Einleitung
Am 23.05.2006 stellte AMD seine neuen Prozessoren für den Sockel AM2 vor. Am selben Tag stellte auch nVidia seine neue Plattform für diese Prozessoren vor, die nForce-500-Serie. ATi präsentierte endlich die SB 600 und stellte den bereits bekannten Xpress-3200-Chipsatz auf Basis der RD580-Northbridge als voll tauglich für die AM2-Prozessoren vor. Auch VIA und SiS bestätigten, dass ihre aktuellen Chipsätze neben den bisherigen Sockel-939-Prozessoren auch die neuen AM2-Prozessoren unterstützen.
Somit zollt also lediglich der Mainboard-Chipsatz-Primus bei den AMD-Prozessoren, nVidia, der neuen Schöpfung von AMD seinen Respekt und entwickelte zeitgerecht eine komplette Reihe von neuen Chipsätzen für alle Marktbereiche. Wir haben diese neuen Chipsätze bereits in einer Vorschau [1] kurz beleuchtet. So stellt sich doch dem neugierigen Leser die Frage, wieso die anderen Chipsatz-Größen es nicht für nötig halten oder nicht in der Lage sind, passende, neue Produkte vorzustellen.
Wirft man jetzt noch einen Blick auf einen der großen Preisvergleich-Anbieter, so stellt man z.B. bei Geizhals.at fest, das am 23.09.2006 – vier Monate nach der Vorstellung – von 66 gelisteten AM2-Mainboards dann doch immerhin elf Boards mit z.B. dem VIA K8T890 oder mit dem ATi Xpress 3200 ausgestattet sind. ULi haben wir ausgenommen, zählt ULi doch bereits seit längerem zu nVidia und somit bleiben gerade mal die besagten elf Mainboards, die nicht auf einen nVidia-Chipsatz setzen. Wer mag, kann dies als einen Marktanteil von etwa 83 Prozent bewerten, vielmehr zeigt es aber auch, dass die anderen Chipsatz-Hersteller den Launch der AM2-Prozessoren nicht so hoch bewerten wie nVidia und wohl lieber auf den bestehenden Markt setzen, anstatt sich neue Märkte zu erschließen.
Genug der Marktbetrachtungen und theoretischen Überlegungen, wenden wir uns lieber den greifbaren Zahlen in Form von Messwerten zu. Dazu standen uns drei nVidia-basierende Serien-Mainboards sowie von MSI ein Mainboard mit Xpress 3200 und SB600 zur Verfügung. Erste Bilder hatten wir bereits vor einigen Monaten zum Launch des AM2 gezeigt [2].
Im Rahmen des Wechsels auf den neuen Sockel haben wir auch unseren Testparcours überarbeitet. Grundsätzlich bleiben die bestehenden Benchmarks und ihre Durchführung erhalten, die größte Änderung gibt es bei den Game-Benches. So werden wir dort in Zukunft Quake 4, Oblivion, Fear und Half-Life 2 - Lost Coast als Benchmarks einsetzen. Verzichten werden wir auf Messungen mit mehreren Grafikkarten, da diese in der Standard-Auflösung wenig Sinn ergeben, wie auch unser Artikel über PCIe x8 und x16 [3] zeigte. Auf vielfachen Wunsch werden wir im RAID-Bereich auch Schreibtests mit HD-Tach durchführen. Im Klangbereich werden wir mit Hilfe einer SoundBlaster X-Fi untersuchen, welche Unterschiede zum OnBoard-Sound bestehen.
Lesezeichen
Auf Grund der neuen Prozessoren sind natürlich nicht viele Verweise möglich, daher gibt es bei diesem Test auch nur eine kleine Auswahl:
Rückblickend wollen wir auch den Sockel 939 nicht aus den Augen verlieren:
Auf weitere Aufzählungen werden wir in Zukunft verzichten, steht doch am Ende des Artikels eine kleine Übersicht parat.
Die Probanden
Zuerst wollen wir wieder einen Überblick über die Ausstattung der getesteten Mainboards geben.
| Layout | Asus Crosshair | Asus M2N32-SLI Deluxe | Foxconn C51XEM2AA | |
|---|---|---|---|---|
| Features | ||||
| Sockel | AM2 | AM2 | AM2 | |
| Chipsatz | nVidia nForce 590 SLI | nVidia nForce 590 SLI | nVidia nForce 590 SLI | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 AMD Sempron |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 AMD Sempron |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 AMD Sempron |
|
| HyperTransport-Bus | ||||
| 1.600 MHz | ✓ | ✓ | ✓ | |
| 2.000 MHz | ✓ | ✓ | ✓ | |
| Speichertakt/-typ | ||||
| DDR2 533 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| DDR2 667 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| DDR2 800 | ✓ | ✓ | ✓ | |
| Dual Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 8 GByte (4 Slots) | 16 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | |
| Multi-GPU | SLI | SLI | SLI | |
| Onboardgrafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboardsound | ADI 1988B 8 Kanäle |
ADI 1988B 8 Kanäle |
Realtek ALC882 8 Kanäle |
|
| Steckplätze | 2x PCIe x16 1x PCIe x4 3x PCI |
2x PCIe x16 1x PCIe x4 1x PCIe x1 2x PCI |
2x PCIe x16 1x PCIe x4 1x PCIe x1 2x PCI |
|
| WLAN-Fähigkeit | X | ✓, WiFi-Edition | X | |
| HDD-Controller | ||||
| ATA 133/100/66 | 2 Geräte | 2 Geräte | 2 Geräte | |
| Serial ATA | nForce 590 SATA 300 6 Geräte (RAID 0,1, 0+1, 5, JBOD) Silicon Image 3132 SATA 300 2 Geräte(RAID 0, 1, JBOD) 2x eSATA |
nForce 590 SATA 300 6 Geräte (RAID 0,1, 0+1, 5, JBOD) Silicon Image 3132 SATA 300 2 Geräte(RAID 0, 1, JBOD) 1x intern, 1x eSATA |
nForce 590 SATA 300 6 Geräte (RAID 0,1, 0+1, 5, JBOD) Silicon Image 3132 SATA 300 2 Geräte(RAID 0, 1) |
|
| Verfügbare Anschlüsse | ||||
| USB 2.0 | 4x über Rear-Panel 6x über Mainboard- Header |
4x über Rear-Panel 6x über Mainboard- Header |
4x über Rear-Panel 6x über Mainboard- Header |
|
| IEEE 1394 | 1x über Rear-Panel 2x über Mainboard- Header |
1x über Rear-Panel 2x über Mainboard- Header |
2x über Rear-Panel (FW400/FW800) 1x über Mainboard- Header |
|
| LAN | 2x Marvell 88E1116 (PHY) Dual Gigabit Ethernet |
2x Marvell 88E1116 (PHY) Dual Gigabit Ethernet |
Marvell 88E1121 (PHY) Dual Gigabit Ethernet |
|
| Weitere Anschlüsse | 2x PS/2 1x Optical S/PDIF out 1x Coaxial S/PDIF out |
1x Seriell 2x PS/2 6x Audio 1x Optical S/PDIF out 1x Coaxial S/PDIF out |
2x PS/2 5x Audio 1x Optical S/PDIF out |
|
| Format | ATX 30,0 x 24,4 cm |
ATX 30,0 x 24,4 cm |
ATX 30,0 x 24,4 cm |
|
| Layout | MSI K9A Platinum | MSI K9N SLI Platinum | |
|---|---|---|---|
| Features | |||
| Sockel | AM2 | AM2 | |
| Chipsatz | ATi Xpress3200 | nForce 570 SLI | |
| Ausbaufähigkeit für Prozessoren |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 AMD Sempron |
AMD Athlon 64 AMD Athlon 64 FX AMD Athlon 64 X2 AMD Sempron |
|
| HyperTransport-Bus | |||
| 1.600 MHz | ✓ | ✓ | |
| 2.000 MHz | ✓ | ✓ | |
| Speichertakt/-typ | |||
| DDR2 533 | ✓ | ✓ | |
| DDR2 667 | ✓ | ✓ | |
| DDR2 800 | ✓ | ✓ | |
| Dual Channel-Modus | verfügbar | verfügbar | |
| Maximaler RAM-Ausbau | 8 GByte (4 Slots) | 8 GByte (4 Slots) | |
| Multi-GPU | CrossFire | SLI | |
| Onboardgrafik | Nicht vorhanden | Nicht vorhanden | |
| Onboardsound | Realtek ALC883 8 Kanäle |
Realtek ALC883 8 Kanäle |
|
| Steckplätze | 2x PCIe x16 2x PCIe x1 2x PCI |
2x PCIe x16 2x PCIe x1 3x PCI |
|
| WLAN-Fähigkeit | X | X | |
| HDD-Controller | |||
| ATA 133/100/66 | 2 Geräte | 2 Geräte | |
| Serial ATA | ATi SB600 SATA 300 (AHCI) 4 Geräte (RAID 0, 1, 0+1, JBOD) |
nForce 570 SATA 300 6 Geräte (RAID 0,1, 0+1, 5, JBOD) |
|
| Verfügbare Anschlüsse | |||
| USB 2.0 | 4x über Rear-Panel 6x über Mainboard- Header |
4x über Rear-Panel 6x über Mainboard- Header |
|
| IEEE 1394 | 1x über Rear-Panel 1x über Mainboard- Header |
1x über Rear-Panel 1x über Mainboard- Header |
|
| LAN | Realtek RTL8111B (PCIe) Realtek RTL8110SC (PCI) Dual Gigabit Ethernet |
2x Vitesse VSC8601 (PHY) Dual Gigabit Ethernet |
|
| Weitere Anschlüsse | 1x Parallel 1x Seriell 2x PS/2 5x Audio 1x Optical S/PDIF out 1x Coaxial S/PDIF out |
1x Parallel 1x Seriell 2x PS/2 5x Audio 1x Optical S/PDIF out 1x Coaxial S/PDIF out |
|
| Format | ATX 30,0 x 24,4 cm |
ATX 30,0 x 24,4 cm |
|
Relativ wenig Neues bieten die neuen Probanden gegenüber ihren Vorgängern mit dem Sockel 939. Auffallendste Änderung sind wohl die jetzt sechs SATA-Anschlüsse statt der bisher üblichen vier. Auf den zweiten Blick fallen auch die native, zweifache Gigabit-LAN-Schnittstelle bei den nVidia Probanden auf.
Asus Crosshair
Mit dem Asus Crosshair aus der „Republic of Gamers“-Reihe (R.O.G.) wendet sich Asus direkt an alle Gamer und DIY-Enthusiasten (Do it yourself). Ein Karton mit Sichtfenstern, eine komplett durchsichtige Verpackung des Mainboards und das Zubehör findet sich größtenteils in einem extra Karton. Der Lieferumfang ist dementsprechend sehr umfangreich und lässt kaum Wünsche offen.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard, incl. 3DMark 2006 Advanced Edition (Vollversion)
- Asus Media-Launcher-CD incl. WinDVD von InterVideo
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 118 Seiten
- 1x SLI-Flex-Bridge
- 1x Aufstecklüfter für Heatpipe-Kühlkörper
- 1x Q-Connector
- 1x Array-Microphone
- 3x Thermofühler
- 1x Satz Kabelbinder
- 1x Schlüsselanhänger mit R.O.G.-Logo
- 1x Slotblende FireWire400, 1 Port
- 1x Slotblende, zwei USB 2.0-Ports
- 6x SATA-Datenkabel
- 3x Stromadapter von 4-polig Molex auf 2x SATA
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x beleuchtete ATX I/O-Blende


Layout
Auch wenn beide Probanden von Asus sogar über den gleichen Chipsatz verfügen, hören damit die Gemeinsamkeiten beim Layout auch schon auf. Die RAM-Slots des Crosshair sind wieder an der rechten Seite platziert, wobei auch eine lange Grafikkarte den Ein- oder Ausbau von RAM-Riegeln nicht verhindern kann. Der ATX-Stromanschluss und der IDE-Port sind quer unterhalb der RAM-Slots angeordnet. Der CPU-Stromanschluss ist oben links und sogar acht-polig ausgeführt. Im Gegensatz zum M2N32-SLI Deluxe ist die Spannungsversorgung des Prozessors wie beim A8N32-SLI, also links und oberhalb vom Sockel, angeordnet. Möglicherweise kommt es bei großen CPU-Kühlern zu Platzproblemen. Der Floppy-Anschluss ist nach ganz unten unter den PCI-Slot gerutscht, Probleme bei der Kabelführung sind damit vorprogrammiert.
Der Kühlkörper auf der Northbridge ist auffallend klein, kleiner sogar als beim Geschwister M2N32. Asus setzt auf insgesamt drei Heatpipes, die ihre Wärme lautlos über die beiden großen Wärmetauscher auf der Spannungsversorgung abgeben. Theoretisch könnte man die WiFi-Karte des M2N32-SLI ganz oben links auf die beiden USB-Ports stecken, allerdings weist die ATX-Blende keine Öffnung auf. Für Verwirrung dürfte auch der vermeintliche PCIe-Steckplatz neben der Northbridge sorgen. Vielmehr handelt es sich um den Steckplatz für die Supreme-FX-Audio-Karte, die sogar eine DTS-Dekodierung beherrscht.
Insgesamt können acht Lüfter am Mainboard angeschlossen werden. Der CPU-Anschluss ist vier-polig und somit bereits von Mainboards für Intel-Prozessoren bekannt. Die angeschlossenen Lüfter dürfen auf der 12-Volt-Leitung bis zu 2.000 mA (24 W) verbrauchen, in der Summe aller Anschlüsse aber nicht mehr als 3.480 mA (41,76 Watt). Per BIOS lassen sich neben der Art des CPU-Lüfter-Anschlusses (drei- oder vier-Pin) auch manuell oder per Q-Fan die Drehzahlen der angeschlossenen Lüfter regulieren.
Ein echter Blickfang ist das kleine LCD („LCD Poster“) in der sanft beleuchteten ATX-Blende, welches Fehlermeldungen während des Bootens in Schriftform anzeigt – wenn auch meistens für den Benutzer unsichtbar an der Rückseite des Towers. Nach dem Booten wird dann entweder die Uhrzeit oder ein im BIOS festlegbarer Text angezeigt. Ebenfalls in der ATX-Blende befindet sich der Schalter für die LED-Beleuchtung des Boards und der Anschlüsse. Interessant und arbeitserleichternd sind die unten am Board platzierten Power- und Reset-Taster, die zusätzlich beleuchtet sind. Auch ein beleuchteter Clear-CMOS-Taster wurde oberhalb vom ATX-Stromanschluss angebracht. Neben fast allen Schnittstellen sind blaue LEDs verbaut, die nach dem Drücken des Beleuchtungs-Schalters das Aufstecken von Kabeln auch im Dunkeln ermöglichen. Wer mag, kann die Beleuchtung auch dauerhaft per BIOS aktivieren, wo sich auch die Beleuchtung des LCD Poster regulieren lässt.








Die beiden PEG-Slots haben wie üblich zwei Slot Abstand, auch die Flex-SLI-Bridge liegt wieder bei. Je nach Art der eingesetzten Grafikkarten sind so bis zu drei PCI-Slots frei und lassen Spielraum für High-End-Soundkarten oder PhysX-Karten. Auch der Aufstecklüfter für den Einsatz mit passiven CPU-Kühlern liegt dem Paket bei. Das Crosshair verfügt wie das A8N32-SLI über die „Stack Cool 2“-Ausstattung zur Verhinderung von Wärmeproblemen auf der Rückseite des Mainboards.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia nForce 590 SLI SPP | nVidia [7] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 590 SLI MCP | nVidia [6] |
| 3 | SATA/RAID-Controller | SiI 3132 CNU | Datenblatt (engl. PDF) [8] |
| 4 | GBit-Netzwerk-PHY | Marvell 88E1116-NNC | Kurz-Info [9] |
| 5 | Soundchip | ADI 1988B | Analog Devices [10] |
| 6 | FireWire 400 | TI TSB43AB22A | Datenblatt (engl. PDF) [11] |
| 7 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8716F-S | ITE [12] |








BIOS
Das BIOS lag in der Version 0121 vor. Das nVidia Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 6.73, das des SiI 3132 die 7.3.12.




























ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „S1+S3“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Beim Thema Lüftersteuerung scheint sich bei Asus einiges getan zu haben. Neben der Fülle der Lüfteranschlüsse, deren Drehzahl abgefragt werden kann, lassen sich angeschlossene Lüfter immerhin partiell steuern. Neben dem CPU-Lüfter können auch vier von fünf Gehäuselüftern per Q-Fan-Profil geregelt werden. Zur Verfügung stehen die Profile Performance, Optimal und Silent. Die eingesetzten NoiseBlocker-USF-S2-Lüfter liefen dabei mit jeweils ca. 1.900, 1.500 und 1.200 U/min. Die Nenndrehzahl des Lüfters liegt bei etwa 2.500 U/min.
Allerdings hat Asus wohl sechs der Lüfteranschlüsse zu je einer Doppelgruppe zusammen gefasst. Denn der Chassis2- und der Power-Fan bleiben von jedweder BIOS-Einstellung unbeeindruckt und dort angeschlossene Lüfter drehen mit voller Drehzahl. Trotzdem bleibt ein Fortschritt, auch wenn es nur ein relativ kleiner ist.
Crashfree BIOS
Sollten Übertaktungs-Versuche fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Stecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.
Auch missglücktes Flashen des BIOS' lässt sich wieder reparieren, indem beim Booten entweder die Mainboard-CD oder eine mit einem passenden BIOS versehene Diskette eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf diese zu und flasht das dort gespeicherte BIOS.
Wer sein BIOS regulär nicht unter Windows flashen möchte, kann dies auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu noch eine Diskette mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter Tools aufgerufen werden.
AI NET 2
AI NET 2 ist eigentlich keine Erfindung von nVidia (sondern von Marvell, deren Netzwerk-ICs auf dem Mainboard eingesetzt sind). Wird die Funktion im BIOS aktiviert, überprüfen die zwei Marvell-Chips, sofern sie aktiviert sind, ob ein Kabel angeschlossen ist und alles innerhalb normaler Parameter arbeitet. Dabei wird sogar die Entfernung zum Fehler bei bis zu 100 Metern Länge auf einen Meter genau ausgegeben. Für den Heimgebrauch meistens nicht so wichtig, für Administratoren jedoch eine echte Arbeitserleichterung.
N.O.S.
Die N.O.S.-Funktion (Non-delay Overclocking System, verzögerungsfreies Übertaktungs-System) misst die Systemauslastung und übertaktet das System um einen vorgegebenen Prozentwert. Bei 105 % wird bei Last der HTT auf 210 MHz angehoben, die CPU hat dann einen Takt von 2.100 MHz. Kommt der Prozessor zur Ruhe, wird auch sofort die Übertaktung zurückgenommen. Eine Erhöhung der CPU-Spannung findet nicht statt. Somit wird der Prozessor tatsächlich nur unter Last übertaktet und nicht ständig, wie es beim herkömmlichen Übertakten der Fall ist.
AI Overclock
Im Gegensatz zu N.O.S. gelten beim AI Overclock ständig die erhöhten Werte. Leider war uns kein Betrieb möglich, da das Crosshair-Mainboard die BIOS-Option „SLI-Ready Memory“ nicht mochte und beim POST stehen blieb.
Software
Die beiliegende Software-DVD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der automatischen Installation aller notwendigen Treiber an. Alternativ können die Treiber auch einzeln ausgewählt werden. Zusätzlich zu den üblichen Utilities bietet Asus eine Vollversion der Advanced Edition vom 3DMark06 an. Per „Make Disk“ können Treiber-Disketten für die Windows-Installation angefertigt werden, sowohl für 32 Bit, als auch für 64-Bit-Systeme. Neben den Treibern für Windows sind auch Treiber für Linux auf der DVD vorhanden.
Neben dem bekannten Asus Update stehen wieder der AI Booster und PC Probe II zur Verfügung. Auch für die Utilities steht ein „Wizard“ zur automatischen Installation zur Verfügung. Vermisst haben wir nTune, das Übertaktungstool von nVidia. Ansonsten bietet Asus eine sehr gute Software-Ausstattung, von der sich manch anderer Hersteller eine Scheibe abschneiden kann.
Hier noch ein Blick auf nTune auf dem Asus Crosshair. Im Vergleich wird die unterschiedliche Unterstützung durch das Tool, je nach BIOS, deutlich. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.
Asus M2N32-SLI Deluxe/WiFi
Asus hat beim M2N32-SLI Deluxe/WiFi ziemlich tief in die Zubehörkiste gegriffen. Mit dem Q-Connector hat Asus endlich eine Lösung gegen das lästige Fummeln beim Aufstecken von Power-, Reset-Taster und der Kontroll-LEDs gefunden. Mit Hilfe eines Adapters kann man erst in Ruhe alle nötigen Kabel aufstecken, bevor dieser selbst auf das Mainboard gesteckt wird. Gleiches gilt für die meist losen Kabel von USB- und FireWire-Frontanschlüssen der Gehäuse.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- Asus Media-Launcher-CD incl. WinDVD von InterVideo
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 118 Seiten
- WiFi-Ap Solo User Guide, engl. Handbuch, ca. 40 Seiten
- 1x SLI-Flex-Bridge
- 1x Aufstecklüfter für Heatpipe-Kühlkörper
- 1x Q-Connector
- 1x WiFi-Antenne
- 1x Array-Microphone
- 1x Slotblende FireWire400, 1 Port
- 1x Slotblende, zwei USB 2.0-Ports
- 6x SATA-Datenkabel
- 3x Stromadapter von 4-polig Molex auf 2x SATA
- 1x IDE-Flachkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Flachkabel
- 1x ATX I/O-Blende


Layout
Wie schon bei der Sockel-939-Version hat Asus auch beim M2N32 auf eine aufwendige Heatpipe-Kühlung von South- und Northbridge sowie der Acht-Phasen-Spannungsversorgung des Prozessors gesetzt. Zwei Heatpipes mit zwei großen Wärmetauschern sollen die entstehende Wärme ohne Geräuschentwicklung an die Umgebungsluft abgeben. Wegen der Bauhöhe des unteren Wärmetauschers auf dem einen Teil der Spannungsversorgungs-Bauteile mag es bei einigen CPU-Kühlern jedoch zu Platzproblemen kommen – hier sollte man sich vor dem Kauf über den benötigten Platz des jeweiligen Modells informieren.
Die RAM-Slots sind aufgrund ihrer Positionierung immer frei zugänglich, auch der IDE- und Floppy-Anschluss können nicht durch andere Bauteile blockiert werden. Wer allerdings zwei Grafikkarten vom Schlage einer GeForce 7900 GTX einsetzt, verliert schnell zwei der SATA-Anschlüsse. Sowohl der 24-polige ATX-Stromanschluss, als auch der vierpolige Anschluss für den Prozessor sind frei zugänglich.
Der siebte interne SATA-Anschluss befindet sich ganz oben links auf dem Board, die Führung des Datenkabels dürfte eventuell zu Problemen führen. Hier sei noch kurz erwähnt, dass Asus SATA-Datenkabel mit abgewinkelten Steckern beilegt. In der WiFi-Version belegt die WLAN-Karte zwei der USB-Ports, ist aber ansonsten wegen ihrer geringen Größe kein Hindernis. Die grüne Kontroll-LED befindet sich unten links zwischen den beiden PCI-Slots.
Viel getan hat sich bei den Lüfteranschlüssen: insgesamt sechs Anschlüsse stehen zur Verfügung, der CPU-Lüfter-Anschluss ist wie bei Mainboards für Intel-Prozessoren gewohnt vierpolig ausgeführt. Im BIOS kann die Art des Lüfteranschlusses zwischen drei- und vier-Pin gewählt werden. Eine Überwachung der Drehzahlen aller Lüfter ist möglich. Für CPU- und Chassis-Lüfter stehen Q-Fan-Profile bereit. Asus macht sogar Angaben zur Belastbarkeit der Anschlüsse: Bis zu 2.000 mA pro Anschluss, in der Summe aber nicht mehr als 3.480 mA stehen für Lüfter parat. Das entspricht 24 Watt bzw. 41,76 Watt auf der 12-Volt-Leitung.
Wieder dabei ist die „Stack Cool 2“-Technik und der Aufsatz-Lüfter für den Wärmetauscher auf der Prozessor-Spannungsversorgung. Wie gewohnt lässt Asus zwei Slots zwischen den beiden PCIe-x16-Slots frei. Im SLI-Betrieb kann allerdings je nach verbauter zweiter Grafikkarte nur noch ein PCI-Steckplatz frei bleiben. Ärgerlich, denn High-End-Soundkarten wie die Creative X-Fi [13] oder auch die Ageia-PhysX-Karte [14] sind bisher nur als PCI-Karte erhältlich, auch wenn letztere bereits als PCI-Express-Variante angekündigt wurde.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia nForce 590 SLI SPP | nVidia [6] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 590 SLI MCP | nVidia [6] |
| 3 | SATA/RAID-Controller | SiI 3132 CNU | Datenblatt (engl. PDF) [7] |
| 4 | GBit-Netzwerk-PHY | Marvell 88E1116-NNC | Kurz-Info [8] |
| 5 | Soundchip | ADI 1988B | Analog Devices [9] |
| 6 | FireWire 400 | TI TSB43AB22A | Datenblatt (engl. PDF) [10] |
| 7 | Hardware-Monitor, Super-I/O | ITE IT8716F-S | ITE [11] |








BIOS
Das BIOS lag in der Version 0603 vor. Das nVidia Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 6.73, das des SiI 3132 die 7.2.30.





























ACPI-Suspend
Das Asus-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „S1+S3“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken das Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Beim Thema Lüftersteuerung scheint sich bei Asus einiges getan zu haben. Eine Fülle der Lüfteranschlüsse, deren Drehzahl abgefragt werden kann, lassen sich immerhin partiell steuern. Neben dem CPU-Lüfter können auch vier von fünf Gehäuselüftern per Q-Fan-Profil geregelt werden. Zur Verfügung stehen die Profile Performance, Optimal und Silent. Die eingesetzten NoiseBlocker-USF-S2-Lüfter liefen dabei mit jeweils ca. 1.900, 1.500 und 1.200 U/min. Die Nenndrehzahl des Lüfters liegt bei etwa 2.500 U/min.
Allerdings hat Asus wohl sechs der Lüfteranschlüsse zu je einer Doppelgruppe zusammengefasst. Denn der Chassis2- und der Power-Fan bleiben von jedweder BIOS-Einstellung unbeeindruckt und dort angeschlossene Lüfter drehen mit voller Drehzahl. Trotzdem bleibt ein Fortschritt, auch wenn es nur ein relativ kleiner ist.
Crashfree BIOS
Sollten einmal Übertaktungs-Versuche fehlschlagen, kommt die große Stärke der Asus-Platinen zum Vorschein. Wenn der Rechner nicht mehr ordnungsgemäß bootet, reicht es den Netzschalter am Netzteil auszuschalten oder den Stecker zu ziehen. Beim nächsten Hochfahren werden automatisch Standardwerte geladen, die es erlauben, das BIOS aufzurufen. Asus nennt diese Funktion „Crashfree BIOS“.
Auch missglücktes Flashen des BIOS' lässt sich wieder reparieren, indem beim Booten entweder die Mainboard-CD oder eine mit einem passenden BIOS versehene Diskette eingeschoben werden. Das Notsystem greift automatisch auf diese zu und flasht dann das dort gespeicherte BIOS.
Wer sein BIOS nicht unter Windows flashen möchte, kann dies auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu eine Diskette mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig. Das dabei aufgerufene Tool „EZ Flash 2“ kann auch direkt aus dem BIOS unter dem Reiter Tools aufgerufen werden.
AI NET 2
AI NET 2 ist eigentlich keine Erfindung von nVidia (sondern von Marvell, deren Netzwerk-ICs auf dem Mainboard eingesetzt sind). Wird die Funktion im BIOS aktiviert, überprüfen die zwei Marvell-Chips, sofern sie aktiviert sind, ob ein Kabel angeschlossen ist und alles innerhalb normaler Parameter arbeitet. Dabei wird sogar die Entfernung zum Fehler bei bis zu 100 Metern Länge auf einen Meter genau ausgegeben. Für den Heimgebrauch meistens nicht so wichtig, für Administratoren jedoch eine echte Arbeitserleichterung.
Software
Die beiliegende Software-CD startet automatisch nach dem Einlegen und bietet die Möglichkeit der Installation aller notwendigen Treiber an. Eine automatische Installation ist nicht möglich. Per „Make Disk“ können Treiber-Disketten für die Windows-Installation sowohl für 32-Bit-, als auch für 64-Bit-Systeme angefertigt werden. Neben den Treibern für Windows sind auch Treiber für Linux auf der DVD vorhanden, allerdings fehlt im Gegensatz zum Crosshair-Mainboard der Audio-Treiber.
Neben dem bekannten Asus Update stehen auch wieder der AI Booster und PC Probe II zur Verfügung. Neu sind AI Gear und AI Nap. Vermisst haben wir nTune, das Übertaktungstool von nVidia. Ansonsten bietet Asus eine sehr gute Software-Ausstattung.
Hier noch ein Blick auf nTune auf dem Asus M2N32-SLI Deluxe. Im Vergleich wird die unterschiedliche Unterstützung durch das Tool, je nach BIOS, deutlich. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.
Foxconn C51XEM2AA
Foxconn war bisher in Deutschland kaum bekannt, mit dem Launch des nForce 500 hat sich das jedoch geändert. Das Mainboard mit der kryptischen Bezeichnung C51XEM2AA kommt im schwarzen PCB daher und besitzt auf der Southbridge einen aktiven Lüfter. Der Lieferumfang kann durchaus als komplett bezeichnet werden.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 101 Seiten
- 1x SLI-Bridge
- 1x Slotblende FireWire400, 2 Ports
- 1x Slotblende, vier USB 2.0-Ports
- 1x Serielle-Slotblende, ein Port
- 6x SATA-Datenkabel
- 3x Stromadapter von 4-polig Molex auf 2x SATA
- 1x IDE-Rundkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Rundkabel
- 1x ATX I/O-Blende


Layout
Das Layout des Foxconn C51XEM2AA ist der Varianten für den Sockel 939 sehr ähnlich. Die RAM-Slots befinden sich oben rechts, daneben der IDE- und der 24-polige ATX-Anschluss. Der Floppy-Anschluss ist leider nach ganz unten auf das Mainboard gewandert, damit werden Probleme mit der Kabelführung zum Alltag. Die RAM-Slots können durch lange Grafikkarten nicht blockiert werden.
Während die Southbridge leider durch einen aktiven Lüfter gekühlt wird, kommt die Northbridge mit einem großen passiven Kühler aus. Platzprobleme sollten auch bei großen CPU-Kühlern nicht auftreten, die auf dem Mainboard eingezeichnete Zone ist frei. Die mit hochwertigen Bauteilen bestückte, vier-phasige Spannungsversorgung des Prozessors kommt ohne jede Kühlung aus. Der zusätzliche Stromanschluss für die CPU ist acht-polig ausgeführt und sitzt auf Höhe der Northbridge.
Die sechs nativen SATA-Anschlüsse sind aufgeteilt, einmal zu vier und einmal zu zwei Anschlüssen. So geraten sie nicht mit langen Grafikkarten in einem der beiden PEG-Slots in Konflikt. Foxconn legt schwarze SATA-Kabel mit abgewinkelten Steckern bei. Zwischen den beiden PCIe-x16-Slots sind zwei Slots frei, damit können Grafikkarten immer genügend Frischluft schöpfen. Bei Grafikkarten mit Zwei-Slot-Kühler fällt allerdings einer der beiden PCI-Slots weg. Ganz unten links auf dem Board befindet sich noch ein vierpoliger Stromanschluss, der im Handbuch nicht weiter erwähnt wird, aber wohl wie gewohnt der Zusatzversorgung der Grafikkarten beim SLI-Betrieb dienen soll.
Leider sind nur drei Lüfter-Anschlüsse vorhanden, von denen bereits zwei von CPU- und Southbridge-Lüfter belegt werden. Der CPU-Lüfter-Anschluss ist vierpolig ausgeführt. Ganz unten rechts auf dem Mainboard befinden sich noch zwei Taster für Power und Reset, interessant für Bastler und Hardware-Redakteure. Auch einen Blick wert ist die Port80-Anzeige in Form von zwei Sieben-Segment-LEDs, die beim Booten den Status wiedergeben. Was die einzelnen Werte bedeuten, verrät das Handbuch en Detail.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | nVidia nForce 590 SLI SPP | nVidia [6] |
| 2 | Southbridge | nVidia nForce 590 SLI MCP | nVidia [6] |
| 3 | GBit-Netzwerk-PHY | Marvell 88E1121-TFE1 | Kurz-Info [8] |
| 4 | Soundchip | Realtek ALC882 | Realtek [15] |
| 5 | FireWire 400/800 | TI TSB82AA2 | Texas Instruments [16] |
| 6 | Hardware-Monitor, Super-I/O | Winbond W83627EHG | Datenblatt (engl. PDF) [17] |








BIOS
Das BIOS lag in der Version 612W1P23 vor. Das nVidia Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 6.79.




















ACPI-Suspend
Das Foxconn-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „S1+S3“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Fehlanzeige, mehr kann man dazu nicht sagen. Leider haben die Ingenieure bei Foxconn auf die Implementierung verzichtet. In der heutigen Zeit eigentlich schon eine Schande. Alle angeschlossenen Lüfter können völlig ungeregelt ihren Lärmpegel verbreiten. Damit hat sich das Foxconn C51XEM2AA eine deutliche Abwertung eingehandelt!
BIOS flashen
Wer sein BIOS regulär nicht unter Windows flashen möchte, kann dies auch per „Alt-F2“-Tastenkombination beim Booten tun. Nötig ist dazu noch eine Diskette mit der aktualisierten BIOS-Version, die geflasht werden soll. Eine Startdiskette oder DOS-Tools sind nicht mehr nötig.
Sollte das Flashen schiefgehen, so benötigt man eine Diskette mit dem Award-Flash-Programm und einer BIOS-Datei. Das Flash-Programm wird automatisch geladen und das BIOS geflasht. Sehr positiv, denn so entfällt das zeitraubende und teure Austauschen des BIOS-Bausteins.
Software
Nach dem Autostart der beiliegenden CD besteht die Möglichkeit, Treiber und Utilities zu installieren. Bei den Treibern sorgt die Reihenfolge von oben nach unten für die richtige Installations-Reihenfolge. Bei der Software steht außer nTune nur das Foxconn-Update-Tool bereit, zusätzlich gibt es den Acrobat Reader und die Norton-Internet-Security-Suite. Zu guter Letzt können noch die Bedienungsanleitungen für die verbauten Komponenten angezeigt werden.
Leider steht nur der Mainboard-Treiber und das nTune-Programm in einer 64-Bit-Version parat. Hier sollte Foxconn noch nachlegen und neben den kompletten 64-Bit-Treibern die gesamte Software-Ausstattung verfeinern.
Hier noch ein Blick auf nTune auf dem Foxconn C51XEM2AA. Im Vergleich wird die unterschiedliche Unterstützung durch das Tool, je nach BIOS, deutlich. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.
MSI K9A Platinum
Mit dem MSI K9A Platinum lag uns auch ein Serien-Mainboard mit ATi Xpress-3200-Chipsatz vor. Leider fehlte wohl versehentlich das Handbuch, wir haben uns daher an der pdf-Version desselben orientiert.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 87 Seiten
- 1x Slotblende FireWire400, 1 Port
- 1x Kombi-Slotblende (D-Bracket 2) mit vier Status-LEDs und zwei USB 2.0-Ports
- 4x SATA-Datenkabel
- 2x Stromadapter von 4-polig Molex auf 1x SATA
- 1x IDE-Rundkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Rundkabel
- 1x ATX I/O-Blende


Layout
Relativ sparsam ist das Layout des MSI K9A Platinum. Rechts vom CPU-Sockel sind die RAM-Slots angebracht, der Abstand vom oberen PEG-Slot ist groß genug, so dass auch lange Grafikkarten die Montage von RAM-Modulen nicht behindern. Ganz rechts sind der ATX-Stromanschluss sowie IDE- und Floppy-Anschluss platziert. Weiter unten folgen dann die vier nativen SATA-Anschlüsse.
Der Stromanschluss für die CPU liegt direkt unterhalb der passiv gekühlten Drei-Phasen-Spannungsversorgung. Sowohl South- als auch Northbridge sind passiv gekühlt. Der Anschluss für den CPU-Lüfter ist vierpolig ausgeführt – für Lüfter stehen insgesamt drei Anschlüsse zur Verfügung. Zwischen den beiden PEG-Slots sind zwei Slots Platz, die mit den beiden PCIe x1 belegt sind.
Für eine stabilere Spannungsversorgung der Grafikkarten ist über dem oberen PEG-Slot noch ein vierpoliger Stromanschluss platziert. Viele der Anschlüsse auf dem Mainboard sind farbig codiert und erleichtern so das Aufsetzen der Kabel. Interessant ist das Fehlen des BIOS-Baustein. Zwar gibt es eine Puffer-Batterie und einen Clear-CMOS-Jumper, aber keinen Sockel mit BIOS-Baustein. Scheinbar übernimmt der MSI-eigene Dual-CoreCell-Chip diese Aufgabe.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Northbridge | ATi Xpress3200 RD580 | ATi [18] |
| 2 | Southbridge | ATi SB600 | ATi [17] |
| 3 | GBit-Netzwerk | Realtek RTL8111B | Realtek [19] |
| 4 | GBit-Netzwerk | Realtek RTL8110SC | Realtek [20] |
| 5 | Soundchip | Realtek ALC883 | Realtek [21] |
| 6 | FireWire 400 | VIA VT6308P | VIA [22] |
| 7 | Hardware-Monitor, Super-I/O | Winbond W83627EHG | Datenblatt (engl. PDF) [16] |








BIOS
Das BIOS lag in der Version V1.21 vor. Das ATi-RAID/AHCI-BIOS trägt die Versionsnummer 2.5.1540.18.


















ACPI-Suspend
Das MSI-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „Auto“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer per Ein/Aus-Schalter oder PS/2-Hardware, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war trotz entsprechend aktivierter BIOS-Option ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Die Lüftersteuerung beim K9A ist nur sehr rudimentär ausgeführt, lediglich der CPU-Lüfter lässt sich abhängig von der Temperatur regeln. Andere Hersteller bieten hier deutlich mehr, vor allem da der verbaute Winbond-Chip durchaus mehrere Lüfter regeln kann.
Software
Die Autostart-CD bietet dem Benutzer die Möglichkeit, alle notwendigen Treiber zu installieren. Zusätzlich können auch Zusatzprogramme wie MSI Live Update oder CoreCenter per Mausklick installiert werden. Leider liegen sowohl Treiber als auch Software nur zum Teil in 64-Bit-Versionen vor, wie ein Blick auf den Inhalt der CD zeigt. Eine weitere Kleinigkeit, an der MSI arbeiten sollte.
MSI K9N SLI Platinum
Auch wenn es sich „nur“ um ein Mainboard mit nForce-570-SLI-Chipsatz handelt, ist das MSI K9N SLI Platinum gut ausgestattet und bietet einen guten Lieferumfang.
- Lieferumfang
- Treiber-CD für das Mainboard
- User's Manual, engl. Handbuch, ca. 144 Seiten
- 1x SLI-Bridge
- 1x Slotblenden-Halter für SLI-Bridge
- 1x Slotblende FireWire400, 2 Ports
- 1x Kombi-Slotblende (D-Bracket 2) mit vier Status-LEDs und zwei USB 2.0-Ports
- 4x SATA-Datenkabel
- 2x Stromadapter von 4-polig Molex auf 1x SATA
- 1x IDE-Rundkabel, 80-polig
- 1x Floppy-Rundkabel
- 1x ATX I/O-Blende


Layout
Auffallend am MSI K9N SLI Platinum ist sicher der große, flache Aluminium-Kühlkörper über dem nForce-570-SLI-Chipsatz, der zwar lautlos aber vielleicht doch nicht so richtig kühlt, wie unsere Messungen zeigen werden. Das Layout selber hat keine Auffälligkeiten. Die RAM-Slots sind oben rechts angeordnet, allerdings werden bei langen Grafikkarten Tausch-Aktionen von RAM-Riegeln verhindert. Rechts oben am Rand befinden sich der Floppy-, IDE- und der 24-polige ATX-Stromanschluss. Der vierpolig Stromanschluss für die CPU befindet sich direkt neben dem CPU-Sockel unterhalb der passiv gekühlten Drei-Phasen-Stromversorgung der CPU.
Die sechs SATA-Anschlüsse liegen rechts am Rand, wobei der fünfte Anschluss durch die von uns verwendete Grafikkarte 7900 GTX blockiert wird. Zwischen den beiden PEG-Slots sind zwei PCIe-x1-Slots platziert, direkt oberhalb vom ersten PEG-Slot befindet sich der zusätzliche vierpolige Stromanschluss für den SLI-Betrieb. Auch im SLI-Betrieb stehen zwei PCI-Slots zur Verfügung, eine Wohltat für viele Anwender von zusätzlichen WLAN- oder Soundkarten.
MSI bietet nur drei Lüfteranschlüsse an, wobei wie bei den anderen AM2-Mainboards auch hier der Anschluss für den CPU-Lüfter vierpolig ist. Neben dem BIOS-Chip findet sich noch ein Taster, der für den CMOS-Reset gedacht ist. Alle Anschlüsse sind farbig codiert und erleichtern so das Aufstecken der Kabel deutlich.
| Nr. | Funktion | Bezeichnung | Info |
|---|---|---|---|
| 1 | Chipsatz | nVidia nForce 570 SLI | nVidia [6] |
| 2 | GBit-Netzwerk-PHY | Vitesse VSC8601 | Vitesse [23] |
| 4 | Soundchip | Realtek ALC883 | Realtek [20] |
| 5 | FireWire 400 | VIA VT6307 | VIA [24] |
| 6 | Hardware-Monitor, Super-I/O | Winbond W83627EHG | Datenblatt (engl. PDF) [16] |








BIOS
Das BIOS lag in der Version V1.30 vor. Das nVidia Media-Shield-BIOS trägt die Versionsnummer 6.73.





















ACPI-Suspend
Das Foxconn-Mainboard unterstützt mit S1 und S3 die beiden wichtigsten Stromsparmodi. Beide lassen sich einzeln im BIOS anwählen. Zusätzlich gibt es die Einstellung „Auto“. Aus diesem Modus lässt sich der Computer nur per Ein/Aus-Schalter, aus dem S1-Modus hingegen per Tastendruck, Mausklick oder Drücken des Ein/Aus-Schalters wieder aufwecken. Um den Rechner aus dem S3-Modus wieder zum Arbeiten zu bewegen, braucht man den Ein/Aus-Schalter oder eine PS/2-Tastatur oder -Maus. Mit einer USB-Maus bzw. -Tastatur war trotz entsprechend aktivierter BIOS-Option ein Aufwecken nicht möglich.
Lüftersteuerung
Die Lüftersteuerung ist wie beim K9A nur sehr rudimentär ausgeführt, lediglich der CPU-Lüfter lässt sich abhängig von der Temperatur regeln. Andere Hersteller bieten hier erneut deutlich mehr, vor allem da der verbaute Winbond-Chip wiederum mehrere Lüfter regeln kann.
Software
MSI bekleckert sich beim K9N SLI Platinum in diesem Test nicht gerade mit Ruhm. Was dem „normalen“ User meist verborgen bleibt, ist ein fehlender Treiber auf der Mainboard-CD. Der Windows Gerätemanager meldet mit gelben Ausrufezeichen ein unbekanntes ACPI-Gerät, das sich im Nachhinein als „AMD away Mode“ herausstellt. Leider helfen die deutschen MSI-Seiten bei der Suche nach einem passenden Treiber keineswegs weiter, nur wer des Englischen mächtig ist, findet auf den dortigen Seiten den passenden Treiber [25]. Hier sollte MSI seinen deutschsprachigen Support deutlich verbessern.
Die Autostart-CD bietet dem Benutzer ansonsten die Möglichkeit, alle notwendigen Treiber zu installieren. Zusatzprogramme wie MSI Live Update oder CoreCenter können per Mausklick installiert werden. Leider liegen sowohl Treiber als auch Software nur zum Teil in 64-Bit-Versionen vor. Eine weitere Kleinigkeit, an der MSI arbeiten sollte. Beim K9N ist auch nTune von nVidia auf der CD abgelegt.
Hier noch ein Blick auf nTune auf dem MSI K9N SLI Platinum. Im Vergleich wird die unterschiedliche Unterstützung durch das Tool, je nach BIOS, deutlich. Ausgegraute Werte lassen sich nicht verändern.
Testsystem
- Prozessor
- AMD Athlon 64 X2 3800+, Sockel AM2
- CPU-Kühler
- AMD Boxed-Kühler
- Motherboard
- Asus M2N32SLI Deluxe Wireless Edition
- Arbeitsspeicher
- 2x512 MB DDR2-1066 Corsair CMS2X512-8500 (DDR2-800 CL4-4-4-12)
- Grafikkarte
- nVidia 7900 GTX [26]
- Peripherie
- Samsung P80SD SATA II, 80 GB (1x System, 3x RAID)
- Pioneer DVD-ROM DVD-105
- Iomega 250 GB USB 2.0 / FireWire 400/800 extern
- Sonstiges
- Avance B031 Gehäuse [27]
- Tagan TG480-U22-2Force-Netzteil, 480 Watt
- Noiseblocker S2 Ultra-Silent-Fan 80 mm [28] (Drei Stück)
- Software
- Windows XP Professional SP2
- DirectX 9.0c (Juni 2006)
- Treiber
- nForce 9.35 WHQL
- nVidia ForceWare 91.31 WHQL
Benchmarks
- Synthetische Benchmarks
- PCMark05 1.1.0
- SiSoft Sandra Professional 2007
- PCI Express-Rückkanal-Bandbreite
- System-Benchmarks
- WorldBench 5
- Schnittstellen
- Netzwerk: NTtttcp
- USB 2.0: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- FireWire 400/800: HDTach 3.0.1.0 zur externen Festplatte
- Sound: RightMark Audio Analyzer 5.5
- Controller
- RAID 0: HDTach 3.0.1.0
- RAID 1: HDTach 3.0.1.0
- RAID 5: HDTach 3.0.1.0
- Spiele
- Fear
- Half-Life 2 - Lost Coast
- Oblivion
- Quake 4
Alle Benchmarks werden in einer Bildschirmauflösung von 1280x1024 mit 32 Bit Farbtiefe durchgeführt. Alle Messungen werden unabhängig vom Chipsatz mit nur einer Grafikkarte vorgenommen.
Synthetische Benchmarks
PCMark05
- Offizielle Website:
www.futuremark.com [29]
- Download:
ComputerBase.de [30]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Version 1.10 Professional
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 1.10 Professional
PCMark05 - Gesamt
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Festplatte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Grafikkarte
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Prozessor
Angaben in Punkten
|
PCMark05 - Speicher
Angaben in Punkten
|
Sandra 2007
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [31]
- Download:
ComputerBase.de [32]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Sandra Professional 2007
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Sandra Professional 2007
Sandra 2007 - Multimedia
Angaben in Instruktionen pro Sekunde (it/s)
|
Sandra 2007 - Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
PCI Express-Leistung
Mit einem älteren Tool aus dem Jahr 2002 von der Firma Serious Magic [33] lässt sich die Geschwindigkeit des Rückkanals der Grafikkarte messen. Indirekt kann man so die Bandbreite des PCIe-Buses messen.
PCI Express Rückkanal Bandbreite
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
System-Benchmarks
Worldbench
- Offizielle Website:
www.pcworld.com [34]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 249 US-Dollar
- Was benchen wir?
- Version 5
- Kompletter Benchmark-Durchlauf
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Version 5
Worldbench - Gesamt
Angaben in Punkten
|
ACDSee PowerPack 5.0
Worldbench - ACDSee
Angaben in Sekunden
|
Adobe Photoshop 7.0.1
WorldBench - Adobe Photoshop
Angaben in Sekunden
|
Adobe Premiere 6.5
WorldBench - Adobe Premiere
Angaben in Sekunden
|
Nero Express 6.0.0.3
WorldBench - Nero Express
Angaben in Sekunden
|
Discreet 3ds max 5.1
WorldBench - 3ds max (DirectX)
Angaben in Sekunden
|
WorldBench - 3ds max (OpenGL)
Angaben in Sekunden
|
MS Office XP SP2
WorldBench - MS Office
Angaben in Sekunden
|
MS Media Encoder 9.0
WorldBench - MS Media Encoder
Angaben in Sekunden
|
Mozilla 1.4
WorldBench - Mozilla
Angaben in Sekunden
|
Multitasking
WorldBench - Multitasking
Angaben in Sekunden
|
Musicmatch Jukebox 7.10
WorldBench - MusicMatch Jukebox
Angaben in Sekunden
|
VideoWave Movie Creator 1.5
WorldBench - Roxio Movie Creator
Angaben in Sekunden
|
WinZip 8.1
WorldBench - WinZip
Angaben in Sekunden
|
Schnittstellen
Netzwerk
- Offizielle Website:
www.microsoft.com [35]
- Download:
Kein Download möglich
- Kostenpunkt: 199 US-Dollar oder per MSDN-Mitgliedschaft
- Was benchen wir?
- NTttcp Windows 2000 DDK
- Server: NTttcps -m 4,0,‹client IP› -a 4 -l 256000 -n 30000
Client (zu testender Rechner): NTttcpr -m 4,0,‹server IP› -a 4 -l 256000 -n 30000 - Besondere Einstellungen: - keine -
- NTttcp Windows 2000 DDK
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin.
Netzwerk - Daten-Durchsatz
Angaben in Megabit pro Sekunde
|
Netzwerk - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Positiv ist die deutlich geringere CPU-Last bei aktivierter Hardware-Beschleunigung der nVidia-Chipsätze hervorzuheben. Diese wird allerdings mit einer geringfügig geringeren Bandbreite erkauft. Viel schlimmer wiegt jedoch die notwendige Zeit beim Windows-Start. Satte 90 Sekunden länger dauert es, bis die Netzwerkverbindungen endlich in der Taskleiste erscheinen und das System dann auch tatsächlich uneingeschränkt für das Arbeiten zur Verfügung steht. Hier sollte nVidia auf jeden Fall kurzfristig nachbessern, sofern die Treiber/Software dies zulassen!
USB
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [36]
- Download:
ComputerBase.de [37]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones)
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
USB Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
USB Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
FireWire
FireWire Schnittstelle - Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
FireWire Schnittstelle - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Sound
- Offizielle Website:
audio.rightmark.com [38]
- Download:
audio.rightmark.com [39]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Mit einer Creative X-Fi in einem zweiten System wird die Qualität des Audio-Eingangs und -Ausgangs gemessen
| Mainboard | Frequency response (40 Hz bis 15 kHz), dB |
Noise level dB (A) |
Dynamic range dB (A) |
THD % |
IMD % |
Stereo crosstalk dB |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Asus Crosshair (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,02, -0,04 (Exzellent) |
-88,2 (Gut) |
88,0 (Gut) |
0,0041 (Sehr gut) |
0,021 (Gut) |
-85,1 (Exzellent) |
| Asus Crosshair (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,13, -0,07 (Sehr gut) |
-72,5 (Durchschnitt) |
72,3 (Durchschnitt) |
0,0076 (Sehr gut) |
0,149 (Durchschnitt) |
-70,7 (Sehr gut) |
| Asus M2N32-SLI Deluxe (ADI AD1988B) Wiedergabe |
+0,02, -0,05 (Exzellent) |
-86,9 (Gut) |
87,1 (Gut) |
0,0042 (Sehr gut) |
0,026 (Gut) |
-86,4 (Exzellent) |
| Asus M2N32-SLI Deluxe (ADI AD1988B) Aufnahme |
+0,11, -0,15 (Sehr gut) |
-71,8 (Durchschnitt) |
71,7 (Durchschnitt) |
0,0083 (Sehr gut) |
0,145 (Durchschnitt) |
-75,3 (Sehr gut) |
| Creative SoundBlaster X-Fi Elite Pro [12] |
+0,02, -0,08 (Exzellent) |
-94,8 (Sehr gut) |
94,7 (Sehr gut) |
0,0009 (Exzellent) |
0,0054 (Exzellent) |
-94,7 (Exzellent) |
| MSI K9A Platinum (Realtek ALC883) Aufnahme |
+0,12, -0,15 (Sehr gut) |
-86,5 (Gut) |
86,2 (Gut) |
0,010 (Gut) |
0,044 (Gut) |
-84,9 (Sehr gut) |
| MSI K9A Platinum (Realtek ALC883) Wiedergabe |
+0,14, -0,16 (Sehr gut) |
-87,5 (Gut) |
87,5 (Gut) |
0,0061 (Sehr gut) |
0,020 (Sehr gut) |
-84,7 (Sehr gut) |
| MSI K9N SLI Platinum (Realtek ALC883) Aufnahme |
+0,14, -0,15 (Sehr gut) |
-84,8 (Gut) |
84,4 (Gut) |
0,011 (Gut) |
0,029 (Gut) |
-81,9 (Sehr gut) |
| MSI K9N SLI Platinum (Realtek ALC883) Wiedergabe |
+0,14, -0,17 (Sehr gut) |
-86,4 (Gut) |
86,6 (Gut) |
0,0063 (Sehr gut) |
0,018 (Sehr gut) |
-83,4 (Sehr gut) |
Controller
- Offizielle Website:
Simpli Software.com [35]
- Download:
ComputerBase.de [36]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
- Besondere Einstellungen: Long bench (32 MB zones), nur Lesen
- Wir ermitteln die Schnittstellen-Geschwindigkeit mit Hilfe von HD Tach 3.0.1.0 RW
Fehlende Werte in den Diagrammen deuten auf nicht vorhandene zweite Controller hin oder auf das Fehlen der technischen Möglichkeit, den entsprechenden Modus auszuführen.
RAID 0
RAID 0 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 0 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 1
RAID 1 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 1 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
RAID 5
RAID 5 - Lesen Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Schreiben Durchschnitt
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - Burst
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
RAID 5 - CPU-Last
Angaben in Prozent
|
Spiele
F.E.A.R.
Doom 3 bekommt Konkurrenz – und was für Eine! Die Programmierer des Gruselshooters F.E.A.R. scheinen sich Doom 3 als großes Vorbild ausgesucht zu haben, wobei man allerdings fast alles besser zu machen scheint. Unter anderem wird die sehr beklemmende Atmosphäre durch eine Grafikqualität erreicht, die ihres Gleichen sucht. Shadereffekte in Massen, wunderschönes Bump-Mapping, sehr spektakuläre Schattenwürfe, detaillierte Texturen sowie hübsch aussehende Partikeleffekte und noch vieles mehr bekommt der Spieler zu Gesicht, weswegen F.E.A.R. bereits Pflicht für einen guten Benchmark-Parcours geworden ist. Wir verwenden mittlerweile für diese Zwecke die Vollversion, die über eine integrierte Benchmarkfunktion verfügt. Jene zeigt ein Gefecht sowie eine größere Explosion, die durch eine sich frei bewegende Kamera aufgenommen worden sind.
Fear
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Half-Life 2 - Lost Coast
Half-Life 2 ist wohl zweifellos aufgrund seines legendären Vorgängers eines der meist erwarteten Spiele aller Zeiten gewesen. Den Erwartungen wurde das Spiel oftmals gerecht und begeistert nicht nur in spielerischer Hinsicht, sondern auch durch seine Grafik, die unter anderem durch massiven „Shader Model 2.0“-Einsatz ermöglicht wird. Einige Monate nach der Erscheinung brachte Valve die kostenlose Technologiedemo „Lost Coast“ auf den Markt, die als Besonderheit High-Dynamic-Range-Rendering unterstützt und somit nicht nur einen deutlich höheren Lichtumfang sowie Lichtdynamik bietet, sondern auch die Hardware bis auf das Äußerste fordert.
Half-Life 2 - Lost Coast
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Oblivion
Bereits der Vorgänger „Morrorwind“ hat bei vielen Spielefans eine richtige Begeisterung hervorgerufen und bei dem Nachfolger „Oblivion“ scheint dies nicht anders zu sein. Zu kaum einem Spiel findet man derzeit mehr Diskussionen im Internet. Aber nicht nur spielerisch, auch grafisch kann Oblivion überzeugen und fährt, um dieses Ziel zu erreichen, schwere Geschütze auf. Noch niemals zuvor wurde HDRR mit dynamischem Tone-Mapping derartig realistisch eingesetzt. Darüber hinaus kann das Spiel mit schönen Schatteneffekten sowie stellenweise hoch auflösenden Texturen und Partikeleffekte glänzen. Dementsprechend ist Oblivion geradezu prädestiniert für einen guten Benchmarkparcours. Die verwendete Szene zeigt nicht nur eine aufwendige Beleuchtung, auch mehrere Sträucher und Bäume sind zu sehen, die vor allem die GPU extrem stark belasten.
Oblivion
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Quake 4
Die bekannte Quake-Reihe von ID-Software ist jedes mal ein Highlight für einen „First Person Shooter“-Fan, da die Spiele nicht nur einen hohen Unterhaltungswert bieten, sondern auch mit einer Grafikpracht daherkommen, die häufig die Messlatte ein gutes Stück höher legt. Die aktuelle Version, Quake 4, wurde allerdings von Raven Software programmiert und nutzt eine leicht weiterentwickelte Doom-3-Engine. Somit liegt die Grafik auf einem hohen Niveau, kann aber keine neue Maßstäbe setzen. Nichtsdestotrotz bietet das Spiel mit aufwändigen Charaktertexturen und vielen Schattenspielen einiges fürs Auge. Die ausgesuchte Timedemo zeigt mehrere Feuergefechte sowie spektakuläre Schatten- und Farbspiele. Nach dem Patchen des Spiels auf die Version 1.2 ist auch der Bug verschwunden, dass weder die Spielerschatten noch die Waffeneffekte dargestellt werden. Somit entsprechen die ermittelten Ergebnisse nun dem „wahren“ Spielverlauf.
Quake 4
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Stromaufnahme
Wie bereits gehabt, messen wir die Stromaufnahme der Mainboards. Zum Einen im Idle-Modus auf dem Windows-Desktop, zum Anderen unter Last, erzeugt durch Prime95 und 3DMark05, sowie im BIOS. Wir geben die gesamte Stromaufnahme des Systems an (ohne Monitor!).
Stromaufnahme
Angaben in Watt (W)
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Beim MSI K9A Platinum ist der nach zirka fünf Minuten deutlich reduzierte Strombedarf auffallend. Obwohl Cool & Quiet deaktiviert ist, hat ATi scheinbar nicht weiter dokumentierte Stromsparfunktionen implementiert. So sinkt der Strombedarf auf knapp unter 100 Watt. Der Strombedarf des ATi Xpress 3200 liegt damit deutlich unter dem der anderen Probanden mit nVidia-Chipsätzen.
Temperaturen
Temperaturen Idle
Angaben in °C
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Temperaturen Last
Angaben in °C
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Overclocking
Natürlich ist auch das Thema Overclocking mit dem Sockel AM2 weiterhin aktuell. Der RAM-Takt lässt sich, zumindest mit den aktuellen CPU-Revisionen, nicht mit einem Multiplikator betreiben, der Taktraten über realen 200 MHz erlaubt. Auf die Auflistung der vielen BIOS-Optionen verzichten wir in Zukunft, Interessierte finden in unseren Screenshots bereits viele Daten, ansonsten ist der Download des Handbuchs zu empfehlen.
Wie bereits bei den Sockel-939-Prozessoren haben wir auch mit den AM2-Mainboards eingeschränkte Versuche zum Übertakten unternommen. Wir wollen hier keine Rekorde aufstellen, sondern einfach die OC-Möglichkeiten zeigen und mit Screenshots von CPU-Z dokumentieren. Die maximal erreichte Höhe des Referenztaktes dient uns dabei als Vergleichswert zwischen den getesteten Mainboards. Wir geben diesen Wert im Diagramm an. Die CPU-Spannung wurde auf 1,45 Volt, die des RAMs auf 2,2 Volt angehoben. Die maximale, stabile Prozessorfrequenz haben wir bei 2.850 MHz erreicht, darüber meldet Prime95 Fehler. Die RAM-Timings bleiben unangetastet.
Nun erhöhen wir den Referenztakt erst in 5-MHz-Schritten, bis die Grenzen des Mainboards erreicht sind. Danach wird in 1-MHz-Schritten der höchste Wert ermittelt. Natürlich wird dazu der Multiplikator der CPU, die Geschwindigkeit des HT-Link und der RAM-Takt gesenkt. Überprüft wird die System-Stabilität mit Prime95, das recht empfindlich auf zu hoch getaktete Systeme reagiert.
Die nachstehend gezeigten OC-Ergebnisse wurden mit folgenden Einstellungen erreicht:
- HTT auf 3x200 MHz
- RAM-Takt auf 100 MHz
- CPU-Multiplikator auf 6x















OC - Referenztakt
Angaben in MHz
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Ranking
Kommen wir zur Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse in den einzelnen Kategorien. Wir geben ein Ranking der getesteten Mainboards in den Bereichen „Synthetische Benchmarks“, „Anwendungen“, „Schnittstellen“ und „Spiele“. Bei den Schnittstellen berücksichtigen wir auch schwächer ausgestattete Mainboards und verzichten bei der Aufführung in der Kategorie „Ausstattungsbereinigt“ auf zusätzliche Schnittstellen in den Bereichen Netzwerk und RAID. Als Beispiel sei hier das MSI K9A Platinum genannt, das sich nach dem abgeschlagenen letzten Platz dann deutlich von den Mitbewerbern absetzen kann.
Performance-Rating: Synthetisch
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Anwendungen
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Spiele
Angaben in Prozent
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Performance-Rating: Schnittstellen
Angaben in Prozent
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Schnittstellen (Ausstattungsbereinigt)
Angaben in Prozent
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Nachdem sich der interessierte Leser seinen Favoriten in den einzelnen Kategorien aussuchen konnte geben wir natürlich auch ein Gesamt-Rating ab, in welchem die Ergebnisse aus allen Kategorien einfließen. Der Gerechtigkeit halber nutzen wir bei den „Schnittstellen“ die ausstattungsbereingte Version. Darin wird nur die FireWire-, USB-, und RAID-Performance der jeweils primären Schnittstelle bewertet.
Performance-Rating: Gesamt
Angaben in Prozent
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Fazit
nVidia vs. ATi mit 4:1, aber das ist nicht ganz das Ergebnis, was so mancher sich vielleicht erhofft. Gerade im Spiele-Bereich kann sich der Xpress3200 sehr gut gegen die Konkurrenz aus dem Hause nVidia zur Wehr setzen und diese sogar in die Schranken verweisen. ATi hat ganz offensichtlich seine Hausaufgaben gemacht und mit der SB600 endlich eine potente und aktuelle Southbridge im Portfolio, die sich nicht mehr verstecken muss. Die USB-Performance ist standesgemäß und zumindest der beim MSI K9A Platinum verwendete PCIe-LAN-PHY von Realtek zeigt sehr hohe Leistungswerte bei moderater CPU-Last.
Aufgrund der Testdauer gab es, zum Glück, bereits viele neue BIOS-Versionen, die mit Sicherheit dem einen oder anderen Probanden zu etwas mehr Stabilität verholfen haben. Lediglich das Asus Crosshair hatte bis zum Schluss kleine (!) Probleme mit dem verwendeten RAM, die sich jedoch nicht auf die Leistung niederschlugen. Grundsätzlich haben alle Hersteller ihre Aufgaben entsprechend den Vorgaben erfüllt und funktionierende und stabile Mainboards präsentiert. Kleine Fehler gibt es hier und da natürlich dennoch. Ärgerlich ist beim MSI K9N der fehlende ACPI-Treiber auf der CD. Foxconn liefert als einziger die volle Unterstützung von nTune, kann aber dafür keine Lüftersteuerung per BIOS vorweisen.
Positiv ist fast allen Herstellern die Verwendung von passiven Kühllösungen für ihre Mainboards anzurechnen. Nur Foxconn setzte auf einen kleinen, nervenden Lüfter. Dabei sind die Temperaturen auch mit passiven Kühlern durchaus im Rahmen zu halten, auch wenn MSI beim K9N SLI Platinum schon hart an der Grenze liegt. Die Heatpipes bei Asus kühlen hingegen deutlich besser, lassen sich aber nicht über Kopf betreiben, wie es so manch Benutzer mit BTX-Gehäuse gerne tun würde.
nVidia hat mit seinen zwei nativen LAN-Schnittstellen mal wieder die Messlatte für die Mitbewerber etwas höher gelegt. Zusätzlich wird mit umfangreichen Tuning-Maßnahmen per Software wie Teaming und First-Paket geworben. Die getestete TCP/IP-Beschleunigung war, zumindest was die CPU-Last betrifft, durchaus positiv zu vermerken. Neben der leicht reduzierten Datenübertragungsrate gibt es aber ein weiteres Ärgernis: die Start-Zeit von Windows. Nach dem Erscheinen des Desktop dauerte es bei den Testsystemen ca. 90 Sekunden länger, bis Windows die Netzwerkverbindungen zur Verfügung stellte und das System völlig einsatzbereit war. Diese Verzögerung lies sich auf allen nForce-590-Systemen gleichermaßen nachvollziehen. Nach dem Faux-Pas mit defekten FTP-Downloads und ähnlichem beim nForce 4 gleich wieder eine kleine Stolperfalle, die durch die Endkontrolle geschlüpft ist.
Einen Sieger zu küren wäre an dieser Stelle wohl leicht verfehlt, dazu sind die Leistungsunterschiede in den verschiedenen, getesteten Bereichen einfach zu groß. Bei Spielen steht das MSI K9A Platinum ganz vorne, bei der Ausstattung das Asus M2N32-SLI Deluxe, insgesamt steht das MSI K9N SLI Platinum bei der Leistung auf dem ersten Platz. Wie immer ist es also am Leser selbst, den Test zu lesen, die Daten den eigenen Bedürfnissen entsprechend auszuwerten und eigene Schlüsse zu ziehen.
Update 19.10.2006
Leider ist uns beim Erstellen des Gesamt-Rankings ein Fehler unterlaufen. So wurde das normale Schnittstellen-Ranking anstelle des ausstattungsbereinigten Schnittstellen-Rankings verwendet. Damit fällt das das MSI K9N SLI Platinum auf den zweiten Platz, den ersten Platz übernimmt dann das MSI K9A Platinum.











