 266MHz und nicht mehr mit lediglich 200MHz betrieben. Beide Faktoren sollten sich positiv auf die 3D-Grafikleistung der onboard Grafik ausgewirkt haben, doch ob sich hierdurch wirklich Höhenflüge erreichen lassen, werden unsere Benchmarks im späteren Verlauf des Reviews klären.
Das Gigabyte GA-8PE667 Ultra2
Lieferumfang und Dokumentation
Das Gigabyte GA-8PE667 Ultra2 ist eines dieser Boards, bei dem man sich über eines ganz sicher nicht beschweren kann: Den Lieferumfang. Hier vermisst man nichts, sondern ist über die üppigen Zugaben wirklich überrascht.
- GA-8PE667 Ultra2
- GC-SATA Karte (für zusätzliche SATA-HDDs)
- SATA Stromkabel
- 3x IDE-Kabel
- 3x SATA-Kabel
- Ein Floppy-Kabel
- 4fach USB-Modul
- Audio-Modul
- Motherboard Utility CD (Ver 2.21)
- Handbuch
- Quick PC Installation Guide
- Raid Handbuch
- SATA Raid Handbuch
- Mainboard Settings Sticker
- I/O Blende




Besonders die GC-SATA Karte, mit der sich SATA-Festplatten, die sich außerhalb des PCs befinden, bequem an diesen anschließen lassen und über die sogar noch die Stromversorgung der Festplatte realisiert wird, stellt ein Extra dar, das man so bisher nirgends zu Gesicht bekam. Fehlen nur noch die SATA-Festplatten auf dem Markt, damit der Kunde diese Extras auch nutzen kann.
Auch die Dokumentation des GA-8PE667 Ultra2 kann sich mehr als sehen lassen. Drei Handbücher, ein Quick Installation Guide und ein Settings Sticker erklären, wenn zwar auch nur auf Englisch, jede Einzelheit des Mainboards und seiner Komponenten.
Der Lieferumfang des GA-8PE667 Ultra2 ist exzellent und andere Mainboards werden es schwer haben sich hiermit zu messen.
Ausstattung
Auch bei der Ausstattung lässt Gigabyte sich nicht lumpen und spendiert dem GA-8PE667 Ultra2 sechs PCI Slots, Onboard Sound mittels Realteks ALC650 AC97 Soundcodec, Onboard Promise PDC20276 Raid, Onboard Silicon Image Sil3112A SATA Raid, Onboard Intel Kenai-32 Gigabit-LAN und sechs USB2.0 Ports, von denen vier über eine mitgelieferte Slotblende nach außen geführt werden. Lediglich auf Firewire und Bluetooth wurde verzichtet, dafür wurden die anderen Komponenten aber konsequent umgesetzt und mit allen nötigen Beigaben versehen.






Zwar nur mit AGP4x Slot bestückt, aber vollkommen ausreichend, präsentiert sich das GA-8PE667 Ultra2 in einem sehr durchdachten Layout. Drei RAM-Steckplätze warten nur darauf bestückt zu werden und für Gigabyte typisch wurde bei den Anschlüssen wieder jede Menge Farbe mit ins Spiel gebracht. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber wir halten das Design durchaus für gelungen.




Der 6-Kanal Onboard Sound kann so einfach über die mitgelieferte Blende verwendet werden und auch auf einen optischen SPDIF Ausgang muss dabei nicht verzichtet werden. Ein SPDIF Eingang ist aber leider nicht vertreten.




Die GC-SATA Karte verfügt über zwei SATA-Anschlüsse und einen Stromanschluss für eine außerhalb des PCs befindliche Festplatte, die dann über diese Karte mit Strom versorgt wird. Jedoch gibt es nur einen Stromanschluß für den ersten SATA-Anschluß. Das mitgelieferte Stromkabel ermöglicht entweder den Anschluß einer SATA-Festplatte über den speziellen SATA-Poweranschluß oder aber über den normalen 4-Pin Anschluß. Die SATA-Anschlüsse des GA-8PE667 Ultra2 können aber natürlich auch ganz gewöhnlich intern im PC verwendet werden.








Auch die für Gigabyte typischen Features sind wieder mit von der Partie: Dual Bios, Multi Language Bios, Face Wizard, Q-Flash, @Bios und Easy Tune4 erleichtern den Umgang mit dem Mainboard und lassen einige Dinge leichter von der Hand gehen.




Somit kann auch die Ausstattung ähnlich wie der Lieferumfang voll und ganz überzeugen. Der ein oder andere wird sicherlich Firewire vermissen und auch wir müssen sagen, dass es doch immer wieder gern gesehen ist. Doch PATA und SATA Raid auf einem Mainboard, der üppige Lieferumfang und die gewohnt hohe Qualität der Platine lassen über diesen Umstand recht schnell hinwegsehen.




Stabilität
Auch die Stabilität des GA-8PE667 Ultra2 wußte zu überzeugen und ließ uns so keinen Grund zur Kritik. Ohne Abstürze und völlig problemlos meisterte es sämtliche Tests. Einzig auf die Wahl der Einstellung "Top Performance" im Bios musste verzichtet werden, da unsere Testplattform dann den Bootvorgang strikt verweigerte. Ob das GA-8PE667 Ultra2 in Sachen Leistung dennoch überzeugen kann, werden aber unsere Benchmarks zeigen.
Leider ist im Handbuch des GA-8PE667 Ultra 2 keine INT-Tabelle angegeben und auch auf Nachfragen bei Gigabyte konnten wir bisher keine INT-Tabelle erhalten. Die IRQs sind natürlich entweder über das Bios oder das Betriebssystem regelbar, wie sie geshared werden weiß man aber leider nicht.
Bios und Overclocking




Das gewohnt aufgeräumte Bios beinhaltet wieder alle wichtigen Funktionen und mit einem einfachen Druck von 'Strg+F1' gelangt man auch bei Gigabyte an die zuvor versteckten 'Frequency/Voltage Controls'.




Der Front-Side-Bus kann von 100-355MHz selbst gewählt werden und dürfte für jeden ambitionierten Overclocker völlig ausreichend sein. Über das Bios können zudem sämtliche Spannungen und Temperaturen ausgelesen werden und natürlich, wie bereits erwähnt, die IRQs verteilt werden.




Die AGP-Spannung kann, falls es denn erforderlich sein sollte, in 0,1V Schritten um maximal 0,3 Volt erhöht werden. Der Arbeitsspeicher kann entweder mit 266 oder aber mit 333MHz angesprochen werden, bei der Option 'Auto' wählt das Bios die vom langsamsten Speicherchip vorgegebene MHz-Zahl, indem es die Informationen des SPDs ausliest.
Die VCore kann lediglich auf 1,725 Volt angehoben werden. Dies geschieht in den gewohnten 0,025V Schritten. Für den einen oder anderen mögen 1,725 Volt sicherlich zu wenig sein, jedoch stieg die Übertaktbarkeit des Pentium4 in der Vergangenheit schon recht oft auch durch eine Erhöhung der CPU-Spannung nicht unbedingt weiter an, so dass 1,725V oft ausreichend sein sollten. Für richtige Enthusiasten ist es aber sicherlich nicht das Maß aller Dinge.
Die Spannung des Arbeitsspeichers kann um 0,1 oder 0,2 Volt erhöht werden. Diese Erhöhung sollte für die meisten auf dem Markt erhältlichen Module ausreichen, um ihnen eine optimale Leistung zu entlocken.




Glücklicherweise fehlt auch die fürs Übertakten so wichtige Funktion des AGP/PCI-Fixes nicht, so dass der Front-Side-Bus unabhängig vom Takt des PCI/AGP-Bus erhöht werden kann und keine Steckkarte ein erfolgreiches Übertakten im Keim erstickt. von 33/66 bis hin zu 50/100 ist jede erdenkliche Taktrate möglich.
Auch die RAM-Timings können nach belieben selbst eingestellt werden. Bei uns in den Tests wurden alle Benchmarks mit den Timings 5-2-2-2 und einer AGP-Aperture Size von 128MB durchgeführt.



Das Bios von Gigabyte ist außerdem multilingual und selbstverständlich können alle onboard Komponenten im Bios aktiviert bzw. deaktiviert werden. Die Zeiten, in denen so etwas über Jumper auf der Platine vorgenommen worden musste, sind schon lange vorbei.
FSB-Überprüfung:
Prozessortakt im Vergleich
Angaben in MHz
|





Das GA-8PE667 Ultra 2 übertaktet die CPU um 16MHz und liegt so mit dem EP-4GEAEI fast gleichauf an der Spitze unseres neuen Testfeldes. Der FSB beträgt 134,01MHz, so dass der QDR bei 536,04MHz liegt.
Das EPoX EP-4GEAEI
Lieferumfang und Dokumentation
Da es sich beim EP-4GEAEI nicht um die umfangreichste Version dieser Mainboardserie von EPoX handelt, kann das Board natürlich nicht ganz mit dem GA-8PE667 Ultra2 mithalten. Natürlich gibt es das EP-4GEAEI auch noch mit anderen Merkmalen bei der Ausstattung und dem Lieferumfang, jedoch beurteilen wir hier nur die uns vorliegende Version:
- EP-4GEAEI
- EP-4GEAEI Installations CD mit Norton Ghost und PC-cillin 2002
- SATA Stromkabel
- Ein IDE-Kabel
- Ein Floppy-Kabel
- COM-Port-Modul
- Handbuch
- Magic Flash und USDM Handbuch




Schon die Auflistung des Lieferumfanges zeigt, dass EPoX und Gigabyte mit diesen beiden Platinen ein unterschiedliches Marktsegment im Auge haben. Das EPoX richtet sich eindeutig an Kunden, denen es auf das reine Mainboard ankommt und die nur wenig Wert auf viele Extras legen.
Das Handbuch des EP-4GEAEI musste darunter jedoch nicht leiden und ist gewohnt übersichtlich und komplett gestaltet. So beschäftigen sich alleine 32 Seiten mit den Einstellungen des Bios. Aber auch sämtliche Anschlüsse auf dem Mainboard sind dokumentiert und verständlich dargestellt.
Das Magic Flash und Unified System Diagnostic Manager (USDM) Handbuch erklärt das einfache Flashen des Bios mit EPoX' neuer Software aus dem Windows Betrieb heraus und die Installation und Funktion des hauseigenen Diagnose Tools.
Ausstattung
Etwas überrascht ist man beim ersten Betrachten des EP-4GEAEI schon. EPoX war in der Vergangenheit dafür bekannt, oftmals auf den 2x2 12Volt Anschluß für den Pentium4 zu verzichten. Ob der hohen Anforderungen des Pentium4 3,06GHz und der sichergestellten Kompatibilität war es nun aber wohl auch für EPoX unumgänglich sich an die Spezifikationen aus dem Hause Intel zu halten. Besonders belastet und somit auch besonders heiß werden bei den neuen Prozessoren die Spannungsregulatoren und um genau ein Überhitzen dieser Bauteile zu vermeiden, hat EPoX ihnen kurzer Hand einen eigenen Lüfter spendiert, der in einigem Abstand zum Board thront und Frischluft für die Regulatoren liefern soll. Eine etwas eigenwillige Lösung, die bei optimalen Spannungsregulatoren sicherlich umgangen hätte werden können. So muss man aber eine weitere Geräuschquelle im PC hinnehmen, auch wenn der Lüfter zumindest im neuwertigen Zustand trotz seiner knapp 5000 U/min erstaunlich leise arbeitet.




Zwei RAM-Steckplätze, ein AGP4x und fünf PCI-Slots warten darauf mit leistungsstarken Komponenten versorgt zu werden. Intels ICH4 sorgt für USB2.0 Unterstützung, die EPoX aber mit lediglich zwei USB2.0 Ports ausnutzt. Bis zu sechs wären möglich gewesen. Über eine zusätzliche Slotblende, die unserer Version jedoch nicht beiliegt und somit gesondert erworben werden müsste, lassen sich aber zwei weitere Anschlüsse nach außen führen.




Onboard LAN mittels VIAs VT6105 LAN Chipsatz ist aber ebenso vertreten wie 6-Kanal Sound über den alt bekannten Realtek ALC650 AC97 Codec. Line In, Line Out und Mic In sind direkt auf dem Board verbaut. Wer mehr Anschlüsse benötigt und SPDIF sein eigenen nennen möchte, muss erneut zu einer anderen Variante des EP-4GEAEI greifen, die über diese Extras verfügt.




Da der zweite COM-Port dem VGA-Ausgang der integrierten Grafik weichen musste, legt EPoX dem Mainboard eine Slotblende bei, die diesen zweiten COM-Port beherbergt.
Zusätzlich gibt es das EP-4GEAEI auch in einer Version, die mit einem Bluetooth Modul ausgeliefert wird, das direkt an den freien USB-Anschluss auf dem Mainboard angeschlossen werden kann. Dieser USB3 getaufte Anschluss unterstützt dieses Modul bereits von Hause aus.
Erfreulich ist das neue Tool 'Magic Flash', mit dem auch EPoX auf den Zug des einfachen Bios-Flashen aufgesprungen ist. Auch weniger versierte Kunden, die sonst vor der angeblich immensen Gefahr eines Bios-Flashs zurückschrecken, werden so an die für sie ungewohnte Materie herangeführt und können leicht von Verbesserungen durch ein neues Bios profitieren. Das Unified System Diagnostic Tool (USDM) ist klein aber fein. Neben den Lüftern können auch die Temperaturen und Spannungen im PC überwacht werden und bei Überschreitung der selbst gewählten Limites schlägt USDM Alarm.



Die Möglichkeiten mit dem EP-4GEAEI sind somit eigentlich recht reichhaltig, allerdings sind viele Extras in unserer Version nicht zugegen. Wer demnach mehr möchte als Onboard Sound und LAN, muss sich eine andere Version des Mainboards heraussuchen. Den Kunden kann es dabei eigentlich nur freuen, wenn EPoX eine derart ausgefeilte Produktdifferenzierung betreibt, allerdings kann es so leicht zum Problem werden, die gewünschte Variante auch ohne langes Suchen im Handel zu finden.
Negativ fiel uns außerdem ein einzelner Kondensator in unmittelbarer Umgebung des Rentention Moduls auf. Anders als seine Kollegen ist er nicht neben dem Modul verbaut, sondern etwas ungünstig schräg versetzt vor einer Halterung des Rentention Moduls. Bei der Installation des Intel Boxed Lüfters ließ es nicht vermeiden, dass der Kondensator durch diesen leicht weggedrückt wurde.
Stabilität
Auch die Stabilität des EP-4GEAEI gibt uns keinen Anlass zur Kritik. Als problemlos und unkompliziert darf der Betreib eingestuft werden.
Da immer wieder Fragen über die IRQ Verteilung bei den getesteten Mainboards aufkamen, sei auch hier noch einmal die INT-Tabelle mit angegeben, um so mögliche Fragen zu etwaigen Instabilitäten in dieser Hinsicht schon im Vorfeld zu klären.
| A | B | C | D | E | F | G | H | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PCI Slot 1 | - | shared | - | - | - | - | - | - |
| PCI Slot 2 | - | - | shared | - | - | - | - | - |
| PCI Slot 3 | - | - | - | shared | - | - | - | - |
| PCI Slot 4 | - | - | - | - | used | - | - | - |
| PCI Slot 5 | - | - | - | - | - | used | - | - |
| AGP Slot | shared | - | - | - | - | - | - | - |
| Onboard USB HC0 | shared | - | - | - | - | - | - | - |
| Onboard USB HC1 | - | shared | - | - | - | - | - | - |
| Onboard USB HC2 | - | - | shared | - | - | - | - | - |
| Onboard USB 2.0 | - | - | - | shared | - | - | - | - |
| Onboard LAN | - | - | - | - | - | - | used | - |
| Onboard Sound | - | shared | - | - | - | - | - | - |
| SM Bus | - | shared | - | - | - | - | - | - |
Bios und Overclocking




Auch das Bios des EP-4GEAEI schickt sich an, dem geneigten Übertakter keinen Strich durch die Rechnung zu machen und erlaubt ebenfalls ein umfangreiches Setzen des AGP/PCI-Taktes. Die Option 'By subtle tuning item' gibt ein weiteres Menü frei, in dem der AGP-Takt zwischen 50 und 80MHz in 1MHz Schritten eingegeben werden kann. Dementsprechend ändert sich auch der PCI-Takt. Auch die AGP-Spannung kann großzügig in 0,1V Schritten um maximal 0,7 Volt erhöht werden.




Der 'Health Screen' liefert auch bei EPoX Aufschluss über die Temperaturen und Spannungen im System. Wie bei jedem Mainboard, lassen sich gegebenenfalls auch beim EP-4GEAEI die IRQs im Bios festlegen.




Auch der Arbeitsspeicher kann entweder mit 266MHz oder aber mit 333MHz selbst gewählt werden. Neben dieser Einstellungen können dann natürlich auch die Memory Timings munter verändert werden. In unserem Test lief der Speicher mit den Timings 5-2-2-2. Die Spannung der CPU kann um maximal 0,350V in 0,025V Schritten erhöht werden. Dies ist zumindest mehr als es das GA-8PE667 Ultra 2 erlaubt.




Sehr großzügig kann man auch die VDIMM erhöhen. Um satte 0,7 Volt maximal; mehr als in der Regel notwendig.
Die onboard Komponenten können natürlich auch beim EP-4GEAEI über das Bios aktiviert bzw deaktiviert werden.
FSB-Überprüfung:
Prozessortakt im Vergleich
Angaben in MHz
|





Das EP-4GEAEI steht dem GA-8PE667 Ultra 2 in nichts nach und übertaktet die CPU ebenfalls um 16MHz. 536,05MHz QDR Bus liefern dem 3,06GHz Prozessor einen realen Takt von 3082,26MHz.[
Das Intel D845PEBT2
Lieferumfang und Dokumentation
Schon in der Vergangenheit fielen die Mainboards von Intel nicht durch üppige Beigaben auf, doch etwas mehr als sonst hat das D845PEBT2 schon zu bieten:
- D845PEBT2
- 2x SATA-Kabel
- Superbeam Stereo-Mikrofon
- Superbeam Software und Treiber CD
- Treiber CD
- Handbuch
- I/O Blende
- Schrauben




Auffälligster und wichtigster Bestandteil des Lieferumfanges ist sicherlich das SoundMAX Superbeam Stereo-Mikrofon, das man so bei keinem anderen Hersteller im Lieferumfang wiederfindet. Mit der beiliegenden Software wird neben der Spracherkennung auch das Telefonieren über den heimischen PC zum Kinderspiel. Dem D845PEBT2 liegt folgendes Softwarepaket bei: IBM ViaVoice, VoIP Net2Phone CommCenter und ENIGMA: Rising Tide von Tesseraction Games. Mit SoundMAX Cadenza hat sich Intel so das Ziel gesetzt, besonderen Wert auf den onboard Sound und dessen Umsetzung zu legen.
Ausstattung
Etwas untypisch für ein Mainboard aus dem Hause Intel fällt auch die Ausstattung aus. Hier wird schnell klar, dass Intel sich vom alten Angebot etwas abwendet und zu neuen Ufern aufmacht. Das schicke schwarze PCB des D845PEBT2 ist eigentlich viel zu schade, um es einfach so in ein graues Gehäuse zu verbannen.
Fünf PCI-Steckplätze warten darauf benutzt zu werden und die zwei Speichersteckplätze können bis zu 2GB Arbeitsspeicher aufnehmen.




Beim Betrachten der Anschlüsse zeigt sich schnell, dass sich dieses Mainboard nicht vor so manchem Konkurrenten verstecken muss. Einer der maximal drei möglichen Firewire-Anschlüsse des Agere Systems FW323 Controllers wird direkt nach außen geführt und steht sofort zur Verfügung. Auch von den maximal möglichen sechs USB2.0 Ports liefert Intel gleich vier Stück und auch onboard LAN hat auf dem D845PEBT2 Platz gefunden. Doch besonders stechen die vielzähligen Soundanschlüsse ins Auge: Der Sechs-Kanal Sound des AD1980 Codecs liefert analoge, coaxial digitale und optisch digitale Ausgänge. Zudem stehen folgende Anschlüsse zur Verfügung: Audio rear left/right out (nur bei 6-Kanal Sound), Audio Center and Low Frequency Effects (LFE) out (nur bei 6-Kanal Sound), Line In, Front left/right out (nur bei 6-Kanal Sound), Line Out, Mikrofon In.




Doch damit nicht genug. Obwohl Intel mit dem eigenen ICH4 noch nicht auf Serial ATA aufgesprungen ist und dies erst mit dem ICH5 tun wird, bietet das D845PEBT2 SATA durch den Sil 3112A Controller von Silicon Image. Zwei SATA-Anschlüsse stehen durch diesen Controller zur Verfügung. Der Controller kann entweder zum normalen Betrieb der SATA-Festplatten genutzt werden oder aber im Raid 0 oder Raid 1 Betrieb Funktion finden.




Das Layout des D845PEBT2 weiß ebenso zu überzeugen und auch Intel setzt alle wichtigen Anschlüsse so weit wie möglich an den Rand der Platine, um eine einfache Konfiguration zu ermöglichen.




Firewire, Serial ATA, 6-Kanal Sound und Stereo-Mikrofon sind sicherlich die Highlights des D845PEBT2 und Intel beweißt zumindest bei der Ausstattung, dass man auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden kann und dabei nicht immer auf Produkte aus dem eigenen Hause zurückgreifen muss.
Einzig negativ fiel auf, dass das D845PEBT2 nur über zwei Speichersteckplätze verfügt. Hier hätte Intel ruhig einen weiteren zur Verfügung stellen können.


Stabilität
An der Stabilität des D845PEBT2 gab es während unserer gesamten Testphase nichts zu bemängeln. Ohne jedes Murren und völlig problemlos absolvierte das Mainboard unsere Tests und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.
Da immer wieder Fragen über die IRQ Verteilung bei den getesteten Mainboards aufkamen, sei auch hier noch einmal die INT-Tabelle mit angegeben, um so mögliche Fragen zu etwaigen Instabilitäten in dieser Hinsicht schon im Vorfeld zu klären.
| A | B | C | D | E | F | G | H | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| PCI Slot 1 | - | - | - | - | INT D | INT A | INT B | INT C |
| PCI Slot 2 | - | - | - | - | INT C | INT B | INT A | INT D |
| PCI Slot 3 | INT D | INT C | INT A | INT B | - | - | - | - |
| PCI Slot 4 | - | - | INT B | INT A | - | INT C | INT D | - |
| PCI Slot 5 | INT C | INT A | - | - | INT C | - | INT B | |
| AGP Slot | INT A | INT B | - | - | - | - | - | - |
| Onboard USB HC0 | INT A | - | - | - | - | - | - | - |
| Onboard USB HC1 | - | - | - | INT B | - | - | - | - |
| Onboard USB HC2 | - | - | INT C | - | - | - | - | - |
| Onboard USB 2.0 | - | - | - | - | - | - | - | INT D |
| Onboard LAN | - | - | - | - | INT A | - | - | - |
| Onboard Sound | - | INT B | - | - | - | - | - | - |
| Onboard Firewire | - | INT A | - | - | - | - | - | - |
| Onboard SATA Raid | - | - | - | - | - | INT A | - | - |
| SM Bus | - | INT B | - | - | - | - | - | - |
PCI Device sind folgendermaßen kategorisiert:
- INTA: Standardmäßig alle Steckkarten, die nur einen Interrupt benötigen, fallen in diese Kategorie. Bei fast allen Karten, die mehr als einen Interrupt benötigen, ist der erste Interrupt ebenso als INT A klassifiziert.
- INTB: Üblicherweise ist der zweite Interrupt einer Steckkarte, die zwei oder mehr Interrupts benötigt, als INT B klassifiziert.
- INTC und INTD: Üblicherweise wird der dritte Interrupt einer Steckkarte als INT C bezeichnet und der vierte ist als INT D klassifiziert.
Bios und Overclocking



Von Intel war man immer schon ein etwas mageres Bios gewohnt, da man es dem Kunden nicht so einfach gestattet die teuer erworbene CPU zu übertakten. Und so beschränkt sich auch das Bios des D845PEBT2 auf die wichtigsten Funktionen.


Doch auch hier können die onboard Komponenten aktiviert bzw. deaktiviert werden und auch die Frequenz des Arbeitsspeichers darf mitsamt den Timings individuell angepasst werden. In unseren Tests lief der Speicher mit den Timings 5-2-2-2. Intel beschränkt sich somit wirklich auf die nötigsten Optionen im Bios, gibt dem Kunden aber immerhin eingeschränkt die Möglichkeit etwas einzustellen.
FSB-Überprüfung:
Prozessortakt im Vergleich
Angaben in MHz
|





Das D845PEBT2 durfte sich natürlich keinen Ausrutscher leisten und hält sich, wie man es von einem Intel-Mainboard erwartet, sehr genau an die selbst gesetzten Vorgaben. 133,34MHz FSB und 533,38MHz QDR Bus können in keinster Weise kritisiert werden. Dass man sich an die eigentlichen Richtlinien halten kann, zeigen einige wenige Hersteller immer wieder, jedoch versuchen immer mehr Hersteller in den Benchmarks das ein oder andere Pünktchen mehr zu ergattern, indem sie den Front-Side-Bus etwas erhöhen.
Testsystem
Als Testsystem kam erneut das aufgerüstete System zum Einsatz und wir testen deshalb erneut mit dem bereits von uns getesteten Pentium4 3,06 GHz [1] mit Hyper-Threading, welches bei sämtlichen Benchmarks aktiviert ist. Als Grafikkarte setzen wir die Asus V8460 Ultra (GeForce4 Ti4600) ein, die mit den Nvidia Detonator 41.09 betrieben wird. Als Betriebssystem verwendeten wir weiterhin Windows XP Professional. Dabei ließen wir das integrierte DirectX 8.1 unverändert. Funktionen wie System Restore oder automatische Systemupdates wurden deaktiviert. Um dennoch eine normale Arbeitsumgebung zu schaffen, haben wir als Qualitätseinstellungen für die Systemoberfläche mit geglätteten Schriften und der Standard Windows XP Oberfläche gearbeitet. Da wir einen grundlegenden Vergleich zu Mainboards mit den jeweilig verwendeten Chipsätzen schaffen möchten, sind alle Werte, soweit nicht anders gekennzeichnet, in den Benchmarks unter Berücksichtigung der normalen Spezifikationen der Chipsätze ermittelt worden.
- Prozessor
- Intel Pentium 4 3,06 GHz [2] - 533MHz FSB - Hyper-Threading
- Motherboard
- Gigabyte GA-8PE667 Ultra2
- EPoX EP-4GEAEI
- Intel D845PEBT2
- Intel D845GEBV2
- Intel D850EMV2
- Arbeitsspeicher
- 2x 256MB Corsair XMS3200C2 [3]
- 2x 256MB Samsung PC1066
- Grafikkarte
- Asus V8460 Ultra (GeForce4 Ti4600)
- Peripherie
- IBM Deskstar DTLA-307030
- Philips PCCD048
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 41.09
- Intel Inf-Treiber 4.10.1012
- Intel Application Accelerator 2.2
- Software
- Windows XP Professional
- DirectX 8.1














Benchmarks
Doch schon im zweiten Test mit dem neuen Testsystem gab es eine kleine Veränderung bei den Benchmarks, da Lame 3.91 und Cinema 4D zu wenig von der Chipsatz-, sondern ausschließlich von der CPU-Leistung abhängig sind und sich immer wieder identische Ergebnisse einstellten, die somit überflüssig sind, wenn man gerade die Unterschiede der Mainboards beleuchten möchte. Sie eignen sich eher für den Vergleich von Prozessoren und werden deshalb dort auch weiterhin zum Einsatz kommen.
Bei allen anderen Tests war, wie bereits erwähnt, Hyper-Threading aktiviert. So mögen manche Anwendungen, die nicht auf Hyper-Threading optimiert sind (beispielsweise Quake 3 Arena) dadurch zwar etwas langsamer sein, als sie ohne Hyper-Threading wären, jedoch wird wohl niemand im normalen Alltag auf Hyper-Threading verzichten wenn er darüber verfügt, so dass wir es auch in diesen Benchmarks aktiviert ließen.
Nachfolgend eine kleine Übersicht:
- Synthetische Benchmarks
- Sisoft Sandra 2003 Pro
- Madonion PCMark2002
- Madonion 3DMark 2001 SE
- Vulpine GLMark 1.1
- Games
- Epic Games Unreal Tournament 2003
- NovaLogic Comanche 4
- id Software Quake 3 Arena
- Anwendungen
- Winace 2.11
- Magix MP3 Maker Platinum 3.03
- FlaskMPEG 0.6 mit DiVX 5.02
- Audio Benchmarks
- RightMark Audio Analyzer
- Audio Winbench 99
Wer die Benchmarks bei sich zu Hause selbst einmal nachvollziehen möchte, der findet einen Großteil der oben aufgelisteten Testprogramme bei uns in der Downloadsektion [4].
SiSoft Sandra 2003
- SiSoft Sandra bietet Informationen über das System in Hülle und Fülle und ist zudem in der Lage, die wichtigsten Bestandteile des PCs auf ihre Geschwindigkeit hin zu überprüfen. Als besonders nützlich stellt sich hier der sog. "Memory Benchmark" heraus, der das Zusammenspiel zwischen Speicher, Chipsatz und Prozessor ermittelt. Hier kommt es also nicht nur auf den Speichertakt und die maximale Speicherbandbreite an. Da sämtliche Daten auch über den Prozessor geschickt werden, spielen Northbridge und Frontside Bus eine ebenso wichtige Rolle. Zum Einsatz kam die SiSoft Sandra Version 2003 Pro.
- Weitere Informationen: SiSoftware.demon.co.uk [5]
- Download: ComputerBase.de [6]
Sandra 2003
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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In Sandra sind die Kandidaten erwartend dicht beieinander, was auch nicht anders zu erwarten war, da sie alle auf DDR333 im Single-Channel Betrieb setzen. Erfreulich ist die noch recht hohe Datentransferrate des i845GE bei aktivierter Onboard Grafik. Hier kann die DDR333-Unterstützung des i845GE im Vergleich zum i845G, der offiziell lediglich über DDR266 verfügte, einige Vorteile verbuchen. Leichte Geschwindigkeitsvorteile kann sich das GA-8PE667 Ultra 2 erarbeiten und ist das schnellste Mainboard mit Single-Channel DDR333.
PCMark 2002
- Der PCMark 2002 ist ein vergleichsweise neuer Benchmark, der, wie der Name schon sagt, zur Messung der gesamten Systemleistung entwickelt wurde. Hierfür führt er eine Reihe von Tests durch, die primär den Prozessor und den Arbeitsspeicher fordern. Auch die Festplatte wird auf ihre Leistungsfähigkeit hin überprüft. Auf die Veröffentlichung des Teilergebnisses haben wir jedoch verzichtet. Somit liefert uns der PCMark 2002 lediglich eine Punktzahl für die Prozessorleistung und den Arbeitspeicher.
- Weitere Informationen: MadOnion.com [7]
- Download: MadOnion.com [8]
PCMark 2002
Angaben in Punkten
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Die CPU Leistung liegt bei gleichem Prozessor nicht weit auseinander, auch wenn sich das EPoX EP-4GEAEI etwas vom Rest des Feldes absetzen kann. Auch mit aktivierter Onboard Grafik kann es noch gut mithalten.
Im Speichertest kann wieder das GA-8PE667 Ultra 2 seine Leistung voll zur Geltung bringen und schließt fast zum sehr schnellen Asus P4PE auf.
WinACE 2.11
- Neben dem wohl verbreitetsten Packformat *.zip dürfte das *.ace-Format sicherlich das beliebteste sein. Erstellt wird es in erster Linie durch den grafisch übersichtlichen und recht flinken Packer WinACE. Neben der Performance der Festplatte spielt auch beim Encoden einer gepackten Datei die Rechenleistung der CPU und erneut das Zusammenspiel aus Speicher und CPU eine wichtige Rolle. In unserem Test gilt es, mit WinACE 2.11 eine Wave-Datei (200MB) bei maximaler Kompressionsstufe zu komprimieren.
- Weitere Informationen: WinAce.com [9]
- Download: ComputerBase.de [10]
WinACE 2.11
Angaben in Minuten, Sekunden
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Lediglich mit integrierter Grafik fällt das EP-4GEAEI deutlich zurück. An die Performance der Rambus-Platinen kommt keiner der Kandidaten heran, was angesichts des Speicherdurchsatzes aber auch nicht verwunderlich ist. Alle Boards, die auf DDR333 setzen, liegen in einem Intervall von gerade einmal zwei Sekunden.
Magix Music Maker
- Um das Audio-Encoden nicht zu einseitig zu betrachten, kam in diesem Vergleichstest noch der Magix Music Maker zum Einsatz. Zum Glück des Pentium 4 bietet dieser volle SS2 Unterstützung. Wir haben auch hier die 100 MB WAV-Datei gewählt, die bereits bei Lame zum Einsatz kam.
- Weitere Informationen: Magix.com [11]
- Download: Magix.com [12] (eingeschränkte Demoversion)
Magix MP3 Maker Platinum
Angaben in Punkten
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Erstaunlich gut schneidet das EP-4GEAEI ab, dass sich im Magix Music Maker an die Spitze setzen kann und sogar die Rambus-Platinen aussticht. Die anderen Konkurrenten liegen nicht weit auseinander, auch wenn sich das Intel D845PEBT2 an die Spitze der übrigen DDR333-Platinen setzt.
Quake 3 Arena
- Quake3Arena und auf dieser Engine basierende Programme gelten als die speicherabhängigsten Spiele überhaupt. Neben den Latenzzeiten spielt hier vor allem die reine Bandbreite eine entscheidende Rolle, weshalb Rambus mit seinen bis zu 4,2 GB/s hier zumeist die Führung übernimmt. Ein nützliches Tool, dass das Benchmarken mit dieser Software enorm erleichtert, ist der Q3Bench. Hier können vordefinierte Configs sowie die gewünschten Auflösungen und Detailsstufen gewählt werden. Das Protokollieren der Ergebnisse übernimmt der fleißige Helfer ebenfalls.
- Weitere Informationen: guru3d.com [13]
- Download: G256.com [14]
Quake 3 Arena
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Einen eindeutigen 'Sieger' kann man in Quake 3 Arena nicht ausfindig machen. Munter wechseln die Boards in den jeweiligen Auflösungen ihre Plätze und schenken sich wieder einmal nicht viel in ihrer Leistung.
Die integrierte Grafik des i845GE auf dem EP-4GEAEI reicht immer noch nur für ein kurzes Spielchen für zwischendurch und dann wohl auch besser nicht in einer zu hohen Auflösung und mit zu vielen Details. Der ambitionierte Spieler wird aber mit Sicherheit nicht glücklich werden.
Vulpine GLMark
- Der GLMark aus dem Hause Vulpine stellt neben Quake3Arena die zweite OpenGL Anwendung in unserem Benchmarkparcours dar. Wir benchen hier einmal in der grafisch aufwendigen Auflösung 1024x768 unter 32Bit und einmal in 640x480 unter 16Bit, um die Hauptlast auf die Komponenten Speicher und CPU abzuwälzen.
- Weitere Informationen: GLMark.de [15]
- Download: ComputerBase.de [16]
Vulpine GLMark v1.1
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Auch im GLMark sind die Unterschiede sehr gering und im Alltagsbetrieb unmerklich. Die integrierte Grafik glänzt auch hier nicht gerade mit Geschwindigkeit, was aber vor allem auf den massiven Einsatz von Hardware T&L des Vulpine GLMark zurückzuführen ist, worüber der i845GE nicht verfügt.
3D Mark 2001 SE
- Der 3DMark 2001SE ist ohne Frage das beliebteste Programm zur Bewertung eines "Gamer-PCs". In einer Reihe synthetischer, aber recht praxisnaher Einzeltests (zum Teil basierend auf der Max Payne Engine) wird vor allem der Grafikkarte alles abverlangt. Neben der Grafikkarte werden hier CPU und Speicher bzw. deren reibungslose Kooperation besonders in den Vordergrund gestellt. Allerdings ist der Benchmark in den letzten Monaten immer öfter in die Kritik geraten, weil man ihm parteiische Messungen zu Gunsten nVidia oder andere Manipulationen zu Gunsten eines Hersteller nachweisen konnte.
- Weitere Informationen: MadOnion.com [17]
- Download: ComputerBase.de [18]
3DMark 2001 SE
Angaben in Punkten
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Gigabyte vor EPoX und Intel. Doch einen großen Unterschied machen die geringen Punktunterschiede in diesen Regionen nicht mehr aus. Lediglich das D845PEBT2 hängt in 640x480 und 16Bit etwas hinter den anderen beiden Mainboards zurück. Die integrierte Grafik kommt in keinem der beiden Tests auf hohe Punktezahlen und zeigt wieder einmal, dass sie primär wohl nur für den Office Alltag geeignet ist, wofür sie ja auch konzipiert wurde. An die Leistung eines nForce2 Chipsatzes, der ebenfalls über integrierte Grafik verfügen kann, kommt der i845GE keineswegs heran.
Unreal Tournament 2003
- In diesen Tagen ist der Nachfolger des Egoshooters UT, Unreal Tournament 2003, auch in Deutschland erhältlich. In einem Report [19] hatten wir uns bereits den Hardwareanforderungen der Demo angenommen und ein fast perfektes Umfeld für einen CPU-Test vorgefunden. Denn wie schon UT (1) ist auch UT2003 stark von Prozessor und Speicher-Anbindung, also auch dem FSB, abghängig.
- Weitere Informationen: ComputerBase.de [18]
- Download: UnrealTournament2003.com (Demoversion) [20]
Unreal Tournament 2003
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Nur in 640x480 und 32Bit im Flyby liegt das D845PEBT2 wieder etwas hinter der Konkurrenz, kann in den übrigen Tests aber gut mithalten. Die Unterschiede sind erneut ohnehin sehr gering. Der integrierten Grafik des i845GE sollte man Unreal Tournament 2003 aber nur antun, wenn man gerade einen gemütlichen DIA-Abend plant.
Comanche 4
- Comanche 4 ist ein recht neues Spiel, welches exzessiven Einsatz von den Pixelshadern moderner Grafikkarten zur Darstellung der detaillierten Landschaft, sowie des schön animierten Wassers und reflektierender Flächen macht. Bei durchschnittlichen 30 fps beträgt der Polygondurchsatz runde 6 Millionen pro Sekunde. Bei uns im Test konnten teilweise über 10 Millionen Polygone pro Sekunde dargestellt werden, was natürlich auf die starke Unterstützung der Grafikkarte durch den Prozessor zurückzuführen ist.
- Weitere Informationen: Novalogic.com [21]
- Download: Novalogic.com [22]
Comanche 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Nur um maximal 0,3 Frames pro Sekunde liegen die Ergebnisse der drei näher betrachteten Mainboards auseinander. Einen Sieger kann man auch hier nicht ausmachen. Es sieht immer mehr danach aus, als müssten diesesmal nicht die Benchmark-Ergebnisse als Kaufgrund herhalten, sondern das Preis/Leistungs-Verhältnis im Hinblick auf die gebotenen Extras.
Seti@Home
- Ab sofort beziehen wir auch bei den Mainboardtests den Textclienten von Seti@Home (3.03) ein. Aufgrund der langen Laufzeit sollte sich hier ein klares Bild über die Leistung der einzelnen Platinen ergeben. Um die Ergebnisse vergleichbar zu halten, kam immer die gleiche Work Unit mit einer Angle Range von 0,417 zum Einsatz.
- Weitere Informationen: ComputerBaseTeam.de [23]
- Download: berkeley.edu [24]
Seti@Home
Angaben in Stunden, Minuten
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Das D845GEBV2 kann sich vor den beiden neuen i845PE Mainboards platzieren und obwohl es über denselben Chipsatz wie das EP-4GEAEI von EPoX verfügt, liegt dieses doch etwas abgeschlagen am Ende des Feldes. Elf Minuten trennen diese beiden Boards, obwohl sie beide über den i845GE verfügen.
Die Boards aus dem Hause Gigabyte und Intel liegen gleich auf, jedoch leicht hinter dem P4PE von Asus, das ebenfalls mit dem i845PE bestückt ist.
FlaskMPEG
- Natürlich durften die Prozessoren auch zeigen, was beim Encoden von Videos in ihnen steckt. Hierfür durfte jeder der Kontrahenten ein 451MB großes MPEG1 Video mittels Flask in das DiVX (MPEG4) Format bringen. Die im Durchschnitt erreichte Framerate wurde auf Papier festgehalten. Es wurde mit High Quality Bikubischer Filterung gearbeitet, wobei lediglich der Video-Stream bearbeitet wurde. Der Audiostream blieb dagegen unverarbeitet. Als iDCT kam MMX zum Einsatz, da alle Testkandidaten diese Multimedia Befehlserweiterung voll unterstützen.
- Weitere Informationen: FlaskMPEG.net [25]
- Download: FlaskMPEG.net [26]
Flask - MPEG4 Encoding
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Gigabyte und EPoX im Formationsflug, Intel knapp dahinter. Die integrierte Grafik kostet erneut Leistung, da der Speicherdurchsatz durch die Speicheraufteilung zwischen Grafikeinheit und Prozessor geringer wird.
Audio Analyzer
- Der Audio Analyzer testet Sound-Chips auf ihre Qualität. Der Line-Out und Line-In der Soundkarte werden hierfür per Loop-Through-Kabel verbunden, sodass der 'Audio Analyzer' das ausgesendete und wieder aufgenommene Signal direkt mit einem Referenzwert vergleichen kann. In diesem Test kam die Version 4.3 zum Einsatz.
- Weitere Informationen: RightMark.org [27]
- Download: RightMark.org [28]
| Modell | Gesamtergebnis | |
|---|---|---|
| Gigabyte GA-8PE667 Ultra2 | Gut | [color=red]Detailiertes Ergebnis [29] |
| EPoX EP-4GEAEI | Gut | [color=red]Detailiertes Ergebnis [30] |
| Intel D845PEBT2 | Durchschnitt | [color=red]Detailiertes Ergebnis [31] |
| Intel D845GEBV2 | Durchschnitt | Detailiertes Ergebnis [32] |
| Intel D850EMV2 | Durchschnitt | Detailiertes Ergebnis [33] |
| Asus P4G8X | Gut | Detailiertes Ergebnis [34] |
| Asus P4PE | Schlecht | Detailiertes Ergebnis [35] |
| Asus P4T533 | Durchschnitt | Detailiertes Ergebnis [36] |
Der ALC650 Chipsatz von Realtek mit AC97 Codec erhält wie in der Vergangenheit eine gutes Gesamtergebnis. Die Intel Mainboards, die auf SoundMAX setzen, werden nur mit Average bewertet, obwohl gerade das D845PEBT2 auf Multimedia setzt.
Audio Winbench 99
- Zwar mag die Kennziffer '99' auf einen veralteten Benchmark hindeuten. Doch auch heute noch verrichtet das Programm seinen Dienst. Der Audio Winbench mißt bei verschiedensten Soundqualitäten die Belastung des Hauptprozessor. Das Resultat ist somit ein Garant für die Qualität des OnBoard-Codecs. Diese verrichten ihre Arbeit oftmals eher schlecht als recht und sind gerade auf langsameren PCs eine Zumutung für jeden Prozessor.
- Weitere Informationen: ZDNet.de [37]
- Download: ZDNet.de [38]
Audio Winbench 99
Angaben in Prozent
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Realteks ALC650 belastet die CPU wie bei allen anderen Mainboards nur mit etwa 1,7 Prozent und auch die Intel Mainboards sind mit etwa 3 Prozent recht genügsam.
Fazit
Das Fazit fällt nicht sonderlich schwer. Knapp die beste Leistung aber vor allem bei weitem die beste Ausstattung besitzt das GA-8PE667 Ultra 2 von Gigabyte und das sogar noch zu einem fairen Preis. Die Fülle an Extras überzeugt und schlägt sich dabei nicht negativ auf die Leistung nieder. Einzig Firewire dürfte der ein oder andere Kunde schmerzlich vermissen. Ansonsten bietet das GA-8PE667 Ultra 2 wirklich alles, wenn nicht sogar noch mehr, was man derzeit braucht. Unsere Kaufempfehlung geht somit eindeutig an das GA-8PE667 Ultra 2 und wir verleihen dem Board unseren 'Hardware-Hammer'.
Das D845PEBT2 bietet neben einem schicken Design auch eine reichhaltige Ausstattung und überzeugt durch onboard Komponenten wie seinen Serial ATA Raid Controller, den Firewire Controller oder den gut umgesetzten Sound. Das Stereo-Mikrofon ist zudem ein Extra, das man sonst nicht bekommt. Dennoch muss sich das D845PEBT2 in der endgültigen Wertung knapp dem EPoX EP-4GEAEI geschlagen geben, obwohl es uns eigentlich besser gefallen hat. Die fehlenden Optionen zum Übertakten des Systems machen eine höhere Wertung aber leider zunichte. Wer auf diese Funktion verzichten kann und keine integrierte Grafik benötigt, sollte sich somit zuerst das D845PEBT2 ansehen, bevor er wegen der etwas besseren Wertung zum EP-4GEAEI greift.
Das EP-4GEAEI bietet zwar wenig Extras und auch nur die nötigste Ausstattung, überzeugt dafür aber mit seinem Preis und der integrierten Grafik, die zwar nicht zum Spielen geeignet ist, aber für den Büroalltag oder einen Zweit-PC, der nicht zum Spielen genutzt wird, voll und ganz genügt. Wer Wert auf mehr Ausstattung legt, findet bei EPoX aber auch die passende Variante dieses Boards, muss dann aber natürlich auch tiefer in die Tasche greifen. Etwas verwunderlich ist sicherlich der Lüfter über den Spannungsregulatoren, der eher eine nachträgliche Notlösung erahnen lässt als ein durchdachtes Konzept. Und auch bei der Vergabe der Interrupts nutzt EPoX nur sieben der möglichen acht Interrupts.
So findet sich in unserem Test aber eine schöne Staffelung wieder, die sortiert nach der Ausstattung am oberen Ende mit dem GA-8PE667 Ultra 2 von Gigabyte beginnt und über das D845PEBT2 von Intel dann zum EP-4GEAEI von EPoX geht.
Wertung: GA-8PE667 Ultra 2
- Ausstattung
- Silicon Image Sil3112A S-ATA Raid
- Promise PDC20276 P-ATA Raid
- GC-Karte
- OnBoard Gigabit LAN
- 6-Kanal Sound
- Dokumentation
- Stabilität
- Performance
- Design
- 6 PCI Slots
- AGP/PCI-Takt Fix
- Gigabyte Features
- Overclocking
- kein Bluetooth
- kein Firewire
Wertung: EP-4GEAEI
- Onboard Grafik
- 6-Kanal Sound
- Dokumentation
- Stabilität
- Performance
- AGP/PCI-Takt Fix
- Overclocking
- Magic Flash
- Preis
- wenig Extras
- kein Firewire
- kein Bluetooth
- kein Raid
- nur 5 PCI Slots
- Lüfter über den Regulatoren
Wertung: D845PEBT2
- Silicon Image Sil3112A S-ATA Raid
- Firewire
- 6-Kanal Sound
- SoundMAX Stereo-Mikrofon
- Design
- Dokumentation
- Stabilität
- Overclocking
- kein Bluetooth
- nur 5 PCI Slots
- nur zwei RAM-Plätze
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