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Vorschau: Sneak Preview: KT600 auf EPoX 8KRA2+

von Christoph Becker

Einleitung

Vor knapp zwei Monaten stellte man in Taiwan bei VIA einen neuen Chipsatz vor, der die Firma endlich wieder ins rechte Licht rücken und der scheinbar übermächtigen Konkurrenz von nVidia Paroli bieten soll. Die Rede ist von VIAs neuester Waffe im Kampf um den schnellsten Chipsatz für AMDs Athlon XP-Prozessoren, den VIA Apollo KT600. Nach der Quasi-Pleite KT400 und dem vollkommen in der Versenkung verschwundenen KT400A wohl eine der letzten Chancen, noch einmal auf den Profitzug Sockel A aufzuspringen. Denn der rollt schon lange die letzten Kilometer in Richtung Abstellgleis.

KT600_main
KT600_main

Nach vielen Testberichten zu aktuellen Platinen für Intels Pentium 4 wollen wir nun also wieder einmal einen genaueren Blick auf die Neuerungen rund um den Sockel A werfen. So traf zu unserem heutigen Test der KT600 in Zusammenarbeit mit der VT8237-Southbridge auf einem EPoX 8KRA2+ ein. Das Mainboard trägt die Revisionsnummer 0.3 und ist somit ein recht frühes Vor-Serien-Modell, von dem nur eine Hand voll Exemplare auf dem Globus unterwegs sind. Wir haben für den Test sowohl einen nForce 2 als auch den offiziell FSB400 tauglichen nForce 2 Ultra 400 heran gezogen und mit den jeweils aktuellsten Bios-Versionen samt XP3200+ nochmals durch den Benchmarkparcours geschickt. Erst vor einigen Tagen hatten wir in einer Meldung darauf aufmerksam gemacht [1], dass gerade der nForce 2 auf vielen Platinen mit der Zeit immer langsamer geworden ist, um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten. Eine gute Voraussetzung für den KT600? Dieses Review wird es zeigen!

Der Chipsatz

Als Prozessorhersteller AMD den ersten Athlon XP mit einem 400MHz (real 200 MHz) schnellen Frontside-Bus ankündigte, herrschte bei den Chipsatzproduzenten kollektive Ratlosigkeit, denn kein bisher verfügbares Produkt konnte mit diesem Frontside-Bus ohne Probleme umgehen. Einzig einige Modelle von nVidias nForce 2 und VIAs KT400 beherrschten die 200MHz - allerdings zumeist nur für kurze Zeit und schon gar nicht garantiert. Nur SiS konnte bereits vor der Vorstellung der neuen Athlon XP Prozessoren mit einem FSB400 Chipsatz [2] aufwarten. Dieser ist jedoch nur auf sehr wenigen Mainboards zu finden.

KT600 Northbridge
KT600 Northbridge

Mit einiger Verspätung schickt nun also VIA den KT600 für den 200MHz-Frontside-Bus ins Rennen. Fast panikartig hatte man diesen Chipsatz im Mai vorgestellt und damit direkt auf den Flop des KT400A [3] reagiert, der seinem Vorgänger, dem KT400, bis auf den offiziellen Support von DDR400 eigentlich nichts voraus hatte und angesichts des unvermeidbaren FSB400 bei vielen Mainboardherstellern schnell wieder von der Roadmap verschwunden war. Kann der KT600 diese Serie beenden?

Die Northbridge

Werfen wir zuerst einen Blick auf die Features des KT600.

Nortbridge aktueller Sockel A Chipsätze im Vergleich
Features KT600 KT400A KT333 nForce 2
400 Ultra
nForce 2
Hersteller VIA VIA VIA nVidia nVidia
Frontside-Bus
266 MHz Ja Ja Ja Ja Ja
333 MHz Ja Ja Ja* Ja Ja
400 MHz Ja Nein* Nein Ja Nein*
* Stellenweise möglich, bzw. nicht möglich
Integrierte Grafik Nein Nein Nein Nein Ja*
* Je nach Variante
Speichertakt/typ
133 MHz/DDR266 Ja Ja Ja Ja Ja
166 MHz/DDR333 Ja Ja Ja Ja Ja
200 MHz/DDR400 Ja Ja Nein Ja Ja
Asynchroner Speichertakt Ja Ja Ja Ja Ja
Speicherbestückung
Speicherkanäle 1 1 1 2 2
DIMMs pro Kanal 3 3 3 2 2
DIMMs insgesamt 3 (4GB) 3 (4GB) 3 (4GB) 3 (3 GB) 3 (3 GB)
AGP Support
4x Ja Ja Ja Ja Ja
8x Ja Ja Nein Ja Ja
Sonstiges
I/O-Link 533 MB/s
8xV-Link
533 MB/s
8xV-Link
266 MB/s
4xV-Link
800 MB/s
HyperTransport
Southbridge VT8237 VT8237
VT8235CE
VT8235
VT8233
MCP-T,
MCP
MCP-T,
MCP

Besonders interessant ist natürlich die neue Northbridge des KT600, wenngleich die wirklichen Neuerungen mit der Lupe zu suchen sind. Auf dem Papier ist letztendlich nur der 400 MHz Frontside-Bus Support dazu gekommen. Entgegen früherer Gerüchte handelt es sich bei diesem nach wie vor um eine Single-Channel-Lösung, die jedoch laut VIA durch besonders niedrige Latenzzeiten glänzen soll und so dem nForce 2 nacheifern könnte. Was letztendlich daraus geworden ist, werden wir im weiteren Verlauf des Artikels bei den Benchmarks klären. Denn schon beim KT400A hatte man mit der "Faststream 64" Technologie geworben - eine reine Marketingblase, wie sich später herausstellen sollte.

KT600 Blockdiagramm
KT600 Blockdiagramm
KT600 Architektur
KT600 Architektur

Mit seinen 664 Pins ist auch die neue Northbridge nach wie vor mit den direkten Vorgängern KT400A und KT400 Pin-kompatibel, so dass Mainboard-Hersteller diese theoretisch auf ein bestehendes KT400 Layout verbauen können. Die Praxis sieht jedoch etwas anders aus. Denn während sich die Anzahl der Pins der Northbridge von KT400 auf KT600 nicht verändert hat, sind bei der Southbridge 62 Pins dazu gekommen. Letztendlich wäre für die Industrie nur ein Wechsel von KT400A auf KT600 ohne ein Redesign möglich - in beiden Fällen kommt die Southbridge in einem 539 Pin BGA-Package daher. Doch selbst hier gibt es Probleme. So ist die neue Southbridge zwar Pin-kompatibel mit der des KT400A, bietet jedoch mehr Features, die auch auf den Mainboards untergebracht werden wollen.

Somit mussten auch die, welche sich die Arbeit gemacht haben, ein KT400A zu entwerfen - EPoX war hier mit dem 8K9A9I [2] einer der Wenigen, die eine KT400A Platine mit VT8235CE Southbridge (der 539 Pin-Variante der sonst mit 487 Pins bestückten VT8235) entworfen und in den Handel gebracht haben - ein neues Layout für ihr KT600 Board entwerfen. Soviel also zur Pin-Kompatibliät der North- und Southbridges von VIA.

Während sich die Neuerungen bei der Northbridge des KT600 wahrlich in Grenzen halten, deutet die gestiegene Pin-Anzahl bei der Southbridge des KT600 auf ein Mehr an Features hin, die wir auf der folgenden Seite vorstellen möchten.

Die Southbridge

Mit der neuen VT8237-Southbridge stehen auch bei VIA die Zeichen auf Sturm und so präsentiert man hier erstmals einen nativen S-ATA-Controller, der ebenfalls eine RAID-Funktion mit sich bringt. Dieser unterstützt den Modus 0, 1 und 0+1 sowie JBOD und soll vor allem der Konkurrenz von nVidia das Fürchten lehren. Folgend haben wir einmal die am weitesten verbreiteten Southbridges für Sockel A-Systeme mitsamt ihren spezifischen Features aufgelistet.

Aktuelle Sockel A Southbridges im Vergleich
Southbridge VT8237 VT8235(CE) VT8233 MCP-T MCP
Hersteller VIA VIA VIA nVidia nVidia
Chipsätze KT600,
KT400A
KT400, KT333,
(KT400A)
KT333,
KT266A
nForce2,
nForce2
400 (Ultra)
nForce2,
nForce2
400 (Ultra)
Festplattencontroller
P-ATA 100 Ja/2 Ch. Ja/2 Ch. Ja/2 Ch. Ja/2 Ch. Ja/2 Ch.
P-ATA 133 Ja Ja Nein Ja Ja
S-ATA 150 Ja/2 Ports Nein Nein Nein Nein
RAID 1,0,1+0,JBOD Nein Nein Nein Nein
PCI-Bustmaster 6 6 5 (6) 5 6
USB-Unterstützung
USB Ports 8 6 4 6 6
USB 2.0 Ja Ja Nein Ja Ja
Firewire Nein Nein Nein 2 Nein
LAN 1x100Mbps 1x100Mbps 1x100Mbps 2x100Mbps 1x100Mbps
Audio AC'97
6 Kanal Audio
AC'97
6 Kanal Audio
AC'97
6 Kanal Audio
AC'97 Audio
Dolby Digital
AC'97 Audio

Wirft man einen Blick hinüber zum Konkurrent Intel aus dem Pentium 4 Lager, so sind die Neuerungen der VT8237 gar nicht mehr so neu, denn vieles davon konnte man auch schon in der ICH5/R-Southbridge sehen. Für Sockel A Prozessoren ist die neueste Southbridge aus dem Hause VIA dennoch ein guter Wurf, denn vor allem die Implementierung eines S-ATA-Controllers mit seinen RAID-Features bietet derzeit noch kein anderer Mainboard-Hersteller für den Athlon XP. Dieser Umstand dürfte sich positiv auf die Verkaufszahlen von VIA auswirken und stellt einen guten Schritt in Richtung Zukunft dar.

VIA VT8237 Southbridge
VIA VT8237 Southbridge

Doch auch die Konkurrenz arbeitet an neuen Input/Output-Controllern (Southbridge). So steht bei nVidia schon der Nachfolger der MCP-T [4] in den Startlöchern, der unter anderem S-ATA und Gigabit-Ethernet Support bieten wird. Selbst die in die Tage gekommene MCP-T Southbridge muss sich mit ihren Features allerdings keinesfalls hinter dem neuen Chip von VIA verstecken. Die MCP-T bietet zwar keinen nativen S-ATA-Support, kann dagegen aber mit Dual-Ethernet, Firewire und Dolby Digital aufwarten. Die Revolution leitet VIA mit der VT8237 sicher nicht ein.

An dieser Stelle noch eine kleine Anmerkung zur USB2.0 Performance der VT8237 Southbridge, die wir kurz mit einer Iomega 20GB USB2.0 HDD [5] nachgemessen haben:

USB 2.0 Performance

 Burst-Read:
VIA VT8237
34,3
Intel ICH5
32,0
Intel ICH4
31,9
SiS 693
29,8

Im Vergleich zu Intels ICH4 und 5 sowie der SiS 693 Southbridge bietet sie wahrlich ausgezeichnete Ergebnisse im Burst Speed (Auslesen aus dem Festplatten Cache). Letztendlich bleibt von diesem Vorsprung beim Schreiben und Lesen nicht mehr so viel übrig, weil hier die Festplatte selbst wie eine Bremse wirkt.

Das EPoX 8KRA2+

Natürlich gehört zu einem neuen Chipsatz auch ein passender Untersatz, den EPoX in Form des brandneuen 8KRA2+ liefert. Dieses Board lag uns in der Revisionsnummer 0.3 vor und konnte mit einigen netten Features durchaus überzeugen. Wir wollen zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht all zu viele Worte über die neue Platine verlieren, denn diesem werden wir uns in einer finalen Version dann noch einmal genauer annehmen.

VIA Apollo KT600
VIA Apollo KT600
VIA VT8237 Southbridge
VIA VT8237 Southbridge

EPoX 8KRA2+ Aufkleber
EPoX 8KRA2+ Aufkleber
EPoX 8KRA2+ Revisionsnummer
EPoX 8KRA2+ Revisionsnummer


Das EPoX 8KRA2+ ist ein klassisches ATX-Mainboard, welches mit der KT600 North- und der VT8237 Southbridge, beides im "CD"-Stepping, ausgerüstet ist, und in der uns vorliegenden Version ohne Mounting-Holes für massive Prozessorkühler daher kommt. Damit bietet es Support für alle aktuellen Athlon XP Prozessoren mit einem Frontside-Bus von bis zu 200 MHz. Der Speicherausbau kann bis zu 4 GB, bei drei Speichersteckplätzen, betragen. Hierbei können DDR266, DDR333 oder DDR400 Module zum Einsatz kommen, wobei ein asynchroner Betrieb möglich ist: bei FSB400 Prozessoren kann der Speicher mit DDR333 oder DDR266 betrieben werden. Die entsprechenden Taktteiler sind vorhanden.

EPoX 8KRA2+ komplett
EPoX 8KRA2+ komplett
EPoX 8KRA2+ ATX Blende
EPoX 8KRA2+ ATX Blende
PCI-Steckplätze
PCI-Steckplätze

Von den bei der VT8237 8 möglichen USB 2.0 Ports werden von EPoX vier über die ATX-Blende nach außen geführt. Dort befindet sich neben einem 100 MBit Ethernet Anschluss, realisiert durch VIAs VT6203 Physical Layer Device [6], nichts Besonderes. Vielleicht sollte man auf den zweiten COM-Port zu Gunsten weiterer USB-Anschlüsse oder eines S/PDIF Ausgangs verzichten. Über Slot-Blenden lassen sich vier weitere USB 2.0 Boards, zwei Firewire 400 Ports (über den VIA VT6307 Chip [7]) nach außen führen. Apple hat Firewire inzwischen allerdings schon auf 800 Mbps beschleunigt. Über Slot-Blenden stehen auch Game-Port sowie der eben angesprochene S/PDIF Ausgang zur Verfügung.

Intern finden beim EPoX 8KRA2+ insgesamt bis zu 10 Festplatten Anschluss: Das Board bietet hier neben den zwei ATA133 Channels der VT8237 und den zwei Serial ATA 150 Ports noch zwei weitere ATA133 Channels, welche über einen Highpoint-Controller (HPT372N) angesprochen werden. Für Steckkarten stehen insgesamt 6 PCI-Slots zur Verfügung.

Spannungswandler
Spannungswandler
Festplatte-Anschlüsse
Festplatte-Anschlüsse
Super I/O Chip
Super I/O Chip

Als Audio-Lösung kommt der neue Realtek ALC655 zum Einsatz, welcher 6 Audio-Kanäle zur Verfügung stellt. Als Super-I/O-Controller vertraut man auf den Winbond W83697HF, die Taktgeneratoren stammen von ICS. Der Jumper Free Over Clock Controller stammt von Attansic [8]. Der 3-Phasen-Spannungswandler wird von einem IRF-Chip [9] gesteuert. Da ein Over Clock Controller natürlich nicht ohne Grund verbaut wird, bietet das Board diverse Übertaktungsmöglichkeiten. Der Frontside-Bus lässt sich auf bis zu 250 MHz anheben, die Prozessorspannung lässt sich in 0,025V Volt Schritten um bis zu 0,350V Volt erhöhen. Bei der Speicherspannung kann man - ausgehend von 1,50 Volt - die Spannung um 0,70 Volt auf 2,20 Volt erhöhen. An der AGP-Spannung kann derzeit noch nicht Hand angelegt werden, was sich jedoch bis zur Massenproduktion durchaus noch ändern kann. Deshalb möchten wir an dieser Stelle nicht näher auf das Bios eingehen.

Kinderkrankheiten:

Wie bei einem Vorserienmodell üblich, ist natürlich auch das EPoX 8KRA2+ nicht frei von kleinen Schönheitsfehlern. So mussten wir während unseres Tests eine stärke Wärmeentwicklung der Northbridge beobachten, die mit dem von EPoX verbauten Passivkühler unserer Meinung nach nicht gänzlich gebändigt werden kann. Bis zum finalen Board ist es daher nicht unwahrscheinlich, dass hier Anstelle eines passiven Kühlkörpers ein Lüfter seinen Dienst verrichtet.

Im Übrigen macht das Board von der Hardware-Seite her einen recht ausgereiften Eindruck - provisorische Lötbrücken konnten wir nicht ausfindig machen. Allerdings bereitete uns der erste DIMM ein wenig Sorgen. Aus Stabilitätsgründen mussten wir für schnelle Speichertimings unsere Corsair TWINIX512-3200LL Riegel im DIMM 2 und 3 beheimaten, in denen es dann weniger Probleme gab. So ist es nun Aufgabe der Bios-Programmierer, das Board auf Performance und Stabilität zu trimmen. Hier gibt es sicherlich noch Nachholbedarf. Für unseren Test erreichten uns insgesamt drei verschiedene Versionen, von denen die letzte vom 4. Juli den vorerst besten Eindruck machte. Allerdings fehlte hier beispielsweise noch ein Boot-Logo, das den Standard-Boot-Screen ersetzt, der wie bei EPoX üblich mit zahlreichen Informationen über Spannungen und Temperaturen aufwarten kann. Auch im Bios-Menü "Power-Features" ist noch nicht alles in trockenen Tüchern. So kann derzeit die AGP-Spannung noch nicht angehoben werden - ein Umstand der sich bis zur Massenproduktion sicherlich noch ändern wird.

An dieser Stelle einige Impressionen der aktuellsten uns vorliegenden Bios-Version für das EPoX 8KRA2+:

Bios - Bootscreen
Bios - Bootscreen
Bios - "Speichertimings"
Bios - "Speichertimings"
Bios - "AGP Control"
Bios - "AGP Control"
Bios - "Onboard PCI Devices"
Bios - "Onboard PCI Devices"
Bios - "Power Features"
Bios - "Power Features"

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass nicht mit den auf den Bildern gezeigten Einstellungen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt wurden - während dieser Fotos waren wir noch in der Experimentier-Phase, um die schnellst möglichen Einstellungen auszuloten. Bei den CPU-Timings konnten wir letztendlich nur mit "Normal" stabil arbeiten und testen - mit dem Mode "Fast" war uns meist nicht einmal der Windows-Desktop hold.

Testsystem

Bei unserem EPoX-Mainboard handelte es sich noch um eine Vor-Serien-Version mit der Revisionsnummer 0.3 und der Northbridge mit dem CD-Stepping. Gerüchte [10], die besagten, dass VIA eine neue CE-Revision der Northbridge plane, die noch einmal knapp 5% mehr Leistung bringen würde, wurden nun jedoch dementiert. Somit sollte der auf unserem Exemplar verbaute Chipsatz der finalen Version entsprechen.

EPoX 8KRA2+
EPoX 8KRA2+
Asus GeForce 4 Ti4400
Asus GeForce 4 Ti4400

Athlon XP 3200+
Athlon XP 3200+
Corsair TWINX512-3200LLPT
Corsair TWINX512-3200LLPT

Wir haben uns für den Test mit drei verschiedenen Settings entschieden. Aus Stabilitätsgründen wurden die Corsair-Module in DIMM 2 und DIMM 3 platziert. Die in unseren Diagrammen dargestellten, als "Normal" deklarierten Testergebnisse, wurden mit den "Load Optimized Default" Settings gefahren. Der Speicher wurde mit mit SPD-Timings betrieben. Die DRAM Burst Lenght betrug 4, Write Recovery Time wurde mit 3 und tWTR mit 2 Takten angesteuert. AGP Fast Writes war deaktiviert und das System wurde mit Standard-Performance betrieben. (CPU Timing: Normal, ROMSIP Table: Normal, DRAM Command: Rate 2T)

Hinter den Testergebnissen "Fast" werden die Werte geführt, welche ohne Spannungserhöhung, in erster Linie also mit einer DIMM-Spannung von 2,6 Volt, erreicht wurden. Unser Speicher wurde über DRAM Timings im Mode "Fastest" und den Timings 2-2-2-6 betrieben. Die DRAM Burst Lenght wurde 8, Write Recovery Time wurde auf 2 und tWTR auf 1 beschleunigt. AGP Fast Writes wurde aktiviert und die System Performance manuell justiert. (CPU Timing: Normal, ROMSIP: Fastest, DRAM Command: Rate 1T)

Bei Fastest haben wir die DIMM-Spannung auf 2,7 Volt angehoben und den Speicher im "Ultra"-Mode über DRAM Timings betrieben. Alle übrigen Einstellungen blieben gegenüber "Fast" unverändert. Übrigens sorgte bei allen Tests ein zusätzlicher Lüfter auf der Northbridge für genügend Frischluft.

Benchmarks

Wer die Benchmarks bei sich zu Hause selbst einmal nachvollziehen möchte, der findet einen Großteil der oben aufgelisteten Testprogramme bei uns in der Downloadsektion [11].

Synthetische Benchmarks

Sandra 2003 Pro


SiSoft Sandra 2003 Pro

 Int Buffered:
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
3.035
8KRA2+ (KT600) - Fast -
3.015
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
2.891
8RDA+ (nForce 2)
2.891
8KRA2+ (KT600) - Normal -
2.736
 Float Buffered:
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
2.834
8KRA2+ (KT600) - Fast -
2.816
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
2.715
8RDA+ (nForce 2)
2.713
8KRA2+ (KT600) - Normal -
2.548

Zum Auftakt ein Paukenschlag. Nachdem wir Tage lang mit sehr langsamen Ergebnissen zu kämpfen hatten, wirkte sich ein Ortswechsel des Testrechners wundersam auf die Stabilität der Platine aus. Mit extrem performanten Einstellungen im Bios maschiert der KT600 trotz Single-Channel Interface konsequent am nForce 2 vorbei. Über 100MB/s schaufelt der VIA-Chip mehr über den Bus. Sollte sich die Revision 0.3 der EPoX-Platine tatsächlich als erster, ernst gemeinter Angriff VIAs auf nVidia heraus stellen?

Cachemem

Cachemem - Latenzen

8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
221
8RDA+ (nForce 2)
222
8KRA2+ (KT600) - Fast -
264
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
265
8KRA2+ (KT600) - Normal -
286
Angaben in Nanosekunden

Streaming - top. Latenzen - flop! So könnte man das ernüchternde Ergebnis in Cachemem deuten. Zwar schaufelt der KT600 wahre Datenmassen vom Speicher zur CPU. Dafür darf es dort selbst mit den schnellsten Einstellungen gut 20% langsamer zur Sache gehen. Wir wissen aus der Vergangenheit, dass Bandbreite und Latenzzeiten unterschiedlich weit oben auf der Prioritätenliste der Programme stehen können. Hier dürfte der Kampf um die Spitze aus bisheriger Sicht wohl ein Wechselbad der Gefühle werden.

PC Mark 2002


PCMark2002

 CPU-Result:
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
6.817
8RDA+ (nForce 2)
6.815
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
6.731
8KRA2+ (KT600) - Fast -
6.727
8KRA2+ (KT600) - Normal -
6.679
 RAM-Result:
8RDA+ (nForce 2)
5.865
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
5.834
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
5.519
8KRA2+ (KT600) - Fast -
5.462
8KRA2+ (KT600) - Normal -
5.305
Angaben in Punkten

Als erste, synthetische "Alltagsanwendung" scheint der PCMark2002 nur bedingt auf die hohe Bandbreite des KT600 zu reagieren. Zwar erzielt der Chipsatz hier Ergebnisse, wie man sie von VIA bisher nicht gesehen hat. Insgesamt bleibt ihm allerdings nur der 2. Platz.

3DMark 2001 SE


3DMark2001 SE

8RDA+ (nForce 2)
13.557
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
13.546
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
13.452
8KRA2+ (KT600) - Fast -
13.303
8KRA2+ (KT600) - Normal -
13.054
Angaben in Punkten

Der (umstrittene) Klassiker unter den Benchmarks scheint den soeben gewonnenen Eindruck zu bestätigen. Mit ca. 0,7% Rückstand kommt der KT600 mit den in unserem Fall schnellstmöglichen Timings zwar verdammt dicht an den nForce 2 (Ultra 400) heran, überholen kann er diesen jedoch nicht.

3DMark 03


3DMark03

8RDA+ (nForce 2)
1.691
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
1.689
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
1.677
8KRA2+ (KT600) - Fast -
1.671
8KRA2+ (KT600) - Normal -
1.661
Angaben in Punkten

Bedingt durch die enorme Grafiklast waren hier sicherlich auch keine großen Diskrepanzen zu erwarten. Insgesamt liegen alle drei Board dicht an dicht. Die Farben verdeutlichen es dennoch: nForce 2 vor KT600.

Games

Unreal Tournament 2003

UT2003

 FlyBy:
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
168,13
8RDA+ (nForce 2)
167,96
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
167,07
8KRA2+ (KT600) - Fast -
166,73
8KRA2+ (KT600) - Normal -
165,06
 Botmatch:
8RDA+ (nForce 2)
76,16
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
75,87
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
73,90
8KRA2+ (KT600) - Fast -
73,21
8KRA2+ (KT600) - Normal -
71,04

Bei UT2003 sieht es auf den ersten Blick gerade im Botmatch nicht allzu rosig aus. Und zugegeben, hier liegt der KT600 doch deutlich hinter dem nForce 2 zurück. Doch gerade der weniger prozessorlastige FlyBy-Benchmark lässt erneut durchblicken, dass es VIA durchaus gelungen ist, ein gutes Stück auf den Konkurrenten aufzuholen. Und, erinnern wir uns an dieser Stelle noch einmal: Bei unserem Board handelte es sich um eine frühe Entwickler-Version.

Comanche 4

Comanche 4

8KRA2+ (KT600) - Fastest -
54,25
8KRA2+ (KT600) - Fast -
53,77
8RDA+ (nForce 2)
53,18
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
53,01
8KRA2+ (KT600) - Normal -
52,07

Die Wende in Comanche. Unter Einsatz schneller Speichertimings gelingt es dem KT600 hier recht deutlich, sich an die erste Stelle zu schieben. Ein Ergebnis, das bisher nicht jedem VIA-Chipsatz gegönnt war.

Quake 3 Arena

Quake 3 Arena

 640x480x32 Max:
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
376,4
8RDA+ (nForce 2)
374,9
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
356,6
8KRA2+ (KT600) - Fast -
351,2
8KRA2+ (KT600) - Normal -
336,7
 1280x1024x32 Max:
8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
202,0
8RDA+ (nForce 2)
202,0
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
201,9
8KRA2+ (KT600) - Fast -
201,5
8KRA2+ (KT600) - Normal -
200,3

Quake 3 Arena gilt seit jeher als eine Anwendung, die auf Speicherdurchsatz und Speicherlatenzen besonders empfindlich reagiert. Und aus diesem Grund haben wir das betagte Spiel auch weiterhin in unserem Benchmarkparcours. Allerdings scheint dem KT600 hier erneut sein hoher Datendurchsatz nur bedingt zu Gute zu kommen. Während in hohen Auflösungen die Grafikkarte die Bremse zieht, werfen sich in 640x480 die schlechten Latenzen dem KT600 in den Weg.

Anwendungen

WinACE 2.11

WinACE

8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
2:52
8RDA+ (nForce 2)
2:52
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
2:58
8KRA2+ (KT600) - Fast -
3:02
8KRA2+ (KT600) - Normal -
3:11
Angaben in Minuten, Sekunden

Was Quake 3 Arena bei den Spielen ist, das ist WinACE 2.11 bei den Anwendungen. Erneut kommt es hier insbesondere auf die Speichertimings an und, siehe da, der KT600 verliert ein weiteres Mal das Rennen.

3D Rendering

Cinema 4D XL R8

Cinema 4D

8RDA3+ (nForce 2 Ultra 400)
1:37
8RDA+ (nForce 2)
1:37
8KRA2+ (KT600) - Fastest -
1:38
8KRA2+ (KT600) - Fast -
1:38
8KRA2+ (KT600) - Normal -
1:38
Angaben in Minuten, Sekunden

In Cinema 4D XL R8 konnten wir in der Vergangenheit nur selten Differenzen zwischen den Mainboards entdecken, setzt das Programm doch in erster Linie auf reine MHz-Power. Allerdings vollzieht sich auch hier die altbekannte Zweiteilung: Der KT600 liegt gut eine Sekunde (Nachkommastellen gibt der Benchmark nicht aus) zurück.

Fazit

Da es sich um insgesamt zwei neue Produkte handelt, haben wir uns entschlossen, das Fazit dieses Testberichtes in zwei Teile zu gliedern. So hoffen wir eine bessere Übersicht über die Errungenschaften KT600 und 8KRA2+ geben zu können.

VIA Apollo KT600 und VIA VT8237:
Den Anfang macht heute VIAs neueste Northbridge, der KT600-Chipsatz, mit dem man nun versucht, den Platzhirsch nVidia mit dem nForce 2 Ultra 400 vom Thron des schnellsten Chipsatzes zu stoßen. Ob die Ingenieure aus Taiwan dies geschafft haben? Vorerst wohl doch nicht. Man konnte zwar ein-, aber nicht überholen. Dies liegt in erster Linie an den schlechten Latenzzeiten beim Speicherzugriff. Hier hat der nForce die Nase deutlich vorne. Nur in wenigen Fällen reicht die Performance des KT600 aus, um die aktuellen Performance-Könige für den Athlon XP, den nForce 2 (400 Ultra), zu überholen. Öfter kann der Chipsatz allerdings keinen Profit aus der enorm hohen Bandbreite schlagen. Wir wollen die Arbeit VIAs natürlich in keinster Weise schmälern, denn gegenüber dem KT400A hat man durchaus einige Verbesserungen in den Chipsatz einfließen lassen. Der KT400 scheiterte. Der KT400A sollte es richten. Schlägt nun endlich der KT600 in die Bresche? Zumindest kann er nun endlich mit einem definitiv stabilen Betrieb bei FSB400 und DDR400-Support aufwarten und auch der Abstand zum nForce 2 konnte unseres Erachtens nach nachhaltig verkleinert werden. Inwiefern finale Platinen hier noch einen drauf setzen können, wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht mutmaßen. Fest steht, dass der KT600 druchaus ein enormes Potential in sich zu vereinen scheint. Inwiefern dieses Potential dann in der Praxis im Zaum gehalten werden muss - unsere Northbridge wurde im Betrieb doch erheblich warm -, bleibt abzuwarten. Wir haben es bereits beim nForce 2 gesehen, dass erste Testmuster nicht unbedingt die Performance widerspiegeln, wie sie die im Handel erhältliche Serie dann bietet (und auf der Intel-Plattform ist es oftmals nicht anders).

Ein weiterer Lichtblick verließ dann aber definitiv die Produktionshallen in Taiwan - die neue Southbridge VT8237. Vor allem ihr ist es zu verdanken, dass der KT600 nicht vollkommen untergehen wird, denn sie bringt einige durchaus interessante Features mit sich, die man bis jetzt noch auf AMD-Plattformen vermisst hat. In erster Linie ist dies natürlich die Eingliederung eines nativen S-ATA-Controllers, der ebenfalls eine RAID-Funktion mit an Bord hat. Weiterhin zu überzeugen wissen die insgesamt 8 USB-Steckplätze samt USB 2.0 Performance und die gute AC'97 6 Kanal Audio-Funktion.

KT600 Northbridge
KT600 Northbridge
VIA VT8237 Southbridge
VIA VT8237 Southbridge

Doch KT600 hin oder her. Neue Gerüchte [30] werfen ihre Schatten voraus. Das letzte besagt, dass der Chipsatzhersteller mit dem KT880 noch in diesem Jahr einen Sockel A Chipsatz mit Dual-Channel-Speicherinterface nachliefern wird. Ob dieser Schritt angesichts des zum Tode verurteilten Sockel A noch Sinn machen würde, sei dahin gestellt. Letztendlich wäre es wohl der letzte Versuch, schlussendlich doch den schnellsten Chipsatz gebaut zu haben. Und Prestige ist manchen Unternehmen halt eine Menge wert.


EPoX 8KRA2+:
Auch wenn es schwierig ist, über ungelegte Eier zu reden, können wir nicht verheimlichen, dass das Board eine durchaus gute Figur gemacht hat. Sicherlich ist das Bios noch nicht ganz ausgereift und die Northbridge-Kühlung dürfte - sollte sich am Chipsatz wirklich nichts mehr ändern - noch eine Überarbeitung erfahren. Auch hatten wir mit einigen Problemen mit bestückter erster DIMM zu kämpfen. Werden diese Hürden beseitigt, so ist das KT600 Board von EPoX, welches für 109 Euro (EVP) den Besitzer wechseln wird, ohne Frage eine gute Wahl. Dennoch ist die Konkurrenz groß: Das 8RDA3+ mit nForce 2 400 Ultra ist bereits für 5 Euro mehr, also für 114 Euro (VP), im Handel erhältlich, bietet letztendlich aber vergleichbare Features (zwei Ethernet Controller, muss dafür aber auf RAID-Support bei den Serial-ATA Ports sowie auf die zwei zusätzlichen ATA133 Kanäle verzichten).

Beide Lösungen haben ihre Vor- und Nachteile. Das 8KRA2+ vor allem den, dass es noch nicht fertig ist und wir das Board in der Revision 0.3 in unseren Händen hielten. Ein abschließendes Fazit kann es daher nur mit einer Platine geben, die bereits in die Massenproduktion entlassen wurden. Das EPoX 8KRA2+ kann in jedem Fall gute Ansätze in sich vereinen.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/news/hardware/chipsaetze/nvidia/2003/juli/von_boards_fsb400/
  2. http://www.computerbase.de/news/hardware/chipsaetze/sis/2003/maerz/sis748_fsb400_amd/
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/vias_kt400a_epox_8k9a9i_lupe/
  4. http://www.computerbase.de/news/hardware/chipsaetze/nvidia/2003/juni/neue_southbridge_mcps_nvidia/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/laufwerke/iomega_hdd_20_gb_usb_20/
  6. http://www.via.com.tw/en/Networking/vt6103.jsp
  7. http://www.via.com.tw/en/Communications/vt6307.jsp
  8. http://www.attansic.com.tw/english/products/pdf/atxp1.pdf
  9. http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/iru3055.pdf
  10. http://www.computerbase.de/news/hardware/chipsaetze/via/2003/juli/plant_via_nachbesserungen_kt600/
  11. http://www.computerbase.de/downloads/
  12. http://www.sisoftware.demon.co.uk/common/qa/ben_mem.htm
  13. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks//sisoft_sandra/
  14. http://www.futuremark.com/products/pcmark2002/
  15. http://www.futuremark.com/download/?pcmark2002.shtml
  16. http://www.futuremark.com/products/3dmark2001/
  17. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks//3dmark2001_se/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/software/3dmark03_performance_analyse/
  19. http://www.futuremark.com/products/3dmark2003/
  20. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks//3dmark03/
  21. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/ut_2003_performance_analyse/
  22. http://www.unrealtournament2003.com/?downloads
  23. http://www.novalogic.com/games.asp?GameKey=C4
  24. ftp://ftp.novalogic.com/pub/C4/C4DEMOX.EXE
  25. http://www.guru3d.com/files/q3bench/
  26. http://www.g256.com/guides/Q3Bench/
  27. http://www.winace.com/
  28. http://www.computerbase.de/downloads/software/packprogramme//winace/
  29. http://www.maxon.de/
  30. http://www.computerbase.de/news/hardware/chipsaetze/via/2003/juli/via_kt600_a_neverending_story/
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