Einleitung
In den letzten Monaten ist es ruhig geworden an der Chipsatz-Front für den Pentium 4, doch die nächsten Monate versprechen nicht erst mit der Einführung der neuen Chipsätze durch den Chipgiganten Intel interessant zu werden. Etwas verspätet, aber vielleicht doch noch rechtzeitig, ist auch VIA mit einem nicht zu unterschätzenden Chipsatz für den Pentium 4 an der Start gegangen, welcher mit Dual Channel DDR400 Unterstützung aufwarten kann.
Genau diesem Chipsatz aus dem Hause VIA widmen wir uns in diesem Review und haben deshalb das MSI PT880 Neo-LSR unter die Lupe genommen, das, wie der Name schon vermuten lässt, mit dem PT880 von VIA ausgestattet ist. Ob man gegen die starke Konkurrenz aus dem Hause Intel bestehen kann und wie sich der Chipsatz im Vergleich zum i865 und i875P von Intel schlägt, soll ebenso geklärt werden, wie die Frage, ob das Board von MSI in der Leistung, im Preis, in der Ausstattung und Verarbeitung überzeugen kann. Steigen wir somit gleich ein und werfen einen Blick auf VIAs jüngsten Spross, den PT880 Chipsatz.
Der VIA PT880 Chipsatz
Wie üblich möchten wir uns den VIA PT880 erst einmal in der direkten Gegenüberstellung zu den anderen etablierten Chipsätzen vor Augen führen, ehe wir auf einzelne Eigenschaften genauer eingehen:
| Features | VIA PT880 | R9100 IGP | i875P | i865PE | i865G | i865P | E7205 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Northbridge Features | ||||||||
| Northbridge | PT880 | RS300 | KC82875P | KC82865PE | KC82865G | KC82865P | E7205 | |
| Package | 819 BGA | keine Angaben | 1005 FCBGA | 932 FCBGA | 932 FCBGA | 932 FCBGA | 1077 FCBGA | |
| Frontside-Bus | ||||||||
| 400 MHz | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| 533 MHz | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| 800 MHz | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | |
| Hyper-Threading | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| Perf.-Accel.-Tech. (PAT) | Nein | Nein | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| Com.-Strea.-Archi. (CSA) | Nein | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | |
| Integrierte Grafik | Nein | Ja | Nein | Nein | Ja (266 MHz) | Nein | Nein | |
| Speichertakt/typ | ||||||||
| 100 MHz/DDR200 | Nein | Ja | Nein | Ja | Nein | Nein | Ja | |
| 133 MHz/DDR266 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| 166 MHz/DDR333 | Ja | Ja | Ja* | Ja* | Ja* | Ja | Nein | |
| 200 MHz/DDR400 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | |
| * Speicher wird bei FSB800 mit 320 MHz betrieben. | ||||||||
| Asynchroner Speichertakt | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | |
| Speicherbestückung | ||||||||
| Speicherkanäle | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | |
| DIMMs pro Kanal | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | |
| DIMMs insgesamt | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | |
| AGP Support | ||||||||
| 4x | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| 8x | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| Southbridge Features | ||||||||
| Southbridge | VT8237 | IXP150/200/250 | 82801EB/ER | 82801EB/ER | 82801EB/ER | 82801EB/ER | 82801DB | |
| Southbridge | - | - | ICH5/ICH5R | ICH5/ICH5R | ICH5/ICH5R | ICH5/ICH5R | ICH4 | |
| Package | 539 BGA | keine Angaben | 460 MBGA | 460 MBGA | 460 MBGA | 460 MBGA | 421 uBGA | |
| Festplattencontroller | ||||||||
| P-ATA 100 | Ja/2 Ch. | Ja/2 Ch. | Ja/2 Ch. | Ja/2 Ch. | Ja/2 Ch. | Ja/2 Ch. | Ja/2 Ch. | |
| P-ATA 133 | Ja/2 Ch. | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| S-ATA 150 | Ja/2 Ports. | Nein | Ja/2 Ports. | Ja/2 Ports. | Ja/2 Ports. | Ja/2 Ports. | Nein | |
| PCI-Slots (max) | 6 | 6? | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | |
| USB-Unterstützung | ||||||||
| USB Ports | 8 | 6 | 8 | 8 | 8 | 8 | 6 | |
| USB 2.0 | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | |
| Firewire | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | |
| Audio | 20bit AC'97 Audio |
20bit AC'97 Audio |
20bit AC'97 Audio |
20bit AC'97 Audio |
20bit AC'97 Audio |
20bit AC'97 Audio |
20bit AC'97 Audio |
|
| Sonstiges | ||||||||
| I/O-Link | Ultra V-Link | A-Link | Hub Interface (266MB/s) | |||||
Wie immer hat sich VIA für einige Eigenschaften sehr klangvolle Namen einfallen lassen, hinter denen sich mitunter jedoch recht bekannte Features verbergen. So verbirgt sich hinter der „VIA V-MAP (VIA Modular Architecture Platform) Architecture“ schlicht und einfach die Fähigkeit der VT8237 Southbridge, mit verschiedenen Northbridges kombiniert zu werden. Ob PT800, PT880, PM800 oder PM880 spielt für die Southbridge keine Rolle, sie verrichtet ihren Dienst wie eh und je. Der „Ultra V-Link“ stellt eine aufgebohrte Version des alt bekannten V-Link von VIA dar, der jetzt jedoch bis zu 1066 MB/s zwischen North- und Southbridge übertragen kann. VIA möchte so verhindern, dass die Strecke zwischen beiden Chips zum Flaschenhals werden kann.
Hinter DualStream64 verbirgt sich die Dual Channel Fähigkeit des PT880. VIAs Speichercontroller verfügt über ein verbessertes „Data Prefetch Protocol“ und verbesserte „Memory Branch Predicitons“.
Sehr lobenswert ist auch die Implementierung von S-ATA in die VT8237 Southbridge, die neben P-ATA 100 und 133 somit alle auf dem Desktop-Markt wichtigen Festplattenprotokolle unterstützt. VIAs Raid-Unterstützung, V-Raid genannt, beherrscht Raid 0, Raid 1, Raid 0+1 und JBOD Konfiguration. VIAs „Vinyl Multichannel Audio Suite“ liefert den obligatorischen 6- und mittlerweile über passende onboard Komponenten sogar 8-Kanal Sound. Hier liegt die Qual der Wahl wie immer beim Mainboardhersteller, welche Komponenten er auf der Platine zum Einsatz kommen lassen möchte. VIA bietet eine Vielzahl von zusätzlichen onboard Komponenten, die einer Platine Firewire und Gigabit Ethernet zur Seite stellen können.
AGP 8x ist jedoch jeder Platine mit PT880 gleich ebenso wie die Unterstützung für bis zu acht USB2.0-Ports und bis zu acht Gigabyte Arbeitsspeicher.
Ein weiterer interessanter Punkt ist der VIA VPX2 Chip, der optional auf einem Board mit PT880 Chipsatz verbaut werden kann. Er beschert dem Board Unterstützung für zwei 133 MHz PCI-X Steckplätze oder bis zu zwölf gewöhnliche PCI Steckplätze. Eine Dual Channel VPX2 Lösung erlaubt sogar gleichzeitige Unterstützung für AGP8X und PCI-X. VIA möchte den Chipsatz so auch für Workstations und Server interessanter machen. Es gibt dabei mehrere Konfigurationsmöglichkeiten, die hier nur kurz aufgeführt werden sollen:
- 2 Steckplätze mit je 133 MHz
- 4 Steckplätze mit je 100 MHz
- 8 Steckplätze mit je 66 MHz
- 12 Steckplätze mit je 33 MHz
Es ist somit möglich, die Verbindungsvielfalt der Platine deutlich zu steigern und auch in Zukunft attraktiv zu halten.
Lieferumfang
Wer mit den Bezeichnungen von MSI vertraut ist, dem dürfte schnell aufgefallen sein, dass es sich beim MSI PT880 Neo-LSR nicht um die voll ausgestattete Variante der PT880 Platine handelt, sondern auf einige Extras verzichtet wurde, um den Verkaufspreis zu drücken. Auch der Lieferumfang ist dementsprechend ausgefallen und beinhaltet so nur die nötigsten Accessoires. Wie immer beginnen wir deshalb mit einer Auflistung des Lieferumfang des MSI PT880 Neo-LSR:
- MSI PT880 Neo-LSR Mainboard
- Benutzerhandbuch
- Treiber- und Programme-CD
- Quick Guide
- ein S-ATA Verbindungskabel
- ein S-ATA Stromkabel
- ein gerundetes IDE-Kabel
- ein gerundetes Floppy-Kabel
- USB-Modul (D-Bracket)
- ATX Blende
Alle Leistungsmerkmale des Mainboards können mit diesem Lieferumfang demnach nicht genutzt werden. Wer etwa zwei Laufwerke als Master an die beiden IDE-Schnittstellen anschließen möchte, ist bereits gezwungen, ein weiteres IDE-Kabel zu erwerben. Mit gerade einmal 65 Euro liegt der Preis dafür jedoch auch deutlich unter den teureren Modellen der Konkurrenz. Für ein MSI PT880 Neo-FIS2R, das über mehr onboard Komponenten verfügt als das MSI PT880 Neo-LSR und so beispielsweise Firewire und Gigabit LAN unterstützt, muss man rund 90 Euro auf den Tisch legen. Doch all dies ist nichts wert, wenn der Preis nicht auch in einem angemessenen Bezug zur Leistung und Stabilität steht, auf die wir natürlich noch genauer eingehen werden.



Das Mainboard
Einige Funktionen sind nicht mehr von aktuellen Platinen wegzudenken und so bietet auch das MSI PT880 Neo-LSR zumindest eine Grundausstattung in Sachen onboard Komponenten. Denn wie bereits erwähnt, die LSR-Variante stellt nicht die Version mit den meisten Features, sondern eher eine rudimentäre und preiswerte Variante dar. Viele Lötpunkte auf dem PCB des MSI PT880 Neo-LSR bleiben ungenutzt und man erkennt sofort, an welchen Stellen MSI auf zusätzliche onboard Chips verzichtet hat, die sich jedoch auf dem MSI PT880 Neo-FIS2R wiederfinden. So deckt MSI wieder einmal die komplette Bandbreite ab und bietet für jeden Kunden eine passende Version, auf die je nach Bedürfnis zurückgegriffen werden kann. Doch sehen wir uns erst einmal an, welche Features ihren Weg auf die Platine gefunden haben.




Etwas irreführend ist die Aufschrift "IEEE 1394" auf der Verpackung des MSI PT880 Neo-LSR. Vermutet man so doch Firewire-Unterstützung, lässt das enthaltene Mainboard einen passenden Chip und Ausgänge jedoch gänzlich vermissen. Bei der Verpackung scheint MSI noch keinen Unterschied zwischen LSR- und FIS2R-Version zu machen, was mittlerweile im Handel jedoch behoben worden ist und vielleicht nur ein Fehler bei unserem recht frühen Testsample sein kann.




Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass der PT880 komplett ohne aktive Kühlung auskommt und lediglich mit einem angenehm kleinen und schlichten Passivkühlkörper versehen werden muss. Die Stabilität der Platine gibt MSI Recht, auf unnötige Bauteile zu verzichten, die bei engagierten Übertaktungsfreunden zwar freudige Augen hervorrufen würden, vielen aber vor allem durch unnötige Geräuschentwicklung und langfristige Verschleißerscheinungen unangenehm aufstoßen.




Die ATX Blende fördert die üblichen Anschlüsse zu Tage: PS2, einen COM-Port, einen Parallel-Port, vier USB2.0-Ports, einen LAN-Anschluss, einen SPDIF Ausgang, Line-In, Mic-In und Line-Out. Optische Ausgänge und Firewire lässt die LSR-Variante des MSI PT880 Neo somit vermissen, hier muss der Kunde bei Interesse auf die teurere FIS2R-Variante zurückgreifen, die MSI ebenfalls im Portfolio hat.
Von sechs möglichen PCI-Steckplätzen haben immerhin fünf ihren Weg auf die Platine gefunden. Vier DDR-SDRAM-Steckplätze warten darauf, mit maximal acht Gigabyte Arbeitsspeicher bestückt zu werden. IDE-, Floppy- und Stromanschluss liegen gut platziert am Rand des PCB und ermöglichen so eine einfache Verkabelung. Zwei Serial-ATA Anschlüsse werden über die VT8237 Southbridge bereit gestellt. Die FIS2R-Variante des Mainboards bietet hier ebenfalls wieder mehr als die von uns getestete LSR-Version und stellt über einen VIA VT6420 zwei weitere Serial ATA Steckplätze zur Verfügung.




Für vier weitere USB-Ports stehen auf der Platine weitere USB-Anschlüsse zur Verfügung, von denen zwei über die mitgelieferte D-Bracket nach außen geführt werden können. Somit lassen sich mit einem weiteren USB-Modul theoretisch alle acht USB2.0-Ports der VT8237 Southbridge nutzen. Für 6-Kanal Sound sorgt der bereits bestens bekannte Realtek ALC655 Soundcodec, der auf sehr vielen Mainboards seinen Dienst verrichtet. Wenn MSI sich keinen Patzer erlaubt hat, kann man sich hier also auf gute Ergebnisse einstellen, die in den vergangenen Reviews dem Codec von Realtek zugesprochen wurden. Dies werden jedoch unsere Tests zeigen.
Der LAN-Anschluss wird über die VIA VT8237 Southbridge in Verbindung mit einem Realtek 8201BL PHY realisiert. Gigabit LAN ist erneut dem MSI PT880 Neo-FIS2R vorbehalten und musste in der Low-Cost Version "LSR" dem Rotstift zum Opfer fallen. Der AGP8x Steckplatz verfügt über eine Arretierung, die die Karte fest im Griff halten soll.




Insgesamt gibt es am Layout der Platine des MSI PT880 Neo-LSR nichts auszusetzen. Auch die Verarbeitung gibt keinen Grund zur Beanstandung. Langjährige Erfahrungen der großen Mainboard-Hersteller lassen hier auch nichts anderes mehr erwarten. Ob man als Kunde bei Interesse am MSI PT880 Neo nun zur LSR- oder FIS2R-Variante greifen sollte, muss jeder Kunde nach seinen eigenen Gewohnheiten und Bedürfnissen entscheiden. Nicht jeder braucht Firewire, Gigabit LAN, optische Sound-Ausgänge oder volle Anschlüsse für den 5.1 Sound. Wer jedoch über Peripherie verfügt, die beispielsweise zwingend einen Firewire-Anschluss voraussetzt und man nicht über eine zusätzliche Steckkarte verfügt, ist man mit der LSR-Variante falsch beraten und muss in jedem Fall zu einer besser ausgestatteten Version greifen.
Doch ob das MSI PT880 Neo überhaupt einen genaueren Blick wert ist, müssen erst unsere weiteren Tests zeigen, die das MSI PT880 Neo-LSR noch absolvieren muss. Die technischen Daten lassen einiges erhoffen, doch Spezifikationen sind nichts, wenn sie nicht auch entsprechend in die Tat umgesetzt wurden und dem Mainboard so zu Stabilität und guter Leistung verhelfen.




Bios / Stabilität
Die Stabilität des MSI PT880 Neo-LSR konnte während der gesamten Testzeit überzeugen und hinterließ in dieser Kategorie einen durchweg positiven Eindruck. In unserem Test nutzen wir das Bios mit der Version 1.2 und gaben MSI somit die Möglichkeit, erste Kinderkrankheiten des PT880, die in der Bios Version 1.1 eventuell noch aufgetreten sind, auszumerzen. Aufbauend auf den Erfahrungen mit VIAs vorherigen Pentium 4 Chipsätzen scheinen die Mainboard-Hersteller erfreulich wenig Probleme mit dem PT880 zu haben, so dass schon frühe Versionen einen problemlosen Betrieb ermöglichen.
Beim Bios lässt sich MSI auf keinerlei Spielereien ein und setzt auf ein bewährtes AMI-Bios, das auch auf dem MSI PT880 Neo-LSR seinen Dienst hervorragend verrichtet und dem Benutzer einige Optionen zur Verfügung stellt, um das Mainboard an die individuellen Bedürfnisse anzupassen und zu optimieren. Natürlich wird dabei auch nicht an den passenden Einstellungen für den Arbeitsspeicher, Prozessor und die jeweiligen Taktraten gespart. Die von MSI bekannten Windows Programme setzen auf die breiten Möglichkeiten und ermöglichen so auch unter Windows ein Aktualisieren des Bios oder eine Veränderung der Taktraten - Pflicht für jedes aktuelle Mainboard und jeden Hersteller, der seine Kunden auch durch Service an sich binden möchte und durch kleine Extras auf sich aufmerksam machen möchte.



MSIs Core Cell hat bereits in der Vergangenheit für Aufsehen gesorgt und wird auch auf dem MSI PT880 Neo eingesetzt. Worum es sich bei MSIs Core Cell genau handelt, haben wir bereits in früheren Reviews [1] erörtert, auf die an dieser Stelle verwiesen werden soll.
Lange Rede, kurzer Sinn, sehen wir uns doch erst einmal an, welche Einstellungen dem Benutzer überhaupt zur Verfügung stehen und wie sich diese im direkten Vergleich mit der Konkurrenz behaupten können.
| Features | MSI PT880 Neo | EPoX EP-4PCA3+ | Gigabyte GA-8KNXP | MSI 875P Neo | |
|---|---|---|---|---|---|
| Speichertakt | Auto 500 466 450 433 400 333 266 |
Auto 400 320 266 |
Auto 400 320 266 |
Auto 532 500 400 320 266 |
|
| Timing-Modes | By SPD Manuell Ultra Turbo |
By SPD Manuell |
By SPD Manuell |
By SPD Manuell |
|
| Speichertimings (Manuell) | |||||
| CAS Latency (CL) | 1,5/2/2,5/3 | 2/2,5/3 | 2/2,5 | 2/2,5/3 | |
| RAS to CAS Delay (tRCD) |
2/3/4/5 | 2/3/4 | 2/3/4 | 2/3/4 | |
| RAS Precharge (tRP) |
2/3/4/5 | 2/3/4 | 2/3/4 | 2/3/4 | |
| Active to Precharge Delay (tRAS) |
6/7/8/9 | 5/6/7/8 | 5/6/7/8/9/10 | 5/6/7/8 | |
| Burst Length | - | - | - | 4/8 | |
| Refresh Cycle | - | - | 7,8µSec 15,6µSec 64µSec |
- | |
| Idle Timer | - | - | - | - | |
| Besonderheiten | Command Rate: 1/2T DRAM Bus Selection: Auto Single Channel Dual Channel tRFC: 12/13/14/15 |
Command Per Clock Fast Chip Select |
PSB Parking Command Per Clock Fast Chip Select Dynamic Paging Top Performance |
Performance Mode: Slow Fast Turbo Ultra-Turbo |
|
| Features | Shuttle ST61G4 | Abit IC7-G | AOpen AX4C Max | Asus P4C800-E Deluxe | |
|---|---|---|---|---|---|
| Speichertakt | Auto Sync 400 333 266 200 |
Auto 400 320 266 |
Auto 400 320 266 |
Auto 400 320 266 |
|
| Timing-Modes | By SPD Manuell |
By SPD Manuell |
By SPD Manuell |
By SPD Manuell |
|
| Speichertimings (Manuell) | |||||
| CAS Latency (CL) | 1/1,5/2/ 2,5/3/3,5/4 |
2/2,5/3 | 2/2,5/3 | 2/2,5/3 | |
| RAS to CAS Delay (tRCD) |
1/2/3/4 | 2/3/4 | 2/3/4 | 2/3/4 | |
| RAS Precharge (tRP) |
1/2/3/4 | 2/3/4 | 2/3/4 | 2/3/4 | |
| Active to Precharge Delay (tRAS) |
1/2/3/4/ 5/6/7/8 |
5/6/7/8 | 5/6/7/8 | 5/6/7/8 | |
| Burst Length | - | - | - | 4/8 | |
| Refresh Cycle | - | (Bei Game Accel.) Auto Normal Enhanced Strengthened Aggressive |
- | 7,8µSec 15,6µSec 64µSec 64T Auto |
|
| Idle Timer | - | - | - | Auto 0 8 16 64 Infinite |
|
| Besonderheiten | Smart Fan | Game Accelerator (CPC, tRD, tRDA) |
Silent Bios | Performance Mode: Turbo |
|
Bei den Speicheroptionen gibt sich das MSI PT880 Neo-LSR keine Blöße, obwohl der Active to Precharge Delay (tRAS) keine Option für ein Timing von 5 bietet. Dafür können die Taktraten des Speichers auf bis zu 500 MHz getrieben werden und bieten viele Auswahlmöglichkeiten. Als kleines Extra kann man selbst bei Dual Channel Konfiguration des Speichers eine Single Channel Konfiguration im Bios auswählen. Über Sinn oder Unsinn einer deratigen Funktion kann man sich natürlich streiten.
| Features | MSI PT880 Neo | EPoX EP-4PCA3+ | Gigabyte GA-8KNXP | MSI 875P Neo | |
|---|---|---|---|---|---|
| Taktraten | |||||
| Frontside-Bus | FSB400: 100 bis 355 FSB533: 133 bis 388 FSB800: 200 bis 455 1 MHz Schritte |
100 bis 350 (1 MHz Schritte) |
100 bis 355 (1 MHz Schritte) |
100 bis 500 (1 MHz Schritte) |
|
| Speichertakt FSB:DRAM |
1:1 3:2 6:5 |
1:1 (2,3) 3:4 (1) 4:5 (2) 5:4 (3) 6:4 (3) |
1:1 (2,3) 3:4 (1) 4:5 (2) 5:4 (3) 6:4 (3) |
1:1 (2,3) 3:4 (1) 4:5 (2) 5:4 (3) 6:4 (3) |
|
| 1: Nur bei FSB400, 2: Bei FSB533, 3: Bei FSB800 | |||||
| AGP/PCI Takt | 66,9 bis 100,9 1 MHz Schritte |
Auto FSB/3:FSB/6 manuell: 50 bis 80 (1MHz Schritte) |
66,66/33,33 bis 96/48 (1MHz Schritte) |
Auto 66,66/33,33 bis 151/75,50 (1MHz Schitte) |
|
| Spannungen | |||||
| CPU | 1,55 bis 1,60 (0,0125V Schritte) |
Auto -0,1 bis +0,05 (0.0125V Schritte) |
Normal 0.8375 bis 1.600 (0.0125V Schritte) |
Auto Default bis 1,60 (0,0125V Schritte) 1,600 bis 2,300 (1V Schritte) |
|
| DRAM | 2,5 Bis 3,30 (0,05/0,1V Schritte) |
+0,1 bis +0,7 (0,1V Schritte) |
Normal +0.1 (2.70V) +0.2 (2.80V) +0.3 (2.90V) |
2,5 bis 3,3 (0,05V Schritte) |
|
| AGP | 1,5 bis 2,2 (0,05/0,1V Schritte) |
+0,1 bis +0,7 (0,1V Schritte) |
Normal +0.1 (1.60V) +0.2 (1.70V) +0.3 (1.80V) |
1,55 bis 2,10 (0,05V Schritte) |
|
| Features | Shuttle ST61G4 | Abit IC7-G | AOpen AX4C Max | Asus P4C800-E Deluxe | |
|---|---|---|---|---|---|
| Taktraten | |||||
| Frontside-Bus | 100/133/166/200 max +15 MHz |
100 bis 412 (1 MHz Schritte) |
100 bis 400 (1 MHz Schritte) |
100 bis 400 (1 MHz Schritte) |
|
| Speichertakt FSB:DRAM |
1:1 (2,3) 3:4 (1) 4:5 (2) 5:4 (3) 6:4 (3) |
1:1 (2,3) 3:4 (1) 4:5 (2) 5:4 (3) 6:4 (3) |
1:1 (2,3) 3:4 (1) 4:5 (2) 5:4 (3) 6:4 (3) |
1:1 (2,3) 3:4 (1) 4:5 (2) 5:4 (3) 6:4 (3) |
|
| 1: Nur bei FSB400, 2: Bei FSB533, 3: Bei FSB800 | |||||
| CPU/AGP/PCI Takt | - | Auto 3:2:1 4:2:1 5:2:1 6:2:1 7:2:1 8:2:1 Fixed |
Fest bei 66.66/33.33 |
Auto 66,66/33,33 72,73/36,36 80/40 |
|
| Spannungen | |||||
| CPU | Auto 0.825 bis 1.5875 (0.0125V Schritte) |
Auto 1.550 bis 1.925 (0.025V Schritte) |
Normal 1.10 bis 1.85 (0.025V Schritte) |
Auto 1,550 bis 1,950 (0,025V Schritte) |
|
| DRAM | Auto 2.60 2.70 2.80 |
Auto 2.50 2.55 2.60 2.65 2.70 2.80 |
Auto 2,50 bis 2,80 (0,025V Schritte) |
Auto 2,55 2,65 2,75 2,85 |
|
| AGP | Auto 1,60 1,65 1,70 |
1,50 1,55 1,60 1,65 |
1,50 bis 1,65 (0,05V Schritte) |
+/-0.00 (1.50) 1,50 bis 1,80 (0,10V Schritte) |
|
Als Besonderheit kann man beim PT880 sogar die Spannung der North- und Southbridge erhöhen. Die Northbridge-Spannung beginnt bei normalen 1,62 Volt und lässt sich in vier Etappen auf maximal 1,80 Volt erhöhen. Die der Southbridge kann ebenfalls von 2,50 auf maximal 3,0 Volt erhöht werden. Zudem kann man den V-Link Modus wählen, allerdings steht hier keine Dokumentation bereit, welcher Modus welche Vor- oder Nachteile bietet. An der mittlerweile vielerorts obligatorischen Grenze von 1,6 Volt bei der CPU Spannung kommt auch das MSI PT880 Neo-LSR nicht vorbei.
Speicherkompatibilität
Wie schon in der Vergangenheit muss auch der PT880 auf dem MSI PT880 Neo-LSR zeigen, mit welchen Speichermodulen er problemlos zusammenarbeitet. Aufgrund der Vielzahl von Modulen auf dem Markt können wir natürlich nur eine kleine Auswahl treffen, dennoch lässt sich so schon eine grundsätzliche Aussage über die Anfälligkeit mit bestimmten Speichermodulen treffen.
| Hersteller / Modell | Erkannte Timings | Windows laden | CPUMark03 |
|---|---|---|---|
| Corsair CMX512 - 3200LLPRO | 2,0 - 3 - 2 - 6 | ok | ok |
| Corsair CMX256A - 3700 | 2,5 - 4 - 4 - 7 | ok | Absturz |
| OCZ PC3700 Gold 256 MB EL | 2,5 - 3 - 3 - 8 | ok | ok |
| TwinMOS Twister PC3200 512 MB M2GDJ16A-TT |
2,0 - 3 - 3 - 8 | ok | ok |
| TwinMOS PC3200 CL2,5 256 MB 313M53026410040 |
2,5 - 3 - 3 - 8 | ok | Absturz |
| Infineon PC3200U-30330-A0 HYS64D32300GU-5-B |
3,0 - 3 - 3 - 8 | ok | ok |
| takeMS 512 MB DDR PC400 10/03 MS64D64020U-5 |
3,0 - 3 - 3 - 8 | ok | ok |
| takeMS 256 MB DDR PC400 10/03 MS64D32000U-5 |
3,0 - 3 - 3 - 8 | ok | ok |
| Samsung 256 MB PC3200U (CCC) M368L3223ETM-CCC |
3,0 - 3 - 3 - 8 | ok | ok |
| Samsung 256 MB PC3200 CL3 M368L3223DTM-CC4 |
3,0 - 4 - 4 - 8 | ok | ok |
Die Kompatibilität des PT880 mit den von uns getesteten Speichermodulen ist leider nicht ganz ohne Ausrutscher. Der eigentlich als sehr kompatibel geltende Corsair CMX256A - 3700 führt mit SPD-Timings im CPU-Mark des 3DMark03 zu einem Absturz. Setzt man die Timings manuell nur leicht auf 3,0-4-4-7 herunter, so verrichtet auch der Corsair CMX256A - 3700 seinen Dienst auf dem MSI PT880 Neo-LSR ohne Probleme. Beim TwinMOS PC3200 CL2,5 mit 256 MB verhält es sich ähnlich. Rufen die SPD-Timings einen Absturz im CPU-Mark hervor, erreicht man schon mit Timings von 3,0-3-3-8 einen stabilen Betrieb, in dem auch der CPU-Mark problemlos gemeistert wird. Insgesamt kann man dem PT880 demnach eine gute, wenn auch nicht ganz fehlerfreie, Kompatibilität zusprechen, die sich glücklicherweise bei den von uns verwendeten Modulen durch etwas Feintuning mit allen Modulen erzielen ließ.
Testsystem
- Prozessor
- Intel Pentium 4 3,2 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Motherboard (Timings per SPD)
- MSI PT880 Neo-LSR (VIA PT880) (Bios 1.2)
- Asus P4C800-E Deluxe (Intel i875P) (Bios 1014)
- Intel 865GBF (Intel i865G)
- Shuttle ST61G4 (ATi Radeon 9100 IGP)
- Arbeitsspeicher
- 2x512MB DDR400 Corsair CMX512 - 3200LL
- Grafikkarte
- GeForce FX 5900 Ultra
- Peripherie
- Philips PCCD048
- IBM IC35LC040
- Treiberversionen
- nVidia Detonator 45.23
- VIA Hyperion 4.51
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft Windows Movie Maker 2.0
- Microsoft DirectX 9.0b
Benchmarks
Wir haben die Neuvorstellung des Athlon 64 / 64 FX genutzt und unseren Benchmarkparcours generalüberholt. Dabei haben wir insbesondere auf Anwendungen, die uns Leser auf Anfrage im Forum [2]genannt haben, Wert gelegt. Neben einer Reihe aktueller Spiele liegt der Schwerpunkt nun auf Audio- und Video-Encoding. Aber auch CAD/Render-Anwendungen haben wir nach durchweg positiver Resonanz im Sortiment behalten. Wie und was wir genau gebencht haben, steht im jeweiligen Infokasten über den Ergebnissen.
- Synthetische Benchmarks
- SiSoft Sandra 2003 Max!
- Cachemem
- Science Mark
- Audio-Encoding
- Lame 3.93.1
- Ogg Vorbis
- Windows Media Encoder 9
- Video-Encoding
- XMPEG 5.0 Divx 5.1
- TMPEGEnc
- Windows Media Encoder 9
- CAD & 3D-Rendering
- Spec Viewperf 7.1
- Cinema 4D 8.1
- Lightwave 7.5c
- Datenkomprimierung
- WinRAR3.20
- 7-Zip
- Sonstiges
- Seti@Home
- Spiele
- 3DMark2001SE
- 3DMark03
- Comanche 4
- Gunmetal
- Quake 3 Arena
- Serious Sam - The Second Encounter
- Splinter Cell
- Unreal Tournament 2003
- X-2 The Threat
Speicherbenchmarks
SiSoft Sandra 2003 Max
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [3]
- Download:
ComputerBase.de [4]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Speichertransferraten
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Speichertransferraten
Sisoft Sandra 2003 MAX - Speicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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In SiSoft Sandra reicht es für den PT880 knapp zur Führung. Der PT880 erreicht in unserem Testfeld die besten Durchsatzraten und liegt so vor dem i875P, i865G und Radeon 9100 von ATi. Gute Speicherdurchsatzraten sind in der Vergangenheit oft ein Zeichen für sehr gute Leistung gewesen, ob sich dies auch beim PT880 bewahrheitet, werden die nächsten Benchmarks zu zeigen haben. Sollte es VIA etwa gelingen, Intels 875P vom Thron zu stoßen?
Cachemem
- Offizielle Website:
Benchmarkhq.ru [5]
- Download:
Benchmarkhq.ru [4]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Default-Benchmark
Cachemem - Latenzen
Angaben in Taktzyklen
|
Auch Cachemem bescheinigt dem Memory Controller des PT880 sehr gute Werte und so liegen die Latenzen ebenfalls leicht vor der Konkurrenz. Der Dual Channel Memory Controller scheint VIA sehr gut gelungen zu sein, doch damit ist erst die halbe Miete eingefahren.
Cachemem - Bandbreite
Angaben in Megapixel pro Sekunde (MPix/s)
|
Die Bandbreiten des PT880 liegen in Cachemem beim Lesen vor der Konkurrenz, das Schreiben in den Arbeitsspeicher geht allerdings etwas langsamer von Statten.
Science Mark
- Offizielle Website:
Sciencemark.org [6]
- Download:
Sciencemark.org [5]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Den in Sciencemark enthaltenen Membench.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Den in Sciencemark enthaltenen Membench.
Science Mark - Latenzen
Angaben in Nanosekunden
|
Science Mark - Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
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Science Mark bestätigt die in den beiden vorherigen Benchmarks gewonnen Ergebnisse und so ist auch im Science Mark der PT880 etwas schneller als die Konkurrenz. Wenden wir uns nun der Audio-Encodierung zu und warten wir ab, ob der PT880 sich auch hier vor der Konkurrenz behaupten kann.
Audio-Encoding
Lame 3.93.1
- Offizielle Website:
lame.sourceforge.net [7]
- Download:
Freenet.de [8]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: bitrate 192kbit / joint stereo, optimization; quality, VBR: 320kbit, Quality 0
- Komprimieren einer Wave-Datei in MP3: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Lame 3.93.1
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Zeitgleich mit dem i875P und leicht vor dem i865G und Radeon 9100 von ATi geht der PT880 in Lame ins Ziel.
Ogg Vorbis
- Offizielle Website:
Vorbis.com [9]
- Download:
Vorbis.com [10] (Oggdrop)
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: nominal Bitrate 320 kBps (Quality 9)
- Komprimieren einer Wave-Datei in OGG-Vorbis mittels Ogg-Drop: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Ogg Vorbis
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Unter Ogg Vorbis sieht es für den PT880 wieder etwas besser aus und VIA kann sich erneut knapp vor die Kontrahenten setzen. Sollte es VIA tatsächlich gelungen sein, kurz vor der Wachablösung des i875P durch Intels neue Chipsätze noch an dem bisherigen Musterschüler vorbeizuziehen?
Windows Media Encoder 9
- Offizielle Website:
Microsoft.com [11]
- Download:
Microsoft.com [10]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Auch hier kommt die selbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
- Besondere Einstellungen: 320kbps VBR
- Auch hier kommt die selbe Datei zum Zuge und wird in ein WMA konvertiert: "Iron Butterfly - In-A-Gadda-DA-Vida" CD Rip, 17,04 Minuten, 180,75MB.
Windows Media Encoder 9 - Audio
Angaben in Minuten, Sekunden
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Auch im Windows Media Encoder liefert man sich ein Kopf-an-Kopf Rennen mit Intel und gibt sich keine Blöße. Gehen wir also weg von Audio-Encoding hin zu Video-Encoding.
Video-Encoding
XMPEG 5.0 Divx 5.1
- Offizielle Website:
Mp3guest.com [12]
- Download:
Download.de [13]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Heraus kommen 47,35 MB.
- Besondere Einstellungen: no audio, divx 780 kbps, "home theater", disable logo, disable feedback windows, crop 720x480 auf 720x309, DivX Commandozeile: "-bv1 780 -psy 2 -key 300 -p -b -sc 50 -pq 5 -vbv 6951200,3145728,2359296 -profile 3 -nf"
- XMPEG 5.0 encodiert einen 328MB großen THX-Werbetrailer aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1. Heraus kommen 47,35 MB.
XMPEG 5.02 Divx 5.1
Angaben in Minuten, Sekunden
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Unerwartet schlecht schneidet der PT880 unter XMPEG ab und liegt immerhin elf Sekunden hinter dem i865G und neun Sekunden hinter Intel 875P. Doch vielleicht sind diese Leistungseinbußen im nächsten Benchmark schon wieder vergessen?
TMPEGEnc
- Offizielle Website:
TMPEGEnc.net [14]
- Download:
TMPEGEnc.net [15]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Aus der soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPEGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
- Besondere Einstellungen: Super Video-CD PAL (MPEG-2 480x576 25fps CBR 2520kbps, Layer-2 44100Hz 224kbps), fullscreen, no resize
- Aus der soeben mit XMPEG 5.0 erstellten DivX wird mittels TMPEGEnc eine SVCD (PAL) erstellt. Die Datei ist 168,93 MB groß.
TMPGEnc 2.520
Angaben in Minuten, Sekunden
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Auch TMPGEnc befördert den PT880 nicht wieder an die Spitze, auch wenn der Rückstand hier deutlich geringer ausfällt. Nur zwei Sekunden trennen den i875P, der als Erster aus diesem Benchmark geht, und den PT880 voneinander.
Windows Media Encoder 9
- Offizielle Website:
Microsoft.com [10]
- Download:
Microsoft.com [10]
- Kostenpunkt: kostenlos, Windows 2000/XP benötigt
- Was benchen wir?
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat 120MB.
- Besondere Einstellungen: DVD quality video (VBR), 2000Kbps, PAL 25pfs
- Das mit XMPEG erstellte DivX wird in ein Windows Media Movie (wmv) konvertiert. Die entstandene Datei hat 120MB.
Windows Media Encoder 9 - Video
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Doch auch der Windows Media Encoder 9 bestätigt die schlechten Ergebnisse im Video-Encoding, die XMPEG und TMPGEnc aufgezeigt haben. Durch die lange Laufzeit liegt der PT880 hier 1:26 Minuten hinter dem i875P, der auch diesen Benchmark am schnellsten absolvierte.
CAD & 3D-Rendering
Spec Viewperf 7.1
- Offizielle Website:
Specbench.org [16]
- Download:
Specbench.org [17]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Alle in Spec Viewperf 7.1 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
Spec Viewperf 7.1 3dsmax-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Spec Viewperf 7.1 drv-09
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Spec Viewperf 7.1 dx-08
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Spec Viewperf 7.1 light-06
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 proe-02
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spec Viewperf 7.1 ugs-03
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Unerwartetes auch unter Spec Viewperf 7.1. Da der Memory Controller eigentlich einen sehr guten Eindruck hinterließ, muss das schlechte Abschneiden in einigen Teilergebnissen eigentlich dem AGP-Port angekreidet werden. Erinnerungen an den nForce3 werden wach, der damals auch durch schlechte Ergebnisse unter Spec Viewperf auffiel.
Cinema 4D 8.1
- Offizielle Website:
Maxoncomputer.com [18]
- Download:
Maxoncomputer.com [19]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
- Besondere Einstellungen: caust static (320x240 NTSC), cloud sun (640x480 NTSC)
- Rendern zweier Demos in der aktuellen Ansicht (render view).
Cinema 4D 8.1 - Caustic Animated
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Cinema 4D 8.1 - Cloud Sun
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Cinema 4D schauffelt keine großen Datenmengen über den AGP-Port und so sieht es für den PT880 in diesem Benchmark deutlich besser aus. Plötzlich befindet man sich wieder knapp vor der Konkurrenz.
Lightwave 7.5
- Offizielle Website:
NewTek.com [20]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: 1595 $ (Vollversion)
- Was benchen wir?
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
Lightwave 7.5c - Skullhead Newest
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Lightwave 7.5c - Tracer No Radiosity
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Unter Lightwave muss man sich jedoch schon wieder knapp hinter Intels 875P einordnen, auch wenn die Abstände sehr gering sind. Insgesamt muss sich VIAs PT880 beim Video-Encoding also Intels Chipsätzen geschlagen geben und kann nicht ganz an die Leistung des i875P heranreichen.
Datenkomprimierung
WinRAR 3.20
- Offizielle Website:
Rarlabs.com [21]
- Download:
Rarlabs.com [22]
- Kostenpunkt: kostenlose Trialversion
- Was benchen wir?
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
- Besondere Einstellungen: best compression
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
WinRAR 3.20
Angaben in Minuten, Sekunden
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Sehr gute Ergebnisse im Speicherdurchsatz und dennoch langsamer als der i875P Chipsatz unter Winrar? Auch hier behält der i875P seine Spitzenposition und muss den PT880 von VIA nicht fürchten. Langsam zehren sich die guten Ergebnisse aus den ersten Benchmarks auf und der PT880 muss sich immer öfter mit einem Platz hinter dem i875P begnügen.
7-Zip
- Offizielle Website:
7-zip.org [23]
- Download:
7-zip.org [24]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
- Besondere Einstellungen: compression ultra
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
7-Zip 3.09.01 Beta
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Auch 7-Zip bestätigt das Ergebnis, das mit Winrar gewonnen wurde, und erneut liegt der PT880 knapp hinter Intels Flaggschiff.
Sonstiges
Seti@Home
- Offizielle Website:
setiathome.ssl.berkeley.edu [25]
- Download:
Seti@Home [26], ComputerBase WU1 und WU2 [27]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyperthreading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Bei Seti@Home gilt es, zwei verschiedene Work Units (WUs) zu berechnen. Prozessoren mit Hyperthreading bekommen beide Files gleichzeitig. CPUs ohne dieses Feature müssen sie hintereinander berechnen. Die Zeit bis zur Beendigung der letzten WU wird gemessen.
Seti @ Home 3.03
Angaben in Stunden, Minuten
|
Seti @ Home belastet das gesamte System, CPU und Speicher werden vor allem Dank Hyper-Threading an ihre Grenzen gebracht, und auch hier kann sich der PT880 nicht ganz an die Spitze setzen. Drei Minuten trennen ihn von Intels Spitzenwert, der allerdings mit einem ausgereiften Bios erzielt wurde, was in unseren Tests grundsätzlich nicht außer Acht gelassen werden sollte. Die Hersteller hatten mehrere Monate Zeit, den i875P voll auszuschöpfen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass sich auch der PT880 in der Zukunft mit neuen Bios Versionen noch leicht steigern kann.
Spiele
3DMark2001SE
- Offizielle Website:
Futuremark.com [28]
- Download:
ComputerBase [29]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark2001SE
Angaben in Punkten
|
Leider reicht es auch im 3DMark2001SE nicht für den Platz an der Sonne. Intels i875P ist auch hier den entscheidenden Tick schneller, der die Konkurrenz verzweifeln lässt.
3DMark03
- Offizielle Website:
Futuremark.com [30]
- Download:
ComputerBase [31]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark03
Angaben in Punkten
|
3DMark03 CPUMark
Angaben in Punkten
|
Gleiches Bild beim 3DMark03. Auch hier kann sich der PT880 trotz sehr guter Ergebnisse in unseren Speicherbenchmarks nicht vor Intels i875P setzen und muss sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. An der CPU Leistung kann es jedoch nicht liegen, hier schneiden beide Chipsätze gleich gut ab.
Comanche 4
- Offizielle Website:
Novalogic.com [32]
- Download:
Novalogic.com [33]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
- Besondere Einstellungen: texture compression, disable sound, disable vsny, hardware shaders, full screen antialiasing 0
- Comanche-Demo in 1024x768 bei 32 Bit.
Comanche 4 - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Knapp vorbei und doch daneben heißt es auch bei Comanche 4. Ein Bild pro Sekunde trennen die beiden größten Kontrahenten durchschnittlich. Der zweite Platz hinter Intels Canterwood wird immer sicherer. Die Überraschung scheint somit auszubleiben.
Quake 3 Arena
- Offizielle Website:
Quake3Arena.com [34]
- Download:
Guru3D.com [35] (Q3Bench)
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
- Besondere Einstellungen: Demo four.dm_76, 1024x768 Max Details, Sound aus, Text compression off
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Q3bench 2.00 beta. Das Mittel aus drei Durchgängen wird gewertet.
Quake 3 Arena - 1024x768 Max
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Prozentual zwar eher gering, aber dennoch deutlich messbar ist auch die Differenz in Quake 3 Arena. Gerade hier hatten wir dank enorm guter Speicherdurchsatzraten mit einem Auftrumpfen des PT880 gerechnet, doch wieder ist der i875P ein kleines Stückchen schneller. Sollten tatsächlich Probleme mit dem AGP-Port die Leistung ausbremsen?
Serious Sam - The Second Encounter
- Offizielle Website:
Serioussam.com [36]
- Download:
Fileplanet.com [37] (Demo)
- Kostenpunkt: 10,00 Euro (Amazon.de [38])
- Was benchen wir?
- Serious Sam - The Second Encounter - Version 1.07
- Besondere Einstellungen: 3DCenter.org 32bit HQ++ Settings, Demo Kathedrale
- Serious Sam - The Second Encounter - Version 1.07
Serious Sam - 1024x768x32 HQ++
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Serious Sam - Tiefmittel
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Neues Spiel, altes Bild.
Unreal Tournament 2003
- Offizielle Website:
Blizzard.de [39]
- Download:
Atari.com [40]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Ur-Demo Version 2206.
- Besondere Einstellungen: 1024x768
- Ur-Demo Version 2206.
Unreal Tournament 2003 - Flyby
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Unreal Tournament 2003 - Botmatch
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Und auch unter Unreal Tournament 2003 reicht es nicht ganz für den Spitzenplatz. VIA hat somit offenbar einen sehr schnellen, aber eben nicht den schnellsten Chipsatz für den Pentium 4 auf den Markt gebracht.
X-2 The Threat
- Offizielle Website:
Egosoft.com [41]
- Download:
EgoSoft.com [42]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, automatic quality, bumpmaps, fullscreen
- Default-Benchmark
X-2 The Threat - 1024x768x32
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Vor i865G und hinter i875P heißt es auch bei X-2 The Threat. An Intels Spitzenmodell scheint in Spielen kein Weg vorbei zu führen.
Gunmetal
- Offizielle Website:
Yetistudios.com [43]
- Download:
nVidia.com [44](Demo), Games Domain [45] (Benchmark)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo und Benchmark
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
Gunmetal - 1024x768x32 2xFSAA
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Massiver DirectX Einsatz ändert auch nichts daran, dass VIA nicht an Intel vorbeiziehen kann und, wenn auch denkbar knapp, dahinter Platz nehmen muss.
Splinter Cell
- Offizielle Website:
Splintercell.de [46]
- Download:
Splintercell.de [47] (Demo)
- Kostenpunkt: 29,85 ? (Amazon.de [48]), Demo nicht zum Benchen geeignet
- Was benchen wir?
- Splinter Cell 1.2
- Besondere Einstellungen: 1024x768 bei 32 Bit, no sound, shadow high, shadowresolution high, effectquality very high, shadowmode projector
- Splinter Cell 1.2
Splinter Cell - 2_2_1_Kalinatek
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Splinter Cell kann als letzter Benchmark auch keine neuen Erkenntnisse mehr zu Tage fördern und so lag der PT880 in Spielen immer knapp hinter Intels 875P (Canterwood), der sich um seine Spitzenposition so wohl doch keine Sorgen mehr machen muss.
Schnittstellen
Onboard-Sound Performance
- Offizielle Website:
-
- Download:
-
- Kostenpunkt: -
- Was benchen wir?
- Quake 3 Arena 1.31 mit aktiviertem und deaktiviertem OnBoard-Sound (Stereo).
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Quake 3 Arena 1.31 mit aktiviertem und deaktiviertem OnBoard-Sound (Stereo).
Performance mit Onboard-Sound (Stereo)
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
2.0 Sound (Stereo) führt im Zusammenspiel mit einem onboard Soundcodec immer zu teilweise recht deutlichen Leistungseinbußen, die auch der ALC655 von Realtek nicht verbergen kann. Die Leistungseinbußen liegen auch auf dem MSI PT880 Neo-LSR im gewohnten Rahmen und so kann MSI kein Vergehen angelastet werden.
Performance mit Onboard-Sound (5.1)
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
5.1 Sound, von den Herstellern immer gerne für die Werbung genutzt und deshalb auch immer auf den Verpackungen groß und deutlich vermerkt, nagt noch mehr an den Leistungsreserven, auch wenn der Unterschied im Gegensatz zu Ton An/Aus deutlich geringer ist.
Onboard-Sound Qualität
Nun, da die reine Performance des MSI PT880 Neo-LSR betrachtet wurde, soll es an dieser Stelle um die Audio-Qualitäten gehen. Hierbei gilt: Mit der Zeit sind die Onboard-Soundkarten immer leistungsfähiger geworden. Die neueste Generation kann mit 5.1 Sound und gutem Klang aufwarten. Doch ist hierbei der verwendete Soundchip entscheidend und genau auf diesen möchten wir an dieser Stelle unser Augenmerk legen.
| Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Abit IC7-G (Realtek ALC650) |
+0.36, -0.30 (Gut) |
-78.0 (Durchschnitt) |
77.9 (Durchschnitt) |
0.0079 (Sehr gut) |
0.615 (Schlecht) |
-75.3 (Sehr gut) |
| Abit IS7-G (Realtek ALC650) |
+0.36, -0.29 (Gut) |
-57.7 (Schlecht) |
48.0 (Schlecht) |
0.104 (Durchschnitt) |
1.112 (Schlecht) |
-77.3 (Sehr gut) |
| AOpen AX4C Max (Realtek ALC650) |
+0.36, -0.30 (Gut) |
-77.5 (Durchschnitt) |
76.6 (Durchschnitt) |
0.012 (Gut) |
0.616 (Schlecht) |
-74.4 (Gut) |
| Asus P4PE (ADI AD1980) |
+0.11, -0.45 (Gut) |
-75.2 (Durchschnitt) |
75.0 (Durchschnitt) |
0.0044 (Sehr gut) |
0.065 (Gut) |
-75.9 (Gut) |
| Asus P4C800 (ADI AD1985) |
+0.17, -0.45 (Gut) |
-85.4 (Gut) |
84.1 (Gut) |
0.0043 (Sehr gut) |
0.036 (Gut) |
-83.9 (Sehr gut) |
| Asus P4C800-E Deluxe (ADI AD1985) |
+0.33, -0.08 (Gut) |
-82.5 (Gut) |
82.1 (Gut) |
0.0087 (Sehr gut) |
0.050 (Gut) |
-81.2 (Sehr gut) |
| Asus P4P800 (ADI AD1985) |
+0.20, -0.15 (Sehr Gut) |
-84.9 (Gut) |
83.6 (Gut) |
0.0042 (Sehr gut) |
0.034 (Gut) |
-82.4 (Sehr gut) |
| EPoX EP-4PCA3+ (C-Media CMI9739A) |
+0.21, -0.15 (Sehr gut) |
-66.9 (Durchschnitt) |
65.3 (Durchschnitt) |
0.051 (Durchschnitt) |
1.691 (Schlecht) |
-67.4 (Gut) |
| EPoX 4PDA2+ (C-Media 9738A) |
+0.13, -1.38 (Durchschnitt) |
-72.4 (Durchschnitt) |
67.9 (Durchschnitt) |
0.089 (Durchschnitt) |
1.671 (Schlecht) |
-73.3 (Gut) |
| Gigabyte GA-8KNXP (Realtek ALC655) |
+0.21, -1.38 (Durchschnitt) |
-83.1 (Gut) |
82.7 (Gut) |
0.185 (Durchschnitt) |
0.617 (Schlecht) |
-59.2 (Durchschnitt) |
| Gigabyte GA-8PENXP (Realtek ALC655) |
+0.21, -1.38 (Durchschnitt) |
-83.5 (Gut) |
82.4 (Gut) |
0.183 (Durchschnitt) |
0.617 (Schlecht) |
-58.8 (Durchschnitt) |
| Gigabyte GA-8S648FX (Realtek ALC650) |
+0.36, -0.30 (Gut) |
-86.9 (Gut) |
85.7 (Gut) |
0.0077 (Sehr gut) |
0.610 (Schlecht) |
-82.8 (Sehr gut) |
| Intel D865PERL (ADI AD1985) |
+0.09, -0.15 (Sehr Gut) |
-81.1 (Gut) |
80.7 (Gut) |
0.0079 (Sehr gut) |
0.046 (Gut) |
-79.6 (Sehr gut) |
| Intel D865GBF (ADI AD1985) |
+0.09, -0.14 (Sehr Gut) |
-81.2 (Gut) |
80.7 (Gut) |
0.0078 (Sehr gut) |
0.045 (Gut) |
-79.0 (Sehr gut) |
| MSI 865PE Neo2-FIS2R (C-Media 9739A) |
+0.14, -2.05 (Durchschnitt) |
-74.7 (Durchschnitt) |
71.8 (Durchschnitt) |
0.146 (Durchschnitt) |
1.792 (Schlecht) |
-74.8 (Gut) |
| MSI 875P Neo (ADI AD1980) |
+0.78, -0.21 (Gut) |
-77.6 (Durchschnitt) |
77.3 (Durchschnitt) |
0.026 (Gut) |
0.073 (Gut) |
-76.0 (Sehr gut) |
| QDI P4i865GA-6A (Realtek ALC650) |
+0.38, -0.30 (Gut) |
-63.3 (Schlecht) |
61.6 (Schlecht) |
0.043 (Gut) |
0.752 (Schlecht) |
-60.1 (Durchschnitt) |
| Shuttle XPC ST61G4 (Realtek ALC650) |
+0.24, -0.29 (Gut) |
-84.8 (Gut) |
84.5 (Gut) |
0.010 (Gut) |
0.611 (Schlecht) |
-57.6 (Durchschnitt) |
| MSI PT880 Neo-LSR (Realtek ALC655) |
+0.30, -0.47 (Gut) |
-77.4 (Durchschnitt) |
74.5 (Durchschnitt) |
0.051 (Durchschnitt) |
0.635 (Schlecht) |
-77.5 (Sehr gut) |
Bereits auf zwei Mainboards von Gigabyte befand sich der ALC655 bei uns im Test und auch MSI kann insgesamt an die Ergebnisse von damals anknüpfen, auch wenn manche Teilbereiche voneinander abweichen. Dass man von einem onboard Codec nicht die Leistungen einer ausgewachsenen Soundkarte erwarten darf, sollte jedem Käufer klar sein. Für den alltäglichen Musikgenuss reicht jedoch auch eine onboard Lösung in jedem Fall aus.
Leistungsrating
Im Folgenden möchten wir nun die von uns im Detail durchgeführten Benchmarks wie immer in nach Kategorien geordneten Leistungsratings und einem abschließenden Gesamtrating mitteln.
Leistungsbewertung Audio- & Videoencoding
- Lame 3.93.1
- Ogg Vorbis
- TMPGEnc 2.520
- Windows Media Encoder 9
- XMPEG 5.0 Divx 5.1
Media Encoding - Rating
Angaben in Prozent
|
Die teils „deutlichen“ Rückstände bei der Video-Encodierung verschaffen dem PT880 in unserem Media Encoding-Rating nur den dritten Platz hinter Intels i875P und i865G. Die Abstände sind im Rating zwar sehr gering, im Video-Encoding trennten die Kontrahenten aber dennoch teilweise über eine Minute.
Leistungsbewertung in CAD
- Lightwave 7.5c
- Spec Viewperf 7.1 - Alle Testergebnisse
CAD-Rating
Angaben in Prozent
|
Die schlechten Ergebnisse in Spec Viewperf 7.1 machen ein gutes Abschneiden des PT880 auf dem MSI PT880 Neo-LSR gänzlich unmöglich, so dass der Chipsatz in dieser Kategorie deutlich hinter der Konkurrenz liegt. Bleibt abzuwarten, ob dieser Patzer durch zukünftige Bios-Versionen ausgemerzt werden kann.
Leistungsbewertung Speicher
- SiSoft Sandra 2003 Max - Beide Ergebnisse
- Science Mark - Bandbreite und Latenzen
Speicher - Rating
Angaben in Prozent
|
In unseren Speicherbenchmarks führte kein Weg an VIAs PT880 vorbei, so dass das MSI PT880 Neo-LSR hier die 100 Prozent einheimst und sich sogar Dank sehr guter Latenzen recht deutlich von Intels Chipsätzen abheben kann. Doch wie wirkt sich dieser Vorsprung in den Speicherbenchmarks auf das Gesamtergebnis aus, in das fast alle Benchmarks einfließen? Bevor wir dieser Frage nachgehen, sehen wir uns zuerst das Rating für die Spiele an, dessen Ergebnis all denen schon bekannt sein sollte, die auf den vorherigen Seiten die Benchmarks genauer studiert haben.
Leistungsrating (Fortsetzung)
Eines der interessantesten Ergebnisse ist sicherlich das Leistungsrating für Spiele. Wer die Einzeltests betrachtet hat, dem dürfte das Ergebnis eigentlich schon klar sein.
Leistungsbewertung Spieleperformance
- 3DMark2001SE - Nur Gesamtergebnis
- 3DMark03 - Nur Gesamtergebnis
- Comanche 4
- Gunmetal
- Quake 3 Arena
- Serious Sam TSE
- Splinter Cell
- Unreal Tournament 2003 - Nur Botmatch
- X-2 The Threat
Spiele - Rating
Angaben in Prozent
|
In den Spielen lag der PT880 immer knapp hinter dem i875P von Intel, der sich in dieser Kategorie die 100 Prozent sichert. Der PT880 findet sich zwischen i875P und i865G wieder, wie wir es im Verlauf der Benchmarks bereits eingeschätzt hatten.
Das Gesamt-Rating stellt einen Mix aus den anderen Ratings dar und beinhaltet folgende Tests.
Leistungsbewertung Gesamt
- 3DMark2001SE - Nur Gesamtergebnis
- 3DMark03 - Nur Gesamtergebnis
- 7-Zip
- Comanche 4
- Gunmetal
- Lame
- OGG Vorbis
- Quake 3 Arena
- Serious Sam TSE
- Seti@Home
- Splinter Cell
- TMPGEnc
- Unreal Tournament 2003
- Windows Media Encoder
- Winrar
- X-2 The Threat
- XMPEG
Gesamt-Rating
Angaben in Prozent
|
Das Gesamt-Rating bestätigt unsere Einschätzungen und sieht den i875P mit 99,9 Prozent fast in jedem Benchmark an der Spitze. Der PT880 ist somit sehr schnell, kann jedoch nicht an Intels schnellstem Chipsatz vorbeiziehen. Der Radeon 9100 ist etwas abgeschlagen, während sich die Chipsätze aus dem Hause Intel und VIA an der Spitze drängeln und um jeden Prozentpunkt feilschen.
Fazit
VIA PT880

Interessant ist zudem, was die Mainboard-Hersteller in den nächsten Wochen noch aus den Platinen kitzeln können, oder ob die aktuellen Bios-Versionen schon so ausgereift sind, dass den Programmierern nur noch wenig Raum für Optimierungen bleibt.
Der PT880, der sogar einige für VIA recht untypische Funktionen mitbringt - etwa die manuelle Justierung des AGP-Taktes und die Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten im Bios, liegt insgesamt knapp hinter dem i875P von Intel und konnte in unserem Test durchaus für die ein oder andere Überraschung sorgen. Wer demnach nicht unbedingt auf einen Chipsatz aus dem Hause Intel für seinen Intel Prozessor setzen möchte und eine kostengünstige Alternative sucht, der ist mit Platinen, die auf dem PT880 basieren, durchaus gut beraten. Der Chipsatz machte erfreulicherweise während des gesamten Testzeitraumes keinerlei Probleme und brachte ein absolut stabiles System hervor.
MSI PT880 Neo-LSR

Jeder, der nicht zwingend auf das schnellste und am besten ausgestattete Mainboard angewiesen ist, der könnte auch das MSI PT880 Neo-LSR durchaus in die engere Wahl ziehen und sich angesichts des Preises zweimal fragen, welchen Chipsatz und welche Ausstattung er denn wirklich benötigt. Das MSI PT880 Neo-LSR stellt in jedem Fall eine stabile Basis und ein gut durchdachtes Mainboard für jedes System dar.
MSIs Platine fehlen natürlich auch die hauseigenen Extras wie etwa Core Cell, Live Monitor und Live Update nicht, die das Gesamtpaket abrunden und die Tiefen des Systems auch weniger erfahrenen Benutzern näher bringen sollen. Gut dokumentiert und designed leistet sich das MSI PT880 Neo-LSR auch bei den verbauten onboard Komponenten keine Schnitzer. In Sachen Lieferumfang ist das Mainboard aus dem Hause MSI natürlich nicht das Maß aller Dinge, man muss sich jedoch die Zielgruppe vor Augen führen, an die sich dieses Gesamtpaket richtet. Und diese besteht eben nicht aus Kunden, die jedes nur erdenkliche Extra und jedes Ausstattungsmerkmal benötigen, sondern an all jene, die besonders preisgünstig an eine neue, leistungsfähige Platine gelangen möchten und bereit sind, dafür auf das ein oder andere Extra bei der Ausstattung und beim Lieferumfang zu verzichten. Ein einziges IDE-Kabel, ein S-ATA Strom- und Anschlusskabel reichen kaum aus, um ein ausgewachsenen System aufzubauen, für Einsteiger, die lediglich über ein CD-ROM Laufwerk und eine Festplatte verfügen, ist dies aber dennoch ausreichend. An dieser Stelle ist wieder einmal jeder Kunde sich selbst überlassen und muss ganz klar entscheiden, was er möchte, braucht und worauf er Wert legt. Diese Entscheidung können auch wir niemandem abnehmen.
Wenn man jedoch mit dem gebotenen Lieferumfang und den Ausstattungsmerkmalen des MSI PT880 Neo-LSR zufrieden ist, trifft man mit dem Mainboard sicherlich eine gute Wahl und erhält ein stabiles, schnelles Board, das Dank Unterstützung für Sockel478 Prescotts nicht sofort zum alten Eisen gehört, auch wenn die Wachablösung schon vor der Tür steht. Ganz an die Spitze hat es das MSI PT880 Neo-LSR in unserem Testfeld leider nicht geschafft, dennoch sind wir sehr positiv vom PT880 von VIA überrascht. Ob man wirklich immer die schnellste Platine benötigt, obwohl man in vielen Bereichen - gerade bei Spielen, in denen ohnehin der Grafikkarte mittlerweile die größte Bedeutung zu Teil wird - die sehr geringen Differenzen kaum bemerkt, ist eine andere Diskussion, auf die wir an dieser Stelle nicht erneut eingehen möchten.
Für die gebotene Leistung bei einem überaus attraktiven Preis von ca. 65 Euro verleihen wir dem MSI PT880 Neo-LSR unseren Preis-Hammer.




