Einleitung
Es ist nicht lange her, da hinkte ATi mit seinen Mainboard-Chipsätzen dem großen Konkurrenten nVidia zumeist hinterher. Vor allem die veraltete und gerade bei der USB-Leistung schwächelnde Southbridge SB400/450 sorgte für schlechte Publicity. Mit dem Xpress 3200, basierend auf der Northbridge RD580 in Zusammenarbeit mit der neuen SB600, will ATi sich wieder ein größeres Stück vom Kuchen abschneiden.
Bereits unser großes AM2-Mainboard-Roundup [1] konnte einen Vertreter der ATi-Spezies präsentieren, der sich nicht hinter der Konkurrenz verstecken muss. Die USB-Performance ist inzwischen besser als die von nVidia und auch sonst gab es Fortschritte. Und bei Spielen zeigt der ATi-Chipsatz, dass er (wenn schon nicht unbedingt spürbar) doch messbar schneller ist als die Mitbewerber. Derweil ist ATi von AMD aufgekauft worden und es besteht Grund zur Annahme, das der Grafik- und Chipsatz-Hersteller in Zukunft möglicherweise Zugriff auf mehr Know-How bezüglich der AMD-Prozessoren erhält. Damit könnte ATi in näherer Zukunft vor allem bei der Leistung gegenüber nVidia seinen Vorsprung ausbauen. Nur bei der Ausstattung ist nVidia im Moment weit voraus, auch wenn viele Merkmale für den „normalen“ Benutzer kaum eine Rolle spielen.
Nun hat uns Asus mit dem Modell seines Xpress-3200-Mainboards versorgt, dem M2R32-MVP. Trotz der beiden PCIe-x16-Schnittstellen ist das Board rund 30 Euro günstiger als das M2N32-SLI Deluxe, das mit dem nVidia nForce 590 SLI ausgestattet ist. So können gerade Leistungs-Enthusiasten möglicherweise Geld sparen. Doch widmen wir uns erst einmal dem M2R32-MVP, seinem Layout und den Leistungsdaten, bevor wir weitere Schlüsse ziehen.
Lesezeichen
Auf Grund der neuen AM2-Prozessoren sind ab sofort nur noch einig Verweise für die weitere Recherche zu diesem Artikel relevant:
Rückblickend wollen wir aber dennoch nicht den Sockel 939 aus den Augen verlieren:
Auch die Arbeit unser Foren-Mitglieder wollen wir nicht unerwähnt lassen. Neben unserem FAQ-Forum [8] gibt es auch in anderen Bereichen immer wieder Threads, die eine Erwähnung wert sind. Im Bereich AM2-Mainboards ist das die Marktübersicht [AM2 Guide] Mainboards mit nForce 5xx [9]. Zur Zeit zwar nur auf nVidia-nForce-Chipsätze bezogen, bietet der Thread auf die Schnelle durchaus einen guten Überblick über die aktuelle Marktsituation.
Der Proband
Zuerst wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung des getesteten Mainboards geben. Als Vergleich dienen die bereits besprochenen Asus Crosshair mit nVidia nForce-590-SLI-Chipsatz und das MSI K9A Platinum, das wie der aktuelle Kandidat auf dem ATi Xpress 3200 basiert.
| Features | Asus Crosshair | Asus M2R32-MVP | MSI K9A Platinum | |
|---|---|---|---|---|
| Sockel | AM2 | AM2 | AM2 | |
| Chipsatz | nVidia nForce 590 SLI (C51XE+MCP55) |
ATi Xpress3200 (RD580+SB600) |
ATi Xpress3200 (RD580+SB600) |
|
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 AMD Sempron |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 AMD Sempron |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 AMD Sempron |
|
| HyperTransport-Bus | ||||
| 1.600 MHz | ✓ | ✓ | ✓ | |
| 2.000 MHz | ✓ | ✓ | ✓ | |
| Speichertakt/-typ | ||||
| DDR2 533 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| DDR2 667 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| DDR2 800 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| Dual Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | verfügbar | |
| EPP Memory | ✓ | X | X | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | |
| Multi-GPU | SLI | CrossFire | CrossFire | |
| Onboardgrafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboardsound | ADI 1988B 8 Kanäle HD-Audio |
ADI 1988A 8 Kanäle HD-Audio |
Realtek ALC883 8 Kanäle HD-Audio |
|
| Steckplätze | 2x PCIe x16 1x PCIe x4 3x PCI |
2x PCIe x16 2x PCIe x1 2x PCI |
2x PCIe x16 2x PCIe x1 2x PCI |
|
| WLAN-Fähigkeit | X | X | X | |
| HDD-Controller | ||||
| ATA 133/100/66 | 2 Geräte | 2 Geräte | 2 Geräte | |
| Serial ATA | nForce 590 SATA 300 6 Geräte (RAID 0,1, 0+1, 5, JBOD) Silicon Image 3132 SATA 300 2 Geräte(RAID 0, 1, JBOD) 2x eSATA |
ATi SB600 SATA 300 (AHCI) 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, JBOD) JMicron 360 SATA 300 1 Gerät (1x eSATA) |
ATi SB600 SATA 300 (AHCI) 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, JBOD) |
|
| Verfügbare Anschlüsse | ||||
| USB 2.0 | 4x über Rear-Panel 6x über Mainboard- Header |
4x über Rear-Panel 6x über Mainboard- Header |
4x über Rear-Panel 6x über Mainboard- Header |
|
| IEEE 1394 | 1x über Rear-Panel 2x über Mainboard- Header |
1x über Rear-Panel 1x über Mainboard- Header |
1x über Rear-Panel 1x über Mainboard- Header |
|
| LAN | 2x Marvell 88E1116 (PHY) Dual Gigabit Ethernet |
1x Marvell 88E8001 (PHY) Gigabit Ethernet |
Realtek RTL8111B (PCIe) Realtek RTL8110SC (PCI) Dual Gigabit Ethernet |
|
| Weitere Anschlüsse | 2x PS/2 1x Optical S/PDIF out 1x Coaxial S/PDIF out |
1x Seriell 2x PS/2 6x Audio 1x Coaxial S/PDIF out |
1x Parallel 1x Seriell 2x PS/2 5x Audio 1x Optical S/PDIF out 1x Coaxial S/PDIF out |
|
| Format | ATX 30,0 x 24,4 cm |
ATX 30,0 x 24,4 cm |
ATX 30,0 x 24,4 cm |
|
Asus M2R32-MVP
Das Asus M2R32-MVP bietet eine für Asus ungewohnt umfanglose Beilage im Karton. Ein ziemlich dünnes Handbuch, wenige Kabel und nur eine Slotblende. Erstaunlich für das Top-Mainboard mit ATi-Chipsatz von Asus. Offenbar hat hier wohl der Kostenfaktor seinen Einfluss geltend gemacht.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 60 Seiten
- 1x Q-Connector
- 1x Slotblende, zwei USB 2.0-Ports
- 2x SATA-Datenkabel
- 1x Stromadapter von 4-polig Molex auf 2x SATA
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende


Layout
Auf den ersten Blick ähnelt das Layout des M2R32-MVP sehr dem des M2N32-SLI Deluxe, das wir bereits im Test [10] hatten. Auch hier hat Asus die RAM-Bänke oberhalb des Prozessors platziert, immerhin kann so keine lange Grafikkarte die Montage behindern. Der verbliebene IDE- sowie der ATX-Stromanschluss sind ganz rechts am Rand des Mainboards verbaut. Leider ist der Floppy-Anschluss ganz unten mittig am Mainboard angebracht, Probleme bei der Kabelführung sind, sofern ein Diskettenlaufwerk eingesetzt wird, also zu erwarten.
Die beiden ICs des Chipsatzes verbergen sich unter schwarzen Kühlkörpern. Während die Southbridge nur ein sehr flaches Modell aufweist, kann der Northbridge-Kühler satte drei Zentimeter Höhe vorweisen. Interessanterweise verfügt das M2R32-MVP über Jumper, um die Stromversorgung der USB-Schnittstellen im Ruhezustand auf altmodische Art und Weise zu regeln.
Ganz unten rechts befindet sich die Kontroll-LED für die anliegende Stromversorgung. Der zusätzliche vierpolige Stromanschluss für den Prozessor ist zwar frei zugänglich, liegt aber links knapp oberhalb des oberen PEG-Slots. So kann es leider auch hier bei der Kabelführung zu kleinen Problemen kommen. Zwischen den beiden PCIe-x16-Steckplätzen sind zwei Slots Abstand. Damit passen auch ausufernde Grafikkarten im Doppelpack auf das Mainboard.
Vier Lüfteranschlüsse stehen zur Verfügung, immerhin drei davon können per Q-Fan im BIOS geregelt werden. Etwas schwach ist die Schnittstellen-Armada ausgerüstet, denn nur eine Netzwerk-Schnittstelle ist vorhanden. Auch eine optische Audio-Schnittstelle steht auf der Vermisstenliste. Dafür hat Asus auch das M2R32-MVP mit einer eSATA-Schnittstelle versehen, was durchaus Vorteile aufweist. Alle Steckverbinder auf dem Mainboard sind farbig codiert. Zusätzlich liegt der Q-Connector für die Gehäuse-Taster, -Schnittstellen und -LEDs bei.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | ATi Xpress3200 RD580 | ATi [11] |
| 2 | Southbridge | ATi SB600 | ATi [10] |
| 3 | SATA-Controller | JMicron 360 (PCIe) | JMicron [12] |
| 4 | GBit-Netzwerk | Marvell 88E8001 PCI | Marvell [13] |
| 5 | Soundchip | ADI 1988A | Analog Devices [14] |
| 6 | FireWire 400 | VIA VT6308P | VIA [15] |
| 7 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8726F-S | ITE [16] |








BIOS
Das BIOS lag in der Version V501 vor. Das ATi-RAID/AHCI-BIOS trägt die Versionsnummer 2.5.1540.18.
























ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „Auto“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter. Mit einer USB- oder PS/2-Eingabegeräten war trotz entsprechend aktivierter Jumper ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Per Q-Fan lassen sich neben dem CPU-Fan noch zwei von drei weiteren Lüftern steuern. Das ist inzwischen nur noch durchschnittliches Niveau. Zur Regelung stehen nur drei Stufen bereit: Silent, Optimal und Performance. Die letzten beiden Stufen führten beim verwendeten Boxed-Kühler allerdings zu gleichen Drehzahlen. Eine direkte temperatur- oder lastabhängige Regelungsmöglichkeit wäre hier deutlich sinnvoller.
Crashfree BIOS
Sollten Übertaktungsversuche fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Stecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.
Auch missglücktes Flashen des BIOS' lässt sich wieder reparieren, indem beim Booten entweder die Mainboard-CD oder eine mit einem passenden BIOS versehene Diskette eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf diese zu und flasht das dort gespeicherte BIOS.
Wer sein BIOS regulär nicht unter Windows flashen möchte, kann dies auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu noch eine Diskette mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter Tools aufgerufen werden.
Software
Die beiliegende Software-CD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist nicht möglich. Per „Make Disk“ können Treiber-Disketten für die Windows-Installation sowohl für 32-Bit-, als auch für 64-Bit-Systeme angefertigt werden. Neben den Treibern für Windows sind auch Chipsatz-Treiber für Vista auf der CD vorhanden. Neben dem bekannten Asus Update stehen auch wieder der AI Booster und PC Probe II zur Verfügung. Damit bietet Asus eine gute Software-Ausstattung.
Testsystem
- Prozessor
- AMD Athlon 64 X2 3800+, Sockel AM2
- CPU-Kühler
- AMD Boxed-Kühler
- Motherboard
- Asus M2R32-MVP
- Arbeitsspeicher
- 2x512 MB DDR2-1066 Corsair CMS2X512-8500 (DDR2-800 CL4-4-4-12)
- Grafikkarte
- nVidia 7900 GTX [17]
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Iomega 250 GB USB 2.0 / FireWire 400/800 extern
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [18]
- Tagan TG480-U22-2Force-Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [19] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c (Juni 2006)
- Treiber
- nForce 9.35 WHQL
- nVidia ForceWare 91.31 WHQL
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.1.0
- SiSoft Sandra Professional 2007
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Fear
- Half-Life 2 - Lost Coast
- Oblivion
- Quake 4
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen.
Synthetische Benchmarks
PCMark05
- Offizielle Website:
www.futuremark.com [20]
- Download:
ComputerBase.de [21]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Version 1.10 Professional
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 1.10 Professional
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
|
Sandra 2007
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [22]
- Download:
ComputerBase.de [23]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Sandra Professional 2007
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Sandra Professional 2007
Sandra 2007 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2007 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [24] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
Worldbench
- Offizielle Website:
www.pcworld.com [25]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 249 US-Dollar
- Was benchen wir?
- Version 5
- Kompletter Benchmark-Durchlauf
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 5
Worldbench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
Worldbench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
- Offizielle Website:
www.microsoft.com [26]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 199 US-Dollar oder per MSDN-Mitgliedschaft
- Was benchen wir?
- NTttcp Windows 2000 DDK
- Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000 - Besondere Einstellungen: - keine -
- NTttcp Windows 2000 DDK
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
So schön die geringe CPU-Last auch sein mag, sie ist beim M2R32-MVP der viel zu geringen Leistung angemessen.
USB
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [27]
- Download:
ComputerBase.de [28]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones)
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
- Offizielle Website:
audio.rightmark.com [29]
- Download:
audio.rightmark.com [30]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus Crosshair (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,02, -0,04 (Exzellent) |
-88,2 (Gut) |
88,0 (Gut) |
0,0041 (Sehr gut) |
0,021 (Gut) |
-85,1 (Exzellent) |
| Asus Crosshair (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,13, -0,07 (Sehr gut) |
-72,5 (Durchschnitt) |
72,3 (Durchschnitt) |
0,0076 (Sehr gut) |
0,149 (Durchschnitt) |
-70,7 (Sehr gut) |
| Asus M2N32-SLI Deluxe (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,02, -0,05 (Exzellent) |
-86,9 (Gut) |
87,1 (Gut) |
0,0042 (Sehr gut) |
0,026 (Gut) |
-86,4 (Exzellent) |
| Asus M2N32-SLI Deluxe (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,11, -0,15 (Sehr gut) |
-71,8 (Durchschnitt) |
71,7 (Durchschnitt) |
0,0083 (Sehr gut) |
0,145 (Durchschnitt) |
-75,3 (Sehr gut) |
| Asus M2R32-MVP (ADI AD1988A) Wiedergabe |
+0,14, -0,08 (Sehr gut) |
-88,7 (Gut) |
87,9 (Gut) |
0,0048 (Sehr gut) |
0,049 (Gut) |
-87,7 (Exzellent) |
| Asus M2R32-MVP (ADI AD1988A) Aufnahme |
+0,15, -0,10 (Sehr gut) |
-70,0 (Durchschnitt) |
69,9 (Durchschnitt) |
0,0072 (Sehr gut) |
0,180 (Durchschnitt) |
-69,7 (Sehr gut) |
| Creative SoundBlaster X-Fi Elite Pro [31] |
+0,02, -0,08 (Exzellent) |
-94,8 (Sehr gut) |
94,7 (Sehr gut) |
0,0009 (Exzellent) |
0,0054 (Exzellent) |
-94,7 (Exzellent) |
| MSI K9A Platinum (Realtek ALC883) Aufnahme |
+0,12, -0,15 (Sehr gut) |
-86,5 (Gut) |
86,2 (Gut) |
0,010 (Gut) |
0,044 (Gut) |
-84,9 (Sehr gut) |
| MSI K9A Platinum (Realtek ALC883) Wiedergabe |
+0,14, -0,16 (Sehr gut) |
-87,5 (Gut) |
87,5 (Gut) |
0,0061 (Sehr gut) |
0,020 (Sehr gut) |
-84,7 (Sehr gut) |
| MSI K9N SLI Platinum (Realtek ALC883) Aufnahme |
+0,14, -0,15 (Sehr gut) |
-84,8 (Gut) |
84,4 (Gut) |
0,011 (Gut) |
0,029 (Gut) |
-81,9 (Sehr gut) |
| MSI K9N SLI Platinum (Realtek ALC883) Wiedergabe |
+0,14, -0,17 (Sehr gut) |
-86,4 (Gut) |
86,6 (Gut) |
0,0063 (Sehr gut) |
0,018 (Sehr gut) |
-83,4 (Sehr gut) |
Controller
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [26]
- Download:
ComputerBase.de [27]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones), nur Lesen
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.
RAID 0
RAID 0 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 1
RAID 1 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Spiele
F.E.A.R.
Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden mittlerweile für diese Zwecke die Vollversion, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine sich frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind.
Fear
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2 - Lost Coast
Half-Life 2 ist wohl zweifellos aufgrund seines legendären Vorgängers eines der meist erwarteten Spiele aller Zeiten gewesen. Den Erwartungen wurde das Spiel oftmals gerecht und begeistert nicht nur in spielerischer Hinsicht, sondern auch durch seine Grafik, die unter anderem durch massiven „Shader Model 2.0“-Einsatz ermöglicht wird. Einige Monate nach der Erscheinung brachte Valve die kostenlose Technologiedemo „Lost Coast“ auf den Markt, die als Besonderheit High-Dynamic-Range-Rendering unterstützt und somit nicht nur einen deutlich höheren Lichtumfang sowie Lichtdynamik bietet, sondern auch die Hardware bis auf das Äußerste fordert.
Half-Life 2 - Lost Coast
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Oblivion
Bereits der Vorgänger „Morrorwind“ hat bei vielen Spielefans eine richtige Begeisterung hervorgerufen und bei dem Nachfolger „Oblivion“ scheint dies nicht anders zu sein. Zu kaum einem Spiel findet man derzeit mehr Diskussionen im Internet. Aber nicht nur spielerisch, auch grafisch kann Oblivion überzeugen und fährt, um dieses Ziel zu erreichen, schwere Geschütze auf. Noch niemals zuvor wurde HDRR mit dynamischem Tone-Mapping derartig realistisch eingesetzt. Darüber hinaus kann das Spiel mit schönen Schatteneffekten sowie stellenweise hoch auflösenden Texturen und Partikeleffekte glänzen. Dementsprechend ist Oblivion geradezu prädestiniert für einen guten Benchmarkparcours. Die verwendete Szene zeigt nicht nur eine aufwendige Beleuchtung, auch mehrere Sträucher und Bäume sind zu sehen, die vor allem die GPU extrem stark belasten.
Oblivion
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Quake 4
Die bekannte Quake-Reihe von ID-Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die häufig die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwändigen Charaktertexturen und vielen Schattenspielen einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Nach dem Patchen des Spiels auf die Version 1.2 ist auch der Bug verschwunden, dass weder die Spielerschatten noch die Waffeneffekte dargestellt werden. Somit entsprechen die ermittelten Ergebnisse nun dem „wahren“ Spielverlauf.
Quake 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Stromaufnahme
Wie gehabt messen wir die Stromaufnahme der Mainboards. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Prime95 und 3DMark05. Auch der Stromverbrauch im BIOS wird ermittelt. Wir geben die gesamte Stromaufnahme des Systems an (ohne Monitor!).
Stromaufnahme
Angaben in Watt (W)
|
Wie beim MSI K9A Platinum ist auch beim Asus M2R32-MVP der nach zirka fünf Minuten deutlich reduzierte Strombedarf auffallend. Obwohl Cool'n'Quiet deaktiviert ist, hat ATi scheinbar nicht weiter dokumentierte Stromsparfunktionen implementiert. So sinkt der Strombedarf auf knapp unter 100 Watt. Der Strombedarf des ATi Xpress 3200 liegt damit deutlich unter dem der anderen Probanden mit nVidia-Chipsätzen.
Temperaturen
Temperaturen Idle
Angaben in °C
|
Temperaturen Last
Angaben in °C
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Overclocking
Natürlich ist auch das Thema Overclocking mit dem Sockel AM2 weiterhin aktuell. Der RAM-Takt lässt sich, zumindest mit den aktuellen CPU-Revisionen, nicht mit einem Multiplikator betreiben, der Taktraten über realen 200 MHz erlaubt. Auf die Auflistung der vielen BIOS-Optionen verzichten wir in Zukunft, Interessierte finden in unseren Screenshots bereits viele Daten, ansonsten ist der Download des Handbuchs zu empfehlen.
Wie bereits bei den Sockel-939-Prozessoren haben wir auch mit den AM2-Mainboards eingeschränkte Versuche zum Übertakten unternommen. Wir wollen hier keine Rekorde aufstellen, sondern einfach die OC-Möglichkeiten zeigen und mit Screenshots von CPU-Z dokumentieren. Die maximal erreichte Höhe des Referenztaktes dient uns dabei als Vergleichswert zwischen den getesteten Mainboards. Wir geben diesen Wert im Diagramm an. Die CPU-Spannung wurde auf 1,45 Volt, die des RAMs auf 2,2 Volt angehoben. Die maximale, stabile Prozessorfrequenz haben wir bei 2.850 MHz erreicht, darüber meldet Prime95 Fehler. Die RAM-Timings bleiben unangetastet.
Nun erhöhen wir den Referenztakt erst in 5-MHz-Schritten, bis die Grenzen des Mainboards erreicht sind. Danach wird in 1-MHz-Schritten der höchste Wert ermittelt. Natürlich wird dazu der Multiplikator der CPU, die Geschwindigkeit des HT-Link und der RAM-Takt gesenkt. Überprüft wird die System-Stabilität mit Prime95, das recht empfindlich auf zu hoch getaktete Systeme reagiert.
Die nachstehend gezeigten OC-Ergebnisse wurden mit folgenden Einstellungen erreicht:
- HTT auf 3x200 MHz
- RAM-Takt auf 100 MHz
- CPU-Multiplikator auf 6x



OC - Referenztakt
Angaben in MHz
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Ranking
Kommen wir zur Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse in den einzelnen Kategorien. Wir geben ein Ranking der getesteten Mainboards in den Bereichen „Synthetische Benchmarks“, „Anwendungen“, „Schnittstellen“ und „Spiele“. Bei den Schnittstellen berücksichtigen wir auch schwächer ausgestattete Mainboards und verzichten bei der Aufführung in der Kategorie „Ausstattungsbereinigt“ auf zusätzliche Schnittstellen in den Bereichen Netzwerk und RAID. Als Beispiel sei hier das MSI K9A Platinum genannt, das sich nach dem abgeschlagenen letzten Platz dann deutlich von den Mitbewerbern absetzen kann.
Performance-Rating: Synthetisch
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Anwendungen
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Spiele
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Schnittstellen
Angaben in Prozent
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Schnittstellen (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
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Nachdem sich der interessierte Leser seinen Favoriten in den einzelnen Kategorien aussuchen konnte, geben wir natürlich auch ein Gesamt-Rating ab, in welches die Ergebnisse aus allen Kategorien einfließen. Der Gerechtigkeit halber nutzen wir bei den „Schnittstellen“ die ausstattungsbereingte Version. Darin wird nur die FireWire-, USB-, und RAID-Performance (RAID 0,1) der jeweils primären Schnittstelle bewertet.
Performance-Rating: Gesamt
Angaben in Prozent
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Fazit
Nicht schlecht, Herr Asus, könnte man auch in Anlehnung an einen altbekannten Spruch von sich geben. Asus hat ganze Arbeit geleistet und ein leistungsstarkes Mainboard mit zwei vollwertigen PCIe-x16-Schnittstellen auf den Markt gebracht. Gerade für Spieler bietet das Board Leistung zur Genüge, sogar das bisher schnellste MSI-Board wird abgehängt. Und das wohlbemerkt mit deaktiviertem PEG-Link, der jüngst wieder ins Gerede kam.
Deutliche Abstriche muss man allerdings bei den Leistungsdaten der Schnittstellen machen. Vor allem die nur per PCI-Bus angebundene LAN-Schnittstelle ist nicht mehr zeitgemäß und die Konkurrenz bietet zumeist gleich zwei. Hier hat Asus am falschen Ende gespart. Dem entgegen steht die eSATA-Schnittstelle, die wir leider auf Grund fehlenden Equipments nicht weiter prüfen konnten. Hier ist Asus mal wieder auf der Höhe der Zeit und Wegbereiter einer neuen Schnittstelle.
Ebenfalls positiv fällt der relativ geringe Strombedarf des Mainboards auf. Die im Idle-Modus anliegenden Watt-Zahlen sind selbst ohne Cool'n'Quiet eine wahre Pracht. Die passive Kühlung ermöglicht dazu eine extrem niedrige Lautstärke des ganzen Systems im Betrieb. Damit einhergehend sind die gemessenen Temperaturen voll im grünen Bereich. Beim Overclocken ist das M2R32-MVP gut dabei und schafft es auf den geteilten ersten Platz.
Wer Wert auf höchste Leistung bei Spielen legt und gerne auf als „Schnick-Schnack“ bezeichnete Ausstattungs-Merkmale verzichten kann, der kann mit dem Asus M2R32-MVP ein echtes Zugpferd erwerben. Vor allem der günstige Preis macht das Mainboard empfehlenswert. Besser ausgestattete aber langsamere Boards mit nVidia-Chipsatz sind rund 20 bis 30 Euro teurer.





