Einleitung
Man kann es schon fast als schwierig bezeichnen, für Mainboard-Tests mit AMD Athlon 64-Prozessoren einen Probanden ohne nVidia-Chipsatz zu erhaschen (und mit dem Gigabyte GA-K8N Pro-SLI ist wieder ein solches bei uns eingetroffen). Doch EPoX ist es gelungen, endlich ein Modell mit einem anderen Chipsatz zu liefern, genauer gesagt mit dem VIA K8T890, der aktuellen Top-Version der Chipsätze für den Athlon 64 aus dem Hause VIA. Wie bereits bei unserem Test der SLI-Mainboards nutzen wir natürlich auch dieses Mal unseren neuen Benchmarkparcours mit dem neuen Testsystem. Wie sich der VIA-Chipsatz gegen die übermächtig erscheinende Konkurrenz aus dem Hause nVidia in Ausstattung und Leistung schlagen kann, wollen wir genauso beleuchten wie die Hard- und Software-Beilagen der Mainboardhersteller.
Lesezeichen
Sicherlich ist der Vergleich der verschiedenen Chipsätze für den Sockel 939 ein Artikel, der einen Überblick über die Ausstattung und Leistungsfähigkeit gewährt. Auch die Grundlagen zum verwendeten Prozessor von AMD sind lesenswert, genauso wie die Anleitung für das sehr interessante Cool'n'Quiet-Feature der Athlon 64-Prozessoren. Passend dazu sind der Energieverbrauch der Prozessoren und die Grundlagen von PCI Express einen Blick wert.
- Dreimal nForce 4 SLI [1]
- Sockel 939: ATi vs. nVidia vs. VIA [2]
- EPoX EP-8KDA3+ (Sockel 754) [3]
- MSI K8T Neo-FIS2R vs. Shuttle AN50R (Sockel 754) [4]
- Asus SK8N vs. MSI K8T Master1-FAR (Sockel 940) [5]
- Athlon 64 FX-55 und 4000+ [6]
- AMD Athlon 64 3500+ und 3800+ [7]
- Athlon 64 FX-51 und Athlon 64 3200+ (Grundlagen AMD Athlon 64) [8]
- Athlon 64 mit Cool'n'Quiet (Anleitung) [9]
- Energieverbrauch aktueller Prozessoren [10]
- PCI Express - Die Grundlagen [11]
Die Probanden
Als erstes wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung der getesteten Mainboards geben.
| Layout | EPoX 9HEAI | Gigabyte GA-K8N Pro-SLI | |
|---|---|---|---|
| Features | |||
| Chipsatz | VIA K8T890 | nVidia nForce 4 SLI | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 (ab BIOS 05.07.20) |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 (ab BIOS F3) |
|
| HyperTransport-Bus | |||
| 1.600 MHz | Ja | Ja | |
| 2.000 MHz | Ja | Ja | |
| Speichertakt/-typ | |||
| 266 MHz/PC 2100 | Ja | Ja | |
| 333 MHz/PC 2700 | Ja | Ja | |
| 400 MHz/PC 3200 | Ja | Ja | |
| Dual Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 4 GByte (4 Slots) | 4 GByte (4 Slots) | |
| Onboardgrafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboardsound | Realtek ALC850 AC97 Audio 8 Kanäle |
Realtek ALC850 AC97 Audio 8 Kanäle |
|
| Steckplätze | 1x PCIe x16 2x PCIe x1 3x PCI |
2x PCIe x16 2x PCIe x1 2x PCI |
|
| W-LAN-Fähigkeit | Nein | Nein | |
| HDD-Controller | |||
| ATA 133/100/66 | 4 Geräte | 4 Geräte | |
| Serial ATA | VT8237R SATA 150 2 Geräte (RAID 0,1, JBOD) |
nForce 4 SATA 300 4 Geräte (RAID 0,1, 0+1, JBOD) |
|
| Verfügbare Anschlüsse | |||
| USB 2.0 | 4x über Rear- Panel 4x über Mainboard- Header |
4x über Rear- Panel 6x über Mainboard- Header |
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| IEEE 1394 Ports | Nicht vorhanden | 3x über Mainboard- Header |
|
| LAN | VIA VT6103 (PHY) | Vitesse VSC8201 (PHY) | |
| Weitere Anschlüsse | 1x Parallel 2x PS/2 6x Audio 1x Optical S/PDIF out 1x Coaxial S/PDIF out |
1x Parallel 2x PS/2 6x Audio 1x Coaxial S/PDIF in 1x Coaxial S/PDIF out |
|
EPoX 9HEAI
Beim Auspacken des EPoX 9HEAI gibt es eigentlich keinerlei Besonderheiten zu vermerken. Ganz im Gegenteil, eher fällt der bei unserer Version geringe Lieferumfang auf. Im Karton befindet sich kein FireWire-Slotblech, kein USB-Slotblech und auch keine digitalen Audio-Schnittstellen. Diese drei Erweiterungen sind optional und man sollte beim Kauf oder Preisvergleich ein Auge auf den Lieferumfang werfen.
- Lieferumfang
- Treiber- und Software-CD für Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 68 Seiten
- 1x SATA-Datenkabel
- 1x Stromadapter von 4-polig Molex auf 1x SATA
- 1x IDE-Flachkabel, 1x 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Etwas ungewohnt erscheint das Layout des EPoX 9HEAI, liegt doch der 24-polige ATX-Stromanschluss neben der Northbridge und oberhalb des PCIe x16-Steckplatzes fast zentral auf dem Board. Auch der Floppyanschluss ist ungewohnt nach unten rechts gewandert. Lange Grafikkarten blockieren zwar nicht die RAM-Steckplätze, können aber mit den beiden PATA-Schnittstellen in Konflikt geraten.
Eines der besonderen Merkmale ist die „Post Port“ genannte Anzeige aus zwei Sieben-Segment-LEDs. Das EPoX-Board zeigt beim Booten damit seinen Status an. So lassen sich Fehler beim Starten des Rechners schneller finden. Platziert ist die Anzeige unten rechts zwischen Floppy- und PATA-Anschlüssen.
Die beiden SATA-Anschlüsse liegen auf Höhe der beiden PCIe x1-Slots. Für einen CMOS-Clear des BIOS' muss ein Jumper neben der Batterie kurzzeitig umgesteckt werden. Die Northbridge verfügt über einen passiven Kühlkörper, die Southbridge benötigt nicht einmal diesen. Die passive Kühlung erzeugt keinerlei Geräusch im Betrieb und lässt alle drei Lüfter-Anschlüsse des Mainboards frei.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | VIA K8T890 | VIA [12] |
| 2 | Southbridge | VIA VT8237R | VIA [13] |
| 3 | 100 MBit-Netzwerk-PHY | VIA VT6103 | VIA [14] |
| 4 | Soundchip | Realtek ALC850 | Datenblatt (engl. PDF) [15] |
| 5 | Hardware-Monitor, Super-I/O | Winbond 83687THF | Datenblatt (engl. PDF) [16] |
| 6 | „Post Port“ Anzeige | - | EPoX [17] |




Interrupt-Tabelle
Leider macht EPoX keine verwertbaren Angaben über die Verteilung der Interrupt-Leitungen auf die einzelnen Komponenten. Wer also Probleme beim Betrieb von Steckkarten bekommt, ist auf stures Probieren angewiesen. Immerhin kann die Interrupt-Belegung der VT8237R-Southbridge zwischen INTA und INTB im BIOS umgeschaltet werden.
BIOS
Trotz der durchweg hohen Leistungsfähigkeit der AMD Athlon 64-Prozessoren ist das Thema Overclocking (OC) sehr beliebt. Immer mehr Hersteller bieten im BIOS oder per Software unter Windows die Möglichkeit das System in verschiedenen Stufen zu übertakten. Die Möglichkeiten für den Benutzer im BIOS der EPoX-Platine, solche OC-Einstellungen vorzunehmen, zeigt die nächste Tabelle.
| Option | EPoX 9HEAI | |
|---|---|---|
| CAS# Latency (Tcl) | Auto, 2,0, 2,5, 3,0 | |
| Min RAS# Active Time (Tras) | Auto, 5 bis 15 in 1er-Schritten | |
| RAS# to CAS# Delay (Trcd) | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Row precharge Time (Trp) | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Row to Row Delay (Trrd) | Auto, 2 bis 4 in 1er-Schritten | |
| Row Cycle Time (Trc) | Auto, 7 bis 21 in 1er-Schritten | |
| Row Refresh Cycle Time (Trfc) | Auto, 9 bis 23 in 1er-Schritten | |
| Write Recovery Time (Twr) | Auto, 2, 3 | |
| Write to Read Delay (Twtr) | Auto, 1, 2 | |
| Read to Write Delay(Trwt) | Auto, 1 bis 6 in 1er-Schritten | |
| Refresh Period (Tref) | Auto, 15,6 µs, 7,8 µs, 3,9 µs | |
| Write CAS Latency (Twcl) | Auto, 1, 2 | |
| CPU Clock Ratio | StartUp, x5 bis x12 in 1er-Schritten | |
| AGP/PCI Clock | Auto, 66,6/33,3 MHz, 75,0/37,5 MHz, By FSB | |
| CPU Clock | 200 bis 350 MHz in 1er-Schritten | |
| Memclock Index Value | Auto, 100, 133, 166, 200, 216, 233, 250 MHz | |
| Vcore Add Voltage | -0,200 bis +0,250 V, in 0,025-Volt-Schritten | |
| DIMM Add Voltage | 0,00 bis +0,70 V, in 0,1-Volt-Schritten | |
| Chip Add Voltage | 0,00 bis +0,30 V, in 0,1-Volt-Schritten | |
Alle diese Werte sind direkt dem BIOS entnommen, das in der Version 05.07.20 eingesetzt wurde. Die möglichen Werte laut Handbuch weichen zum Teil ab. Auch können einige dieser möglichen Einstellungen je nach eingesetzter CPU anders aussehen. Seit der Drucklegung des Handbuchs ist jedoch die „Real Time Turbo Mode“-Funktion zum automatischen Übertakten bei Volllast weggefallen.
Das VIA RAID-BIOS trägt die Versionsnummer 4.90. Obwohl sich der RAM-Takt auf bis zu 250 MHz erhöhen lässt, stellte das BIOS nach der Erhöhung auf 216 MHz den Takt laut CPU-Z auf nur 100 MHz.


Bevor wir die einzelnen Besonderheiten beleuchten, gibt es auch Ungewöhnliches zu berichten. So wurde die Samsung SATA II-Festplatte nach dem Einschalten des Rechners nicht erkannt. Erst ein Reset führte zur Erkennung und zum Booten des Betriebssystems. Dieser Fehler ist bei VIA bekannt und soll durch eine neue Revision VT8237R Plus der Southbridge behoben werden.
ACPI-Suspend
Das 9HEAI unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln oder zusammen im BIOS anwählen. Aus dem S1-Modus kann der Rechner per Tastendruck, Mausklick oder Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man trotz der BIOS-Einstellung „USB Resume from Suspend“ den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüfter-Steuerung
Zwar spricht das Handbuch von „Intelligent fan speed control for quiet operation“, welche auch der verbaute Winbond-Controller-Chip bietet, leider ist die Option nicht im BIOS integriert.
AWD-Flash
Beim Rechner-Start kann man per „Alt-F2“ das integrierte Flash-Programm starten. Benötigt wird nur eine Diskette, auf der das neue BIOS gespeichert ist. Der eigentliche Flash-Vorgang läuft automatisch ab. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig.
Das BIOS des EPoX bietet keinerlei Sicherheitsfunktionen, die beim fehlgeschlagenen Flashen greifen. Startet der Rechner nach einem Übertaktungsversuch nicht mehr, so muss die „Einfügen“-Taste festgehalten werden, damit werden die Standard-Werte im BIOS wieder aktiviert.
Software
Folgende Inhalte werden von der EPoX-Anwendung nach dem Autostart der CD angeboten:
- Treiber
- Automatische Installation
- Manuelle Installation
- VIA 4-in-1 4.55
- VIA LAN Treiber 4.0
- USB 2.0 Treiber ReadMe
- AC'97 Audio Treiber 3.69
- AMD Prozessor-Treiber 1.1.0.18
- RAID Floppy
- RAID-Treiber für Silicon Image 3112 1.0.0.28
- RAID-Treiber für Silicon Image 3112 1.0.0.7
- RAID-Treiber für VIA RAID 3.01D
- Utility
- Norton Internet Security 2004
- Magic Flash Utility 2.0
- USDM System Diagnostics 3.07.002
- Magic Screen Utility 2.7
- Pro Magic Plus
- Image It 3
- Manuals
- Acrobat Reader 6
- Magic Flash / USDM User Guide
- Image It User Guide
- Pro Magic User Guide
- VIA SATA RAID User Guide
- EPoX
- Auflistung aller Support-Adressen von EPoX
Magic Flash
Inzwischen üblich sind Tools der Hersteller um das BIOS des Mainboards auch unter Windows flashen zu können. „Magic Flash“ ist dabei allerdings nur für das Überprüfen auf eine neue Version und deren Speichern auf der Festplatte zuständig. Danach übernimmt „WinFlash“ von Phönix für Award-BIOS das eigentliche Flashen des Bausteins. Damit ist man nicht darauf angewiesen, mit dem aus unserer Ecke der Welt meist doch recht langsamen Server in Taiwan Kontakt aufnehmen zu müssen.
USDM (Unified System Diagnostics Manager)
Aktuell findet sich Version 3.0.11.001 auf den Servern von EPoX. Das Tool dient der Überwachung der Temperaturen, Lüfterdrehzahlen und Spannungen des Systems. Angezeigt werden können diese zum Einen über den „Ghost-Screen“, ein kleines schwarzes, halb-transparentes und frei positionierbares Fenster, das CPU-Temperatur, CPU-Spannung und CPU-Last anzeigt. Zum Anderen öffnet sich nach einem Klick auf das blitzförmige Tray-Symbol das Hauptfenster, in dem auch Grenzwerte für einen Alarm festgelegt werden können.
Magic Screen
Neben der aktuellen Version 2.9 bietet EPoX zumindestens auf seiner taiwanesischen Internetseite „Magic-Screens“ zum Download an. Neben diesen vorgefertigten Bildern, die beim Booten des Rechners zu sehen sind, kann man auch eigene Kreationen in das BIOS einbauen. Natürlich nur, solange sie den Vorgaben 640x480 Pixel, 16 oder 256 Farben und BMP-Format entsprechen.
VIA RAID Tool
Um auch unter Windows einen RAID-Verbund erstellen oder Einstellungen am RAID-Verbund ändern zu können, bietet EPoX dieses Tool an. Die Bedienung ist intuitiv und mit wenigen Mausklicks können alle wichtigen Einstellungen geändert werden, ohne dass man beim Rechner-Neustart das Controller-BIOS aufrufen muss.
Pro Magic Plus
Ähnlich der Systemwiederherstellung von Windows arbeitet dieses Programm. In einem geschützten Bereich der Festplatte werden Daten gesammelt, die eine Wiederherstellung des Betriebssystems zu einem früheren Zeitpunkt erlauben. Aus Sicherheitsgründen lässt sich der Zugriff auf die Widerherstellungspunkte per Passwort schützen. Beim Booten kann per „Alt“ + „F10“ eine Management-Konsole aufgerufen werden, mit der per Mausklick oder Tastatur alle wichtigen Einstellungen vorgenommen werden können. Auch eine Deinstallation ist nur in diesem Modus möglich.
Image It
Wie der Name bereits sagt, handelt es sich um eine Backup-Software. Sie ist ebenfalls als Ergänzung oder Ersatz zur in Windows integrierten Backup-Funktion anzusehen. Die Version vier ist bereits auf der Homepage des Herstellers angekündigt.
Gigabyte GA-K8N Pro-SLI
Gegenüber seinem großen Bruder, dem bei uns bereits getesteten GA-K8NXP-SLI [18], fehlen unserem heutigen Probanden sowohl die WLAN- als auch die DPS-Zusatzkarte. Trotzdem macht der Lieferumfang einen kompletten Eindruck.
- Lieferumfang
- Treiber- und Software-CD für Mainboard
- Hardware Installation Guidebook, doppelseitige A1-Hochglanz-Beschreibung zur Installation der Hardware, 12-sprachig
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 88 Seiten
- 1x SLI-Bridge
- 1x Slotblende FireWire800 und USB 2.0, je 2 Ports
- 1x USB-Slotblende mit zwei USB 2.0-Ports
- 2x SATA2-Datenkabel, orange
- 1x Stromadapter von 4-polig Molex auf 2x SATA
- 1x IDE-Flachkabel
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende
Layout
Fast wie ein Ei dem anderen gleicht das GA-K8N Pro-SLi dem großen Bruder GA-K8NXP-SLI, lediglich der blaue Steckplatz für die DPS-Platine oberhalb des CPU-Sockels, der Silicon Image 3114-Controller und der zweite LAN-Controller fehlen. Leider bleibt auch bei diesem Modell die Spannungsversorgung des Prozessors ungekühlt.
Die PEG-Slots sind in das untere Drittel des Mainboards gerutscht. Die Routing-Platine für den SLI-Betrieb ist recht klein geraten und das Umstecken somit nicht ganz einfach. Die SATA-Anschlüsse liegen genau auf Höhe des ersten PEG-Slots und bereits bei unserer nVidia 6800 GT wird es sehr eng zwischen Karte und den SATA-Kabeln. Gigabyte hat jedoch zwischen den paarweise angeordneten SATA-Steckern eine Lücke gelassen, so dass auch längere Karten ohne große Probleme Platz finden sollten.
Alle Anschlüsse sind farbig codiert und erleichtern so das Auffinden und Verbinden. Als einer der ersten Hersteller bietet Gigabyte FireWire 800. Für einen CMOS-Clear muss man rund 30 Sekunden lang die Batterie ausbauen. Alle Lüfteranschlüsse auf dem Mainboard sind frei verfügbar. Allerdings liegt ein Anschluss direkt neben IDE-Anschluss und der Hauptstromversorgung, was das Auf- oder Abstecken erschwert. Weiterhin ist der vierte Lüfteranschluss, der eigentlich für den Chipsatzkühler gedacht ist, nur zweipolig ausgeführt.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Chipsatz | nVidia nForce 4 SLI | nVidia [19] |
| 2 | GBit-Netzwerk-PHY | Vitesse VSC8201RX | Kurz-Info, engl. [20] |
| 3 | Soundchip | Realtek ALC850 | Datenblatt (engl. PDF) [14] |
| 4 | FireWire 800 | TI TSB82AA2 | Datenblatt (engl. PDF) [21] |
| 5 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8712F-A | Datenblatt (engl. PDF) [22] |
| 6 | SLI-Selector | - | - |
| 7 | Gigabyte Dual-BIOS | - | Gigabyte [23] |




Interrupt-Tabelle
Leider macht Gigabyte keine Angaben über die Verteilung der Interrupt-Leitungen auf die einzelnen Komponenten. Wer also Probleme beim Betrieb von Steckkarten bekommt, ist auf stures Probieren angewiesen.
BIOS
Trotz der durchweg hohen Leistungsfähigkeit der AMD Athlon 64-Prozessoren ist das Thema Overclocking (OC) sehr beliebt. Immer mehr Hersteller bieten im BIOS oder per Software unter Windows die Möglichkeit das System in verschiedenen Stufen zu übertakten. Die Möglichkeiten für den Benutzer, im BIOS der Gigabyte-Platine solche OC-Einstellungen vorzunehmen, zeigt die nächste Tabelle.
| Option | Gigabyte GA-K8N Pro-SLI | |
|---|---|---|
| CPU Frequency | 200 bis 456 | |
| PCI Express Clock | 100 bis 150 MHz in 1er-Schritten | |
| K8 Clock Ratio | x4 bis x12 in 0,5er-Schritten | |
| Robust Graphics Booster R.G.B. | Auto, Fast, Turbo | |
| CPU Voltage | Normal, 0,800 bis 1,750 V, in 0,025-Volt-Schritten | |
| Chipset Core PCI-E Voltage | Normal, +0,1, +0,2, +0,3 Volt | |
| HT-Link Voltage Control | Normal, +0,1, +0,2, +0,3 Volt | |
| DDR Voltage Control | Normal, +0,1, +0,2 Volt | |
Wer jetzt ob der geringen Anzahl an Einstellungsmöglichkeiten enttäuscht ist, sollte die Tasten „STRG“ + „F1“ drücken, denn damit werden die Experten-Einstellungen frei geschaltet - unter anderem der Menüpunkt „Advanced Chipset Features“
| Option | Gigabyte GA-K8N Pro-SLI | |
|---|---|---|
| HT Frequency | Auto, x1, x1,5, x2, x2,5, x3, x4, x5 | |
| Current Memclock | 100 MHz, 133 MHz, 166 MHz, 200 MHz, 216 MHz, 233 MHz, 250 Mhz |
|
| CAS# Latency (Tcl) | 1,5, 2,0, 2,5, 3,0 | |
| Min RAS# active time (Tras) | Auto, 5 bis 15 in 1er-Schritten | |
| RAS# to CAS# delay (Trcd) | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Row precharge Time (Trp) | Auto, 2 bis 7 in 1er-Schritten | |
| Row to Row Delay (Trrd) | Auto, 2 bis 4 in 1er-Schritten | |
| Row Cycle Time (Trc) | 7 bis 22 in 1er-Schritten | |
| Row Refresh Cycle Time (Trfc) | 9 bis 24 in 1er-Schritten | |
| Read to Write Time(Trwt) | Auto, 1 bis 5 in 1er-Schritten | |
| Linear R.G.B. clock % | Enabled, Disabled | |
| R.G.B. Core clock % | 100 bis 255 in 1er-Schritten | |
| R.G.B. Mem clock % | 100 bis 255 in 1er-Schritten | |
| M.I.B. 2 | Enabled, Auto | |
Alle diese Werte sind direkt dem BIOS entnommen, das in der Version F4 eingesetzt wurde. Die möglichen Werte laut Handbuch weichen zum Teil ab. Auch können einige dieser möglichen Einstellungen je nach eingesetzter CPU anders aussehen.
Das BIOS des Silicon Image-Controllers trägt die Nummer 5.1.39, das nVidia RAID-BIOS die Versionsnummer 4.81.


ACPI-Suspend
Das Gigabyte unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Aus dem S1-Modus kann der Rechner per Tastendruck, Mausklick oder Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufgeweckt werden. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man trotz der BIOS-Einstellung „USB Resume from Suspend“ den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Robust Graphics Booster R.G.B.
In der Stellung „Auto“ ist die Funktion nicht aktiv. Ähnlich dem „PEG Link Mode“ bei Asus wird auch beim R.G.B. die Grafikkarte übertaktet.
| Einstellung | GPU-Kern-Frequenz | GPU-Speicher-Frequenz |
|---|---|---|
| Auto | 351 | 1002 |
| Fast | 369 | 1033 |
| Turbo | 385 | 1053 |
Das sind immerhin zehn Prozent Übertaktung beim Grafikkern und fünf Prozent beim Speicher. Aber diese Werte können auch per Hand mit der Option „Linear R.G.B. clock %“ angepasst werden. Wem also die vorgegebenen Werte des R.G.B. nicht gefallen, der kann die Grafikkarte so den eigenen Ansprüchen nach übertakten. Diese Übertaktung greift übrigens sowohl für den 2D-, als auch für 3D-Betrieb der Grafikkarte.
M.I.B. 2 (Memory Intelligent Booster)
Diese BIOS-Funktion findet man unter den Einstellungen für den „M.I.T.“ (MB Intelligent Tweaker). Gigabyte verspricht Besitzern bestimmter RAM-Riegel damit einen Leistungsvorteil von bis zu zehn Prozent. Allerdings ist die Auswahl der Riegel sehr klein:
- Kingston / Winbond
- A-Data / Hynix
- Samsung / Samsung
- Twinmos / Twinmos
- Infineon / Infineon
Lüfter-Steuerung
Gigabyte bietet dem Besitzer des GA-K8N Pro-SLI quasi zwei Steuerungen an. Die erste nennt sich „CPU Smart Fan Control“ und kann nur ein- oder ausgeschaltet werden. Diese Steuerung reguliert die Drehzahl der Lüfter laut Handbuch nach fest vorgegebenen Temperatur-Werten. Bis 50 °C Prozessor-Temperatur bleibt der Lüfter aus, zwischen 50 °C und 59 °C wird die Drehzahl des Lüfters linear angehoben, ab 60 °C wird die höchste Drehzahl eingestellt.
Allerdings zeigte sich im Test trotz angezeigter 26 °C Prozessortemperatur, dass der Boxed-CPU-Lüfter sich mit rund 3.200 U/min. bewegte. Bis 38 °C CPU-Temperatur, der höchsten Temperatur unter Last mit aktivierten Gehäuselüftern, stieg die Drehzahl des Boxed-CPU-Lüfters nicht an. Mit deaktivierten Gehäuselüftern stieg die CPU-Temperatur zwar auf 32 °C, die Drehzahl des temperaturgesteuerten Boxed-CPU-Lüfters wuchs aber trotzdem auf gut 4.800 U/min.
Mit dem Zalman CNPS7000B wurde dann trotz aktivierter Lüftersteuerung und angezeigter CPU-Temperaturen von 30 °C der Lüfter mit vollen 2.600 U/min betrieben. Scheinbar ist diese BIOS-Funktion zwar vorhanden, wirkt sich aber wohl nicht auf die Drehzahl der CPU-Lüfter aus.
Die zweite Steuerung nennt sich „CPU Fan Speed Control“ und lässt den Benutzer die freie Wahl, ab welcher Prozessor-Temperatur der CPU-Lüfter mit welcher Drehzahl arbeiten soll. Die von Gigabyte eingesetzte Steuerung arbeitet auf dem Prinzip der Pulsweitenmodulation (PWM) und lässt Werte von 0 bis 128 zu. Damit kann zwischen dem Stillstand und der vollen Drehzahl quasi stufenlos die Drehzahl in Abhängigkeit von der Temperatur eingestellt werden.
Auch mit dem temperaturgesteuerten Boxed-Lüfter arbeitete sie einwandfrei zusammen. Bei einem Wert von „8“ und einer Temperatur-Grenze von 35 °C drehte der Boxed-CPU-Lüfter mit rund 3.000 U/min. Beim Wert „12“ drehte er mit ca. 3.800 U/min. - hier muss man durch Ausprobieren den passenden Wert zwischen Drehzahl, Kühlleistung und Lautstärke heraus finden.
Beim Zalman-Lüfter wurden beim Wert „8“ etwa 1.800 U/min eingestellt, beim Wert „12“ lagen etwa 2.100 U/min. an. Die Lüftersteuerung macht genau das, was sie soll. Für die Einstellung auf die persönlichen Wünsche gilt das bereits beim Boxed-Kühler gesagte. Beim Booten wird der CPU-Kühler für etwa zwei Sekunden mit voller Leistung betrieben.
Q-Flash
Mit Q-Flash ist es möglich, ein neues BIOS zu flashen, ohne eine Startdiskette zu erstellen. Es reicht aus, das neue BIOS auf eine Diskette zu kopieren, den Rest erledigt „Q-Flash“. Mit dieser Funktion kann man auch das aktuelle BIOS auf Diskette speichern. Um „Q-Flash“ aufzurufen, muss man im BIOS die „F8“-Taste drücken. Auch das Kopieren in oder aus dem zweiten BIOS-Baustein ist möglich.
Software
Folgende Inhalte werden von der Gigabyte-Anwendung nach dem Autostart der CD angeboten:
- Treiber
- nVidia nForce 4
- Marvell Yukon LAN 7.24.1.3
- Realtek ALC850 3.66
- USB 2.0
- nVidia IDE/RAID-Treiber 464
- Software Applications
- Gigabyte C.O.M. (Corporate Online Manager) B4.1001.2
- Gigabyte Management Tool (GMT) 2.02 B04.093002
- Easytune5 B04.112601
- DMI Viewer B04.102101
- Face-Wizard B03.100801
- @BIOS B04.102101
- Acrobat Reader 5.05
- Norton Internet Security 2005
- DirectX 9.0c
- nVidia Network Access Manager 4.62
- nVidia Network Guide, engl. PDF
- Software Information
- Inhaltsverzeichnis der CD
- Hardware Information
- DMI-Informationen über die Hardware
- Contact us
- Weltweite Support-Adressen
Um die Treiber-Installation zu erleichtern, hat Gigabyte ein Tool namens „Xpress Install“ in den Autostart der CD gelegt. Dieses überprüft die vorhandene Hardware und bietet dann die Möglichkeit, die entsprechenden Treiber zu installieren. Über die Versionen der Treiber schweigt sich das Programm aus. Die eigentliche Installation der Treiber geschieht im Silent-Mode und nach einem automatischen Neustart des Systems kommt nur eine kleine Meldung der „Xpress Install“-Software.
Gigabyte C.O.M.
Bei der Installation verlangt das Programm zuerst nach der Installation des SNMP (Simple Network Management Protokoll) aus dem Windows-Setup bei den „Verwaltungs- und Überwachungsprogrammen“. Danach lässt sich das Setup erneut starten und bietet die Möglichkeit als Server oder Client installiert zu werden. Nach der Installation muss der Rechner neu gestartet werden.
Was bringt C.O.M. nun? Es ist ein Systemüberwachungstool in Form einer aktiven Webseite, die im Browser geöffnet wird und unter anderem JavaScript nutzt. Es zeigt alle wichtigen Daten der Hardware und von Windows - auch die Sensoren lassen sich anzeigen. Das Tool arbeitet dabei auch über das Netzwerk. Das Anzeigen der Sensoren funktionierte auf unserem Testsystem jedoch nicht, ein Update war bei Gigabyte nicht zu finden.
Easytune5
Aktuell ist die Version B05.020401. Easytune dient dem Overclocken und dem Einstellen der Lüftersteuerung unter Windows. Im „Easy Mode“ wird einfach per Schieber eingestellt, um wieviel Prozent das System übertaktet werden soll. Für Fortgeschrittene bietet sich der Advanced Mode an, der Zugriff auf die einzelnen Taktraten und Spannungen gewährt. Ebenfalls enthalten ist eine Alarm-Funktion für die Lüfterüberwachung, die sich optisch und akustisch melden kann.
Mit dem Easy-Mode, der lediglich den HT-Takt anhebt, war es uns möglich, bis zu sechs Prozent zu übertakten. Bei höheren Werten kam es zu Fehlern bei Prime95 oder zu Abstürzen. Die Einstellungen des Easy-Mode kann man nicht speichern, aber im Advanced-Mode kann man Profile anlegen.
Face-Wizard
Mit diesem Tool lässt sich statt des Standard-Gigabyte-Bildes beim Booten des Rechners ein eigenes Bild in das BIOS einbinden. Möglich sind die Format „BMP“ und „PCX“ mit einer Größe von bis zu 640x480 Punkten.
nVraid
nVidia hat für seinen nForce 4-Chipsatz die RAID-Software „nVraid“ genannt. Mit wenigen Klicks kann man hier RAID-Arrays einrichten, ändern und löschen. Die entsprechende Anzahl Festplatten vorausgesetzt, können die RAID-Level 0, 1 und bei vier Festplatten auch 0+1 gewählt werden. Die Cluster-Größe lässt sich bei allen Modi zwischen 4 und 128 KB wählen. Neben den genannten RAID-Leveln kann man die Platten auch als Zusammenschluss (JBOD) ansprechen, dabei werden mehrere physikalische Festplatten zu einer logischen Festplatte addiert. Leider gibt es keine direkte Hilfe-Funktion zum nVraid-Tool, der Benutzer sollte also Englisch-Kenntnisse haben und wissen, was er tut, wenn er RAID-Verbände erstellt, ändert oder löscht.
@BIOS
Hiermit lässt sich das BIOS des Mainboards unter Windows im laufenden Betrieb flashen. Auch das Abspeichern des alten BIOS' ist möglich. Ein Update kann sowohl von einer lokalen Quelle als auch über das Internet durchgeführt werden.
Testsystem
- Prozessor
- CPU-Kühler
- AMD Boxed Kühler
- Zalman CNPS7000B Cu [24]
- Motherboard
- EPoX 9HEAI
- Gigabyte GA-K8N Pro-SLI
- Arbeitsspeicher
- 2x512 MB OCZ PC3200 EL Platinum Rev. 2 [25]
- Grafikkarte
- MSI NX6800GT T2D256E
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Iomega 250 GB USB 2.0 / FireWire extern [26]
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [27]
- Tagan TG480-U22-2Force Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [28] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c
- Treiber
- VIA HyperionPro 5.00A
- nVidia nForce 6.53
- nVidia ForceWare 77.72
- Marvell LAN-Treiber 8.27.4.3
- Silicon Image 3114
- Silicon Image 3132
- Creative Live!24 5.12.1.353
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.01
- SiSoft Sandra Professional 2005SR2a
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Doom 3 1.3
- Earth 2160 1.2
- FarCry 1.32
- Half-Life 2
- Painkiller 1.64
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen. Ausnahme bilden die Multi-GPU-Chipsätze, bei denen die Spiele-Benchmarks zusätzlich mit zwei Grafikkarten gemessen werden, ebenfalls mit einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 und 32 Bit Farbtiefe.
Synthetische Benchmarks
PCMark05
- Offizielle Website:
www.futuremark.com [29]
- Download:
ComputerBase.de [30]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Version 1.01 Professional
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 1.01 Professional
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
Sandra 2005
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [31]
- Download:
ComputerBase.de [32]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Sandra Professional 2005 SR2a
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Sandra Professional 2005 SR2a
Sandra 2005 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2005 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [33] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
WorldBench
- Offizielle Website:
www.pcworld.com [34]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 249 US-Dollar
- Was benchen wir?
- Version 5
- Kompletter Benchmark-Durchlauf
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 5
WorldBench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
WorldBench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
- Offizielle Website:
www.microsoft.com [35]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 199 US-Dollar oder per MSDN-Mitgliedschaft
- Was benchen wir?
- NTttcp Windows 2000 DDK
- Server: Ntttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): Ntttcpr -m 4,0,‹server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000 - Besondere Einstellungen: - keine -
- NTttcp Windows 2000 DDK
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
USB
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [36]
- Download:
ComputerBase.de [37]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones)
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
- Offizielle Website:
audio.rightmark.com [38]
- Download:
audio.rightmark.com [39]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Per Loop-Kabel wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus A8N-SLI Premium (Realtek ALC850) |
+0,21, -1,71 (Durchschnitt) |
-76,2 (Durchschnitt) |
77,1 (Durchschnitt) |
0,035 (Gut) |
0,107 (Durchschnitt) |
-74,8 (Gut) |
| EPoX 9HEAI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,84 (Durchschnitt) |
-73,8 (Durchschnitt) |
74,3 (Durchschnitt) |
0,021 (Gut) |
0,064 (Gut) |
-74,1 (Gut) |
| Gigabyte GA-K8NXP-SLI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,85 (Durchschnitt) |
-73,6 (Durchschnitt) |
73,2 (Durchschnitt) |
0,020 (Gut) |
0,064 (Gut) |
-75,0 (Durchschnitt) |
| Gigabyte GA-K8N Pro-SLI (Realtek ALC850) |
+0,19, -0,84 (Durchschnitt) |
-74,2 (Durchschnitt) |
72,4 (Durchschnitt) |
0,032 (Gut) |
0,077 (Gut) |
-74,3 (Gut) |
| MSI K8N Diamond (Creative CA0106) |
+0,08, -0,23 (Sehr Gut) |
-99,8 (Exzellent) |
91,2 ( Sehr gut) |
0,0067 (Sehr gut) |
0,014 (Sehr gut) |
-99,9 (Exzellent) |
Controller
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [35]
- Download:
ComputerBase.de [36]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones), nur Lesen
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
RAID 0
RAID 0 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 1
RAID 1 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Spiele
Doom 3
Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegen geglaubten OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch mehr als überzeugen. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert.
- Offizielle Website:
idsoftware.com [40]
- Download:
Doom3.com [41] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.3
- Besondere Einstellungen: Precache time: 1000, Graphics settings: High details, Demo: Run default demo.
- Version 1.3
Doom 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Doom 3 SLI
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160
Mal kein Ego-Shooter, der die Grafikkarte belastet, sondern Echtzeit-Strategie. Reichlich Licht- und Schatten-Effekte, schicke Explosionen und detaillierte Gelände-, Fahrzeug- und Gebäude-Modelle müssen hier dargestellt werden. Earth 2160 wird zur Zeit nicht von SLI unterstützt.
- Offizielle Website:
Earth2160.com [42]
- Download: noch keine Demo veröffentlicht
- Kostenpunkt: kostenlose Presse-Version des Herstellers
- Was benchen wir?
- Version 1.2
- Eingebaute Timedemo
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details
- Version 1.2
Earth 2160
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Earth 2160 SLI
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Farcry
Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Die Cry-Engine ist die dritte im Bunde der Top-Grafik-Engines aus dem Jahr 2004, die bisher kaum an Aktualität verloren haben.
- Offizielle Website:
FarCry.de [43]
- Download:
Farcry-theGame.com [44] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.32
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Fort-Demo.
- Version 1.32
Farcry
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Farcry SLI
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2
Neben Doom3 und FarCry war Half-Life2 wohl das Spiel des Jahres 2004 mit der aufwändigsten Grafikengine. Riesige, mit prachtvollen Effekten versehene Außen- und Innenlevel belasten Grafikkarten dank der Source-Engine.
- Offizielle Website:
Half-Life2.com [45]
- Download: ATi.com [46]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- canals_08-Demo von Anandtech
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Reflect world.
- canals_08-Demo von Anandtech
Half-Life 2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2 SLI
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Painkiller
Mit reichlich Polygonen wird die Grafikkarte zur Arbeit bewegt, dazu kommen viele Shader-Effekte in detaillierten Spiele-Leveln. Das aus Polen stammende Spiel stammt ebenfalls aus dem Jahr 2004.
- Offizielle Website:
Painkiller.com [47]
- Download: nVidia [48]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.64
- Level: City on the Water
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details.
- Version 1.64
Painkiller
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Painkiller SLI
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Lautstärke
Auch die Lautstärke spielt eine immer größere Rolle beim Arbeiten am PC. Leistungshungrige Prozessoren und Grafikkarten wollen gekühlt werden und auch die Chipsätze der Mainbaords werden immer komplexer und produzieren damit auch mehr Wärme.
Diese Wärme wird in der Regel per aktiver Luftkühlung abtransportiert, was meistens mit mehr oder weniger großer Schallerzeugung verbunden ist. Genau dieser Schall wird von uns mit einem handelsüblichen Dezibel-Messgerät aufgezeichnet, wie üblich im Abstand von 40 cm. Dazu messen wir nur das Mainboard ohne alle anderen Schallquellen wie Laufwerke oder CPU-Lüfter.
Zusätzlich wird die System-Lautstärke bei geöffnetem Gehäuse, also alle Komponenten, im Betrieb im Idle-Modus unter dem Windows-Desktop gemessen. Weiter werden die Lautstärken rund um das geschlossene Gehäuse mit Lüftern im Silent- und High-Betrieb erfasst. Dabei führen wir diese Messungen zum Einen mit dem AMD-Boxed-Kühler und zum Anderen mit dem Zalman CNPS7000Cu durch.
Lautstärke - Mainboard
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System offen (Boxed)
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System offen (Zalman)
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System vorne (Boxed)
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System vorne (Zalman)
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System rechts (Boxed)
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System rechts (Zalman)
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System links (Boxed)
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System links (Zalman)
Angaben in Dezibel
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Lautstärke - System hinten (Boxed)
Angaben in Dezibel
|
Lautstärke - System hinten (Zalman)
Angaben in Dezibel
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Temperaturen
Was für die Messungen der Lautstärke gilt, gilt quasi genauso für die Durchführung der Temperatur-Messungen. Allerdings werden hier alle Messungen mit geschlossenem Gehäuse absolviert. Auch hier wieder mit dem AMD Boxed-Kühler und alternativ mit dem Zalman CNPS7000Cu.
Die Temperaturen wurden mit SpeedFan [49] gemessen. Die Last wird mit einer Endlosschleife vom 3DMark05 in Verbindung mit dem „blend“-Betrieb von Prime95 [50] erzeugt. Die Raumtemperatur betrug 22 °C.
Temperatur - Prozessor (Boxed)
Angaben in °C
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Temperatur - Mainboard (Boxed)
Angaben in °C
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Temperatur - Festplatte (Boxed)
Angaben in °C
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Temperatur - Prozessor (Zalman)
Angaben in °C
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Temperatur - Mainboard (Zalman)
Angaben in °C
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Temperatur - Festplatte (Zalman)
Angaben in °C
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Ranking
Zu guter Letzt wollen wir die Ergebnisse der Benchmarks in unseren Rankings zusammenführen. So lässt sich recht einfach ein Überblick darüber gewinnen, in welchem Bereich welches Mainboard Stärken oder Schwächen zeigt.
In das Performance-Rating fließen die Ergebnisse von Worldbench, Sandra 2005, PCMark05 und aller Spiele ohne den SLI-Modus ein.
Performance-Rating
Angaben in Prozent
|
Das Schnittstellen-Rating setzt sich aus den Werten der Messungen der PCI Express-Leistung, Netzwerk-, USB-, FireWire-Anschlüsse, sowie der Ergebnisse der Controller im RAID-0- und RAID-1-Modus zusammen. Die CPU-Last bleibt dabei unberücksichtigt.
Schlechter ausgestattete Mainboards haben hier natürlich Nachteile. Die Platzierung wird im Text unter dem Diagramm ausstattungsbereinigt angegeben.
Schnittstellen-Rating
Angaben in Prozent
|
Wegen ihrer fehlenden Schnittstellen stehen beide Probanden an letzter Stelle. Lässt man die fehlenden Schnittstellen unberücksichtigt, käme das Gigabyte GA-K8N Pro-SLI auf den dritten Platz vor seinem großen Bruder aus dem letzten Test. Das EPoX verbleibt auf dem letzten Platz.
Im letzten Rating kommen die Werte der Spiele im SLI-Modus zur Bewertung. Mainboards ohne SLI-Technik werden nicht aufgeführt.
SLI-Rating
Angaben in Prozent
|
Fazit
Kommen wir unter Berücksichtigung der Ausstattung und Leistungsfähigkeit der Probanden zur Zusammenfassung der Ergebnisse. Interessant ist natürlich die Frage, wie sich der VIA-Chipsatz behaupten kann.
EPoX 9HEIA

Technische Innovationen fehlen fast völlig. Die „Post Port“-Anzeige ist nicht wirklich neu und die BIOS-Einstellung, um die Prozessor-Temperatur über die beiden Sieben-Segment-Anzeigen dem Besitzer anzeigen zu lassen, ist höchstens eine nette Dreingabe. Der Fehler beim Betrieb von SATA II-Festplatten ist mehr als ärgerlich und sollte einem großen Hersteller wie VIA nicht unterlaufen.
Das EPoX 9HEAI [51] ist – wie viele Platinen mit K8T890-Chipsatz – für rund 80 Euro nur im ausgewählten Fachhandel erhältlich. Unser Testergebnis veranschaulicht, warum viele Hersteller lieber zum nForce 4 (SLI) als zur momentan kränkelnden VIA-Konkurrenz greifen.
Gigabyte GA-K8N Pro-SLI

Zwei wichtige Punkte bleiben zu erwähnen: Zum Einen die FireWire 1394B-Schnittstelle, die deutlich leistungsfähiger als ihr ältere Vorgänger ist. Zum Anderen die passive Kühlung des Chipsatzes, die jedoch einen guten Luftaustausch im Gehäuse erfordert.
Für alle, die SLI nutzen möchten, oder zumindest eine Nutzung planen, ohne gleichzeitig mehr als vier SATA-Geräte einzusetzen, ist das Gigabyte GA-K8N Pro-SLI einen genauen Blick wert.
Der momentane Verkaufspreis des Mainboards [52] liegt bei rund 95 Euro.














