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Test: KT600: MSI KT6 Delta

von Simon Knappe

Vorwort

In den letzten Monaten sah es doch tatsächlich so aus, als wenn der nForce2 - nicht zuletzt durch seine hervorragende Leistung - den Sockel A Markt fest im Griff hätte. VIA schaffte es nicht mit ihrem KT400A nVidia Paroli zu bieten. Um vielleicht doch noch den Anschluss zu erreichen, stellte VIA vor einigen Monaten erneut ein neues Mitglied ihrer Apollo-Serie vor: Der KT600 war geboren. Neben einer Weiterentwicklung des Memorycontroller - dies behauptet man zumindest - verpasste man dem Chipsatz auch eine komplett neue Southbridge, die VT8237. Mittlerweile ist wieder einige Zeit ins Land verstrichen. Doch die Reviews zu Mainboards, die diesen Chipsatz tragen, sind im Netz noch eher überschaubar. Lediglich Epox hatte mit einem Vorserienmodell (Rev. 0.3) für ein wenig Aufsehen gesorgt, und auch wir wagten einen Blick auf das frühe Sample. Will man die Produkte nun jedoch eher vor den kritischen Augen eines Testers verstecken? Wird der Chipsatz seinen Erwartungen nicht gerecht?

Ehrlich gesagt hatten auch wir die Hoffnung schon fast aufgegeben, denn trotz einer Vielzahl an Anfragen wollte uns kein Hersteller ein Mainboard mit KT600 Chipsatz zukommen lassen. Bis zu unserer Rettung und Freude sich mit dem KT6 Delta schließlich doch noch eine KT600 Platine aus dem Hause MSI bei uns einfand, welches wir auf den nächsten Seiten ein wenig näher betrachten möchten und somit doch noch eine finale Platine unserem Vorseriensample hinterher schieben können.

KT600_logo_L
KT600_logo_L

Der Via KT600

Da wir dem KT600 bereits in unserem Preview zur Vorserienplatine [1]aus dem Hause EPoX, dem EPoX 8KRA2+, einen großen Abschnitt gewidmet haben, wollen wir an dieser Stelle nicht nochmals auf dessen Features eingehen. Lieber möchten wir noch ein paar Worte über das Chaos verlieren, das ominöse Chipsatz-Steppings vor ein paar Wochen hervorgerufen haben.

KT600_BlockDiagram_L
KT600_BlockDiagram_L
KT600_Twin_L
KT600_Twin_L

Stepping-Wirrwar

Als wäre es nicht genug, dass der von uns zur CeBIT2003 herauf geschworene KT600 tatsächlich den von VIA so hoch gelobten KT400A binnen Wochen zum alten Eisen verkommen ließ, geriet die Gerüchteküche erst mit der Veröffentlichung des KT600 so richtig ins Kochen. Schon kurz vor dem Realease durch VIA hatten wir aus sicherer Quelle erfahren, dass es wohl noch einen weiteren Chipsatz für den praktisch im Sterben liegenden Sockel A geben wird und dieses Gerücht schien nun gleich doppelt zuzutreffen. Zum einen gruben unsere Kollegen den KT880 aus, der zwar zwischenzeitig sogar von VIA bestätigt wurde, jedoch noch immer in keiner inoffiziellen Roadmap, die uns bekannt ist, zu finden ist. Zum anderen verwirrten den geneigten Käufer Meldungen um die sog. CD- und CE-Steppings des KT600. Während erste Samples mit dem CD-Stepping weder besonders stabil noch leicht zu kühlen waren, sollte das neue CE-Stepping für noch etwas mehr Tempo und einen sicheren Betrieb sorgen. Pech nur für VIA, dass bereits zehntausende 'CDs' an die Hersteller verschickt worden waren und nun nicht einfach ein verbesserter Chip auf neuere Platinen verlötet werden konnte, ohne den Käufer zutiefst zu verärgern. Und dies dürfte der Grund sein, warum es besagtes CE-Stepping bisher nicht an die Öffentlichkeit geschafft hat. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, schlummert seit einiger Zeit in jedem KT600 ein CE - nur umgelabelt hat man den Chip nicht, um keinerlei Ärger mit wütenden CD-Käufern zu bekommen. Welches Stepping nun genau auf dem MSI KT6 Delta seinen Dienst verrichtet, ist aus diesem Grund nicht einwandfrei festzustellen. Auf Grund des relativ späten Produktionsdatums sollte es jedoch die neuere Revision sein. Wir werden sehen, ob der Chipsatz dem Vorseriensample des 8KRA2+ doch noch ein paar Frames und Zuverlässigkeitspünktchen abknabbern kann.

Der Chipsatz im Vergleich

An dieser Stelle wollen wir noch kurze einen Blick auf die derzeit wohl geläufigsten North- und Southbridges für den Sockel A werfen. Wer auch hier weitere Erläuterungen wünscht, sei noch einmal auf unser KT600-Preview [2] verwiesen.

Nortbridge aktueller Sockel A Chipsätze im Vergleich
Features KT600 KT400A KT333 nForce 2
400 Ultra
nForce 2
Hersteller VIA VIA VIA nVidia nVidia
Frontside-Bus
266 MHz Ja Ja Ja Ja Ja
333 MHz Ja Ja Ja* Ja Ja
400 MHz Ja Nein* Nein Ja Nein*
* Stellenweise möglich, bzw. nicht möglich
Integrierte Grafik Nein Nein Nein Nein Ja*
* Je nach Variante
Speichertakt/typ
133 MHz/DDR266 Ja Ja Ja Ja Ja
166 MHz/DDR333 Ja Ja Ja Ja Ja
200 MHz/DDR400 Ja Ja Nein Ja Ja
Asynchroner Speichertakt Ja Ja Ja Ja Ja
Speicherbestückung
Speicherkanäle 1 1 1 2 2
DIMMs pro Kanal 3 3 3 2 2
DIMMs insgesamt 3 (4GB) 3 (4GB) 3 (4GB) 3 (3 GB) 3 (3 GB)
AGP Support
4x Ja Ja Ja Ja Ja
8x Ja Ja Nein Ja Ja
Sonstiges
I/O-Link 533 MB/s
8xV-Link
533 MB/s
8xV-Link
266 MB/s
4xV-Link
800 MB/s
HyperTransport
Southbridge VT8237 VT8237
VT8235CE
VT8235
VT8233
MCP-T,
MCP
MCP-T,
MCP


Aktuelle Sockel A Southbridges im Vergleich
Southbridge VT8237 VT8235(CE) VT8233 MCP-T MCP
Hersteller VIA VIA VIA nVidia nVidia
Chipsätze KT600,
KT400A
KT400, KT333,
(KT400A)
KT333,
KT266A
nForce2,
nForce2
400 (Ultra)
nForce2,
nForce2
400 (Ultra)
Festplattencontroller
P-ATA 100 Ja/2 Ch. Ja/2 Ch. Ja/2 Ch. Ja/2 Ch. Ja/2 Ch.
P-ATA 133 Ja Ja Nein Ja Ja
S-ATA 150 Ja/2 Ports Nein Nein Nein Nein
RAID 1,0,1+0,JBOD Nein Nein Nein Nein
PCI-Busmaster 6 6 5 (6) 5 6
USB-Unterstützung
USB Ports 8 6 4 6 6
USB 2.0 Ja Ja Nein Ja Ja
Firewire Nein Nein Nein 2 Nein
LAN 1x100Mbps 1x100Mbps 1x100Mbps 2x100Mbps 1x100Mbps
Audio AC'97
6 Kanal Audio
AC'97
6 Kanal Audio
AC'97
6 Kanal Audio
AC'97 Audio
Dolby Digital
AC'97 Audio

Das MSI KT6 Delta

Mit dem KT6 Delta erreichte uns zum allerersten Mal ein Mainboard für den AMD aus dem Hause MSI. Hatten wir vorher schon einige wenige Intelboards von MSI zu bestaunen, hält nun auch der AMD-Sektor von MSI bei uns Einzug. Das MSI KT6 Delta stellt zudem unsere erste "finale" KT600-Lösung dar. Kommt nach der erfolgreichen KT3-Serie nun der nForce2-Killer?

Lieferumfang

Die Ausstattung des MSI KT6 Delta FISR2 kann sich durchaus sehen lassen. Das Paket ist zwar nicht überfüllt aber geizig war man bei MSI auch nicht. So findet der geneigte User neben seinem Board noch einige Beigaben:

Serial-ATA Kabel
Serial-ATA Kabel
HDD/FDD Kabel
HDD/FDD Kabel

Angesichts der drei vorhandenen IDE Anschlüsse hätten wir uns ein wenig mehr erhofft. Glücklicherweise passt sich auch MSI dem Trend an und legt dem Board die Kabel in gerundeter Form bei. Somit gehören die elenden Fummeleien mit den doch recht sperrigen Flachbandkabeln der Vergangenheit an.

USB Slotblech mit Diagnose-LEDs
USB Slotblech mit Diagnose-LEDs
Firewire Slotblech
Firewire Slotblech

Damit führt MSI alle drei verfügbaren Firewireports der Platine nach außen an die frische Luft. Mit den zusätzlichen USB Anschlüssen führt MSI insgesamt acht nach außen und schöpft damit die Kapazitäten der VT8237 Southbridge voll aus. Die anderen sechs Anschlüsse finden sich auf der ATX Leiste wieder. Doch dazu später mehr. Die 4 Diagnose-LEDs sind bei Fehlern eine gern gesehene Hilfe ähnlich wie die P80P Anzeige bei den Epox Boards. So muss sich der User bei Schwierigkeiten nicht vollkommen auf Beepcodes beziehen, sondern kann sich nach 16 verschiedenen LED Kombinationen auf Fehlersuche begeben.

Lieferumfang
Lieferumfang
Handbücher und Treiber
Handbücher und Treiber

Alles in allem zeigt sich das MSI KT6 Delta sehr anschlussfreudig und es bleiben praktisch keine Wünsche offen. Das Handbuch ist leider nur in englisch, jedoch ist alles leicht verständlich dargestellt, sodass die Installation selbst Leuten mit wenig Englischkenntnissen nicht vor eine unüberwindbare Hürde stellen dürfte.

Das BIOS

Mehr denn je spielt das BIOS für die Performance und Stabilität eines Mainboards eine entscheidende Rolle. Selbst der schnellste Chipsatz kann durch ein schlecht programmiertes BIOS zur lahmen Ente mutieren oder der User erhält beim Kauf nicht nur das Board, sondern auch haufenweise Probleme. Das BIOS vom MSI KT6 Delta zeigt sich im gewohnten American Megatrends Outfit und lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Sämtliche Onboard Komponenten lassen sich bei Nichtgebrauch einfach und bequem abschalten um weitere Ressourcen freizugeben. Nebenher finden sich eine ganze Reihe weiterer Optionen zur Optimierung und Feinjustage:

Option Einstellungen
SDRAM Frequency 200 / 266 / 333 / 400 MHz
SDRAM CAS Latency 1,5 / 2,0 / 2,5 / 3,0 clocks
Row Precharge Time 2 / 3 / 4 / 5 clocks
RAS Pulse Width 6 / 7 / 8 / 9 clocks
RAS to CAS Delay 2 / 3 / 4 / 5 clocks
Write Recovery Cycle 1T / 2T
Bank Interleave Disabled / 2-way / 4-way
SDRAM Burst Lenght 4QW / 8QW
SDRAM 1TCommand 1T / 2T
Fast Command Normal / Ultra
Fast R-2-R Turnaround Disabled / Enabled

Ein besonderes Augenmerk verdient die Einstellung der CAS Latency. Hier ist statt der sonst üblichen "2,0" sogar der Wert "1,5" einstellbar. Der Versuch diesen Wert bei 400MHz RAM Takt einzustellen endete trotz des guten Corsair Speichers bei uns jedoch mit einem schwarzen Bildschirm und ein Booten war erst nach einem CMOS Reset wieder möglich. Auch das 'Ultra FastCommand' konnten wir unter Standardbedingungen nicht zum Laufen bewegen. Doch auch die Overclocker kommen auf ihre Kosten:

Option Einstellungen
CPU FSB Clock 100 - 280MHz in 1MHz Schritten
CPU Ratio (Multiplier) 6 - 15x in 0,5er Schritten
CPU V-Core 1,350V - 2,300V in 0,025 bzw ab 2V in 0,1er Schritten
V-Link Voltage 2,60 / 2,70 / 2,80V
DDR Voltage 2,55 - 3,30V in 0,05er Schritten
AGP Voltage 1,55 - 2,10V in 0,05er Schritten

Keine Frage, bei den Overclocking Einstellungen übertrifft MSI sich mal wieder selbst. Insbesondere bei den Spannungseinstellungen kann der mutige Overclocker in ungeahnte Höhen greifen, um das Letzte aus seiner Hardware heraus zu holen. Jedoch hätte man sich bei MSI den Gefallen tun können und einige Werte durch einen Schutz - beispielsweise mit einem Jumper - absichern können. Denn 2,3Volt V-Core bedeuten für heutige CPUs selbst mit Wasserkühlung oft einen recht schnellen Tod. Eine kleine Kindersicherung täte hier sicherlich nicht weh.

Die Platine

Das KT6 Delta FISR2 erscheint im gewohnten blutroten PCB von MSI und fällt auch sonst durch seine zahlreichen farblichen Merkmale auf. So haben praktisch alle Anschlüsse ihre eigene Farbe bekommen und sind leicht auf dem Mainboard wiederzufinden. Lediglich die IDE- und USB Anschlüsse müssen sich die Farbe "gelb" teilen. Da der Chipsatz nur ein Single-Channel Speicherinterface erlaubt erscheinen auch die DIMM-Slots - im Gegensatz zum nForce2 - in ein und derselben Farbe.

MSI KT6 Delta FISR2
MSI KT6 Delta FISR2
MSI KT6 Delta Subsystem
MSI KT6 Delta Subsystem

Die Northbridge trägt einen Kühlkörper mit aktiver Lüftung. Im Betrieb wurde der Kühlkörper jedoch nur handwarm und so können wir auch nicht ganz nachvollziehen, wieso man hier auf eine aktive Lösung setzt, die doch immer eine zusätzliche Geräuschkulisse darstellt - auch wenn sich der Radaubruder in diesem Falle vornehm zurück hält. Zwar machte unser Vorserien-Exemplar aus dem Hause EPoX einen äußerst hitzigen Eindruck. Der Final-Version hat man allerdings kurzer Hand einen kupfernen, passiven Kühlkörper spendiert. Die Southbridge der MSI-Platine kommt komplett ohne Kühlung daher und präsentiert sich dem User völlig nackt.

Northbrigde Kühlung
Northbrigde Kühlung
VIA VT8237 Southbridge
VIA VT8237 Southbridge

Der ATX Stecker findet sich auf der oberen rechten Ecke auf der Platine wieder und stört so nicht den Luftstrom vom CPU Kühler. Neben der Northbridge befindet sich weiterer 4-poliger ATX Stecker, welchen man unbedingt benötigt, da ohne zusätzliche Stromversorgung das Board jeglichen Bootvorgang verweigert. Auch sonst ist das Layout hervorragend durchdacht. Der AGP Port sitzt weit entfernt von den DIMM-Slots, sodass es bei großen Karten alá Geforce4 Ti4600 oder FX5800 Ultra keinerlei Platzprobleme geben sollte. Zwei kleine Schönheitsfehler hat man bei MSI doch eingebaut. So gibt es auf dem Board nur 2 FAN Anschlüsse die zudem sehr weit auseinander liegen. Bei Kühlern, die eine Leitung für die Strom und eine Tacholeitung besitzen, kann es schon mal passieren, dass die Kabel zu kurz sind und auf die Tacholeitung verzichtet werden muss. Aus uns unerklärlichen Gründen hat man bei MSI auf dem KT6 Delta darüber hinaus den BIOS Chip fest verlötet. Bei einem BIOS-Schaden muss also das ganze Board umgetauscht werden. Bei praktisch alle heutigen Platinen setzt man auf eine Sockellösung. Diese Tatsache trübt ein wenig den guten Eindruck und gibt einen Minuspunkt, der nicht hätte sein müssen. Ein großes Lob können wir jedoch der ATX Blende geben. Hier hat MSI gleich 6 USB Ports nach außen geführt und die restlichen 2 Ports per Slotblech beigelegt. Neben dem RJ45 Anschluss finden sich auch die üblichen Anschlüsse auf dem Panel wieder.

AMI Bios Chip
AMI Bios Chip
ATX Panel
ATX Panel

Das Board besitzt insgesamt 5 PCI und 1 AGP Slots. Ein sechster PCI Slot wäre eine Option gewesen, ist aber aufgrund der zahlreichen OnBoard-Features nur in den wenigsten Fällen notwendig. Bis auf zwei von drei IDE Anschlüssen findet man sämtliche Anschlüsse für Serial ATA und Co. am unteren Platinenrand und sind ausnahmslos gut zu erreichen, ohne eine andere Komponente zu behindern.

Peripherie
Peripherie
Vier Serial-ATA Anschlüsse
Vier Serial-ATA Anschlüsse

Die Onboard-Chips sind über das ganze Board verteilt. GigaBit LAN wird mit einer Lösung aus dem Hause Broadcom realisiert, ist jedoch über den herkömmlichen PCI Bus angeschlossen und muss sich die Bandbreite mit den anderen Komponenten teilen. Zu den zwei Serial-ATA Kanälen der VT8237 Southbridge gesellen sich zwei weitere Kanäle des Promise SATA150 [3]hinzu, welche zudem noch die RAID-Level 0, 1 und 0+1 unterstützen. So lassen sich theoretisch 10 Festplatten an das Board anschließen. Der MSI CoreCell Chip ist ebenfalls auf der Platine zu finden und erlaubt dem User im laufenden Windows-Betrieb mittels einer mitgelieferten Software einige Einstellungen bezüglich der Performance zu verändern. Der AC97 Sound wird über einen VIA VT6309 Chip ausgegeben.

Broadcom GigaBit LAN Controller
Broadcom GigaBit LAN Controller
Promise Serial-ATA Controller
Promise Serial-ATA Controller

MSI CoreCell Chip
MSI CoreCell Chip
VIA Sound
VIA Sound

Alles in allem hat man sich bei MSI durchaus Gedanken gemacht. Die kleinen Schönheitsfehler sind zwar ärgerlich, werden aber vielleicht in der nächsten Revision behoben. Das Mainboard lag uns in der Revision 2.0 vor.

Testsystem

Testsetup


Kurz die wichtigsten BIOS Settings für das MSI KT6 Delta (BIOS Version 5.1):

Option Einstellung
Frontside-Bus 200MHz (FSB400)
Memory Frequency 200MHz (DDR400)
Systemperformance Turbo
T(RAS) 6
T(RCD) 2
T(RP) 2
CAS Latency 2.0
Command Rate 1T Command
AGP Aperture Size 128MB
AGP 8x disabled
AGP Fast Writes enabled
VDimm 2,7 V (2-2-2-6-1)

Während des gesamten Test erwies sich das Board als sehr stabil. Lediglich beim Versuch die CAS Latency auf 1,5 zu senken mussten wir den CMOS Clear Jumper zum Einsatz bringen. Selbst die Option "1T Command" ließ sich nach einer leichten Erhöhung der DIMM Spannung problemlos betreiben. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Senkung von "2T CMD" auf "1T CMD" satte 140MB/s mehr Speicherdurchsatz unter Sandra und rund 600 Punkte in 3D Mark 2001 brachte. Nicht alle RAMs machen dieses aggressive Timing mit. Deshalb sollte man beim Kauf unbedingt auf sehr guten Markenspeicher setzen, sofern man diese Timings fahren möchte. Unter "Standard-Timings" bricht das Board recht deutlich in der Leistung ein.

Benchmarks

Wer die Benchmarks bei sich zu Hause selbst einmal nachvollziehen möchte, der findet einen Großteil der oben aufgelisteten Testprogramme bei uns in der Downloadsektion [7].

SiSoft Sandra 2003 Pro


SiSoft Sandra 2003 Pro

 Int Buffered:
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
3.061
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
3.035
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
2.891
8RDA+ (nForce 2)
2.891
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
2.889
 Float Buffered:
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
2.877
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
2.834
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
2.715
8RDA+ (nForce 2)
2.713
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
2.697

Das MSI KT6 Delta legt einen klassischen Fehlstart hin. Die Platine muss sich dem gesamten Feld - wenn auch nur knapp - geschlagen geben. Die rund 3 GByte/s, welche vom Epox KT600 Vorserienmodell erreicht wurden, liegen in weiter Ferne und auch an den nForce2 Platinen führt kein Weg dran vorbei. Bis zur Spitze fehlen dem MSI etwa 6% Durchsatz. Für uns eine kleine Enttäuschung, denn wir hätten nach den Ergebnissen des Epox 8KRA2+ Previews doch ein wenig mehr erwartet. Inwieweit sich die Ergebnisse über den Parcours fortsetzen wird sich zeigen.

Cachemem

Cachemem - Latenzen

8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
221
8RDA+ (nForce 2)
222
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
222
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
265
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
265
Angaben in Nanosekunden

Die Boards mit gleichem Chipsatz liegen bei den Latenzen praktisch gleichauf. Hier ist der nForce2 einfach nicht zu schlagen und der KT600 sieht mit 17% mehr Latenzzeit relativ alt aus. Auch das KT6 Delta kann an diesem Umstand rein gar nichts ändern.

Cachemem - Durchsatz

 Schreiben:
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
1.205,0
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
1.105,0
8RDA+ (nForce 2)
1.101,2
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
985,4
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
893,6
 Lesen:
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
1.888,5
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
1.790,6
8RDA+ (nForce 2)
1.774,9
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
1.771,0
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
1.692,6

Beim Durchsatz zeigt sich ein geteiltes Bild. Fern ab der nForce2 Platinen wechseln sich das MSI KT6 Delta und das Epox 8KRA2+ im Kampf um den letzten Platz ab. Absoluter Spitzenreiter bleibt das Leadtek K7NCR18D ProII mit nForce2 Ultra 400 Chipsatz.

PC Mark 2002


PCMark2002

 CPU-Result:
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
6.860
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
6.817
8RDA+ (nForce 2)
6.815
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
6.731
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
6.705
 RAM-Result:
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
6.092
8RDA+ (nForce 2)
5.865
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
5.834
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
5.519
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
5.482
Angaben in Punkten

Ähnlich wie beim SiSoft Sandra Memorybench muss sich das MSI KT6 Delta knapp dem 8KRA2+ aus dem Hause Epox geschlagen geben. Auch hier haben die nForce2 Boards die Krone fest im Griff.

WinACE


WinACE

8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
2:52
8RDA+ (nForce 2)
2:52
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
2:56
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
2:58
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
3:00
Angaben in Minuten, Sekunden

Die Unterschiede sind denkbar gering aber auch hier findet sich das KT6 Delta am Ende des Feldes wieder. In einem relativ speicherintensiven Test wie WinACE machen sich die Defizite im Speicherdurchsatz bemerkbar. Auch wenn wir uns fragen dürfen, wann es im Alltag auf acht Sekunden Zeitunterschied ankommt.

Cinema 4D

Cinema 4D

8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
1:37
8RDA+ (nForce 2)
1:37
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
1:37
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
1:38
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
1:38
Angaben in Minuten, Sekunden

Cinema 4D scheint eher wenig aussagekräftig bezogen auf die Performance von Mainboards zu sein. Hier limitiert klar die CPU. Die Sekunde Vorsprung der nForce2 Platinen ist demnach zu vernachlässigen.

Seti@Home

Seti@Home

K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
2:12
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
2:13
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
2:18
Angaben in Stunden, Minuten

Seti@Home spricht eine deutliche Sprache. Ganze fünf Minuten mehr benötigt das MSI KT6 Delta für die Berechnung ein und derselben Workunit im Vergleich zu der Konkurrenz mit nForce2 Chipsatz. Dieser Test ist auch der zeitaufwendigste in unserem Parcours, weshalb sich kleine Schwächen hier schnell addieren.

3DMark 2001 SE

3DMark2001 SE

8RDA+ (nForce 2)
13.557
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
13.546
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
13.540
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
13.452
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
13.419
Angaben in Punkten

Wie schon in unserem letzten Review verzichten wir auf die 03er Version des 3D Marks und ziehen abermals der Vorgänger zum Vergleich heran. Das MSI liegt zwar weiterhin auf dem letzten Platz. Doch die Unterschiede der einzelnen Kontrahenten sind geringer geworden. Startet der KT600 doch noch seine große Aufholjagd?

Quake 3 Arena

Quake 3 Arena

 640x480x32 Max:
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
378,4
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
376,4
8RDA+ (nForce 2)
374,9
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
356,6
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
352,0
 1280x1024x32 Max:
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
205,1
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
202,0
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
202,0
8RDA+ (nForce 2)
202,0
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
201,9

In Quake 3 nun ein völlig unterschiedliches Bild. Unter 640x480, wo es insbesondere auf die Mainboard und RAM-Performance ankommt, verteidigt das MSI KT6 Delta seinen letzten Platz, kann sich jedoch unter 1280x1024 um ganze 3 Frames pro Sekunde absetzen. Auch wir starrten zunächst etwas ratlos auf die Frametabelle, doch die Ergebnisse waren absolut reproduzierbar. Hier scheint man bei MSI wohl besonderen Ehrgeiz in die AGP-Performance gesteckt zu haben.

Comanche 4

Comanche 4

8KRA2+ (KT600) - Fastest -
54,25
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
53,40
8RDA+ (nForce 2)
53,18
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
53,18
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
53,01

Comanche 4 scheint so etwas wie die Paradedisziplin des KT600 zu sein. Das KT6 Delta kommt zwar nicht am Epox 8KRA2+ vorbei, gegen die nForce2 Front kann es sich jedoch gut behaupten. Eine kleine Lichtung im dichten, nVidia-grünen Wald für den VIA-Chip.

UT2003

UT2003

 FlyBy:
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
169,93
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
168,22
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
168,13
8RDA+ (nForce 2)
167,96
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
167,07
 Botmatch:
K7NCR18D ProII (nForce 2 Ultra 400)
76,41
8RDA+ (nForce 2)
76,16
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
75,87
MSI KT6 Delta (KT600) - Turbo -
74,59
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
73,90

Im FlyBy Test zeigt das MSI KT6 Delta abermals, was es zu leisten im Stande ist und setzt sich mit knapp 2 Frames Vorsprung an die Spitze des Feldes. Beim Botmatch bleibt jedoch nur der vierte Platz hinter den drei nForce2 Platinen und vor dem 8KRA2+.

HD Tach

  MSI KT6 Delta EPoX 8RDA3+ Leadtek Winfast
Read Speed (Burst)
max 47019,0 KB/s 46960 KB/s 46969 KB/s
min 12464,0 KB/s 7633 KB/s 8170 KB/s
avg 35460,6 KB/s 37188,9 KB/s 36971,3 KB/s
CPU utilization 11,0% 9,3% 8,8%
Zugriffzeit 13,5ms 13,7 ms 13,4 ms

Während das MSI KT6 Delta bei den maximalen und minimalen Transferraten gegenüber der Konkurrenz mit nForce 2-Chipsatz leicht in Führung geht, liegt das Mittel doch leicht zurück. Auch in der CPU-Auslastung muss sich der KT600 hier geschlagen geben - auch wenn 11% im vollkommen erträglichen Rahmen liegen. Die Differenzen in der Zugriffszeit sind wohl eher der Messungenauigkeit anzukreiden. Besitzer der deutschen Windows XP Version mit installiertem SP1 sollten übrigens diesen Patch [25] installiert haben, um keine zu hohe Prozessorlast beim Festplattenzugriff zu haben.

MSI KT6 Delta HD Tach
MSI KT6 Delta HD Tach
Epox 8RDA3+ HD Tach
Epox 8RDA3+ HD Tach
Leadtek Winfast K7NCR18D Pro
Leadtek Winfast K7NCR18D Pro

ScienceMark 2.0

MSI KT6 Delta
(KT600)
Epox 8RDA3+
(nForce2 Ultra 400)
Memory Bandwidth (höher ist besser)
L1 Cache 19511 MB/s 21627 MB/s
L2 Cache 5626 MB/s 5818 MB/s
Memory 2745 MB/s 2717 MB/s
Cache/Memory Latency (weniger ist besser)
L1 Cache - 32byte stride 3 cycles / 1,36ns 3 cycles / 1,36ns
 
L2 Cache - 4byte stride 3 cycles / 1,36ns 3 cycles / 1,36ns
L2 Cache - 16byte stride 5 cycles / 2,27ns 5 cycles / 2,27ns
L2 Cache - 64byte stride 24 cycles / 10,68ns 24 cycles / 10,92ns
L2 Cache - 256byte stride 20 cycles / 9,07ns 20 cycles / 9,10ns
L2 Cache - 512byte stride 20 cycles / 9,07ns 20 cycles / 9,10ns
 
Memory - 4byte stride 9 cycles / 4,08ns 9 cycles / 4,09ns
Memory - 16byte stride 39 cycles / 17,69ns 32 cycles / 14,56ns
Memory - 64byte stride 138 cycles / 62,58ns 126 cycles / 57,32ns
Memory - 256byte stride 183 cycles / 82,98ns 202 cycles / 91,90ns
Memory - 512byte stride 187 cycles / 84,80ns 204 cycles / 92,81ns

ScienceMark findet sich zum ersten Mal in unserem Parcour wieder und bei der Fülle an Werten ist es nicht leicht den Überblick zu behalten. Auffällig ist auf jeden Fall, dass in diesem Benchmark die Memory Bandbreite des MSI KT6 Delta mit KT600 höher liegt als die des Epox 8RDA3+ mit nForce2. Damit widersprechen sich die Ergebnisse mit den Erfahrungen aus SiSoft Sandra und Cachemem. Die Bandbreite zum L1 Cache ist beim Epox jedoch rund 2GB pro Sekunde höher. Bei den Latenzen liegt mal das eine, mal das andere Board vorne.

Fazit

Nach diesem Test müssen wir sicherlich zwei Fazite ziehen. Als erstes ein paar Worte zum VIA KT600:

VIA hat in der Performance zwar zu nVidia aufgeholt, aber nicht eingeholt - unser Resumée aus dem EPoX-Preview bleibt somit bestehen. In dem ein oder anderen Test muss VIA weiterhin deutlich einstecken kann sich allerdings erstmals seit einer halben Ewigkeit durchaus auch einmal an die Spitze setzen. Für ein endgültiges Machtwort kann VIA nur noch auf den ominösen KT880 hoffen, der laut einigen Gerüchten zur "Abschiedstour" des Sockel A doch noch mit einem Dual-Channel Interface auftreten soll, und den Kampf um die schnellste Sockel A Platine zu Gunsten von VIA entscheiden könnte. Zurück zum Ist-Zustand, dem KT600. Denn auch wenn der Chip in der Geschwindigkeit nur selten zum nForce 2 aufschließen kann, hat er durchaus seine Berechtigung. Denn schließlich stellt er den ersten VIA-Chip dar, der den FSB400 stabil ermöglicht. Und in diesem Aspekt und der Ansteuerung von DDR400 schlug sich der Chipsatz ohne Fehl und Tadel. Doch neben der Northbridge hat VIA mit der neuen VT8237 Southbrigde eine wesentlich gewichtigere Neuentwicklung erschaffen, die sich vor nVidias MCP-T nicht verstecken braucht und sogar integriertes Serial-ATA vereint, was wir bisher nur von Intels ICH5 kennen. Nicht zuletzt aufgrund der in letzter Zeit gehäuften Probleme mit nVidas nForce 2, dem fragwürdigen Treibersupport und dem Bios-Bug [26] dürften sich Kunden, die nicht auf die letzten (unwichtigen) Zehntelframes aus sind, durchaus den Kauf einer Platine mit KT600 durch den Kopf gehen lassen.

MSI hat es mal wieder geschafft mit dem KT6 Delta FISR2 eine solide Plattform für den Sockel A zu entwickeln. In der Performance musste man sich zwar der Konkurrenz geschlagen geben, dafür trumpft das Board im Layout und in der Ausstattung auf. Jedoch sollte man die Leistung des Epox 8KRA2+ KT600 Board auch nicht überbewerten. Offensichtlich war die Platine in der Revision 0.3 als reines Presseboard gehandelt und das BIOS voll auf Leistung getrimmt. Bis auf die digitalen S/PDIF Anschlüsse wurden alle verfügbaren Anschlüsse nach außen geführt und bieten hervorragende Anschlussmöglichkeiten. Während unseres gesamten Test wies das Board keinerlei Patzer in der Stabilität auf, und meisterte sämtliche Tests ohne Zicken. Das BIOS ist übersichtlich und alle relevanten Einstellungen lassen sich bequem einstellen und das Board somit nach Herzenslust tunen. Zudem bietet das Board sehr gute Overclockingmöglichkeiten. 2,3 Volt V-Core, 3,3 Volt V-DIMM und 2,1 Volt AGP Spannung sagen eigentlich schon alles aus. Zahlen die bei einigen Usern das Herz höher schlagen lassen. Ein gutes Stück Hardware, welches für rund 120 Euro im Handel erhältlich ist.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/sneak_preview_kt600_epox_8kra2/
  2. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/sneak_preview_kt600_epox_8kra2/2/#die_northbridge
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/laufwerke/sata_raid_controller_vergleich/
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/leadtek_epox/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/nforce_2_kt400_duell/6/#epox_8rda_
  6. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/sneak_preview_kt600_epox_8kra2/
  7. http://www.computerbase.de/downloads/
  8. http://www.futuremark.com/products/pcmark2002/
  9. http://www.futuremark.com/download/?pcmark2002.shtml
  10. http://www.winace.com/
  11. http://www.computerbase.de/downloads/software/packprogramme//winace/
  12. http://www.maxon.de/
  13. http://www.computerbaseteam.de/
  14. ftp://alien.ssl.berkeley.edu/pub/setiathome-3.03.i386-winnt-cmdline.exe
  15. http://www.futuremark.com/products/3dmark2001/
  16. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks//3dmark2001_se/
  17. http://www.guru3d.com/files/q3bench/
  18. http://www.g256.com/guides/Q3Bench/
  19. http://www.novalogic.com/games.asp?GameKey=C4
  20. ftp://ftp.novalogic.com/pub/C4/C4DEMOX.EXE
  21. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/ut_2003_performance_analyse/
  22. http://www.unrealtournament2003.com/?downloads
  23. http://www.tcdlabs.com/hdtach.htm
  24. http://www.tcdlabs.com/htach261.exe
  25. http://www.computerbase.de/downloads/software/betriebssysteme//windows_xp_sp1_memory_allocation_patch/
  26. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/nvidia_nforce_2_wiederbelebung/
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